Samstagsplausch am 11. Juni 22

Mir ging es diese Woche ähnlich wie Andrea von Kaminrot, in ihrem neuesten Beitrag zum Samstagsplausch schreibt sie von „Fast Urlaub“. Nachdem die letzten zwei Wochen beruflich mega anstrengend waren hatte ich nun massiven Ausgleich.

Die freien Tage die mir während meine Kollegin in Urlaub war nicht gegeben werden konnten hatte ich nun diese Woche: Drei freie Tage und dazu der Feiertag, dann blieben nur noch zwei Tage übrig an denen ich zu meinem Hauptjob musste. Bei meinem Nebenjob war ich dreimal eingeteilt aber das stresste mich diese Woche gar nicht.

So war meine Woche:

Am Pfingstsonntag hatte ich mir keinen Wecker gestellt und obwohl ich einer Pfingstgemeinde angehöre war es für mich nicht so wichtig an diesem Tag den Gottesdienst zu besuchen. Pfingstgemeinde bedeutet das bei uns der heilige Geist eine große Rolle spielt, und an diesen erinnert das Pfingstfest. Aber es ist völliger Quatsch zu denken das Pfingsten für uns das wichtigste Fest ist.

Mir persönlich war erst mal wichtig das ich ausschlafe und mich ausruhe. Nachdem ich sehr lange geschlafen habe, habe ich den ganzen Tag den Pyjama gar nicht ausgezogen und die Wohnung nicht verlassen. Ein richtig chilliger Gammelsonntag, das habe ich mal wieder gebraucht. Allerdings war ich nicht ganz faul, ich habe zur Entspannung endlich mal wieder genäht. Mehr darüber unter „Ein Nähtag im Pyjama“ .

Montag

Am Montag sah es beinah so aus als ob ich so weiter mache, doch dann hatte ich die Idee einem Freund zu schreiben „hey hast Du Lust das ich vorbei komme und wir kochen zusammen?“. Dieser gute Bekannte ist auch Single und während dem Lockdown war er sowas wie mein Corona-Buddy geworden, wir haben uns immer mal wieder gegenseitig besucht um nicht ganz kirre zu werden.

Für ihn hatte ich aus Hamburg eine Packung Nudeln in schwarz-gelb mitgebracht, denn er ist extremer BVB Fan und sammelt alles mögliche in diesen Vereinsfarben. Er hat sogar einen BVB Toaster!

Schwarzgelbe Nudeln für einen BVB-Fan

So sahen die Nudeln dann auf dem Teller aus. Gefärbt waren sie mit Curcuma und Tintenfisch-Tinte… schmeckten aber sehr gut.

Dienstag

Am Dienstag hatte ich meiner Mutter versprochen vorbei zu kommen um ihr bei paar Kleinigkeiten im Haushalt zu helfen. Unter anderem war eine Glühbirne im Bad kaputt und meine Mutter hat seit einem Sturz vor ein paar Jahren große Angst vor dem hoch steigen. Für mich war das Birne wechseln in 3 Minuten erledigt, aber für sie (83 Jahre!) ist das immer ein Drama.

Weil ich gerade am „klettern“ war hab ich dann den Lampenschirm in der Küche runter geholt und sauber gemacht. Ebenso auf dem Hängeschrank gewischt. Für meine Mutter sind diese Orte nicht mehr erreichbar und sie hat sich mehrmals dafür bedankt.

Meine Mutter wohnt 36 km entfernt und ich bin dort wie meistens mit dem Zug hin gefahren. Das ist ja momentan sehr lukrativ, denn auf der Strecke gilt das 9 € Ticket. Ich hatte befürchtet das die Züge deshalb sehr voll sein würden. Aber ich hatte Glück in beiden Richtungen waren die Züge nicht sehr voll.

Im Gegenteil: das erste Mal seit 3 Jahren hatte der Zug auf dem Rückweg keine Verspätung und ich habe meinen Anschlusszug in Basel erreicht. Ich war echt positiv überrascht.

Mittwoch

Mittwoch musste ich arbeiten, sowohl im Nebenjob als auch im Hauptjob. Dennoch habe ich es geschafft meinen Blogartikel „1000 Teile raus“ pünktlich in der entsprechenden Linkparty zu veröffentlichen. Das war aber nur möglich weil ich ihn schon vorher geschrieben hatte und nur noch freischalten musste.

Donnerstag

Nach meinem morgendlichen Nebenjob von 5-8 Uhr hatte ich frei. Und ich hab die freie Zeit genutzt um ein paar Pachwork-Stifte-Etuis für den Weihnachtsbasar zu nähen. Denn am Abend hatten wir das Treffen des Basar-Teams und da wollte ich diese Zeigen. Ich muss sagen das nähen dieser hübschen bunten Dinger macht mir echt Spaß, ich wollte fast nicht aufhören…

Freitag

Am Freitag stand wieder beides an, Nebenjob und Hauptjob. Leider konnte ich das nicht anders koordinieren. Es war ein warmer Tag und schon früh morgens habe ich beim Nebenjob stark geschwitzt (und Türe und Fenster aufgerissen). Vielleicht lag es daran. Oder ich habe mich bei der Arbeit beim Auspacken der 4 Paletten Koffer und Reisetaschen verhoben. Keine Ahnung aber am Nachmittag hatte ich massive Schmerzen im Bein und teilweise auch in beiden. Ein mit bisher unbekannter Schmerz von Beinbeuge bis zum Knie auf der Schenkelinnenseite. Es tat zeitweise so weh das ich dachte ich könne gleich nicht mehr laufen!

Nebenbei bemerkt ich arbeite in einem Warenhaus als Verkäuferin, stehen und hin und her laufen gehören zu meinem Beruf. Zuerst dachte ich es wäre besser eine Tätigkeit zu suchen bei der ich an einer Stelle stehen bleibe… aber da wurde es dann fast noch schlimmer.

Währen ich mein Pokerface aufsetzte und die Kunden freundlich begrüßte hoffte ich bei jedem „hoffentlich will er nix was in der anderen Ecke ist“… und natürlich genau dann fragen die Kunden nach genau dem. Paarmal hab ich dann zu den Leuten gesagt „bitte entschuldigen Sie, ich geh gerade etwas komisch“. Aber es ging irgendwie…

Als es so schlimm wurde das ich überlegt habe den Kollegen unten bescheid zu sagen das ich eine zusätzliche Pause machen möchte hat mich die Vorstellung das ich ja erst zu den Kollegen hin gehen muss davon abgehalten. Genau in dem Moment tauchte meine Chefin auf, weil sie mir etwas bringen musste. Ich erzählte ihr was los ist und sie löste mich paar Minuten ab das ich mich im Ruheraum hinlegen könnte. Das war super.

Aber ich legte mich nicht auf die Liege die dort steht sondern auf den Boden und die Beine nach oben auf die Liege. So hatte mir das ein Physiotherapeut gezeigt als ich einen schlimmen Hexenschuss hatte. Ich dachte wenn dieser Schmerz wirklich vom Rücken kommen könnte, könnte das helfen. Boah es war schmerzhaft überhaupt erst mal in diese Stellung zu kommen. Doch dann spürte ich das diese echte Erleichterung brachte. So blieb ich etwa 10-15 Minuten. Und es hat geholfen!

Zwar hatte ich zuvor eine Schmerztablette genommen aber ich denke das dieses Liegen echt eine Erleichterung gebracht hat. Ich konnte den Rest des Tages normal weiter Arbeiten!!!

Samstag

Heute habe ich schon wieder frei und ich freue mich auf einen Ausflug mit meiner Schwester. Wir nutzen das 9 Euro Ticket aus und treffen uns in Titisee. Ich hoffe das mein Bein nicht wieder Probleme macht und wir etwas wandern können. Ansonsten haben wir schon fest eine Fahrt mit dem Tretboot geplant. Mal sehen was ich Euch von diesem Ausflug berichten werde.

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