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Allgemein Ausflugsziele Lockdown-Tagebuch

Tag 40 ( Montag 25.1.)

Willkommen zu meinem Lockdown-Tagebuch. Willkommen zu meinem 40sten Bericht darüber was ich den ganzen Tag so treibe während des harten Lockdowns.

40 Tage am Stück frei. Das ist beinahe länger als früher in der Schule die Sommerferien. Und die kamen einem immer so endlos lange vor. Seit ich im Arbeitsleben stehe hatte ich nur einmal eine ähnlich lange „Pause“ als ich vor zwei Jahren den Fuß gebrochen hatte. Aber damals war ich mit meiner Situation alleine, und es hing von mir selbst ab wann mein Leben wieder normal würde. Ich wusste stets ich kann erst wieder arbeiten gehen wenn ich wieder richtig laufen kann.

Aber jetzt? Mir geht’s gut, ich bin eigentlich fit und voller Tatendrang… Aber das wann wir wieder arbeiten gehen dürfen hängt nicht von mir ab. Und diese Unklarheit macht mich doch langsam etwas mürbe.

Egal heute war ein schöner Tag!

Ich hatte mich heute mit meiner Arbeitskollegin zum Laufen verabredet. Und ich hab mich total darauf gefreut mal wieder mit ihr zu quatschen. Im normalen Arbeitsalltag ist sie die Person mit der ich am meisten zu tun habe. Normal sehe ich sie fast täglich, außer in den Phasen der Kurzarbeit oder wenn eine von uns beiden Urlaub hat. Jetzt hab ich sie tatsächlich 40 Tage lang nicht gesehen.

Sie wollte mich um 12:30 Uhr bei mir zuhause abholen. Doch um kurz vor 12 begann es zu schneien. Und ich hatte schon Angst das sie absagt. Aber sie kam trotz starkem Schneegestöber exakt pünktlich! Ich begrüßte sie mit „Super Du bist kein Weichei!“

Da kenne ich einige, die schon wegen weniger abgesagt hätten. „Oh mir sitzt ein Furz quer“, oder „mein Hamster hat heute Nacht schlecht geschlafen“. Meine Lieblingskollegin ist nicht so eine. Sie kommt auch durchs Schneegestöber ohne Gejammer!

Auf in den Wald

Gut ausgerüstet mit dicken Jacken, Mütze und Kapuze sind wir beide los gezogen in Richtung Wald. In meinem Rucksack hatte ich eine Thermoskanne mit heißem Tee und zwei Stuhlkissen. Denn ich wusste, sollten wir irgendwo eine Gelegenheit finden wo man sich hinsetzten kann, dann würde es sicher zu kalt sein.

Wir sind zuerst durch den Rosenfelspark und dann auf der anderen Seite zum Waldrand hoch. Diesen Weg kannte ich noch nicht. Im Wald wurde es dann gleich mal steil und ich war froh die tritt-festen Schuhe gewählt zu haben. Dieser Weg war wohl nicht „nach dem Schneebruch gesichert“ worden. Denn zu dem matschig-rutschigen Untergrund kamen noch ein paar Äste und Baumstämme über die wir klettern mussten. Aber wir waren überzeugt das ist ein Weg.

Schon fast oben kamen wir dann auf den Waldlehrpfad, dem wir ein Stück weit folgten. Am Waldrand zum Stadtteil Salzert folgten wir ein kleines Stück der Straße zur Jugendherberge.

Blick vom Salzert in Richtung Basel

Diesen Blickwinkel habe ich die vergangenen Tage schon mal fotografiert. Wobei uns in diesem Moment vor allem die Lichtstimmung fasziniert hat. Meine Arbeitskollegin meine „guck mal da drüben schneit es“ (links).

Weiter Richtung Inzlingen

Von hier aus gingen wir an der Jugendherberge vorbei den Wanderweg Richtung Inzlingen. Hier kommt man direkt am Klettergarten vorbei, der natürlich in Winterpause ist und über den ich noch keine weiteren Informationen sammeln konnte. Auf einen Bericht darüber müsst ihr wohl noch 2-3 Monate warten.

Auf den Wegweisern stand auch „Finnenbahn“ und ich musste anmerken „ich weis gar nicht was das ist“. Dann ein Stück weiter im Wald haben wir sie entdeckt“

Die Finnenbahn

Die Finnenbahn ist ein für Sportler angelegter Rundparcours mit besonders weichem Untergrund. Der über 10 cm dicke Bodenbelag ist meist aus Sägemehl,Sägespäne und Rindenmulch über einer Sandschicht. Der Weiche Boden soll einem besonders Gelenkschonenden Training helfen und ist bei Joggern und anderen Sportlern sehr beliebt.

Eingangsbereich der Finnenbahn Lörrach. Auf dem Schild steht „Sport treiben, fit bleiben“

Als wir bei der Finnenbahn ankamen lag hier eine geschlossene Schneedecke und wir konnten gar nicht sehen wie der Untergrund ist. Doch beim ersten Schritt stellten wir fest „das geht sich wie auf Wolken“ und darum sind wir einfach mal die ganze Runde gelaufen. Leider ist sie nur 500m lang.

Die Lörracher Finnenbahn im Schnee

Während wir unsere Runde drehten kam die Sonne raus!

Bei Schnee und Sonnenschein gingen wir gut gelaunt und angeregt plaudernd durch den verschneiten Wald. Es war einfach nur herrlich. Vom „alten Steinenweg“ kamen wir auf den „Eiserne Hand-Weg“

Die Eiserne Hand

Die Eiserne Hand ist ein schmales aber 1.7km langes Waldstück das schon seit Generationen zur Schweiz gehört. „Seit fast 500 Jahren ist dieser durch historische Grenzsteine markierte Grenzverlauf unverändert und ist damit einer der ältesten Mitteleuropas.“ (sagt Wikipedia).

Unser Weg umrundet die eiserne Hand so das wir eigentlich auf deutschem Grund bleiben. Naja fast… einmal sind wir kurz auf die andere Seite der Schilder um Bilder zu machen:

Selfie im Ausland… der Weg hinter uns verläuft in Deutschland

Dort im Wald ist es wirklich friedlich und still und wir genossen die frische Luft. Als wir aus dem Wald kamen, lag neben dem jetzt geteertem Weg ein Tennisplatz. Und ich schaute in Google-Maps nach ob der nun zu Deutschland oder Schweiz gehört. Er gehört zu Inzlingen. Genau in diesem Moment begann es zu schneien. Nein was sag ich, kein Schnee, Graupel… immer mehr… die kleinen Eiskristalle schlugen uns ins Gesicht und es blies ein äußerst unangenehmer Wind. Als ich im Handy nach dem Tennisplatz geguckt hatte, hatte ich gesehen das daneben eine Sporthalle ist. Ich rief „dort ist die Halle, da müssen wir hin“ und wir rannten beinahe zu dem Eingangsbereich der Halle um uns unter zustellen.

ich hab mich noch nie über den Eingangsbereich einer Turnhalle so gefreut

Es stürmte kurz sehr heftig. Binnen weniger Minuten waren Dächer und Straßen weis verschneit und wir konnten nur „abwarten und Tee trinken“. Ich packte meine Thermoskanne aus und wir nippten unseren heißen Tee während wir dem Naturschauspiel zusahen.

Nach Maximal 20 Minuten oder so, ich hatte vom rumstehen noch keine kalten Füße gingen wir weiter und die Sonne kam heraus!

Wir waren einfach nur froh und dankbar das uns dieser kurze Schneesturm nicht mitten im Wald erwischt hat, dort hätten wir nirgends unterstand finden können und so ein Wind in den hohen Bäumen hätte mir schon Angst gemacht.

Inzlinger Wasserschloss

In Inzlingen besuchten wir kurz das Wasserschloss und umrundeten es auf dem kleinen Rundweg. Über das Inzlinger Wasserschloss muss ich mal bei schönerem Wetter berichten. Also noch ein Ausflugsziel über das ich demnächst schreiben will.

Natürlich gab’s paar Selfies für die Arbeitskollegen.

beim Inzlinger Wasserschloss ist Maskenpflicht… übrigens wir standen immer nur für die Fotos so nah zusammen … haben uns den ganzen Tag nicht einmal berührt

Von Inzlingen nahmen wir dann den Bus zurück nach Lörrach. Auf der Heimfahrt haben wir beschlossen das wir auf jeden Fall nochmal zusammen los gehen, denn es hat uns beiden echt Freude gemacht.

Schrittziel erreicht!

So, heute ist mein Bericht etwas lang geworden. Vielen Dank das Du ihn dennoch zu Ende gelesen hast. Ich würde mich freuen wenn Du wieder rein schaust in mein Lockdown-Tagebuch auf unterwegsistdasziel.blog

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 39 ( Sonntag 24.1.)

Willkommen! Herzlichen Dank das Du rein schaust in mein Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich täglich was ich während ich in dieser eigenartigen Zeit den ganzen Tag so tue.

Bedanken möchte ich mich auch für die vielen netten Reaktionen auf mein kleines Jubiläum gestern. Der gestrige Beitrag war der 300ste in meinem Blog unterwegsistdasziel.blog. Wenn Du meine Texte außerhalb des Lockdown-Tagebuchs noch nicht kennst dann guck Dich ruhig mal um. Hier ein paar Empfehlungen:

Wenn Du Dich für Handarbeiten interessierst ist vielleicht auch die meine Übersichtseite „Anleitungen“ etwas für Dich.

