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Ich brauche Ziele

Heute möchte ich wieder beginnen regelmäßiger über meinen Tag zu schreiben. Nicht ganz jeden Tag aber jeden freien Tag. An den Arbeitstagen gibt es nicht so viel zu berichten, weil ich ja nicht nur über die Arbeit schreiben will und ich hab dann ja auch nicht so viel Zeit.

Aber wie es aussieht werde ich jetzt wieder öfter eher zu viel als zu wenig Zeit haben. Es wird wieder gruselig ruhig bei uns im Laden und in uns Mitarbeitern steigt die Angst vor einem erneuten Lockdown hoch. Angeblich ist das momentan noch nicht geplant, aber in den letzten Wochen und Monaten hat sich so vieles so schnell geändert… das man wieder mal mit solchen drastischen Maßnahmen rechnen muss.

Los geht es erst mal mit der Anweisung das wir jetzt mitten im Dezember Überstunden abbauen sollen… Früher war der Dezember der arbeitsreichste Monat des Jahres!

Hoffentlich kein Lockdown

Ich hoffe von ganzem Herzen das es nicht wieder so weit kommt wie letztes Jahr kurz vor Weihnachten. Wir wurden nach hause geschickt ohne zu wissen wann wir wieder kommen dürfen. Vor solch einer Situation habe ich extreme Angst. Der Grund ist das ich Single bin und alleine wohne und über Wochen hinweg alleine zuhause hocken ohne wirkliche Aufgabe macht mich depressiv.

Um dem entgegen zu wirken hatte ich im letzten Lockdown das Lockdown-Tagebuch geführt, in dem ich jeden Tag berichet habe was ich so gemacht habe. Weil der Lockdown vor bei war hab ich damit auf gehört, aber ich muss nun leider zugeben das es mir feht.

Dieses Jahr gab es auch noch dem Lockdown so viele Phasen für mich in denen ich nicht oder nur wenig gearbeitet habe und irgendwann beginnen sich Freizeit, Krankheit und Urlaub gleich anzufühlen. Das Problem ist nicht Langeweile, ich wüsste schon viele Dinge die ich tun könnte. Aber wenn ich keine Aufgabe oder Ziel für den Tag habe, dann dümpele ich so vor mir her und bringe nix davon auf die Reihe.

Ich muss mir Ziele schaffen

Heute war ich bei der Seelsorge, ja sowas hab ich manchmal auch nötig. Mich haben in den letzten Wochen einige Dinge sehr belastet, der Trauerfall, die Sorgen um meine Mutter, Angst das es am Arbeitsplatz wieder schwierig wird… die Angst vor Corona selber ist noch fast das kleinste. Alles das kam mir vor wie ein riesiger Sorgenberg und ich wusste nicht wo anfangen ihn zu bewältigen. Das heutige Gespräch hat mir da sehr geholfen. Vor allem weil es mir klar gemacht hat das ich nicht alles bezwingen muss. Vieles ist einfach so und kann getrost ich unbekämpft akzeptieren. Leichter gesagt als getan. Aber ich konnte den Berg ein wenig aufdröseln und schon ist es nicht mehr ganz so eine große Last.

Aber ein weiteres haben wir zusammen raus gefunden, das ich in ein Loch falle wenn ich keine Aufgabe oder Ziel habe und dann aus dem Blickwinkel des Lochs sehen alle Probleme viel schlimmer aus als sie sind.

Fazit: ich muss mir immer wieder kleine Ziele selber setzten

Und ganz offensichtlich brauche ich es auch irgendwie darüber zu sprechen. So wie beispielsweise die 10 000 Schritte täglich während des Lockdwowns.

Meine Aufgabe ist es nun mir die nächsten Tage Gedanken über meine Ziele zu machen und Euch diese hier mitzuteilen.

manchmal muss man sich einfach was gutes tun

Unmittelbar nach dem Gespräch war ich verheult und aufgewühlt, was völlig normal ist. Weil ich das geahnt hatte, hab ich schon vorher geplant danach einen längeren Spaziergang zu machen. Ich hatte zwar keine Idee wohin, aber einfach raus, los, und irgendwas anderes sehen.

Ich bin in Lörrach Stetten im Wohngebiet Läuselhard und der Hügel nebendran gelandet. Unterwegs hatte ich mir ein Getränk und eine Tafel Schokolade gekauft und exakt im richtigen Moment habe ich eine Bank mit einem wunderschönen Blick Richtung Basel entdeckt. Die kannte ich noch nicht, obwohl ich im Lockdown öfters dort unterwegs war.

auch „schlechtes Wetter“ kann schön sein

Obwohl das Wetter heute wirklich nicht sehr einladend war konnte ich ohne zu frieren eine Weile auf der Bank verweilen. Mich faszinierten zuerst die dunklen Wolken die schnell vorüber zogen. Doch trotz des düsteren Wetters konnte man bis zu den schneebedeckten Bergen in der Schweiz sehen. Zeitweise leuchtete der Horizont leicht Abendrotähnlich in Rottönen. Leider ist es mir nicht gelungen diese Lichtsituation mit dem Handy einzufangen.

Die Pause auf der Bank hat richtig gut getan, es war genau das was ich in dem Moment gebraucht habe!

Ein Thema für unterwegsistdasziel

Beim Laufen hab ich mir Gedanken gemacht ob ich heute wohl genügend Themen hätte um wieder einen schönen langen Blogpost zu schreiben. Irgendwie brauchte es doch ein Highlight das Euch bissel mehr interessiert als nur meine Emotionale Lage. Und genau dann entdeckte ich das hier:

Holzschnitzereien aus Lörrach Stetten

An einem normalen Wohnhaus fand ich diese Präsentation mitten in einem Holzstapel. Total schön gemacht und liebevoll präsentiert. Im Hauseingang dann noch ein Tisch an dem man geschnitzte Kleinigkeiten ab 9€ kaufen kann sowie das man klingeln soll wenn man die Krippenausstellung im Gebäude anschauen möchte.

Holzschnitzkunst Bodenheim

Es handelt sich um die Firma Holzschnitzkunst Bodenheim und die Ausstellung ist momentan täglich von 10-20 Uhr geöffnet. Man kann telefonisch einen Besichtigungstermin machen, oder einfach an der Türe klingeln. Mehr Informationen über das Angebot findest Du auf www.holzschnitzkunst-bodenheim.de

Diese Firma fertigt auch Wandreliefs, Grabmale oder Familienwappen.

Wenn Du mal in Lörrach Stetten unterwegs bist lohnt sich ein Abstecher zu der Krippenausstellung im Badstubenweg.

Ziel erreicht:

Also heute habe ich mein Ziel erreicht etwas neues zu entdecken, etwas mit dem ich nicht gerechnet habe. Das Schrittziel hab ich mit 6900 Schritten nicht ganz geschafft (aber das ist ja auch nicht soo wichtig)

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zweiter Adventssamstag 2021

Herzlich Willkommen liebe Leser, heute raffe ich mich endlich wieder dazu auf einfach mal los zu schreiben in der Hoffnung das mir während dessen wieder interessante Themen für Euch einfallen.

So ähnlich habe ich es in meinem Lockdown-Tagebuch ja fast täglich gemacht. Nur noch wenige Tage dann jährt sich der Start dieser unfreiwillig sehr langen Artikelreihe.

Heute ist Samstag der 4. Dezember und ich habe „Spätschicht“, das heißt ich muss erst um 11 Uhr zur Arbeit. Das bin ich schon fast nicht mehr gewohnt, denn die letzten Monate waren wir so eingeteilt das immer nur einer da ist. Und der macht dann Frühschicht, weil morgens mehr los ist als abends.

