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31. Mai mein erster normaler Arbeitstag dieses Jahr

Heute war mein erster „normaler“ Arbeitstag dieses Jahr. Normal ist darauf bezogen das heute beinahe normaler Betrieb bei uns im Warenhaus war.

Ich musste heute von 11-19:35 Uhr arbeiten. Das entspricht noch nicht ganz unseren gewohnten Schichten. Aber ich denke das hängt damit zusammen das mein Arbeitszeitkonto für die Zeit der Kurzarbeit ausgeglichen sein sollte. Die Kurzarbeit endet für unsere Filiale heute. Ab morgen arbeite ich wieder ganz regulär. Das war glaube ich im November das letzte mal der Fall.

So war mein Arbeitstag

Heute war ein beinahe normaler Tag. Seit heute dürfen wir die Kunden ohne Kontaktdaten herein lassen. Und das spürt man! Offensichtlich hat die Tatsache das man Name und Adresse hinterlassen muss viele Menschen davon abgehalten in den Laden zu kommen.

Sicher auch weil viele von der Bezeichnung „Terminshopping“ abgeschreckt waren. Manch einer dachte er müsse warten bis er rein darf und dann genau darauf achten wie lange er braucht. Darauf hatten viele Kunden keine Lust. Viele haben es einfach nicht gecheckt.

Und ein paar Überängstliche wollten Name und Adresse nicht angeben weil sie Angst hatten das sie dann gegebenenfalls in Quarantäne geschickt werden, wenn eine infizierte Person zeitgleich da war. Viele haben es sich einfach dreimal überlegt ob sie wirklich unbedingt in den Laden müssen.

Heute war die Kundenfrequenz bei mir auf dem Stockwerk fast normal. Und schon sind sie wieder da, die Leute die nur die Rolltreppe hoch fahren, enttäuscht Richtung Restaurant gucken und wieder runter fahren.

Und auch die Klogänger sind wieder da. Die, die sich etwas doof anstellen, mit der Rolltreppe in den 5. Stock fahren um dann wieder eine Treppe runter zu laufen. Man könnte ja erst lesen und dann hoch fahren, aber das ist wohl nicht jedermanns Sache.

Die Arbeit hat mir richtig Spaß gemacht

Heute morgen war ich hoch motiviert und habe mich auf die Kunden und die Ware gefreut. Und es machte mir richtig gute Laune das jetzt wieder mehr Kunden unterwegs sind und man nicht Minutenlang rum steht.

Gleich meine erste Kundin hat 6.5 Meter Mantelstoff gekauft. Unter normalen Umständen ist das sehr ungewöhnlich Ende Mai… doch dieses Jahr haben wir immer noch Winterware da, weil die Wintersaison beinahe wegen dem Lockdown ausgefallen ist.

Die Kundin war ganz begeistert das ich ihr sogar eine Auswahl zeigen konnte. Sie hatte den speziellen Wunsch von ihrer Enkelin, sie hatte sich grün gewünscht. Und konnte der Kundin gleich 4 verschiedene Grün anbieten. Sie war begeister, als sie sah das die Stoffe radikal reduziert waren um so mehr.

Augenblicklich haben wir in der Stoffabteilung soooo viel reduziert. Weil wir einfach noch immer viel zu viel Ware da haben. Also wenn Du Stoff Schnäppchen machen willst komm zu mir in die Abteilung.

Wie gehts es mir körperlich?

Super! Eigentlich habe ich damit gerechnet das mir die Füße weh tun, weil ich das lange stehen nicht mehr gewohnt bin. Aber ich habe wohl die richtigen Schuhe gewählt und wohl mich genug bewegt.

Meine Füße sind nicht geschwollen! Meine Beine sind nicht schwer oder schmerzhaft! Ich bin nicht über die Maßen erschöpft. Klar bin ich etwas müde, ich merke das ich gearbeitet habe, aber alles im normalen Rahmen.

Eigentlich fand ich es für die Arme anstrengender als für die Beine. Tja ich hab halt schon länger nicht mehr Stoffballen herum getragen und abgewickelt.

Feierabend

Da ich jetzt ein wenig k.o. bin beende ich diesen Text heute. Morgen beginnt der neue Arbeitsplan für mich mit einem freien Tag… da habe ich mehr Zeit und ich hab auch schon präzise Ideen was ich morgen veröffentlichen will. Es bleibt also spannend.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

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