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Winterspaziergang am Altrhein 

Diese Bilder sind letztes Jahr im Dezember (2016)entstanden. Ich habe sie nun endlich aus der riesigen Bildermenge auf meinem Handy aussortiert und möchte sie nun zeigen.

Zwischen Basel und Breisach fließt der Rheinkanal parallel zu seinem alten Bett auf der französischen Seite. Bei dem Stauwehr „Märkt“ (sobald ich die Bilder auch gefunden habe werde ich die hier verlinken) wird das Wasser aufgestaut und in den Kanal geleitet.

Der Kanal hat immer exakt den gleichen Wasserstand. Der Rest, und das kann naturgemäß mal mehr oder mal weniger sein fließt durch den „Altrhein“ auf der deutschen Seite.

Dieses Flussbett ist eigentlich fast regelmäßig „Überflutungsgebiet“. Hier gibt es krumme oder umgestürzte Bäume, Kiesbetten, kleine Sandflächen und eine sehr charakteristische Pflanzenwelt.

Ich liebe diese Umgebung und gehe da sehr gerne spazieren. Hier mal ein Eindruck von einem sehr kalten Dezembertag.

In dieser uhrig wilden Landschaft gibt es manchmal auch kurioses zu sehen

Dies ist allerdings nicht eine Laune des Rheinwassers. Wohl eher ein Werk der „Eingeborenen“.

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Allgemein Verkehrsmittel

Quer durch die Alpen

Ich wollte zu einem Konzert in Graz. Bevor ich realisiert habe wie weit das ist habe ich mir ein Ticket gekauft. Doch dann kam die Ernüchterung. Fernbus kam aufgrund der langen Fahrzeit überhaupt nicht in Betracht. Flug ab Basel geht auch nur mit Umstieg in München oder mit weitem Umweg. Ich fand tatsächlich einen Billigflug mit Umsteigen in London! Wer macht denn so einen Quatsch.

Mit der Handy App GoEuro kann man unterschiedliche Verkehrsmittel europaweit miteinander vergleichen. So auch die Bahn Tickets der DB (Deutsche Bahn ) und SBB (Schweizer Bundes Bahn). Mir war vorher gar nicht klar das man auf vielen Bahnstrecken überhaupt Alternativen hat.

Die App der Deutschen Bahn, die ich regelmäßig nutze, der DB Navigator schlug mir Verbindungen über Karlsruhe – Stuttgart -München vor. Mit diesem Umweg dauert die Fahrt 15 Stunden und mehr! Ausserdem Preise um 140€ ein Weg!

Ich experimentierte mit einen Teil der Strecke mit dem Fernbus zurück zu legen. Doch egal wie es dauert einfach viel zu lange mit dem Bus nach München oder Salzburg.

Die GoEuro App ermittelte die preiswerteste Zug Verbindung. Mit der ÖBB über Zürich! Durch die Schweiz ist der Weg erheblich kürzer nur etwas über 11 Stunden. Mit Schweizer Anbietern unbezahlbar und mit der ÖBB 98€ hin und zurück!

Mit dem EC 164 konnte ich ohne Umsteigen von Zürich bis Graz zu einer akzeptablen Zeit reisen. Dieser Zug nennt sich auch „Transalpin“ weil er quer durch die Alpen fährt. Daher die lange Reisezeit.

Die Strecke ist landschaftlich sehr schön doch auf der Hinreise hatt ich davon nicht viel, da es die meiste zeit regnerisch war und die Berge wolkenverhangen. Doch die Rückreise war toll.

Hier ein paar Eindrücke

Die Fahrt mit dem Transalpin fand ich ganz angenehm, der Zug war sauber und nicht sehr voll (sicher ist das während der Skisaison anders) .

Die Toiletten machten auf mich einen besseren und saubereren Eindruck als in den meisten deutschen Zügen!

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Allgemein Gedanken

Hast Du keine Angst?

„Hast Du keine Angst wenn Du alleine reist?“ Wurde ich heute gefragt als ich von meiner letzten Reise mit der Bahn und von meiner Planung vom nächsten Wochenende erzählt habe…

Und wenn ich es so richtig überlege NEIN!

Was könnte die Person meinen? Wovor sollte ich Angst haben?

Es geht in diesem speziellen Fall um reisen mit dem Zug in Deutschland, Schweiz und Österreich, also brauche ich ja nicht mal Angst zu haben das ich irgendwie niemanden verstehe. Und die Züge sind derart sicher und komfortabel das eine ähnlich weite Autofahrt anstrengender und gefährlicher wäre.

Ganz ehrlich müsste ich über 8 Stunden alleine Auto fahren hätte ich Angst davor, ich würde es sicher können wenn es sein müsste, aber das würde mich maßlos stressen. Viel zu groß wäre meine Angst einen Fehler beim Fahren zu machen oder wegen einer Kleinigkeit „auszufallen“ und dann fest zu hängen. Ich denke da nicht nur an einen möglichen Defekt am Fahrzeug, ne es reicht ja schon ein starker Heuschnupfen Anfall (tränende Augen das ich fast nichts mehr klar sehe) , ein Insektenstich am falschen Ort… oder was mir wirklich schon mal passiert ist… übelkeit! Sich im Fahrzeug übergeben ist wirklich wirklich ekelhaft!