Doch jetzt zu Heute!

Heute habe ich mir den Wecker gestellt, denn bei der online Karaokeparty gestern Abend wurde es spät und ich hätte sonst sicher länger geschlafen. Die Karaokeparty findet momentan alle zwei Wochen statt und ist in ihrer Art in Deutschland denke ich einzigartig. Deshalb wurde der Initiator und Moderator gestern Abend von einem TV-Team interviewt. Wir Teilnehmer waren gestern sozusagen „virtuelle Statisten“, denn es wurde auch gefilmt wie so eine Online-Karaokeparty aussieht. Vermutlich erscheine ich ganz kurz als kleines winkendes Männchen auf dem Monitor im TV-Beitrag. Denn wenn man stumm geschaltet ist, kann man nur in Gebärdensprache applaudieren.

Wenn ich den TV-Beitrag bekomme, dann schreibe ich nochmal separat über dieses Thema. Versprochen!

Raus zum Wandern

Ich wollte heute zeitig aufstehen, denn ich war für 11 Uhr mit einer Freundin zum „wandern“ verabredet. Vorher wollte ich noch was erledigen und vor allem gut frühstücken.

Ganz spontan kam mir dann noch die Idee das ich für diesen Anlass ja endlich mal eine Mütze nähen könnte. Die Idee dazu hatte ich schon länger aber ihr kennt ja meine ……… Aufschieberitis…….

Doch heute morgen hats mich gepackt und ich hab endlich eine Mütze zugeschnitten, weil ich etwas in Eile und unkonzentriert war hab ich es dann tatsächlich geschafft das Teil falsch zusammen zu nähen… leicht angepisst hab ich dann einfach die fehlerhafte Naht abgeschnitten und neu begonnen. Das ging nur, weil ich die verlängerte „Beanie-Form“ sehr großzügig bemessen hatte. Glück gehabt. Herausgekommen ist eine coole Beanie- Mütze aus dem gleichen Stoff wie meine Handstulpen.

Beanie Mütze aus Fleece mit Fütterung

Die Mütze hat sich heute als sehr angenehm erwiesen.

Hoch zur Burg Rötteln

Von mir zuhause bin ich erst mal zu der Freundin gelaufen, das waren schon mal 2 km. Von ihr aus sind wir dann bei strahlenden Sonnenschein durch das Grütt nach Haagen. Von dort gibt es einen kurzen aber sehr steilen Weg durch den Wald. Auch hier konnte man Spuren vom Schneebruch erkennen. Ein Baum hing noch schräg über den Weg, aber man konnte noch unten durch gehen.

Oben an der Burg angekommen waren wir schon das erste mal ein wenig aus der Puste und haben uns kurz auf eine Bank gesetzt und die Aussicht und die Sonne genossen.

Wir sind dann etwas in und um die Burg herum, und meine Begleitung hat viele Fotos gemacht. Ich nicht ganz so viele, denn die Burg habe ich schon oft fotografiert.

Im Innenbereich haben wir es uns auf einer Bank bequem gemacht (Stuhlkissen und heißer Tee) Mittagessen, ein Butterbrezel gegessen.

Da wir aber beide das Gefühl hatten und gerade erst warm gelaufen zu haben sind wir auf dem Wanderweg hinter der Burg in den Wald. Während wir uns angeregt unterhielten merkten wir gar nicht wie weit wir schon waren. Wir fanden uns am Waldparkplatz Stern wieder.

Auch hier beschlossen wir einfach weiter im Wald zu gehen. Es war gerade so schön. Wir folgten der „hohen Straße“ und wollten eigentlich mal gucken was das „Wolfsloch“ ist… aber das haben wir wohl irgendwo übersehen…

Es war absolut angenehm zum gehen. Wir waren sinnvoll gekleidet und so hat uns die Kälte nichts ausgemacht. Die Schneesituation änderte sich immer wieder mal. Unten im Lörracher Stadtgebiet liegt gar kein Schnee mehr, doch hier oben im Wald auf dem Bergkamm ist es doch noch um einige Grad kälter.

Die Hohe Straße – Wanderweg

Zum Teil war der Weg noch schneebedeckt. In Bereichen mit höheren Bäumen lag nur noch ganz wenig Schnee.

Wunderschöne Wanderung durch den Wald

Es war gar nicht geplant das wir so weit gehen. Aber wir waren beide fit und hatten Freude beim laufen. Und wenn man sich angeregt unterhält, dann merkt man gar nicht wie weit man läuft.

An dieser Wegkreuzung eine einladende Bank in der Sonne. Aber was glitzert denn dahinter so?

Auf dieser Bank machten wir nochmal eine kleine Pause
Weihnachtsbaum mitten im Wald

Jemand hatte die Tanne hinter der Bank mit Christbaumkugeln und Perlenkette geschmückt. Ein Weihnachtsbaum am 24. Januar…

Weihnachtsbaum mitten im Wald

An dieser Wegkreuzung haben wir und dann für Haagen entschieden, denn wir wollten langsam wieder gen Heimat gehen. Aber offensichtlich haben wir irgendwo eine Weggabelung verpasst und sind nicht den kürzesten Weg gegangen.

Egal, es war schön. Wir kamen wo anders heraus als wir vorher dachten. Aber nicht schlimm bei diesem schönen Wetter. Nach der Kompostanlage Bühler mussten wir ein Stück an der Autostraße gehen nicht so angenehm, denn dort gibt es keinen Gehweg. Doch dann entdeckten wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite dieses Weglein:

unterwegs ist das Ziel, die besten Wege findet man unterwegs

Dieser Weg war sicher 1-2 Stunden zuvor noch unpassierbar. Doch jetzt hatte die Sonne genügend Kraft. Nach der Brücke geht es steil bergauf, auf Laub und Schnee… über umgestürzte Bäume bis hin zu einem breiteren Weg auf dem wohl schwere Maschinen gefahren sind, denn der Weg ist eine einzige Matschpiste. Wir gingen meist nur parallel zu den breiten Reifenspuren.

Aber wunderschönes Wetter

Alles nur eine Frage des Blickwinkels

Matschiger undbenutzbarer Weg? oder tolles Wintermotiv?

Selbst dieser matschige Weg konnte unsere Stimmung nicht trüben. Wir genossen unsere fast planlose Wanderung, die viel weiter wurde als wir eigentlich vor hatten.

Von Haagen aus mussten wir ja erst noch nach hause laufen. Aber das machte uns nichts aus bei strahlendem Sonnenschein. Es war ein wunderschöner Ausflug und es hat uns beiden sehr gut getan.

Schrittziel mehr als erreicht !!!

Danach war ich aber etwas erledigt. Ich denke heute gehe ich früh zu Bett.

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in meinem Lockdown-Tagebuch, ich hoffe wir sehen uns morgen wieder.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 38 ( Samstag 23.1.)

Willkommen zum 38sten Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Hier schreibe ich was ich während des harten Lockdowns erlebe und wie ich diese „notwendige Freizeit“ rum bringe.

Diesen Blog “ Unterwegs ist das Ziel“ betreibe ich schon seit Januar 2017. Davor hatte hatte ich schon mal mit WordPress experimentiert und eine Zeitlang über meine Handarbeiten geschrieben, diese Versuche habe ich aber wieder gelöscht.

warum „unterwegs ist das Ziel“?

Die Grundidee hinter „Unterwegsistdasziel.blog“ war das ich über meine Reisen und Erlebnisse schreibe. Insgeheim träume ich davon ein gut bezahter Reiseblogger zu werden und mit herumreisen und darüber berichten mein Geld zu verdienen… Träume halt!

Die Realität sieht allerdings anders aus. Bis vor diesem Lockdown-Tagebuch habe ich es nie geschafft wirklich regelmäßig zu bloggen. Entweder hatte ich keine Zeit oder ich dachte das was ich erlebe sei zu uninteressant um darüber zu schreiben.

Bis zum Frühjahr 2020 war mein erfolgreichster Artikel „Flixbus für andere Buchen“. Das war für mich ein Aha-Erlebnis. Es geht beim Bloggen nicht darum irgendwas supertolles zu erleben und hinterher zu erzählen „es war toll“ nein es geht viel mehr darum Fragen und Probleme der potenziellen Leser zu beantworten. Als ich das kapiert hatte wurde „Flixbus bei Penny buchen“ der erste Artikel den andere Blogger verlinkten und weiter teilten. Denn ich beantwortete darin ein Problem mit dem sich noch kein anderer auseinander gesetzt hatte.

Würde ich schreiben das Hotel XY auf Mallorca schön ist, würde es vermutlich keinen interessieren, weil schon viele andere genau darüber geschrieben haben. Weil mir dies klar geworden war begann ich über Lörrach-Themen zu schreiben. Denn es gibt kaum jemand der über Lörrach schreibt. So kam es zu Themen wie: „Lörrach Tassen“ . Besonders beliebt waren „Ausflugsziele die nichts kosten“.

Meine Versuche über nicht so populäre Orte zu schreiben kamen wenigstens ein bisschen an. So wurde „An der Örze“viel öfter über Google gefunden und gelesen als mein Artikel über die Miniatur-Wunderland in Hamburg.

Warum erzähle ich Euch das?

Dieser Artikel wird der 300ste Blogpost auf unterwegsistdasziel.blog!

