1000 Teile Raus. Woche Drei

Die Linkparty „Weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ motiviert mich schon in der dritten Woche. Ich bin ein wenig später eingestiegen weil ich erst Mitte Januar die Aktion bei Anetanni entdeckt habe.

Ich habe für mich fest gestellt das es mich motiviert an einer Sache dran zu bleiben wenn ich regelmäßig darüber berichte. So hat mich mein selbst erdachtes „Lockdown Tagebuch“ dazu gebracht mich in der Zeit der Kurzarbeit null ausreichend zu bewegen. Als kleines Beispiel hier der 9. Feburar .

Bei „1000 Teile raus“ geht es darum innerhalb eines Jahres 1000 Gegenstände aus dem eigenen Haushalt auszusortieren die man ich mehr braucht. Diese Zahl Eintausend klingt als erstes sehr groß, aber wenn man diese herunterbricht auf 365 Tage sind es rein rechnerisch 2,739726027 Dinge pro Kalendertag. Eigentlich nicht viel.

Sicher wird sich der eine oder andere fragen ob man wirklich so viele Dinge zu viel haben kann. Aber jetzt denk mal genau nach, wie oft bringst Du mehr als 3 neue Teile nach hause? Bringst Du dann auch jedes Mal 3 Teile weg? Nein, also häuft sich im Laufe der Zeit immer mehr an.

Was habe ich in der dritten Woche ausgemistet?

Diese Woche hatte ich eigentlich kaum Zeit. Denn bei der Arbeit war es etwas anstrengend weil eine Kollegin krank ist. Sie hat Corona! Sie ist jung und geimpft sowie geboostert und es geht ihr auch relativ gut. Aber sie ist positiv getestet und somit in Quarantäne. Aber das war ja zu erwarten, das jeder von uns es früher oder später bekommt. Ziel ist jetzt nur noch das wir nicht alle gleichzeitig krank sind.

Deshalb war die letzten Tage mein Ziel mich so gut wie möglich in meiner Freizeit zu erholen, um nicht anfällig für irgendwas zu sein. Dennoch habe ich angestachelt durch die Berichte anderer Teilnehmer an der Linkparty eine kleinere Ecke zum Ausmisten aus erkoren:

Es handelt sich um die Holzbox mit den Anleitungsheften unter meiner Stereoanlage. Eigentlich standen hier mal ein paar Handarbeitsbücher drin. Doch mit der Zeit kam immer wieder was dazu.

Das Dieses Ding in meinem Wohnzimmer ein hässlicher Schandfleck ist, ist mir ja schon lange klar. Aber bisher fand ich das nicht so schlimm. Doch vergangene Woche sind ein paar Hefte dazu gekommen, die ich geschenkt bekommen habe und ich musste feststellen das sie einfach nicht mehr hinein passen.

Also habe ich mich endlich dazu entschlossen den Inhalt dieser Box zu sortieren. Boah da waren so viele olle Hefte drin, die ich längst vergessen hatte und die letzten Jahre gar nicht mehr angeguckt hab. Zeitschriften von 2015 und so. Komischer Weise hatte ich sogar eine Ausgabe der Zeitschrift „Landliebe“ aufgehoben, ich weis gar nicht wieso, denn das ist normal nichts das ich mir kaufe…

Mein Ergebnis dieser kleinen Räumaktion:

Eine Tüte Altpapier, ein aufgeräumtes Fach und ein Stapel halbwegs aktuelle Anleitungshefte die ich noch weitergeben möchte.

Ein paar Hefte habe ich diese Woche schon bei Ebay eingestellt in der Hoffnung das jemand sie kaufen möchte. Meine Auktionen findest Du hier: ich werde die kommenden Tage weitere Häkel und Nähzeitschriften starten.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

  • 35 alte, gelesene und zerschlissene Zeitschriften ins Altpapier
  • 5 Zeitschriften zu Ebay (weitere Folgen)
  • 3 Flaschen Parfum (seit Jahren geöffnet aber so gut wie nicht mehr genutzt) Altglas
  • 1 Kissenhülle die verfärbt war

= 44 Teile diese Woche

Bisher waren es 62 ergibt zusammen 106 Teile

Mit diesem Ergebnis nach nur 3 Wochen bin ich sehr zufrieden. Ich finde es toll das ich diese Linkparty entdeckt habe und freue mich auf viele motivierende und mutmachende Artikel der anderen Teilnehmer.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

13 Gedanken zu „1000 Teile Raus. Woche Drei

  1. Pingback: 1000 Teile raus, Woche Vier | Unterwegs ist das Ziel

  2. Uschi Beitragsautor

    danke für den Hinweis, ich werde das nächste Woche mal checken, diese Woche komm ich nicht mehr dazu