Gestern waren wir endlich mal wieder zu zweit und ich durfte spät machen, von 10:30 bis 19:30. Dabei ist mir das erste Mal die neue Hausdurchsage zum Ladenschluss aufgefallen. Unsere Kunden werden jetzt von einer anderen Stimme in drei verschiedenen Sprachen verabschiedet. Wie man unseren neuen Namen in englisch und französisch ausspricht war mir so noch nicht klar. Witziger Weise wurde die Ansage gleich zweimal abgespielt. Ich vermute das war ein Versehen. Aber so konnte ich mir diese mal aufmerksam anhören.

Ich denke den Fehler in der Französischen Ansage hat noch keiner bemerkt. Der Sprecher sagt zweimal hinter einander „chere clients“. Aber das ist ja auch nicht schlimm. Das ist wie wenn man den Satz mit „Liebe Kunden, Liebe Kunden“ beginnt.

Es sind wieder mehr Kunden unterwegs

Es sind auch endlich wieder mehr Kunden unterwegs, auch Schweizer und Franzosen. Aber dennoch ist die Frequenz und die Umsätze noch lange nicht normal.

Wir befinden uns jetzt eigentlich mitten im Weihnachtsgeschäft. Früher waren die Warenhäuser um diese Jahreszeit besonders Freitag und Samstag brechend voll.

Nicht so letzten Dezember, da wurden die Kunden jeden Tag weniger, weil sie Angst hatten vor Corona. Dieses Jahr zeichnet sich dieser Trend noch nicht ab. Das Weihnachtsgeschäft ist beinahe normal.

Aber nur beinahe, die Kunden kaufen anders wie früher.

Weihnachtsmarkt-Fläche bringt Entspannung

Wie gewohnt befindet sich der „Weihnachtsmarkt“ also die Sonderfläche mit Christbaumkugeln und co auf meinem Stockwerk. Andere Jahre hat mich das eher generft und gestört. Doch jetzt stelle ich fest das diese Fläche die Kunden zum „go lädele“ einläd. Also dieses ziellos durch den Laden streifen und einfach nur die Sachen angucken.

Bisher war mir nicht bewusst das genau diese Kunden die letzten Monate sehr rar geworden sind. Die Kunden kamen viel zielgerichteter und nahmen sich weniger Zeit zum rumgucken und sich inspizieren lassen. Jetzt sind wieder mehr solcher Kunden unterwegs.

Nur mit solchen „Spaziergängern“ verdient man kein Geld. Aber ein Warenhaus lebt auch von diesen Kunden die erst zum Kauf verführt werden wollen.

Genau dieses haben wir in den letzten Wochen mit massiven Rabattaktionen gemacht. Aber das ist nix corona-bedingtes. Die Black Week vor dem ersten Advent gab es auch früher schon.

Früher hat mich der Weihnachtsmarkt generft, bedeutete er doch nur noch mehr Kunden und noch mehr Arbeit. Doch dieses Jahr bin ich ganz froh um diesen „Frequenzbringer“

Was ist diese Weihnachten anders?

Was bei uns in der „Tischwäscheabteilung“ dieses Jahr anders ist als andere Jahre ist das extreme Sortiment an Weihnachtlichen Decken, Kissen und Tischläufern. Jetzt haben wir eine viel viel grössere und modernere Auswahl mit mindestens 15 verschiedenen Serien.

Wenn Du einen Tischläufer mit einem passenden Sofakissen dazu suchst kannst Du nicht wie früher aus 3-4 Dessing aussuchen, sondern mindestens 10!

Und das neue Konzept wird von den Kunden angenommen, ich hab das Gefühl das wir dieses Jahr diese Artikel sehr gut verkaufen.

Vielleicht auch weil die Kunden im Hinterkopf haben das sie letztes Jahr plötzlich nicht mehr sowas kaufen konnten weil der Lockdown kam.

Alles wird abgesagt

Es geht schon wieder los wie jedes Jahr. Aller Veranstaltungen sind abgesagt. Es gibt keine Weihnachtsfeiern. Die Hütten für den Weihnachtsmarkt in der Lörracher Innenstadt wurden wieder abgebaut.

Ab heute darf man nur noch mit G2 plus in ein Restaurant. Also Geimpft und Genesen plus Test. Ich bin gespannt ob dann überhaupt noch Kunden in unser Restaurant kommen.

Ich frage mich wieviele Menschen wirklich bereit sind zum Shoppen in die Innenstadt zu kommen wenn sie nicht mal zwischendurch einen Kaffee trinken dürfen.

Ach… letztes Jahr im November/Dezember waren die Restaurants ja ganz zu. Also dürfen die Menschen dieses Jahr viel mehr als vor einem Jahr. Bleibt die Frage ob die Leute das wollen.

Letzten Samstag war ich noch bei einer Karaokeparty

Letzten Samstag war eine Karaokeparty mit meinem Lieblingsmoderator angesagt. Viele von meinen Bekannten sie daran vielleicht Interesse gehabt hätten dachten es würde abgesagt. Bis zum Nachmittag hab ich noch damit gerechnet das eine Absage kommt. Stattdessen kam die Frage „wieviele Plätze soll ich für Dich reservieren?“

Ich sagte zu, obwohl meine Schwerster alles andere als fit war. Sie war am Freitag aus Stuttgart angereist um unsere Mutter zur Booster-Impfung zu fahren. Das hatte so gut geklappt das sie auch gleich geboostert wurde. Wie schon die ersten beiden Male hatte sie eine leichte Impfreaktion und lag Vormittags mit Fieber in meiner Wohnung.

Da ich versprochen hatte zu der Karaoke zu kommen war ich in einer echten Zwickmühle. Sollte ich versuchen meine Schwester zum Mitkommen zu überreden? Sollte ich sie alleine zuhause lassen, obwohl sie mich extra besucht?

Bis zum Feierabend um 18 Uhr war ich noch immer unentschlossen. Als ich heim kam machte mir meine Schwester den Vorschlag mit zu der Veranstaltung hin zu fahren. Aber nur wenn ich mit ihr zuvor zu einem Corona-Test gehe. Sie würde mich hin fahren, einen Espresso trinken und dann heim ins Bett. Sie wolle nur verhindern das ich mit der S-Bahn fahren muss.

Das Angebot fand ich ganz toll. Beim Umziehen fiel mir ein Kleid in die Hand, das mir leider zu eng geworden ist. Ich gab es meiner Schwester zum anprobieren, es passte perfekt. Ich überredete sie das sie dies doch heute Abend tragen könnte.

So gingen wir beide im schwarzen Kleid zum Coronatest und fuhren dann nach Weil.

Die Veranstaltung fand nur mit „reservierten“ Teilnehmern statt. Es gab nur 4 Tische mit insgesamt 14 Personen und gaaaanz viel Platz dazwischen. Meine Schwester war begeistert. Wieder erwarten empfand sie die Veranstaltung als „sicher“. Und so wurde aus dem geplanten Espresso… ein fröhlicher und schöner Karaoke-Abend bis nach 23 Uhr.

Dadurch das wir so weniger Sänger waren kam jeder schön oft dran. So konnte auch mal etwas „experimentiert“ werden. Es herrschte eine herzliche und fast familiäre Stimmung.

Ich bin froh das wir es gemacht haben

Heute, nur eine Woche später bin ich soo froh und dankbar das wir das letzte Woche gemacht haben. Es war ein schöner Abend. Ab jetzt ist so eine Party schonwieder undenkbar. Die nächsten Wochen gibt es nichts derartiges.

So, jetzt mache ich mich bald fertig für den halbwegs normalen Arbeitstag. Ich freue mich über jeden einzelnen Kunden den ich heute bedienen darf.

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Apps Bahnhof Verkehrsmittel

So funktioniert die Erstattung wenn der Zug verspätet ist

In diesem Artikel möchte ich Dir erklären wie Du Dein Geld bei einer erheblichen Zugverspätung zurück bekommst. Traditionell gibt es dafür das Formular für Fahrgastrechte, doch seit Juni 2021 gibt es auch einfachere Wege.

Wann steht mir Geld zurück zu?

