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Ticket2go wird im Dezember eingestellt

Am achten August kam eine E-mail von der ticket2go Betreibergesellschaft mbH an die Kunden das der Fahrkartenverkauf über die App zum 14.12. eingestellt wird.

Ich finde das sehr schade, denn ich war mit der App sehr zufrieden. Ich habe sie im Nahverkehr im Bereich RVL schon länger gerne genutzt und auch schon mehrfach darüber berichtet:

Über die Gründe warum das Angebot eingestellt wird konnte ich nichts konkretes finden und so kann ich nur eigene Vermutungen anstellen. Wahrscheinlich liegt es daran das immer mehr Verkehrsverbünde ausgestiegen sind. So funktionierte die Abrechnung von Fahrten die von dem RVL (Lörrach) in den Bereich von RVF (Freiburg) gingen zu Anfang noch und nun nicht mehr.

Im Geltungsbereich des RVF (speziell in Müllheim und Bad Krotzingen) verwies man mich bei Nachfrage auf die App der deutschen Bahn. Im DB Navigator kann man seit kurzem auch RVF Tickets buchen. Das habe ich auch schon mal gemacht und es hat geklappt.

Noch nicht probiert habe ich dies im Bereich Lörrach (RVL). Dies scheint jetzt auch möglich zu sein, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Der große Vorteil den Ticket2go gegenüber dem Fahrkartenkauf mit der Navigator-App hatte, das man im Nachhinein eine Rechnung bekommt die vom Konto abgebucht wird fällt nun also leider weg.

Hoffen wir sehr das es irgendwann eine Alternative gibt, die ähnliches anbietet. Ich werde diesbezüglich die Augen offen halten und hier auf meinem Blog darüber berichten.

der Fahrkartenverkauf über Ticket2go wird im Dezember eingestellt
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Was ist ecosia.org?

In meiner WordPress Statistik ist mir eine Suchmaschine aufgefallen von der immer wieder Besucher auf meinen Blog kamen, aber von ecosia.org hatte ich zuvor nie irgendwas gehört und so habe ich mich mal daran gemacht herauszufinden was das genau ist.

Ecosia.org ist eine Suchmaschine, aber eine ganz besondere. Die in Berlin ansässige Firma Ecosia GmbH wurde 2009 gegründet und bietet eine ökologische Suchmaschine an. Grundsätzlich basiert die Suche wohl auf Bing aber das besondere ist, das alle Werbeeinnahmen die über die Suchmaske von Ecosia erzielt werden zu 80% für den Naturschutz investiert.

Ecosia eine ökologische Suchmaschine

Seit 2014 spendet Ecosia 80% des Einnahmeüberschusses an eine Organisation die Wiederaufforstung von Regenwäldern betreibt. Ecosia wirbt damit 50 Millionen Bäume gepflanzt zu haben. Des weiteren verspricht die Suchmaschine das für jedes Suche neue Bäume gepflanzt werden. Auf der Startseite ist ein Zähler der ständig weiter läuft.

screenshot einer Ecosia Suche auf einem Handy mit Zählerstand
Sreenshot von der Ecosia Suche

Laut dieser Anzeige habe ich mit meiner Suche über ecosia.org bereits zwei Bäume „gepflanzt“.

Es müssten sogar noch mehr sein, denn ich hatte ein paar Tage die beworbene App installiert. Aus Neugierde und weil ich hier im Blog darüber schreiben wollte habe ich sie ausprobiert.

Die Ecosia App

Die Ecosia App kann kostenlos über den Playstore installiert werden. Die Installation ging recht schnell, wobei ich im heimischen WLan angemeldet war. Es wird wie immer ein zusätzliches Icon auf dem Android Handy angelegt. Es ist sicher auch möglich einen Shortcut einzurichten, so das man automatisch zuerst zur Ecosia Suche kommt. Mir war dieses aber zu aufwändig es einzurichten. Ich bin dankbar wenn meine oft genutzten Funktionen so bleiben wie sie sind.

Ich habe die App ein paar Tage genutzt und habe in der Zeit jede Suche die ich gestartet habe bei Google und bei Ecosia verglichen. Meistens kam das gleiche dabei heraus. Nur bei der Bildersuche zeigte mir Ecosia eine andere Reihenfolge der Suchergebnisse.

Aber selbst die Google Bildersuche erscheint bei mir auf drei verschiedenen Geräten abweichend.

Rein technisch finde ich funktioniert die Suche über Ecosia gut. Doch ich habe meine zweifel ob wirklich so viele Bäume gepflanzt werden… Angeblich werden mit dem über diese Suchmaschine erwirtschafteten Geld ganz Wälder in Brasilien und anderen Gebieten aufgeforstet. Hmm das kann ich aber nicht kontrollieren oder nachvollziehen. Ich bin noch zu sehr am zweifeln ob man dieser Aussage trauen kann.

Ecosia verspricht besseren Datenschutz

Ecosia verspricht weniger Kundendaten zu speichern. Auch eine Aussage die ich einfach nur glauben muss, wirklich kontrollieren kann das keiner. Außerdem hat Google schon so viele Daten, ich denke da gibt es bei mir nicht mehr viel zu schützen. Und es ist mir auch egal ob irgendjemand weiß das ich letzte Woche nicht nach „Himmelblauen Schnullern“ gesucht habe.

Mich würde interessieren ob jemand von Euch mehr Erfahrung mit Ecosia hat. Wer von Euch nutzt diese Suchmaschine dauerhaft? Habt ihr dadurch wirklich den Eindruck weniger gezielte Werbung zu erhalten?

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Besucheranstieg durch Blogparaden

Mit der Frage ob ein dauerhafter Besucheranstieg durch Blogparaden möglich ist, haben sich schon viele andere Blogs beschäftig. Für mich als relativer Neulig auf dem Gebiet ist das besonders interessant und so bin ich auf eine Blogparade über genau dieses Thema gestoßen.

Ronny von Blog-als-nebenjob.de hat diese Blogparade schon vor einem Jahr gestartet.

