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Was ist „terran Reisen“?

Beim Surfen durch andere Blogs bin ich bei „Make Jam not Traffic“ auf diesen neuen Begriff gestoßen. Dieser berichtet von einem gleichnamigen Verein der in Freiburg beheimatet ist.

Mein erster Gedanke war „Ich will nicht nach Teheran“ das Wort „terran“ konnte ich absolut nicht zuordnen und ich dachte zuerst an die Hauptstadt des Iran, die ich eigentlich nur aus den Nachrichten kannte. Wie die genaue Situation dort ist will ich gar nicht so genau wissen, ich verbinde diesen Namen mit Kriegsgebiet und somit eine Ort wo ich auf keinen Fall hin will. Sicher ist dieser Gedanke nicht „politisch korrekt“, aber das ist mir egal.

Der Begriff „terran“ bezieht sich nicht auf eine Reisedestination, sondern auf die Art und Weise wie man da hin kommt. Es ist eine Wortschöpfung aus den Worten Terra = Erde und vegan. Im Grunde geht es um den Verzicht auf Flugreisen.

Ich reise fast immer „terran“

Wenn ich ehrlich bin reise ich fast immer terran. Die paar Flugreisen die ich in meinem Leben bisher gemacht habe kann man noch immer an einer Hand abzählen.

Zugegeben die letzten Jahre habe ich zweimal fast unnütze Kurzstreckenflüge gemacht, von Basel nach Hamburg und von Berlin nach Basel. Beides wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, denn diese Entfernungen kann man sehr gut mit dem Zug bewältigen.

Der Grund für diese Flüge war Faulheit und die Tatsache das das Flugticket billiger war als das entsprechende Zugticket. Ein Umstand der seit der Corona-Pandemie nicht mehr gegeben ist.

Corona hat vieles durcheinander gebracht und somit viele Menschen zum Umdenken gebracht. Auch mich. Ich finde die Überlegungen Kurzstreckenflüge zu verbieten eigentlich sehr sinnvoll. Denn so ein Flug verursacht unverhältnismäßig viel CO2 und verbraucht viel zu viel Endergie.

Terran = auf der Erde bleiben

Der gleichnamige Verein engagiert sich dafür das Bewusstsein für umweltfreundlicheres Reisen zu schaffen. Mehr darüber findest Du auf deren Webseite . Mittlerer Weile gibt es auch ein schweizerischen Pendant dazu unter terran.ch. Die beiden Webseiten sind jedoch weitgehend identisch.

Mich persönlich spricht dieses Thema an, weil es das thematisiert was ich schon immer mit meinem Blog bewirken möchte. Beim Reisen geht es nicht immer nur darum möglichst weit herum zu kommen. Es müssen nicht immer Fernziele wie Karibik, Thailand oder Australien sein. Hier bei uns in Europa gibt es so viele schöne Orte die genauso sehenswert sind, und die man ohne Flugzeug erreichen kann.

Mit meinem Blog „Unterwegsistdasziel.blog“ möchte ich die Vorurteile gegen Bus und Bahnreisen ausräumen. Deshalb schreibe ich gerne über meine Reisen in und um Deutschland.

Ich fahre gerne mit dem Zug, auch Maskenpflicht hält mich nicht davon ab.

Wird terran reisen zu einem Trend?

Ob das Reisen am Boden wirklich zu einem neuen Trend wird bleibt abzuwarten. Für mich ändert sich allerdings nicht sehr viel ich werde nach wie vor gerne mit dem Zug reisen.

Hier ein paar Texte über meine längsten Zugreisen:

Meine nächste Reise

Meine nächste Reise mit dem Zug ist bereits gebucht. Es geht mit dem ICE nach Hamburg. Diesmal aber ganz unspektakulär tagsüber. Allerdings habe ich mich dieses mal für die erste Klasse entschieden. Was dahinter steckt darüber werde ich hier berichten.

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Spaziergang am 1.7.

Heute hatte ich meinen Freien Tag beim Hauptjob. Heute morgen habe ich nur 3 Stunden meinen Nebenjob gemacht. Also im Bäckerladen von 5-8 Uhr gearbeitet.

Dazu bin ich heute morgen um 4 Uhr aufgestanden. Ich muss dazu sagen das mir das nicht sehr schwer fällt. Wichtig ist eigentlich nur das ich am Abend vorher einigermaßen zeitig zu Bett gehe. Erfahrungsgemäß ist das etwa 21 Uhr bis 21:30.

Gestern hatte ich mich nach der morgendlichen Schicht nochmal ins Bett gelegt und zwei Stunden geschlafen, heute nicht. Ich hatte mich zwar mal gegen Mittag hin gelegt, aber nur etwa 30 Minuten gedöst.

Nach dem Mittagessen überkam mich dann beinahe Langeweile. Ich hatte keine Lust mehr zuhause zu bleiben und so habe ich mich endlich mal wieder auf einen längeren Spaziergang aufgemacht.

Heute Vormittag habe ich die Besucherstatistik im Juni zu einem Blogartikel zusammengefasst. Du findest ihn unter „1. Juli wieder etwas Statistik“. Zukünftig werde ich jeden Ersten eine Zusammenfassung des Vormonats schreiben.

Waldspaziergang

Am Anfang war ich noch lustlos.. erst als ich im Wald war, wurde es schön und entspannend.

Ich ging beim Schützenwaldweg in den Wald, grob in die Richtung des Salzert. Aber ohne genaue Vorstellung wo ich lang wollte und wie lange ich laufen würde. Wie so oft während des Lockdown. Nur das ich nun nicht mehr in der Situation bin das jeder Tag gleich ist. Morgen muss ich arbeiten und habe keine Zeit zum spazieren.

Zu meiner Überraschung konnte ich den Spaziergang viel mehr genießen als im Dezember, Januar, Februar und März, als ein langer Spaziergang nichts besonderes war sondern meine tägliche „Hauptbeschäftigung“. Jetzt ist es wieder was besonderes durch den Wald zu gehen. Die Frische Luft zu atmen, die Ruhe zu horchen… Während der langen Wochen und Monate des Lockdowns war das nichts besonderes mehr.

Gleich am Waldrand fand ich auf dem Weg eine leere saubere Plastiktüte die vom Wind aufgebläht wurde. Dies nahm ich als Zeichen, das ich sie mitnehmen solle und darin Müll sammeln soll. Eine gute Bekannte hat mir erzählt das sie immer nur mit Plastiktüte in der Tasche zum Spazieren gehen geht, um notfalls Müll einzusammeln. Das finde ich nachahmenswert, aber irgendwie schaffe ich es dann doch nicht eine leere Tüte einzustecken.