Wenn Du mit eine Verspätung von 60 Minuten am Zielort ankommst steht Dir eine Erstattung von 25% zu. Wenn Du sogar 120 Minuten später ankommst sogar 50%. Dieses Geld wird Dir jedoch nicht automatisch gut geschrieben oder so. Dafür muss Du selber tätig werden:

Lass Dir bestätigen das Du gefahren bist

Dafür ist es wichtig das ein Fahrkartenkontrolleur dein Ticket abgescannt hat. Nur dann ist ganz sicher nachvollziehbar das Du in dem verspäteten Zug warst. In Nahverkehrszügen kann das manchmal schwierig sein, nicht immer kommt der Zugbegleiter wirklich durch den Zug.

Wenn Du in einem solchen Zug bist und Du durch dessen Verspätung Deinen gebuchten Anschluss nicht bekommst kannst Du Dir dies auch im betreffenden Bahnhof bestätigen lassen. Dazu macht der Mitarbeiter im Reisezentrum einen Stempel auf Dein Ticket. Wenn Du ein E-Ticket im Handy hast druckt er Dir das entsprechend aus. Dieser Service ist immer kostenfrei, bedarf aber manchmal etwas Geduld, wenn die Verspätung viele andere Fahrgäste betrifft.

Was hilft hier der DB-Navigator?

Hast Du Dein Ticket im DB-Navigator gebucht, zeigt Dir die App schon frühzeitig an das Verbindung nicht möglich ist und Du kannst Dich rechtzeitig um eine Bestätigung kümmern. Außerdem zeigt Dir die App schnellstmöglich eine oder sogar mehrere Alternativen an. Selbst wenn Du ein Spartiket oder Super-Spartikelt hast, bei denen eine Zugbindung gilt kannst Du die angezeigte Alternative fahren auch wenn diese teurer oder weiter ist als die ursprünglich gebuchte Strecke.

Ein Beispiel dazu findest Du in meinem Artikel „Was ist wenn der ICE verspätet ist“.

Nach der Reise

Nach der Reise kannst Du dann das „Formular für Fahrgastrechte“ ausfüllen und per Post hin schicken. Früher bekam man dieses Formular in größeren Bahnhöfen am Schalter und es war immer ein Kampf. Manchmal hatten sie zu wenige Formulare und Fahrgäste stritten sich darum. Diese Zeiten sind aber zum Glück schon lange vorbei. Das Formular kann man sich unter diesem Link runter laden und ausdrucken.

Die Hauptschwierigkeit beim Ausfüllen dieses Formulars war oft das man die Zugnummern nicht genau wusste, besonders dann wenn man mit einer Alternativ-Verbindung gefahren ist. Im Grunde müsste man während der Fahrt all diese Details aufschreiben mit Minutengenauer Ankunftszeit usw. Doch wer macht das schon?!

Doch hier hilft der DB-Navigator auch sehr weiter! Denn man kann später alles genau nachlesen.

Erstattung beantragen jetzt auch online

Seit dem Sommer 2021 geht das Beantragen einer Erstattung auch online und das ist eine echt praktische Erleichterung!

Wenn man sich auf dem Handy im DB-Navigator einen Account angelegt hat um Fahrkarten zu Buchen kann man sich auf Bahn.de mit den gleichen Daten auch anmelden.

Einmal eingeloggt kann man sich alle vergangenen Fahrten anzeigen. Und auf der rechten Seite erscheint ein Bleistift Symbol mit „bearbeiten“. Jetzt fragst Du Dich vielleicht was man an einer alten abgefahrenen Fahrkarte noch bearbeiten kann. Du kannst genau hier ein Menu öffnen wo Du die Verspätung angeben kannst. Nach dem Absenden zeigt es Dir sogar an ob Du für eine Erstattung berechtigt bist oder nicht. Wenn Du nur paar Minuten zu spät warst steht Dir nichts zu. Doch wenn Deine Angaben plausibel sind bekommst Du die Meldung „wird zur Bearbeitung eingereicht“

In diesem Vorgang gibst Du auch gleich eine Bankverbindung an, auf die Du das Geld erstattet haben willst. Die Bearbeitungsdauer soll bis zu 4 Wochen betragen, aber bei mir war zweimal nacheinander das Geld in weniger als einer Woche auf meinem Konto.

Wenn eine Erstattung genehmigt wird bekommst Du dies per Brief bestätigt. Du bekommst es also schwarz auf weis.

Zusätzlich erscheint der Vorgang in deinem Login-Konto. Du kannst also alles später nachvollziehen.

Log Dich auf Bahn.de ein

Log Dich auf Bahn.de ein und Du hast den vollen Überblick über alle Deine Fahrkarten.

Übrigens solltest Du Probleme beim einloggen haben und Dein Account gesperrt werden weil Du zu oft das falsche Passwort eingibst… das ist mir gleich zweimal am gleichen Tag passiert… Hilft Dir die telefonische Hotline sehr freundlich weiter. Da man zeitgleich mit dem Handy und dem PC eingeloggt ist passiert das sehr leicht. Die Mitarbeiter an der Hotline kennen die Problematik und helfen sehr schnell weiter.

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Meine Statistiken November 2021

Wie es nun schon Tradition geworden ist, hier auf unterwegsistdasziel, möchte ich Euch heute berichten wie der November 2021 bei mir im Blog war.

Leider ging es mir seelisch nicht ganz so gut, weil mich ein Trauerfall in der Familie sehr betroffen gemacht hat und deshalb gab es nicht so viele neue Artikel. Es gab 10 Artikel und zwei davon gleich am 1. November, in der zweiten Monatshälfte war ich weniger aktiv.

Besucher im November

Im vergangenen Monat haben 5957 Besucher etwa 8200 Zugriffe generiert. Dabei bekam ich 35 Likes von anderen WordPress Nutzern.

Von diesen Besuchern kamen 2600 über Suchmaschinen auf meinen Blog, 2300 von Facebook und 850 durch die WordPress-App, dies sind erfahrungsgemäß auch WordPress-User die einen Blog betreiben.

Interessant ist das wieder mehr Besucher von Pinterest kommen, im November waren dies etwa 350 Zugriffe. Ich nehme an das dies besonders mein Nähanleitungen für Armstulpen betrifft, und diese sind in der kalten Jahreszeit logischerweise weit attraktiver als im Sommer.

Die Erfolgreichsten Artikel im November:

Es folgen drei Artikel mit je über 400 Zugriffen und dann ganz viele mit über 200

Der erfolgreichste Blogartikel zu einem Reise-Thema war „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ mit 222 Zugriffen.

Was mich in meiner Monats-Statistik sehr überrascht hat war der Beitrag „Worauf muss man achten wenn man Zuschauer in einer Talkshow ist“ diesen Text habe ich im Oktober 2019 geschrieben und damals einmal kurz bei Facebook geteilt. Seit dem wurde der Artikel jeden Monat rege gelesen und dieser November sogar 118 mal! Für einen Artikel den ich selbst nie irgendwo weiter geteilt oder beworben habe finde ich das ein gutes Ergebnis.

Das zeigt mir das es sich durchaus lohnen kann über solch außergewöhnliche Themen zu schreiben. Offensichtlich gibt es immer wieder Leute die derartiges im Internet suchen.

Eine weitere Überraschung war, das 14 Personen meinen Artikel „E-Tickets für das Parkschwimmbad“ aufgerufen haben. Wie der Name schon sagt, das Parkschwimmbad ist ein Freibad und im November logischerweise geschlossen. Das Hallenbad ist in meinem Artikel mit keiner Silbe erwähnt. Tickets für das Hallenbad können ganz normal am Automaten gelöst werden. Offensichtlich verirren sich Interessierte auf meine Seite. Das wäre ein Grund für mich das selber mal zu recherchieren und darüber zu schreiben.