Um bei dieser Blogparade mit zu machen sollte man einen Beitrag mit dieser Überschrift und entsprechenden Schlagworten verfassen. Der Textbeitrag sollte mindestens 500 Worte umfassen und entsprechend verlinkt werden.

Warum macht man Blogparaden?

Als das Thema „bloggen“ für mich noch ganz neu war habe ich mich natürlich gefragt was ist eine Blogparade und was soll sie bewirken.

Bei einer Blogparade gibt der Initiator ein Thema vor und fordert andere Blogger dazu auf Beiträge mit dem gleichen oder ähnlichen Thema zu schreiben. Das Hauptziel dabei ist logischer Weise das Interagieren und Vernetzen mit anderen Blogs.

Ich persönlich finde das sehr interssant mehre Beiträge von verschiedenen Autoren zu ein und dem selben Thema durchzulesen. Es kann ganz spannend sein wie unterschiedlich die einzelnen Verfasser mit ein und dem selben Thema umgehen. Sicher ist mein Leserverhalten nicht ganz repräsentativ, aber ich möchte immernoch wenn ich andere Blogs lese von diesen lernen und je mehr unterschiedliche Blogs ich lese umso mehr lerne ich… hoffentlich.

Selbstverständlich gibt es auch viele oberflächliche und doofe Textbeiträge bei denen man sich hinterher fragt ob die Zeit diese durchzulesen nicht vergebens ist. Aber bei anderen Medien ist das doch auch so. Oder hast Du schonmal eine Zeitung gelesen bei der Du jeden einzelnen Artikel hoch spannend und informativ fandest?

Warum mache ich hier mit?

Ich habe mich entschieden bei genau dieser Blogparade mitzumachen, weil ich an das Grundprinzip von Blogparaden glaube. Es ist wichtig mit anderen Blogs vernetzt zu sein, woher sollen denn sonst die potenziellen Besucher wissen das es meinen Blog gibt.

Fast 2 Jahre existierte unterwegsistdasziel.blog ohne wirklich wahrgenommen zu werden, viel zu wenige Besucher lasen meine Beiträge was mich zeitweise sehr frustrierte.  Im März habe ich mich entschlossen durchzustarten und seit dem lerne ich täglich dazu. Themen wie SEO und Schlagworte usw. waren komplett neu für mich und ich bin immernoch dabei mich in dieses Themenfeld hineinzu fuchsen.

Aber mir ist klar geworden das ich Austausch und Kontakt zu anderen Bloggern brauche, denn von ihnen kann ich vieles lernen. Die meisten Informationen finde ich bei andern Bloggern. Die sogenannte Blogosphäre ist mein Nachschlagewerk um in diesem Bereich dazu zu wachsen.

Eine Blogparade ist dazu ideal, jemand gibt das Thema vor und ich interpetiere dieses auf meine Art. In diesem Falle finde ich es auch interessant das gerade so ein „Fachmann“ wie sich Ronny in seinem Blog darstellt, das Thema anstößt. Ich bin gespannt wie sich das auf meine Besucherzahlen auswirkt.

 

Meine bisherigen Erfahrungen mit Blogparaden

Ich habe schon paarmal bei Blogparaden mitgemacht. Meine erste Blogparade war Mitbringsel – meine erste Blogparade , da fand ich einfach nur das Thema zu meinem Blog passend.

Auf die  Blogparade Low-Budget Reisen bin ich durch eine Facebookgruppe aufmerksam geworden und sie hat mir keine merklich neuen Besucher gebracht. Ich denke das ich da etwas neben dem Thema lag, und das auch der Begriff viel zu weit gegriffen ist.

Anders ist es bei Auto-Biografie , hier kann ich bis heut immer wieder Zugriffe von der Initiator-Seite feststellen. Ich denke aber das es vorallem an dem Thema liegt, bei dem man nicht oberflächlich bleiben kann.

Schlechtwetter-Fotografie eine Blogparade über Fotos bei schlechtem Wetter hat mir bisher am meisten neue Besucher gebracht, die meisten wohl andere Teilnehmer, aber sicher auch normale Blogleser die sich die unterschiedlichen Tipps durchlesen.

 

Mein Fazit:

Blogparaden waren für mich jedesmal Bereicherung und haben mir mehr Besucher gebracht. Wenn auch nicht sehr viele, aber immerhin ein kleines Wachstum.

Deshalb werde ich zukünftig wieder irgendwo mitmachen. Wichtig ist mir das das Thema zu meinem Blog und zu mir passt.

Letztendlich mache ich Blogparaden mit wenn mich das Thema anspricht und ich dazu etwas zu sagen habe. Nur um mehr Besucher anzulocken, das wäre für mich keine ausreichende Motivation.

 

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Toogoodtogo – Ein Picnic am Rheinufer in Basel

Heute haben meine Schwester und ich einen Picnic-Trip nach Basel unternommen. Ohne das wir es lange vorher geplant hatten haben wir uns spontan dazu entschlossen bei angenhmen 20-25 Grad einen kurzen Ausflug in die schweizerische Grossstadt zu machen. Leider hatten wir keine schweizer Franken, und auch sonst sollte es möglichst preiswert sein. Gefrühstückt hatten wir auch noch nicht also kam uns die Idee ein Frühstück über Toogoodtogo abzuholen.

Toogoodtogo die Handy-App gegen Lebensmittelverschwendung

Die Grundidee hinter dieser App (Android und Iphone) ist es Lebensmittel Abfälle zu reduzieren. Denn bei uns in Europa werden viel zu viele Lebensmittel obwohl sie noch genießbar sind, entsorgt. Hier setzt Toogoodtogo an und vermittelt überschüssiges Essen.

Händler, Restaurants, Bäckereien und Hotels melden ihre überschüssigen Portionen an und teilen die Zeiten mit in denen diese zu einem sehr günstigen Preis abgeholt werden können. Wer jetzt an gammelige Restetüten denkt, denk falsch. Viele Anbieter nutzen die App nicht nur um Reste los zu werden, sondern auch um neue Kunden auf si

ch aufmerksam zu machen. Deshalb machen viele junge Unternehmen dort mit. Die über Toogoodtogo angebotenen Portionen sind also nicht nur übriggebliebenes sondern auch eine Visitenkarte für einen möglichen normalen Kunden.

