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Downtown Karaoke & Bar in Hannover

Gestern Abend war ich nach meiner etwas abenteuerlichen Reise mit der Bahn direkt vom Bahnhof aus bei der „Bayrischen Botschaft“ lecker essen und danach zum Karaoke in der Downtown Bar.

Wenn Du meinen Bericht über die gestrige Anreise noch nicht gelesen hast, dann hole das unbedingt nach. Dann wird Dir klar, das ich etwa 45 Minuten später angekommen bin, was unsere Zeitplanung etwas durcheinander brachte. Statt zuerst das Gepäck abzuladen sind wir direkt ins Nachtleben gestartet.

Das Restaurant „Bayrische Botschaft“ heißt eigentlich Paulaner am Thielenplatz. So ein zünftiges Lokal hätte ich hier in Hannover nicht erwartet. Umso überraschter war ich über das gemütliche Ambiente in dem liebevoll eingerichteten Wirtshaus. Wir bekamen einen Platz unter einem Kastanienbaum zugewiesen und es gab es reichhaltiges und leckeres Essen!

Nach dem Essen habe ich die gepflegten und relativ geräumigen Toiletten genutzt um mich um zu ziehen. Für die Zugfahrt hatte ich Sicherheitshalber nochmal Stützstrümpfe an, und dazu einen Rock weil das einfach angenehmer ist. Für die Karaoke Bar habe ich diesen dann gegen eine Jeans getauscht.

Downtown Karaokebar

Die Downtown Karaokebar liegt nicht weit entfernt. Beides in der Nähe des Hauptbahnhofst. Die Downtown-Bar befindet sich in der Prinzenstrasse 8 und ist vom Bahnhof aus in 10 Minuten erreichbar. Allerdings hätte ich als Ortsfremde sie wohl kaum gefunden. Die Bar Befindet sich in einem beinahe Historischen Gebäude und sieht von außen so gar nicht nach Bar aus. Die Räumlichkeiten befinden sich im ersten Stock und man erreicht die Bar über ein breites Treppenhaus, das wirkt als kommt man in ein Geschäftsgebäude. Nur ein Kleiner Aufsteller auf dem Gehweg gibt einen Hinweis auf das Lokal.

Schönes Ambiente

Die Karaokebar besteht aus einem grossen leicht verwinkelten Raum mit angenehmer Beleuchtung. Es gibt mindestens 20 kleine Tische die auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind. Es gibt Stehtische und normale Sitztische aber immer mit bequemen Lederstühlen. Die Farbgestaltung ist eher modern und schlicht, aber es gibt Bunte Lampen und im Verlauf des Abends auch Diskolichter.

Die Bühne ist etwa 50 cm hoch und bietet selbst für Gruppen mit 8-10 Sängern genügend Platz. Der Bühnenhintergrund ist eine Projektionsfläche für die Texte aber auch über den Raum verteilt gibt es mehre Monitore die das Karaoke-Video zeigen.

Was ich auch gut gelöst finde ist das direkt mittig vor der Bühne ein weiterer Bildschirm für den Sänger ist, dieser schaut also das Publikum immer an, auch wenn er noch „am Text klebt“.

Die Tonqualität würde ich als Laie als sehr sehr gut bezeichnen. Auf der Bühne hört sich der Sänger selbst sehr gut. Es gab keine unangenehmen Störungen wie knacken oder Rückkoplungen. Meine Begleitung ist Musiker und tritt regelmäßig an verschiedenen Orten auf er bezeichnet den Sound hier auch als sehr gut.

Einzig als es gegen später sehr voll wurde und der Geräuschpegel der Zuschauer sehr hoch wurde hatten wir bei 2-3 Liedern den Eindruck der Gesang sei zu leise. Dafür hat uns aber auch keiner die Ohren abgebrüllt.

Über Öffnungszeiten und Veranstaltungen in der Downtown-Bar kann man sich auf deren Facebookseite informieren.

So war mein Karaoke-Abend in Hannover

Als wir in der Downtown-Bar ankamen waren vor uns vielleicht 2-3 Gäste da. Doch schon bald kam eine kleine Gruppe dazu. Ohne langes Blabla oder Begrüßung ging es los. Die erste Stunde sangen mein Begleiter, ich und zwei Frauen aus der anderen Gruppe abwechselnd. Das ist echt angenehm wenn man sich in einer fremden Location erst mal mit nur wenig Publikum eingrooven kann.

Doch nach und nach kamen immer mehr Leute und es kamen dann auch weitere Sänger an die Reihe.

Es war schon fast 22 Uhr da kam eine große Clique Jugendliche rein. Die Jungen Leute waren Maximal 20 Jahre alt und unterhielten sich teilweise in Italienisch , Spanisch und englisch. Sie schoben mindestens 3 Tische zusammen und bis sie endlich alle saßen war es etwas sehr laut und unruhig. Dann kamen noch mehr dazu und es waren wohl um die 30-40 Jugendliche die sich wohl alle untereinander kannten.

Ich dachte schon „oh weia, jetzt kippt die Stimmung“ aber das war nicht der Fall. Die „Kids“ gingen begeistert mit als die anderen Gäste sangen.

Als dann eine junge Dame aus der Gruppe dran war applaudierten sie sehr laut und irgendwie sprang der Funke über, ab da wurde jeder Sänger jubelnd empfangen.

Total krass fand ich als ich aufgerufen wurde und nicht schnell genug auf dem Weg zum Moderator war. Ein Tisch voller junger Leute begann „U-Schi U-Schi“ zu brüllen bis ich auf der Bühne war. Wenn man so angefeuert wird macht das Singen noch mehr Spaß.

Die Stimmung wurde sehr ausgelassen und herzlich und jeder feierte jeden Sänger egal ob gut oder schlecht gesungen wurde. Wobei eigentlich kein wirklich schlechter Auftritt dabei war. Es gab keine Besoffenen bei denen ich den Titel nicht erkennen konnte…

Aber es wurden ein paar Titel dargebracht die ich zuvor noch nicht kannte. Das finde ich meist sehr interessant, aber das ist oft ein Stimmungskiller. Aber nicht gestern Abend. Auch nach einer Ballade waren die Leute schnell wieder in der Stimmung mit zu gehen.

Mein persönlicher Karaoke Höhepunkt

Das es relativ gut ankommt wenn ich „Hit me Baby one more Time“ singe, kenne ich bereits. Aber gestern Abend war der Hammer. Die italienischen (oder spanisch keine Ahnung) Jugendlichen tanzten ausgelassen direkt vor der Bühne und sangen mit, eine supertolle Stimmung! Die Kids feierten mich richtig. Das hat mir so grosse Freude gemacht, ich war danach wie berauscht. Ich kann Musiker gut verstehen die süchtig danach sind.

Doch auch die Auftritte der anderen Teilnehmer habe ich sehr genossen und öfters getanzt und mitgesungen. Es war ein wunderschöner Abend und ich finde es hat sich der Weg nach Hannover dafür gelohnt.

Kurzer Besuch in Hannover

Übernachtet habe ich bei einem Freund, auf einem komfortablen elektrisch aufblasbaren Gästebett im Wohnzimmer. Am Morgen haben wir erst mal lange ausgeschlafen und so gegen 10 Uhr gab es dann Frühstück.

Der Bekannte ist ambitionierter Musiker und er hat mir ein paar Songs aus seinem Repertoire vor gespielt. Ein kleines Livekonzert nur für mich alleine! Ich fühle mich geehrt. Überhaupt finde ich es bemerkenswert das jemand der so toll singen und Songs schreiben kann mit mir zum Karaoke geht.

