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Sonntag 9. Mai

Heute war Muttertag. Und es war wunderschön warmes Wetter. Aber ich habe meine Mutter nicht besucht. Wir hatten und abgesprochen das ich lieber am kommenden Donnerstag oder Freitag sie besuche.

Am Dienstag bekommt sie ihre zweite Impfung und am Mittwoch werde ich ambulant operiert und dafür brauche ich einen Schnelltest. Sie meint das es danach doch besser sei.

Mit ist das ganz recht so, denn ich musste hier bei mir ein paar Dinge vorbereiten und aufräumen, weil meine Schwester morgen schon anreist. Sie fährt auch mit meiner Mutter zum Impfzentrum nach Freiburg und sie pflegt mich nach der OP. Denn danach darf ich 48 Stunden nicht alleine sein.

Ich bin echt froh und dankbar, dass meine Schwester das wieder für mich macht. Sie hat dafür extra eine Woche Urlaub genommen. Das ist doch megalieb von ihr! Anders betrachtet, ist das für sie die Möglichkeit, mal ein paar Tage von zu Hause weg zu sein. Denn Reisen um Familienmitglieder zu versorgen ist ja erlaubt.

Putzen statt Spazieren

Obwohl ich gefühlt am Montag schon mit den Vorbereitungen begonnen hatte musste ich heute noch mal Putzen. Ich wollte die Couch absaugen. Denn diese wird die nächsten Tage, während meine Schwester da ist zu meinem Bett umgebaut. Dabei ist mir ein unschöner Fleck aufgefallen und so habe ich heute die ganze Couch mit Feucht gereinigt.

Das ist ideal bei diesem warmen Wetter, dann kann ich die Fenster lange offen lassen und die Polster trocknen schneller.

Bloggen

Heute Vormittag habe ich einige Vorbereitungen für den Blog getroffen, um in den nächsten Tagen nicht zu viel machen zu müssen. Außerdem habe ich fast jeden Morgen etwas in diversen Facebook-Gruppen „geklappert“ und heute ging die Rechnung auf und mein Blog hatte heute über 420 Zugriffe. Davon waren über 200 auf dem Blogpost „Ausflugsziele rund um Lörrach die Kontaktfrei sind“.

Facebook hat mich heute morgen an ein Konzert vor genau 6 Jahren erinnert. Dabei wurde mir klar das ich über diese Reise eigentlich mal berichten könnte. Du findest diesen doch recht umfangreichen Text unter „Erinnerungen an ein Konzert in Bretten“ . Diesen Bericht wollte ich schon lange mal schreiben, aber dann immer wieder aufgeschoben und letztlich vergessen. Ich finde es schade wenn solche Erlebnisse in die Vergessenheit geraten. Gerade für derartiges habe ich eigentlich mit diesem Blog begonnen.

Mein Spaziergang heute

Meinen Spaziergang heute habe ich erst um 17 Uhr begonnen. Deswegen war auch nicht wirklich weit.

Nach einem Abstecher in den Rosenfelspark, wo ich mir beim „Bartwurst“ ein Eis am Stiel gegönnt habe, bin ich eine weite Schleife durch Lörrach Stetten gelaufen um bei meiner Freundin einen kurzen Besuch abzustatten. Auf dem Rückweg hatte ich dann nicht mehr so viel Ehrgeiz und bin den kürzesten Weg nach hause.

Schrittziel nicht erreicht

Noch nicht mal 5 km heute. Das ärgert mich ein wenig. Doch es lag diesmal wirklich daran das ich zuhause noch so viel zu erledigen hatte. Und das eigentlich nur weil ich Anfang der Woche nicht genügend vor geschafft habe. Schuld ist mal wieder der innere Schweinehund, der am liebsten alles bis zur letzten Minute aufschiebt.

Morgen Abend kommt meine Schwester hier an. Dann haben wir beide vermutlich erst mal viel zu erzählen, deshalb gibt es morgen Abend keinen Tagesbericht.

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Konzerte/ Fan-Erlebnisse

Erinnerungen an ein Konzert in Bretten

Ursprünglich wollte ich hier in meinem Blog ganz viel von meinen Konzertbesuchen und den Reisen dahin erzählen. Doch seit über einem Jahr findet gar nichts mehr statt und ich habe keine Gelegenheit irgendwo hin zu fahren.

Deshalb krame ich heute mal ein wenig in meinem Erinnerungen. Ich erzähle Euch von einem Erlebnis vom 9. Mai 2015 ,also vor 6 Jahren.

Nino de Angelo, ein Schlagersänger den ich seit meiner Jungend sehr verehre sollte in der Nähe von Karlsruhe auftreten. Das ist nicht allzu weit weg und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschwinglich. Als langjähriger Fan weis man aber noch mehr über diesen kleinen Ort wo der Auftritt stattfinden sollte.

Es handelte sich um Bretten einer sonst unbedeutenden Kreisstadt mit etwa 30 000 Einwohnern, etwa 23 km von Karlsruhe entfernt. Nino de Angelo ist in diesem kleinen Ort aufgewachsen. Wenn ein Künstler in seinem Heimatort auftritt, sind im Publikum zahlreiche Leute, die ihn von früher kennen oder dies zumindest behaupten und ihn deshalb wie einen Helden feiern. Diese Konzerte haben dann oft eine ganz besondere Stimmung.

Diese Erfahrung habe ich schon mehrfach auch mit anderen Künstlern gemacht. Selbst wenn der Sänger auf der Bühne das gleiche singt wie woanders ist ein Auftritt in seiner Heimat etwas besonderes.

Wie kommt man nach Bretten?

Da ich gerne mit der Bahn reise brauchte ich nicht lange überlegen. Ich fahre mit dem Zug. Da sich mein Ziel in Baden-Württemberg befindet bietet es sich an für diese Fahrt ein Baden-Württenberg-Ticket zu lösen. Das praktische daran ist das man mit diesem Ticket komplett flexibel bleibt und fahren kann wann man will.

Ich hatte also frei genommen, Ticket gekauft und ein paar Freunden erzählt das ich dort hin fahren will. Ich freute mich schon seit Wochen auf diesen Tag.

Doch dann kam der Streik der GDL. Die Gewerkschaft deutscher Lockführer bestreikte besonders an den Wochenenden den regionalen Nahverkehr. Welche Strecken und Züge das genau betrifft wurde oft nur sehr kurzfristig bekannt. Es war also etwas unsicher ausgerechnet an diesem Wochenende Zug fahren zu wollen.

Ich beschloss dennoch zu fahren, denn das Schlimmste, was passieren könnte, wäre ja, das ich irgendwo durch einen Zugausfall hängen bleibe und warten muss, bis der nächste Zug fährt. Solange dies mitten am Tag geschieht, sehe ich da kein Problem.

Also fuhr ich besonders früh schon los, um notfalls genügend Zeitpolster zu haben wenn das passiert.

Abreise in Lörrach

So sah das aus bei meiner Abreise. Ein Koffer mit Wechselklamotten und Schlafzeug und Stützstrümpfe.

Ich hatte noch kein Hotel oder ähnliches reserviert, weil bis zuletzt nicht klar war ob überhaupt Züge fahren. Wenn ich nicht dort hin kommen würde, wollte ich umdrehen und heim fahren. Oder wenn ich bis Karlsruhe käme würde meine Schwester mich Notfalls mit dem Auto dort abholen. Und ich anschließend bei ihr übernachten. Also alles noch offen…

Stützstrumpf und Bein hoch gelegt?

ja ich hatte damals mal wieder eine leichte Entzündung in den Beinvenen… ausgelöst durch eine Krampfader im Oberschenkel, welche ich dieses Jahr habe ziehen lassen. 6 Jahre später !

Bahnstreik bedeutet, man muss Glück haben

An diesem besagten Wochenende war das Reisen mit der Bahn ein Glücksspiel. Weil keiner genau wusste, welche Züge wirklich fuhren und welche nicht. Ich hatte Glück, mein Zug bis Karlsruhe plangemäß fahren konnte.

