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5. Mai Podcast und Brennnesseln

Heute war ein Aprilwetter Tag, Sonne, Regen, Wind und dunkel drohende Wolken, und es war viel kühler als die letzten Tage. Mich hat das Wetter nicht allzu sehr gestört, denn ich hatte viel im Haushalt zu tun.

Heute Vormittag habe ich den Blogbeitrag der eigentlich gestern Abend gedacht war geschrieben. Denn gestern war ich zu müde. Deshalb heißt er „4.Mai Spaziergang und Nähen auf einer alten Dame“.

Gestern habe ich mein Faible für alte Nähmaschinen entdeckt, wenn jemand von euch, so ein „olles Teil“, das vermutlich noch funktioniert rum fahren hat und nicht weis wohin… bevor ihr sie weg werft, gebt sie lieber mir.

größere Ausmisst-Aktion

Endlich habe ich eine meiner „Kruschtelecken“ in Angriff genommen und einige Dinge, die da seit Jahren herum gammelten, entsorgt. Es ist ein blauer Müllsack voll geworden. Unter anderem habe ich zwischen dem Kram einen ungeöffneten Werbebrief von 2011 gefunden! Unglaublich, und ich dachte, ich hätte während des ersten Lockdowns alles aufgeräumt …

Hörenswerter Podcast

Gewöhnlich bin ich kein regelmäßiger Podcast Hörer. Podcast ist sowas wie ein Interview oder Hörspiel das man im Internet abrufen kann wann man möchte. Die Buchstaben POD sind die Abkürzung von „play on demand“ was soviel wie „spiele auf anfrage“ heißt. Dieses Format wird immer beliebter und mittlerer Weile gibt es Podcasts zu allen möglichen Themen.

Durch Freunde wurde ich auf ein Interview-Podcast mit Nino de Angelo aufmerksam gemacht und weil ich mir sonst alles mit ihm anschaue und anhöre, habe ich das über einstündige Interview angehört und war echt begeistert. Obwohl ich über diesen Künstler schon sehr viel weis, war es dennoch nicht langweilig und die Moderatoren haben es geschafft, das die Sendung kurzweilig und interessant ist.

Erreichbar ist dieser Podcast der Serie „Talk im Park“ mit Nino de Angelo über diesen Link. Auch wenn man kein angefressener Fan ist, hörenswert. Es geht unter anderen mal um Dieter Bohlen, Roy Black und viele andere Weggefährten.

Mein Spaziergang heute

Mein heutiger Spaziergang war leider nicht ganz so weit. Weil ich einfach zu spät los gelaufen bin. Nachdem ich etwas auf der Post abgeholt habe (übrigens ausnahmsweise keine Schlange) bin ich bis zu Homburg-Siedlung gelaufen und dort habe ich eine Bekannte im Garten gesehen und wir haben uns wie immer verquatscht. Sie freut sich jeses Mal wenn ich vorbei komme.

Auf dem Rückweg am Waldrand sind mir an der Böschung Brennnesseln aufgefallen. Mir ist bisher noch nie aufgefallen wie viele verschiedene Sorten es gibt und das sie in unterschiedlichen Farben blühen.

Brennnesseln

Brennesseln

Was wir oft nur achtlos für Unkraut abtun ist eine Pflanzengattung mit zahlreichen Arten. Brennnesseln kommen fast auf allen Kontinenten vor und es gibt über 70 bekannte Arten . Es gibt Brennnesseln die bis zu 3m hoch werden können!

Auf Wikipedia kann man sogar nachlesen wie das mit dem dem brennenden Gift funktioniert. Echt faszinierend, aber ich kriege das jetzt hier nicht hin es korrekt wiederzugeben. Wenn Dich das interessiert schau mal hier bei Wikipedia.

Brennnesseln kann man essen, man muss nur wissen wie man die Brennhaare entschärft. Sie sollen ähnlich wie Spinat schmecken. Ebenso sind die als Tee oder Heilpflanze sehr bekannt.

Aus Brennnesseln kann man ähnlich wie aus Flachs Textilien herstellen. Daher kommt die Bezeichnung Nesselstoff… Im Krieg wurde wegen dem Mangel an Baumwoll-Importen, Uniformen aus Brennnesseln hergestellt.

Wenn Du heute in einem Laden „Nesselstoff“ kaufst ist dieser allerdings aus Baumwolle, weil diese billiger ist.

Aber es gibt ein paar vereinzelte Anbieter die echten Brennresselstoff anbieten. Dieser hat eine Leinen ähnliche Struktur und ist meist ungefärbt. Weiter verbreitet ist sogenannter „Ramie“ -Stoff. Diese Pflanzenart gehört ebenfalls zur Familie der Brennnesselpflanzen. Ramie gibt es wie Leinen in unterschiedlichen dicken und Farben.

Stoff aus Ramie bei Ebay

Hoch interessant was man herausfindet wenn man in Ruhe nachliest was man so gesehen hat.

Nachtrag Eidechsen

Zu den Eidechsen die ich vorgestern fotografiert hatte, siehe „Wildtierbeobachtungen“ . Es handelt sich wohl um Mauer-Eidechsen, die hier in der Gegend gar nicht so selten sind.

Mauereidechse

Schrittziel nicht erreicht

So, nun muss ich aber zum Schluss kommen, denn ich darf morgen früh wieder um 4 Uhr aufstehen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf „Unterwegs ist das Ziel“

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4. Mai Spaziergang und Nähen auf einer „alten Dame“

Liebe Leser, ich freue mich, dass viele von Euch meine täglichen Berichte regelmäßig lesen und manche bemerkt haben das ich gestern nicht geschrieben habe. Das beweist das ich so langsam ein paar treue Leser habe. Danke dafür!

Gestern durfte ich endlich mal wieder zu meinem Nebenjob im Bäckerladen. Folglich bin ich morgens um 4 Uhr aufgestanden und habe mich nach der 3 Stunden Schicht nicht nochmal hin gelegt. Vielleicht war das der Fehler.

Denn ich wurde bereits um 11 Uhr von einer Freundin mit dem Auto abgeholt. Sie wollte für mich kochen und danach wollten wir zusammen spazieren gehen. Allerdings sah das Wetter gestern etwas ungemütlich aus, es war Sturm angesagt und als ich ins Auto stieg, war es sehr windig. Wir entschlossen uns deshalb erst zu laufen und das Essen später zu machen.

Spaziergang bei Rümmingen

Da sie in Rümmingen wohnt, schlug sie eine Strecke von Rümmingen ausgehend vor. Wir parkten beim Fussballplatz und gingen von dort über die Felder Richtung Wittlingen. Hier hat es kaum große Bäume, denen wir heute lieber aus dem Weg gehen wollten, denn es war Sturm angesagt.

Wir hatten trotzdem Glück mit dem Wetter, es war zwar windig aber nicht unangenehm. Zwar hatten wir keine Sonne, doch es blieb trocken.

Ein Apfelbaum am Wegrand

Die Route hat mir sehr gefallen, ich liebe die sanften Hügel des Markgräflerlandes. Und sobald ich in der Ferne die Silhouette des Blauen erkenne fühle ich mich zuhause.

Sehr viele Fotos habe ich gestern nicht gemacht, denn wir sind recht schnell gelaufen, weil wir ja die Befürchtung hatten, dass das Wetter schlechter werden würde. Deshalb waren wir nur etwa eine Stunde unterwegs.

Als wir in ihrer Wohnung ankamen entdeckte ich sofort diesen verdächtig eckigen Kunststoff-Koffer neben ihrer Wohnungstüre. Das sei eine alte Nähmaschine, die ihre verstorbene Schwester kurz vor ihrem Tod von einer alten Dame geschenkt bekommen habe. Ihr Schwager hätte sie vor paar Tagen vorbei gebracht, aber sie habe sie noch nicht probieren können…

Das gute Stück stand da nur rum, weil sie wegen ihren aktuellen Rückenbeschwerden das Teil nicht tragen könne.

Ich bot ihr an das Teil weg zu räumen, aber ausprobieren wäre mir natürlich noch viel lieber. Sie bat mich mal nach zu sehen ob sie funktioniert.