Pläne für den kommenden Monat

Ideen für neue Blogartikel habe ich schon einige in der Warteschleife. Ich bastele gerade noch an einer Nähanleitung, eine Häkelanleitung und endlich meine Zusammenfassung zum Thema Fahrkostenerstattung der deutschen Bahn bei erheblicher Verspätung. Auch hoffe ich das ich meine Trauer bedingte Schreibblockade endlich überwunden habe.

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Allgemein Do-it-Yourself Nähen

Gutes Tun mit der Nähmaschine

Vielleicht bist Du wie viele Andere durch das Masken nähen zu diesem Hobby gekommen. Oder hast es wie ich für Dich wieder entdeckt.

Nähen macht Spaß, doch nicht jeder hat die Geduld um Kleidungsstücke zu fertigen. So geht es mir auch. Wenn ich Lust habe zu Nähen, dann möchte ich gerne schnell Ergebnisse sehen. Am Liebsten in 1-2 Stunden irgendwas fertig haben. Ein Kleidungsstück wo man erst mal die ersten paar Stunden nur Zuschneiden und Vorbreiten muss nervt mich und ich schiebe das immer ewig vor mir her.

Kleine Schnelle Nähprojekte

Für mich muss es schnell ein Ergebnis geben. Deshalb suche ich mir gerne kleine schnelle Nähprojekte aus. Doch irgendwann fragt man sich, was mache ich mit den vielen kleinen, hübschen, aber eigentlich unnötigen Kleinigkeiten?

Ich habe schon so viele TaTüTas und Untersetzter genäht. TaTüTa bedeutet Taschentüchertasche und dazu habe ich sogar eine Nähanleitung gebastelt. Wenn Du noch keine gemacht hast schau Dir diesen Artikel mal an. Diese Täschchen sind hübsch und schnell gemacht und eignen sich gut als Geschenk oder Mitbringsel. Doch irgendwann mal hat man genug davon.

Nähprojekt das einen Sinn hat

Deshalb war ich auf der Suche nach Nähprojekten die einen echten Sinn haben. Die ähnlich wie die Behelfsmasken jemandem wirklich helfen. Und ich bin fündig geworden:

Onkomützen

Onkomütze ist eine Interessengemeinschaft aus handarbeitsbegeisterten Menschen, die für Menschen, denen durch die Chemotherapie die Haare ausfallen, ehrenamtlich eine Mütze nach Wunsch nähen, häkeln oder stricken. Sie organisiert sich über Facebook, sowohl im deutschsprachigen Raum als auch in den Niederlanden.

So die offizielle Erklärung bei Google. Auf diese Gruppe bin ich bei Facebook aufmerksam geworden. Unter anderem weil sie Nähanleitungen für Mützen zur Verfügung stellen und auch viele Tipps für Nähanfänger geben.

Hier kann man sich mit anderen Nähern austauschen, mit betroffenen Krebspatienten die auf der Suche nach Mützen sind und wenn man viele Mützen nähen möchte gibt es sogar Leute die einfach nur Stoff spenden möchten. Das ist eine tolle Winwin Situation. Jemand der Spenden möchte spendet, jemand der Nähen möchte näht und jemand der Mützen braucht, weil die Haare von der Chemotherapie ausgegangen sind bekommt kostenlos Mützen zugeschickt. Eine tolle Sache finde ich!

Dennoch war dieses Projekt nicht mein Favorit, weil ich nicht so gerne mit Jerseystoff nähe und meine Mützen-versuche bisher alle sehr hässlich geworden sind.

Trotzdem konnte ich mich in der Gruppe schon einbringen. Denn die Spenderinnen der Mützen legen jeder Lieferung irgendwelche Kleinigkeiten bei um dem Empfänger eine kleine Freude zu bereiten. Eine Mützennäherin, bat mich ob ich ihr nicht für diesen Zweck ein paar genähte Herzen zur Verfügung stellen könnte. Sie liebt es Mützen zu nähen, kriegt aber keine Herzen hin. Also haben wir unsere Nähkünste vereint und ich habe ihr kleine Stoffherzen beigesteuert. Ein Foto davon habe ich am Tag 64 in meinem Lockdown Tagebuch gezeigt.

Onkokissen

Ganz ähnlich struckturiert ist die Gruppe „Onkokissen“. Diese sind nur bei Facebook zu finden und haben noch keine externe Webseite. Aber es gibt zahlreiche Kliniken die zum Nähen von bestimmten Herzkissen aufrufen. Ein Beispiel dazu sind die Hamm-Kliniken. Nach einer Brustkrebs bedingten Operation hilft solch ein Kissen bei der schmerzarmen Lagerung. Mittlerer Weile verteilen fast alle Kliniken die diese OPs anbieten an die Patientinnen solch gespendete Herzen.

Auf der Facebookseite von Onkokissen findest Du das Schnittmuster und die Nähanleitung für dieses Herzkissen. Aber auch für weitere hilfreiche Dinge für Krebspatienten. So zum Beispiel „Portkissen“. Das sind kleine Kissen mit einer Halterung für das Sicherheitsgurt im Auto. Denn Patienten die wegen einer Chemotherapie einen dauerhaften Port haben, haben sehr oft das Problem das der Gurt genau dort drauf drückt, was schmerzhaft sein kann.

Diese Kissen und auch weitere sinnvolle Artikel werden für Näh-Neulinge verständlich erklärt und jeder kann und darf sich einbringen und solche benötigte Hilfsmittel fertigen und spenden.

Nähen für Sternchen

Wenn Du gerne Babysachen oder Patchwork nähst, dann könnte dieses Projekt was für Dich sein. Herzenssache ist ein Verein der für „Sternenkinder“ näht. Ein Sternenkind ist ein Baby das nicht lebensfähig geboren wird. Diese Kinder sind meistens viel zu Klein um in Babykleidung beigesetzt zu werden. Für die Eltern ist es aber oft wichtig sich von dem Kind nochmals verabschieden zu können. Für genau diesen Moment braucht es irgendwas zum anziehen oder einwickeln. Da diese Situationen logischerweise nicht geplant werden können, brauchen Kliniken und Entbindungsstationen immer wieder geeignete Dinge „auf Lager“.

Nähen für Frühchen

Wen Du gerne für Babys nähst, dann kannst Du Dich auch einer der Organisationen die für zu früh geborene Kinder tätig sind, engagieren. Hier gibt es allerdings sehr strenge Auflagen an Material und Beschaffenheit der gespendeten Näharbeiten. Denn die Kleidungsstücke müssen sehr oft im Brutkasten einsetzt werden. Dafür gibt es eine Vielzahl an Nähanleitungen und Schnittmustern nach denen man arbeiten kann. Kleidungsstücke in diesen extrem kleinen Größen sind immer wieder kurzfristig gefragt, denn im Handel gibt es so kleine Dinge nicht. Auch hier macht es Sinn „auf Vorrat“ zu fertigen und zu spenden, denn die Geburtsstationen brauchen derartiges immer sehr sehr kurzfristig. Die betroffenen Eltern haben in der Situation oft gar keine Zeit und Kraft sich um Kleidung für das Kleine zu kümmern.

Nähen für den Weihnachtsbasar in der Gemeinde

Ich kenne einige Damen die regelmäßig für ihre Kirchengemeinde nähen und diese Verkaufen die Dinge auf einem Weihnachtsbasar. Das sind dann oft klassische Dekosachen (Engel, Sterne, Baumschuck) oder auch Dinge die viele Menschen brauchen könnten wie Taschen oder ähnliches. Auf diesem Feld habe ich meinen persönlichen „Dauerbrenner“ noch nicht gefunden und ich teste dieses Jahr das erste Mal aus wie meine selbst genähten Dinge bei den Basar-Besuchern ankommen.