Bewaffnet mit der Tüte bin ich nicht gezielt auf die Suche gegangen, sondern habe nur aufgehoben was mir direkt auf meinem Weg auffällt. Auf dem ersten Stück nahe am Waldrand fand ich mehrere Flaschen und Masken sowie Verpackungen von Schokoriegeln.

Später wechselte ich auf den Waldlehrpfad und ich muss lobend erwähnen das ich hier keinen Abfall gefunden habe. Trotzdem habe ich weiter meine Tüte getragen und erst als ich wieder in ein Wohngebiet kam habe ich sie in einer an der Straße stehende Mülltonne entsorgt.

Die paar Teile mitnehmen haben mir wirklich nichts ausgemacht. Wenn das jeder so machen würde, wären unsere Wälder sauberer und schöner.

kleine Pause auf einer Bank

Verweilen im Wald

Eine Kleinigkeit konnte ich heute definitiv besser genießen als im Winter. Ich konnte schön lange auf einer Bank sitzen und einfach nur den Waldgeräuschen zuhören. Mir wurde dabei nicht zu kalt. Ich weis gar nicht wie lange ich dort gesessen bin.

Im Wald kann ich unheimlich gut nachdenken und beten.

Waldspaziergang

Dieses Herz habe ich am Wegrand entdeckt, es muss relativ neu sein, denn das wäre mir bei meinen zahlreichen Spaziergängen sicherlich aufgefallen. Es zeigt das man selbst mit einer Motorsäge romantisch sein kann. Ich wüsste gerne wer es gemacht hat und welche Geschichte dahinter steckt.

Mein heutiger Spaziergang hat mir sehr gut getan, obwohl ich jetzt schon das Gefühl habe das ich eventuell Muskelkater bekomme. Zwar laufe ich jetzt wieder bei der Arbeit sehr viel, aber nur in der Ebene. Berg auf und Berg ab gehe ich im Alltag kaum.

im Vergleich zu meinen Spaziergängen im Lockdown nicht viel

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1. Juli und wieder etwas Statistik

Heute möchte ich für Euch die Statistik von unterwegsistdasziel.blog im Juni ein wenig erläutern. Viele andere Blogger veröffentlichen regelmäßig ihre Zahlen und auch ich will in diesem Punkt ehrlich mit Euch sein. Ich möchte das zu einer regelmäßigen Tradition machen. Meine Mai-Zahlen habe ich unter „1 Juni“ veröffentlicht.

Im Juni wurde dieser Blog knapp 7500 mal von 5600 Besuchern aufgerufen. Manch einer fragt sich hier wieso mehr Aufrufe als Besucher. Die Erklärung ist ganz einfach. Ein einmaliger Besucher kann auf meinem Blog mehrere Seiten/Beiträge anklicken und das zählt dann als weiteren Aufruf.

Die erfolgreichsten Blogposts

Der mit Abstand am meisten aufgerufene Blogpost mit über 600 Zugriffen war „Ausflugsziele im Südschwarzwald bei heißem Wetter“, diesen habe ich bereits 2019 verfasst aber immer wieder wenn es heiß ist, wird er weiter geteilt. Ich denke das er mir auch im Juli und August wieder einige Blogbesucher bringen wird.

An zweiter Stelle mit über 400 Besuchen rangiert „Korallen häkeln für das Museum“. Diesen Artikel hatte ich in ein paar Häkelgruppen bei Facebook geteilt, wo er viel kommentiert und weiter geteilt wurde. Weil er so gut an kam werde ich sicher nochmal über meine Häkeleien für diese Ausstellung schreiben.

„Makramee lernen: Mini Wandbehang aus Topflappengarn“ lag im Juni an dritter stelle. Dieses Mal wurde er nur etwa halb so viel angeklickt wie im Mai. Ich denke das er so langsam zu bekannt ist und deshalb werde ich ihn die nächsten Wochen/Monate nicht mehr aktiv bewerben.

An vierter Stelle lag ein weiterer Makramee Artikel. „mit bunten Knoten dem Balkon dekorieren“ ist zwar fast genauso alt, aber bei weitem noch nicht so weit verbreitet wie der erst genannte.

An fünfter Stelle mit über 250 Zugriffen lag „E-Tickets für das Parkschwimmbad“ der Grund für die hohe Aufmerksamkeit ist eine hitzige Diskussion darüber ob man für das Schwimmbad nun einen Test braucht oder nicht. Mittlerer Weile ist dieses Thema erledigt und ich denke das sich so ein Ergebnis nicht nochmal wiederholt.

Woher kommen meine Besucher?

Die meisten Besucher meines Blogs kommen von Facebook, weil ich dort immer wieder in relevanten Gruppen verlinke. Das funktioniert besonders gut bei dem Thema Häkeln oder Lörrach.

Im Juni kamen jedoch zum ersten Mal über 2100 Besucher über die Suchmaschinen (Google, Bing und co) auf meinen Blog. Das sind mehr wie im Mai 20, welches mein bisher erfolgreichster Monat war. Das zeigt mir das es langfristig sehr hilfreich war das ich während dem Lockdown so aktiv auf dem Blog war. Je mehr Einträge und interne Verlinkungen ein Blog hat umso relevanter wird er für die Suchmaschinen.

So langsam erkenne ich auch das typische Reisethemen jetzt wieder mehr gesucht werden. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Nachfrage nach diesen Themen ja komplett zum erliegen gekommen.

Als Beispiel sei hier „Sind Kofferanhänger sinnvoll? Soll man das Reisegepäck beschriften?“ genannt. Diesen Artikel habe ich nie bei Facebook in einer Gruppe beworben. Er wird trotzdem seit zwei Jahren regelmäßig aufgerufen. Im Juni so viel wie zuletzt im Januar 2020. Mein Ziel ist es nun noch mehr solcher Dauerbrenner Inhalte zu schreiben.

Habe ich was verdient?

Die Einnahmen die ich durch die Werbeanzeigen generiert habe sind leider immer noch viel zu wenig, im gesamten Juni waren das rund 29€. Weniger als im Mai da waren es 35€. Durch Afilirate-Links sind gerade mal 5€ zusammen gekommen.

Viel zu wenig wenn man bedenkt das ich alleine für die Domain und das Hosting 300€ im Jahr bezahle. Ich hoffe sehr das sich die Einnahmen langsam etwas nach oben entwickeln.

Ein Foto aus dem Frühling im Markgräflerland

Das Bild ist ein älteres Foto aus der Nähe von Müllheim, es dient vor allem der Aufmerksamkeit und Auflockerung.

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30. Juni

Heute war Mittwoch der 30. Juni, mein freier Tag diese Woche. Der Alltag hat mich wieder ganz im Griff, deshalb komme ich nicht mehr dazu hier so häufig zu schreiben wie ihr es gewohnt seit.

