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Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 17 ( 2.1.21)

Lockdown-Tagebuch Tag 16 ( Neujahr)Herzlich willkommen auf unterwegistdasziel zum 17. Tag im Corona Lockdown. Ich freue mich über jeden einzelnen Leser und noch mehr über Reaktionen egal auf welchem Weg.

Heute war für mich ein „guter Tag“. Ich habe einiges erledigen können und ich hab auch was schönes erlebt.

Heute bin ich um 8 Uhr aufgestanden, ich hab mir dazu den Wecker gestellt, denn ich möchte im Rhythmus bleiben. Und durch meine Idee mit den Neujahrs-Glückskeksen war ich auch endlich wieder richtig motiviert.

Nachtrag zu gestern:

Der Feuerwehreinsatz bei mir in der Straße gestern, war KEINE Übung! Laut einer Pressemitteilung hat auf dem Schulgelände ein Papierbehälter gebrannt, in dem eine gefüllte Gasflasche deponiert war. Wir hatten also Glück das die Feuerwehr schnell genug da war und den Gasbehälter rechtzeitig runter kühlen konnte so das nichts schlimmeres passieren konnte. Hätten Anwohner das Feuer nicht gesehen und die Feuerwehr gerufen, wäre es vielleicht sehr ungemütlich geworden.

Doch jetzt zu Heute

Am Vormittag habe ich schon konzentriert an der Nähanleitung für die Glückskekse gebastelt. Ich hab dafür wieder viel länger gebraucht als erwartet, weil wieder ein paar Bilder nicht so waren wie ich das gerne gehabt hätte und so musste ich nochmal eine „Fotosession“ machen. Das heißt mindestens einen Glückskeks nähen. Aber kein Problem ich hatte ja sowieso vor weitere zu machen.

Aber ich hab meinen Rechner nun endlich so eingerichtet das die Rechtschreibprüfung funktioniert während ich Texte für diesen Blog schreibe. Auf dem neuen Betriebssystem ging das nicht gleich so wie ich das wollte und ich brauchte ein paar Anläufe bis ich es raus herausgefunden hab wie es am besten funktioniert.

Jetzt habe ich endlich eine Einstellung gefunden mit der ich gut zurecht komme. Für solche Dinge ist diese „Corontäne“ ganz praktisch.

Neue Nähanleitung ist online

Die neue Nähanleitung ist seit etwa 12 Uhr online. Sie heißt Glückskekse nähen, ein Anfänger-Projekt. Ein SEO Plugin, das ich in WordPress installiert habe, hat mir bei der Titelgestaltung geholfen. Demnach ist es gut das Wort Anfänger in der Überschrift zu haben, aber es sollte nicht vor dem Glückskeks stehen… Warum verstehe ich nicht ganz, aber bezüglich SEO (Search Engine Optimation) gibt es eh noch ganz viele Dinge und Zusammenhänge die ich noch nicht verstehe.

Augenblicklich ist es nur mein Ziel möglichst viele gute Blogartikel zu veröffentlichen und vertraue nun ein paar Plugins die mir dabei helfen sollen.

Was hab ich heute gemacht?

Nachdem ich die neue Anleitung fertig hatte bin ich an die Nähmaschine und habe weitere 20 Glückskekse genäht. mittlerer Weile bin ich darin richtig schnell, denn jetzt habe ich ja Übung und diesmal brauchte ich keine Fotos zwischendrin machen.

Nebenbei habe ich Mittagessen gekocht. Es gab Paprika-Gemüse mit Reis. Während die Paprika-Stückchen brutzelten habe ich die Kreise ausgeschnitten. So ist kochen ganz okay, wenn man nebenbei etwas tun kann… wie schon erwähnt, Kochen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung.

Nach dem Essen habe ich dann nochmal „Füllungen“ für meine Glückskekse ausgedruckt. Das ging auch schneller von der Hand als gestern. Obwohl ich dafür diesmal den Ubuntu Rechner benutzt hab. Ubuntu hat meinen Drucker sofort und einwandfrei erkannt und angesprochen.

Das Linux basierte „Libre Office Writer“ habe ich das allererste Mal geöffnet und benutzt. Und selbst das ging schneller als wenn ich den ollen Rechner an geschmissen hätte. Ich bin begeistert, die Bedienung ist intuitiv und den Programmen Writer, Wordpad oder Word sehr ähnlich. Aufgemacht, los geschrieben und die Schrift und Schriftgröße angepasst, gedruckt und der erste Versuch war so wie es sein soll. Besser kann es mit einem neuen Programm doch nicht laufen, oder?

Auf zur zweiten Glückskeks Tour

Kurz nach 15 Uhr war ich dann bereit für die zweite „Glückskeks-Tour“, diesmal wollte ich die Leute die ich gestern nicht erreicht hatte und noch ein paar mehr besuchen.

Eine Chor-Kollegin die ich unbedingt beschenken wollte wohnt in Lörrach Haagen, über 4 km von hier entfernt. Diese Adresse steuerte ich gleich zuerst an. Ein Stadtteil in dem ich höchst selten unterwegs bin. Ohne Navigation mit dem Handy hatte ich das nie gefunden.

so sah ich heute Nachmittag aus, dick eingepackt mit Fahrradhelm und Mundschutz

Die Chor Kollegin war sehr überrascht aber freute sich sehr. Sie bat mich nur in den Hausgang. Was angesichts der ganzen Corona-Thematik völlig akzeptabel war. Für sie hatte ich nicht nur einen Glückskeks sondern sie durfte sich aus meiner Tragetasche voller Armstulpen ein Paar Aussuchen. Wir unterhielten uns eine ganze Weile und dann machte ich mich wieder auf den Weg zuerst Richtung Nordstadt und dann Innenstadt. Wo ich eine Person die ich gestern verpasst habe diesmal erreicht habe.

Zwei Adressen habe ich nicht gefunden, eine Person war nicht zuhause und so bin ich dann wieder Richtung Lörrach Stetten. Bei einer Adresse wo ich gestern niemand angetroffen hatte wurde ich herein gebeten und es gab heißen Roibusch Tee und Linzer Torte… übrigens… ich liebe Linzer…

Wir verquasselten uns erfolgreich, es war schön die beiden wieder zu sehen und so kam es das ich erst gegen 18 Uhr wieder weiter fuhr. Es war schon dunkel aber ich fuhr noch einmal zu einer Adresse in Lörrach Stetten wo ich gestern niemanden erreicht hatte.

Die Dame des Hauses öffnete das Fenster und war freudig überrascht mich zu sehen. Aber „aber reinkommen geht nicht“. Kein Problem, die meisten Leute bekamen ihre Glückskekse an der Türe oder im Hausgang. Sie erklärte mir das ihr Mann gleich mehrfach Risikopatient ist und sie deshalb sehr vorsichtig sind. Dafür habe ich volles Verständnis.

Aber ich fand es nett das sie die Jacke übergezogen hat und wir an der Türe ein Weilchen gequatscht haben. Sie ist auch eine von den Leuten die ich seit Jahren vielleicht 1-2 Mal im Jahr sehe und von der ich bis vor kurzen gar nicht wusste wo sie genau wohnen.

Aber sie hat mich zum Kaffeetrinken im Garten im Frühjahr eingeladen. Alle hoffen das es bis dahin alles besser und einfacher wird.

Glückskeks-aktion ist noch beendet

Ich habe noch immer einige Glückskekse und einige Leute die ich damit besuchen möchte. Morgen geht es also weiter mit meiner Radtour kreuz und quer Radtour. Aber ich finde das toll. Ich mache Menschen eine Freude, zeige ihnen das ich an sie denke und ich hab Bewegung. Ich muss also nicht trübsinnig alleine spazieren gehen.

Für morgen ist allerdings Schnee angesagt, wenn der wirklich liegen bleibt möchte ich nicht Rad fahren. Mal gucken wie ich das löse. Es gibt mindestens 3 Personen die ich alternativ auch mit der S-Bahn erreichen könne. Mal sehen…

Ich würde mich freuen wenn Du morgen Abend auch wieder hier rein guckst in mein Lockdown-Tagebuch.

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Allgemein Do-it-Yourself Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 16 ( Neujahr)

Herzlich willkommen in meinem Tagebuch, das ich während dem zweiten, sogenannten harten Lockdown schreibe. Das Ziel dieser Aufzeichnungen ist es unter anderem, mich selbst zu motivieren und mich in dieser notwendigen Zwangsfreizeit nicht zu sehr hängen zu lassen.

Heute ist Neujahr, ein neues Jahr hat begonnen. Mit diesem Jahreswechsel erhoffen sich viele Menschen das das neue Jahr besser wird als es 2020 war.

Andere Jahre hat man die Leute nur aus Gewohnheit und weil man es so macht mit „Gutes neues Jahr“ gegrüßt. Aber dieses Jahr habe ich das Gefühl hinter diesen Worten steckt dieses Mal viel mehr als sonst.