Nähen für keine Geschenke

Zum Jahreswechsel hatte ich die Idee Freunde, Bekannte und Nachbarn mit einem Glückskeks zu überraschen. Die Dinger sind eigentlich zu nix gut, außer einem kleinen Gruß darin zu verstecken. Sie kamen gut an, aber ich bezweifle das die Beschenkten sie noch lange aufgehoben haben. Die Nähanleitung habe ich hier aufgeschrieben.

statt Geschenkpapier

Bei mir gibt es kein Geschenkpapier mehr, sondern selbst genähte Geschenkbeutel, die ich mir in allen möglichen Farben und Formen auf Vorrat nähe. Hier findest Du die entsprechende Nähanleitung.

Anderen eine Freude machen mit der Nähmaschine

Du siehst es gibt viele Möglichkeiten mit dem schönen Hobby Nähen anderen Menschen eine Freude zu machen. Ich hoffe ich konnte Dir ein paar Anregungen geben. Sicher gibt es noch viel viel mehr Möglichkeiten. Wenn Du ein Projekt kennst wo man mit wirken kann das ich noch nicht erwähnt habe, dann schreibe mir bitte einen Kommentar.

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Allgemein

Unser Adventsbasar findet statt

Endlich wieder eine positive Nachricht. Der traditionelle Basar an den Adventssonntagen in unserer Gemeinde darf stattfinden!

Der Adventsbasar findet im Foyer der FCG unmittelbar vor uns nach dem Sonntagsgottesdiensten statt. Also etwa 9:30 – 10:00 Uhr und 11:30- 12:30 (je nach dem wie lange der Gottesdienst geht)

Den Reinerlös aus dem Verkauf herhält unser Missionar auf den Philippinen. Er ist dort schon seit vielen Jahren aktiv und hat dort ein Werk gegründet das regelmäßig Familien unterstützt und Waisenkinder mit Essen und Schulbedarf versorgt.

Adventsbasar in der FCG Lörrach

Wie gewohnt gibt es am ersten Advent selbst gemachte Adventskränze zu kaufen. Diese wird es wieder in zwei verschiedenen Größen und unterschiedlicher Gestaltung geben. Die Tannenäste dafür wurden ganz frisch im eigenen Garten geschnitten und 3-4 Leute aus unserer Gemeinde werden sie in den nächsten Tagen binden und gestalten.

Dieses Bild stammt von 2018 oder 2019 es dient nur als Beispiel

Traditionell gibt es sehr viel gestricktes und gehäkeltes bei unserem Basar. Allerdings gibt es dieses Jahr nur eine kleine Auswahl an Handgestrickten Socken… denn leider ist eine unserer fleißigsten Sockenstrickerinnen inzwischen verstorben.

Trotzdem gibt es eine große Auswahl an wärmenden Accessoires wie Mützen, Schals und Handschuhe.

Das Basar-Team hat Zuwachs bekommen

Das Basar Team hat sogar jemand neues dazu bekommen, was auch gut ist, denn zwei Senioren möchten sich dieses Jahr aus dem Verkauf zurückziehen. Was wir verstehen und akzeptieren. Es wird also nicht nur ein neues Gesicht am Verkaufsstand geben, sondern auch ganz andere von ihr gestaltete Artikel. Ich bin selber noch ganz gespannt was es sein wird.

Mit Sicherheit wird es Weihnachtliche Dekorationen und kleine Geschenkideen geben.

Leider keine Plätzchen!

Leider können wir dieses Jahr keine selbstgebackenen Plätzchen anbieten. Aber es wird Linzertorte geben!

Wenn Du uns unterstützen möchtest

Wenn Du uns unterstützen möchtest und etwas kaufen willst aber nicht persönlich vorbei kommen kannst, dann kannst Du Dich bei mir melden und ich sende Dir Fotos von den Artikeln und wir finden eine Lösung wie diese zu Dir kommen. Bitte schreib mir eine E-mail oder Whatsapp.

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Allgemein Sehenswürdigkeit

Unterwegs … am 50sten

Am 11.11. war es so weit, mein runder Geburtstag. Aufgrund der Pandemie-Situation habe ich mich nicht getraut eine Geburtstagsparty zu planen. Stattdessen habe ich mich für eine Reise entschieden. Wenn ich einfach weg bin kommt keiner in Verlegenheit uneingeladen zu kommen.

Eine Flugreise wollte ich in der augenblicklichen Situation nicht machen. Was nutzt es ständig überall Abstand zu halten und sich dann in ein enges Flugzeug mit vielen anderen zu sitzen.

Also war klar das ich mit dem Zug reisen wollte. Aber mal wohin wo ich noch nicht war. Meine Schwester konnte auch ein paar Tage frei nehmen und so suchten wir uns für das Zeitfenster ein preiswertes Reiseziel. Da im November das Wetter meist trüb und nass ist wollte ich ein Hotel mit Hallenbad haben. Denn wenn das Wetter zu mies sein würde, können wir uns mit Schwimmen die Zeit vertreiben.

Durch den Tipp eine Freundin kam ich auf die Idee mal auf der Seite von Galeria-Reisen nach „Bayrischen Wald“ zu suchen. Dort gibt es viele gut ausgestattete Hotels zu sehr günstigen Preisen.

Neukirchen beim heiligen Blut

Die Wahl fiel auf das Hotel Klosterhof in Neukirchen beim heiligen Blut. Einem kleinen Ort kurz vor der Tschechischen Grenze. Laut einer Sage wurde eine Marien-Statue in einer Kampfhandlung beschädigt und aus dem hölzernen Kopf der Maria sei echtes Blut geflossen. Daraus entstand eine Wallfartskirche „beim heiligen Blut“. Daher der eigenwillige Name dieser Gemeinde. Den Zusatz braucht es wirklich denn nur 80km entfernt gibt es schon wieder ein „Neukirchen“

Walfartskirche „beim heiligen Blut“

Am ersten Abend im Hotel Klosterhof haben wir nach dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang unternommen. Die Wallfahrtskirche befindet sich gleich auf der anderen Straßenseite.

50er in Bildern

Meine Schwester hatte mir ein 50er Schild besorgt, und mich dazu verdonnert dies den ganzen Tag mit mir zu führen. So stand es für alle anderen Gäste Sichtbar auf meinem Frühstückstisch. Was einen Mann vom Nachbartisch dazu brachte mir „Im Namen aller anwesenden“ zu gratulieren. Daraufhin haben wir ihn und seine Frau spontan zu einem Glas Sekt eingeladen. Mit Abstand und Mundschutz haben wir angestoßen und jeder dann ganz brav an seinem Tisch getrunken.

Am Vormittag waren wir im hoteleigenen Hallenbad in dem wir kurze Zeit die einzigen waren, deshalb konnten wir auch ein paar Fotos machen. Ansonsten ist fotografieren in Bädern eigentlich nicht erlaubt. Das Schwimmbad war für uns innerhalb des Gebäudes im Bademantel erreichbar und war sehr sauber schön groß. Wir haben das Bad in den kommenden Tagen sehr rege genutzt. Jeden Tag zweimal Schwimmen und Wassergymnastik.

Wandern im Bayrischen Wald

Mit der kostenlosen Gästekarte konnten wir mit dem Linienbus in eine benachbarte Gemeinde fahren und von dort eine kleine Wanderung starten. Das Wetter war typisch November bedeckt und leicht nebelig, aber es war zum laufen nicht zu kalt.

Corona-konformer Sektempfang im Bayrischen Wald

An einer Lichtung haben wir eine Pause gemacht und das mitgebrachte Getränk genossen…

auch hier musste meine 50 dabei sein
wenn man darauf achtet findet man überall 50er

Auf diesem Bild seht ihr das Wetter… nebelig und kühl. Deshalb trage ich Kapuze. Immer dabei meine Lieblingswinterjacke.

Schrittziel erreicht

Mein Ziel in diesem Urlaub täglich mindestens Zehntausend Schritte zu gehen habe ich trotz Wetter und wegen Regen abgebrochener Wanderung erreicht.