In Karlsruhe dann die schockierende Anzeigetafel. Zwei Drittel der abgehenden Züge fuhren nicht! Aber meiner Richtung Bretten sollte fahren, aber man wies mich darauf hin das dieser auch bestreikt werden könnte…

In dem Zug wurde während der Fahrt mehrfach durchgesagt „das es aufgrund des GDL Streiks zu erheblichen Verzögerungen und einem möglichen Ausfall dieser Fahrt kommen kann“. Mehrfach blieben wir länger in einem Bahnhof stehen als geplant… aber ich war ja zum Glück früh genug unterwegs. Fahrpläne konnte man in der Situation komplett vergessen und man musste froh sein, das der Zug überhaupt weiter fährt. Irgendwann dann die befürchtete Durchsage:

„Aufgrund des Streiks endet diese Fahrt in dem nächsten Bahnhof“

Ich hatte keine Ahnung wo wir genau sind, und wie weit es zu meinem Ziel Bretten noch sein würde. Notfalls müsste ich mit dem Taxi weiter fahren… und dann erschien das Bahnhofsschild…. Bretten!

Ich war genau in meinem Zielort gestrandet. Allerdings musste man davon ausgehen das heute keine Züge mehr von hier weg fahren würden … Also musste ich entweder meine Schwester mobilisieren oder hier übernachten.

Wohin jetzt?

Nino de Angelo postete gerade bei Facebook das er im Restaurant „La Piazza“ in Bretten sei. Und da ich eh nicht wusste, wohin, und Zeit hatte, suchte ich mir den Weg dorthin. Bis ich dort war, war das Restaurant allerdings geschlossen. Deshalb setzte ich mich in ein Kaffee nebenan. Dort durfte ich netterweise den Akku meines Handys laden. Deshalb saß ich im Innenraum und nicht draußen in der Sonne.

Händeringend versuchte ich entweder meine Schwester oder eine Freundin dazu zu überreden am Abend zu dem Konzert zu kommen und mich danach mit nach Stuttgart zu nehmen… doch das gelang mir nicht. Es kam alles zusammen: Autounfall, Vater im Krankenhaus, Migräne… keiner konnte mich abholen.

Da ich im Innenraum saß hörte ich ein Gespräch der Mitarbeiter mit, es ging um „Zimmer frei halten“… deshalb fragte ich „Habt ihr ein Zimmer für heute Abend oder wisst ihr wo?“ die Antwort irritierte mich … „man müsse erst nach sehen, das sei jetzt noch nicht ganz klar…“

Ich dachte „was ist das für ein Hotel, die nicht wissen ob ein Zimmer belegt ist oder nicht???“ Der eine Mitarbeiter sagte zum anderen „Chef sagt wenn Koffer nicht da ist dürfen wir das Zimmer vergeben“… eine Mitarbeiterin ging hoch in das Zimmer um nach zu sehen.

Mir war die Sache etwas suspekt und ich googelte schon nach anderen Hotel, nun so viele gibt es dort nicht, und angesichts des Events am Abend und des Bahnstreiks sah es sicher nicht gut aus.

Die Mitarbeiterin kam zurück und sagte mir, ich könne das Zimmer haben. Ich war erleichtert. Als ich in das Zimmer kam, wunderte ich mich etwas. Das Doppelzimmer war als Einzelzimmer her gerichtet, mit einem frischen Blumenstrauß und „Herzlich willkommen“ auf dem Kopfkissen. Ich war etwas überrascht, aber machte mir keine Gedanken mehr darum.

Später erfuhr ich, dass dieses Zimmer für Nino reserviert war, und er wohl kurzfristig entschieden hatte, lieber bei Verwandten zu übernachten. Huch, ich hab unabsichtlich in seinem Bett geschlafen …

Generalprobe?

Für gewöhnlich sind die Proben mit Nino nicht öffentlich und es ist nicht erwünscht das man sich Fans da schon am Veranstaltungsort rum drücken. Deshalb meine Taktik mich möglichst nicht wie ein Fan zu benehmen sondern wie ein normaler „Brettener“

Ich war schon früh an der Halle, dort ging es noch zu wie im Taubenschlag, zahlreiche Leute die irgendwas brachten oder dekorierten gingen durch die weit geöffnete Türe rein und raus. Mein Ziel war irgendeinen Grund zu finden auch einfach rein zu gehen und mich da drinnen unauffällig zu platzieren.

Als ich noch nach einer Idee suchte kam eine alte Dame mit einem Rollator mit dem Taxi an. Sie kam langsam auf den Eingang zu und blieb mit dem Rollator an einer Stufe hängen. Ich eilte herbei und half ihr. Auch konnte ich ihr sagen wo die Rampe ist. Sie bedankte sich und fragte ob ich auch zu dem Event am Abend wolle. Ich bejahte. Sie bat mich sie zu begleiten, sie wolle unbedingt sehr früh schon rein, weil sie ja einen Platz für ihren Rollator suchen müsse. Klar wollte ich helfen 😉

Aber es ging der Dame gar nicht wirklich um Hilfe, sondern sie suchte jemand den sie vollblubbern konnte. Sie erzählte mir wie gut sie Nino von damals kennen würde, wie toll sie ihn findet, blabla.

Wir gingen in die Halle. Das erste was ich wahr nahm war Nino, der direkt vor dem Eingang am Tisch saß und mit den Organisatoren sprach.

Meine Begleitung redete so auf mich ein, das sie gar nicht bemerkte das ich den Sitzplatz für sie wählte und nicht sie. Wir setzten uns an die gleiche Tischreihe an das andere Ende ,so das Nino mich sehen konnte. Aber alle anderen nicht checkten das ich ein gewöhnlicher Fan bin. Die Dame quasselte mich voll das sie Nino sofort erkennen würde wenn er hier wäre. Nun er saß nur 10 Stühle weiter. Ich fand die Situation recht lustig und tat weiterhin so als hörte ich ihr aufmerksam zu.

Zuerst probte Pippo Azzuro, den kannte ich zuvor nicht. Dieser Sang ein paar italienische Klassiker an. Er erkundigte sich bei Nino, ob die Play-backs in Ordnung seinen Nino bejahte. Auch das bemerkte mein Gegenüber nicht, das der Mann neben ihr auf die Frage antwortete.

Dann kam Nino dran. Er sang nur ein paar Titel kurz an, gab dem Tontechniker ein paar gezielte Hinweise. Er checkte den Sound auf der Bühne und im ganzen Saal und lief singend umher.

Er sang hochtrabende Texte wie „Dein Haar ist grau und meines nicht“. Soundcheck Version von „die Antwort ist“ von dem „Album das Leben ist schön“. Aus diesem Album sollte er am Abend mehre Titel singen.

Wenn das Programm mal länger wird

Als die Veranstaltung offiziell begann war die Halle bis auf den letzten Platz voll. Halb Bretten schien auf den Beinen und es waren auch einige Nino de Angelo-Fans angereist. Zuerst traten unbekanntere italienische Künstler auf. Und dann kam Pippo Azzuro den ich schon in der Probleme gesehen hatte. Er sang mehrere italienische Klassiker die jeder kennt. Ich ermutigte ein paar Fans die ich getroffen hatte mit mir vor die Bühne zu gehen und zu Pippos Musik zu tanzen, sie verstanden nicht gleich warum, aber vertrauten meinem Tipp.

Während Pippo sang, sang er plötzlich paarmal „Nino ist da“… und die Tanzfläche vor der Bühne füllte sich zusehends. Ich hatte also rechtzeitig den richtigen Riecher. Nino tanzte zwischen den Leuten mit seiner Cousine. Die beiden Fans neben mir fielen fast um.

Pippo hatte sein Lied beendet und begrüßte Nino nun offiziell, der ganze Saal jubelte! Ein Gänsehaut Moment. Nino war von der ersten Sekunde an der Held, obwohl er noch gar nichts gemacht hatte. Pippo quasselte irgendwas von „weist du noch als wir zusammen gesungen haben?“ und meinte dann „ach was – hier hast Du ein Mikro“.

