Nur kurz vor die Türe

Seit Tagen liege ich mit einer starken Darmgrippe flach. Nun da es mir etwas besser geht und ich in meiner Wohnung fast nen Stubenkoller bekomme hab ich mich heute Vormittag entschlossen etwas raus zu gehen. 

Weit wollte ich nicht gehen, denn ihr wisst ja Darmgrippe = Sehnsucht nach sofortiger Toilette.

Mein Weg führte mich in den nah gelegenen „Rosenfelspark“ der seit der Spielplatz umgebaut wird sehr ruhig ist.Zu meiner Überraschung waren die Hühner, die sonst das Gehege am Waldrand bewohnen, völlig frei im ganzen Park unterwegs. So konnte ich endlich mal in Ruhe mein neues  Handy und dessen Kamerafunktionen austesten  das das neue Gerät ist ein Samsung Galaxy J5 nicht das aller neueste auf dem Markt. Doch für mich ,die bisher das Samsung S3 benutzt hat,eine Verbesserung.

 Ich bin ganz begeistert von den vielen neuen Möglichkeiten das neue Gerät bietet. 

 die meisten der hier gezeigten Bilder habe ich mit der Snapseed App bearbeitet. So eine Krankheit ist gar nicht so schlecht dann hat man endlich mal Zeit sich mit solchen Dingen zu befassen.

Seit Mitte Dezember habe ich dieses neue Handy.  Doch ich hatte noch nicht  die Möglichkeit  und die Zeit  die Kamera mal bei Tageslicht draußen so richtig auszutesten .

Und ich finde sie Hammer gut! Selbst im Nahbereich können sich die Ergebnisse sehen lassen.

Dabei gebe ich zu Bedenken, es war kalt, Ich bin nicht wirklich fit und habe deshalb NICHT EXTREM VIEL RUMPROBIERT. Von diesen Blatt oben habe ich z.B. nur zwei Aufnahmen gemacht.

Mein Weg durch den Park. Das Rechts ist kein Effekt das ist wirklich die Sonne…

Hier habe ich einen Internen Filter der Kamerasoftware probiert. Sieht toll aus, Aber Vignettierung schon auf dem Vorschau Bildschirm irritiert mich. Ich denke immer ich hab die Finger im Weg.

In einem älteren Post habe ich diese Stelle glaube ich schon mal gezeigt.

auch die Enten machten mir einen Gefallen und watschelten gemächlich mir vor die Kamera.

Und ich habe zum ersten Mal mit dem Handy gezoomt… denn mein vorheriges Handy hatte diese Möglichkeit nicht. 

Einen erholsamen und besinnlichen 3. Advent…

… dieser Gruß ist mir heute morgen schon mehrfach in Facebook, Whatsapp und E-Mail entgegen geflogen. Und ich kenne sogar noch Menschen die mir dieses oder ähnliches in einer kostepflichtigen SMS schreiben. 

 Boah ich habe das so über!

Dieser Text passt eigentlich gar nicht in meinen Blog. Vermutlich passt er nirgends hin, den egal wem ich meine Gefühle bezüglich „besinnlicher Adventzeit“ kommuniziere treffe ich nur auf Unverständnis. 

Warum wünscht man mir besinnlichen, schönen Advent?

Die Wochen vor Weihnachten finde ich alles andere als ruhig und schön! Man wird zugeballert mit zusätzlichen Terminen, jeder Verein oder was auch immer muss ne „Weihnachtsfeier“ machen. Und dabei geht es eigentlich nie um die Weihnachtsbotschaft selbst. Nee ein christliches Fest wird nirgends gefeiert.  Nein es geht doch meist nur um ein „Schau her was ich alles gekauft hab“ oder „guck mal wie viel ich vorbereitet (Oder gebacken) habe“.

Was soll das? Wenn du es für nötig hälst für 2,5 Feiertage wochenlang aufwändig und kalorienreich zu backen, dann mach das aber erwarte nicht das ich das auch tue. Wenn Du es für nötig hälst sinnlose Sachen zu kaufen und zu verschenken muss ich das nicht auch tun.