ältere Nähmaschine ausprobieren

Es handelte sich um eine Pfaff 1222 die wohl zwischen 1969 und 1975 hergestellt wurde.

ein Produktbild aus dem Internet

Ich kannte dieses Modell zuvor nicht, und habe auch bisher noch nie an einer Pfaff Maschine genäht.

Doch diese alten Modelle sind alle sehr ähnlich aufgebaut so das ich glaubte ich könne den Faden ohne in die Anleitung zu sehen einfädeln. Nun das ist mir nicht gelungen, denn auf den ersten Blick fand ich die „Fadenspannung“ nicht. Bei den Geräten die ich bisher kenne war dieses Wichtige Bauteil immer klar auf der Vorderseite der Maschine zu erkennen… aber ich sah nichts dergleichen.

Ein Blick in die noch in gutem Zustand vorhandene Bedienungsanleitung machte mir klar. Bei diesem Modell befindet sich diese unsichtbar im Gehäuse und man zieht den Faden von hinten durch einen seitlichen Schlitz hinein. Wenn man das weis, wird es auf einmal wieder ganz logisch.

Dann beim letzten Schritt, den Faden in das Nadelöhr einzufädeln, entdeckte ich das dieses Modell eine Einfädelhilfe hat. Das hat meine Maschine zuhause auch, aber dieses Filigrane Teil ist leider verbogen und dadurch unbrauchbar. Ich fädle also immer von Hand ein. Folglich vermutete ich das bei diesem alten Gerät das Ding auch verbogen ist, probierte es und… Wo ist das Nadelöhr?

Das Nadelöhr war nicht dort wo es sein sollte. Beim entnehmen der Nadel stellte ich fest das diese einfach nur falsch herum eingesetzt war. Neu eingesetzt und der Einfädler funktionierte einwandfrei.

Und das bei einem ca 50 Jahre alten Gerät! Es geht bei dieser Funktion darum das ein klitzekleiner Haken durch das Nadelöhr greift und den Faden durch zieht. Die Justierung muss millimetergenau stimmen, sonst funktioniert es nicht mehr.

Technik die begeistert…

Ich war fasziniert, das hier noch alles funktioniert. Bei meiner Maschine die nur etwa 10 Jahre alt ist was die Einfädelhilfe das erste was nicht mehr ging.

Ich schloss die alte Pfaff Nähmaschine an und nähte los. Die Geräuschentwicklung hatte mich erst etwas irritiert, sie klingt halt ganz anders als moderne Maschinen. Aber sie näht wie eine eins! Fadenspannung und Stofftransport einwandfrei. Beim Nähen macht sie regelmäßig ein schleifendes Geräusch, aber ich konnte die Quelle nicht ausmachen. Da in dem Moment wenn das Geräusch auftritt alle beweglichen Teile sich trotzdem normal bewegen nehme ich an, das es sich nur um eine Verschmutzung handelt und es nicht weiter schlimm ist.

Meine Freundin war begeistert und holte ihr aktuelles Nähprojekt vor, eine Schürze aus Baumwollstoff für ihre Enkelin. Dabei fiel mir schon ein kleiner Anfängerfehler den sie schon beim zusammenstecken gemacht hat auf und ich beschloss ihr zu helfen.

Schnell mal eine Schürze nähen

Ich erklärte ihr ihren „Denkfehler“ und wir schnitten gemeinsam die Fehlenden Teile zu. Dabei zeigte ich ihr ein paar Kniffe auf die sie mit „ach so einfach geht das auch“ reagierte.

Gemeinsam nähten wir die Schürze fertig. An dem ganzen Projekt hat die mir zuvor fremde Nähmaschine nicht ein mal Fadensalat oder Sonstige Fehler gemacht. Es hat alles einwandfrei funktioniert.

Leider habe ich vor lauter Begeisterung versäumt die Maschine und die fertige Schürze zu fotografieren.

Aber, die Freundin hat noch mehr Enkel und sie vermutet wenn die eine Enkelin eine Schürze geschenkt bekommt, wollen die anderen auch… und wer weiß, vielleicht komme ich dann wieder zu ihr zum „Nähkurs“ machen.

Allerdings muss ich die Überschrift revidieren, so ganz schnell ging das nicht, wir haben den ganzen Nachmittag an dem Teil gefummelt. Aber es hat Spaß gemacht und ich wurde mit leckerem Mittagessen, Kuchen und Abendessen verwöhnt.

Bis ich wieder zuhause war, war bereits 21 Uhr und ich war soooo müde das ich keine Lust mehr zum Bloggen hatte. Kein wunder war ja auch ein langer Tag ab 4 Uhr.

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Wildtierbeobachtungen am 3. Mai 2021

Dies ist übrigens der 402. Blogpost in diesem Blog. Diesmal habe ich das Jubiläum verpasst.

Heute hatte ich wieder frei und am Vormittag habe ich am PC fleißig Tippfehler und vor allem Kommafehler in den älteren Blogposts beseitigt. Bei dieser Gelegenheit habe ich ein paar ältere Texte aktualisiert und gegebenenfalls aktualisiert.

Das ist zeitaufwendig, und nicht bei allen alten Artikeln lohnt sich die Arbeit, weil vielleicht gar keiner mehr die Texte beachtet. Deshalb habe ich mir gezielt die Artikel raus gesucht, von denen ich denke, das sie auch zukünftig regelmäßig aufgerufen werden.

Putzen und Aufräumen

Heute war wunderschönes Frühlingswetter mit milden 16 Grad. Doch ich musste mich disziplinieren und zumindest einen Teil der Wohnung putzen… denn ab morgen soll es wieder stürmen und regnen und bei schlechtem Wetter fällte es mir noch schwerer mich zum Putzen zu motivieren.

Mein Spaziergang heute

Ich bin erst weit nach 15 Uhr los gegangen, weil ich eben vorher zuhause zu tun hatte. Aber mein Ziel mindestens zehntausend Schritte zu gehen stand fest. Nur hatte keine Idee wohin ich genau laufen sollte. Da fiel mir ein das ich in dem Bäckerladen in Stetten den Schlüssel für morgen abholen sollte… also war die Himmelsrichtung schon mal klar. Und wenn ich schon nach Stetten laufe, könnte ich ja auch mein Leergut in dem Nahkauf Laden abgeben. Der einzige Grund warum ich dort hin wollte, war das ich vermutete das es dort die Müllsäcke der Stadt Lörrach gibt.

Es mag vielleicht doof klingen, aber ich bin den viel weiteren Weg mit meiner Tasche voller Leergut gelaufen, obwohl ich 3 Lebensmittelläden in unmittelbarer Nähe habe.

Aber leere PET-Flaschen sind ja nicht schwer. Und nachdem ich mein Leergut weghatte und auch den Müllsack bekommen hatte, habe ich meine Jacke in die Tasche gesteckt, denn ich war viel zu warm angezogen. Dann noch schnell den Schlüssel holen und ich war eingelaufen …

Wohin nur? Ich sog leicht gelangweilt durch das Wohngebiet direkt an der Grenze, es gibt immer noch Straßen die ich noch nicht kenne. Dann kam ich zu dem Spielplatz an der Grenze und hab mich ein Weilchen auf die Bank gesetzt. Von dort konnte ich zwei junge Männer an den Sportgeräten beobachten wie sie Trainieren… von so etwas bin ich weit entfernt. Und dann kam ein altes Ehepaar vorbei. Beide mit unsicheren Gang und dem Mann hing die Winterjacke bis fast zur Wade. Es wirkte als sei sie viel zu groß, also vermutlich hat er sehr viel abgenommen. Von so einem Zustand wie die zwei bin aber hoffentlich auch weit entfernt. Dieser Gedankengang motivierte mich zu weiterlaufen!

Los Uschi… Du schaffst Deine zehntausend Schritte, lauf los, egal wohin!

Letztlich bin ich auf dem Wegabschnitt des Hebelwanderweges das ich schon mal gelaufen bin gelandet. Am Wegesrand überall blühende Bäume:

Frühlingssonne auf weißen Blüten = Uschi muss fotografieren

Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen ganz viele Bilder zu machen.