Darum will ich heute mal berichten wie es mir so geht. Auf der Arbeit ist es fast wieder normal. Die Kundenfrequenz ist beinahe wie vor der ganzen Corona-Sache. Manchmal vergisst man ganz kurz das Thema, doch die allgegenwärtigen Masken erinnern uns immer wieder daran.

Es mag ja vielleicht immer noch Menschen geben die sich das nicht vorstellen können, aber ich trage bei der Arbeit permanent eine medizinische Maske. 8 Stunden! Von einer FFp2 Maske wurde uns seitens des Arbeitgebers abgeraten, da man diese nicht über lange Dauer tragen sollte. Stoffmasken sind momentan leider nicht zugelassen, aber ich hoffe das wir das vielleicht auch irgendwann mal wieder dürfen. Sie sind einfach hübscher und angenehmer als diese blauen OP-Dinger.

Open Air Gottesdienst

Vergangenen Freitag Abend waren wir bei einem Open-Air-Gottesdienst im nahen Rosenfelspark. Auf diese Veranstaltung war ich durch ein Werbeplakat aufmerksam geworden. Ich wusste gar nicht von welcher Gemeinde das veranstaltet wird.

Auf dem Plakat stand nur „Worship-Night“ und ich dachte das wird nur eine Musik Veranstaltung. Es war jedoch ein kompletter Gottesdienst der zweisprachig (deutsch und englisch) gehalten wurde. Zu meiner großen Überraschung gab es sogar mehrere Taufen, bei denen Erwachsene in einem mobilen Pool komplett untergetaucht wurden. Ich fand die Veranstaltung schön. Die Stimmung mitten im Park war schon etwas besonderes.

Die Sicherheitsvorkehrungen waren enorm. Die zugewiesenen Sitzplätze hatten sehr große Abstände und alle Besucher trugen permanent Masken. Es war echt faszinierend wie viele Junge Leute da waren und alle hielten sich daran!

Zum Schluss bekam jeder Gottesdienstbesucher ein Eis geschenkt, das kam natürlich bei den Kindern besonders gut an, aber auch die Erwachsenen griffen gerne zu.

Sonntagsgottesdienst

Den Sonntagsgottesdienst in meiner eigenen Gemeinde habe ich erst viel später online geguckt. Stattdessen habe ich mich am Sonntag morgen mit einer Freundin zum Frühstück im Rosenfelspark getroffen. Der Kiosk „Bartwurst“ im Rosenfelspark bietet einmal im Monat ein Frühstück an. Dieses muss man allerdings vorbestellen. Am besten unter diebartwurst@gmail.de.

Endlich wieder regelmäßig Nebenjob

So langsam normalisiert sich alles wieder. Seit diese Woche bin ich auch bei meinem Nebenjob im Bäckerladen wieder regelmäßig eingeteilt. Am Montag war dann gleich mal so ein harter Arbeitstag mit beidem, erst von 5-8 Uhr der Bäckerladenjob und dann ab 9 Uhr mein Hauptjob.

Heute und morgen muss ich zwar auch „Backen“ habe aber im Hauptjob frei. Das ist dann nicht so anstrengend.

Nächste Woche trifft es ganz ähnlich, ich „Backe“ am Mittwoch, Donnerstag und Freitag und nur am Freitag muss ich beides machen. Mehr möchte ich dort momentan nicht arbeiten. Aber ich bin froh mir damit ein wenig zusätzliches Geld verdienen zu können.

Nähen:

Da ich jetzt beruflich wieder viel auf den Beinen bin, kann ich mir in meiner Freizeit wieder mehr im Sitzen vornehmen. So habe ich wieder begonnen für den Weihnachtsbasar zu nähen. Zwar wissen wir noch nicht sicher ob und in welcher Form wir wieder einen Basar veranstalten dürfen, dennoch fertige ich weiterhin kleine Dinge die wird dort anbieten können. Früher oder später wird es wieder möglich sein.

Am Sonntag und heute sind dafür wieder mehrere Paare Handstulpen entstanden.

Diese Handstulpen sind heute entstanden
Handstulpen nähen im Sommer

Die Schwarzen und Roten Stulpen die jeweils auf dem Rand der Schachtel liegen sind diese Woche entstanden. Zugegeben ist es ein wenig pervers solche kuscheligen Materialien mitten im Sommer zu verarbeiten. Aber erstens ist das Wetter gar nicht so sommerlich wie es sein sollte und zweitens hatte ich mir ja vorgenommen mit dem Stulpen Nähen erst auf zu hören wenn die Schachtel voll ist …

Nun, ich habe wohl im Winter zu viele davon verschenkt, denn es passt immer noch etwas in den Karton. Und Material habe ich auch noch genug.

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Wir hatten den „Impf-Gimpf“

Wer meinen Blog regelmäßig liest, wird bemerkt haben das ich die letzten Tage sehr schreibfaul war. Der Hauptgrund dafür war, das ich Besuch hatte.

Meine Schwester und ihr Partner waren für ein paar Tage hier und sie haben sogar ihre „Babys“ mitgebracht:

Weitere Fotos von Harry & Sally findest Du unter „Ich habe Besuch“. Heute morgen sind die vier wieder abgereist und nach einem Großputz in meiner Küche, hab ich jetzt endlich wieder Zeit und Muße um hier zu schreiben.

Wenn Besuch da ist möchte man sich um diesen kümmern und sich nicht zurückziehen um stundenlang am PC zu tippen. Das wäre vielleicht irgendwie gegangen, wenn ich darauf gedrängt hätte. Aber das wollte ich nicht, denn ich musste die beiden ja schon allein wegen meiner Arbeit tagelang alleine lassen. Dann wollte ich wenigsten Abend für sie da sein.

Der Anlass des Besuches war die Covid-19-Impfung

Der Anlass warum meine Schwester Urlaub genommen hat war ursprünglich nur ihr Impftermin in Freiburg. Da sie über 250km entfernt wohnt, hatte sie beschlossen danach bei mir zu übernachten.

Das kam mir sehr gelegen das sie mich mit ihrem Auto besuchen wollte, denn mein Impftermin war am Mittwoch (genau am nächsten Tag). Meine Impfung fand in Bad Krotzingen statt. Meine Idee war, das sie mich dort hin fährt und wir danach etwas mit unserer Mutter unternehmen.

Der Lebenspartner meiner Schwester bekam ebenso einen Impftermin, allerdings am Dienstag in Stuttgart. Also machten die beiden daraus eine kleine „Impfrundfahrt“.

