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In Velen darf ich nicht fehlen!

Bereits im Juni letzten Jahres entdeckte ich fast zufällig einen Link zu einer besonderen Veranstaltung mit Thomas Anders. Auf einem Schloss, mit 5 Gänge Menu … limitiert auf 120 Zuschauer … und Thomas Anders nur begleitet von einem Pianisten. Wow von sowas träumt ein Fan. Bei solchen fast „unplugged“ Konzerten werden nicht nur die allbekannten Titel in gewohnten Arrengements gespielt sondern man kann sich auf etwas ganz besonderes freuen.

Kurz entschossen folgte ich dem Link und ordete ein Ticket… nur eines, denn der Preis lies mich erst mal schlucken… 95 Euro! Da konnte ich es gleich vergessen jemand zu suchen der mit fährt.

Aber okay das ist etwas ganz besonderes in einem besonderen Ambiente und das Essen ist bei dem Preis ja mit enthalten. Sobald eine Eintrittskarte mit Essen ist wird es teurer, und bei den Informationen die ich über das Hotel in dem das statt findet gefunden habe ist der Preis eigentlich angemessen.

Also Ticket bestellt und auch gleich per Kreditkarte bezahlt und dann erst nach geguckt wo das genau ist. Ich wusste nur das Thomas dort schon einmal aufgetreten ist und deshalb dachte ich mir das es wohl in der Umgebung von Koblenz (Thomas Wohnort) liegen würde. 

Aber ich hatte mich getäuscht Velen liegt kurz vor der Holländischen Grenze!!!  

Laut Google maps 620 km mit dem PKW. Und wählt man öffentlche Verkehrsmittel dann kommt nix… was ist da los? http://www.bahn.de findet den Ort zwar, aber nur an Wochentagen. Und der Termin ist an einem Sonntag. Velen scheint so klein zu sein, es gibt keinen Bahnhof und nur unter der Woche gibt es einen Bus der dort hin fährt. Also keine Chance für mich mit öffentlichen Verkehr dort hin zu kommen.

Was nun?

Am Samstag anreisen geht nicht, denn an dem Tag habe ich selber einen Termin bei dem ich auf der Bühne stehe und singe.  Zwar zusammen mit 2300 anderen Sängern aber da muss ich dabei sein weil das die Generalprobe für das Luther Musical in Mannheim ist.

CarSharing heist die Lösung. Aber ich nehme nicht einen Leihwagen ab Lörrach, das käme viel zu teuer und ehrlich gesagt habe ich keine Lust auf über 6 Stunden Autofahrt alleine. Also fahre ich mit dem Zug zum Nächstgelegenen CarSharing Standort bei dem der örtlich Anbieter mit Stadtmobil Südbaden zusammen arbeitet. Genau dieser Punkt ist in einigen Gegenden von Deutschland etwas problematisch, denn es gibt zahlreiche regionale Anbieter die aber nicht alle miteinander kooperieren. Den nahegelegensten Standort für Carsharing Autos in Bahnhofnähe ist Bochum!

Hoch lebe das Internet, ohne Google, Googlemaps und die Webseite von Stadtmobil-Südbaden hätte ich das nie raus gefunden. Denn bei der Buchungshotline kann man sowas kompliziertes nicht erfragen. Ich glaube ich habe einen ganzen Nachmittag mir Recherchen verbracht um die preiswerteste und praktischste Lösung zu finden.

Der Standort des Wagens Bochum ist direkt neben dem Bahnhof,  solche Details kann man auf der Webseite des jeweiligen Stadtmobil anbieters einsehen. Wenn man dann endlich den richtigen Anbieter herausgefunden hat. 

Meine Planung ist nun so:

  • Zugverbindung mit 3 mal Umsteigen bis Bochum
  • Ab Bochum Stadmobil Leihwagen
  • ca. 60km bisVelen mit dem Auto
  • nach dem Konzert mit dem Auto nach Bochum zurück
  • In Bochum Übernachtung über Air B&B gebuch
  • Auto morgens zurück bringen 
  • Zug wieder nach hause

    Soweit die Planung. Zugtickets, Leihwagen,Unterkunft und Eintrittskarte alles online gebucht und als elektionisches Ticket im Handy!

    Zur Sicherheit nehme ich Tablet mit auf dem auch alles gespeichert ist. Und natürlich auch um Euch zeitnah zu berichten ob alles so funktioniert wie ich das geplant habe.

    Diese Reise ist erst in etwa 14 Tagen, ich hoffe das jetzt nix mehr dazwischen kommt.

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    Handarbeiten und Reisen

    Ich habe festgestellt das geht sehr gut zusammen. Wann sonst ist man gezwungen lange ruhig an einer Stelle zu sitzen als im Bus und Zug.

    Auf kurzen Strecken von 30 oder 60 Minuten kann man sich noch damit beschäftigen einfach aus dem Fenster zu sehen oder zu dösen. Aber meistens kommt einem dann die Fahrt nur unnötig lang und langweilig vor. Wenn man aber etwas aktiv tut vergeht die Zeit wie im Flug und schwups ist man am Ziel Bahnhof.

    Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen auf langen Fahrten immer etwas zum Stricken oder Häkeln dabei zu haben:

    Diese Häschen sind zum Großteil in Bus und Bahn entstanden. Nach 2 bis 3 Stück hatte ich die Anleitung im Kopf und musste unterwegs nicht mehr nachgucken. Solch kleine Teile sind ideal wenn man umsteigen muss usw. Ich konnte mir einteilen „bis zum nächsten Umstieg mach ich den Kopf, im anderem Zug dann die Ohren“ .

    Bei kleinen Einzelteilen kann man auch gut zwischendurch aufhören ohne das man den Überblick verliert und später aufwändig nach zählen muss wo man war. Ausserdem sind sie ganz praktisch zu transportieren. Und ein persönliches  Mitbringsel.

    Sockenstricken ist auch Ideal. Mein persönlicher Rekord ist eine ganze Socke fertig im Fernbus von Lörrach nach Stuttgart.

    Beim Sockenstricken ist es allerdings wichtig das man nicht zu oft umsteigt, denn bei jedem aus und einpacken kann was schief gehen. So habe ich zum Beispiel mal eine Nadel des Nadelspiels verloren… mit nur 4 Nadeln weiter stricken geht nur am Schaft und Fusslänge.

    Richtig unangenehm kann es werden wenn man sich versehentlich auf sein Strickzeug setzt… aua…

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    Der Weg ist das Ziel

    Ursprünglich wollte ich diesen Satz als Name für meinen Blog, doch leider ist dieser schon vergeben. Denn es liegt viel Wahrheit darin. Schon oft öfters habe ich mir die Frage gestellt oder ich wurde von anderen gefragt „warum machst Du das?“ „warum fährst Du da hin?“. Denn manchmal ist das vermeintliche Ziel der Reise gar nicht der einzige Grund. Nicht selten wird einem erst hinterher klar das die Erlebnisse auf dem Weg zum Zielort und wieder zurück fast wichtiger waren als das geplante Ziel.

    Ich reise sehr gerne zu Konzerten meiner Lieblingskünstler, aber da diese meistens die zwei gleichen sind verändert sich das was sie bieten nicht sehr stark. Eigentlich könnte man meinen das ich all deren Texte schon längst auswendig kenne. Zum Grossteil ist es auch so.  Da sind Lieder dabei die ich schon seit über 30 Jahren kenne…  (jaaaa ich bin Ü30)

    Ganz ehrlich ich fahre ja nicht da hin um neue Melodien zu hören, ganz neue Songs geniesse ich lieber mit dem Kopfhörer und ne  Tasse Tee auf der Couch. Bei einem live Auftritt geniesse ich das ganze drum rum, die  Athmosphäre, die Show, das ganze drum rum und auch die anderen Leute!

