Heizkostenbremse

(enthält Werbung) Alle reden von gestiegenen Energiekosten und haben Angst das sie sich das Heizen bald nicht mehr leisten können. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks die jeder anwenden kann wie man mit weniger Heizung im privaten Bereich klar kommt.

In diesem Artikel wirst Du kein neues technisches Gerät kennen lernen. Ich werde keine super neuen Erkenntnisse über Gebäude Isolation und Wärmeleitung mit Dir teilen. Meine Tipps hier sind im Grunde nicht wirklich neu. Doch ich habe den Eindruck das eine ganze Generation diese einfachen Tricks und Kniffe zum Energiesparen vergessen hat. Oder eben die jungen Leute haben es von ihren Eltern nie vermittelt bekommen, weil es einfach nicht nötig war. Viele gingen mit der Wärme aus dem Heizkörper um als koste sie nichts und sei unendlich verfügbar.

Dinge die Oma schon lange wusste

Die Generation allerdings, die den Krieg und die Nachkriegsjahre mitgemacht hat, die wusste was man tut um nicht zu frieren. Denn damals haben alle Erfahrungen mit ungeheizten Räumen gemacht.

Logisch beginnt das schon mit sinnvoller Kleidung. Bauchfrei und ohne Socken ist nun mal nicht sonderlich warm. Manchmal habe ich den Eindruck das einige dies erst selber austesten müssen um das zu kapieren. Der Wunsch sexy und gut auszusehen ist bei vielen noch größer als die Angst zu frieren.

Dabei habe gerade Schulen in den letzten zwei Wintern das schon geübt. Mit dem regelmäßigen Lüften wegen der Corona-Pandemie konnten die Schüler schon mal austesten wie es ist wenn es im Klassenzimmer kalt wird.

Wer weiß wo die die Energiekrise noch hin geht. Aber es würde mich nicht wirklich überraschen wenn es bald heißt das Schulhäuser nicht mehr oder weniger beheizt werden. Spätestens dann werden auch Jugendliche solche Tipps übernehmen wie ich sie hier für Euch zusammengestellt habe.

Wie muss ich weniger heizen?

  • wärmer anziehen (nicht im T-Shirt von dem TV sitzen sondern Pulli an)
  • warme Socken tragen (sobald Deine Füße kalt sind frierst Du)
  • zieh was über (bevor Du den Heizkörper aufdrehst, hol Dir eine Strickjacke oder ähnliches)
  • Türe zu! (Du musst nicht den Gang oder das Treppenhaus mit heizen
  • heize nur da wo Du Dich aufhälst (Küche? Bad? Schlafzimmer?)
  • Nutze sinnvolle „Wohnaccessoires“

Ich verkaufe Heizkostenbremsen

wie Du vielleicht schon bei mir im Blog gelesen hast arbeite ich in der Stoffabteilung in einem Warenhaus und zu meinem Warenbereich gehört auch die Abteilung „Tischwäsche“. Diese umfasst nicht nur Tischdecken, Servietten und anderes für den Tisch. Sondern auch Dinge aus Textilien (Stoff) die das Wohnzimmer und die Couch schöner machen. Also Sofakissen und Decken.

Ah Decken! Ja Wohndecken in allen möglichen Farben und Ausführungen. Und diese sind nicht nur zum hübsch aussehen da. Sondern auch zum ein-kuscheln und zudecken!

Merkst Du was?

Ja genau, eine hübsche warme Decke, die vielleicht auch noch farblich zu Deiner Couch oder dem Lieblingssessel passt kann Dir massiv helfen das Du den Raum weniger heizen musst!

Warum nicht auf jeden Sessel eine kuschelige Decke legen? Damit jeder im Haus sich jederzeit einmummeln kann wenn er das braucht.

Wohndecken helfen Energie zu sparen

Wenn für alle Personen im Haus genug Wohndecken da sind (am besten an jedem Sitzplatz eine, damit man sie nicht rum schleppen muss) dann muss man die Räume viel weniger heizen. Du braucht im Wohnzimmer nicht 22 oder 24 Grad. Es reichen 18 oder 20 Grad.

Dabei kommt es gar nicht darauf an aus welchem Material diese Decken sind. Klar wärmen echte Wolle und Kunstfelle mehr als beispielsweise Polyacryl oder Baumwolle. Aber auch schon ganz allein die Tatsache das Du Dir etwas über die Beine legen kannst verhindert das Du frierst.

Die Auswahl an Wohndecken auf dem Markt ist wirklich riesengroß und schöne Decken gibt es schon für wenig Geld. Wichtig ist einfach das sie Dir gefällt und Du sie nicht etwa weil Du sie hässlich findest im Schrank verschwinden lässt. Lege Decken in ausreichender Menge (auch wenn Gäste kommen) schnell greifbar bereit. Weil sie offen sichtbar platziert werden sollten sie farblich zur Einrichtung passen.

Heize nur wenn es wirklich gebraucht wird

Die von Medizinern empfohlene Temperatur zum Schlafen sollte 18 Grad nicht übersteigen, deshalb brauche ich in diesem Gebäude seit 10 Jahren die Heizung in meinem Schlafzimmer nur ganz selten. Dann wenn es draußen Minus 10 Grad hat oder so, dann ist der Heizkörper an, sonst nicht. In meinem Schlafzimmer ist es also oft kühler als im Rest der Wohnung. Also mache ich die Türen zu!

Wenn Du regelmäßig im Wohnzimmer nur paar Stunden am Tag unter einer Decke vor dem TV liegst braucht der Raum nicht permanent auf 24 geheizt sein. Überlege Dir mal genauer wie warm Du es wirklich brauchst. Und wann. Sehr oft lassen wir nur aus Faulheit die Heizkörper einfach an. Solange keine Frostgefahr besteht muss ein Raum nicht dauerhaft beheizt werden. Gerade jetzt im Herbst kann man sehr viel einsparen wenn man die Heizung einfach noch nicht an macht.

