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Alles wird besser 21. Dezember

Heute möchte ich Euch davon berichten wie es mir mental besser geht nachdem meine Körperlichen Beschwerden fast komplett verschwunden sind.

Heute ist der 21. Dezember, Wintersonnwende . Diese Nacht ist in unseren Breitengraden die längste des Jahres. Ab morgen werden die Tage wieder länger.

Warum erwähne ich das? Weil diese „dunkle Jahreszeit“ vielen Menschen auf das Gemüt schlägt. Auch mir. In dieser Zeit fällt es mir oft etwas schwerer eine positive Haltung zu den Alltäglichen Problemchen zu behalten. Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben das ich im Winter zu einer depressiven Stimmung neige.

Wie macht sich das bemerkbar?

Wenn es dunkel und kalt ist habe ich wenig Motivation, keine Lust um irgendwas zu tun. Ich bin dann ständig müde, komme schlecht aus dem Bett und kann mich weniger gut konzentrieren.Wenn dann noch schlechte Nachrichten oder zusätzliche Belastende Situationen dazu kommen dann wird alles etwas „dunkel“ in mir. Kaum noch etwas gefällt mir oder macht mir Freude. Und das geht dann schon leicht in Richtung einer Depression…

Rechtzeitig gegensteuern!

Wenn man es früh genug erkennt, das da in der Gedankenwelt etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, dann kann man selber noch gegensteuern. Doch leider ist es oft so das ich vor lauter Hektik im Alltag das nicht rechtzeitig bemerke.

Ein Indiz dafür das irgendwas nicht mehr richtig läuft ist bei mir das ich Gedanklich einzelne Aufgaben oder Probleme derart aufbausche das ich sie für unüberwindbar halte.

Im November und Anfang Dezember hatte ich gleich Mehrere solcher „Monsterberge“ unter anderem der Arbeitsplan für den Dezember. Irgendwie redete ich mir ein „Hilfe wie soll ich den Dezember überleben?“ Der Monat wirkte für mich unendlich vollgestopft mit Terminen und zusätzlichen Aufgaben und ich hatte das Gefühl alles nicht bewältigen zu können.

Hinzu kamen dann noch meine körperlichen Beschwerden. Und als dann ein Arzt wörtlich zu mir sagte „machen Sie mal nix“ war ich im ersten Moment wie vor den Kopf geschlagen. Waaas nixtun? „ich muss noch dies und das und jenes und sooo vieles erledigen“. Aber meine Schmerzen in den Beinen und Armen bewegten mich dazu auf diesen Arzt zu hören. Ich redete mir ein „jetzt ist meine wichtigste Aufgabe mich zu erholen, erst dann kann ich alles andere tun“.

Mit den Schmerzen wurden die Berge weniger

Ganz langsam und vorsichtig begann ich an den Bergen zu „knappern“. Mir diese in ganz kleine Einzelteile zu zerlegen und diese kleinen Teile zu bewältigen. Aber was das wichtigste war, ich habe mir eingestanden das ich es ohne Hilfe nicht packe und habe es zugelassen das mit Freunde und meine Schwester bei den einzelnen „Bergen“ helfen.

Einer der Monsterberge war die Steuererklärung. Sie erschien mir als unbezwingbares Hindernis! Eine Freundin die mal als Steuerfachgehilfin gearbeitet hat kam um mir bei dem sortieren und vorbereiten zu helfen. Das hat mir schon Mal extrem geholfen, etwas Überblick zu bekommen. Zwei Tage später kam meine Schwester für ein Wochenende um mir dabei weiter zu helfen. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft weiter zu machen. Dann zwei weitere Tage später kam die Freundin nochmal und half mir die Steuererklärung fertig zu machen. Die Tage dazwischen brauchte ich um „nix zu tun“!

Das schlimmste Monster war für mich das Arbeitspensum im Dezember. Als ich den Arbeitsplan sah geriet ich fast in Panik… „Wie soll ich das schaffen“… denn ich steigerte mich innerlich so sehr hinein das die Arbeit im Dezember so schlimm stressig sein würde wie früher in der Multimedia-Abteilung. So ist es aber gar nicht.

Jetzt ist schon der vierte Advent vorbei und es war gar nicht sooo schlimm wie ich mir das ausgemalt hatte. Diese Woche habe ich nur 4 Arbeitstage und einer davon ist der 24.12… der ist nur bis 14 Uhr. Also sind es effektiv nur 3.5 Arbeitstage. Warum hatte Angst? Wovor habe ich mich gefürchtet?

Was tue ich damit es meiner Seele besser geht?

  • Ausruhen, mir auch mal nixtun erlauben
  • genügend Schlaf
  • weniger Kaffee und viel Tee
  • Beten und Bibel lesen
  • Ernährung korrigieren
  • Nahrungsergänzung

Der letzte Punkt scheint mir wirklich extrem zu helfen. Vor vielen Jahren hatte ich mit einem Produkt das ich über mehrere Monate täglich eingenommen hatte sehr gute Erfahrungen gemacht. Damals hatte ich sogar 16 Kilo abgenommen und mir ging es auch sonst sehr gut. Aus Kostengründen hatte ich damit aufgehört und mir eingeredet mir fehlt nix…

Naja jetzt wiege ich 20 Kilo mehr und bin durch diese dubiose Erkrankung bei der die Ärzte nicht wussten was tun an meine absolute Belastungsgrenze gestoßen. Rein zufällig seit ich dieses Produkt nehme gehts mir körperlich und seelisch besser.

Alles wird gut

Der 83. Geburtstag meiner Mutter am vergangenen Montag war überhaupt nicht so stressig oder belastend wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Idee das ich sie an Weihnachten zu meiner Schwester bringe und sie dort bis Silvester bleibt findet sie gut und es gab nicht die gefürchteten Diskussionen. Im Gegenteil, wir waren Asiatisch Essen und es hat meiner Mutter sehr geschmeckt.

Der Adventbasar ist abgeschlossen und war ein voller Erfolg. Meine Angst das wir zu wenig Waren haben könnten war total unbegründet. Es waren ausreichend Helfer dabei und es blieb nicht viel zu viel an mir hängen.

Gestern konnte ich wieder ein neues Erfolgserlebnis verbuchen. Ich habe bei einem Pullover den ich sehr liebe einen Reißverschluss gewechselt. Dieser war schon seit Monaten kaputt und ich hab das immer wieder vor mir her geschoben, weil ich dachte ich bekomme es nicht ordentlich hin. Es hat geklappt! Sieht gut aus und funktioniert wieder einwandfrei. Fotos hab ich keine gemacht.

Und heute ist der dunkelste Tag des Jahres, aber ich bin um 7 Uhr aufgestanden und ich werde mir jetzt gleich, eine Stunde später den ersten Kaffee gönnen.

Ich habe nämlich erfahren das man mein Schilddrüsenmedikament nicht gemeinsam mit Kaffee nehmen sollte. Bisher hatte ich immer unmittelbar nach dem Tabletten nehmen Kaffee getrunken und evtl konnte mein Körper deshalb die Wirkstoffe nicht richtig aufnehmen. Seit ein paar Tagen habe ich mir angewöhnt als erstes einen Kräutertee zu trinken.

Hey ein Blogartikel vor dem ersten Kaffee!

Das beweist doch das ich momentan morgens besser wach werde und nicht wie ein Zombie bin!

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Samstagsplausch am 17. Dezember 2022

Heute möchte ich wieder im Samstagsplausch mit Euch ein wenig aus meinem Leben plaudern. Mit diesem Text nehme ich wieder bei der gleichnamigen Linkparty bei Karminrot teil.

Diese Samstag ist nicht wie alle anderen. Er ist was besonderes. Heute ist der vierte Adventssamstag. Früher, zu Zeiten vor der Pandemie war dies der absolute „Grosskampftag“ im Einzelhandel.

Advent im Warenhaus

An den vier Samstagen vor Weihnachten haben wir mehr verkauft als sonst vielleicht im Monat, je nach Warengruppe kann man das wirklich so beschreiben. Früher war ich in der Multimedia und CD Abteilung tätig. Da haben wir an diesen Tagen weit mehr umgesetzt als unter dem Jahr. Deshalb war für mich persönlich die Adventszeit immer gleichbedeutend mit viele Kunden und viel Arbeit. Mit Aussagen wie „besinnliche Adventszeit“ konnte ich seit ich in diesem Beruf tätig bin nichts mehr anfangen.