Diese Wanderung haben wir wegen dem Wetter abgebrochen

An der Talstation des Skilifts am „Hohen Bogen“ ist uns ein Pärchen begegnet die uns nach kurzem Gespräch vorschlugen das sie uns nach Neukirchen mit nehmen. Erst während der Fahrt stellte sich heraus das sie sogar im gleichen Hotel wohnten.

Vor dem Abendessen ging es nochmal eine Runde Schwimmen…

Da meine Mutter nicht dabei sein konnte hatte sie mir diese Kerze als „Lebenslicht“ mit gegeben, ich solle sie anzünden und an sie denken. Damit ich keinen Ärger wegen Brandschutz oder so bekomme hatte ich zuvor einen Hotelmitarbeiter gefragt und dieser gab mir dieses „Windlicht“ das zwar zu klein war, aber sicher besser als nix. So konnte die Kerze ganz sicher nicht umfallen.

Leider hatte ich zuvor vergessen den Tisch mit dem Abendessen zu fotografieren (ich war so hungrig…) deshalb ist hier jetzt nur der Dessert zu sehen.

Nochmal vielen Dank für die vielen Geburtstagsgrüsse per SMS, Whatsapp, E-Mail und Telefonischt… Ich schätze ich habe nur die ersten 99 beantworten können...

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Unterwegs … über München

Heute möchte ich Euch detaillierter berichten wie unsere Reise von Stuttgart nach Neukirchen beim Heiligen Blut war.

Ich hatte bei meiner Schwester in Stuttgart übernachtet und unsere planmäßige Stadtbahn ging bereits um 7:07 Uhr. Es war noch halb dunkel und sehr kalt. Die Sonne kündigte sich gerade mit zartem Morgenrot an.

Auf dem Bahnsteig der S-Bahn

Am Stuttgarter Hauptbahnhof sollten wir auf den EC 217 mit Fahrziel Graz umsteigen. Das schon alleine das Umsteigen am Hbf ein Abenteuer ist habe ich in meinem letzten Artikel „Unterwegs mit Stuttgart 21“ beschrieben. Leider erfuhren wir erst am Hbf das der Zug Verspätung hat.

Zuerst hieß es 15-20 Minuten, also nutzten wir die Zeit um eine Toilette aufzusuchen und uns Butterbrezel als Frühstück zu kaufen. An dem unübersichtlichen Bahnhof war überall viel los und wir wollten diese Menschenansammlungen aus den bekannten Gründen gerne meiden. Also gingen wir schon mal zu unserem Gleis.

Da wir im Zug möglichst weit vorne, wo weniger los ist (weiter weg vom Speisewagen) sitzen wollen gingen wir fast bis an das andere Ende des Bahnsteigs. Meine Schwester die sehr ortskundig ist zeigte mir von da aus das Gebäude unter dem die nächste Stadtbahn-Station ist. Wir befanden uns jetzt definitiv näher daran als an der Haltestelle „Hauptbahnhof“… es lag also schon eine kleine Wanderung hinter uns.

Mittels Durchsagen und in der Handyapp „DB-Navigator“ wurden wir immer wieder informiert, zwischen 20 und 40 Minuten variierten die Angaben wie viel Verspätung der Zug nun wirklich hat.

Langsam wurde uns kalt, denn es herrschte eine Temperatur von etwa 3 Grad. Mittlerer Weile war es ganz hell, aber immer noch bitter kalt. Nach 15 Minuten stillsitzen nutze es auch nichts mehr das man davor mit Gepäck um eine riesige Baustelle gewandert ist. Siehe dazu auch mein Text von vorgestern.

Richtig frustrierend wurde es dann als ein ICE nach München auf unserem Gleis einfuhr. Wir wollten ja nach München, durften diesen Zug jedoch nicht nutzen da wir ja Spartickets mit Zugbindung hatten und noch keine Bestätigung hatten das unser Zug so viel Verspätung hat das die Zugbindung aufgehoben ist.

Irgendein Zug nach München?

Ich muss mich nochmal darüber genau informieren ab wann man einfach einen anderen Zug nehmen darf. Das werde ich nach meinem Urlaub recherchieren und hier darüber berichten.

Unser Zug kam danach und fuhr dann mit 36 Minuten Verspätung endlich los. Wir waren erst mal nur glücklich endlich im warmen Zug zu sein.

Im Zug war es sehr angenehm leer, wir waren 5-6 Personen in dem ganzen Wagon. Es war also eine gute Idee an dieses Ende des Zuges zu gehen. Wir machten es uns an einem 4er Tisch gemütlich, ich konnte meinen Laptop auspacken und schreiben, wir hatten leckere Knappersachen dabei und dazu gab es frischen Kaffee aus dem Bordbistro.

Diesen hat meine Schwester selber geholt und dazu unsere Mehrwegbecher mitgenommen. Ganz zu unserer Freude durften diese befüllt werden. Aufgrund der Corona-Auflagen war das längere Zeit nicht erlaubt. Ob es die Preisreduktion bei eigenem Becher noch gibt weis ich leider nicht, weil meine Schwester beim bezahlen nicht darauf geachtet hat. Meine Vor-Corona Erfahrungen mit dem Mehrweg Kaffebecher hab ich in gleichnamigen Blogartikel aufgeschrieben.

Anschluss in München

Wie es zu erwarten war konnte der Zug die Verspätung nicht wieder einholen. Statt um 10:11 Uhr kamen wir erst 10:45 in München an und unser Anschluss war längst weg.

Am Münchner Hauptbahnhof sind wir deshalb zuerst in das DB-Reisezentrum um uns die Zugverspätung quittieren zu lassen, denn nur damit darf man mit einem Zugbindungs-Ticket mit anderen Zügen fahren.

Dieser Stempel ist wichtig bei Zugverspätungen

Das DB-Reisezentrum in München ist sehr gut organisiert, am Eingang wird man von einem Mitarbeiter begrüßt der einen auf die Pflicht des Tragens einer FFP2 Maske aufmerksam macht… was gut war, denn wir wussten zuvor nicht das dies in Bayern seit wenigen Tagen überall Pflicht ist.Und man in den Läden keine OP-Maske tragen darf. Dann muss man eine Nummer ziehen (so wie Autozulassungsstelle oder Arbeitsamt) die dann mit dem entsprechenden Schalter angezeigt wird. Zu dem Zeitpunkt als wir dort waren waren 16 Schalter geöffnet!!!

Es ging schnell bis wir dran waren und der Mitarbeiter dort war sehr freundlich und hilfreich. Er suchte uns alternative Reisemöglichkeiten heraus. Eine wäre gewesen in Cham und Lam umsteigen… (Bömische Dörfer für mich). Doch er meinte das es besser wäre mit dem nächsten durchgehenden Zug nach „Furth im Wald“ zu fahren und dort 1.5 Stunden auf den Bus zu warten. Der Haken an der Sache war allerdings das dieser Zug erst in 2 Stunden fährt.

Wir entschieden uns für diese Variante und das Beste aus dem unerwarteten Aufenthalt in München zu machen.

Spaziergang in München

Wir packten unsere Koffer in ein Schließfach und machten uns zu Fuß in die Innenstadt auf. Wir liefen bis zum Stachus und noch ein Stückchen weiter.

Vom Stachus ist momentan nicht viel zu sehen. Hier wird gerade eine Schlitschuhbahn gebaut. Auf dem Bild machen wir beide gerade etwas das momentan in Bayern gar nicht erlaubt ist. Diese Medizinischen Masken sind momentan in Innenräumen nicht mehr erlaubt. Überall ist das tragen einer FFP2 Maske Pflicht.

