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Viel Arbeit im August

Für die meisten ist der August der Monat wo man in den Urlaub geht. Doch ich habe mir seit Jahren angewöhnt gerade dann nicht frei zu nehmen.

Heute möchte ich berichten wie es mir die letzten Tage so ergangen ist. Dadurch das ich momentan sehr viel arbeite hatte ich kaum zeit hier im Blog zu schreiben.

Weil meine Kollegin in Urlaub ist hatte ich letzte und diese Woche jeweils nur einen freien Tag im Hauptjob. Zusätzlich habe ich letzte Woche 4 mal morgens den Nebenjob von 5-8 Uhr gemacht. Das stressige daran ist allerdings das ich im Hauptjob nur noch „Frühschicht“ machen darf, also immer um 9 Uhr anfangen. Ich habe also weniger als eine Stunde um vom Nebenjob verschwitz nach hause zu radeln, Duschen, Umziehen, Frühstücken und wenn ich Glück habe 10 Minuten Beine hoch legen und dann wieder los zur Arbeit.

Vor zwei Jahren als ich beides 5 mal die Woche gemacht habe, da gab es ja noch die Spätschichten dazwischen, dann hatte ich bis 10 oder 11 Uhr Zeit um regenerieren.

Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir im Warenhaus Kurzarbeit mit Verkürzten Arbeitstagen, da musste ich immer nur von 10-17 Uhr arbeiten. Darüber habe ich unter „Kurzarbeit und die Folgen für mich und mein Umfeld“. Dieses Jahr machen wir keine Kurzarbeit… im Gegenteil, gefühlt arbeiten wir viel mehr als normal. In dem verlinkten Artikel beschreibe ich das ich das Empfinden hatte die gleiche Arbeit in kürzerer Zeit schaffen zu müssen… so ist es leider geblieben. Jetzt sind wir wieder länger da, müssen aber auch mehr bewältigen. Mittlerer Weile ist es normal das ich alleine auf dem Stockwerk bin.

Die Kunden und Kollegen haben sich daran gewöhnt. Es ist nichts ungewöhnliches mehr, das ich ein Schild hin stellen muss wenn ich in die Pause, auf Toilette oder mal kurz an die Kasse muss.

Alleine arbeiten ist normal geworden

Letztes Jahr hab ich darüber geschrieben das ich es belastend finde so viel alleine zu arbeiten. Tja und dieses Jahr ist es normal! Mittlerer Weile haben wir uns daran gewöhnt.

Auch an Doppelbelastung kann man sich gewöhnen.

Die ersten Tage beide Jobs nacheinander fand ich sehr anstrengend. Ab 16-17 Uhr kommt ein wenig Müdigkeit und die Beine tun ein wenig weh…. Doch nach ein paar Tagen gewöhnt man sich auch an diesen Rhythmus.

Ich habe für mich selber fest gestellt das es einer eventuellen Müdigkeit entgegen wirkt wenn ich in den Nachmittagsstunden Arbeiten erledige bei denen ich viel hin und her laufe. Das ist ja kein Problem, davon habe ich genug.

Die letzten Tage habe ich mir angewöhnt nachmittags hinten in der Tischwäsche Abteilung (Sofakissen, Tischdecken) aufzuräumen. Wenn dann Kunden zum Stofftisch kommen muss ich über das halbe Stockwerk zurück laufen. Das macht wach und hilft meinen Beinen.

Wie geht es meinen Beinen dabei?

Dieses Jahr scheint die Hochsommer-Hitze komplett auszufallen, was mir und meinen Beinvenen sehr recht ist. Aber auch sonst geht es meinen Beinen sehr viel besser als letztes oder vorletztes Jahr oder die Jahre davor. Ich habe keine geschwollenen Füße mehr! Und das obwohl ich von 5 Uhr bis 18:30 in unterschiedlichen hauptsächlich stehenden Tätigkeiten bin.

Seit Juli trage ich keine Stützstrümpfe mehr und ich kann an warmen Tagen die Sandalen ohne Socken tragen ohne das ich mir überall Blasen laufe. Es treten keine hässlichen Adern mehr heraus und ich habe Nachts keinen Druckschmerz mehr. Keine Albträume mehr von eingeklemmten Beinen oder sowas.

Ich bin so glücklich das die Krampfadern OPs dieses Frühjahr habe machen lassen. Mehr darüber unter „meine Erfahrungen über das Varizen-Stripping“.

Feuer in Lörrach!

Am letzten Samstag, nachdem ich den Blogpost „Samstag morgen“ bin ich auf dem Weg zur Arbeit mächtig erschrocken. Ich komme aus der Haustüre und sehe in Richtung Innenstadt eine dunkle Rauchsäule. Meine erster Gedanke war, ich laufe wieder zurück und sehe aus dem Fenster ob ich erkennen kann wo es genau her kommt. Auf den ersten Blick sah es für mich so nah aus, das ich dachte bei der Stadtkirche oder dem Burghof… doch an der nächsten Straßenecke war klar das kommt von weiter weg.

da war mir schnell klar, das ist kein Lagerfeuer

Je näher ich meinem Arbeitsplatz kam umso klarer wurde es mir das der Rauch aus einer anderen Richtung kommt. Von meiner Abteilung im 5. Stock zeigte sich dann dieses Bild!

Hohe Flammen aus dem Dach eines Mehrfamilienhauses
beim Pfeil ist ein Feuerwehrmann erkennbar

Auf diesem Bildausschnitt habe ich einen Feuerwehrmann der auf dem Dach erkennbar ist markiert… Daran kannst Du erkennen wie riesig die Flammen waren! Später waren sogar mehrere Drehleitern erkennbar. Ich habe dann allerdings keine Bilder mehr gemacht, weil ich ja arbeiten musste.

Doch es war echt faszinierend wie schnell die Feuerwehr dieses große Feuer unter Kontrolle hatte. Nach weniger als einer Stunde konnte man keinen Rauch mehr erkennen.

Was mache ich momentan in der Freizeit?

Da ich diese Wochen soo viel arbeite, schaue ich das ich in der Freizeit entspannende und un-anstrengende Dinge tue. Momentan ist das mal wieder das Häkeln.

Momentan häkle ich keine Fische, für die Landesgartenschau in Neuenburg. Dort soll ein riesiges Fischernetz mit von Anwohnern gehäkelten und gestrickten Fischen entstehen. Die Gartenschau findet erst 2022 im April bis Oktober statt und die Fische müssen erst im März dort sein.

Ich finde sehr entspannend ein freiwilliges Projekt zu machen bei dem ich ein riesiges Zeitfenster habe. So kann ich dann häkeln wann ich Lust habe und so viel machen wie ich mag. Immer dann wenn ich mal wieder ein kleines Erfolgserlebnis brauche mache ich mir ein Fischlein und fotografiere es hübsch…

Wobei sich jetzt schon ein paar Abnehmer für Fische bei mir gemeldet haben… wie es aussieht werde ich die nächsten Wochen noch sehr viele Fische häkeln und nur ein Teil der bunten Tiere findet auch wirklich den Weg nach Neuenburg.

Die kommenden Wochen werde ich Euch wohl immer wieder mal mit Fischbildern hier beglücken.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

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