Samstagsplausch am 13. August 2022

Es ist Samstag morgen und ich sitze mit meiner Tasse Kaffee am Laptop und ich plausche mit Euch über meine Woche. Dieser Artikel wird bei Kaminrot-blog unter Samstagsplausch verlinkt.

Obwohl ich diese Woche viel frei hatte, habe ich kaum Energie gefunden um an meinem Blog zu schreiben. Dabei hatte ich so viel vor was ich diesen Monat veröffentlichen wollte. Nix davon ist fertig geworden. Ich hatte sowas wie eine „Schreibblockade oder so“. Gestern Vormittag habe ich mich dann einfach hin gesetzt und einen Text mit dieser Überschrift verfasst. Mit diesem habe ich mich auch ein wenig selber therapiert.

So war meine Woche

Wie oben schon erwähnt hatte ich außergewöhnlich viel freie Tage. Das lag daran das ich in der Woche zuvor mehr gearbeitet habe weil die Kollegin im Urlaub war. Kommende Woche haben wir Inventur und da muss ich auch öfter ran, also hat man mich diese Woche weniger eingeplant.

Meine Idee war mit der vielen Freizeit richtig viel zu unternehmen und vor allem viel an meinem Blog zu tun. Aber daraus wurde leider nichts.

Montag

Wie ich schon mal erwähnt habe, fahre ich momentan das Auto von Freunden die eine über zwei Monate dauernde Reise mit dem Wohnmobil machen. Damit haben die beiden mir und meiner Mutter eine sehr große Freude gemacht, denn so konnte ich mit ihr einige schöne Ausflüge machen.

Aber plötzlich wieder ein Auto zu haben hat auch ein paar Nachteile. So musste ich unter anderem ständig nach einem geeigneten Parkplatz suchen. Ich wohne in der Innenstadt und hier gibt es fast nur fest vermietete oder zeitlich begrenzte Parkplätze. Deshalb musste ich setzt etwas weiter weg parken. Was ja auch kein Problem war.

Bis zu dem heftigen Gewitter bei dem hier in Lörrach Hagelkörner in Tischtennisball-Grösse herunter kamen. Mein ausgeliehenes Auto hat es voll erwischt. Am nächsten Tag versuchte ich mit dem Handy die Beulen auf dem Dach und der Motorhaube zu fotografieren und sendete diese an die Besitzer. Denn ich war der Meinung der Wagen habe so 5-8 heftige Einschläge abbekommen.

Die Autobesitzer informierten mich das ich mit dem Auto zu einem Gutachter-Termin gehen müsste. Die Versicherung hatte eine Spezialfirma beauftragt die nichts anderes macht als Hagelschaden begutachten und beseitigen.

Am Montag war nun dieser Termin. Ich sollte den Wagen direkt davor frisch Waschen und nach der Wäsche konnte ich sogar noch ein paar Dellen mehr erkennen.

Ich fuhr zu dem Termin und war ganz froh das ich keine weiteren Fragen zu dem Auto und dem Hagelsturm beantworten musste. Das hatten die Besitzer alles schon mit der Versicherung abgesprochen. Es ging nur darum das ein Fachmann die Beulen ansieht.

Zuerst begutachtete eine Dame mit einer Speziallampe die Kotflügel und Türen und ich war da schon irritiert das sie schon ein paar Beulen in der Skizze markiert. Dann übernahm der eigentliche Gutachter und er diktierte ihr Zahlen wie „Seitenholm 20“ „Kofferraumdeckel 120″… und ich dachte er nennt vielleicht den Abstand oder sowas. Aber dann bei dem Dach sagte er „200-230 nein 250!“ und ich fragte „Zählen Sie Zentimeter oder Beulen?“ „ich schätze nur noch, es sind zu viele Beulen“.

Er bat mich zu sich und zeigte mir die Ansicht des silbernen Autodachs unter der Spezialleuchte. Ich erkannte das von dem Dach kaum noch eine Stelle nicht verbeult war! So wurden in das Formular 250 Beulen nur an diesem einen Bauteil eingetragen!

Dann erklärte er mir das dies ein „wirtschaftlicher Totalschaden“ sei, denn die Beulen zu reparieren würde den Restwert des Wagens weit übersteigen! Zum Glück hatten die Autobesitzer mir vorher am Telefon gesagt das sie mit so einem Ergebnis rechnen, sonst hätte ich mich vielleicht mehr aufgeregt.

Der Gutachter rechnete mir eine mögliche Erstattung vor aber ich sagte ihm das ich ja gar nicht die Fahrzeughalterin sei und überhaupt nichts entscheiden könne. Daraufhin schrieb er alles auf und ich sendete ein Foto davon per Whatsapp an die Urlauber in Norwegen. Zusammen mit der Skizze in der die riesigen Zahlen eingetragen waren.

Am Nächsten Tag meldeten sich die beiden und informierten mich das sie das Angebot angenommen hätten und ich meine Sache gut gemacht habe. Offensichtlich hat es sich für die sie gelohnt das ihr Auto in Lörrach stand und nicht zuhause in der Garage.

