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Öffentlicher Verkehr… von der Angst etwas falsches zu tun

Wer mich und diesen Blog kennt, der weiß das ich grundsätzlich gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin. Mir machen auch lange Fahrten im Zug oder Bus nichts aus. Vielleicht auch dadurch geprägt das ich in einem Haushalt ohne Auto aufgewachsen bin hatte ich eigentlich nie Probleme mit anderen Menschen im gleichen Fahrzeug zu reisen.

Doch seit diesem Frühjahr ist plötzlich alles nicht mehr so wie es mal war! Die sogenannten „Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19“, die unser aller Leben auf den Kopf gestellt haben sind auch bei mir und meinem Sicherheitsempfinden nicht ganz Spurlos vorbei gegangen.

Anfang März war ich dann schon so nervös, das ich meiner 80 Jährigen Mutter einen riesigen Hamster-Einkauf gebracht habe und ihr gesagt habe ich würde sie bis auf weiteres nicht mehr besuchen. Sie wohnt nur knapp 30 km von mir entfernt. Doch da ich keinen eigenen PKW besitze empfand ich eine Fahrt zu ihr als zu riskant.

Genau das wurde uns ja von allen Medien und von der Regierung eingebläut! „Reisen sie nicht“, „machen Sie keine Besuche!“, „meiden Sie den Kontakt mit älteren Menschen“…

Meine Mutter hat die Situation relativ gut verarbeitet, da sie schon immer sehr zurückgezogen lebt und nicht viele Kontakte hat. Und auch das ich oder meine Schwester sie mal 2 Monate nicht besuchen kommen, kam schon mal vor… war aber eigentlich nie so gewollt.

Diesmal habe ich ihr aber gesagt „ich komme die nächsten Monate nicht“ Weder mit dem Zug noch mit dem Leihwagen“… dieses „das ist zu gefährlich“ musste ich gar nicht dazu sagen. Sie sieht ja auch fern und hat all diese Aufrufe und Warnungen mitbekommen.

Aber was hat diese Situation mir mir gemacht?

Bisher war es nie meine Absicht mich wochenlang nicht um meine Mutter zu kümmern, meistens war das „keine Zeit haben“ mit meiner Arbeit oder irgendeiner Reise verbunden. Ich glaubte wirklich keine Zeit für meine alte Mutter zu haben.

Doch dann kamen die Kontaktverbote… Gymnastik und Chroproben wurden abgesagt, Konzerte und andere Veranstaltungen nach und nach auch alle. Eine Freundin in Hamburg die ich besuchen wollte sagte schon sehr früh „es ist besser wenn Du dann nicht kommt“ und ich dachte zuerst sie übertreibt etwas… doch kurz darauf wurden wir alle dazu aufgefordert überhaupt nicht mehr zu reisen. Plötzlich hatte ich immer mehr Zeit… genau das was ich für meine Mama in den letzten Monaten und Jahren zu wenig hatte… und jetzt war Zeit da aber ich durfte nicht zu ihr fahren.

Spätestens als die Anzeige der nahen S-Bahn plötzlich nur noch „Fahren Sie nur noch wenn es unbedingt sein muss“ anzeigte wurde mir vollends mulmig.

Ich hatte eigentlich nie richtig Angst das ich krank werden könnte, aber die Angst die Krankheit unwissentlich von einem zum andere zu tragen war sehr stark da.

Meine Mutter ist 80 Jahre alt, eigentlich noch ganz rüstig doch Bluthochdruck und Osteroposekrank und … da sie schon fast ewig raucht, Lungenkrank. Also genau das was man Risikopatient nennt!

Selbst wenn dieser Virus bei mir nur ne Grippe oder eventuell noch nicht mal das auslöst, für sie könnte die Krankheit tödlich enden.

Genährt wurde diese Angst durch die Nachricht das mein Onkel, ihr 15 Jahre jüngere Bruder nachgewiesen an Corona erkankt war! Die Ärzte hatten zwar erst alles mögliche Andere bei ihm vermutet, weil er keinen wissentlichen Kontakt mit einem Corona-Fall hatte.

Mein Onkel ist Dialysepatient, Zuckerkrank, hat mehrere Bypässe und ein fortgeschrittenes Lungenleiden. Die Diagnose Corona klang für mich wie ein Todesurteil ! Mehrere Tage hab ich oft und lang mit ihm telefoniert und mich schon fast von ihm verabschiedet. Zusammen hatten wir beschlossen seiner Schwester, meiner Mama, nichts davon zu sagen, weil wir vermuteten das diese schlimme Nachricht sie umbringen könnte.