Seit 2010 bin ich in einem ruhigeren Abteilungsbereich tätig doch auch hier gibt es „Saisonale Schwankungen“… Neben der Stoffabteilung gehört auch die Kurzwarenabteilung zu meinem Zuständigkeitsbereich. Mit Kurzwaren wird all der Kleinkram benannt, den man zum Nähen oder Handarbeiten braucht. Wolle, Stricknadeln und all das kleine Nähzeug. Diese Artikel sind meist nicht so hochpreisig. Unser Hauptgeschäft machen wir da mit Fadenrollen und co für ein paar wenige Euros. Aber es gibt auch ein paar richtig teure Artikel. Ein ganz spezieller Fall sind da Nähkästchen aus Holz. Früher haben wir diese nur von September bis Dezember geführt, weil sie auch nur dann als Weihnachtsgeschenke gefragt waren. Nur als Weihnachtsgeschenk war etwas hochwertiges interessant

Doch seit Corona führen wir sie ganzjährig. Vor 2020 war das undenkbar, aber jetzt ist das normal das ich diesen Artikel auch mal im August bei 36 Grad verkaufe. Das Kaufverhalten der Menschen hat sich durch die Auswirkungen der Pandemie verändert.

Was gleich geblieben ist das wir im Winter weit mehr Wolle verkaufen als im Sommer. Das ist normal, weil die Menschen einfach mehr Zeit haben um Handarbeiten zu machen. An langen dunklen Winterabenden hat man für diese Dinge einfach mehr Zeit.

Wird es normaler?

Die letzten beiden „Weihnachtsgeschäfte“ also der Advent 2020 und 2021 kann man nicht als solches bezeichnen. Ab 17. Dezember 2020 hatten wir geschlossen!!! Berufsverbot wegen Pandemie! Das Jahr darauf hatten wir im Dezember noch „G2“ also die Kunden mussten geimpft oder getestet sein. Es kam nur in den Laden wer unbedingt musste… Das kann man in keinster Weise mit dem Vergleichen war früher mal normal war.

Wie früher wird es wohl nie wieder, es gibt ein „neues Normal“ dazu gehört es wohl auch nicht mehr im Advent in den Innenstädten einkaufen zu gehen.

Wie ist der Advent dieses Jahr für mich?

Alles andere als gemütlich und beschaulich… für mich irgendwie nur ein paar anstrengende Woche die ich irgendwie „überleben“ muss…

Schon im November hatte ich gesundheitliche Probleme und auch sonst schien mir alles mögliche das mit belastet und stresst über den Kopf zu wachsen. Steuererklärung, Geldsorgen, Nebenkostenabrechnung usw waren da nur ein paar Punkte die mich belasteten. Aber das meiste ist nun erledigt und es schwebt nur noch das „Schutzschirmverfahren“ als dunkle Wolke über mir. Es fühlt sich einfach Scheiße an wenn der Arbeitgeber mal wieder in einer Insolvenz ist. Ich mach das jetzt das dritte mal mit und es k… mich an.

Gesundheitlich?

Es geht mir besser !!! Meine Symptome, diese eigenartigen wandernden Schmerzen in Armen und Beinen sind fast vollständig verschwunden. Einzig noch das linke Knie ist zeitweise etwas „steif“. Aber ich kann normal laufen und es stört nur noch beim in die Hocke gehen, hin setzten und ähnlichem. An den Händen sind die Missempfindungen fast ganz weg. Manchmal zickt der eine Mittelfinger. Aber es behindert nicht mehr meine normalen Bewegungen. Schultern und Hüften sind wieder normal!

Was noch immer etwas da ist, ist ich habe fast permanent kalte Hände und ich bin noch etwas „ungeduldiger“ als normal. Ich hab immer wieder das Gefühl irgendwas geht nicht schnell oder gut genug. Aber da muss ich mich bremsen.

Auch habe ich den Eindruck es stört mich ungewöhnlich viel wenn ich jemandem etwas sage und ich hab das Gefühl es kommt nicht an. Situationen wie „bitte bezahlen Sie einen Stock tiefer in der 4. Etage“ und Kunde antwortet „Ja muss ich da runter?“ Hallo??? Hört mich jemand? Ich sagte gerade „tiefer“ und „4. Etage“… Manchmal möchte ich dann die Person anschreien „Auf dem Dach kannst Du nicht bezahlen!“ .

Wenn es mir gut geht, sind mir solche Situationen egal… Ich kenne es ja seit 34 Jahren. Aber momentan merk ich in solchen Momenten das ich noch nicht wieder ganz „ausgeglichen“ bin und mich sowas mehr aufregt als es sollte. Ich bin irgendwie allergisch gegen Doofheit…

Auf zur Arbeit:

Ich muss nun schon zum Ende kommen denn ich muss mich zur Arbeit fertig machen. Heute habe ich „Frühschicht“ von 9-18 Uhr… denn an den Adventssamstagen haben wir länger geöffnet. Die Kollegen von der Spätschicht sind heute bis 20 Uhr für die Kunden da.

Gestern Abend kurz vor Ladenschluss hatte ich eine Kundin angesprochen die sich konzentriert die Lichterketten angeschaut hat „Kann ich ihnen noch was helfen? Wir schließen in 4 Minuten“ und sie „Nein unten an der Türe stand 20 Uhr“! (will sie mich belehren wie lange ich da sein muss? Denkt sie, sie weis mehr als die Leute die hier arbeiten?) „Ja da steht aber auch am Samstag schließen wir um 20 Uhr, heute ist Freitag“ …

… lieber Gott bitte schenk mir Geduld für den heutigen Tag! Ich möchte in solchen Momenten nicht aussprechen was ich in dem Moment von demjenigen halte…

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1000 Teile Raus, der Endgegner

Die aufmerksamen Leser der Linkparty „Weniger ist mehr -1000 Teile raus“ haben mich vielleicht vermisst. Ich habe leider aus gesundheitlichen Gründen mehrmals ausgesetzt.

Mitten im Weihnachtsgeschäft musste ich mich krank schreiben lassen, obwohl ich das gerne verhindert hätte. Doch meine Probleme mit den Schmerzen in den Beinen hatten sich auch auch auf die Arme aus geweitet!

Nach meiner Corona Erkrankung im Oktober tat mir zuerst nur ein Bein immer wieder weh… als es schlimmer wurde war ich sogar damit in der Notaufnahme im Krankenhaus, mehr darüber unter „Ein Urlaubstag im Krankenhaus“. Ich wurde untersucht aber es wurde nix gefunden! Als wenige Tage später das andere Bein auch weh tat war ich bei der Hausärztin, diese hat auch nichts gefunden und hat mich mit der Aussage „das kommt von der Schonhaltung, dem Humpeln“ weg geschickt. Die Beschwerden waren mal besser und mal schlimmer aber ganz weg war es seit Anfang November nicht!

Als dann meine Hände und Schultern ganz ähnlich zu schmerzen begannen (Schmerz mal da und mal nicht… wandernd, unregelmäßig) wandte ich mich an einen anderen Arzt. Dieser schob es auf „Stress“ und schrieb mich ein paar Tage krank. Da es nicht besser wurde war ich dann wieder bei meiner Hausärztin und diese hat mich zwar auch krank geschrieben, aber wirklich gemacht wurde nichts.

Aufräumen und Aussortieren wenn alles weh tut?

Zeitweise tat jeder Griff nach einer Tasse im Geschirrschrank weh, entweder in der Hand oder in der Schulter, und wenn nicht dann tat der Schritt den ich danach gemacht habe weh. Das führte dazu das ich wirklich nur das allernötigste gemacht habe. Zuerst versuchte ich es mit viel Ruhe und möglichst nix machen. Doch dann habe ich gemerkt das Ablenken gut tut und eine Freundin hat mich zu mehreren langen Spaziergängen im Wald mit geschleppt… gleichmäßig laufen geht noch am besten. Aber immer wieder mal gabs Momente wo ich einfach stehen bleiben musste weil mit entweder der Knöchel, das Knie oder die Hüfte weh tat. Manchmal beim normalen gehen plötzlich eine Hand…

Fazit ich habe nichts geräumt

Ich habe nicht aussortiert oder aufgeräumt. Ich wollte zwar im Keller ausmisten, aber wenn ich kaum die Treppe runter komme, habe ich dazu keine Motivation.

