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Allgemein Do-it-Yourself Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 16 ( Neujahr)

Herzlich willkommen in meinem Tagebuch, das ich während dem zweiten, sogenannten harten Lockdown schreibe. Das Ziel dieser Aufzeichnungen ist es unter anderem, mich selbst zu motivieren und mich in dieser notwendigen Zwangsfreizeit nicht zu sehr hängen zu lassen.

Heute ist Neujahr, ein neues Jahr hat begonnen. Mit diesem Jahreswechsel erhoffen sich viele Menschen das das neue Jahr besser wird als es 2020 war.

Andere Jahre hat man die Leute nur aus Gewohnheit und weil man es so macht mit „Gutes neues Jahr“ gegrüßt. Aber dieses Jahr habe ich das Gefühl hinter diesen Worten steckt dieses Mal viel mehr als sonst.

Ein gutes neues Jahr 2021 !

Auch ich persönlich habe viel mehr als andere Jahre den Wunsch den Menschen die ich kenne „Alles Gute für das neue Jahr“ zu wünschen.

Da ich nicht so ein Fan von Weihnachtskarten oder Neujahrskarten bin habe ich mir etwas anderes ausgedacht.

Ein kleiner genähter Neujahrsgruß

Heute morgen habe ich etwas gegoogelt was man denn so als schnelle Kleinigkeit nähen könnte. Es sollte etwas kleines originelles zum Verschenken sein, das man recht schnell in größerer Menge herstellen kann. Bei Pinterest bin ich dann auf genähte Glückskekse aus Filz gestoßen.

Schon vor Monaten habe ich von einem Bekannten mal Stoffreste aus einem Filz ähnlichen Material in Dunkelblau bekommen. Der Stoff war wohl als Möbelstoff gedacht, etwas Steif und robust, aber ich hatte bisher keine sinnvolle Idee was man daraus machen könnte. Genau diese Reste fielen mir jetzt ein und ich musste erst mal suchen ob ich sie wirklich aufgehoben hatte.

Nur Dunkelblau fand ich zu trist und unspektakulär und so holte ich das Körbchen vor in dem ich Reststücke vom Masken nähen aufgehoben hatte. Zum großteils waren es kleine Vierecke die für eine Maske gerade nur wenige Zentimeter zu klein waren. Genau die Größe konnte ich mit diesem Projekt verarbeiten .

Glückskekse nähen

So entstand die Idee statt Neujahrskarten Glückskekse zu verteilen. Natürlich nicht mit irgendwelchen dummen Sprüchen drin sondern mit etwas Mut machendem für das neue Jahr.

Als Schnittmuster diente eine alte CD und an Material konnte ich diese dunkelblauen Möbelstoff-Reste nutzen sowie diverse Reste von Baumwollstoffen und ähnlichem. So ein mini kleines Nähprojekt ist ideal um auch mal sehr kleine Reste aufzubrauchen.

Das vorbereiten und nähen ging mir sehr gut von der Hand und in etwa 1.5 Stunden hatte ich 24 bunte Glückskekse gezaubert

Nebenbei habe ich jeden einzelnen Schritt fotografiert und aus den Bildern werde ich morgen Vormittag eine Anfänger-Nähanleitung basteln, denn dieses Projekt ist ideal für jemand der sich erst an seine Nähmaschine gewöhnen muss.

Ich hatte also drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Etwas kleines zum Verschenken genäht, Reste verwendet und eine Anleitung für meinen Blog vorbereitet. Sehr schön, ich war damit sehr zufrieden.

Glückskekse brauchen auch eine Füllung

Aber es wären ja keine Glückskekse wenn sich in ihrem Innern kein „Glück“ befindet. In einen echten Glückskeks wird vor dem Backen ein Zettelchen mit einer Prophezeiung oder einem Spruch versteckt. Nun meine Kekse aus Stoff kann man im Gegensatz zu echtem Keks ohne Probleme öffnen und wieder verschließen. So war das hinterher „Glück verstecken“ kein Problem für mich.

Ich wollte aber auf keinen Fall irgendwelche doofen Standardsprüche. Es sollte schon etwas spezielles sein. Als erstes dachte ich an „Alles Gute 2021“ aber das fand ich dann auch zu doof.

Auch die Idee auf den Zettelchen in den Keksen ganze Bibelferse zu verstecken fand ich auch nicht ganz ideal. Ersten muss ich dann sehr klein schreiben, und zweitens ich wollte die Kekse ja nicht nur entschiedenen Christen schenken sondern auch Mitmenschen bei denen ich gar nicht so genau weis, wie sie zur Bibel stehen.

Ich entschied mich für eine bunte Mischung aus Bibelzitaten und einfachen zusagen wie „Jesus liebt Dich“. Die ich auf etwas festerem Papier ausgedruckt und ausgeschnitten hab.

Ich muss sagen, das Ganze hat mir richtig Spaß gemacht.

Die Kekse müssen verteilt werden!

Gegen 15:00 war ich fertig mit den Keksen und machte mich mit dem Fahrrad auf den Weg. Zuerst zu einer Arbeitskollegin die nicht weite weg wohnt.

Sie war total überrascht und hat sich über die Geste sehr gefreut. Eine Weitere Arbeitskollegin hab ich nicht selbst erreicht, aber ihr Sohn und ihr Mann waren da und haben sich über die Überraschung gefreut. Bei 3 weiteren Türen wurde mir nicht geöffnet, ich denke die Leute waren nicht zuhause, bei einem der Haushalte kenne ich deren Auto und das war nicht zu sehen.

Dann bin ich weiter Richtung Nordstadt da leider zwei Leute auch nicht da. Aber eine Chorkollegin war zuhause und nahm die Glückskekse gerne an, sie gab mir auch die Adressen von zwei weiteren Chorkolleginnen, von denen ich nicht wusste wo diese Wohnen. Auf dem Weg zu denen hab ich eine gute Bekannte mit meinem Besuch überrascht, sie und ihre Mutter waren echt von dem Neujahrsgruß gerührt.

Freude gemacht, mit Kleinigkeit

Richtig gut kam meine Idee mit dem Neujahrsbesuch bei der 82 jährigen Chorkollegin an, die die letzten Monate jedes zusammentreffen usw vermieden hat weil sie große Angst vor Corona hat. Aber sie wollte mich unbedingt umarmen. Es war so herzlich und schön sie wieder zu sehen. Auch sie verwies mich auf eine weitere Chorkollegin ich doch bitte nicht vergessen sollte.

Da wir aber viel länger als geplant gequatscht haben, wurde es schon dunkel und ich werde morgen zu der anderen Chor Seniorin radeln und sie mit einem Neujahrs-Glückskeks überraschen.

Schon im dunkeln habe ich noch zwei Bekannte zuhause erreicht, beide haben sich über die Überraschung sehr gefreut. Insgesamt habe ich heute 18 Glückskekse verteilt, morgen mach ich nochmal ein paar.

Es geht überhaupt nicht darum was man bringt, ob es jetzt was wertvolles oder sinnvolles ist. Es geht viel mehr um die Geste das man irgendwas macht und sich die Mühe macht vorbei zu kommen.

Das war meine Aufgabe heute

Das war also meine Aufgabe heute, eine witzige Kleinigkeit nähen und dann verteilen. Manchmal kann das anderen Menschen eine Freude machen so einfach sein. Heute war ein schöner und ausgefüllter Tag.

PS: Dieser Blogpost kommt heute etwas später als gewohnt, denn ich wurde vorhin während des Schreibens jäh erschreckt… Martinshorn direkt vor meinem Fenster. Ein Feuerwehreinsatz mit mindestens 8 Fahrzeugen! Diese fuhren zum Schulgebäude hier in der Straße. Der Schulbereich ist bin elektrischen Pollern gesichert und diese mussten erst herab gelassen werden. Solange stehen die Einsatzfahrzeuge direkt bei mir vorm Haus… Krankenwagen und Polizei waren auch dabei. Diese sind aber nach wenigen Minuten wieder weg, ich vermute also das das eine Feuerwehrübung ist. Aber erschrocken bin ich allemal.

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Allgemein Ausflugsziele Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 15 ( 31.12.)

Herzlich Willkommen in meinem öffentlichen Tagebuch das ich während des zweiten Lockdown in Deutschland schreibe.

Heute war ein ungewöhnlicher Tag! Und das nicht weil der 31.12. ist, der letzte Tag des Jahres 2020. Nein weil erschon überraschend begonnen hat…

Ein Telefonanruf hat mich geweckt

Heute wollte ich ausschlafen und deshalb hab ich mir keinen Wecker gestellt. Um 8:30 klingelte das Telefon!

Da ich mir dachte das so früh keiner anruft wenn es nicht wichtig ist, bin ich aufgestanden und rüber ins Wohnzimmer, wo der Hörer des Schnulos-Telefons lag.

Ein Bekannter sprach mir auf den Anrufbeantworter das er und seine Frau beschlossen haben heute „in den Schnee“ zu fahren, und ob ich nicht Lust hätte mit zu kommen…

Noch halb schlaftrunken nahm ich ab und sagte „jaja gute Idee, ich will mit!“. Wir verabredeten uns für 10 Uhr. So hatte ich gerade mal 1.5 Stunden zum wach werden… Kaffee und eine kleine Schale Müsli.