Am Nachmittag war ich noch ein wenig alleine in der Stadt unterwegs. Beine Bewegen und ein wenig City gucken. Jetzt sitze ich im ICE nach Hamburg wo ich eine weitere Freundin besuche.

tolles Wetter zu Spazieren in Hannover

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Aufregende Reise mit der deutschen Bahn

Heute schreibe ich wie angekündigt von unterwegs. Ich sitze gerade im ICE und hab den Laptop in das Wlan der Bahn eingeloggt.

Wie erhofft funktioniert das Wlan bis jetzt ganz gut und es hat auch ausreichend funktionierende Steckdosen. Was ja auch zu erwarten war, denn ich habe ja ein Ticket erster Klasse…

So war meine Reise geplant:

  • S-Bahn nach Basel Badischer Bahnhof
  • ICE 108 bis Mannheim
  • ICE 576 nach Hannover

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…

Gestartet bin ich um 11:02 bei bestem Wetter und Sonnenschein in Lörrach, das die S-Bahn eine Minute Verspätung hatte machte mich nicht mal nervös, denn ich wusste das ich in Basel ausreichend Zeit hatte zum umsteigen.

Als die S-Bahn in den Badischen Bahnhof einfuhr konnte ich meinen ICE schon stehen sehen. Es war mir gleich klar das dies meiner ist, weil ich wusste auf welchem Gleis er fährt.

Mit meinem doch etwas überdimensionierten Koffer bin ich dann die Treppe zur Unterführung runter. Der Koffer ist heute nicht ganz so schwer wie er aussieht, also ging es mit der Treppe nach unten ganz gut. Aber dann entschloss ich mich doch lieber die Rampe nach oben zu meinem Abfahrtsgleis zu nehmen. Vor mir ging eine junge Frau mit Skateboard in der Hand die ziemlich schnell ging… bis sie entsetzt stehen blieb, fluchte und umdrehte. Sobald ich auf die Höhe kam wo sie stehen geblieben war ahnte ich Schlimmes… der Zug stand nicht dort wo wir ihn vermuteten. Hä? Ich hab ihn doch eben noch gesehen… Auf einem anderen Gleis fuhr gerade ein laut ratternder Güterzug, also hätte ich den Zug auf nicht abfahren hören können, geschweige denn irgendwelche Durchsagen verstehen.

Doch dann kam mir ein Bahnmitarbeiter mit Handy am Ohr im Laufschritt entgegen und fuchtelte mit einem Arm… er deutete mir und nach mir folgenden Fahrgästen das der Zug ganz am anderen Ende des Bahnsteiges stand. Der Grund dafür ist mir nicht ganz klar, aber Hauptsache der Zug ist da. Ärgerlich fand ich aber dann doch das die erste Klasse ganz am anderen Ende war. Wer den Badischen Bahnhof in Basel kennt weis das die Bahnsteige sehr lang sind…

Als ich dann endlich im Zug war begegneten mir schon die ersten aufgeregten Fahrgäste, die ihren Wagon nicht fanden. Der Zug war nicht vollständig, es fehlten mindestens zwei Wagons der ersten Klasse. Zum Glück hatte ich eine Sitzplatzreservierung für einen der Wagen die wirklich da waren. Durch die fehlenden Wagen war der Erste Klasse Bereich dann doch voller als ich erwartet hatte.

Auch die frei zu lassenden gesperrten Sitze gab es nicht. Es wurden alle Sitzplätze vergeben. Bei meiner Buchung letzten Monat hatte es mir die Hälfte der Sitze als nicht Buchbar angezeigt. Nun konnte man gut erkennen das alle Sitze vergeben waren.

Zum Glück erschienen ein paar Fahrgäste nicht, so das mein Grossraumabteil nicht ganz voll wurde.

kurz vor dem Umstieg in Mannheim, da war ich noch guter Dinge

„Fahrgäste mit dem Fahrziel Hamburg bleiben bitte im Zug“

Der ICE 108 fährt nach Köln und ich wollte ihn nur bis Mannheim nutzen. Doch schon vor Karlsruhe gab es eine Durchsage das Fahrgäste mit dem Fahrziel Hamburg bis Frankfurt Fernbahnhof im Zug bleiben sollten. Ich fühlte mich durch diese Durchsage nicht betroffen, denn ich muss doch gar nicht so weit. Und wieso auch sollte ich so früh schon mit einer mich betreffenden Information rechen? Die genannte Zugnummer sagte mir nix, aber das man in Frankfurt auch umsteigen könne fand ich eigenartig. Ich dachte „ach guck an mein Zug fährt auch da lang“…

Umstieg in Mannheim

Beim Umsteigen in Mannheim waren erst mal ganz viele Menschen auf dem Bahnsteig unterwegs, es wuselte nur so. Weil ich wusste das mein Zug auf dem gleichen Gleis abfahren würde, stellte ich mich mit meinem riesigen Koffer erst Mal an die Seite und wartete bis die meisten Leute weg sind.

Dann suchte ich mir den Wagenstandsanzeiger um zu wissen wo die erste Klasse ist… und ging dort hin… komisch nur drei Personen? okay die meisten anderen kommen sicher erst noch, es sind ja noch 20 Minuten.. doch dann das:

Die kleine Schrift auf dem weißen Balken sagt:

Zug fällt aus!

Später erfolgten Durchsagen die erklärten das dieser Zug wegen eines Stellwerkausfalles nicht fährt. Und mit wurde klar das die Durchsage Fahrgäste mit Ziel Hamburg sollen im Zug verbleiben mich doch betroffen hat! Ich hatte mich jedoch ganz auf die Informationen im DB-Navigator (Handyapp) verlassen, dort wurde diese Meldung nicht kommuniziert!!!

Da Stand ich nun in Mannheim und wusste nicht wie es weiter geht. Ein netter älterer Herr der genauso betroffen war fand heraus das um 14:30 der nächste ICE Richtung Hannover geht, allerdings schockte er mich kurz mit der Aussage der Zug würde über Berlin gehen… Das stimmt natürlich nicht, der zu Fährt in die Richtung Berlin.

Augenblicklich befinde ich mich im proppenvollen ICE 278 mit Fahrziel Berlin Ostbahnhof. In diesem Bleibe ich bis Kassel Willhelmshöhe wo ich nochmals umsteigen muss.

Der Zug ist voll ich sitze in der ersten Klasse und hier sind trotzdem fast alle Sitzplätze belegt. Eine Fahrkartenkontrolle kam noch nicht hier durch, und ich hoffe das mein Ticket akzeptiert wird. Eigentlich sollte das so sein, wenn der gebuchte Zug ausfällt.

Fahrkartenkontrolle !!!

Der Bahnmitarbeiter hat gerade eben mein Ticket abgescannt und in seinem Gerät gesehen das mein Zug ausfällt und damit ist klar ich darf hier mit fahren! Gott sei Dank! Ich hatte schon Angst das es Diskussionen geben könnte weil ich ja ein Super-Spar-tiket mit Zugbindung habe. Aber diese ist bei einem Zugausfall aufgehoben. Alles in Ordnung ich bin ganz legal in einem anderen Zug.

Nun muss ich gleich in Kassel Wilhelmshöhe nochmal umsteigen und ich hoffe das dort alles glatt geht. Und wenn nicht dann schreib ich Euch nochmal eine Annekdote aus „Spass mit der deutschen Bahn“. Genug Proviant und Kleidung habe ich dabei falls es nochmal etwas länger dauert.

