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Psst lass die Schweinehunde schlafen

Heute möchte ich mein letztes Häkelprojekt zeigen. Eine Bekannte hatte sich von mir kleine schlafende „Schweinehunde“ gewünscht.

Warum Schweinehund?

Jeder denkt um etwas erreichen zu können, muss man immer wieder den „Inneren Schweinehund“ überwinden. Also die eigene Trägheit und Willensschwäche die einem daran hindert bestimmte Dinge zu tun.

Ganz anders ist der Ansatz bei Sonja Traxels FRIDA-Seminaren. FRIDA bedeutet Frei, Resilent, inspiriert, dankbar und authentisch. Das Maskottchen der FRIDA-Seminare und der FRIDA-Fitnesskurse ist ein kleiner Schweinehund im Schlafanzug. Denn bei den Kursen geht es darum sich selbst und seinen eigenen Schweinehund kennen zu lernen und zu akzeptieren. Der Schweinehund darf weiter schlafen und muss nicht überwunden oder bekämpft werden. Das Ziel ist es viel mehr, ihn zu akzeptieren und im Griff zu haben und die Macht über sein Selbst und seine Entscheidungen zu erhalten.

Deshalb schlafen meine Schweinehunde:

gehäkelte Schweinehunde

Gehäkelte Schweinehunde

schon vor einigen Jahren trat Sonja Traxel an mich heran ob ich für ihre Kursteilnehmer etwas häkeln könnte. Diese Aufgabe fand ich toll, denn eine Kreuzung aus Hund Schwein zu Häkeln ist schon eine Herausforderung.

Ich experimentierte mir verschiedenen Formen und Farben. Ein Hund ist ja meistens Braun, und ein Schweinchen wird meistens rosa dargestellt. Letztlich bin ich bei einem schmudeligen Beige-Ton geblieben.

Wie häkelt man ein Schwein?

Um den Schweine-Teil darzustellen konzentrierte ich mich auf die beiden eindeutigsten Elemente: Schweineschnauze und Ringelschwanz. Einen Schwanz der sich ringelt zu häkeln ist wirklich einfach. Beim „Einhörnchen“ habe ich diese Technik bei Mähne und Schweif verwendet. Aber eine Schnauzen Form die nach Schwein aussieht war da etwas schwieriger.

Tagelang durchsuchte ich das Internet nach kostenlosen frei zugänglichen Anleitungen für Schweine. Ich lass mir zahlreiche Beschreibungen für das Gesicht durch und häkelte einige nach. Kurzfristig hatte ich hier lauter halbe Schweineköpfe liegen. Die meisten Vorlagen waren mir entweder zu groß oder zu klein. Doch irgendwann hatte ich die ideale Schnauze.

Dieser Aufwand war für mich lohnend, denn ich wusste ja von Anfang an, dass ich mehrere Schweinehunde häkeln würde. Wie viele genau war allerdings noch nicht klar.

Wie häkelt man einen Hund ?

Für Hunde gibt es unzählige Anleitungen im Internet. Und diese sind genauso unterschiedlich wie die Hunderassen in echt. Ich wollte eine Grundform finden die sich gut mit meiner Schweineschnauze und dem Ringelschwanz kombinieren lassen. Körperformen für sitzende Hunde kamen ja nicht in Frage, denn unser Schweinehündchen sollte ja schlafen, oder zumindest ruhen.

Noch viel länger wie ich nach Schweine Häkelanleitungen gesucht habe, habe ich nach einem geeigneten Hund gesucht. Und schließlich aufgegeben und beschlossen das selbst zu entwerfen.

Amigurumi häkeln

Amigurumi kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie Häkelfigur oder Häkeltier. Bei dieser weltweit verbreiteten Häkelweise werden Tiere und andere Figuren aus einfachen geometrischen Formen in runden gehäkelt. Mit dieser Technik kann man wenn man schon geübter ist beliebige Körperformen gestalten.

Meine Erfahrungen mit allerhand anderen Tieren und Figuren haben mir hier sehr geholfen. Man lernt mit jeder Figur dazu und es lohnt sich auch wenn man ein und die selbe Vorlage mehrfach macht, denn je öfter man das macht umso besser lernt man die Wirkung von kleinen Variationen.

Ein Beispiel das ich gerne ein und das selber Tierchen öfter mache ist das Einhörnchen von Zhaya. Aber schon viel früher habe ich schon gerne Serien gemacht. Siehe auch meine Hasen von „Handarbeiten und Reisen“. Oder meine „Fische für die Landesgartenschau“.

Doch schon bevor ich diesen Blog hatte, habe schon viele Sachen gehäkelt. So habe ich mal für eine Aktion in unserer Kirchengemeinde ,wo wir Spenden für eine Missionarin gesammelt haben, Herzen gehäkelt. Für die Aktion „Herzen für Rebecca“ hatte ich über 50 verschieden große Herzchen in allen Farben gemacht. Um auf diese Stückzahl zu kommen war ich wochenlang permanent am Häkeln. Ich erinnere mich an einen Ausflug mit meiner Mutter mit dem Bus in den Schwarzwald… ich hatte während der Fahrt permanent Häkelzeug in der Hand, als ich heim kam hatte ich 10 Herzen fertig!

schlafendes Schweinehundchen

Schweinehunde für Frida-Teilnehmer

Sonja Traxel gibt die FRIDA-Seminare regelmäßig. Und für alle Teilnehmer die den Kurs bis zum Schluss durchgehalten haben bekommen einen kleinen gehäkelten Schweinehund. Dieser soll den Teilnehmer auch zukünftig an das erlernte erinnern.

Diese Woche habe ich 4 kleine Schweinehunde ausgeliefert. Und ich finde sie sind mir wieder total süß gelungen. Ich hoffe, dass die Kursteilnehmer daran ihre Freude haben.

gehäkelte Schweinehunde

Ich nehme Bestellungen an

Wenn Du auch ein Maskottchen oder ähnliches brauchst, sprich mich gerne an. Allerdings solltest Du bedenken. dass ich bei sowas stets mehrere Wochen oder sogar Monate Vorlaufzeit brauche.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Diesen Beitrag zeige ich zusätzlich bei Handmadeontuesday.

Samstagsplausch am 10. September

Samstag morgen und eine stressige Woche mit vielen Höhen und Tiefen liegt hinter mir. Beim heutigen Samstagsplausch den ich wieder bei Kaminrot verlinke möchte ich Euch davon berichten:

Was gab es Neues auf unterwegsistdasziel?