Kaffee in spätestens um 9 Uhr ein Müsli muss sein, mehr darüber unter „Jeden Tag ein frisches Müsli“.

Los gehts mit „Wohin fahren wir eigentlich“

Der Bekannte hatte am Telefon zwar einen Ort genannt wo er hin fahren will, aber ich hab in meinem noch halb schlafenden Kopf nicht mitbekommen wo. Und dann stellt er im Auto die Frage „und wohin fahren wir?“… okay… ich hatte keine Idee. Er nannte paar Orte und da fiel auch „Gersbach“… „Ah ja da kenn ich jemand“ meinte ich und das reichte um die beiden zu überstimmen das wir jetzt nach Gersbach fahren.

Gersbach liegt etwa 35 km von Lörrach entfernt. Auf einer höhe von fast 1000m und ist beliebtes Ausflugsziel für Schwarzwald-Fans. Eine ehemalige Freundin von mir wohnt jetzt dort, mit ihr habe ich nur noch sporadisch über Whats-App Kontakt und ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen.

Ab in den Schnee

Bis weit nach Schopfheim sah es immernoch so aus wie hier. Alles duster, alles nass… doch in der Ferne konnte wir schneebedeckte Berge erkennen. Da wollten wir hin. Wir hofften das das Wetter ein wenig mit macht. In Lörrach sah es nach Regen aus.

Ab etwa 700 Höhenmeter lag Schnee auf den Wiesen und Feldern. Und mit jeder Kurve wurde es weisser und Märchenhafter.

Nach weniger als 20 Minuten Fahrzeit hatten wir schon realisiert warum dort in der Gegend überall Gelb-Schware-Stangen an den Strassenrändern stehen… Sie sind die Markierungen für den Schneepflug, damit er die Seitenkante der Strasse findet…

Hier in Lörrach braucht das kein Mensch… gibts bei Euch zuhause so viel Schnee das man so etwas braucht?

eine Strasse bei Gersbach

Schwarzwald bei Schnee ist wunderschön

Ich liebe es im warmen trockenen Auto in den Schwarzwald zu fahren wenn es Schnee hat. Ich finde Autofahren bei solchem Wetter nicht sehr bedrohlich, so wie viele andere. Solange die Strassen geräumt sind ist das Fahren bei solchem Wetter auch kein Problem. Wir mussten ja nicht morgens um 6 los, hatten es nicht eilig und unser Fahrer fuhr echt gut.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank das Ihr mir mitgenommen habt. Der Bekannte möchte nicht genannt werden, deshalb gibt es hier keine Namen oder Bilder von den beiden.

Schon vor dem eigentlichen Ort fanden wir an einem Parkplatz eine Stelle wo bereits mehere Familien am Rodeln waren. Ich denke es war gar nicht die offizielle Rodelbahn sondern eigentlich ein Weg… der aber offensichtlich ideal ist um dort mit dem Schlitten oder Bob runter zu sausen.

Auf der angrenzenden Wiese standen mehrere Schneemänner. Und ein Schneebär!

Warum immer nur Schneemann? Schneebär ist doch auch cool
natürlich musste ich ein Selfie mit dem Bären machen

Übrigens: Mein richtiger Vorname ist Ursula, dieser bedeutet „die kleine Bärin“… ist ja klar das ich so knuffige Bären liebe, oder?

Nach dem Selfie mit dem Bären bin ich auf der Schneebedeckten Wiese ein bissel ausgeflippt… Wie ein kleines Kind bin ich quietschend durch den tiefen Schnee gerannt… Uih war ich froh um die ollen Stiefel, die ich kurz vor der Abfahrt wieder gefunden habe. Die sind zwar nicht mehr sehr schön, und ich zieh sie vielleicht 1-2 mal im Jahr an… aber für sowas sind sie ideal.

Leider hatte ich keine Schneehose an, sonst hätte ich vermutlich noch einen Schneeengel gemacht… aber mit Baumwolljeans ist das keine gute Idee, ich wollte nicht den Rest des Tages nen nassen Hintern haben.

Keine Gastronomie „To go“

Danach hatten wir eigentlich Lust auf nen heissen Kaffee, doch auf den Wegweisern zu dem nahen Ausflugslokal stand das Gasthaus heute zu hat. Also fuhren wir weiter in den Ortskern.

Dort entdeckten wir einen geöffneten Lebensmittel-Laden. So ein kleiner Dorfladen das alles mögliche hat. Weil wir eh noch paar Kleinigkeiten brauchten und gerne die hiesige Wirtschaft unterstützen wollten gingen wir ein. In dem Dorfladen gab es überraschend grosse Auswahl. Unser Fahrer entschied sich für eine Flasche Wein für den Abend und ich sah mich nach einem Bier um. Zu meiner Überraschung gab es da sogar mehere Sorten, ich entschied mich für ein Waldhaus aus dem Südschwarzwald.

In der Kühltheke lachte mich ein tiefgefrohrenes Cordon Bleu an, das ich mir heute Abend als Silvesteressen mache.

An der Kasse entdeckte ich das der Laden auch „Coffee to go“ anbietet und wir gönnten uns auf dem Parklpatz vor dem Laden jeder einen Becher. Dort entstand dann auch ein Selfie mit Pappbächern und einem Werbeschild des Ladens… ist doch lustig, in ein paar Jahren erinnern wir uns dann an die Silvester-Einkehr mit Pappbächern auf dem Parkplatz. Ich hoffe sehr das dies typisch 2020 bleibt und wir das bald nicht mehr so machen müssen.

Ganz kurzer Corona-konformer Besuch an der Haustüre

Nach etwas suche hab ich das Haus wo meine Freudin wohnt wirklich gefunden. Es ist schon Jahre her das ich dort war, und dann nie bei Schnee… mit dem Schnee sieht dort alles ganz anders aus.

Wir haben uns ein Weilchen an der Haustüre unterhalten, ich hatte ihr schon per Whats-app mitgeteilt das ich besser nicht rein kommen wollte. Zumal die beiden anderen im Auto gewartet haben. Aber es hat mich sehr gefreut sie mal wieder zu sehen und ihr kurz Hallo zu sagen.

Von dort aus sind wir dann mit etwas Umweg wieder Richtung Zell gefahren. Ein paar mal war die Aussicht auf die Schneebedeckten Bäume einfach nur so schön das wir kurz angehalten haben…

Schnee im Südschwarzwald auf unterwegsistdasziel.blog

Wenn Dir mein Bericht im Lockdown-Tagebuch gefallen hat, schau Dir doch auch mal die vergangenen Tage an und komme wieder auf meinen Blog. Augeblicklich schreibe ich hier täglich.

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Lockdown-Tagebuch Tag 14 ( 30.12.)

Heute ist nun schon der Vierzehte Tag im sogenannten „Harten Lockdown“ und ich verbringe schon zum zweiten mal einen unfreiwilligen Zwangsurlaub. Da ich Single bin und alleine wohne, bin ich auch die meiste Zeit von anderne Menschen isoliert. In diesem Lockdown-Tagebuch berichte ich wie es mir damit geht und was ich so den ganzen Tag über tue.

Heute war besser als gestern

Als erstes möchte ich mich bei Euch entschuldigen für den Blogpost von Gestern, ich habe da etwas viel gejammert.

Heute fing schon gleich besser an. Ich bin um 4 Uhr aufgestanden, denn das reicht wenn ich um 5 Uhr bei meinem Nebenjob sein muss. Heute Nacht war auch kein Sturm und so konnte ich ganz normal mit dem Fahrrad durch die ruhige schlafende Stadt fahren. So früh am Morgen ist es meistens richtig schön friedlich. Es ist um diese Zeit sonst auch kaum jemand unterwegs und heute erst recht.

Der LKW der mir die Ware bringt, die ich bis 6 Uhr ausgepackt haben sollte war so pünktlich wie schon seit monaten nicht mehr. Kein Wunder, er hat auch nicht sehr viel gebracht, denn jetzt zwischen den Jahren ist echt extrem wenig los.

Zwischen 6 und 7 Uhr hatte ich nicht mal 10 Kunden! Ich hatte viel mehr Zeit als normal um die Belegten Brötchen und Butterbrezel vorzubreiten. Unter dem Jahr kommt es vor das schon gleich um 6 Uhr wenn ich auf mache die ersten Kunden vor der Türe stehen… und heute sah ich die erste halbe Stunde keinen Menschen.

Normalerweise kaufen bei uns früh morgens Arbeitnehmer die auf dem Weg zur Arbeit sind ihr Vesper für den Arbeitstag… von den vielen Stammkunden kam genau eine Kundin. Alle anderen haben Frei, Urlaub oder Kurzarbeit. Soo ruhig wie heute wars noch nie!

Aufgrund der geringen Umsätze bin ich kommende Woche überhaupt nicht eingeteilt… ich fürchte das ich im Januar auf sehr wenige Stunden komme. Nächste Woche hab ich also komplett frei.

Was habe ich heute gemacht?