Nun, mein Onkel musste zwar zeitweilig ins Krankenhaus, und es ging ihm auch sehr schlecht, doch er wurde überraschend bald als „geheilt“ entlassen.

Mittlerer Weile hat er seiner Schwester die ganze Krankengeschichte erzählt und sogar sie meinte dazu „also wenn Du das überlebt hast, dann ist es ja gar nicht so schlimm!“

Dazu muss ich erwähnen das meine Mutter in ihrem Leben schon sehr oft um das Leben ihres kleinen Bruders zittern musste. Er kam auf die Welt als Frühchen und war in der Kindheit immer sehr dünn und kränklich. Als junger Erwachsener hat er so ziemlich alles schlimme angestellt was man sich so vorstellen kann. Alkohol, Drogen, Autounfälle usw… Dann war er mal mit anfang 30 sehr schwer krank. Was genau weiß ich gar nicht, weil ich noch Kind war und mir meine Mutter nix sagen wollte.

Jedenfalls wurde sie ihn die Klinik gerufen um sich von ihm zu verabschieden. Die Ärzte meinten sie könnten nix mir für ihn tun. Er hat überlebt und sich wieder vollständig berappelt.

Dann bei einer Bruch-Operation erwachte er aus der Narkose und der Arzt schimpfte: „was fällt ihnen ein sich in diesem Zustand operieren zu lassen! Sie sind wieder aufgewacht, aber mit dem Zuckerwert sind andere tot“… offensichtlich glaubten die Ärzte, er würde die Narkose nicht überleben. Doch auch das überstand er! Ab da war er als „schwerst Zuckerkrank“ ein ständiger Problempatient.

Meine Mutter meinte schon vor 10-15 Jahren „naja der macht es nicht mehr lang“… doch wieder erwarten starben seine beiden Brüder, jedoch er nicht.

Aufgrund der „Eindämmungsmaßnahmen“ wurde mein Arbeitsplatz 5 Wochen lang geschlossen und ich hatte sowas wie Zwangsurlaub. Eigentlich endlich mal genug Zeit um mich um meine Mutter zu kümmern. Doch ich durfte ja nicht hin. Also telefonierten wir ganz viel, ich glaube sie war sogar glücklich darüber. Und wir schickten mehrfach kleine Päckchen hin und her.

Erst am Muttertag, da habe ich endlich gewagt zu ihr zu fahren. Ich hab lange überlegt was wohl das sicherste und beste ist und habe mich um so wenig Kontakt wie möglich mit anderen Menschen zu haben für die Fahrt mit einem Car-Sharing Auto von Stadtmobil entschieden.

Vor lauter Angst ich könnte den Virus von eine Nutzer vor mir zu meiner Mutter tragen, habe ich sämtliche Stellen im Auto die ich anfassen muss mit einem Desinfektionsmittel abgewischt… Lenkrad, Türen usw. völlig paranoid! Denn das Virus kann auf Oberflächen nicht lange überleben.

Bei meiner Mutter hatte ich es vermieden in ihre Wohnung zu kommen und wir haben uns an den Gartentisch gesetzt. Um ja nix von ihrem Haushalt zu „kontaminieren“ habe ich alles Geschirr und Kuchen mitgebracht und nur den Kaffee hat sie beigesteuert.

Bei diesem ersten Treffen vermieden wir jede Berührung. Keine Umarmung und nix. Aber wir konnten uns sehen und sie hat sich soooooooo darüber gefreut.

Heute war ich bei meiner Mutter

Heute war ich jetzt das zweite Mal bei meiner Mutter und ich bin mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihr gefahren.

Mit der S-Bahn von Lörrach nach Weil am Rhein und dann mit dem Nahverkehrszug bis Müllheim und dort nochmal ein Stück Bus.

Ich muss zugeben ich hatte große Bedenken. Ist das gefährlich wenn mir andere Personen zu nah kommen. Sind vielleicht zu viele Leute im Zug oder Bus… Alles völlig grundlos!

In der S-bahn waren nur ganz wenige Menschen unterwegs, alle mit Mundschutz, eine alte Dame sogar mit Handschuhe und man hat gesehen das sie möglichst nichts anfässt.

Im Zug der deutschen Bahn haben sich die reisenden Personen noch mehr verteilt. Ich saß in einem zweistöckigen Wagon oben, weil dort erfahrungsgemäß weniger los ist und in dem Bereich saß noch ein junger Mann 3 Reihen von mir entfernt. Während der Fahrt ist eine Person an mir vorbei gelaufen, das war es.

