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7. Juli, wenn Uschi mal schnell einen Staubsauger repariert

Der Alltag hat mich wieder und ich finde momentan wenig Zeit und Muße um hier zu schreiben. Auch passiert momentan ja nicht so viel spektakuläres. Trotzdem möchte ich Euch hier auf dem laufenden halten.

Dieser Artikel enthält unbezahlte unbeauftragte Werbung

Gestern war ich bei meiner Mutter. Sie hatte mich um Hilfe gebeten weil ihr Staubsauger nicht mehr richtig funktionierte. Sie beschrieb das Problem etwas eigenartig. Der Sauger würde zwar den Schmutz einsaugen aber dann auf der Seite wieder heraus pusten. Ich solle doch bitte mal nachsehen ob da etwas verstellt sein könnte.

Von ihrer Fehlerbeschreibung konnte ich mir nicht wirklich einen Reim darauf machen. Denn eigentlich gibt es nur saugt oder saugt nicht. Einsaugen und dann daneben wieder heraus blasen geht doch irgendwie gar nicht.

Meine Mutter hat schon seit meiner Kindheit einen Vorwerk Kobold 120. Als ich meine erste Wohnung hatte, habe ich mir das gleiche Gerät „organisiert“ und seit dem bin ich noch immer sehr glücklich damit. Die volle Geschichte darüber findest Du unter „Staubsauger fürs Leben“.

Staubsauger reparieren

Früher war meine Mutter mit solche technischen Dingen geschickter, aber nun im Alter wird sie etwas unbeholfen wenn es um Defekte geht. Weil ich damals als der Motor meines Staubsaugers kaputt war versehentlich zwei Ersatzgeräte gekauft hatte, hatte ich ihr den zweiten angeboten. Aber das wollte sie damals absolut nicht.

Sie will keinen Neuen! Bei diesem weis sie was sie hat und ein neuerer könnte ja schlechter sein als „ihr gutes Stück“. Nun war es so weit, er ging nicht mehr richtig. Ich versprach ihr, nach dem Gerät zu sehen und brachte dazu das Ersatzgerät mit.

Meine Mutter schimpfte, den wolle sie nicht, ihrer würde ja noch gehen, aber eben nicht mehr ganz korrekt. Aber er läuft immerhin noch.

Als ich ankam hatte sie die „Teppichmaschine“ also das untere Teil schon geöffnet auf dem Tisch liegen. Sie zeigte mir den angestauten Schmutz darin und war völlig entsetzt das dort soo viel stecken blieb, sie hätte das Gerät erst vor zwei Wochen geöffnet und gereinigt.

Sofort war mir klar das irgendwas sein müsste was die Saugkraft beeinträchtigt. Irgendein Gegenstand der eingesaugt war oder sowas.

Um die Saugkraft zu testen schloss ich den Schlauch mit der schmalen Düse an und schaltete das Gerät an. Ich hörte sofort da stimmt was nicht, der klingt ganz eigenartig. Am Ende des Schlauchs kam Null sog an!

Also schaltete ich aus und…. äääääähhhhm… das Motorengeräusch lief länger. Normalerweise stoppt der Motor sofort, das kann gar nicht sein das der Motor ohne Strom weiter läuft. Ich sagte meiner Mutter das der Motor kaputt sei. „nein der klingt schon immer so“ behauptete meine Mutter. Dazu muss ich sagen das sie ein Hörgerät braucht, und das in der Regel zum Staubsaugen nicht trägt. Sicher hört sie das Motorengeräusch gar nicht richtig.

Ich nahm mein Ersatzgerät aus der Tasche und schaltete es an. Meine Mutter wunderte sich über den Klang, „Stimmt so klang das früher“. Okay… geklärt, der Motor ist wohl schon eine Weile nicht mehr in Ordnung.

Offensichtlich hat die Teppichmaschine zwar den Staub eingezogen, aber weil der Sog des Motors nicht reichte fiel der Staub wenn genügend zusammen ist wieder heraus.

Du darfst Deinen Staubsauger behalten

Das Ersatzgerät ist auch nicht mehr das jüngste und der grüne Stoffsack um den Staubbeutel sieht ziemlich verschossen aus. Meine Mutter betonte mehrfach das ihr Gerät doch in einem viel besserem Zustand sei. Also versprach ich ihr, sie dürfe ihr eigenes Gerät behalten. Ich tauschte einfach nur die Motoreinheit aus. Sie guckte wie ein Auto, als ich mit wenigen Handgriffen die beiden Geräte auseinander nahm und wieder zusammen setzte.

Schon ein wenig traurig, wenn man bedenkt das sie es war die mir das alles vor vielen Jahren mal gezeigt hat.

Mit dem „neuen alten“ Staubsauger hab ich dann die ganze Stube gesaugt. Das Gerät ging wieder einwandfrei! Ich nahm mir auch gleich zwei etwas schlechter zugängliche Ecken vor und machte dort gründlich sauber. Hinter einem Schränkchen fand ich einen langen Schuhlöffel, den ich mit der Fugendüse hoch hob. Meine Mutter war überrascht das der Sauber das schwere Teil heben konnte. Wenn sie das gar nicht mehr gewohnt war, dann zog der alte Motor schon länger nicht mehr richtig.

Das der Staubsauger jetzt wirklich wieder in Ordnung ist wollte sie mir immernoch nicht glauben. Er nachdem sie mit dem Gerät in ihrem Schlafzimmer selber tätig war erkannte sie die Verbesserung.

„Hast Du es grad rumpeln hören?“ „sooo groß war der Stein der mir gerade vom Herz gefallen ist!“

Das ist die Ausdrucksweise meiner Mutter wenn sie mir sagen will das sie total glücklich und erleichter ist das etwas gut ausgegangen ist. Jetzt erst gab sie zu das sie höllische Angst hatte das der Staubsauger ganz kaputt ist und sie einen neuen haben müsse. Und sie will auf keinen Fall einen anderen.

Diesen Wunsch, weiterhin das gleiche Gerät nutzen zu können konnte ich ihr nur erfüllen weil ich bei Ebay das gleiche alte Modell gekauft hatte.

Andere Leute lieben alte Autos, ich liebe alte Staubsauger

Dieses Modell, der Vorwerk Kobold 120 wurde in den 1970/1980er Jahren gebaut und wird heute noch gebraucht gehandelt. Ebenso gibt es weiterhin noch umfangreiches Zubehör oder Ersatzteile.