Das Karlstor kann man gut erkennen

Schonwieder in München

Unglaublich aber wahr, hier bin ich erst vor etwa 4 Wochen lang gelaufen. Meinen letzten Urlaub habe ich zum Teil in München verbracht und dieser ist noch gar nicht so lange her. Damit das ich nun nur wenige Wochen schon wieder in der Stadt sein würde habe ich nicht gerechnet. Das war schon ein komisches Gefühl. Auf den letzten Besuch in München hatte ich 3 Jahre gewartet. Ich wollte endlich wieder eine Freundin hier besuchen und alles das nachholen was wir bei meinem letzten Besuch 2018 nicht tun konnten. Damals hatte ich mir wenige Tage zuvor den Fuß verletzt und ich konnte nicht gehen. Tja und jetzt bin ich schon wieder da, wenn auch nur für 2 Stunden.

Da uns sehr kalt war und wir eine Toilette aufsuchen wollten, kehrten wir im traditionsreichen Cafe Rischart ein.

Nach dem Kaffee ging es wieder zurück zum Bahnhof, denn München war ja eigentlich nicht das Ziel unserer Reise.

Weiter mit dem ALEX

Weiter ging es mit dem ALEX ein von der Länderbahn betriebene Zugattung der Regentalbahn. Mehr dazu bei Wikipedia. In diesem Zug sollten wir nochmals über 3 Stunden verbringen. Auch hier hatten wir keine Sitzplatzreservierung. Diese war auch gar nicht nötig denn der Zug war nicht sehr voll.

Wir platzierten uns in einem Abteil das den alten D-Zügen sehr ähnelt. Aber die Ausstattung ist neu, die Sitzpolster sind modern und sauber und es gibt überall Streckdosen und auch funktionierendes Wlan.

Wir teilten uns das Abteil mit einer netten älteren Dame mit der wir auch ins Gespräch kamen. Weil ich von Anfang an die Füße hochlegen wollte ermutigten wir sie dies auch zu tun und so saßen wir drei gemütlich mit hoch gelegten Beinen auf 6 Sitzen und keiner der Zusteigenden machte anstalten sich zu uns zu setzten.

Doch der Wagon hatte wohl ein kleines Problem mit der Heizung, es war sehr warm! Aber damit konnte ich auch gut umgehen, ich zog zuerst die Fleecejacke und dann sogar mein Shirt aus und saß eine Zeit lang im schwarzen ärmellosen Top da. Es hat sich als sehr geschickt erwiesen bei solchen Fahrten statt einem Unterhemd ein Tanktop zu tragen.

Furth im Wald

Nach über 3 Stunden im Alex kamen wir endlich in Furth im Wald an und mussten uns dort nochmals 1.5 Stunden aufhalten. Furth im Wald ist nicht sehr attraktiv und die meisten Gasthäuser hatten geschlossen. Immerhin fanden wir einen Tedi und einen Nettomarkt in dem wir uns ungewöhnlich lange aufgehalten haben weil es so bitterkalt war. Da das Bahnhofsgebäude keinerlei Aufenthaltsmöglichkeit bietet, haben wir die letzten 20 Minuten in einem SB-Bereich einer Bank aufgehalten. Wir wollten dann einfach nicht mehr zu weit weg von der Bushaltestelle.

Furth im Wald ist ein Kaff… und uns war bitterkalt weil wir ja vorher im überheizten Zug saßen.

Von Hier ging es nochmal 20 Minuten mit einem Bus nach Neukirchen beim heiligen Blut. Wo wir erst ankamen als es schon dunkel war.

Weiteres werde ich hier berichten. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

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Unterwegs … mit Stuttgart 21

Stuttgart 21 nennt sich das ehrgeizige und meiner Meinung nach auch etwas größenwahnsinnige Bauprojekt am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Der historische Bahnhof in Stuttgart war (bzw ist) ein Kopfbahnhof. Bisher endeten alle Gleise vor dem historischen Bahnhofsgebäude. Das diese Bauweise für das heutige Verkehrsaufkommen nicht mehr ideal ist brauche ich wohl nicht näher zu erklären. Jeder Zug der hinein fährt muss in die Richtung aus der er kam auch wieder raus fahren, das braucht mehr Zeit und mehr Platz als ein normaler Bahnhof wo die Züge einfach durch fahren können.

In Stuttgart fehlt schlicht und ergreifend der Platz um den Bahnhof einfach in einen Durchfahrtbahnhof umzubauen. Das Innenstadtgebiet von Stuttgart ist dicht gedrängt und sehr zugebaut. Denn Stuttgart liegt in einem „Kessel“ umgeben von Hügeln, die schon längst alle auch schon zum Stadtgebiet gehören und ebenso dicht bebaut sind findet man einfach keinen Platz mehr für zusätzliche Bahntrassen.

Darum kam man auf die Idee einen unterirdischen Fernbahnhof zu bauen. Hier sollten dann die ICEs und co in viel kürzeren Abständen durchfahren und so die Verkehrslage entlasten.

Stuttgart 21 trifft auf Wiederstand

So war die Idee diesen riesigen und aufwendigen Bahnhof bis 2021 zu bauen und deshalb gab man diesem Projekt den Namen „Stuttgart 21“. Doch schon vor Beginn der Bauarbeiten gab es erheblichen Wiederstand in der Bevölkerung und bei Umweltschützern. Jahrelang wurden schon die ersten Vorbereitungen blockiert und gestört.

Bezeichnend dafür waren die Protestdemos. Doch weder Baumbesetzer noch Demonstranten konnten die Planungen aufhalten und so haben die Bauarbeiten mit Verspätung begonnen.

Gegner dieses Bauvorhaben warten schon sehr früh das der Untergrund in Stuttgart nicht wirklich geeignet sei. Jetzt wo die Bauarbeiten laufen gibt es fast wöchentlich Meldungen über unerwartete Probleme und jeder Bauabschnitt wurde bisher viel aufwendiger und teurer als zuvor geplant. Und alles verzögert sich mehr und mehr.

Bahnhof umbauen mit Fahrgästen

Eines der Hauptprobleme ist auch das der Zugbetrieb nicht unterbrochen werden kann, denn die ganze Region ist auf Pendler angewiesen und es wäre gar nicht möglich alle Reisenden auf dem Straßenweg zu transportieren. Deshalb fahren die Züge weiterhin. Allerdings ende die Bahnsteige ein ganzes Stück eher und die Fahrgäste werden über fast wöchentlich anders verlaufende provisorischen Brücken durch das Baustellengelände geleitet.

Umsteigen am Stuttgarter Hauptbahnhof

Gestern Abend bin ich in Stuttgart angekommen und musste am Hbf umsteigen auf die S-Bahn. Das habe ich schon oft gemacht, denn meine Schwester wohnt in Stuttgart, und ich besuche sie seit Jahren regelmäßig mit dem Zug. Bisher dauerte der Umstieg von den Zügen auf die S-Bahn nur wenige Minuten. In der Bahnhofshalle gab es einen Aufzug direkt zu der S-Bahnstation.

Doch gestern brauchte ich für den Weg vom Zug bis zum Bahnsteig der S-Bahn über 15 Minuten! Ich hatte einen kleinen Trolleykoffer dabei, der nicht sehr schwer ist. Und ich bin bin wie ihr wisst recht gut zu Fuß unterwegs.

Die Gleise enden momentan mindestens 500 m von der alten Bahnhofshalle entfernt. Hier befinden sich kleine provisorische Verkaufsstände für Brötchen und Getränke, eine eigentliche Bahnhofshalle gibt es momentan nicht.

Gestern wurden die Reisenden mittels riesiger Plakate und Zeiger und Linien auf dem Boden im Weiten Bogen um das Baustellengebiet geleitet. Zu meiner Überraschung musste ich vom Gleis kommend nach links gehen, obwohl ich weiß, dass die S-Bahn-Station rechts vom Bahnhof liegt.

Überall Bretterwände und Wegweiser, an mancher Stelle sogar noch zusätzlich Personal die den Fußgängern sagen können wo es lang geht. Der Weg ist gut ausgeschildert und mit Holzplatten und Rolltreppen auch so ausgestattet, dass man mit Gepäck oder Kinderwagen gut voran kommt. Aber es ist eine weite Strecke!!! Deshalb waren auch nur sehr wenige Leute mit Rollatoren oder gar Rollstühlen unterwegs.

