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Spaziergang am 1.7.

Heute hatte ich meinen Freien Tag beim Hauptjob. Heute morgen habe ich nur 3 Stunden meinen Nebenjob gemacht. Also im Bäckerladen von 5-8 Uhr gearbeitet.

Dazu bin ich heute morgen um 4 Uhr aufgestanden. Ich muss dazu sagen das mir das nicht sehr schwer fällt. Wichtig ist eigentlich nur das ich am Abend vorher einigermaßen zeitig zu Bett gehe. Erfahrungsgemäß ist das etwa 21 Uhr bis 21:30.

Gestern hatte ich mich nach der morgendlichen Schicht nochmal ins Bett gelegt und zwei Stunden geschlafen, heute nicht. Ich hatte mich zwar mal gegen Mittag hin gelegt, aber nur etwa 30 Minuten gedöst.

Nach dem Mittagessen überkam mich dann beinahe Langeweile. Ich hatte keine Lust mehr zuhause zu bleiben und so habe ich mich endlich mal wieder auf einen längeren Spaziergang aufgemacht.

Heute Vormittag habe ich die Besucherstatistik im Juni zu einem Blogartikel zusammengefasst. Du findest ihn unter „1. Juli wieder etwas Statistik“. Zukünftig werde ich jeden Ersten eine Zusammenfassung des Vormonats schreiben.

Waldspaziergang

Am Anfang war ich noch lustlos.. erst als ich im Wald war, wurde es schön und entspannend.

Ich ging beim Schützenwaldweg in den Wald, grob in die Richtung des Salzert. Aber ohne genaue Vorstellung wo ich lang wollte und wie lange ich laufen würde. Wie so oft während des Lockdown. Nur das ich nun nicht mehr in der Situation bin das jeder Tag gleich ist. Morgen muss ich arbeiten und habe keine Zeit zum spazieren.

Zu meiner Überraschung konnte ich den Spaziergang viel mehr genießen als im Dezember, Januar, Februar und März, als ein langer Spaziergang nichts besonderes war sondern meine tägliche „Hauptbeschäftigung“. Jetzt ist es wieder was besonderes durch den Wald zu gehen. Die Frische Luft zu atmen, die Ruhe zu horchen… Während der langen Wochen und Monate des Lockdowns war das nichts besonderes mehr.

Gleich am Waldrand fand ich auf dem Weg eine leere saubere Plastiktüte die vom Wind aufgebläht wurde. Dies nahm ich als Zeichen, das ich sie mitnehmen solle und darin Müll sammeln soll. Eine gute Bekannte hat mir erzählt das sie immer nur mit Plastiktüte in der Tasche zum Spazieren gehen geht, um notfalls Müll einzusammeln. Das finde ich nachahmenswert, aber irgendwie schaffe ich es dann doch nicht eine leere Tüte einzustecken.

Bewaffnet mit der Tüte bin ich nicht gezielt auf die Suche gegangen, sondern habe nur aufgehoben was mir direkt auf meinem Weg auffällt. Auf dem ersten Stück nahe am Waldrand fand ich mehrere Flaschen und Masken sowie Verpackungen von Schokoriegeln.

Später wechselte ich auf den Waldlehrpfad und ich muss lobend erwähnen das ich hier keinen Abfall gefunden habe. Trotzdem habe ich weiter meine Tüte getragen und erst als ich wieder in ein Wohngebiet kam habe ich sie in einer an der Straße stehende Mülltonne entsorgt.

Die paar Teile mitnehmen haben mir wirklich nichts ausgemacht. Wenn das jeder so machen würde, wären unsere Wälder sauberer und schöner.

kleine Pause auf einer Bank

Verweilen im Wald

Eine Kleinigkeit konnte ich heute definitiv besser genießen als im Winter. Ich konnte schön lange auf einer Bank sitzen und einfach nur den Waldgeräuschen zuhören. Mir wurde dabei nicht zu kalt. Ich weis gar nicht wie lange ich dort gesessen bin.

Im Wald kann ich unheimlich gut nachdenken und beten.

Waldspaziergang

Dieses Herz habe ich am Wegrand entdeckt, es muss relativ neu sein, denn das wäre mir bei meinen zahlreichen Spaziergängen sicherlich aufgefallen. Es zeigt das man selbst mit einer Motorsäge romantisch sein kann. Ich wüsste gerne wer es gemacht hat und welche Geschichte dahinter steckt.

Mein heutiger Spaziergang hat mir sehr gut getan, obwohl ich jetzt schon das Gefühl habe das ich eventuell Muskelkater bekomme. Zwar laufe ich jetzt wieder bei der Arbeit sehr viel, aber nur in der Ebene. Berg auf und Berg ab gehe ich im Alltag kaum.

im Vergleich zu meinen Spaziergängen im Lockdown nicht viel

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

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