Samstagsplausch am 7.05.22

Heute möchte ich Euch hier berichten wie meine Woche war. Dieser Beitrag nimmt an der Linkparty „Samstagsplausch“ bei Andrea von Kaminrot teil. So eine Linkparty hat den Zweck sich mit anderen Bloggern zu vernetzen und sich gegenseitig zu besuchen. Wenn Dir also mein Bericht hier gefällt lade ich Dich ein auch ein paar der Anderen Teilnehmer zu besuchen.

So war meine Woche

Am Montag hatte ich frei und ich habe viel Wäsche gemacht und aufgeräumt, das war nötig denn durch meine Bauchbeschwerden war viel liegen geblieben. Deswegen war ich auch in der Apotheke und hatte dort richtig Glück mit der Beratung. Ich wollte etwas das mir bei meinen Darmproblemen hilft, denn meine Ärztin hatte mir kein Rezept gegeben sondern nur gesagt „lassen Sie sich in der Apotheke beraten“. Der Apotheker machte das hervorragend, er fragte mich nach Dauer und Art der Beschwerden und was ich bisher dagegen gemacht hätte. Wir kamen auf den Punkt das Kohletabletten und Sodbrennenblocker wohl nicht das richtige für mich waren und das letztere eventuell sogar Schuld an der Verschlechterung gewesen sein könnten. Durch das Beratungsgespräch wurden mir einige Zusammenhänge klar!

Blühende Hecke am Wegesrand

Am Dienstag musste ich mit meiner Mutter nach Freiburg. Sie bekommt von einem speziellen Schuhmacher orthopädische Schuhe angepasst. Leider gibt es solche Fachwerkstätten nicht mehr in Müllheim wo meine Mutter wohnt.

Sie ist nicht mehr so fit und öffentliche Verkehrsmittel gehen mit ihr fast gar nicht mehr. Deshalb hatte ich mich von Bekannten aus meiner Kirchengemeinde das Auto ausgeliehen um damit die 60km nach Freiburg zu fahren. Über die Leihgabe war ich echt sehr dankbar, denn ein Leihwagen über das Carsharing von Stadtmobil kommt mir auf dieser Strecke viel zu teuer.

Der Termin bei dem Schuhmacher verlief gut und reibungslos. Die erste Anprobe der individuell angepassten Schuhe war gut. Nun müssen nur noch Kleinigkeiten angepasst werden und nächste Woche kann meine Mutter die Schuhe abholen. Das ist schon sehr aufwändig, sie muss dann das dritte hin.

Die Autofahrt hin und zurück klappt super und ich konnte auf dem Rückweg noch mit ihr Lebensmittel einkaufen. Meine Mutter war erleichtert, sie hatte schon wieder Panik vor der „weiten Reise“ und sich ausgemalt was alles schief gehen könnte…

Darmkur

Die vom Apotheker empfohlene 14 Tägige Kur für den Darm mit einem Medikament das Darmbakterien enthält habe ich erst am Mittwoch begonnen weil ich wegen der Fahrt nach Freiburg vorsichtig sein wollte. Meine Mutter hatte Angst das sie Fahrt nicht klappen könnte weil ich auf das neue Medikament überreagiere. Diese Angst war völlig unbegründet. Im Gegenteil es wurde schon mit der ersten Einnahme besser!!!

Trotzdem habe ich die ganze Woche noch „Schonkost“ gegessen. Hier ein Foto von einer weiten Variation des Haferbrei:

Haferschleim mit Kokos und Bananen

Um meinen Speiseplan langsam mehr und mehr zu erweitern habe ich hier den Haferflocken Kokosraspeln beigemengt. Das schmeckt echt gut! Allerdings mag ich die süßen Varianten nur als Frühstück. Mittags oder Abends brauche ich etwas herzhaftes. Eine leckere Variante ist da Brokkoli-Creme Suppe. Super einfach gemacht, nur aus Brokkoli, Haferflocken und Salz, mit dem Pürierstab cremig gemixt. Die war wirklich lecker.