Zuerst Er in Stuttgart, am Abend sie in Freiburg und am nächsten Tag dann ich in Krotzingen.

Unterschiedliche Impfreaktionen

Der Freund meiner Schwester hatte lediglich etwas leichte Schmerzen am Oberarm, die ihn eigentlich nur Nachts beim Liegen störten. Meine Schwester hat ihre Impfung Abend um 20 Uhr erhalten, ihr tat ihr Arm allerdings vorher schon weh, weil sie vor wenigen Tagen mit dem Fahrrad gestürzt war. Sie nahm also einen Schmerz im Oberarm kaum wahr.

Allerdings bekam sie am nächsten Nachmittag Kopfschmerzen und fühlte sich fieberig. Das war als wir gerade mit dem Auto unterwegs waren. Man merkte das sie etwas unentspannt und motzig wurde. Als kurz darauf ein Gewitter aufzog, glaubten wir zuerst es läge am Wetter.

Sie fühlte sich so schlecht das sie nicht mehr Autofahren wollte und ihr Freund übernahm das Steuer. Das etwas mit ihr nicht stimmt bemerkten wir sehr bald weil sie während der Fahrt, während wir anderen uns im Auto angeregt unterhielten einschlief!

Als wir endlich wieder bei mir ankamen hatte sie Fieber und war so fertig das sie noch nicht mal mehr was essen wollte… sie wollte nur noch schlafen.

Meine Impfreaktion zeigte sich erst am nächsten Morgen, ich hatte leichte Kopfschmerzen. Irgendwie war mein Nacken wie verspannt und es fühlte sich an an sei mein Kopf zu schwer (nein ich hatte kein Alkohol getrunken!!!). Ein Blick auf das Fieberthermometer zeigte mir das ich leicht erhöhte Temperatur hatte. Ich beschloss schon morgens „Heute mach ich nix!“ denn ich wollte nicht so leiden wie meine Schwester am Tag zuvor im Auto.

Sie war über meinen Vorschlag „komm wir machen einen Chilltag im Bett“ sehr dankbar. Ihren Freund, der fit und voller Entdeckungsdrang war schickten wir allein los. Er wollte unbedingt ein paar weitere Ziele aus diesem Buch besuchen:

Er ist von dem Buch total begeistert und hat sich zum Ziel gesetzt möglichst viele von diesen im Buch erwähnten Orten zu besuchen. Ich habe nur mal kurz rein geguckt. Darin ist übrigens die Lörracher „Open Air-Gallerie“ genannt.

Wir nennen das scherzhaft „Impfgimpf“

Für meine Schwester und mich war es jeweils die zweite Impfdosis gegen Covid-19. Beide habe mir mit Kopfschmerzen und leichtem Fieber reagiert. Nur das es bei meiner Schwester viel stärker war. Sie ist aber auch sonst eher empfindlicher als ich. Insgesamt neigt sie mehr zu Fieber als ich, das war schon früher als wir klein waren so.

Bei einer jungen Arbeitskollegin die mit „Johnson&Johnson“ geimpft wurde war es ebenso, ein Tag leichtes Fieber und Kopfschmerzen und am nächsten Tag wieder gut.

Ein Arbeitskollege hatte am gleichen Tag wie ich die zweite Impfung und er hatte auch nur Weh am Oberarm, sonst nichts. er vertritt die Vermutung das generell Frauen stärker auf die Impfung reagieren als Männer. Dies entspricht auch ungefähr dem Bild der Berichte aus meinem Bekanntenkreis. Vielleicht liegt es aber auch daran, das Männer nicht so gerne darüber sprechen wenn es ihnen nicht gut geht…

Wie war das bei Dir? Hattest Du eine Reaktion auf die Impfung?

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24. Juni, Ich habe Besuch!

Dieser Tage habe ich Besuch von meiner Schwester und deren Partner. Weshalb ich momentan wenig Zeit zum hier schreiben finde. Denn man möchte sich ja Zeit für die Gäste haben.

Dennoch möchte ich Euch zeigen wen die beiden mitgebracht haben:

Harry und Sally in meiner Küche

Darf ich vorstellen das sind links Harry und rechts Sally. Die beiden sind Mischlings Kaninchen, deren Opa ein „Deutscher Riese“ war. Dadurch sind die beiden auch etwas größer geraten und würden von Züchtern „mittelgroß“ genannt werden.

Sie gehören meiner Schwester und da diese gemeinsam mit ihrem Partner ein paar Tage bei mir verbringen, und keinen Pflegeplatz gefunden haben, haben sie Harry und Sally mit gebracht. Das Autofahren mögen sie nicht so sehr, aber an einem fremden Ort gewöhnen sie sich schnell ein. Und sie mögen auch kurzen Auslauf unterwegs.

Sally und ihr Herrchen beim Pause machen unterwegs, im Vordergrund die Transportbox für das Auto.

Tierischer Besuch

Zuvor hatte ich erhebliche Bedenken ob das eine gute Idee ist sie zu mir mit zu bringen. Aber es klappt alles ganz gut. Wenn wir Menschen nicht da sind, sind sie in einem Käfig, der in der Küche steht. Dieser ist für dauerhaft eigentlich zu klein, und deshalb lassen wir sie immer mal wieder ein wenig „springen“. Dabei sind auch die folgenden Bilder entstanden:

Harry ist ein Hübscher, die tolle Zeichnung nennt sich Agouti
Sally ganz entspannt unter meinem Küchentisch
Sally mit ihrem Lieblingsfutter

Dieses Futter lieben die beiden Mümmelmänner, aber das bekommen sie immer nur als „Leckerli“ on Top. Im Sommer fressen sie am liebsten frisches Gras und im Winter Gemüse wie (Karotten, Chicore, Kohlrabi, Fenchel und sämtliche Kohlsorten. Und natürlich permanent Heu und Haselnusszweige.

Wenn Du mehr erfahren möchtest über die Kaninchenhaltung, empfiehlt meine Schwester die Seite Kaninchenwiese.de

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so war der Sonntag

Nachdem ich gestern früh meinen Blogpost „schöne neue Beine“ verfasst hatte bin ich etwa viertel vor 10 los zum Gottesdienst. Diesmal mit dem Fahrrad und in die entgegengesetzte Richtung wie normal. Denn es fand ein Taufgottesdienst unter freiem Himmel statt.

Wir taufen Erwachsene im Fluss, so wie es Johannes der Täufer gemacht hat. In Lörrach gibt es an der Wiese eine sehr schöne Stelle für solche Veranstaltungen. Ein kleines Amphitheater mit genügend Platz für die Gottesdienstbesucher daneben eine Stelle im Wasser die sich dafür eignet.