Zurück vom Nebenjob erst mal mein Müsli gefrühstückt und bissel (viel) am Handy gefummelt und gespielt. Eigentlich hatte ich vor bei Facebook wieder ein wenig zu „klappern“ also in Facebookgruppen meine Blogposts bewerben… aber irgendwie kam mir da heute nicht die zündende Idee.

Aber eines der neuen Plugins zur Automatisierung solcher Dinge hat endlich mal angeschlagen und den Artikel mit der Recycling-Dekoidee gepostet und darauf haben wirklich ein paar Besucher reagiert. Wäre das nicht gewesen, wäre heute recht Mau gewesen.

Ich wollte Sport machen!

Ich wollte etwas Sport machen, mich bewegen. Mir war am Vormittag a…kalt und ich hatte bewegungsdrang. Doch es regnete. Und obwohl ich seit Tagen vor habe endlich mal wieder Joggen zu gehen, bei Regen hatte ich dazu nun wirklich keine Lust.

Meine Schwester schlug mir vor „mach doch irgendein Fitnessvideo aus dem Internet mit“… hmm… ja… aber welches, es gibt gefühlt Millionen solcher Videos.

Selbst in der Zeitschrift von meiner Krankenkasse, ach ne die nennen sich ja jetzt Gesundheitskasse, ist Werbung für derartige Fitness-Videos. Da gibt es spezielle Angebote für Rücken und Nackenmuskulatur die ich echt interessant fand.

Leider muss man sich für diese speziellen Angebote von der Barmer erst registrieren und die Bestätigung erfolgt auf dem Postweg. Also nix mit sofort loslegen. Aber ich hab mich registriert und ich werde Euch hier berichten wenn ich damit loslegen kann.

Gymnastik mit Youtube

Um gleich loslegen zu können habe ich mir bei Youtube zwei Videos herausgesucht, die ich versucht habe mitzumachen. Das erste ist ein sportlicher junger man der von „Einsteigertraining für Laien“ spricht, und mehrfach betont das sein Workout ja nur 6 Minuten dauert. Ja toll!

Um ehrlich zu sein, ich habe keine der gezeigten Übungen so lange durchgehalten wie er vor macht… und ich habe jetzt schon Muskelkater! Er betont man solle dieses 6 Minuten Workout täglich machen, okay… ich probiere es morgen nochmal… vielleicht pack ich dann mehr.

Weil sich 6 Minuten so wenig angefühlt haben, hab ich weiter gesucht. Und bin auf eine Trainerin gestossen die sich speziell an untrainierte Leute die zu viel sitzen wendet. 20 Minuten mit ihr hab ich gut durchgehalten, die Übungen fand ich im einzelnen nicht sehr anstrengend, doch hinterher merkt man das man etwas gemacht hat. Die Art gefällt mir und auch dieses Video hab ich mir gespeichert um es morgen nochmal zu versuchen.

Ich möchte die beiden Videos hier noch nicht verlinken, weil ich nicht möchte das ihr mich auslacht… und ich möchte erst selber Erfahrungen Sammeln ob das wirklich teilenswert ist.

Nach einem kleinen Nickerchen wollte ich doch noch raus!

Nach dem „Training“ war ich etwas platt und hab ein kleines Nickerchen gemacht. Aber ich habs nur etwa 30 Minuten im Bett ausgehalten und dann hatte ich eigentlich Lust raus zu gehen…

Aber keine Lust zum alleine rum laufen

Aber ich hatte keine Lust um alleine los zu gehen, wohin denn, irgendwie fiel mit kein attraktives Ziel ein. Mir haben mehere Personen angeboten das ich mich melden soll wenn ich mal spazieren gehen will, und so begann ich mal ein paar Leute anzuschreiben… hmm die ersten drei hatten keine Zeit… und gerade als ich überlegte wen ich als nächstes frage:

Da meldet sich ein Mann der mich schon mehrfach über Facebook angeschrieben hat, der mich kennenlernen will. Bisher hat er mich immer dann angeschrieben, wenn ich gerade voll keine Zeit und auch kein Interesse hatte… Also heute hab ich Zeit, und ich suche eine Motivation zu spazieren gehen! Also hab ich vorgeschlagen:

Spazieren gehen im Grütt in einer Stunde

Er wahr wohl kurz etwas überrascht, aber willigte dann ein und wir trafen uns auf dem Parkplatz am Grütt. Obwohl es kalt und regnerisch war, hatten diese Idee wohl viele andere Leute auch. Im Landschaftspark Grütt waren viele Leute unterwegs.

Es war ein echt netter Spaziergang mit angeregten Gespräch. Und ich fand es gut das ich mal mit jemand unterwegs war der gerne schnell geht. Diese Form von „ersten Date“ fand ich absolut angenehm. Kein peinliches angestarre oder krampfhaftes Suchen nach Gesprächsthemen. Kann man durchaus so machen. Es hat mir sehr gefallen das mein Gegenüber so flexibel war und das mit gemacht hat.

Wir sind etwas kreuz und quer durch das Grütt, ohne genaue Route, aber das ist ja auch eigentlich egal. Laut meinem Handy Schrittzähler bin ich heute über 10 000 Schritte gegangen… Wobei ich aber vermute das das Handy das Radfahren nicht richtig erkannt hat.

Ein paar wenige Fotos habe ich gemacht, obwohl das Wetter ja nicht wirklich fotogen war.

Dezember: Wolken über dem Grüttsee in Lörrach
Landschaftspark Grütt
Dezember Wolken über dem Grüttsee
Landschaftspark Grütt Lörrach im Winter. Im Hintergrund Burg Röteln
Landschaftspark Grütt im Hintergrund die Burg Rötteln

Wenn Du mal Lörrach besuchen willst:

Auf dem Rückweg haben wir etwas entdeckt was mich neugierig gemacht hat. Auf dem angrenzenden Campinplatz konnte man weil die Bäume und Büsche kein Laub hatten etwas erkennen was ich noch nicht kannte. Fässer in denen man schlafen kann!

Zuhause angekommen hab ich das gleich mal gegoogelt. Du kannst auf dem Campingplatz Lörrach Fässer für die Übernachtung mieten! Ich selber hab keine Fotos davon gemacht, weil ich das nicht ungefragt tun wollte und der Campinplatz derzeit geschlossen ist. Aber unter Campingfass Lörrach kannst Du Dir das mal näher ansehen. Sobald dort wieder geöffnet ist werde ich versuchen mehr darüber zu berichten.

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Lockdown-Tagebuch Tag 13 ( 29.12.)

Herzlich Willkommen zum dreizehnten Tag in meinem Lockdown-Tagebuch. Seit 13 Tagen habe ich „Notwendige Zwangsfreizeit“. Denn mein Arbeitsplatz ist wie bei vielen anderen auch, geschlossen. Dennoch ist diese „freie Zeit“ keine normale „Freizeit“.

Viele meiner gewohnten Freizeitbeschäftigungen kann und darf ich nicht nachgehen. Eines meiner Hobbys ist das Reisen. Deshalb heist auch dieser Blog „Unterwegs ist das Ziel“ weil es für mich in den letzten Jahren oft nur darum ging irgendwie unterwegs zu sein. Mit Dem Bus, Zug, Auto oder seltener auch mit dem Flugzeug, aber hauptsache unterwegs und was anderes sehen.

Dabei war mir nie wichtig in irgendeinem 5-Sterne-Hotel zu nächtigen. Nee sehr oft war mir die Couch oder das Gästebett bei einer Freundin oder bei meiner Schwester lieber. Hauptsache raus aus dem alltäglichen Trott.

Raus aus dem Alltäglichen Trott?

Jetzt mit etwas Abstand und viel Zeit zum Überlegen wird mir so einiges klar. Könnte es sein das ich unter anderem so gerne und viel gereist bin weil ich verlernt hatte mich zuhause zu entspannen?

Auf einen blöden Spruch eines Bekannten: „Du hast die Wohnung wohl nur zum Möbel unterstellen“ habe ich irgendwann mal „nein nur zum Putzen“ geantwortet. Genau so war mein Empfinden über Monate oder sogar Jahre hinweg. Wenn ich wirklich mal Zeit zuhause hatte, dann musste ich putzen und aufräumen.

Gerade in der zweiten hälfte des letzten Jahres (2019). Da hatte ich zu meinem 90% Arbeitplatz noch einen Nebenjob auf 450€-Basis angenommen. Täglich von 5-7 Uhr in einem Bäckerladen, Backen, Einräumen und Verkaufen. Dann nach Hause und um 9 Uhr dann zum normalen Job. Und das an 5 Tagen in der Woche! Im Hauptjob hatte ich jede Woche 1-2 Freie Tage, die nicht immer zusammenhängend waren.

Habe ich zuviel gearbeitet?

An den Tagen wo ich beides machen musste, da fand natürlich keine Hausarbeit statt. Aufräumen, Putzen, Waschen und wenn dann noch Kapazität da war auch mal Kochen, das fand immer nur an meinen „freien Tagen“ im Hauptjob statt. So konnte es passieren das halt mal Dreckwäsche von fast 2 Wochen angesammelt war, Nicht selten lief meine Waschmaschine Sonntags. Und teiweise habe ich die Bügelwäsche Samstags morgens vor der Arbeit gemacht (weil Samstag ja der Tag war wo ich nicht um 4 Uhr aufstehen musste… aber da ich es die Woche über gewohnt war, war ich halt früh auf).

