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Handarbeiten und Reisen

Ich habe festgestellt das geht sehr gut zusammen. Wann sonst ist man gezwungen lange ruhig an einer Stelle zu sitzen als im Bus und Zug.

Auf kurzen Strecken von 30 oder 60 Minuten kann man sich noch damit beschäftigen einfach aus dem Fenster zu sehen oder zu dösen. Aber meistens kommt einem dann die Fahrt nur unnötig lang und langweilig vor. Wenn man aber etwas aktiv tut vergeht die Zeit wie im Flug und schwups ist man am Ziel Bahnhof.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen auf langen Fahrten immer etwas zum Stricken oder Häkeln dabei zu haben:

Diese Häschen sind zum Großteil in Bus und Bahn entstanden. Nach 2 bis 3 Stück hatte ich die Anleitung im Kopf und musste unterwegs nicht mehr nachgucken. Solch kleine Teile sind ideal wenn man umsteigen muss usw. Ich konnte mir einteilen „bis zum nächsten Umstieg mach ich den Kopf, im anderem Zug dann die Ohren“ .

Bei kleinen Einzelteilen kann man auch gut zwischendurch aufhören ohne das man den Überblick verliert und später aufwändig nach zählen muss wo man war. Ausserdem sind sie ganz praktisch zu transportieren. Und ein persönliches  Mitbringsel.

Sockenstricken ist auch Ideal. Mein persönlicher Rekord ist eine ganze Socke fertig im Fernbus von Lörrach nach Stuttgart.

Beim Sockenstricken ist es allerdings wichtig das man nicht zu oft umsteigt, denn bei jedem aus und einpacken kann was schief gehen. So habe ich zum Beispiel mal eine Nadel des Nadelspiels verloren… mit nur 4 Nadeln weiter stricken geht nur am Schaft und Fusslänge.

Richtig unangenehm kann es werden wenn man sich versehentlich auf sein Strickzeug setzt… aua…

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Der Weg ist das Ziel

Ursprünglich wollte ich diesen Satz als Name für meinen Blog, doch leider ist dieser schon vergeben. Denn es liegt viel Wahrheit darin. Schon oft öfters habe ich mir die Frage gestellt oder ich wurde von anderen gefragt „warum machst Du das?“ „warum fährst Du da hin?“. Denn manchmal ist das vermeintliche Ziel der Reise gar nicht der einzige Grund. Nicht selten wird einem erst hinterher klar das die Erlebnisse auf dem Weg zum Zielort und wieder zurück fast wichtiger waren als das geplante Ziel.

Ich reise sehr gerne zu Konzerten meiner Lieblingskünstler, aber da diese meistens die zwei gleichen sind verändert sich das was sie bieten nicht sehr stark. Eigentlich könnte man meinen das ich all deren Texte schon längst auswendig kenne. Zum Grossteil ist es auch so.  Da sind Lieder dabei die ich schon seit über 30 Jahren kenne…  (jaaaa ich bin Ü30)

Ganz ehrlich ich fahre ja nicht da hin um neue Melodien zu hören, ganz neue Songs geniesse ich lieber mit dem Kopfhörer und ne  Tasse Tee auf der Couch. Bei einem live Auftritt geniesse ich das ganze drum rum, die  Athmosphäre, die Show, das ganze drum rum und auch die anderen Leute!

Ich geniesse es was anderes zu sehen, fremde Veranstaltungsorte und Locations interessieren mich. Für mich ist es eine Art Sport geworden an jedem Ort schnellstmöglich raus zu finden wo man hin muss, wie man am besten in die erste Reihe kommt,  von welchem Standort hat man den besten Blickwinkel für Fotos, usw.

Der Akteur auf der Bühne ist für mich schon lange nicht mehr mein einziges Interesse. Je länger ich das mache umso wichtiger werden mir die Menschen denen ich dabei begegne… ach ich finde es einfach wunderschön wenn sich die „Freaks in der ersten Reihe“ kennen…

Wobei ich jetzt nicht den Eindruck erwecken möchte das ich zu so „Gurkenkünstlern“ fahre wo nur 20 Nasen kommen. Nein so ist es nicht. Aber in beiden „Fangruppen“ habe ich paar Alte Bekannte die man überall wieder trifft. 

Und ich lerne immer wieder neue Leute kennen, aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten und Gegenden und es ist spannend dann auch von dem einen mehr zu erfahren und so sind schon viele wertvolle Freundschaften entstanden. Menschen lernt man meistens bei gemeinsamen Erlebnissen kennen. Ich selbst bin zwar viel im Internet unterwegs (früher sogar noch viel mehr) doch echte Bekanntschaften sind doch viel mehr wert als nur solche mit denen man chattet oder so.

Immer wieder werde ich gefragt warum ich dafür so weit fahre. Hmm ganz ehrlich, der Aufwand zu einem Konzert Event ist doch fast der gleiche ob ich nun nur 1 Stunde nach Freiburg fahre oder weiter weg. Meistens muss ich dafür den Veranstaltungstag und den Tag danach frei haben, denn meine Arbeitszeiten sind oft bis  fast 20 Uhr und nach einem  tollen Konzert will man nicht sofort nach hause düsen müssen weil man am morgen wieder früh aufstehen muss.

(das habe ich auch schon gemacht, später gibt es hier eine verlinkung zu einem entsprechenden Trip)

Und fährt man so weit das man vor Ort übernachten muss ist es letztendlich Wurst ob das 200 oder 1200 km entfernt ist.

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Der Anfang

Hallo Lieber Leser,

ich habe diesen Blog neu gestartet um hier über meine Reisen und Ausflügezu berichten. Meine Reisen werden aber nicht in ferne und exotische Länder gehen. Ich habe festgestellt das es auch erlebnisreich sein kann in Deutschland (und vielleicht Schweiz und Österreich) zu reisen. Und ich möchte Euch auch etwas Einblick geben, das soetwas nicht unbedingt teuer sein muss.

  • Ich reise gerne
  • Ich habe kein Auto
  • Ich habe nicht viel Geld

In diesem Blog möchte ich zeigen das diese drei Punkte kein Wiederspruch darstellen. Logischer Weise werde ich Euch an meinen Erlebnissen mit dem öffentlichen Nahverkehr teilhaben lassen.

Ich habe mir eine App auf mein Tablett und Handy installiert das ich Euch sozusagen „mitnehmen“ kann und zeitnah über meine aktuellen Erlebnisse berichten kann.

Aber ich möchte Euch auch von vergangenen Reisen erzählen… ich hab schon einiges witziges und berichtenswertes erlebt… ich kann Euch da einiges erzählen !!!

 

Reiseplanungen

Selbstverständlich möchte ich Euch auch in meine Planungen einblick geben… also werdet ihr immer wieder von http://www.bahn.de, flixbus.de, stadtmobil-suedbaden und ähnlichem lesen.

Ich freue mich über Kommentare und Follower die mit kommen auf meine Reise durch die Blogwelt