Unterwegs für den Umweltschutz

Schonzeit mal war ich zusammen mit den „Marine Debris Campaign“ zum Clean-up unterwegs. Menschen die sich für den Schutz der Meere engagieren… und das in Lörrach.

Lörrach hat kein Meer und keinen Strand. Aber Lörrach hat einen kleinen Fluss die „Wiese“. Das Wiesental ist nach diesem Fluss benannt und nicht nach vielen Wiesen wie viele Ortsfremde vermuten.

Am Sonntag den 10.6. Haben sich 17 Freiwillige, darunter mehere Familien mit Kindern, getroffen um in etwa zweieibhalb Stunden eine etwa 3,5 km langen Flussabschnitt von Plastikmüll und allerhand anderen Unrat zu säubern.

Ausgestattet mit Handschuhe, Eimer und Greifer und meheren Leiterwägen ging es los. Für mutige mit der passenden Schuhgröße gab es sogar Watthosen. Ich hab mich getraut und so ein chices Teil getestet.

Nunja mir war vorher nicht so klar das man un so einem Ganzkörper-Gummistiefel so sehr schwitzt.

Da wir dieses Mal recht viele Teilnehmer waren konnten wir uns in 2 Gruppen aufteilen znd beide Unterseiten gleichzeitig nach Müll absuchen. Wäre dies nicht möglich gewesen wären wir auf einer Seite hin und auf der anderen zurrück gegangen.

Für mich war es eine echte Premiere mit einer Watthose ins Wasser zu steigen und ich brauchte erst ein Weilchen zm mich daran zu gewöhnen. Also im fliessenden Gewässer das einem bis zur Hüfte geht ist es schon etwas schwierig das Gleichgewicht zu halten. Da mir das dann doch etwas Angst gemacht hat, habe ich mich auf die flacheren Uferbereiche konzentriert. Wo aber sehr viel zu finden war. Durch die Gewitterregen der letzten Tage war viel Zeug an die Bäume und Wurzeln gespühlt.

Kleidungsstücke, Zaunteile, Kaninchengitter, Netze, Fahrrad- Reifen und Schläuche und unzählige Mengen von Plastiktüten, Folien und andere Verpackungsteile.

An seichtereren Stellen sammelten sich Dinge die Schwimmen, Kanister und Plastikflaschen aller Art.

Was mich persönlich schockiert hat war die Tatsache das ich an meheren Stellen Spraydosen um Wasser gefunden habe. Wer macht bitte sowas? Jeder weiß das diese Dinge auf keinen Fall un die Natur gelangen sollten.

Mein „dickster Fisch “ war eine Sackkarre, schon so verrostet das mit beim Hochheben der Griff abgebochen ist. Die Räder waren schon weg, aber dafür hat unsere Gruppe ein Komplettes Rad von einer Schubkarre oder ähnlichem gefunden.

Des weiteren wurden ein Fahrrad, eine Metalltüre, und insgesamt über 300 Kilo Müll gefunden !!!

Bei unserem zweiten Einsatz am 8.Juli haben wir fast noch mehr gefunden. Zum einen weil wir dieses Mal eine Spitzhacke und andere Hilfsmittel dabei hatten um ein paar größere Teile zu Bergen die wir den Monat davor im Wasser zurrück lassen mußten Weil schon teilweise von Geröll bedekt. Unter anderen ein Motorrad!

Ausserdem mehere Verkehrs und Baustellenschilder und eine Baustellenwarnleuchte. Unvorstellbar das solche Dinge einfach so im Flussbett landen.

Es hat Spaß gemacht und ich werde sicher wieder mit gehen wenn das Cleanup-Team Dreiländereck wieder los geht!

Mitmachen kann jeder, Informationen auf der Facebookseite:

https://www.facebook.com/Naturschutzkampagne/?ti=as

Die „Wiese“ bei Lörrach

Eine Antwort auf „Unterwegs für den Umweltschutz

  1. Es ist gut, das es Menschen wir dich gibt! Ich verstehe viele Leute nicht, wenn ich Müll habe und nicht in entsprechenden Behältern entsorgen kann, dann nehme ich ihn wieder mit nach Hause.
    Lieben Gruß, Ewald

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