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29. September

Den gestrigen Mittwoch habe ich hauptsächlich mit Reisevorbereitungen verbracht. Denn heute am 30. geht es endlich los. Ich freue mich schon sehr.

Reisevorberitungen

Das Kofferpacken hat sich als einer kleine Herausforderung dargestellt, den ich muss ja fast für zwei verschiedene Reisen packen. Die ersten Tage werde ich in Hannover und Hamburg verbringen, aber dann geht es weiter nach München. Dort wird das Wetter wohl auch nicht so sehr viel wärmer sein, aber wir planen dort sehr viel zu Fuß unterwegs zu sein. Aus diesem Grunde habe ich eine etwas robustere Jeans und die Wanderschuhe eingepackt.

Leider verspricht der Wetterbericht für beide Städte nicht das schönste Wetter, ich brauche also etwas wärmere Sachen und eine Wetterfeste Jacke. Es wiederstrebt mir ja etwas… aber ich werde die Winterjacke mitnehmen müssen. Lieber winterlich aussehen als sich erkälten!

Gleich muss ich nochmal schnell in den Lebensmittel-Laden um mein „Proviant für 7 Stunden Zugfahrt“ komplett zu machen. Du siehst auch darüber habe ich schon mal geschrieben.

Zuvor muss ich jedoch gleich noch zu meinem Hausarzt. Ich habe dort einen schon lange angesetzten Untersuchungstermin zu dem ich nüchtern kommen muss… diese Zeilen schreibe ich also gerade vor dem ersten Kaffee…. gähn.

Ich nehme Euch mit auf meine Reise

Ich nehme Euch einfach mit auf meine Reise. Ich habe vor hier von unterwegs aus zu berichten. Der Laptop wird mit eingepackt und ich hoffe ich finde genügend Orte ihn auch wirklich nutzen zu können, denn der Akku ist leider kaputt. Er hat eine Reichweite von wenigen Minuten.

Aber an einer Steckdose arbeitet das Gerät einwandfrei und Steckdosen findet man ja überall. Schwieriger wird es mit einem gut funktionierenden WLan. Aber auch dafür habe ich eine Notlösung. Wenn ich mich in kein Wlan einwählen kann, kann ich mir selbst vorübergehend einen Hotspot mit dem Handy schaffen.

Diese Vorgehensweise ist zwar etwas aufwändiger und geht voll auf mein Datenvolumen. Aber mein Handyvertrag ist so gestaltet das dies jederzeit möglich ist. Vorausgesetzt ich habe dort Handynetz,

Heute im laufe der Tages werde ich einige Stunden im ICE verbringen und deshalb hoffe ich das die in der ersten Klasse ein stabiles Wlan zu Verfügung stellen. Die Bahn macht ja dafür kräftig Werbung, heute werde ich mal checken ob das gut funktioniert.

Dieses Bild ist ein altes Foto von der Villa Aichele hier in Lörrach. Es war jetzt auf Anhieb das herbstlichte das ich gefunden habe. Die Villa Aichele sieht mittlerer Weile nicht mehr so aus, sie ist komplett renoviert worden und ist nun weiß gestrichen. Doch die alten Bäume rund herum gibt es noch. Im Aichelepark gibt es viele große Kastanienbäume, die momentan reif zu Boden Fallen.

Ich bin gespannt welche herbstlichen Eindrucke ich Euch aus Hannover, Hamburg, München und Salzburg mitbringen kann.

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28. September zweiter Urlaubstag

Heute kommt mein Tagesbericht ein wenig sehr spät. Denn gestern Abend hatte ich keine Zeit dafür. Jetzt aber erst mal der Reihe nach.

Am gestrigen Dienstag habe ich mich vorrangig um meinen Haushalt gekümmert. Es gab einiges zu räumen und zu putzen und ganz viel Wäsche zu machen.

Trotzdem habe ich Zeit gefunden ein wenig zu nähen. Entstanden sind ein paar Untersetzer aus Baumwollstoff. Ich möchte diese hier nicht zeigen weil sie für jemanden eine Überraschung sein sollen. Vielleicht mache ich ein paar Bilder nach der Übergabe in der kommenden Woche.

Ganz nebenbei habe ich für dieses Nähprojekt mein Stofflager durchwühlt und deshalb neu sortiert. Aber auch diese Sortierung ist noch nicht so ganz zufriedenstellend und deshalb gibts auch davon kein Foto!

Ein neuer Blogpost

Gestern Vormittag habe ich spontan einen Blogpost zu einem ganz anderen Thema geschrieben. Einfach weil es mich momentan sehr stark nerft. Es geht um das Thema „Romance Scamming“ also um Betrugsversuche im Internet bei denen den Opfern eine Liebesbeziehung oder ähnliches vorgegaugelt wird. Betroffen bin ich nur von der Variante bei der sich Betrüger als ein Promi ausgeben und gezielt Fans anschreiben um diesen Geld ab zu knöpfen. Nein ich bin nicht selber ein Opfer einer solchen Straftat geworden, aber ich bin momentan fast täglich Ziel solcher Versuche. Und offensichtlich ist in meinem weiteren Bekanntenkreis wirklich jemand auf diese Weise rein gelegt worden. Um vor solchen Machenschaften zu warnen habe ich „Betrüger machen Jagt auf Fans“ geschrieben.

Dieser Artikel darf auch gerne weiter geteilt werden!

Schön machen für den Urlaub

Neben Hausarbeit habe ich den freien Tag auch für die Schönheitspflege genutzt. So habe ich gestern endlich meine Haare gefärbt und mir selbst einen neuen Haarschnitt verpasst.

Von der neuen Frisur gibt es heute auch noch kein Bild, denn ich werde die kommenden Tage sicher genügend Selfies machen und Euch hier zeigen. Fakt ist ich habe gestern gar keine Fotos gemacht.

Spaziergang?

Auch Fehlanzeige, und das obwohl schönes Wetter war. Irgendwie hatte ich keine Lust zum raus gehen. Unter anderem weil ich die Waschmaschine nicht laufen lassen möchte wenn ich nicht da bin und diese ist gestern gleich 3 Mal gelaufen

Stattdessen habe ich etwas getanzt… ja endlich mal wieder laut Musik hören und dabei etwas abgehen… das ist doch auch irgendwie Sport, oder?

Außerdem habe ich über eine Stunde lang Karaoke-Songs geübt. Denn ich möchte mich am Donnerstag ja nicht völlig blamieren.

Endlich wieder Chorprobe

Am Abend war ich endlich wieder bei der Chorprobe. Nach über 1.5 Jahren hat es mich sehr gefreut einen Teil der Mitglieder wieder zu sehen. Wie jeder Verein haben wir das Problem das nicht mehr alle Teilnehmer kommen wollen. Die Corona-Pandemie ist vorallem für Gesangsgruppen ein großes Problem. Aufgrund der Auflagen dürfen wir nicht in unserem gewohnten Tonstudio Proben, weil wir dort nicht genügend Abstand einhalten können, deshalb proben wir momentan im evangelischen Gemeindehaus auf dem Salzert. Unser Chor heißt Auftakt und bisher war unser Repertoire vor allem selbst geschriebene Lieder aus der Feder von unserem Chorleiter mit christlichen Texten.

Doch nun hat er eine neue Idee für uns. Zur Zeit lernen wir ein Lied das von der Band Brings stammt. Er hat zu dieser Band eine besondere Beziehung, nicht nur weil er aus der Umgebung von Köln stammt. Bisher kannte ich diese Band nur vom Karneval, wo sie oft mit kölscher Mundart auftreten. Aber das sie auch ernsthafte Texte haben wusste ich bisher nicht.