Taufe an der Wiese

Taufe im Fluss

Der Taufgottesdienst war sehr schön. Ich weiß nicht genau wie viele Menschen wir waren. Nicht sehr viele, ich erinnere mich an andere Jahre das man sich drängen musste um einen Platz zu finden an dem man den Sprecher gut versteht. Diesmal kamen wir ganz ohne Verstärker aus. Die Musik wurde von einer Gitarre, einer Cajon (Kiste zum Trommeln) sowie zwei Sängerinnen gespielt. Alles ohne Verstärkung.

Lediglich der Bibelvers den sich der jeweilige Täufling gewünscht hatte wurde mit einem Megafon verlesen. Weil in dem Moment der Täufling und der Pastor mitten im Fluss stehen und die beiden sonst gar nicht wissen ob er schon verlesen wurde.

Insgesamt waren es 5 Täuflinge, es wurden also nur 5 Sätze mal kurz mit dem Megafon durch gerufen. Wir haben also sicher niemanden mit Lärm belästigt.

Leider endete der Gottesdienst etwas zeitiger als geplant weil es zu regnen begann. Da wurde der Schluss-Segen halt mal eben schnell improvisiert. Die eigentliche Taufe konnte wie geplant gemacht werden, lediglich noch ein-zwei gemeinsame Lieder mussten ausgelassen werden. Trotzdem war es schön und beeindruckend.

Karaoke Party in Freiburg

Am Nachmittag hatte ich vor nach Freiburg zu einer Open-Air-Karaokeparty zu fahren. Wieder Erwarten hatte ich zwischen Gottesdienst und Carsharing Auto abholen so viel Zeit das es sich lohnte nochmal nach hause zu gehen. Das war auch gut so, denn obwohl der Himmel bedeckt war, hatte ich schon das gefühlt etwas zu viel Sonne erwischt zu haben.

Zuhause habe ich mir Arme und Beine erst mal mit Sonnencreme versorgt. Das war auch richtig so, denn am Abend hatte ich schon ganz leichten Sonnenbrand an den Schultern. Und das obwohl ich den ganzen Nachmittag nur im Schatten saß.

Um 13 Uhr habe ich den Carsharing-Wagen von Stadtmobil abgeholt. Das hat diesmal reibungslos geklappt. Gestern hatte ich einen Seat Mii, kein großes Auto aber für so einen Trip ideal, er ist sogar ein 5 Türer.

Nachdem ich einen Bekannten abgeholt hab ging es auf die Autobahn nach Freiburg. Erst während der Fahrt wurde klar das ich aufgrund eines Missverständnisses von einem falschen Veranstaltungsort ausgegangen war. Doch dank Handy und Googlemaps konnten wir die korrekte Adresse finden und waren exakt pünktlich dort.

Mooswaldbierstube

Die Veranstaltung fand im Außenbereich der Mooswaldbierstrube statt. Ein schöner Biergarten mit großen alten Bäumen und somit ausreichend Schatten. Als wir ankamen waren die meisten Tische bereits belegt und wir gesellten uns zu Bekannten die auch aus Lörrach angereist waren. Dazu stellten wir zwei Tische zusammen, was die Wirtsleute nicht störte. An unserem Tisch hatten wir nicht die allerbeste Akustik, und die meisten Sänger guckten auch eher in die andere Richtung. Aber wir saßen unter einem großen Sonnenschirm und das sollte sich später als Vorteil herausstellen.

Die Veranstaltung war die erst dieser Art für dieses Jahr, und so wussten wir vorher nicht wie viel Zuschauer und Sänger da sein würden. Leider stellte sich heraus das wir sehr viele Sänger waren und dadurch musste man sehr lange warten bis man singen konnte.

Mein erstes Lied hab ich wie es zu erwarte war „versemmelt“. Ich musste hüsteln, mir brach die Stimme weg, ich begann in der falschen Tonlage und ich hatte auch mal einen Texthänger. Im Grunde kam ich erst gegen Ende des Songs so richtig rein.

Aber das war zu erwarten… nach sooo langer Zeit ohne Übung. Zwar hab ich paarmal zuhause für mich mit dem Karaoke-Gerät gesungen… aber das ist nicht wirklich vergleichbar mit einem Auftritt vor Publikum und mit fremder Technik am fremden Ort. Bis ich das zweite Mal mit singen dran war vergingen fast zwei Stunden. In der Zeit habe ich mich angeregt mit unseren Tischnachbarn unterhalten und auch das eine oder andere Lied mitgesungen.

Und siehe da, der zweite Song klappte super. Da ich einen Titel gewählt hatte den ich in und auswendig kann ohne das ich auf den Bildschirm gucken muss, hab ich einfach mal ausprobiert was passiert wenn ich aus dem „Bühnenzelt“ raus gehe. Das kam sehr gut an! Die Leute sangen mit und es kam endlich richtig Stimmung auf.

Die Location ist eigentlich toll, direkt neben dem Biergarten ist ein viel benutzter Geh-und Fahrradweg und nicht selten sind Passanten stehen geblieben und haben zugehört. Paar wenige kamen auch rein und verweilten eine Weile.

Technisch ist die Mooswaldbierstube auf aktuellem Niveau. Man kann sich mit der Luca-App einloggen oder die Registrierung online erledigen, also es fliegen keine Zettel mit Name und Adresse irgendwo rum. Und auch die Speisekarte kann man mit dem Handy online abrufen.

Allerdings sind die Bedienungen (die in ausreichender Zahl da waren) nicht so versiert. Einer an unserem Tisch bestellte wie auf der Getränkekarte genannt „Eine Karaffe Tafelwasser“ und die männliche Bedienung meinte „haben wir nicht!“. „Das steht aber in eurer Karte, geh nochmal fragen“. Der Junge Mann verschwand und kam mit der Information „ja das gibt es wirklich“.

Auch sonst klappte es nicht so ganz Reibungslos, die junge Belegschaft wirkte leicht überfordert und an so manche Bestellung musste man erinnern bis sie endlich kam. Meiner Meinung nach bei einem solchen Event ein absolutes NoGo!

Wenn man eine Karaoke veranstaltet muss man ja damit rechnen das es voll wird. Und es war gar nicht ganz voll, ich denke die Veranstaltung muss erst noch bekannter werden. Die Servicekräfte waren mit dem Ansturm überfordert und es war nicht gut organisiert. An unserem Tisch bedienten mindesten 3 verschiedene Leute.

Etwas chaotisch wurde es als es zu regnen begann. Viele „nur Zuschauer“ gingen, übrig blieben die Karaoke-Verrückten wie wir. Wir rutschten zusammen unter dem Schirm, der KJ drehte endlich die Box in unsere Richtung und dann wurde die Stimmung richtig toll.