Meine Produktempfehlungen

Das hier ist ein ganz klassische Wohndecke aus einem Baumwolle-Polyacyl Gemisch. Schwer genug das man das Gefühl hat etwas wärmendes auf sich zu haben und voluminös genug um zu wärmen. In der Regel sind diese Couchdecken 150×200 cm groß und reichen aus das sich eine Erwachsene Person damit zudeckt. Alles was erheblich größer ist wird unhandlich beim Zusammenlegen. Diese Größe kann eine Person alleine schön falten.

Die zweite Empfehlung ist eine Mikrofaserdecke aus pflegeleichtem Polyacryl. Dieses Material hat den Vorteil das es sehr leicht ist und nach dem Waschen sehr schnell trocknet. Deshalb verwende ich diese sehr gerne, denn ich muss nicht dauernd Angst haben das etwas dran kommt. Sie wird bei 30 Grad in der Maschine gewaschen und trocknet auch notfalls nur über die Türe gehängt innerhalb weniger Stunden. So habe ich für meine Gäste stehts frisch gewaschene Decken bereit.

Das hier verlinkte Angebot gibt es in zahlreichen Farben und mehren Größen. Wobei ich nur die beiden kleineren Größen für die Couch oder einen Sessel empfehle. Die großen eignen sich eher als Bettüberwurf, weil sie durch die Länge sehr unhandlich werden.

Generell empfehle ich Dir jedoch: Such Dir sowas im Laden aus! Denn nur dort kannst Du sie anfassen und beurteilen ob dir die Haptik und die Farbe wirklich gefallen.

Weitere Tipps gegen frieren im Wohnzimmer

Wenn ich lange still sitze neige ich wie viele andere Auch zu kalten Fingern. Dies passiert mich oft auch beim Schreiben am Laptop oder Handy. Dagegen habe ich mir angewöhnt, kuschelige Handstulpen zu tragen.

Im Bild zu sehen Mikrofaserdecke und Armstulpe (aus Fleece)

Ich habe mir ein ganzes Sortiment an Farben und Dicken genäht. Und je nach Lust und Laune verwende ich das paar das mir gerade zusagt. Handstulpen sind auch für Nähanfänger leicht such machen. Ich habe dazu zwei Anleitungen gebastelt:

Einmal „Armstulpen ganz einfach“ für Pulswärmer oder „„Armstuplen mit Daumenloch“ für Fingerlose Handschuhe. Du musst einfach dünnere Stoffe auswählen, dann eignen sich die Stulpen auch für drinnen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

4 Gedanken zu „Heizkostenbremse

  1. Valomea

    Liebe Uschi,
    da müssen wir alle ein bisschen umdenken.
    Bei uns ist im Sommer das Heizöl ausgegangen und noch wurde keines bestellt. Ich probe mal den Ernstfall… 😉
    Es gibt in der Küche und im Wohnzimmer je einen Holzofen und Holz ist genug da. Also heize ich im Moment jeden Abend den Raum, in dem ich mich am meisten aufhalten werde. Es gibt Quilts und Decken und Strickjacken. Die Idee mit den Stulpen muss ich mal im Hirnstübchen behalten, ich habe verschiedene.
    Ich glaube, es ist für uns alle mal gut, die Komfortzone zu verlassen. Vielleicht bringt das die Menschheit ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zurück. Olle Verschwender, die wir sind…
    LG
    Elke

    Antworten
  2. Pingback: 1000 Teile Raus, Woche 37 | Unterwegs ist das Ziel

  3. Marion

    Wir hatten heute 17,8°C im Haus. Und wie Du oben schreibst: Mit der entsprechenden Kleidung kann man das gut aushalten. Außerdem war ich heute in Bewegung, weil ich aufgeräumt und geputz und in der Küche gewerkelt habe. Da bleibt man warm.
    Heute Abend haben wir seit Tagen mal wieder das erste Feuer im Ofen gemacht.
    Das mit den Stulpen habe ich mir auch schon überlegt. Wenn ich im Büro arbeite, bekomme ich tatsächlich immer kalte Hände…
    Danke für den Tipp!
    Liebe Grüße
    Marion

    Antworten
  4. Hannelore

    Guten Tag,
    jeder hat seine eigene Wohlfühltemperatur, ältere Menschen frieren schneller aus als jüngere. Mein Vater z. B. hatte in den letzten Jahren bei einer Außentemperatur von 20 Grad die Heizung an und im war immer noch zu kalt.
    Ja früher war alles anders, meine Mutter erzählte immer die Küche war bei ihnen der meist genutzte Raum und das Wohnzimmer wurde kaum benutzt.
    Auch als ich Kind war hatten wir eine Wohnung ohne Heizung. Im Wohnzimmer stand ein Kachelofen und die Türe wurde aufgelassen um die anderen Zimmer mitzuheizen.
    Im Bad hatten wir eine kleine elektrische Heizung an der man zum Beispiel einstellen konnte wie lange sie heizen sollte (ich komme nicht auf den Namen?).
    Ansonsten waren wir eben Wintermässig gekleidet.

    Bei uns ist die Heizung auch aus, wenn wir nicht da sind und wir lassen sie auch nicht den ganzen Tag an wenn wir zuhause sind.
    Im Moment reicht mir auch noch eine Decke, diese ist selbstgestrickt und die gestrickten Winterpullis sind sowieso im Winter im Dauereinsatz.
    Nun ja, das mache ich aber schon ewig.
    Ein schönes Wochenende
    Gruß
    Hannelore

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