Aber das war auch nicht ganz so ideal… 4 oder 5 Uhr aufstehen, Putzen, Wäsche, Bügeln usw… und dann erst 11 Uhr zum eigentlichen Arbeitstag… manchmal frage ich mich wie ich das geschafft habe!

Vorfreude auf die nächste Reise zu einem Konzert als Hauptmotivation

Monatelang hab ich dieses Arbeitspensum durchgehalten, aber ich brauchte immer die Aussicht auf irgendein tolles Event. Am liebsten ein Konzert einer meiner beiden Lieblingsänger…

Im Januar diesen Jahres hab ich dann beschlossen das mir das dann auf Dauer doch zuviel ist, und ich habe bei dem Nebenjob um weniger Stunden gebeten. Den Ersten Arbeitsplan mit viel weniger Stunden hatte ich dann im Feburar.

Im Februar hatte ich mich noch auf das grosse lang ersehte Event den „Thomas Anders-Fan-Day“ in der Nähe von Koblenz gefreut. Doch dann kam Corona… Am 28. Feburar hab ich dann realisiert das diese Pandemie auch mich betrifft. Mehr dazu unter „Auf einmal betrifft es mich doch“.

Ab da ging nichts mehr seinen gewohnten Trott… Chorproben und Auftritte wurden abgesagt. Feste und Feierlichkeiten wurden abgesagt. Selbst die sonntäglichen Gottesdienste… zu Anfang war das ja mal ganz angenehm dieses Zuviel an Terminen und Verpflichtungen los zu sein… aber jetzt?

Jetzt ist alles weg !

Mittlerer Weile ist mein 4. normal eingereichter Urlaub verstrichen, ohne das ich irgendwo hin gefahren bin. Ohne das ich vorher Tage oder Wochenlang Pläne gemacht habe. Reiserouten und Hotels oder Veranstaltungsorte gesucht, Schnäppchen gebucht habe. Selbst die oft Zeit und Nerfenraubende Vorbereitung fehlt mir jetzt.

Ich bin völlig aus dem Trott !!!

Jetzt bin ich komplett aus dem Trott heraus. Keine Arbeit, Keine Reisevorbereitung, kein Ziel… so langsam fehlt mir sogar der Zeitdruck…

Jetzt aber endlich mal zu heute dem 29.12.2020

Was habe ich heute gemacht?

Arrgh, heute hab ich fast nix gemacht.

Ich bin heute um 3:30 aufgestanden. Normal stehe ich um 4 Uhr auf wenn ich um 5 Uhr arbeiten muss, und heute wollte ich mal ausprobieren ob mir das hilft wenn ich früher aufstehe. Die halbe Stunde habe ich nicht wirklich sinnvoll nutzen können. Ich werde morgen lieber wieder um 4 aufstehen.

Heute Nacht als ich aufgestanden bin hat es hier gestürmt. Also ich hab mich echt gewundert das ich bei der Geräuschkulisse so ruhig schlafen konnte. Der Wind zerrte an der Strassenbeleuchtung die hier an einem Drahtseil an den Hauswänden befestigt ist. Wenn die Lampen vom Wind ins Schwingen geraten, dann knarrt und knirrscht es in der Hauswand.

Manchmal ist das ziemlich gruselig…

Zum Glück hatte sich der Sturm etwas gelegt bis ich um 4:40 Uhr auf mein Fahrrad gestiegen bin. Die Vorstellung das ich evtl einen herunterfallenden Ast oder eine rumfliegende Mülltonne abkriege ist dann nicht so angenehm. Zum Glück hatte sich der Wind gelegt.

Bei dem Job war es extrem ruhig… ja klar… wer geht morgens um 6 zum Bäcker? Nur diejenigen die sich ein Vesper auf dem Weg zur Arbeit mitnehmen wollen… aber wer arbeitet schon „zwischen den Jahren“ und dann noch „mitten im Lockdown“… die Kunden zwischen 6 und 7 Uhr konnte ich fast an einer Hand abzählen. Aber so konnte ich konzentriert und in Ruhe meine Vorbereitungen machen…

Bis zu diesem Rumpelnden Geräusch! Was war das? Es war noch dunkle Nacht, ich sah nichts, keine Personen, kein Fahrzeug und ich konnte das Geräusch zunächst überhaupt nicht einordnen. Aber es war irgendwas direkt vor der offenen Ladentüre…

Es war der Wind der drohte die Markiese vor dem Laden aus der Verankerung zu reissen!!! Ich rannte zur Steuerung und hoffte das die Automatik noch funktionieren würde. Gott sei dank ging alles gut, die Markiese fuhr wieder ein.

Das war dann aber auch das spekulärste was bis 8 Uhr passierte. Ansonsten war es echt so öde wie noch nie. Habe ich schon mal berichtet das ich rumstehen hasse?! Wenn alles gemacht ist und man steht nur da und wartet auf Kunden, das ist ermüdender wie wenn man ständig was zu tun hat.

Als ich dann um 8 Uhr Feierabend hatte bin ich mit dem Rad auch noch in den Regen gekommen und war dementsprechend nicht so toll drauf als ich heim kam. Müde vom Nixtun, generft vom Wetter und … ach was solls… ich bin einfach wieder ins Bett!

Dann habe ich bis 12 Uhr geschlafen!

Und dann war ich erst recht nicht mehr wirklich motiviert, auch viel Kaffee hat dann kaum geholfen. Nichts wollte mir gelingen…

misslungener Entwurf eines Giraffenkopfes

Ich hab zwar versucht ein Tierchen für die „Arche Noah“ zu häkeln, aber es wollte mir nicht gelingen. Wenn Du nicht weist worum es geht lies mal den Artikel von gestern.

Kurz nach 14 Uhr hab ich mich dann aufgerafft wenigstens etwas spazieren zu gehen. Ich brauchte Batterien für die Fahrrad-Rückleuchte und ich bin dazu extra nicht in den nahen Pennymarkt sondern in den weiter entfernten Netto Markt gegangen. Und die hatten die passenden Batterien sogar im Sonderangebot.

Aber als ich dort raus kam regnete es schon wieder deshalb bin ich auf kurzem Wege wieder nach hause. Dadurch waren es leider nur 2.8 km die ich gelaufen bin.

Da dieser Tag nun wirklich nicht so prall war, beende ich diesen Artikel jetzt und gehe jetzt in die Badewanne

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Lockdown-Tagebuch Tag 12 ( 28.12.)

Heute ist der 28. Dezember und dies ist der zwölfte Eintrag im Lockdown-Tagebuch. Wieder möchte ich Dir berichten was ich heute in meinem „Zwangsurlaub“ während des zweiten Lockdwown so tue.

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Dieses Jahr lagen die Feiertage ja eigentlich Arbeitnehmerfreundlich. Erst zwei Feiertage und dann direkt hinten dran ein Sonntag. Unter normalen Umständen hätte ich mich darüber gefreut.

Früher,

vor etwa 10-20 Jahren waren die Arbeitstage „zwischen den Jahren“ immer besonders anstrengend. Damals habe ich in der Multimedia-Abteilung eines Warenhauses gearbeitet. Genau dort wo alle Jugendlichen, die Geld oder Gutscheine zu Weihnachten erhalten haben zum shoppen hin gehen. Computer, Spiele-Konsolen und die entsprechende Software lief in diesen Tagen besonders stark. Oft hatten wir auch genau in der Woche besondere Sonderangebote im Bereich Software. Viele Jahre war da die neueste Steuersoftware der absolute Renner. Aber auch Periferiegeräte wie Drucker, Tastaturen, Mäuse und dergleichen liefen zum Jahreswechsel immer sehr gut. Oft waren die Tage nach Weihnachten noch stressiger als die Tage davor.

Seit 10 Jahren arbeite ich in einem anderen Warenbereich und dort waren dann die Tage um Weihnachten herum eher ruhiger, obwohl die Kundenfrequenz im Warenhaus allgemein zwischen den Feiertagen erheblich höher war, weil ja viele Leute frei hatten.

Dieses Jahr ist alles anders

Ja ja, ich weis mit dieser Überschrift wiederhole ich mich, aber besser bekomme ich die Überleitung zum hier und jetzt, nicht hin!

Heute morgen war ich motivert

Heute morgen war ich motivierter als die letzten Tage.

Vielleicht lag es mit daran das die Feiertage vor denen ich ein bissel Bammel hatte ,so entspannt und friedlich gewesen sind. Ich habe mich weder mit meiner Schwester noch mit meiner Mutter gestritten! In vergangen Jahren war ich oft so gestresst und generft das ich wohl sehr gereizt reagiert hab und wir sind dann fast immer früher oder später „aneinander geraten“ sind. Und meine Mutter wird langsam auch umgänglicher, sie muss nicht mehr an allem und jedem rum nörgeln. Früher wollt sie mir immer rein reden. Das hat sie endlich aufgegeben.