Also könnte man doch wirklich von einem Nachhaltigem Haushaltsgerät sprechen.

Mehr über diesen Staubsauger findest Du in meinem Blogpost „Mein Staubsauger fürs Leben“

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Auf diese Tasse Kaffee habe ich 8 Monate gewartet

Das ist sie!

Das ist die Tasse Kaffee auf die ich 8 Monate gehofft und gewartet habe. Seit dem 1. November 2020 war das Restaurant in unserem Warenhaus geschlossen. Selbst für uns Mitarbeiter gab es nichts. Nicht mal eine Tasse Kaffee.

Wir Mitarbeiter durften nur die Räume nutzen, mussten wir zeitweise auch, weil wir aufgrund der Auflagen nicht mehr alle gleichzeitig im Mitarbeiter-Bereich sitzen konnten. Monatelang durften wir nur einzeln an den Tischen sitzen.

Wir durften nur Tisch und Stühle benutzen. Geschirr oder Besteck war tabu und bis heute unter Verschluss. Wir mussten unsere eigenen Tassen mitbringen. Ein Teil der Kollegen haben sich eine Thermoskanne mit Kaffee oder Tee mitgebracht. Ich selber habe mich für die Variante Tasse und löslichen Kaffee entschieden. Denn ein Wasserkocher und eine Mikrowelle war das einzige was wir nutzen durften. Dabei muss man aber morgens beim „Fresspaket packen“ gut aufpassen, das man an Löffel und Gabel und co denkt…

Zweimal ist es mir passiert das ich eine Suppe dabei hatte aber den Suppenlöffel vergessen hatte… Zum Glück sind wir ein Warenhaus und da können wir so etwas mal schnell kaufen… von den billigsten Suppenlöffel habe ich jetzt mindestens 2-3 zuhause.

Zu Anfang war selbst das ein Problem, weil zu viele Kollegen gleichzeitig ihr Essen in der Mikrowelle warm machen wollten. Wenn man nicht miteinander am Tisch sitzen darf, darf man auch nicht an der Mikrowelle Schlange stehen. Nach wenigen Tagen hat sich das allerdings entschärft… wir haben unsere Pausenzeiten alle etwas verändert. Und die meisten sind bald auf kaltes Essen wie etwa eine Stulle Brot oder ein Salat umgeschwenkt. Auch ich habe immer mehr auf eine warme Mahlzeit verzichtet.

Seit heute sind die Kollegen vom Restaurant wieder da

Seit heute dem 5. Juli sind die Mitarbeiter des Restaurants wieder da. Nur haben sie noch keine Ware. Zuallererst müssen sie alles gründlich reinigen. Offiziell für die Kunden öffnen sie erst am Freitag.

Heute haben sie schon mal die Kaffeemaschine gereinigt und getestet. Auf dem Foto seht ihr eine der ersten Tassen die raus gelassen wurden.

Du kannst Dir gar nicht vorstellen wie ich mich gefreut habe als die Kollegin vom Restaurant mich gefragt hat „Uschi willst Du ein Käffchen“. Natürlich wollte ich!

Das es noch keine Milch dazu gibt ist mir total egal, denn ich trinke den Kaffee am liebsten Schwarz ohne alles.

Der erste Kaffee nach dem langen Lockdown

Die erste Tasse hat einfach fantastisch geschmeckt! Ich hatte den Kaffee in unserem Restaurant-Cafe gar nicht so lecker in Erinnerung.

Es ist ja nicht so, das ich zuhause keinen Kaffee bekomme… im Gegenteil, während des Lockdown hatte ich eine sehr hohen Verbrauch. Bisher war ich der Meinung meine Kaffeesorte zuhause schmeckt besser… bisher…

Ich freue mich jetzt total auf Freitag, wenn es endlich wieder „ganz normale Kantinen-Essen“ gibt! Ich sage Dir ich werde es genießen!

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Was ist „terran Reisen“?

Beim Surfen durch andere Blogs bin ich bei „Make Jam not Traffic“ auf diesen neuen Begriff gestoßen. Dieser berichtet von einem gleichnamigen Verein der in Freiburg beheimatet ist.

Mein erster Gedanke war „Ich will nicht nach Teheran“ das Wort „terran“ konnte ich absolut nicht zuordnen und ich dachte zuerst an die Hauptstadt des Iran, die ich eigentlich nur aus den Nachrichten kannte. Wie die genaue Situation dort ist will ich gar nicht so genau wissen, ich verbinde diesen Namen mit Kriegsgebiet und somit eine Ort wo ich auf keinen Fall hin will. Sicher ist dieser Gedanke nicht „politisch korrekt“, aber das ist mir egal.

Der Begriff „terran“ bezieht sich nicht auf eine Reisedestination, sondern auf die Art und Weise wie man da hin kommt. Es ist eine Wortschöpfung aus den Worten Terra = Erde und vegan. Im Grunde geht es um den Verzicht auf Flugreisen.

Ich reise fast immer „terran“

Wenn ich ehrlich bin reise ich fast immer terran. Die paar Flugreisen die ich in meinem Leben bisher gemacht habe kann man noch immer an einer Hand abzählen.

Zugegeben die letzten Jahre habe ich zweimal fast unnütze Kurzstreckenflüge gemacht, von Basel nach Hamburg und von Berlin nach Basel. Beides wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, denn diese Entfernungen kann man sehr gut mit dem Zug bewältigen.

Der Grund für diese Flüge war Faulheit und die Tatsache das das Flugticket billiger war als das entsprechende Zugticket. Ein Umstand der seit der Corona-Pandemie nicht mehr gegeben ist.

Corona hat vieles durcheinander gebracht und somit viele Menschen zum Umdenken gebracht. Auch mich. Ich finde die Überlegungen Kurzstreckenflüge zu verbieten eigentlich sehr sinnvoll. Denn so ein Flug verursacht unverhältnismäßig viel CO2 und verbraucht viel zu viel Endergie.

Terran = auf der Erde bleiben

Der gleichnamige Verein engagiert sich dafür das Bewusstsein für umweltfreundlicheres Reisen zu schaffen. Mehr darüber findest Du auf deren Webseite . Mittlerer Weile gibt es auch ein schweizerischen Pendant dazu unter terran.ch. Die beiden Webseiten sind jedoch weitgehend identisch.