Umso mehr hat mich dieser tolle Song begeistert:

Die Idee unseres Chorleiters diesen Song als Chorstück einzuüben finde ich ganz reizvoll. Zumal wir momentan in sehr dezimierter Zahl proben. Ich hoffe das wir durch solche populären Stücke wieder mehr Mitsänger anziehen.

Außerdem finde ich den Text sehr gut!

Nach der Chorprobe…

sind wir (ein kleiner Teil) noch gemeinsam in die Pizzaria auf dem Salzert gegangen. Da ich diese Woche nicht um 4 Uhr aufstehen muss habe ich die Gelegenheit für etwas Geselligkeit gerne genutzt. Und das ist auch der Grund warum dieser Text nicht gestern Abend veröffentlicht wurde.

Heute feiere ich ein Jubiläum

Heute Morgen hat mich WordPress darauf aufmerksam gemacht das ich seit 13 Jahren einen Account hier habe! Boah ich blogge also schon seit 13 Jahren !!!

Zugegeben ganz am Anfang hatte ich ein ganz anderes Thema. Ich habe damals sehr intensiv ein Onlinespiel gespielt bei dem es unter anderem darum ging eigene „Bauwerke“ und „Designs“ zu verkaufen. Um diese zu bewerben hatte ich einen passenden Blog gebastelt. Der Zweck war nur meine „Designs“ zu zeigen. Diese existieren schon lange nicht mehr und das Spiel gibt es zwar noch aber hat völlig an Bedeutung verloren. Für mich persönlich sowieso, denn ich habe meinen Account für dieses Spiel schon lange gelöscht.

diese Meldung bekam ich heute morgen

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Betrüger machen Jagt auf Fans – Romance Scamming

In den letzten Monaten kommt es immer häufiger bei Instagramm und Facebook zu Betrugsversuchen. Betrüger geben sich als Privatprofil eines Promis aus und schreiben Fans an.

Heute morgen schon wieder zwei Nachrichten von zwei Personen die so tun als seien sie ein Prominenter Sänger. Der eine Account ist sogar schon gelöscht bevor ich nachsehen kann was er mir geschrieben hat. Der andere (angeblich Nino de Angelo) schreibt „Hallo grosse Fan“ mit zwei Herzchen und einem alten Foto des Sängers. Tja, tut mir leid, ich weiß zufällig das dieser die deutsche Sprache beherrscht und mich niemals so nennen würde.

Dahinter stecken Betrüger die so versuchen sich Kontakt zu leichtgläubigen Fans zu verschaffen. Ziel ist es mit dem Fan eine gewisse Vertrauensbasis zu schaffen um diesen irgendwann um Geld zu bitten.

Romance Scamming

Man kennt diesen Problem bereits aus verschiedenen Kontaktportalen wo mit Fake-Accounts nach Opfern gesucht wird. Mit geklauten Fotos und frei erfundenen Daten werden dumme gesucht die sich in eine Person die sie niemals in echt gesehen haben verlieben. Mit dem Ziel diese dann mit allen möglichen Tricks finanziell abzuzocken.

Ein Klassiker ist der angeblich gut aussehende frisch verwitwete US-Soldat der in Kabul oder in einem anderen Kriesengebiet stationiert ist. Angeblich ist er einsam und unglücklich und sucht eine treue Partnerin aus Europa weil er nicht mehr in die Staaten zurück will… weil ihn dort alles an seine verstorbene Frau erinnert.

Oder der gut verdienende Chirurg, der gerade in Afrika ehrenamtlich unterwegs ist. Er sieht aus wie ein Schauspieler, hat nen Body wie ein Unterhosenmodell aber ist angeblich bereits geschieden oder verwittwet und sucht nun jemand dem er sein Herz ausschütten kann.

Und hat er dann jemanden über Facebook oder Instagram gefunden, dann wir mit diesem rund um die Uhr geschrieben und auf diese Weise alle möglichen Informationen heraus gelockt. Lebensituation, finanzielle Situation, Vertrauenspersonen…

Schon bald wird das Opfer darum gebeten die Beziehung geheim zu halten, nicht mit Freunden oder Verwandten über ihn zu sprechen. Als Gründe dafür können dann auch mal Geheimdienste oder Terroristen genannt werden.

Ein persönliches Treffen und Kennenlernen wird stets versprochen aber ist angeblich wegen diversen wiedrigen Umständen nicht möglich.

Und dann passiert angeblich irgendwas schlimmes und der vermeintliche Traummann braucht wegen irgendwas plötzlich Geld!

Die Mutter ist schwer krank und braucht eine teure Behandlung, die Kreditkarte ist plötzlich gesperrt und man braucht zur Überbrückung Geld. Man hängt am Zoll oder anderer Behörde fest und muss Geld hinterlegen. Terroristen haben ihn entführt und verlangen Lösegeld… es werde die Wildestens Storys erfunden um dem Opfer Geld aus der Tasche zu locken.

Moderne Heiratsschwindler

So wirklich neu ist die Masche eigentlich nicht. Aber durch das Internet und die Sozialen Medien ist es für die Täter viel einfacher geworden auf die Suche nach potenziellen Opfern zu gehen.

Für die Klassischen Romance Scammer bin ich kein potenzielles Opfer, denn ich bin aufgrund meiner Erziehung und Prägung ein eher misstrauischer Mensch. Wenn jemand auf einem Foto zu gut aussieht werde ich schon misstrauisch. Außerdem ist bei mir finanziell nicht viel zu holen.

Betrüger schreiben Fans an

Nun gibt es eine neue Form der Opfer-Suche. Es werden Fans von Stars angeschrieben. Diese sind ja auch leicht zu finden. Man guckt einfach wer unter einem Posting des Stars kommentiert und schreibt diese Person dann an.

Ganze Banden haben sich auf genau diese Masche spezialisiert. Fast regelmäßig werden wir Fans von solchen Leuten angeschrieben. Offensichtlich rechnen die Betrüger nicht damit das wir uns untereinander kennen. Denn oft werden 10-20 Personen mit ein und dem selben Wortlaut angeschrieben. Wir erfahrenen Fans kennen das Problem bereits und melden jeden dieser Versuche.

Doch fast täglich werden neue Fake Accounts erstellt, oft nur mit einem kleinen Zusatz oder einem Schreibfehler. Alles nur um mit dem offiziellem Account des Künstlers verwechselt zu werden.

Wer sind die Täter?

Die Täter haben in Wahrheit überhaupt nichts mit dem Star zu tun. Manchmal scheinen sie nicht mal zu wissen das Thomas Anders Deutscher ist und mit seinen Fans wenn überhaupt in deutsch kommuniziert. Da werden einfach hunderte Fans in schlechtem Englisch angeschrieben, in der Hoffnung das einer so doof ist und diesen Account wirklich für den geheimen Privataccount des Künstlers hält.

Meistens befinden sich die Täter im Ausland, von wo aus sie gezielt auf die Suche gehen nach dummen Fans die sich einlullen lassen und irgendwann Geld oder Kreditkarten-Daten senden.

Wer sind die Opfer

Leider gibt es immer wieder Facebook oder Instagram Nutzer die sich mit den einfachsten Sicherheits-Funktionen dieser Plattformen nicht auskennen. Diesen Leuten ist nicht bewusst das jeder Account komplett erfunden sein kann. Wenn ich von einer Person angeschrieben werde, die ich nicht kenne sehe ich mir ihr Profil an. Und wenn dieses vor zwei Tagen erst angelegt wurde, dann macht mich das stutzig. Viele unerfahrene Nutzer wissen aber gar nicht wie man derartige Informationen einsehen kann.