In Müllheim hat es mich vor dem Bus gegruselt, weil der erfahrungsgemäß sehr voll ist. Zu meiner Überraschung kam ein größerer Gelenkbus und es waren viel weniger Fahrgäste als sonst. Es war in etwa jede zweite Reihe besetzt, jeder trug Mundschutz und es wurde auf größtmöglichen Abstand zu anderen Personen geachtet.

Auch beim Ein- und Aussteigen ist mir aufgefallen das die Leute alle aufmerksamer und rücksichtsvoller sind und nach Möglichkeit Abstand halten. Also zumindest die Leute die heute unterwegs waren, waren echt besonnen.

Vor meiner Fahrt hatte ich echt Angst ich würde etwas falsches, etwas gefährliches tun. Doch ich kann mir nicht vorstellen das irgendeine Person der ich begegnet bin mich hätte mit irgendetwas anstecken können.

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Als Gruppe mit dem Baden-Württemberg-Ticket

Das Baden-Würtemberg-Ticket der Bahn berechtigt den ganzen Tag beliebig oft und weit mit dem Nahverkehr zu zu fahren. Es gilt in allen Bussen und Bahnen in ganz Baden-Würtemberg. Für 24 Euro gilt es von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages oder am Wochenende ganztags.

Morgen fahren wir als Gruppe zu einer großen Chorprobe nach Offenburg. Ich werde Euch hier von der Reise berichten.

Wir werden voraussichtlich 13-17 Personen sein. Je nachdem ob alle mit können. Da in unserer Gruppe Muttis mit keinen Kindern sind, bei denen ein Kind gerade krank ist , ist noch unklar ob die Mama mitfahren kann. Des weiteren haben wir ein paar Senioren dabei, die es ebenfalls von ihrer Tagesform abhängig machen ob sie dabei sind oder nicht. Für eine solch unsichere Gruppe ein Gruppenticket zu lösen wäre riskant.

Aus diese Grund haben wir uns für das Baden-Würtemberg-Ticket entschieden.

Wieviel kostet ein Baden-Würtemberg Ticket?

Das Ticket ist für eine einzelne Person ab 24€ erhältlich. Es können jedoch bis zu 5 Personen mit einem Ticket fahren. Hier die Preisliste.

Wir bezahlen also je 5 Personen 48€. Für unsere Gruppe brauchen wir 3-4 Ba-wü Tickets und können damit den ganzen Tag jeden Zug nehmen den wir wollen.

Wir fahren mit der S-Bahn von Lörrach nach Weil a Rhein, und dort steigen wir in den Nahverkehrszug um. Genauso geht es am Abend wieder zurück. Ein Einzelticket für einen Weg würde 18,20€ kosten. Wenn ich über den DB-Navigator hin und zurück eingebe, schlägt er mir schon als Einzelperson das Bawü-Ticket für 24€ vor.

Was würde es einzeln kosten?

  • Einzelicket Lörrach-Offenburg und zurück 36,40 €
  • Einzelticket mit Bahncard 27,30
  • Einzelticket Bawü-Ticket 24,-
  • Gruppen Bawü-Ticket (5 Personen a 48€) unter 10€

Ermittelt habe ich alle Preise in der DB-Navigator-App auf dem Handy. Alternativ kann man dies auf der Webseite der Bahn suchen oder am Fahrkartenautomat (wenn dieser funktioniert, kein anderer Fahrgast dran muss und es vielleicht nicht so kalt und nass ist)

Preise recherchieren lohnt sich!

Es lohnt sich beim Zugfahren immer verschiedene Möglichkeiten durchzurechnen. Es wäre dumm wenn wir für alle Teilnehmer unseres Ausflugs morgen ein Einzelticket lösen würden.

Rechenbeispiel bei 15 Personen:

  • Einzeltickets: 546 € (alle ohne Bahncard)
  • Einzeltickets Bawü-Ticket 360€
  • 3 Bawü-Tickets für 5 Personen: 144€

wir kaufen sicherheitshalber 4 Gruppentickets falls wir doch mehr Mitfahrer sind, oder uns Teilen:

  • 4 Bawü-Tickets für 5 Personen 192€

Es ist doch ein Unterschied ob wir unsere Chorkasse mit 192,-€ oder 546€ belasten.

Fazit:

Wer im Nahverkehr die ganz normalen Einzeltickets löst bezahlt meistens mehr als notwendig. Dabei braucht es nicht viel Fachwissen oder Recherchegeschick um geeignete Angebote zu finden. Am einfachsten ist es mit der Handy-App oder auf dem Mobilitätsportal der Bahn. Mit etwas Geduld und Zeit kann man diese Informationen jedoch auch an jedem Fahrkarten-Automaten austesten.