Für was sollte ich Duftsets oder Kravatten kaufen die eh keiner benutzt. Die sinnloser Weise nur zum auspacken aufwändig verpackt werden… Ich möchte gar nicht genau wissen wie viel Verpackungsmüll so ein „Durchschnittschenker“ verursacht. Es muss ja nicht nur sortenreines recyclebares Papier sein. Nein Folie und Glitzer und Pipapo… völlig egal was nach der Bescherung damit passiert. 

Und nicht wenigen Schenkern ist es auch egal was mit dem Geschenk selbst nach den Feiertagen passiert. Sorry ich habe immer noch ein ganzes Schrankfach voller Bodylotions, Seifen und Co… 

Was ist daran Besinnlich?

Besinnt sich irgendwer im Advent wirklich auf das Wesentliche? Wohl eher nicht, es scheint doch wichtiger zu sein welche Farbe die Kugeln am Tannenbaum haben. 

Ach ja… den stellt man ja auch schon im Advent auf. Was soll das? Weiß denn keiner mehr das der Advent eigentlich das Warten auf Weihnachten ist? Und nicht die Verlängerung zur Endlosschleife?

Für mich gehört ein Weihnachtsbaum erst zu heilig Abend in die Stube. Frühestens am 4. Advent wird er Aufgebaut. 

Aber da uns die Läden am liebsten schon ab September auf Weihnachten einstimmen wollen können wir uns kaum vor zu frühen Lichterglanz retten. Aber warum übernehmen die meisten das einfach und schleppen diesen Kommerzanregekram in unseren privaten Räume?

Ich will da nicht mit machen! Bei mir gibt es keine Weihnachtliche Deko in der Wohnung. Denn Kugeln und Kerzen haben für mich nichts mit dem was Weihnachten sein sollte zu tun.

Noch weniger Rentiere oder gar dieser bärtige dicke Mann im roten Anzug. Der übrigens von Coca Cola erfunden wurde.

All das hat mit dem „höchsten christlichen Fest“ gar nichts mehr zu tun! 

Davon mal abgesehen das Weihnachten sprich Jesus Geburt gar nicht das wichtigste Fest im Christentum ist sondern Ostern, da seine Auferstehung gefeiert wird. 

Die blaue Stunde auf der Elbphilharmonie 

Letztes Jahr im November hatte ich während meines Urlaubs in Hamburg die Möglichkeit die ganz frisch eröffnete Elbphilharmonie zu besuchen.

Von dem imposanten Gebäude gibt es unzählige gute Fotos. Ich möchte Euch an dieser Stelle die Aussicht von der Galerie aus zeigen.

Meine Bekannte, eine echte Hamburgerin, hatte einen guten Riecher und rechtzeitig Tickets für die Besichtigung gebucht.

Ich bin nicht ganz sicher ob das Prozedere noch immer so ist. Aber die ersten Monate wurden die Besucher „limitiert“. Man musste Eintrittskarten für die gewünschte Stunde buchen.

Was meiner Meinung nach auch sinnvoll ist, denn diese tolle Aussicht lässt sich schwer genießen wenn zu viele Menschen gleichzeitig da sind.

Warum gerade diese Tageszeit so begehrt ist kann man gut erkennen. 

Gerade so dunkel das alle Lichter an gehen und doch noch genügend Tageslicht das die Wolken und Gebäude erkennbar sind.

Alle hier gezeigten Bilder habe ich mit dem Samsung Galaxy S5 gemacht. Welches ich letzte Woche wegen Akkudefekt leider ersetzten musste. 

Was auch mit ein Grund ist warum ich diese über ein Jahr alten Bilder jetzt ausbuddeln.

Ich war mit der Bildqualität eigentlich sehr zufrieden. Selbst bei diesen  Lichtverhältnissen können sich die Bilder echt sehen lassen.

Sie sind alle original unbearbeitet. Diverse Apps zum nachbearbeiten und „dramatisieren hatte ich erst viel später entdeckt.

