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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 44 ( Freitag 29.1.)

Ein Hauptthema in meinem Lockdown Tagebuch sind meine täglichen Spaziergänge. Wie ich mich trotz Regen und Wind trotzdem aufraffe erzähle ich hier

Heute begrüße ich Euch zum 44. Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich täglich was ich so erlebe im harten Lockdown.

Heute hat es immer wieder stark geregnet und es ist zwischenzeitig auch mal stürmisch aber sehr mild. Nicht besonders einladend um raus zu gehen. Aber ich hatte ja mein Ziel die 10 000 Schritte.

Dinge auf die ich mich heute gefreut habe

Heute gab es gleich mehrere Ding auf die ich mich gefreut habe. Das erste war eine sinnvolle Aufgabe. Eine Bekannte hat mich gebeten ob ich ihr eine Hose kürzen könnte. Wir hatten ein Bein gestern auf ihre benötigte Länge abgesteckt und heute Vormittag wollte ich das machen. Hose kürzen ist was ganz banales und häufiges. Aber wenn ich ehrlich bin, ich hab das noch nie gebraucht! Mir war noch nie eine Hose zu lang. Ich habe eher immer das gegenteilige Problem. Das ist auch so eine Fähigkeit die ich bisher nur theoretisch besaß. Es klappte auf Anhieb und sieht gut aus.

Die zweite Herausforderung die ich heute Vormittag an der Nähmaschine bewältigt war: Fäustlinge Nähen. Ich habe mir heute morgen bei Pinterest ein super einfaches Schnittmuster raus gesucht und ausgedruckt. Da ich nicht sicher war ob es wirklich was wird hab ich einen ganz günstigen Stoff genommen. Mein erster Prototyp ist was geworden, jedoch finde ich sie für meine Hand den Daumen zu kurz. Morgen werde ich mal probieren wie ich den Schnitt am besten verlängere das alles noch passt. Schwierig ist das eigentlich nicht, aber wenn man das, das erste Mal macht, muss man schon etwas umdenken.

Videopremiere von Nino de Angelo

Wer mich kennt weis das ich ein großer Fan von diesem Schlagersänger bin. Dieser Künstler bringt im Februar sein neues Album heraus und heute wurde die zweite Single daraus veröffentlicht. So wie es halt momentan nur noch läuft. Singles gibt es nur noch als Download. Nino hatte über Facebook, Instagram und Youtube schon mehrfach kleine Ausschnitte die echt neugierig machten gezeigt und heute Mittag um 12 Uhr war die offizielle Premiere des Musikvideos.

Diese Premiere war schon seit Tagen angekündigt worden und der Künstler selbst hat unmittelbar vor der Premiere uns Fans gechattet. Schon interessant was auf einmal möglich ist wenn fast alle anderen Promotion Möglichkeiten weg fallen. Der Chat hat technisch gut funktioniert und es lief angenehm und friedlich ab.

Das der Künstler nicht auf alle Fragen eingeht ist normal. Deshalb stellt man ja auch mehre Fragen damit er sich aussuchen kann was er beantworten will. Ich fand es auch angenehm das keine bescheuerten Fragen gestellt wurden.

Der Chat hat Spaß gemacht und das Video finde ich echt gut gelungen! Auch auf die Gefahr hin das nicht jeder von Euch es sehen will verlinke ich das Video jetzt hier:

Über Musikgeschmack kann man sich streiten, der eine mag es der andere mag was anderes. Aber ich möchte gerne anmerken das ich die Machart dieses Musikvideos sehr gut finde. Weil es eine Story erzählt und dadurch irgendwie spannend ist. Als kleines Gegenbeispiel mein anderer Lieblingssänger Thomas Anders mit seiner aktuellen Single:

Musik hin oder her… Welches Video findest Du besser gemacht?

Mein Spaziergang heute

Heute hatte ich kein Ziel wo ich hinlaufen konnte und irgendwas holen, bringen tun. Heute hatte ich nur die Aufgabe Laufen. Um mich zu motivieren habe ich die Samsung Health App auf „Workout Gehen“ und 7 km gestellt. In dieser Funktion sagt einem das Handy jedes mal wenn man einen Kilometer geschafft hat.

Ich bin los gelaufen da war das Wetter so:

Es schüttete und es sah aus als ob es so schnell nicht aufhört. Es fiel mir schwer mich aufzuraffen und endlich los zu gehen, doch schon nach 500m dachte ich „so schlimm ist es ja gar nicht“. Ich hatte wieder meine hellblaue Winterjacke an. Die ist wirklich super dicht und die Kapuze ist perfekt für so ein Wetter. Einen Schirm wäre heute nicht sonderlich praktisch gewesen, dazu war es viel zu windig.

Ich lief nach Lörrach Stetten. Eigentlich hatte ich die Idee nochmal zu dem Spielplatz von gestern, der übrigens „Die Krake“ genannt wird, um bessere Bilder zu machen. Aber bei dem Wetter hatte das keinen Sinn. Also schaute ich mich dort in der Umgebung nochmal um.

Auf dem Weg dort hin wollte ich in Stetten in der Sparkassen-Filliale am Geldautomat Guthaben für mein Zweithandy (für Notfall) aufladen. An der Hauptstraße kam mir eine Mutter mit Kinderwagen entgegen und ihr voraus ein kleiner Junge mit Tretroller. Wie wir es jetzt so langsam gewöhnt sind ging ich an ihm mir dem „grösstmöglichen Abstand“ vorbei. Also direkt am Bordstein… ich guckte nach dem Jungen und ein Auto fuhr neben mir in eine große Pfütze.

Platsch! Mein Hosenbein war von unten bis oben klatsch nass! Zu allem Überfluss der andere Schuh auch. Der Schuh fühlte sich an als hätte jemand mit einer Gießkanne oben Wasser rein geschüttet. Ich hatte also ein nasses Bein und am anderen Bein einen gewässerten Fuß. Und so musste ich in die Sparkasse.

Danach überlegte ich kurz, heim gehen und umziehen oder weiter laufen? Da es mit fast 12 Grad gar nicht so zu kalt war und der Regen aufgehört hatte entschloss ich mich zum weiter laufen. Das Wasser im Schuh nahm bald Körpertemperatur an und die Jeans trocknete sogar.

das Wetter wurde besser und hin und wieder blitzte etwas blauer Himmel

Vorbei am Spielplatz „Die Krake“ schlenderte ich gemütlich durch das Wohngebiet und war echt überrascht wie viele neue Häuser hier stehen. Ich schätze mal das ganze Viertel ist erst in den letzten 10-20 Jahren entstanden.

Hier gibt es mehre parallel verlaufende Sackgassen. Am Ende der Straße da ist wohl dann gleich die Grenze, die wollte ich mal angucken. Ein kleiner Bachlauf, ein paar Bäume und Wiesen und das geparkte Auto vor dem nächsten Haus hatte ein schweizerisches Kennzeichen. Eine eigentliche Grenze war nicht zu erkennen.

Ab in die Schweiz

zwischen Stetten und Riehen mit Blickwinkel auf den Tüllinger

Kurzfristig kam die Sonne heraus und ich konnte ein paar Bilder mit blauem Himmel machen. Das hier ist schon Schweiz.

Als ich dieses Bild gemacht habe dachte ich noch, „was machen die Strohballen da?* Doch diese waren entlang dieses Weges überall zu sehen:

Ich denke die Strohballen liegen hier nicht immer an an allen Schildern und Zaunecken. Es sieht beinahe aus als sei damit eine Strecke für Sport oder Rennen gesichert worden. Auch lagen an einer Stelle mehrere abgebaute Sperrschilder. Aber einen Hinweis auf eine Veranstaltung konnte ich nicht finden.

Bis nach Riehen

Ich hatte schon die ersten Straßenzüge von Riehen erreicht als mir mein Handy meldete „die Hälfte haben sie geschafft“ und dann habe ich grob die Richtung gewechselt und bin wieder Richtung Lörrach gelaufen. Und habe tatsächlich ein Grenzschild entdeckt:

Auslandsreise ohne Quarantäne und ohne brauchbare Frisur

Schrittziel erreicht

Um mich alleine zu motivieren ist die Handy App echt okay. Aber jetzt am Wochenende hoffe ich das ich wieder jemanden finde der mit mir laufen gehen will.

Vielen Dank für Deinen Besuch in meinem Lockdown Tagebuch und ich hoffe wir sehen und hier bald wieder

4 Antworten auf „Tag 44 ( Freitag 29.1.)“

Hallo Uschi, den Tippfehler habe ich auch gesehen, aber ich finde das nicht schlimm, da du dann später das Wort richtig geschrieben hast.
Sowas passiert doch jedem mal..
Finde es toll, dass du dich trotz dieses miesen Wetters überwinden kannst und los läufst!
Nino de Angelos Video habe ich mir bis zum Schluss angesehen, stimmt etwas traurig, sehr depressiv, ist er in Wirklichkeit so drauf? Trotzdem fand ich das Video interessant uns seine Stimme ist schon toll. Bei Thomas Anders musste ich nach 2 min ausmachen. Nee.. ist gar nicht meins!
Aber.. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden! Und das ist gut so! 😉
LG Corinna

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