Handarbeiten und Reisen

Ich habe festgestellt das geht sehr gut zusammen. Wann sonst ist man gezwungen lange ruhig an einer Stelle zu sitzen als im Bus und Zug. 

Auf kurzen Strecken von 30 oder 60 Minuten kann man sich noch damit beschäftigen einfach aus dem Fenster zu sehen oder zu dösen. Aber meistens kommt einem dann die Fahrt nur unnötig lang und langweilig vor. Wenn man aber etwas aktiv tut vergeht die Zeit wie im Flug und schwups ist man am Ziel Bahnhof.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen auf langen Fahrten immer etwas zum Stricken oder Häkeln dabei zu haben: 

Diese Häschen sind zum Großteil in Bus und Bahn entstanden. Nach 2 bis 3 Stück hatte ich die Anleitung im Kopf und musste unterwegs nicht mehr nachgucken. Solch kleine Teile sind ideal wenn man umsteigen muss usw. Ich konnte mir einteilen „bis zum nächsten Umstieg mach ich den Kopf, im anderem Zug dann die Ohren“ .

Bei kleinen Einzelteilen kann man auch gut zwischendurch aufhören ohne das man den Überblick verliert und später aufwändig nach zählen muss wo man war. Ausserdem sind sie ganz praktisch zu transportieren. Und ein persönliches  Mitbringsel. 

Sockenstricken ist auch Ideal. Mein persönlicher Rekord ist eine ganze Socke fertig im Fernbus von Lörrach nach Stuttgart.  

Beim Sockenstricken ist es allerdings wichtig das man nicht zu oft umsteigt, denn bei jedem aus und einpacken kann was schief gehen. So habe ich zum Beispiel mal eine Nadel des Nadelspiels verloren… mit nur 4 Nadeln weiter stricken geht nur am Schaft und Fusslänge.

Richtig unangenehm kann es werden wenn man sich versehentlich auf sein Strickzeug setzt… aua…