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Lockdown-Tagebuch Tag 11(27.12.)

Heute ist der 27. Dezember und Du liest hier meinen elften Eintrag im Lockdown-Tagebuch. Ich habe mich zu diesem Tagebuch entschlossen um mich selbst zu motivieren, meine ungewollte Freizeit dennoch sinnvoll zu nutzen und nicht nur faul vor mich hin zu dümpeln.

Bei unserem ausgedehnten Spaziergang mit meiner Schwester gestern sind wir einem ehemaligen Arbeitskollegen von mir begegnet. Er ist schon lange in Rente und war mit dem Hund unterwegs. Wir unterhielten uns kurz, Thema war natürlich Corona und die Situation an meinem Arbeitsplatz. Er hatte eine sehr passende Bezeichnung für das was ich gerade erlebe: „Notwenige Freizeit“.

Ja das klingt auf den ersten Blick positiver als „Kurzarbeit Null“ aber es beinhaltet dennoch das Wort Not !

Hoffen wir das diese Not nicht wie manche Stimmen schon unken bis Ostern anhält und die ganze Situation sich schnell entspannt.

Was habe ich heute gemacht?

Wie gestern schon erwähnt war heute Nacht meine Schwester noch hier. Wir sind gegen 8 Uhr aufgestanden, haben aber so wie ich das liebe die erste Stunde quatschend auf der Couch verbracht… im Schlafanzug mit Kuscheldecke und Kaffee.

Dann bin ich zum nahen Bäcker und hab Brötchen geholt, das mache ich grundsätzlich nur wenn ich Besuch habe, für mich alleine gibt es morgens eigentlich immer Müsli. Wenn Du mehr darüber wissen willst, darüber habe ich schon mal geschrieben: „Jeden Tag ein frisches Müsli“.

Wenn meine Schwester hier ist, ist es schon Tradition das wir laaange und ausgiebig Brötchen mit allen drum und dran frühstücken. Das kann dann auch mal ein bis zwei Stunden dauern…

Gegen 11 Uhr ist sie dann abgefahren, denn sie wollte noch zu unserer Mutter.

Danach war ich wieder allein, was mir unter normalen Umständen nichts ausmacht. Aber diesmal war ich schon sehr sehr nachdenklich als sie weg war. Am Frühstückstisch hatte sie mir noch erzählt was sie die nächsten Tage noch so alles erledigen muss, vor Silvester muss sie auch noch mal arbeiten… und es fehle ihr Zeit usw…

Zuerst hab ich das gesamte Geschirr aufgeräumt und gespühlt, und eine Waschmaschine voll Wäsche gewaschen… und mich dann aber gefragt „Warum beeile ich mich damit?“ „Warum ist es wichtig das ich das jetzt erledige? es merkt doch eh keiner…“.

Da ist es wieder dieses blöde, ich nenne es mal Motivationsloch.

Aber ich hab dann trotzdem zeitnah die Wäsche aufgehängt und meine Küche ist blitzblank aufgeräumt.

Den Nachmittag hab ich allerdings mehr oder weniger nur auf der Couch am Handy verbracht…

Ah nein! Ich hab tatsächlich die Fotos für die Bastel-Anleitung geschossen, die Bilder bearbeitet und jetzt am Spätnachmittag wie ich es vor hatte den Blogpost dazu verfasst. „Recycling-Dekoidee nicht nur zu Weihnachten“ ist seit etwa einer Stunde online und ich habe passend dazu mehrere Pinterest-Pins gemacht und gepinnt.

Wenn Du auch bei Pinterest unterwegs bist, schau doch mal auf meinem Pinterest Profil vorbei.

Also hab ich wirklich das geschafft was ich Euch angekündigt habe! YEAH. In diesem Sinne funktioniert mein Lockdown-Tagebuch wirklich. Darüber bin ich echt froh.

Ziele stecken ist wichtig

Ich merke einfach das es wichtig ist das ich mir Ziele deffiniere. Und diese dann auch zumindest in gewisser Weise kontrolliere.

Folgende Ziele möchte ich die kommenden Tage erreichen /erledigen:

  • in mindestens 5 Blockartikeln die Rechtschreibfehler korrigieren
  • ältere Blogartikel überarbeiten
  • mindestens 5 km spazieren gehen oder Radfahren
  • Gymnastik für meinen Rücken machen
  • im gesunden Schlafrhythmus bleiben

und vielleicht noch ein interessantes Thema für einen Blogartikel zumindest vorbereiten.

Eher ein ferneres Ziel für die nächsten Wochen ist es die Fotos von meinem Handy auf den Rechner übertragen und diese dort sinnvoll zu katalogisieren.

Ach ja…. und dann hab ich doch da noch vor sooooo viel zu nähen!

Aber ich merke jetzt schon das ich mir noch Tätigkeiten die ich nicht im sitzen mache suchen muss !

Morgen geht es weiter

Ich hoffe sehr das ich Euch morgen etwas mehr berichten kann. ich nehme mir das jetzt auf jeden Fall schon mal vor. In diesem Sinne freue ich mich wenn Du morgen nochmal rein schaust in mein Lockdown-Tagebuch.

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