Naja so viel neues wie ich gerne wollte konnte ich diese Woche nicht schreiben. Momentan fehlt mir dafür einfach die Zeit. Neu entstanden sind nur „Himmeldblick in Hamburg“ und die „Woche 33“ bei 1000 Teile raus. Doch es liegen ganz viele Ideen noch in meinen Entwürfen und sobald es weniger stressig wird, kann ich die auch endlich veröffentlichen.

Nähmaschine kaputt!

Im Samstagsplausch am 20. August hatte ich erwähnt das meine Nähmaschine defekt ist. Eigentlich hatte ich den Fehler, was genau kaputt ist ziemlich schnell ausgemacht. Das Problem war nur eine Beschädigung an der Stichplatte. Einem Bauteil das jeder Nähmaschinenbesitzer hin und wieder abschraubt um die Maschine zu reinigen. Also etwas das auch für Laien einfach auszutauschen ist.

das war der Fehler warum meine Nähmaschine nicht mehr ging

Dieses Ersatzteil wird bei Amazon oder Ebay für zahlreiche Nähmaschinen Modelle angeboten. Aber nicht für meine AEG 11680. Offensichtlich ist das Modell das ich vor etwa 10 Jahren bei Neckermann bestellt hatte ein ganz seltenes, im Grunde ein Noname-Produkt auf das nur AEG drauf gedruckt wurde. Für AEG Maschinen gibt es keinerlei Ersatzteile!

Hier eine Abbildung einer sehr ähnlichen Platte:

Insgesamt habe ich mir 2 verschiedene Platten die genauso aussahen wie mein Bauteil bestellt. Doch beide passen um wenige Millimeter nicht! Ich war sehr frustriert! Zum Glück hatte ich beide Male Glück und konnte die Ware zurück schicken und habe den vollen Betrag erstattet bekommen.

Reparieren statt wegschmeißen

Ich wollte meine Nähmaschine reparieren aber es haperte an diesem fehlenden Ersatzteil. Selbst wenn ich das Gerät bei einem Fachhändler abgegeben hätte, hätte er das gleiche Problem gehabt. Für dieses Modell werden keine Ersatzteile angeboten.

Doch ein guter Bekannter der in einer Feinmechanik-Firma arbeitet wusste eine Lösung. Er meinte es sei unter Umständen möglich das defekte Teil abzuschleifen oder sogar nach zu bauen. Nachdem ich ihm das Teil gezeigt hatte war ihm schnell klar, mit dem Werkzeug in seiner Firma kann man das Problem schnell beheben.

Mit einem diesem Bild ähnlichen Stabschleifer konnte die Schadhafte Stelle abgeschliffen werden. Dieses Präzisionswerkzeug benutzt man auch für Gravierungen und Ähnliches.

Mein Bekannter gab einem Arbeitskollegen der mit dem Werkzeug gut umgehen kann meine defekte Platte und dieser konnte den Schaden in wenigen Minuten beseitigen!

Vielen herzlichen Dank für diese rettende Idee!!!

Die Nähmaschine war damals als ich sie gekauft habe gar nicht so teuer aber wollte ich sie heute mit einer neuen Maschine mit ähnlichem Funktionsumfang ersetzten müsste ich mindestens 250€ investieren. Dieses Geld habe ich momentan nicht verfügbar und auch sehe ich es nicht ein ein funktionierendes Elektrogerät zu entsorgen nur wegen einem wenige Millimeter großen Defekt.

Meine Nähmaschine geht wieder einwandfrei

Gestern habe ich nun endlich die abgeschliffene Stichplatte wieder eingebaut und die Maschine eindringlich getestet. Es geht weder alles einwandfrei !!!

Spaziergang im Grüttpark in Lörrach

Noch ein Gerät kaputt?

Zeitgleich wie ich noch Angst um meine Nähmaschine hatte, wollte auch mein Drucker plötzlich nicht mehr. Ich war ziemlich am Fluchen, denn er stieg genau dann aus als ich dringend etwas ausdrucken musste. Und dann hatte ich ja noch die Angst im Nacken das ich diesen eventuell auch ersetzten muss.

Doch gestern konnte ich auch dieses Problem lösen in dem ich den Druckertreiber neu installiert habe. Warum das hilft wenn ich auf dem Handy den neuen Treiber installiere obwohl ich vom Laptop aus drucke ist mir zwar nicht so ganz klar… Aber offensichtlich muss man dem W-lan-Drucker hin und wieder sagen wo er zuhause ist.

Zähneknirschen

Nicht nur die aktuellen Sorgen um meine technischen Geräte bringen mich zum nächtlichen Zähneknirschen. Vermutlich mache ich das schon seit Monaten oder Jahren das ich ich Nachts derartig den Kiefer verkrampfe das ich dabei meine Zähne beschädige.

Mein Zahnarzt hat dies schnell erkannt. Das war der Grund warum mir binnen weniger Wochen gleich mehrere Füllungen herausgefallen sind. Ich habe sie mir nach und nach alle kaputt gebissen! Diese zu ersetzten war auch ein teurer Spaß!

Die Lösung hier für soll eine durchsichtige Kunststoffschiene sein, die ich Nachts tragen muss. Am Mittwoch hatte ich den Zahnarzttermin um sie anzupassen. Allerdings glückte dies nicht auf Anhieb… denn ich bekam die Schiene nicht alleine wieder raus! Bei drei Anläufen musste mir die Zahntechnikerin helfen die Schiene wieder ab zu nehmen.

Das fand ich gar nicht lustig, denn ich hatte im Hinterkopf das ich am Donnerstag morgen um 3:30 Uhr aufstehen muss und dann dieses Teil raus bekommen muss, denn mit dem Ding auf den Zähnen kann man kaum deutlich sprechen. Auch die Information „Kein Problem wenn sie morgen früh nicht klar kommen ,wir sind ab 8 Uhr da und können ihnen helfen“ nutzte mir da nix!

Nach mehrfachen Korrekturen war dann die Schiene endlich so leicht zu entfernen das ich nicht Angst haben brauchte die Brücke mit heraus zu reißen. Und jetzt nach 3 Nächten habe ich schon so viel Übung das ich sie ohne Mühe raus nehmen kann.

… doch das war eine weitere Kleinigkeit die mich diese Woche zusätzlich gestresst hat.

…und noch eine belastende Kleinigkeit

Am Donnerstag Abend tat mir das rechte Bein weh… diesen Schmerz habe ich die letzten Tage/Wochen immer wieder, meistens nachdem ich länger gesessen bin und der vergeht dann nach einigen Schritten. Doch nicht so auf dem Heimweg am Donnerstag. Zuhause angekommen hatte ich beinahe Probleme die Treppe hoch zu kommen… aber naja, das ist sicher nur weil ich müde und gestresst bin…

…und so bin ich schon extrem früh völlig erschöpft zu Bett gegangen!