Nino testete mit dem Satz „wieso was singen, wir? ich hab gar nichts geprobt!“ … Zu den ersten Tönen von „una fiesta sui prati“ (oder so, sorry ich kann kein italienisch) kletterte er auf einen Tisch und die beiden schmetterten diesen Titel gemeinsam. Der Saal kochte!

Blitzlichtgewitter wenn Pippo und Nino auf dem Tisch singen

Danach ging Nino zu seinem geplanten Programm über, die Stimmung war von Anfang an fantastisch. Die Brettener feierten ihren Nino. Wir Fans waren überwältigt von der besonderen Stimmung. Normal kennen wir es das sich diese erst zum Ende des Auftritts steigert, aber hier waren die Leute schon von Anfang an am Jubeln und feiern.

Wenn man wie ich schon viele Auftritte von Nino erlebt hat, weis man wie der Ablauf so ist, und mir war klar das er sich nach „Jenseits von Eden“ und „Samurai“ langsam vom Publikum zu verabschieden beginnt. Je nach Stimmung kommen dann noch 2-3 Zugaben. Nicht so in Bretten. Nach der dritten Zugabe hatte er seine Jacke schon wieder anzogen und Pippo drängte ihn zurück auf die Bühne.

Mehr Zugaben als Programm

„aber ich habe nichts mehr dabei, das ich singen kann“, meinte Nino und Pippo meinte dazu „ich weis das Du das hier singen kannst“ und es folgte einer der Klassiker, die er zuvor gesungen hat. Ninos Ausrede, ich kann den Text nicht mehr wurde damit entkräftet, dass ihm Zettel mit dem Text auf die Bühne gelegt wurden. Aber es war auch egal das er hin und wieder „lala“ sangEs folgte noch ein und noch ein und noch eins…

Irgendwann kam auch noch das Adriano Celentano Double mit auf die Bühne, der zuvor aufgetreten war und die Drei sangen noch einen Celentano-Song gemeinsam. Es war sooo cool!

Das Schlussbild mit den drei Sängern mit rotem Halstuch/Handtuch hat mein mitgebrachtes Handtuch komplettiert. Was es damit auf sich hat erfährst Du unter „Woher kommt das Handtuch?“

Nino de Angelo 2015 mit dem roten Handtuch

Insgesamt dauerte der Auftritt fast doppelt so lange wie ursprünglich geplant. Die Reise hat sich also für mich wirklich gelohnt, auch wenn sie etwas abenteuerlich war.

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Samstag 8. Mai 2021

Heute war mit Abstand der ruhigste Arbeitstag im Verkauf den ich je erlebt habe! Es war unerträglich wenig los. Noch weniger Kunden als gestern.

Wenn es hoch kommt habe ich heute 10 Kunden bedient. Auf meinem Stockwerk waren den ganzen Tag über vielleicht 30 Personen, wovon die meisten nur durch geschlendert sind nur gucken wollten.

Nachdem gestern bekannt gegeben wurde das es ab Montag Lockerungen der „Bundes-Notbremse“ geben wird haben wohl viele Kunden ihre Besorgungen auf nächste Woche verschoben.

Hier nochmal der genaue Wortlaut, damit ich nicht falsch wiedergebe:

Für mich persönlich bedeutet das, dass ich ab Montag wieder normale Arbeitszeiten habe. Nicht wie gestern und heute nur von 10-17 Uhr sondern von 9-18 Uhr. Denn wir hoffen sehr das wieder mehr Kunden in die Stadt und zu uns in den Laden kommen.

Über die aktuellen Umsätze spricht keiner, das sieht jeder Laie das die vernichtend schlecht sind. Und wir haben viel zu viel Ware…

Weil in meinem Abteilungsbereich nichts zu tun war, hat mich der Chef gebeten auf der Sonderfläche Herrenpullis und Hemden zu sortieren. Diese waren teilweise noch in Kisten. Ordentliche Stapel mit jedem Modell in allen Größen und noch super korrekt zusammengelegt, als wenn sie frisch geliefert wären… Langarmige Sweatshirts und Caschmirpullover. Und alles Reduziert!

Mein Chef erklärte mir, das dies Ware sei, die im Januar und Februar geliefert wurde, als wir zu hatten. Und die wir aus Platzgründen noch nicht im Verkaufsraum hatten … Die hat nie ein Kunde durcheinander gemacht. Und trotzdem ist sie jetzt schon reduziert, weil wir die Sachen wegkriegen müssen, da die Sommerware ist ja auch schon da.

Wie geht`s mir heute?

Glaub ja nicht das nur weil weniger Kunden da sind das arbeiten weniger anstrengend ist… im Gegenteil! Rumstehen finde ich so ziemlich das schlimmste. Deshalb war ich ganz froh als mein Chef mit der Pulli/Hemden Sache kam. Das hat dann schon fast Spaß gemacht, wobei nach Größen sortieren wirklich keine schöne Beschäftigung ist.

Aber ich sah das Chaos das weniger wurde und die Kisten verschwanden auch nach und nach… Immerhin hatte ich kurzfristige Ziele, die ich erreicht habe.

Wie geht es meinen Beinen?

Meinem linken Bein/Fuß geht es sehr gut.

Das rechte Knie ist leicht geschwollen und der Fuß ist heiß und pulsierend und ich hatte wieder das Gefühl als hätte ich einen zu engen Schuh an! Trotz der langen Stützstrümpfe die ich gestern sowie heute an hatte.

Es wird also höchste Zeit das mir die Krampfader am rechten Bein auch gezogen wird. Am kommenden Mittwoch ist es endlich so weit. Dieser Eingriff musste leider wegen meiner Corona Erkrankung verschoben werden.

Die Fotos von den lila Blüten habe ich vor zwei Jahren Anfang Mai gemacht. Sie zeigen eine Pflanze die mir sehr gefällt, und die wunderbar duftet. Doch leider weiß ich nicht wie sie heißt und wie ich im Internet nach ihrem Namen suchen kann. Vielleicht hat ja jemand von Euch einen Tipp für mich?

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Toogoodtogo in Lörrach

Toogoodtogo ist eine Handy-App, die überschüssige Portionen angemeldeter Händler, Restaurants und Hotels vermittelt. Das Ziel ist, die Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, indem man sich über diese App vergünstigte Portionen kauft.

Ich habe diese App schon vor zwei Jahren mehrfach genutzt. Bei einem Aufenthalt in Hamburg habe ich mal probiert, mich ganz damit zu verpflegen. Mehr darüber in meinem Artikel „mit Toogoodtogo in Hamburg“.

Logischerweise funktioniert dieses Angebot in großen Städten viel besser. So habe ich beispielsweise im Raum Stuttgart schon paarmal spontan irgendwo was abgeholt.

Hier im ländlicheren Lörrach ist das Angebot recht überschaubar. Die App funktioniert grenzübergreifend. Es werden also auch Angebote aus der Schweiz und Frankreich angezeigt. Allerdings rate ich in der augenblicklichen Situation davon ab, zum Essen holen ins Ausland zu fahren.

Toogoodtogo in Corona-Zeiten

Da sich die App besonders an Restaurants und Hotels als Anbieter überschüssiger Portionen wendet, dachte ich das sie momentan gar nicht aktiv ist.

Doch ich habe mich getäuscht. Das Angebot von Toogoodtogo gab es ohne Unterbrechung. Denn es werden auch Portionen von Lebensmittelläden und Take-Away-Restaurants vermittelt.

In Lörrach betrifft dies die Nordsee-Filiale in der Turmstraße. Fast täglich kann man dort die Überraschungstüte mit den Snacks buchen.

Das habe ich gestern nach langem mal wider getan.