Hoher Besuch auf der Arbeit

Die Situation an meinem Arbeitsplatz normalisiert sich nur langsam. Die Kundenfreuquenz ist immer noch nicht so wie vor Corona und die Umsätze hinken weit hinter dem geplanten. Was natürlich den Druck auf uns Verkäufer noch etwas erhöht. Diese Woche kam dann auch noch ein hoher Besuch aus der Zentrale. Also der Chef vom Chef vom Chef. Bei diesem Besuch ging es nicht darum das er sich das Gebäude ansieht, sondern er wollte kontrollieren ob wir auch wirklich alles tun das unsere Kunden perfekt empfangen werden und wir alles in unserer Macht stehende tun um die Umsatzziele zu erreichen…

Dazu muss ich anmerken das unsere Belegschaft durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen stark geschrumpft ist und wir in vielen Bereichen nur mit „Notbesetzung“ arbeiten. Wir sind weniger Verkäufer. Bei mir auf dem Stockwerk waren wir 2019 noch 5 Mitarbeiter und nun sind wir nur noch 2.5 (eine Vollzeit, eine 90% und eine Kraft nur einmal die Woche). Trotz allem hieß es am Donnerstag diesem Besuch zu zeigen wie gut wir sind…

Es wurde wiedermal total übertrieben, seit Tagen waren wir am aufräumen und alles perfekt machen. Am Donnerstag durften wir keine Ware auspacken, alle Wägen oder Kisten und Schachteln mussten in die Läger verschwinden. Warenteam Mitarbeiter mussten die Tage zuvor mehr arbeiten aber am Donnerstag am besten nicht sichtbar oder als „Verkäufer verkleidet“ Präsenz zeigen…

Meine Wichtigste Aufgabe am Donnerstag war jeden Kunden auf meinem Stockwerk zu grüßen und wenn möglich anzusprechen und zu bedienen. Das war eigentlich nur machbar weil es momentan sehr ruhig ist. Unter normalen Umständen (vor Corona) wäre das gar nicht machbar, denn ich kann nicht überall gleichzeitig sein.

Dieses „Theaterstück“ geht mir eigentlich total zuwieder. Eigentlich sollte doch so ein Entscheidungsträger sehen was wir zu wenig Personal sind und das wir es beinahe nicht schaffen… Aber nein wir müssen ihm heile Welt vorspielen um ihn zu beeindrucken „Die in Lörrach machen einen guten Job“. Die genauen Umstände wie es dazu kommt das der Laden tiptop aussieht erfährt er ja gar nicht.

Aber diese Vorgehensweise ist nicht neu, so war es früher auch schon. Ich bin in diesem Warenhaus seit über 33 Jahren tätig und solche Aktionen gab es immer wieder.

Diese Fotos stammen von einem kleinen „Spaziergang“ am Dienstag als ich das Auto abgeholt habe. Zum wirklich länger spazieren gehen hatte ich diese Woche keine Zeit. Die Bilder zeigen eine blühende Hecke, dieses weiße Blütenmeer hatte mich irgendwie fasziniert. Ich habe leider keine Ahnung wie die Pflanzen heißen.

Samstags plauschen und dann zur Arbeit

Samstag ist bei uns im Warenhaus ein normaler Arbeitstag. Normal sogar der wichtigste der Woche, doch seit Corona hat sich das etwas verschoben. Es kommen nicht mehr so viele Schweizer gezielt am Samstag einkaufen.

Trotzdem muss ich gleich los, ich arbeite heute von 11-19 Uhr. Heute Abend freue ich mich auf eine Karaokeparty in einer nah gelegenen Bar. Da kann ich zu Fuß hin gehen, das finde ich sehr praktisch. Ich liebe Karaoke, und Du? Findest Du das peinlich oder cool?

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Ein Gedanke zu „Samstagsplausch am 7.05.22

  1. Regula Babajeza

    Wer hat noch mal das Lied gesungen: Theater, Theater, …. Katja Epstein? Hautpsache, es sieht gut aus, normal ist das nicht, oder?

    Liebe Grüsse von Regula

    Antworten

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