Nein beim Zug fahren habe ich keine Angst. Das schlimmste was passieren kann ist Verspätung oder Streckensperrung… und beides hab ich schon erlebt und festgestellt „es gibt echt schlimmeres“

Die schlimmste Verspätung hatte ich im ICE nach Hamburg, 7 Stunden Verspätung!!!! Statt 7 Stunden war ich 14 unterwegs, das war wirklich unangenehm und äußerst anstrengend! Aber es war nie gefährlich, wir saßen warm, trocken und eigentlich bequem im Zug und mussten einfach warten bis die Strecke vor uns von den Sturmschäden befreit war. Wir sahen zwar die Bäume wackeln aber sonst haben wir von dem Unwetter um uns herum nichts mitbekommen.

„Hast Du keine Angst belästigt zu werden?“ Nein, auch das ist mir schon passiert… Damals als 18-20 jährige begegneten mir öfters Männer die zuerst nur wissen wollten ob der Zug nach da-und-da fährt und mich dann in längeres Gespräch verwickelt haben um dann irgendwann zu erzählen das sie mich heiraten wollen !!!

Meine Mutter hat mir von klein auf eingebleut nicht zu vertrauensselig zu sein und Fremden keine Auskünfte über meinen Wohnort usw zu geben. Und so erzählte ich dann solchen Kandidaten nichts über mich. Und mich hat nie einer verfolgt. Schon alleine weil ich erwähnt habe das ich am Zielbahnhof abgeholt werden würde. Das schreckte diese Spinner meistens ab.

Doch da fällt es mir wieder ein, einer war sehr hartnäckig und ist mit ausgestiegen und wollte mir folgen. Ich bin schnellen Schrittes auf den Bahnhofsvorplatz geeilt und auf einen älteren Herrn zu, der neben seinem Auto wohl auf jemanden wartete. Ich ging auf ihn zu und begrüßte ihn sehr laut mit „Onkel Rolf, das ist aber nett das Du mich abholst“. Ich kannte den Mann gar nicht aber er durschaute die Situation sofort und spielte kurz mit und mein Verfolger suchte das weite.

Also meine Taktik ist immer wenn es brenzlig wird auf andere Leute zu gehen.

Was kann sonst noch passieren? Das man beklaut wird? Ganz ehrlich, das kann Dir auch zuhause oder am Arbeitsplatz passieren.

Das man was verliert? Ja ist ärgerlich, aber auch nicht wirklich schlimm. Und ehrlich, die wahrscheinlich das man einen Schirm oder Jacke liegen lässt ist gleich groß, ob man nun 5 Minuten oder 5 Stunden fährt. Wenn man beim Aus oder Umsteigen unkonzentriert ist dann ist das so.

Manche haben Angst falsch zu fahren, im falschen Zug zu landen… Naja und wenn, spätestens bei der Fahrkartenkontolle merkt man das. Und dann ist es sicher nicht zu spät um auszusteigen. Ich wüsste nicht das es schon Züge zum Mond gibt. Die Wahrscheinlichkeit mit dem Auto falsch zu fahren ist viel größer, und da ist „Geisterfahrer“ machen lebensgefährlich.

Also ich selbst habe keine Angst vorm Bahnfahren wenn man Lesen kann und sich ein bissel sinnvoll vorbereitet dann braucht man auch keinen Hunger, Durst, Kälte, Hitze, Lärm oder Langeweile zu fürchten.

Meine Tipps für entspanntes Bahnfahren :

  • Nicht zu viel oder zu schweres Gepäck
  • Mehr essen und trinken mitnehmen als man eigentlich braucht (es könnte länger werden)
  • Nicht zu chickimicki kleiden (nicht reich aussehen! Bloß keine Gucci Handtasche )
  • Hand Desinfektionsmittel mitnehmen. Ggf Klopapier
  • Kopfhörer dabei haben (auch wenn man gar nicht Musik hören will, aber vielleicht möchte man ja zeigen „lass mich in Ruhe „
  • Beim Umsteigen nicht am Rand / in den Ecken rumdrücken sondern dort bleiben wo Leute sind.
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Allgemein Verkehrsmittel

Erfahrungen mit dem Carsharing von Stadtmobil Südbaden –

In diesem Artikel erzähle ich von meinen Erfahrungen mit Carsharing, seit Jahren bin ich begeistere Nutzerin von Stadtmobil Südbaden.

Obwohl ich über 20 Jahre KFZ-Besitzerin war und damit zur Arbeit gependelt bin, habe ich 2008 das eigene Auto abgeschaft. Zuerst ais rein finanziellen Gründen, später merkte ich dann,dass es sehr gut ohne eigenes Auto geht.

Als ich mich 2008 oder 2009 bei Stadtmobil angemeldet habe wohnte ich noch auf dem Dorf. Um an einen Wagen zu kommen musste ich mit dem Zug in die nächste Stadt fahren. Selbst dies nahm ich gerne in Kauf wohlwissend ich kann ein Auto nehmen wenn ich es brauche. Ich nutzte den Leihwagen unregelmäßig für größere Einkäufe oder Ähnliches, bei dem man Sperriges oder Schweres transportieren muss. Den Weg zur Arbeit zu Freizeitaktivitäten legte ich meistens mit dem Zug oder Bus zurück. Anfänglich nutzte ich den Leihwagen etwa zwei bis dreimal im Monat.

2011 bin ich nach Lörrach umgezogen und hier gibt es gleich mehrere Standorte mit vielen Fahrzeugen in unmittelbarer Nähe. Ich kann dir also aussuchen welchen Fahrzeugtyp ich nutzen möchte. Das ist sehr praktisch, denn ich habe z.B. meinen Umzug, Flohmärkte und auch längere Ausflüge mit unterschiedlichen Autos gemacht.

Nach einer Registrierung, bei der man persönlich erscheinen und Führerschein vorlegen muss, erhält man, nach Hinterlegung einer Kaution , die persönliche Mitgliedskarte mit der man die jeweiligen Fahrzeuge öffnen kann. Als ich mich damals angemeldet habe nach die Kaution bei 300 € dies könnte sich mittlerweile geändert haben.