Ich habe leider versäumt, auf den Schrittzähler zu sehen, aber ich denke ich bin da um den Bahnhof herum mindestens 1 km gelaufen.

Wie beim Wandertag

Die Bewegung der Menschenmassen in den Gängen und Brücken erinnert beinahe an einen Wandertag oder eine Völkerwanderung. Dabei ist allerdings positiv anzumerken das hier wenigstens das „rechts gehen“ echt funktioniert. Und wer sehen bleibt denkt auch meist daran rechtzeitig an den Rand zu gehen, so dass es keine Stauungen gibt.

Aber verwirrend und beängstigend für ältere oder nicht so gut orientierte Personen ist das ganze schon sehr verwirrend. Der genaue Verlauf des Weges ändert sich ständig. An einer Stelle musste wir gestern nach einer Rolltreppe einen U-Turn machen und um sie herum gehen. An irgendwas drum herum orientieren ist so gut wie nicht möglich, denn der Weg ist seitlich mit Bretterwänden verschalt.

Heute morgen alles anders?

Heute morgen mussten wir wieder am Hauptbahnhof von der S-Bahn zum Zug. Und ganz anders als sich erwartet hätte, mussten wir dieses Mal auf der anderen Seite um die Baustelle herum laufen. Diesmal ging es nicht durch hölzerne Tunnels sondern draußen über den ehemaligen Parkplatz und die angrenzende Kreuzung. Zum Teil erkennt man noch die ehemalige Straßenmarkierung, die nun mit einem Gelben Streifen übermalt ist. An jeder Ecke Schilder „Folgen Sie der gelben Linie“

Meine Schwester ist Ortskundig und sie hat festgestellt, dass wir wenn wir an der nächsten S-Bahn-Station ausgestiegen wären und nicht an der „Hauptbahnhof“ wir vermutlich weniger weit hätten laufen müssen. Diese Art der „Passantenumleitung“ ist nicht nur verwirrend und anstrengend sondern auch für Personen mit Gehbehinderung überhaupt nicht machbar.

Stuttgart Hauptbahnhof

Wo ist der Bahnhof?

Auf dem Bild oben, das ich heute morgen gemacht habe seht ihr den Hauptbahnhof der Landeshauptstadt… wie ihr seht, seht ihr nicht viel…

Im Bildhintergrund, hinter dem linken Kran und der Laterne erkennt man die provisorischen Überdachungen der Gleise… da wollen wir hin, müssen aber rund herum um das Loch in der Mitte. Das eigentliche Bahnhofsgebäude ist nicht mehr zu sehen, das liegt rechts vom rechten Bildrand.

Stuttgart 21

Der neue Bahnhof

Dieses Bild ist nun von der anderen Seite gemacht. Ich habe durch einen Bauzaun hindurch fotografiert, was nur an wenigen Stellen möglich ist. Ganz links hinter dem Kran kann man eine Fassade des alten Bahnhofsgebäudes erkennen und rechts im Bild erahnt man drei Tunnelröhren. Ich denke, dass man kein Tiefbau-Architekt sein muss um zu erkennen, dass es wohl dieses Jahr nichts mehr wird mit der Eröffnung von dem neuen Tiefbahnhof.

Ironische Stimmen sagen ja schon das „Stuttgart 21″so heißt, weil der Bahnhof im 21 Jahrhundert fertig werden soll.

Mein Fazit:

Wenn Du technisch interessiert bist und Dir die Baustelle angucken willst ist Stuttgart interessant. Aber wenn nicht rate ich von einem Umstieg in Stuttgart dringend ab. Wenn es nicht zu umgehen ist das unbedingt viel viel mehr Zeit zum Umsteigen einkalkulieren!

Update am 11.11.:

Wenn Dich das Bauvorhaben näher interessiert, vom 6.-8. Januar 2022 finden von 10-16 Uhr die „Tage der offeneren Baustelle“ statt. Der Eintritt ist frei. Näheres unter ITS

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Unterwegs … im ICE

Hallo liebe Leser von untwegsistdasziel.blog. Den heutigen Text schreibe ich unterwegs im Zug.

Ich befinde mich im ICE 276 zwischen Basel und Karlsruhe. Wir fahren gerade an Müllheim vorbei, dem Ort wo ich aufgewachsen bin, hier muss der Zug wegen einer Baustelle etwas langsamer machen, deshalb ist mir das so aufgefallen.

Diesmal reise ich in der zweiten Klasse. Ich befinde mich in einem Wagon relativ weit hinten, und hier sind gerade mal 3 andere Fahrgäste. Abstand halten ist also gar kein Problem.

Weil ich während der Fahrt schreiben wollte, habe ich mir einen Platz mit 4er-Tisch gesucht. Diesen habe ich sofort gefunden. Zwar zeigte die Anzeige das einer der 4 Sitzplätze reserviert sei, doch dieser Fahrgast ist nicht gekommen. Eine Sitzplatzreservierung gilt immer nur bis 15 Minuten nach Abfahrt des Zuges. Der Platz war von Basel bis Mannheim reserviert… ich kann also ganz sicher sein das mich hier keiner mehr verjagt.

Wenn Du noch mehr über das Thema Sitzplatzreservierung wissen willst, lies doch mal meinen Blogpost „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“.

Unterwegs schreiben

Das war ursprünglich mal meine Grundidee zu unterwegsistdasziel. Ich wollte unterwegs von meinen Unternehmungen und Erlebnissen schreiben. Doch dann kam ja vieles anders als geplant…

ICE 276 15:26 : gerade bekamen wir von einem sehr freundlichen jungen Mann einen Kaffee serviert. Ich wusste gar nicht das es nun auch in der zweiten Klasse Service am Platz gibt. Ich bin begeistert!

Wunderbares Reisewetter

Heute ist wunderschönes sonniges Wetter. Bei solchem Wetter macht das Reisen Spaß. Mit dem Zug zu reisen ist in der kalten Jahreszeit oft angenehmer als im Sommer. In den Zügen der deutschen Bahn fällt die Heizung eher selten aus, die Klimaanlagen haben allerdings öfters Probleme mit dem Kühlen wenn es draußen sehr heiß ist.

Das Bild oben habe ich unmittelbar vor der Abfahrt am Bahnhof Lörrach Stetten gemacht. Ich war etwas zu früh fertig und bin deshalb bis zur nächsten Haltestelle gelaufen.

Heute ist mein Gepäck nicht so schwer und sperrig, ich bin mit dem kleinen Koffer unterwegs.

Bloggen im Zug funktioniert super

Wo geht es hin?

Heute fahre ich erst mal nach Stuttgart, dort treffe ich meine Schwester und wir besuchen heute Abend eine Karaokeparty im SI-Zentrum. In dem Irish Pub „The Dubiner“ war ich noch nie, ich bin gespannt auf die Location. Meine Schwester liebt genau wie ich Karaoke und wir freuen uns, dass wir die Veranstaltung entdeckt haben und es wirklich klappt, dass wir da zusammen hin gehen.

Danach werde ich bei meiner Schwester, die in Stuttgart wohnt übernachten und morgen fahren wir dann gemeinsam mit dem Zug nach Neukirchen beim Heiligen Blut. Klingt gruselig, aber der Ort heißt wirklich so, weil es so viele Neukirchen gibt gehört der Zusatz zum Ortsnamen. Sicherlich werde ich Euch die kommenden Tage mehr darüber berichten.

Geburtstagsreise

Diese Reise mit meiner Schwester hat einen Anlass, mein Geburtstag. Mehr dazu habe ich in meinem Blogpost gestern verraten. Wenn Du ihn noch nicht gelesen hast, möchte ich ihn Dir wärmstens ans Herz legen.

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