Doch bei jedem umdrehen wieder dieser Schmerz der immer schlimmer wurde. Mitten in der Nacht geisterte ich im Zimmer hin und her und testete ob es vielleicht durch Bewegung oder Lockerung besser wird. Zugegeben ich spielte mit dem Gedanken den Notarzt zu rufen, denn ich steigerte mich etwas in die Angst hinein es könnte eine Thrombose oder ähnliche gefährliches sein.

Nur die Tatsache das ich kein Fieber hatte hat mich davon überzeugt das mein Körper wohl nicht mir einem Schlimmen Problem zu kämpfen hat.

Am Freitag Vormittag war ich dann bei meiner Hausärztin, die eine Thrombose als Auslöser ausschließen konnte. Allerdings habe ich nun Überweisungen zum Phlebologen und zum Orthopäden.

Momentan ist der Schmerz wieder weg. Mal beobachten ob er unter Stress wieder kommt. Die Ärztin riet mir aber das Bein in jedem Fall normal weiter zu bewegen. Also gehe ich gleich ganz normal zur Arbeit.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel und einen wunderschönen Samstag!

1000 Teile Raus, Woche 33

Wieder Mittwoch und ich kann endlich mal wieder pünktlich einen Blogpost zur Linkparty „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus“ beisteuern. Diesen Text habe ich ein paar Tage eher schon vorbereitet.

Dieser Tage hab ich mich nochmal kurz an meinen Angstgegner Aktenschrank im Schlafzimmer gewagt. Viel hab ich nicht geschafft, aber ein Fach wurde ausgeräumt. Zwar wanderte viel wieder in den Schrank aber einige Teile daraus konnte ich aussortieren:

  • Schubladen-Teil aus Kunststoff (siehe Bild)
  • Ein weiteres aus Pappe (kein Foto)
  • 8 gebrauchte Prospekthüllen, die kaputt sind
  • 2 Prospekthüllen die vergilbt sind ? (warum werden zwei gelb und die anderen nicht?)
  • eine Tüte Altpapier

Schubladenkasten aus Kunststoff

Diesen Schubladen-Kasten hatte ich mal irgendwo gebraucht „abgestaubt“ jemand wollte ihn entsorgen und ich hab gedacht ich könnte das Teil noch gut brauchen. Es stand auch mal in meiner damaligen Wohnung eine Weile auf dem Schreibtisch. Doch schon Bald war es nur noch ein Grab für Schreibkrams das man nie wieder raus holt.

Seit meinem Einzug in dieser Wohnung 2011 stand diese Kiste in diesem Schrank und offensichtlich hab ich es seit dem nicht mehr geöffnet. Darin befanden sich Briefe und sowas die allesamt älter als 2011 waren! Seit über 10 Jahren die Schubladen nicht mehr durch geguckt. Weg damit!!!

Ein weiteres ähnliches Teil aus Pappe, was wohl nur geringfügig jünger ist flog gleich mit weg. Bei dem Inhalt frage ich mich wirklich warum ich die Sachen nicht gleich ins Altpapier geworfen habe…

Altkleider?

Vor dem Schrank stand noch dieser faltbare Wäschesammler, ich zeig Euch hier mal ein Bild von einem ähnlichen Teil:

Beispielbild

Dieses Teil hatte ich Jahrelang im Kleiderschrank in der untersten hintersten Ecke. Darin befanden sich abwechselnd Winter oder Sommerkleidung. Seit Frühjahr schiebe ich dieses mittlerer zerfledderte Teil hin und und her mit Sommersachen die mir zu eng geworden sind, von denen ich aber dachte ich könnte sie irgendwann mal wieder anziehen… dieses Jahr nicht, letztes Jahr nicht und das Jahr davor auch nicht… Weg Damit!!!

  • 10 Kleidungsstücke die mir einfach zu klein sind (T-Shirts, Sommerkleid)
  • kaputter Wäschesammler

Das dieses Ding und der Inhalt weg können war mir ja eigentlich schon länger klar. Und obwohl ich mich seit 33 Wochen regelmäßig mit dem Ausmisten und Aussortieren befasse. Warum fuhr dieses Ding immer noch hier rum?

Hast Du auch so einen Spleen gewisse Gegenstände lieber von A nach B zu räumen als sich mit dem Inhalt beschäftigen? Bin ich diesbezüglich Gaga oder ist das noch normal?

Schreib mir doch mal einen Kommentar ob es Dir auch so geht.

Zwischenstand bei „1000 Teile raus“

Bis zur Woche 31 waren es 656 Teile. Woche 32 habe ich ausgesetzt und nur die zwei abgebildeten Gegenstände entsorgt = 658. Diese Woche gingen 24 Teile

Ergibt 658 + 24 = 682 Teile Raus

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog. Dieser Text wird bei Valomea in der Linkparty angefügt.

Himmelsblick in Hamburg

Mit diesem Blogartikel nehme ich an einer neuen Blogparty teil. Unter „Himmelsblick“ sind all möglichen Themen zusammengefasst bei dem es in erster Linie im Fotos mit ganz viel Himmel geht.

Damit das ganze zu unterwegsistdasziel und meine letzten Reisen passt habe ich heute ein paar Fotos aus Hamburg zusammen gestellt.

Weil ich in der Hansestadt gute Freunde habe, die ich gerne besuche, war ich in den letzten Jahren öfters dort. Die folgenden Bilder sind bei unterschiedlichen Besuchen entstanden:

Hafenrundfahrt in Hamburg

Eine Hafenrundfahrt ist für jeden Hamburg Touristen ein muss. Dementsprechend groß ist das Angebot. Die „große Hafenrundfahrt“ zeigt vor allem den modernen Hochsee-Container-Hafen mit seinen von weiten sichtbaren vollautomatischen Containerbrücken. So eine Hafenrundfahrt kostet nicht die Welt und kann ich jedem Hamburg Besucher nur wärmstens empfehlen. Sie ist auch bei nicht so perfektem Wetter absolut sehenswert. Die Ausmaße der Containerschiffe und der Kräne sind wirklich beeindruckend wenn man näher dran kommt!

Containerschiff im Hamburger Hafen

Hier siehst Du eine kleine Ecke eines Hochsee-Containerschiffes… wenn man sich dann klar macht das die bunten „Bauklötze“ darauf 40 m Container sind … bei einer Hafenrundfahrt weis der Moderator oft genaue Angaben zu den Schiffen die gerade be und entladen werden… Wie viele Container mit bis zu wie viel Tonnen Gewicht… Welch enorme Mengen an Ware die da binnen weniger Stunden verladen werden! Einfach beeindruckend!