Ländertickets gibt es auch in allen anderen Bundesländern!

Ein Äquivalent zum Baden-Würtemberg-Ticket gibt es in jedem Bundesland. Die Preise dafür variieren aber die Gültigkeit ist sehr ähnlich.

Update am 6.1.2020:

drei Baden-Württemberg-Tickets für je 5 Personen. Lesen Sie in meinem Blog warum dies die günstigste Möglichkeit ist um mit einer Gruppe innerhalb Baden-Württemberg zu reisen
So sehen die Baden-Württemberg-Tickets aus

Unsere Gruppe gestern waren 15 Personen, 14 Erwachsene und ein Kind.

Auf dem Bild seht ihr unsere Tickets, auf denen die Namen der Reisenden eingetragen werden müssen. Ich habe diese für das Foto unleserlich gemacht. Sie waren auf dem original in leserlicher Druckschrift eingetragen.

Wir wurden schon auf den ersten 10 Minuten unserer Fahrt kontrolliert. Der Kontrolleur hat nur die Personen durchgezählt. Eine Identitätskontrolle wird normal nicht durchgeführt, nur wenn der Verdacht vorliegt, das das Ticket unerlaubt weiter gegeben würde.

Auf dem Rückweg hat sich unsere Gruppe geteilt, da manche sofort heim wollten und ein 5 Personen lieber den Abend zusammen ausklingen lassen wollten. Dazu mussten wir uns jedoch den Tickets entsprechend aufteilen. Das heißt 10 Personen nahmen den frühen Zug (zu dem man fast rennen musste) und 5 blieben bis zur nächsten Verbindung.

Eine Andere Aufteilung, zum Beispiel 11 und 4 Personen wäre nicht möglich gewesen, so mussten wir uns auf dem Bahnsteig ganz schnell entscheiden, wer in den Zug springt und wer nicht… Dies war mal kurz etwas aufregend… Wenn bei 15 Leuten jeder bissel anders Zählt kann das nerfig sein. Diesen Punkt hätten wir vielleicht etwas eher besprechen sollen.

Ich war bei der zurück bleibenden Gruppe dabei und mit hat das nicht viel ausgemacht, ob ich nun eine Stunde früher oder später zuhause bin spielt bei mir nicht so eine Rolle. Aber vorallem die älteren Mitfahrerinnen waren froh schneller nach hause zu kommen. Die ältestes Teilnehmerin war 82 Jahre alt! Eine weitere feiert heute ihren 79sten Geburtstag!

Baden-Würtemberg-Ticket für 5 Personen
Baden-Würteberg-Ticket für 5 Personen

Hier noch mal eine größere Ansicht des Baden-Würtemberg-Tickets, das am Automat gelöst wurde. Dort wo das Wort „Handschrift“ steht muss man vor Reiseantritt die Namen der Reisenden eintragen.

Was ist wenn die Namen nicht stimmen?

Durch die spontane Teilung unserer Gruppe in Offenburg stimmten die Namen auf den Tickets nicht mehr genau. Wir 5 Nachzüglicher hatten ein Ticket mit 5 weiblichen Namen, in unserer Gruppe waren aber 2 Männer. Aber selbst das hat bei der Fahrkartenkontrolle nicht interessiert.

Die Namen auf den Tickets sind nur dann wichtig wenn der Verdacht der unerlaubten Weitergabe entsteht. Wir wirkten wohl überhaupt nicht verdächtig und so wurden die Namen nicht mal durchgelesen.

Kann man auch Online buchen

Das Baden-Württemberg kann man auch schon Tage zuvor Online buchen. So spart man sich die lange Sucherei und Tipperei am Automaten und braucht kein Kleingeld.

Mehr dazu Hier

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Tipps für eine entspanne Zugfahrt mit der deutschen Bahn

Heute möchte ich die wichtigsten Tipps für eine entspannte und auch noch preiswerte Reise mit dem Zug zusammentragen. Es gibt ein paar Kleinigkeiten auf die man achen sollte, die einem ein Zugreise und die Planung erleichern und stressfreier machen.

Planung:

Wenn Du schon früh weißt wann Du wohin fahren willst und auch bereit bist dich dann auch schon auf eine bestimme Fahrzeit festzulegen, dann kannst Du schon Wochen und Monate vor der Reise buchen.