Hier beim letzten Bild erkennt man allerdings das es dann „zu dunkel wurde. Für längere Belichtungszeiten ist ein Handy einfach nicht geeignet. 

Fazit: wenn ihr Hamburg besucht, und genügend Zeit habt sehr Euch die Elbphilharmonie an. Auch bei kaltem Wetter ein Erlebnis. 

Wie macht man sich lange Zugfahrten erträglich?

Ich reise gerne mit dem Zug. Vielleicht auch weil ich es von Kindheit an gewöhnt war, Aber auch weil ich gelernt hab wie man die Fahrt mit der deutschen Bahn erträglicher macht.

Schon bei der Reiseplanung sollte man sich überlegen welche Verbindung wirklich geeignet ist. Ich finde es etwas stressig wenn man oft umsteigen muss. Besonders im Winter wenn es kalt Ist und in jedem Zug ein anderes Klima herrscht.

Ich bevorzuge es lieber länger in einem Zug zu sitzen als alle 30 Minuten um zu steigen.

Auf eine Sitzplatzreservierung verzichte ich meistens, wenn ich andere Reisende beobachte die völlig gestresst Wagen und Sitzplatznummern suchen und fast in Panik geraten weil der Wagon nicht exakt da hält wo sie es erwarten. Also echt! Wenn Dich das stresst eine Nummer zu finden, dann reservier doch einfach nicht und setz Dich hin wo Platz ist.

Reservieren sollten meiner Meinung nach nur Gruppen, Rollstuhlfahrer und Fahrräder (nur in manchen Zügen möglich). Vielleicht noch Familien mit Kleinkinder die ins Kleinkind Abteil möchten.  Alle anderen verursachen nur sinnlos Unruhe und Diskussionen. 

Mir ist es bei meinen vielen Bahnreisen die letzten Jahre nur ein einziges Mal passiert das ich keinen Sitzplatz fand, Und das war während eines Warnstreiks der Lokführer.  Die meisten Züge fielen aus und in solchen Aufnahmesituationen gelten eventuelle Reservierungen auch nichts mehr. 

Kleidung:

Es gibt bei der deutschen Bahn (Bei der SBB auch nicht anders) sehr unterschiedliche und unterschiedlich alte Wagons. Und nicht immer funktionieren Heizung und Lüftung gleich gut. Das heißt es kann immer mal wieder sein das es in einem Zug zu warm oder zu kalt ist. Deshalb sollte man sich so kleiden das man im Notfall etwas überziehen oder ausziehen kann. 

Gerade in den modernen ICEs ist es gerade im Sommer recht kühl. Ich nehme fast immer eine Fleecejacke mit, wenn ich sie nicht brauche taugt diese auch wunderbar als Kopfkissen.

Stützstrümpfe: 

Ja ich weiß ein sehr unangenehmes Thema, Aber ganz ehrlich für Reisen die länger als 7-8 Stunden dauern würde ich sie jedem über 30 empfehlen. Es gibt preiswerte Kniestrümpfe in fast jedem größerem DM oder Müllermarkt und die tun es in den meisten Fällen schon.

Als Dame hast Du ja auch noch die Option eine Stützende Strumpfhose mit Rock zu tragen. Dieser sollte nicht zu eng oder zu kurz sein. Denk daran Du musst stundenlang sitzen und hast evtl Leute gegenüber die Dich anglotzen… wähle gemütliche Kleidung in der Du nicht versehentlich zu viel zeigst.

Auch Hosen und Unterwäsche sollten nicht zu eng sein, denn sonst wird es sehr schnell unbequem.  Sinnvoll wäre es sich so zu kleiden wie Du es zuhause auf dem Sofa auch stundenlang aushälst.

Nimm Dir Beschäftigung mit. Nicht nur das Handy sondern auch eine Zeitschrift oder ein Buch zu lesen oder wie ich es meist mache, etwas zum Handarbeiten. 

Für Fahrten über 3-4 Stunden auf jeden Fall genug zu trinken mit nehmen. 