Ein gutes neues Jahr 2021 !

Auch ich persönlich habe viel mehr als andere Jahre den Wunsch den Menschen die ich kenne „Alles Gute für das neue Jahr“ zu wünschen.

Da ich nicht so ein Fan von Weihnachtskarten oder Neujahrskarten bin habe ich mir etwas anderes ausgedacht.

Ein kleiner genähter Neujahrsgruß

Heute morgen habe ich etwas gegoogelt was man denn so als schnelle Kleinigkeit nähen könnte. Es sollte etwas kleines originelles zum Verschenken sein, das man recht schnell in größerer Menge herstellen kann. Bei Pinterest bin ich dann auf genähte Glückskekse aus Filz gestoßen.

Schon vor Monaten habe ich von einem Bekannten mal Stoffreste aus einem Filz ähnlichen Material in Dunkelblau bekommen. Der Stoff war wohl als Möbelstoff gedacht, etwas Steif und robust, aber ich hatte bisher keine sinnvolle Idee was man daraus machen könnte. Genau diese Reste fielen mir jetzt ein und ich musste erst mal suchen ob ich sie wirklich aufgehoben hatte.

Nur Dunkelblau fand ich zu trist und unspektakulär und so holte ich das Körbchen vor in dem ich Reststücke vom Masken nähen aufgehoben hatte. Zum großteils waren es kleine Vierecke die für eine Maske gerade nur wenige Zentimeter zu klein waren. Genau die Größe konnte ich mit diesem Projekt verarbeiten .

Glückskekse nähen

So entstand die Idee statt Neujahrskarten Glückskekse zu verteilen. Natürlich nicht mit irgendwelchen dummen Sprüchen drin sondern mit etwas Mut machendem für das neue Jahr.

Als Schnittmuster diente eine alte CD und an Material konnte ich diese dunkelblauen Möbelstoff-Reste nutzen sowie diverse Reste von Baumwollstoffen und ähnlichem. So ein mini kleines Nähprojekt ist ideal um auch mal sehr kleine Reste aufzubrauchen.

Das vorbereiten und nähen ging mir sehr gut von der Hand und in etwa 1.5 Stunden hatte ich 24 bunte Glückskekse gezaubert

Nebenbei habe ich jeden einzelnen Schritt fotografiert und aus den Bildern werde ich morgen Vormittag eine Anfänger-Nähanleitung basteln, denn dieses Projekt ist ideal für jemand der sich erst an seine Nähmaschine gewöhnen muss.

Ich hatte also drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Etwas kleines zum Verschenken genäht, Reste verwendet und eine Anleitung für meinen Blog vorbereitet. Sehr schön, ich war damit sehr zufrieden.

Glückskekse brauchen auch eine Füllung

Aber es wären ja keine Glückskekse wenn sich in ihrem Innern kein „Glück“ befindet. In einen echten Glückskeks wird vor dem Backen ein Zettelchen mit einer Prophezeiung oder einem Spruch versteckt. Nun meine Kekse aus Stoff kann man im Gegensatz zu echtem Keks ohne Probleme öffnen und wieder verschließen. So war das hinterher „Glück verstecken“ kein Problem für mich.

Ich wollte aber auf keinen Fall irgendwelche doofen Standardsprüche. Es sollte schon etwas spezielles sein. Als erstes dachte ich an „Alles Gute 2021“ aber das fand ich dann auch zu doof.

Auch die Idee auf den Zettelchen in den Keksen ganze Bibelferse zu verstecken fand ich auch nicht ganz ideal. Ersten muss ich dann sehr klein schreiben, und zweitens ich wollte die Kekse ja nicht nur entschiedenen Christen schenken sondern auch Mitmenschen bei denen ich gar nicht so genau weis, wie sie zur Bibel stehen.

Ich entschied mich für eine bunte Mischung aus Bibelzitaten und einfachen zusagen wie „Jesus liebt Dich“. Die ich auf etwas festerem Papier ausgedruckt und ausgeschnitten hab.

Ich muss sagen, das Ganze hat mir richtig Spaß gemacht.

Die Kekse müssen verteilt werden!

Gegen 15:00 war ich fertig mit den Keksen und machte mich mit dem Fahrrad auf den Weg. Zuerst zu einer Arbeitskollegin die nicht weite weg wohnt.

Sie war total überrascht und hat sich über die Geste sehr gefreut. Eine Weitere Arbeitskollegin hab ich nicht selbst erreicht, aber ihr Sohn und ihr Mann waren da und haben sich über die Überraschung gefreut. Bei 3 weiteren Türen wurde mir nicht geöffnet, ich denke die Leute waren nicht zuhause, bei einem der Haushalte kenne ich deren Auto und das war nicht zu sehen.

Dann bin ich weiter Richtung Nordstadt da leider zwei Leute auch nicht da. Aber eine Chorkollegin war zuhause und nahm die Glückskekse gerne an, sie gab mir auch die Adressen von zwei weiteren Chorkolleginnen, von denen ich nicht wusste wo diese Wohnen. Auf dem Weg zu denen hab ich eine gute Bekannte mit meinem Besuch überrascht, sie und ihre Mutter waren echt von dem Neujahrsgruß gerührt.

Freude gemacht, mit Kleinigkeit

Richtig gut kam meine Idee mit dem Neujahrsbesuch bei der 82 jährigen Chorkollegin an, die die letzten Monate jedes zusammentreffen usw vermieden hat weil sie große Angst vor Corona hat. Aber sie wollte mich unbedingt umarmen. Es war so herzlich und schön sie wieder zu sehen. Auch sie verwies mich auf eine weitere Chorkollegin ich doch bitte nicht vergessen sollte.

Da wir aber viel länger als geplant gequatscht haben, wurde es schon dunkel und ich werde morgen zu der anderen Chor Seniorin radeln und sie mit einem Neujahrs-Glückskeks überraschen.

Schon im dunkeln habe ich noch zwei Bekannte zuhause erreicht, beide haben sich über die Überraschung sehr gefreut. Insgesamt habe ich heute 18 Glückskekse verteilt, morgen mach ich nochmal ein paar.

Es geht überhaupt nicht darum was man bringt, ob es jetzt was wertvolles oder sinnvolles ist. Es geht viel mehr um die Geste das man irgendwas macht und sich die Mühe macht vorbei zu kommen.

Das war meine Aufgabe heute

Das war also meine Aufgabe heute, eine witzige Kleinigkeit nähen und dann verteilen. Manchmal kann das anderen Menschen eine Freude machen so einfach sein. Heute war ein schöner und ausgefüllter Tag.

PS: Dieser Blogpost kommt heute etwas später als gewohnt, denn ich wurde vorhin während des Schreibens jäh erschreckt… Martinshorn direkt vor meinem Fenster. Ein Feuerwehreinsatz mit mindestens 8 Fahrzeugen! Diese fuhren zum Schulgebäude hier in der Straße. Der Schulbereich ist bin elektrischen Pollern gesichert und diese mussten erst herab gelassen werden. Solange stehen die Einsatzfahrzeuge direkt bei mir vorm Haus… Krankenwagen und Polizei waren auch dabei. Diese sind aber nach wenigen Minuten wieder weg, ich vermute also das das eine Feuerwehrübung ist. Aber erschrocken bin ich allemal.

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Allgemein Ausflugsziele Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 15 ( 31.12.)

Herzlich Willkommen in meinem öffentlichen Tagebuch das ich während des zweiten Lockdown in Deutschland schreibe.

Heute war ein ungewöhnlicher Tag! Und das nicht weil der 31.12. ist, der letzte Tag des Jahres 2020. Nein weil erschon überraschend begonnen hat…

Ein Telefonanruf hat mich geweckt

Heute wollte ich ausschlafen und deshalb hab ich mir keinen Wecker gestellt. Um 8:30 klingelte das Telefon!

Da ich mir dachte das so früh keiner anruft wenn es nicht wichtig ist, bin ich aufgestanden und rüber ins Wohnzimmer, wo der Hörer des Schnulos-Telefons lag.

Ein Bekannter sprach mir auf den Anrufbeantworter das er und seine Frau beschlossen haben heute „in den Schnee“ zu fahren, und ob ich nicht Lust hätte mit zu kommen…

Noch halb schlaftrunken nahm ich ab und sagte „jaja gute Idee, ich will mit!“. Wir verabredeten uns für 10 Uhr. So hatte ich gerade mal 1.5 Stunden zum wach werden… Kaffee und eine kleine Schale Müsli.

Kaffee in spätestens um 9 Uhr ein Müsli muss sein, mehr darüber unter „Jeden Tag ein frisches Müsli“.

Los gehts mit „Wohin fahren wir eigentlich“

Der Bekannte hatte am Telefon zwar einen Ort genannt wo er hin fahren will, aber ich hab in meinem noch halb schlafenden Kopf nicht mitbekommen wo. Und dann stellt er im Auto die Frage „und wohin fahren wir?“… okay… ich hatte keine Idee. Er nannte paar Orte und da fiel auch „Gersbach“… „Ah ja da kenn ich jemand“ meinte ich und das reichte um die beiden zu überstimmen das wir jetzt nach Gersbach fahren.

