Samstagsplausch vom 16. Juli 2022

Diese Woche ist wie Flug vergangen. Kein Wunder, denn das ist ja immer so im Urlaub. Wie ich schon in meinem letzten Samstagsplausch berichtet habe war ich letztes Wochenende in München und bin am Montag wieder nach hause gefahren. Zum Glück war meine Heimreise weniger aufreibend als meine Fahrt „mit dem 9 Euro Ticket nach München“.

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag musste ich ,obwohl Urlaub habe bei meinem Nebenjob sein, denn ich hatte versäumt um frei zu bitten. Aber das war nicht weiter schlimm denn es ging da um täglich 2-3 Stunden.

Was mir aber doch etwas zugesetzt hatte war das Wetter. In München war es regnerisch und eher kühl. Zuhause hatten wir diese Woche Sommerhitze mit 35 Grad und mehr! Mir macht so ein Wetter nicht viel Freude denn ich vertrage Hitze nicht so gut. Umso mehr kann ich meine Mutter verstehen die mit ihren 83 Jahren damit richtig viel Mühe hat. Mit ihr habe ich ein paar Ausflüge in den nahen Schwarzwald unternommen, in den Höhenlagen ist es viel angenehmer als in der Rheinebene wo sie wohnt.

Zahnarzt am Mittwoch

Am Mittwoch musste ich Notfallmäßig zum Zahnarzt, denn mir war ein Stück Zahn herausgebrochen. Ich hatte zwar keine Zahnschmerzen, aber die schadhafte Stelle störte mich massiv beim Essen und im Schlaf klemmte ich mir da die Zunge darin ein.

Da aber dieser Zahn sowieso für eine Krone vorgesehen war, musste der Zahnarzt nur diese Behandlung vorziehen. Und da wir schon mal dran waren überzeugte er mich das er auf der anderen Seite die Vorbereitungen für die geplante Brücke auch gleich macht.

Das bedeutete das er mir Betäubungsspritzen für beide Seiten gab. Also gefühlt war mein Mund dann überall betäubt. So sehr das ich beim Abdruck machen der Assistentin in den Finger gebissen habe ohne es zu bemerken. Sehr peinlich! Aber sie hat rechtzeitig was gesagt und wurde dabei nicht verletzt.

Aber der Tag war gelaufen, 36 Grad und 4 Spritzen… nicht nur das meine Sprache undeutlich war und ich sabberte… ich war dann soo fertig das ich mich ins Bett gelegt habe und den Rest des Tages verschlafen habe.

Donnerstag

Am Donnerstag ging es mir schon wieder gut. Ich bin sogar freiwillig früher aufgestanden, schon um 3:30 Uhr um freiwillig eine halbe Stunde eher mit der Arbeit bei meinem Nebenjob um 4:30 zu beginnen. Das war toll morgens um diese Zeit ist es noch angenehm kühl. Es waren wieder 34 Grad angesagt und ich wollte mit meiner Mutter einen Ausflug in die kühleren Schwarzwaldhöhen machen…

Gegen 10 Uhr rief mich eine Freundin an, die ich vom Nino de Angelo Fanclub kenne. Sie wollte wissen ob ich zu dem Konzert am Freitag fahren würde denn sie wusste das ich Urlaub habe. Aber nach diesem Bahn-Desaster letzte Woche war mir die Lust vergangen. Außerdem diese Hitze und die Zahngeschichte. Um den Veranstaltungsort zu erreichen hätte ich über 10 Stunden Zug fahren müssen (mit ICE!). Ich sagte ihr „nein ist mir zu weit“ und sie schlug einen weiteren zusätzlichen Termin in Boltenhagen vor.

„Bist Du verrückt das ist ja noch weiter weg!“ war meine Antwort. Boltenhagen liegt an der Ostsee über 930 Km von Lörrach entfernt. Diese Freundin wohnt in Hamburg und für sie ist dieser Ort in knapp 2 Stunden mit dem Auto erreichbar. Und sie schlug vor „komm mit dem Zug nach Hamburg und wir fahren zusammen“.

Während des Telefonats recherchierten wir beide nach der günstigsten Reisemöglichkeit und wir fanden einen Super-Sparpreis der deutschen Bahn von Freibug nach Hamburg. Der Zug sollte 17:48 Uhr abfahren. Der Zug kommt zwar erst kurz vor Mitternacht an, aber ich muss nicht umsteigen. Das war mir sehr wichtig.

Sie schaffte es mich zu überreden und ich buchte dieses Super-Sparticket, dabei ist zu bedenken, diese Bahnticket Variante kann man nicht stornieren! Basta gebucht also muss ich auch fahren.

Aber ich hatte ja meiner Mutter eine Autofahrt in den Schwarzwald versprochen. Ich wollte sie nicht enttäuschen und so hatte ich zwischen Telefonat und Abfahrt zu meiner Mutter genau nur eine Stunde um den Koffer zu packen.

Die Freundin aus Hamburg hatte mich gewarnt „pack was warmes ein“. Als warf ich in der Eile Kleidungsstücke für Strand, heißes und kaltes Wetter in den Koffer. Ratz fatz so schnell habe ich noch nie den Koffer gepackt und ich muss sagen es ist mir trotzdem gut gelungen, bis jetzt hab ich noch nichts wichtiges entdeckt das ich vergessen habe.

Tagesablauf Donnerstag:

  • 3:30 aufstehen (24 Grad)
  • 4:30 arbeiten in einem Backshop
  • 8:00 Feierabend
  • 10:30 Telefonat mit der Freundin
  • 11:00 Fahrkarte gebucht
  • 12:30 meine Mutter abgeholt (30 km entfernt) 30 Grad
  • 14:00 Mittagessen im Wanderheim Stockmatt auf ca 890m Höhe angenehme 26 Grad
  • 16:30 Mutter heim bringen 34 Grad
  • 17:45 Freiburg Hauptbahnhof 35 Grad !
  • … Der Zug hatte erhebliche Verspätung und ich kam um 1:37 in Hamburg (18 Grad) Hauptbahnhof an.

Zum Glück hat mich die Hamburger Freundin am Bahnhof abgeholt aber bis ich dann endlich im Bett war, war es auch schon fast 3 Uhr…

Freitag

Am Freitag war Urlaubsfeeling angesagt. Wir sind mit dem Auto gemütlich nach Boltenhagen an der Ostsee gefahren.

Dieses Foto zeigt unser gemütliches Picknick auf dem Hotelbalkon. Räucherfisch und frisches Brot bei lauer Seeluft und knapp 18 Grad. Meine Begleitung liebt es Stilvoll und hat Geschirr und Tuch mitgebracht.

Heute Besuchen wir ein Konzert direkt am Strand. Um dort einen guten Platz zu ergattern fahren wir jetzt gleich los und verbringen den Tag im Strandkorb!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag. Dieser Artikel wird bei Kaminrot-blog.de im aktuellen Samstagsplausch verlinkt.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

4 Gedanken zu „Samstagsplausch vom 16. Juli 2022

  1. Pingback: Samstagsplausch am 3. September | Unterwegs ist das Ziel

  2. Andrea Karminrot

    Aber so ist doch Urlaub. Spontan sein können, fast ohne Rücksicht …
    Ihr hattet bestimmt ein tolles Konzert und euch Beide!
    Liebe Grüße aus dem kühlen Berlin (Früher habe ich den Süden um die Wärme beneidet. Das war früher!)
    Andrea

    Antworten
    1. Uschi Beitragsautor

      Ja so spontan kann ich nur sein weil ich Single bin. Für diese Freiheit bin ich sehr dankbar.

      Antworten

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