Ich empfehle immer mindesten eine kleine Flasche Wasser dabei zu haben. Selbst wenn Du lieber Cola oder Saft trinkst. Aber um Notfall kannst du mit Wasser die Hände Waschen, oder den Tisch, den Apfel oder gar den Fleck aus der Hose. Mit Cola würde ich das gar nicht erst probieren.

Genauso wichtig wie Wasser sind auch Papiertaschentücher … man weiß nie was passiert, … Und notfalls ersetzt es fehlendes Klopapier!

Auf langen Fahrten habe ich stets Handindesinfektionsmittel oder Sakrotan Feuchttücher dabei. Ich habe es bisher selten gebraucht, Aber lieber einmal zu viel dabei als zu wenig. Gerade in den Zug Toiletten erlebt man manchmal unangenehme Überraschungen.

Geeignetes Proviant

Wenn man länger fährt sollte man immer was zu essen oder zu naschen dabei haben. Im Idealfall mehr als man wirklich braucht. Zwar kann man an fast jedem Bahnhof irgendwas kaufen. Aber das ist meist überteuert und oft nicht wirklich geeignet. 

Alles mit Schokolade ist fast immer zu meiden. Im Sommer schmilzt sie ausserhalb des Zuges und im  Winter im Zug/Koffer… man braucht nur die Tasche versehentlich zu nah an der Heizung anstellen und die Sauerei ist groß.  Und sicher möchtest Du nicht mit braun verschmierten Händen durch einen vollen, wackelnden Wagon bis zur nächsten (oder übernächsten) Toilette torkeln.

Genauso alle Milchprodukte wie Joghurt und Co. Sind für so eine Fahrt absolut ungeeignet.

Ich werde demnächst einen separaten Post über meine Reiseverpflegung machen.

White Christmas 

Beim letzten Termin der „Mister Jenseits von Eden-tour“ hat sich Nino de Angelo spontan etwas ganz besonderes überlegt. 

Anstatt Zugabe ein Weihnachtslied.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=883919075127614&id=100005285888263
Selbst wer keine Schlagermusik mag muss zugeben das es fantastisch gesungen ist.

Handyapp: Carsharing Deutschland 

Erst vor kurzen hat mir ein Bekannter von dieser App für Android Handys erzählt. Ich nutze Stadtmobil Südbaden schon seit vielen Jahren und habe bisher die Reservierungen der Autos über die Webseite gemacht.

Die Webseite ist an und für sich sehr praktisch und gut bedienbar… Nur vom Handy aus manchmal mit Hürden verbunden. Die Schrift wird sehr klein dargestellt und man muss stehts weit hinein zoomen. Was die Sache wieder sehr unübersichtlich macht.

Um einen Zeitraum zu wählen kann man mit wenigen Mausklicks von bis markieren und es werden alle verfügbaren Fahrzeuge angezeigt. Das funktioniert beim Touchscreen Handy oder Tablett einfach nicht, weil man den Bildschirm hin und her schiebt…

Vor Jahren gab es schonmal eine Handy-App, vor der aber Stadtmobil Südbaden selbst gewarnt hatten. Man sollte sie nur zum Autos suchen, aber nicht zum buchen nutzen da sie nicht stabil funktionierte.

Und jetzt endlich gibt es eine gute und sichere App für Android und Iphone. Kostenlos erhältlich über den Playstore (Android).

Die Installation ging schnell und reibungslos. Auch musste ich nicht lange mit login oder Registrierung kämpfen. Einmal auf der Startseite Mitgliedsnummer und Passwort eingegeben und alles funktioniert!

Das wirklich interessante ist das ich damit auch auf Fahrzeuge anderer Anbieter zugreifen kann. So gibt es seit kurzen in Lörrach „My e-car“ und ich dachte das sei ein Konkurrenz Unternehmen zu Stadtmobil.

Das ist gar nicht wahr, als Stadtmobil Kunde kann man diese Fahrzeuge auch nutzen und die Kosten werden einen ganz normal über die Stadtmobil Rechnung belastet.

