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Heute war bissel „naja“

Herzlich willkommen in meinem Blog. Heute möchte ich Euch abermals berichten was ich heute so erlebt habe. Leider was das heute nicht sonderlich viel.

Heute habe ich lange geschlafen, insgesamt über 11 Stunden. Als ich wach wurde habe ich mich schon etwas über die Uhrzeit gewundert und mich gefragt warum ich sooo lange schlafe. Doch als ich den Rolladen hoch zog wurde es mir klar.

Es hatte geschneit und auf Dächern und Autos waren fast 10cm liegen geblieben. Der Sturm ist vorbei und die Kaltwetterlage ist nun endgültig hier angekommen. Ist Dir schon mal aufgefallen das in den letzten Jahren (10-20 Jahre) es schon fast häufiger an Ostern Schnee hat als an Weihnachten? Vielleicht sollten wir langsam mal die Motive der Weihnachtskarten und Osterkarten ändern.

Und es war eisig kalt, ich hab mich erst mal mit meinem Kaffee und einer Kuscheldecke auf die Couch verkrümelt und dort bin ich die nächsten Stunden hängen geblieben.

Blog bewerben?

Mein Versuch von dort aus meine „Social Media“-Kanäle zu nutzen um Besucher auf meinen Blog aufmerksam zu machen wollte heute Vormittag auch nicht wirklich gelingen. Obwohl ich mich bemüht habe hat mir die Richtige Idee dazu gefehlt. Folglich dümpelt mein Blog heute nur etwas vor sich hin und ich hoffe das Dir wenigstens dieser Text hier gefällt.

Wenn ja, wenn Du jemand bist der gerne immer mal wieder hier rein guckt, dann schreib doch mal einen Kommentar. Ich weis dazu muss man sich einmalig bei WordPress anmelden, aber so eine Anmeldung hat keine weitere folgen für Dich.

Diese Funktion ist nur dazu da, das keine Kommentare Anonym verfasst werden können. Denn immer dort wo jeder unerkannt schreiben kann was er will, tauchen unsachliche Hasskommentare auf.

Wenn Du mir sonst einen großen Gefallen machen möchtest klick doch mal hin und wieder eine der eingeblendeten Werbeanzeigen an. Das hat für Dich kaum folgen und kostet Dich nix. Welche Werbung Dir angezeigt wird darauf habe ich keinen Einfluss, das steuert Dein Browser, je nachdem was Du Dir bisher angeguckt hast. Einziger Nachteil ist, wenn Du eine Werbung für Gelenk-Creme für alte Leute anklickst, bekommst Du zukünftig Werbeeinblendungen mit ähnlichen Artikeln gezeigt.

Für jeden Click auf eine Werbung bekomme ich etwas. Wie viel genau schwankt sehr. Denn die Werte werden jeden Tag neu bewertet. Wenn ich heute viele Clicks erzeuge steigt der Preis für morgen. Jeder Besucher meins Blogs wird nur einmal gezählt, es bringt also nichts wenn Du mehr als einmal der Werbung folgst.

Auf diese Weise wird man nicht reich, ich bin froh wenn ich meine Kosten für die Adresse: „unterwegsistdasziel.blog“ rein bekomme. Gestern habe ich 18 Cent verdient. Ich hoffe das wird bald mal wieder etwas mehr!

War ich heute produktiv?

äh… irgendwie nicht. Ich hatte keinen Bock auf Nähen und auch sonst habe ich nicht sehr viel erledigen können. Doch ich hab endlich zwei von den geplanten Päckchen verschicken können.

Für eine Freundin ein Stoff, den ich ihr per Whatsapp gezeigt und prompt verkauft habe. Es gibt sie wirklich angenehmen einfachen „Kunden“ denen man nur ein Bild zeigen muss und die dann „ja nehm ich“ schreiben. Das ist echt selten, Vielen Dank dafür!

Das zweite Paket ist eine verspätete Osterüberraschung für meine Tante und Onkel… mal sehen ob sie diesen Text lesen …

Pakete frankieren mit der Handy App

Diese beiden Pakete habe ich zuhause selber frankiert. Das habe ich schon öfter gemacht, doch heute habe ich dafür die neue Post/DHL App benutzt. Soll damit schneller und leichter gehen… ja wenn man den Anmelde und Einrichtungsprozess nicht rechnet.

Selber frankieren finde ich angesichts der Situation hier in Lörrach ganz sinnvoll. Unsere Post ist immer voll und man muss lange Schlange stehen. Denn meine nächste Filiale ist gleichzeitig auch noch Postbank. Gerade angesichts Corona möchte ich alles tun um lange Wartezeiten zu verhindern. Wenn ich mein Paket fertig frankiert bringe muss der Mitarbeiter nur ab scannen und mir den Einlieferungsbeleg geben.

Wenn Du das auch probieren willst dann empfehle ich Dir diese Seite .

Mein Spaziergang heute

Viel zu lange hab ich es herausgezögert raus zu gehen. Denn es hat immer mal wieder ein wenig geschneit und es fiel mir schwer mich zu motivieren.

Doch dann nach 15 Uhr bin ich mit meinen beiden Paketen zur Post. Wie erwartet war sehr viel los und ich war froh als ich wieder draußen war. Es ist mir unverständlich das es immer noch Leute gibt, die sich in so einem Laden, der ohnehin schon überlastet und zu voll ist (Letztes Jahr stand dort ein Security und hat nur 3 Personen rein gelassen) unnötig lange aufhalten. Kann man sich da nicht vor dem Laden unterhalten? Muss man zu dritt zum Postschalter gehen???

Erst mal endlich draußen hatte ich auch Lust etwas weiter zu gehen, aber in den Wald wollte ich noch nicht. Mein innerer Schweinehund wollte nicht so weit laufen, also bin ich in eine Straße eingebogen die ich noch nicht kenne.

Uff! Ich wusste nicht das es in Lörrach soo steile Straßen gibt. Der Gehweg hat sogar Stufen. Hier laufen sicher nicht viele Spaziergänger lang, dabei gibt es einiges zu sehen:

neben einer Einfahrt sitzt dieser nette Mann

Darf man das fotografieren?

Die Figur steht zwar auf privaten Grund, aber wer so etwas neben seine Hofeinfahrt stellt, der hat sicher auch nichts dagegen das man es fotografiert. Immerhin ist der junge Mann zeitgemäß gekleidet.

Ich frage mich was er darstellt. Mit der Mütze und der dicken Tasche könnte er ein Zugbegleiter oder Briefträger sein.

Danach bin ich kreuz und quer durch die mehr oder minder steilen Straßen durch das Wohngebiet gelaufen. Überall in den Gärten zeigen sich erste Frühlingsblumen, aber diese gefallen mir besonders:

eine Primel sucht sich den Weg auf einer Mauer
und diese Primel wächst sogar seitlich aus der Mauer heraus!

Nachdem ich bei meinem Rundgang dann doch am Waldrand angekommen bin, bin ich im Wald weiter gelaufen. Je länger ich gelaufen bin umso leichter wurde es. Denn am Anfang musste ich mich so sehr selber in den Hintern treten.

Jetzt war ich schon mal im Wald und es schneite und windete gerade mal nicht. Also ging ich den Waldweg bis zum Salzert.

Dort bin ich dann den Fußweg an der Straße entlang zurück. Ausgerechnet da gabs wieder mal Schnee und Wind aber ich war ja zum Glück sinnvoll gekleidet.