In der Unwissenheit vieler Facebook-Nutzer sehe ich den Hauptgrund warum es solche Betrugsversuche überhaupt geben kann.

Und leider gibt es immer ein paar ganz dumme, die wirklich glauben der Star hätte sie persönlich angeschrieben. Der Star wolle ausgerechnet sie genau kennenlernen…

Ich frage mich ob da zu wenig gesunder Menschenverstand vorhanden ist. Eigentlich müsste doch jedem klar sein das ein erfolgreicher Musikstar keine Zeit hat stundenlang mit einem Fan zu schreiben.

Offensichtlich gibt es immer noch Dumme die die Identität eines solchen Accounts überhaupt nicht hinterfragen.

Meine Tipps gegen Betrugsversuche

  • Sieh nach ob es sich um einen verifizierten Account handelt (blaues Häkchen)
  • Achte auf keine Schreibfehler oder anders aussehendes Häkchen
  • Achte auf die Sprache und Rechtschreibung (wenn der Star Amerikaner ist sollte er fehlerfrei englisch schreiben)
  • Frag warum er ausgerechnet Dich anschreibt
  • Gib keine Informationen über Gehalt und Geld preis
  • Tausche Dich mit anderen Fans darüber aus, wenn diese die gleichen Nachrichten erhalten haben, weist du das es nicht der echte Künstler sein kann (der hat sicher besseres zu tun)
  • verdächtige Accounts melden und nicht anttworten

Wenn ein Künstler Dich als treuen Fan wirklich kontaktieren möchte, hat er dazu ganz andere Möglichkeiten, er wird Dich sicher nicht mit so einer allgemein gehaltenen Nachricht anhauen.

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27. September erster Urlaubstag

Wie ich gestern versprochen habe will ich jetzt im Urlaub wieder täglich bloggen. Ob mir das auch wirklich gelingt werden wir sehen.

Heute habe ich erst mal ausgeschlafen… für die meisten von Euch schwer zu verstehen, aber um 7 Uhr war ich wach und hatte das Gefühl genug geschlafen zu haben. Das kommt daher das ich die letzten Wochen meist um 4 Uhr aufgestanden bin und selbst an den Tagen wo ich nicht um 5 Uhr arbeiten musste mein Wecker um 6 Uhr geklingelt hat. Heute hat er gar nicht geklingelt und um kurz nach 7 war ich von alleine wach und dann bin ich auch bald aufgestanden.

Selbstverständlich gibt es mein Kaffeeritual auf der Couch immernoch. Selbst als meine Schwester zu Besuch hier war… sie macht das jetzt gerne mit. Wie das in den kommenden Tagen wenn ich unterwegs bin wird… da bin ich gespannt.

Aber allgemein hab ich den Eindruck das ich leichter und besser aus dem Bett komme als früher.

Zuschneiden als Entspannungsübung?

Für meine Freizeit hatte ich mir vorgenommen das ich wieder etwas nähen möchte. Die Nähmaschine steht ja noch immer in der Küche auf dem Küchentisch, irgendwie hab ich es nie geschafft sie weg zu räumen. Langfristig plane ich aber ihr einen neuen Standort zu schaffen… aber erst nach meiner Urlaubsreise.

Ich habe ein Video mit einer neuen Nähidee gesehen und die Tage mal ausprobiert. Dazu muss man den Stoff in exakte 6 Ecke zuschneiden. Dabei muss man konzentriert und präzise schneiden… das ist etwas das man nicht in Eile und Hektik leisten kann. Und genau deshalb habe ich mir diese Tätigkeit für heute Vormittag ausgesucht… viele kleine 6 Ecke anzeichnen und ausschneiden.

Das habe ich heute Morgen bewusst genüsslich und langsam gemacht, im Schlafanzug mit der Kaffeetasse daneben… schöööön lang Zeit lassen und in Ruhe die Schere ansetzen. Sowas tüfteliges kann sehr entspannend sein wenn man sich Zeit dazu lässt. Ich wollte die Urlaubswoche bewusst nicht mit „was muss ich alles erledigen“ beginnen.

Blumen am Wegrand

Besuch bei Muttern

Dabei hatte mich meine Mutter letzte Woche schon gebeten ob ich heute zu ihr komme und ihr helfe ihr Bett auf „winterbetrieb“ umzubauen. Selbstverständlich hatte ich zugesagt. Mir war nur wichtig das ich unmittelbar vor der Fahrt zu ihr entspannt und entstresst bin, denn sonst rasseln wir nur wieder zusammen.

Die Aufgabe um die sie mich geben hat, war eigentlich eine Kleinigkeit. Sie möchte für die kalte Jahreszeit ihre Matratze auf die Winterseite gewendet haben. Aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustand traut sie sich das alleine nicht mehr zu. Nicht nur das sie die Matratze nicht mehr heben kann… für sie sind solche Tätigkeiten immer mehr rieesige Berge vor denen man Angst haben muss, sie wollte schon beinahe einen Plan machen wann wer wie wo anfassen muss damit wir sie gemeinsam drehen.

Natürlich hab ich nicht nur diesen einen Handgriff gemacht, sondern ihr auch gleich unter und hinter dem Bett geputzt. Aber ich durfte nur die schwer erreichbaren Bereiche des Raumes machen, sie betonte mehrfach das sie den vorderen Bereich sehr gut selber machen kann.

Auch wenn meine Mutter immer kompliziertere Vorstellungen davon hat wie irgendwas gemacht werden soll, sind wir diesmal nicht „aneinander geraten“.

Etwas wieder willig habe ich die 40 Jahre alte Wolldecke in dem Hof getragen um die mit dem Teppichklopfer zu klopfen. Die Vorstellung das dieses Teil noch nie eine Waschmaschine gesehen hat, hat mich dann doch sehr gegruselt!!! Aber meiner Mutter zu liebe hab ich es gemacht. Dabei kam mir dann die Idee das ich sie ja zusätzlich mit dem Staubsauger absaugen könnte. Das wollte meine Mutter zuerst nicht, weil sie meinte das würde die Decke beschädigen. Als sie aber sah wie gut das ging und das es dem hohen Flor der Decke nicht schadete war sie ganz zufrieden.

Früher hätte sie stundenlang mit mir geschimpft, weil ich es nicht so mache wie sie meinte… aber heute gab sie zu das ich doch eine gute Idee hatte.

Meine Mutter besteht auf ihre uralte Wolldecke (Schafffell-Optik) und meint ohne sie den Winter nicht überleben zu können. Aber ich finde dieses Teil so ekelig ich würde das nicht mal freiwillig in meiner Wohnung lagern, und schon gar nicht auf mein Bett legen. Die Vorstellung das darin der Dreck und die Milben von 40 Jahren hängen ekelt mich derartig. Aber meine Mutter liebt sie.

Meine Mutter wohnt in Müllheim in der „Oberstadt“ den weiten Weg vom Bahnhof bis zu ihr bin ich zum Teil zu Fuß gegangen. Bei wunderschönen Sonnenschein hatte ich Gelegenheit ein paar Fotos zu machen. Den Rest der Strecke bin ich dann mit dem Bus gefahren.