Mich persönlich spricht dieses Thema an, weil es das thematisiert was ich schon immer mit meinem Blog bewirken möchte. Beim Reisen geht es nicht immer nur darum möglichst weit herum zu kommen. Es müssen nicht immer Fernziele wie Karibik, Thailand oder Australien sein. Hier bei uns in Europa gibt es so viele schöne Orte die genauso sehenswert sind, und die man ohne Flugzeug erreichen kann.

Mit meinem Blog „Unterwegsistdasziel.blog“ möchte ich die Vorurteile gegen Bus und Bahnreisen ausräumen. Deshalb schreibe ich gerne über meine Reisen in und um Deutschland.

Ich fahre gerne mit dem Zug, auch Maskenpflicht hält mich nicht davon ab.

Wird terran reisen zu einem Trend?

Ob das Reisen am Boden wirklich zu einem neuen Trend wird bleibt abzuwarten. Für mich ändert sich allerdings nicht sehr viel ich werde nach wie vor gerne mit dem Zug reisen.

Hier ein paar Texte über meine längsten Zugreisen:

Meine nächste Reise

Meine nächste Reise mit dem Zug ist bereits gebucht. Es geht mit dem ICE nach Hamburg. Diesmal aber ganz unspektakulär tagsüber. Allerdings habe ich mich dieses mal für die erste Klasse entschieden. Was dahinter steckt darüber werde ich hier berichten.

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Spaziergang am 1.7.

Heute hatte ich meinen Freien Tag beim Hauptjob. Heute morgen habe ich nur 3 Stunden meinen Nebenjob gemacht. Also im Bäckerladen von 5-8 Uhr gearbeitet.

Dazu bin ich heute morgen um 4 Uhr aufgestanden. Ich muss dazu sagen das mir das nicht sehr schwer fällt. Wichtig ist eigentlich nur das ich am Abend vorher einigermaßen zeitig zu Bett gehe. Erfahrungsgemäß ist das etwa 21 Uhr bis 21:30.

Gestern hatte ich mich nach der morgendlichen Schicht nochmal ins Bett gelegt und zwei Stunden geschlafen, heute nicht. Ich hatte mich zwar mal gegen Mittag hin gelegt, aber nur etwa 30 Minuten gedöst.

Nach dem Mittagessen überkam mich dann beinahe Langeweile. Ich hatte keine Lust mehr zuhause zu bleiben und so habe ich mich endlich mal wieder auf einen längeren Spaziergang aufgemacht.

Heute Vormittag habe ich die Besucherstatistik im Juni zu einem Blogartikel zusammengefasst. Du findest ihn unter „1. Juli wieder etwas Statistik“. Zukünftig werde ich jeden Ersten eine Zusammenfassung des Vormonats schreiben.

Waldspaziergang

Am Anfang war ich noch lustlos.. erst als ich im Wald war, wurde es schön und entspannend.

Ich ging beim Schützenwaldweg in den Wald, grob in die Richtung des Salzert. Aber ohne genaue Vorstellung wo ich lang wollte und wie lange ich laufen würde. Wie so oft während des Lockdown. Nur das ich nun nicht mehr in der Situation bin das jeder Tag gleich ist. Morgen muss ich arbeiten und habe keine Zeit zum spazieren.

Zu meiner Überraschung konnte ich den Spaziergang viel mehr genießen als im Dezember, Januar, Februar und März, als ein langer Spaziergang nichts besonderes war sondern meine tägliche „Hauptbeschäftigung“. Jetzt ist es wieder was besonderes durch den Wald zu gehen. Die Frische Luft zu atmen, die Ruhe zu horchen… Während der langen Wochen und Monate des Lockdowns war das nichts besonderes mehr.

Gleich am Waldrand fand ich auf dem Weg eine leere saubere Plastiktüte die vom Wind aufgebläht wurde. Dies nahm ich als Zeichen, das ich sie mitnehmen solle und darin Müll sammeln soll. Eine gute Bekannte hat mir erzählt das sie immer nur mit Plastiktüte in der Tasche zum Spazieren gehen geht, um notfalls Müll einzusammeln. Das finde ich nachahmenswert, aber irgendwie schaffe ich es dann doch nicht eine leere Tüte einzustecken.

Bewaffnet mit der Tüte bin ich nicht gezielt auf die Suche gegangen, sondern habe nur aufgehoben was mir direkt auf meinem Weg auffällt. Auf dem ersten Stück nahe am Waldrand fand ich mehrere Flaschen und Masken sowie Verpackungen von Schokoriegeln.

Später wechselte ich auf den Waldlehrpfad und ich muss lobend erwähnen das ich hier keinen Abfall gefunden habe. Trotzdem habe ich weiter meine Tüte getragen und erst als ich wieder in ein Wohngebiet kam habe ich sie in einer an der Straße stehende Mülltonne entsorgt.

Die paar Teile mitnehmen haben mir wirklich nichts ausgemacht. Wenn das jeder so machen würde, wären unsere Wälder sauberer und schöner.

kleine Pause auf einer Bank

Verweilen im Wald

Eine Kleinigkeit konnte ich heute definitiv besser genießen als im Winter. Ich konnte schön lange auf einer Bank sitzen und einfach nur den Waldgeräuschen zuhören. Mir wurde dabei nicht zu kalt. Ich weis gar nicht wie lange ich dort gesessen bin.

Im Wald kann ich unheimlich gut nachdenken und beten.

Waldspaziergang

Dieses Herz habe ich am Wegrand entdeckt, es muss relativ neu sein, denn das wäre mir bei meinen zahlreichen Spaziergängen sicherlich aufgefallen. Es zeigt das man selbst mit einer Motorsäge romantisch sein kann. Ich wüsste gerne wer es gemacht hat und welche Geschichte dahinter steckt.

Mein heutiger Spaziergang hat mir sehr gut getan, obwohl ich jetzt schon das Gefühl habe das ich eventuell Muskelkater bekomme. Zwar laufe ich jetzt wieder bei der Arbeit sehr viel, aber nur in der Ebene. Berg auf und Berg ab gehe ich im Alltag kaum.

im Vergleich zu meinen Spaziergängen im Lockdown nicht viel

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1. Juli und wieder etwas Statistik

Heute möchte ich für Euch die Statistik von unterwegsistdasziel.blog im Juni ein wenig erläutern. Viele andere Blogger veröffentlichen regelmäßig ihre Zahlen und auch ich will in diesem Punkt ehrlich mit Euch sein. Ich möchte das zu einer regelmäßigen Tradition machen. Meine Mai-Zahlen habe ich unter „1 Juni“ veröffentlicht.

