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Lockdown-Tagebuch

Tag 74 ( Sonntag 28.2.)

Herzlich willkommen in meinem persönlichen Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich täglich was ich während des Lockdowns erlebe. Heute ist der 74.Tag in Kurzarbeit Null und der 4. Tag nach der Varizen Operation.

Heute Nacht konnte ich ganz normal durchschlafen, keine Störung so wie gestern. Die Schwellung an dem operierten Bein ist so weit zurück gegangen das ich ohne Schmerzen und Hilfsmittel (Kissen für das andere Bein) auf der Seite liegen kann.

Heute morgen war ich sogar vor meiner Schwester wach. Also bin ich in die Küche zum Kaffee machen. Das Gehen und Stehen ohne Stützstrümpfe ist unangenehm. die einzelnen Wunden „ziehen“ etwas… aber auch das würde ich kaum als Schmerzen bezeichnen. Aber es schränkt erheblich ein. Man überlegt sich jeden Schritt drei mal und wie ein Zombie.

Wo ich dann schon in der Küche war nutzte ich das um einen Kuchen vorzubereiten. Nix aufwändiges nur eine Fertigpackung. Ich stellte Schüssel und alle Zutaten zurecht und da kam auch schon meine Schwester aus dem Schlafzimmer.

Kuchenbacken auch wenn man nicht laufen kann?

Sie war ziemlich entsetzt das ich einen Kuchen für sie backen will obwohl ich doch so krank sei. Aber nachdem ich ihr die Zubereitungsangaben auf der Packung vorgelesen hab sah sie ein das das kein großer Aufwand ist.

Nach längerer Diskussion durfte ich den Teig dann einrühren. Das ging schnell, nach 10 Minuten war der Kuchen im Backofen. Aber ich hatte dann auch genug vom stehen… wieder zurück auf die Couch.

Meine Schwester war etwas irritiert, einteils „Bring mir dies“, „Hol mir das“ und dann backe ich nen Kuchen für sie.

Aufstehen und Hinsetzen ist unangenehm!

Der Grund ist das Aufstehen und sich Hinsetzten das schmerzhafteste von allem ist. Deshalb mag ich nicht aufstehen wenn ich auf der Couch bin und mag auch so schnell nicht wieder hin sitzen wenn ich mal stehe.

Der Grund ist, das die größte Wunde direkt in er Beinbeuge ist und sich rund herum ein riesiger Bluterguss gebildet hat. Auch das ist völlig normal. Denn hier fehlt ja eine Vene und das Blut muss sich neue Wege suchen. Am Bein unterstützt der Stützstrumpf die Heilung, aber ganz oben geht das ja nicht.

Der Kuchen ist übrigens gut gelungen und eine Hälfte hat meine Schwester mit bekommen und die zweite Hälfte bringt sie meiner Mutter mit. Es war mir ein Anliegen meiner Mama damit zu zeigen „guck mal es geht schon wieder“ denn sie hatte sich große Sorgen um mich gemacht.

Mini Spaziergang heute

Eine Freundin die ausgebildete Heilpraktikerin ist hat mir geraten am besten mehrmals am Tag ganz kleine Spaziergänge zu machen. Denn die Bewegung hilft das Blut zu transportieren und unterstützt die Heilung.

Nachdem meine Schwester abgereist war bin ich bis zum nahen Rosenfelspark und zurück gegangen. Dort blühen überall Krokusse in allen möglichen Farben. Aber ich gehe extrem langsam… wie eine Oma! Ich kann einfach noch nicht normal große Schritte machen.

Nach der kleinen Runde war ich erst mal platt und später habe ich sogar zwei Stunden Mittagsschlaf gemacht. Auch das meint meine Freundin sei durchaus normal nach so einer OP.

Am späten Nachmittag hab ich noch einmal eine Runde gewagt. Diesmal ging es ein klein Bisschen besser. Auch bin ich etwas weiter gegangen… aber eben im Oma -Tempo.

Als ich wieder in der Wohnung an kam war ich wieder ganz erschöpft. An Nähen oder Handarbeiten konnte ich heute noch nicht denken. Ich bin nicht ganz so fit und deshalb fasse ich mich heute auch kürzer.

Vielen Dank für Deinen Besuch in meinem Lockdown Tagebuch und ich hoffe Du schaust bald wieder hier rein.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 73 ( Samstag 27.2.)

Herzlich willkommen zu meinem Tag 73 im harten Lockdown und Tag 3 nach der Krampfadern Operation.

Es geht mir schon erheblich besser, dieses eigenartige Hitzeempfinden, vor allem Abends und Nachts ist weg und ich kann mich wieder wie gewohnt in meine Bettdecke knuddeln. Offensichtlich ist dieses eine Nebenwirkung von der Narkose.

Im Liegen fühlt sich mein Bein beinahe wieder normal an. Jetzt erst wird mir klar wie geschwollen alles war, ich konnte kaum auf der Seite liegen. Das geht jetzt wieder. Nur das Umdrehen ist nach wie vor leicht schmerzhaft.

Ruhestörung in der Nacht

Ich war schon lang eingeschlafen da wurde ich war vor Gebrüll auf der Straße. Also nicht einfach nur Betrunkene die sich zu laut unterhalten sondern mehrere Personen die sich über längere Zeit richtig anschien. Aus dem Bett aufstehen fällt mir noch schwer, aber als der Radau direkt unter meinem Fenster nicht besser wurde, stand ich auf und ging zum Fenster. Ich bewegte als erstes die Rollladen absichtlich geräuschvoll rauf und runter. Das wirkt manchmal schon wenn die Störer merken das sie Aufmerksamkeit erregen. Aber dies mal half das nicht. Mittlerer Weile war meine Schwester auch schon wach geworden und fragte mich was das los sei.

Ich öffnete das Fenster und sah mehrere Personen mitten auf der Straße sich prügeln! Auch standen noch weitere Personen dabei die wohl die Schläger beruhigen wollten. Aber alle schien sie durcheinander. Ich rief „Hey ist mal Ruhe!“ und „Verschwindet“ aber keiner der Akteure schien mich wahr zu nehmen. Es war einfach viel zu viel Gebrüll.

Ich rufe die Polizei!

Ich drehte mich um, um mein Telefon zu holen, da schrie plötzlich einer „Polizei, Polizei ruft die Polizei“. Okay das war auch gerade mein Gedanke und so wählte ich die Nummer des Polizeireviers. Ich gab an Schlägerei auf der Straße und 5-7 Beteiligte und nach wenigen Minuten waren 3 Polizeiautos da. Die Streithähne ließen sich zwar schnell auseinander treiben, aber viel leiser wurde es nicht. Jeder der Schläger berichtete mit fast der gleichen Lautstärke was angeblich passiert sei.

Also ganz normal drauf waren die alle nicht. Ich vermute sie standen teilweise unter Drogen. Einer von ihnen hatte nackten Oberkörper und auch als er mit den Polizisten sprach schien er nichts von der Kälte zu merken.

Ich blieb nicht lange am Fenster, denn mir kalt. Ich hab nur noch mitbekommen das ein Linienbus nicht weiter fahren konnte wegen den Leuten und den Polizeiwägen auf der Straße.

Meine Schwester und ich gingen wieder ins Bett. Ich war fast eingeschlafen, da rief mich die Polizei zurück. Die hatten noch ein paar Fragen. Ähm ich bin jetzt nicht ganz sicher ob ich auch höflich genug geantwortet hab, denn ich war ja schon bereits das zweite Mal aus dem Schlaf gerissen worden.