Diese Rechnung geht auf, denn ich habe durch Toogoodtogo schon einige Geschäfte und Restaurants besucht, die ich sonst wohl nie gefunden hätte.

Gerade in Großstädten wo man sich nicht gut auskennt ist diese App toll, lest hier was ich mit Toogoodtogo in Hamburg erlebt habe.

Toogoodtogo Frühstück aus Basel

Wir buchten uns 2 Frühstücks-Portionen von Novotel in Basel. Dieses Hotel ist fussläufig vom Bahnhof SBB erreichbar, und die S-bahn dort hin fährt nur etwa 25 Minuten.

Wir holten die beiden Portionen im Hotel ab, die Mitarbeiter dort waren sehr freundlich und wussten auch sofort worum es geht. Die Mitarbeiterin, die uns die Portionen brachte musste 2 mal laufen… weil es soo viel war!

Ich wollte eigentlich meine mitgebrachte Kunststoffdose füllen lassen (das ist ausdrücklich erwünscht, um Müll zu vermeiden) aber die wurde abgelehnt mit dem Hinweis „zu klein“!

von dem Umfang der Portionen waren wir sehr postiv überrascht!

beim Abholen der Toogoodtogo Portion im Novotel Basel

Nachdem wir die Sachen im Rucksack verpackt hatten sind wir zu nahen Tramm Station um zum Rhein zu fahren. Leider funktionierte bei dem Fahrkartenautomat die Zahlung mit Karte nicht, und wir hatten wie erwähnt kein Schweizer Kleingeld. An dem Automaten war keinerlei Hinweis ob er auch Euro nimmt und so probierten wir es einfach. Die Zahlung mit Euro Münzen ging einwandfrei. Praktischer Weise konnte ich dem Automaten mein gesamtes überschüssiges Kleingeld (10 cent und co!) abgeben.

Die nächste Tramm Richtung Schifflände kam auch gleich und so konnten wir mit unserem noch warmen Frühstück in der Tasche zeitnah zum Rheinufer gelangen.

Picnic-Brunch am Rheinufer

An einem sonnigen Platz auf den berühmten Treppen am Kleinbasler Rheinufer packten wir dann unser Essen aus. Im übrigen waren wir nicht die einzigen die dort Mitgebrachtes verzehrten. Dieser Bereich ist sehr beliebt zum Pause machen.

Toogoodtogo Frühstück Portion als picnic am Rhein

Das hier auf dem Bild sind nur 2 Portionen! Jede dieser Styropor Behälter enthielt 2 Eier, gebratenes Gemüse und Würstchen und einen großen Berg Rührei. In dem blauen Behälter befanden sich fast 200gr Lachs und das links unten in der Folie 550 gr Aufschnitt !!! Neben Salami, Wurst und Schinken auch noch mindestens 2 Sorten Käse. Den Lachs und den Aufschnitt haben wir nach dem Foto gleich wieder temepratur geschützt verpackt und mit nach hause genommen.

Auf dem Foto kaum erkennbar die zwei Tüten mit Brötchen und Croissants. Die haben wir nicht gezählt, aber es war viel zu viel um es gleich zu essen.

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Unser Picknick direkt am Rhein war echt gemütlich und wir genossen die frische Luft, die Sonne und das schöne Wetter. Wir haben uns echt beide den Bauch total voll geschlagen, und einen großen Teil wieder mit nach hause genommen.

Das einzige was wir hätten besser machen können, wäre gewesen mehr eigene Dosen und Geschirr mit zu brinen (die blaue Gabel habe ich mitgebracht). Ich werde so etwas sicher nochmal machen, und dann bringe ich auch einen Kühlakku mit, damit wir vor dem Essen auch noch weiter fahren können.

Diese Art Essen zu retten kann ich echt nur empfehlen, es gibt kaum eine günstigere Art an ein komplettes Frühstück für ein Picknik im Freien zu bekommen. Die Portionen ist meistens so  gut verpackt, das man sie ohne weiteres noch ein Stück transportieren kann.

Im Speziellen kann ich Euch das Frühstück vom Novotel Hotel in der Grosspeterstr sehr empfehlen. Fast täglich gibt es hier Frühstück zum abholen zwischen 10:30 und 11 Uhr. Wichtig ist aber die Portion vorher über die Toogoodtogo App zu buchen und zu bezahlen.

Kostenaufstellung für mein Picnic am Rheinufer:

  • S-Bahn fahrt zum Schweizer Bahnhof 2,70 € pro Person ( Ticket2go)
  • Toogoodtogo Portionen von Novotel Basel 6,90 CHF =ca. 6,35 €
  • Tramm Ticket zum Rhein 3,50 € pro Person
  • Tramm Ticket vom Rhein zur Grenze Riehen 3,50€ Pro Person

… das Teurerste war das Getränk in einem Biergarten in Lörrach auf dem Fußweg nach hause.

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DB Navigator… ups ich hab mich verbucht! Ganz schnell stornieren und neu buchen.

Wie ich schon berichtet habe nutze ich meistens die App DB Navigator auf dem Handy um Fahrkarten für die deutsche Bahn zu kaufen und eine Reise zu planen Doch was passiert wenn man einen Fehler macht und sich „verbucht“?

Heute Nachmittag möchte ich zu meiner Mutter fahren, die etwa 30 km entfernt wohnt, um ihr beim Einkauf und paar weiteren Erledigungen zu helfen.

Für diese Strecke mit dem Nahverkehr könnte ich auch Ticket2go nutzen. Aber da der Wohnort meiner Mutter im Bereich des RVF ist funktioniert die App dort nicht für den Bus. Deshalb habe ich heute morgen mal schnell während dem Telefonat die Zugverbindung gesucht und gleich gebucht. Bezahlt habe ich mit der Hinterlegten Kreditkarte, die Bestätigungsmail habe ich nicht aufmerksam angeguckt, denn ich weiß ja was drin steht…

Nun ein paar Stunden später war ich mir nicht mehr so sicher wann mwin Zug genau geht und ich wollte schnell in der App gucken.

In der App werden alle gebuchten Tickets in der zeitlichen Reihenfolge angezeigt, aber wo war mein Ticket für heute???

Es gab keines!

Ich hatte heute morgen das falsche Datum eingestellt! Ich habe das Ticket hin und zurrück nach Müllheim nicht für heute sondern für nächsten Montag gebucht und bezahlt!

12,35 € für eine Fahrt die ich nicht machen kann!

Aber es gibt die Möglichkeit zu stornieren, da es mehr wie 24 Stunden bis zum Fahrantritt sind, ohne Probleme oder Kosten!

In der App nur dreimal tippen und ich erhielt die Meldung „Betrag wird gutgeschrieben!“

Und so konnte ich gerade eben die Buchung, diesmal für das richtige Datum vornehmen.

Nun erscheint auch der erwartete Countdown auf dem Handy Bildschirm, der mir Zeigt wielange ich Zeit habe bis zur Abfahrt.

Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat, freue ich mich über ein Like oder Kommentar. Teilen oder Verlinken erwünscht.

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Ticket2go auf Rechnung Bus fahren in Lörrach

Seit etwa zwei Jahren nutze ich die Handy-App Ticket2go. Mit dieser Android App kann man bargeldlos Bus und Bahn nutzen und die Tickets später per Rechnung bezahlen.

Eigentlich fahre ich nicht regelmäßig mit dem Bus, denn am liebsten lege ich kurze Strecken im Stadtbereich von Lörrach zu Fuss zurück. Doch letzten Herbst war plötzlich alles anders. Ich hatte den Fuss gebrochen und war plötzlich auch auf ganz kurzen Strecken auf den Bus angewiesen.

Und jeder kennt das Problem, man muss schnell von A nach B, hat aber kein Kleingeld zur Hand. Mit Ticket2go musste ich mir wenigstens darum keine Sorgen machen.

Die App verbraucht nicht viel Speicherplatz auf dem Handy und ist einfach zu bedienen.

Um sie zu nutzen muss man vor Fahrtantritt die App öffnen und die Haltestelle eingeben an der man einsteigen möchte.

Auch wenn man nicht immer genau weiß wie eine Haltestelle heißt, das findet man immer heraus. Habt ihr Euch die Bushaltestellenschilder mal genau angesehen? Da steht immer der Name.

Die App ermittelt über GPS welche Haltestellen in der Nähe sind und aus einer Liste kann man die gewünschte wählen.

In Lörrach gibt es übrigens eine Haltestelle „Museum“ (Bus) und “ Museum-Burghof“ (S-Bahn) . Doch selbst wenn Du Dich da mal vertust ändert das nichts an der Bepreisung.

Hat man die Haltestelle gewählt erscheint der Button „Ticketkontrolle“. Durch tippen auf diesen öffnet sich ein Fenster mit einem QR-Code. Dieser soll dazu dienen das Busfahrer oder Kontrolleure ihn mit entsprechender Technik abscannen können. In Lörrach sind die Busfahrer dafür aber noch nicht ausgerüstet.

Dennoch gilt das Ticket. Das kann der Fahrer oder Kontrolleur anhand des Fliestextes am Rand erkennen. Neben der Grafik läuft ein Text mit Name, Einstiegstelle und Datum/Uhrzeit. Anhand dessen könne man nachvollziehen ob das alles plausibel ist.

Die meisten Busfahrer machen sich nicht die Mühe den Text zu lesen. Aber sie achten darauf das er sich bewegt, denn offensichtlich gab es schon Betrugsversuche mit Screenshots.

Das Ticket gilt immer nur für die registrierte Person und ist nicht übertragbar.

Wenn man ausgestiegen ist, wählt man in der App „Fahrt beenden“ wieder wird die Haltestelle abgefragt.

Nachdem man diese ausgewählt hat errechnet die App die Plausibilität und den Preis.

Ganz selten mal kommt es an dieser Stelle zur Meldung „Fahrt nicht bepreisbar“. Der Grund dafür können technische Störungen sein, oder aber Du hast etwas gewählt was gar nicht geht. Selbst dann bist Du nicht schwarz gefahren, denn Du wolltest ja zahlen… wenn das System nicht weis wieviel ist es nicht Dein Fehler.

Vergisst Du mal das Abmelden erinnert Dich die App nach einer Weile mit einem kaum überhörbaren Bimmelton. Selbst dann kannst Du einfach den vorgeschlagenen Ausstieg anklicken und die App berechnet dann den korrekten Preis.

Einmal im Monat wird der fällige Betrag per Lastschrift abgebucht. Das hat bei mir bisher immer reibubgslos und korrekt geklappt. Wie hoch die zukünftige Rechnung ist kann man jederzeit in der App einsehen und rechtzeitig vor der Abbuchung wird man per E-mail informiert.

Aber das allerbeste kommt noch. Der Fahrpreis ist billiger als wenn Du beim Fahrer normal bezahlst. Für eine Kurzstrecke innerhalb der Lörracher Innenstadt bezahlt man beim Fahrer 2,30€ , mit der App 2,03€ !

Auf längeren Strecken ist die Differenz sicher noch höher. Dazu kann ich allerdings keine genauen Angaben machen.

Noch mehr über Ticket2go habe ich in meinem Post „der Fahrpreis wurde optimiert „ zusammengestellt.

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Flixbus für andere buchen

Um ein Ticket für eine Flixbusfahrt zu buchen, braucht man entweder die Flixbus App oder den Zugang zu einem Internetfähigen PC. Als Zahlungsmittel stehen Kreditkarte, Sofortlastschrift oder Paypal zur Verfügung. Nur an paar wenigen Standorten gibt es Büros oder Schalter wo man Tickets bar bezahlen kann. Und vorallem wo es jemanden gibt der die Buchung für Dich macht. Das ein normales Reisebüro Flixbus-Tickets anbietet habe ich bis jetzt noch nicht gehört.

Seit kurzem kann man Tickets für Flixbus auch bei Penny buchen und bezahlen. In meinem Artikel erzähle ich wie das funktioniert.

Aber es gibt aber auch Menschen, die kein Smartphone, PC oder Paypal haben und dennoch billig Bus fahren wollen. Senioren oder einfach Menschen die technisch nicht so versiert sind.

So riefen mich neulich ein befreundetes Paar an, ich dachte die beiden seien im Urlaub in der Türkei. Das waren sie auch, doch auf dem Rückweg waren sie in Zürich getrandet, weil die Person die sie mit dem PKW abholen wollte ausgefallen war. Nun standen sie fast ohne Bargeld (schweizer Franken) in Zürich am Flughafen und suchten nach einer möglichst preiswerten Fahrgelegenheit nach Lörrach.

Sie hatten sich schon informiert wann und wo ein Flixbus fährt, nur hatten sie keine Möglichkeit ein Ticket für diesen zu buchen.

Zwar kann man im Notfall auch beim Fahrer bezahlen, doch dann ist es teurer und dafür hatten sie auch nicht mehr genügend Geld dabei. Außerdem liegt es im Ermessen des Fahrers ob er „Barzahler“ mit nimmt oder nicht. Oft heißt es lapidar „ausgebucht“ obwohl noch Platz im Bus ist.

Die Beiden riefen mich an und mir war sofort klar, die Frage war nicht „holst Du uns ab?“ Sondern „Buchst Du uns einen Bus?“

Ich habe die Flixbus App permanent auf meinem Handy installiert und so konnte ich binnen 10 Minuten die zwei Tickets für je unter 10€ für die beiden buchen.

Die Buchungsbestätigung mit dem Scancode für den Busfahrer konnte ich per Whatsapp an die Handys der beiden senden. Das klappte einwandfrei. Am nächsten Tag brachten sie mir das Geld für die Tickets in bar.

Aber den absoluten Knaller fabrizierte meine Schwester als sie auf einer Autofahrt von Stuttgart nach Lörrach zwei Junge Leute mit nahm. Das waren so halbe Hippies, jedenfalls war der Junge Mann ohne Schuhe unterwegs. Die zwei waren auf einer Rucksacktour durch ganz Europa und wollten eigentlich nur deswegen nach Lörrach,weil sie wussten dort fährt ein billiger Flixbus nach Zürich zur Streetparade.

Meine Schwester rief mich auf Arbeit an „kannst Du Flixbus nach Zürich suchen und buchen“. Nein erst nach Feierabend wenn ich zu hause bin! „Okay wir warten auf Dich“.

Als ich nach hause kam stand meine Schwester mit diesen beiden Hippies (die wohl schon paar Tage nicht geduscht hatten!) Vor meiner Wohnungstüre. Ich fühlte mich etwas überrumpelt und war deshalb sehr motiviert möglichst schnell einen Bus für die beiden zu finden, um sie wieder los zu werden.

Mit Hilfe der App fand ich einen Bus nur eine Stunde später, nach einer Tasse Tee für die beiden hatte ich deren Tickets sogar ausgedruckt. Obwohl die beiden aussahen als hätten sie kein Geld gab mir der Junge Mann fast den doppelten Betrag.

Um ein Ticket für eine andere Person zu buchen braucht man nur deren Namen. Gibt die Person einen falschen Namen an, schießt sie sich nur ein Eigentor, denn die Tickets sind nicht übertragbar und der Fahrer ist Notfalls dazu berechtigt die Identität des Reisenden zu überprüfen.

Eine Freundin wurde einmal Kontrolliert und vom Fahrer darauf hin gewiesen das ihr Name falsch geschrieben sei. Ich hatte bei der Buchung zwei Buchstaben verdreht. Aber es war offensichtlich das es ein Tippfehler ist.

Eine Abweichung zwischen gebuchten Ticket und echten Namen ist mir persönlich sogar mal selber passiert. Ich hatte in der App mein Ticket auf „Uschi“ gebucht, heiße aber eigentlich „Ursula“. Der Busfahrer hat das zwar wahrgenomen, aber eigentlich war es Wurst.

Wenn man den korrekten Scancode als Ausdruck oder im Handy dabei hat wird selten zusätzlich kontrolliert, es sei denn die Fahrt geht ins Ausland. Bei Fahrten ins Ausland sollte der Name auf dem Ticket mit dem mitgeführten Ausweispapieren übereinstimmen.

Ich hab das nun schon paar mal für unterschiedliche Personen gemacht. Wenn Kinder mit reisen muss man deren korrektes Geburtsdatum angeben. Bei Personen über 18 reicht der Name.

Ich habe in der App und auf der Webseite keine Hinweise gefunden das Buchung für Dritte nicht erwünscht ist. Im Gegenteil, warum muss man bei jeder Buchung den Namen der Reisenden Person separat angeben?

Fazit: ich mach das gerne mal für Freunde und Bekannte, wenn mir derjenige das Geld zeitnah gibt.

Das Foto ist übrigens schon 2 Jahre alt, es dient vor allem der Aufmerksamkeit.

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Mit „TooGoodToGo“ in Hamburg, meine Erfahrungen

Wie versprochen habe ich die TooGoodToGo-App in Hamburg getestet. Gleich 5 mal in wenigen Tagen habe ich mir Überraschungstüten gebucht, und damit jedes mal gute Erfahrungen gemacht.

Frühstücksportion von Toogoodtogo gerettete Lebensmittel in Hamburg
Frühstück vom Hotel Mercure

Das erste war eine Frühstücks-Tüte vom Mercure Hotel für 3,50€. Die Tüte war bereits vorbereitet und die fertig belegten Brötchen gut verpackt. Selbst Salz und Pfeffer sowie eine Serviette waren beigepackt.

Toogoodtogo von Feinkost Hafencity
Ein Mittagessen von Feinkost Hafencity

Die Zweite Portion war vom Mittagstisch, bei Feinkost Hafencity in unmittelbarer Nähe der Elbphilharmonie konnten wir für 3€ diese Portion abholen. Da meine Begleitung noch misstrauisch war haben wir nur eine Portion geholt und uns diese später geteilt (in der Box war das Essen ca 20 Minuten nach Abholung noch warm). In der Wohnung verteilten wir den Inhalt der Box auf zwei Teller und wurden beide davon satt.

Am gleichen Tag holten wir bei Edeka ebenfalls in der Hafencity eine Lebensmittel Tüte ab. Das Abholfenster war mit 17 bis 20 Uhr äußerst groß und die Abholung funktionierte sehr freundlich und reibungslos.

Der Inhalt der großen Papiertüte von Edeka Böcker war echt hochwertig. Soja-Bratwurst, Blockhaus BBQ-Sauce, Advocadocreme, Grillkäse, Quark, Camenbert, Creme-Fresh,… alles einwandfrei verpackte Lebensmittel mit Ablaufdatum am gleichen oder nächsten Tag. Ich schätze den Wert wenn man diese Produkte regulär gekauft hätte auf 15,-€- 20€ (viele Artikel kenne ich den genauen Preis nicht)

Die Vierte Tüte (nein es waren zwei)! Habe ich auch vergessen zu fotografieren. Ziemlich spontan suchte ich am Nachmittag eine Bäckerei in der Nähe wo wir uns befanden. ToGoodToGo zeigte mir eine Bäckerei die weniger als 1km weit weg war, die selbst meine Ortskundige Bekannte nicht kannte. Mittels der Navigation über die App fanden wir die kleine etwas altmodische Bäckerei mit dem schönen Namen Glücklich. Meine Überraschungstüte war längst vorbereitet und ich hab sogar nochmal gefragt ob das so richtig ist und keine Verwechslung denn sie war riesig!

Acht unterschiedliche Brötchen, viel größer als die von den Hotels, und zwei „süsse Teilchen“. Zu meiner Begeisterung war ein Franzbrötchen, eine Hamburger Spezialität, dabei. Sehr lecker. Die Menge reichte uns für eine Kaffepause und das Frühstück zu dritt am nächsten Tag!

Toogoodtogo eine App um Lebensmittel zu retten. Auf unterwegsistdaziel gibt es dazu gleich mehrere Erfahrungsberichte

Ganz begeistert war ich auch von meiner 5. Buchung, denn diese bekam ich in dieser Tüte!

Am Abreisetag holte ich mir im Novotel eine Portion vom Frühstücks Büffet ab. Meine Idee war das ich dieses als Reiseproviant für meine Zugfahrt nehme.

Diesmal war die Tüte nicht fertig vorbereitet sondern wurde auf Zuruf einer Hotelmitarbeiterin erst zusammen gestellt. Offensichtlich war ich nicht die erste die sich eine Tüte abholt, denn die Anweisung lautete „mach mal noch eine“.

Auch hier war die Menge absolut überzeugend. Es gab zwar viel mehr Aufschnitt als Brötchen, aber für 2,50 € kann man wirklich nicht meckern.

Fazit: in einer Großstadt macht ToGoodToGo echt Spaß, und selbst meine Gastgeberin, die schon immer in Hamburg lebt hat dadurch Restaurants und Läden entdeckt die sie noch nicht kannte.

Ich werde die App auf jeden Fall auf dem Handy installiert lassen und die wenn ich mal wieder unterwegs bin nutzen.

Lest hier mehr über die App

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Handyapp: Carsharing Deutschland 

Erst vor kurzen hat mir ein Bekannter von dieser App für Android Handys erzählt. Ich nutze Stadtmobil Südbaden schon seit vielen Jahren und habe bisher die Reservierungen der Autos über die Webseite gemacht.

Die Webseite ist an und für sich sehr praktisch und gut bedienbar… Nur vom Handy aus manchmal mit Hürden verbunden. Die Schrift wird sehr klein dargestellt und man muss stehts weit hinein zoomen. Was die Sache wieder sehr unübersichtlich macht.

Um einen Zeitraum zu wählen kann man mit wenigen Mausklicks von bis markieren und es werden alle verfügbaren Fahrzeuge angezeigt. Das funktioniert beim Touchscreen Handy oder Tablett einfach nicht, weil man den Bildschirm hin und her schiebt…

Vor Jahren gab es schonmal eine Handy-App, vor der aber Stadtmobil Südbaden selbst gewarnt hatten. Man sollte sie nur zum Autos suchen, aber nicht zum buchen nutzen da sie nicht stabil funktionierte.

Und jetzt endlich gibt es eine gute und sichere App für Android und Iphone. Kostenlos erhältlich über den Playstore (Android).

Die Installation ging schnell und reibungslos. Auch musste ich nicht lange mit login oder Registrierung kämpfen. Einmal auf der Startseite Mitgliedsnummer und Passwort eingegeben und alles funktioniert!

Das wirklich interessante ist das ich damit auch auf Fahrzeuge anderer Anbieter zugreifen kann. So gibt es seit kurzen in Lörrach „My e-car“ und ich dachte das sei ein Konkurrenz Unternehmen zu Stadtmobil.

Das ist gar nicht wahr, als Stadtmobil Kunde kann man diese Fahrzeuge auch nutzen und die Kosten werden einen ganz normal über die Stadtmobil Rechnung belastet.

Gleich bei der ersten Buchung über die neue App hatte ich das Problem das mein gewünschtes Stadtmobil Auto belegt war und ich ließ die App nach Alternativen suchen. Ein „my e-car“-Auto gleich bei mir um die Ecke!

Nur 2 Stunden vor der Fahrt reservierte ich diesen Wagen und war eigentlich schon fast auf Anfangsprobleme gefasst. Aber nein alles funktionierte auf Anhieb perfekt!

Rein zufällig ist es der gleiche FahrzeugTyp wie der den ich gewohnt bin. Die Ladesäule sieht ein wenig anders aus, und hat noch zusätzlich die Möglichkeit das andere Autos daran laden… Aber grundsätzlich funktioniert es genauso.

Ich muss sagen bei „my e-car“ haben sie die Erstbenutzer-Anleitung derart gut und leicht verständlich am Handschuhfach angebracht. Da kann man beim Aufladen gar nichts mehr falsch machen.

Mit dieser App die für ganz Deutschland die gleiche ist kann man auch Angebote in anderen Städten nutzen. Das geht über die Webseite auch, ist aber erheblich komplizierter.

Einziger Kritikpunkt wäre. Ich vermisse eine Suche oder eine Übersichtskarte wo welcher Anbieter ist. Denn gerade als Ortsfremder weiß man oft nicht wo die Grenze zwischen z.B. Stadtmobil Stuttgart und stadtmobil Tübingen ist.

Hier ein Screenshot von der Fahrzeug Suche in Freiburg. Man braucht wirklich keine Ortskenntnisse um ein Auto zu finden.

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DB Navigator – Erfahrungsbericht

DB-Navigator ist die App der deutschen Bahn mit der man Verbindungen suchen und buchen kann. Ich nutze diese App seit vielen Jahren Handy auf meinem Android Handy für alle meine Zugreisen. Sie ist permanent auf meine Handy installiert, da ich auch manchmal spontan Zug oder Bus nutze. Für Leute die hin und wieder mit dem Zug reisen ist diese App fast unerlässlich.

Erhältlich ist die App für Android Handys im Play Store. Sicher gibt es auch ein entsprechendes Pendant für I-phone, doch ich kann nur über die Androis-Version berichten.

DB Navigator die App der Deutsche Bahn im Playstore
so sieht die App im Playstore aus

Im Play Store findet man die App unter DB Navigator, erkennbar an dem DB Logo (oben weiß und unten rot mit Icon einer Lokomotive) . Nicht wundern es gibt noch ein paar weitere Apps aus von Deutsche Bahn. Die Installation ist kostenlos und geht auch je nach Verbindung relativ schnell. Ich empfehle sie herunter zu laden während man im Wlan ist. (kleiner Tipp am Rande, in vielen großen Bahnhöfen gibt es kostenloses Wlan)

Die App belegt nicht ungewöhnlich viel Speicherplatz und funktioniert sehr stabil. In den letzten Monaten hatte ich nur paar mal eine Fehlermeldung „Die Anwendung konnte nicht geschlossen werden- DB Navigator“ obwohl ich an dem Tag die App gar nicht geöffnet und genutzt hatte. Seit dem letzten Update ist dies nicht nochmal vorgekommen.

Mit der App kann man Zug und Bus Verbindung ermitteln. Unter Reiseauskunft gibt man gewünschten Start und Zielbahnhof an und die App sucht nach allen möglichen Verbindungen. Sehr praktisch ist auch die Suche nach Stationen in der Nähe, denn oft weiß man in fremden Städten nicht genau wie die Haltestellen heißen.

Bisher habe ich erst einmal einen Zielort in der App nicht gefunden und das lag daran das ich als Reisetag einen Sonntag angegeben hatte und dieses Minikaff nur Wochentags mit einem Bus erreicht werden kann. Ansonsten sind mit der App selbst Haltestellen auf dem Belchen oder Feldberg auffindbar. Also alles was mittels öffentlichen Verkehrsmitteln irgendwie erreichbar ist.

Sehr gut finde ich das auch Busse und Bahnen anderer Unternehmen angezeigt werden. Wie beispielsweise Bergbahnen oder Fähren. Diese kann man über die App nicht buchen oder bezahlen, aber man weiß wann und wo etwas fährt.

Zuletzt war ich begeistert das selbst die Basler Tram Verbindungen gefunden werden konnten! Also geht es sogar in der Schweiz

DB Navigator bietet viele kleine praktische Hilfestellungen

der DB Navigator zeigt mir wo ich beim Umsteigen hin muss
Screenshots vom Handy

Beim Umsteigen auf ein anderes Verkehrsmittel kann man sich unter dem Karten Symbol anzeigen lassen wo man ungefähr hin muss. Oft kommt man irgendwo an und weiß nicht in welche Richtung man muss.

Hier sehen wir das der Bus an der Bahnhofstrasse auf der anderen Seite der Bäckerei los fährt.

DB-Navigator zeigt Verspätung und Gleis an

Bei dem zweiten Screenshot zeigen die weißen Zeiger auf die effektive Abfahrzeit. Planmäßige Abfahrt 15:15 kann eingehalten werden, allerdings kommt der Zug in Frankfurt ein paar Minuten zu spät an, deshalb ist dann die Zahl rot. Diese Angaben werden permanent aktualisiert, also wenn der Zug außerplanmäßig länger halten muss wird dies berücksichtig.

Die pinken Pfeile zeigen das geplante Gleis an. Das hilft beim Umsteigen sehr, man sollte allerdings trotzdem auf die Anzeige am Bahnsteig achten.

Komfortable Suche im DB Navigator

Man hat bei der Suche viele Möglichkeiten die Auswahl einzuschränken und auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen. So zum Beispiel das man nur Nahverkehrszug nutzen will (z.B. Länderticket) oder längere Umsteigezeit berücksichtigen will. Längere Umsteigezeiten sind immer dann zu empfehlen wenn man Fahrrad, Kinderwagen oder sehr großes schweres Gepäck dabei hat.

Und man kann die gefundene Reise auch gleich Buchen. Dabei hat man die Auswahl ob man Sparpreis mit Zugbindung buchen möchte oder den Flexpreis. Bei letzteren kann man immer noch spontan anderen Zug nehmen. Der Flexpreis ist grundsätzlich der teuerste, wenn man weiß das man ganz sicher die gewählte Verbindung nutzen wird kann man mit dem Sparpreis sehr viel Geld sparen.

Der Buchungsvorgang ist nicht kompliziert. Natürlich muss man beim ersten Mal alle seine Daten (Name, Adresse, Alter und ggf Bahncard ) eingeben und diese Speichern. Da ich immer wieder mit dem Zug unterwegs bin hab ich meine Daten fest hinterlegt.

Als Zahlungsmittel stehen Kreditkarte, Lastschrift verfahren und seit neuesten Paypal zur Verfügung.

Zuerst habe ich meist Kreditkarte genutzt. Bei der ersten Zahlung ist es ein wenig aufwändig weil man viele Nummer eintippen muss. Doch wenn die erst mal hinterlegt ist geht es schnell.

Seit kurzem habe ich auf Paypal umgestellt und ich bin mit der Abwicklung und Schnelligkeit sehr zufrieden. Ich würde jetzt nur für diesen Zweck nicht extra Paypal einrichten. Aber als erfahrener Ebay-er habe ich das sowieso.