Schrittziel fast erreicht

Mein Schrittziel täglich 10 000 Schritte zu machen habe ich nicht ganz erreicht. Aber ich war gute 2 Stunden an frischer Luft unterwegs.

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Aprilwetter!

Heute am 6. April 2021 war das Wetter April wie er im Buche steht. Mir persönlich hat dieses verrückte Wechselwetter ziemlich auf das Gemüt (und den Kopf geschlagen).

Im Augenblick schneit es mal wieder, oder besser gesagt es herrscht momentan ein starkes Schneegestöber. Aber bis ich diesen Text fertig habe ist bestimmt wieder ein anderes Wetter.

Heute schreibe ich diesen Text im Stehen in der Küche. Denn ich muss nebenbei mein Essen auf dem Herd überwachen. Wie schon mal erwähnt finde ich nur kochen oft viel zu langweilig und warum sollte ich während dessen nicht was produktives tun?

Mit Texte tippen im Stehen habe ich in meinem Lockdown-Tagebuch zum Beispiel Tag 39 mehrfach experimentiert. denn ich habe festgestellt das ordentlich am Schreibtisch sitzen zwar besser ist für meinen Nacken, aber meine Beine das absolut nicht mögen. Heute stehe ich mit dem Bügelbrett und einer Pappschachtel darauf in der Küche. Diese Stellung ist alles andere Ideal und ich möchte das hier nicht zur Nachahmung empfehlen.

Augenblicklich bin ich wacher und fitter als den ganzen Tag. Dieses eigenartige Wetter mit Schneefall und Sonne im Wechsel hat mich heute ziemich fertig gemacht. Um die Mittagzeit hatte ich sogar leichte Kopfschmerzen, aber nachdem kurz darauf der nächste Schneesturm über Lörrach fegte war es wieder vorbei. Ich denke ich bin einfach nur wetterfühlig. Aber ich bin schon ein wenig übervorsichtig, als es mir grad dar nicht gut ging habe ich das Fiebertermometer vor geholt, doch keine Angst es war alles normal.

Spazieren gehen weil es sein MUSS

Trotzdem habe ich es heute geschafft gleich zweimal ausgiebig spazieren zu gehen. Zu verdanken habe ich das eine Freundin, die ich am Sonntag zufällig wieder gesehen habe. Sie hat seit neuesten einen Hund und da ich ja viel Spazieren will, hat sie vorgeschlagen das wir mal zusammen Gassi gehen.

Ihr Hund Carnelo ist nicht der bravste an der Leine, denn er war früher mal Straßenhund in Spanien. Das merkt man vor allem wenn einem andere Hundehalter begegnen. Carnelo hält alle anderen Hunde für Feinde und bellt sie erst mal an… wenn er sie nicht übersieht… mit etwas Weitsicht wechselt man rechtzeitig die Straßenseite und nix passiert.

Carnelo will ständig laufen, stehen bleiben findet er ganz doof. Eine gute Motivation um viele Schritte zu machen.

Ich war mit dem Frauchen von Carnelo heute morgen um 8:30 schon verabredet, da hatte es hier in Lörrach Minus 2 Grad. Zum Glück hatte ich die dicke Winterjacke mit der Kapuze an, denn wir kamen mindestens dreimal ins Schneegestöber. Dazwischen Wind und Sonne. Der einzige dem das Wetter ziemlich egal war, war Carnelo.

Der Spaziergang war dennoch angenehm denn ich hatte mit seinem Frauchen viele Gesprächsthemen und so war ich hinterher überrascht das wir über 5000 Schritte gegangen waren. Alles hier in der Gegend wo ich momentan dauernd rum laufe… nix spektakuläres. In der Freude über das Wiedersehen haben wir uns für die Nachmittags-Gassirunde wieder verabredet.

Ich wollte produktiv sein, also hab ich wieder genäht

Wieder zuhause wollte ich etwas produktives machen und habe mich an die Nähmaschine gesetzt, doch heute wollte es nicht so flutschen, es sind nur zwei paar Handstulpen entstanden. Ich war gar nicht gut drauf und sehr faul.

Handstupen aus rosa Mantelstoff mit farblich passender Spitze

Mit diesem tollen Rosa Stoff hatte ich noch ein paar gute Ideen, aber irgendwie nicht den Schneid um diese umzusetzen… So saß ich die längste Zeit am Handy spielend auf der Couch. Bis das zur Verabredeten Zeit die Nachricht kam „Carnelo schläft noch“ und sein Frauchen beschloss aus einen kleinen Mittagsschlaf zu machen.

Der Hund ist aber gar nicht so doof, bei dem blöden Wetter ist ein Mittagsschlaf eine gute Idee. Also legte ich mich auch ein Stündchen hin. Als ich wieder wach wurde schien die Sonne. Hoch motiviert zog ich mich an und machte mich für den Spaziergang bereit. Bis ich zur nächsten Straßenecke war schon wieder Schneetreiben! Nichtsdestotrotz bin ich Carnelo und Frauchen entgegen.

Diesmal beschlossen wir das ich die meiste Zeit die Leine nehme um auszutesten ob ich eventuell mal alleine mit ihm Gassi gehen könnte. Am Vormittag hat er darauf noch irritiert reagiert aber jetzt ging es schon besser.

Naja es dauerte eine Weile bis ich den Umgang mit der Automatik-Leine drauf hatte. Doch so langsam versteht er was ich von ihm will. Solange kein anderer Hund da ist geht er brav vor mir her und bleibt stehen, wenn ich die Leine arretiere. Ich muss noch ein paar mal mit gehen, aber ich denke das kriege ich hin.

Ich mag Hunde die übertrieben auf Menschen reagieren und mit jedem spielen wollen nicht. So ist dieser gar nicht. Menschen sind ihm meistens gleichgültig. Nur Eichhörnchen nicht… und Carnelo scheint noch nicht kapiert zu haben das er nicht auf den Baum klettern kann.

Frühlingsblumen im Schnee.ui

Auf unserer zweiten Runde sind wir wieder kreuz und Quer durch den Rosenfelspark, den Fussweg Richtung Stetten bis zum Friedhof und wieder zurück. Auch mal durch den Aichelepark, der übrigens immer noch zum Teil Baustelle ist.

Schrittziel erreicht!

Dank der Unterstützung von Carnelo und seinem Frauchen habe ich mein Schrittziel heute trotz Kopfweh und massivem „kein Bock“ erreicht. Und jetzt hinterher habe ich sogar Lust zum Kochen gehabt. Entstanden ist ein riesiger Topf mit Fenchelsuppe, die ich sehr liebe. Einen Teil davon werde ich einfrieren und einen Teller gibt es jetzt gleich!

Vielleicht werde ich deshalb Carnelo demnächst mal „ausleihen“ und mit ihm Gassi gehen.

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Ostermontag

Dieses Osterfest habe ich im Grunde genauso verbracht wie das letzte. Alleine zuhause mit Nähen und Spazieren gehen.

Heute wollte ich ausschlafen, aber ich wurde vom Rolladen der Nachbarin schon um 8 Uhr wach und da ich schon mal wach war, bin ich auch aufgestanden. Naja so halb. Bis nach 10Uhr saß ich nur mit meiner Kaffeetasse und dem Handy faul auf der Couch.

Ach nee ganz so faul war ich gar nicht, ich habe dabei mit dem Laptop meinen Blog bei Facebook „promotet“. Das bedeutet im Detail ich habe in mehreren Facebook-Gruppen gepostet und kommentiert. Dabei kann man sehr viel Zeit vergeuden, aber wenn man zur richtigen Zeit in der richtigen Gruppe das richtige Thema anschneidet kann das zahlreiche Blogbesucher bringen. Doch um das zu finden muss man viel Zeit investieren.