Im Juni wurde dieser Blog knapp 7500 mal von 5600 Besuchern aufgerufen. Manch einer fragt sich hier wieso mehr Aufrufe als Besucher. Die Erklärung ist ganz einfach. Ein einmaliger Besucher kann auf meinem Blog mehrere Seiten/Beiträge anklicken und das zählt dann als weiteren Aufruf.

Die erfolgreichsten Blogposts

Der mit Abstand am meisten aufgerufene Blogpost mit über 600 Zugriffen war „Ausflugsziele im Südschwarzwald bei heißem Wetter“, diesen habe ich bereits 2019 verfasst aber immer wieder wenn es heiß ist, wird er weiter geteilt. Ich denke das er mir auch im Juli und August wieder einige Blogbesucher bringen wird.

An zweiter Stelle mit über 400 Besuchen rangiert „Korallen häkeln für das Museum“. Diesen Artikel hatte ich in ein paar Häkelgruppen bei Facebook geteilt, wo er viel kommentiert und weiter geteilt wurde. Weil er so gut an kam werde ich sicher nochmal über meine Häkeleien für diese Ausstellung schreiben.

„Makramee lernen: Mini Wandbehang aus Topflappengarn“ lag im Juni an dritter stelle. Dieses Mal wurde er nur etwa halb so viel angeklickt wie im Mai. Ich denke das er so langsam zu bekannt ist und deshalb werde ich ihn die nächsten Wochen/Monate nicht mehr aktiv bewerben.

An vierter Stelle lag ein weiterer Makramee Artikel. „mit bunten Knoten dem Balkon dekorieren“ ist zwar fast genauso alt, aber bei weitem noch nicht so weit verbreitet wie der erst genannte.

An fünfter Stelle mit über 250 Zugriffen lag „E-Tickets für das Parkschwimmbad“ der Grund für die hohe Aufmerksamkeit ist eine hitzige Diskussion darüber ob man für das Schwimmbad nun einen Test braucht oder nicht. Mittlerer Weile ist dieses Thema erledigt und ich denke das sich so ein Ergebnis nicht nochmal wiederholt.

Woher kommen meine Besucher?

Die meisten Besucher meines Blogs kommen von Facebook, weil ich dort immer wieder in relevanten Gruppen verlinke. Das funktioniert besonders gut bei dem Thema Häkeln oder Lörrach.

Im Juni kamen jedoch zum ersten Mal über 2100 Besucher über die Suchmaschinen (Google, Bing und co) auf meinen Blog. Das sind mehr wie im Mai 20, welches mein bisher erfolgreichster Monat war. Das zeigt mir das es langfristig sehr hilfreich war das ich während dem Lockdown so aktiv auf dem Blog war. Je mehr Einträge und interne Verlinkungen ein Blog hat umso relevanter wird er für die Suchmaschinen.

So langsam erkenne ich auch das typische Reisethemen jetzt wieder mehr gesucht werden. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Nachfrage nach diesen Themen ja komplett zum erliegen gekommen.

Als Beispiel sei hier „Sind Kofferanhänger sinnvoll? Soll man das Reisegepäck beschriften?“ genannt. Diesen Artikel habe ich nie bei Facebook in einer Gruppe beworben. Er wird trotzdem seit zwei Jahren regelmäßig aufgerufen. Im Juni so viel wie zuletzt im Januar 2020. Mein Ziel ist es nun noch mehr solcher Dauerbrenner Inhalte zu schreiben.

Habe ich was verdient?

Die Einnahmen die ich durch die Werbeanzeigen generiert habe sind leider immer noch viel zu wenig, im gesamten Juni waren das rund 29€. Weniger als im Mai da waren es 35€. Durch Afilirate-Links sind gerade mal 5€ zusammen gekommen.

Viel zu wenig wenn man bedenkt das ich alleine für die Domain und das Hosting 300€ im Jahr bezahle. Ich hoffe sehr das sich die Einnahmen langsam etwas nach oben entwickeln.

Ein Foto aus dem Frühling im Markgräflerland

Das Bild ist ein älteres Foto aus der Nähe von Müllheim, es dient vor allem der Aufmerksamkeit und Auflockerung.

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30. Juni

Heute war Mittwoch der 30. Juni, mein freier Tag diese Woche. Der Alltag hat mich wieder ganz im Griff, deshalb komme ich nicht mehr dazu hier so häufig zu schreiben wie ihr es gewohnt seit.

Darum will ich heute mal berichten wie es mir so geht. Auf der Arbeit ist es fast wieder normal. Die Kundenfrequenz ist beinahe wie vor der ganzen Corona-Sache. Manchmal vergisst man ganz kurz das Thema, doch die allgegenwärtigen Masken erinnern uns immer wieder daran.

Es mag ja vielleicht immer noch Menschen geben die sich das nicht vorstellen können, aber ich trage bei der Arbeit permanent eine medizinische Maske. 8 Stunden! Von einer FFp2 Maske wurde uns seitens des Arbeitgebers abgeraten, da man diese nicht über lange Dauer tragen sollte. Stoffmasken sind momentan leider nicht zugelassen, aber ich hoffe das wir das vielleicht auch irgendwann mal wieder dürfen. Sie sind einfach hübscher und angenehmer als diese blauen OP-Dinger.

Open Air Gottesdienst

Vergangenen Freitag Abend waren wir bei einem Open-Air-Gottesdienst im nahen Rosenfelspark. Auf diese Veranstaltung war ich durch ein Werbeplakat aufmerksam geworden. Ich wusste gar nicht von welcher Gemeinde das veranstaltet wird.

Auf dem Plakat stand nur „Worship-Night“ und ich dachte das wird nur eine Musik Veranstaltung. Es war jedoch ein kompletter Gottesdienst der zweisprachig (deutsch und englisch) gehalten wurde. Zu meiner großen Überraschung gab es sogar mehrere Taufen, bei denen Erwachsene in einem mobilen Pool komplett untergetaucht wurden. Ich fand die Veranstaltung schön. Die Stimmung mitten im Park war schon etwas besonderes.