Mit Sicherheit lag es auch daran das ich gestern von Euch (meine lieben Leser) ein paar tolle Feedbacks bekommen habe. Es kommen nach und nach immer mehr Reaktionen auf meine Blogposts und das freut mich sehr.

Schade das sich noch keiner traut die Kommentar Funktion dafür zu nutzen, doch ich freue mich über jede Reaktion ob öffentlich oder nicht.

Diese Blogposts spornen mich an!

Es funktioniert wirklich, diese regelmäßigen Blogposts spornen mich an. Sowohl zum schreiben als auch mich sonst, im allgemeinen nicht ganz so hängen zu lassen.

Das zeigt sich dann im einzelnen so:

Das habe ich heute „geschafft“:

Ich hatte mir den Wecker auf 6 Uhr gestellt und ich bin dann auch wirklich gleich aufgestanden. Mein Ziel ist es im frühen Rhythmus zu bleiben, weil ich gemerkt habe das tut mir gut. Außerdem muss ich morgen früh wieder um 4 Uhr aufstehen weil ich um 5 Uhr zum Nebenjob darf. Ich schreibe darf, denn ich bin für diesen Job echt dankbar!

Schon beim ersten Kaffee hab ich mich an Handy und/oder Rechner gesetzt und habe in ein paar Facebook Gruppen gepostet und kommentiert. Dies hat unter anderem den Zweck meinen Blog und im Speziellen meine Anleitungen bekannter zu machen. Ich hab die Erfahrung gemacht das dies viel bringt wenn ich es gleich morgens mache.

Danach habe ich ein paar ältere Blogposts ein wenig überarbeitet. Das sind Sachen die sieht man von Außen so gut wie nicht. Mal hier und da einen Schreibfehler korrigiert, eine Leerzeile eingefügt oder Stichworte geändert oder hinzugefügt. Für so etwas brauche ich Ruhe und Muße. Dafür ist mein Kopf Morgens und Vormittags besser geeignet als Abends.

Und dann? Dann hatte ich Lust zum irgendwas im Stehen zu machen. Mir fehlt meine Arbeit jetzt schon…

Ich habe ohne Spass oder Übertreibung zwei Stunden lang gebügelt und Wäsche zusammengelegt! Zuvor habe ich alle Kleiderbügel die irgendwo in meiner Wohnung verbuddelt waren zusammengesammelt und diese hängen nun mit frisch gebügelten Kleidungsstücken im Schrank!

Okay da waren jetzt auch ein paar Baumwollblusen, die ich die nächsten 2 Monate wohl nicht tragen werde, dabei. Aber war gemacht ist, ist gemacht.

Unter anderem hab ich auch mal alle Geschirrtücher/Küchentücher zusammen gesammelt und gebügelt. Dabei ist mir aufgefallen, das es zwar noch mehr sind als ich dachte… aber keines mehr wirklich „unversehrt“. Ich denke das ist etwas das ich mir 2021 anschaffen werde…

neue Geschirrtücher?

Dabei kam mir aber der Gedanke, so viel wie in den letzten Wochen und Monaten hatte ich sie bisher nie benutzt. So viel wie dieses Jahr hab ich vorher noch nie gekocht!

Die letzten 2-3 Jahre war ich sobald ich frei hatte irgendwo unterwegs. Zuhause gekocht hab ich echt nur selten. Und sehr oft hatte ich dann ein und das selbe Küchenhandtuch eine Woche lang in Gebrauch. Denn von nur Kaffeekochen wird es ja kaum schmutzig.

Wenn ich dann wieder dauernd unterwegs bin brauche ich die Dinger ja wieder viel weniger…

Häkelzeug vorgeholt

Danach habe ich die Kiste mit dem Häkelgarn vor geholt. Das hat auch einen ganz bestimmten Grund. Eine gute Bekannte hat mir einen „Auftrag“ gegeben. Sie hat mal die Fotos von einer gehäkelten Arche Noah von mir gesehen.

Die hier gezeigte Arche hatte ich im Sommer für eine Freundin als Geburtstagsgeschenk gemacht. Bei ihr passt das Motiv sehr gut denn ihre Firma nennt sich „Karins Arche“

So ähnlich soll die Arche Noah werden. Die Tierköpfe entwerfe ich selber.

Die Bekannte möchte gerne eine Arche zur Kommunion verschenken. Diese Idee finde ich Klasse. Die Arche Noah ist eine der wenigen Biblischen Geschichten die man häkeln kann. Ausserdem eignet sich so eine Arche um darin auch noch ein Geldgeschenk zu verstecken.

Eine „Arche Noah“ entsteht

Sehr gerne komme ich dieser Idee nach und beginne heute Abend schon mit den Vorbereitungen. Heute Mittag hab ich erst mal nur nach Farben usw geguckt.

Im Sommer als ich die Arche Noah für die Freundin gemacht habe, hatte ich etwas Zeitdruck und keine Zeit Fotos von den einzelnen Schritten zu machen und die Anleitung aufzuschreiben. Das werde ich dieses Mal tun. Das ist eine Aufgabe auf die ich mich freue, weil ich eben noch nicht ganz genau weis wie ich die einzelnen Details mache. Ein spannender Prozess den ich diesmal richtig dokumentieren werde.

Ansonsten werde ich heute Abend zeitig zu Bett gehen, denn morgen muss / darf ich wieder früh raus.

Ich freue mich wenn Du morgen wieder vorbei schaust hier im Lockdown-Tagebuch auf unterwegsistdasziel.blog

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Lockdown-Tagebuch Tag 11(27.12.)

Heute ist der 27. Dezember und Du liest hier meinen elften Eintrag im Lockdown-Tagebuch. Ich habe mich zu diesem Tagebuch entschlossen um mich selbst zu motivieren, meine ungewollte Freizeit dennoch sinnvoll zu nutzen und nicht nur faul vor mich hin zu dümpeln.

Bei unserem ausgedehnten Spaziergang mit meiner Schwester gestern sind wir einem ehemaligen Arbeitskollegen von mir begegnet. Er ist schon lange in Rente und war mit dem Hund unterwegs. Wir unterhielten uns kurz, Thema war natürlich Corona und die Situation an meinem Arbeitsplatz. Er hatte eine sehr passende Bezeichnung für das was ich gerade erlebe: „Notwenige Freizeit“.

Ja das klingt auf den ersten Blick positiver als „Kurzarbeit Null“ aber es beinhaltet dennoch das Wort Not !

Hoffen wir das diese Not nicht wie manche Stimmen schon unken bis Ostern anhält und die ganze Situation sich schnell entspannt.

Was habe ich heute gemacht?

Wie gestern schon erwähnt war heute Nacht meine Schwester noch hier. Wir sind gegen 8 Uhr aufgestanden, haben aber so wie ich das liebe die erste Stunde quatschend auf der Couch verbracht… im Schlafanzug mit Kuscheldecke und Kaffee.

Dann bin ich zum nahen Bäcker und hab Brötchen geholt, das mache ich grundsätzlich nur wenn ich Besuch habe, für mich alleine gibt es morgens eigentlich immer Müsli. Wenn Du mehr darüber wissen willst, darüber habe ich schon mal geschrieben: „Jeden Tag ein frisches Müsli“.

Wenn meine Schwester hier ist, ist es schon Tradition das wir laaange und ausgiebig Brötchen mit allen drum und dran frühstücken. Das kann dann auch mal ein bis zwei Stunden dauern…

Gegen 11 Uhr ist sie dann abgefahren, denn sie wollte noch zu unserer Mutter.

Danach war ich wieder allein, was mir unter normalen Umständen nichts ausmacht. Aber diesmal war ich schon sehr sehr nachdenklich als sie weg war. Am Frühstückstisch hatte sie mir noch erzählt was sie die nächsten Tage noch so alles erledigen muss, vor Silvester muss sie auch noch mal arbeiten… und es fehle ihr Zeit usw…

Zuerst hab ich das gesamte Geschirr aufgeräumt und gespühlt, und eine Waschmaschine voll Wäsche gewaschen… und mich dann aber gefragt „Warum beeile ich mich damit?“ „Warum ist es wichtig das ich das jetzt erledige? es merkt doch eh keiner…“.

Da ist es wieder dieses blöde, ich nenne es mal Motivationsloch.

Aber ich hab dann trotzdem zeitnah die Wäsche aufgehängt und meine Küche ist blitzblank aufgeräumt.

Den Nachmittag hab ich allerdings mehr oder weniger nur auf der Couch am Handy verbracht…

Ah nein! Ich hab tatsächlich die Fotos für die Bastel-Anleitung geschossen, die Bilder bearbeitet und jetzt am Spätnachmittag wie ich es vor hatte den Blogpost dazu verfasst. „Recycling-Dekoidee nicht nur zu Weihnachten“ ist seit etwa einer Stunde online und ich habe passend dazu mehrere Pinterest-Pins gemacht und gepinnt.

Wenn Du auch bei Pinterest unterwegs bist, schau doch mal auf meinem Pinterest Profil vorbei.

Also hab ich wirklich das geschafft was ich Euch angekündigt habe! YEAH. In diesem Sinne funktioniert mein Lockdown-Tagebuch wirklich. Darüber bin ich echt froh.