Toogoodtogo von Nordsee-Restaurant

Alles auf diesem Foto habe ich gestern Abend gegen 17:15 Uhr für insgesamt 2.90€ abgeholt. Und das ist mehr, wie ich gestern Abend noch essen konnte. Eines der Brötchen habe ich im Kühlschrank und nehme es nachher mit zur Arbeit.

Neue Anbieter im Raum Lörrach

Trotz ländlicher „Randlage“ und Corona-Lockdown wurde das Angebot für den Raum Lörrach in den letzten Monaten erweitert.

Neu dabei sind die Alnatura-Läden in Weil am Rhein und Eimeldingen. Wobei Obst&Gemüse und Backwaren unterschieden wird. In Lörrach ist die Hochschwarzwald Bauernbrotbäckerei Gehri neu dabei. Ich kannte diese Firma zuvor gar nicht. Und wusste nicht das diese Firma m der Wallbrunnstraße eine Filiale hat.

Da ich neugierig bin auf neues habe ich das Angebot eine Überraschungstüte dort mal ausprobiert:

Toogoodtogo-Portion von Bäckerei Gehri in Lörrach

Für 4€ gab es eine Überraschungstüte, die bereits für mich vorbereitet war. Enthalten war ein sehr leckeres Körnerbrot. 7 Brötchen! und zwei leckere Berliner. Für mich als Einzelperson eigentlich viel zu viel. Doch das Brot sah so gut und frisch aus, das ich es eingefroren habe.

Die Qualität der Backwaren ist echt sehr gut, sie schmecken sich nach „vom Vortag“ weil sie fachgerecht verpackt waren. Auf dieses Angebot werde ich vermutlich mal wieder zurückkommen wenn ich Besuch habe.

So funtioniert die Toogoodtogo-App

Die App gibt es für Anroid und Iphone. Ich kenne nur die Anroid Version. Diese kann man im Playstore kostenlos installieren. Die App ist nicht sehr umfangreich und die Installation geht schnell und mühelos. Damit die App funktionieren kann muss man sich einmal einen Account anlegen, und dabei ein Zahlungsmittel hinterlegen. Möglich sind hier Kreditkarte, Paypal und Klarna sowie Einzugsermächtigung. Ich habe mich für Paypal entschieden.

Meinen Account konnte ich nach mehren Monaten Inaktivität problemlos auf einem anderen Handy aktivieren. Das war überhaupt nicht kompiliert. So nutze ich jetzt den gleichen Account auf einem anderen Gerät.

Portionen zum retten suchen

Wenn man im Handy den Standort aktiviert hat, kann man sich alle Angebote im Umkreis anzeigen lassen. Diese lassen sich nach Abholzeit, Entfernung oder Angebotsart Filtern.

Beispielsweise in Hamburg kann ich mir unmöglich alles anzeigen lassen, da grenze ich dann ein, ob es Essen, Lebensmittel oder Bäckerei sein soll und wie weit es weg sein darf.

In der App wird bei jedem Angebot die Entfernung angezeigt und auf Wunsch kann man sich über Googlemaps direkt hin navigieren lassen. Das ist sehr praktisch wenn man sich irgendwo nicht auskennt, oder man neue Restaurants und Anbieter finden will.

Bezahlen mit Toogoodtogo

Mit dieser App bezahlt man das Essen das man abholen möchte im Vorraus. Man bezahlt mit dem hinterlegten Zahlungsmittel. Also Essen holen ohne Bargeld. Finde ich sehr praktisch.

Bei jedem Angebot wird ein Abholzeitraum angegeben. Diesen sollte man einhalten. Weil viele Anbieter danach schließen. Holt man seine Portion nicht wie gebucht ab, ist das Pech. Allerdings kann man in Ausnahmefällen vom Kauf zurücktreten. Dies habe ich allerdings noch nie gebraucht.

Wie die Praxis genau Abläuft habe ich bei “ Toogoodtogo Picknick an der Wiese“ beschrieben. Allerdings ist genau dieser Tripp momentan aufgrund der Corona-Situation nicht möglich.

Weitere Informationen über die App unter Toogoodtogo .

Empfehlenswert

Ich kann diese App echt empfehlen, auch wenn wir momentan nicht so viel unterwegs sein können.

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Freitag 7. Mai „exklusives Shopping-Erlebnis“

Heute durfte ich endlich mal wieder arbeiten. Nach monatelangen Lockdown, Krankheit, Urlaub und viel zu viele freie Tage durfte ich heute mal wieder ran.

Aufgrund der sogenannten Corona-Notbremse ist das Warenhaus, wo ich arbeite, nur für Kunden mit Impfung oder einem negativen Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden ist, geöffnet. Folglich ist sehr sehr wenig los.

Einen solch ruhigen Arbeitstag habe ich in den 33 Jahren, die ich schon im Verkauf arbeite, noch nie erlebt. Selbst bei schlimmsten Schnee-Chaos oder bei 38 Grad sind mehr Kunden bei uns im Laden unterwegs.

Kein Wunder das man mir soo viel frei gibt. Denn bei diesem Ansturm reicht wirklich ein Mitarbeiter auf dem ganzen Stockwerk. Ich hatte heute etwa 20 Kunden. Mit jedem habe ich länger gesprochen…

Verkaufsgespräche wie aus dem Bilderbuch

Ich habe heute wirklich Beratungsgespräche wie aus dem Lehrbuch geführt. Habe mir intensiv Zeit genommen für die „Bedarfsermittlung“, die Ware mit zahlreichen Vorzügen und Eigenschaften beschrieben und zum Schluss noch einen Zusatzverkauf angeregt…

So ungefähr haben wir das damals in der Berufsschule gelernt. Doch die Praxis sah oft ganz anders aus, es musste fast immer schnell gehen, man hatte keine Lust, Geduld oder Zeit auf den einzelnen Kunden wirklich ideal einzugehen. Man selbst spürte schon in der Situation, dass es nicht gut lief, aber in Stresssituationen gab es oft keine andere Alternative.

Doch jetzt ist alles extrem entschleunigt. Man hat Zeit für den einzelnen Kunden. Ob der nur einfach schmökern möchte, sich umgucken oder etwas ganz bestimmtes sucht.

Heute habe ich wirklich jeden Kunden den ich bei mir auf dem Stockwerk gesehen habe begrüßt und mit fast jedem ein paar Worte gewechselt. Selbst der Satz „Schön das sie da sind“ ging mir freundlich und ehrlich über die Lippen.

Unmögliche Situation wird zum Happyend

Die vergangenen Monate waren nicht leicht. Und viel zu viel ist leider in dem Lockdown Chaos untergegangen. Und das obwohl wir diesmal besser vorbereitet waren als letztes Frühjahr.

Die Liefersituation von verschiedenen Stoffen hatte sich bis zum Dezember noch immer nicht normalisiert. Manche Artikel fehlten ständig, weil plötzlich die Nachfrage nach Stoff und Nähutensilien viel höher ist als zuvor.

Eine ältere Kundin hatte sich im Dezember darüber beschwert das sie nun schon mehrfach da gewesen sei und jesdes mal hieß es das dieser eine Baumwolljersey in weis ausverkauft sei. Ich wusste aber das der alle Nase lang gekommen ist, doch sie hatte jedes mal Pech das er gerade leer war als sie da stand.

Weil sie sich sehr unzufrieden äußerte haben wir ausnahmsweise eine Sonderbestellung für diesen Standartartikel gemacht. Normal sollten wir dies möglichst unterlassen weil dies zu einer doppelten Lieferung führt und die automatische Nachbestellung durcheinander bringt. Aber das war ja egal, weil dann der Lockdown kam!

Jetzt haben wir zwar seit März wieder geöffnet, aber die Kunden aus der Schweiz dürfen nicht nach Deutschland zum einkaufen kommen… also lag die Bestellung noch immer im Ordner und der Stoff doppelt im Verkaufsraum.