Blogbeiträge bewerben

Über das Thema habe ich schon viel gelesen, aber ein allgemeingültiges Erfolgsrezept gibt es gar nicht. Für meinen Blog „unterwegsistdasziel“ habe ich herausgefunden das es sich immer wieder lohnt Lörrach Themen in verschiedenen Lörrach-Gruppen zu bewerben. Aber da ist der richtige Zeitpunkt sehr wichtig. Vorletztes Jahr (vor der Pandemie) war mein Artikel „Ausflugsziele rund um Lörrach die nichts kosten“ diesbezüglich am erfolgreichsten. Ich habe gelernt das es sich besonders am Wochenende und an Feiertagen morgens lohnt auf diesen zu verweisen.

Letzte Woche habe ich eine neue „zeitgemäße“ Auflage dieses Artikels veröffentlicht. Darin liste ich Ausflugsziele die trotz Corona-Auflagen machbar sind auf. „Ausflugsziele in und um Lörrach die kontaktfrei sind“ kam diese Woche gut an. Doch zum heutigen Feiertag wollte ich nicht schon wieder mit dem gleichen kommen. Deshalb habe ich mir heute morgen den „Waldlehrpfad“ herausgepickt. Das hat heute mal gut funktioniert.

Aber es ist bei weitem nicht so das solche Werbemaßnahmen wirklich fruchten. Im Grunde geht es darum jeden morgen wieder neu zu erschnüffeln „was konnte heute die Leute interessieren?“.

Was habe ich heute gemacht?

Nachdem ich keine Lust mehr auf Computer hatte bin ich in die Küche an die Nähmaschine. Dort hatte ich noch mehrere Zuschnitte für Handstulpen liegen und ich hab heute insgesamt 6 Paare fertig gestellt.

Da ich schon zwei paar Handstulpen mit diesem blauen Mantelstoff (Wollgemisch) fertig hatte, wollte ich ein wenig experimentieren. Diese dehnbare Spitze stammt von einem Kleid das ich zerschnitten habe weil es mir viel viel zu klein ist. Leider hatte ich es beim Versuch es trotzdem anzuprobieren an einer Stelle zerrissen also konnte ich es nicht weiter schenken. Doch jetzt konnte ich das kaputte Kleid doch noch für was sinnvolles nutzen.

Selbst das Futter des Spitzenkleides habe ich mit verarbeitet. Diese Handstulpen sind also zu zwei Drittel „Upcycling“.

Mein Spaziergang heute

Nachdem ich keine Lust mehr auf nähen hatte, habe ich mich angezogen und bin los gegangen. Aber ich muss zugeben heute fiel es mir echt schwer mich zu motivieren. Am liebsten wäre ich faul auf der Couch geblieben… aber laufen…. keine Lust und wohin denn… Echt mühsam wenn man kein genaues Ziel hat.

Ich hab mich entschlossen Richtung Süden nach Stetten zu gehen, zuerst noch ziellos, doch dann ist mir eingefallen das ich mir ja mal den „Naturentdecker-Garten“ näher angucken, da gibts jetzt sicher mehr zu sehen als im Winter als ich ihn das erste Mal gefunden habe. Dieser Garten ist eine Initiative von Anwohnern und soll Kindern und Jugendlichen verschiedene Pflanzenarten und Insekten näher bringen. Ich werde in den kommenden Tagen darüber ausführlicher schreiben.

Aber der Weg dahin fiel mir schwerer als sonst, ich hatte sooo keine Lust zum laufen und dann dieser sch… Heuschnupfen. Direkt neben dem Garten brühen zahlreiche wunderschöne Bäume und Büsche… aber auf irgendwas davon bin ich allergisch! Ich habe mich nicht sehr lange dort aufgehalten… weil Nase Putzen meine Hauptbeschäftigung war.

Ungewöhnliche Gartendekoration

Auf dem Weg dorthin ist mir eine ungewöhnliche Garten-deko aufgefallen, die ich Euch unbedingt zeigen möchte:

Je nachdem mit welchen Gerät Du das Bild jetzt anguckst, kannst Du es vielleicht nicht sofort erkennen. Der rote Vogel in der Mitte ist erhängt… er hat einen dicken Strick um den Hals und auch einen dementsprechenden Gesichtausdruck. Ich weis zwar nicht warum man sich dieses Motiv in den Vorgarten stellt, aber originell ist es auf jeden Fall.

Später bin ich bei der evangelischen Johanneskirche unter der Bahnlinie hindurch zur Dammstrasse und schließlich zur Wiese (Fluss) gelaufen. Die Sonne schien zwar, aber es blies ein kalter Wind so das ich die Jacke wieder anziehen musste.

An der Wiese, unweit der Grillstelle hab ich dann das dickste Osterei überhaupt entdeckt:

ups das Bild ist Seitenverkehrt. Ich habe vergessen das Selfie zu spiegeln…

Da es weder bunt noch schön ist und auch irgendwie zu schwer aussieht habe ich es einfach liegen lassen. Nicht liegen lassen habe ich die zahlreichen Papieraschentücher die ich heute verbraucht habe. Gefühlt an jedem Mülleimer habe ich beide Jackentaschen mit vollen Händen geleert. Der Heuschnupfen war heute echt wieder massiv und ich hoffe das das angekündigte Regenwetter mir Erleichterung verschafft.

Der Heuschnupfen mach mich fertig

Wieder zuhause angekommen musste ich mich erst mal etwas ausruhen. Und dann ging es nochmal eine Runde an die Nähmaschine. Diesmal Handstulpen in Pink

Handstulpen aus Wollgemisch mit Baumwolle gefüttert.

Die nächsten Tage gibts noch Handstulpen, bis die Schachtel voll ist. Dann werde ich sie vor Motten sicher verpacken und im Herbst will ich die Stulpen dann auf Hobbymärkten oder dem Weihnachtsbasar anbieten. Denn irgendwann muss so etwas ja wieder möglich sein.

Selbstverständlich kannst Du solche Handstulpen/Armstulpen auch jetzt noch bei mir erwerben. Schreib mir dazu einfach eine Nachricht.

Schrittziel fast erreicht

Wie angedroht langweile ich Euch hier wieder mit meiner Schrittanzahl. Jedoch nur an meinen freien Tagen. Diese Woche habe ich davon allerdings richtig viele. Ich muss nur Freitag und Samstag arbeiten. Nächste Woche habe ich dann Urlaub (leider kann ich ihn nicht verschieben)

Ich hab die Zehntausend ganz knapp nicht geschafft, und ich war danach echt ko. Das liegt vor allem am Heuschnupfen. Ich hoffe das dieser in paar Tagen besser wird.

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Der Herr ist auferstanden

Heute ist Ostersonntag. Aber wie schon letzte Ostern habe ich niemanden Besucht und keinen Besuch erhalten. Ich habe den ganzen Tag das gemacht wozu uns unsere Bundeskanzlerin mal wieder aufgefordert hat, meiden Sie Kontakte und bleiben Sie zuhause.

Aber dennoch habe ich diesen Tag anders begonnen wie all die Tage während dem Lockdown. Ich bin recht zeitig aufgestanden und gestern deswegen sogar früher zu Bett.

Nach dem Duschen und chic machen bin ich schon vor neun Uhr los auf einen ausgiebigen Spaziergang. Diesmal nicht in Jeans und Wanderschuhen sondern im eleganten Kleid.

Dabei hatte ich eine große Tasche mit meinem Laptop sowie mehrere Stücke Straßenkreide. Den Laptop hatte ich dabei weil ich eine Freundin besuchen und sie zur Teilnahme am Zoom-Gottesdienst überreden wollte. Leider hat dies nicht geklappt, da sie Besuch hatte. So habe ich leider das Gerät umsonst spazieren getragen. Von unterwegs alleine an dem Zoom-Gottesdienst teilnehmen funktionierte leider nicht, weil der Laptop einen defekten Akku hat und nur noch am Netzteil funktioniert.

Spaziergang nach Lörrach Stetten

heute morgen war es noch kühl aber wunderschöner Sonnenschein. Ich war froh das ich noch die Winterjacke dabei hatte. Mein Weg führte mich über Umwege nach Lörrach Stetten. Für diesen Weg den ich sonst in etwa 20 Minuten schaffe hatte ich eine Stunde eingeplant, denn ich hatte unterwegs etwas außergewöhnliches zu tun.

Ich habe bei einem sogenannten „stillen Flashmob“ mitgemacht. Verschiedene Christliche Gemeinden haben dazu aufgerufen am Ostermorgen die „frohe Botschaft“ mit Kreide auf die Gehwege zu schreiben.

Diese Aktions gab es schon vor zwei Jahren, und bisher hatte es mich nie gereizt da mit zu machen, weil ich dachte das beachtet sowieso niemand. Doch letztes Jahr im ersten Lockdown sind mir das erste Mal ein paar solcher Schriftzüge aufgefallen. In einer Zeit wo „Spazieren gehen“ die einzige Unternehmung ist die man machen kann bekommen solche Aktionen viel mehr Wirkung.

Deshalb habe ich mir dieses Jahr extra einen Eimer mit Straßenkreide gekauft. Das kostet nicht die Welt und den Rest schenke ich den kleinen Mädchen meiner Cousine. In der aktuellen Situation, wo keine Gottesdienste oder gar Evangelisations-Veranstaltungen stattfinden können, sind Buchstaben auf dem Asphalt die einzige Möglichkeit die Menschen zum Nachdenken über Gott und Glauben anzuregen.

Der Herr ist erstanden

wie das berühmteste evangelische Osterlied „der Herr ist erstanden“

Am Anfang habe ich „Der Herr ist erstanden“ geschrieben, aber nach paar Schriftzügen bin ich zu „Jesus ist auferstanden“ übergegangen. Obwohl die Bedeutung die gleiche ist. Aber ich fürchte das es viele Mitmenschen gibt die das Wort erstanden nicht mehr kennen oder vielleicht nicht wissen wer mit „Der Herr“ gemeint ist.

Und genau diese Leute, die nicht aktive Kirchengänger sind und mit Glauben nicht viel am Hut haben wollen wir damit erreichen. Viel zu viele Menschen wissen gar nicht mehr was wir an Ostern eigentlich feiern. Aus diesem Grunde gibt es solche Videos:

Wie viele Schriftzüge ich geschrieben habe, hab ich nicht gezählt, und längst nicht alle fotografiert. Aber ich war erstaunt wie schnell die Kreise leer ist. Eine Kreide reichte gerade mal für 3-4 Schriftzüge. Das ganze in mehren Farben zu machen hab ich versucht zu verhindern, hab ich nur einmal gemacht und sah nicht gut aus.

Eigentlich war ich schon wieder auf dem Heimweg und wollte aufhören. Doch dann sah ich diesen kaputten Buddah am Wegrand. Da MUSSTE ich einfach daneben schreiben, das unser Gott nicht kaputt geht wie diese zerschlagene Statue.

Ein paar mal wurde ich doof angeglotzt und zweimal hat jemand von weitem geguckt was ich da mache und ist dann zielstrebig vorbei gelaufen um zu lesen was ich geschrieben habe. Aber keiner hat mich angenörgelt oder so.

Die coolste Begegnung hatte ich mit zwei Radfahrern. Ich bückte mich gerade unelegant, um zu schreiben. Das sah sicher komisch aus, eine Frau im schicken Kleid und mit zwei Taschen bückt sich um auf dem Boden zu malen… die beiden schienen aber von dem Flashmob zu wissen, noch bevor sie lesen konnten was ich da schreibe riefen sie mir „Amen“ zu! Das hat mich gefreut. Leider habe ich keine anderen Schriftzüge gefunden, aber ich bin mir sicher es gibt noch weitere in Lörrach.

Wunderschöne Blütenpracht

Auf dem Rückweg bin ich an wunderschön blühenden Obstbäumen vorbei gekommen. Ganz in der Nähe des Lörracher Waschhauses über das ich schon mal geschrieben habe.

Hier ein paar Detailfotos:

Man muss nicht unbedingt ins Eggenertal oder nach Fischingen um Kirschblüten zu fotografieren. Diese Bilder sind von heute, wie weit die Blüten im Eggenertal sind kannst Du hier erfahren.

Zugegeben die Blüten ähneln denen von Vorgestern sehr. Aber diese sind weit größer und ich bin mir ziemlich sicher das es sich um Kirschbäume handelt. Diese Bäume wachsen nur wenige Meter von Hieber oder McDonalds entfernt, vielleicht hast Du ja auch mal Lust sie Dir anzusehen.

Am Nachmittag war ich dann faul zuhause, ich habe sogar ein Mittagsschläfchen gemacht und endlich mal wieder ein wenig genäht.

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Karfreitag und Samstag

Als erstes muss ich mich bei den treuen Lesern die auf meine täglichen Berichte warten entschuldigen. Gleich zwei Tage nacheinander habe ich einfach mal was anderes gemacht.

Aber ihr sollt trotzdem wissen wie es mir ergangen ist.

Karfreitag

Den Feiertag habe ich erst mal ausgeschlafen. Denn der Arbeitsalltag strengt mich doch etwas an. Nein das ist keine Corona Spätfolge, sondern völlig normal. Schließlich habe ich drei Monate lang keinen normalen Rhythmus gehabt und jetzt erst seit wenigen Tagen wieder.

Nicht das die eigentliche Arbeit momentan sonderlich stressig ist. Es ist viel mehr das drum herum das noch ungewohnt ist. So zum Beispiel den ganzen Tag die gleichen Schuhe tragen… während dem Lockdown hatte ich die paar Stunden zum spazieren die Straßenschuhe an aber sobald ich wieder zuhause war hab ich sie ausgezogen. Genauso die Kleidung… alleine zuhause kann man sich umziehen wenn man das möchte und nun wieder den ganzen Tag chice Klamotten.

Nachdem ich lange ausgeschlafen habe, habe ich meinen alten Blogpost vom August 2019 „Ausflugsziele rund um Lörrach die nichts kosten“ als Vorlage benutzt und daraus „Ausflugsziele rund um Lörrach die kontaktfrei sind“ gebastelt. Logisch sind das zum Teil die gleichen Orte, über die ich zum Teil auch schon geschrieben habe. Aber jetzt habe ich die Liste erweitert und aktualisiert und vor allem den unter dem Punkt „Geht das während Corona?“ beleuchtet.

Nachdem ich den Artikel fertig hatte habe ich ihn gleich mal in ein paar Facebook-Gruppen geteilt und dort eine ungeplante Diskussion entfacht. Mir war vorher nicht klar das der Tierpark Lange Erlen momentan von deutschen nicht besucht werden darf. Ups die Information das ein Zoobesuch eine 14 Tägige Quarantäne zur Folge hat habe ich selbstverständlich jetzt mit in den Text integriert.

Spaziergang am Nachmittag

Erst weit nach 14 Uhr bin ich dann los zum Spaziergang, wieder mit dem Ziel etwa 10 000 Schritte zu erreichen. Dieses Vorhaben hat mir während des Lockdown gut getan und deshalb werde ich an diesem täglichen Ziel festhalten. An allen Tagen an denen ich nicht arbeite will ich mindestens so viel Laufen.

Aber am gestrigen Freitag habe ich mein Schrittziel nicht erreicht, denn der Heuschnupfen hat mich sehr gequält. Schon am Vormittag auf der Couch hatte ich eine Packung Taschentücher verbraucht. Und draußen bei wunderschönen Sonnenscheinwetter wurde es noch schlimmer.

Während dem Laufen habe ich ausgetestet ob es weniger wird wenn ich die FFP2 Maske trage (obwohl ich alleine unterwegs war). Die Maske bringt rein gar nichts außer Stress , denn wenn ich niesen muss sucht die eine Hand das Taschentuch und die andere nimmt die Maske runter. Und das möglichst ohne die Brille runter zu werfen. Heuschnupfen und Maske ist eine schlechte Mischung. Denn einfach in die Maske niesen ist keine gute Idee… Denn das was da raus kommt verteilt sich überall auf der Innenseite und das ist mehr als ekelig. Oder möchtest Du Deinen Rotz im Gesicht hängen haben?

Teetrinken bei einem Bekannten

Mit dem Bekannten der an der Wiese wohnt war ich zum Teetrinken verabredet. Diesmal hab ich ihn nicht überrascht sondern er hat mir dem Besuch gerechnet und hat sogar einen kleinen Snack vorbereitet. Da es angenehm warm war und die Sonne auf seinen Freisitz scheint, hatte er den Tisch dort gerichtet. Aber mit meinem Heuschnupfen war es mir dann irgendwann zu viel und ich bin in die Wohnung geflüchtet.

Der Bekannte war schon ganz besorgt um mich weil er meinte ich sehe nicht mehr gesund aus… gerötete und geschwollene Augen und um die Nase schon wund vom dauernd Taschentuch benutzten.

Erst auf dem Heimweg, als schon ein etwas frischerer Wind auf kam wurde es besser. Auf dem Heimweg habe ich ein paar Fotos von einem Busch am Wegrand gemacht:

wenn ich richtig gegoogelt habe, dann handelt sich es hierbei um Schlehen

Seit gestern Abend nehme ich jetzt das Heuschnupfen Mittel morgens und abends. Und siehe da… heute ging es mir viel viel besser!

Ostersamstag der keiner ist

Heute habe ich normal gearbeitet. Nun ja was man normal nennen kann. Gewöhnlich ist der Ostersamstag ein recht starker Verkaufstag. Früher war da immer die Stadt voll und wir haben viel verkauft.

Nicht so dieses Jahr… Ich hatte den Eindruck es war noch weniger los als unter der Woche. Nur wenige Kunden im Haus. Die Kunden die da waren haben auch gekauft und sich gefreut das wir Verkäufer richtig viel Zeit haben. Aber kam vergleichbar mit den Samstagen vor Corona!

Der Heuschnupfen hat mich im Laden in Ruhe gelassen und ich musste nur selten mal schnell ins Lager rennen um die Nase zu putzen. Denn solange Kunden in meiner Abteilung sind nehme ich die Maske nicht runter.

Außer eine Ausnahme!

Ich hatte zwei Gehörlose Kunden. Ein Mann und eine Frau, die Frau hatte sich Stoff ausgesucht und hatte diesen schon auf den Schneidetisch gelegt. Wie gewohnt fragte ich sowas wie „haben Sie was schönes gefunden?“ aber keine Reaktion. Dabei dachte ich mir erst nichts, nicht immer kriegen die Kunden mit wer mit wem redet.

Doch als der Mann näher zum Tisch kam sprach ich ihn auch an, und er deutete nur auf die Frau, die noch bei den Kurzwaren schaute. Ich wollte ihr zurufen „wieviel möchten sie?“ doch der Mann gab mir mit Zeichen zu verstehen das sie nichts hört. Und er wohl auch nicht, denn die beiden sprachen in Gebärdensprache miteinander. Nur wenn sie mir irgendwas deuteten machten sie ein paar Laute.

Normalerweise verstehen mich Gehörlose weil sie mir von den Lippen lesen. Mit Maske haben sie dazu ja keine Chance. Ich überlegte kurz wie ich mit der Frau kommunizieren könnte. Sie hatte sich zwei Kinderstoffe ausgesucht, einen mit Streifen und einen mit Teddybären.

Ich nahm einen Zettel und malte paar streifen und ein Fragezeichen und darunter einen Teddykopf mit Fragezeichen. Den Zettel und einen Kugelschreiber streckte ich in ihre Richtung. Sie lachte und deutete mir 1 und 1. Ich hob kurz die Maske hoch und sagte deutlich „ein Meter“ und sie deutete ja.

Als ich die Stoffe geschnitten und ausgezeichnet ihr über den Tisch (sie stand hinter der Plexischeibe) nahm ich die Maske kurz ab, sie verstand sofort das ich was sagen will und ich sagte „Vielen Dank und Frohe Ostern“. Alle beide haben sich sehr über diese Geste gefreut.

Vermutlich ein Schlehenstrauch , wenn Du es besser weißt, dann sag mir doch bitte bescheid.

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Erster April 2021

Heute werde ich hier nicht berichten was ich heute gemacht habe sondern einfach mal eine nette Auswahl an Nachrichten die ich heute entdeckt habe:

Karls Erlebnisdorf

Die Karl’s Tourismus GmbH ist ein Betreiber von Freizeitparks sowie ein Erzeuger von landwirtschaftlichen Produkten. Darunter gibt es auch zwei „Erdbeerhöfe“, und dies wurde zum Anlass genommen für eine völlig neue Züchtung Erdbeeren mit Schokoladengeschmack zu werben.

Diese Meldung verbreitete die Firma auf der eigenen Facebookseite:

die Schwarzen Erdbeeren schmecken nach Schokolade

Neue Pizzasorte

Angeblich eine Zusammenarbeit von Dr.Oetker und dem Cartoonist Ralph Ruthe. Sein beliebtes Motiv der Biber ziert mit einem Toten Döner den Pizzakarton der Ruthe-Edition Geschmackstichtung „Döner Vegan“. Leider geht von der Abbildung nicht hervor ob es sich bei dem Fleischersatz um Holzstücke handelt…

Neue Knäckebrotsorte

Die Firma Wasa macht Werbung für eine neue Knäckebrot Sorte. Die Sorte „Silent Crisp“ sei knusprig aber nicht hörbar… Den Werbefilm dazu zeigen sie nicht auf der eigenen Facebookseite sondern es wurde eigens dafür eine Werbung geschaltet. Leider kann ich den Clip hier nicht verlinken.

HCRB

Doch nicht nur die Lebensmittelbranche nutzt den ersten April um mit unsinniger Meldung auf sich aufmerksam zu machen. Sondern auch andere Branchen. So auch der HCRB… was ist denn das?

HCRB ist der Hängegleiter Club Regio Blauen. Für alle Ortsfremden muss ich hier mehr erklären. Der Blauen ist ein Berg im Südschwarzwald und dort Starten regelmäßig „Gleitschirmflieger“. So nennt sie der Volksmund. Offensichtlich ist Hängegleiter der Korrekte Ausdruck dafür. Wenn Dich das näher interessiert dann guck doch mal auf der Webseite des HCRB vorbei.

Jemand vom HCRB hatte die Idee die Nachricht zu verbreiten das aufgrund der Corona-Bestimmungen die Wanderwege in der Blauenregion nur noch in einer Richtung begangen werden dürfen. Unter der Meldung „Wanderwege auf den Hochblauen werden aufgrund des hohen Personenaufkommens im Waldgebiet nun als „Einbahnzustieg und Abstieg“ ausgeschildert“ wird eine Karte voller Einbahnstraßen Schildern gezeigt. Klar das es sich wohl um einen Aprilscherz handelt wird es erst wenn man den Hinweis das die Laufrichtung an geraden und ungeraden Tagen unterschiedlich sein soll.

Also ich würde sagen super Idee, ohne die Meldung hätte ich nicht gewusst was HCRB ist.

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Mittwoch 31. März 2021

Leider hat das gestern nicht mit dem täglich berichten funktioniert. Ich war gestern Abend ko und hatte schlicht keine Lust zum schreiben.

Meine Idee war das stattdessen heute Morgen zu machen, aber da ich wieder erwarten nicht um 11 Uhr sondern schon um 9 anfangen musste, habe ich das zeitlich nicht geschafft.

Jetzt erst mal zum gestrigen Tag:

Mit Mutter zum Impfzentrum in Freiburg

Meine Mutter ist 82 Jahre alt und hat sehr große Angst vor Corona. Deshalb war ihr sehnlichster Wunsch sich möglichst schnell impfen zu lassen. Nicht nur zu ihrer eigenen Sicherheit, sie sah es dies auch als ihre Pflicht an, denn sie wurde in einem Brief von der Bundesregierung dazu eingeladen. Ein ähnlicher Brief kam auch vom Land.

Meine Mutter wohn in Müllheim und dort gibt es fußläufig von meiner Mutter entfernt ein Kreisimpfzentrum. Doch dort ist kein Termin zu kriegen. Ob dort überhaupt geimpft wird ist mir nicht so ganz klar… jedenfalls kenne ich niemanden der dort bereits geimpft wurde.

Meine Schwester hat sich um einen Impftermin für meine Mutter bemüht und die einzige Möglichkeit die sich zeigte war Freiburg.

Um mit meiner Mutter dort hin zu kommen habe ich mir von Freunden ein Auto geliehen. Herzlichen Dank dafür! Denn mit Leihwagen wäre das schon ganz schön ins Geld gegangen. Da mir eine Bekannte die mit ihrer Mutter bereits die zweite Impfung dort abgeholt hat erzählt hat das dort alles riesig ist und die Wege sehr weit sind habe ich mir von ihr einen Rollstuhl ausgeliehen.

Als ich meiner Mutter das erzählte,wehrte sie erst mal ab, sie bräuchte keinen Rollstuhl, denn sie könne ja selber laufen… sie wollte auf keinen Fall das ich sie wie eine Behinderte herum schiebe.

geliehener Rollstuhl war ein Segen!

Doch als wir bei der Messehalle ankamen und sie diesen riesigen Parkplatz sah verstand sie warum ich das Teil mit gebracht hatte.

Wir waren fast eine ganze Stunde zu früh da. Eine Stunde vor Einlass standen bereits über 100 Senioren vor der Halle Schlange. Meine Mutter war schon ganz hibbelig und aufgeregt und meinte wir müssen uns unbedingt gleich anstellen.

Doch ich hatte ein klares Argument warum wir noch am Auto bleiben sollten… Eine Kanne frischen Kaffee und Gebäck. So ein Picknick auf dem Parkplatz in der Sonne war ihr dann doch lieber als mit den anderen Leuten Schlange zu stehen. Doch knapp 30 Minuten vor ihrem Termin konnte ich sie nicht mehr aufhalten. Sie wollte zum Halleneingang. Mittlerer Weile war die Schlange fast so lang wie die gesamte Front der riesigen Messehalle.

Ich hatte geschafft sie zu überreden in den Rollstuhl zu sitzen und nun schob ich sie vorbei an der gaaaaaanz langen Schlange bis zum Ende (wir mussten von dieser Seite kommen da hier der Zugang ebenerdig war). Die Leute in der Schlange guckten etwas neidisch. Viele von ihnen konnten fast nicht mehr stehen. Man bedenke das es sich meist um über 80 jährige Personen handelte. Wer einen Rollator mit hatte saß schon längst da drauf.

Ich flüsterte meiner Mutter zu „na? merkst Du was?“ und sie „ja… mindestens die Hälfte der Leute da ist neidisch auf meinen Sitzplatz“. Spätestens als die Schlange in Bewegung kam war sie total dankbar für den Rollstuhl.

Denn gerade „stop and go“ auf Kommando wäre absolutes Gift für ihre schmerzende Hüfte. Sie kann weder lange gehen noch lange stehen. Und beides im Wechsel wenn dann auch noch Leute hinten dran warten geht gar nicht.

Gehbehindert ist nicht das schlechteste

In der Halle wurde die Warteschlange in mehrere Schlangen aufgeteilt. Und es gab eine Extralinie für Gehbehinderte mit Rolli oder Rollator. Fast an jeder Station kamen die Rollis schneller voran als die Gehenden. Später erkannte ich warum… Nicht alle Impfstationen hatten breit genuge Eingänge und deshalb mussten die Rollifahrer in bestimmte Kabinen.

Nach etwa 1.5 Stunden war alles vorbei und erledigt. Für meine Mutter war das ein total aufregendes und kräfteraubendes Event. Für die meisten anderen Senioren. Ich fand das ganze eher eine interessante Erfahrung. Aber vor allem habe ich schon über ein Jahr lang nicht mehr so viele Menschen auf einem Haufen gesehen. Das war echt mal angenehm.

Die Messehalle hat mich sehr stark an die in Offenburg erinnert, wo ich im Januar 2020 beim Chor-Musical „Martin Luther King“ mitgewirkt habe. Boah es kommt wir vor als sei das schon ewig her… Damals als noch Tausende Menschen zu einer Aufführung kommen durften…

meine Mama happy und erleichtert nach dem Pieks

Dieses Bild habe ich im Wartebereich nach der Imfpung gemacht, sonst war es schwierig Bilder ohne fremde Leute im Bild zu machen. Meine Meinung nach war es gut organisiert und man fühlte sich sicher und gut informiert. Für Menschen wie meine Mutter war allerdings die Größe ein großer Stressmoment. Sie war sehr froh das ich sie immer dort hin geschoben hab wo sie hin sollte.

Ich werde die kommenden Tage noch einen separaten Post über das Zentrale Impfzentrum in Freiburg schreiben.

Und was war heute?

Heute war ich ganz normal arbeiten. Wegen Lockdown und Corona war dies erst der 6. Arbeitstag in diesem Jahr. Dementsprechend bin ich noch nicht so ganz im Rhythmus. Ich muss mir noch genau überlegen wie ich das mit dem Schreiben mache an Arbeitstagen. Aber ich denke es wird selten vor 21 Uhr fertig sein.

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Montag 29. März 2021

Heute hatte ich frei. Also ich bin gesund und arbeitsfähig und mein Arbeitsplatz ist wieder normal geöffnet. Aber da wir momentan 20% Kurzarbeit machen, habe ich ungewöhnlich viele freie Tage.

Heute morgen bin ich trotzdem zeitig aufgestanden und eigentlich hatte ich vor gleich morgens zu Postfiliale in Lörrach Stetten zu gehen um mein Paket abzuholen.

Denn meine Filiale wo normalerweise meine Pakete landen wenn ich nicht zuhause bin ist wegen einem Corona-Fall geschlossen. Die Post hat kurzer Hand alle Mitarbeiter der Filiale gleichzeitig in Quarantäne geschickt. Mehr dazu beim Verlagshaus Jaumann.

Doch dann gab es überraschend was zu sehen.

Ich saß noch gemütlich bei meinem Kaffee da wurde ich auf eine ungewöhnliche Geräuschkulisse aufmerksam. Ein LKW oder ähnlich großes Fahrzeug hielt längere Zeit vor meiner Haustüre. Dann setzte es zurück und wieder vor… Als ich dann endlich mal zum Fenster ging weil mir das komisch vor kam erkannte ich einen Riesigen Kranwagen der offensichtlich versuchte gegenüber einzuparken.

An der anderen Straßenseite standen schon seit Tagen provisorische Parkverbotsschilder. Ein PKW war aber innerhalb dieses Bereiches geparkt und deshalb kam dieser riesige Spezial-Wagen nicht in die Parklücke.

Ausgerechnet als er halb schräg die ganze Breite der Straße blockierte kam auch noch ein Linienbus. Wieder musste der Kranwagen hin und her rangieren um so viel Platz zu schaffen das der Bus vorbei kam… Der Bus fuhr mit einem Rad auf dem Gehsteig und verfehlte das Haltestellenschild nur um wenige Zentimeter.

Kaum war diese Situation gelöst kam von der anderen Seite der große Penny-Laster. Diesmal quetschte sich der Kranwagen so nah an die geparkten Fahrzeuge das mehre Handwerker den Abstand überwachten.

Nachdem auch diese Situation gelöst Ratlosigkeit bei allen Beteiligten, es wurde Telefoniert und Diskutiert. Kurz darauf klingelte einer der Handwerker bei mir ob das mein Auto sei das im Weg steht oder ob ich wüsste wem das gehört. Aber da konnte ich nicht helfen.

Egal wie, das passt nicht!

Egal wie gut der Fahrer mit dem Fahrzeug umgehen kann, das kriegt er in die durch den Falschparker zu kurze Lücke, nie rein.

Ich hab schon damit gerechnet das jeden Moment der Abschleppwagen kommt… Doch dann kam ein Junger Mann gerannt und fuhr den Wagen weg. Aber ich denke er bekommt trotzdem Ärger. Das hin und her ging nun schon länger als eine halbe Stunde.

Ich beschloss etwas später zur Post zu gehen, denn ich wollte unbedingt wissen was dieser riesige Kran hier vor hat.

Als das störende Auto endlich weg war konnte der Kranwagen richtig platziert werden. Der Gehweg wurde komplett gesperrt und während des gesamten Einsatzes waren mindestens zwei Männer auf der Straße um gegebenenfalls den Verkehr zu regeln. Zum Glück ist hier eine Einbahnstraße und nur Linienbusse und Taxen dürfen von der anderen Seite rein fahren.

Mit dem Korb des Auslegers fuhren letztlich nur zwei Personen hoch. Das eine der Kranführer und das zweite ein Handwerker der Firma Lorenz, der die ganze Arbeit oben auf dem Dach gemacht hat.

bei ihrem ersten Aufstieg war mir nicht so ganz klar wo sie genau hin wollen

Das war wohl erst mal ein Test um heraus zu finden ob sie aus diesem Winkel auch wirklich an die gewünschte Stelle kommen. Ziel ist der Schornstein auf diesem Bild (oben) unter dem Korb. Um da dran zu kommen muss der Arm des Krans aber erst über die Fenstergaube und dann wieder runter. Und das alles ohne das der Arm die Kante des Dachs berührt.

Und dann mit Material

Als klar war das es so funktioniert brachten die anderen Arbeiter das benötigte Material herbei. Die beiden Männer im Krankorb hatten echt Mühe alles unter zu kriegen…

zwei Männer und ganz viele Rohre

Diese weißen Rohre wurden von oben in den Schornstein gelassen, und zuvor auf dem Dach nach und nach zusammen gefügt. Damit dies möglich war, wurde das Rohr nach und nach „abgeseilt“.

Das war echt interessant wie aufwändig so etwas ist. Normal würde man denken das wäre vielleicht von unten her einfacher… aber geht ja gar nicht, weil die langen Bauteile ja nicht am Stück in den Kamin rein geschoben werden können. Das geht ja nur von oben. Unten im Gebäude ist ja nicht genug Platz um so ein Teil durch die Öffnung zu bekommen.

Rohrelemente werden in den Kamin eingeführt. Rechts unten sieht man das Seit mit dem sie Abgeseilt werden.

Die ganze Prozedur dauerte über zwei Stunden. Selbstverständlich bin ich nicht die ganze Zeit am Fenster gestanden. Aber immer mal wieder. sowas sieht man ja schließlich nicht alle Tage.

Zuletzt wurde dem Schornstein eine silberfarbene Spitze aus Edelstahl verpasst. Aber das es jetzt Schornsteine aus Kunststoff gibt war mir echt neu. Leider weis ich nicht was für eine Heizungsanlage dort eingebaut wurde.

Als der Kran wieder weg war bin ich dann zur Post gegangen und habe nun endlich mein Paket mit dem neuen Buch von Nino de Angelo. Jetzt mache ich Feierabend und lese noch etwas darin. Mal sehen ob ich die kommenden Tage darüber berichten werde.

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Sonntag 28.März

Heute Nacht bin ich mal aufgewacht weil mir zu warm war. Sofort stieg die Angst in mir hoch ich könnte wieder Fieber haben…

Doch als ich aus dem Schlafzimmer kam sah ich schon was los war… durch das Küchenfenster so eigenartig helles Licht. Es war Vollmond! Das habe ich hin und wieder wenn es bei Vollmond wolkenlos ist das ich wach werde und mir dann einfach nur heiß ist. Meistens hilft es mit den nackten Füssen über die kalten Kacheln in Bad und Küche zu gehen und etwas kaltes zu trinken und dann kann ich wieder schlafen. So auch heute Nacht.

Am morgen hatte ich mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt, weil ich vor dem Zoom Gottesdienst meinen Blogpost schreiben wollte und genügend Zeit haben wollte. Ich stand auf, startete die Kaffeemaschine und ging dann ins Wohnzimmer an mein Handy… hääää? 8:05 Uhr??? Könnte ich so müde sein das ich zum Aufstehen und Kaffee machen ne Stunde brauche? Doch wieder Fieber???

Ach nee… Zeitumstellung. Doch sicherheitshalber habe ich dennoch Fieber gemessen und ich hatte 36.1. Alles in Ordnung

Endlich wieder ein Blogpost über eine Reise

Den geplanten Blogpost konnte ich nicht vor dem Gottesdienst fertig stellen, aber das meiste habe ich schon vorher geschrieben und den Rest dann danach. Entstanden ist „Hausen im Wiesental“. Diesmal habe ich mir echt viel Mühe gegeben und einige Hintergrundinformationen gegoogelt sowie weiterführende Links gesetzt.

Als der Artikel fertig wollte ich gerne raus in die Sonne. Spazieren und am liebsten mit jemand nettem im Garten sitzen und quatschen… Wie gut das ich Freunde habe die einen Garten und fast immer Zeit haben.

Für diese Leute hatte ich auch ein kleines Mitbringsel entdeckt.

Als ich diesen Hasen im Laden gesehen habe, hab ich sofort an diesen Garten gedacht und beschlossen den einfach mit zu bringen. Ganz ohne Verabredung oder ähnliches bin ich dort hin gelaufen und hätte ich die Leute nicht angetroffen, hätte ich den Hasen einfach in den Garten gesetzt.

Doch als ich an kam stand die Haustüre offen… Die Dame des Hauses wollte gerade den Kaffeetisch im Garten richten. Uih da war ich ja genau richtig!

Die beiden haben sich über den Hasen sehr gefreut, er passt einfach perfekt in das Frühlingsbeet. Anschließend haben wir in der Sonne Kaffee getrunken und uns angeregt unterhalten. Es war echt schön. Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft!

Danach bin ich wieder heim gelaufen und so hab ich heute über 6400 Schritte erreicht.

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Hausen im Wiesental

Gestern war ich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin zum Spazieren verabredet. Denn sie wollte mir mal ihren Heimatort Hausen und die Umgebung zeigen.

Als sie mir sagte sie Wohne in Hausen und wir könnten ja dort Spazieren gehen musste ich erst mal fragen „Wie komme ich da hin?“. Obwohl ich die Zugstrecke bis nach Zell schon hin und wieder gefahren bin, konnte ich mich an den Mini-Bahnhof Hausen/Raitbach nicht erinnern. Dort hin verkehren sowohl die S6 als auch die S5.

Hausen ist ein hübsches Dorf mit etwa 2400 Einwohnern im Wiesental gelegen. Gerade noch da wo das Wiesental noch nicht schmal und steil ist.

Mit der S-Bahn nach Hausen

Meine Kollegin hat mich in Lörrach am Hauptbahnhof abgeholt, weil sie vorher etwas in Lörrach erledigen musste. Ein Einzelfahrschein von Lörrach nach Hausen/Raitbach würde 3,60€ kosten. Ich entschied mich jedoch für ein RVL Solocard 24 weil wir uns die Option offen lassen wollten das wir evtl auf Rückweg die Fahrt unterbrechen. Wie immer habe ich mir das Ticket im DB-Navigator gebucht. Die Kollegin erzählte mir das es sogar noch eine günstigere Möglichkeit über die RVL-App gibt. Diese App lohnt sich für mich jedoch nicht, da ich öfter über das Tarifgebiet des RVL fahre und da der DB-Navigator dann praktischer ist. In knapp 20 Minuten waren wir am Zielbahnhof.

Der Haltepunkt Hausen/Raitbach liegt zwischen den beiden Dörfern. Wir verließen das Bahnhofsgelände zuerst in Richtung Raitbach. Da ich schon so lange nicht mehr unterwegs war musste natürlich ein Selfie mit Ortsschild sein:

Raitbach im Wiesental, dieses Selfie ist nicht besonders gelungen, ich gucke doof und man sieht gar nicht was für schönes Wetter wir hatten… aber es zeigt meine erste Reise nach der Quarantäne!

Herantasten an die Belastbarkeit

Weil ich ja vor kurzem diese doofe Krankheit hatte, die in aller Munde ist, waren wir mit der Wahl der Route etwas vorsichtig. Meine Bekannte hat extra Wege im Tal ohne große Steigung ausgesucht. Wir wollten erst mal testen ob ich bei längeren Strecken normal belastbar bin.

Vom Bahnhof Hausen/Raitbach gibt es ein umfangreiches Wegenetz das auch für „Nichtwanderer“ geeignet ist. Hier ein gepflegter geteerter Weg mit sehr wenig Fahrradverkehr. Hier kommt man an Pferdekoppeln und Kuhwiesen vorbei. Also auch mit kleinen Kindern sehr attraktiv.

Diesen Weg gingen wir bis nach Fahrnau. Dort befindet sich übrigens ein Muslimischer Friedhof. Einen solchen hatte ich zuvor noch nie gesehen. Da dort gerade Leute an einem Grab waren habe ich auf Fotos verzichtet. (sieht sehr unspektakulär aus)

Golfanlage Schopfheim

Wir überquerten die Wiese (Fluss) und dann erreichten wir das Gelände der Golfanlage Schopfheim. Im ersten Moment dachte ich meine Begleitung veräppelt mich als sie sagte das wir jetzt zum Golfplatz kommen… ich hatte keine Ahnung das es so etwas hier im Wiesental gibt!

Golfanlage Schopfheim eingebettet in wunderschöne Landschaft

Dieser Golfplatz wurde 2001 auf dem Gelände des Hofguts Ehner-Fahrnau angelegt. Mehr über den Golfplatz selbst findest Du auf der Website Golfanlage-Schopfheim.de.

Das Schlösschen Ehner-Fahnau direkt neben dem Golfplatz

Der Golfplatz selbst ist zwar offiziell nur von Golfspielern nutzbar, doch es geht ein öffentlicher Weg direkt durch das Gelände. Auch gibt es eine Gastronomie mit einem schönen Außenbereich, der von Nichtgolfern besucht werden kann.

Das Putting Green der Golfanlage Schopfeim

Hebel-Wanderweg

Nachdem wir am Hundesportverein und ein paar Pferdekoppeln passiert hatten kamen wir ein Stück weit auf den Hebel-Wanderweg. Dieser Wanderweg folgt auf über 60km dem Lauf der Wiese und geht bis nach Basel. Demnächst möchte ich auf diesem eine längere Strecke machen und hier darüber berichten. Mehr darüber findest Du auch auf der Webseite von Hausen. Doch wir verließen den Weg um in den Ortskern von Hausen zu kommen.

Hausen ist ein nettes kleines Dorf mit einem kleinen Lebensmittel-Laden und mehreren Gasthäusern. Es gibt noch viele hübsche alte Häuser. Und das Highlight ist natürlich das Hebel-Haus.

Das Hebel Haus

Hier hat der Dichter, Pädagoge und Theologe Johann Peter Hebel zum Teil seine Kindheit verbracht. Er Lebte von 1760-1826 und hat viele Gedichte und Lieder in Allemanischer Mundart verfasst, was ihn für diese Region sehr prägend machte. Ich erinnere mich das ich in der Schule ein von ihm verfasstes Lied auswendig lernen musste.

Da ich in Müllheim aufgewachsen bin war es „z‘ Mülle an der Poscht“. Den Text findet man auch hier: Muttersproch Gsellschaft.

Das Hebel-Haus in Hausen

Heute ist im Hebelhaus ein kleines Museum untergebracht und man kann in den original eingerichteten Räumen sogar heiraten.

Sehenswerter Rundgang

Insgesamt ein ein echt schöner und sehenswerter Rundgang. Wir unterbrachen die Runde durch ein ausgiebiges Kaffeetrinken bei meiner „Fremdenführerin“ zuhause. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Vielen Dank dafür.

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof trafen wir noch ein paar Osterhasen

Schrittziel erreicht

Der gemeinsame Spaziergang in einer Umgebung wo ich mich nicht auskenne hat mir gut getan. Ich hatte nicht das Gefühl mich wirklich sehr anstrengen zu müssen. Ich denke meine körperliche Belastbarkeit ist wieder völlig normal.

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