Geschrieben habe ich vermutlich fast doppelt so viele, aber viele ganz alte oder nicht so gute Artikel habe ich schon längst wieder gelöscht. Vor allem weil ich zu Anfang erhebliche Probleme mit den Bildern hatte. Sie waren einfach zu groß und wurden nicht schön dargestellt. Außerdem denke ich das ihr hier nicht zig Bilder von meinen Lieblings Sängern sehen wollt.

Man muss sich auch mal selber feiern

3 Jahre Bloggen, 300 Artikel online und 38 Tage Lockdown-Tagbuch.

Aber jetzt zum heutigen Tag!

Genug in der Vergangenheit gebuddelt, jetzt zum heutigen Tag.

Heute habe ich etwas länger geschlafen… Wecker stelle ich schon seit Wochen nicht mehr. Heute Vormittag habe ich lange mit hoch gelegten Beinen auf der Couch verbracht. Mit Handy und Social Media. Irgendwie hab ich noch ne „Stickblockade“, das angefangene Paar Socken will einfach nicht fertig werden.

Doch dann habe ich mich wieder an die Nähmaschine getraut und die Fußmatte ist endlich fertig geworden.

Fußmatte aus alten Jeans

Diese Fußmatte habe ich aus Jeans Beinen genäht, die mir eine Bekannte kürzlich geschenkt hat. Ich wollte diese Technik unbedingt mal ausprobieren. Das ist echt etwas für wenn man viel Zeit hat, denn es macht viel Arbeit und braucht sehr viel Faden. Da man aber die meisten Nähte nicht sieht, konnte ich hier alte Garnreste aufbrauchen.

Die Technik ist interessant und macht Spaß, weil man vorher ja nicht genau weis wie es aussehen wird. Aber ob ich das nochmal mache muss ich mir noch dreimal überlegen… ist schon etwas aufwändig.

Mein Spaziergang heute

Eigentlich wollte ich heute mit jemandem gemeinsam laufen gehen, aber die Person hat sich nicht mehr gemeldet und reagiert auch nicht auf meine Anfragen. Dann halt nicht! Dann bin ich halt alleine los gezogen.

Ich bin in den Wald Richtung Salzert, der Schnee ist weg und es ist nicht mehr gefährlich durch deTag 37 ( Freitag 22.1.n Wald zu gehen. Aber man sieht stellenweise schon den Schneebruch. Ich hab mehrere Bäume gesehen die vor paar Tagen noch nicht da lagen.

Sehr viele Äste lagen unten, nicht selten direkt auf dem Weg. Und ein großer Baum lag sogar komplett quer über dem Weg. Also wenn der jemanden getroffen hätte wäre das sicher böse ausgegangen.

Blickwinkel vom Salzert richtung Basel… es sieht nach Regen aus!

weiter durch den Wald

Als ich zur Siedlung „auf dem Salzert“ kam bin ich rechts abgebogen weiter in den Wald. Kurzfristig war ich irritiert in welche Richtung ich gehen sollte und nahm deshalb das Handy mit Google Maps vor. Da holte mich eine Dame ein… genau in dem Moment! Ich hatte sie nicht sofort erkannt, aber wir kennen uns von unserer Kirchengemeinde. Wir gingen ein kleines Stück gemeinsam und an der Nächsten Weggabelung erklärte sie mir welcher Weg wohin führt.

Ich war begeistert, genau in dem Moment wo ich nicht mehr weiter weiß schickt mir Gott jemanden der sich auskennt und mir auch noch unaufgefordert Auskunft gibt.

Unsere Wege trennten sich wieder und ich kam am Kletterwald und der Jugendherberge vorbei. Beides Sachen über die ich eigentlich mal schreiben könne…

Fussweg nach Lörrach Stetten, im Hintergrund der Tüllinger

Später verließ ich den Wald und ging diesen Weg entlang. Leider begann es zu regnen und es wurde etwas ungemütlich. Zwei junge Leute mit Schirm die mir entgegen kamen hatten massive Probleme die Schirme fest zu halten. Erst als ich wieder bei den Häusern war hörte der Regen auf.

Aber es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Meine Jacke blieb dicht und ich war sehr froh um die Kaputze. Meine Jeans war komplett nass und meine Oberschenkel richtig kalt. Aber ich rede mir jetzt ein das etwas Kühlung für meine Venen ganz gut ist.

Schneller als geplant bin ich dann nach hause, weil mir so nass einfach zu kalt war. So habe ich mein Schrittziel heute wieder nicht erreicht.

Heute veröffentliche ich diesen Artikel etwas früher als gewohnt, denn heute Abend gibt es wieder online Karaoke und vorher koche ich mir noch eine leckere heiße Suppe.

Vielen herzlichen Dank fürs Lesen und ich hoffe Du kommst wieder.

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Tag 37 ( Freitag 22.1.)

Freitag der 22 Januar 2021, heute ist der 37ste Tag im zweiten Corona.Lockdown. 37 Tage lang schon schreibe ich hier täglich was ich so in dieser „freien Zeit“ mache und wie es mir damit ergeht.

Diesen Artikel verfasse ich wieder wie gestern (Tag 36) im Stehen. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich das mal ausprobiert und ich fand es ganz praktikabel. Mal beobachten ob meine Venenprobleme dadurch etwas besser werden.

Bloggen mal nicht am Schreibtisch, sondern am Wohnzimmerschrank

Heute wird es etwas später bis der Artikel online geht, denn ich bin erst kurz vor 20 Uhr nach hause gekommen. Mir ist auch noch etwas kalt, deshalb Handstulpen und heißer Tee.

Solche Handstulpen habe ich übrigens in allen möglichen Farben und Ausführungen im Gebrauch. Die Dünneren wie diese sind ideal für wenn man kalte Finger an der Maus bekommt. Wenn Du auch welche haben willst, melde Dich bei mir. Im Moment habe ich noch ausreichend Material um mal schnell ein Paar zu nähen.

Apropos Nähen

Heute habe ich mich nicht an die Nähmaschine „getraut“ obwohl sie einsatzbereit auf dem Küchentisch steht und daneben ein halbfertiges Nähprojekt.

Das was der Arzt gestern festgestellt und erklärt hat ging mir noch etwas nach. Wenn ich ihn richtig verstanden hab ist das schlimmste was ich momentan machen kann lange mit abgewinkelten Beinen sitzen. Und an der Nähmaschine kann man die Beine nicht ausstrecken. Das heißt natürlich nicht das ich ab sofort nicht mehr Nähe. Aber ich muss mich an einen anderen Rhythmus gewöhnen. Stundenlang an der Maschine sitzen ist nicht gut für mich. Ich sollte besser die Tätigkeiten abwechseln.

Der Arzt hatte mich auch nach meiner langwierigen Fußverletzung vor zwei Jahren gefragt, und ob da das Venenproblem nicht aufgetreten ist. Nein war es nicht… obwohl ich 3 Monate fast nur gesessen habe. Doch wenn ich genauer nachdenke wird es mir klar: Damals habe ich jede Minute die irgendwie ging die Füße hoch gelegt. Da saß ich eigentlich nur auf der Toilette mit den Füssen am Boden. Dieses Verhalten hatte ich mir zuhause ziemlich lange behalten. Erst der Schreibtisch und die Nähmaschine haben eine Verhaltensänderung gebracht.

Verhalten kann man ändern

Also muss ich mich wieder zurück umerziehen. Ist ja kein Problem. Es ist ja keiner da, der verlangt das ich jetzt unbedingt 4 Stunden am Tag nähen muss. Jetzt gilt es neu austesten wie lange mir noch gut tut und was zu viel ist.

Das hier im Stehen schreiben finde ich ganz anregend. Fast habe ich den Eindruck mir kommen die Ideen für Formulierungen leichter wenn ich hin und wieder rumlaufe.

Heute war ich trotzdem fleissig

Heute Vormittag schien die Sonne hier in das Wohnzimmer so das ich motiviert war hier etwas zu tun. (etwas bei dem man sich bewegt) ich habe mich für saubermachen entschieden!

Die beiden Ficus Benjamini hatten ein paar Blätter verloren und so wurde die Ecke mit den Pflanzen endlich mal wieder gesaugt. Über den älteren der beiden Bäume habe ich sogar schon mal einen eigenen Blogpost geschrieben: „Wie mein Ficus immernoch gut überlebt“ . Die Bilder dort sind zwar schon etwas veraltet, mittlerer Weile sieht es hier anders aus. Das Sofa steht auf der anderen Seite. Welches ich heute sogar nach vorne gerückt habe um dahinter und darunter gründlich sauber zu machen.

Sofa-Reinigung mit dem Kobold 120

So gründlich sauber gemacht hab ich das Sofa und dessen Umgebung glaube ich im letzten Shut-Down… es war also notwendig.

Spazieren gehen

Spazieren und Rumlaufen ist ja meine wichtigste Pflicht momentan. Also suchte ich mal wieder Gründe irgendwo hin zu laufen. Eine diese Anlässe war eine Handtasche die ich nicht benutzen mag, die aber einer guten Freundin sehr gefällt. Kurz entschlossen packte ich sie in ihre Schutzhülle (die Tasche ist eigentlich neu und unbenutzt) und ging los. Leider war ich etwas zu früh da, meine Freundin war noch bei der Arbeit also zog ich noch eine weite Runde um ihr Wohngebiet. Auch mal interessant ein paar Gassen und Straßen lang zu gehen die man noch nicht kennt. Leider sind die Gärten momentan sehr unansehnlich. Der Schnee ist weg und alles ist einfach nur matschig, nass und dunkel.