Heute Vormittag war so wenig los, das ich mir einfach mal den Bestellordner durchgeschaut hab. Auf Verdacht habe ich die Kundin angerufen. Meine Kollegin hatte neben die Telefonnummer handschriftlich „Kundin will sofort informiert werden!“ vermerkt.

Die Bestellung ist vom Dezember! Seit März haben wir wieder geöffnet. Und ich rufe im Mai an. Eigentlich hab ich damit gerechnet das die Kundin sagt sie braucht den Stoff nicht mehr.

Aber es ging der Mann ans Telefon, und wieder erwarten wusste dieser das seine Frau noch auf den weißen Stoff wartet. Ich war überrascht. „Aber sie kommen doch aus der Schweiz“. Und er antwortete „Wir sind beide geimpft, wir dürfen in Deutschland wieder einkaufen“ daraufhin erklärte ich ihm das wir momentan nur geimpfte oder getestete Kunden rein lassen dürfen, und er „dann kommen wir den Stoff holen“…

Zwei Stunden später standen die beiden Senioren vor mir. Sie freuten sich beide sehr endlich wieder zu uns in den Laden zu dürfen. Der Mann bedankte sich nochmals ausdrücklich für meinen Anruf. Verkauft habe ich letztendlich nur 1.5 Meter. Aber ich habe damit zwei treue Kunden total begeistert.

Die Kunden sind total nett

Die wenigen Kunden die momentan da sind, sind auch wirklich alle nett. Und sie haben Zeit! Denn wer extra einen Schnelltest gemacht hat um in den Laden zu gehen, der genießt das dann auch.

Kurzfristig musste ich für die Kollegin vom 4. Stock auf beide Stockwerke schauen, und in der Haushaltsabteilung fragte mich eine Kundin nach einer Creppes-Pfanne, ich weiß zwar, das wir sowas haben, habe ich schon gesehen… aber wo und von welcher Firma? Keine Ahnung. Ich suchte mit ihr eine Weile, und musste sie dann bitten auf die Kollegin zu warten. Diese war nur auf Toilette. Sie kam und zeigte der Kundin zwei Modelle, leider waren an beiden keine Preisetiketten.

Während die Kollegin die Beschichtung der Pfanne erklärte, nahm ich die Schachtel und ging zum Preisscanner. Also bedienten wir kurz mal zu zweit die Dame… später meinte diese sie hätte sich „königlich bedient gefühlt“…

Tja so ein exklusives Einkaufserlebnis gibt es nicht mehr lange. Nur noch morgen. Denn ab Montag dürfen wir wieder alle Kunden mit Termin rein lassen. Die „Bundes-Notbremse“ wird aufgehoben. Mehr dazu auf der Webseite vom Landkreis Lörrach.

Einen Termin kriegt man entweder am Haupteingang oder man reserviert ihn online, wie das geht, habe ich unter „So funktioniert die Terminvergabe zum Shopping“.

Mein Abendessen heute

So jetzt habe ich sehr viel geschrieben, aber kein einziges Foto… deshalb zeige ich jetzt, was ich eben als Abendessen hatte: (keine Angst ich hab nicht alles auf einmal gegessen)

meine Toogoodtogo Portion von Nordsee

Was es genau mit Toogoodtogo auf sich hat habe ich bereits vor zwei Jahren beschrieben. Siehe dazu „meine Erfahrung mit Toogoodtogo in Basel“ oder „Mit Toogoodtogo in Hamburg“. Mal sehen vielleicht schreibe ich morgen einen Artikel über die aktuelle Situation in Lörrach.

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Donnerstag 6. Mai

Heute hatte ich noch einmal frei. Morgen am Freitag beginnt dann endlich für mich die Arbeitswoche. Dann folgen auch gleich 4 Arbeitstage aufeinander. Und ich muss ehrlich sagen ich freue mich richtig drauf!

Als erstes muss ich mich bei Euch entschuldigen, denn ich hatte gestern einen Fehler gemacht. Die Pflanzenarten auf meinen Fotos gehören nicht alle zu den Brennnesselpflanzen.

hierbei handelt es sich NICHT um eine Brennnesselart

Gundermann/ Gundelrebe

Es handelt sich um eine Gundermann oder auch Gundelrebe genannt. Sie ist essbar und kann ähnlich wie Spinat zubereitet werden (wie auch die Brennnessel). Sie ist als Heilpflanze seit Jahrhunderten bekannt, weitere Informationen wofür sie gesund ist findest Du auf Kostbare Natur.

Sie wird recht oft mit der Purpurroten Taubnessel verwechselt, welche nicht essbar ist und wichtige Nahrungsgrundlage für Hummeln ist.

Goldnessel

Bei der meiner Abbildung von gestern mit den gelben Blüten handelt es sich ebenfalls nicht um eine Brennnesselart. Eine Aufmerksame Leserin hat mich auf diese beiden Fehler hingewiesen.

Durch ihren Hinweis aufmerksam gemacht habe ich heute tatsächlich einige Goldnesseln am Wegrand entdeckt. Sie kommen überall da vor wo sich auch die Brennnesseln wohl führen und blühen momentan an vielen Orten.

Goldnessel

Die Goldnessel ist nicht essbar. Es gibt übrigens einige Sorten die als Zierpflanzen angeboten werden.

Brennnessel

hier handelt es sich wirklich um Brennnesseln

Übrigens stimmt es nicht das Brennnesseln überall wuchern. Sie wachsen nur dort wo der Boden sehr gut und nährstoffreich ist. Deshalb ist der großflächige Anbau der Pflanze zur Wirtschaftlichen Nutzung sehr aufwändig und teuer.

Heute ist nicht mein Tag

Heute Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen, irgendwie war ich jede Stunde mal kurz wach und dann bin ich um 3:30 Uhr aufgestanden, obwohl der Wecker erst um 4 geklingelt hätte.

Von 5-8 Uhr durfte ich meinen Nebenjob im Bäckerladen machen. Und heute war fast so viel los wie früher vor Corona, ich war also gut beschäftigt.

Als ich danach heim kam habe ich mich nochmals hin gelegt und 2 Stunden geschlafen. Danach war düsteres Regenwetter und ich habe irgendwie nix von alle dem was ich heute erledigen wollte gemacht. Ich war müde und antriebslos.

Meine Lustlosigkeit ging so weit das ich am Nachmittag TV geguckt hab.

Nähen?

Auf nähen hatte ich heute keine Lust, aber ich hab wenigstens während dem TV gucken ein paar Stoffherzen von Hand zu genäht, jetzt kann ich sie endlich weg räumen.

Bloggen

Ich hatte so viel vor, wollte ein paar Texte für nächste Woche vor schreiben. Und vielleicht noch eine Nähanleitung vor dem Muttertag veröffentlichen, nun das klappt jetzt leider nicht mehr.

Wenig Geduld für andere

Um meinen Blog immer wieder mal zu bewerben, beteilige ich mich regelmäßig in mehreren Nähgruppen auf Facebook. Aber heute haben mich die Fragen der anderen etwas genervt. Ich habe ja Verständnis dafür wenn jemand neu mit dem Nähen beginnt und viele dumme Fragen stellt.

Aber wenn es darum geht das jemand jammert „Hilfe meine Nähmaschine macht nicht was sie soll“ und wenn jemand fragt „Hast Du in die Anleitung geschaut“ es dann heißt „nee die versteh ich nicht…“ Boah !!! Zu doof zum selber nach lesen wie die eigene Maschine funktioniert aber fremde Leute fragen wie es geht.

Eine Fragestellerin jammerte das ihr Zickzack Stich nicht gehen würde, ob sie die Maschine jetzt zur Reparatur geben solle… Sie hatte die Stichbreite 0 eingestellt… Ja wenn die Zacken recht und links null ausschlagen, dann sind sie auch keine Zacken.

Ich musste mich abwenden sonst wäre ich unfreundlich geworden. Heute ist meine Geduld nicht so sehr belastbar.