Landkreis Lörrach hat keine Ausgangssperre mehr

Bis vor 1-2 Wochen hatten wir hier im Landkreis Lörrach eine nächtliche Ausgangssperre… oh da war es ab 20 Uhr immer schön leise in der Straße. Außer hin und wieder mal ein Hund nichts zu hören. Solche Ausschreitungen waren gar nicht möglich weil keiner raus durfte. Das war ein positiver Nebeneffekte.

Was habe ich heute gemacht

Ich hab erst mal ein wenig länger geschlafen. Dann hat mir meine Schwester Kaffee und Frühstück ans Bett gebrach. Total lieb!

Meine Schwester hatte vorgeschlagen für mich zum Recyclinghof zu fahren. Ich hatte im Keller einige Dinge die schon länger weg mussten, wofür ich ein Auto brauchte um es zu transportieren (alte Matratze). Ich sollte aber mit kommen weil sie Bedenken hatte das sie mit dem fremden Autokennzeichen vielleicht nicht abladen darf.

Am Recyclinghof Lörrach mussten wir Schlange stehen (in den Autos) aber das wurde ganz raffiniert gelöst, man fährt sozusagen eine „Warteschleife“ damit sich die Autos nicht auf die Straße stauen. Das haben sie viel besser gelöst als im Frühjahr 20.

Dafür war es dann im Recyclinghof echt entspannt. Kein Gedränge und Gehupe. Aufgrund meiner frischen Wunde bin ich brav im Auto sitzen geblieben und habe nur den anderen Leuten zu gesehen.

Kleiner Spaziergang

Von dort aus sind wir zum Parkplatz beim Impulsiv gefahren weil wir ein paar Schritte im Grütt spazieren gehen wollten. Meine Schwester hatte aber etwas Bedenken als sie die Wegweiser zur Abstrichstelle und zum Kreisimpfzentrum sah. „Oh nein ich will da nicht hin wo viele Menschen sind“ diese Angst war unbegründet. Die Abstrichstelle war komplett geschlossen und Menschenleer. Bei der zum Impfzentrum umgebauten Sportzentrum war zwar offensichtlich offen (es brannte Licht im Gebäude) doch wir sahen nur einen einzelnen Security vor der Türe stehen.

Vorbei an der Halle gingen wir ein kleines Stück im Sonnenschein. Dabei entstand dieses Foto. Ich finde mein linkes Bein sieht doch noch etwas dick aus, oder?

Danach sind wir wieder nach hause und ich hab nochmal ne Pause und Mittagsschlaf gemacht. Ich bin immernoch schlapper als normal. Aber es wird besser.

Am Späten Nachmittag haben meine Schwester und ich nochmal einen kleinen Spaziergang gemacht, auch nur kurz und nur ganz ebene Strecke. Das gehen geht jeden Tag etwas besser, aber ich mache noch immer sehr kleine langsame Schritte. Und es strengt mich viel mehr an als gewohnt.

mit diesem Schrittergebnis am 3. Tag nach der OP bin ich mehr als zufrieden

Dafür das die OP erst drei Tage her ist gehts mir echt schon ziemlich gut. Wobei ich echt sagen muss das mich die Tatsache das ich jederzeit meiner Schwester sagen könnte „Ich kann nicht mehr, hol das Auto“ hat mich sehr ermutig. Ab morgen bin ich dann wieder allein unterwegs und dann bin ich vorsichtiger.

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Lockdown-Tagebuch

Tag 72 ( Freitag 26.2.)

Herzlich Willkommen zu meinem 72sten Eintrag im Lockdown-Tagebuch auf unterwegsistdasziel.blog. Hier berichte ich täglich wie es mir in dem jetzt schon 72 Tage langen Lockdown geht.

Seit zwei Tagen bin ich nicht mehr nur in Kurzarbeit Null sondern zusätzlich noch im Krankenstand. Nach meiner Krampfadern-OP bin ich 10 Tage krank geschrieben.

Operation während Kurzarbeit

Diese Operation wurde mir vor 3 Jahren schon mal empfohlen aber ich habe sie stets vor mir her geschoben. Bisher hatte ich es immer wieder geschafft das die Beschwerden weniger wurden. Doch sobald ich Zeiten mit zu wenig Bewegung (Urlaub, lange Reisen) hatte kamen sie wieder. Ganz schlimm war es besonders bei heißem Wetter.

Doch diesen Januar traten die Symptome auch bei kaltem Wetter auf und selbst kühle Fußbäder und Wechselduschen brachten keine Linderung. Nachdem ich mehrere Tage viel zu wenig Bewegung hatte kamen nächtliche Schmerzen und Albträume (Beine eingeklemmt, jemand hält mich an den Beinen fest) dazu. Nebenbei habe ich gemerkt das mir wenn ich die Stützstrümpfe mehrere Tagen hintereinander trage mir alle Schuhe die ich mir im letzten Jahr gekauft habe zu groß sind… die alten Schuhe ,von denen ich den Eindruck hatte sie sind zu schmal sind, passen jetzt wieder. Offensichtlich hatte ich schon seit Monaten permanent geschwollene Füße und ich habe das gar nicht so wahrgenommen.

Bisher hatte ich immer Bedenken ob es wirklich notwendig ist dafür 10-14 Tage krank geschrieben zu sein. Aber jetzt im Lockdown, wo ich eh nicht arbeiten darf. Da kann ich mich auch operieren lassen.

Aber hätte ich gewusst das es gar nicht so schlimm ist hätte ich wohl nicht so lange gezögert. Ich finde die Schmerzen sind echt nicht schlimm wie ich das erwartet habe. Man stellt sich das so grausam und blutig vor „Krampfadern ziehen“, aber es ist gar nicht so dramatisch. Wenn Dich das interessiert hier wird das sehr gut erklärt.

Zweiter Tag nach der OP

Heute Nacht hab ich extrem gut und lange geschlafen… über 10 Stunden! Und ich bin endlich nicht mehr vom umdrehen aufgewacht.

Heute Vormittag haben meine Schwester und ich es erst mal langsam und gemütlich angehen lassen… mit einem Frühstück im Wohnzimmer auf meiner Couch, die momentan zu einer Schlaflandschaft für mich umgebaut ist. Also im Grunde „Frühstück im Bett“.

Beim Umziehen dann ein kleiner Schreck, mein Bein ist jetzt auch ganz oben auch mit blauen Flecken übersäht. Aber das hat man mir ja angekündig. Dafür ist die Schwellung zurück gegangen und es ist fast nicht mehr druckempfindlich.

Zur Mittagszeit sind wir dann mit dem Auto nach Müllheim gefahren um dort meine Mutter abzuholen. Sie hat wegen Corona große Angst und wollte uns nicht in ihrer Wohnung empfangen, deshalb gab es wieder ein Kaffee und Kuchen Picknick im Weinberg. So etwas ähnliches haben wir schon mal gemacht. Ich habe unter „Picknick im November“ darüber geschrieben. Meiner Mutter hat diese Art des gemeinsamen Ausflugs sehr gefallen.

In dem Weinberg sind meine Mutter und ich auch ein kleines Stück spazieren gegangen… paar hundert Meter. Denn meine Mutter kann nicht mehr gut laufen und ich mit meiner fischen Wunde gehe momentan das gleiche Tempo wie sie.