Es handelt sich hierbei um Schlehen. Einer Baumart, die mit den Kirschen verwandt ist und die auch ähnliche und essbare Früchte hervorbringt, aber da sie sehr sauer sind, sind sie für den Verzehr eigentlich gar nicht mehr beliebt. Früher wurde aus den Kirschen ähnlichen Beeren Saft, Obstbrand oder Marmelade gemacht. Doch in der heutigen Zeit werden sie kaum noch landwirtschaftlich genutzt.

Bienen und andere Insekten lieben die Schlehenblüten und momentan kann man sehr leicht fleißige Nektarsammler beobachten.

Zwischen den üppig blühenden Schlehen stehen kleine knorrige, auf den ersten Blick, halb tote Baumstümpfe. Krumm und Schief und teilweise hohl. Und ich dachte erst: „warum macht man die nicht weg?“

Kaum zu glauben aber diese kaputt wirkenden Bäume schlagen aus

Doch alle Stümpfe treiben frisches Grün aus. Weil ich das Lichtspiel der tief stehenden Sonne auf dem knorrigen Stamm fotografieren wollte hielt ich inne und … plötzlich bewegt sich das was… wie die Rinde? Nein eine Eidechse huschte flink in ein Loch im Stamm.

Okay das Tier scheint in diesem holen Baum zu leben. Ich ging weiter zu dem nächsten.

Eine Eidechse sonnt sich auf dem Baumstamm

Auch hier eine Eidechse, direkt neben dem Weg auf Augenhöhe. Ach übrigens, keine 50 Meter entfernt ist eine viel befahrene Straße.

Auf fast jedem dieser Baumstämme entdeckte ich Eidechsen. Von den zahlreichen Fußgängern werden sie gar nicht beachtet, denn wenn man läuft, nimmt man sie gar nicht wahr.

Faszinierender Lebensraum… hier wächst eine Brennessel in einem Baumstamm

Für jeden sichtbar sitzt die Eidechse in der Sonne und erst wenn man stehen bleibt wird sie aufmerksam. Sie weis ganz genau das Spaziergänger ihnen nichts tun.

Dieses Exemplar war besonders mutig und geduldig und lies mich sehr nah heran kommen. Ohne das sie sich bewegt hat. Ich dachte schon sie ist vielleicht tot, doch dann konnte ich die Atembewegung ihrer Seite sehen. Erst als ich meine Hand hob um sie beinahe zu berühren verschwand sie blitzschnell in einem Loch.

Leider konnte ich noch nicht raus finden wie diese Tierart genau heißt. Wenn Du Dich genauer auskennst würde ich mich über eine Nachricht freuen.

Nach dieser Begegnung bin ich dann langsam nach hause gegangen. Und hab es dabei sogar geschafft mich in einer Sackgasse zu verlaufen.

Schrittziel erreicht!

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Der Mai ist gekommen…

Der Heutige Tagesbericht vom 2. Mai wird ein wenig kürzer, denn ich bin heute Vormittag stundenlang am Rechner gesessen und habe an meinem Blog gebastelt.

Nachdem mich heute Morgen noch eine weitere Person auf zu viele fehlende Kommas hingewiesen hat, bin ich der Sache mal professionell zu Leibe gerückt.

Bisher hatte ich zwei Personen die sich hin und wieder zum Korrekturlesen bereit erklärt hatten, und beide bemängelten jedesmal besonders die Kommasetzung. Trotzdem dachte ich es sei ja nicht so schlimm… aber jetzt noch jemand, der genau das gleiche sagt?

(okay… es ist so schlimm, in dem Absatz hier drüber hatte ich zwei Fehler)

Es gibt ja Hilfsmittel um die Grammatik eines Textes zu kontrollieren. Man muss sie nur anwenden. Mit dem Duden-Mentor habe ich heute Vormittag einige der neueren Texte kontrolliert. Ich war echt überrascht wie viel ich darin falsch hatte.

Ganz viele Sätze, bei denen ich sofort weis, wo das Komma hinmuss, wenn sie mir nur als Fehler angezeigt werden. Also in der Theorie weiß ich es … bloß, mache ich es oft aus Flüchtigkeit falsch.

Aus diesem Grund werde ich den Duden-Mentor jetzt immer benutzen.

Blockartikel geschrieben

Da man als engagierter Blogger über alles schreiben soll das einen beschäftigt, habe ich über mein Komma Problem und den Lösungsansatz dazu einen Blogartikel geschrieben. Unter der selbstkritischen Überschrift „Habe ich eine Komma-Schwäche?“ findest Du ihn.

E-mail Programm neu eingerichtet

Die vergangenen Tage hatte ich Probleme mit dem E-mail Empfang. Bei dem Versuch meine Mails sowohl auf dem Rechner als auch auf dem Handy zu empfangen hab ich irgendwas so verstellt, das auf dem Handy nichts mehr ging.

Momentan wo ich so viel zuhause bin, und damit ständig in der Nähe des Rechners, aber auf die Dauer ist das nicht ideal.

Beim Versuch die Bluemail App auf dem Handy wieder richtig zu konfigurieren hat diese offensichtlich ein paar Uralte mails von mir neu verschickt… Wenn Du also auch vorgestern eine Mail mit einem Datum von 2019, möchte ich mich dafür entschuldigen.

Die App hat mich so lange geärgert bis ich sie deinstalliert und durch eine andere ersetzt hab.

Gartenarbeit

Das hab ihr bei mir auf dem Blog noch nicht gelesen. Liegt vor allem daran, dass ich keinen Garten habe. Aber einen großen, noch recht leeren Balkon.

Vorgestern hatte ich ein paar Blumen gekauft, und heute habe ich sie endlich eingepflanzt. Ich habe fast 50 € für Pflanzen ausgegeben, aber es sieht immer noch viel zu leer aus. Da müssen bis zum Sommer noch ein paar dazu kommen.

Eine Schwarzäugige Susanne

Unter anderen habe ich mir diese Pflanze gegönnt. Eine aufmerksame Leserin hat mir den Tipp dazu gegeben. Eine „Schwarzäugige Susanne“, diesen Namen kannte ich zuvor nicht, aber ich finde sie sehr hübsch. Obwohl sie im Laden schön groß aussah, wirkt sie jetzt in ihrer Ecke etwas mickrig. Ich hoffe das sie sich bei mir wohl fühlt und sich schön weit ausbreitet. Mehr über diese Pflanze bei Gartenjournal.

Mein Spaziergang heute

War heute etwas kurzer Spaziergang. Ich bin zu meiner Afrikanischen Freundin nach Stetten gelaufen. Ich sollte ihr etwas zurück bringen. Zurück bin ich auch wieder gelaufen, aber es reicht heute nur auf 5300 Schritte, da lohnt sich ein Bild nicht. Dabei hatte ich mit dem Wetter etwas Glück, heute Nachmittag hat es zweimal Gewittert, einmal sogar mit Hagel.

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Habe ich eine Komma-Schwäche?

Seit ich regelmäßig blogge und fast täglich längere Schreibe. Dachte ich, dass mein Schreibstil besser geworden ist. Doch der am meisten genannte Kritikpunkt waren immer Kommafehler. Und diese scheinen nicht besser geworden zu sein.

Früher in der Schulzeit war das nie mein Hauptproblem. Meine Hauptschwäche war damals die Rechtschreibung, nicht weil ich die Rechtschreibregeln nicht kannte, sondern der Grund waren meist Flüchtigkeit und Faulheit. Im Diktat, wenn das Schreibtempo vom Lehrer vorgegeben war, war ich recht gut.

Aber wehe ich sollte im Aufsatz frei schreiben. Statt 1-2 Seiten wie die Mitschüler schrieb ich in der gleichen Zeit 3-4… die allerdings dann so voller Fehler waren, das es schwer wurde den Text zu lesen. Einmal bekam ich sogar einen Aufsatz ohne Note zurück weil er unleserlich war.

Meine Gedanken waren mir während des Schreibens derart davon gerannt, das ich Buchstaben und teilweise halbe Worte einfach weg gelassen hatte… zum Teil konnte ich selbst nicht mehr rekonstruieren was ich da wohl gerade schreiben wollte.

Tippen gegen Flüchtigkeit?

Meine Lehrerin hatte damals den Vorschlag gemacht, das ich einen Schreibmaschinen-Kurs belegen sollte, um damit meine Konzentration wieder mehr auf die einzelnen Buchstaben zu lenken. Diesen Kurs fand ich zu Anfang sehr mühsam und anstrengend. Doch im Nachhinein hat er mir sehr gut getan.

Um Zuhause für den Kurs üben zu können, hatte ich mir von meinem Taschengeld eine Uralte Schreibmaschine auf dem Flohmarkt gekauft. Das waren damals so schwere Mechanische Maschinen mit Typen, die sich bei falschen Gebrauch verhedderten. Beim Farbband einlegen hatte man sich die Finger noch richtig schmutzig gemacht. Solche Geräte kennt man heute kaum noch.

news typewritten on white paper
Photo by Markus Winkler on Pexels.com

Mit diesem alten Gerät hab ich dann in meiner Freizeit an einem „Liebesroman“ geschrieben … Romantische Teenie-Geschichten aus denen nie irgendwas wurde. Aber diese Tipperei hatte mir geholfen meine Schreibschwäche zu überwinden.

Heutzutage ist Rechtschreibung kein Problem mehr, denn es gibt für den Computer Hilfsprogramme, die einem anzeigen, wenn etwas falsch ist.

An dieser Stelle macht es keinen Sinn hier ein bestimmtes Programm zu erwähnen, denn für so gut wie jedes Schreibprogramm gibt es entsprechende Erweiterungen die mir nur wenigen Klicks aktiviert werden können.

Die Texte für diesen Blog schreibe ich direkt im Browser, das hat sich für meinen Bedarf am praktischsten erwiesen. Ich verwende den Firefox Browser und darin habe ich zusätzlich eine Erweiterung von Duden installiert. Das funktioniert sehr gut. Hier findest Du dieses Plug-in.

Und die Kommas?

Für die deutschen Kommaregeln funktioniert das leider nicht, das es Dir während Du den Satz schreibt schon anzeigt ob der Satzbau richtig ist oder nicht. Das geht auch gar nicht, weil das Programm ja nicht weis wie Du den Satz beenden möchtest.

Auf Duden-Mentor kannst Du kürzere Texte direkt auf der Seite prüfen lassen. Der dort eingefügte Text wird auf Rechtschreibung und Grammatik geprüft und die Fehler werden nicht nur angezeigt, sondern es erscheint daneben auch immer einer Erklärung warum das so ist. Das kann beim Lernen echt gut helfen.

Aber für längere Texte ist das viel zu aufwändig. Man müsste den Text in mehreren kleinen Teilen dort hinein kopieren, korrigieren und dann wieder runter kopieren. Für meinen Bedarf leider unbrauchbar, denn da ist die Gefahr viel zu groß die einzelnen Abschnitte miteinander zu vertauschen und so Chaos im Text zu verursachen.

Weit praktikabler hat sich für mich das Mentor Plug-In im Browser erwiesen. Damit steht eine Rechtschreib- und Grammatik-Prüfung bei Bedarf zur Verfügung.

Es steht zur Verfügung

Das heißt, es ist da und bereit, aber wenn ich es nicht explizit um eine Korrektur bitte, macht es auch nix. In der letzten Zeit hab ich dieses Hilfsmittel viel zu selten benutzt und deshalb so viele Fehler eingebaut. Zukünftig möchte ich diese Hilfe viel öfter nutzen.

Weitere Informationen über diese Hilfreichen Tools findest Du auf www.duden.de

Habe ich eine Komma-Schwäche?

Wenn ich jemanden frage wie er einen von mir geschriebenen Text findet, kommt meistens die Antwort. „Gut, aber die Kommas!“. Um diesem Kritikpunkt zu entgehen habe ich die letzten Wochen versucht kürzere Sätze zu bilden, die weniger Kommas enthalten. Das hat es wohl auch nicht wirklich besser gemacht.

Ich dachte bisher, das sei gar nicht so schlimm. Denn wenn ich einen Text durchlese, den ich selber geschrieben habe, bin ich offensichtlich sehr betriebsblind. Ich konzentriere mich zu sehr auf den Inhalt und nehme so was wie ein fehlendes Komma gar nicht wahr.

Da ich aber selten eine andere Person habe, die meinen Text korrigieren könnte, habe ich mich heute morgen mit der Grammatikprüfung des Duden-Mentors befasst.

ÄHM ! Dieses Toll hat mich heute sehr eines besseren belehrt! Meine Texte sind fehlerhafter als ich gedacht hätte. Fast in jedem Abschnitt fehlt ein Komma. Daran muss ich wirklich arbeiten.

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1.Mai 2021 Wald im Regen

Heute war der erste Mai, der „Tag der Arbeit“ genannt. Aber korrekt müsste er „Tag der Arbeiterbewegung“ heißen. Diesen gesetzlichen Feiertag gibt es in Deutschland seit 1919 und er soll an die die Arbeiterbewegung die schon um 1900 begann erinnern, welche durch Demonstrationen und Streiks den Achtstunden-Arbeitstag und viele weitere Verbesserungen für die Arbeiter erkämpfte.

Traditionell finden an diesem Tag sehr viele Demonstrationen statt. In den letzten Jahrzehnten ist er immer mehr zum allgemeinen „Wandertag“ geworden.

So ich für mich, ich hatte fest vor wieder wandern zu gehen, und am liebsten nicht allein.

Glücklicherweise traf ich gestern eine Chor-Kollegin, die mich fragte was ich heute vor hätte… so ergab es sich das wir uns für heute verabredeten. Durch einen weiteren Zufall erfuhr eine weiter Chor Kollegin, die sehr viel und gerne wandert von unserem Vorhaben und sie lies uns wissen wann sie wo los geht… Ganz in der Hoffnung das wir uns an sie und ihre Ortskenntnisse anhängen können sind wir dann auch dort hin und wir hatten Glück.

Heute war ein echt verregneter Tag und das hatte der Wetterbericht auch angekündigt. Das war unser Glück denn unsere „Ortskundige“ erklärte uns das sie diesen Weg bei schönen Wetter am ersten Mai niemals gehen würde weil einfach zu viele Leute hier unterwegs wären.

Startpunkt Café Hygge

Unser Startpunkt/ Parkplatz war in der Nähe des Café Hygge, das früher mal Rechberger Hof hieß. Das Café ist normalerweise ein beliebtes Ausflugsziel und bei schönem Wetter ein Besuchermagnet. 2019 habe ich sogar schon mal über diesen Ort geschrieben.

Doch momentan ist es genau wie alle anderen Gastronomiebetriebe geschlossen und bietet nur stundenweise einen Take away-Verkauf an.

Bei leichtem Dauerregen ging es in den Wald. Die Bekannte die sich auskennt hatte sich eine Route für etwa 2 Stunden ausgedacht. Für mich hätte es schon noch etwas weiter gehen können, ich war noch nicht ganz an meiner Grenze. Doch meine Chor-Kollegin hatte dann schon ziemlich genug.

Ich will jetzt nicht negativ über sie sprechen, sondern viel mehr meine „Fitness“ hervorheben, sie ist 10 Jahre jünger wie ich und hat kein Übergewicht. Also kann mein persönliches Fitnesskonzept ja nicht ganz falsch sein. Zu ihrer Verteidigung, sie hat einen vor allem Sitzenden Beruf.

Aber doof war halt das man wirklich nirgends länger Pause machen konnte weil alles total nass war. Die zwei Hütten an den wir vorbei kamen waren beide gerade besetzt. Kein Wunder am ersten Mai.

Doch unsere „Walddurchblickerin“ wusste eine Lösung wo man trockene Sitzplätze findet:

Pause auf dem Hochsitz

ich weis, dieser Winkel ist nicht gerade vorteilhaft

Sie selber wollte sie zwar nicht hoch, aber ich und die Chor-Kollegin haben die Gelegenheit genutzt um eine kurze Pause zu machen.

Wie Du auf dem Bild erkennen kannst hatte ich die Winterjacke an, die Du schon auf vielen Fotos vom Winter gesehen hast, denn heute früh hatte es nur 6 Grad. Und ich wollte sicher gehen das die Jacke wasserdicht ist. Es hat wirklich fast permanent geregnet.

Nebel und Regen

Nach nur 15 Minuten mussten wir auch wieder weiter laufen, denn es wurde zum Sitzen zu kalt. Weiter ging es in den Nebeligen Frühlingswald…

Wunderschön und mystisch. Und wenn man genau hin hört, ist selbst das Geräusch des Regens auf den frischen Grünen Blättern schön.

Am Wegesrand entdeckten wir immer wieder tolle Fotomotive. Diesmal war ich ausnahmsweise nicht diejenige die am meisten Fotografiert. Die Ortskundige Bekannte ist sogar manchmal nochmals ein Stück zurück gegangen weil sie ein Fotomotiv entdeckt hat.

Sie sammelt begeistert Fotos von Baumpilzen oder interessant geformten Astlöchern. Und auf dieses Wildtier hat sie mich aufmerksam gemacht:

Eine Schnecke am Waldboden

Der Weg führte uns auch zum Teil durch den Bannwald, einem Gebiet wo der Wald sich selbst überlassen wird um Rückzugsmöglichkeit für Pflanzen und Tiere zu sein. Da kann es dann auch mal passieren das man über einen Baumstamm steigen muss oder unter tief hängenden Ästen unten durch. Stellenweise ist der Weg sehr schmal, und ich war froh das wir jemanden dabei hatten der sich auskennt, denn ich hätte nicht wieder zurück gefunden.

Aber es war trotz oder vielleicht sogar wegen des Regens total schön. Die Luft war extrem angenehm. Und die faszinierende Stille mit dem Rauschen des Regens, so schööön.

Alleine wäre ich diese Strecke sicher nie gegangen, denn ich misstraue so schmalen Wegen meist, weil ich angst habe die Orientierung zu verlieren. Aber so war es echt ideal. Wir haben uns schon miteinander unterhalten, aber es gab auch Zeiten wo wir einfach nur still waren. Ich habe diesen Ausflug sehr genossen.

Meine Jacke und die Schuhe sind dicht geblieben und somit mir der Regen gar nichts ausgemacht. Aber die Kapuze als Regenschutz hab ich echt gebraucht.

Da ich endlich mal wieder nicht alleine unterwegs war gab es auch ein paar Fotos auf denen ich zu sehen bin.

Zur Belohnung Kuchen vom Café Hygge

Nach knapp zwei Stunden kamen wir zurück an den Ausgangspunkt. Die bekannte hatte sehr gut geschätzt und geplant. Zur Belohnung haben wir uns „Kaffee und Kuchen“ vom Café Hygge gegönnt. Diese Bieten Samstags und Sonntags von 12-17 Uhr eine große Auswahl an selbst gemachten Kuchen und Torten an. Dazu gibt es sehr gute Kaffeespezialitäten.

Aufgrund der Situation darf man die Speisen und Getränke nicht auf dem Gelände des Cafés verzehren… wir hatten uns deshalb in einem Carport ein trockenes Plätzchen gesucht.

Der Kuchen war sehr lecker. Weitere Informationen über das wechselnde Angebot (heute z.B. heißen Punsch) findest du auf der Webseite vom Café.

Kuchen vom Café Hygge gibt es zum gleich essen oder mit Verpackung zum Mitnehmen.

Gegen 14:30 war ich wieder zuhause und dann hab ich mir ein heißes Bad gegönnt. Heute war echt ein schöner Tag. Achso… fast vergessen:

Schrittziel erreicht

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Freitag 30. April 2021

Heute war ein guter Tag! Der letzte Tag im April war zwar Wettermäßig nicht so schön. Aber für mich war es ein erfolgreicher Tag.

Zuerst hab ich gut geschlafen und bin ohne Wecker gegen 7:30 wach geworden. Draußen sah es alles andere als gemütlich aus, aber das drückte mir heute nicht auf die Stimmung. Denn ich hatte heute ein Ziel.

Am Vormittag wollte ich mich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren. Wie ich vorgestern erwähnt habe, darf ich einen Gastbeitrag für einen anderen Blog schreiben. Da ich das bisher noch nicht getan habe, war ich deshalb doch ein wenig nervös.

Mein erster Gastbeitrag in einem anderen Blog

Das Thema des Textes habe ich selbst vorgeschlagen, aber ich wusste nicht ob es der Auftraggeberin recht ist wie ich an dieses Thema heran gehe. Ich war unsicher wie viel eigene Meinung und Erfahrung da jetzt wirklich erwünscht ist. Ich entschloss mich das Thema sehr persönlich zu behandeln und auch zu beschreiben wie ich zu meiner heutigen Haltung zu dem Thema gekommen bin. Also so richtig aus dem Nähkästchen mit Bezug zu meiner Kindheit/Jugend.

Mit war klar das ich damit entweder voll ins Schwarze treffe oder der Text komplett abgelehnt wird. Vorher abgesprochen war nur die Überschrift und die ungefähre Anzahl der Worte… es hätte so oder so ausgehen können.

Erschwerend kam noch dazu, das ich den Text nicht in dem gleichen Programm wie die auf dieser Seite verfassen konnte, weil er ja nicht bei mir im Blog veröffentlicht wird sondern woanders. Dazu habe ich das LibreOffice Writer benutzt, das ist das Linux Pendant zu Word. Bisher hatte ich mit dem Programm wenig zu tun. Und ich echt sagen: wenn man sich mit Word bissel auskennt kommt man mit LibreOffice Writer auch klar.

Klar, ein paar nicht so geläufige Funktionen musste man beim ersten Mal etwas suchen. Zum Beispiel den Wortzähler. Den brauchte ich weil ja die Textlänge vorgegeben war.

Gute 2 Stunden hab ich mich voll auf diese Aufgabe konzentriert und Gott sei Dank ging mir das heute Vormittag echt leicht von der Hand. Ich hatte eine genaue Textidee weil ich schon seit paar Tagen damit „schwanger gegangen“ bin und so ging es dann doch recht schnell bis ich die ersten 500 Worte zusammen hatte.

Wann ist ein Text gut?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Für mich persönlich ist es immer wichtig das die Sache am Schluss irgendwie rund wird. Also das Thema irgendwie zu Ende gedacht wird.

Ähnlich wie bei einer Schulung oder einer Predigt erwarte ich das eine guter Blogpost die anfänglich gestellte Frage oder Behauptung letztendlich beantwortet. Bei einem Redner sagt man manchmal salopp „er macht den Sack zu“. Und genau daran habe ich orientiert.

Letztendlich ist es mir gelungen, nach 759 Worten die Frage beantwortet zu haben, die ich in der Überschrift stelle. War nicht ganz so einfach wie erwartet, erst war es zu kurz und dann zu lang … Und dann dort was weg und woanders was dazu…

Doch mit dem Endergebnis war ich ganz zufrieden. Trotzdem war ich nervös als ich den Text abschickte.

Doch er kam sehr gut an. Die Auftraggeberin antwortete mit einem Wow und einem Kompliment. Es wird ein paar Tage dauern bis sie ihn auf ihrer Webseite eingebaut hat und dann werde ich ihn hier auf verlinken. Jetzt bin ich sehr gespannt wie der Text bei ihren Lesern ankommt.

Erst schreiben dann Nähen

Nach so viel Computer wollte ich unbedingt was ganz anderes machen und bin rüber an die Nähmaschine. Heute hatte ich mal wieder Lust auf kleinteiliges Buntes Patchwork und so habe ich die Tüte mit den ganz kleinen Stoffresten vor geholt. Darin habe ich alles was so klein ist, das man nicht mal mehr Tatütas daraus zuschneiden kann gesammelt. Reste von all den Baumwollstoffen die ich im vergangenen Jahr verarbeitet habe.

Mit der sogenannten „Quilt as you go“ Technik habe ich kleine Stoff-Stücke gerade so wie es mir grad in den Sinn kam aneinander gefügt. Dabei habe ich als „Basis“ Thermolam verwendet, ein Material das sich auch für Topflappen oder Backhandschuhe eignet weil es wärme Isoliert. Entstanden sind zwei „Topfuntersetzer“.

Topfuntersetzer „Quilt as you go“

Bei dieser Technik geht es nicht darum besonders akkurat und ordentlich zu nähen, sondern „so wie es kommt“. Während dem machen hat man keine Ahnung wie das Endergebnis schließlich aussehen wird.

Auch das einer Rund und einer Eckig geworden ist ab ich nicht von Anfang an so geplant.

Die Einfassung mit dem goldenen Schrägband das ich schon seit Jahren in meiner Nähkiste liegen hab, war auch eine spontane Entscheidung. Diese ist alles andere als Perfekt geworden, aber das passt ja auch irgendwie zu dem leicht Chaotischen Aussehen.

Mein Spaziergang heute

Heute hat es fast permanent geregnet und leider war es schon weit nach 15 Uhr als ich mich endlich aufgerafft hat raus zu gehen. Ich hatte zuerst vor in Richtung Brombach zu laufen… aber so ein richtiges Ziel hatte ich dort nicht.

Nach etwa 500m kam mir eine Chor-Kollegin mit dem Auto entgegen und ich winkte ihr zu… Darauf hielt sie an und peilte eine Parklücke an. Ich rief über die viel befahrene Strasse: „Hey Lust auf Spaziergang“ und sie „na klar“.

Super ich hatte eine Begleitung. Sie war gerade auf dem Heimweg von der Arbeit und hatte gedacht das etwas Bewegung an Frischer Luft ganz gut wäre. Genau in dem Moment sah sie mich. Bingo.

Wir gingen den schmalen Weg Richtung Hühnerberg hoch und dort am Hotel „Villa Elben“ vorbei. Allerdings dann nicht mehr weiter Bergauf sondern an der Straße entlang Richtung Brombach. Der Regen war uns egal, wir unterhielten uns angeregt.

Wir kamen hinter dem Zentralfriedhof vorbei und durchquerten die Homburg Siedlung um dann in einem Bäckerladen ein Cappuccino und ein süßes Teilchen zu holen. Beides genossen wir dann auf dem Gelände eines geschlossenen Biergartens… zwar gab es hier nix zum Sitzen und auch kein Dach unter das wir stehen konnten, aber wir nutzen die Steinerne Bar um unsere Becher abzustellen.

So ein Verhalten wäre früher undenkbar gewesen… Doch seit Corona ist sowas fast normal geworden. Unser Kaffekränzchen im stehen war trotzdem ganz nett, und wir hatten Glück das der Regen aufgehört hatte.

Auf dem Rückweg kamen wir an dem Gartenmarkt vorbei und weil sie dort etwas kaufen wollte bin ich mit rein… und habe Pflanzen für meinen Balkon gekauft! Es wird also morgen oder übermorgen auf meinem Balkon grün werden !!!

Schrittziel fast erreicht

Mein Schrittziel hab ich heute nicht ganz erreicht. Das finde ich aber nicht allzu schlimm angesichts des Regenwetters und ich habe ja sonst sehr viel geschafft. Ich bin mit dem heutigen Tag sehr zufrieden.

Morgen am ersten Mai, gehe ich eventuell mit einer Bekannten „Wandern“das ist aber noch nicht ganz sicher. Mal sehen was das Wetter macht.

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Donnerstag 29. April 2021

Herzlich Willkommen auf „unterwegs ist das Ziel“, heute gibt es wiedermal einen Tagesbericht von meinem Alltag.

Heute hatte ich frei, wie so oft durch die eigenartige Situation in der wir alle uns befinden. Mein Versuch daraus das beste zu machen ist mir heute glaube ich gelungen.

Heute bin ich genauso zeitig aufgestanden als wenn ich normal zur Arbeit müsste. Ich denke das ist für mich auf die Dauer das gesündeste.

Am Morgen auf der Couch hab ich konzentriert an Dingen für den Blog gebastelt und vorbereitet. Davon kann ich Euch allerdings noch nichts zeigen. Und wie jeden Morgen habe ich versucht in der einen oder anderen Facebookgruppe einen meiner Blogbeiträge zu bewerben. Heute war das die Nähanleitung Untersetzer aus alten Jeans. Diese Maßnahme kam nur mittelprächtig an, aber immerhin haben heute über 30 Personen diesen Artikel aufgerufen.

Nähprojekt

Schon gegen 9 Uhr bin ich dann rüber in die Küche und dort habe ich mich mit dem neuen Nähprojekt beschäftigt.

Eine langjährige Freundin ist schwer krank und hat zur Zeit einen PICC-Katheter, für Laien erklärt: eine Art Schlauch der ins Herz führt. Ähnlich wie bei einem Port hängt da ein Schlauch aus dem Arm an den regelmäßig ein Tropf mit einem Medikament gehängt wird.

Von Krebspatienten die über einen Port ihre Chemotherapie erhalten weis ich das diese manchmal keine Kissen unter den Anschluss klemmen, um Druckstellen zu verhindern. Also fragte ich Freundin ob sie sowas ähnliches für ihren Katheter brauchen kann, und sie fand die Idee gut.

Da ich selber das Problem ja nur vom Hörensagen kenne hab ich sie ganz gezielt gefragt wie groß, wie dick und wie hart sowas für ihren Bedarf sein müsste. Nach ein paar Prototypen fand ich dann die geeignete Form für sie. Als endlich klar war was genau sie braucht habe ich ihr 10 Stück genäht:

kleine Stützkissen für Katheter.

Damit sie hygienisch sind habe ich sie aus Baumwollstoff genäht. Sie vertragen eine Wäsche bis 60 Grad. Ich habe bewusst lila Stoffe ausgewählt, weil ihr Endstück an dem Schlauch Lila ist. Und so sieht es doch auch etwas weniger „krank“ aus als wenn sie weiß wären.

Sobald sie die Teile hat wird sie austesten ob sie sich wirklich eignen und mir ein Foto vom Einsatz zukommen lassen. Wenn sie echt brauchbar sind werde ich dazu eine Nähanleitung veröffentlichen.

Mal schnell auf die Post?

Die besagte Freundin lebt in der Schweiz, und es ist schon sehr lange her das ich das letzte Mal ihr irgendwas geschickt habe. Ins Ausland was verschicken ist sehr teuer, das weiß man ja schon seit langem. Doch seit der letzten Änderung der Post/DHL Preise sind Sendungen in die Schweiz richtig teuer geworden.

Meine Briefe und Päckchen innerhalb Deutschland frankiere ich meistens selber zuhause, aber diesmal war ich sehr unsicher und wollte es direkt in der Postfiliale abgeben.

Der Postmitarbeiter klärte mich als erstes auf das man für Päckchen in die Schweiz das Zoll Formular ausfüllen muss. Mein Einwand das ich gehofft hätte das es als Brief durchgehen würde musste er verneinen. Das seien ganz sicher keine Unterlagen so wie sich die kleine Schachtel anfühlt (viel zu leicht) … Ich solle den Paketschein ausfüllen, denn Päckchen gäbe es in das Nicht-EU-Ausland nicht!

Wenn ich diese kleine Schachtel als Paket in die Schweiz schicken will kostet das 16 € !!!

Ich bat ihn mir das Päckchen wieder zu geben, „ich laufe in die Schweiz“

Mein Spaziergang heute

Geplant hatte ich eigentlich nach der Post wieder in den Wald zu gehen und in Richtung Salzert und dann Stetten zu wandern…

Aber angesichts dieses Preises ändere ich mein Spaziergang-Ziel und laufe nach Riehen zur schweizerischen Post.

Ich steckte die Schachtel in meine Handtasche und lief los. Aus der Lörracher Innenstadt immer Richtung Grenze. Diesmal an der Straße entlang… allerdings erkannte ich das ich mindestens 500m lang nur wenige Meter vom Hebel-Wanderweg entfernt ging. Kurz habe ich überlegt auf den Wanderweg zu wechseln aber mich trennte ein kleiner Bach (Teich) von ihm.

Ich blieb an der Straße, so sehr viel Verkehr war gerade nicht das es unangenehm sein würde.

Im Dorf Riehen angekommen fiel mir sofort ein ungewohnter Anblick auf… Menschen im Straßenkaffee!!! Direkt im Ortskern hat es ein paar kleine Kaffees mit nur wenigen Tischen direkt an der Straße… alle Plätze belegt! Und das obwohl es nur knapp 14 Grad hatte und ziemlich nach Regen aussah…

In der Schweiz gelten andere Corona-Maßnahmen als bei uns, dort darf die Gastronomie bereits wieder öffnen… Ganz kurz spielte ich auch mit dem Gedanken mich vielleicht an einen dieser Tische zu setzen… aber erstens hatte ich keine Schweizer Franken und zweitens gab es sowieso keinen freien Platz.

Bei näherer Betrachtung fiel mir auf das es vor allem ältere Menschen waren, die die Straßenkaffees bevölkerten.

Ich suchte mir zuerst die Post, das wusste ich noch von meiner Zeit als Pendler mit der Bahn, das diese direkt am Bahnhof ist. Auf der Post ein ähnliches Bild wie oft hier in Deutschland… lange Warteschlange! Aber es ging schnell voran, es sieht halt immer gleich so viel aus, weil die Menschen so viel Abstand halten.

Der Freundliche Herr hinter dem verglasten Schalter meinte das mein Schächtelchen als Brief durchgehen würde und ob ich A oder B Post wolle. Ich meinte erst „normal“ aber dann fragte ich nach dem Preisunterschied… Etwa 15 Rappen, aber so genau wisse er es nicht, er verkaufe fast nur A-Post. Also bezahlte ich die schnellere A-Post.

Da ich keine Schweizer Franken hatte, musste ich die Rechnung mit EC-Karte bezahlen. Was gar kein Problem war… Zu meiner Überraschung zeigte das Gerät 2.50 SFR an.

2.50 Sfr statt 16.- €

Dieser Spaziergang hat sich echt gelohnt!!!

Zurück bin ich auf der Anderen Seite der Bahngleise mehr oder weniger Parallel zur Bahnlinie bis zurück nach Hause (also immer gerade aus)

Auf dem Weg hab ich das hier entdeckt:

Hübsche Gartendeko mit einem alten Fahrrad.

Schrittziel erreicht

Dank dieses Ausflugsziels Schweizer Post habe ich heute mein Schrittziel mit Leichtigkeit erreicht.

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Mittwoch 28. April

Ein ganz normaler Mittwoch, ich habe weder Urlaub, noch bin ich krank noch ist mein Arbeitsplatz geschlossen. Aber dennoch sah mein Tag ganz ähnlich aus wie die vielen im Lockdown-Tagebuch.

Heute hatte ich frei, genau wie den Rest der Woche…

Ausschlafen war nicht drin, auch ohne Wecker war ich kurz vor 7 Uhr wach. Mit meinem ersten Kaffee und dem Laptop auf den Knien habe ich die ersten zwei Stunden damit verbracht paar Kleinigkeiten für den Blog zu basteln.

Unter anderem habe ich mit zwei Webseiten Kontakt aufgenommen die jeweils Blogger suchen die bereit wären Gastbeiträge zu schreiben. Erfahrene und etablierte Blogger (die schon einen Namen haben) lassen sich für solche Gastbeiträge bezahlen. Aber davon bin ich noch weit entfernt. Immerhin sind beide Seiten an einer Zusammenarbeit interessiert.

Meinen ersten Gastartikel werde ich wenn es klappt diese Woche schon abliefern, wann genau der dann veröffentlicht wird weis ich noch nicht. Zuallererst hoffe ich das mein Text der Webmasterin überhaupt gefällt und sie ihn wirklich auf die Seite nimmt. Ich bin gespannt.

Nähen…

Als ich in der Küche mein Frühstück gemacht habe (Haferflockenmüsli), hatte ich spontan Lust zum zuschneiden.

Denn ich habe die 4 frisch gekauften Stoffe von der Wäscheleine geholt und gebügelt. Baumwollstoffe sollte man vor der Verarbeitung immer Waschen, das mache ich auch nicht immer aber gestern hat es gerade mit der Wäsche gut gepasst.

Für mein neues Projekt habe ich schon ein bissel probiert und überlegt wie ich es machen könnte, bin aber noch nicht ganz zufrieden und deshalb zeig ich es auch noch nicht.

Aber ein paar Tatütas sind heute entstanden:

diesmal gabs Tatütas mit vielen bunten Blumen…

Auf dem Foto seht ihr einen halb leeren Schuhkarton. Diesen mach ich noch mit Tatütas voll und dann habe ich von diesem Schnittmuster sicher vermutlich die Nase voll.

Dieser Karton kommt dann gefüllt zu dem anderen in mein „Lager“. Ich hebe diese Sachen auf bis ich mal wieder bei einem Hobbymarkt, Basar oder ähnliches mitmache. Vielleicht spende ich sie auch irgendwo für einen guten Zweck… mal sehen. Auf diese Weise versuche ich jetzt wo ich viel Zeit habe „Gutes auf Vorrat“ zu tun.

Mein Spaziergang heute

Heute fiel es mir sehr schwer mich zum spazieren zu motivieren, denn mir hat das Nähen heute Vormittag echt Spaß gemacht. Viele neue schöne Stoffe… viele neue Ideen… Aber meine Beine mochten nicht mehr an der Maschine sitzen. Ich brauchte dringend Bewegung.

Also ging ich dann erst um 15 Uhr los. Zuvor war toller Sonnenschein aber für den Nachmittag war Regen angesagt, deshalb habe ich sicherheitshalber die Regenjacke mit genommen…

Aber ich habe sie nicht gebraucht, bis jetzt hat es noch immer nicht geregnet obwohl es paarmal danach aussah. Zuerst war ich noch unschlüssig, doch ich entschied mich für ein Rundgang im Wald auf dem „Schädelberg“.

Hier war ich im Januar und Februar mehrfach unterwegs… doch jetzt sieht alles ganz anders aus!!! Der Frühling ist Da!

es grünt und blüht

Es war so wunderschön im Wald das ich zuerst wie eine Verrückte Fotos gemacht habe. Alle paar Schritte sah ich ein Motiv.

der Baum war sicher nicht mehr sehr stabil…

Im Wald trifft man Leute

Als ich den schmalen Weg zum Vermuteten „Gipfel“ hoch kam. Da ist mal ein kleine Stück sehr steil, und ich war etwas außer Atem… Stand dort plötzlich ein junger Mann und begrüßte mich mit „Hallo sind sie von hier?“. Ich muss wohl etwas verdaddet geguckt haben, und er verbesserte sich mit „Ich meine kommen sie aus Lörrach?“. Was ich bejahte. „Ist das hier der Schädelberg“ und ich „ja aber ich suche noch den Gipfel, dort soll man angeblich Spuren eines Kelten Grabes erkennen können“… wir lachten beide. Nach kurzem Informationsaustausch verabschiedete er sich mit „Viel Spaß bei der Suche“.

Etwas das aussieht als könnte das mal eine Grabstätte oder sowas gewesen sein hab ich nicht gefunden. Ich weis auch gar nicht nach was ich eigentlich suche, mit hat nur jemand erzählt das man hier Spuren der Kelten sehen würde. Die habe ich nicht gefunden.

Aber eine Feuerstelle mit akkurat aufgestapelten Steinen.

Es braucht wohl keine Archäologische Kenntnisse um zu beurteilen das das hier nicht aus Keltischer Zeit stammt.

Aber was ich gefunden habe war ein präparierter Mountainbike Downhill-Trail. Welcher wohl schon länger existiert, denn Teilweise wachsen Pflanzen durch. An mehreren Stelle sind Kurven mit Ästen und Erde „gesichert“ und es gibt ein paar Sprungschanzen die aufwändig mit Baumstämmen und Erdreich aufgeschüttet wurden.

Der Trail biegt mal von einem der offiziellen Wege ab, aber ich denke er wurde illegal angelegt. Ich kann mir nicht vorstellen das es erlaubt ist so durch den Wald zu fahren.

Ich erinnere mich, das mir einmal auf meinen Spaziergängen ein Mountainbiker mit Schutzausrüstung entgegen kam und ich dachte damals noch wie übertrieben. Nun wenn er diese Strecke die ich heute entdeckt habe runter düsen will, dann braucht er die Ausrüstung.

Auf solchen Trampelpfaden bin ich kreuz quer durch den Wald

Lila Blumen im Wald

Auf einer Anhöhe sind mir plötzlich leuchtend Lila Blumen aufgefallen, die von weitem beinahe wie Hyazinthen aussehen. Ich dachte schon da hat jemand seine Blumen aus dem Topf entsorgt doch dann entdeckte ich noch viele weitere.

Männliches Knabenkraut im Lörracher Wald

Es handelt sich wohl wirklich um eine hier vorkommende Wildpflanze. Sie heißt Männliches Knabenkraut und ist mit den Orchideen verwand. Sie blüht von Ende April bis Anfang Juni und kann bis zu 70 cm hoch werden. Echt interessant, diese Pflanze ist mir in unseren Heimischen Wäldern bisher noch nie aufgefallen.

Mein Schrittziel ist erreicht

Heute hab ich nicht nur was ganz neues entdeckt, sondern auch mein Schrittziel erreicht.

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Dienstag 27. April, Einsame Verkäufer im Warenhaus

Heute habe ich endlich wieder arbeiten dürfen. Nach dem fast endlosen Lockdown, dann Krankheit und auch noch Urlaub, war heute endlich wieder ein Arbeitstag für mich.

Aber im Grunde noch nicht mal ein ganzer Arbeitstag, denn wir sind momentan in Kurzarbeit und meine Arbeitszeit heute war von 10-17 Uhr. Ungewöhnlich kurzer Tag, aber was ist schon gewöhnlich? An einen regelmäßigen Arbeitszeitrythmus bin ich gar nicht mehr gewöhnt.

Seit Mitte Dezember habe ich im März fünf Tage gearbeitet und im April sechs. Und heute ist der 117te Tag diesen Jahres…

Arbeiten, aber wie?

Und die Arbeit selbst ist auch nicht wirklich so wie ich das von früher kenne. Ich denke ich hatte heute den Tag über mit 25-30 Kunden Kontakt. Das heißt ich habe mit ihnen gesprochen. Nicht jeder hat etwas in meinem Abteilungsbereich gekauft.

Es war heute extrem ruhig! Und es wird erwartet das es morgen noch schlimmer wird, weil wir ab morgen dann nur noch Kunden mit einem negativen Corona-Test oder Impfung rein lassen.

Es ist zwar schön wenn man für jeden Kunden viel Zeit hat, aber wenn keine Kunden da sind wird es doch leicht öde. Ich hatte heute sehr viel Zeit in der Stoffabteilung auf zu räumen. Da ich die letzten 14 Tage nicht da war gabs dabei wenigsten auch ein paar Neuheiten die ich noch nicht gesehen hatte.

Aber das es die letzten Wochen sehr sehr ruhig war erkannte ich an manchen Ballen die noch immer genau an der gleichen Stelle Lagen wie ich sie vor drei Wochen hin gelegt hatte. Im normalen Betrieb gibt es das kaum, denn wenn viele Kunden da sind dann sind die Stofftische „in Bewegung“. Die Kunden ziehen Ballen raus und wir räumen sie dann an anderer Stelle wieder ein, damit verschieben sich damit die Artikel dazwischen… aber wenn nix geht… dann liegt höchstens mal ein Ballen oben drauf weil ihn jemand angeguckt hat.

Topseller?

Angesichts der Situation das die Gastronomie weiterhin geschlossen ist und das Wetter so schön ist hätte ich damit gerechnet das wir ein paar Picknick-Decken verkaufen. Wir haben bei mir im 5. Stock einen wunderschönen Sondertisch mit Picknick-Artikeln dekoriert. So eine grosse Auswahl wie dieses Jahr haben wir noch nie gehabt…

Und?

Es hat heute keinen einzigen Kunden interessiert… das jemand diesen hübsch dekorierten Tisch wahr nimmt, dazu war viel zu wenig los. Kunden die einfach nur durch das Warenhaus spazieren und sich alles mögliche angucken und sich vielleicht inspirieren lassen waren kaum da. Die meisten kamen gezielt und wussten auch recht genau was sie wollen.

Ab morgen nur noch Click&Meet mit Test oder Impfung

Ab morgen dürfen wir nur noch Kunden ins das Warenhaus lassen die entweder einen Schnelltest vorlegen können der nicht älter als 24 Stunden ist oder der nachweisen kann das er geimpft ist. Wie das genau abläuft und ob die Security-Dame am Eingang die Impfpässe kontrollieren darf, weis ich nicht!

Was habe ich heute nach Feierabend gemacht.

Wie erwähnt ich hatte heute schon um 17 Uhr Feierabend, wirklich müde und erschöpft war ich natürlich nicht.

Ein guter Bekannter befindet sich gerade im Krankenhaus und das ist nicht sehr weit weg. Dieser bat mich per Whatsapp doch vorbei zu kommen. Aber ich sagte ihm das das keinen Sinn hat, denn Besucher dürfen nicht ins Krankenhaus. Er meinte aber wir könnten uns ja vor der Türe treffen und bei der Eisdiele gegenüber zusammen ein Eis essen.

Ich war sehr skeptisch ob das erlaubt ist, kaufte aber als kleines Mitbringsel eine Packung Kekse. Und dann? Tja mit Treffen war nichts, er durfte mir durch eine Plexischeibe zuwinken. Da er einen Tropf hat, darf er das Gebäude nicht verlassen und jeglicher Kontakt mit Personen von Außerhalb ist nicht erlaubt.

Wir durften uns winken und die Keks-packung nahm der Security Mitarbeiter an. Da es eine original verpackte Kaufpackung war, war es okay, denn selbst gebackene hätte er dem Patienten nicht überreichen dürfen.

Nach dem „Krankenbesuch“ bin ich dann mit etwas Umweg nach hause gelaufen. Übrigens mir tut nur ein Fuß weh… der rechte Schuh erschien mir irgendwie unangenehm eng… am linken Bein ist die Krampfader gezogen, am rechten noch nicht. Unglaublich ich bin immer noch ganz perplex das meine langjährigen Beschwerden nach langem Stehen von diesen nicht richtig funktionierenden Venenklappen im Oberschenkel kommen.

Am 12. Mai erfolgt meine zweite Varizen-Op wie ich sie schon am 24. Februar hatte. Danach werde ich dann nochmal ausführlich über die Operation schreiben.

Nähen nach Feierabend?

Nähen nach Feierabend war früher auch meist undenkbar. Erstens war ich meist zu ko um mich konzentriert an die Maschine zu setzen, zweitens wollte ich die Beine hoch legen und im Winter war es Abends auch meist zu dunkel dafür… bei Kunstlicht nähe ich sehr ungern.

Doch heute war ich so früh zuhause, da hatte ich Zeit und Lust zum Nähen. Nachdem ich die Waschmaschine gestartet habe (unter anderem mit heute gekauftem Stoff, den ich morgen verarbeiten möchte) hab ich mich so lange der Waschgang lief an die Nähmaschine gesetzt.

Heute Abend entstanden sind diese 7 Täschchen, in etwa einer Stunde. Das ging auch nur so schnell, weil ich schon alles zugeschnitten und gebügelt da liegen hatte.

Morgen habe ich was vor

Morgen möchte ich was neues ausprobieren, dafür habe ich heute gleich 4 verschiedene Stoffe gekauft. Ich bin gespannt ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle. Aus den restlichen Stoff werden dann auch noch ein paar Tatütas und wie hier zu sehen kleine Täschchen.

Morgen habe ich frei, wie den Rest der Woche… und somit möchte ich wieder meine Zehntausend Schritte erreichen.

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