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14. /15. Juni „Halbzeit“

Heute war Dienstag der 15. Juni, die Überschrift Halbzeit habe ich gewählt weil heute der halbe Monat vorbei ist. Unter normalen Umständen nichts spektakuläres… doch für mich ist dieses Jahr der erste Monat in dem ich wirklich völlig normal arbeite.

Und ich muss zugeben das es mich schon etwas schlaucht. Ich bin es halt nicht mehr wirklich gewohnt. Zudem hat meine Kollegin Urlaub und ich bin deshalb ständig alleine in der Abteilung. Das klappt jedoch ganz gut, das hatten wir letztes Jahr im Sommer ja auch die längste Zeit.

Beerdigung

Gestern war ich in der „Mittagspause“ bei einer Beerdigung. Eine Seniorin aus unserer Gemeinde ist verstorben. Mir ihr und ihren Schwestern hatte ich hin und wieder wegen dem Weihnachtsbasar zu tun. Aus dem Grund hatte ich mich entschlossen da hin zu gehen.

Die Beerdigung fand in Steinen statt, das ist etwa 10 Minuten mit der Sbahn von der Lörracher Innenstadt entfernt.

Ich hatte die Kollegen gefragt ob es gehen würde das sie mich ausnahmsweise zwei Stunden lang für eine „erweiterte Mittagspause“ ablösen könnten. Das Begräbnis fand um 13 Uhr statt. Netter weise hatten die Kollegen zugestimmt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Vom S-Bahnhof zum Friedhof musste ich etwa 15-20 Minuten durch die pralle Mittagssonne laufen, was etwas sehr warm war, weil ich schwarz an hatte. Nicht nur wegen der Beerdigung, sondern bei mir auf Arbeit ist schwarz-weiß Arbeitskleidung.

Kurz vor dem Friedhof hielt ein Auto neben mir und eine junge Frau fragte „Sie wollen doch sicher auch zum Friedhof, können Sie mir sagen wo das ist?“. Ich setzte mich zur ihr in den Wagen, aber wirklich gelohnt hat sich das nicht, wir parkten schon nach der nächsten Kurve.

Aber ich war ganz froh um meine Begleitung, denn die Trauerfeier hatte schon begonnen, und ich wollte nicht alleine als letzte kommen. Doch als wir den Friedhof betraten kam noch eine weitere Person aus unserer Gemeinde von der anderen Seite.

Als Gruppe schlossen wir uns dann den Menschen die vor der Friedhofskapelle versammelt waren an. Es waren soo viele Menschen da, das viele draußen standen und saßen. Allerdings zogen so gut wie alle die Schattenplätze vor.

Die der Beerdigungs-Gottesdienst war schön, soweit man das von einer Beerdigung sagen kann. Die Verstorbene war länger schwer krank gewesen und wusste das sie stirbt. Deshalb konnte sie sich die Lieder wünschen die gesungen werden sollten. Es wurde ein Lebenslauf von ihr vorgelesen den sie selber verfasst hat. Und diese endete mit:

„Ich freue mich das ich jetzt zum Herrn gehe!“

Also eigentlich keine wirklich traurige Beerdigung. Denn sie und ihre Familie sind sehr gläubig und davon überzeugt das es ein Leben nach dem Tod gibt. In dieser Richtung wurde auch eine Predigt gehalten und ein gemeinsames Gebet gesprochen.

Das hat mich sehr berührt, ein Begräbnis das nicht traurig und hoffnungslos ist, sondern eigentlich nur eine Abschiedsfeier. Weil man weis das man sich irgendwann wieder sieht.

Edeltraut Worm hat sich die Beerdigung so gewünscht und ich denke sie war sehr gelungen. Eines der Lieder die sie sich gewünscht hatte findest Du hier

Aber was mich zudem sehr berührt hat, war das ich viele Menschen aus meiner Gemeinde endlich mal wieder gesehen habe… Manche von ihnen habe ich schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Am liebsten hätte man manche gerne umarmt oder wenigstens die Hand gegeben. Doch auf das Hände geben wurde weitgehend verzichtet. Stattdessen hat man sich zugenickt oder unauffällig gewunken.

Schön Dich zu sehen

Ist Dir das auch schon aufgefallen? Seit wir alle mit Maske herum laufen müssen spricht man Dinge wie „Schön Dich zu sehen“ oder „ich freue mich Dich zu sehen“ eher aus. Weil einem das lächeln fehlt.

Direkt nach der Beerdigung hat mich eine Bekannte aus der Gemeinde nach Lörrach zurück gefahren, uns beide hat es gefreut während der Fahrt uns endlich mal wieder auszutauschen. Aber das war ja nur kurz.

Zurück bei der Arbeit habe ich dann wahr genommen das die Klimaanlage im Warenhaus wirklich funktioniert! Ich war von der Sonne voll erhitzt. Das arbeiten ging danach gut. Aber am Abend als ich dann heim kam war ich total erledigt. Ich bin schon um 21:30 zu Bett gegangen.

Und so war es heute

Heute bin ich um 6 Uhr aufgestanden um bissel was für den Blog zu fummeln. Die letzten Tage hab ich in unterschiedlichen Facebook Gruppen unterschiedliche Blogbeiträge beworben. Dieses Konzept scheint zu funktionieren, die letzten 3 Tage waren recht gut.

Besonders meine Artikel über das Parkschwimmbad Lörrach und Naturbad Riehen kommen witterungsbedingt momentan gut an. Beide Artikel hab ich im Grunde schon letztes Jahr verfasst aber dieses Jahr veröffentlicht.

So langsam merke ich auch das ältere Artikel nun über Suchmaschinen viel mehr gefunden werden als beispielsweise letztes Jahr. Solche Dauerbrenner sind zum Beispiel „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung im ICE“ oder „Welche Koffergröße für die Fahrt mit dem Zug“. An diesen habe ich inhaltlich nichts geändert. Die Tatsache das sie jetzt mehr von Google und Co gefunden werden ist wohl dem Umstand geschuldet das mein Blog mittlerer Weile viel Inhalt hat und oft aktualisiert wird. Mein Lockdown Tagebuch hat sich also diesbezüglich auch gelohnt.

Das Arbeiten heute war angenehm und problemlos. Meine Kunden waren heute nett. Durch das warme Wetter war nicht sehr viel los, aber mehr wie zu der Zeit als die Kunden noch Tests brauchten.

Ich habe heute wie eine Weltmeisterin Preisetiketten gedruckt und geklebt. Wir dürfen reduzierte Ware nicht mehr mit einem Rotstift kennzeichnen sondern mit einem entsprechenden Etikett versehen. Da die letzten Tage nicht klar war wo und wie wir diese Etiketten bekommen hat man mir endlich einen kleinen Drucker gegeben mit dem ich diese selber machen kann…

Gefühlt habe ich heute die halbe Stoffabteilung reduziert… das dramatische daran ist, das meine Kollegin vorletzte Woche die andere Hälfte schon reduziert hat.

Wenn Du also Stoff-Schnäppchen machen willst, komm mich doch mal auf der Arbeit besuchen!

Morgen und Übermorgen soll es über 30 Grad werden… und ich werde zumindest die Hundstage noch die Stütztstrümpfe tragen (weil ich weiss das Hitze für meine Venen besonders belastend ist). Es könnte also sein das ich die nächsten zwei Tage nen Hitzekoller hab und keine Kraft und Lust zum schreiben. Aber in spätestens 3 Tagen könnt ihr wieder was neues von mir lesen.

vielen Dank für Deinen Besuch auf Unterwegsistdasziel.blog

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