Zugegeben, wir haben manche Passanten etwas irritiert weil wir zum Teil gröhlend im Regen zur Musik getanzt haben. Ich auch! Denn ich hab mich soo über den Regen gefreut, endlich war mir nicht mehr zu warm.

Mag sein das Außenstehende den Eindruck hatten das ich etwas beschwipst sei. Aber ich habe nur Alkoholfreies Bier getrunken. Ich brauche kein Alkohol um „auszuflippen“.

Richtig cool war als ich kurz vor der Heimfahrt in Regenjacke neben dem Zelt „Its raining men“ schmetterte und alle noch anwesenden um mich herum tanzten. sooo cool !!!

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20. Juni schöne neue Beine

Die vergangenen Tage waren recht anstrengend für mich, nicht nur weil ich wieder voll arbeite sondern wegen der Hitze. Diese Woche war es hier in Lörrach mehrmals über 30 Grad warm.

Wer mich schon länger kennt weiß das ich schon seit vielen Jahren immer bei solche heißem Wetter Probleme mit den Beinen bekommen habe. Wenn ich mich richtig erinnere war dies schon seit 2003 so. Damals in diesem Hitze Sommer mit mehren Wochen solchen Temperaturen hatte ich das erste Mal dick geschwollene Füße. Meine Verzweiflung war damals so groß das Abend nach der Arbeit mit dem Auto (Klimaanlage volle Pulle auf die Füsse) zu Meiner Mutter gefahren bin und wir sind zusammen in einem Kneipp-Becken (Wassertreten) am Waldrand geblieben bis es dunkel wurde.

Die Jahre danach war das Problem immer wieder mal da aber verschwand wieder sobald es kühler wurde. Ich lernte mich damit zu arrangieren und der Hitze aus dem Weg zu gehen.

Das ist auch der Grund warum ich die letzten Jahre im Juli und August keinen Urlaub eingereicht hatte. Bei Hochsommerlichen Temperaturen ging es mir am Arbeitsplatz mit der Klimaanlage besser.

Meine Beine sind „Runderneuert“

Diese Frühjahr wurden mir an beiden Beinen die „Krampfadern gezogen“. Mehr dazu unter „Varizen Stripping“ Der Arzt versprach das das mit den geschwollenen Füssen besser werden würde. Ich glaube daran fast nicht, ich wollte nur die hässlichen Auswölbungen um die Knie los werden. Um endlich wieder Bein zeigen zu können.

Schon nach der ersten OP merkte ich jedoch die Besserung am Fuß! Die Schuhe die ich mir letztes Jahr gekauft habe sind mir alle zu groß !!! Ich trage wieder eine Schuhgröße kleiner. Das zweite Bein brauchte viel länger zum heilen, vermutlich durch die höheren Temperaturen. Aber jetzt stelle ich diesen Effekt auch dort fest.

Bis diese Woche habe täglich die langen vom Arzt verschriebenen Stützstrümpfe getragen. Und bei heißem Wetter sind die echt eine Tortur. Um meine Beinvenen nicht gleich wieder zu überlasten lasse ich diese Strümpfe jetzt nach und nach öfters weg.

Gestern war ich das erste Mal arbeiten mit einer leichteren Stützstrumpfhose. Diese Strumpfhose hat mir eine Freundin empfohlen die damit Jahrelange Erfahrung gemacht hat. Zugegeben sie ist sehr teuer. Aber ich war begeistert. Kompression die gut aussieht und vor allem nicht so extrem warm macht:

so sehen meine Beine jetzt aus!

6 Wochen nach der zweiten OP

Dieses Foto hat ein Arbeitskollege gestern an meinem Arbeitsplatz gemacht. Den Rock hebe ich für das Bild etwas an. Er ist eigentlich noch „Knie umspielend“. Aber ich denke jetzt könnte ich ruhig wieder kürzere Röcke tragen.

Die Blutergüsse sind fast alle Verschwunden, nur im Oberschenkel befindet sich noch ein „dunkler Schatten“ mit einer kleinen Schwellung die noch tastbar ist. Aber meine Beine sehen wieder toll aus!

Ich bin mit dem OP Ergebnis sehr zufrieden, meine Beine tun viel weniger weh. Das lange Stehen im Laden bereitet mir keine dicken Füße mehr. Und ich fühle mich mit der neuen Optik wieder richtig wohl.

hier erahnt man noch ein paar der OP-Narben

Die OP-Narben sind von nahem noch erkennbar, verblassen aber Zusehens. Auf diesem Bild, das ich mitten am Tag bei 33 Grad Außentemperatur, in meiner Pause gemacht habe, trage ich die luftig leichte Kompressionsstrumpfhose von Elbeo.

Diese Woche war viel los

Diese Woche hatte ich endlich wieder mehrere private Termine. Das normale Soziale Leben fährt langsam wieder hoch.

Am Mittwoch hatten wir ein Zoom Meeting des „Missions-Teams“ unserer Kirchengemeinde. Dort bin ich schon einiges Jahre aktiv. Unsere Aufgabe ist es mit diversen Aktionen unseren Missionar auf den Philippinen zu unterstützten und die Gemeinde über dessen Arbeit zu informieren. Aufgrund der ganzen Situation konnten wir jetzt schon fast 1.5 Jahre nichts tun. Wir beginnen jetzt ganz langsam mit Planungen.

Am Donnerstag war ich am Abend beim Wassergymnastik im Freibad. Sooo schön bei diesen Temperaturen.

Am Freitag hatte eine Dame aus unserer Gemeinde zum Spieleabend eingeladen und es war für mich soo schön die Leute, die ich teilweise schon über ein Jahr nicht mehr gesehen habe wieder zu treffen.

Am Samstag hat mich ein alter Bekannter zum Essen eingeladen. Da wir eine Außengastronomie mit Platz und ohne Fußball gesucht hatten waren wir im Daddeldu gelandet.

Abendessen im Daddeldu

Das Daddeldu ist eine Art Biergarten mit Shop für Regionale Produkte. Ein tolles und cooles Konzept. Und ein Ort zum Wohlfühlen.

Gemüse Giche vom Daddeldu

Ich hatte eine Gemüse Giche mit Brockoli und Möhren und sie war sehr schmackhaft. Angeboten werden dort eine große Auswahl an unterschiedlichen Giches.

Vesper-platte für zwei Personen im Daddeldu

Das hier ist die Vesper-platte für zwei Personen. Dazu gibt es frisches Brot „all you can eat“, sowie Butter und Senf. Alle Podukte sind sehr hochwertig und von regionalen Erzeugern. Die Preise finde ich angemessen.