Gersbach liegt etwa 35 km von Lörrach entfernt. Auf einer höhe von fast 1000m und ist beliebtes Ausflugsziel für Schwarzwald-Fans. Eine ehemalige Freundin von mir wohnt jetzt dort, mit ihr habe ich nur noch sporadisch über Whats-App Kontakt und ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen.

Ab in den Schnee

Bis weit nach Schopfheim sah es immernoch so aus wie hier. Alles duster, alles nass… doch in der Ferne konnte wir schneebedeckte Berge erkennen. Da wollten wir hin. Wir hofften das das Wetter ein wenig mit macht. In Lörrach sah es nach Regen aus.

Ab etwa 700 Höhenmeter lag Schnee auf den Wiesen und Feldern. Und mit jeder Kurve wurde es weisser und Märchenhafter.

Nach weniger als 20 Minuten Fahrzeit hatten wir schon realisiert warum dort in der Gegend überall Gelb-Schware-Stangen an den Strassenrändern stehen… Sie sind die Markierungen für den Schneepflug, damit er die Seitenkante der Strasse findet…

Hier in Lörrach braucht das kein Mensch… gibts bei Euch zuhause so viel Schnee das man so etwas braucht?

eine Strasse bei Gersbach

Schwarzwald bei Schnee ist wunderschön

Ich liebe es im warmen trockenen Auto in den Schwarzwald zu fahren wenn es Schnee hat. Ich finde Autofahren bei solchem Wetter nicht sehr bedrohlich, so wie viele andere. Solange die Strassen geräumt sind ist das Fahren bei solchem Wetter auch kein Problem. Wir mussten ja nicht morgens um 6 los, hatten es nicht eilig und unser Fahrer fuhr echt gut.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank das Ihr mir mitgenommen habt. Der Bekannte möchte nicht genannt werden, deshalb gibt es hier keine Namen oder Bilder von den beiden.

Schon vor dem eigentlichen Ort fanden wir an einem Parkplatz eine Stelle wo bereits mehere Familien am Rodeln waren. Ich denke es war gar nicht die offizielle Rodelbahn sondern eigentlich ein Weg… der aber offensichtlich ideal ist um dort mit dem Schlitten oder Bob runter zu sausen.

Auf der angrenzenden Wiese standen mehrere Schneemänner. Und ein Schneebär!

Warum immer nur Schneemann? Schneebär ist doch auch cool
natürlich musste ich ein Selfie mit dem Bären machen

Übrigens: Mein richtiger Vorname ist Ursula, dieser bedeutet „die kleine Bärin“… ist ja klar das ich so knuffige Bären liebe, oder?

Nach dem Selfie mit dem Bären bin ich auf der Schneebedeckten Wiese ein bissel ausgeflippt… Wie ein kleines Kind bin ich quietschend durch den tiefen Schnee gerannt… Uih war ich froh um die ollen Stiefel, die ich kurz vor der Abfahrt wieder gefunden habe. Die sind zwar nicht mehr sehr schön, und ich zieh sie vielleicht 1-2 mal im Jahr an… aber für sowas sind sie ideal.

Leider hatte ich keine Schneehose an, sonst hätte ich vermutlich noch einen Schneeengel gemacht… aber mit Baumwolljeans ist das keine gute Idee, ich wollte nicht den Rest des Tages nen nassen Hintern haben.

Keine Gastronomie „To go“

Danach hatten wir eigentlich Lust auf nen heissen Kaffee, doch auf den Wegweisern zu dem nahen Ausflugslokal stand das Gasthaus heute zu hat. Also fuhren wir weiter in den Ortskern.

Dort entdeckten wir einen geöffneten Lebensmittel-Laden. So ein kleiner Dorfladen das alles mögliche hat. Weil wir eh noch paar Kleinigkeiten brauchten und gerne die hiesige Wirtschaft unterstützen wollten gingen wir ein. In dem Dorfladen gab es überraschend grosse Auswahl. Unser Fahrer entschied sich für eine Flasche Wein für den Abend und ich sah mich nach einem Bier um. Zu meiner Überraschung gab es da sogar mehere Sorten, ich entschied mich für ein Waldhaus aus dem Südschwarzwald.

In der Kühltheke lachte mich ein tiefgefrohrenes Cordon Bleu an, das ich mir heute Abend als Silvesteressen mache.

An der Kasse entdeckte ich das der Laden auch „Coffee to go“ anbietet und wir gönnten uns auf dem Parklpatz vor dem Laden jeder einen Becher. Dort entstand dann auch ein Selfie mit Pappbächern und einem Werbeschild des Ladens… ist doch lustig, in ein paar Jahren erinnern wir uns dann an die Silvester-Einkehr mit Pappbächern auf dem Parkplatz. Ich hoffe sehr das dies typisch 2020 bleibt und wir das bald nicht mehr so machen müssen.

Ganz kurzer Corona-konformer Besuch an der Haustüre

Nach etwas suche hab ich das Haus wo meine Freudin wohnt wirklich gefunden. Es ist schon Jahre her das ich dort war, und dann nie bei Schnee… mit dem Schnee sieht dort alles ganz anders aus.

Wir haben uns ein Weilchen an der Haustüre unterhalten, ich hatte ihr schon per Whats-app mitgeteilt das ich besser nicht rein kommen wollte. Zumal die beiden anderen im Auto gewartet haben. Aber es hat mich sehr gefreut sie mal wieder zu sehen und ihr kurz Hallo zu sagen.

Von dort aus sind wir dann mit etwas Umweg wieder Richtung Zell gefahren. Ein paar mal war die Aussicht auf die Schneebedeckten Bäume einfach nur so schön das wir kurz angehalten haben…

Schnee im Südschwarzwald auf unterwegsistdasziel.blog

Wenn Dir mein Bericht im Lockdown-Tagebuch gefallen hat, schau Dir doch auch mal die vergangenen Tage an und komme wieder auf meinen Blog. Augeblicklich schreibe ich hier täglich.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 11(27.12.)

Heute ist der 27. Dezember und Du liest hier meinen elften Eintrag im Lockdown-Tagebuch. Ich habe mich zu diesem Tagebuch entschlossen um mich selbst zu motivieren, meine ungewollte Freizeit dennoch sinnvoll zu nutzen und nicht nur faul vor mich hin zu dümpeln.

Bei unserem ausgedehnten Spaziergang mit meiner Schwester gestern sind wir einem ehemaligen Arbeitskollegen von mir begegnet. Er ist schon lange in Rente und war mit dem Hund unterwegs. Wir unterhielten uns kurz, Thema war natürlich Corona und die Situation an meinem Arbeitsplatz. Er hatte eine sehr passende Bezeichnung für das was ich gerade erlebe: „Notwenige Freizeit“.

Ja das klingt auf den ersten Blick positiver als „Kurzarbeit Null“ aber es beinhaltet dennoch das Wort Not !

Hoffen wir das diese Not nicht wie manche Stimmen schon unken bis Ostern anhält und die ganze Situation sich schnell entspannt.

Was habe ich heute gemacht?

Wie gestern schon erwähnt war heute Nacht meine Schwester noch hier. Wir sind gegen 8 Uhr aufgestanden, haben aber so wie ich das liebe die erste Stunde quatschend auf der Couch verbracht… im Schlafanzug mit Kuscheldecke und Kaffee.

Dann bin ich zum nahen Bäcker und hab Brötchen geholt, das mache ich grundsätzlich nur wenn ich Besuch habe, für mich alleine gibt es morgens eigentlich immer Müsli. Wenn Du mehr darüber wissen willst, darüber habe ich schon mal geschrieben: „Jeden Tag ein frisches Müsli“.

Wenn meine Schwester hier ist, ist es schon Tradition das wir laaange und ausgiebig Brötchen mit allen drum und dran frühstücken. Das kann dann auch mal ein bis zwei Stunden dauern…

Gegen 11 Uhr ist sie dann abgefahren, denn sie wollte noch zu unserer Mutter.

Danach war ich wieder allein, was mir unter normalen Umständen nichts ausmacht. Aber diesmal war ich schon sehr sehr nachdenklich als sie weg war. Am Frühstückstisch hatte sie mir noch erzählt was sie die nächsten Tage noch so alles erledigen muss, vor Silvester muss sie auch noch mal arbeiten… und es fehle ihr Zeit usw…

Zuerst hab ich das gesamte Geschirr aufgeräumt und gespühlt, und eine Waschmaschine voll Wäsche gewaschen… und mich dann aber gefragt „Warum beeile ich mich damit?“ „Warum ist es wichtig das ich das jetzt erledige? es merkt doch eh keiner…“.

Da ist es wieder dieses blöde, ich nenne es mal Motivationsloch.