Steuererklärung

Doch meine Steuererklärung war fällig und eine Freundin war da und hat mir geholfen den Aktenschrank im Schlafzimmer leer zu machen und die Unterlagen zu sortieren… sagen wir so, sie hat sortiert und ich hab auf ihre Anweisungen hin den Locher bedient und ähnliche Handlangertätigkeiten gemacht. Denn ich war auch Mental nicht wirklich gut drauf. Es fiel mir schwer mich zu konzentrieren, bloggen zum Beispiel konnte ich tagelang nicht. Teilweise wusste ich am Ende eines Satzes nicht mehr was ich eigentlich schreiben wollte.

Dank der Unterstützung dieser Freundin habe ich den Aktenschrank leer bekommen und die noch wichtigen Unterlagen bekommen nun einen neuen Platz. Damit ist mein Endgegner, dieser vollgestopfte Schrank in der Ecke besiegt

Mein Endgegner ist besiegt!

Schon am Anfang des Jahres hatte ich vor diesen Schrank zu entrümpeln und die darin enthaltenen alten und und neuen Papiere endlich sinnvoll zu sortieren und abzulegen.

so sieht der entrümpelte Schrank jetzt aus. Diese Dinge hier bekommen einen neuen Platz und zum Jahreswechsel werden in diesem Schrank nur noch die Waren für den Adventbasar gelagert.

Zwischen wichtigen Steuerunterlagen, Lohnzetteln von über 20 Jahren und Briefe von Strom und Telefonanbietern waren auch privates Zeug, Vereinsunterlagen, Lieferscheine und Rechnungen von vor 10 Jahren usw…

Schon komisch das ich diesen Schadfleck in meiner Wohnung erst dann aufräumen konnte als es mir gesundheitlich wirklich schlecht ging. Aber vielleicht musste ich irgendwie an einen Tiefpunkt kommen um bereit zu sein mich von dem vielen unnützen privaten Kram dazwischen zu trennen. Ein ganzer Müllsack wurde voll mit alten Briefen, Kassenzetteln, Zeitungsartikel, Einladungen, Postkarten usw…

Danke

Danke liebe Elke von Valomeas Flickenkiste für diese Linkparty, die mich jede Woche zum aufräumen und ausmisten motiviert hat. Ohne diese hätte ich in diesem Jahr bestimmt nicht so viel weg geschafft und vielleicht wäre ich dann immer noch nicht an meinen Endgegner ran gegangen. Ich möchte mich für die Blogparty, die vielen netten Worte und die Inspirationen bedanken die ich durch die Teilnahme bei diesem „Langzeitprojekt“ erlebt habe.

Da ich immer noch etwas kürzer treten muss, verabschiede ich mich aus dieser Runde (als Leser bleibe ich vorerst erhalten) und bedanke mich bei allen Teilnehmern!

Im Kommenden Jahr suche ich mir wieder ein ähnliches Projekt wo ich wieder regelmäßig mitmachen kann. Gerne könnt ihr mir dazu ein paar Tipps oder Einladungen schreiben.

Es geht besser 13. Dezember

Heute möchte ich Euch ein kurzes Update schreiben wie es mir gesundheitlich geht.

Meine Schmerzen in den Beinen sind viel viel besser. (Aber nicht permanent weg) Zwar ist das linke Knie immer mal wieder etwas „steifer“ als normal. Aber eben nicht permanent. Das Kniegelenk ist nicht verletzt und es gibt auch keine Schwellung oder ähnliches das auf eine Lokale Erkrankung oder Verletzung hinweist.

Die Arme und Schultern ärgern mich noch ein wenig mehr. Aber es ist weniger geworden. Die einzelnen Schmerzen sind nicht wirklich „schlimm“ aber störend, irritierend und sie beeinflussen mein Verhalten und Bewegungsablauf.

Bezüglich der Schultern bin ich ganz happy denn ich kann wieder schmerzfrei meine Tassen und Teller in den Hängeschrank räumen und heraus holen. Es gab ein paar Tage da tat jeder Griff nach den Fächern in Kopfhöhe weh.

Meine Finger sind permanent extrem kalt, ob ich Handschuhe trage oder warme Stulpen. Sehr angenehm sind heiße Tasse festhalten und warmes Wasser. Aus diesem Grund habe ich die vergangenen Tage sogar gerne Geschirr von Hand gespühlt! Warmwasser, Schwamm und Spüli waren sehr angenehm.

Motivation und Willenskraft kommen wieder

Am Sonntag morgen ging es mir beim Aufstehen besser als die letzten Wochen. Aus dem Bett in den Stand kommen ohne das irgendwas unangenehm weh tut! Schmerzfrei kam ich bis in die Küche wo ich meinen Kaffee vorbereitet habe. Dabei fiel mir ein das nach dem Gottesdienst zum „Podluck“ aufgerufen wurde. Das heißt ein gemeinsames Mittagessen bei dem jeder einfach einen „Pott“ mit etwas zu Essen mitbringt. Darauf hatte ich extreme Lust, denn nach 2 Wochen krank alleine zuhause, freut man sich über jede Gesellschaft. Aber was bringe ich mit?

Ich hatte noch selbst gekochte Gemüsesuppe im Tiefkühlfach… aber die sieht nach dem auftauen dann manchmal nicht so schön aus und wir deshalb vielleicht von den anderen verschmäht. Was habe ich denn noch frisches?

Kartoffeln! Mehlig kochende Bio-Kartoffeln mit denen ich vergangene Woche schon mal „Kartoffelstampf“ gemacht hatte, der sehr lecker war. Ja cool das mach ich! Aber dafür müssen die Kartoffeln geputzt und geschält werden und schöön lange gekocht. Viel Zeit war nicht mehr, ich musste sofort beginnen.

Noch vor meinem ersten Kaffee, ohne langsames „wachwerden“ auf der Couch, begann ich meinen größten Topf voll Kartoffeln zu schälen. Und es ging ohne Schmerzen in den Fingern!!!

Noch eine Woche zuvor hatte ich Mühe ein Messer zu halten, und für meine Mahlzeiten hatte ich die Kartoffeln ungeschält verarbeitet weil es mir zu aufwendig und schmerzhaft vor kam. Da ist auf jeden Fall eine Besserung meiner Beschwerden geschehen. Auch in meinem Kopf ist dieses „Oh nein das wird mir weh tun“ weg.

Nach dem Kochen konnte ich die Kartoffeln kraftvoll „Stampfen“, auch das tat nicht weh! Und das ich beim überwachen des Kochvorganges mehrmals hin und her laufen musste hat mich nicht gestört.

Ich werde wieder normaler

Auch beim Adventbasar nach dem Gottesdienst habe ich gemerkt das ich wieder mehr ich selbst werde. Ich kann wieder mit den Leuten quatschen, spaßen und die Handgerfertigten Waren anpreisen. Die Tage vor meiner Krankmeldung wäre ich vor den Kunden am liebsten davon gelaufen, wenn das nicht so weh getan hätte. Jeder Schritt, und jede zweite Armbewegung waren mir „zu viel“. Das ist jetzt wieder weg.

Welches Medikament hat mir geholfen?

KEINES

Mir wurde kein neues Medikament verschrieben, meine Hausärztin hat mir noch nicht mal eine Empfehlung ausgesprochen ob ich etwas gegen die Schmerzen nehmen soll oder nicht. Noch nicht mal ein Tipp welches Schmerzmittel eher ratsam wäre oder was ich meiden soll. Nichts, Niente, Nothing, Nada!

Das einzige was mich Hellhörig gemacht hat war die Frage „nehmen Sie ihr Schilddrüsenmedikament noch?“ dies hatte mich auch der andere Arzt den ich konsultiert hatte als erstes gefragt. Offensichtlich dachte man ich hätte es abgesetzt. Meine Schilddrüsenerkrankung, Hashimoto, kann in Ausnahmefällen auch ähnliches Symptome hervorrufen, wenn der betroffene Hormonhaushalt extrem durcheinander gekommen ist.

Durch was kann das durcheinander kommen?