Die Sicherheitsvorkehrungen waren enorm. Die zugewiesenen Sitzplätze hatten sehr große Abstände und alle Besucher trugen permanent Masken. Es war echt faszinierend wie viele Junge Leute da waren und alle hielten sich daran!

Zum Schluss bekam jeder Gottesdienstbesucher ein Eis geschenkt, das kam natürlich bei den Kindern besonders gut an, aber auch die Erwachsenen griffen gerne zu.

Sonntagsgottesdienst

Den Sonntagsgottesdienst in meiner eigenen Gemeinde habe ich erst viel später online geguckt. Stattdessen habe ich mich am Sonntag morgen mit einer Freundin zum Frühstück im Rosenfelspark getroffen. Der Kiosk „Bartwurst“ im Rosenfelspark bietet einmal im Monat ein Frühstück an. Dieses muss man allerdings vorbestellen. Am besten unter diebartwurst@gmail.de.

Endlich wieder regelmäßig Nebenjob

So langsam normalisiert sich alles wieder. Seit diese Woche bin ich auch bei meinem Nebenjob im Bäckerladen wieder regelmäßig eingeteilt. Am Montag war dann gleich mal so ein harter Arbeitstag mit beidem, erst von 5-8 Uhr der Bäckerladenjob und dann ab 9 Uhr mein Hauptjob.

Heute und morgen muss ich zwar auch „Backen“ habe aber im Hauptjob frei. Das ist dann nicht so anstrengend.

Nächste Woche trifft es ganz ähnlich, ich „Backe“ am Mittwoch, Donnerstag und Freitag und nur am Freitag muss ich beides machen. Mehr möchte ich dort momentan nicht arbeiten. Aber ich bin froh mir damit ein wenig zusätzliches Geld verdienen zu können.

Nähen:

Da ich jetzt beruflich wieder viel auf den Beinen bin, kann ich mir in meiner Freizeit wieder mehr im Sitzen vornehmen. So habe ich wieder begonnen für den Weihnachtsbasar zu nähen. Zwar wissen wir noch nicht sicher ob und in welcher Form wir wieder einen Basar veranstalten dürfen, dennoch fertige ich weiterhin kleine Dinge die wird dort anbieten können. Früher oder später wird es wieder möglich sein.

Am Sonntag und heute sind dafür wieder mehrere Paare Handstulpen entstanden.

Diese Handstulpen sind heute entstanden
Handstulpen nähen im Sommer

Die Schwarzen und Roten Stulpen die jeweils auf dem Rand der Schachtel liegen sind diese Woche entstanden. Zugegeben ist es ein wenig pervers solche kuscheligen Materialien mitten im Sommer zu verarbeiten. Aber erstens ist das Wetter gar nicht so sommerlich wie es sein sollte und zweitens hatte ich mir ja vorgenommen mit dem Stulpen Nähen erst auf zu hören wenn die Schachtel voll ist …

Nun, ich habe wohl im Winter zu viele davon verschenkt, denn es passt immer noch etwas in den Karton. Und Material habe ich auch noch genug.

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Produktempfehlung

Ich will keine Flaschen mehr!

Diese Aussage bezieht sich jetzt nicht auf Partnerwahl oder gar Männer im allgemeinen… Hier geht es um die Behälter für die Pflegeprodukte in meiner Dusche.

Dieser Artikel enthält Werbung durch Produktnennung und Afilirate-Links :Schon vor etwa zwei Jahren habe ich festes Shampoo getestet und auch in meinem Artikel „das erste Mal festes Shampoo“ darüber geschrieben. Mein längerfristigen Erfahrungen mit meinem ersten Produkt dieser Art hatte zwei Monate später zusammengefasst unter „Langzeit-Test festes Shampoo“.

Danach hatte ich nur ganz kurz mal wieder eine Flasche Shampoo und war von dieser eigentlich sehr enttäuscht, weil so schnell leer war. Seit dem bin ich bei festen Shampoos geblieben.

Feste Shampoos sind keine Seltenheit mehr

Mein erstes festes Shampoo musste ich suchen, und wurde in einem Bioladen fündig. Mittlerer Weile gibt es jedoch auch in Drogeriemärkten wie Müller und DM eine Auswahl an festen Shampoos.

Fast alle großen Markenhersteller haben zumindest ein paar feste Produkte auf dem Markt. Diese findet man noch nicht überall aber die Sortimente werden stetig erweitert.

Bei DM gibt es nicht nur feste Shampoos von Alverde und Foamie sondern sogar schon mehrere Sorten von der Eigenmarke Balea bietet mehrere feste Shampoos an.

Genau wie bei flüssigen Shampoo aus der Flasche gibt es inzwischen eine breite Auswahl für unterschiedliche Haartypen .

Zum Beispiel findest Du auf der Webseite von DM 58 verschiedene Produkte.

Allerdings muss man sie noch suchen

Aufgrund ihrer geringen Größe muss man immer erst ein wenig Suchen bis man die festen Shampoos entdeckt. Gibt es in einem Laden ein riesiges Regal voller Flaschen mit Shampoo, Spülung und was sonst noch so zu der Serie gehört, so ist der Bereich mit den Festen Produkten oft der klein und unscheinbar.

Ganz offensichtlich ist es für einen Händler nicht sehr attraktiv diese Produkte anzubieten. Und das obwohl sie weniger Platz brauchen, sie besser stapelbar sind und sie nicht auslaufen können.

Der wahre Grund dahinter ist wohl der: Feste Shampoos sind zu ergiebig!

Egal welches Produkt ich nun ausprobiert habe, jedes hat mindestens 4-8 mal so lange gehalten wie eine Flasche flüssiges Shampoo.

Deshalb verkauft ein Händler lieber eine Plastikflasche, weil er weis das Du viel schneller wieder kommen musst um Nachschub zu kaufen.

Welche Produkte sind gut?

Ich habe mich schon fleißig durch das Angebot getestet, aber ich bin noch lange nicht durch. Und als Hauptfazit möchte ich vorausschicken, mir ist noch kein Produkt begegnet das ich so schlecht fand das ich das Stück nicht aufbrauchen wollte! Bisher fand ich alles ganz gut.