Aber ich hab dann trotzdem zeitnah die Wäsche aufgehängt und meine Küche ist blitzblank aufgeräumt.

Den Nachmittag hab ich allerdings mehr oder weniger nur auf der Couch am Handy verbracht…

Ah nein! Ich hab tatsächlich die Fotos für die Bastel-Anleitung geschossen, die Bilder bearbeitet und jetzt am Spätnachmittag wie ich es vor hatte den Blogpost dazu verfasst. „Recycling-Dekoidee nicht nur zu Weihnachten“ ist seit etwa einer Stunde online und ich habe passend dazu mehrere Pinterest-Pins gemacht und gepinnt.

Wenn Du auch bei Pinterest unterwegs bist, schau doch mal auf meinem Pinterest Profil vorbei.

Also hab ich wirklich das geschafft was ich Euch angekündigt habe! YEAH. In diesem Sinne funktioniert mein Lockdown-Tagebuch wirklich. Darüber bin ich echt froh.

Ziele stecken ist wichtig

Ich merke einfach das es wichtig ist das ich mir Ziele deffiniere. Und diese dann auch zumindest in gewisser Weise kontrolliere.

Folgende Ziele möchte ich die kommenden Tage erreichen /erledigen:

  • in mindestens 5 Blockartikeln die Rechtschreibfehler korrigieren
  • ältere Blogartikel überarbeiten
  • mindestens 5 km spazieren gehen oder Radfahren
  • Gymnastik für meinen Rücken machen
  • im gesunden Schlafrhythmus bleiben

und vielleicht noch ein interessantes Thema für einen Blogartikel zumindest vorbereiten.

Eher ein ferneres Ziel für die nächsten Wochen ist es die Fotos von meinem Handy auf den Rechner übertragen und diese dort sinnvoll zu katalogisieren.

Ach ja…. und dann hab ich doch da noch vor sooooo viel zu nähen!

Aber ich merke jetzt schon das ich mir noch Tätigkeiten die ich nicht im sitzen mache suchen muss !

Morgen geht es weiter

Ich hoffe sehr das ich Euch morgen etwas mehr berichten kann. ich nehme mir das jetzt auf jeden Fall schon mal vor. In diesem Sinne freue ich mich wenn Du morgen nochmal rein schaust in mein Lockdown-Tagebuch.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 10(26.12)

Heute ist der zweite Weihnachtsfeiertag 2020. Ich bin seit 10 Tagen im sogenannten „Harten Lockdown“. In diesem Lockdown-Tagebuch berichte ich was ich so in dieser Zeit tue, die mache ich in erster Linie um mich selbst zu motivieren mich nicht ganz hängen zu lassen.

Die letzten Tage sind einige neue Leser dazu gekommen und ich freue mich sehr darüber das es doch jemanden interessiert was ich zu berichten habe.

Wenn Du hier neu dazu gekommen bist kannst Du gerne die ersten Tage hier nach lesen.

Als erstes jetzt die Fotos die ich Euch gestern versprochen habe. Die Dekoration in meiner Küche für das Weihnachtsessen mit meiner Familie gestern.

Tannenzapfen mit weiss und nur ein ganz kleines Bisschen gold
Die Lichterkette umrahmt das Fenster und die Balkontüre. Die Schleifen kaschieren das Klebeband mit der die Lichterkette befestigt ist
bei Tageslicht wirkt die Deko auch sehr hübsch

Morgen bastele ich eine Schritt für Schritt Anleitung mit Fotos von diesen super schnell gemachten Schleifen. Versprochen!

Doch jetzt komme ich zum heutigen Tag:

Der zweite Weihnachtsfeiertag mit meiner Schwester

Meine Schwester hat wie geplant bei mir übernachtet. Gestern Abend war es dann doch etwas spät geworden, es war ein schöner und gemütlicher Abend.

Heute morgen haben wir es genauso gemütlich angehen lassen, erst mal Kaffee im Pyjama auf der Couch… so fast 2 Stunden lang… und dann erst bin ich zum nahen Bäcker gegangen um frische Brötchen zu holen.

Dann gab es erst mal ein langes und leckeres Frühstück!

Weil so schönes Wetter war sind wir gegen 11:30 los gegangen zu einem ausgedehnten Spaziergang. Ich wollte meiner Schwester den hübschen Ort auf dem Hügel mit der Schaukel zeigen.

Wir gingen also am Hühnerberg eine der vielen langen Treppen hoch, von denen ich Euch schon am Tag 4 berichtet habe. Hoch zu dem Wald, wo der Weg leider sehr sehr matschig war. Zum Glück hatte ich nochmal meine alten aber fast kaputten Schuhe an und nicht die nagelneuen die ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt hatte.

Die Wiese mit der Schaukel

Meine Schwester war genauso begeister von der Aussicht wie ich beim ersten Mal. Nur heute war das Wetter viel schöner als bei meinem ersten Besuch. Die Sonne schien, so warm wie sie nur kann an einem 26. Dezember. Es fühlte sich schon beinahe frühlingshaft an.

Auf der Wiese weiter unten waren mehere Leute, eine Familie mit zwei kleinen Mädchen die auf uns zu kamen. Eine junge Frau sprach mich an: „Fröhliche Weihnachten, Sie sind doch die nette Verkäuferin, die mich damals bei meinen Gardinen so gut beraten hat!“… ich hatte sie noch gar nicht erkannt, und war echt überrascht. Mitten im Wald auf eine Kundin zu treffen damit hab ich nicht gerechnet.

Sie berichtete das sie total zufrieden mit den Gardinen sei und erwähnte ein paar Details so das ich mich an den Auftrag erinnern konnte. Die erzählte ihren Verwandten und meiner Schwester wie toll ich sie damals beraten hätte… Das ging runter wie Öl ! So ein unerwartetes Lob tut echt gut.

Die Schaukel auf dem Hühnerberg, wie der Ort genau heist weis ich leider noch nicht

Nachdem die anderen Leute weiter gegangen waren, haben meine Schwester und ich erst mal Minutenlang in der Sonne geschaukelt… wie in Kindertagen, es war total schön !!!

Danach gab es erst mal heissen Tee aus der Thermoskanne… sehr angenehm

Teekränzchen in der Dezembersonne

Wir genossen bestimmt ne halbe Stunde lang die Sonne und die Aussicht… und vorallem die Tatsache das wir uns einfach Zeit lassen konnten wie lange wir wollten.

Als es uns kühl wurde packten wir die Sitzkissen wieder ein die wir mitgebracht hatten. Die Decken hatten wir gar nicht ausgepackt, so kalt war es gar nicht. Zumindest nicht in dem Moment. Später an der Schattenseite des Hügels brauchten wir wieder Kaputze und Mütze. Es ist halt doch Winter.

Insgesammt sind wir fast 8km gelaufen. In Lörrach Stetten haben wir dann diese Krippe in einem Vorgarten entdeckt:

Krippenfiguren mit Mundschutz

sehr zeitgemäs alle Figuren mit Mundschutz… selbst der Engel.

Heute Abend geht es zur virtuellen Karaoke-Party

Heute Abend nehmen meine Schwester und ich an einer virtuellen Karaokeparty teil. Dafür muss ich gleich noch den PC vorbereiten und die Software zum laufen bringen.

Hier gehts zur Karaokeparty

Auf das Singen freue ich mich jetzt sehr. Dieser Abend rundet den Besuch meiner Schwester ab und morgen Vormittag reist sie wieder ab.

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Allgemein Gedanken Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 9 (25.12)

Heute gibt es einen etwas kürzeren Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Denn heute habe ich nicht endlos viel Zeit zum schreiben. Die vergangenen Tage hab ich mir für die Berichte immer Zeit gelassen und zum Teil bin ich 2 Stunden lang an dem Blogpost gesessen.

Ganz so viel Zeit möchte ich mir heute nicht nehmen, denn meine Schwester kommt in etwa einer Stunde zurück.

Weihnachten mit der Famile

Heute Nachmittag waren meine Mutter und meine Schwester zum Weihnachtsessen hier bei mir. Meine Mutter ist 81 und hat ziemlich Angst vor Corona, das war auch der Grund warum sie nicht wollte das ich sie zu ihrem Geburtstag am vergangenen Samstag besuche. Sie meinte es reiche doch wenn wir heute am 25.12. etwas Zeit miteinander verbringen.

Um das gemeinsame Essen so „Corona-konform“ wie nur möglich zu gestalten, habe ich den Esstisch auf die volle Länge ausgezogen damit wir drei möglichst weit auseinader sitzen.

Meine Schwester hat meine Mutter mit dem Auto abgeholt und jetzt in diesen Minuten bringt sie sie wieder nach hause. Danach kommt sie hierher zurück um bei mir zu Übernachten.