Dieser Text ist schon wieder voller Kommafehler

Die vergangen Tage habe ich damit geprahlt, das ich nun eine Lösung für meine Grammatikfehler habe. Die Duden Mentor Browsererweiterung schien die Lösung zu sein. Und sie funktioniert bis gestern sehr gut.

Doch heute klappt es einfach nicht. Es öffnet sich zwar das Fenster, aber mein Text erscheint nicht mehr. Ich denke ich muss da irgendwas aktualisieren damit es wieder tut was es soll. Aber das bekomme ich heute mit meiner mangelnden Konzentration nicht mehr hin.

Morgen werde ich dann endlich mal wieder von meiner Arbeit berichten. Ich freue mich richtig auf den Laden und die Kunden. Hoffentlich kommen auch ein paar.

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5. Mai Podcast und Brennnesseln

Heute war ein Aprilwetter Tag, Sonne, Regen, Wind und dunkel drohende Wolken, und es war viel kühler als die letzten Tage. Mich hat das Wetter nicht allzu sehr gestört, denn ich hatte viel im Haushalt zu tun.

Heute Vormittag habe ich den Blogbeitrag der eigentlich gestern Abend gedacht war geschrieben. Denn gestern war ich zu müde. Deshalb heißt er „4.Mai Spaziergang und Nähen auf einer alten Dame“.

Gestern habe ich mein Faible für alte Nähmaschinen entdeckt, wenn jemand von euch, so ein „olles Teil“, das vermutlich noch funktioniert rum fahren hat und nicht weis wohin… bevor ihr sie weg werft, gebt sie lieber mir.

größere Ausmisst-Aktion

Endlich habe ich eine meiner „Kruschtelecken“ in Angriff genommen und einige Dinge, die da seit Jahren herum gammelten, entsorgt. Es ist ein blauer Müllsack voll geworden. Unter anderem habe ich zwischen dem Kram einen ungeöffneten Werbebrief von 2011 gefunden! Unglaublich, und ich dachte, ich hätte während des ersten Lockdowns alles aufgeräumt …

Hörenswerter Podcast

Gewöhnlich bin ich kein regelmäßiger Podcast Hörer. Podcast ist sowas wie ein Interview oder Hörspiel das man im Internet abrufen kann wann man möchte. Die Buchstaben POD sind die Abkürzung von „play on demand“ was soviel wie „spiele auf anfrage“ heißt. Dieses Format wird immer beliebter und mittlerer Weile gibt es Podcasts zu allen möglichen Themen.

Durch Freunde wurde ich auf ein Interview-Podcast mit Nino de Angelo aufmerksam gemacht und weil ich mir sonst alles mit ihm anschaue und anhöre, habe ich das über einstündige Interview angehört und war echt begeistert. Obwohl ich über diesen Künstler schon sehr viel weis, war es dennoch nicht langweilig und die Moderatoren haben es geschafft, das die Sendung kurzweilig und interessant ist.

Erreichbar ist dieser Podcast der Serie „Talk im Park“ mit Nino de Angelo über diesen Link. Auch wenn man kein angefressener Fan ist, hörenswert. Es geht unter anderen mal um Dieter Bohlen, Roy Black und viele andere Weggefährten.

Mein Spaziergang heute

Mein heutiger Spaziergang war leider nicht ganz so weit. Weil ich einfach zu spät los gelaufen bin. Nachdem ich etwas auf der Post abgeholt habe (übrigens ausnahmsweise keine Schlange) bin ich bis zu Homburg-Siedlung gelaufen und dort habe ich eine Bekannte im Garten gesehen und wir haben uns wie immer verquatscht. Sie freut sich jeses Mal wenn ich vorbei komme.

Auf dem Rückweg am Waldrand sind mir an der Böschung Brennnesseln aufgefallen. Mir ist bisher noch nie aufgefallen wie viele verschiedene Sorten es gibt und das sie in unterschiedlichen Farben blühen.

Brennnesseln

Brennesseln

Was wir oft nur achtlos für Unkraut abtun ist eine Pflanzengattung mit zahlreichen Arten. Brennnesseln kommen fast auf allen Kontinenten vor und es gibt über 70 bekannte Arten . Es gibt Brennnesseln die bis zu 3m hoch werden können!

Auf Wikipedia kann man sogar nachlesen wie das mit dem dem brennenden Gift funktioniert. Echt faszinierend, aber ich kriege das jetzt hier nicht hin es korrekt wiederzugeben. Wenn Dich das interessiert schau mal hier bei Wikipedia.

Brennnesseln kann man essen, man muss nur wissen wie man die Brennhaare entschärft. Sie sollen ähnlich wie Spinat schmecken. Ebenso sind die als Tee oder Heilpflanze sehr bekannt.

Aus Brennnesseln kann man ähnlich wie aus Flachs Textilien herstellen. Daher kommt die Bezeichnung Nesselstoff… Im Krieg wurde wegen dem Mangel an Baumwoll-Importen, Uniformen aus Brennnesseln hergestellt.

Wenn Du heute in einem Laden „Nesselstoff“ kaufst ist dieser allerdings aus Baumwolle, weil diese billiger ist.

Aber es gibt ein paar vereinzelte Anbieter die echten Brennresselstoff anbieten. Dieser hat eine Leinen ähnliche Struktur und ist meist ungefärbt. Weiter verbreitet ist sogenannter „Ramie“ -Stoff. Diese Pflanzenart gehört ebenfalls zur Familie der Brennnesselpflanzen. Ramie gibt es wie Leinen in unterschiedlichen dicken und Farben.

Stoff aus Ramie bei Ebay

Hoch interessant was man herausfindet wenn man in Ruhe nachliest was man so gesehen hat.

Nachtrag Eidechsen

Zu den Eidechsen die ich vorgestern fotografiert hatte, siehe „Wildtierbeobachtungen“ . Es handelt sich wohl um Mauer-Eidechsen, die hier in der Gegend gar nicht so selten sind.

Mauereidechse

Schrittziel nicht erreicht

So, nun muss ich aber zum Schluss kommen, denn ich darf morgen früh wieder um 4 Uhr aufstehen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf „Unterwegs ist das Ziel“

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4. Mai Spaziergang und Nähen auf einer „alten Dame“

Liebe Leser, ich freue mich, dass viele von Euch meine täglichen Berichte regelmäßig lesen und manche bemerkt haben das ich gestern nicht geschrieben habe. Das beweist das ich so langsam ein paar treue Leser habe. Danke dafür!

Gestern durfte ich endlich mal wieder zu meinem Nebenjob im Bäckerladen. Folglich bin ich morgens um 4 Uhr aufgestanden und habe mich nach der 3 Stunden Schicht nicht nochmal hin gelegt. Vielleicht war das der Fehler.

Denn ich wurde bereits um 11 Uhr von einer Freundin mit dem Auto abgeholt. Sie wollte für mich kochen und danach wollten wir zusammen spazieren gehen. Allerdings sah das Wetter gestern etwas ungemütlich aus, es war Sturm angesagt und als ich ins Auto stieg, war es sehr windig. Wir entschlossen uns deshalb erst zu laufen und das Essen später zu machen.

Spaziergang bei Rümmingen

Da sie in Rümmingen wohnt, schlug sie eine Strecke von Rümmingen ausgehend vor. Wir parkten beim Fussballplatz und gingen von dort über die Felder Richtung Wittlingen. Hier hat es kaum große Bäume, denen wir heute lieber aus dem Weg gehen wollten, denn es war Sturm angesagt.

Wir hatten trotzdem Glück mit dem Wetter, es war zwar windig aber nicht unangenehm. Zwar hatten wir keine Sonne, doch es blieb trocken.

Ein Apfelbaum am Wegrand

Die Route hat mir sehr gefallen, ich liebe die sanften Hügel des Markgräflerlandes. Und sobald ich in der Ferne die Silhouette des Blauen erkenne fühle ich mich zuhause.

Sehr viele Fotos habe ich gestern nicht gemacht, denn wir sind recht schnell gelaufen, weil wir ja die Befürchtung hatten, dass das Wetter schlechter werden würde. Deshalb waren wir nur etwa eine Stunde unterwegs.

Als wir in ihrer Wohnung ankamen entdeckte ich sofort diesen verdächtig eckigen Kunststoff-Koffer neben ihrer Wohnungstüre. Das sei eine alte Nähmaschine, die ihre verstorbene Schwester kurz vor ihrem Tod von einer alten Dame geschenkt bekommen habe. Ihr Schwager hätte sie vor paar Tagen vorbei gebracht, aber sie habe sie noch nicht probieren können…

Das gute Stück stand da nur rum, weil sie wegen ihren aktuellen Rückenbeschwerden das Teil nicht tragen könne.

Ich bot ihr an das Teil weg zu räumen, aber ausprobieren wäre mir natürlich noch viel lieber. Sie bat mich mal nach zu sehen ob sie funktioniert.

ältere Nähmaschine ausprobieren

Es handelte sich um eine Pfaff 1222 die wohl zwischen 1969 und 1975 hergestellt wurde.

ein Produktbild aus dem Internet

Ich kannte dieses Modell zuvor nicht, und habe auch bisher noch nie an einer Pfaff Maschine genäht.

Doch diese alten Modelle sind alle sehr ähnlich aufgebaut so das ich glaubte ich könne den Faden ohne in die Anleitung zu sehen einfädeln. Nun das ist mir nicht gelungen, denn auf den ersten Blick fand ich die „Fadenspannung“ nicht. Bei den Geräten die ich bisher kenne war dieses Wichtige Bauteil immer klar auf der Vorderseite der Maschine zu erkennen… aber ich sah nichts dergleichen.

Ein Blick in die noch in gutem Zustand vorhandene Bedienungsanleitung machte mir klar. Bei diesem Modell befindet sich diese unsichtbar im Gehäuse und man zieht den Faden von hinten durch einen seitlichen Schlitz hinein. Wenn man das weis, wird es auf einmal wieder ganz logisch.

Dann beim letzten Schritt, den Faden in das Nadelöhr einzufädeln, entdeckte ich das dieses Modell eine Einfädelhilfe hat. Das hat meine Maschine zuhause auch, aber dieses Filigrane Teil ist leider verbogen und dadurch unbrauchbar. Ich fädle also immer von Hand ein. Folglich vermutete ich das bei diesem alten Gerät das Ding auch verbogen ist, probierte es und… Wo ist das Nadelöhr?

Das Nadelöhr war nicht dort wo es sein sollte. Beim entnehmen der Nadel stellte ich fest das diese einfach nur falsch herum eingesetzt war. Neu eingesetzt und der Einfädler funktionierte einwandfrei.

Und das bei einem ca 50 Jahre alten Gerät! Es geht bei dieser Funktion darum das ein klitzekleiner Haken durch das Nadelöhr greift und den Faden durch zieht. Die Justierung muss millimetergenau stimmen, sonst funktioniert es nicht mehr.

Technik die begeistert…

Ich war fasziniert, das hier noch alles funktioniert. Bei meiner Maschine die nur etwa 10 Jahre alt ist was die Einfädelhilfe das erste was nicht mehr ging.

Ich schloss die alte Pfaff Nähmaschine an und nähte los. Die Geräuschentwicklung hatte mich erst etwas irritiert, sie klingt halt ganz anders als moderne Maschinen. Aber sie näht wie eine eins! Fadenspannung und Stofftransport einwandfrei. Beim Nähen macht sie regelmäßig ein schleifendes Geräusch, aber ich konnte die Quelle nicht ausmachen. Da in dem Moment wenn das Geräusch auftritt alle beweglichen Teile sich trotzdem normal bewegen nehme ich an, das es sich nur um eine Verschmutzung handelt und es nicht weiter schlimm ist.

Meine Freundin war begeistert und holte ihr aktuelles Nähprojekt vor, eine Schürze aus Baumwollstoff für ihre Enkelin. Dabei fiel mir schon ein kleiner Anfängerfehler den sie schon beim zusammenstecken gemacht hat auf und ich beschloss ihr zu helfen.

Schnell mal eine Schürze nähen

Ich erklärte ihr ihren „Denkfehler“ und wir schnitten gemeinsam die Fehlenden Teile zu. Dabei zeigte ich ihr ein paar Kniffe auf die sie mit „ach so einfach geht das auch“ reagierte.

Gemeinsam nähten wir die Schürze fertig. An dem ganzen Projekt hat die mir zuvor fremde Nähmaschine nicht ein mal Fadensalat oder Sonstige Fehler gemacht. Es hat alles einwandfrei funktioniert.

Leider habe ich vor lauter Begeisterung versäumt die Maschine und die fertige Schürze zu fotografieren.

Aber, die Freundin hat noch mehr Enkel und sie vermutet wenn die eine Enkelin eine Schürze geschenkt bekommt, wollen die anderen auch… und wer weiß, vielleicht komme ich dann wieder zu ihr zum „Nähkurs“ machen.

Allerdings muss ich die Überschrift revidieren, so ganz schnell ging das nicht, wir haben den ganzen Nachmittag an dem Teil gefummelt. Aber es hat Spaß gemacht und ich wurde mit leckerem Mittagessen, Kuchen und Abendessen verwöhnt.

Bis ich wieder zuhause war, war bereits 21 Uhr und ich war soooo müde das ich keine Lust mehr zum Bloggen hatte. Kein wunder war ja auch ein langer Tag ab 4 Uhr.

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Wildtierbeobachtungen am 3. Mai 2021

Dies ist übrigens der 402. Blogpost in diesem Blog. Diesmal habe ich das Jubiläum verpasst.

Heute hatte ich wieder frei und am Vormittag habe ich am PC fleißig Tippfehler und vor allem Kommafehler in den älteren Blogposts beseitigt. Bei dieser Gelegenheit habe ich ein paar ältere Texte aktualisiert und gegebenenfalls aktualisiert.

Das ist zeitaufwendig, und nicht bei allen alten Artikeln lohnt sich die Arbeit, weil vielleicht gar keiner mehr die Texte beachtet. Deshalb habe ich mir gezielt die Artikel raus gesucht, von denen ich denke, das sie auch zukünftig regelmäßig aufgerufen werden.

Putzen und Aufräumen

Heute war wunderschönes Frühlingswetter mit milden 16 Grad. Doch ich musste mich disziplinieren und zumindest einen Teil der Wohnung putzen… denn ab morgen soll es wieder stürmen und regnen und bei schlechtem Wetter fällte es mir noch schwerer mich zum Putzen zu motivieren.

Mein Spaziergang heute

Ich bin erst weit nach 15 Uhr los gegangen, weil ich eben vorher zuhause zu tun hatte. Aber mein Ziel mindestens zehntausend Schritte zu gehen stand fest. Nur hatte keine Idee wohin ich genau laufen sollte. Da fiel mir ein das ich in dem Bäckerladen in Stetten den Schlüssel für morgen abholen sollte… also war die Himmelsrichtung schon mal klar. Und wenn ich schon nach Stetten laufe, könnte ich ja auch mein Leergut in dem Nahkauf Laden abgeben. Der einzige Grund warum ich dort hin wollte, war das ich vermutete das es dort die Müllsäcke der Stadt Lörrach gibt.

Es mag vielleicht doof klingen, aber ich bin den viel weiteren Weg mit meiner Tasche voller Leergut gelaufen, obwohl ich 3 Lebensmittelläden in unmittelbarer Nähe habe.