Gleich bei der ersten Buchung über die neue App hatte ich das Problem das mein gewünschtes Stadtmobil Auto belegt war und ich ließ die App nach Alternativen suchen. Ein „my e-car“-Auto gleich bei mir um die Ecke!

Nur 2 Stunden vor der Fahrt reservierte ich diesen Wagen und war eigentlich schon fast auf Anfangsprobleme gefasst. Aber nein alles funktionierte auf Anhieb perfekt!

Rein zufällig ist es der gleiche FahrzeugTyp wie der den ich gewohnt bin. Die Ladesäule sieht ein wenig anders aus, und hat noch zusätzlich die Möglichkeit das andere Autos daran laden… Aber grundsätzlich funktioniert es genauso.

Ich muss sagen bei „my e-car“ haben sie die Erstbenutzer-Anleitung derart gut und leicht verständlich am Handschuhfach angebracht. Da kann man beim Aufladen gar nichts mehr falsch machen.

Mit dieser App die für ganz Deutschland die gleiche ist kann man auch Angebote in anderen Städten nutzen. Das geht über die Webseite auch, ist aber erheblich komplizierter.

Einziger Kritikpunkt wäre. Ich vermisse eine Suche oder eine Übersichtskarte wo welcher Anbieter ist. Denn gerade als Ortsfremder weiß man oft nicht wo die Grenze zwischen z.B. Stadtmobil Stuttgart und stadtmobil Tübingen ist.

Hier ein Screenshot von der Fahrzeug Suche in Freiburg. Man braucht wirklich keine Ortskenntnisse um ein Auto zu finden.

DB Navigator – meine Erfahrungen 

Mein langfristig erfolgreichster Blogpost ist der über die Ticket2go App. Also schreibe ich auch mal über weitere Handy Apps die ich regelmäßig nutze.

Heute über die App der Deutschen Bahn „DB Navigator“ .

Die App gibt es für Android und für Iphone. Ich kann nur über die Android Version berichten.

Ich nutze die App nun schon über 2 Jahre und in der Zeit war ich wirklich viel mit der Bahn unterwegs!

Die App ist nicht sehr speicherfressend und lädt schnell und funktioniert eigentlich immer (wenn man Internet und genügend Akku hat)

Mit der App kann man Zug und Bus Verbindung ermitteln. Unter Reiseauskunft gibt man gewünschten Start und Zielbahnhof an und die App sucht nach allen möglichen Verbindungen. Sehr praktisch ist auch die Suche nach Stationen in der Nähe, denn oft weiß man in fremden Städten nicht genau wie die Haltestellen heissen.

Bisher habe ich erst einmal einen Zielort in der App nicht gefunden und das lag daran das ich als Reisetag einen Sonntag angegeben hatte und dieses Minikaff nur Wochentags mit einem Bus erreicht werden kann. Ansonsten sind mit der App selbst Haltestellen auf dem Belchen oder Feldberg auffindbar. Also alles was mittels öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.

Sehr gut finde ich das auch Busse und Bahnen anderer Unternehmen angezeigt werden. Wie beispielsweise Bergbahnen oder Fähren. Diese kann man über die App nicht buchen oder bezahlen, aber man weiß wann und wo etwas fährt.

Zuletzt war ich begeistert das selbst die Basler Tramm Verbindungen gefunden werden konnten!

Man hat bei der Suche viele Möglichkeiten die Auswahl einzuschränken und auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen. So zum Beispiel das man nur Nahverkehrszug nutzen will oder längere Umsteigezeit berücksichtigen will.

Und man kann die gefundene Reise auch gleich Buchen. Dabei hat man die Auswahl ob man Sparpreis mit Zugbindung buchen möchte oder den Flexpreis. Bei letzteren kann man immernoch spontan anderen Zug nehmen.