Mein Favorit

Mein Favorit bleibt jedoch mein erster Versuch. Denn bei „Fleur de Shampooning“ überzeugt mich durch die ungewöhnliche Form und das damit verbundene praktische Handling. Aufgrund der Blumenform kann man das Shampoo an einem Bändel aufhängen und es trocknet so gut ab.

Alle anderen Produkte liegen in einer Seifenschale mehr oder weniger viel im feuchten und werden deshalb oft nicht trocken. Dadurch verbraucht man mehr.

Doch auch dann wenn sie dauerhaft aufgeweicht und feucht sind, war bisher jedes von mir getestete feste Shampoo ergiebiger als jede Flasche!

Mich überzeugt die Müllvermeidung!

Ein Shampoo-Stück das in einem kleinen Pappkarton verpackt ist hält weil länger als 4-8 Flaschen Shampoo.

Das ist nicht nur so, weil man von der Flüssigkeit grundsätzlich mehr dosiert, sondern auch weil nicht selten etwas von dem Shampoo ungenutzt heruntertropft. Nur ein Teil der entnommenen Menge landet wirklich auf Deinem Kopf.

Nicht zu vergessen ist der Anteil, der durch Flasche umfallen, runter fallen, vergessen und eintrocknen lassen, usw nie genutzt wird.

Weitere „Flaschen“ einsparen!

Eine Weitere Flasche die mich in der Dusche immer wieder genervt hat was die vom Duschgel.

Mittlere Weile gibt es auch eine ganze Auswahl an „Waschstücken“ und „Feste Dusche“ Produkte. Diese darf man nicht verwechseln mit Seife.

Während Seife die Haut entfettet enthalten „Waschstücke“ und Co. pflegende Substanzen wie ein gewöhnliches Duschgel auch. Was diese festen Produkte allerdings nicht enthalten ist Wasser und allerhand chemischer Hilfsmittel für die flüssige bzw gelartige Konsistenz.

Im Grunde ist ein festes Dusch-Stück einfacher herzustellen als ein erfrischend aus zusehendes Gel. Es benötigt keine Stabilisatoren oder gar Farbstoffe um es gut aussehen zu lassen.

Auch feste Duschgels habe ich nun schon zahlreiche Produkte ausprobiert. Meinen absoluten Liebling hab ich da noch nicht gefunden, noch bin ich zu neugierig auf die anderen. Aber ich habe bisher jedes Produkt auf der Haut gut vertragen.

Ich weis noch nicht welches ich am besten finde aber ich weis, das ich keines mehr aus der Flasche will !!!

Denk an den Umweltschutz und vermeide unnötigen Plastikmüll

Es ist zwar am Anfang eine Umstellung von Flüssigem Shampoo und/oder Duschgel auf festes. Aber diese kleine Änderung in den Gewohnheiten spart mit der Zeit viele sinnlose Plastikflaschen, die nur in den wenigsten Fällen wieder verwerten werden können.

Mach mit und probier das doch auch mal aus!

Für Unterwegs ist so ein Waschstück übrigens super, es braucht weniger Platz und kann nicht auslaufen und deinen Kofferinhalt versauen.

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Wir hatten den „Impf-Gimpf“

Wer meinen Blog regelmäßig liest, wird bemerkt haben das ich die letzten Tage sehr schreibfaul war. Der Hauptgrund dafür war, das ich Besuch hatte.

Meine Schwester und ihr Partner waren für ein paar Tage hier und sie haben sogar ihre „Babys“ mitgebracht:

Weitere Fotos von Harry & Sally findest Du unter „Ich habe Besuch“. Heute morgen sind die vier wieder abgereist und nach einem Großputz in meiner Küche, hab ich jetzt endlich wieder Zeit und Muße um hier zu schreiben.

Wenn Besuch da ist möchte man sich um diesen kümmern und sich nicht zurückziehen um stundenlang am PC zu tippen. Das wäre vielleicht irgendwie gegangen, wenn ich darauf gedrängt hätte. Aber das wollte ich nicht, denn ich musste die beiden ja schon allein wegen meiner Arbeit tagelang alleine lassen. Dann wollte ich wenigsten Abend für sie da sein.

Der Anlass des Besuches war die Covid-19-Impfung

Der Anlass warum meine Schwester Urlaub genommen hat war ursprünglich nur ihr Impftermin in Freiburg. Da sie über 250km entfernt wohnt, hatte sie beschlossen danach bei mir zu übernachten.

Das kam mir sehr gelegen das sie mich mit ihrem Auto besuchen wollte, denn mein Impftermin war am Mittwoch (genau am nächsten Tag). Meine Impfung fand in Bad Krotzingen statt. Meine Idee war, das sie mich dort hin fährt und wir danach etwas mit unserer Mutter unternehmen.

Der Lebenspartner meiner Schwester bekam ebenso einen Impftermin, allerdings am Dienstag in Stuttgart. Also machten die beiden daraus eine kleine „Impfrundfahrt“.

Zuerst Er in Stuttgart, am Abend sie in Freiburg und am nächsten Tag dann ich in Krotzingen.

Unterschiedliche Impfreaktionen

Der Freund meiner Schwester hatte lediglich etwas leichte Schmerzen am Oberarm, die ihn eigentlich nur Nachts beim Liegen störten. Meine Schwester hat ihre Impfung Abend um 20 Uhr erhalten, ihr tat ihr Arm allerdings vorher schon weh, weil sie vor wenigen Tagen mit dem Fahrrad gestürzt war. Sie nahm also einen Schmerz im Oberarm kaum wahr.

Allerdings bekam sie am nächsten Nachmittag Kopfschmerzen und fühlte sich fieberig. Das war als wir gerade mit dem Auto unterwegs waren. Man merkte das sie etwas unentspannt und motzig wurde. Als kurz darauf ein Gewitter aufzog, glaubten wir zuerst es läge am Wetter.

Sie fühlte sich so schlecht das sie nicht mehr Autofahren wollte und ihr Freund übernahm das Steuer. Das etwas mit ihr nicht stimmt bemerkten wir sehr bald weil sie während der Fahrt, während wir anderen uns im Auto angeregt unterhielten einschlief!

Als wir endlich wieder bei mir ankamen hatte sie Fieber und war so fertig das sie noch nicht mal mehr was essen wollte… sie wollte nur noch schlafen.