Die Mitgliedskarte ist mit einem elektronischen Chip ausgestattet mit dem man ein Fahrzeug, welches man vorher entweder telefonisch oder im Internet reserviert hat, öffnet. Es funktioniert im Bereich Südbaden sehr gut. Die Fahrzeuge sind mit einem Bordcomputer ausgerüstet, der automatisch aufzeichnet wie viele Kilometer man gefahren ist. Und nur diese werden einem berechnet.

Zu meinen meinen Anfangszeiten gab es diese Bordcomputer noch nicht, man musste noch in einem Logbuch Kilometerstand vor dem Losfahren und hinterher notieren. Diese Aufzeichnung wurden dann später erfasst und die Rechnung erstellt. Das dauerte damals viel länger wie heute. Mit der neuen Technik kann ich schon ein bis zwei Stunden nach der Fahrt sehen was mich diese gekostet hat.

Zu den Kosten kann ich keine exakten Angaben machen,da es unterschiedliche Tarife gibt. Diese kann man wählen ob man ein wenig-, Mittel- oder Vielnutzer ist. Je nachdem was einem wichtig ist. Eine geringe Grundgebühr oder billige Stunden und Kilometer.

Ich selbst habe den Tarif, bei dem ich 15 € Grundgebühr im Vierteljahr bezahle und Fahrzeuge ab 1,50 € pro Stunde anmieten kann. Ich schreibe deshalb „ab“ weil die Preise je nach Fahrzeugtyp unterschiedlich sind. Bei meinem Tarif werden mir 30 Cent pro Kilometer berechnet, wobei ab 100km es eine Staffelung gibt. Dann wird es billiger.

Momentan nutze ich die Fahrzeuge drei bis fünf Mal im Monat für unterschiedliche Zwecke. Zweimal im Monat fahre ich zu einer Veranstaltung die am Abend stattfindet. Um an diesem Veranstaltungsort zu kommen, wüsste ich vier Stationen S-Bahn fahren und dann etwa eine halbe Stunde laufen. Das ganze spät abends nach 22 Uhr wieder zurück. Mit dem Taxi kostet mich ein Weg mehr als 25 €. Mit dem Stadtmobil Auto fahre ich exakt 12 km und bezahle dafür mit dem Benziner 6,80 Euro oder mit dem Elektrofahrzeug 8,50 €.

Da ich die Elektrotechnik gerne unterstützen möchte und es außerdem Spaß macht dieses Fahrzeug zu fahren nutze ich am liebsten dieses.

Hier erkennt man im Hintergrund dases sich um ein Elektrofahrzeug handelt, 100% Akkuladung!

Ansonsten benutze ich Stadtmobilfahrzeuge vor allem Ausflüge und besondere Anlässe. Gerade abends, wenn man als Frau nicht mehr gerne alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein möchte, ist ein Stadtmobil-Auto eine sehr preiswerte Alternative zum Taxi.

Meinen allergrößten Ausflug habe ich mit einer Freundin und deren Kinder nach Paris unternommen. Ich habe das Fahrzeug rechtzeitig über die Hotline reservieren lassen und auch nachgefragt, ob Fahrten in das Ausland okay sind. Selbstverständlich darf man auch mit einem Auto in den Urlaub fahren nur müssen Nutzungen über drei Tage zeitig angemeldet werden.

Ich bin mit dem Auto bis nach Paris gefahren, habe es dort geparkt und in der Stadt selbst haben wir uns mit der Metro bewegt. Da wir vier Personen waren und auch viel Gepäck hatten, habe ich für diese Fahrt einen Kombi gewählt. Das hat alles super geklappt und die Reise hat mich etwa 360 € gekostet. Rechnet doch mal nach was euch das mit dem eigenen PKW kostet, wenn man Verschleiß Versicherung und so weiter mitberechnet kommt man auch nicht billiger.

Zum Thema Versicherungen, in den genannten Kosten ist alles drin. Steuer Versicherung Instandhaltung Reifen… um all das brauche ich mir keine Sorgen machen!!!

Wenn ich andere Autobesitzer höre wie sie sich unterhalten und jammern über Werkstatt ,Ölwechsel, Reifendruck, Winterreifen oder einfach nur Parkplatzsuche denke ich immer wie gut ich es habe, das ich mich um das nicht mehr kümmern muss!!!

Ich hatte nur ein einziges Mal eine Panne, ich war auf dem Weg zu einer Veranstaltung wo mehrere Leute in einem Restaurant auf mich warteten, als ich auf den Parkplatz des Restaurant abbiegen wollte ging der Wagen aus. Ich dachte ich hätte ihn abgewürgt, das kann ja passieren wenn man ungewohntes Fahrzeug fährt. Er ging nicht mehr an. Ich rannte in das Restaurant und rief ein paar von den anderen die mir halfen das Auto auf die Seite zu schieben. Nach einem Anruf bei der Stadt mobil Hotline die mich mit einem Techniker verbunden hatten, sagte man mir : „schließen Sie das Auto mit ihrer Karte ab wir kümmern uns um alles andere“ mir wurde angeboten später ein Taxi auf kosten von Stadtmobil zu nehmen.

Was für ein Luxus! wer kann schon ein Auto das nicht mehr richtig tut einfach so an der Straße stehen lassen und sich andere darum kümmern lassen?

Als Kunde von stadtmobil-südbaden kann man auch Fahrzeuge anderer stadtmobil Anbieter nutzen. Leider sind das nicht alle Carsharing Anbieter in Deutschland, in manchen Bereichen klappt die Zusammenarbeit nicht so gut in anderen besser.

Ich selbst habe schon mehrfach Autos in anderen Städten angemietet und es hat meist gut geklappt. Allerdings funktioniert die Technik mit dem Bordcomputer nicht überall gleich. In Stuttgart gab es bis vor kurzem noch immer die handschriftlichen Logbücher. Gute Erfahrungen habe ich in Mannheim, Kaiserslautern und Bochum gemacht.

Über meine Fahrt in Bochum.

Ich bin mit stadtmobil-südbaden so zufrieden dass ich kein eigenes Auto mehr möchte. Das würde ohnehin ständig nur rumstehen denn zur Arbeit kann ich zu Fuß gehen.

Ich empfinde es als äußerst entspannend daß ich mich um Reperaturen, TÜV, Werkstatt, Reifenwechsel und all das drum rum nicht mehr kümmern muss!

So habe Ich einer guten Freundin beim Umzug geholfen
Da war ich noch skeptisch… Doch auch eine Tiefkühltruhe konnten wir damit gut transportierten
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Auf den Wendelstein mit der Zahnradbahn

Der Wendelstein ist ein 1838 m hoher Berg der Bayerischen Alpen. Er gehört zum Mangfallgebirge, dem östlichen Teil der Bayerischen Voralpen.

So der offizielle Text bei Wikipedia.In Wahrheit kenne ich mich mit Bergen überhaupt nicht aus und war bisher auch gar kein Alpen-Fan.

Meine Schwester und ich hatten uns angemeldet das wir mit 2 Freunden zur Euroke Meisterschaft mit fahren. Diese fand in Brannenberg statt. Meine Schwester war schon öfters in den Alpen wandern und versuchte mich zu überreden das wir gemeinsam auf den Wendelstein wandern. Aus Zeit Gründen (die Veranstaltung begann am Samstag schon um 16 Uhr und ging bis in die Nacht) entschlossen  wir uns dann aber doch lieber die Zahnradbahn zu nehmen. 

Auf dem Bild seht ihr auch das das Wetter nicht ganz perfekt schien…

Zu meiner Überraschung stellte ich fest das ich die Berge faszinierend schön finde und der Ausflug auf den Wendelstein hat mich begeistert! 

Die Zahradbahn fährt etwa 35 Minuten. Nach wenigen hundert Metern wird es so steil, das der gesamte Zug in Schieflage gerät. Stehen bleiben oder gar im Zug hin und her gehen ist dann keine gute Idee mehr. Doch nach wenigen Kilometern hat man sich daran gewöhnt und man kann die Fahrt geniessen.

Wir hatten Glück Mit dem Wetter, je höher wir kamen umso besser wurde die Sicht.

Hier nun ein paar Eindrücke vom Gipfel

Von der Bergstation sind es noch 100 Meter zum Gipfel … Höhenmeter!  Der Weg schlängelt sich über etwa einen Km nach oben.

Nein ich habe keine Postkarte abfotografiert!  Immer wieder zwischen kleinen, schnell vorbei ziehenden Wolken eröffneten sich uns solche Ausblicke.

Das ist die Gipfelplatform mit einer Wolke… Keine 5 Minuten später wieder Sonnenschein und Aussicht!

Wolke kommt…

Auf dem Wendelstein befindet sich (Laut Zugführer der Zahnradbahn ) Deutschlands höchste Kirche die noch regelmäßig Gottesdienste veranstaltet.  

Zum Schluss noch ein Video von der „Abfahrt“ mit der Zahnradbahn,  ich weiß gar nicht ob man das so nennt.

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Eine Reise „um Sieben Ecken“

Vergangenes Wochenende habe ich mich recht spontan dazu entschlossen zu einem Open Air Auftritt von Nino de Angelo zu fahren. Dieser sollte in Pfaffenhofen im Rahmen der Gartenschau stattfinden.

Erste Überlegung „Wo ist Pfaffenhofen?“… Nunja es gibt in Bayern mehrere Orte die so heissen, aber nur in einem findet gerade eine Gartenschau statt, auf der entsprechenden Webseite fand ich dann auch Hinweise zu dem Auftritt, die Veranstaltung sollte von 14-17 Uhr gehen. Ein recht großes Zeitfenster, aber damit kann man ja schon mal die Anreise Planen.

Pfaffenhofen an der Ilm liegt etwa eine halbe Zugstunde nördlich von München. Aber meine Reiseplanung war zu kurzfristig, an ein Sparticket bei der deutschen Bahn war nicht mehr zu denken, und eine normale Fahrkarte hätte je nach Verbindung zwischen 80 und 120 Euro gekostet… viel zu viel!

Also suchte ich nach Alternativen. Flixbus bietet gleich mehere Verbindungen nach München an, und ab da könnte ich ja dann Nahverkehrzug fahren. Der Umstieg von Fernbus auf Zug ist in München kein Problem, denn der ZOB liegt sehr zentral. Aber Warum brauchen die Busse so extrem lang?! Achso, eine Verbindung hat 1 Stunde Aufenthalt in Freiburg (okay damit könnte ich leben), die nächste Umsteigen mit 3 Stunden Aufenhalt in Karlsruhe (ich hänge doch nicht freiwillig 3 Stunden dort nachts rum!!!) und eine weitere Verbindung hat einen Umstieg in Mannheim. Also nein! Wieso soll ich bis nach Mannheim hoch fahren um nach München zu kommen? In meinen Augen ist das totaler Umweg.

Letztendlich fiel die Wahl nun doch auf Zug, und zwar nur mit Nahverkehrszügen und dem „Schönes Wochenende-Ticket“. Grundsätzlich eine Schöne Idee dieses Ticket, doch auf vielen Strecken gibt es kaum Züge am Sonntag vormittag (ich wollte ja bis 14 dort sein!).

Ich fand eine Verbindung ab Basel über Ulm und München, wo ich nicht zu oft umsteigen muss und auch nie zu lange Wartezeiten bis zur Weiterfahrt hatte. Aber das Problem war wie kommt man sonntags morgens von Lörrach nach Basel?

Gar nicht! Sonntags morgens vor 7 fährt kein Bus und kein Zug… nix. Gott sei Dank fand ich einen guten Freund der mich so früh zum Bahnhof nach Basel fährt.

Ich fuhr also Sonntag morgens kurz nach 6 Uhr in Basel los, der Zug bis Ulm war ein „Triebwagen-Zug“, alt, laut, rüttelnd und was ich unmöglich fand (der Zug startete in Basel) total dreckig. Alle Müllbehälter zum überquellen voll, klebrige Tische und was das Schlimmste war… eine total versiffte, verschissene Toilette! Ja dieser unmögliche Gurkenzug hatten wirklich nur eine einzige Toilette, in der es weder Klopapier noch Papierhandtücher gab. Und in diesem Zug musste ich 4 Stunden verweilen.

Da ich solche Situationen kenne, hatte ich vorsorglich, Desinfektionsmittel, Feuchttücher und ne ganze Menge Papiertaschentücher dabei.

Der Umstieg in Ulm klappte einwandfrei und der andere Zug war das krasse Gegenteil dazu! Neu, leise, sehr gut klimatisiert und vorallem sauber!

Am Münchner Hauptbahnhof musste ich das letzte Mal umsteigen und ich nutzte die Wartezeit an einer Kaffeebar, weil mein Handyakku schon nur noch 50% hatte, und ich wollte ja am Nachmittag sehr viel mit dem Handy fotografieren. Das wäre nicht nötig gewesen, denn der Nahverkehrszug von München nach Nürnberg ist nicht nur noch neuer und schöner sondern verfügt über WLan und Steckdosen !!!! Luxus pur! Ich fand es fast schade das ich ausgerechnet in diesem Zug die kürzeste Zeit war.

In Pfaffenhofen an der Ilm angekommen realisierte ich erst mal wie extrem warm es mittlerer Weile war (30 Grad). Nach 7 Stunden klimatisierte Züge ist das etwas krass. Ich war dankbar um die unübersehbaren Hinweisschilder zum Gartenschau-Shuttlebus die auch noch mit dem Wort „gratis“ geziert waren. Ich musste nur etwa 5 Minuten warten und mich dann in den Bus setzten. Zu mehr wäre ich in dem Moment nicht fähig gewesen…Hitze, Sonne, Desorientierung.

Der Bus fuhr bis vor den Haupteingang der Gartenschau. Die Busfahrerin war sehr aufmerksam und fragte mich, ob ich sicher sei, dass ich hier aussteigen wolle… „mit dem Koffer?“ Ja ich musste hier mit Koffer aussteigen, denn ich hatte gar keine Zeit mehr um diesen irgendwo unterzubringen, in 5 Minuten sollte es los gehen.

Am Eingang der Gartenschau bezahlte ich den Eintritt von 13 Euro und erkundigte mich sofort wie ich auf dem kürzesten Weg zu der Bühne komme „immer gerade aus bis ganz nach hinten“. Eigentlich waren meine Beine froh, nach 7 Stunden sitzen endlich etwas zu laufen, aber die gesamte Gartenschau hat Wege mit Kies, so locker und tief, das ich meinen Rollenkoffer nicht ziehen konnte, sondern tragen musste… einmal quer durch die Gartenschau.

Völlig ausser Atem und verschwitzt kam ich bei der Bühne an und war schockiert… Leere Reihen, kaum Leute. Ich platzierte mich mit meinem Koffer in der ersten Reihe und realisierte erst nach einigen Minuten, dass doch Leute da wahren, aber diese sich alle an den paar wenigen schattigen Plätzen drängten. Am Rande des Geländes im Schatten der Bäume auch viele Zuschauer, aber keiner wollte in die vorderen Reihen, wo die Sonne hin brannte. Auch ich floh zeitweise in den Schatten…

Die „Show“ begann um 14 Uhr. Der Moderator der zuerst selbst paar Lieder sang versuchte die Stimmung anzuregen, doch den meisten Leuten war es wohl zu heiss zum Klatschen. Er rief zu einem Spiel auf, bei dem er zwei Freiwillige auf der Bühne brauchte. Natürlich meldete sich niemand. (Wer nicht klatschen mag, mag auch nicht spielen) ich meldete mich, und Schwups stand ich auf der Bühne und durfte ins Mikrofon sagen „ich bin Uschi aus Lörrach“ wenigstens für meinen weiten Weg klatschten ein paar Leute.

Bei dem Spiel mussten wir alte Schlager erraten und dann auch noch richtig ansingen (zum Glück hab ich bissel Karaoke Erfahrung) und letztlich gewann ich den 1. Preis, weil ich wusste das es „eine neue Liebe ist wie ein neues Leben, na na na na naah“ heisst und nicht “ lalalaaa“… also Dab-Radio abgesaht.

Gegen 16 Uhr kam Nino dann endlich, und ich hab den Eindruck, dass nicht wenige Zuschauer wussten ,dass es so laufen würde denn erst jetzt kamen mehr Menschen.

Nino’s Auftritt war Klasse: HIER findet ihr Bericht und Fotos.

Nach der Veranstaltung war ich fix und fertig. Ich ging mit meinem Koffer den gleichen Weg zurück zum Eingang und bestellte mir dort ein Taxi. Ich habe also von der Gartenschau exakt nix gesehen.

Mein Hotel befand sich im Nachbar Ortsteil, welches Siebenecken hieß, eine kleine Ansammlung von Bauernhäusern hinter sanften Hügeln mit Hopfenfeldern.

Am Montagmorgen war ich früh wach, obwohl ich mir keinen Wecker gestellt hatte. Und so kam ich auf die Idee, ich könnte die 4,5 km bis zum Bahnhof laufen, ich hätte ja genügend Zeit. Doch diese Idee verwarf ich nach dem Frühstück wieder und gönnte mir paar Stunden ruhen im Zimmer bevor ich dann gegen 10 uhr ein Taxi nahm.

Mit dem Nahverkehrszug ging es nach München, wo ich mir ganz kurz den Karstadt am Bahnhof ansah, um dann mit der S-bahn zum ZOB zu fahren.

Einen sooo großen Busbahnhof Hab ich noch nie gesehen, mit Restaurants und vielen Läden. Selbst Apotheke und Lidl gab es dort und Büros von Flixbus und andere Bus Firmen die ich zum Teil noch nie gehört habe.

Zwischen Bussen nach Frankfurt, Berlin, Dresden, … und Prag fand ich auch meinen nach Lörrach, das auf dem gleichen Schild auch St.Gallen stand hat mich nicht weiter irritiert.

Der Bus war nicht voll, ich hatte meine eigene Sitzreihe, aber es war recht laut, weil man sich in mindestens 5 verschiedenen Sprachen unterhielt.

Wegen der Sonne zog ich den Vorhang zu, schnappte Kopfhörer und Häkelzeug und beachtete den Verkehr nicht weiter.

Nach einer Weile spürte ich, dass wir die Autobahn verlassen hatten. Ich zug den Vorhang zur Seite und sah Berge! Hohe Berge…. also so 2000er… Alpen halt!

Ich war irritiert, denn ich war ja der Meinung wir müssten Irgendwo Richtung Ulm oder so sein… ich rechnete eher mit der Schwäbischen Alb oder Allgäu als mit den ganz hohen Alpen.

Ich startete auf meinem Handy Googlemaps und ließ mir den Standort anzeigen…. die Karte lädt…. Hä?!

Wir befanden uns in Österreich! Der Bus war von München aus Richtung Süden gefahren und nicht westlich wie ich erwartet hatte. Wir fuhren auf der östlichen Seite um den Bodensee herum nach St.Gallen und dann über Winterthur und Basel nach Lörrach!

Diese Reise fürte wirklich nach Siebenecken und um sieben Ecken wieder zurück.

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Ende März in Lübeck 

Im März 2017 habe ich eine Woche bei einer Freundin in Hamburg verbracht. Von dort aus haben wir einige Ausflüge in andere norddeutsche Städte unternommen. Am 30. März waren wir in Lübeck.

Bei Sonnenschein und blauen Himmel haben wir die für März extrem warmen Temperaturen genossen.

Das Foto das ich aus dem fahrenden Auto geschossen habe (Cabrio ist was praktisches) zeigt das Wahrzeichen der Stadt, das Holstentor.

Seine Silhouette ist berühmt. Nicht zuletzt weil sie das bekannte Logo der Marke Niederegger prägt. Niederegger Marzipan ist Welt bekannt. An allen Ecken und Enden kennt man das Lübecker Marzipan von Niederegger. Es gibt in der Stadt auch noch Konkurrenz Unternehmen. Aber Lübecker Marzipan darf man sein Produkt nur nennen wenn es auch wirklich in Lübeck und Umgebung produziert wird. 

Diese Türme sind Welt bekannt, aber fährt man auf Lübeck zu erkennt man die Typische Skyline mit 7 Türmen. Alle 7 weit höher als das Holstentor.  Und auch diese zieren ein bekanntes Firmenlogo. Schwartau bekannt für sehr gute Konfitüren. 

Die Stadt der 7 Türme wird Lübeck auch genannt. Diese weit sichtbaren Türme gehören alle samt großen Kirchen. Zwei davon haben Zwillingstürme und dann noch 3 weitere.

Eine davon ist die Marienkirche, die im Grunde auf einer Insel im Fluss liegt umgeben vom Historischen Altstadt Kern. 

Wie fast alle Gebäude ist sie ein Backstein Bau, ungewöhnlich ist aber ihre Höhe. Durch filigrane und aufwändige Säulentechnik gelang es ein 38,5m hohes Mittelschiff zu bilden. Jahrhunderte lang galt sie als höchstes Gebäude dieser Bauart und diente als Vorbild für viele berühmte Kirchen.

Wie hoch das Gebäude ist nimmt man fast erst im Innern war. Von Aussen sehen alle sehr hoch aus. Aber innen… boah. Meine erste Frage war „wow wie hoch ist das“ denn mir fiel sofort das helle und lichte Gewölbe auf. Fenster bis fast hoch. Im Innern der Marienkirche wirkt alles sehr sauber und hell und dadurch irgendwie neu.

Nun ich hatte solche Gebäude wie das Freiburger Münster oder den Kölner Dom im Hinterkopf. Diese meist Kalksandstein Gebäude sind meist aus großen Blöcken erbaut und wirken dadurch sehr wuchtig und massiv. Gebäude aus kleinen Backsteinen wirken da gleich filigraner. Und wenn jede Säule aus vielen kleinen Säulen besteht wirkt alles gleich viel leichter.

Und warum wirkt alles so hell und neu?

Weil es Verhältnis mäßig neu ist. Die Marienkirche wurde im 2. Weltkrieg bei einem Luftangriff der Alliierten stark beschädigt und brannte größten Teils aus. In der Nacht vom 28. Zum 29.März brannte die halbe Stadt. Glücklicherweise gab es noch genügen Feuerwehr Männer die für die Marienkirche eingeteilt waren. Nicht wie in anderen Städten wo sie nicht mehr da waren weil sie entweder an der Front oder schon Tod waren. Es gab genügend Leute die hätten löschen können… es gab nur ein entscheidendes Problem: das Löschwasser war eingefohren!

Wir besuchten am 30. März nur 75 Jahre später diesen Ort und es war so warm das wir im Strassenkaffe Eis essen konnten !!! 

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Allgemein Apps

„Der Ticketpreis wurde optimiert“ – Ticket2go

Meinen Bericht über die Ticet2go App möchte ich um meine längerfristigen Erfahrungen erweitern. Zur Orientierung schreibe ich alles neue in Fettschrift.

Seit dem 1.4.2017 gibt es eine neue App für IPhone oder Android mit der man in Baden-Württemberg (leider noch immer nicht Flächendeckend, RVF ist nicht mehr dabei) bargeldlos Bus und Bahn fahren kann. Zuvor gab es ein paar regionale Vorgänger Versionen, die allerdings oft nicht mit anderen Verkehrsverbünden kooperierten und diese haben nach und nach alle den Betrieb eingestellt.

Bei Ticket2go finde ich gut das die DB dabei ist und das man auch über den eigenen Tarifverbund diese Zahlungsart nutzen kann. Verbungübergreifend funktioniert gut, doch leider ist Freiburg ausgestiegen und somit ein Loch im Geltungsbereich entstanden.

Ich selbst nutze Bus und sbahn sehr unregelmäßig und so lohnt sich für mich eine Monats Karte nicht. Ob und wann eine Tages Karte oder die RVL Punkte Karte möglich oder preiswerter wäre weiß ich meist nicht, und ehrlich gesagt habe ich keine Lust jedes mal alle Möglichkeiten durch zu rechnen. Zumal ich oft sehr spontan einen Bus nutze ( wenn es regnet z.b.)

Und schon oft stand ich dann im Bus ohne das entsprechende Entgeld in Münzen und erntete dafür den Unmut des Busfahrers. Einmal hat er mich sogar umsonst mit genommen weil er auf einen 50-Euro-Schein nicht raus geben könnte. Überhaupt fällt man hier in Lörrach auf wenn man bar bezahlen will…

Ich hatte einen verletzten Fuss und war plötzlich auf Busse auch für ganz kurze strecken angewiesen. Nicht selten bin ich an einem Tag gleich 3-4 mal kurz Bus gefahren. Das war für mich schon eine enorme Umstellung die Abfahrtzeiten usw auf die Reihe zu bekommen, in der Situation wollte ich mich nicht auch noch durch die möglichen Tarife fragen.

Mit der Ticket2go App zahlt man über das Handy, indem man bei der Einrichtung seine Bank Daten hinterlegt. Die Einrichtung ging schnell und Problemlos. Auch ist die App insgesamt sehr schlank und schnörkellos und benötigt dadurch nicht zu viel Speicher.

Mein erster Test verlief reibungslos. Ich führ zuerst eine Bus Strecke die ich kenne und die beim Fahrer 2,30€ gekostet hätte. Die App die man vor Fahrtantritt aktiviert und beendet wenn man angekommen ist berechnete für diese Fahrt 1,95€. Ich wusste vorher gar nicht das es diese Preis Kategorie in Lörrach gibt.

Später am gleichen Tag fuhr ich mit der S-Bahn nach Basel. Diese Fahrt hätte einzeln 2,60€ gekostet. Am Abend fuhr ich mit der S-Bahn und dann Zug nach Bad Bellingen. Zuerst berechnete die App dafür 6,90€, und meine Mutter argumentierte das die Punkte Karte auf der Strecke billiger gewesen wäre… Doch die App kumulierte alle 3 Fahrten des Tages und berechnete mir zusammen nur die 6,90€. Also im Endeffekt habe ich gespart.

Update am 26.5. : ich bin immernoch sehr zufrieden, bisher hatte ich erst eine Fahrt die dauerhaft „nicht bepreisbar“ blieb. Die Monatsabrechnung hat korrekt funktioniert und man erhält eine e-Mail wann abgebucht wird.

In der Zeit in der ich mit Krücken unterwegs war habe ich die App echt schätzen gelernt, denn nicht selten musste ich spontan einen Bus nutzen.

Die Busfahrer sind allerdings sehr unterschiedlich gut über die Funktionsweise und Gültigkeit der App informiert. Aussagen wie „Hauptsache sie haben irgendwas“ oder „hübsches Bild, aber lesen kann ich es nicht“.

Im allgeneinen sind die Fahrer aber sehr froh drum, weil sie nichts machen müssen und es den Ablauf nicht behindert.

Die Rechnungstellung hat stehts gut geklappt.

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Allgemein Fotografie

Und noch mehr Elbe

Ich muss vorraus schicken, daß ich ein süddeutsches Landei bin. Am Fuße des Schwarzwaldes am Rande des Hochrhein-Tales aufgewachsen, beschränken sich meine Kindheits und Jugenderfahrungen mit Gewässern auf verschiedene Schwarzwaldseen und den Rhein und dann noch das „Schwäbische Meer“ der Bodensee.

