Samstagsplausch am 31.12.2022

Heute kommt mein Samstagsplausch erst am Sonntag. Das könnt Ihr mir sicher verzeihen angesichts der besonderen Woche „zwischen den Jahren“

Beruflich war die Woche wie zu erwarten war sehr anstrengend. Zwischen den Jahren haben die meisten Menschen frei und somit Zeit im Warenhaus einkaufen zu gehen. Deshalb war bis 2019 die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr immer sehr viel Los. Dann kam die Pandemie und hat alles durcheinander gebracht und das Konsumverhalten der Kunden ist noch immer nicht wieder so wie es mal war.

Ganz ehrlich mittlerer Weile glaubt kaum mehr jemand daran das es wieder genauso wird wie vor 2019. Das Verhalten der Kunden hat sich einfach verändert.

Dieses Jahr gab es endlich wieder größere Familienfeste und Partys um den Jahreswechsel und plötzlich sind hochwertige Tischdecken in großen Größen wieder gefragt. Die letzten 2-3 Jahre habe ich diese Kaum verkauf und auf einmal wollen alle diese Artikel. Das Regal mit den teuren Damast Tischtüchern ist halb leer!

Mein Weihnachtsfest

Geplant war das ich am 2. Weihnachtsfeiertag mit meiner Mutter nach Stuttgart fahre und sie zu meiner Schwester bringe. Doch sie hatte wegen einem „Wehwehchen“ um einen Aufschub gebeten. Also haben wir das auf den 30./31. verschoben.

Meiner Mutter war „einfach nicht ganz gut“ und für sie war das ne Kleinigkeit zu fahrt zu verschieben. Nicht so für mich und meine Schwester. Denn wir mussten das ganze ja irgendwie organisieren usw. Zum Glück hat meine Schwester Urlaub und konnte somit umplanen. Ich allerdings hatte die „Kundenreichsten Arbeitstage seit 2019“! Was meine Mutter gar nicht realisierte…sie meinte nur „wieso Du arbeitest diese Woche doch nur 3 Tage“…

Ich bin jetzt mal milde und schiebe die Tatsache das sie schon wieder vergessen hat das es mir Anfang Dezember gesundheitlich überhaupt nicht gut ging, ihrem hohen Alte zu. Sie denkt wenn ich wieder arbeiten gehen kann ist alles in Ordnung. Ist es aber nicht, ich bin immer noch angeschlagen und mich strengt alles ein wenig mehr an als normal. So auch 3 Tage „Jahresendgeschäft“.

Aus dem Grund hatte ich gebeten das wir am 30. nach Stuttgart fahren und ich erst am nächsten Tag zurück fahre. Meine Mutter denkt immer noch ich wollte das so um beim gemütlichen Abendessen bei meiner Schwester dabei zu sein.

Autofahrt mit Hindernissen

Ursprünglich wollten wir um 14 Uhr los fahren, doch meine Mutter rief mich an mit der bitte doch erst eine halbe Stunde später zu kommen weil sie noch nicht ganz fertig sei. Okay das bin ich von ihr gewohnt und so ging ich entspannt gegen 14:30 zum Auto.

Das Auto gehört einer Freunden die momentan mit dem Wohnmobil in Spanien unterwegs sind. Die beiden sind 2 Monate lang unterwegs und so lange darf ich das Auto benutzen. Unter anderem damit es bewegt wird. Dieses Fahrzeug hatten sie mir schon mal geliehen und ich bin es etwas gewohnt… außerdem bin ich Fahrzeugwechsel durch Carsharing gewohnt.

Ich kam also zum Auto und es reagierte nicht auf die Fernbedienung mit dem Schlüssel. Auch wenn ich den Schlüssel im Türschloss hatte reagierte die Zentralverriegelung nicht. Ich bekam also weder die anderen Türen noch den Kofferraum auf. Weil es regnete buxzierte ich meinen Koffer durch die Fahrertüre auf den Beifahrersitz. Doch auch auf das Zündschloss reagierte der Wagen nicht. Nix noch nichtmal ein Lämpchen ging an!!!

ADAC dein Freund und Helfer

Zum Glück ist die Inhaberin des Autos im ADAC und ich rief mit ihrer Mitgliedkarte dort an. Allerdings sagte man mir gleich das andere Pannen die auf der Autobahn oder auf viel Befahrenen Straßen passiert sind Vorrang haben. Ich solle mich auf eine Wartezeit von 60-90 Minuten einstellen. Ich könne mich auch vom Fahrzeug entfernen, denn der Techniker ruft mich 10 Minuten bevor er da ist an.

Also rief ich meine Mutter an und verklickerte ihr es wird mindestens eine Stunde später. Sie hatte schon Panik das wir gar nicht fahren könnten. Aber ich beruhigte sie, ich dachte mir das es entweder an der Batterie oder an einem Maderbiss liegt.

Nach 1.5 Stunden meldete sich der Techniker und wir trafen uns am Auto. Er erzählte das er am Vortag schon mal Starthilfe genau in der Straße gegeben habe… diese Parkplätze bringen wohl kein Glück.

Er schloss ein Testgerät an die Batterie und stellte fest das sie Tiefen entladen sei… „Hatten sie das Licht angelassen?“ doch ich war sicher das ich das Licht nicht an hatte, weil ich den Wagen am Tag abgestellt hatte. Mit einem anderen Gerät gab er mir Starthilfe und der Wagen sprang sofort an! Und er fand auch gleich den Fehler: ich hatte die Innenbeleuchtung angelassen. Und nach 4 Tagen war dadurch die ohnehin nicht mehr so gut erhaltene Batterie leer. „Fahren Sie jetzt am besten einige KM auf der Autobahn, damit die Batterie vollständig geladen werden kann“. Kein Problem ich wolle ja nach Stuttgart (250km).

Nach weniger als 10 Minuten war ich reise-bereit!

Wenn man ein älteres Fahrzeug fährt lohnt sich eine ADAC Mitgliedschaft wirklich.

4 Stunden später angekommen

Durch diese Verzögerung, durch Regenwetter und Stau kamen wir dann leider etwa vier Stunden später als zuerst geplant bei meiner Schwester an. Natürlich hatte ich sie zwischenzeitig mehrfach informiert.

Die Nacht war kurz und Schlafarm und am Samstag bin ich allein zurück gefahren:

Dieses Selfie hab ich bei eine „Teepause“ auf dem Heimweg gemacht. Bei Milden 15 Grad und strahlendem Sonnenschein. Die Heimreise verlief perfekt ohne irgendwelche Probleme. In 3.5 Stunden war ich wieder zuhause.

Den Sylvester-Abend habe ich mit Freunden bei leckerem Raclette Essen und Spieleabend verbracht. Es war ein schöner und Harmonischer Abend.

Alles Gute für 2023

Allen meinen Lesern wünsche ich ein frohes, gesundes und glückliches Neues Jahr!

Vielen Dank für Deinen Besuch. Dieser Text wird verspätet noch bei Karminrot im Samstagsplausch verlinkt.

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