Meine Impfreaktion zeigte sich erst am nächsten Morgen, ich hatte leichte Kopfschmerzen. Irgendwie war mein Nacken wie verspannt und es fühlte sich an an sei mein Kopf zu schwer (nein ich hatte kein Alkohol getrunken!!!). Ein Blick auf das Fieberthermometer zeigte mir das ich leicht erhöhte Temperatur hatte. Ich beschloss schon morgens „Heute mach ich nix!“ denn ich wollte nicht so leiden wie meine Schwester am Tag zuvor im Auto.

Sie war über meinen Vorschlag „komm wir machen einen Chilltag im Bett“ sehr dankbar. Ihren Freund, der fit und voller Entdeckungsdrang war schickten wir allein los. Er wollte unbedingt ein paar weitere Ziele aus diesem Buch besuchen:

Er ist von dem Buch total begeistert und hat sich zum Ziel gesetzt möglichst viele von diesen im Buch erwähnten Orten zu besuchen. Ich habe nur mal kurz rein geguckt. Darin ist übrigens die Lörracher „Open Air-Gallerie“ genannt.

Wir nennen das scherzhaft „Impfgimpf“

Für meine Schwester und mich war es jeweils die zweite Impfdosis gegen Covid-19. Beide habe mir mit Kopfschmerzen und leichtem Fieber reagiert. Nur das es bei meiner Schwester viel stärker war. Sie ist aber auch sonst eher empfindlicher als ich. Insgesamt neigt sie mehr zu Fieber als ich, das war schon früher als wir klein waren so.

Bei einer jungen Arbeitskollegin die mit „Johnson&Johnson“ geimpft wurde war es ebenso, ein Tag leichtes Fieber und Kopfschmerzen und am nächsten Tag wieder gut.

Ein Arbeitskollege hatte am gleichen Tag wie ich die zweite Impfung und er hatte auch nur Weh am Oberarm, sonst nichts. er vertritt die Vermutung das generell Frauen stärker auf die Impfung reagieren als Männer. Dies entspricht auch ungefähr dem Bild der Berichte aus meinem Bekanntenkreis. Vielleicht liegt es aber auch daran, das Männer nicht so gerne darüber sprechen wenn es ihnen nicht gut geht…

Wie war das bei Dir? Hattest Du eine Reaktion auf die Impfung?

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24. Juni, Ich habe Besuch!

Dieser Tage habe ich Besuch von meiner Schwester und deren Partner. Weshalb ich momentan wenig Zeit zum hier schreiben finde. Denn man möchte sich ja Zeit für die Gäste haben.

Dennoch möchte ich Euch zeigen wen die beiden mitgebracht haben:

Harry und Sally in meiner Küche

Darf ich vorstellen das sind links Harry und rechts Sally. Die beiden sind Mischlings Kaninchen, deren Opa ein „Deutscher Riese“ war. Dadurch sind die beiden auch etwas größer geraten und würden von Züchtern „mittelgroß“ genannt werden.

Sie gehören meiner Schwester und da diese gemeinsam mit ihrem Partner ein paar Tage bei mir verbringen, und keinen Pflegeplatz gefunden haben, haben sie Harry und Sally mit gebracht. Das Autofahren mögen sie nicht so sehr, aber an einem fremden Ort gewöhnen sie sich schnell ein. Und sie mögen auch kurzen Auslauf unterwegs.

Sally und ihr Herrchen beim Pause machen unterwegs, im Vordergrund die Transportbox für das Auto.

Tierischer Besuch

Zuvor hatte ich erhebliche Bedenken ob das eine gute Idee ist sie zu mir mit zu bringen. Aber es klappt alles ganz gut. Wenn wir Menschen nicht da sind, sind sie in einem Käfig, der in der Küche steht. Dieser ist für dauerhaft eigentlich zu klein, und deshalb lassen wir sie immer mal wieder ein wenig „springen“. Dabei sind auch die folgenden Bilder entstanden:

Harry ist ein Hübscher, die tolle Zeichnung nennt sich Agouti
Sally ganz entspannt unter meinem Küchentisch
Sally mit ihrem Lieblingsfutter

Dieses Futter lieben die beiden Mümmelmänner, aber das bekommen sie immer nur als „Leckerli“ on Top. Im Sommer fressen sie am liebsten frisches Gras und im Winter Gemüse wie (Karotten, Chicore, Kohlrabi, Fenchel und sämtliche Kohlsorten. Und natürlich permanent Heu und Haselnusszweige.

Wenn Du mehr erfahren möchtest über die Kaninchenhaltung, empfiehlt meine Schwester die Seite Kaninchenwiese.de

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so war der Sonntag

Nachdem ich gestern früh meinen Blogpost „schöne neue Beine“ verfasst hatte bin ich etwa viertel vor 10 los zum Gottesdienst. Diesmal mit dem Fahrrad und in die entgegengesetzte Richtung wie normal. Denn es fand ein Taufgottesdienst unter freiem Himmel statt.

Wir taufen Erwachsene im Fluss, so wie es Johannes der Täufer gemacht hat. In Lörrach gibt es an der Wiese eine sehr schöne Stelle für solche Veranstaltungen. Ein kleines Amphitheater mit genügend Platz für die Gottesdienstbesucher daneben eine Stelle im Wasser die sich dafür eignet.

Taufe an der Wiese

Taufe im Fluss

Der Taufgottesdienst war sehr schön. Ich weiß nicht genau wie viele Menschen wir waren. Nicht sehr viele, ich erinnere mich an andere Jahre das man sich drängen musste um einen Platz zu finden an dem man den Sprecher gut versteht. Diesmal kamen wir ganz ohne Verstärker aus. Die Musik wurde von einer Gitarre, einer Cajon (Kiste zum Trommeln) sowie zwei Sängerinnen gespielt. Alles ohne Verstärkung.

Lediglich der Bibelvers den sich der jeweilige Täufling gewünscht hatte wurde mit einem Megafon verlesen. Weil in dem Moment der Täufling und der Pastor mitten im Fluss stehen und die beiden sonst gar nicht wissen ob er schon verlesen wurde.

Insgesamt waren es 5 Täuflinge, es wurden also nur 5 Sätze mal kurz mit dem Megafon durch gerufen. Wir haben also sicher niemanden mit Lärm belästigt.

Leider endete der Gottesdienst etwas zeitiger als geplant weil es zu regnen begann. Da wurde der Schluss-Segen halt mal eben schnell improvisiert. Die eigentliche Taufe konnte wie geplant gemacht werden, lediglich noch ein-zwei gemeinsame Lieder mussten ausgelassen werden. Trotzdem war es schön und beeindruckend.

Karaoke Party in Freiburg

Am Nachmittag hatte ich vor nach Freiburg zu einer Open-Air-Karaokeparty zu fahren. Wieder Erwarten hatte ich zwischen Gottesdienst und Carsharing Auto abholen so viel Zeit das es sich lohnte nochmal nach hause zu gehen. Das war auch gut so, denn obwohl der Himmel bedeckt war, hatte ich schon das gefühlt etwas zu viel Sonne erwischt zu haben.

Zuhause habe ich mir Arme und Beine erst mal mit Sonnencreme versorgt. Das war auch richtig so, denn am Abend hatte ich schon ganz leichten Sonnenbrand an den Schultern. Und das obwohl ich den ganzen Nachmittag nur im Schatten saß.

Um 13 Uhr habe ich den Carsharing-Wagen von Stadtmobil abgeholt. Das hat diesmal reibungslos geklappt. Gestern hatte ich einen Seat Mii, kein großes Auto aber für so einen Trip ideal, er ist sogar ein 5 Türer.

Nachdem ich einen Bekannten abgeholt hab ging es auf die Autobahn nach Freiburg. Erst während der Fahrt wurde klar das ich aufgrund eines Missverständnisses von einem falschen Veranstaltungsort ausgegangen war. Doch dank Handy und Googlemaps konnten wir die korrekte Adresse finden und waren exakt pünktlich dort.

Mooswaldbierstube

Die Veranstaltung fand im Außenbereich der Mooswaldbierstrube statt. Ein schöner Biergarten mit großen alten Bäumen und somit ausreichend Schatten. Als wir ankamen waren die meisten Tische bereits belegt und wir gesellten uns zu Bekannten die auch aus Lörrach angereist waren. Dazu stellten wir zwei Tische zusammen, was die Wirtsleute nicht störte. An unserem Tisch hatten wir nicht die allerbeste Akustik, und die meisten Sänger guckten auch eher in die andere Richtung. Aber wir saßen unter einem großen Sonnenschirm und das sollte sich später als Vorteil herausstellen.

Die Veranstaltung war die erst dieser Art für dieses Jahr, und so wussten wir vorher nicht wie viel Zuschauer und Sänger da sein würden. Leider stellte sich heraus das wir sehr viele Sänger waren und dadurch musste man sehr lange warten bis man singen konnte.

Mein erstes Lied hab ich wie es zu erwarte war „versemmelt“. Ich musste hüsteln, mir brach die Stimme weg, ich begann in der falschen Tonlage und ich hatte auch mal einen Texthänger. Im Grunde kam ich erst gegen Ende des Songs so richtig rein.

Aber das war zu erwarten… nach sooo langer Zeit ohne Übung. Zwar hab ich paarmal zuhause für mich mit dem Karaoke-Gerät gesungen… aber das ist nicht wirklich vergleichbar mit einem Auftritt vor Publikum und mit fremder Technik am fremden Ort. Bis ich das zweite Mal mit singen dran war vergingen fast zwei Stunden. In der Zeit habe ich mich angeregt mit unseren Tischnachbarn unterhalten und auch das eine oder andere Lied mitgesungen.

Und siehe da, der zweite Song klappte super. Da ich einen Titel gewählt hatte den ich in und auswendig kann ohne das ich auf den Bildschirm gucken muss, hab ich einfach mal ausprobiert was passiert wenn ich aus dem „Bühnenzelt“ raus gehe. Das kam sehr gut an! Die Leute sangen mit und es kam endlich richtig Stimmung auf.

Die Location ist eigentlich toll, direkt neben dem Biergarten ist ein viel benutzter Geh-und Fahrradweg und nicht selten sind Passanten stehen geblieben und haben zugehört. Paar wenige kamen auch rein und verweilten eine Weile.

Technisch ist die Mooswaldbierstube auf aktuellem Niveau. Man kann sich mit der Luca-App einloggen oder die Registrierung online erledigen, also es fliegen keine Zettel mit Name und Adresse irgendwo rum. Und auch die Speisekarte kann man mit dem Handy online abrufen.

Allerdings sind die Bedienungen (die in ausreichender Zahl da waren) nicht so versiert. Einer an unserem Tisch bestellte wie auf der Getränkekarte genannt „Eine Karaffe Tafelwasser“ und die männliche Bedienung meinte „haben wir nicht!“. „Das steht aber in eurer Karte, geh nochmal fragen“. Der Junge Mann verschwand und kam mit der Information „ja das gibt es wirklich“.

Auch sonst klappte es nicht so ganz Reibungslos, die junge Belegschaft wirkte leicht überfordert und an so manche Bestellung musste man erinnern bis sie endlich kam. Meiner Meinung nach bei einem solchen Event ein absolutes NoGo!

Wenn man eine Karaoke veranstaltet muss man ja damit rechnen das es voll wird. Und es war gar nicht ganz voll, ich denke die Veranstaltung muss erst noch bekannter werden. Die Servicekräfte waren mit dem Ansturm überfordert und es war nicht gut organisiert. An unserem Tisch bedienten mindesten 3 verschiedene Leute.

Etwas chaotisch wurde es als es zu regnen begann. Viele „nur Zuschauer“ gingen, übrig blieben die Karaoke-Verrückten wie wir. Wir rutschten zusammen unter dem Schirm, der KJ drehte endlich die Box in unsere Richtung und dann wurde die Stimmung richtig toll.

Zugegeben, wir haben manche Passanten etwas irritiert weil wir zum Teil gröhlend im Regen zur Musik getanzt haben. Ich auch! Denn ich hab mich soo über den Regen gefreut, endlich war mir nicht mehr zu warm.

Mag sein das Außenstehende den Eindruck hatten das ich etwas beschwipst sei. Aber ich habe nur Alkoholfreies Bier getrunken. Ich brauche kein Alkohol um „auszuflippen“.

Richtig cool war als ich kurz vor der Heimfahrt in Regenjacke neben dem Zelt „Its raining men“ schmetterte und alle noch anwesenden um mich herum tanzten. sooo cool !!!