Der Buchungsvorgang ist nicht kompliziert. Natürlich muss man beim ersten Mal alle seine Daten (Name, Adresse, Alter und ggf Bahncard ) eingeben und diese Speichern. Da ich immer wieder mit dem Zug unterwegs bin hab ich meine Daten fest hinterlegt.

Als Zahlungsmittel stehen Kreditkarte, Lastschrift verfahren und seit neuesten Paypal zur Verfügung.

Zuerst habe ich meist Kreditkarte genutzt. Bei der ersten Zahlung ist es bissel aufwändig. Doch wenn die erst mal hinterlegt ist geht es schnell.

Seit kurzem habe ich auf Paypal umgestellt und ich bin mit der Abwicklung und Schnelligkeit sehr zufrieden. Ich würde jetzt nur für diesen Zweck nicht extra Paypal einrichten. Aber als erfahrener Ebay-er habe ich das sowieso.

Ich suche mir also in der App die gewünschte Verbindung raus, praktisch ist dabei auch die Kartenansicht… Dabei wird einem Manchmal klar das die eine oder andere Verbindung „mit der Kirche ums Dorf geht“ . Die vermeintlich schnellste Verbindung ist nicht immer die kürzeste. So kann man zum Bespiel von Lörrach nach München über Mannheim fahren.

Man kann sehr gut die einzelnen Verbindungen miteinander vergleichen , exakte Reisezeit und Anzahl der Umstiege wird angezeigt. Sowie die Kosten… und genau da wird es interessant, nur leichte Änderungen an Abfahrtzeit oder Zielbahnhof können da schnell viele Euros sparen.

In der App gibt es auch den Sparpreisfinder. Der funktioniert meist nur wenn das Reisedatum nicht zu nahe liegt und hier findet man auch nicht alle möglichen Verbindungen sonder eben nur die Sparpreise. Wenn man flexibel ist mit der Uhrzeit wann man reisen möchte kann man echte Schnäppchen machen!

Hat man die gewünschte Verbindung gefunden kann man diese gleich in der App buchen und bezahlen und als Handy Ticket speichern. Das funktioniert einfach und schnell. Nur sollte man unbedingt darauf achten das Gerät auf dem man das Handyticket gespeichert hat auch dabei zu haben. (Ich habe einmal versehentlich auf Tablett gebucht und Handy dabei) und … Was manchmal noch schwieriger ist, der Akku ausreichend geladen!

Bei der Fahrkartenkontolle muss das Gerät genügend Saft haben um den Scanncode in voller Helligkeit anzuzeigen! Und bei Rissen im Display ist dieser evtl nicht lesbar. Also das Handy sollte in Ordnung sein!

Alternativ kann man das über die App gebuchte Ticket auch selbst Ausdrucken. Hierbei ist zu beachten, das ein Dokument zur Identifikation mit angegeben werden muss. Ausweis, Kreditkarte oder Bahncard. Dieses Dokumentist bei der Fahrkartenkontolle vorzulegen.

Ich hatte hierfür meist meinen Ausweis hinterlegt. Aber praktischer ist es die Bahncard zu hinterlegen wenn man eine hat, denn diese muss man soundso vorzeigen.

Meine Erfahrung hat ergeben das das Abscannen auf dem Handy Display meist schneller und besser funktioniert als bei dem Ausdruck. Oft hält die Papierversion länger auf weil man sie suchen und glätten muss. Und es ist halt auch noch ein Teil mehr wo man sich merken muss wo man es hin gesteckt hat. Das Handy weiß ich immer wo es ist!

Und was passiert wenn man eine Fahrt nicht wie geplant machen kann?

In der App gibt es auch die Möglichkeit bereits gekaufte Fahrkarten zu stornieren. Früher war dies immer mit Aufwand und kosten Verbunden. Doch Gestern konnte ich zwei Tickets für heute und morgen kostenfrei stornieren und hatte das Geld sofort auf meinem Paypal Konto.

Das hängt sicher davon ab welche Art von Ticket man gebucht hat. Sparpreise sind oft von der Rückgabe ausgenommen. Sitzplatz Reservierungen werden grundsätzlich nicht erstattet.