Sicht von den Landungsbrücken aus

Übrigens wenn der lange Arm der Containerbrücke so wie hier nach oben ragt, hat der Kran gerade nichts zu tun und wartet auf das nächste Schiff. Die Brücken sind beweglich und können an die Größe des Schiffs und die Menge die verladen werden soll angepasst werden. Bis zu 9 Brücken gleichzeitig können an einem Containerschiff arbeiten.

Hafenrundfahrt in Hamburg

Blick auf Hamburg

Etwas seltener ist da der Anblick eines Seglers, der gegen die großen Containerschiffe richtig klein aussieht. Im Hintergrund links der Pegelturm der St.Pauli Landungsbrücken. Rechts die Kirche St. Michael.

Elbphilharmonie

Elbphilharmone in Hamburg

Das auf dem ehemaligen Kaispeicher A , einem Speicher für Kaffee,Kakao und Tee, errichtete Konzerthaus mit seiner einzigartigen Architektur ist bei jedem Wetter ein beliebtes Fotomotiv. Die Gewölbten Glas-Elemente sind jedes anders geformt und die entstehenden Reflektionen immer wieder spannend. Dieses Bild wurde vom Schiff aus bei aufziehenden Gewitter gemacht. Leider hab ich erst nach dem hochladen gesehen das es leicht schräg ist.

Wenn Du einen Hamburg Besuch planst, plane Dir etwas Zeit ein um die Elphi zumindest von außen zu besichtigen. Sehr sehenswert ist auch ein kostenloser Besuch der Plaza in 37 Metern Höhe kann man das Gebäude zu Fuß umrunden. Dabei bieten sich wunderbare Fotomotive. Siehe auch mein Artikel „die blaue Stunde auf der Elbphilharmonie“.

Wandelhalle am Hauptbahnhof

Zu guter Letzt noch ein Schönwetterbild vom Hauptbahnhof. Weitere Bilder und Informationen zur Wandelhalle findest Du in meinem gleichnamigen Blogpost.

Noch mehr Sehenswürdigkeiten in Hamburg:

Ich hoffe ich konnte Dich neugierig machen auf die Hansestadt die so viel mehr zu Bieten hat als nur Alster und Musicals.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 3. September

Letzte Woche habe ich beim Samstagsplausch auf Kaminrot ausgesetzt. Ich war unterwegs und hatte keine Zeit um längere Texte schreiben. Doch heute möchte ich Euch von diesem Erlebnis berichten:

Konzertreise nach Rügen

Ich wohne in Lörrach, das liegt im Südwestlichsten Ecken Deutschlands, kurz vor der Schweizer Grenze bei Basel. Die Insel Rügen liegt am anderen Ende von Deutschland. Ganz im Nord-Osten. Im Grunde ist das eine der weitesten Strecken die man in Deutschland reisen kann.. Würde ich diese Entfernung nach Süden reisen wäre ich Rom!

Unter normalen Umständen würde ich nie erwägen so weit weg ein Konzert zu besuchen. Doch manchmal kommt es dann doch anders: Bei meinem Samstagsplausch vom 16.7. kannst Du nachlesen wie ich ganz spontan an die Ostsee gefahren bin. Diesmal hatten wir die Reise schon längerfristig geplant.

Wer meinen Blog schon länger kennt hat mitbekommen das mein „Fansein“ bei dem Sänder Nino de Angelo kein normales ist. Vermutlich werden einige unter Euch mich als „extrem“ bezeichnen, denn meine Leidenschaft ist es so viel Auftritte und Konzerte dieses Künstlers zu besuchen wie irgendwie möglich ist. Das ist mein Hobby dort hin zu reisen wo dieser Sänger singt, und dadurch habe ich schon viele schöne Ecken in Deutschland, Schweiz und Österreich entdeckt.

Fußballfans fahren zu Auswärtsspielen, Kaninchenzüchter zu Ausstellungen, Tanzsportler zu Tournieren… und ich eben zu Nino-Konzerten.

haha leicht misslungenes Selfie während des Auftritts (das auf der Bühne soll Nino de Angelo sein, sieht man nicht wirklich)

Anreise mit der deutschen Bahn

Nein ich bin nicht mit dem 9-Euro Ticket gefahren. Denn eine so weite Strecke hätte ich in Nahverkehrszügen vermutlich nicht überlebt.

Für diese weite Strecke über 1100 km hatte ich mir eine ICE Verbindung über Hamburg ausgesucht und dafür frühzeitig ein Sparticket gebucht. Da ich Bahn Bonuskunde bin konnte ich meine gesammelten Punkte in ein Upgrade in die erste Klasse einlösen. Ein Tolles Angebot über das ich unter „Was ist das Bahn Bonusprogramm“ näher geschrieben habe. Mit etwas Geduld und Recherche kann man mit der deutschen Bahn komfortabel und preiswert reisen.

Am Donnerstag den 25.8 bin ich innerhalb 12 Stunden durch ganz Deutschland gereist. Mehr dazu im Blogpost.

Freunde treffen und Insel erkunden

Ostseebad Binz

Wir hatten uns mit mehreren Freunden auf Rügen verabredet und waren am Freitag mit zwei Autos auf der Insel unterwegs. Mit hat besonders das Cabrio fahren viel Spaß gemacht. Schön war auch, dass eine von unserer Gruppe auf der Insel aufgewachsen ist und uns deshalb viel Hintergrundwissen und Insidertipps geben konnte.

Cabrio Fahren auf Rügen, es war etwas frisch und windig…

Cabrio fahren zu viert ist besonders für die beiden die hinten sitzen „sehr erfischend“ aber wir hatten sehr viel Spaß und haben die Fahrt genossen. Falls Dich das Auto neugierig macht, genau darüber hab ich auch schon mal geschrieben: „es war ein Mercedes E220″

Am Freitag Abend fand das Konzert mit Nino de Angelo in der Waldbühne statt. Einer Imposanten Freilichtbühne mitten im Wald. Und das schönste, unser Hotel lag nur wenige Schritte davon entfernt.

Zeitgleich gab es überall in Deutschland heftige Gewitter und Sturmwarnungen… doch auf Rügen blieb der Abend trocken und wir erlebten das Konzert bei idealen Wetterbedingungen, nicht zu heiß und nicht zu kalt!

Am Samstag waren wir am Vormittag noch mit den anderen Fan-Freunden unterwegs und als diese die Heimreise angetreten haben sind wir dann auch mit dem PKW Richtung Hamburg gefahren. Der Regen erreichte die Insel Rügen genau dann als wir abreisten!

Ein Sonntag in Hamburg

Den Sonntag habe ich bei einer Freundin in Hamburg verbracht. Sie kennt diese Sachen zwar schon in und auswendig doch ich konnte sie zu einer Hafenrundfahrt überreden. Ich finde es einfach faszinierend diese riesigen Containerschiffe und Kräne aus der Nähe zu sehen.

Hafenrundfahrt in Hamburg
Hafenrundfahrt in Hamburg

Auch hier hatten wir Glück mit dem Wetter!

Montag

Am Montag bin ich dann wieder mit dem Zug nach hause gefahren. Während der Fahrt hatte ich dann Zeit einen neuen Blogartikel zu schreiben. „Wandelhalle Hamburg“ und „Heimreise von Rügen“ sind beide während der Fahrt entstanden.

Ich würde mich sehr freuen wenn Du einen oder mehrere verlinkte Beiträge besuchen würdest. Ansonsten Danke ich Dir für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel und ich hoffe Du schaust bald mal wieder hier rein.

Blogstatistik so war der August auf unterwegsistdasziel

Heute ist schon der zweite September aber ich möchte Euch den kleinen Einblick in die Statistiken meines Blogs auch diesen Monat nicht vorenthalten.

Der August war für mich stressig und arbeitsreich, deshalb kam mein Blog leider etwas zu kurz, und ich konnte schon wieder nicht so viel für meinen Blog schreiben wie ich es erhofft hatte. Es ärgert mich etwas das ich mich mit dieser Aussage irgendwie wiederhole…

Was gab es neues im Blog?

Im August 2022 habe ich 13 neue Blogposts veröffentlicht. Im Juli waren es nur 11 und im Monat davor auch 13.

Von diesen Beiträgen gehörten jeweils 3 zu den Linkpartys „1000 Teile Raus“ und „Samstagsplausch“. Wenn Du gut aufgepasst hast fällt dir jetzt auf das ich bei beiden Linkparty ausgesetzt habe, was so nicht geplant war aber aufgrund meiner Reise nach Rügen am vergangenen Wochenende sich so ergeben hat.

Ich war zwar nur 5 Tage weg, aber unmittelbar danach konnte ich nichts schreiben weil ich dann wieder voll im Stress war. Es muss mir jetzt endlich gelingen für solche Fälle Artikel vor zu schreiben, die ich dann nur entsprechend passend veröffentlichen kann. Beide Linkpartys sind ja thematisch so gelagert das das ja eigentlich gehen würde. Es liegt also nur an mir, das ich nicht gut genug vorbereitet war.

Meine Besucherzahlen

Mein Blog wurde im August 2022 rund 8800 mal aufgerufen, von 6381 Besuchern. Dabei habe ich 26 Likes erhalten und 21 Kommentare. Dabei muss ich hervorheben das nur WordPress Nutzer Likes und Kommentare vergeben können., sprich andere Blogger die sich Zeit genommen haben bei mir zu lesen.

8800 Zugriffe sind fast 2000 weniger als im Vormonat. Dabei möchte ich aber darauf hin weisen das meine Teilnahme am Samstagsplausch sehr viel Besucher bringt, im Juli hatten wir 5 Samstage und im August habe ich nur dreimal mitgeschrieben. Ein Teil der Einbuße ist also der Linkparty Samstagsplausch zuzuschreiben.

Welche Blogposts waren am erfolgreichsten?

Es freut mich sehr das nun endlich wieder die „Unterwegs-Themen“ vorne liegen: „Flixbus und Flixtrain wieder interessant für Lörracher“ wurde fast 500 mal aufgerufen. „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ wurde durch den Bezug meiner Reise nach Rügen wieder attraktiver und hat 377 Aufrufe erreicht.

Meine Artikel zu 1000 Teile raus wurden zusammengefasst 470 mal gelesen. Samstagsplausch sogar über 800 (Im Juli 1600 mal!!!)

Bei den DIY Themen war meine Häkelanleitung für Grannysquares diesmal der Bringer mit fast 400 Zugriffen. Hier bei muss man beachten das ich nicht jeden Monat jede Anleitung aktiv bewerbe, damit es für die Mitglieder der entsprechenden Facebookgruppen nicht langweilig wird.

Mein Ziel regelmäßig neue Anleitungen zu entwickeln schaffe ich momentan aus zeitlichen Gründen nicht.

Habe ich was verdient?

Die Werbeeinahmen der letzten beiden Monate sind leider wenige cent unter dem Auszahlungsminimum geblieben… also wieder zu wenig! Wenn Du meinen Blog regelmäßig liest und Dir Werbeanzeigen angezeigt werden, dann sei doch hin und wieder so freundlich und besuche einen der Werbetreibenden. Auf den Inhalt der Dir angezeigten Werbung habe ich keinen Einfluss, dieser wird durch Google ausgewählt, je nach Deinem Surfverhalten. Je nachdem was es ist und wie viele Leser klicken werde ich vergütet. Bedenke dabei Jeder Blogbesucher zählt nur einmal am Tag.

Über Afiliate Links habe ich ganze 40 cent generiert. Oh Wow… damit kann ich noch nicht mal den Strom bezahlen de mein Laptop verbraucht hat als ich den Link gebastelt habe… etwas frustrierend.

Wie gehts weiter

Mit meinem Blog mache ich auf jeden Fall weiter, ich werde wieder ein paar Kleinigkeiten ändern und ausprobieren was funktioniert, aber ich bleibe dran. Denn erst jetzt sehe ich kleine Erfolge mit vielen älteren Artikeln. Ich bin also immernoch dabei mich nach und nach zu etablieren…

(irgendwas positives muss ich ja zum Schluss schreiben)

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

29. August Heimreise von Rügen

Am heutigen Montag befinde ich mich auf der Heimreise von einem wirklich schönen Konzertwochenende auf Rügen.

Heute muss ich jedoch nur etwa 7 Stunden im Zug fahren. Denn ich bin seit Samstag Abend in Hamburg bei einer Freundin zu Gast. Mit ihr war ich am Samstag mit dem PKW von Rügen nach Hamburg gefahren.

Diesmal reise ich allerdings nicht erste Klasse sondern sitze in der zweiten Klasse. Wobei ich diesmal lieber einen Sitzplatz reserviert hatte, denn es war angekündigt das dieser Zug zeitweise sehr voll wird.

Update: später wurde es sehr voll und die Leute saßen zum Teil auf dem Boden!