Mein Weihnachts-Essen

Meine Mutter hatte ein paar Wünsche geäussert, sie wollte gerne selbst gemachten Kartoffelbrei und Rotkohl. Ausserdem will sie kein Schweinefleisch. Meine Schwester hätte am liebsten auf Fleisch ganz verzichtet aber fand auch das es an Weihnachten ruhig etwas klassisches geben darf.

Ich hatte mich dann für Rindergulasch ganz klassisch zubereitet entschieden. Aber ich war dann doch etwas überrascht das das Fleisch so teuer geworden ist. Dabei fiel mir auf das ich schon laaaaange keine Fleisch mehr beim Metzger gekauft habe. Ich koche immer weniger Fleisch und wenn dann eher Geflügel vom Lebensmitteldiscounter. Vielleicht sollte ich diese Angewohnheit etwas überdenken…

Als ich das letzte mal sowas zubereitet habe, uff das ist schon viele Jahre her. Warum auch, für mich alleine habe ich keine Lust lange in der Küche zu stehen. Und dieser Gulasch hat sehr lange gekocht… insgesammt über 3 Stunden.

Währen ich meinen Lockdown-Tagebuch Eintrag von Gestern geschrieben habe köchelte das Rindfleisch schon in der Küche und heute mittag dann nochmal fast ne Stunde.

Dazu gab es selbst gestampften Kartoffelbrei, und ich muss sagen, das klappte ganz gut.

Als Vorspreise habe ich eine Karottensuppe mit Ingwer und Kokosmilch gezaubert, ohne Rezept einfach so wie ich es dachte. Die Suppe war sehr sehr lecker, Meine Mutter war begeistert und meine Schwester fand sie auch gut. Ich hab ihr einfach nicht gesagt das Ingwer mit drin ist, sonst hätte sie sie nicht gegessen. Offensichtlich hat sie ihn nicht raus geschmeckt denn ihr Teller war ratzeputz leer.

Von der Suppe und dem Kartoffelbrei hätte ich bissel mehr machen können finde ich. Aber meine Schwester fand die Portionen zu gros und hat sogar etwas Fleisch übrig gelassen.

Aber der Dessert ging totzdem noch! Es gab Eis „Winterzauber“ von Penny. Sehr lecker!

Motivationstief am Vormittag

Heute morgen hatte ich mir den Wecker auf 8 Uhr gestellt, denn ich wolle noch so vieles aufräumen und vorbereiten. Aber ich hatte Menstuationsbeschwerden und ganz massiv keine Lust zu nix. Was dazu geführt hat das ich bis 11 Uhr eigentlich nur auf der Couch rum gedümpelt habe und viel am Handy gefummelt hab.

Eigentich wollte ich das Wohnzimmer auch gründlich tiefenreinigen. Aber nachdem ich mich nicht so wohl fühlte und dachte „ach das mit der Couch vor ziehen und dahinter putzen das kann ich auch noch nächste Woche machen“ … da ist sie wieder die „Verschieberitis“…

Aber ich hab es dann doch geschafft das Wohnzimmer wenigstens Obeflächlich aufzuräumen und sauber zu machen. Nächste Woche muss ich dann nochmal ran und Sofa und Schränke vor ziehen und dahinter sauber machen.

Spontane Dekoidee

Trotzdem hab ich irgendwie Zeit gefunden dann doch noch eine spontane Dekoidee umzusezten. Das ging ganz schnell, ich hatte die Idee und hab einfach los gelegt und weisse Schneebälle aus vorhandenem Material gezaubert… eigentlich um die Klebestreifen zu kaschieren, mit denen die Lichterkette fixiert ist. Morgen zeige ich Euch Fotos von meiner Dekoration in der Küche. Ich hab aus zeitmangel noch keine Fotos davon gemacht.

Da ich persönlich keinen Weihnachtsbaum machen wollte und meine Schwester einen kleinen, künstlichen komplett geschmückten Baum besitzt hatten wir abgesprochen das sie diesen mitbringt und diesen haben wir mit wenigen Handgriffen in meiner Küche mit in die Deko integriert und meine Mutter was dann ganz begeistert davon.

Morgen gibt es dann Fotos von der Deko. Meine Schwester hat voreschlagen ich solle doch ne Anleitung basteln wie ich das gemacht hab. Gute Idee ! Die kommenden Tage gibt es dann ein Tutorial für Tisch und Fensterdeko… die eigentlich nix gekostet hat… ihr dürft gespannt sein.

Jetzt freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit meiner Schwester. Vermutlich werden wir bis spät in der Nacht quatschen… da freue ich mich drauf!

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Allgemein Ausflugsziele Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 8 (24.12.)

Heute möchte ich Euch im Lockdown-Tagebuch berichten wie ich diesen aussergewöhnlichen 24.12. verbracht habe. Ganz anders als gewohnt. Keine Hetze keine Termine, keine Arbeit, aber auch keine Feier und kein Gottesdienst.

Die vergangenen 4 oder 5 Jahre habe ich bei „Weihnachen Gemeinsam“ geholfen. Einer Weihnachtsfeier für alle die einsam und alleine sind, organisiert von der Evangelischen Allianz .Die Gäste waren zumeist Senioren und Obdachlose. Oder auch andere die heilig Abend ganz alleine waren.

Hier ein paar Presseberichte zu diesen Veranstaltungen. Aus der Oberbadischen und der Badischen Zeitung: Weihnachten gemeinsam in der Alten Feuerwache in Lörrach (veröffentlicht am Mo, 18. Dezember 2017 um 13:33 Uhr auf badische-zeitung.de)

Dieses Jahr ist die Veranstaltung wie alle anderen auch wegen Corona abgesagt.

Anders als andere Jahre

Ich arbeite seit über 30 Jahren im Einzelhandel. Und die Tage um Weihnachten herum sind immer die stressigsten des Jahres. Bei uns in der Firma haben wir die Regelung das jeder Mitarbeiter entweder am 24.12. oder am 31.12. arbeiten muss. Eins von beiden bekommen wir auf jeden Fall frei. Aber auch wenn ich diesen halben Öffnungstag frei hatte war ich Weihnachten immer gestresst!

Nicht so dieses Jahr. Seit einer Woche schon bin ich in „Zwangsferien“ und hatte schon genug Zeit um mich auszuruhen und zu erholen. Aber wie Erholung fühlt es sich noch nicht ganz an. Zu sehr spielt noch die Angst mit: „was wird nach dem Shut-Down?“ , „Kann mein Arbeitgeber so lange ohne Umsätze überleben“ und ähnliches.

Diesmal ist die Angst um die Zukunft meines Arbeitsplatzes nicht ganz so gross, weil die Firma anders als beim ersten Shut-Down einiges Vorkehrungen getroffen hat. Dafür ist die Angst vor der Krankheit selbst viel präsenter als im März.

Was habe ich heute gemacht?

Heute habe ich wieder etwas länger geschlafen und war diesmal nicht verkrampft. Auch habe ich richtig gut geschlafen. Im laufe des Vormittags hatte ich etwas Bauchschmerzen und auch zweimal Durchfall… ich vermute ich habe die Riesenportion Rührei gestern Abend nicht so gut vertragen. In den letzten Monaten/Jahren habe ich immer seltener Lust auf Eier, irgendwie habe ich den Eindruck ich vertrage die nicht mehr so richtig.

Zu allem Überfluss habe ich heute morgen im halbdunkeln die Kaffemaschine zusammen gesetzt… ohne Brille und ohne Kaffee im Blut… ich war noch nicht so wirklich konzentriert. Die Kunststoffteile des Gehäuses hab ich alle wieder richtig zusammen bekommen, aber weil ich eilig zur Toilette musste hab ich das einfachtste und banalste Teil vergessen. Ich habe die Kanne ohne den Deckel unter die Maschine gestellt. Der Filter verfügt über einen Tropfschutz und lässt keinen Kaffee durch ohne das der Deckel von unten gegen das Ventil drückt.

Ergebniss: der Filter ist übergelaufen! Und meine frisch geputzte Küche war voller Kaffee!!!

nochmal Putzen…

Das hat mich erst mal ganz schön gefrustet und ich hatte echt Mühe mich zum weitermachen aufzuraffen… fast 2h hab ich lieber auf der Couch gechillt anstatt das Bad und das Treppenhaus zu putzen.

Aber ich hab es dann endlich irgendwann gemacht. Badezimmer tiefengereinigt. Ganz gründlich! War auch bitter nötig, ich glaub so gründlich hab ich dort beim letzten Shut-Down sauber gemacht. Bei der Treppe hab ich es dann doch nicht so ganz übertrieben. (Ich muss ja die nächsten Wochen auch noch was zu tun haben)

Ich hatte bauchweh, keine Lust und war kurz davor die Kriese zu kriegen. Da fiel mir ein: Wenn es einem seelisch schlecht geht soll man versuchen etwas gutes zu tun, das hebt die Stimmung.

Am Vormittag beim chillen hatte ich im Facebook einen Kommentar einer Bekannten gelesen, das sie dieses Jahr leider keine Plätzchen backen konnte… und ich fand ich hab viel zu viele gebacken. Ich könnte ihr ja welche abgeben… aber sie wohnt in Weil am Rhein…

Kurz überlegt, was ist die Alternative? Weiter putzen? Kriese kriegen? heulen?. Nö da fahr ich doch lieber mit dem Fahrrad nach Weil am Rhein.

Radeln gegen „die Kriese“

Also eine Tüte mit Plätzchen gerichtet Jacke über und gegen 14:45 bin ich los gefahren. Mein Weg ging über den Dreiländergarten der direkt an der Schweizer Grenze liegt, ich musste also ein kleines Stück durch die Schweiz.

Aber die grüne Grenze ist nicht gesperrt, ich konnte ganz normal dem Fahrradweg folgen. Nur das es nach etwa der Hälfte der Strecke zu regnen begann. Leider hatte ich meine Regenhose nicht dabei, aber die Jacke erwies sich als sehr sinnvoll.

Völlig unangekündigt hab ich bei der Bekannten geklingelt. Sie war etwas überrascht aber fragte aber dann gleich „Wollen wir zusammen laufen gehen?“ … äh… ja gerne… obwohl ich gerade 7km geradelt war. Bissel Spazieren kann nicht schaden.

Wir hatten beide Gesprächsbedarf und so wurde unser Spaziergang dann doch ausgiebiger als ich erwartet hätte.

Das Vitra-Gelände

Unser Weg führte uns unter anderem durch das Vitra-Gelände. Wo es einige originelle Gebäudeteile zu sehen gibt. Logisch hab ich auch paar Bilder gemacht.

Mit Regenwetter-Radfahr-Klamotten auf dem Vitra-Gelände
Das Vitra-haus
Auf dem Vitra-Gelände stehen Tisch und Stühle sogar mitten im Dezember draussen.

Wenn mein Handy richtig Schritte gezählt hat sind wir etwa 7km unterwegs gelaufen. Wir haben das gar nicht so sehr gemerkt und auch der leichte Regen hat uns nix ausgemacht. Erst auf den letzten Metern hab ich einen nassen Fuss bekommen, der eine Schuh scheint undicht zu werden. Da ich eh vor hatte diese Schuhe demnächst zu entsorgen hat mich das nicht mal geärgert.

Ganz unerwartet eine Krippe im Vorgarten

Auf dem Rückweg durch ein Wohngebiet haben wir diese riesige Krippenlandschaft entdeckt. Sie steht in einem privaten Garten und ist wohl jedes Jahr dort zu bewundern wie mir meine Bekannte berichtete.

Krippenlandschaft in einem Vorgarten in Weil am Rhein
Eine Krippen Landschaft erinnert an die Geburt von Jesus Christus

Vom Bahnhof Weil bin ich dann mit der S-Bahn nach hause gefahren denn es wurde schon dunkel. In der Sbahn waren wir maximal 5 Fahrgäste im ganzen Zug, ich konnte die anderen Menschen nur von der Ferne sehen weil ich mit dem Fahrrad stehen geblieben bin.

…und noch ein Highlight

In diesem Minuten kocht er immer noch, mein Gulasch für morgen Mittag. Denn meine Schwester und meine Mutter kommen morgen zum Weihnachtsessen. Ich habe ein neues Rezept ausprobiert und ich bin gespannt ob es so gut wird wie es jetzt schon riecht…

Ich hoffe Dir hat mein heutiger Bericht ein wenig gefallen und Du kommst morgen wieder vorbei. In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deiner Familie wunderschöne und friedliche Weihnachts-Festtage !

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Allgemein Do-it-Yourself Gedanken Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 7 (23.12.2020)

Heute ist nun schon der siebte Tag für mich im sogenannten harten Lockdown. Seit einer Woche ist mein Arbeitsplatz geschlossen und ich bin in einem unfreiwilligen Zwangsurlaub.

Warum ich dieses Tagebuch schreibe hab ich die letzten 6 Tage schon erklärt und deshalb lass ich es heute mal weg. Wenn Du neu dazu gestossen bis kannst Du hier die bisherigen Einträge finden:

Da ich bemerkt habe das immer mehr Blogger-Kollegen hier her kommen meine Frage an die WordPress-Durchblicker unter Euch: Wie könnte ich das verlinken aller bisherigen Lockdown-Tagebuch Einträge vereinfachen?

Vielleicht bringt diese Frage wirklich etwas. Denn Dank Hinweise von aufmerksamen Lesern konnte ich mein Problem mit der schweizerischen Tastatur besser lösen. Dank eines Kommentars von Silverli weiss ich jetzt wie ich Ä,Ö und Ü gross schreiben kann. Nun fummel ich noch an der Lösung für das scharfe S. Herzlichen Dank für Eure Hilfe!

Wie war der heutige Tag?

Heute war mein Rhythmus ein komplett anderer. Nachdem ich gestern Abend verhältnismäßig lange auf war, hab ich mir keinen Wecker gestellt und hab einfach mal „ausgeschlafen“. Das war aber auch nicht sehr lang. Um 8:45 bin ich mit verspanntem Nacken aufgewacht. Der Nacken und Schulterbereich war irgendwie verkrampft und ich mochte nicht mehr länger liegen.

Woran es genau lag kann ich nicht sagen, das Kissen usw. war alles wie gewohnt. Auch erinnere ich mich nicht an schlechte Träume oder so.

Als ich meiner Schwester davon berichtete meinte diese „dann back heute nicht“… aber ich denke nicht das mein Nackenproblem vom Backen kam. Wohl eher davon das ich gestern viel am Rechner gesessen bin und dabei eine ungesunde Sitzposition hatte.

Moment… ich muss mal schnell meinen Bürostuhl anders einstellen…

Entgegen des Ratschlags meiner Schwester habe ich heute dennoch gebacken. Ich hatte Mandeln und Eier und Lust auf Zimtsterne. Zimtsterne sind für mich auch solche Klassiker die eigentlich an Weihnachten nicht fehlen dürfen. Außerdem finde ich machen sie im Verhältnis zu anderen Plätzchen Sorten relativ wenig Arbeit.

Ich habe wieder das Rezept bei Chefkoch.de gesucht, denn etwas das ich nur einmal im Jahr mache kann ich mir nicht merken. Rezepte für Zimtsterne gibt es dort ganz viele, und sie sind sehr unterschiedlich aufwändig. Ich bin nach diesem Rezept vorgegangen.

So gibt es sogar ein Rezept bei dem der Zucker erst mit Wasser aufgekocht und dann erst in den Eischnee eingerührt wird… ähm… man kann auch alles übertreiben.

Die meisten Rezepte schlagen Puderzucker vor, damit sich dieser besser im Eischnee verteilt. Aber auch das sehe ich nicht ganz ein. Ich nehme dafür immer normalen Zucker! Ausser heute, ich hatte gestern beim Aufräumen eine Dose mit braunem Zucker gefunden, den hatte ich vor Jahren mal gekauf weil ich glaubte das sei besser im Tee. Ich trinke aber Tee nur noch ungesüsst und der braune Zucker steht nur noch rum… Um diesen für meine Zimtsterne zu verwerten habe ich ihn einfach mit dem Pürierstab zerkleinert… geht einwandfrei!

Zimtsterne im Backofen

Backen ohne die Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln

Da ich gestern nach dem Backen ein Chaos in der Küche hatte hab ich diesmal vorgesorgt und habe jedes benutzte Teil das ich nicht mehr brauche nicht in die Spüle sondern sofort in die Spülmaschine gepackt. Folglich habe ich mich alle Nase lang gebückt, was aber meinen Nacken echt entspannt hat. Bis ich die Zimtsterne fertig hatte war das Back-Chaos und die Nackenschmerzen weg.

Statt an den PC oder nach draussen zum Spazieren habe ich freiwillig die Küche geputzt. Ja Du liest richtig. Ich meine damit nicht, mal eben die Arbeitsfläche abwischen… nein … Alles gründlich!

Ich war richtig im „Putzflow“ und hab alles sauber gemacht was mir in die Quere kam… Fensterbank, Vorratsgläser, Wasserkocher, Kaffeemaschine…. ah ja… die Kaffeemaschine habe ich sogar in ihre Einzelteile zerlegt und alles was abnehmbar ist in die Spülmaschine getan. Also nicht die Teile die man alle Nase lang abnimmt, ich hab auch Teile abgenommen von denen ich vorher gar nicht wusste das das geht. Aber ich bin sicher ich krieg das alles wieder zusammen.

Frage: interessiert Euch meine Kaffeemaschine? soll ich mal darüber schreiben?

Putzflow ausnutzen!

Hin und wieder mal, so etwa 2-3 mal im Jahr hab ich so nen Putzflow, wo ich dann auch richtig Lust dazu hab ich die Tiefe zu gehen. Heute Nachmittag hatte ich so einen und der hat mich dann sogar unter die Küchenzeile geführt… Also meine Küche ist augenblicklich sauber bis in die hintersten Ecken.