Schrittziel nicht erreicht

Das ist aber auch logisch das ich heute das Schrittziel nicht erreichen wollte. Ich hab heute absichtlich kürzer getreten… im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich kann momentan nur kleine Schritte machen. Aber ich bin ganz zuversichtlich das es in ein paar Tagen wieder besser geht.

Vielen herzlichen Dank auch für die Zahlreichen Genesungswünsche die mich auf allen möglichen Kanälen erreicht haben.

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Lockdown-Tagebuch

Tag 71 ( Donnerstag 25.2.)

Herzlich Willkommen in meinem Lockdown-Tagebuch. Es ist der Einundziebzigste Tag in Kurzarbeit Null und der Tag 1 nach meiner Krampfadern OP.

Gestern habe ich Euch nur kurz von meiner Operation berichtet. Diese fand in Weil am Rhein in der Tagesklinik statt. Operiert hat mich Dr.med Volker Herold, dieser ist Chirurg und Phlebologe und auf diesem Gebiet sehr erfahren.

Die Tagesklinik befindet sich direkt neben dem Rathaus und ist daher vom Bahnhof aus gut erreichbar. Alle meine bisherigen Termine dort konnte ich mit der S-Bahn erreichen.

Allerdings für den Operationstag musste ich mir jemanden organisieren der mich mit dem PKW abholt. Denn nach der Narkose darf man mindestens 24 Stunden nicht alleine sein und auch nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Da ich alleine wohne brauchte ich also eine Person die mich abholt und mindestens 24 Stunden bei mir bleibt. Meine Schwester die sonst in Stuttgart lebt hat dafür extra Urlaub genommen. Wofür ich sehr dankbar bin.

Wie geht es mir einen Tag nach der OP?

Heute Nacht konnte ich einigermaßen schlafen. Aber ich wurde mehrfach wach weil mir das Bein weh tat wenn ich mich gedreht habe. Ich musste dann immer erst wieder eine neue Position finden in der nix drück. Aber es tat eigentlich nur weh wenn ich auf eine der Wunden Druck brachte.

Heute morgen ging das gehen und bewegen schon viel besser als gestern. Aber der sehr enge Druckverband behinderte mich schon sehr. Treppensteigen ging zum Beispiel gar nicht, weil ich das Knie nicht anwinkeln konnte. Die zwei Stockwerke waren ein echtes Hindernis.

Heute Vormittag war ich nochmals beim Arzt, es wurden der Druckverband abgenommen und die Wunden kontrolliert. Erst jetzt wurde mir klar wie viele Wunden ich wirklich habe. An Lende und Bein habe ich bestimmt 10-15 kleine Schnitte und mehrere davon wurden genäht.

Mein Bein sieht im Moment noch schlimm aus, mehrere Blutergüsse und rote und blaue stellen. Aber man versicherte mir das das nach solch einer OP normal sei. Die Blutergüsse würden sich in den nächsten Tagen auch noch etwas verteilen und dadurch noch dramatischer aussehen. Bei mir sei alles in Ordnung und die Wunden sehen so aus wie sie aussehen sollen.

Beim Verbandswechsel wurde der Druckverband entfernt und die einzelnen Schnittstellen mit Wasserfesten Pflastern versorgt. Ich darf das Bein jetzt auch wieder duschen. Allerdings mit der größten Wunde in der Lende sollte ich noch etwas vorsichtig sein. Naja, Duschen ohne Lende nass machen finde ich schwierig, ich werde wohl nur den Waschlappen benutzen.

Schon allein die Tatsache das der Druckverband das Bein jetzt nicht mehr so starr macht bringt Erleichterung. Die Arztpraxis habe ich über die Treppe verlassen obwohl ein Aufzug zur Verfügung steht. Wenn ich sie langsam genug mache kann ich fast alle Bewegungen wieder tun. Aber eben ganz vorsichtig und langsam.

Erster Spaziergang

Meine Schwester hat mich wieder mit dem Auto abgeholt, aber wegen des schönen Wetters ein kleines Picnic im Freien vorgeschlagen. Wir sind zum Landesgartenschau-Gelände (LGS) gefahren, auch bekannt als Dreiländergarten.

Auf einer Bank haben wir es uns gemütlich gemacht. Mein Schwester hatte eine Fleecedecke mit gebracht und wir wählten unseren Platz so das ich das Bein hoch legen konnte.

Zweites Frühstück mit Yoghurt und Mandelhörnchen… lecker.

Auf ebenen Wegen und ganz langsam kann ich fast normal gehen. Einzig etwas größere Schritte schmerzen in der Lende. Normal bin ich allerdings ein schneller Geher mit großen Schritten… also muss ich mich ständig bremsen.

Trotzdem haben wir eine kleine Runde im Dreiländergarten gedreht und ich hab schon wieder eine Ecke kennengelernt die ich noch nicht kannte. Auf einem Spielplatz haben wir dieses Bauwerk entdeckt, das ich ideal fand um bergauf und bergab gehen zu üben. Denn hier kann man sich schön festhalten.

Drachen Spielplatz im Dreiländergarten

Heute hat mich alles viel mehr angestrengt als normal. Und mir war extrem warm. Zum einen weil ich jetzt für die nächsten 4 Wochen lange Stützstrümpfe tragen muss und dies noch nicht gewohnt bin und zum anderen hat mir die Sprechstundenhilfe erklärt dass, das auch eine Nebenwirkung der Narkose sein kann und das dies noch ein paar Tage anhalten kann. Hinzu kommt das es heute wirklich sehr warm war.

Als ich heim kam war ich total nass geschwitzt und k.o.. Dann habe ich mich erst mal zum Mittagsschlaf hin gelegt.

Später sind meine Schwester und ich noch kurz in die Innenstadt um die Krankmeldung bei meinem Arbeitgeber abzugeben und dann gab es das erste Eis von der Eisdiele!

Schrittziel war heute egal

Ganz passabel für einen Tag nach der OP. Aber ich muss sagen ohne Begleitung hätte ich mich nicht getraut so weit rum zu laufen. Wir hatten stets die Absprache das meine Schwester jederzeit mit dem Auto abholen könnte falls es nicht mehr gehen würde.

Mich strengt alles viel mehr an als normal, auch das formulieren und schreiben hier. Ich bitte deshalb um Nachsehen wenn ich hier heute sehr viele Fehler eingebaut habe.

Vielen Dank für Deinen Besuch in meinem Lockdown-Tagebuch, ich hoffe Du kommst morgen wieder.

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Lockdown-Tagebuch

Tag 70 ( Mittwoch 24.2.)

70 in Worten Siebzig Tage lang berichte ich nun schon hier täglich im Lockdown Tagebuch!!!

Den heutigen Tag habe ich dazu, genutzt meine Arbeitskraft wieder voll herzustellen und meine Beine zu optimieren. Seit Jahren hatte ich immer wieder Probleme mit Krampfadern. Bisher war es vor allem bei heißem Wetter sehr schlimm. In der kälteren Jahreszeit hatten sich meine Beine immer wieder erholt… Außer diesen Winter. Offensichtlich hat meinen Venen die Bewegung bei der Arbeit gefehlt. Meine Beine sahen schlimmer aus als sonst bei 38 Grad Hitze.