In den letzten 2 Wochen habe ich extrem viel über Hamburg und die Umgebung erfahren weil ich Gast bei einer Ureinwohnerin sein durfte, die es liebt alles mögliche zu Zeigen und dazu etwas zu erzählen. Einfach Klasse! Danke dafür. Sie möchte hier nicht genannt werden, denn ein echter Hamburger pralt nicht damit wenn er gutes getan hat.

Diese Person regte an wir könnten mit der Fähre über die Elbe fahren, ähm … wieso ich hab hier im Hamburger Stadtverkehr das Gefühl, das wir ständig über Brücken fahren, ausserdem hat sie mir beide Elbtunnel gezeigt.

Aber da wir auf der Rückfahrt von einem Nordsee Ausflug waren und uns noch eine gute Stunde von Hamburg entfernt befanden meinte sie „hier gibts keine Brücken“… mir war nicht klar warum…

Wir fuhren nach Wischhafen, mir kamen die Wohnhäuser in diesem kleinen Ort und den umliegenden schon fast vor wie aus dem Bilderbuch. Süsse kleine niedrige Backsteinhäuser mit Reetdach und kleinen Fenster. Kleine Käffer mit lustigen Namen wie Himmelpforten, Horst, Oederquart und Freiburg (hat aber wirklich nur den Namen gemeinsam mit der Breisgaumetropole)

An der Fähre angekommen war ich erst mal iritiert das ich die gegenüberliegende Seite nicht sah…

das ist jetzt allerding der Blick von der Fähre in etwa nördlicher Richtung (ich bin kein Seefahrer, meine Richtungsangaben nicht bestimmt nicht korrekt) Das große weisse Gebäude ganz rechts ist das Atomkraftwerk Brunsbüttel.

Blick in die andere Richtung, ich war überwältigt von der Breite des Flusses. „Sieht fast aus wie Bodensee oder so…“ rutschte es mir herraus.

was mich noch mehr irritierte als die enorme Breite des Flusslaufes war die Fliessbewegung des Wassers. Das Wasser floss Flussaufwärts ! Das kannte ich so ja gar nicht. Hier gibt es Ebbe und Flut. Bei steigendem Meerespiegel fliesst Wasser in die Elbe.

Beachtet mal die Vögel oder Enten… sie Schwimmen nicht, sie laufen auf dem Grund. Sooo flach ist es hier! Ich habe die Aufnahme ohne Zoom gemacht. Deswegen ist es hier so enorm breit, weil das Flussbett sehr flach ist.

Dennoch ist der Fluss für die ganz großen Containerschiffe schiffbar und diese Fahren noch etwa 50km ins Land hinein bis zum Hamburger Hafen.

Das ist der Grund warum ich die Gegenüberliegende Fährstation nicht sehen konnte. Die vier Fährschiffe, die im 30 Minuten Takt abfahren, umschiffen eine Insel. direkt neben der Boje kann man die Fliessrichtung des Wassers erkennen, wohlgemerkt wir blicken gerade Richtung Hamburg.

So sehen die Schiffe der Reederei Elbfähre Glückstadt-Wischhafen aus. Jedes von Ihnen fasst biszu 60 PKW oder entsprechend weniger LKW. Die Fährfahrt dauert etwa 25-30 Minuten die man wahlweise unter Deck bei einer Tasse Kaffee oder einer Heissen Wurst verbringen kann.

Beides habe ich nicht probiert da ich so von der Aussicht beeindruck war. Ich würde mich aber freuen wenn mir jemand seine Erfahrungen in einem Kommentar hinterlässt.

Hier ein kleines Video der Fährfahrt

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Hamburg liegt an der Elbe

…und nicht an der Alster. Dennoch kennt jeder Hamburg Tourist die Aussenaster, was in Wahrheit ein Staussee ist, das Alsterhaus (das Luxuswarenhaus schlechthin) und mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung nennt dieses Biermischgetränk das alle anderen Radler nennen, Alsterwasser.

Doch die Alster ist in Wahrheit nur ein kleinerer Nebenfluss der hier in Hamburg in die Elbe fließt. Die Elbe ist der viertgrößte Fluss in Europa gemessen an der Wassermenge und nicht an der Länge.

Und da meine Eindrücke von der Elbe so viele und unterschiedlich sind werde ich die Fotos auf mehere Blogposts verteilen.

Ein Spaziergang am Elbstrand

Ich verbringe meinen Urlaub in Hamburg einer wirklichen Grosstadt. Und als man mir sagte ich sollte mal an den „Elbstrand“ gehen, dachte ich an ein Lokal oder an einen popeligen Grünstreifen mit künstlich aufgeschütteten Sand wie man das von Rhein oder Isar kennt.

Stattdessen fand ich das hier! Wunderschön!

Kilometerweit erstreckt sich dieser Strand dessen Sand offensichtlich natürlich angespült ist entlang einer der heute noch wichtigsten Schiffsrouten.

Bei Perfektem Wetter und frühlingshaften Temperaturen konnte ich erwachendes Grün geniessen.

Sowie vorbeiziehende Hochseecontainerschiffe

Das hier die Bänke aus Stein sind, zeigt das hier das Wetter nicht immer so freundlich ist und alles andere bei Sturm und Flut zu schnell kaputt wäre.

je näher man der Stadtmitte kommt umso besser erkennt man die „Riesen“

die Krananlagen der Hamburger Hafens

In den kommenden Tagen zeige ich Euch noch mehr von der Elbe. Sowie Hamburg, Lübeck, Celle, die Nordsee und unterwegs… denn unterwegs ist das Ziel

Ich würde mich sehr freuen wenn Ihr wieder kommt und mit mir auf die Reise geht.