Was hat mich so motiviert?

Nun ich denke das war diesmal nicht dieser Blog. Sondern wohl eher das wissen das meine Mutter am ersten Feiertag zum Essen zu mir kommt. Meine Mutter war schon monatelang nicht hier. Sie wohnt zwar nur km entfernt, aber sie hat gro’e Angst wegen Corona.

Aus diesem Grund habe ich die letzten Tage meine Kontakte zu anderen Menschen wirklich auf ein absolutes Minimum reduziert. Habt ihr das auch gemacht?

Sie ist eigentlich nicht mehr so nörgelig wie sie früher mal war, wo sie überall Fehler gefunden hat, aber sie wei‘ ja auch das ich seit Tagen zuhause bin und die Ausrede „ich hatte keine Zeit ich war Arbeiten“ hab ich diesmal nicht.

Später war ich kurz Lebensmittel einkaufen. Ich musste in zwei verschiedene Läden, weil ich für das Weihnachtsessen was bestimmtes besorgen wollte. Dennoch habe ich mich beeilt, und stets auf den Abstand zu anderen Personen geachtet. Die meisten Leute achten darauf. Mundschutz tragen mittlerer Weile alle.

Aber was ich nicht verstehe wieso Jugendliche immer noch in Gruppen abhängen müssen? Es sieht beinahe so aus als können Menschen unter 20 nicht alleine laufen…

Wie versprochen jetzt noch ein Bild von meinen Plätzchen von gestern:

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch, Tag 6

Heut ist der 22.12.2020 und der 6. Tag im sogenannten „harten Lockdown“. Mein Arbeitsplatz ist geschlossen und ich habe somit „Zwangsurlaub“ nur das sich Kurzarbeit Null nicht wirklich wie Urlaub anfühlt. Dennoch versuche ich aus der Situation das beste zu machen. Beim ersten Shut down im März und April diesen Jahres war mir das nicht so gut gelungen und deshalb möchte ich mich diesmal durch die tägliche Berichterstattung hier selber motivieren.

Seit sechs Tagen läuft dieses Experiment und ich denke das es echt etwas bringt. Und selbst wenn ich dadurch nur eine bessere Schreibroutine bekomme.

Apropos Schreib-Routine. Falls ihr in diesen Texten Schreibfehler findet die sich ständig wiederholen. Das kann leider sehr gut sein. Dieser Rechner auf dem ich Schreibe hat eine Schweizer Tastatur. Das bedeutet es gibt kein „Scharf-ess“ und ä,ö,ü kann man nicht gross schreiben, weil die Tasten mit è,é und à belegt sind. Sicher kann man das irgendwie umstellen… aber das ist mir im Moment dann doch etwas zuviel.

Wie ich in meinem Text von gestern berichtet habe, nutze ich seit wenigen Tagen ein ganz neues Betriebssystem und da gibt es noch soo viel anderes an das ich mich gewöhnen muss.

Aber diese Herausforderungen tun mir gut, dadurch wird mir nicht langweilig, denn das möchte ich unbedingt verhindern.

Was habe ich heute gemacht?

Am PC habe ich heute noch nix gemacht. Auch habe ich den Fehler den ich gestern durch eine änderung in den WordPress Plugins verursacht habe noch nicht beheben können. Ich hatte ein neues Plugin installiert weil ich hoffte damit alles etwas mehr zu Automatisieren, aber nun bekomme ich eine Fehlermeldung, das eine gewisse Verbindung nicht mehr da sei, dabei war ich der Meinung das neue Teil macht genau das… ich muss mich da nochmal mit mehr Zeit und Konzentration dahinter klemmen. So ganz steig ich noch nicht durch.

Heute morgen war meine Wecker auf 4 Uhr gestellt, eigenartigerweise war ich genau 10 Minuten früher von alleine wach. Logisch bin ich dann gleich aufgestanden, denn ich weis das wenn ich um so eine Zeit nochmal einschlafe dann verpenne ich oder bin den halben Tag ein Zombie.

Heute morgen war ich kein Zombie, ich kam gut „raus“ und war auch rechtzeitig unten beim Fahrrad… aber ich war etwas irritiert. Es war so komisch warm… Ich hatte mich angezogen für Radfahren bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und es war um 4:45 Uhr schon 12-15 Grad. Eigenartiges Wetter.

Heute durfte ich bei meinem Nebenjob in einem Bäckerladen von 5-12:30 Uhr arbeiten. Ich habe zu meinen geplanten 3 Stunden bis 8 Uhr die Schicht einer Kollegin übernommen, weil ihr Kind krank ist. Im Gegenzug dazu habe ich morgen frei.

Das Arbeiten war heute chillig, um nicht zu sagen zeitweise etwas langweilig, denn es war sehr wenig los. Kein Wunder wer kauft mitten im Lockdown, 2 Tage vor Weihnachten Brötchen.

Aber etwas schockiert hat mich eine dumme Frage einer Kundin. Also sie war nett und höflich und hat mich gefragt ob sie ihr Auto kurz vor dem Laden auf dem Parkplatz stehen lassen könne. Offensichtlich hat sie genau dafür schon mal ärger bekommen. Ich meinte „ja klar, das ist heute kein Problem, es ist ja eh nix los“ sie fragte wörtlich „Wieso? Gibt es dafür einen Grund?“ !!! Ich: „wegen dem Shut-Down ist kaum jemand unterwegs, es ist ja alles zu“. Und sie erwiederte : „echt ist das so? das ist völlig an mir vorbei gegangen. Ich bin gerade mit meiner 91 jährigen Tante auf dem Weg zum Arzt und wir wollten danach vielleicht noch in die Stadt“

Hallo !!! Von welchem Planteten kommt die Frau? Um Menschen wie ihre 91 jährige Tante zu schützen, deswegen machen wir das Ganze. Fahren die Wirtschaft herunter und hocken alle Wochenlang zuhause… und sie will das gar nicht mitbekommen haben?! Sorry für den kleinen Aufregeger. Themawechsel:

Zurück zuhause hab ich erst mal etwas ausgeruht und danach habe ich es wirklich geschafft mich aufzuraffen. Ich hatte mich gestern nicht getraut es anzukündigen, weil ich nicht sicher war ob ich es wirklich tue.

Ich habe Weihnachtsplätzchen gebacken!

Ich bin etwas Weihnachtmuffel und die Weihnachtsbäckerei war viele Jahre etwas worum ich mich lieber gedrückt habe. Bis vor 2 Jahren als ich im November und Dezember krank geschrieben war, weil ich den Mittelfussknochen gebrochen hatte. Im Dezember war ich so weit wieder hergestellt das ich eine Wiedereingliederung machen konnte und ich suchte Tätigkeiten bei denen man das längere Stehen trainiert. So hab ich das Plätzchenbacken für mich wieder entdeckt.

Letztes Jahr hatte ich wie befürchtet keine Zeit dazu. Doch dieses Jahr hab ich ja mal wieder viel zu viel Zeit. Außerdem hat sich meine Mutter das „durch die Blume“ von mir zu Weihnachten gewünscht.

Noch sehr unschlüssig welche Plätzchen-Sorte ich denn nun wirklich mache hab ich erst mal alle Backzutaten und Backutensilien vor geholt und dabei festgestellt das ich während des ersten Shut down zwar alle Schrankfächer in der Küche ausgeräumt und geputzt hatte, aber wohl nicht das mit den Back-Sachen… mea culpa…

Also wurde erst mal ausgeräumt und geputzt und intensiv gesichtet was ich denn da noch alles hab. Aber denkt jetzt nicht das alles lag noch rum, da sind auch die Backzutaten die ich die letzten Tage gekauft habe dabei:

kaum ist der Tisch nicht mehr mit den Nähsachen belegt, ist er voller Backzutaten

Rechts unten im Bild sehr ihr eine Ecke von dem alten Laptop, dieser war nur da damit ich nach einem geeigneten Rezept bei Chefkoch.de suchen konnte. Denn ich besitze kein Backbuch weil ich damit echt nix am Hut hab.

Nachdem ich paar Rezepte durchgelesen habe bin ich dann doch wieder bei den klassischen Mürbeteig Plätzchen gelandet. Nüsse, Mandeln und Kokosraspeln blieben noch zu… es mussten erst mal klassische „Ausstecherle“ her, denn diese sind für mich das klassische Weihnachtsgebäck schlechthin.

Hier ein Bild vom Backen, das fertige Endergebnis zeige ich Euch vielleicht morgen denn jetzt ist es schon dunkel.

Es ist dann letztlich doch mehr Zeit dafür drauf gegangen als ich erwartet hatte. Aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Von den Plätzchen von heute habe ich keine guten Fotos gemacht, aber hier sind ein paar ältere aus meinem Archiv:

Dieses Bild ist schon 2 Jahre alt, doch ich hab genau diese Sorte heute wieder gebacken. Mürbeteig Plätzchen
irgendwie hatte ich damals so Freude daran das ich ganz viele Bilder gemacht hab

Mal sehen vielleicht Backe ich morgen mehr und mach dabei ein paar Bilder für Euch.

Ich würde mich sehr freuen wenn Du morgen wieder rein schaust in mein Lockdown-Tagebuch.

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Allgemein Gedanken Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch, Tag 5

Heute ist der 21.12.2020, der fünfte Tag in meinem Lockdown-Tagebuch. In diesem Tagebuch möchte ich Euch täglich berichten was ich so mache während ich wegen „Der Massnahmen zur Eindämmung…“ blabla ihr wisst schon! Schon das zweite mal in diesem Jahr geniesse ich unfreiwillig einen Zwangsurlaub und daich beim ersten Shut-Down nach einer Weile in eine echt miese und antrieblose Stimmung geraten bin versuche ich das diesmal durch diese Berichterstattung zu verhindern.

Wenn Du hier neu dazu gekommen bist kannst Du gerne die ersten Tage hier nach lesen.

Langsam beginnt dieses Experiment mit dem täglichen Berichten zu gefallen. Es setzt mich zwar auch ein wenig unter Druck, irgendwas berichtenswertes den Tag über zu tun, aber mir kommen immer mehr Ideen was und wie ich über alltägliche Dinge berichten könnte.

Heute morgen war ich früh auf

Heute morgen bin ich schon um 5 Uhr ohne Wecker aufgewacht und ich hab mich dann auch gleich dazu entschlossen aufzustehen, denn morgen früh darf ich bei meinem Nebenjob aushelfen und da muss ich um 4 aufstehen… da ist das ganz gut wenn ich halbwegs im Rhythmus bin.

Recht früh habe ich mich an den neuen Laptop gesetzt, ich nenne ich neu, denn ich benutze ihn erst seit einigen Tagen. Es ist ein älteres Gerät (von 2012) das ich geschenkt bekommen habe!

Ja das gibt es wirklich!

In einer Facebookgruppe in der es eigentlich um Handarbeiten geht, hat jemand vorgeschlagen das wir zur Weihnachtszeit uns doch gegenseitig eine Freude machen können indem wir weiter geben was wir nicht mehr benötigen. Ich denke der Initiator dachte dabei vorallem an Materialien und Nähzubehör. Es wurde ein Aufruf gemacht das jeder der irgendwas braucht dies einfach hin schreibt und wer dieses abgeben kann und will meldet sich bei der Person.

Handarbeitsmaterialien habe ich zu Hauf! Ich sitze ja förmlich an der Quelle (beruflich). Aber in dem Moment hatte ich mich gerade über meinen alten Laptop bei dem nun die Tastatur komplett kaputt ist geärgert und deshalb schrieb ich: „Ich suche einen Laptop, egal wie Alt hauptsache Internetfähig“… Es meldete sich eine Dame und meinte „ich hab hier einen den kannst Du haben“ er hatte eine eigentartige Windowsversion drauf, die noch auf die Vorherige Besitzerin angemeldet war… Ich wollte klar Schiff haben und hab deshalb einen Bekannten gebeten ob er mir ein neues Betriebsystem drauf spielen kann.

Ja konnte er, aber er hält nicht viel von Windows, ich solle doch lieber auf Linux umsteigen. Oh Hilfe nein, das kenne ich nicht, da komme ich garantiert nicht klar… dachte ich.

Dieser Bekannte hat mir das Betriebsystem Ubuntu aufgespielt, davon hatte ich vorher noch nie gehört und ich hatte grosse Bedenken ob ich mir einem mir völlig fremden Betriebsystem klar kommen würde. Der Bekannte hat mir extra via Zoom eine Schulung geben wollen, damit ich klar komme.

Nach wenigen Minuten Eingewöhnung kam ich klar! Die Icons sind alle wo anders als bei Windows und viele Sachen heissen anders, aber es ist extrem leicht und intuitiv zu bedienen.

Heute morgen hatte ich mich nach einem Programm auf die Suche gemacht mit dem ich Blogposts vorbereiten kann. Also irgendwas ähnliches wie zum Beispiel Evernote (für Windows und Android) sowas gibt es auch unter Ubuntu, nur heisst es irgendwie anders. Heute morgen hab ich dann gleich mehere solcher Add-ons ausprobiert. Das installieren und deinstallieren ist bei Ubuntu extrem einfach. Aber welches der vielen angebotenen Programme ist nun das richtige für mich?

So gingen ein paar Stunden rum und ich fand „Körbe“. Ja richtig gelesen, das Programm in deutsch hat einen deutschen Namen mit sogar einem Umlaut im Namen und die einzelnen Notizen die man in den Körben sammeln und sortieren kann heissen „Zettel“. Einfacher und logischer geht es fast nicht.

Als ich genug hatte vom am Schreibtisch sitzen bin ich rüber in die Küche, wo mein Esstisch seit März fast permanent mein „Nähzimmer“ ist. Heute habe ich keine Handstulpen genäht sondern begonnen das Nähzeug und die Stoffe die ich in diesem Shut-Down verarbeiten möchte zu sortieren und weg zu räumen. Denn an Weihnachten kommen meine Mutter und meine Schwester zu Besuch da brauche ich den Tisch.

Neben dem Tisch hatte ich eine kleine Box in die ich alle Packungen von Gummibändern die ich zu Masken verarbeitet habe gesammelt, und auch später hab ich alle leeren Fadenrollen auch einfach dazu.

zwar wusste ich das ich dieses Jahr viel genäht habe… aber soooo viel !!!

Und wieder ein langer Spaziergang

Nach dem Mittagessen das aus dem Rest vom gestrigen Gemüseeintopf bestand bin ich wieder raus um einen ausgedehnten Spaziergang zu machen.

Ich bin wieder zu den Treppen am Hühnerberg gegangen weil ich wie versprochen die Stufen zählen wollte. Zu meiner überraschung musste ich feststelle das es sogar mehrere dieser Treppen gibt.

Wenn Du also gezielt deine Beinmuskulatur beim Treppensteigen trainieren willst rate ich Dir zu einem Spaziergang vom Ufhabiweg oder dem Scherrbrunnenweg den Berg hoch. Das sind so viele Treppen da kann man eine Runde gehen.

Ich kam vom Scherbrunnenweg, wie Gestern schon. Zuerst ist nur eine kurze Treppe mit 33 Stufen, auf der anderen Strassensteite der Holzgasse folgt dann die lange Treppe mit 92 Stufen. Und die bin ich gleich dreimal gelaufen!

Kreislauftraining auf 92 Stufen

Mitten auf der Treppe kurz vor dem Ende lag ein groser Karton, ein Aufgerissenes Paket von einem Paketdient und der Inhalt lag daneben.

Da kann doch irgendwas nicht stimmen, entweder hat der Paketbote die Schachtel von oben runter geschmissen oder das Paket wurde geklaut. Ich drehte das Teil um und es war klar zu erkennen das jemand es hastig und unsachgemäs an einer Seite geöffnet hat. Die Adresse war vollständig. Ein kurzer Blick in Google Maps und ich sah das es nur 70 Meter entfernt ist… am unteren Ende der Treppe…

Die herausgerissene Ware war ein kleines Holzregal, es sah noch vollständig und heil aus. Also nahm ich alles und ging zu der Adresse.

Eine freudig überraschte junge Frau öffnete die Türe und erkannte sofort das Paket. Sie erzählte mir das das Paket geklaut wurde, sie konnten den Dieb auf der Kameraüberwachung sehen! Allerdings hat sie nicht damit gerechnet das er das Teil so nah zurück lässt. Sie bedankte sich und ich ging weiter.

Dann bin ich die Treppe wieder hoch, oben war ich dann erst mal etwas atemlos und hab mich kurz auf eine Bank gesetzt. Ab da bin ich dann den Strassen entlang hoch gelaufen, ich mochte keine Treppen mehr.

Ganz oben am Waldrand hab ich eine kleine Pause gemacht, diesmal hatte ich etwas Wasser zu trinken und eine kleine Tüte Weihnachtsgebäck dabei. Weihnachtsplätzchen im Freien mit Aussicht auf Lörrach schmecken besonders gut!

Hinunter bin ich diesmal einen anderen Weg, also eine Treppe die parallel verläuft. Zu meiner Verwunderung kam mir ein Jogger entgegen, der die Treppen hoch joggte… der Mann war mindestens 10 Jahre älter als ich. Hut ab vor soviel Fittness.

Die Beiden Treppen haben 77 und 78 Stufen !!!

offensichtlich sind diese Treppen als Trainingsstrecke bleliebt

So, morgen werde ich garantiert nicht über Treppen berichten. Morgen darf ich ein paar Stunden meinen Nebenjob machen. Danach hab ich dann vermutlich keine Lust zum Spazieren gehen. Mal sehen was ich Euch morgen berichte.