Ziele stecken ist wichtig

Ich merke einfach das es wichtig ist das ich mir Ziele deffiniere. Und diese dann auch zumindest in gewisser Weise kontrolliere.

Folgende Ziele möchte ich die kommenden Tage erreichen /erledigen:

  • in mindestens 5 Blockartikeln die Rechtschreibfehler korrigieren
  • ältere Blogartikel überarbeiten
  • mindestens 5 km spazieren gehen oder Radfahren
  • Gymnastik für meinen Rücken machen
  • im gesunden Schlafrhythmus bleiben

und vielleicht noch ein interessantes Thema für einen Blogartikel zumindest vorbereiten.

Eher ein ferneres Ziel für die nächsten Wochen ist es die Fotos von meinem Handy auf den Rechner übertragen und diese dort sinnvoll zu katalogisieren.

Ach ja…. und dann hab ich doch da noch vor sooooo viel zu nähen!

Aber ich merke jetzt schon das ich mir noch Tätigkeiten die ich nicht im sitzen mache suchen muss !

Morgen geht es weiter

Ich hoffe sehr das ich Euch morgen etwas mehr berichten kann. ich nehme mir das jetzt auf jeden Fall schon mal vor. In diesem Sinne freue ich mich wenn Du morgen nochmal rein schaust in mein Lockdown-Tagebuch.

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Lockdown-Tagebuch Tag 10(26.12)

Heute ist der zweite Weihnachtsfeiertag 2020. Ich bin seit 10 Tagen im sogenannten „Harten Lockdown“. In diesem Lockdown-Tagebuch berichte ich was ich so in dieser Zeit tue, die mache ich in erster Linie um mich selbst zu motivieren mich nicht ganz hängen zu lassen.

Die letzten Tage sind einige neue Leser dazu gekommen und ich freue mich sehr darüber das es doch jemanden interessiert was ich zu berichten habe.

Wenn Du hier neu dazu gekommen bist kannst Du gerne die ersten Tage hier nach lesen.

Als erstes jetzt die Fotos die ich Euch gestern versprochen habe. Die Dekoration in meiner Küche für das Weihnachtsessen mit meiner Familie gestern.

Tannenzapfen mit weiss und nur ein ganz kleines Bisschen gold
Die Lichterkette umrahmt das Fenster und die Balkontüre. Die Schleifen kaschieren das Klebeband mit der die Lichterkette befestigt ist
bei Tageslicht wirkt die Deko auch sehr hübsch

Morgen bastele ich eine Schritt für Schritt Anleitung mit Fotos von diesen super schnell gemachten Schleifen. Versprochen!

Doch jetzt komme ich zum heutigen Tag:

Der zweite Weihnachtsfeiertag mit meiner Schwester

Meine Schwester hat wie geplant bei mir übernachtet. Gestern Abend war es dann doch etwas spät geworden, es war ein schöner und gemütlicher Abend.

Heute morgen haben wir es genauso gemütlich angehen lassen, erst mal Kaffee im Pyjama auf der Couch… so fast 2 Stunden lang… und dann erst bin ich zum nahen Bäcker gegangen um frische Brötchen zu holen.

Dann gab es erst mal ein langes und leckeres Frühstück!

Weil so schönes Wetter war sind wir gegen 11:30 los gegangen zu einem ausgedehnten Spaziergang. Ich wollte meiner Schwester den hübschen Ort auf dem Hügel mit der Schaukel zeigen.

Wir gingen also am Hühnerberg eine der vielen langen Treppen hoch, von denen ich Euch schon am Tag 4 berichtet habe. Hoch zu dem Wald, wo der Weg leider sehr sehr matschig war. Zum Glück hatte ich nochmal meine alten aber fast kaputten Schuhe an und nicht die nagelneuen die ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt hatte.

Die Wiese mit der Schaukel

Meine Schwester war genauso begeister von der Aussicht wie ich beim ersten Mal. Nur heute war das Wetter viel schöner als bei meinem ersten Besuch. Die Sonne schien, so warm wie sie nur kann an einem 26. Dezember. Es fühlte sich schon beinahe frühlingshaft an.

Auf der Wiese weiter unten waren mehere Leute, eine Familie mit zwei kleinen Mädchen die auf uns zu kamen. Eine junge Frau sprach mich an: „Fröhliche Weihnachten, Sie sind doch die nette Verkäuferin, die mich damals bei meinen Gardinen so gut beraten hat!“… ich hatte sie noch gar nicht erkannt, und war echt überrascht. Mitten im Wald auf eine Kundin zu treffen damit hab ich nicht gerechnet.

Sie berichtete das sie total zufrieden mit den Gardinen sei und erwähnte ein paar Details so das ich mich an den Auftrag erinnern konnte. Die erzählte ihren Verwandten und meiner Schwester wie toll ich sie damals beraten hätte… Das ging runter wie Öl ! So ein unerwartetes Lob tut echt gut.

Die Schaukel auf dem Hühnerberg, wie der Ort genau heist weis ich leider noch nicht

Nachdem die anderen Leute weiter gegangen waren, haben meine Schwester und ich erst mal Minutenlang in der Sonne geschaukelt… wie in Kindertagen, es war total schön !!!

Danach gab es erst mal heissen Tee aus der Thermoskanne… sehr angenehm

Teekränzchen in der Dezembersonne

Wir genossen bestimmt ne halbe Stunde lang die Sonne und die Aussicht… und vorallem die Tatsache das wir uns einfach Zeit lassen konnten wie lange wir wollten.

Als es uns kühl wurde packten wir die Sitzkissen wieder ein die wir mitgebracht hatten. Die Decken hatten wir gar nicht ausgepackt, so kalt war es gar nicht. Zumindest nicht in dem Moment. Später an der Schattenseite des Hügels brauchten wir wieder Kaputze und Mütze. Es ist halt doch Winter.

Insgesammt sind wir fast 8km gelaufen. In Lörrach Stetten haben wir dann diese Krippe in einem Vorgarten entdeckt:

Krippenfiguren mit Mundschutz

sehr zeitgemäs alle Figuren mit Mundschutz… selbst der Engel.

Heute Abend geht es zur virtuellen Karaoke-Party

Heute Abend nehmen meine Schwester und ich an einer virtuellen Karaokeparty teil. Dafür muss ich gleich noch den PC vorbereiten und die Software zum laufen bringen.

Hier gehts zur Karaokeparty

Auf das Singen freue ich mich jetzt sehr. Dieser Abend rundet den Besuch meiner Schwester ab und morgen Vormittag reist sie wieder ab.

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Lockdown-Tagebuch Tag 9 (25.12)

Heute gibt es einen etwas kürzeren Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Denn heute habe ich nicht endlos viel Zeit zum schreiben. Die vergangenen Tage hab ich mir für die Berichte immer Zeit gelassen und zum Teil bin ich 2 Stunden lang an dem Blogpost gesessen.

Ganz so viel Zeit möchte ich mir heute nicht nehmen, denn meine Schwester kommt in etwa einer Stunde zurück.

Weihnachten mit der Famile

Heute Nachmittag waren meine Mutter und meine Schwester zum Weihnachtsessen hier bei mir. Meine Mutter ist 81 und hat ziemlich Angst vor Corona, das war auch der Grund warum sie nicht wollte das ich sie zu ihrem Geburtstag am vergangenen Samstag besuche. Sie meinte es reiche doch wenn wir heute am 25.12. etwas Zeit miteinander verbringen.

Um das gemeinsame Essen so „Corona-konform“ wie nur möglich zu gestalten, habe ich den Esstisch auf die volle Länge ausgezogen damit wir drei möglichst weit auseinader sitzen.

Meine Schwester hat meine Mutter mit dem Auto abgeholt und jetzt in diesen Minuten bringt sie sie wieder nach hause. Danach kommt sie hierher zurück um bei mir zu Übernachten.

Mein Weihnachts-Essen

Meine Mutter hatte ein paar Wünsche geäussert, sie wollte gerne selbst gemachten Kartoffelbrei und Rotkohl. Ausserdem will sie kein Schweinefleisch. Meine Schwester hätte am liebsten auf Fleisch ganz verzichtet aber fand auch das es an Weihnachten ruhig etwas klassisches geben darf.

Ich hatte mich dann für Rindergulasch ganz klassisch zubereitet entschieden. Aber ich war dann doch etwas überrascht das das Fleisch so teuer geworden ist. Dabei fiel mir auf das ich schon laaaaange keine Fleisch mehr beim Metzger gekauft habe. Ich koche immer weniger Fleisch und wenn dann eher Geflügel vom Lebensmitteldiscounter. Vielleicht sollte ich diese Angewohnheit etwas überdenken…

Als ich das letzte mal sowas zubereitet habe, uff das ist schon viele Jahre her. Warum auch, für mich alleine habe ich keine Lust lange in der Küche zu stehen. Und dieser Gulasch hat sehr lange gekocht… insgesammt über 3 Stunden.

Währen ich meinen Lockdown-Tagebuch Eintrag von Gestern geschrieben habe köchelte das Rindfleisch schon in der Küche und heute mittag dann nochmal fast ne Stunde.

Dazu gab es selbst gestampften Kartoffelbrei, und ich muss sagen, das klappte ganz gut.

Als Vorspreise habe ich eine Karottensuppe mit Ingwer und Kokosmilch gezaubert, ohne Rezept einfach so wie ich es dachte. Die Suppe war sehr sehr lecker, Meine Mutter war begeistert und meine Schwester fand sie auch gut. Ich hab ihr einfach nicht gesagt das Ingwer mit drin ist, sonst hätte sie sie nicht gegessen. Offensichtlich hat sie ihn nicht raus geschmeckt denn ihr Teller war ratzeputz leer.

Von der Suppe und dem Kartoffelbrei hätte ich bissel mehr machen können finde ich. Aber meine Schwester fand die Portionen zu gros und hat sogar etwas Fleisch übrig gelassen.

Aber der Dessert ging totzdem noch! Es gab Eis „Winterzauber“ von Penny. Sehr lecker!

Motivationstief am Vormittag

Heute morgen hatte ich mir den Wecker auf 8 Uhr gestellt, denn ich wolle noch so vieles aufräumen und vorbereiten. Aber ich hatte Menstuationsbeschwerden und ganz massiv keine Lust zu nix. Was dazu geführt hat das ich bis 11 Uhr eigentlich nur auf der Couch rum gedümpelt habe und viel am Handy gefummelt hab.

Eigentich wollte ich das Wohnzimmer auch gründlich tiefenreinigen. Aber nachdem ich mich nicht so wohl fühlte und dachte „ach das mit der Couch vor ziehen und dahinter putzen das kann ich auch noch nächste Woche machen“ … da ist sie wieder die „Verschieberitis“…

Aber ich hab es dann doch geschafft das Wohnzimmer wenigstens Obeflächlich aufzuräumen und sauber zu machen. Nächste Woche muss ich dann nochmal ran und Sofa und Schränke vor ziehen und dahinter sauber machen.

Spontane Dekoidee

Trotzdem hab ich irgendwie Zeit gefunden dann doch noch eine spontane Dekoidee umzusezten. Das ging ganz schnell, ich hatte die Idee und hab einfach los gelegt und weisse Schneebälle aus vorhandenem Material gezaubert… eigentlich um die Klebestreifen zu kaschieren, mit denen die Lichterkette fixiert ist. Morgen zeige ich Euch Fotos von meiner Dekoration in der Küche. Ich hab aus zeitmangel noch keine Fotos davon gemacht.

Da ich persönlich keinen Weihnachtsbaum machen wollte und meine Schwester einen kleinen, künstlichen komplett geschmückten Baum besitzt hatten wir abgesprochen das sie diesen mitbringt und diesen haben wir mit wenigen Handgriffen in meiner Küche mit in die Deko integriert und meine Mutter was dann ganz begeistert davon.

Morgen gibt es dann Fotos von der Deko. Meine Schwester hat voreschlagen ich solle doch ne Anleitung basteln wie ich das gemacht hab. Gute Idee ! Die kommenden Tage gibt es dann ein Tutorial für Tisch und Fensterdeko… die eigentlich nix gekostet hat… ihr dürft gespannt sein.

Jetzt freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit meiner Schwester. Vermutlich werden wir bis spät in der Nacht quatschen… da freue ich mich drauf!

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Lockdown-Tagebuch Tag 8 (24.12.)

Heute möchte ich Euch im Lockdown-Tagebuch berichten wie ich diesen aussergewöhnlichen 24.12. verbracht habe. Ganz anders als gewohnt. Keine Hetze keine Termine, keine Arbeit, aber auch keine Feier und kein Gottesdienst.

Die vergangenen 4 oder 5 Jahre habe ich bei „Weihnachen Gemeinsam“ geholfen. Einer Weihnachtsfeier für alle die einsam und alleine sind, organisiert von der Evangelischen Allianz .Die Gäste waren zumeist Senioren und Obdachlose. Oder auch andere die heilig Abend ganz alleine waren.

Hier ein paar Presseberichte zu diesen Veranstaltungen. Aus der Oberbadischen und der Badischen Zeitung: Weihnachten gemeinsam in der Alten Feuerwache in Lörrach (veröffentlicht am Mo, 18. Dezember 2017 um 13:33 Uhr auf badische-zeitung.de)

Dieses Jahr ist die Veranstaltung wie alle anderen auch wegen Corona abgesagt.

Anders als andere Jahre

Ich arbeite seit über 30 Jahren im Einzelhandel. Und die Tage um Weihnachten herum sind immer die stressigsten des Jahres. Bei uns in der Firma haben wir die Regelung das jeder Mitarbeiter entweder am 24.12. oder am 31.12. arbeiten muss. Eins von beiden bekommen wir auf jeden Fall frei. Aber auch wenn ich diesen halben Öffnungstag frei hatte war ich Weihnachten immer gestresst!

Nicht so dieses Jahr. Seit einer Woche schon bin ich in „Zwangsferien“ und hatte schon genug Zeit um mich auszuruhen und zu erholen. Aber wie Erholung fühlt es sich noch nicht ganz an. Zu sehr spielt noch die Angst mit: „was wird nach dem Shut-Down?“ , „Kann mein Arbeitgeber so lange ohne Umsätze überleben“ und ähnliches.

Diesmal ist die Angst um die Zukunft meines Arbeitsplatzes nicht ganz so gross, weil die Firma anders als beim ersten Shut-Down einiges Vorkehrungen getroffen hat. Dafür ist die Angst vor der Krankheit selbst viel präsenter als im März.

Was habe ich heute gemacht?

Heute habe ich wieder etwas länger geschlafen und war diesmal nicht verkrampft. Auch habe ich richtig gut geschlafen. Im laufe des Vormittags hatte ich etwas Bauchschmerzen und auch zweimal Durchfall… ich vermute ich habe die Riesenportion Rührei gestern Abend nicht so gut vertragen. In den letzten Monaten/Jahren habe ich immer seltener Lust auf Eier, irgendwie habe ich den Eindruck ich vertrage die nicht mehr so richtig.

Zu allem Überfluss habe ich heute morgen im halbdunkeln die Kaffemaschine zusammen gesetzt… ohne Brille und ohne Kaffee im Blut… ich war noch nicht so wirklich konzentriert. Die Kunststoffteile des Gehäuses hab ich alle wieder richtig zusammen bekommen, aber weil ich eilig zur Toilette musste hab ich das einfachtste und banalste Teil vergessen. Ich habe die Kanne ohne den Deckel unter die Maschine gestellt. Der Filter verfügt über einen Tropfschutz und lässt keinen Kaffee durch ohne das der Deckel von unten gegen das Ventil drückt.

Ergebniss: der Filter ist übergelaufen! Und meine frisch geputzte Küche war voller Kaffee!!!

nochmal Putzen…

Das hat mich erst mal ganz schön gefrustet und ich hatte echt Mühe mich zum weitermachen aufzuraffen… fast 2h hab ich lieber auf der Couch gechillt anstatt das Bad und das Treppenhaus zu putzen.

Aber ich hab es dann endlich irgendwann gemacht. Badezimmer tiefengereinigt. Ganz gründlich! War auch bitter nötig, ich glaub so gründlich hab ich dort beim letzten Shut-Down sauber gemacht. Bei der Treppe hab ich es dann doch nicht so ganz übertrieben. (Ich muss ja die nächsten Wochen auch noch was zu tun haben)

Ich hatte bauchweh, keine Lust und war kurz davor die Kriese zu kriegen. Da fiel mir ein: Wenn es einem seelisch schlecht geht soll man versuchen etwas gutes zu tun, das hebt die Stimmung.

Am Vormittag beim chillen hatte ich im Facebook einen Kommentar einer Bekannten gelesen, das sie dieses Jahr leider keine Plätzchen backen konnte… und ich fand ich hab viel zu viele gebacken. Ich könnte ihr ja welche abgeben… aber sie wohnt in Weil am Rhein…

Kurz überlegt, was ist die Alternative? Weiter putzen? Kriese kriegen? heulen?. Nö da fahr ich doch lieber mit dem Fahrrad nach Weil am Rhein.

Radeln gegen „die Kriese“

Also eine Tüte mit Plätzchen gerichtet Jacke über und gegen 14:45 bin ich los gefahren. Mein Weg ging über den Dreiländergarten der direkt an der Schweizer Grenze liegt, ich musste also ein kleines Stück durch die Schweiz.

Aber die grüne Grenze ist nicht gesperrt, ich konnte ganz normal dem Fahrradweg folgen. Nur das es nach etwa der Hälfte der Strecke zu regnen begann. Leider hatte ich meine Regenhose nicht dabei, aber die Jacke erwies sich als sehr sinnvoll.

Völlig unangekündigt hab ich bei der Bekannten geklingelt. Sie war etwas überrascht aber fragte aber dann gleich „Wollen wir zusammen laufen gehen?“ … äh… ja gerne… obwohl ich gerade 7km geradelt war. Bissel Spazieren kann nicht schaden.