Die Sparpreise und Supersparpreise der deutschen Bahn kann man bereits Monate vor dem Reisetermin buchen. Hierbei sollte man allerdings beachten, das man Sparpreise nur Teilweise und Supersparpreise gar nicht bei einer Stornierung erstattet bekommt. Die normalen Tickets kann man sich bei einer Reiseabsage komplett erstatten lassen.

Während die Sparpreise eine Zugbindung beinhalten bist Du mit dem teureren Flexticket flexibel und darfst alle Züge an dem Reisetag verwenden. Ideal also wenn Du nicht genau weist wie lange eine Veranstaltung oder ähnliches geht.

Genaue Reisezeit festlegen lohnt sich

Wenn man aber bereit ist schon frühzeitig fest zu legen wann man fahren will, dann kann an richtig viel Geld sparen.

Wie findet man die Sparpreise?

Ich benutzte für alle eine Recherchen und Buchungen bei der deutschen Bahn die Handyapp DB-Navigator und habe darüber bereits geschrieben. In der App kann man sich konfortabel alle Verbindungen anzeigen lassen und auch gezielt nach Sparpreisen suchen. Das lohnt sich wirklich, ich persönlich bezahle meisens nur einen Bruchteil des Flexpreises. Sich mit dieser App selbst über Preise und Reisemöglichkeiten zu informieren lohnt sich immer. Denn die Mitarbeiter im DB-Reisezentrum sind auch nur Menschen die in den Computer gucken und können schnell mal ein Schnäppchen übersehen. Verständlicher Weise sind sie ja auch eigentlich gar nich daran ineressiert Dir die billigste Reisemöglichkeit zu nennen.

Begehrte Reisezeiten meiden!

Montags morgens fahren alle Pendler zur Arbeit, und Freitags Nachmittag wieder zurrück. Wenn Du bei deinen Freizeitreisen diese Zeiten meiden kannst dann tue das auch. Belohnt wirst Du durch weniger volle Züge und günstigeren Resepreis. Manchmal hilft es einen Reisetag nach vorne oder hinten zu schrieben und man bezahlt für die gleiche Fahrt viel weniger.

Auch die Reisezeit macht viel aus, oft sind unbegehrte Reisezeiten wie ganz früh morgens oder spät Abends viel billiger.

Billigeres Ticket bedeutet nicht stressigere Fahrt

Viele Leute meinen wenn man ein billiges Ticket erhascht muss man mit Abstrichen Rechnen und eventuell in überfüllten Zügen ausharren. Aber in Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall!

Es werden pro Zug nur eine gewisse Zahl an Spartickets verkauft, sind diese Ausgebucht gibt es nur noch teurere. Im Umkehrschluss heißt das wenn Du für eine Zugverbindung kurzfristig noch ein Sparticket bekommst, dann ist der Zug nicht sehr voll. Denn die Bahn möchte ja die „Sparfüchse“ in die leereren Züge lenken.

Wenn Du ganz sicher gehen willst kannst Du auch zu eine ganz billigen Sparticket (oder Superspar-Tiket) separat eine Sitzplatzreservierung buchen. Dies geht auch später noch unabhängig von der Fahrkarte. Über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Sitzplatzreservierung habe ich bereits geschrieben.

Was Passiert bei Verspätung?

Die Angst vor einer Verspätung ist völlig unbegründet, denn als Bahnkunde sollte man das schon gewöhnt sein… Früher oder Später betrifft es Dich. Weil das eigentlich alle wissen, informiere einfach die Leute die Du besuchen willst „ich komme mit dem Zug“ und schon bist Du nicht mehr der Buhmann wenn Du zu spät kommst.

Am besten planst Du Deine Reise immer so, das es nicht schlimm ist wenn Du eine Stunde oder mehr später ankommst. Ich versuche meine Anreise nie zu knapp zu planen. Wenn man dann wirklich pünktlich vor Ort ist und dann 1-2 Stunden Leerlauf hat ist das doch nicht schlimm noch eine kleine Kaffeepause in einem Kaffee am Zielort zu machen.

Was ist mit der Zugbindung wenn es viel Verspätung gibt?

Ist der ICE so sehr verspätet das Du Deinen Anschlusszug nicht mehr erreichen kanns… dann kannst Du Dich entspannen… denn ab einer Verspätung von mehr als 20 Minuten verliert Dein Ticket seine Zugbindung und Du kannst fahren wann und womit Du willst ! Du solltest Dir dies nur im Zug bestätigen lassen.

So eine Bestätigung zu kriegen ist allerdings manchmal schwierig, denn genau dann wollen fast alle Fahrgäste im Zug irgendwas von dem Zugbegleiter und dieser ist überlastet. Alternativ dazu kannst Du auch am Zielbahnhof des verspäteten ICEs am Serviceschalter eine Bestätigung erhalten… allerdings auch hier wollen das dann wieder ganz viele Leute.

Eine echte Abhilfe schafft da die DB-Navigator App wenn Du Dein Ticket darin gekauft und gespeichert hast. Wichtig ist dann nur das Du in dem verspäteten Zug „kontrolliert“ wurdest. Denn wenn der Bahn-Mitarbeiter dein Ticket mit seinem Gerät abscannt wird automatisch gespeichert das Du in diesem Zug warst.

Fährst Du dann in einem anderen Zug als geplant weiter, sieht das der Kontrolleur dort in System und alles ist paletti. Mehr darüber unter „Was ist wenn der ICE verspätet ist“.

Was Deine Reise entspannter macht:

  • frühzeitig am Bahnhof sein, um evtl Änderungen am Gleis usw mitzubekommen
  • DB-Navigator auf dem Handy haben denn da werden Dir alle Verspätungen und Alternativen angezeigt
  • Geeignetes Gepäck – siehe Welcher Koffer für die Zugreise
  • Geeignetes Proviant – siehe Reiseproviant
  • sinnvolle Kleidung (nicht zu warm anziehen, dennoch leichte Jacke dabei)
  • nimm Dir Beschäftigung mit

Zugfahren muss nicht stressig sein!

Wenn Du ein paar Kleinigkeiten im Vorfeld beachtest muss eine Reise mit dem Zug absolut nicht stressig sein.

Plane Dir zum Umsteigen genügend Zeit ein. Auch dies kann man in der Navigator-App einstellen. Das ist besonders wichtig wenn Du auf die Aufzüge angewiesen bist, denn diese sind sehr oft am Ende des Bahnsteigs und je nach dem vielleicht voll (Fahrräder, Kinderwagen, Rollstühle) und man muss auf den nächsten warten. Wenn Dich solche Momente unter Stress setzten dann plane Deine Reise doch einfach so, das Du an jedem Umstiegbahnhof etwas länger Aufenthalt hast. Etwas frische Luft oder eine Tasse Kaffee können da manchmal sehr gut tun.

Wenn Du Mühe hast mit vielen Menschen, dann reserviere Dir einen nicht sehr ausgelasteten Zug in einem Abteil. Dann hast Du maximal 5 Leute in Deiner Nähe.

Wenn Du Mühe hast mit engen Räumen, dann steige unbedingt in den Großraumwagen und setzt Dich ans Fenster.

Weitere Tipps unter „Wie verhindert man Übelkeit im Zug“.

Wenn Dir meine Tipps gefallen haben:

Wenn Dir mein Text in irgendeiner Form geholfen hat, dann freue ich mich über einen Kommentar. Und gerne darfst Du ihn weiter teilen!

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Bahnfahren muss nicht teuer sein! Wie man mit dem Sparpreis-Finder richtig viel Geld spart

Bahnfahren muss nicht teuer sein, wenn man weiß wie man die besten Sparpreise findet kann man sehr viel Geld sparen. In meinem Artikel verrate ich Euch die besten Tricks um an preiswerte Bahntickets zu kommen.

Nächsten Monat habe ich eine Woche Urlaub und möchte gerne Freunde in Hamburg besuchen. Heute fast 4 Wochen vor dem gewünschten Reisetermin habe ich mich um Zugtickets bemüht. Das ist ein idealer Abstand. Denn je eher man bucht, umso leichter kriegt man einen Sparpreis.

Der normale Flexpreis Lörrach Hamburg wäre 306 € (hin und zurrück)

Bahncard 25 oder 50?

Jeder der mehrmals im Jahr mit der deutschen Bahn weitere Strecken fährt sollte eine Bahncard haben. Für mich rechnet sie sich sowieso. Aber wenn Du wissen willst ob sich eine Bahncard für Dich lohnt gibt es dazu Rechenbeispiele.

Mit meiner Bahncard 25 wäre der Flexpreis 229,50 €

Sparpreis-Finder von DB Navigator

Die App DB-Navigator habe ich permanent auf meinem Handy installiert, weil diese App unerreicht praktisch ist um Zug und Bus Verbindungen nach zu schauen. Also auch im Alltag für den Nahverkehr nutze ich sie regelmäßig. Außerdem buche ich fast alle meine Zugtickets damit.

Innerhalb dieser App gibt es den sogenannten „Sparpreis-Finder“ , zu finden wenn man auf die 4 roten Striche oben links antippt. Die Bedienung ist eigentlich genauso wie wenn ich eine normale Verbindung suche, nur das ich die Uhrzeit nicht eingegeben wird. Angezeigt werden alle Verbindungen allerdings nach Preislage sortiert.

Screenshot vom Sparpreis-Finder

Diese Sortierung ist am Anfang etwas irritierend, aber da sieht man gleich wann man am billigsten ans Ziel kommt.

Bei diesem Beispiel, könnte ich am 31.8. für 26,90€ nach Hamburg fahren ! Doch nur einen Tag eher sieht es ganz anders aus:

Daher auch mein nächster Tipp, sei flexibel und fahr nicht dann wenn alle fahren.

Sei flexibel bezüglich Reisetag und Uhrzeit

Wenn Du nicht wie die meisten auf Freitag Mittag/Abend und Sonntag Abend fixiert bleibst kannst Du richtig viel Geld sparen.

Für meinen Urlaub im September kommt Freitag für die Anreise für mich sowieso nicht in Frage, weil ich am Samstag arbeiten muss. Aber nur bis 17 Uhr, da könnte ich den Samstag Abend für die Anreise nutzen.

Auf diesem letzten Screenshot unten sehen wir die Auswahl wenn man schon gleich in der ersten Suchmaske „Hin und Rückfahrt“ anklickt. Ich finde es allerdings übersichtlicher wenn man zuerst zum Suchen den Haken weg lässt. Ich suche immer erst ein Weilchen und probiere verschiedene Möglichkeiten aus. Erst wenn ich Buchen will dann setzte ich den Haken.

Screenshot Hin und Rückfahrt mit dem Sparpreis-Finder im DB Navigator
die Übersicht für Hin- und Rückfahrt

Ich habe mich dazu entschlossen am späten Abend samstags zu fahren. Zwar bin ich dann die ganze Nacht unterwegs, aber ich kann in dem gleichen Zug bleiben und muss nur in Basel umsteigen. Mir war es sehr wichtig das ich nicht mitten in der Nacht irgendwo umsteigen muss, denn das finde ich als allein reisende Frau etwas riskant. Und wenn ich die ganze Nacht im gleichen Zug bin kann ich sicher etwas schlafen. Und selbst wenn nicht. Ich werde in Hamburg am Bahnhof abgeholt und kann dann bei einer Freundin im schlimmsten Falle noch mal schlafen.

Warum Hin und Rückfahrt zusammen buchen?

Wenn man den normalen Flexpreis bucht, ist es eigentlich egal ob man zwei einzelne Buchungen macht oder eine für beide Strecken zusammen. In der App wird das Ticket später gleich dargestellt.

Aber wenn Du Sparpreis (ohne Super) gewählt hast würde ich immer zur Buchung zusammen raten. Und der Grund dafür ist ganz einfach. Solltest Du das Ticket wieder erwarten doch stornieren müssen, dann werden die 10€ Gebühr nur einmal berechnet.

Auf dem Rückweg habe ich eine echt angenehme Verbindung mitten am Tag erwischt. 10-!7:30 Uhr finde ich sehr angenehm. Und wenn ich mich richtig erinnere bin ich genau mit diesem Zug schon zweimal gefahren.

Im Übrigen macht es mir nichts aus so lange unterwegs zu sein. Mit dem richtigen Reiseproviant und etwas gezielter Beschäftigung macht man sich lange Zugfahrten erträglich.

Super-Sparpreis oder Sparpreis?

Auf den Sceenshots oben sind jeweils die Super-Sparpreise angezeigt. Doch es gibt jeweilig noch den geringfügig teureren Sparpreis. Aber was genau ist der Unterschied? Der Super-Sparpreis ist NICHT STORNIERBAR, das heißt wenn Du die Verbindung aus welchen Gründen auch immer nicht nehmen kannst, dann ist dein Geld weg.

Beim Sparpreis (ohne Super) ist Dein Ticket gegen einen Abzug von 10€ stornierbar. Das heißt Dir gehen nur 10€ durch die Lappen.

Bei meiner gebuchten Reise wäre der Super-Sparpreis 46,30€ [mit BC25) gewesen.

Falls ich doch nochmal was ändern muss habe ich mich für den Sparpreis entschieden und zahle jetzt effektiv : 53,80 €

Vorteil von Sparpreis

Ein weiterer Vorzug von Sparpreis gegenüber Super-Sparpreis, es ist in 128 Städten in Deutschland die City-Option mit drin. Das heißt der Nahverkehr im jeweiligen Stadtgebiet ist im Preis enthalten. Das ist in meinem Fall in Lörrach und Hamburg beides der Fall. Diese Option sollte man nicht unterschätzen, denn nicht selten gibt man am Zielort nochmals Geld aus für S-Bahn, Straßenbahn oder Bus.