Das Konzert mit Nino de Angelo fand am Freitag Abend in der Waldbühne in Bergen auf Rügen statt. Zuvor war ich noch nie auf dieser Ostseeinsel oder gar auf einer anderen Insel an der Ostsee. So war mir nicht ganz klar warum eine Stadt am Meer so einen Namen bekommen hat. Bergen heißt vermutlich so, weil die Stadt auf den Bergen der Insel gebaut wurde. Folglich geht es hier überall bergab oder bergauf.

Die Waldbühne befindet sich auf dem Rugard, dem höchsten Berg der Insel (91 Meter hoch). Das wie ein Amphitheater angelegte Gelände liegt wirklich mitten im Wald und von den schattigen Parkplätzen muss man beinahe noch einen Km zu Fuß durch den Wald. Es sei denn man wohnt in dem Hotel Rugard das sich direkt neben dem Aussichtsturm, der auch Rugard heißt befindet.

Hotel Rugard

Hotel Rugard am Rugard in Bergen auf Rügen

Um möglichst kurzen Weg zur Waldbühne zu haben, haben wir uns im Hotel Rugard eingemietet und abgeklärt ob und wie wir uns nach dem Konzert mit anderen Fans „zusammensetzten“ können. Da die Gastronomie des Hauses um 20 Uhr schließt erlaubte man uns entweder in unserer Suite oder im Garten des Hotels uns zu treffen und dort mitgebrachte Speisen und Getränke zu konsumieren. Das fand ich sehr entgegenkommend. Zumal wir bei solchen Events oft nicht genau wissen wie viele Personen dann wirklich dabei sind. Diesmal waren wir 10 Personen, wovon 4 keine Gäste des Hotels waren.

Am Donnerstag Abend waren die meisten von uns schon im Hotel und wir genossen ein Vorzügliches Abendessen. Auch das Frühstück lies keine Wünsche offen. Wir waren alle sehr zufrieden mit dem Hotel und ich kann dies wärmstens empfehlen.

Abendessen im Hotel Rugard

Wenn Du mal einen Urlaub auf Rügen planst und den Touristen-Trubel in Binz und co etwas aus dem Weg gehen willst dann kann ich Dir das Rugard in Bergen wärmstens empfehlen. Allerdings ist es ohne Auto schlecht erreichbar und etwa 1.6 km vom Bahnhof entfernt. Weitere Infos zu dem Hotel Rugard auf der Hotelwebseite.

(ich plane in den kommenden Tagen einen separaten Post über das Hotel)

Meine Zimmergenossin war schon einen Tag eher angereist und hatte bereits Getränke und verschiedene Käsesorten eingekauft und am Nachmittag vor dem Konzert kauften wir gemeinsam noch Kerzen, Wein und Brot ein.

Zudem organisierten wir für unsere Gruppe eine Fleecedecke und einen Regenponcho denn wir rechneten für den Abend mit Regen, in vielen Regionen Deutschlands gab es Unwetterwarnungen. Auf Rügen lies der angekündigte Regen bis etwa 1 Uhr auf sich warten… so lange saßen wir nach dem Konzert bei Kerzenschein im Garten des Hotels zusammen und tauschten uns rege über das erlebte aus. Dabei kamen die Decken zum Einsatz doch die Regenponchos blieben unbenutzt. Es war so schön.

Konzert in der Waldbühne

die Waldbühne füllt sich langsam, die besten Plätze werden früh besetzt.

Der Einlass für das Konzert in der Waldbühne war bereits um 18 Uhr und da wir zwei Behinderte dabei hatten mussten wir auch genau zum Start des Einlass da sein, denn Gehbehinderte sollten zuerst eingelassen werden. Diese Vorgehensweise ist üblich, und gut gemeint, aber nicht immer wirklich ideal für die Betroffenen. Für eingeschränkte Personen ist es oft nicht so einfach lange zu warten. Für eine in unserer Gruppe war besonders das lange sitzen ohne Rückenlehne eine Herausforderung. Sie konnte es jedoch so lösen das sie sich zwischenzeitig auf den Rollstuhl setzte.

Unsere zweite Behinderte verfrachteten wir mit vereinten Kräften in die erste Reihe wo sie sich gut an der Absperrung festhalten konnte… und das ging so: Als die Rollstühle zuerst hinein gelassen wurden kam ich als Begleitperson mit rein. Aber anstatt mit der Rollifahrerin den weiteren Weg über die Rampen zu gehen rannte ich mit einer riesigen Tasche voller Decken nach ganz vorne. So war das abgesprochen.

Ich warf 3 der Decken auf die Bank in der ersten Reihe und zwei weitere legte ich über die Absperrung zur Bühne. Die ersten 15 Minuten war ich damit beschäftigt diese blockierten Plätze zu „bewachen“ und ein paar Leute freundlich darauf aufmerksam zu machen da da schon jemand sitzt. Die anderen begleiteten die Zweite Behinderte bis zur ersten Reihe wo ich für sie „geblockt“ hatte.

Erst als „unsere Leute“ kamen war es für mich etwas entspannter. Doch es fehlten noch ein paar von der Fangemeinschaft und so animierte ich ein paar Personen mit mir möglichst Raumgreifend zu tanzen, damit nachher beim Auftritt von Nino de Angelo noch genügend Platz für uns alle ist. Diese Taktik funktionierte sehr gut und hat zu dem auch noch Spaß gemacht. Durch unser auffälliges Tanzen wurden ein paar Leute auf unsere T-Shirts aufmerksam und ich wurde mehrfach gefragt wo man diese bekommt.

Eine der Fragenden kam aus Wien! Wow ich war überrascht, denn ich vermutete das sie einen noch weiteren Anfahrtsweg hatte als ich. Doch sie berichtete mir das sie einen längeren Urlaub an der Ostsee verbringt. Google-maps hat uns beide dann belehrt. Lörrach lag weiter weg als Wien!

Ich war also vermutlich wirklich die Zuschauerin mit der weitesten Anreise. Von Lörrach nach Rügen sind es 1111 km. Diese Reise hätte ich jedoch nicht ohne mehrere Übernachtungen und beispielsweise den Zwischenstopp in Hamburg bei einer Freundin machen können. Ich bin sehr dankbar für dies erlebnisreiche und schöne Wochenende.

vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

P.S.:

Abschließend muss ich noch erwähnen das ich mit etwas Verspätung um 22 Uhr gut zuhause angekommen bin.

Hamburg Wandelhalle

Auf meiner heutigen Zugreise an die Ostsee musste ich in Hamburg umsteigen und ich habe mir bewusst eine Verbindung ausgesucht bei der ich in der Hansestadt etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang habe.

Der Hamburger Hauptbahnhof ist noch so ein schöner Bahnhof. Mit einer großen Bahnsteighalle wie es früher an vielen Orten gab. Doch leider wurden die meisten abgerissen.

Am Nördlichen Ende der mehrere Bahnsteige überspannenden Halle mündet diese in eine Art Einkaufzentrum mit dem Namen Wandelhalle

Wandelhalle in Hamburg

Die sogenannte Wandelhalle wurde 1904 als Teil des damals neuen Durchgangsbahnhofs erbaut. Dieser ersetzte mehrere Kopfbahnhöfe die der steigenden Nachfrage des Personenverkehrs nicht mehr gewachsen waren. Das muss damals ein ähnliches Mamutprojekt gewesen sein wie, das immernoch im Bau befindliche Stuttgart 21. Eindrücke von der Grossbaustelle findest Du unter „unterwegs bei Stuttgart 21“.

Der Begriff Wandelhalle bezeichnet ein riesiges Foyer eines öffentlichen Gebäudes das das zum „wandeln“ also Spazierengehen einladen soll. Deshalb finden wir ähnliche Bauwerke in sehr alten Kurorten.

Da der neue Bahnhof auch von vielen Fahrgästen die den Zug wechseln müssen genutzt werden sollte, glaubte man damals die Menschen bräuchten Raum um in der Wartezeit zu „wandeln“.

Zerstört und wieder aufgebaut

Im zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof sowie die Wandelhalle bei einem Luftangriff stark beschädigt. Trotzdem nutzte man sie bis in die 70er Jahre in beschädigter Form und reparierte immer nur das nötigste. Erst in den 80er Jahren wurde sie grundlegend saniert und dabei wurden derart große Spätschäden aufgrund der Beschädigungen im Krieg festgestellt das die Halle 1985 komplett abgerissen und im alten Stil neue aufgebaut wurde. Die Halle mit der Ladenzeile und den Restaurants wurde 1991 feierlich eröffnet.

Im Grunde ist die Wandelhalle mit ihrem weit gefächerten Angebot an Gastronomie und Shopping ein richtiges Einkaufszentrum mit perfekter Verkehrsanbindung. Es verwundert auch nicht das sie sogar eine eigene Webseite hat.

Wie ich die Wandelhalle kennengelernt habe

Kennengelernt habe ich die Wandelhalle als ich 2012 das erste Mal mit dem Zug nach Hamburg kam. Ich war auf dem Weg zu einem „Hilfseinsatz“ bei der Heilsarmee Stankt Pauli. Die Heilsarmee hatte zu der „Sanktpauli-Woche“ eingeladen. Einer Aktionswoche bei der Freiwillige bei der Arbeit des Missionsteams helfen konnten. Im Rahmen einer Festwoche wurden gemeinsam verschiedene Angebote organisiert. Um normale Arbeit der Heilsarmee unter den Bedürftigen zu unterstützen und bekannter zu machen. Bei dieser Mitmach Aktion für Jedermann habe ich zweimal mitgemacht. Leider gibt es diese Veranstaltung nicht mehr.

Ich war also auf dem Weg vom kleinen verschlafenen Lörrach in die ganz große Stadt und dort dann in das Problemviertel schlechthin. Über Sankt Pauli wusste man ja nur Reeperbahn, Straßenstrich und Drogenprobleme. Genau da wollte ich hin und den Bedürftigen vor Ort helfen…

Der Hamburger Hauptbahnhof war für mich wie das Tor zu einer anderen Welt und hatte mich allein schon deshalb etwas fasziniert.

riesige Uhr in der Wandelhalle (Person ist direkt darunter und nicht weiter weg)

Mittlerer Weile war ich schon sehr oft hier in Hamburg und habe schon oft Selfies mit einer der riesigen Uhren in der Wandelhalle gemacht. Für mich jedes mal ein Symbol für „ich bin wieder in Hamburg“.

… wobei mir gerade einfällt diesmal hab ich kein Selfie in der Halle gemacht. Stattdessen habe ich zum ersten Mal Zeit gehabt um in der Haller zu „wandeln“ und einige Fotos zu machen.

Vorne und Hinten?

Die ersten Jahre bin ich immer auf der anderen Seite aus dem Bahnhofsgebäude gegangen. Deshalb habe ich erst später diesen Schriftzug entdeckt:

Die Wandelhalle hat sogar einen eigenen Account bei Instagram und offensichtlich ist es bei den Promis ganz chic sich mit diesem Eingang im Hintergrund fotografieren zu lassen. Also mach ich das auch mal, wobei ich den Turm mit drauf haben wollte…

Trotzdem haben ein paar Leute an dem Bild erkannt das ich in Hamburg war.

Noch ein Fun-Fact:

Noch eine Kleinigkeit die mir bei dem Bild unten aufgefallen ist, ein Funfact, eine Information die nicht wirklich wichtig ist, aber die lustig ist es zu wissen:

Wenn Du in den 70er und 80er Jahren Musikfan warst und Dich für Autogrammadressen interessiert hast ist Dir die Adresse Glockengießerwall in Hamburg bestimmt schon begegnet. In dieser Straße hatten eine Zeit lang sämtliche Plattenfirmen ihr Büro und ganz viele Künstler verschickten ihre Autogrammkarten von da.

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Schau Dir auch mal meine anderen Hamburg Themen an.

25. August unterwegs im ICE

Heute bin ich mit dem Zug unterwegs. Ich fahre mit dem ICE nach Rügen. Diese Ostseeinsel ist mit dem Intercity erreichbar und ich habe mich für eine Verbindung über Hamburg mit einem etwas längeren Aufenthalt dort entschieden.

Die Idee nur für ein Wochenende mit dem Zug an die Ostsee zu fahren findet sicher nicht jeder gut. Doch ich reise recht gerne mit der Bahn und eine lange Fahrt ist für mich kein Stress sondern auch schon Erholung. Also sitze ich heute etwas über 10.5 Stunden im Zug und durch den Aufenthalt bin ich insgesamt von 5-17 Uhr unterwegs.

Unterwegs ist das Ziel

Für mich ist die Anreise kein unangenehmes Übel sondern schon ein Teil von meiner Reise. Mir macht das unterwegs sein Freude. Deshalb habe ich auch meine Blog so genannt. Von Anfang an war es meine Idee von „unterwegs“ zu berichten und nicht nur von den Reisezielen.

Während ich diese Zeilen schreibe befinden wir uns gerade auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Frankfurt und Kassel. Hier kann der Zug Geschwindigkeiten von 250 kmh und mehr fahren. Doch diese Geschwindigkeit nimmt man kaum wahr, man merkt es nur bei der Einfahrt in eines der Zahlreichen Tunnels weil dann der Luftdruck etwas auf die Ohren drückt. Der Zug fährt schneller ins Tunnel ein als die Luft entweichen kann, dadurch entsteht ganz kurz ein höherer Druck.

Früh Aufstehen für die Reise?

Nö eigentlich kaum, denn ich bin diese Woche schon zweimal um 3:30 Uhr aufgestanden und heute eben um 3… diese halbe Stunde macht es nun wirklich nicht aus.

Um meinen Zug in Basel zu erreichen musste ich Freunde bitten mich zum Bahnhof zu fahren, denn um diese Zeit verkehrt noch keine S-Bahn von Lörrach. Die beiden waren sehr pünktlich und so war ich um Zehn vor Fünf in der imposanten Bahnhofshalle am Badischen Bahnhof.

Mein Zug der ICE 474 nach Kiel ist in Basel pünktlich verlassen. Bis Freiburg war in meinem Wagon fast alleine, erst nach und nach kamen ein paar weitere Fahrgäste und voller wurde es erst in Frankfurt. Ab Frankfurt hatten wir dann eine kleinere Verspätung aber das macht mich überhaupt nicht nervös denn ich habe ja bei meinem Umstieg in Hamburg sehr viel Zeit eingeplant.

Warum ich so gerne Zug fahre

Im Gegensatz zum Autofahren kann man während der Reise was anderes machen .

Kaffee im ICE

Kurz vor Freiburg habe ich mir den ersten Kaffee bringen lassen und danach auf den Geräumigen Ledersitzen der ersten Klasse ein Nickerchen gemacht. Zwischen Freiburg und Baden Baden habe ich gedöst.

Übrigens habe ich schon die gesamte Fahrt die Beine hochgelegt. Wenn man sich geschickt platziert und bei der Sitzplatzreservierung schon darauf achtet ist hochlegen fast immer möglich. Aber versuch das mal im Flugzeug oder im Auto.

Um meine Venen zu schonen trage ich heute Kniestrümpfe mit Stützfunktion.

Handarbeiten im Zug

Natürlich habe ich heute ein Handarbeitsprojekt dabei. Für unterwegs muss es was kleines Handliches sein. Meine Häkeldecke vom Sommer CAL ist mittlerer Weile so gross das ich sie nicht mitschleppen möchte. Nächste Woche zeige ich Euch mal Bilder von der Decke.

Für diese Reise habe ich Material und Füllwatte für keine „Schweinehunde“ dabei. Eine Bekannte hat 5 kleine Tiere bei mir bestellt. Die Häkelfiguren sind für die Teilnehmer ihres Kurses in dem es darum geht „den inneren Schweinehund schlafen zu lassen“ deshalb ist das passende Maskottchen ein schlafender Schweinehund. Und ich habe die Aufgabe diese für sie zu Häkeln.

Diese Herausforderung finde ich ganz interessant. Eine Anleitung für so ein Tier gibt es natürlich nicht und deshalb fertige ich diese Figuren nach eigenem Entwurf, doof nur das ich meine Aufzeichnungen vom letzten Mal nicht dabei habe. Also habe ich heute morgen dieses Tier „aus dem Kopf“ gezaubert. Dadurch ist er nicht genau gleich wie seine Vorgänger. Aber egal. Das ist Handarbeit, jedes Exemplar sieht ein wenig anders aus.

Auf dieser Reise werden wohl noch so 2-3 von den Tierchen entstehen, ich werde hier meinen Fortschritt zeigen.

Bloggen im ICE

In der ersten Klasse im ICE kann man komfortabel am Laptop arbeiten. Es gibt Tische, Steckdosen und kostenloses WLan das die meiste Zeit gut funktioniert.

Wenn ich diesen Artikel fertig abgespeichert habe werde ich den Computer für ne Weile einpacken und etwas von meinem mitgebrachten Proviant essen. Mehr darüber was ich alles dabei haben könnte findest Du unter meinem älteren Artikel „Proviant für 7 Stunden Zugfahrt“… aber ich sehe schon ich sollte den Artikel überarbeiten oder neu schreiben.

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1000 Teile Raus, Woche 31

Schon wieder Mittwoch und ich will nur ganz kurz ein Lebenszeichen schreiben. Denn ich bin weiterhin dabei bei „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus“ dabei.

Diesen Blogpost verlinke ich wieder in der gleichnamigen Linkparty auf Valomeas Flickenkiste. Aber es ist ein echter „Schnellschuss“ gegen meine bisherigen Texte.

Diese Woche habe ich schlicht keine Zeit um etwas auszusortieren! Am Dienstag hatten wir bei meinem Hauptjob Inventur. Ich arbeite in einem Warenhaus in der Stoffabteilung. Und Meterware zu investieren ist echt viel Arbeit. Wenn Du wissen willst wie das funktioniert habe ich letztes Jahr schon mal über die „Inventur in der Stoffabteilung“ geschrieben.

Haarschmuck den ich verschenken möchte

Obwohl ich keine Zeit habe möchte ich dennoch dafür sorgen das ein paar Gegenstände meinen Haushalt verlassen.

Ich verschenke!

Diese beiden Haarschmuck Teile mit denen ich nicht wirklich klar komme möchte ich verschenken. Ein Haarreif der recht weich ist und eine wilde Lockenmähne wohl nicht halten würde, aber mit Sicherheit drückt er nicht am Kopf. Und ein… hmm wie sagt man. Haarknubbel Eindrehteil? Gedacht ist es wohl um einen Dutt zu fixieren. Aber bei mir hält es nicht weil mein Knoten viel zu klein ist. Ich denke das Teil ist eher was für jemand mit richtig viel und dickem Haar.

Wenn Du an einem oder noch besser an beiden Teilen interessiert bist schreib mir bitte eine E-mail mit Deiner Adresse, dann schicke ich sie Dir gerne zu.

Ich verreise!

Am Donnerstag fahre ich nach Rügen. Ich verbringe gemeinsam mit Fan-Freunden ein paar Tage auf der Ostseeinsel und kommenden Dienstag bin ich schon wieder zurück und muss arbeiten. Es kann also passieren das nächste Woche auch so eine sparsame wird.

Aber ich bin weiterhin dabei!

Zwischenstand?

bist zur Woche 30 waren es 656 Teile raus. Da die beiden Haardinger noch nicht weg sind zähle ich diese Woche nichts dazu und es bleibt bei 656

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