  • Wechseljahre
  • Stress
  • Angst
  • Depressionen oder depressive Verstimmung
  • Traumatische Erlebnisse
  • Viruserkrankungen
  • … Impfung?

Im Internet fand ich mehre Artikel über das Thema das die Corona-Impfung bei Hashimoto-Patienten Probleme bereiten kann. Aber auch genauso viele Artikel die dazu raten das sich Personen mit einer Autoimunerkrankung zu der Hashimoto gehört unbedingt impfen lassen sollen. Naja egal! Ich bin geimpft und kann das nicht mehr ändern. Was mich bei dieser Impf-Dikussion aber stört ist, das sich die Verfasser darüber Gedanken machen was die Impfung auslösen könnte oder nicht… aber was eine Corona Erkrankung im Bezug auf Hashimoto macht scheint keinen zu interessieren.

Das zeigt mir einmal mehr das bei solchen Diskussionen nicht das Patientenwohl im Focus steht sondern andere Interessen!

Es gibt wissenschaftliche Studien, das es wohl wahrscheinlicher ist mit Hashimoto einen „schweren Verlauf“ zu entwickeln… Aber diese Studien sind von 2020 und dienten wohl nur dazu noch mehr Angst vor einer Covid-Erkrankung zu erzeugen.

Offensichtlich hat noch niemand danach geforscht was ein Milder Verlauf im Hormonhaushalt eines Hashimoto-Patienten bewirkt/ bewirken kann. Mein Eindruck ist beinahe das da manches „Long Covid“ oder sonswie genannt wird, weil man einfach nicht weis das es vielleicht mit der Schilddrüse zu tun hat. Dies ist keine Wissenschaftliche Behauptung! Um hier ein vertrauenswürdige Theorie aufzustellen fehlt mir absolut das Fachwissen!

Meine Theorie

Sieh Dir noch mal die Liste oben mit den Dingen die Hashimoto durcheinander bringen können an… und nun zu meiner Situation

Ich bin 51 Jahre alt (Wechseljahre?), Weihnachtsgeschäft (stressig wie jedes Jahr), Insolvenz (Existenzängste? Angst um Arbeitsplatz), November und Dezember gehts mir seelisch regelmäßig nicht so gut. Ich bin geimpft und ich hatte kürzlich Corona!

Ob nun „mit Corona in einer fremden Stadt ohne Geldbeutel und Papiere zu stranden“ (Siehe Samstagsplausch vom 15. Oktober) ein traumatisches Erlebnis ist, ist ja eigentlich unerheblich. Außer diesem Punkt treffen aus der Liste fast alle zu.

Fakt ist, seit dem tut mir immer wieder irgendwas weh, ich fühle mich schwach, müde, überarbeitet und mal mehr oder weniger überfordert. Woher kommt denn das?

Mir fehlt irgendwas

Irgendwas fehlt mir, entweder irgendein Vitamin oder Nährstoff oder die Dosierung meines Schilddrüsenmedikaments stimmt nicht mehr.

Weil kein Arzt wirklich was macht probiere ich jetzt selber. Ich probiere es gerade mit einer Nahrungsergänzung. Ganz nach dem Giesskannenprinzip, jetzt mal kurz von allem ein bissel viel… und siehe da, es geht mir langsam besser.

Zusätzlich probiere ich es aus ob es mir gut tut wenn ich von meinem Medikament für die Schilddrüse ein wenig mehr nehme.

Achtung! Das möchte ich niemandem weiterempfehlen! Bitte immer mit einem Arzt oder Apotheker absprechen!!!

im Moment denke ich das ich auf dem richtigen Weg bin! Heute gehe ich wieder zur Arbeit. In der Handtasche habe ich vorsorglich Schmerztabletten, falls es wieder so schlimm wird das ich nicht mehr freundlich bleiben kann.

Gestern Abend habe ich es sogar geschafft endlich die Haare zu färben. Das Färbemittel habe ich schon seit Wochen hier zuhause liegen, aber ich konnte mich bisher nicht aufraffen.

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Samstagsplausch am 10. Dezember 2022

Heute möchte ich wieder im Samstagsplausch mit Euch plauschen und die Woche etwas Revue passieren lassen.

Die vergangene Woche war ich krank zu hause mit der Anweisung vom Arzt „Machen Sie mal nichts“. Denn er war wohl der Meinung das meine Beschwerden vom Stress kommen. Und ich muss ihm zumindest zu einem Teil Recht geben. Ich war / bin sehr gestresst.

Gestresst?

  • Es ist gerade „Weihnachtsgschäft“, das erste Mal nach dem die letzten Zwei wegen Pandemie ausgefallen sind.
  • Wir sind mal wieder „insolvent“. Mein Arbeitgeber hat ein Schutzschirmverfahren eingeleitet und will ein drittel der Standorte schließen.
  • Das war in der Presse und die Kunden sprechen einem ständig darauf an „Froilein verlieren Sie jetzt ihre Arbeit?“
  • Das Finanzamt wollte diese Woche noch meine Lohnsteuererklärung von der letzten „Insolvenz“… in dem Jahr ab es Insolvenzgeld, Kurzarbeitergeld, usw und ich hab keine Ahnung
  • Meine Zahnartzrechnungen mussten endlich bezahlt werden ! (mehrere Mahnugen)
  • Nebenkostenabrechnung musste bezahlt werden (war zum Glück nicht so viel)
  • meiner Mutter geht „nicht mehr so gut“… sie wird 83 !!!
  • Jemand aus dem Bekanntenkreis hat mir mehrfach von der Krankengeschichte/Tod ihrer Mutter erzählt (gleich alt)
  • Das „Basar“-Team meiner Kirchgengemeinde erwartet das ich den Adventbasar wie immer gut organisiere
  • In meinem Nebenjob mobbt mich plötzlich eine Kollegin.

Macht mir die politische Situation Angst?

Einer der Ärzte, die ich in den letzten Wochen konsultiert habe, hat mich gefragt ob ich „Ängste hätte“ wegen der Energiekrise oder dem Krieg in der Ukraine?

Nein meine eigenen persönlichen Probleme belasten mich derart das ich dazu eigentlich keine Zeit habe. Im Grunde weis ich nicht ob ich nach dem 31.Januar überhaupt noch Arbeit habe, ob ich dann irgendein Einkommen habe, ob dieses dann für die gestiegenen Energiekosten ausreicht ist doch erst mal zweitrangig.

Wie es mir geht?

Genug gejammert! Jetzt erzähl ich Euch wie es mir aktuell gesundheitlich geht.

BESSER!

Seit 3 Nächten kann ich endlich wieder durchschlafen. Wochenlang wurde ich immer wieder wach, weil meine Beine beim Umdrehen im Schlaf weh taten. Neulich wurde ich wach weil ich mich im Schlaf jucken wollte und dabei die Finger weh taten!

Ich habe nach wie vor wandernde, kommende und gehende Schmerzen in den Beinen. Mal tun die Hüften weh, mal komme ich vom Stuhl nicht mehr hoch. Mal schmerzt ein Knie beim Hinsetzten auf dem Klo das ich laut Aua schreien möchte … und dann kann ich wieder ganz normal laufen. Doch ich bilde mir ein das es seltener wird.

Die Schmerzen in den Fingern und Händen sind seltener.

Ich nehme seit 3 Tagen kein Schmerzmittel mehr!

Ich kann mich wieder etwas besser konzentrieren, Zeitweise fiel es mir schwer hier fehlerfrei zu schreiben und zusammenhängende Sätze zu bilden. Manchmal wusste ich am Ende de Satzes nicht mehr was ich eigentlich schreiben wollte. Ey Leute! Es lebe die Rechtschreibkorrektur ohne die wäre dieser Text unleserlich. Gerade eben wollte ich das Wort „wusste“ mit zwei T statt zwei 2 schreiben.

Ich habe es diese Woche geschafft zwei neue Blogartikel zu veröffentlichen. Eine Nähanleitung für Tannenbäume und eine Liste meiner Nähutensilien . An der Nähanleitung habe ich schon seit über zwei Wochen gebastelt, es viel mir sichtlich schwer. Aber ich fand die muss jetzt unbedingt vor Weihnachten veröffentlicht werden. Sicher sind ganz viele Fehler drin.

Wie werde ich behandelt?