Dienstag

Freunde von mir haben gerade Urlaub und irgendwie keine gute Idee für kleinere Unternehmungen und deshalb haben sie mich gefragt. Sie meinten wenn jemand in seinem Blog über „Ausflugsziele bei heißem Wetter“ schreibt, dann könnte man diese Person einfach mitnehmen um was neues kennenzulernen. Die Idee fand ich gut. Aber ich wollte nicht in den Schwarzwald sondern wir entschieden uns für einen Ausflug ins Elsass in die Vogesen. Vor ein paar Wochen war ich mit meiner Mutter am Grand Ballon und fand es dort sehr schön, darum zeigte ich den beiden diese Gegend.

Im Gegensatz zu dem Ausflug mit einer Seniorin waren wir diesmal direkt auf dem Gipfel. Vom Parkplatz aus führt ein steiler Schotterweg bis zum Gipfel, den hätte meine Mutter niemals geschafft. Und dort oben war es extrem windig und kalt! Die Aussicht von dort ist wirklich beeindruckend. Doch wegen des starken Windes hält man es dort direkt auf der Kuppe nicht lange aus.

Eine weitere Attraktion die ich mit meiner Mutter ausgelassen hatte war die Sommerrodelbahn neben den Skipisten. Die Abfahrt machte mir richtig Spaß. Davon habe ich sogar ein Video gemacht und die kommenden Tage werde ich noch einen separaten Blogpost darüber machen.

Mittwoch

Am Mittwoch durfte ich auf der Arbeit eine „Neue“ einlernen. Das heißt die Person war erst mal nur um Probearbeiten da, aber wir hoffen sehr das sie sich für den Job entscheidet, denn wir brauchen dringend Verstärkung.

Donnerstag

Am Donnerstag war eigentlich nochmal ein Ausflug mit meiner Mutter geplant, aber diese fühlte sich nicht so gut und bat mich erst später, nach meinem Blutspende Termin zu kommen.

beim Blutspenden

Die Blutspende fand dieses mal in der Turnhalle in Wollbach, einen kleinen Dorf in der Nähe statt. Seit 2020 gibt es diese Spendenaktionen nur noch mit vorheriger Terminvergabe, denn es dürfen nicht mehr zu viele Menschen gleichzeitig in die Halle. Diese Vorgehensweise finde ich aber ganz angenehm, denn man muss nicht mehr lange warten bis man dran kommt. Diesmal ging es ganz schnell, ich war in weniger als einer Stunde fertig.

Die Blutspende habe ich trotz Hitze sehr gut vertragen.

Freitag

Am Vormittag war ich erst mal beim Recyclinghof, denn am Wochenende gebe ich den Wagen zurück. Ich hatte den Kofferraum voller Elektronikschrott, Kartonagen und Altpapier.

Am Nachmittag habe ich mich mit einer Freundin getroffen, sie wollte einen Ausflug mit mir machen, hatte aber gar keine genaue Vorstellung wohin. Also fuhr ich einfach mal los auf den Tüllinger. Sie kannte die Stelle am Lindenplatz mit den malerischen Bänken unter den schönen alten Bäumen gar nicht und war total begeistert von der Aussicht. Wir setzten uns im Schatten auf eine Bank und quatschten sehr lange. Was mir sehr gut getan hat. Unser Ausflug war also nicht weit, aber es war ein schöner Nachmittag.

Samstag

Heute muss ich arbeiten. Aber erst um 11 Uhr. Eine komische Arbeitswoche, nur Mittwoch und Samstag. Nächste Woche dafür wieder mehr.

Ich danke Dir für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und wüsche ein Schönes Wochenende.

2 Gedanken zu „Samstagsplausch am 13. August 2022

  1. nina. aka wippsteerts

    Puh, das mit dem Auto war sicher ein Schock und dann auch wieder nicht. Es ist dann ja alles gut gegangen.
    Schreibblokaden sind doch normal, ausser man ist Edgar Wallace oder E. Blyton 🙂
    Schön, dass dann doch wieder etwas entstand.
    Liebe Grüße
    Nina

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  2. Buchbahnhof

    Guten Morgen,
    auch wenn du nicht das gemacht hast, was du dir vorgenommen hattest, hört es sich doch nach einer ausgefüllten Woche an.
    Schreibblockaden für den Blog kenne ich auch. Aber dann flutscht es halt mal nicht und es kommen weniger Beiträge oder Rezensionen. Nützt ja nichts. Da der Blog Hobby ist, darf man sich da nicht stressen lassen, finde ich.
    Das mit dem Auto war dann ja irgendwie Glück im Unglück. So riesige Hagelkörner habe ich (zum Glück) hier noch nie gesehen. Das größte war mal so ca. 2 cm würde ich sagen. Das war schon recht beängstigend. Mein Auto steht aber zum Glück meistens in der Garage.

    Nun wünsche ich dir einen schönen sonnigen Samstag
    LG
    Yvonne

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