Diese Strecke die der Bus fährt kenne ich schon fast 40 Jahre… umso irritierter war ich als er plötzlich eine andere Route nahm. Diese Linie macht jetzt wohl einen Umweg an den Schulen vorbei und sammelt dort Schulkinder ein. Schon komisch, wir sind an dem Schulhaus vorbei wo ich bis vor 33 Jahren zur Schule gegangen bin… boah ich fühl mich so alt wenn ich sowas schreibe.

Ich fühle mich gesund

Aber ich fühle mich gesund und fit. Das ist mir auf dem Fussweg nochmals so richtig bewusst geworden. Mit hat die Strecke gar nichts ausgemacht und ich wäre am liebsten die ganze Strecke gelaufen. Aber ich hatte am Morgen meiner Mutter genau gesagt mit welchem Bus ich ankomme. Wenn ich jetzt später gekommen wäre, hätte sie das doch sehr irritiert.

Wie gut es mir doch geht in meinem Alter und trotz meiner Probleme mit den Beinen am Anfang diesen Jahres ist mir mal wieder richtig bewusst geworden. Ich bin sehr dankbar das ich so gesund bin. Das ist nicht selbstverständlich.

Schrittziel steht wieder

Damit das so bleibt, und ich beweglich und gesund bleibe möchte ich in meinem Urlaub wieder jeden Tag darauf achten ausreichend Bewegung zu bekommen. Heute sind es zwar keine Zehntausend Schritte, aber dafür Teppich klopfen und Matratze schleppen…

In diesem Sinne möchte ich auch Dich dazu ermutigen etwas mehr zu laufen… es müssen ja nicht gleich 10 000 Schritte sein. Mein Physiotherapeut nach der Fußverletzung hat damals gesagt „Jeder Schritt zählt“ als es darum ging schneller zu genesen. Wenn Du magst lies Dir den Beitrag dazu durch.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und ich hoffe wir lesen uns morgen wieder.

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Endlich Urlaub

Endlich ist es so weit ich habe Urlaub und ich darf diesen zum ersten Mal in diesem Jahr auch als solchen empfinden. Wegen Lockdown und Krankheit konnte ich die ersten beiden Urlaube in diesem Jahr nicht wirklich als solche empfinden… Unter „Ein Urlaub der keiner ist“ habe ich über meine Empfindungen dazu geschrieben.

Jetzt ist das was anderes. Diesmal bin ich wirklich „urlaubsreif“. Die letzten Wochen waren wirklich arbeitsreich und anstrengend. Es gibt wieder etwas von dem man sich erholen muss. Im April hat mir ja selbst das gefehlt.

Endlich wieder reisen!

Diese Woche werde ich endlich wieder weiter verreisen. Darauf freue ich mich richtig. Am Donnerstag geht es mit dem Zug erst mal nach Hannover wo ich mit einem Freund zum Karaoke verabredet bin. Das klingt ein wenig verrückt, ist mir aber egal.

In der Vergangenheit bin ich schon so oft weit gefahren zu Konzerten von anderen Leuten… diesmal reise ich um selber zu singen!

Ich liebe Karaoke

Wenn Du meinen Blog schon länger verfolgst ist Dir das sicher schon aufgefallen. Karaoke ist eine meiner Leidenschaften. Während des Lockdowns habe ich die Online-Karaokeparty mit Jan Boeske für mich entdeckt. Da singt man zuhause und Teilt Bild und Ton über Discord und Zoom mit den anderen Teilnehmern. So hat man ein kleines Publikum in des macht mehr Spass als für sich alleine zu singen. Aber live vor anderen Menschen ist natürlich was ganz anderes.

Vergangenen Samstg war ich endlich mal wieder bei einer richtigen Karaokeparty! Auf dem Weg dort hin habe ich dieses Selfie bei Facebook gepostet:

Selfie in der S-Bahn

Eigentlich habe ich das Bild gepostet um auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Die Reaktionen auf das Bild waren aber etwas überraschend.

Ganz viele haben mich gefragt ob ich eine neue Frisur habe… äääh eigentlich nicht. Meine Haarfarbe ist ganz schlimm momentan und ich habe vor heute oder morgen meine Haare endlich wieder zu färben. Die letzten Wochen kam ich einfach nicht dazu.

Das Pony habe ich mir die Tage mal ganz schnell selber geschnitten… ich war in Eile und die Haare wollten nicht sitzen… Zack ab!

Die Hübschen Wellen hatte ich weil ich tagsüber die Haare hoch gesteckt hatte. Ich glaube meine Facebookfreunde empfinden das als neue Frisur weil ich in der letzten Zeit immer nur Bilder mit Pferdeschwanz oder hoch gesteckt gepostet habe. Ich denke das muss ich die kommenden Tage unbedingt ändern!

Samstag Abend war toll!

Angesagt war eine Karaokeparty im „Dolce Vita“ in Weil am Rhein. Das ist eigentlich eine klein Vinothek auf der Einkaufsinsel. Für diese Veranstaltung hatten sie zusätzliche Tische vor dem Lokal aufgebaut und die Glastüren komplett geöffnet.

Moderator und Veranstalter war Granziano Russotti von „New Generation Event Agency“

Ich kenne Granziano und seine Veranstaltungen schon einige Jahre, und so wusste ich ungefähr was mich erwartet. Seine Veranstaltungen ist eigentlich immer toll. Seit der Corona-Pandemie hat sich aber auch hier so einiges geändert. Es kommen längst nicht mehr so viele Leute wie früher. Karaoke in Innenräumen ist immernoch problematisch, deshalb fand diese Veranstaltung wieder halb Open-Air statt.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, ich sitze bei sowas sehr gerne im freien. Diesmal war für Abends etwas regen angesagt, also hatte ich eine Fleecejacke und eine Regenjacke dabei. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Als es dann wirklich mal kurz leicht zu regnen begann rückten wir alle einfach näher zusammen unter die großen Sonnenschirme. Andere Gäste schnappten sich den Tisch und trugen ihn einfach rein. Was für den Wirt auch kein Problem war. Eigentlich ist keiner wegen dem Wetter nach hause gegangen. Es war eine wunderschöne herzliche Stimmung!

Ich habe den Eindruck jetzt kommen auch nur noch die Menschen, die wirklich Spaß am Karaoke und dem Miteinander haben.

Meine Schwester war zu Besuch

Meine Schwester die in Stuttgart wohnt wollte mich besuchen. Da ich aber bis 17 Uhr arbeiten musste und um 19 Uhr wollte ich bei der Karaoke-Veranstaltung sein, hat sie ihre Anreise einfach so geplant das wir uns in Weil am Rhein am Bahnhof treffen und dann gemeinsam zum Veranstaltungsort gehen.

So kam es das sie mit Reisegepäck bei der Veranstaltung war. Aber das hat niemanden gestört. Sie mag Karaoke genauso wie ich und wir hatten einen richtig schönen Abend. Ohne es vorher so geplant zu haben, hatten wir supernette Tischnachbarn und es herrschte eine schöne Stimmung.

Karaokesänger kennen sich

Aus der Umgebung von Freiburg waren drei Leute angereist, einer davon selber Karaoke-Moderator. Da meine Schwester und ich auch schon öfters bei seinen Veranstaltungen waren, war es ein freudiges Wiedersehen. Man begrüsst sich und jubelt sich gegenseitig zu, das ist das schöne unter Karaoke-Verrückten..

Heute hab ich was vor:

Heute habe ich einiges vor, Wäsche, Aufräumen, Reisevorbereitungen… aber gleich gehe ich auf den Zug und fahre zu meiner Mutter nach Müllheim, denn ich habe versprochen ihr heute einige Dinge zu helfen. Mal sehen wieviele Aufgaben sie mir für mich hat.