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  3. Valomea

    Das war doch eine Heldentat! Solche Stapel können sich ewig in unseren Regalen und Schränken herumtreiben… mir fallen sofort zwei Stellen in unserem Haushalt ein, die genauso aussehen! *lach*
    Schön, dass Du weiter dran bist.
    Liebe Grüße
    Elke

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  4. antetanni

    Hahaha, ich möchte jetzt nicht meine Hand ins Feuer legen, dass ich womöglich doch irgendwann einmal am Zeitschriftenregal schwach geworden bin. 😉

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  5. antetanni

    Ahhh, verstehe. Hier klappt es ganz gut mit den Kleinanzeigen, auch mit dem Bezahlen/Versand. Und wenn wirklich mal jemand nicht bezahlt, dann ist es eben so. Ich versende ja auch erst wenn das Geld da ist. Egal wie und wo, Hauptsache wir werden unsere Sachen los. 😉

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  6. Patricia

    Hallo Uschi, das sieht doch schon toll aus. Klappt es denn bei Ebay mit den Zeitschriften? Ich habe hier so viele Patchworkzeitungen/Ottobre usw. die ich ungern wegwerfen möchte – weiß aber auch nicht so Recht wo ich sie anbieten könnte. Viel Spaß weiterhin und bleib gesund. Liebe Grüße Patricia

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  7. antetanni

    PS. Jetzt muss ich mich noch einmal melden… Ich habe bei Zeitschriften/Büchern und Co. sehr gute Erfahrungen mit Ebay-Kleinanzeigen (anstelle von Ebay) gemacht. Bei den Kleinanzeigen zahlst du keine Provision, das finde ich gerade bei Sachen, die man nur für 1 Euro oder so einstellt, doch angenehmer.
    Liebe Grüße
    Anni

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    1. Uschi Beitragsautor

      Ebay Kleinanzeigen läuft bei uns im ländlicheren Raum nicht ganz so gut, und es gibt zu viele „Abspringer“… der erst so tun als seinen sie interessiert und wenn es dann ums bezahlen geht melden sie sich nicht mehr. Bei Ebay kommt mit einem Gebot ein Kaufvertrag zu Stande und man kann den Käufer „Festnageln“. Wegen einem Euro mach ich das nicht, aber die Angst vor einer negativen Bewertung sorgt schon für bessere Zahlungsmoral.

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      1. antetanni

        Ahh, okay. Ich stelle bei Ebay-Kleinanzeigen jede Menge Zeugs auch zum Versenden rein und ja, natürlich mache ich auch die Erfahrung, dass jemand kaufen möchte und dann doch zahlt, aber da ich erst nach Bezahlung versende, ist das kein Problem. Und ich schreibe dem Interessenten auch, dass er innerhalb von X Tagen bezahlen muss, sonst bekommt es der nächste Interessent, sofern sich noch einer meldet. So hat jede/r seine Erfahrungen mit den Verkaufsportalen. Egal wie und wo, Hauptsache weg! 🙂

  8. antetanni

    SUPER! Genau das ist es, was die Aktion auch für mich ausmacht. Sich an Ecken zu wagen, die man bislang immer links hat liegen lassen, ist doch nicht so schlimm und so. Ich hoffe, dass dieses konsequentere Ausmisten irgendwann in Fleisch und Blut übergeht und ich gar nicht mehr anders kann. 😉 Mein Kollege witzelte heute schon, was ich denn bei 999 machen würde, wenn womöglich nichts mehr zum Ausmisten da sei, ob dann mein Mann dran glauben müsse.:-D Natüüüürlich nicht, vor allem bin ich sicher, weit mehr als 999 Teile zusammenzubekommen, es ist ja der Wahnsinn, was sich überall ansammelt und es ist, wie du schreibst, ruckzuck sammeln sich trotz aller auferlegten Einkaufsbremsen wieder Sachen an, man glaubt es kaum.

    Was dein Fach unter der Stereoanlage ist, ist unser Zeitungskorb daneben. Dort möchte ich die Tage auch mal durchfegen, ich befürchte nämlich, da liegt auch eine „Landliebe“, die ich nicht gekauft, sondern vermutlich vor Jahren mal geschenkt bekommen habe oder irgendwo mitnehmen durfte (wir tauschen uns manchmal in der Familie/im Freundeskreis aus und reichen Bücher/Zeitschriften querbeet weiter).

    Ich finde es toll, dass du bei der Aktion von Elke auch dabei bist, mir geht es auch so, dass mich das gegenseitige berichten motiviert. Yeah.

    Liebe Grüße

    Anni

    Antworten
    1. Uschi Beitragsautor

      ja es gibt Zeitschriften die angeblich keiner kauft, aber dennoch dauernd irgendwo auftauchen 😉 Vielen Dank für deinen netten Kommentar

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      1. antetanni

        Hahaha, so ist es. Ich will es auch nicht beschwören, ob ich nicht doch selbst danach gegriffen habe. So etwas verdränge ich dann ja auch mal gerne. *lach

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