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Wildtierbeobachtungen am 3. Mai 2021

Dies ist übrigens der 402. Blogpost in diesem Blog. Diesmal habe ich das Jubiläum verpasst.

Heute hatte ich wieder frei und am Vormittag habe ich am PC fleißig Tippfehler und vor allem Kommafehler in den älteren Blogposts beseitigt. Bei dieser Gelegenheit habe ich ein paar ältere Texte aktualisiert und gegebenenfalls aktualisiert.

Das ist zeitaufwendig, und nicht bei allen alten Artikeln lohnt sich die Arbeit, weil vielleicht gar keiner mehr die Texte beachtet. Deshalb habe ich mir gezielt die Artikel raus gesucht, von denen ich denke, das sie auch zukünftig regelmäßig aufgerufen werden.

Putzen und Aufräumen

Heute war wunderschönes Frühlingswetter mit milden 16 Grad. Doch ich musste mich disziplinieren und zumindest einen Teil der Wohnung putzen… denn ab morgen soll es wieder stürmen und regnen und bei schlechtem Wetter fällte es mir noch schwerer mich zum Putzen zu motivieren.

Mein Spaziergang heute

Ich bin erst weit nach 15 Uhr los gegangen, weil ich eben vorher zuhause zu tun hatte. Aber mein Ziel mindestens zehntausend Schritte zu gehen stand fest. Nur hatte keine Idee wohin ich genau laufen sollte. Da fiel mir ein das ich in dem Bäckerladen in Stetten den Schlüssel für morgen abholen sollte… also war die Himmelsrichtung schon mal klar. Und wenn ich schon nach Stetten laufe, könnte ich ja auch mein Leergut in dem Nahkauf Laden abgeben. Der einzige Grund warum ich dort hin wollte, war das ich vermutete das es dort die Müllsäcke der Stadt Lörrach gibt.

Es mag vielleicht doof klingen, aber ich bin den viel weiteren Weg mit meiner Tasche voller Leergut gelaufen, obwohl ich 3 Lebensmittelläden in unmittelbarer Nähe habe.

Aber leere PET-Flaschen sind ja nicht schwer. Und nachdem ich mein Leergut weghatte und auch den Müllsack bekommen hatte, habe ich meine Jacke in die Tasche gesteckt, denn ich war viel zu warm angezogen. Dann noch schnell den Schlüssel holen und ich war eingelaufen …

Wohin nur? Ich sog leicht gelangweilt durch das Wohngebiet direkt an der Grenze, es gibt immer noch Straßen die ich noch nicht kenne. Dann kam ich zu dem Spielplatz an der Grenze und hab mich ein Weilchen auf die Bank gesetzt. Von dort konnte ich zwei junge Männer an den Sportgeräten beobachten wie sie Trainieren… von so etwas bin ich weit entfernt. Und dann kam ein altes Ehepaar vorbei. Beide mit unsicheren Gang und dem Mann hing die Winterjacke bis fast zur Wade. Es wirkte als sei sie viel zu groß, also vermutlich hat er sehr viel abgenommen. Von so einem Zustand wie die zwei bin aber hoffentlich auch weit entfernt. Dieser Gedankengang motivierte mich zu weiterlaufen!

Los Uschi… Du schaffst Deine zehntausend Schritte, lauf los, egal wohin!

Letztlich bin ich auf dem Wegabschnitt des Hebelwanderweges das ich schon mal gelaufen bin gelandet. Am Wegesrand überall blühende Bäume:

Frühlingssonne auf weißen Blüten = Uschi muss fotografieren

Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen ganz viele Bilder zu machen.

Es handelt sich hierbei um Schlehen. Einer Baumart, die mit den Kirschen verwandt ist und die auch ähnliche und essbare Früchte hervorbringt, aber da sie sehr sauer sind, sind sie für den Verzehr eigentlich gar nicht mehr beliebt. Früher wurde aus den Kirschen ähnlichen Beeren Saft, Obstbrand oder Marmelade gemacht. Doch in der heutigen Zeit werden sie kaum noch landwirtschaftlich genutzt.

Bienen und andere Insekten lieben die Schlehenblüten und momentan kann man sehr leicht fleißige Nektarsammler beobachten.

Zwischen den üppig blühenden Schlehen stehen kleine knorrige, auf den ersten Blick, halb tote Baumstümpfe. Krumm und Schief und teilweise hohl. Und ich dachte erst: „warum macht man die nicht weg?“

Kaum zu glauben aber diese kaputt wirkenden Bäume schlagen aus

Doch alle Stümpfe treiben frisches Grün aus. Weil ich das Lichtspiel der tief stehenden Sonne auf dem knorrigen Stamm fotografieren wollte hielt ich inne und … plötzlich bewegt sich das was… wie die Rinde? Nein eine Eidechse huschte flink in ein Loch im Stamm.

Okay das Tier scheint in diesem holen Baum zu leben. Ich ging weiter zu dem nächsten.

Eine Eidechse sonnt sich auf dem Baumstamm

Auch hier eine Eidechse, direkt neben dem Weg auf Augenhöhe. Ach übrigens, keine 50 Meter entfernt ist eine viel befahrene Straße.

Auf fast jedem dieser Baumstämme entdeckte ich Eidechsen. Von den zahlreichen Fußgängern werden sie gar nicht beachtet, denn wenn man läuft, nimmt man sie gar nicht wahr.

Faszinierender Lebensraum… hier wächst eine Brennessel in einem Baumstamm

Für jeden sichtbar sitzt die Eidechse in der Sonne und erst wenn man stehen bleibt wird sie aufmerksam. Sie weis ganz genau das Spaziergänger ihnen nichts tun.

Dieses Exemplar war besonders mutig und geduldig und lies mich sehr nah heran kommen. Ohne das sie sich bewegt hat. Ich dachte schon sie ist vielleicht tot, doch dann konnte ich die Atembewegung ihrer Seite sehen. Erst als ich meine Hand hob um sie beinahe zu berühren verschwand sie blitzschnell in einem Loch.

Leider konnte ich noch nicht raus finden wie diese Tierart genau heißt. Wenn Du Dich genauer auskennst würde ich mich über eine Nachricht freuen.

Nach dieser Begegnung bin ich dann langsam nach hause gegangen. Und hab es dabei sogar geschafft mich in einer Sackgasse zu verlaufen.

Schrittziel erreicht!

Eine Antwort auf „Wildtierbeobachtungen am 3. Mai 2021“

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