Das ist auch der Grund warum ich die letzten Wochen jeden Tag so viel gelaufen bin. Ohne ausreichende Bewegung konnten meine Beinvenen nicht mehr richtig das Blut transportieren. Auch Stützstrümpfe tragen half nicht mehr. Heute wurde ich am linken Bein operiert.

Die Operation fand unter Vollnarkose statt. Aber ambulant in der Tagesklinik in Weil am Rhein. Es wurde eine Stripping Operation gemacht.

Operation gut überstanden

Die Operation heute Vormittag habe ich gut überstanden. Am Nachmittag habe ich vor allem geschlafen. Ich fühle mich auch noch ziemlich k.o., deshalb wird dieser Text heute auch ziemlich kurz.

Beide Beine in Operations-Stützstrümpfen.

Eine kleine Anekdote von der OP möchte ich Euch dennoch mitteilen. Als der Anästhesist mich aus der Narkose holte sprach er mich an mit „Sind sie wieder da“… ich fühlte mich davon aber leicht gestört, denn ich hab grade geträumt ich würde hoch konzentriert an meinem Laptop tippen. Ich dachte „Wieso stört mich der Mann?“ es dauerte einen Moment bis ich schnallte, dass ich im OP war.

Vielen Dank für die vielen Glückwünsche, Daumendrücken und Gebete für die Operation. Es geht mir jetzt dem Umständen entsprechend gut, die Schmerzen halten sich bis jetzt echt im Rahmen. Um ehrlich zu sein es sind kaum Schmerzen mehr Ziepen und unangenehmes Gefühl.

Vielen Dank für Deinen Besuch in meinem Lockdown Tagebuch, und ich hoffe, Du kommst morgen wieder.

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Tag 69 ( Dienstag 23.2.)

Hier kommt der 69ste Eintrag in meinem persönlichen Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich täglich was ich währen des harten Lockdown so treibe.

Heute war super schönes Wetter und ich hätte größte Lust gehabt zum spazieren gehen, aber das ging heute nicht. So ist das wenn man sich etwas angewöhnt hat. Man vermisst es plötzlich. Die letzten Wochen war ich jeden Tag mindestens 1-3 Stunden irgendwo zu Fuß unterwegs.

heute kein großer Spaziergang

Heute hatte ich mir vor genommen die Wohnung aufzuräumen und zu putzen. Denn morgen kommt meine Schwester. Sie kommt um mich nach meiner Narkose zu betreuen. Denn laut Arzt sollte ich am besten 48 Stunden lang nicht alleine bleiben.

Ich hatte mir ganz viel vorgenommen, was ich alles aufräumen und vorbereiten wollte… natürlich wieder viel mehr als nötig oder machbar.

Am Vormittag sollte ich aber bei meinem Hausarzt die Auswertung der Blutuntersuchung von letzte Woche abholen, denn ich muss diese morgen zur OP mitbringen. Mein Hausarzt ist in der Lörracher Innenstadt, also nicht sehr weit zum laufen. Aber immerhin eine Strecke.

Schrittziel nicht erreicht

Gegen 11 Uhr habe ich bei dem Arzt die Sachen abgeholt, das ging sehr schnell. Weil ich bei meinem Arbeitgeber noch nachfragen wollte ob das mit der Krankmeldung ganz normal läuft wollte ich dort hin gehen. Dabei kam ich an einem kleinen Bäckerladen vorbei vor dem sich eine lange Warteschlange gebildet hatte. Ich kannte gleich zwei Personen in der Schlange und so blieb ich (mit genügend Abstand) stehen und unterhielt mich mit der einen Dame kurz. Ich hab sie seit Monaten nicht gesehen und wir tauschten uns kurz über eine gemeinsame Bekannte.

Von dort ging ich weiter in die Fußgängerzone, dort entdeckte ich eine befreundete Ladenbesitzerin, die gerade ihr Schaufenster dekorierte. Ich klopfte an die Scheibe um ihr zum Gruß zu zu winken, aber sie deutete das ich zum Hintereingang kommen solle. An der Hintertüre mit genügend Abstand sprachen wir eine ganze Weile. Wie es uns so während des Lockdown geht usw. Sie ist „Chefin“ und arbeitet eigentlich jeden Tag trotzdem der Laden zu ist. Sie bietet ihre Waren über Instagram, Facebook und per Whatsapp an. Und hat damit sehr viel Arbeit. Ich finde das cool wie sie und ihr Mann das umsetzen. Noch vor einem Jahr hatten sie beide keine Ahnung von diesen Medien und jetzt unterhalten und informieren sie ihre Kunden auf diesen wegen. Wir unterhielten uns sehr lange… bis eine Freundin von mir vorbei lief.

Natürlich winkten wir sie näher rann (trotzdem 3-5m Abstand) und wir quatschten noch ne Weile zu dritt. Bis dann die Ladenbesitzerin fand das ich mal wieder etwas arbeiten müsste…

Wenn es etwas positives gibt, was die Corona-Pandemie gebracht hat, dann das die Menschen viel mehr bereit dazu sind ihre Tätigkeit für so ein spontanes Schwätzchen zu unterbrechen. Ich habe mich sehr über das Gespräch gefreut!

Zufällige Treffen

Ich wollte aber noch zu meinem Arbeitsplatz und die Freundin wollte in einem Laden was holen also verabredeten wir uns in paar Minuten an gleicher Stelle. Bei mir ging es ganz schnell und als ich wieder am Treffpunkt war kam eine Dame aus meiner Gemeinde auf mich zu. Auch wir unterhielten uns angeregt eine ganze Weile… Bis meine Freundin wieder kam. Auch hier nettes freundliches kennenlernen auf Abstand und keiner ist genervt von den anderen.

Nachdem wir uns dann verabschiedet hatten fragte ich die Freundin „Lust auf Pizza?“ und sie fragte zurück „Penny oder Rewe“ und ich wieder „nee ist schon im Kühlfach… komm mit!“

Ich hatte zuhause zwar noch sooo viel was ich räumen und putzen wollte… aber egal!

Spontanes Mittagessen mit langjähriger Freundin

So kam es das wir beide völlig ungeplant und spontan miteinander zu Mittag aßen. Aber die Information „ich muss noch viel aufräumen“ lies ich ungeniert verlauten. Früher hätte man in so einer Situation vielleicht rumgedrugst und schon von Anfang an gesagt „ich habe keine Zeit“ aber jetzt in dieser isolierten Zeit ist man doch einfach froh um ein zufälliges Treffen und lässt auch mal solche Planänderungen zu.

Erschreckender Anruf !

Als die Pizza noch nicht ganz fertig war klingelte mein Festnetz Telefon und ich ging ran weil ich vermutete das die Tagesklinik mir die Uhrzeit mitteilen will wann ich da sein muss.

Eine offensichtlich weinende Frau begrüßte mich mit „Gut das Du ran gehst es ist etwas schlimmes passiert! Ich habe einen Unfall… ich habe die Frau umgefahren… ich gebe Dir die Polizei“ Ich fragte nur „Wer bist Du?“ denn die Stimme konnte ich echt nicht zuordnen. Eine angebliche Polizeibeamtin wollte von mir wissen ob ich die Frau kennen würde und ob ich ihr sagen könne wie sie heißt, wo sie wohnt und wo sie arbeitet. Ich sagte das ich nicht wisse ob es meine Schwester sei… sie sagte was von Daten abgleichen und ich solle Geburtsdatum von ihr und von mir durchgeben… Ich war total irritiert und verstand gar nicht warum. War jetzt die weinende Frau meine Schwester oder gar die,die sie umgefahren hat. Die angebliche Beamtin wollte mir nicht sagen was genau passiert sei, ich solle erst meine Daten „abgleichen“ nochmal, Name ,Adresse, Geburtsdatum… und dann legte die Person einfach auf!!!