    Ich geniesse es was anderes zu sehen, fremde Veranstaltungsorte und Locations interessieren mich. Für mich ist es eine Art Sport geworden an jedem Ort schnellstmöglich raus zu finden wo man hin muss, wie man am besten in die erste Reihe kommt,  von welchem Standort hat man den besten Blickwinkel für Fotos, usw.

    Der Akteur auf der Bühne ist für mich schon lange nicht mehr mein einziges Interesse. Je länger ich das mache umso wichtiger werden mir die Menschen denen ich dabei begegne… ach ich finde es einfach wunderschön wenn sich die „Freaks in der ersten Reihe“ kennen…

    Wobei ich jetzt nicht den Eindruck erwecken möchte das ich zu so „Gurkenkünstlern“ fahre wo nur 20 Nasen kommen. Nein so ist es nicht. Aber in beiden „Fangruppen“ habe ich paar Alte Bekannte die man überall wieder trifft. 

    Und ich lerne immer wieder neue Leute kennen, aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten und Gegenden und es ist spannend dann auch von dem einen mehr zu erfahren und so sind schon viele wertvolle Freundschaften entstanden. Menschen lernt man meistens bei gemeinsamen Erlebnissen kennen. Ich selbst bin zwar viel im Internet unterwegs (früher sogar noch viel mehr) doch echte Bekanntschaften sind doch viel mehr wert als nur solche mit denen man chattet oder so.

    Immer wieder werde ich gefragt warum ich dafür so weit fahre. Hmm ganz ehrlich, der Aufwand zu einem Konzert Event ist doch fast der gleiche ob ich nun nur 1 Stunde nach Freiburg fahre oder weiter weg. Meistens muss ich dafür den Veranstaltungstag und den Tag danach frei haben, denn meine Arbeitszeiten sind oft bis  fast 20 Uhr und nach einem  tollen Konzert will man nicht sofort nach hause düsen müssen weil man am morgen wieder früh aufstehen muss.

    (das habe ich auch schon gemacht, später gibt es hier eine verlinkung zu einem entsprechenden Trip)

    Und fährt man so weit das man vor Ort übernachten muss ist es letztendlich Wurst ob das 200 oder 1200 km entfernt ist.

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    Der Anfang

    Hallo Lieber Leser,

    ich habe diesen Blog neu gestartet um hier über meine Reisen und Ausflügezu berichten. Meine Reisen werden aber nicht in ferne und exotische Länder gehen. Ich habe festgestellt das es auch erlebnisreich sein kann in Deutschland (und vielleicht Schweiz und Österreich) zu reisen. Und ich möchte Euch auch etwas Einblick geben, das soetwas nicht unbedingt teuer sein muss.

    • Ich reise gerne
    • Ich habe kein Auto
    • Ich habe nicht viel Geld

    In diesem Blog möchte ich zeigen das diese drei Punkte kein Wiederspruch darstellen. Logischer Weise werde ich Euch an meinen Erlebnissen mit dem öffentlichen Nahverkehr teilhaben lassen.

    Ich habe mir eine App auf mein Tablett und Handy installiert das ich Euch sozusagen „mitnehmen“ kann und zeitnah über meine aktuellen Erlebnisse berichten kann.

    Aber ich möchte Euch auch von vergangenen Reisen erzählen… ich hab schon einiges witziges und berichtenswertes erlebt… ich kann Euch da einiges erzählen !!!

     

    Reiseplanungen

    Selbstverständlich möchte ich Euch auch in meine Planungen einblick geben… also werdet ihr immer wieder von http://www.bahn.de, flixbus.de, stadtmobil-suedbaden und ähnlichem lesen.

    Ich freue mich über Kommentare und Follower die mit kommen auf meine Reise durch die Blogwelt