Wir hatten beide Gesprächsbedarf und so wurde unser Spaziergang dann doch ausgiebiger als ich erwartet hätte.

Das Vitra-Gelände

Unser Weg führte uns unter anderem durch das Vitra-Gelände. Wo es einige originelle Gebäudeteile zu sehen gibt. Logisch hab ich auch paar Bilder gemacht.

Mit Regenwetter-Radfahr-Klamotten auf dem Vitra-Gelände
Das Vitra-haus
Auf dem Vitra-Gelände stehen Tisch und Stühle sogar mitten im Dezember draussen.

Wenn mein Handy richtig Schritte gezählt hat sind wir etwa 7km unterwegs gelaufen. Wir haben das gar nicht so sehr gemerkt und auch der leichte Regen hat uns nix ausgemacht. Erst auf den letzten Metern hab ich einen nassen Fuss bekommen, der eine Schuh scheint undicht zu werden. Da ich eh vor hatte diese Schuhe demnächst zu entsorgen hat mich das nicht mal geärgert.

Ganz unerwartet eine Krippe im Vorgarten

Auf dem Rückweg durch ein Wohngebiet haben wir diese riesige Krippenlandschaft entdeckt. Sie steht in einem privaten Garten und ist wohl jedes Jahr dort zu bewundern wie mir meine Bekannte berichtete.

Krippenlandschaft in einem Vorgarten in Weil am Rhein
Eine Krippen Landschaft erinnert an die Geburt von Jesus Christus

Vom Bahnhof Weil bin ich dann mit der S-Bahn nach hause gefahren denn es wurde schon dunkel. In der Sbahn waren wir maximal 5 Fahrgäste im ganzen Zug, ich konnte die anderen Menschen nur von der Ferne sehen weil ich mit dem Fahrrad stehen geblieben bin.

…und noch ein Highlight

In diesem Minuten kocht er immer noch, mein Gulasch für morgen Mittag. Denn meine Schwester und meine Mutter kommen morgen zum Weihnachtsessen. Ich habe ein neues Rezept ausprobiert und ich bin gespannt ob es so gut wird wie es jetzt schon riecht…

Ich hoffe Dir hat mein heutiger Bericht ein wenig gefallen und Du kommst morgen wieder vorbei. In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deiner Familie wunderschöne und friedliche Weihnachts-Festtage !

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Allgemein Do-it-Yourself Gedanken Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 7 (23.12.2020)

Heute ist nun schon der siebte Tag für mich im sogenannten harten Lockdown. Seit einer Woche ist mein Arbeitsplatz geschlossen und ich bin in einem unfreiwilligen Zwangsurlaub.

Warum ich dieses Tagebuch schreibe hab ich die letzten 6 Tage schon erklärt und deshalb lass ich es heute mal weg. Wenn Du neu dazu gestossen bis kannst Du hier die bisherigen Einträge finden:

Da ich bemerkt habe das immer mehr Blogger-Kollegen hier her kommen meine Frage an die WordPress-Durchblicker unter Euch: Wie könnte ich das verlinken aller bisherigen Lockdown-Tagebuch Einträge vereinfachen?

Vielleicht bringt diese Frage wirklich etwas. Denn Dank Hinweise von aufmerksamen Lesern konnte ich mein Problem mit der schweizerischen Tastatur besser lösen. Dank eines Kommentars von Silverli weiss ich jetzt wie ich Ä,Ö und Ü gross schreiben kann. Nun fummel ich noch an der Lösung für das scharfe S. Herzlichen Dank für Eure Hilfe!

Wie war der heutige Tag?

Heute war mein Rhythmus ein komplett anderer. Nachdem ich gestern Abend verhältnismäßig lange auf war, hab ich mir keinen Wecker gestellt und hab einfach mal „ausgeschlafen“. Das war aber auch nicht sehr lang. Um 8:45 bin ich mit verspanntem Nacken aufgewacht. Der Nacken und Schulterbereich war irgendwie verkrampft und ich mochte nicht mehr länger liegen.

Woran es genau lag kann ich nicht sagen, das Kissen usw. war alles wie gewohnt. Auch erinnere ich mich nicht an schlechte Träume oder so.

Als ich meiner Schwester davon berichtete meinte diese „dann back heute nicht“… aber ich denke nicht das mein Nackenproblem vom Backen kam. Wohl eher davon das ich gestern viel am Rechner gesessen bin und dabei eine ungesunde Sitzposition hatte.

Moment… ich muss mal schnell meinen Bürostuhl anders einstellen…

Entgegen des Ratschlags meiner Schwester habe ich heute dennoch gebacken. Ich hatte Mandeln und Eier und Lust auf Zimtsterne. Zimtsterne sind für mich auch solche Klassiker die eigentlich an Weihnachten nicht fehlen dürfen. Außerdem finde ich machen sie im Verhältnis zu anderen Plätzchen Sorten relativ wenig Arbeit.

Ich habe wieder das Rezept bei Chefkoch.de gesucht, denn etwas das ich nur einmal im Jahr mache kann ich mir nicht merken. Rezepte für Zimtsterne gibt es dort ganz viele, und sie sind sehr unterschiedlich aufwändig. Ich bin nach diesem Rezept vorgegangen.

So gibt es sogar ein Rezept bei dem der Zucker erst mit Wasser aufgekocht und dann erst in den Eischnee eingerührt wird… ähm… man kann auch alles übertreiben.

Die meisten Rezepte schlagen Puderzucker vor, damit sich dieser besser im Eischnee verteilt. Aber auch das sehe ich nicht ganz ein. Ich nehme dafür immer normalen Zucker! Ausser heute, ich hatte gestern beim Aufräumen eine Dose mit braunem Zucker gefunden, den hatte ich vor Jahren mal gekauf weil ich glaubte das sei besser im Tee. Ich trinke aber Tee nur noch ungesüsst und der braune Zucker steht nur noch rum… Um diesen für meine Zimtsterne zu verwerten habe ich ihn einfach mit dem Pürierstab zerkleinert… geht einwandfrei!

Zimtsterne im Backofen

Backen ohne die Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln

Da ich gestern nach dem Backen ein Chaos in der Küche hatte hab ich diesmal vorgesorgt und habe jedes benutzte Teil das ich nicht mehr brauche nicht in die Spüle sondern sofort in die Spülmaschine gepackt. Folglich habe ich mich alle Nase lang gebückt, was aber meinen Nacken echt entspannt hat. Bis ich die Zimtsterne fertig hatte war das Back-Chaos und die Nackenschmerzen weg.

Statt an den PC oder nach draussen zum Spazieren habe ich freiwillig die Küche geputzt. Ja Du liest richtig. Ich meine damit nicht, mal eben die Arbeitsfläche abwischen… nein … Alles gründlich!

Ich war richtig im „Putzflow“ und hab alles sauber gemacht was mir in die Quere kam… Fensterbank, Vorratsgläser, Wasserkocher, Kaffeemaschine…. ah ja… die Kaffeemaschine habe ich sogar in ihre Einzelteile zerlegt und alles was abnehmbar ist in die Spülmaschine getan. Also nicht die Teile die man alle Nase lang abnimmt, ich hab auch Teile abgenommen von denen ich vorher gar nicht wusste das das geht. Aber ich bin sicher ich krieg das alles wieder zusammen.

Frage: interessiert Euch meine Kaffeemaschine? soll ich mal darüber schreiben?

Putzflow ausnutzen!

Hin und wieder mal, so etwa 2-3 mal im Jahr hab ich so nen Putzflow, wo ich dann auch richtig Lust dazu hab ich die Tiefe zu gehen. Heute Nachmittag hatte ich so einen und der hat mich dann sogar unter die Küchenzeile geführt… Also meine Küche ist augenblicklich sauber bis in die hintersten Ecken.

Was hat mich so motiviert?

Nun ich denke das war diesmal nicht dieser Blog. Sondern wohl eher das wissen das meine Mutter am ersten Feiertag zum Essen zu mir kommt. Meine Mutter war schon monatelang nicht hier. Sie wohnt zwar nur km entfernt, aber sie hat gro’e Angst wegen Corona.

Aus diesem Grund habe ich die letzten Tage meine Kontakte zu anderen Menschen wirklich auf ein absolutes Minimum reduziert. Habt ihr das auch gemacht?

Sie ist eigentlich nicht mehr so nörgelig wie sie früher mal war, wo sie überall Fehler gefunden hat, aber sie wei‘ ja auch das ich seit Tagen zuhause bin und die Ausrede „ich hatte keine Zeit ich war Arbeiten“ hab ich diesmal nicht.

Später war ich kurz Lebensmittel einkaufen. Ich musste in zwei verschiedene Läden, weil ich für das Weihnachtsessen was bestimmtes besorgen wollte. Dennoch habe ich mich beeilt, und stets auf den Abstand zu anderen Personen geachtet. Die meisten Leute achten darauf. Mundschutz tragen mittlerer Weile alle.

Aber was ich nicht verstehe wieso Jugendliche immer noch in Gruppen abhängen müssen? Es sieht beinahe so aus als können Menschen unter 20 nicht alleine laufen…

Wie versprochen jetzt noch ein Bild von meinen Plätzchen von gestern: