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Frühlingserwachen im Grüttpark

Der Grüttpark wird auch „das Grütt“ genannt ist ein 50 Hektar großer Landschaftspark in Lörrach. 1983 fand auf diesem Gelände die Landesgartenschau statt und seit dem dient dieser als Naherholungsgebiet.

Der Name „Grütt“ ist von dem Begriff „gerüttetes Land“ abgeleitet was so viel wie gerodet bedeutet. Das Gebiet war damals noch Auenlandschaft durch das sich der Fluss Wiese mit vielen Nebenläufen schlängelte. Erst als 1880 die Wiese begradigt wurde, wurden hier Felder für die Landwirtschaftliche Nutzung angelegt und seit dem sprach man von dem „Grütt“.

Heute ist das Grütt ein beliebtes Naherholungsgebiet, weil es sehr leicht von der Lörracher Innenstadt erreichbar ist. Beliebt sind die zahlreichen Wege, die auch für Fahrräder, Rollstühle und Rollerblades geeignet sind. Besonders angenehm es ist weitgehend eben und man muss nicht bergauf und bergab. Deshalb ist der Grüttpark auch bei älteren oder körperlich eingeschränkten Menschen sehr beliebt.

Aus diesem Grunde war ich letztes Jahr öfters dort unterwegs. Nach meiner langwierigen Fußverletzung musste ich das Gehen wieder richtig „antrainieren“ und dafür ist der Park ideal.

ziemlich genau ein Jahr her

Ziemlich genau ein Jahr her ist es, das ich zum „Laufen Üben“ mehrfach im Grüttpark unterwegs war. Ich erinnere mich noch das ich regelmäßig Pausen machen musste, weil ich nach Monatelanger Schonung so gut wie keine Ausdauer mehr hatte. Sehr gerne benutzte ich die Handykamera als Alibi warum ich einen Moment stehen bleiben musste.

Entstanden sind dabei zahlreiche schöne Aufnahmen von denen ich hier heute ein paar Zeigen möchte:

Bachlauf im Grüttpark im Vorfrühling

Das Wegenetz und der Bachlauf im Grüttpark wurden 1983 in ihrer jetztigen Form neu angelegt, anlässlich der Landesgartenschau. So zum Beispiel diese Brücke. Der kleine Bach schlängelt sich durch den ganzen Park. Im Sommer sind die Uferbereiche oft dicht bewachsen, doch jetzt im Vorfrühling kann man den Bach noch gut erkennen.

Krokusse im Grüttpark

Die Landesgartenschau ist schon lange her, doch an einigen Orten haben Pflanzenarten überlebt und treiben jedes Jahr neu aus. So gibt es beispielsweise Stellen an denen massenhaft Krokusse in allen Farben blühen.

Hier verrate ich nicht wo genau die Stellen sind, an denen sich die Krokusse heimlich wild vermehren und im Frühling die Wiese in ein Farbenmeer verwandeln. Am besten gehst Du einfach mal los und suchst sie selbst…

Krokus im Grüttpark

Krokusse sind für für mich schon immer ein Inbegriff für Frühling. Sie sprießen erst dann wenn die Sonne etwas mehr Kraft hat und der bittere, düstere Winter vorbei ist. Genau dann wenn die Menschen nach Sonnenlicht und bunten Farben lechzen. Also genau jetzt!

Die bunten Krokusse laden Dich ein, geh raus!

Genau jetzt ist diese Jahreszeit. Der Körper und die Seele hungern nach Sonnenlicht und frischer Luft. Bei den aktuell herschenden milden Temperaturen solltest Du Dir das gönnen und einfach mal raus gehen.

Ein paar Schritte spazieren gehen. Entweder im Grüttpark oder an einem anderen Ort. Anregugen hierfür findest Du in meinem Artikel „Ausflugsziele rund um Lörrach die nix kosten“

Krokusse im „Grütt“

Ich wünsche Dir und allen meinen Lesern eine wunderschöne „Früh-Frühling-Zeit“. Vielen Dank fürs Lesen und freue mich über Likes und Kommentare.

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Die höchsten Hochhäuser in Lörrach

Das Stadtbild von Lörrach wird nur von einer Handvoll Hochhäusern dominiert. Das Markanteste ist dabei das grüne Rathaus, das mit seiner einzigartigen Silhouette seit 1976 das Stadtbild prägt.

Viele Jahre blieb das Rathaus in der Luisenstraße unweit des Bahnhofs das höchste Gebäude in Lörrach.

Das Hotel „Bijou“ in Grenznähe, das Wohnhaus am Marktplatz und das Hochhaus in der Wintersbuckstrasse sind älter und nicht ganz so hoch. Bereits in den 50er Jahren erbaut sind die beiden Hochhäuser am Läuselhardt (Schützenwaldweg), diese beiden Wohnhäuser sind auch jeweils über 30 Meter hoch, werden aber gar nicht so stark wahrgenommen, da sie nahe des Waldhanges stehen und deshalb optisch nicht so herausstechen.

Aussicht Lörrach mit Stadtkirche und KBC Turm
Blickwinkel aus dem 5.Stock des Warenhaus Galeria Karstadt, rechts sehen wir das Hochhaus am Martplatz

Seit 2017 prägt nun ein neues auffälliges Gebäude das Stadtbild von Lörrach. Das Hotel Steigenberger Stadt Lörrach direkt hinter dem Bahnhof. Laut Wikipedia ist dieser weiße Turm mit auffälliger Fassade 63 Meter hoch und damit nur das zweithöchste Gebäude in Lörrach. Rein optisch empfindet man aber die Silhouette des Steigenberger als höher, weil hier die 20 Stockwerke komplett ausgebaut sind. Der weisse Turm hat also nicht eine „Spitze“ wie das Rathaus.

Auf dem Rathaus befindet sich eine Aussichtsplattform im 17. Stock und die darüberliegende Spitze ist nicht zugänglich. Über die Aussichtsplatform. vom Lörracher Rathaus habe ich hier schon mal geschrieben. In meinem Blogpost „Lörrach von Oben“ zeige ich einige Bilder, die dort entstanden sind.

Rathaus und Steigenberger aus dem Blickwinkel Innenstadt

Auf dem oberen Bild sieht man beide Gebäude aus der Richtung Innenstadt. Links vor dem Rathaus kann man die Baukrähne der Grossbaustelle am ehemaligen Post-Arenal erkennen, hier entsteht das neue Einkaufszentrum das sogenannte LÖ. Die Baukräne sind selbstverständlich nicht höher als der Rathaustum, es handelt sich hier um eine optische Täuschung.

Hotel Steigenberger das höchste Gebäude?

Die Fassade des Steigenberger lässt den Turm kleiner wirken, denn von weitem sieht man nicht das die langen Fenster über 2 oder 3 Stockwerke gehen.

Das Hotel Steigenberger in der Belchenstraße wirkt optisch höher als das benachbarte Rathaus. Sicher spielt hier die eigenwillige Fassadengestaltung eine Rolle. Durchgehende Fenster die sich jeweils über 2 Etagen erstrecken dominieren die Optik in Vertikaler Richtung. Da diese jedoch leicht unregelmäßig angeordnet sind wirkt der quadratische Turm (23 x23 Meter) dennoch nicht zu massiv und klotzig. Im Gegensatz zu den Wohngebäuden gibt es hier keine Balkone, bzw nur die kleinen Rettungsbalkone in der nördlichen Richtung.

markante Fassade des Steigenberger Hotel „Stadt Lörrach“

Laut Wikipedia ist das Steigenberger jedoch nicht das höchste Gebäude in Lörrach. Das Rathaus verfügt noch über eine etwas höhere Spitze, die jedoch gar nicht wirklich begehbar ist.

Im Hotel Steigenberger befinden sich im 20, Stockwerk Fitnessraum und eine Sauna, beides jedoch nur für die Hotelgäste.

Aussicht aus dem 20. Stock!

Der öffentliche Aufzug des Hotels verkehrt bis zum obersten Stockwerk. Auch wenn man als nicht Hotelgast in den Wellnessbereich keinen Zugang hat so kann man sich die Atemberaubende Aussicht vom Balkon aus betrachten. Dieser ist übrigens mit einem Netz gesichert, damit keiner auf dumme Gedanken kommt.

In die andere Richtung kann man von den Toiletten aus blicken, die Fenster gehen hier bis zu Fußboden. Ein gewöhnungsbedürftiger Blickwinkel!

Baustelle am Bahnhofvorplatz wo das ehemalige Postgebäude war und das LÖ entsteht

Diese Aufnahme wurde bei nicht so schönem Wetter aus dem 20 Stock des Steigenberger Hotel Stadt Lörrach gemacht. Durch die Fensterscheibe, deshalb auch etwas die mangelnde Schärfe. Unten erkennen wir das Bahnhofsgebäude und links das Rathaus.

Aussicht aus dem 20. Stock

Auf diesem Bild sehen wir in etwa Richtung Norden. Direkt neben der Bahnlinie erkennt man sogenannte „Suchard Areal“ das durch die „Milkastrasse“ geteilt wird. Diese ist nicht erkennbar weil sie von Gebäuden verdeckt ist und unter der Bahnlinie hindurch führt. Mehr darüber unter „Die Milkastrasse gibts wirklich“

Das Steigenberger ist auch für Lörracher einen Besuch wert.

Die hier gezeigten Aufnahmen habe ich an eine verregneten Sonntag Nachmittag gemacht. Ich möchte jedoch unbedingt auch mal bei schönem Wetter in den 20. Stock um ein paar Bilder zu machen.

Der Zugang zur 20. Etage ist öffentlich und muss man nicht anmelden. Auch wenn es eigentlich nichts kostet mit dem Aufzug nach oben zu fahren, finde ich es dennoch sehr anständig wenn man anschließend wenigsten in der Bar 1760 oder im Restaurant „Hebel“ einkehrt. Die Bar ist fast rund um die Uhr besetzt und hier kann man auch einfach nur eine Tasse Kaffee genießen. Die Preise für Kaffee und co sind noch nicht mal teuer.

Wie wäre es mit einem Cocktail in der Bar 1760?

Abend kann man in der Bar des Hotels auch mal einen gepflegten Cocktail genießen. Hier sind die Preise logischerweise etwas gehoben aber bezahlbar. Die „Bar 1760“ ist nach dem Geburtsjahr von Johann Peter Hebel benannt und täglich ab 14 Uhr sowie Sonntags ab 12 Uhr geöffnet.

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Herbstimpressionen aus Lörrach

Die Tage werden merklich kürzer und die Temperaturen fallen. Man holt Mantel und Mütze aus dem Schrank. Im Umliegenden Markgräflerland hat längst die Weinlese begonnen und auf dem Markt werden Kürbisse in allen Variationen verkauft. Dennoch finde ich ist der Herbst bei uns in Lörrach eine schöne Jahreszeit.

Heute möchte ich mal einige Herbstimpressionen aus Lörrach zeigen: Es handelt sich um Bilder aus mehreren Jahren.

Auf dem Tüllinger

Herbstimpression auf dem Tüllinger in Lörrach
Wo der Herbst besonders schön ist, auf dem Tüllinger

Wenn die Sonne scheint ist der Tüllinger immer einen kleinen Ausflug wert. Auch und besonders im Herbst. Die zahlreichen Bänke laden zum verweilen und Sonne tanken ein, auch wenn es nicht mehr sehr warm ist.

Mein persönlicher Tipp: warm anziehen, Mütze und Schal, eine Thermoskanne heißen Tee oder Kaffee sowie eine Decke mitnehmen und sich auf einer Bank ein kuscheln und so Sonne und Vitamin D aufsaugen.

Herbstsonne auf dem Tüllinger Lörrach
romantisches Herbstlaub

Vom Tüllinger aus hat man eine wunderschöne Aussicht Richtung Basel, je nach Wetterlage kann man sogar die Alpen sehen. Aber selbst bei „diesigem“ Wetter ohne viel Fernsicht ist ein Kurzausflug hier hoch erholsam und schön.

Übrigens kann man hier mit dem Bus hin fahren. Haltestelle Tülligen Parkplatz und ein paar Schritte gehen. Und hier gilt auch das 1-Euro-Ticket !

Herbstimpressionen aus der Stadt

Auch unten in der Stadt gibt es viele schöne Herbstbäume zu entdecken. Dieses Bild ist am Busbahnhof aufgenommen. Habt ihr schon mal darauf geachtet welche Baumarten dort zu finden sind? Auf der angrenzenden Parkanlage stehen unter anderem auch ein Mamuthbaum. Und findet man direkt am Busbahnhof Ginkobäume, deren Früchte im Spätsommer manchmal fürchterlich stinken. (nein der Geruch kommt nicht von dem Klohäuschen!!!)

Herbstimpressionen am Busbahnhof
Am Busbahnhof
Herbstlaub am Busbahnhof Lörrach
Herbstlaub am Busbahnhof

Direkt neben dem Busbahnhof ist das Lörracher Rathaus, es ist angeblich das höchste Rathaus Deutschlands. Ob das korrekt ist kann ich nicht sagen. An Wochentagen kann man auch auf die Dachterasse und von dort die Aussicht bewundern. Allerdings muss man sich dazu am Empfang anmelden und es muss ein Mitarbeiter mit kommen ( aus Sicherheitsgründen). Bilder von der Aussichtsplattform findet ihr hier.

das Lörracher Rathaus

In der Innenstadt

Brunnen am alten Marktplatz in Lörrach
Der alte Marktplatz

Dieses Bild ist an einem Sonnigen Herbsttag City entstanden. Es zeigt den alten Marktplatz mit dem der dieses Jahr leider wegen defekt an der alten Historischen Zuleitung trocken blieb.

Das Bild wurde mit dem Samsung Handy mit Hilfe der App „Youcam perfekt“ aufgenommen und die Farben ganz leicht mittels eines Filters betont. Der Baum war aber wirklich so rot!

An der Wiese

an der Wiese

Ein Spaziergang an der Wiese ist immer schön. Hier zu sehen die Tumringer Brücke. An dieser Stelle kann man besonders gut mit dem Bus direkt an den Fahrrad und Wanderweg am Wiesenufer fahren. Man nimmt den Bus 16 bis Haltestelle „Tumringen Schule“ und ist nach wenigen Schritten da wo das Bild aufgenommen ist.

Hier gilt übrigens das 1-Euro-Ticket. Der Weg ist Barrierefrei, also für Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen bestens geeignet und alle paar hundert Meter gibt es Bänke zum Pause machen.

Aichelepark

Villa Aichele im Aichelepark in Lörrach
Villa Aichele

Dieses Foto von der Villa im Aichelepark ist schon zwei Jahre alt, diesen Herbst kann man dort keine schönen Herbstbilder machen weil die Villa gerade saniert wird und von einem unschönen Baugerüst umgeben ist. Ich bin gespannt ob sie wieder die gleiche Farbe bekommen wird.

romantische Impressionen aus dem Lörracher Aichelepark
Aichelepark

Fraglich ist auch ob diese Hecken auf der Rückseite der Villa Aichele die Renovierungsarbeiten überstehen. Der Park soll auch saniert und teilweise umgestaltet werden.

Der Aichele Park ist übrigens Ideal wenn man im September nach Kastanien zu Basteln oder Dekorieren sucht, hier hat es immer sehr viele!

Fazit: in Lörrach gibt es viele schöne Foto-Locations für Herbstbilder. Zusätzlich kann ich noch den Rosenfelspark sowie das Grütt empfehlen. Oder in Weil am Rhein den Dreiländergarten.

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Fotogalerie Lörrach von Oben

Heute bin ich mal nicht weit weg unterwegs. Ich möchte Euch hier Fotografien von meiner Heimtatstadt zeigen.

Aussicht Lörrach mit Stadtkirche und KBC Turm
dies ist die Aussicht wie ich sie fast täglich von meinem Arbeitsplatz aus sehe.

Auf dem ersten Bild sehen wir die Aussicht aus dem Karstadt Restaurant im 5. Stock aufgenommen am späten Nachmittag. Blickrichtung grob Richtung Südwest also in Richtung Basel. Der Kirchturm ist die evangelische Stadtkirche in der Baslerstraße. Diese Kirche wurde 1817 gebaut und hier finden regelmäßig Gottesdienste Stadt.

Am rechten Bildrand das Hochhaus am Marktplatz und daneben der Turm der KBC, der Stoffdruck-Fabrik, die jahrzehntelang einer der wichtigsten Arbeitgeber in Lörrach war.

Lörrach ist seit vielen Jahren meine Heimat und heute möchte ich mal Fotos von Oben unserer schönen Kreisstadt zeigen. Lörrach liegt im äussersten Südwesten von Badenwürtemberg an der Grenze zur Schweiz. Die Bergkette hinter dem Kirchturm liegt in der Scheiz und davor hinter dem Hügel rechts liegt Basel.

Lörrach Aussicht in richtung nordwest mit Christuskirche und Lucke

Diese Aufnahmen habe ich diesen Mai von der Dachterasse des Rathauses gemacht. Das Lörracher Rathaus ist eines der höchsten in der Stadt, ausser vielleicht dieses Wohnhaus in der Mitte (Wintersbuckstraße). Weiter unten sieht man den Turm der Christuskirche.

loerrach aussicht auf die Stadt

Diese Aufnahme ist eigentlich der gleiche Winkel. Wir blicken etwa in Richtung Nordwest.

Aussicht vom loerracher Rathaus in richtung norden

Hier blicken wir grob in Richtung Norden. Klar erkennbar die Bahngleise die in das Wiesental Richtung Schopfheim und Zell führen. Das Große weiße Gebäude neben den Bahngleisen ist das Milka-Werk, hier wird die leckere Milka Schokolade heute noch hergestellt. Diese Fabrik hat die Adresse Milkastraße.

Im Hintergund erkennt man die Berge des Schwarzwald. Vermutlich sehen wir da die Silouetten von Blauen, Belchen und Hochkopf. Der Feldberg liegt etwas weiter rechts und ist in diesem Blickwinkel verdeckt.

loerrach aussicht west

Das ist nun der Blickwinkel in Richtung Südwest. Bildbeherrschend ist hier Lörrachs zweitneuestes Hochhaus, das Hotel Steigenberger „Stadt Lörrach“. Es ist nicht ganz so hoch wie das Rathaus auf dem wir stehen, aber mit seiner extravaganten Fassadengestaltung fällt es mehr auf.

Das Steigenberger Hotel liegt direkt auf der Rückseite des Bahnhofs, also von der S-Bahn aus optimal erreichbar. Die S-Bahn bietet eine direkte Anbindung an die Messe Basel und somit wird auch das Steigenberger sehr gerne von Messebesuchern besucht. Vorallem auch weil es zwar gehobenere Preisklasse ist, aber dennoch günstiger als die meisten Hotels in Basel. In der Schweiz ist ohnehin alles teurer als hier in Deutschland.

Auf dem Hügel im Hintergrund leider schlecht zu erkennen ist der Fernsehturm St.Chrischona, auf 492m gelegen und ein beliebtes Wanderziel… hmm ja müsste ich endlich mal machen!

Hier blicken wir in richtung Süden. Die beiden Hochhäuser die man erkennen kann stehen beide fast direkt an der Schweizer Grenze. Das breitere ist das Hotel Bijou kurz vor dem Zoll und das rechte schmale ein Wohnhaus nur wenige Schritte von der Landesgrenze entfert. Alles was man dahinter erkennt ist Basel.

Im Vordergrund unten links ist Hauptbahnhof zu erkennen. unten rechts die Riesenbaustelle wo früher die Hauptpost war. Hier entsteht ein neues Einkaufszentrum.

loerracher rathaus mit schriftzug

Und hier nun endlich ein Bild von dem Lörracher Rathaus. Ja das ist keine optische Täuschung, das Gebäude ist mit dunkelgrünen Metallplatten verkleidet. Es wurde 1972 erbaut und ist mit fast 72 Metern immernoch das höchste Gebäude in Lörrach.

Das Design ist nicht ganz unumstritten, und die Fassade ist leider auch Renovierungsbedürftig, muss aber so beibehalten werden da das Gebäuse als „ein Dokument des 70er Jahre-Baustils“  unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Die Renovierungsarbeiten sollen nächstes Jahr beginnen…

Die Dachterasse des Rathauses darf während der Dienstzeiten besucht werden, allerdings muss man sich an der Rezeption anmelden, denn es haben bereits mehre Personen versucht hier hinunter zu springen.

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Schlechtwetter-Fotografie eine Blogparade über Fotos bei schlechtem Wetter

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung oder Ausrüstung. Heute gehts hier darum das man auch bei sogenanntem „schlechtem“ Wetter tolle Bilder machen kann.

Ich bin durch die Reiseeule auf diese Blogparade aufmerksam geworden. Da ich sehr gerne fotografiere haben die beiden mich dazu inspiriert auch einen Blogpost zum Thema „Fotografie bei schlechtem Wetter“ dazu zu schreiben.

Fotografie bei Regen damals und heute

Ich war noch nie der nur-bei-schönem-Wetter-Knipser. Schon seit meiner Jugend fotografiere ich viel und gerne.

Mein Fotoalbum mit Fotos von 1991 Fotografie bei schlechtem Wetter
Mein Fotoalbum von 1991

Dieses Fotoalbum von 1991 ist ein Beweis dafür. Im Rahmen meiner Berufsausbildung zur Fotofachverkäuferin (den Beruf gibts nicht mehr!) Hatte ich die Aufgabe eine neue und sehr hochwertige Kamera zu testen. Ich sollte damit unter anderem Blüten fotografieren. Ich hatte große Angst das die Kamera von dem Regen nass werden würde und Schaden nehmen könnte. Damals gab es sowas wie Spritzwassergeschützt nicht!

Not macht erfinderisch und ich habe die weissen Blüten abgerissen und mitsamt Wassertropfen unter einem Baum in Szene gesetzt. Die Kamera blieb unbeschädigt und ich bekam für die Bilder eine Eins.

Tulpe im Regen Schlechtwetterfotografie
Tulpe im Regen

Diese rosa Tulpe habe ich im Frühling 2017 in genau dem gleichen Park fotografiert. Den Park gibt es noch, und das Motiv ist auch wieder eine nasse Blüte, doch die Technik wie ein Bild aufgenommen wird hat sich in der Zeit dazwischen extrem verändert. Im übrigen habe ich die Tulpe stehen lassen, heute kenne ich mein Handy sehr gut und weiß das ihm paar Wassertropfen nichts ausmachen.

Die Fotoalbum Bilder wurden mit einer Spiegelreflexkamera auf Colorfilm aufgenommen. Die Negative wurden im Fotolabor entwickelt und auf Fotopapier vergrößert …

Die Rosa Tulpe wurde mit Handy fotografiert und darin mittels einer App bearbeitet und über Handy für den Upload verkleinert.

Fotografieren bei „schlechtem Licht“

Früher musste man gute Aufnahmen planen und sich vorbereiten. Den richtigen Film eingelegt haben usw…
Heutzutage hat man das Handy fast ständig bei sich und somit auch eine Kamera. Seit ich ein Smartphone habe nehme ich meine Kamera kaum noch mit. Für die meisten Motive reicht das Handy aus, man muss nur wissen wie man richtig damit umgeht.

Sonnenuntergang Schlechtwetterfotografie
Sonnenuntergang am Bahnsteig

Dieses Bild ist an einem düsteren verregneten Tag abends gemacht. Ich musste in Weil am Rhein den Zug wechseln und auf dem Bahnsteig zeigte sich völlig unverhofft die Sonne. Das Bild ist völlig spontan mit dem Handy entstanden. Ohne App und ohne Filter! Ich habe lediglich den Schriftzug hinzu gefügt.

Dieses Bild ist bei Minusgraden am Altrhein bei Weil am Rhein entstanden. An dem Tag war es Eisig kalt und erst am Abend kam die Sonne etwas raus.

Sonnenuntergang mit Wasserfläche kommt immer gut, auch wenn der eigentliche Vordergrund unterbelichtet ist.

Wolken sind nicht immer schlecht, Fotografie bei wolkigem Himmel

Bei meinem Besuch auf Helgoland war es echt kein besonders gutes Wetter. Während der Überfahrt hat es sogar geregnet und zeitweise was so schlechte Sicht, das Himmel und Wasser praktisch die gleiche Farbe hatten… für mich als echtes Landei eine total neue Erfahrung, wenn man den Horizont nicht mehr ausmachen kann!

Auf der Insel angekommen war es dann etwas besser. Hier habe ich brütende Basstölpel auf den berühmten roten Felsen fotografiert. Die Bedrohlich wirkenden Wolken hab ich hier absichtlich mit ins Bild genommen.

Im Hintergrund sehen wir das Steigenberger Hotel „Stadt Lörrach“ ein Bauwerk das nicht ganz unumstritten ist. Hier laufe ich jede Woche mindestens einmal dran vorbei, aber ich habe micht noch nicht ganz daran gewöhnt.

Man kann sich das Wetter zum fotografieren nicht aussuchen.

Das Wetter kann man sich echt nicht aussuchen, und so muss man unterwegs mit dem Wetter klar kommen oder man hat halt keine Bilder.

Lutherdenkmal in worms im Regen
Das Lutherdenkmal in Worms

Bei einer kleinen Städterundfahrt entlang des Rheins im November 2017 kamen wir durch Worms und hatten dort auch noch etwas Zeit.

Da ich bei dem Pop-Oratorium über das Leben von Martin Luther unter anderen über den entscheidenden Reichstag zu Worms gesungen hatte, wollte ich mir gerne das entsprechende Denkmal vor Ort ansehen.

Das Wetter war mehr als bescheiden… es regnete stark. Die Bäume um das Denkmal waren nicht mehr belaubt und gaben den Blick auf zwei potthässliche Baugerüste frei, so das es nicht gelang das Gesamte Denkmal ohne Baustellen Schriftzüge zu fotografieren. Zu allem Überfluss fand direkt vor dem Denkmal eine Demo statt, doch da bei diesem schlechten Wetter zu wenig Demonstranten da waren (max 10 Personen) befestigten diese ihre Transparente am Denkmal…

Obwohl wir stundenlang in einem nahen Cafe warteten war dies die beste Aufnahme aus meiner Fotostrecke „Wormser Lutherdenkmal“

Warnemünde Fotos bei schlechtem Wetter

Bei meinem Besuch in Warnemünde/Lübeck war das Wetter auch nicht so toll. Ich als Markgräflerin würde es als stürmisch bezeichnen, doch man belehrte mich „nö das ist noch nicht stürmisch, du kannst ja bis zum Leuchtturm laufen“

Schlechtwetterfotografie leuchtturm
Leuchtturm von Warnemünde

Es blies ein kalter Wind und ich konnte das Handy nur mit beiden Händen halten. Ich fand es schon unangenehm doch man erkärte mir das es ja noch nicht wirklich Wellen hat. Wenn es stürmisch ist wird man auf dem Steg zum Leuchtturm nass… bei Sturm wir dieser gesperrt, dann ist es lebensgefährlich, dann schlagen die Wellen direkt an den Turm!

Schlechtes Wetter ist also relativ!

Schlechtwetterfotografie am Meer
Warnemuende

Ein weiteres Bild von dem Tag in Warnemünde. Die Aufnahmen habe ich mit dem Samsung S5 gemacht und mit der Snapseed App etwas „dramatisiert“ das heist Kontrast und Sättigung angepasst mehr nicht.

Mehr Bilder von Warnemünde

Fotos bei schlechtem Wetter im Schwarzwald

Am Titisee zieht ein Gewitter auf
Ein gewitter zieht auf

Sommer 2018 am Titisee zieht ein Gewitter auf.

Schlechtwetterfotografie Schwarzwald
Schlechte Aussicht bei Schnee

Schnee und Eisglätte und nur hin und wieder kann man so weit gucken. Verhangene Aussicht in der Nähe des Feldbergs, Blickrichtung schweizer Alpen.

Schlechtwetterfotografie am Rhein

Zum Schluss nochmal ein Bild vom Rhein. An einem wirklich verregneten Novembertag , ich glaube der gleiche wie Worms. Nur kurz hatte es aufgehört und mal etwas den Himmel aufgerissen.

Mehr über das fotografieren bei schwierigen Lichtverhältnissen unter Blaue Stunde

Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat freue ich mich über einen Kommentar.

Fotos bei schlechtem Wetter Fotografie
Fotos bei schlechtem Wetter
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Die „blaue Stunde“ an der Ostsee

Als „Blaue Stunde“ wird die Zeit zwischen Sonnenuntergang und völliger Dunkelheit bezeichnet. In diesem Zeitraum, der übrigens je nach Wettersituation wirklich eine Stunde dauert verändert sich die Lichtsituation enorm schnell und meistens erscheinen alle Farben sehr blau.

Früher in der analogen Fotografie galt es als Meisterdisziplin in diesem Zeitraum gute Bilder zu machen, denn alle paar Minuten ändern sich die Lichtverhältnisse enorm. Oft stellten ambitionierte Fotografen schon frühzeitig ihre Kameras auf Stativ bereit und warteten geduldig „auf das richtige Licht“.

Heute mit moderner vollautomatischer Kameratechnik und digitaler Bildbearbeitung ist dies fast nicht mehr nötig solche Aufnahmen lange vorzubereiten.

Dennoch kommt es nach wie vor darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, und dann abzudrücken wenn es am schönsten ist.

Dank moderner Speichertechnik kann man heute beliebig viele Aufnahmen machen und später die besten Bilder auswählen.

Diese Aufnahmen habe ich alle innerhalb etwa 20-30 Minuten gemacht, denn es war bitterkalt.

Sonnenuntergang an der Ostsee, beleuchtete Seebrücke

Dieses Bild entstand am 5. März diesen Jahres. Einem kalten regnerischen Tag, nur am Abend klarte der Himmel etwas auf.

An einem kalten Winterabend an der Ostsee, Schabeutz strand

Die beleuchtete Seebrücke hat mich in diesem Licht besonders fasziniert. Allerdings war es schon so dunkel, das mich die Person auf dem unteren Bild leicht erschreckt hat. Im ersten Moment dachte ich da sitzt wirklich ein Mensch. Was sehr ungewöhnlich gewesen wäre, denn es herrschten in diesen Minuten etwa 3 Grad Celsius.

Auf der Seebrücke Schabeutz ostsee Dunkelheit Winter

Die Ostsee wirkt auf diesen Bildern sehr ruhig. Doch es blies ein eiskalter Wind. Deshalb sind auch auf meinen Bildern keine Personen zu sehen.

Sonnenuntergang an der Ostsee

Alle Aufnahmen habe ich mit meinem Samsung Handy aufgenommen und nur leicht mit verschiedenen Apps bearbeitet.

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Frühlingsspaziergang in Lörrach

Dieser Ausflug erscheint vielleicht unspektakulär gegen andere Reisen. Aber ich habe letzten Herbst gelernt wie wichtig auch mal so kleine Spaziergänge sind. Einfach mal los gehen ohne festes Ziel und mal gucken wo man landet. 4 Monate konnte ich Aufgrund eine Fussverletzung keinen zusätzlichen unnötigen Schritt tun. Jeden noch so kleinen Weg hat man sich zweimal überlegt und wenn ich mal rum gelaufen bin dann musste ich meist auf den Boden gucken.Jetzt geht es mir wieder gut und ich kann unbeschwert herum laufen.

Und es ist Fühling!

Lörrach liegt im Süd-westlichsten Ecken Deutschland. Am untersten linken Zipfel der Deutschlandkarte. Diese Gegend hier wird Markgräflerland genannt und ist bekannt für seinen Wein, der vorallem entlang des Rheingrabens angebaut wird. Lörrach liegt nicht ganz in der Rheinebene sondern durch kleine Hügel abgetrennt im Wiesental. Hier herrscht ein meist viel milderes Klima als in den meisten Teilen Deutschlands. Weshalb auch manchmal von der „Toskana Deutschlands“ gesprochen wird. Diese Woche ist es richtig frühlingshaft warm mit Höchstemperaturen um die 15-18 Grad. Dadurch blüht es momentan schon an allen Ecken und Enden. Für mich ist einfach nur Spazieren gehen zu etwas wertvollem geworden, weil ich erfahren musste wie es ist wenn man gar nicht mehr gehen kann. Ein Knochenbruch im Fuss hatte mich über 3 Monate „lahmgelegt“.Im Frühling komnt für mich je nach Wetterlage noch ein Handycap dazu. Ich bin Heuschnupfen Patient. Doch dieses Jahr ist es nicht so sehr schlimm.Also ist es für mich doppelt so schön die wunderschönen Blüten zu betrachten und natürlich zu fotografieren.Tatsächlich handelt es sich um Aufnahmen von ein und dem selben Baum. An dem ich „hängengeblieben“ bin… ich konnte fast nicht aufhören Bilder zu machen.Ich vermute es ist eine Japanische Zierkirsche. Der Baum stand im Vorgarten eines Geschäfts und Bürogebäudes (Arztpraxen), relativ Wind geschützt.In dem Baum konnte ich auch einige Bienen und Hummeln beobachten, denn der Gehweg fürt etwas erhöht an dem Baum vorbei weil dieser Abschnitt kurz vor einer Eisenbahnbrücke liegt.Von der Brücke aus hat man diesen Blick auf die Stadt.Aus diesem Blickwinkel sieht Lörrach sehr klein aus. Der Turm in der Mitte ist das Rathaus und das linke große Gebäude direkt an der Bahnlinie ist das Milka Schokoladenwerk.Und das ist die Aussicht in Richtung Wiesental. Im Hintergrund erahnt man den Südschwarzwald.Mein Spaziergang führte mich eigentlich nur durch Stadtgebiet das ich dachte schon viele Jahre zu kennen. Dennoch habe ich viele Details entdeckt die ich bisher nicht kannte.Kann es sein das monatelang in der eigenen Wohnung fest sitzen einen Aufmerksamer macht?

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Helgoland ist Rollstuhltauglich

Helgoland wird als Deutschlands einzige Hochseeinsel bezeichnet, was aber im geographischen und rechtlichen Sinn wohl nicht ganz korrekt ist.

Aber für mich als süddeutsches Landei fühlt es sich so an. Selbst mit dem Hochgeschwindigkeitsschiff, dem Halunderjet,fährt man so weit hinaus, das man eine ganze Weile in alle Richtungen kein Land mehr sieht. Für mich eine ganz neue Erfahrung, blind darauf vertrauen zu müssen wenn andere Passagiere erzählen: „in die Richtung liegt Hamburg“ „dort liegt Cuxhaven“ und „dort ist Dänemark“ …

Ähm okay… als sich während unserer Überfahrt die Wolken zu zogen und selbst der Himmel in alle Richtungen gleich aussah, war ich komplett desorientiert!

Auch von der Optik, Architektur und Pflanzenwelt her sieht Helgoland komplett anders aus als beispielsweise Sylt und Rügen. Auf Helgoland sind die Felsen und der Erdboden rot! Es gibt nur einen kleinen Sandstrand, ansonsten nur Steilküste.

Die Gebäude erinnern eher an skandinavische Postkartenmotive, alles ist sehr niedig und nah aneinander gebaut. Was auch kein Wunder ist, denn die knapp 1400 Einwohner der Insel haben nicht sehr viel Platz. Aber es gibt eine Kirche, eine Schule und ein Krankenhaus auf der Insel.

Doch es gibt kaum Autos. Laut eines Anwohners gibt es auch nur 2 Autos mit Verbrennungsmotor: der Krankenwagen und das Feuerwehrauto. Alle anderen Lieferfahrzeuge sind elektrisch.

Die Warenversorgung für vielen kleinen Shops, in den man steuerfrei Tabakwaren und Alkohol kaufen kann, erfolgt nicht selten zu Fuss mit einer Handkarre. Manche Gassen sind so schmal, dass dort die Fahrzeuge nur fahren können wenn, keine Touristen da sind.

Was mich aber am meisten überrascht hat, Helgoland ist sehr rollstuhlfreundlich! Trotz oder gerade wegen der Natur bedingten Trennung von Unterland und Oberland.

Es gibt einen öffentlichen Aufzug, der auf der unteren Seite über einen kleinen Tunnel erreichbar ist. Die Fahrt mit dem bemannten Fahrstuhl ist kostenpflichtig. Es gibt eine Preisliste für Erwachsene, Kinder, Rollstühle, Kinderwagen und Handkarren. Man kauft sich sogar Tickets für die Fahrt,die der Fahrstuhlführer kontrolliert. Ich glaube mein Ticket hat 60 oder 80 Cent gekostet.

Überhaupt ist auf der Insel alles sehr billig. Das kommt daher, dass Helgoland so weit von der deutschen Küste entfernt liegt, dass hier die Mehrwertsteuer sowie Tabak und Alkoholsteuer nicht erhoben werden.

Selbst hochwertige Parfümerie- Produkte sind hier weit unter dem normal Preis zu erstehen. Hier werden vor allem große Flaschen bekannter Düfte von Dior, Lacôme oder Joop gerne gekauft.

Mit dem Aufzug geht’s auf das Oberland. Eine sehr windreiche, baumleere Hochebene. Nun ja wirklich eben ist es hier nicht. Die Landschaft ist geprägt von vielen mit Gras und kleinen Büschen bewachsenen Kratern.

Diese Krater stammen von Bomben! Im 2. Weltkrieg war Helgoland ein wichtiger Militärstützpunkt für die Flugabwehr und deshalb sehr umkämpft. Nach Kriegsende versuchten die Engländer die Insel komplett zu sprengen, weil in den vielen unterirdischen Bunkern sehr viel Munition und Waffentechnik vermutet wurden.

Wieder Erwarten hielt die Insel der versuchten Sprengung stand. Der so zerbrechlich wirkende rote Sandstein erwies sich als stabiler. Also hat man die Insel wieder ihren ursprünglichen Bewohnern übergeben.

Hier ist der rote Sandstein gut zu erkennen. Die Farben dieses Fotos sind realistisch. Das weiße auf den Felsen im Vordergrund sind Vögel und ihre Hinterlassenschaften.

Viele Mövenarten brüten hier auf kleinsten Felsvorsprüngen. Teilweise sind diese so klein, dass die Jungvögel, wenn sie größer werden beinahe „an der Wand hängen“.

Einer dieser Felsen wird Lummenfelsen genannt, weil dies einer der seltenen Brutplätze der Trottellummen ist. Doch als ich Anfang Juli dort war habe ich vorallem Basstölpel gesehen. Für Vogelinteressierte ist die Insel sehr zu empfehlen, denn auf engstem Raum kann man eine große Menge an Nestern und Jungvögel beobachten.

Ich gehe davon aus, dass dies Basstölpel sind und nicht die berühmten Lummen

Die Vögel haben von den Menschen keine Angst, denn sie wissen genau, dass kein Mensch zu ihnen an die steilen Felswände gelangen kann. Durch die zerklüftete Küstenlinie gibt es immer wieder gut zugängliche (manchmal dann doch 2 – 3 Stufen) Punkte von denen aus man die Tiere gut beobachten und fotografieren kann. Nicht selten trifft man hier auf ambitionierte Naturfotografen mit Stativ und riesigen Objektiven. Alle meine Bilder sind nur mit dem Handy aufgenommen, denn ich hatte nicht damit gerechnet, solch tolle Motive anzutreffen.

Auch werden regelmäßig Rundgänge mit ornithologischen Erklärungen angeboten. Die Vogelwelt von Helgoland bietet viele interessante Einzigartigkeiten, wie zum Beispiel den „Lummensprung“ die Jungtiere der Trottelummen lassen sich irgendwann einfach fallen… und lernen dann wohl das Fliegen. Besonders elegant scheint das nicht auszusehen, oder woher kommen wohl diese Namen mit Trottel und Tölpel?

Noch interessanter für Vogel und Naturliebhaber ist der flachere abgebrochene Teil der Insel, die sogenannte „Düne“. Diese ist nur mit kleinen Boten erreichbar und daher nix für gehbehinderte Personen. Die Düne zu besuchen, lohnt sich fast nur, wenn man länger als einen Tag auf Helgoland ist, denn es gibt so viel zu sehen.

Wir waren nur für einen Tagesausflug auf der Insel wie fast die meisten Touristen. Doch wer sich für die Vogel und Tierwelt interessiert und gut zu Fuß ist, kann ohne weiteres mehrere Tage hier gut übernachten, es gibt mehrere Hotels, die wohl gar nicht so kostspielig sind.

Auf dem letzten Bild erkennt man, wie nah die Spaziergänger an die steilen Klippen kommen.

Die berühmteste Felsformation, ist die „lange Anna“

Angeblich ist dieser freistehende Monolit nach einer attraktiven groß gewachsenen Bedienung aus dem Gasthaus benannt…

Wie die Gesamte Steiküste droht die Lange Anna durch die Kräfte von Wind und Wasser und der Natürlichen Korrosion einzustürzen. Schon in den 1990er Jahren hatte man Bedenken, sie könne dem nächsten Sturm nicht standhalten.

Um die Lange Anna und den Rest der Küste zu schützen wurde im Wasser eine Schutzmauer errichtet, doch wie lange diese seltene Felsformation erhalten bleibt, ist ungewiss.

Auf alten Fotos und Malereien kann man erkennen wie sich die Küste in den letzten Jahrzehnten verändert hat.

Selbst der Rollstuhlgerechte Rundweg um das Oberland muss fast jedes Jahr verändert und ausgebessert werden, denn hier auf dem offenen Meer sind die Kräfte von Wind und Wetter viel intensiver. Momentan kann man den Rundweg mit einem normalen Rollstuhl fahren, es gibt zwar kurze Wegstücke mit Stufen, doch diese kann man über geplättelte Wege umfahren. Auch mit dem Kinderwagen kommt man gut zurecht.

Eines muss man auf dem Oberland dringend beachten:

Nicht unter freiem Himmel essen!

Auf dem Oberland haben ganz klar die Vögel die Oberhand. Lebensmittel auszupacken und zu Essen wäre keine gute Idee, denn die Möven sind so frech und geschickt, es kann vorkommen das sie Dir die Stulle aus der Hand weg schnappen.

Vor allem kleinen Kindern nicht etwa einen Keks in die Hand geben, es dauert nur wenige Sekunden und die sind umringt von weißen, schimpfenden Vögeln. Erst wieder im Ortskern zwischen den Häusern kann man es wagen ein Vesper auszupacken.

Auf dem Oberland gibt es aber noch mehr Tiere, die sich mit der kargen Landschaft und dem stürmischen Wetter besser arrangiert haben als die Menschen. Schafe! Sie klettern auch an kaum zugänglichen Orten herum und fressen das Gras auf den unebenen Flächen. Sie sind ebenfalls frech und haben keinerlei Angst vor den Menschen. Auch sie sollte man nicht spüren lassen das man Kekse in der Tasche hat…

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Lörracher Rosengarten

der Rosengarten ist ein Teil des Landschaftsparks „Grütt“ in Lörrach. Dort gibt es auch das gleichnamige Restaurant das besonders in den Sommermonaten sehr beliebt ist.

Der Lörracher Rosengarten ist Teil des Landschaftsparks Grütt

Angelegt wurde der Garten 1983 anlässlich der Landesgartenschau in Lörrach.

Eine Rose im Rosengarten Lörrach

Die ersten Jahre nach der Gartenschau fand man an den Rosen auch noch Schilder wie die einzelnen Sorten heissen, leider gibt es diese nicht mehr.

Die wunderbar duftenden Blüten locken Bienen an

Die Sortenvielfalt ist auch heute noch faszinieren. Es gibt große und kleine, niedige und langstielige Rosen in allen nur vorstellbaren Farben.

Ich zeige hier nur eine kleine Auswahl, denn die Witterung war nicht ganz ideal.

Eine rosa Rose im Rosengarten Lörrach
Hier nur ein Teil des wunderschön angelegten Gartens
Bogengang im Rosengarten, im Hintergrund der Kirchturm der St. Peter Kirche
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Weissenstädter See

Der Weissenstädter See ist ein etwa 48 Hecktar großer Stausee im Fichtelgebirge also nord-östlicher Teil in Bayern.

Auf meiner Reise nach Bad Elster hatte ich die Gelegenheit einen kurzen Zwischenstopp in einem der Kur-Hotels in Weissenstadt zu machen.

Das Wetter war für April ungewöhnlich warm und wir konnten sogar im Pool draussen Baden. Leicht iritierend im Badeanzug in der Sonne zu sitzen und auf blühende Obstbäume zu blicken.

Am Abend gönnten wir uns einen Spaziergang um den See herum. Was ich sehr genoss, denn nach 9h Zugfahrt sehnen sich meine Beine nach Bewegung.

Rund um den See ist ein ordentliches und Rollstuhlgerechtes Wegenetz angelegt das von Kurgästen, Rollerbladern und Joggern gerne genutzt wird. Es gibt zahlreiche Bänke die zum Verweilen einladen.

Ein Teil der Uferpromenade ist beleuchtet, so das uns die hereinbrechendende Dunkelheit nicht nervös machte.

Wir waren genau zum richtigen Zeitpunkt am See und haben einen Wunderschönen Sonnenuntergang erlebt.

Hier nur ein paar meiner Fotos. Die wirkliche Faszination eines solchen Naturschauspiels kann man eh nicht wirklich mit einer Kamera einfangen.

Die Oberfläche des Sees lag ganz still. Der See ist mit knapp 3 Meter gar nicht tief und kann/darf nur mit Ruderbooten befahren werden.

Man sieht das die Bäume Mitte April noch kahl sind. Doch überall bricht gerade frisches Grün hervor.