Mückenschutz a la Corona

Die Getränkepreise sind nicht ganz billig, so ein grosses Radler hat 4€ gekostet. Aber dafür hat man eine tolle Auswahl, im Shop werden gefühlt hunderte verschiedene Biersorten angeboten. Es gibt auch alkoholfreie Exoten wie Rhababerschorle und sowas. Bei warmen Wetter ist das Daddeldu echt zu empfehlen!

Ein wunderschöner Abend

Den Bekannten habe ich schon soo lange nicht mehr gesehen und wir hatten echt viel zu quatschen. Für so einen Abend war die Vesper-Platte echt ideal, wir konnten stundenlang daran knappern und viel reden. Der Abend hat mir echt gut getan.

Heute habe ich gleich zwei Events auf die ich mich jetzt freue. Ich werde Euch hier berichten.

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14. /15. Juni „Halbzeit“

Heute war Dienstag der 15. Juni, die Überschrift Halbzeit habe ich gewählt weil heute der halbe Monat vorbei ist. Unter normalen Umständen nichts spektakuläres… doch für mich ist dieses Jahr der erste Monat in dem ich wirklich völlig normal arbeite.

Und ich muss zugeben das es mich schon etwas schlaucht. Ich bin es halt nicht mehr wirklich gewohnt. Zudem hat meine Kollegin Urlaub und ich bin deshalb ständig alleine in der Abteilung. Das klappt jedoch ganz gut, das hatten wir letztes Jahr im Sommer ja auch die längste Zeit.

Beerdigung

Gestern war ich in der „Mittagspause“ bei einer Beerdigung. Eine Seniorin aus unserer Gemeinde ist verstorben. Mir ihr und ihren Schwestern hatte ich hin und wieder wegen dem Weihnachtsbasar zu tun. Aus dem Grund hatte ich mich entschlossen da hin zu gehen.

Die Beerdigung fand in Steinen statt, das ist etwa 10 Minuten mit der Sbahn von der Lörracher Innenstadt entfernt.

Ich hatte die Kollegen gefragt ob es gehen würde das sie mich ausnahmsweise zwei Stunden lang für eine „erweiterte Mittagspause“ ablösen könnten. Das Begräbnis fand um 13 Uhr statt. Netter weise hatten die Kollegen zugestimmt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Vom S-Bahnhof zum Friedhof musste ich etwa 15-20 Minuten durch die pralle Mittagssonne laufen, was etwas sehr warm war, weil ich schwarz an hatte. Nicht nur wegen der Beerdigung, sondern bei mir auf Arbeit ist schwarz-weiß Arbeitskleidung.

Kurz vor dem Friedhof hielt ein Auto neben mir und eine junge Frau fragte „Sie wollen doch sicher auch zum Friedhof, können Sie mir sagen wo das ist?“. Ich setzte mich zur ihr in den Wagen, aber wirklich gelohnt hat sich das nicht, wir parkten schon nach der nächsten Kurve.

Aber ich war ganz froh um meine Begleitung, denn die Trauerfeier hatte schon begonnen, und ich wollte nicht alleine als letzte kommen. Doch als wir den Friedhof betraten kam noch eine weitere Person aus unserer Gemeinde von der anderen Seite.

Als Gruppe schlossen wir uns dann den Menschen die vor der Friedhofskapelle versammelt waren an. Es waren soo viele Menschen da, das viele draußen standen und saßen. Allerdings zogen so gut wie alle die Schattenplätze vor.

Die der Beerdigungs-Gottesdienst war schön, soweit man das von einer Beerdigung sagen kann. Die Verstorbene war länger schwer krank gewesen und wusste das sie stirbt. Deshalb konnte sie sich die Lieder wünschen die gesungen werden sollten. Es wurde ein Lebenslauf von ihr vorgelesen den sie selber verfasst hat. Und diese endete mit:

„Ich freue mich das ich jetzt zum Herrn gehe!“

Also eigentlich keine wirklich traurige Beerdigung. Denn sie und ihre Familie sind sehr gläubig und davon überzeugt das es ein Leben nach dem Tod gibt. In dieser Richtung wurde auch eine Predigt gehalten und ein gemeinsames Gebet gesprochen.

Das hat mich sehr berührt, ein Begräbnis das nicht traurig und hoffnungslos ist, sondern eigentlich nur eine Abschiedsfeier. Weil man weis das man sich irgendwann wieder sieht.

Edeltraut Worm hat sich die Beerdigung so gewünscht und ich denke sie war sehr gelungen. Eines der Lieder die sie sich gewünscht hatte findest Du hier

Aber was mich zudem sehr berührt hat, war das ich viele Menschen aus meiner Gemeinde endlich mal wieder gesehen habe… Manche von ihnen habe ich schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Am liebsten hätte man manche gerne umarmt oder wenigstens die Hand gegeben. Doch auf das Hände geben wurde weitgehend verzichtet. Stattdessen hat man sich zugenickt oder unauffällig gewunken.

Schön Dich zu sehen

Ist Dir das auch schon aufgefallen? Seit wir alle mit Maske herum laufen müssen spricht man Dinge wie „Schön Dich zu sehen“ oder „ich freue mich Dich zu sehen“ eher aus. Weil einem das lächeln fehlt.

Direkt nach der Beerdigung hat mich eine Bekannte aus der Gemeinde nach Lörrach zurück gefahren, uns beide hat es gefreut während der Fahrt uns endlich mal wieder auszutauschen. Aber das war ja nur kurz.

Zurück bei der Arbeit habe ich dann wahr genommen das die Klimaanlage im Warenhaus wirklich funktioniert! Ich war von der Sonne voll erhitzt. Das arbeiten ging danach gut. Aber am Abend als ich dann heim kam war ich total erledigt. Ich bin schon um 21:30 zu Bett gegangen.

Und so war es heute

Heute bin ich um 6 Uhr aufgestanden um bissel was für den Blog zu fummeln. Die letzten Tage hab ich in unterschiedlichen Facebook Gruppen unterschiedliche Blogbeiträge beworben. Dieses Konzept scheint zu funktionieren, die letzten 3 Tage waren recht gut.

Besonders meine Artikel über das Parkschwimmbad Lörrach und Naturbad Riehen kommen witterungsbedingt momentan gut an. Beide Artikel hab ich im Grunde schon letztes Jahr verfasst aber dieses Jahr veröffentlicht.

So langsam merke ich auch das ältere Artikel nun über Suchmaschinen viel mehr gefunden werden als beispielsweise letztes Jahr. Solche Dauerbrenner sind zum Beispiel „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung im ICE“ oder „Welche Koffergröße für die Fahrt mit dem Zug“. An diesen habe ich inhaltlich nichts geändert. Die Tatsache das sie jetzt mehr von Google und Co gefunden werden ist wohl dem Umstand geschuldet das mein Blog mittlerer Weile viel Inhalt hat und oft aktualisiert wird. Mein Lockdown Tagebuch hat sich also diesbezüglich auch gelohnt.