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Lebenszeichen am 23. September

Da es nun schon seit einigen Tagen hier sehr ruhig ist wollte ich mich kurz melden. Vielen Dank für die besorgten Nachfragen.

Bei mir ist eigentlich alles in Ordnung. Ich bin gesund nur extrem Urlaubsreif. In den letzten Wochen habe ich sehr viel gearbeitet und meine Tiefenentspannung aus dem Lockdown ist schon längst aufgebraucht. Es war einfach alles sehr viel und ich brauche momentan jede freie Minute um mich wieder zu regenerieren.

Heute hatte ich frei, aber den Tag habe ich genutzt zum Schlafen, Ausruhen und Nixtun. Das war mal wieder notwendig. Selbst den geplanten Spaziergang mit einer Bekannten haben wir abgesagt, das Wetter war zwar schön, aber wir waren beide so erschöpft das wir lieber zuhause geblieben sind.

Viel zu berichten gibt es also nicht. Es sei denn über letzten Sonntag. Da war ich endlich mal wieder im Gottesdienst in meiner Gemeinde. Es hat mich sehr gefreut viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Aber das mit den Sitzplätzen mit weitem Abstand gefällt mir so gar nicht, es kommt nicht das gleiche Gemeinschaftsgefühl auf wie früher in den vollen Sitzreihen.

Auf dem Weg zu Gemeindezentrum habe ich dieses Foto gemacht. Sonntag morgen um halb zehn:

Sonntagmorgen um halb zehn in der Lörracher Innenstadt

Am Alten Marktplatz in der Lörracher Innenstadt hatten die Mitarbeiter einer Eisdiele die Blumentöpfe nach draußen gestellt damit diese vom Regen bewässert werden. Ich fand das ein lustiges Bild.

Der Stress ist bald vorbei

Momentan bin ich kräftemäßig an der Grenze. Ich fühle mich ausgelaugt und erschöpft. Aber ich muss nur noch zwei Tage durchhalten dann habe ich endlich Urlaub.

Mein erster aus so empfundener Urlaub in diesem Jahr. Denn die beiden vergangenen in diesem Frühjahr fühlten sich gar nicht wie Urlaub an, denn ich war zwischenzeitig noch gar nicht im Alltag angekommen.

Ab Montag habe ich zwei Wochen Urlaub und ich werde am Donnerstag auch wirklich endlich wieder verreisen. Selbstverständlich werde ich hier darüber berichten. Ich werde mit dem Zug nach Hannover, Hamburg, München und Salzburg fahren und ihr dürft gespannt sein was ich dort alles erlebe.

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Diese Woche war hart

Diese Woche war für mich sehr arbeitsreich und anstrengend. Nicht nur körperlich sondern auch mental.

Diese Woche war nicht nur das Stress Highlight die Inventuren. Mich persönlich hab dabei fast nur die „Inventur in der Stoffabteilung“ betroffen, worüber im im gleichnamigen Artikel schon geschrieben habe. Da wir dieses Jahr weniger Mitarbeiter sind als je zuvor bedeutete dies auch gleichzeitig mehr Arbeit für den einzelnen.

Nebenbei haben mich ein paar unschöne Kleinigkeiten bei meinem Nebenjob derart geärgert das ich schon mehrfach dachte „wenn das nicht besser wird kündige ich!“. Ich merke einfach das ich immer weniger Verständnis dafür habe wenn andere Mitarbeiter ihre Arbeit nicht gescheit erledigen, sei es aus Faulheit oder Dummheit, das ist mir egal. Aber ich habe jeden Tag den Anspruch an mich selber meinen Job richtig zu machen… Und das erwarte ich auch von den anderen. Aber da gibt es ein paar Leute denen es offensichtlich egal ist.

Was mich aber wirklich fertig macht

Was mich aber wirklich fertig macht war nicht die Arbeit. Nein es war die völlig überraschende Todesnachricht einer Freundin. Total unerwartet hieß es „Ute ist gestorben“. Schon das alleine hat mich schockiert. Als ich jedoch die näheren Umstände erfuhr wurde es noch schlimmer.

Ute wurde nicht durch einen Unfall aus dem Leben gerissen. Nein von einer Krankheit die seit Frühjahr 2021 unser Zusammenleben so stark beeinflusst hat. Ute ist in meinem Alter!

Bisher hörte ich immer nur von Fremden, das jemand an Corona gestorben sei. Und meistens waren es alte Leute. Das ist nun die erste Person in meinem Umfeld und das es ausgerechnet sie trifft hätte ich niemals mit gerechnet.

Ihr Tod macht mir wiedermal klar wie schnell und unerwartet es mit unserem Leben vorbei sein kann! Wiedermal führt mich ein Todesfall in eine leichte Kriese. Ich frage mich wofür wir die ganze Zeit buckeln, sparen und uns anstrengen. Was kümmert mich die spätere Rente wenn ich gar nicht weis ob ich das Rentenalter überhaupt erreiche?

Ich habe das Wort „wiedermal“ benutzt, weil es mir schon wiederholt so ging. Das ich in diesen Zustand gerate. Ich bin traurig und bedrückt, ich muss mich anstrengen um was zu finden worauf und woran ich mich freuen kann. Und leider muss ich zugeben das mir das nicht zum ersten Mal passiert. Immer wieder mal im Herbst. In den Monaten in denen ich an meinen Geburtstag Mitte November zu denken beginne. Fruchtbar! Ich hab das Gefühl das jedes Jahr vor meinem Geburtstag mehrere Menschen aus meinem Umfeld sterben. Und ich habe Angst wer die nächsten sein könnten.

Ich bin erschöpft und urlaubsreif

Vielleicht bin ich ja einfach nur zu erschöpft um mit solchen Nachrichten umgehen zu können. Momentan fühle ich mich müde und ausgelaugt. Gestern Abend war ich so müde, das ich um 20 Uhr zu Bett gegangen bin! Ich habe tief und fest (und gut) geschlafen bis 6 Uhr… Das sind 10 Stunden Schlaf !

Vielleicht war ich diese Woche einfach nur übermüdet?

Damit dieser Blogpost nicht ganz ohne Fotos auskommen muss möchte ich Euch mein Mittagessen von letzten Sonntag zeigen:

In einem nahen China Restaurant habe ich eine Toogoodtogo Portion abgeholt. Toogoodtogo bedeutet too good to go und wörtlich übersetzt „zu gut zum wegschmeissen“. Es handelt sich um eine Handy App die übriggebliebene Portionen vermittelt. Ich nutze diese App schon seit ein paar Jahren, doch während Corona war das Angebot logischerweise sehr gering.

Wenn Du mehr darüber wissen willst lies mal:

Das Essen war reichhaltig und lecker! Und wie typisch China-Restaurant lag in der Überraschungstüte auch ein Glückskeks bei.

Vielleicht war es ein Fehler das ich ihn heute erst geöffnet habe:

So, ich hoffe das dieser Zettel sich wirklich auf die Vergangene Inventur bezieht und der Stress nun ein Ende hat.

Jetzt mache ich mich fertig für die Arbeit und hoffe auf einen möglichst normalen Samstag im Warenhaus.

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mir fällt keine passende Überschrift ein … Vergänglichkeit

Diese Woche ist für mich arbeitsreich aber auch mental sehr anstrengend für mich. Unter anderem weil wir nun endlich die Inventur in der Stoffabteilung abgeschlossen haben. Gerade noch rechtzeitig konnten wir alles erledigen.