Ich suche mir also in der App die gewünschte Verbindung raus, praktisch ist dabei auch die Kartenansicht… Dabei wird einem Manchmal klar das die eine oder andere Verbindung „mit der Kirche ums Dorf geht“ . Die vermeintlich schnellste Verbindung ist nicht immer die kürzeste. So kann man zum Bespiel von Lörrach nach München über Mannheim fahren.

Man kann sehr gut die einzelnen Verbindungen miteinander vergleichen , exakte Reisezeit und Anzahl der Umstiege wird angezeigt. Sowie die Kosten… und genau da wird es interessant, nur leichte Änderungen an Abfahrtzeit oder Zielbahnhof können da schnell viele Euros sparen.

In der App gibt es auch den Sparpreisfinder. Der funktioniert meist nur wenn das Reisedatum nicht zu nahe liegt und hier findet man auch nicht alle möglichen Verbindungen sonder eben nur die Sparpreise. Wenn man flexibel ist mit der Uhrzeit wann man reisen möchte kann man echte Schnäppchen machen!

Ein Sreenshot aus dem DB Navigator, Hier der Vergleich zweier Verbidnungen

Hier ein Beispiel wie man mit dem DB-Navigator richtig viel Geld sparen kann. Wenn ich nur 8 Minuten später fahre, und andere Züge nehme komme ich nur 20 Minuten später an und bezahle 60€ weniger

Hat man die gewünschte Verbindung gefunden kann man diese gleich in der App buchen und bezahlen und als Handy Ticket speichern. Das funktioniert einfach und schnell. Nur sollte man unbedingt darauf achten das Gerät auf dem man das Handyticket gespeichert hat auch dabei zu haben. (Ich habe einmal versehentlich auf Tablett gebucht und Handy dabei) und … Was manchmal noch schwieriger ist, der Akku ausreichend geladen!

Bei der Fahrkartenkontolle muss das Gerät genügend Saft haben um den Scanncode in voller Helligkeit anzuzeigen! Und bei Rissen im Display ist dieser evtl nicht lesbar. Also das Handy sollte in Ordnung sein!

Kleine Anekdote mit dem „Handyticket“

Am Anfang habe ich meine Tickets meistens am Tablett gebucht, weil mir da die Bedienung übersichtlicher erschien (größeres Display) und so hatte ich eines Tages mein Zugticket auf dem Tablett gespeichert und dieses auch mitgenommen… Aber dabei nicht bedacht das es nur im Wlan funktioniert. Mein funktionierendes Handy hatte ich zwar dabei aber versäumt das Ticket auch dort zu speichern. Auf der Hinfahrt klappte alles einwandfrei, und dann vor Ort bei einer Freundin haben wir ganz viel Fotos auf dem Tablett angeschaut und für die Heimreise war dann der Akku so gut wie leer. Ich dachte das ist ja egal, ohne Wlan kann ich das Gerät eh nicht nutzen…

Auf der Heimreise im Nahverkehrszug kam eine Fahrkartenkontrolle und ich musste entsetzt feststellen das ich mein Ticket nicht zeigen konnte weil der Akku leer war! Der Kontrolleur war schon da… ich rief durch den Wagon ob einer der anderen Fahrgäste vielleicht eine Akkubank dabei hätte, immerhin waren es viele junge Leute. Aber niemand meldete sich. Der Kontrolleur war leicht genervt und wollte schon anfangen meine Daten wegen Schwarzfahrens aufzunehmen, musste aber den Zug kurz verlassen. „Ich komme wieder!“ drohte er. Ich versuchte mehrfach das Ticket mit dem fast leeren Gerät anzuzeigen, doch das Display ging jedes mal aus wenn ich versuchte den Code anzuzeigen. Es würde nur gehen wenn ich es schaffen würde mein Ticket von dem Tablett auf das Handy zu kriegen… aber wie ohne Kabel und Wlan?

Wir standen in Freiburg Hbf und mussten etwas warten weil ein ICE uns überholen sollte, der ICE hielt direkt neben uns. Moment mal ! ICEs haben Wlan… ich schaltete schnell mein Tablett kurz an, lud das Ticket hoch (hochladen ging!) und bis der ICE weg fuhr hatte ich mein gültiges Ticket auf dem Handy gespeichert. Der Kontrolleur wunderte sich zwar etwas das ich nun auf einmal eines hatte, aber er fragte nicht genauer nach wie ich das angestellt habe. Er scannte den Code vom Handydisplay und sein Endgerät zeigte ihm das mein Ticket korrekt war.

Alternativ kann man das über die App gebuchte Ticket auch selbst Ausdrucken. Hierbei ist zu beachten, das ein Dokument zur Identifikation mit angegeben werden muss. Ausweis, Kreditkarte oder Bahncard. Dieses Dokument ist bei der Fahrkartenkontolle vorzulegen. Ich hatte hierfür meist meinen Ausweis hinterlegt. Aber praktischer ist es die Bahncard zu hinterlegen wenn man eine hat, denn diese muss man soundso vorzeigen.

Meine Erfahrung hat ergeben das das Scannen auf dem Handy Display meist schneller und besser funktioniert als bei dem Ausdruck. Oft hält die Papierversion länger auf weil man sie suchen und glätten muss. Und es ist halt auch noch ein Teil mehr wo man sich merken muss wo man es hin gesteckt hat. Das Handy weiß ich immer wo es ist!

Und was passiert wenn man eine Fahrt nicht wie geplant machen kann?

In der App gibt es auch die Möglichkeit bereits gekaufte Fahrkarten zu stornieren. Früher war dies immer mit Aufwand und kosten Verbunden. Doch Gestern konnte ich zwei Tickets für heute und morgen kostenfrei stornieren und hatte das Geld sofort auf meinem Paypal Konto.

Das hängt sicher davon ab welche Art von Ticket man gebucht hat. Sparpreise sind oft von der Rückgabe ausgenommen. Sitzplatz Reservierungen werden grundsätzlich nicht erstattet.