Ich war total erschrocken und rief sofort meine Schwester an. Bei ihr ist alles in Ordnung, doch sie bat mich untere Mutter anzurufen. Auch bei Ihr alles in Ordnung.

Meine Freundin hatte alles mitbekommen und auch sie fand das sehr eigenartig. Das könne doch nicht wirklich die Polizei gewesen sein. Also rief ich noch vor dem Essen die Lörracher Polizei an und die Dame dort meinte „Schon wieder, sowas hatten wir heute schon mal“. Später rief mich ein Polizeibeamte zurück und er bestätigte das es heute bereits mehrere Beschwerden wegen solcher Anrufe gab. Es handelt sich um Betrüger die wohl aufgegeben hätten als sie mein Geburtsdatum hörten. Denn zum richtig gewinnbringend verarscht werden bin ich wohl zu jung.

Aufräumen und Putzen geht auch zu zweit

Nach dem Telefon-Theater musste ich mich erst mal bei nem gemütlichen Kaffee beruhigen. Und eigentlich war ich ganz froh das die Freundin gerade da war.

Doch ich wollte noch sooo viel aufräumen…

Ich holte den Staubsauger und wir fingen zu zweit an mein Wohnzimmer zu putzen. Sie half mir mit den großen Blumentöpfen und goss alle Pflanzen.

In der Küche hatte ich noch alles rum liegen vom Nähen und alles voller Fäden und Fusseln… Auch hier half sie tatkräftig mit. So schafften wir es binnen kürzester Zeit das kreative Chaos in eine aufgeräumte Küche zu verwandeln.

so leer war mein Küchentisch seit Weihnachten nicht mehr! Selbst die Nähmaschine hat endlich wieder ihre Staubschutzhülle an.

noch mehr Aufregung

Dann kam ein wichtiger und schon länger erwarteter Anruf für meine Freundin. Ich hatte vorher kein Ahnung das sie so dringend auf Nachricht wartet… doch als die gute Nachricht dann endlich kam konnte sie darüber reden. Es gab einen Grund warum sie mir lieber beim Putzen hilft als alleine zuhause zu grübeln. Doch jetzt wo die Zitterpartie ausgestanden war, war sie happy!

Zur Feier des Tages wollte sie mich zum Abendessen einladen, welches sie im nahen Lebensmittelmarkt erst besorgen musste. In der Zeit habe ich die Handstulpen, die in diversen Tüten und überall in der Küche lagen in eine Schachtel sortiert und gezählt… es sind 25 Paar!

Das ist die Schachtel mit den fertigen Handstulpen
Die Schachtel ist noch halb voll und ich habe noch immer soooo viel Stoff. Ich habe beschlossen während des Lockdowns nochmals 25 Paar zu nähen und diese dann bis zum Herbst einzumotten.

Während dem Kochen haben wir dann auch noch mein Schlafzimmer aufgeräumt und gesaugt. Die Freundin hat gerade bei den vielen rumliegenden Klamotten sehr professionell „angepackt“… man merkt halt das sie Bekleidungsverkäuferin ist. Kleidung aufräumen kann sie 😉

Vielen Dank fürs Lesen und hoffentlich besuchst Du mich bald wieder in meinem Lockdown Tagebuch

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 68 ( Montag 22.2.)

Herzlich willkommen in meinem Lockdown-Tagebuch. Hier kommt schon der 68ste Tag. Seit 68 Tagen befinde ich mich im „harten Lockdown“ in Kurzarbeit Null.

Heute wäre eigentlich „Morgenstraich“ in Basel. Der Höhepunkt der Basler Fasnacht. Corona bedingt ist dieses Jahr schon lange alles abgesagt. Doch das war schon vor einem Jahr auch schon so! Am 26. Februar 2020 hatte ich noch über die Sonderzüge die zu diesem Event eingesetzt werden sollen geschrieben… um wenige Tage später zu ergänzen das alles abgesagt ist.

Bis dahin habe ich in meinem Blog unterwegsistdasziel.blog hauptsächlich über Reisen und Verkehrsmittel geschrieben. Mit mäßigem Erfolg. Am 2.3.2020 war genau dieser Artikel der meistgelesene bis dahin! Mir kam es vor als interessieren sich die Leute mehr für eine Fahrt die keiner mehr macht, als für all die Reisen die ich bisher gemacht habe.

Offensichtlich ist das wohl so, wenn alles klappt ist das „schön“ aber mehr nicht. Aber wehe es geht etwas gehörig schief, dann wird es erst interessant. Das ist wohl auch der Grund warum wir in Zeitungen und Nachrichten viel mehr negative Meldungen lesen als positive.

Was habe ich heute gemacht?

Heute bin ich etwas später aufgestanden und habe mich schon am morgen daran gemacht die restlichen Stoffherzen zusammen zu nähen. Denn ich wollte heute unbedingt das Päckchen weg schicken. Morgen komme ich eventuell nicht mehr dazu, denn ich muss mein „Krankenbett“ (auf der Couch) und mein „Gästebett“ (in meinem Schlafzimmer) vorbereiten. Dazu muss ich ein wenig umräumen. Und natürlich muss ich das Bettzeug neu beziehen für meine Schwester, die Urlaub genommen hat um ein paar Tage bei mir zu bleiben und mich „zu pflegen“.

Das ist die prall gefüllte Schachten mit den Stoffherzen die ich als Spende an die Onkomützen.de sende. Unter Onkomützen haben sich zahlreiche Ehrenamtliche organisiert, die für Krebspatienten, die durch eine Chemotherapie die Haare verloren haben, kostenlos Mützen herstellen. Dabei gibt es gehäkelte, gestrickte und genähte Mützen aller Stilrichtungen. Die Patienten dürfen sich kostenlos welche aussuchen und müssen wenn möglich nur das Porto bezahlten.

Die Kosten für die Materialien und Webseite werden von Spenden finanziert. Denn es ist Ziel den Bedürftigen die Mützen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ich spende heute 41 kleine Stoffherzen, die als kleine Zugabe und Aufmerksamkeit gedacht sind. Jede Patientin (die meisten sind Frauen) die Mützen anfordert bekommt eine kleine Zugabe. Das sind immer mal wieder mehr oder weniger sinnvolle Kleinigkeiten.

Was ich vorher nicht wusste: So ein kleines Herz aus Baumwollstoff kann bei einem Krebspatienten mit einem Port für die Chemotherapie einen praktischen Nutzen bringen. Denn man kann so ein kleines weiches Herz je nach Lage des Ports unter den Port stecken um Druckstellen oder unangenehmes Wackeln zu vermeiden.

Was für mich anfänglich nur eine Resteverwertung war kann irgendwo tatsächlich jemandem helfen und sein Leid wenigstens ein klein Bisschen lindern.