Die Freundin freute sich mega über die Handtasche die ich im Grunde nur als Zugabe zu einem Kleiderpaket bekommen hatte. Sie zeigte mir ihre alte leicht defekte Handtasche… fast das gleiche Modell! Nur das die von mir echtes Leder ist und eine noch schönere Inneneinteilung hat als die Vorgängerin.

Sie ist glücklich über die Tasche und ich bin froh sie los zu sein, denn ich mag die Form Taschen nicht.

Später wollte ich nach Brombach zu einem Bekannten mit dem ich verabredet war. Dieser hat vor paar Monaten dieser Freundin ein altes Fahrrad geschenkt. Das nun defekt ist und das sie schon längst durch ein anderes ersetzt hat. Die Wahrheit ist wohl das ihr das Rad nie wirklich gefallen hat und sie es eigentlich loswerden will. (so wie ich die Tasche)…

Als sie hörte das ich zu ihm laufen wollte überredete sie mich das ich das Fahrrad doch mitnehmen solle. Ich wollte erst nicht, weil ich ja unbedingt meine 10 000 Schritte laufen will. Aber da wir uns eh schon verquasselt hatten und ich ohne zumindest ein Stück Radfahren unmöglich pünktlich ankommen würde, nahm ich es mit.

Fahrradkurier wieder Willen

Das olle Fahrrad ist wirklich nicht mehr ganz in Ordnung. Die Gangschaltung hängt irgendwie… man fährt permanent im 3. Gang… Uff. Außerdem ist der Sattel für mich viel zu hoch… keine Ahnung wie sie damit gefahren ist. Aber ich wollte das Rad ja nur von Stetten nach Brombach bringen…

Einen Teil der Strecke habe ich es geschoben… aber maximal die Hälfte, denn als ich durch das Grütt kam wurde es schon dunkel. Und dann wollte ich schnell voran kommen.

Der Bekannte war zwar etwas verwundert das ich ihm das Fahrrad zurück bringe, aber er ist ein Bastler und bereitet immer wieder Fahrräder auf. Entweder er kriegt das mit der Gangschaltung wieder hin oder er schlachtet es aus.

Schrittziel nicht erreicht

Schrittziel heute leider nicht erreicht

Mein Ziel mehr als 10 000 Schritte zu gehen habe ich heute nicht erreicht. Selbstverständlich ist daran das Fahrrad schuld und nicht die S-Bahn, die ich dann von Brombach nach hause genommen habe 😉

Vielen herzlichen Dank für das Lesen und ich hoffe wir sehen uns hier morgen wieder im Lockdown-Tagebuch auf Unterwegsistdasziel.blog

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 36 ( Donnerstag 21.1.)

Herzlich Willkommen zu meinem 36sten Eintrag im Lockdown Tagebuch. Hier berichte ich täglich wie es mir während des Lockdown so ergeht und welche Themen mich bewegen.

Dieser Artikel ist ein Experiment (mal wieder), denn ich muss etwas Neues ausprobieren (mal wieder). Aus gesundheitlichen Gründen teste ich heute mal aus ob ich einen solchen Artikel im Stehen schreiben kann. In den vergangenen 35 Tagen bin ich täglich 1-3 Stunden an meinem Laptop gesessen. Da ich im Frühjahr nach dem Shut-Down erhebliche Nacken und Rücken Beschwerden bekommen hatte und ich davon aus ging das das vom vielen ungesund auf der Couch sitze sei, hatte ich mir im Sommer einen Schreibtisch gekauft. Und jetzt wo ich regelmäßig viel Schreibe habe ich mir angewöhnt diesen auch brav zu nutzen.

Mehr über meinen Schreibtisch und die Umstände wie ich ihn bekommen habe unter „Mein neuer Schreibtisch„. Meinem Rücken und Nacken geht es seit dem besser.

Aber! Meine Beine vertragen das viele und lange sitzen nicht. Um genauer zu sein meine Venen schaffen es nicht das Blut wieder nach oben zum Herzen zu pumpen. Ganz offensichtlich fehlt ihnen meine Bewegung dich ich im Alltag als Verkäuferin normal zur genüge habe.

Seit 36 Tagen fällt diese regelmäßige und seit Jahrzehnten gewohnte Bewegung nun weg. Die ersten Tage und Wochen war das erholsam… aber jetzt wird es zu lang.

Dazu noch das intensive Nähen… auch Stundenlang auf einem Stuhl sitzen. Das mögen wohl meine Beinvenen nicht!

Ich war heute beim Facharzt

Heute hatte ich einen Termin bei einem Facharzt. Meine Hausärztin hat mich dort hin überwiesen. Logisch das ich dem Arzt meine nackten Beine zeigen musste… aber ich hatte die Hose noch nicht ganz unten da sagte er schon „ah ich sehe schon!“. Trotz der Stützstrümpfe die ich seit etwa 10 Tagen permanent trage traten meine Adern so sehr heraus das der Arzt es von weiten sehen konnte.

Eine Ultraschall-Untersuchung ergab dann Gewissheit. Eine der Venen ist stark geschädigt. Aber Doktor ist davon überzeugt das das Problem nicht neu ist. „Das haben sie doch sicher schon länger“… im Grunde ja, aber wirklicher Beschwerden machte es bisher immer nur wenn es heiß ist. Ab 28 Grad wurden meine Venen dick, die Füße schwollen an und wenn es paar Tage länger sehr warm war wurde es schmerzhaft.

Seit Jahren habe ich stets mehr Probleme mit den Beinen wenn ich Urlaub habe, und nicht wenn ich arbeite. Ich weiß, die meisten anderen Menschen kriegen Beschwerden vom langen Stehen, aber ich kriege sie wenn mir das fehlt.

Der OP-Termin steht

Es gibt leider keinen Zweifel mehr, das Problem geht nicht mehr von alleine weg. Auch nicht durch Stützstrümpfe, Gymnastik oder ähnliches. Es muss operiert werden. Bis zu dem Termin soll ich die Strümpfe tragen und viel laufen… am besten mehr wie 10 000 Schritte am Tag!

so sieht es hier gerade aus.

Ich stehe vor dem Wohnzimmerschrank, der im Grunde eine historische „Anrichte“ ist, und über zwei Auszüge über den Schubladen verfügt. Diese sind genau in der richtigen Höhe für mich, so das ich angenehm tippen kann.

Nach jedem zweiten Absatz laufe ich einmal durch das Zimmer. Schreiben geht sehr gut in dieser Stellung… Wobei was heißt Stellung… im Grunde stehe ich gar nicht richtig still, viel mehr schwinge ich ständig hin und her. Zumindest jetzt gerade finde ich das sehr angenehm.

Was habe ich heute gemacht?

Heute Morgen war ich zwar früh wach, aber erst mal irgendwie „lazy“… die ersten zwei Stunden hab ich auf der Couch gechillt, gechattet und am Handy gespielt. Die Stützstrümpfe hatte ich da noch nicht an, denn ich wollte in die Badewanne.

Zwischen 9 und 10 Uhr habe ich mir den Luxus gegeben und habe lange und intensiv gebadet. Unter anderem um meine Beine gründlich zu rasieren… denn ich wollte den Arzt ja nicht erschrecken. Auf für intensive Haarpflege hab ich mir Zeit gelassen. Erst danach hab es ein spätes Frühstück.

Neues Nähprojekt

Dann habe ich ein neues Nähprojekt begonnen. Eine Fußmatte aus alten Jeanshosen. Ich bin noch nicht damit fertig geworden. Denn bei dieser Technik werden immer wieder schmale Streifen von verschiedenen Hosen aneinander genäht, ist bissel Zeitaufwändig… aber Zeit hab ich ja genug. Ich denke das ich das Teil morgen fertig stellen kann. Dann mache ich ein Foto für Euch.

Von Weil am Rhein nach Lörrach gelaufen

Den Arzttermin hatte ich in Weil. In der Nähe des Rathauses. Um auch ganz sicher pünktlich zu kommen bin ich mir der S-Bahn zum Hauptbahnhof gefahren. Nach dem Arzt bin ich dann einfach los gelaufen. Ich bin zwar grob Richtung Lörrach gegangen aber bei weitem nicht den kürzesten Weg.

Ich bin ziemlich zackig gelaufen und mir wurde es dann auch schnell warm.

Zum Glück hatte ich diesmal meinen Becher mit Wasser dabei.

Auch unterwegs liebe ich die Becher von Äffle und Pferdle. Diesen Thermobecher findest Du hier . Das ist übrigens ein Afilirate-Link, wenn Du über diesen etwas bestellst verdiene ich ein paar Cent daran. Das mache ich aber nicht um reich zu werden, sondern um die Kosten für diesen Blog zu decken.

Zwischenzeitig sah es mal aus als wenn Regen kommt… aber das waren nur ein paar Tropfen und ich bin stramm weiter gelaufen.

der Riehener Zoll

Ich bin über den Grenzübergang Riehen, habe also kurzfristig die EU verlassen… aber nur um kurz dahinter über eine Brücke zu gehen und dann wieder paar hundert Meter zur deutschen Grenze. Für alle die nicht Ortskundig sind. Der Weg ist leider nicht anders möglich, weil hier links vom Bild ein Berg ist, den man mit dieser Straße umgeht. Oben über den „Tüllinger“ hätte ich vor Einbruch der Dunkelheit nicht geschafft. Aber da kommt mir gerade die Idee das ich das demnächst mal mache.