Unter dem gleichnamigen Artikel habe ich Euch mal beschrieben wie das wiegen und messen der Stoffe genau abläuft. Über eine Woche lang waren meine Kollegin und ich da dran. Und alles neben dem normalen „Geschäft“, also das Bedienen unserer Kunden. Zum Glück ist eigentlich gerade „saure Gurken zeit“ also die Zeit im Jahr wo erfahrungsgemäß am wenigsten los ist. Allerdings habe ich ja schon mal erwähnt das momentan nicht alles so ganz erfahrungsgemäß ist…

Unsere Aufgabe war es alle Artikel der Stoffabteilung zu messen oder zu wiegen und mit einem Inventurzettel zu versehen. Auf dem mussten dann alle Verkäufe eingetragen werden. Diese Zettel sind die einzige Möglichkeit, denn alles an ein und dem selben Stichtag zu Messen geht schlichtweg einfach nicht. Nur so können wir schon einige Tage im Vorfeld mit der dem Messen und Wiegen beginnen und am Stichtag nur noch die Daten von den Zetteln übernehmen.

Diese Zettel sind größer und auffälliger als die normalen Preisetiketten und so manchen Kunden irritieren die Angaben darauf auch. Manche Kunden denken die Zahl darauf sei der Preis, oder die Mengenangabe bedeute das der ganze Ballen das kostet was auf dem Preisetikett steht. Besonders ärgerlich sind auch bereits gemachte Inventurzettel die wegen umräumen oder ähnlichem abgerissen sind. Nur in seltenen Fällen kann man dann noch zuordnen zu welchem Ballen sie gehören. Sprich man muss doppelte Arbeit machen.

Aus den genannten Gründen machen wir diese Zettel so spät wie möglich an die Ware dran und so früh wie möglich wieder weg.

Die ersten Inventurzettel schon im Dezember

Aufgrund des Lockdowns war ich dieses Jahr so früh wie noch nie dabei die ersten Inventurzettel zu schreiben. Die Weihnachtsstoffe habe ich bereits im Dezember vor dem Lockdown gemessen und beschriftet! Und erst gestern am 14.9. war der Stichtag der Inventur. Seit dem lagen die Weihnachtsachen unberührt im Lager…

Gestern war nun endlich der Stichtag zu dem alles fertig gemessen sein sollte. Dieses Jahr hatten wir das ungewöhnliche Problem das wir viel mehr einzelne Artikel da haben als andere Jahre, weil die Winterware von letztem Winter ja noch immer zum Teil da ist. Betrachtet man nur die „Spezialitäten“ wie Weihnachten und Fasching (ist seit zwei Jahren komplett ausgefallen, wir haben aber Faschingsstoffe!!!)

Inventuraufnahme morgens

Die eigentliche Aufnahme der Inventur musste morgens vor den Ladenöffnungszeiten gemacht werden. Deshalb waren wir gestern schon um 7:30 da und haben alle Zettel mit elektronischen Geräten erfasst. Etwas ärgerlich war dabei das ausgerechnet an diesem Morgen die Beschallungsanlage getestet wurde und wir uns mehrfach den Probefeueralarm anhören mussten.

Wenigstens wurde das angekündigt „Achtung Achtung es folgt ein Probealarm, sie müssen das Gebäude nicht verlassen“ Aber beim dritten oder vierten mal nervt auch das!

Etwas später als geplant waren wir dann endlich fertig. Darum befand sich die erste Stunde ein rotes Absperrband um die Stoffabteilung. Was aber leider ein paar Kunden dazu animiert hat unbedingt dann irgendwas kaufen wollen zu müssen!

Selbst unser Vorschlag sie sollen doch bitte noch 10-20 Minuten einen Kaffeetrinken gehen hat die Kunden nicht abgewimmelt. Also musste ich aufhören mit der Aufnahme und die Kunden bedienen. In der Zeit als die anderen 4 Kollegen noch weiter gemacht haben habe ich bestimmt über 15m Stoff verkauft.

Ungewöhnlich, denn in der Regel ist die erste Stunde morgens sehr ruhig. Aber so eine Absperrung und viele Mitarbeiter wirkt auf manche Kunden anziehend. Diese halbe Stunde war echt stressig, weil ich ja nebenbei erfassen musste was raus geht (musste im Inventurbestand manuell korrigiert werden) und zahlreiche komische Fragen von den Kunden beantworten musste:

  • warum macht ihr das jetzt?
  • warum mitten im Monat?
  • schließt ihr die Stoffabteilung?
  • darf ich jetzt nix mehr kaufen?
  • warum kündigt man sowas nicht an?

gerade letzte Frage hat mich dann besonders gewundert. Als ob sich das Verhalten dieser Kundin irgendwie geändert hätte wenn wir irgendwo ein Schild gehabt hätten mit „am 14.9. öffnet die Stoffabteilung 30-60 Minuten später“… manche Leute haben schon komische Vorstellungen.

Eine ganz schlechte Nachricht!!!

Neben all der Arbeit hat mich aber eine ganz andere Information komplett aus der Fassung gebracht. Weil ich so gar nicht damit gerechnet habe hat es mich voll schockiert.

Eine Freundin aus dem Nino de Angelo -Fanclub, ich kenne sie seit Jahren. Wir hatten keinen sehr engen Kontakt, aber immer wieder auf Konzerten und Fanclub-Events ist man sich begegnet. Wir hatten zuletzt im Juli über whatsapp Kontakt. Sie ist für mich überraschend verstorben!

Für ihr privates Umfeld nicht ganz so überraschend, denn sie lag seit Mitte August mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus! Sie musste auf der Intensivstation beatmet werden. Mit 52 Jahren!

Mich hat das total geschockt, denn ich hielt sie eigentlich für gesund. Erst jetzt hab ich erfahren das sie Asthmatikerin war und deshalb Angst vor der Impfung hatte!

Im Nachhinein denke ich aber eine unangenehme Impfreaktion wäre sicher nicht lebensbedrohlich geworden.

Ich trauere um meine Freundin Ute aus Berlin, von der ich mich vor über 2 Jahren bei einem Konzert mit den Worten „Bis zum nächsten Mal“ verabschiedet habe… jetzt gibt es kein nächstes Mal mehr.

Inventur ist fertig

Weil ich diesen Blogpost nicht so ganz arg traurig und negativ beenden möchte, nochmal der Themawechsel zur Inventur.

So ist leider das Leben, Freunde sterben und ich muss mich mit Inventurzetteln beschäftigen…

Nach der Inventur!

In dieser Schachtel, in der schon wieder neue Ware gekommen ist habe ich einen Teil der wieder entfernten Inventurzettel gesammelt… das Schwarze am unteren Bildrand ist mein Fuß, damit ihr erkennen könnt wie groß die Kiste ist. Der leere Pappkern eines Stoffballens misst etwas 70 cm. Auf dem Bild seht ihr etwa ein drittel der in den letzten Tagen und Wochen gemachten Zettel.

Nach der Inventur habe ich die neue Winterware ausgepackt und dabe die halbe Fläche umgeräumt. Also wieder viel Stoff hin und her geschleppt. Aber wenn ich ehrlich bin ich war ganz froh um Ablenkung, denn der Todesfall geht mir schon sehr nahe.

Lass Dich Impfen!

Auch wenn Du noch nicht alt bist und dich als gesund bezeichnen würdest, lass Dich impfen… nur so kann man solche Fälle wie der von Ute verhindern.

In Erinnerung an Ute: