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War ich heute „erfolgreich“?

Ob ich heute wirklich erfolgreich war kannst Du mir vielleicht am Ende dieses Textes beantworten.

Wie jeden Morgen habe ich heute früh in der Stunde die ich gemütlich auf der Couch meinen Kaffee schlürfe in Facebook und co rum geguckt und hier und da etwss Werbung für meinen Blog gemacht.

Dabei spreche ich nicht von bezahlten Werbeanzeigen, das ich habe ich auch mal versucht aber das bringt im Endeffekt nichts. Damit kann man sinnlos Geld ausgeben aber viele neue Besucher lockt man damit nicht an. Ich spreche hier von manuell geposteten Links zu einem meiner Artikel. Heute morgen hatte ich wohl zum richtigen Zeitpunkt die richtige Idee, denn es hat „eingeschlagen“.

Auf meinem Blog waren heute über 600 Zugriffe, das ist toll, denn das ich jetzt schon das beste Ergebnis diesen Jahres. Und die meisten Besucher kommen ab 20 Uhr. Es werden also sicher noch viele mehr werden.

Das sieht auf den ersten Blick erfolgreich aus. Allerdings hatte ich letzten Mai im Durchschnitt 2200 Zugriffe!

Heute wurde mein Artikel „Ausflugsziele rund um Lörrach, die kontaktfrei sind“ wurde heute über 360 mal aufgerufen. Mein Artikel von 2019 „Auflungsziele rund um Lörrach, die nichts kosten“ wurden im August 2019 insgesamt 1250 mal augerufen.

Diese Zahlen relativieren das dann doch etwas.

Wie war es bei der Arbeit?

Es war ruhig, sehr ruhig! Heute morgen in der Stunde von 9-10 Uhr hatte ich zwei Kunden auf dem Stockwerk… Einmal Nähmaschinen-Nadeln und das zweite Stopfgarn. Ihr könnt Euch sicher vorstellen das dies kein nennenswerter Umsatz war.

Aber ich habe nebenbei mit dem „Handy rum gefummelt“. Noch vor einem Jahr wäre das unerwünscht und absolut unmöglich gewesen. Das private Handy durfte (und eigentlich darf) während der Arbeitszeit nicht bedient werden. Doch ich berichte Euch was ich gemacht habe.

Da ich ja immer wieder mal meine Nähanleitungen in relevanten Facebook Gruppen teilen möchte bin ich regelmäßig dort unterwegs. Gestern war mir dort ein Aufruf einer Dame aus Norddeutschland aufgefallen die einen bestimmten Stoff sucht. Sie habe leider zu wenig gekauft und nun sei der Laden zu. Es handelte sich um ein relativ markanten Druck mit einem Segelschiff drauf. Diesen Stoff hatte ich doch erst von ein paar Tagen im Laden in der Hand. Ich war ganz sicher das wir ihn noch haben.

Es ist gut wenn man sein Sortiment kennt

Ich schrieb der Dame und versprach das ich heute danach sehen würde. Er war noch da und ich fragte „wieviel brauchst Du?“ sie war zuerst etwas irritiert weil sie dachte ich hätte den Stoff in meinem privaten Vorrat.

Nachdem ich ihr erklärt habe das ich im geöffneten Laden bin und ich ihr so viel sie will verkaufen kann, war sie hell auf begeistert. „Habt ihr noch mehr so ähnliches?“. Per Messenger schickte ich ihr einige Fotos von ähnlichen Motiven und Materialien.

so ähnlich sieht das aus wenn Uschi Stoff am Handy zeigt. Die Hand im Bild damit man sieht wie groß das Muster ist.

Dazu sei gesagt ich habe mittlerer Weile Erfahrung mit meinen Kunden und weis was jemandem der diesen Stoff will noch gefallen könnte. Wir einigten uns schließlich auf 4 verschiedene Stoffe… einmal 3 Meter, zweimal 2 Meter und einmal einen. Das war kein Pappenstiel! Letztendlich waren es 84 €.

Um die Abwicklung so einfach wie möglich zu machen habe ich die Stoffe gekauft und schicke sie ihr dann privat zu. Dank Paypal hat sie mir meine Auslagen bereits erstattet und auch das Porto hat sie bezahlt.

Eine echte Win-win Situation. Die Kundin hat ihren Stoff bekommen und wir haben ein wenig Umsatz gemacht. Das ich am Montag mit einem Paket zu Post gehe macht mir nix aus. Ich habe erst hinterher als alles schon erledigt war meinem Chef davon erzählt. Er sagte nicht: „was fällt ihnen ein während der Arbeitszeit in Facebook zu chatten“ nein er sagte: „sehr gut, machen Sie weiter so, verkauf ist verkauft“.

Und nach Feierabend nähen:

Da ich ja den ganzen Tag noch nicht genug mit Stoff zu tun hatte, habe ich mich auf eine Runde nähen gefreut.

Diese Woche habe ich mir schon wieder Stoff gekauft, obwohl ich ja erst meinen Bestand zuhause verarbeiten wollte. Ich habe geschafft mich zu limitieren das ich noch keine Sommerstoffe kaufe bevor ich nicht endlich mal das Shirt und das Kleid genäht habe, das ich ja schon sooo lange vor habe.

Im Lockdown hab ich es nicht geschafft mich dazu zu motivieren, aber jetzt in meinem Urlaub will ich es endlich in Angriff nehmen!!!

Allerdings habe ich mir erlaubt kleine Mengen der reduzierten Winterstoffe zu kaufen um noch mehr Armstulpen zu nähen. Ich habe begonnen eine Schachtel damit zu füllen, und ich höre erst auf wenn sie voll ist!!!

Heute habe ich diese Stulpen genäht:

dunkelgrüne Handstulpen aus Mantelstoff, warm und elegant…

Das Foto habe ich kurz vor dem Dunkelwerden auf dem Balkon gemacht. Etwas suboptimal. Ich werde wohl demnächst mal wieder jemanden suchen der meine Hände fotografiert.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

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