Blick nach Lörrach (links der Tüllinger)

Wie ihr auf den Bildern erkennen könnt hatte die Dämmerung schon begonnen. Aber das störte mich nicht. Zwischen Lörrach Stetten und Riehen befindet sich ein Wasserschutzgebiet. Das ist wohl der einzige Grund warum die beiden Orte nicht zusammengebaut sind.

Das Bild ist von der Schweizer Seite aus gemacht. Das Hochhaus ist bereits Deutschland. Ich denke die Grenze ist da kurz hinter den Bäumen… wirklich sehen kann man sie nicht. Eigentlich merkt man es nur an der etwas anders aussehenden Beschilderung. Noch etwas genauer habe ich das bei „illegaler Grenzübertritt?“ beschrieben.

Schrittziel erreicht!

Heute habe ich mein Schrittziel gerade so erreicht. Morgen möchte ich noch mehr machen. Mal sehen was das Wetter macht und welche Idee ich dann morgen habe.

Ich hoffe Du schaust morgen wieder hier hinein in mein Lockdown Tagebuch auf unterwegsistdasziel.blog

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 35 ( Mittwoch 20.1.)

Ein Herzliches Willkommen zu meinem 35. Eintrag im Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich täglich wie es mir im Lockdown so ergeht.

Heute war das Wetter etwas besser, kein Niederschlag und auch nicht so sehr duster. Die Sonne blitze etwas öfter hervor und die Temperaturen waren etwas über Null. Somit ist der Schnee auch schon ziemlich weg getaut. Nur noch auf den Wiesen liegt noch etwas mehr.

Hier im Innenstadt-Bereich sind die Gehwege fast alle frei. Doch zum Teil mit Warnschildern vor Dachlawinen versehen. Die Dachlawinen darf man echt nicht unterschätzen, je nach Größe des Dachs kann das schon gefährlich werden.

Was habe ich heute gemacht?

Heute morgen war ich recht früh von alleine wach. Auch meine morgendliche „Meditation über Kaffeetasse“ dauerte nicht sehr lange. So kam es das ich schon gegen halb 9 in die Küche zur Nähmaschine gegangen bin.

Heute habe ich ein zweites Tischset genäht, passend zu dem Design von Gestern, in Rosa-Pink-Hellblau. Siehe auch Tag 34 . Leider hab ich versäumt ein Foto davon bei Tageslicht zu machen.

Irgendwie ging mir das Nähen heute nicht so gut von der Hand wie die letzten Tage. Ich bin mit dem Ergebnis auch nicht ganz so 100%ig zufrieden. Ungewöhnlich denn sonst ist meistens mein zweiter Versuch besser als der erste.

Da ich danach leicht angekekst war hab ich dann lieber Hausarbeit gemacht. Waschmaschine laufen lassen und Wäsche aufhängen, im Bad und in der Küche etwas Chaos-Beseitigung und…

Spülmaschine gereinigt

Meine Spülmaschine läuft die letzten Wochen echt oft, obwohl ich nur alleine bin, fast jeden zweiten Tag. Aber es ist auch ein schmaleres Single-Gerät in das nicht sehr viel hinein passt.

Es war schon lange überfällig das Sieb mal heraus zu nehmen und zu reinigen. Brr ist schon gruselig was sich da so ansammelt. Was mich aber am meisten überrascht das, war das sich in dem gröbsten Sieb zahlreiche Zitronenkerne gesammelt hatten. Zuerst dachte ich das seien Sonnenblumenkerne vom Müsli, aber die sind kleiner und dunkler.

Mittags zu einer Bekannten etwas helfen

Gegen Mittag bin ich dann zu einer guten Bekannten gelaufen, sie ist über 70 und hat mich gebeten ob ich ihr helfen könne die Plissees die sie im November bei mir (auf der Arbeit) gekauft hat an den Fenstern zu installieren. Sie hatte gehofft das ihr Lebensgefährte das macht, doch dieser traut sich das auch nicht zu.

Ich verkaufe zwar diese Artikel, und ich war auch bei einer Schulung des Herstellers wo wir das mal gesehen haben. Aber selber installiert habe ich dieses Produkt noch nicht. Hinzu kommt ja das jedes Fenster ein wenig anders ist. Also klein wenig Bammel ob das wirklich gut klappen würde hatte ich schon. Aber sie hat mich so nett gebeten…

Ich hatte ein paar Schraubenzieher mitgebracht, von denen ich glaubte das einer passt. Aber musste dann feststellen das ich kleine Inbus-Schlüssel brauche und das hatte ich nicht mit. Zum Glück war ihr Lebensgefährte noch da, (obwohl er gleich weg wollte) und wusste wo er entsprechendes Werkzeug finden konnte.

Sobald ich das richtige Werkzeug hatte ging es ganz schnell. Das Fenster war nicht sehr groß und gut zugänglich und innerhalb weniger als einer halben Stunde hatte ich beide Plissees befestigt. Ich hatte nicht erwartet das es so schnell geht!

Und, nein ich mache sowas nicht für Geld. Als Belohnung gab’s ne Tasse Kaffee und zwei Fläschchen von diesem Getränk, welches ich mir jetzt nebenbei gönne…

Ich will laufen!

Weil wir viel schneller fertig waren als erwartet, bin ich mit der Bekannten eine Runde spazieren gegangen. Doch nicht sehr lange, für mein Empfinden war das nicht weit genug.

Später hatte ich einen Termin mit jemandem der etwas bei mir zuhause abholen wollte. Die Person war mit dem Auto da und ich bat sie ob sie mich nicht bis zu dem Parkplatz der Röttler Kirche mitnehmen könnte. Der gleiche Ort von wo aus ich gestern Abend gestartet war.

Spaziergang von Röttler Kirche nach Hause

Heute habe ich wenigstens daran gedacht ein paar Selfies zu machen… leider erkennt man Lörrach im Hintergrund nicht.
Selfie auf dem Parkplatz bei der Röttler Kirche… die könnte man im Hintergrund beinahe erkennen…
Blick in Richtung Crischona

Diese Straße bin ich früher jahrelang fast täglich hinunter gefahren. Aber Dieser Blickwinkel ist mir noch nie aufgefallen…. Direkt unter dem Crischona-Turm gleiche mehrere Lörracher Hochhäuser unmittelbar hintereinander:

Das dunkle Rathaus wird gerade von dem Wohnhaus in der Wintersbuckstr. verdeckt, gleich daneben das Steigenberger und dahinter kann man die Hochhäuser am Schützenwaldweg nur noch erahnen. Über diese Gebäude habe ich mal unter die höchsten Hochhäuser in Lörrach geschrieben.

Von dort aus bin ich diesmal einen anderen Weg gegangen. Erst ein Schlenker durch das Wohngebiet, dann über die Tüllinger Brücke RichtungFussgängerzone. Diese betrat ich nur weil ich Kontoauszüge auf der Bank und eine Bestellung in einem Laden abholen wollte.

Ansonsten versuche ich den Bereich der Innenstadt zu meiden. Denn um die Menschen dort fern zu halten deswegen ist mein Arbeitsplatz geschlossen. Es wäre doch bescheuert wenn ich dann unnötig dort rum latschen würde.

Schrittziel erreicht!

Heute habe ich mein Ziel über 10 000 Schritte zu laufen erreicht. Und ich merke das mit das spazieren gut tut und es immer weniger schwer fällt mich auf zu raffen.

Wenn Du auch in der Kurzarbeit Null steckst und nicht viel zu tun hast am Tag… Hintern hoch, warm anziehen und raus an die Luft!

Zwar war das damals ein anderer Zusammenhang, aber unter „jeder Schritt zählt“ habe ich schon mal über die Thematik geschrieben.

Vielen Dank für Deinen Besuch in meinem Lockdown-Tagebuch und ich hoffe wir lesen uns morgen hier wieder.

P.S: Cinzano Spritz ist echt lecker 😉

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Tag 34 ( Dienstag 19.1.)

Herzlich willkommen zu meinem 34. Eintrag im Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich täglich was ich so während des Lockdown tue.

Heute kommt mein Artikel ein klein wenig später als sonst, weil ich die Nachrichten abwarten wollte ob und wie lange der Lockdown verlängert wurde. Nu ist es wohl amtlich, ich habe bis Minimum 14.2. frei. Ich werde somit die nächsten 25 Tage hier täglich weiter schreiben. Oh da bin ich aber gespannt was mir da noch alles einfällt…

Danke für Eure Reaktionen

Heute möchte ich mich mal bei Euch allen bedanken, für die diversen Reaktionen und Feedbacks die mich mittlerer Weile schon erreicht haben. Ein paar wenige haben mich per E-mail angeschrieben. Meine Adresse findet ihr unter Kontakt oder Impressum. Diese Daten auf der Webseite oder Blog zu veröffentlichen ist gesetzlich vorgeschrieben und daran halte ich mich schon von Anfang an.

Ganz liebe Kommentare kamen auch über den Facebook Messenger oder per Whats-App. Schade nur das sich kaum jemand traut hier im WordPress zu kommentieren.

Daran das ich manche Sachen gar nicht mehr erzählen brauche wenn wir uns echt mal begegnen habe ich mich noch lange nicht gewöhnt. So viele von Euch treffe ich momentan ja nicht. Aber ein „ja ich weis, hab ich gelesen“ freut mich jedes mal, aber irritiert mich noch etwas.

Was habe ich heute gemacht?

Heute Vormittag habe ich mich schon früh an das Nähen gemacht, aber nicht früh genug… eine Bekannte fragte mich vorher schon „na rattert die Nähmaschine schon?“. Da saß ich aber noch faul auf der Couch. Aber dies beinhaltet meistens auch das ich schon auf Facebook und co unterwegs bin und immer wieder mal in einschlägigen Gruppen meine Nähanleitungen bewerbe. Nähen scheint eine der neuen Trendbeschäftigungen zu sein während des Lockdowns.

Genäht habe ich heute nur ein Tischset, denn ich wurde bereits um 11:15 zum Essen abgeholt.

Tischset in Hellblau mit Rosa und Pink

Das Tischset heute ist mit der gleichen Technik wie die zwei von gestern entstanden. Allerdings habe ich diesmal ein geeigneteres Material für die Füllung entdeckt. Damit gelingen die Kanten und Ecken schöner. Morgen mache ich mit diesem Design weiter, denn ich denke es ist schöner wenn ich eine größere Stückzahl von passenden Sets habe.

Einladung zum Essen

Eine Freundin aus meinem Hauskreis hat mich angerufen und berichtet das sie nach längerer Zeit ihre Nähmaschine vor geholt hat und diese nun nicht mehr richtig zu funktionieren scheint. Ob ich nicht mal danach gucken könnte… sie würde mich dafür auch zum Essen einladen. Ich sagte sofort zu, denn ich bin schon lange nicht mehr bekocht worden!

Aus meiner Erfahrung weis ich das 90% aller Nähmaschinen-Defekte meist nur Bedienfehler sind. Und eine Maschine geht nie vom Rumstehen kaputt. Meistens ist sie dann nur verstaubt oder irgendwas blockiert weil sich Staub und Fusseln vom langen stehen fest gesetzt haben. Im Grunde funktionieren fast alle Nähmaschinen nach dem gleichen Grundprinzip, hat man das mal kapiert, dann kriegt man fast jede in den Gang.

Christa holte mich mit dem Auto ab, denn sie wohnt außerhalb von Lörrach (keine Angst, innerhalb 15 km!) Wobei ich darauf ja gar nicht achten muss, denn hier im Landkreis Lörrach ist die Inzidenz schon seit 3 Tagen unter 120.

Nähmaschine kaputt?

Christa lebt alleine und ich lebe alleine und wir haben keine weitere Person getroffen. Bei ihr in der Wohnung hatte sie die Nähmaschine schon bereit gestellt. Ich kannte das Modell zuvor nicht. Doch ich hab gleich verstanden das es kein kompliziertes Gerät ist. Im Grunde gibt es zwei Typen, die mit der Spulenkapsel und die mit der Horizontalspule. Die mit Kapsel finde ich kniffeliger und ich denke das bei denen eher am Unterfaden was falsch zusammengebaut oder kaputt sein kann. Christas Nähmaschine hat eine Horizontalspule, die unter einer Schiebeklappe untergebracht ist. Ich hab den Deckel aufgeschoben und… alles klar!

Ihre Maschine die bestimmt über 30 Jahre alt ist (ich schätze Ende 70er Anfang 80er) ist unter dem Deckel exakt gleich konstruiert wie meine Maschine, die ich 2010 gekauft habe. Deshalb sah ich den Fehler auf den ersten Blick. Genau das ist mir auch schon passiert. Der Faden war falsch eingelegt und überhaupt nicht in der „Fadenspannung“.

Das hatte beim Nähen den Effekt das der untere Faden wild und wirr an dem genähten herunterhängt und kaum etwas das man Naht nennen könnte entsteht. ich zupfte die Spule aus ihrer Halterung und sah darunter ganz viel Staub.

Was übrigens völlig normal ist bei einer Nähmaschine. Die Nadel durchdringt die Textilien und schneidet dabei immer winzig kleine Fasern heraus. Nähen ohne Fusseln und Staub geht gar nicht!

Christas Nähmaschine war keine Jungfrau mehr, aber das hatte ja auch niemand behauptet. Mit einem Backpinsel (den man danach vermutlich entsorgen konnte) hab ich die ganze Maschine, und sämtliche beweglichen Bereiche, auch unter der Stichplatte entstaubt. Danach sah die Maschine nicht nur 20 Jahre jünger aus, sondern nähte auch wie eine Eins!

Innerhalb 10 Minuten Nähmaschine „repariert“

Dann gab es das versprochene Essen. Christa hatte lecker gekocht. Vielen Dank dafür!

Nach dem Essen beschlossen wir etwas laufen zu gehen. Darauf hab ich mich echt gefreut. Zu zweit laufen ist echt schöner als allein. Und dann woanders!

Wir sind zwischen Rümmingen und Wittlingen durch die verschneite Landschaft spaziert.

In der Nähe von Rümmingen mit Blickwinkel Wittlingen. In der Mitte der Blauen

Der Weg führte uns zuerst am Waldrand entlang, hier lag Schnee aber mit den richtigen (frisch imprägnierten) Schuhen konnte man gut laufen.

Am Waldrand diese Bank

Wir kamen an einer Wiese mit vielen Schafen vorbei. Ich schätze mal fast 100 Tiere. Ich verbot Christa die Tiere zu zählen, zum hier einschlafen sei es dann doch zu kalt…

Wunderschöner Spaziergang im Schnee

Ein Stück gingen wir auf der Wittlinger Straße… die gerade mal Fußwegbreit schneefrei war. Normal ist hier reger Verkehr, doch momentan sind dort Bauarbeiten und die Straße ist seit Wochen gesperrt. Zurück sind wir auf dem Fahrradweg der den Schienen des Chanderli (Dampfzug nach Kandern) folgt.

Mehr über diese Zugstrecke findest Du unter Kandertalbahn.

Es war ein schöne und angenehme Runde und wir haben uns sehr angeregt dabei unterhalten. Leider kam die Sonne erst zum Vorschein als wir beim Kaffeetrinken waren.

Gegen 16:30 hat mich Christa dann zurück nach Lörrach gebracht. Aber nicht ganz… Sie hat mich an dem Parkplatz bei der Röttler Kirche raus gelassen. Von dort bin ich nach hause gelaufen!

Lörrach aus Richtung „Lucke“

Aus dieser Richtung hab ich Lörrach auch schon länger nicht gesehen. Früher als ich noch in Eimeldigen gewohnt habe, bin ich oft mir dem Auto hier entlang gefahren… aber das ist schon lang her.

Im Stadtteil Tumringen hab ich dann den Weg an der Wiese gewählt und bin mit etwas schnellerem Schritt nach hause gelaufen. Nein auf die Idee wieder zu Joggen bin ich nicht gekommen. Mit Stiefeln und großer Tragetasche ist das keine gute Idee.

Belohnt wurde ich mit einem wunderschönen Abendrot:

Abendrot an der „Wiese“

Schrittziel erreicht!

Woohoo… und jetzt hab ich auch noch mein Wortziel erreicht. In einem Ratgeber für Blogger hab ich gelesen man soll regelmäßig Artikel mit mehr als 1000 Worte schreiben, nun dieser Artikel hab bis hier her 1154 Worte!

Vielen Dank fürs Lesen!

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Tag 33 ( Montag 18.1.)

Hier kommt der 33. Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Ich werde nicht müde darin, Euch täglich zu berichten was ich den ganzen Tag in diesem Lockdown so mache.

Heute hat es nicht gescheit und geregnet aber der Schnee liegt noch immer auf Dächern und Wiesen. Wenigstens sind die meisten Straßen und Gehwege frei. Aber richtig gutes Wetter war auch nicht, den ganzen Tag bedeckt und duster. Aber ich habe es dennoch geschafft raus zu gehen.

Heute Nacht habe ich extrem gut geschlafen, kein Wunder nach dem anstrengenden Tag und dem langen Spaziergang gestern. Wenn Du meinen gestrigen Bericht verpasst hast, kannst Du ihn hier nachlesen. Wie übrigens alle anderen bisherigen Tage. Ich möchte die nächsten Tage eine Art Menu/Liste basteln, in dem alle Tage als Übersicht sind. Ich muss jedoch erst herausfinden wie das am besten geht.

Heute Vormittag hab ich mich wieder ein meine Küche an die Nähmaschine zurück gezogen. Dabei ist wieder etwas neues entstanden. Zwei Tischsets in Patchwork Optik. Diesmal Grau/Schwarz mir Rot:

Neues aus der Näh-Küche:

Diese beiden Sets habe ich heute Vormittag genäht. Zeitaufwand ca. 3 Stunden

Nein ich habe das Bild nicht „freigestellt“ und somit den weißen Hintergrund mit Bildbearbeitung hergestellt. Die beiden Stoffsets liegen im Schnee auf Balkon. Tageslicht des bedeckten Himmels und nur etwas aufgepasst das meine Füße, oder die moosige Balkon Balustrade nicht ins Bild kommen. Das war alles.

Ich habe für dieses Projekt recht lange gebraucht, weil ich bei dem ersten Versuch das mit der „Füllung“ nicht so ideal hin bekommen habe. Weil ich von dem grauen Stoff nicht mehr so viel übrig habe das ich den Rückseiten Stoff doppelt nehmen kann. So hatte ich es bei den Runden in Beige/Gelb von Tag 31 gemacht. Ohne dritte Schicht finde ich es zu labberig.

Deshalb habe ich einen Rest Bügelflies vor geholt. Verwendet habe ich „Decofil light“ und eigentlich ist es nicht ganz ideal für diesen Bedarf, aber ich hatte nichts anderes zur Hand. Beim zweiten Versuch hab ich es geschickter angestellt und die Ecken sind dadurch schöner geworden. Trotzdem haben beide kleine Schönheitsfehler an den Kanten und der Rand sieht leider verschieden aus. Aber für das erste Mal finde ich sie sehr gelungen.

Ich werde in dieser Richtung die nächsten Tage weiter machen.

Ich suche mir ein Spazier-Ziel:

Für den Nachmittag hab ich mir ein Spazier-Ziel ausgedacht. Eine der Chor-Seniorinnen die ich mit einem Glückskeks zum neuen Jahr überrascht hatte, hatte damals auch meine Handstulpen angeguckt. Allerdings waren ihr alle viel zu groß und deshalb hat sie ein paar in schmaler bei mir bestellt. Die Stulpen für sie hab ich schon lange fertig, aber bisher hab ich noch nicht den Bogen gekriegt diese ihr zu bringen.

Die Chor Kollegin wohnt in Haagen. Wenn Du Dich erinnerst, ich war dort mit dem Fahrrad hin gefahren. Aber bei Schnee Radfahren halte ich für sehr riskant. Dafür gibt es noch viel zu viele Stellen wo noch glatt sein können. Also muss ich dort zu Fuß hin!

Zuerst musste ich jedoch in die Innenstadt zur Apotheke, die vom Arzt verschriebenen Stützstrümpfe abholen. Da mir diese dann doch zu viel Gepäck waren habe ich diese erst mal nach hause gebracht. Da kam mir die Idee das ich mit der S-Bahn bin Haagen fahren könnte und zu ihr laufen. Ich könnte ja versuchen den Rückweg zu gehen…

S-Bahn nach Haagen

Übrigens neben dem Bahnhof Haagen ist das Corona-Testzentrum (Abstrichstelle) aufgebaut. Das kann man vom Bahnsteig aus gut sehen. Das ist so als „Drive in“ organisiert. Und ich fand das nicht sehr viel los ist. Vielleicht 3-4 Autos in der Schlange. Aber ich hab auch nicht länger geguckt und bin gleich weiter.

Die Chor-Kollegin war leider nicht zuhause und so habe ich die Handstulpen in meiner selbst genähten Geschenkverpackung in den Briefschlitz gesteckt:

der Sticker dient dem Datenschutz

Und dann hab ich mich auf den Weg gemacht, einfach drauf los. Zuerst kreuz und quer durch das Wohngebiet, immer da lang wo besser Schnee geräumt war. Unterwegs habe ich ein paar lustige Schneemänner entdeckt:

der eine Schneemann macht sogar einen Handstand!

Bemerkenswert hierbei auch noch: Die Schneemann-Familie nebst Hund stehen auf einem Dach!

Diese Schneemänner sind sehr modern ausgestattet

Dann an der Wiese entlang und bei der Holzbrücke über Wiese und Bundesstraße ins Grütt. Über diese Holzbrücke möchte ich die kommenden Tage einen einzelnen Blogpost machen. Nächstes Ziel Yeah!

Im Grütt habe ich auch nicht ganz den kürzesten Weg gewählt. von dort bin ich durch die Stadt wieder nach hause. Und ich habe mich geärgert das ich kein Getränk mitgenommen habe. Die letzten Tage hatte ich in der Handtasche einen Thermobecher mit Leitungswasser dabei, aber da ich ihn die letzten 3 Tage nicht benötigt habe hab ich ihn ausgepackt. Heute hätte ich ihn brauchen können, denn ich war sehr durstig und habe deshalb recht schnell zuhause angesteuert.

Ich habe mein Schrittziel erreicht!

Unterwegs habe ich den kurzen steilen Weg zur Burg hoch, entdeckt. Ich wusste zwar das es ihn gibt aber nicht genau wo. Wenn der Schnee weg ist, werde ich den bald mal machen. Entweder auch mit einem Stück S-Bahn, oder vielleicht bin ich bis dahin noch fitter und laufe den gesamten Weg zur Burg.

Morgen habe ich eine Einladung zum Essen bei einer Freundin. Da wird mein Tagesablauf ganz anders sein. Ich freu mich drauf, auf etwas Abwechslung.

Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe Du schaust morgen wieder rein in mein Lockdown-Tagebuch.

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Tag 32 ( Sonntag 17.1.)

Herzlich Willkommen zum 32. Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich täglich was ich während des Lockdown tue und erlebe.

Der heutige Text wird vermutlich viel kürzer als die bisherigen. Denn heute bin ich das erste mal richtig erschöpft.

Nach schlechtem Traum zu früh wach

Heute morgen hatte ich mir den Wecker auf 5 Uhr gestellt, denn heute Vormittag durfte ich bei meinem Nebenjob endlich mal wieder eine Schicht übernehmen. Nicht in meiner Filiale sondern woanders. Deshalb war ich gestern kurz dort um eingewiesen zu werden. Wegen dem Schnee wollte ich nicht mit dem Rad fahren und hatte mir vorgenommen um 6 Uhr los zu laufen.

Kurz nach 4 Uhr bin ich aus einem gruseligen Traum aufgewacht. Im Traum war ich krank, irgendwas mit dem Rücken. Meine Mutter stand neben dem Bett und auf einmal gab es einen ganz lauten Knall. So wie eine Explosion oder sowas. Meine Mutter lies die Arme fallen und sagte ganz enttäuscht „ach, jetzt ist es passiert!“. Ich bin hoch geschreckt und wusste im ersten Moment nicht ob das Geräusch nun geträumt war oder echt. Denn es hatte sich so realistisch angefühlt. Fast in Panik bin ich zum Fenster und hab raus geschaut…. Lörrach ganz friedlich im Schnee. Kein Geräusch, nichts…

Ich brauchte eine Weile um mich zu beruhigen. Und unmittelbar nach dem Aufstehen war die Vorstellung später alleine im Dunkeln zu der anderen Filiale laufen (da kenne ich die Umgebung nicht ganz so gut) etwas Angsteinflößend.

Doch bis es so weit war hatte ich mich wieder beruhigt. Mal ganz ehrlich in solchen Momenten hilft es ein paar ermutigende Bibelstellen zu lesen und zu beten…

Hurra Arbeiten!

Auf die Arbeit habe ich mich richtig gefreut, yeah endlich wieder was tun. Etwas wo andere Menschen es mit bekommen wenn ich es nicht richtig machen würde.

Zuerst musste ich mich mit einer klemmenden Türe auseinander setzten. Dann fiel mir ein das die Kollegin vergessen hatte mir zu sagen wo der Hauptschalter für das Licht ist… ähm… zum Glück gibt’s ne Taschenlampenfunktion im Handy. Und der Schalter war auch so platziert das jeder Depp ihn findet. Und dann „Huch was ist das für ein Geräusch?“ Es war nur das Radio, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Danach konnten mich Kaffeemaschine, Kühltheke und Backofen nicht mehr erschrecken. Alles andere kenne ich ja eigentlich.

Um 8 Uhr habe ich den Laden dann geöffnet und ich hab mich richtig auf die Kunden gefreut. Die waren auch alle ganz nett und die Zeit verging dann auch schnell. Um 11 Uhr musste ich den Laden schließen, die Lebensmittel in die Retoure machen, alles ordentlich erfassen und danach alles sauber machen. Beim „Schluss“ machen habe ich nicht so viel Routine, weil ich ja normal immer nur die ganz frühe Morgenschicht mache. Aber es hat alles gut geklappt. Ich habe nur viel länger gebraucht, als geplant, aber im schlimmsten Fall hab ich da nur 15 Minuten Freizeit dran gehängt… und davon habe ich momentan ja genug.

Ich will laufen

Das Wetter war nicht so prall, es wechselte immer zwischen Schnee und Regen, Sprich die Straßen und Gehwege waren häufig matschig und rutschig. Trotzdem hatte ich mir vorgenommen heute eine längere Strecke zu gehen.

Vom Bäckerladen bin ich mit einer Tüte Brötchen zu einer Freundin. Sie hat schon mit einem heißen Kaffee auf mich gewartet und dann gab es erst mal „Spätstück“ (nach 12 Uhr). Ihr fiel dann auch auf „Uschi Du siehst fertig aus“. Aber ich widersprach und kündigte ihr an das ich nach Weil am Rhein laufen wolle. Sie hat mich beinahe ausgelacht. „geh nach hause ins Bett“. Aber genau das hat meinen Ehrgeiz gereizt und ich wirklich von ihr aus (Lörrach Stetten) nach Weil am Rhein gelaufen.

Der Weg an der Wiese entlang geht ein kleines Stück über Schweizer Gebiet. Gesperrt wie beim ersten Shut-Down dieses Frühjahr war dort nichts. Unter „Illegaler Grenzübertritt“ habe ich über diese Thematik damals geschrieben.

zu Fuss nach Weil am Rhein

Mein Weg führte mich bis fast zum Hauptbahnhof, so weit bin ich gelaufen! Wenn man bisschen aufpasst wo man geht, klappt das mit dem Schnee ganz gut. Die meisten Wege sind frei, problematisch sind immer nur die Straßen an deren Rändern sich der Schneematsch sammelt. Irgendwo hab ich dann doch nicht gut genug aufgepasst und ich bin in so eine Pfütze getreten. Prompt hatte ich einen nassen Fuß. Unangenehm. Aber ich muss sagen, in solchen Momenten bin ich ganz froh um die Stützstümpfe… der Fuß ist zwar nass aber nicht sehr kalt.

Die Bekannte in Weil, die ich kurz besucht habe hatte heute Geburtstag. Wobei mein Besuch im Treppenhaus und im Parkhaus statt fand, da sie bereits Besuch hatte und sie die Corona Regeln sehr ernst nimmt. Das wusste ich aber vorher und ich fand das nicht unhöflich. Ich war unangekündigt aufgetaucht und da muss ich mit rechnen das ich nicht herein gebeten werde. Bei einem Glas Wasser im Treppenhaus erwähnte ich das ich einen nassen undichten Schuh habe und sie gab mir ein Paar Schuhe die sie eh entsorgen wollte, „Probier mal ob die passen“. Sie passten und ich machte mich dann nach 15-20 Minuten wieder auf dem Weg zurück.

Hier das Beweisfoto:

vor dem Rathaus in Weil am Rhein, dort ist Maskenpflicht

Auf dem Bild seht ihr mich mit meinem Schnee-Regen-Outfit vor dem Rathaus in Weil am Rhein. Auf dem Platz ist Maskenpflicht. In dem Netz habe ich meine Stiefeletten die leider durchgeweicht waren.

Ganz habe ich den Weg zurück nicht geschafft. Ich habe an der Station Weil am Rhein Ost die S-Bahn genommen. Mein heutiges Schrittziel habe ich dennoch geschafft!

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Tag 31 (16.1.2021)

Herzlich Willkommen zum 31sten Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Hier schreibe ich täglich nieder was ich während des Lockdowns erlebe.

Heute war ein kalter Wintertag mit Temperaturen unter Null. Zum Glück hat es nicht mehr geschneit, denn Schnee haben wir momentan genug. So viel wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

Das letzte Mal richtig viel Schnee hatten wir 2003. Das war das einzige mal das so viel Schnee lag das die Dachfenster meiner damaligen Wohnung komplett zugeschneit waren. Und ich habe über 16 Jahre dort gewohnt Man konnte die Fenster nicht mal mehr öffnen um den Schnee zu beseitigen. Ab morgen ist wieder Tauwetter angesagt, doch heute gab es rund herum Winterwunderland.

Am Vormittag: Nähen

So langsam hat sich der Rhythmus bei mir eingespielt, Morgens nähen und Nachmittags raus um die Beine zu bewegen. Solange es so sehr winterlich ist denke ich behalte ich das so bei.

Auch beim Nähen motiviert mich die Berichterstattung hier, denn ich hab es stets im Hinterkopf das ich Euch etwas vorzeigbares präsentieren möchte.

Da ich mit dem Tischläufer von Tag 29 nicht so richtig weiter weis, habe ich ein neues Projekt begonnen. Mir aber das Ziel gesetzt das dies heute noch fertig wird. Es sind sogar 4 fertige Teile geworden!

Patchwork

Im Grunde ist es die gleiche Technik wie bei meinem ersten Patchwork-Versuch, nur das ich jetzt schon geübter bin und aus ein paar Fehlern dazu gelernt habe. Um das Problem mit der Länge nicht zu haben, habe ich mich diesmal auf 4 kleine Flächen konzentriert. Und diese Herangehensweise scheint wohl schlauer zu sein.

Vier Untersetzter oder Platzsets aus Baumwollstoff.

Dieses Mal habe ich zwei gemusterte Stoffreste von Tilda und zwei farblich passende Unis kombiniert. Die Rückseite ist beige. Damit diese Teile genügend Wärme isolieren sind sie 3 lagig. Sie eignen sich also auch um eine Heiße Kanne auf den Tisch zu stellen. Die Taschentücher sind im Bild als Größenvergleich.

Diese Technik macht echt Spaß und ich werde damit sicher noch ein paar Sachen machen, ich bin gespannt was es wird.

Mittags RAUS!

Gegen 12:30 Uhr habe ich die Wohnung verlassen, ich musste zuerst in Lörrach Stetten etwas abholen. Normalerweise hätte ich das wohl mit dem Fahrrad gemacht, doch nicht bei diesem Wetter. Außerdem muss und will ich ja viel laufen also bin ich zu Fuß dort hin und zurück.

Dann bin ich allerdings nur nochmal kurz rein, um auf Toilette zu gehen. Hab noch nicht mal die Jacke ausgezogen und bin gleich wieder los zu einer Freundin.

Mit ihr war ich verabredet das wir zusammen ins Grütt zum Gebetsspaziergang gehen. Der Gebetsspaziergang war eine Aktion im Rahmen der Gebetswoche der Evangelischen Allianz Lörrach. Mehr darüber unter Beten 2021.

Beten 2021

Ursprünglich war der Gebetsspaziergang auf dem Tüllinger geplant. Startpunkt sollte der Lindenplatz sein und die Route sollte in den Wald führen. Über den Ort habe ich schon mal unter: Wanderparkplatz Obertüllingen geschrieben. Aufgrund der Witterung wurde die Veranstaltung in den Landschaftspark Grütt verlegt. Auch über diesen habe ich schon mal geschrieben, siehe „Frühlingserwachen im Grütt“.

In vergangenen Jahren habe ich schon mehrmals an Veranstaltungen der Gebetswoche teil genommen. Sie findet alljährlich im Januar statt und wird von Evangelischen Allianz organisiert. Darin sind fast alle Lörracher Gemeinden zusammen. So unterschiedlich wie die Gemeinden so verschieden sind auch die einzelnen Abende. Ein Gebets-Spaziergang wurde schon mehrfach angeboten, doch konnte ich bisher aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen.

Dieses Jahr war sowieso alles anders. Wie ihr auf der Webseite Beten 2021. Fanden dieses Jahr alle anderen Veranstaltungen online per Zoom statt. Und das hat mich diesmal nicht sehr angesprochen. Aber ein Spaziergang bei dem man jeder für sich allein Beten kann fand ich interessant.

Startpunkt für den Gebetsspaziergang

An diesem Tischchen konnte sich jeder der mitmachen wollte ein Lampion nehmen und diesen auf dem Spaziergang mitführen. Am Baum hängen Schilder die genau erklären wie es geht. Alles Kontaktlos und „to go“. Schon interessant auf welche Ideen man kommt wenn man nicht alles so wie schon immer machen darf.

Der Weg wurde durch kleine Schilder an den Bäumen markiert. Hier im Park waren ungewöhnlich viele Leute unterwegs, kein Wunder bei diesem tollen Wetter. Aber andere Lampionträger sind uns nicht begegnet. Also eine Menschenansammlung hat diese Aktion garantiert nicht ausgelöst.

An verschiedenen Stationen, die auch wieder mit Schildern an Bäumen gekennzeichnet waren gab es Anregungen wie man beten könnte. Ganz einfache Dinge wie „erzähle Gott wofür Du dankbar bist“, „wenn Du nicht alleine unterwegs bist berichte dies auch den anderen Teilnehmern“.

Eine Station war auch interessant, die Aufgabe war es den anderen zu segnen. Etwas ungewohnt, aber sehr schön.

Meine Begleitung und ich wir nahmen uns viel Zeit für die Stationen. Und wurden auch mal von Passanten gefragt „Was machen Sie da?“ denn wir vielen mit unseren Lampions doch etwas auf. Aber das war okay, ich erzählte den Leuten einfach von dem Gebetsspaziergang und das sie doch gerne auch mit machen könnten. Die Leute fanden das ganz interessant. Aber längere Gespräche entstehen natürlich nicht bei Minusgrade im Park. Aber das war ja auch nicht unser Ziel.

Insgesamt war es eine wunderschöne Erfahrung. Das Schneewetter war dazu finde ich noch das I-Tüpfelchen.

Grütt-Park im Schnee, im Hintergrund die Burg Rötteln

Für mich ist die Schönheit einer verschneiten Landschaft ein Beweis das es einen Schöpfer-Gott geben muss. Wieso sollte Evolution gefrorenes Wasser so schön machen?

unterwegs im Grüttpark im Schnee

Nachdem wir die Runde des Gebetsspaziergangs abgeschlossen hatten, sind wir noch weiter durch das Grütt spaziert. Diesmal ohne Lampion in der Hand, dann kann man viel besser Fotografieren…

Winter im Landschaftspark-Grütt der Grüttsee ist beinahe zugefroren

Später haben wir den Landschaftspark Grütt in Richtung Kaufland verlassen, dort haben wir uns dann einen heißen Kaffee gegönnt. Weiter zu Fuß die Freundin nach hause begleitet und von dort aus nach hause.

Schrittziel erreicht!

Ob ich morgen auf so eine gute Schrittzahl komme wage ich zu bezweifeln. Aber ich freue mich das ich morgen früh ein paar Stunden im Bäckerladen arbeiten darf. Das erste mal dieses Jahr ein bisschen arbeiten.