Das Arbeiten heute war angenehm und problemlos. Meine Kunden waren heute nett. Durch das warme Wetter war nicht sehr viel los, aber mehr wie zu der Zeit als die Kunden noch Tests brauchten.

Ich habe heute wie eine Weltmeisterin Preisetiketten gedruckt und geklebt. Wir dürfen reduzierte Ware nicht mehr mit einem Rotstift kennzeichnen sondern mit einem entsprechenden Etikett versehen. Da die letzten Tage nicht klar war wo und wie wir diese Etiketten bekommen hat man mir endlich einen kleinen Drucker gegeben mit dem ich diese selber machen kann…

Gefühlt habe ich heute die halbe Stoffabteilung reduziert… das dramatische daran ist, das meine Kollegin vorletzte Woche die andere Hälfte schon reduziert hat.

Wenn Du also Stoff-Schnäppchen machen willst, komm mich doch mal auf der Arbeit besuchen!

Morgen und Übermorgen soll es über 30 Grad werden… und ich werde zumindest die Hundstage noch die Stütztstrümpfe tragen (weil ich weiss das Hitze für meine Venen besonders belastend ist). Es könnte also sein das ich die nächsten zwei Tage nen Hitzekoller hab und keine Kraft und Lust zum schreiben. Aber in spätestens 3 Tagen könnt ihr wieder was neues von mir lesen.

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13. Juni ein ruhiger Sonntag

Heute war Sonntag und ich hatte keine Termine und Verpflichtungen. Im Gegensatz zu den Lockdown-Sonntagen hatte ich heute keine Lust etwas zu unternehmen, Leute zu treffen oder gar spazieren zu gehen.

Ich merke das ich langsam im normalen Alltag ankomme und ganz gerne mal einen Tag ruhe mag. Wobei ich jetzt nicht jammern möchte. Ich bin nicht erschöpft.

Gestern Abend gab es meine beiden Lieblingsänger im TV und Online-Karaoke. Doch ich hatte zu beidem keine Lust. Irgendwie war mir gar nicht nach Musik und Gesang.

Heute hab ich nen Ruhigen gemacht

Obwohl ich eigentlich ausschlafen wollte war ich um halb 8 wach. Während meinem ausgedehnten Morgen-Kaffee habe ich bereits einen Blogpost verfasst und diesen dann auch zeitnah veröffentlicht und beworben. Es ging darin um „Hoi! Lörrach hat jetzt eine App“.

Tja und dann habe ich gehäkelt…

Koralle nach meinem eigenen Entwurf

Entstanden ist unter anderem diese Korallen Formation. Diesmal habe ich mich nicht an eine der Anleitungen gehalten sondern einfach drauf los gehäkelt. Es war beinahe einfach das Ding zu häkeln als es zu fotografieren. Denn das Teil steht nicht sehr gut. Für die Ausstellung sollte es dann auf dem Untergrund fixiert werden.

Leider konnte ich keinen stand festeren Fuß häkeln da die Wolle ausgegangen ist.

Diese Koralle werde ich zusammen mit vielen anderen an das Museum Frieder Burda in Baden Baden senden. Sie wird dort Teil eines riesigen Korallenriffs. Mehr darüber unter „Korallen häkeln für das Museum“.

Gottesdienst

Heute Vormittag habe ich den Livestream des Gottesdienstes in unserer Gemeinde verfolgt. Ich habe aufmerksam zugehört… im Schlafanzug auf der Couch, während ich Korallen gehäkelt habe.

Danach habe ich sogar zu einer für mich ungewöhnlich pünktlichen Zeit gekocht. Es gab ein Risotto mir Zucchini. Gegessen habe ich auf dem Balkon.

Nachmittag auch auf der Couch

Nachdem ich bissel Haushalt gemacht hab, hab ich den Nachmittag ebenso häkelnd auf der Couch verbracht. Irgendwie war mir heute nach Ruhe und Faul sein…

Zwar hätte ich die Möglichkeit gehabt mich mit jemandem zum Spazieren oder in den Biergarten gehen zu verabreden. Aber ich hatte heute einfach keine Lust. Statt hübsch machen und Stützstrümpfe habe ich Pyjama und Füsse hoch legen vorgezogen.

Die nächsten zwei Sonntag wird das jedoch ganz anders aussehen! Denn da hab ich dann endlich wieder etwas vor. Nächsten und Übernächsten Sonntag gibt es jeweils Nachmittags Open-Air-Karaoke in Freiburg. Und darauf freue ich mich. Mit diesen beiden Events im Hinterkopf hab ich mir den heutigen Sonntag bewusst eine Auszeit genommen.

Wellness und Schönheitspflege

Gegen Abend habe ich mir dann ein genüssliches Bad genommen … muss auch mal sein…

Danach hab ich meinen Beinen etwas Tageslicht und frische Luft gegönnt.

So sehen meine Beine 5 Wochen nach der 5. Varzizen-OP aus

So sehen meine Beine jetzt aus. Die Roten Flecken die mich letzte Woche so erschreckt haben, sind verschwunden. Das war wohl wirklich nur von der Hitze. Ich habe keine Schwellungen mehr.

Allerdings sind die Beine bleich und haben im Bereich Oberschenkel-Knie noch einen „blauen Schimmer“. Das hatte ich beim linken Bein auch und es ist mittlerer Weile fast weg. Die Sonne sollte ich diesen Sommer noch ein wenig meiden. Dennoch bin ich sehr glücklich mit dem Ergebnis der OPs. jetzt habe ich wieder schöne Beine und keine geschwollenen Füße mehr.

Die OP Narben sind noch erkennbar, heilen aber sehr gut ab und werden bald auch verschwinden. Auf dem Bild unten in der Mitte erkennt man zwei Gitterpflaster, diese sind speziell gegen Blutergüsse und sollen so lange drauf bleiben, bis sie von alleine abfallen. Ich bin etwas überrascht, dass sie beim Baden nicht ab gegangen sind.

Die Gitterpflaster hat mir eine Freundin empfohlen, die Heilpraktikerin ist. Obwohl ich es ihr erst nicht glauben wollte hab ich die Pflaster ausprobiert und ich war echt verblüfft über das Ergebnis. Überall dort wo ein Pflaster war hat sich der Bluterguss schneller zurück gebildet.

Diese Pflaster gibt es auch im Stationären Handel, zum Beispiel in größeren Müller Filialen oder in Apotheken.

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