Aber leere PET-Flaschen sind ja nicht schwer. Und nachdem ich mein Leergut weghatte und auch den Müllsack bekommen hatte, habe ich meine Jacke in die Tasche gesteckt, denn ich war viel zu warm angezogen. Dann noch schnell den Schlüssel holen und ich war eingelaufen …

Wohin nur? Ich sog leicht gelangweilt durch das Wohngebiet direkt an der Grenze, es gibt immer noch Straßen die ich noch nicht kenne. Dann kam ich zu dem Spielplatz an der Grenze und hab mich ein Weilchen auf die Bank gesetzt. Von dort konnte ich zwei junge Männer an den Sportgeräten beobachten wie sie Trainieren… von so etwas bin ich weit entfernt. Und dann kam ein altes Ehepaar vorbei. Beide mit unsicheren Gang und dem Mann hing die Winterjacke bis fast zur Wade. Es wirkte als sei sie viel zu groß, also vermutlich hat er sehr viel abgenommen. Von so einem Zustand wie die zwei bin aber hoffentlich auch weit entfernt. Dieser Gedankengang motivierte mich zu weiterlaufen!

Los Uschi… Du schaffst Deine zehntausend Schritte, lauf los, egal wohin!

Letztlich bin ich auf dem Wegabschnitt des Hebelwanderweges das ich schon mal gelaufen bin gelandet. Am Wegesrand überall blühende Bäume:

Frühlingssonne auf weißen Blüten = Uschi muss fotografieren

Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen ganz viele Bilder zu machen.

Es handelt sich hierbei um Schlehen. Einer Baumart, die mit den Kirschen verwandt ist und die auch ähnliche und essbare Früchte hervorbringt, aber da sie sehr sauer sind, sind sie für den Verzehr eigentlich gar nicht mehr beliebt. Früher wurde aus den Kirschen ähnlichen Beeren Saft, Obstbrand oder Marmelade gemacht. Doch in der heutigen Zeit werden sie kaum noch landwirtschaftlich genutzt.

Bienen und andere Insekten lieben die Schlehenblüten und momentan kann man sehr leicht fleißige Nektarsammler beobachten.

Zwischen den üppig blühenden Schlehen stehen kleine knorrige, auf den ersten Blick, halb tote Baumstümpfe. Krumm und Schief und teilweise hohl. Und ich dachte erst: „warum macht man die nicht weg?“

Kaum zu glauben aber diese kaputt wirkenden Bäume schlagen aus

Doch alle Stümpfe treiben frisches Grün aus. Weil ich das Lichtspiel der tief stehenden Sonne auf dem knorrigen Stamm fotografieren wollte hielt ich inne und … plötzlich bewegt sich das was… wie die Rinde? Nein eine Eidechse huschte flink in ein Loch im Stamm.

Okay das Tier scheint in diesem holen Baum zu leben. Ich ging weiter zu dem nächsten.

Eine Eidechse sonnt sich auf dem Baumstamm

Auch hier eine Eidechse, direkt neben dem Weg auf Augenhöhe. Ach übrigens, keine 50 Meter entfernt ist eine viel befahrene Straße.

Auf fast jedem dieser Baumstämme entdeckte ich Eidechsen. Von den zahlreichen Fußgängern werden sie gar nicht beachtet, denn wenn man läuft, nimmt man sie gar nicht wahr.

Faszinierender Lebensraum… hier wächst eine Brennessel in einem Baumstamm

Für jeden sichtbar sitzt die Eidechse in der Sonne und erst wenn man stehen bleibt wird sie aufmerksam. Sie weis ganz genau das Spaziergänger ihnen nichts tun.

Dieses Exemplar war besonders mutig und geduldig und lies mich sehr nah heran kommen. Ohne das sie sich bewegt hat. Ich dachte schon sie ist vielleicht tot, doch dann konnte ich die Atembewegung ihrer Seite sehen. Erst als ich meine Hand hob um sie beinahe zu berühren verschwand sie blitzschnell in einem Loch.

Leider konnte ich noch nicht raus finden wie diese Tierart genau heißt. Wenn Du Dich genauer auskennst würde ich mich über eine Nachricht freuen.

Nach dieser Begegnung bin ich dann langsam nach hause gegangen. Und hab es dabei sogar geschafft mich in einer Sackgasse zu verlaufen.

Schrittziel erreicht!

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Der Mai ist gekommen…

Der Heutige Tagesbericht vom 2. Mai wird ein wenig kürzer, denn ich bin heute Vormittag stundenlang am Rechner gesessen und habe an meinem Blog gebastelt.

Nachdem mich heute Morgen noch eine weitere Person auf zu viele fehlende Kommas hingewiesen hat, bin ich der Sache mal professionell zu Leibe gerückt.

Bisher hatte ich zwei Personen die sich hin und wieder zum Korrekturlesen bereit erklärt hatten, und beide bemängelten jedesmal besonders die Kommasetzung. Trotzdem dachte ich es sei ja nicht so schlimm… aber jetzt noch jemand, der genau das gleiche sagt?

(okay… es ist so schlimm, in dem Absatz hier drüber hatte ich zwei Fehler)

Es gibt ja Hilfsmittel um die Grammatik eines Textes zu kontrollieren. Man muss sie nur anwenden. Mit dem Duden-Mentor habe ich heute Vormittag einige der neueren Texte kontrolliert. Ich war echt überrascht wie viel ich darin falsch hatte.

Ganz viele Sätze, bei denen ich sofort weis, wo das Komma hinmuss, wenn sie mir nur als Fehler angezeigt werden. Also in der Theorie weiß ich es … bloß, mache ich es oft aus Flüchtigkeit falsch.

Aus diesem Grund werde ich den Duden-Mentor jetzt immer benutzen.

Blockartikel geschrieben

Da man als engagierter Blogger über alles schreiben soll das einen beschäftigt, habe ich über mein Komma Problem und den Lösungsansatz dazu einen Blogartikel geschrieben. Unter der selbstkritischen Überschrift „Habe ich eine Komma-Schwäche?“ findest Du ihn.

E-mail Programm neu eingerichtet

Die vergangenen Tage hatte ich Probleme mit dem E-mail Empfang. Bei dem Versuch meine Mails sowohl auf dem Rechner als auch auf dem Handy zu empfangen hab ich irgendwas so verstellt, das auf dem Handy nichts mehr ging.

Momentan wo ich so viel zuhause bin, und damit ständig in der Nähe des Rechners, aber auf die Dauer ist das nicht ideal.

Beim Versuch die Bluemail App auf dem Handy wieder richtig zu konfigurieren hat diese offensichtlich ein paar Uralte mails von mir neu verschickt… Wenn Du also auch vorgestern eine Mail mit einem Datum von 2019, möchte ich mich dafür entschuldigen.

Die App hat mich so lange geärgert bis ich sie deinstalliert und durch eine andere ersetzt hab.

Gartenarbeit

Das hab ihr bei mir auf dem Blog noch nicht gelesen. Liegt vor allem daran, dass ich keinen Garten habe. Aber einen großen, noch recht leeren Balkon.

Vorgestern hatte ich ein paar Blumen gekauft, und heute habe ich sie endlich eingepflanzt. Ich habe fast 50 € für Pflanzen ausgegeben, aber es sieht immer noch viel zu leer aus. Da müssen bis zum Sommer noch ein paar dazu kommen.

Eine Schwarzäugige Susanne

Unter anderen habe ich mir diese Pflanze gegönnt. Eine aufmerksame Leserin hat mir den Tipp dazu gegeben. Eine „Schwarzäugige Susanne“, diesen Namen kannte ich zuvor nicht, aber ich finde sie sehr hübsch. Obwohl sie im Laden schön groß aussah, wirkt sie jetzt in ihrer Ecke etwas mickrig. Ich hoffe das sie sich bei mir wohl fühlt und sich schön weit ausbreitet. Mehr über diese Pflanze bei Gartenjournal.

Mein Spaziergang heute

War heute etwas kurzer Spaziergang. Ich bin zu meiner Afrikanischen Freundin nach Stetten gelaufen. Ich sollte ihr etwas zurück bringen. Zurück bin ich auch wieder gelaufen, aber es reicht heute nur auf 5300 Schritte, da lohnt sich ein Bild nicht. Dabei hatte ich mit dem Wetter etwas Glück, heute Nachmittag hat es zweimal Gewittert, einmal sogar mit Hagel.