Meine Hausärztin räumt ein das meine Beschwerden von der Schilddrüse oder von eine Borreliose sein könnten, deshalb sollten die entsprechenden Blutwerte untersucht werden. Es könnte aber auch Psychosomatisch sein… deshalb soll ich mich ausruhen und den Stress reduzieren (ah ja super auf die Idee wäre ich niemals gekommen!)

Nun kommt aber der Clou bei der Sache: Der Termin für die Blutuntersuchung ist erst Ende Januar !!!! Meine Frage nach einem baldigeren Termin wurde verneint. Labor sei voll, keine Termine zu frei…

Hallo? Ich soll einfach Abwarten bis Ende Januar ?!

Vielleicht geht es ja von alleine weg?

Was ich selber tue?

Um meinen Körper zu entgiften und entlasten habe ich ein paar Tage komplett gefastet (nur Tee) und nun probiere ich es mit gesunder Ernährung und Nahrungsergänzung weil es ja auch möglich ist das mir irgendwelche Vitamine oder ähnliches fehlen.

Aufgrund meines Artikels „Wo tut es denn weh“ bekam ich sehr viele Hinweise was helfen könnte, Und ich finde es sehr interessant das viele Laien sich offensichtlich mehr Gedanken über die Gründe meiner Beschwerden machen als die Ärzte bei denen ich war.

Danke für die Zahlreichen Tipps! Ich habe schon einiges ausprobiert.

Mein Hightlight diese Woche

Die letzte zwei Wochen hatte ich alle Termine abgesagt, außer der Wassergymnastik! Denn alle drei Ärzte rieten mir zu Bewegung und sogar Sport.

Die Wassergymnastik vom findet donnerstags Abends im Hallenbad statt, zeitgleich trainiert eine Gruppe behinderter Jugendliche mit dem DLRG. Zu diesen kommt in der Woche um den 6.12. der Nikolaus. Um ihn zu begrüßen wird das Licht in der Schwimmhalle ausgeschaltet und die Jugendlichen schwimmen mit Kerzen zu weihnachtlicher Musik. Diesmal wurden wir dazu mit eingeladen und ich hab da gerne mit gemacht:

Eine sehr spezielle Erfahrung, denn das ist gar nicht so einfach das Brett mit der brennenden Kerze durch das Becken zu schieben.

Einer der Bademeister hatte ein Handy dabei und hat einen Schnappschuss für mich gemacht. Technisch natürlich nicht besonders, denn die Lichtverhältnisse waren schon sehr speziell.

Übrigens beim Schwimmen hatte ich keine Schmerzen in den Beinen, eine Schulter hat mal kurz gezickt, aber ich konnte 3 Lieder lang „durchziehen“… mit einer Kerze muss man langsam Schwimmen sonst geht sie aus.

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Nähen lernen: ganz einfache Tannenbäume

Für dieses weihnachtliche Nähprojekt brauchst Du noch nicht mal Stoff mit Weihnachtsmotiv. Es tut ein einfarbiger Stoff der Deiner Meinung nach zu einem Tannenbaum passt.

Ebenso brauchst Du KEIN Schnittmuster oder exakte Vorlage. Denn die Form um die es hier geht ist ein einfaches Dreieck.

Material:

  • Einfabiger Baumwollstoff
  • Topflappengarn oder anderes dickes Baumwollgarn
  • Nähgarn in der gleichen Farbe wie das dicke Garn
  • Volumenflies oder Thermolam
  • Ein Lineal
  • Rollschneider oder Schere
  • Nähmaschine

Was ist Thermolam

Vliesline 272 wird deshalb Thermolam genannt weil es Hitzebeständig ist und Isoliert. Es ist also Ideal als wattierende Innenschicht für Topflappen oder Backhandschuhe. Es ist Formbeständig und Volumös, etwa 4 mm dick und obwohl es aus Polyester wiedersteht es Hitze, man kann es bügeln und heisse Töpfe drauf stellen ohne das man Angst haben muss das das Material schmilzt oder das Volumen verliert.

Ich persönlich arbeite gerne damit weil es etwas fester ist als die meisten Volumenfliesse in dieser Dicke. Und das wichtigste es ist preiswerter. Im lokalen Einzelhandel kostet der Laufmeter 5,99 bis 6.99 €. Je nach Laden kann man auch viel kleiner Mengen als einen Meter erwerben. Im Grunde kannst Du schon mit nur 20 cm ein paar Bäumchen nähen.

So wird es gemacht:

Du nimmst je einen Steifen Stoff und Thermolam, So breit wie Deine Bäumchen an der breitesten Stelle werden sollen. Im empfehle 12-15 cm. je kleiner es ist um so „tüfteliger“

In Deine Nähmaschine legst Du einen Faden ein, der der Farbe deines dicken Garnes entspricht. Ich mache jedoch absichtlich ein paar Fotos mit einem Kontrastfaden, damit Du genau erkennen kannst was ich meine.

Stelle die Nähmaschine auf einen schmalen Zickzack, etwa halbe Breite oder sogar noch kleiner. Die Stichlänge lässt Du auf Mittel.

Baumwollgarn aufsticken mit der Nähmaschine

Das funktioniert garantiert mit jeder Nähmaschine, weil jedes Modell einen Zickzackstich hat.

Lege das Baumwollgarn ( zum Beispiel Schulgarn / Topflappengarn oder Schachenmayr Catania Grande) so unter den Nähfuß das die Nadel rechts und links davon einsticht. Beachte: Das Knäuel liegt bei Dir, vor der Nadel.

Nun nähe langsam und am besten nicht gerade sondern in leichter Schlangenlinie quer über den Stoffsteifen. Das Thermolam liegt darunter und das nähst Du dabei mit an.

Hier kannst Du gut erkennen wie ich das Garn fest genäht habe. Wenn die Nadel hin und wieder in das Garn sticht ist das egal. Wenn Du passenden Faden verwendest sieht man das sowieso nicht. Ich habe hier nur zur besseren Sichtbarkeit einen dunklen Faden genommen.

Immer hin und her fülle ich so den gesamten Streifen mit geschwungenen Linien. Diese müssen nicht exakt parallel sein und sollten auch nicht zu nah zusammen liegen. Stell Dir vor das ist eine Girlande die um einen Weihnachtsbaum drapiert ist. Die hängt ja auch nicht überall exakt gleich und fällt in Bögen.

So ähnlich sollte Dein Streifen dann auch aussehen. Die Ränder sind jetzt noch ganz egal, weil wir später unseren Baum sowieso ausschneiden.

Mit Zierstich dazwischen „schmücken“

Jetzt kannst Du einfach mal rum probieren was Deine Nähmaschine für Zierstiche hat. Je nach Model ist die Auswahl sehr unterschiedlich. Ich habe bei diesem Beispiel einen Stich gewählt den es sehr häufig gibt. Fast jede Maschine hat sowas oder ähnliches. Du kannst Dir jetzt aussuchen was Dir gefällt. Du bist der Designer Du musst nicht genau das gleiche machen wie es hier zeige.

Im Grunde kannst Du auch einfach nur einen ganz großen Zickzack verwenden, das hat jede Maschine und auch das kann gut aussehen. Stelle dazu die Stichlänge und Breite auf Maximum.

wenn Du genau hin siehst erkennst Du das ich hier sogar verschiedene Zierstiche verwendet habe

Wie viele Ziernähte Du machst und ob Du dafür vielleicht ein anderen Garn verwendest bleibt völlig Deiner Phantasie überlassen. Ich plane sowas nicht lange sondern lege einfach los und mache „wie es kommt“.

Nun sollte Dein Streifen so oder ähnlich aussehen. Hier ermittle ich die Mitte und kennzeichne diese mit einem Knick oder einer Kreidemarkierung. Ganz wie es Dir besser von der Hand geht. Hier wo mein Finger ist soll meine Baumspitze sein.

Tannenbaum ausschneiden

Du kannst jetzt ein Dreieck ausschneiden. Entweder Du markierst Dir die Linien mit einem Kreidestift oder Bleistift (Notfalls geht auch Faserschreiber) und schneidest dann mit der Schere daran entlang oder Du machst es wie ich mit dem Rollschneider.

Egal wie Du es machst, das Ergebnis ist das gleiche. Ein Rollschneider lohnt sich nur dann wenn Du öfters solche und ähnliche Projekte machst. Mit der Schere geht es auch, dauert nur ein paar Handgriffe länger.

Dreiecksform ausschneiden geht mit dem Rollschneider schneller, allerdings braucht man dazu etwas Übung

Wenn Du ein Mathematik oder Geometrie Freak bist kannst Du für diesen Schritt den exakten Winkel ausrechnen… muss aber nicht sein. Ich mache das stets nach Schnauze. Einfach so das es für mich halbwegs symmetrisch aussieht. Wenn es das nicht ist, ist das nicht schlimm, denn Tannen wachsen in der Natur auch nicht immer exakt gerade!

Dieses Nähprojekt soll Spaß machen und nicht Stress! Setz Dich also nicht zu sehr unter Druck das alles super exakt und akkurat sein muss.

Nun sollte unser Dreieck/ Bäumchen etwa so aussehen. Beachte bitte das nur die Seiten zurecht geschnitten sind, unten steht noch zu viel Stoff über und das lassen wir erst mal so.

Aufhänger vorbereiten

Für den Aufhänger kannst Du das gleiche Garn wie für die Steifen verwenden, oder auch farblich passendes Satinband. Auf jeden Fall ist es wichtig JETZT daran zu denken, denn später annähen macht viel mehr Arbeit und sieht nicht gut aus.

Aufhänger so vorbereiten und feststecken

Rückseite annähen

Für die Rückseite verwende ich hier den gleichen Stoff, Du kannst auch was anderes nehmen. Nur sollte es nicht gemustert sein, sonst weis man evtl nicht mehr wo vorne und hinten ist.

Wir stecken unser Dreieck so auf ein Stück Stoff. Du siehst ich habe den Stoff für die Rückseite nicht exakt zugeschnitten, das brauchen wir nämlich gar nicht vor dem Nähen machen.

Wichtig ist jetzt darauf zu achten das die Enden des „Aufhängers“ an der Spitze raus gucken. In der Mitte! Das ist das einzige was wirklich unbedingt mittig sein muss. Das kann etwas Übung erfordern, mein erstes Bäumchen hing auch krumm. Auch hier gilt „Übung macht den Meister“, mach einfach mehrere von diesen Bäumchen und Du wirst sehen es gelingt Dir immer besser.

Auf dem Foto oben verwende ich nur eine Stecknadel, wenn Du aber noch nicht so geübt bist dann stecke Dir ruhig mehrere Nadeln. Auch hier gibt es kein richtig und falsch, das kann jeder so machen wie es ihm besser von der Hand geht.

Knappkantig an beiden Seiten entlang nähen

So sollte Deine genähte Spitze aussehen. Wichtig ist das sich die beiden Nähte überkreuzen und im Idealfall liegen die Enden des Aufhängers dazwischen.

Nun schneiden wir die eben genähten Kanten zurück, ganz vorsichtig und nicht zu hastig mit einer guten Stoffschere.

überschüssigen Stoff zurück schneiden. Dabei die Spitze sehr knapp!

Hierbei ist darauf zu achten das Du besonders an der Spitze bis fast zur Naht zurück schneidest, denn sonst gibt es dort einen dicken Knuppel.

Wenden

Nun kannst Du das Bäumchen umdrehen, wenn Du den Aufhänger richtig angenäht hast dann kannst Du die Spitze damit gut heraus ziehen. Wenn das nicht gelingt nimm einen Sitzen Gegenstand um sie ordentlich umzustülpen

Nun wird der unten überstehende Stoff nach innen eingeklappt und abgesteppt. Dabei kann es ganz hilfreich sein das Bäumchen zu Bügeln, denn es neigt jetzt etwas dazu sich zu wölben. Nach dem Bügeln kann man die schrägen Kanten nochmals absteppen oder nur zur Fixierung (damit nix beult) nochmal eine Ziernaht über alle Schichten.

hier habe ich auf das Absteppen an den Seitenkanten verzichtet. Die oberste Ziernaht ist zum Schluss darauf gesetzt.

Ich hoffe diese Anleitung gefällt Dir und hilft Dir was hübsches zu gestalten. Sieh Dir auch meine anderen Anleitungen an.

Mehr über die Hilfsmittel die Du auf den Bildern siehst findest Du unter „Gezeigte Nähutensiien“

Gezeigte Nähuntensilien

Weil ich immer wieder danach gefragt werde möchte ich hier zusätzliche Informationen zu den Nähutensilien die auf meinen Fotos zu sehen sind zusammenstellen.

Ich nähe mit der AEA 11680 Premium Line, diese Maschine habe ich vor ca. 12 Jahren bei Neckermann gekauft und es gibt sie leider nicht mehr. Ich bin mit dem Modell sehr zufrieden, aber ich musste sie auch schon mal reparieren. Siehe dazu „Ich hab meine Nähmaschine repariert“.

Ein gewöhnliches Maßband braucht jeder. Hier eines von der Marke Prym. Auch wenn Dir das nicht sofort gefällt, das macht durchaus Sinn das eine Seite gelb und die andere bunt ist. So kannst Du es nicht versehentlich verdrehen.

Wenn Du Online ein Maßband bestellt achte unbedingt darauf das es Zentimeter hat und nicht Inch…

Dieser Blindstich-Nähfuß aus der Tatüta – Anleitung war beim Standard Zubehör meine Nähmaschine dabei, aber hier findest Du was vergleichbares.

Die Rosa Schneidematte die auf vielen Fotos als Hintergrund zu sehen ist habe ich als Set zusammen mit dem Rollschneider und dem Lineal bei Amazon gekauft.

Dieses Bundle finde ich sehr sinnvoll, denn ein Rollschneider funktioniert ohne eine geeignete Unterlage nur sehr schlecht.

Auf keinem Bild wirklich vollständig zu sehen

Eines der Wichtigsten Hilfsmittel beim Nähen ist die Schere. Diese sollte eine gute Qualität sein und man darf damit NIEMALS PAPIER SCHNEIDEN

Meine Schere ist der hier gezeigten sehr ähnlich. Ist auch von der Firma Prym und habe ich bestimmt schon 15 Jahre.

Es kommt noch mehr

Diese Liste wird immer wieder erweitert. Schau doch einfach mal wieder vorbei.

Hier geht zu den Anleitungen

Wo tut`s denn weh?

Manchmal stellen Ärzte in Filmen diese Frage. Und ich beantworte mir diese Frage in der Regel schon auf dem Weg zur Arztpraxis. Ich mache mir Gedanken wie ich meine Beschwerden am besten beschreibe, doch dieses Mal habe ich damit wirklich meine Mühe.

Aktuell habe ich immer wieder Schmerzen in Beinen und Armen. Wie schon in meinem Samstagsplausch beschrieben haben sich meine Beschwerden ausgeweitet, am Anfang war es nur ein Bein und ich hatte schon Angst es könnte eine Thrombose oder ähnliches sein und war deshalb „Ein Urlaubstag im Krankenhaus“ .

Schon die Definition wie oft etwas weh tut ist für mich schwer zu beschreiben. Manchmal tut mir eine Stunde lang nicht weh. Doch dann habe ich keine 5 Minuten zwischen dem einen Aua und dem nächsten.

Warum nenn ich das Aua?

Weil es nicht immer wirkliche Schmerzen sind. Manchmal auch eher „Missempfindungen“… ich habe keine Ahnung ob das der richtige Ausdruck dafür ist. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Fingergelenke eine Hand fühlen sich an als hätte ich sie gerade an eine Tischkante oder ähnliches geschlagen.
  • Stechender/Drückender Schmerz in der Achselhöhle als würde ich mich der Schulter auf einem Zaunpfahl aufgehängt sein.
  • Während dem Gegen wie ein Schlag von der Seite auf das Hüftgelenk (Baseballschläger)
  • Jemand zieht wie verrückt an meinem Grossen Zeh
  • „Knieschnapper“ wie wenn das Kniegelenk kurz hängen bleibt.
  • Blockade im Knie beispielsweise wenn man Socken oder Schuhe anziehen will, als wenn ein Tennisball in der Kniekehle eingeklemmt ist… im nächsten Moment gehts wieder
  • Ziehen im Unterarmmuskel wie „überdehnt“ oder nach dem schweren Heben, aber das während ich die Arme ruhig auf dem Tisch liegen habe.
  • wie beginnender Wadenkrampf… der aber nicht vollständig kommt.

Alle diese oben beschriebenen Schmerzarten erscheinen oft nur sehr kurz. Maximal mal 1-2 Minuten dann sind sie von alleine weg. Dabei ist es egal ob ich mich bewege oder das Bein oder Arm still halte. Sehr oft greife ich instinktiv dort hin. An den Armen mache ich das dauernd. An den Beinen geht das ja schlechter.

Wann ist es am schlimmsten?

Dann wenn ich von einem „Zustand“ zum nächsten wechsle. Also zum Beispiel vom Sitzen aufstehe. Oder vom stehen los laufe. Aber auch nach längerem gehen stehen bleibe. Heute habe ich beobachtet wie ich nach etwa 1.5 km gehen an einer roten Ampel nicht so lang normal stehen konnte bis es grün wurde. Ich musste mich an die Ampel anlehnen weil mein Bein weh tat. Danach konnte ich wieder schmerzfrei gehen!

Der einzelne Schmerz ist ja gar nicht so schlimm. Es ist die Summe und die Häufung die mich ganz kirre macht. Meine Gedanken kreisen ständig darum „warum tut mir das gerade weh“.

Das ist ja eine natürliche Reaktion, denn Schmerz soll einem im Normalfall ja warnen und vor weiten Verletzungen schützen. Wenn es aber für die Schmerzinformation nicht wirklich einen Grund gibt, dann wird es belastend.

unrecognizable person holding hand of partner abusively
Photo by Anete Lusina on Pexels.com

Während ich diese Zeilen schreibe tut mir der rechte Unterarm weh…

Okay nachdem ich nun versucht habe meine Arme zu lockern und eine eventuelle Fehlhaltung des Arms zu korrigieren ist der Schmerz schon wieder weg. Ah Moment rechter Mittelfinger… Beim Finger durch bewegen schmerzt mal eben die ganze rechte Hand. Doch kaum hab ich den Satz fertig geschrieben „druck auf dem rechten Fuss“… der aber entspannt auf der Couch liegt, also da ist mir sicher keine drauf getreten. Und wieder zieht es am rechten Arm.

Was soll ich tun?

Der eine Arzt meinte ich solle mich einfach nur entspannen und mal „nixtun“. Meine Hausärztin meint eher „machen Sie Sport, bewegen sie sich trotzdem“. Doch beide sind sich einig, ich bin gerade nicht arbeitsfähig. Aber wie lange? Was kann ich tun damit es mir schnell besser geht… keine wirkliche Antwort.

Meine Taktik

Ich versuche mich möglichst viel an frischer Luft zu bewegen und nicht zu viel alleine zuhause zu sitzen. Deshalb habe ich heute einen größeren Spaziergang zu einer Freundin gemacht. Leider hat der Schrittzähler in meinem Handy nach einem Update nicht automatisch gestartet, aber ich vermute es waren wieder so 6-7 km die ich heute gelaufen bin.

Des weiteren versuche ich durch Nahrungsergänzungsmittel meinem Körper alle möglichen Vitamine und Nährstoffe zu geben, vielleicht habe ich ja irgendeinen Mangel. Ob das was bringt weis ich nicht aber ich möchte nichts unversucht lassen.

vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 3.12.2022

Diese Woche wird mein Samstagsplausch wieder etwas kürzer, denn es gibt gar nicht so viel zu berichten von meiner Woche.

Der Grund ist mir gehts nicht gut und ich bin krank geschrieben. In den letzten Wochen habe ich immer wieder berichtet das ich Schmerzen in den Beinen hatte. Diese haben sich nun auch auf die Arme ausgeweitet. Seit Tagen tut mir ständig irgendwas weh, entweder das Knie oder die Finger. Mal wie ein Wadenkrampf, mal wie Muskelkater in den Oberschenkeln und dann wieder wie wenn mir einer mit der Faust auf den Handrücken haut. Wandernde wechselnde Schmerzempfindungen, die mich was kirre machen.

Hilfe annehmen

Andrea von Karminrot hatte es in ihrem Samstagsplausch 43-22 auch mal thematisiert, wie schwer es sein kann Hilfe von anderen anzunehmen.

Gestern Vormittag war es bei mir so weit das ich heulend auf der Couch saß und nicht mehr weiter wusste. Ich hatte für den Nachmittag einen Termin mit einer Freundin die mir bei der Steuererklärung helfen wollte, und ich wollte dafür wenigstens meine Unterlagen vor holen. Aber schon das alleine stellte sich als unlösbare Aufgabe dar:

Vor dem Schrank in dem ich die Unterlagen vermutete (ja ich gebe zu ich hatte keinen Überblick mehr) Standen Tüten und Taschen mit den Basar-Waren und oben drauf allerhand Klamotten von mir. Um an den Schrank zu kommen musste das Zeug weg! Aber jeder einzelne Griff nach nur einem Kleidungsstück schmerzte! Entweder in den Beinen beim Bücken, in den Fingern beim Zugreifen oder einfach nur die Tatsache den Arm anzuheben!

Eigentlich wäre es ein Arbeitsaufwand von 15 Minuten gewesen die Sachen da weg zu packen! Aber wenn jede Bewegung weh tut wird daraus plötzlich eine Mamutaufgabe!

Heulend zusammengebrochen…

Ich konnte nur noch heulen, ich dachte ich sage jetzt alles ab. Die Steuererklärung, den Weihnachtsbasar… alles… die körperlichen Beschwerden haben dazu geführt das ich mental total am aufgeben war. Obwohl ein einzelner Schmerz ja gar nicht so schlimm ist… aber in der Summe!

Heulend rief ich eine Freundin an die als Heilpraktikerin ausgebildet ist. Diese Beruhigte mich erst mal und ermutigte mich Schmerzmittel zu nehmen und trotz weh mich zu bewegen. Und sie sagte „Hol Dir Hilfe“.

Was ich soll mir Hilfe holen beim Durcheinander vor meinem Schrank im Schlafzimmer aufräumen? Nein das wollte ich nicht. Das ist doch zu privat. Sie meinte bei „Dem Basar-Zeug“… also schrieb ich eine E-mail an das Team, also alle die mit dem Adventbasar in unserer Gemeinde zu tun haben und bat um Hilfe. Ich habe mich dazu durchgerungen eine E-Mail mit dem Betreff „Ich brauche Hilfe“ zu schreiben. Heulend tippte ich die Worte in mein Handy… der eingeschaltete Laptop stand daneben… aber an der Tastatur zu schreiben tat noch mehr in den Fingern und Handgelenken weh als auf dem Handydisplay.

Erst später hab ich gesehen das ich diese Mail versehentlich auch dem Missionar, der auf den Philippinen ist gesendet habe… der kann doch gar nichts an der Situation ändern. Schon kurz darauf meldete sich eine Person von unserem Team und bot mir Hilfe für heute Vormittag an. Dafür war ich sehr dankbar, denn hätte sie gesagt sie kommt sofort, wäre ich auch überfordert gewesen.

Mir war in dem Moment einfach alles zuviel! Es herrschte Durcheinander und Chaos überall, ich wusste weder wo meine Steuerunterlagen sind, noch wo die Basar-Waren sind, und ich wusste nicht wie ich das alles bis Sonntag auf die Reihe bekommen sollte.

Mein nächster Versuch war die Freundin die zum Steuermachen kommen wollte zu verschieben. Sie sagte „okay wir machen das Dienstag, aber ich komm heute trotzdem um Dir zu helfen“. Dieses Angebot mich, aber beschämte mich gleichzeitig. Ich wollte nicht das sie mich so im Chaos auffindet und als die Schmerztabletten (ja mehrere!!!) endlich wirkten begann ich den größten Saustall in meiner Wohnung zu beseitigen.

Ich schaffte es eine Maschine Wäsche zu sortieren und starten und sogar aufzuhängen… (warum gehen die Wäscheklammern so schwer auf? Das ist mir noch nie aufgefallen)…

Staubsaugen

Beim Versuch zu saugen stellte ich fest das der Staubsauger verstopft war. Zum Glück fiel mir wieder ein wo meine Schraubenzieher sind und wie ich den Staubsauger zu öffnen hatte. Aber Auaaaaa… Schraubenzieher drehen… bücken… mit den Fingern den Fremdkörper raus holen. (es war natürlich ein Stofffetzen der zu groß war) also wieder zu machen, zuschrauben… Für diesen Vorgang brauchte ich bestimmt ne halbe Stunde!Dann war auch noch der Beutel voll, aber das war die leichtere Übung.

All das hat natürlich dazu geführt das ich nicht fertig war als die Freundin kam. Aber das war mir egal, ich lies das Gerät einfach liegen. Die Freundin fragte mich eindringlich „ist saugen gerade wirklich wichtig?“…. äääh recht hat sie, eigentlich ist der Zustand meiner Fußböden ziemlich egal wenn ich mich kaum bewegen kann.

Aber ich erklärte ihr das ich in der Euphorie das es jetzt gerade nicht so weh tut beschlossen hatte so viel wie möglich zu erledigen. Wer weis wann ich das wieder machen kann. „Hat der Arzt nicht gesagt Du sollst Dich ausruhen?“ äh ja… aber wie soll ich das schaffen wenn ich das Gefühl habe im Chaos unter zu gehen.

Papiere sortieren

Gemeinsam beschlossen wir meine Papiere zu sortieren um darin die erforderlichen Unterlagen zu finden. Boah für mich eine totale Horroraufgabe und für sie „komm wir machen das schnell“. Unter anderem sortierten wir meine Gehaltsnachweise der letzten 34 Jahre !!! Ein Papierberg den wir ganz schnell dezimierten, weil ich auf ihr anraten hin entschied alles was älter als 2014 ist zu entsorgen. Und ich war sooo glücklich das sie den Durchblick mit diesen Sachen hat und mir genau sagen konnte was ich noch brauche und was nicht.

Sie sortiert solche Dinge in sekundenschnelle nach Datum. Ich musste nur noch nach ihren Anweisungen im Ordner ablegen. Und mit jedem Blatt fiel mir ein Stein vom Herzen! Ich sah endlich „Land“ und das es weiter geht und besser wird. Ich war sooooo dankbar für ihre Hilfe! Mein Papierberg ist größtenteils sortiert und alle erforderlichen Dinge für die Steuererklärung haben wir gefunden.

Basar Vorbereitungen

Auch so ein Ding das sich in meiner Vorstellung zu einem riesigen unbezwingbaren Berg aufgeplustert hat. Gleich kommt die Bekannte aus dem Orga-Team und hilft mir. Sie hat mir ein festes Zeitfenster genannt in dem sie helfen kann und ich nehme das als Vorlage für mich. Wir zwei werden in der Zeit gemeinsam die vorhandenen Dinge sichten, sortieren und verpacken. Und danach bin ich dann fertig! Ich muss mich frei machen von diesem Denken das ich immer viel zu wenig gemacht habe. Das ist Quatsch. Unten in dem Aktenschrank hab ich nochmals zwei Kisten mit selbst gemachten Artikeln für den Basar gefunden… ich weis gar nicht mehr genau was ich da drin habe. Also ich hab viel viel mehr Sachen vorbereitet als mir bewusst war. Also reicht es bestimmt.

Außerdem, die Tatsache das diese Person nachher kommt hat mich gestern Abend beflügelt meine Küche zu putzen… also auch diesbezüglich hat sie mir jetzt schon geholfen.

es geht ein wenig besser

Heute Nacht konnte ich endlich normal durchschlafen. Ohne von Schmerzen in den Beinen aufzuwachen. Und heute morgen geht es mir erheblich besser als gestern. Vielleicht auch weil ich weis das mir heute gleich zwei Leute helfen. Am Nachmittag kommt meine Schwester, was ich ihr sehr hoch anrechne, denn sie reist von Stuttgart an!

Huch jetzt ist der Text doch länger geworden als erwartet… vielen Dank fürs Lesen und für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1. Dezember 2022 Blogstatistik und mehr

Wieder ist ein Monat vorüber und ich möchte wie jeden Ersten kurz berichten wie der Vormonat war.

So war der November

Im November wurde mein Blog 11 641 mal aufgerufen, ganz knapp weniger als im Oktober (11 885). Das kommt sicher dahier das ich weniger neue Blogposts veröffentliche habe. Im November waren es nur elf. Dies hatte vor allem damit zu tun das es mir gesundheitlich nicht so gut ging und ich momentan mehr Zeit zum ausruhen und regenerieren brauche.

Das ist auch der Grund warum ich diese Woche schon wieder bei „1000 Teile Raus“ ausgesetzt habe. Ich bin momentan krank geschrieben. Es wird vermutet das meine Beschwerden unter anderem vom Stress kommen und deshalb versuche ich diese Tage möglichst wenig „Leistungsdruck“ aufkommen zu lassen. Das schreiben hier im Blog ist für mich zwar Hobby und Entspannung. Aber ich habe gemerkt das ich mich damit auch ein wenig unter Druck setzte. Und ja ich weis, die Tatsache das ich diesen Blogpost heute pünktlich veröffentliche ist auch wieder „dem selbst gemachten Druck nachgeben“. Aber es ist mir persönlich wichtig das es hier was neues gibt.

Eigentlich geplant waren zwei Nähanleitungen und eine Häkelanleitung die ich unbedingt vor Weihnachten raus bringen wollte… naja ich befürchte ich muss alle drei in den Januar verschieben.

Meine Erfolge im November

Mein Besuchermagnet in diesem Monat waren „Handstulpen mit Daumenloch“ mit 2326 Aufrufen und „Armstulpen ganz einfach erklärt“ mit 1500 Zugriffen. Die meisten Besucher kamen von Pinterest. Weil ich weis das dort gut fotografierte Anleitungen sehr viel bringen wollte ich vor dem Advent zwei Weihnachtliche Anleitungen dort verlinken, doch das habe ich leider nicht mehr geschafft.

Des weiteren ist mein Artikel über das „Krampfadern ziehen“ ein Dauerbrenner geblieben. Genauso „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“.

Dies ist die Entwicklungskurve von „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ , ich wünschte alle meine Beiträge würden sich so schön entwickeln. Mein Text vom Sommer 2019 wird regelmäßig gesucht und gefunden. Natürlich ist es mein Ziel mehr solcher Dauerbrenner Themen zu schreiben.

kommender Dauerbrenner?

Zu einem Dauerbrenner entwickelt sich langsam „Worauf muss man achten wenn man Zuschauer in einer TV-Talkshow ist“. Der Text stammt auch aus 2019 und fand während Corona kaum Beachtung. Doch im Oktober und November wurde er jeweils 200 mal aufgerufen, ohne das ich ihn irgendwo verlinkt oder beworben habe. Diese Besucher kommen tatsächlich nur über Suchmaschinen.

Was habe ich verdient?

Über Adsense habe ich etwa 60€ Werbeeinnahmen generiert, damit liege ich immer noch unter dem Auszahlungsminimum, aber zusammen mit dem Vormonat wird diesmal endlich etwas ausgezahlt. Für die Werbung die WordPress selbst eigenständig einfügt erhalte ich 0.80 USD… das zweitbeste Ergebnis überhaupt. Der Witz an der Sache ist das der Mindestauszahlungbetrag 100 USD beträgt und wenn ich so weiter mache bekomme ich vielleicht etwas in 10 Jahren! Also eigentlich symbolisch. Aber es zeigt mir wenigstens das WordPress meinen Blog langsam als etwas „wertvolles“ ansieht.

Über Amazon Produktlinks habe ich im November etwas über 7 € Werbeeinnahmen generiert. Kein wunder denn es war ja die „Black Week“. Das Guthaben dort erhalte ich auch erst wenn ich mehr wie 25€ zusammen habe. Als positiv möchte ich da die Tatsache erwähnen das Kofferzubehör bestellt wurde, also meine Artikel „Warum macht es Sinn Koffer zu kennzeichnen?“ , „Gepäckdiebstahl vermeiden“ und „Kofferanhänger“ offensichtlich langfristig etwas bringen.

Fazit

Meine Zahlen entwickeln sich positiv und es geht in die richtige Richtung. Aber sehr langsam. Von meinem Ziel das sich dieser Blog kostenmäßig selber trägt bin ich noch etwas entfernt.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel. blog