Wenn Du die Arbeit der Onkomützen auch unterstützen möchtest kannst Du Hier per Paypal Spenden. Weitere Informationen dazu unter: Onkomützen.de

Mein Spaziergang heute

Nachdem ich gleich mehrere Päckchen zur Post gebracht habe bin ich gleich weiter auf meinen Spaziergang gegangen. Wieder mit der KM-Zählerfunktion, aber heute musste ich nicht dauernd darauf achten was die App sagt. Denn ich hatte ein Ziel. Ich hatte vor ein paar Wochen mal ein Haus das zum Verkauf steht mit einem halb verwitterten Makler-Schild gesehen und einer Bekannten die Immobilienmaklerin ist davon erzählt. Diese wollte jetzt genaueres wissen. Aber ich war mir nicht mehr ganz sicher wo das genau war… also spazierte ich heute dort in der Gegend herum und suchte dieses Haus.

Zu meiner Verwunderung habe ich es nicht mehr gefunden. Ich bin mehrere Straßen abgegangen, durch die ich die letzten Wochen gegangen bin… und dann noch ein paar Wege und Straßen dazwischen. Aber ich fand dieses Haus mit dem verwitterten Schild nicht mehr. Entweder verwechsle ich das (kein wunder bei sooo vielen Spaziergängen in der letzten Zeit) oder das Schild ist mittlerer Weile weg.

Ich kam an mindesten zwei Häusern vorbei die offensichtlich gerade Kernsaniert werden, also alle Fenster raus und der Vorgarten komplett abgeholzt. Es könnte also auch sein das es eines von denen gewesen ist.

Aber das Haus suchen war ganz spannend, ich bin dadurch das ich abgelenkt war in dem Gebiet bestimmt 3-4 km hin und her gelaufen.

Nach etwa einer Stunde Suche habe ich dann aufgegeben. Von dem Wohngebiet bin ich diesmal von der anderen Seite auf das Gelände der DHBW gelangt. Über die Duale Hochschule habe ich bereits am Tag 28 und Tag 63 berichtet. Diesmal habe ich mir den Schulhof näher angesehen und gemütliche Liegestühle entdeckt. Geschwungene Holzliegen ähnlich wie die im Hebelpark. Da mir schön warm war und die Sonne schien hab ich es mir auf einem bequem gemacht.

Selfie über Kopf

Auf dem menschenleeren Hochschulgelände hat mich ja eh keiner gesehen und so hab ich den Liegestuhl einfach mal falsch herum getestet… ich soll ja die Beine hoch legen… immerhin eine lustige Perspektive für ein Selfie

Nach einer guten halben Stunde auf dem Liegestuhl wurde es mir dann doch etwas frisch und ich bin weiter bis zur Homburg-Siedlung gelaufen wo ich eine Bekannte in ihrem Garten besucht habe. Ich hatte sie kaum richtig begrüßt da hieß es „komm wir trinken einen Kaffee in der Sonne“. So gefällt mir das, ein Kaffeekränzchen auf Abstand im Garten und als die Sonne dann fast weg war bin ich nach hause gelaufen.

Schrittziel erreicht

Bei herrlichem Wetter und wieder fast 18 Grad habe ich heute mein Schrittziel erreicht. Morgen werde ich das wohl nicht schaffen, denn ich muss hier zuhause noch einiges aufräumen und putzen denn meine Schwester kommt zu Besuch.

Mittwoch ist dann meine Krampfadern-OP

Vielen Dank für Deinen Besuch auf „unterwegs ist das Ziel“. Ich hoffe Du schaust morgen wieder rein in mein Lockdown-Tagebuch.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 67 ( Sonntag 21.2.)

Willkommen zu meinem Tag 67 in meinem persönlichen Lockdown-Tagebuch. An dieser Stelle berichte ich jeden Tag was ich während des Lockdowns erlebe.

Der Heutige Eintrag kommt ein wenig später wie sonst, weil ich noch bis etwa 19 Uhr zu Fuß unterwegs war. Insgesamt denke ich das ich zukünftig die täglichen Berichte erst etwa 21 Uhr veröffentlichen werde. Denn mittlerer Weile ist es viel länger hell und es kann deshalb jetzt öfters vorkommen das ich erst so spät nach hause komme.

Vielleicht denkt man das als Außenstehender nicht, aber um einen dieser Tagesberichte zu verfassen brauche ich etwa 1,5 bis zwei Stunden, je nachdem wie viele Bilder ich bearbeiten muss.

Als ich mit diesem Lockdown Tagebuch begonnen habe, wurde es um 17 Uhr schon dunkel und da war ich selten noch draußen. Heute bin ich erst um 18 Uhr in Brombach los gegangen. Ich denke derartige Ausflüge kommen jetzt dann öfters vor.

Ja ist denn schon Frühling?

Heute war es hier in Lörrach 18 Grad! Ich hatte die leichtere Übergangsjacke an, aber beim schnell gehen in der Sonne war sie mir zu warm und ich hab sie abgezogen. Die Sonne schien heute den ganzen Tag bei strahlend blauen Himmel.

Heute habe ich einen Bekannten in Brombach besucht und wir haben uns mit einer Tasse Kaffee in den Garten gesetzt und sind dort über eine Stunde in der Sonne gesessen… ohne Jacken. Hiermit ist die Gartensaison eröffnet…

das erste mal Kaffeetrinken im Garten am 21. Februar bei 18 Grad

Mein Bekannter mochte das Bild nicht, weil seine Frisur mehr als schlimm aussah… Seine Haare sind viel zu lang und dann stand ihm auch noch durch eine Windböe eine Strähne hoch. Total hässlich…

Er hat sich die Tage einen Langhaarschneider gekauft, hat ihn aber noch nicht ausprobiert. Nach diesem Bild bot ich ihm an das ich ihm die Haare damit schneiden. Vor vielen Jahren habe ich meinem Freund damals die Haare mit einem Maschinchen geschnitten, aber das ist sehr lang her. Aber viel schlimmer als vorher konnte es fast nicht aussehen.

Kurz darauf sah er wieder 20 Jahre jünger und viel seriöser aus! Er war von dem Ergebnis so begeistert das er eine Flasche Sekt auf gemacht hat. So kam es das wir mitten am Tag auf eine Frisur anstoßen… die Corona-Auswirkungen zeigen langsam eigenartige Blüten.

Was habe ich sonst noch gemacht?

Heute morgen war ich um 8:30 schon wach obwohl es gestern bei der Karaoke-Party doch etwas spät geworden war.

Am morgen habe ich mich intensivst mit schon länger geplanten Blog-posts beschäftig. Einen langen Text hab ich fast fertig gehabt, aber eine Person die ich gebeten hatte mal drüber zu gucken findet ihn zu lang und so werde ich ihn wohl in 2 oder 3 Einzeltexte zerlegen.

Dann habe ich noch ein weiteres Grafikprogramm neu installiert. Dieses Programm hatte ich bereits, aber die neue Version ist schon wieder irgendwie anders strukturiert und ich muss mich da erst wieder neu rein fuchsen.

Leider nichts genäht

Leider habe ich weil ich viel zu lange am Blog geschrieben und an dem Programm gefummelt. So blieb keine Zeit mehr zum Nähen. Ich war ja mittags nach Brombach gelaufen. Morgen will ich dann unbedingt das Päckchen mit den Herzen für die Onkomützen fertig machen und verschicken.

Schrittziel erreicht

Heute war ich in Brombach verabredet und bin hin und zurück gelaufen. Eigentlich super, könnte ich öfters machen… diese Woche kommt jetzt erst mal meine Krampfader-OP mal sehen wie schnell ich danach wieder weit laufen kann.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 66 ( Samstag 20.2.)

Herzlich willkommen zu meinem sechsundsechzigsten Eintrag in meinem persönlichen Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich was ich während des zweiten, harten, viel zu lange dauernden Lockdown die ganze Zeit tue.

Seit 66 tagen muss ich nicht zur Arbeit. Keine Termine, kein Stress, kein Zeitmangel,… und beinahe keine richtige Struktur. Dazu muss ich noch anmerken ich bin Single und wohne alleine. Die Grundidee hinter diesem Lockdown-Tagebuch war, mich selbst etwas zu disziplinieren etwas sinnvolles mit meiner Zeit zu machen. Ich dachte wenn ich jeden Tag berichten muss was ich gemacht habe, dann mache ich mehr. Diese Theorie ist aufgegangen und ich muss zugeben das ich mittlerer Weile echt froh drum bin.

Was habe ich heute gemacht?

Zuerst hatte ich gestern vergessen den Wecker wieder abzuschalten und so hat er mich um 7 Uhr geweckt. Das hat mich im ersten Moment etwas geärgert aber ich bin dann auf geblieben.

Am Morgen habe ich mich dann am Laptop mit der Lörracher Stadtgeschichte beschäftigt. Denn ich plane mehrere Blogartikel über Orte in Lörrach und da wollte ich besser Bescheid wissen. Echt interessant was man so alles heraus findet wenn man sich Zeit dafür nimmt. So viel Zeit wie jetzt gerade werde ich hoffentlich so schnell nicht wieder haben und deshalb möchte ich diesen Lockdown dafür nutzen neben Do-it-yourself-Anleitungen auch noch mehr Lörrach-Blogartikel für meinen Blog zu schreiben.

Einen paar interessante Informationen die ich noch verarbeiten möchte habe ich mir auf der neuen Festplatte gespeichert. Dazu brauchte ich wieder ein kleines Hilfsprogramm, das ich kürzlich schon mal installiert hatte aber durch den Tausch der Festplatte ist ja alles weg.

Weg sind auch noch ganz viele andere Programme, die zwar alle „open source“ (kostenlos) sind, aber ich musste sie alle neu suchen und installieren. Das hat heute einiges an Zeit gebraucht.

Neue alte Software installiert

Unter anderem habe ich Discord installiert. Diese Plattform ist eigentlich für Tagungen und Schulungen entwickelt und weil es so leistungsfähig ist bei Gamern sehr beliebt. Ich brauche dieses Programm heute Abend für die online Karaokeparty.

An dieser Veranstaltung die alle 14 Tage stattfindet habe ich schon mehrfach teilgenommen, und auch schon mal darüber berichtet. Unter Karaokeparty mit Jan Böske erfährst Du mehr darüber. Der Link zur heutigen Veranstaltung ist hier .Für diese Veranstaltung brauche ich auch Zoom und hoffentlich ärgert mich der Computer nicht wieder und es funktioniert das ich beides gleichzeitig auf dem Rechner mache.

Die kaputte Festplatte ist leider genau während der letzten Veranstaltung verreckt.

Selber machen ersetzt den Friseur

Dann habe ich mir die Haare gefärbt. Das ist für mich allerdings nichts neues. Seit ich etwa Mitte 30 war wurden meine Haare immer mehr grau. Schon seit Jahren färbe ich mir die Haare selber, weil es bei meiner Haarlänge beim Friseur immer horrend teuer ist. Ich bin noch nie gerne zum Friseur gegangen, ich fühle mich da immer irgendwie hilflos ausgeliefert… beinahe ähnlich wie beim Zahnarzt.

Jetzt im Lockdown hatte ich bisher nichts an der Farbe gemacht, aber nach 2 Monaten war der graue Ansatz schon sehr massiv. Und jetzt wird das Wetter wärmer und ich kann nicht mehr dauernd Mütze oder Kapuze anziehen…

Das Färben hat gut geklappt, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und geschnitten habe ich mir die Haare dann auch noch selber.

Selfie heute Nachmittag

Dieses Bild ist jetzt nicht wirklich ideal zum Frisur zeigen. Das habe ich unterwegs an der Wiese (Fluss) gemacht. Eigentlich um zu zeigen das es heute so mild war, das ich die Jacke ausziehen konnte und im Hintergrund sitzen die Leute am Wasser.

Am Tag 49 habe ich hier auch Bilder gemacht, da wo die Personen jetzt sitzen war alles überflutet.

Frühlings Spaziergang

Heute bin ich nach dem Mittagessen alleine los gegangen. Erst mal nach Lörrach Stetten, dort über die Wiese (Fluss) und dann denn Fußweg Richtung Tüllingen.

Schon zu Anfang meines Spazierganges habe ich die Winterjacke ausgezogen und mir um den Bauch gebunden. Doch da am Berg wurde es mir dann richtig warm. Ich wollte zwar erst bis nach Obertüllingen laufen, aber dann fand ich die schmalen Wege parallel des Hangs, zwischen Schrebergärten attraktiver als weiter durch den Weinberg bergauf. Und da keiner auf mich wartet und ich niemandem versprochen hatte oben an zu kommen habe ich einfach die Richtung gewechselt. Ist ja egal wo ich laufe, Hauptsache ich laufe.

Doch dann kam ich an eine Bank, sie sah aus wie frisch aufgestellt, der Boden darunter war frisch aufgeschüttet und ordentlich her gerichtet. Auf den ersten Blick war mir nicht klar ob das jetzt öffentlich oder privat ist. Mir war nach einer Pause also setzte ich mich hin und genoss die Aussicht.

Kurz darauf kam ein Auto und hielt genau neben mir. Der ältere Mann kam direkt auf mich zu. Ich hab mich schon entschuldigt das ich auf der Bank sitze doch er meinte freundlich ich solle sitzen bleiben: „dafür habe ich sie ja gemacht“. Es war wirklich seine Bank.

„Bleiben Sie sitzen, ich mache weiter mit dem Bäume schneiden“ sagte er und holte eine Leiter aus einem Unterstand. Aber wie er die Leiter getragen hat, und wie er den Hügel runter und wieder rauf ist, ist er nicht mehr der fitteste… ich bot ihm meine Hilfe mit er Leiter an. Aber er lehnte ab.

Schließlich platzierte er die Leiter an dem Baum neben der Bank. Wieder wollte ich helfen aber er meinte „keine Angst ich mach das öfters“. Weil ich das aber nicht mit an sehen konnte wie er da hoch klettert habe ich mich freundlich verabschiedet und bin weiter.

Die Gärten am Tüllinger

Das Wetter war einfach perfekt zum Spazieren gehen und so schlenderte ich gut gelaunt durch die Gärten. Da gibt es wirklich sehr viele Schrebergärten und in mindestens jedem zweiten war jemand am werkeln oder in der Sonne sitzen. Es gibt dort Hühner und eine Voliere mit ganz vielen Kanarienvögeln. Langweilig war es jedenfalls nicht.

Irgendwann kam ich wieder an der Wiese an. Von dort aus bin ich dann zu dem Bekannten der nahe der Tümringer Brücke wohnt. Der hatte aber keine Zeit und so bin ich nur kurz zur Toilette und bin dann wieder zur Tüllingerbrücke gelaufen. Von dort mit einem Umweg nach hause und so habe ich mein

Schrittziel für heute erreicht!

Da ich mein Wortziel für heute auch erreicht habe, und noch etwas für die online-Karaokeparty heute Abend vorbereiten muss, komme ich jetzt zum Schluss.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 65 ( Freitag 19.2.)

Willkommen im Lockdown-Tagebuch zum Bericht über den Tag 65. Hier berichte ich jeden Abend was ich den Tag über in dieser eigenartigen Zeit gemacht habe.

Heute bin ich etwas spät dran mit dem schreiben, denn ich bin eben erst zuhause angekommen.

Freitags ist eigentlich der einzige Tag an dem ich meine Freundin besuche. Bis vor 3 Jahren hat sie nebenan gewohnt und wir konnten uns auch abends mal kurz besuchen. Wir gehen gemeinsam in die gleiche Gemeinde.

Heute hat sie mich gefragt ob ich irgendjemand von unserer Gemeinde seit Dezember gesehen habe… ähm… ich habe tatsächlich seit dem 16. Dezember nur 3 Personen aus unserer Gemeinde getroffen. Mit paar wenigen habe ich per Whatsapp und per E-Mail Kontakt aber das nur sporadisch. Echt traurig, wenn man bedenkt das man sonst jeden Sonntag 100-200 Leute gesehen hat und mindestens mit 10 von ihnen auch mal gesprochen hat.

Mal paar Wochen keinen sehen ist mal ganz erholsam, aber soooo lange?!

Ich habe mich gerade aufgeregt!

Seit über zwei Monaten isoliere ich mich von den Menschen, treffe pro Tag höchsten 1-2 Leute, gehe Stundenlang spazieren um Gesund zu bleiben. Achte auf meine Ernährung und tue alle um gesund und fit zu bleiben. Und als ich gerade an der S-Bahn-Station vorbei musste dachte ich ich seh nicht richtig:

Im Wartehäuschen, das eigentlich nur 4 Sitzplätze hat 15-20 Jugendliche die aufeinander saßen (zu dritt auf einem Sitzplatz) die anderen standen dicht gedrängt drum rum. Im angrenzenden Park nochmal so viele Junge Leute. Zufall?

Die Schranke war schon geschlossen, weil ich nicht warten wollte bin ich auf dem Bahnsteig zu der nächsten Schranke gelaufen, in der Zeit in der der Zug einfährt, hält und weiterfährt kann ich bis zur nächsten Schranke gehen. So kam ich an den vielen Jugendlichen Im Hüttchen und davor vorbei, immerhin hatten ein paar von ihnen Mundschutz an und drei von ihnen machten mir freundlich Platz als ich vorbei kam… ich war so etwa 20-30 Meter weg da sprangen die drei ins Gleisbett und überquerten kurz vor der Einfahrenden S-Bahn die Gleise!!!

Mutprobe oder was?!

Zufällig (?) standen an allen 4 Schranken zeitgleich mehrere Gleichaltrige. Neben zwei von ihnen musste ich auf die Öffnung warten, da habe ich deren Unterhaltung mit gehört. „War schon cool wie er das gemacht hat“ „Boah was meinst wenn was passiert wäre… was kostet wohl so ein Zug?“

Das die Jungs auf den Gleisen ihr Leben riskiert habe war gar kein Thema, stattdessen wurde diskutiert ob man behindert ist wenn man denkt so ein Zug sei nur Hundertausend wert. Wieso fragen die sich das in dem Moment? Denken die etwa so ein Zug geht kaputt wenn er über drei Halbstarke fährt?

Soo viel Blödheit auf einem Fleck!!!

Um ehrlich zu sein, ich empfinde die Dummheit von so vielen Jugendlichen als größere Bedrohung für meine persönliche Sicherheit als den Corona-Virus.

Alle reden vom Abstand halten, aber wäre diese Mutprobe schief gegangen wären mir wahrscheinlich die Leichenteile um die Ohren geflogen!

Themawechsel!

Was habe ich heute gemacht

Heute musste ich früh aufstehen. Ich hatte den Wecker gestellt denn ich sollte um 8 Uhr zur Blutabnahme beim Arzt sein. Nüchtern ohne Kaffee… ääääähmmmmm… es fiel mir wirklich schwer richtig wach zu werden. Mir fehlte mein Kaffeeritual auf der Couch einfach.

Aber ich schaffte es grad noch rechtzeitig in die Klamotten zu springen und mich auf den Weg zu machen… ich musste bissel schnell gehen… macht ja nix, bringt den Kreislauf in Schwung.

Und dann in der Praxis, nee sie sind über 40 da müssen wir zur Vorbereitung für eine OP nicht nur Blut abnehmen sondern auch ein EKG machen. Okay.

Etwas unangenehm, ich war ja nicht frisch geduscht, und jetzt Oberkörper frei machen. Ach und an die Fußgelenke müssen sie auch Kontakte anschließen? Socken runter ziehen geht aber nicht, das sind Stützstrümpfe! Also Ausziehen bis auf die Unterhose. Peinlich!

Bis alles erledigt war, war es dann schon nach neun Uhr.

Erst mal nen Kaffee

Der Backwerk Laden bietet Coffee to go an. Und ich gönnte mir einen ganz großen Becher. Blöde Idee, der war so heiß das man ihn nicht gescheit tragen kann und kühlt sehr langsam nur ab.

Da man sich in und vor dem Laden nicht aufhalten darf bin ich mit dem Becher zielstrebig zur nächsten Mauer… von da zur Nächsten… zu einem Stromkasten… ein Brückengeländer… ein weiterer Stromkasten. Man findet Abstellmöglichkeiten wenn man sie sucht.

Nach einer halben Stunde hatte ich den Becher dann leer und hab beschlossen einen gaaanz großen Umweg zu machen. Unter anderem habe ich mir die Philippe-Suchar-Str. näher angesehen und beschlossen das ich darüber demnächst was schreibe, ich denke das man da was interessantes draus machen kann.

Als ich zuhause ankam hatte ich allerdings erst 5000 Schritte. Aber der Tag war noch lang.

Nähvorhaben noch nicht erledigt

Die Schachtel mit den Stoffherzen für die Onkomützen.de ist noch nicht ganz voll. Ich hoffe das ich sie morgen fertig machen kann.

Aber ich habe wieder Handstulpen zugeschnitten und ein Paar fertig gemacht. Trotz Sonnenschein und blauen Himmel war ich weder produktiv noch konnte ich mich aufraffen raus zu gehen… Doch dann war es wohl doch für etwas gut das ich noch zuhause war, denn der Hermes Bote brachte mir ein Päckchen

Schnäppchen gemacht

Ich hatte letzte Woche bei Ebay auf ein Paar Schuhe geboten. Im Angebot stand das sie getragen seien… Ich hab sie genau angeguckt, sie sind wie neu!!! Die hatte noch niemand auf der Straße an:

schwarze Bequem-Schuhe von Hush Puppies

Die Schuhe passen, ich bin damit heute Nachmittag bis nach Stetten zu meiner Freundin und zurück gelaufen und keine Druckstelle oder irgendwas. Für diese Schuhe habe ich 8 € bezahlt !!!

Schrittziel knapp nicht erreicht

Aber ich bin dennoch ganz zufrieden. Dieses Schrittpensum werde ich die nächsten Tage noch durchziehen. Am Mittwoch werde ich an den Krampfadern operiert und kann dann vermutlich paar Tage nicht gut laufen aber danach soll ich dann wieder. Mal sehen wie das wird.

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