Fazit: Dank Bahncard und Sparpreis-Finder zahle ich jetzt für eine Fahrt die mit dem normalen Ticket 306,- bezahlt hätte nur 53,80€ !

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In Bruchsal wird eine Gleisquerung gebaut. Baustelle in der Unterführung

Das Wort Gleisquerung kannte ich bis eben auch noch nicht. Weil ich wissen wollte was hinter dieser Wand in der Unterführung am Bahnhof Bruchsal ist habe ich einfach mal gegoogelt. In Bruchsal wird die Gleisquerung neu gebaut. Früher hätten wir gesagt „die Unterführung wird verlängert“.

Gestern war ich mit dem Zug unterwegs und musste das erste Mal in Bruchsal umsteigen. Ich kannte den Ort bisher nur vom durchfahren. Und ich hab effektiv nicht viel davon gesehen, weil ich nur kurzen Aufenhalt hatte. Der Bahnhof ist nicht sehr groß, aber hier halten ICE und IC.

Beim Gleiswechsel ist mir einer Unterführung etwas lustiges aufgefallen… Ein Spiegel. Und ein Hinweis zu einem Gleis 5 zu dem man momentan gar nicht hin kommt. Erst auf den zweiten Blick erkannte ich das es sich eigentlich nur um einen gut gemachten Bauzaun handelt. Ich fand die Idee so  gut das ich die Wand fotografiert habe. Und es ist mir sogar gelungen einen Moment ohne viele Passanten abzupassen.

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Mein erster Gedanke war „wir sind in Bruchsal, brechen die dort einen Saal?“ Manchmal  habe ich so alberne Gedanengänge. Einen Spiegel an dieser Stelle anzubringen ist eine gute Idee, im ersten Moment meint der Besucher der Gang ist unheimlich lang. Dabei gibt es momentan ja nur Zugang zu 4 Gleisen.

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Über dem Spiegel steht „hier gehts weiter in die Bahnstadt“. Dies soll de Hinweis auf das geplante Bahnstadt-Carre ein neues Stadtentwicklungsprojekt mit 113 Wohneinheiten und Geschäftgebäuden sein. Die Bauarbeiten dazu haben begonnen.

Da ich seit meiner Jugend viel mit dem Zug reise, habe ich schon viele Bahnhöfe erlebt und meistens waren die Haltepunkte wo gerade gebaut wurde besonders ungemütlich und caotisch. Fast immer glotzt man nur auf hässliche und oft beschmierte Holzwände. Hier haben sich die Planer mal echt was gutes einfallen lassen.

Ich frage mich ob Euch meine Bahnhof-Erlebnisse gefallen, über einen Kommentar dazu würde ich mich sehr freuen.

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DB Navigator… ups ich hab mich verbucht! Ganz schnell stornieren und neu buchen.

Wie ich schon berichtet habe nutze ich meistens die App DB Navigator auf dem Handy um Fahrkarten für die deutsche Bahn zu kaufen und eine Reise zu planen Doch was passiert wenn man einen Fehler macht und sich „verbucht“?

Heute Nachmittag möchte ich zu meiner Mutter fahren, die etwa 30 km entfernt wohnt, um ihr beim Einkauf und paar weiteren Erledigungen zu helfen.

Für diese Strecke mit dem Nahverkehr könnte ich auch Ticket2go nutzen. Aber da der Wohnort meiner Mutter im Bereich des RVF ist funktioniert die App dort nicht für den Bus. Deshalb habe ich heute morgen mal schnell während dem Telefonat die Zugverbindung gesucht und gleich gebucht. Bezahlt habe ich mit der Hinterlegten Kreditkarte, die Bestätigungsmail habe ich nicht aufmerksam angeguckt, denn ich weiß ja was drin steht…

Nun ein paar Stunden später war ich mir nicht mehr so sicher wann mwin Zug genau geht und ich wollte schnell in der App gucken.

In der App werden alle gebuchten Tickets in der zeitlichen Reihenfolge angezeigt, aber wo war mein Ticket für heute???

Es gab keines!

Ich hatte heute morgen das falsche Datum eingestellt! Ich habe das Ticket hin und zurrück nach Müllheim nicht für heute sondern für nächsten Montag gebucht und bezahlt!

12,35 € für eine Fahrt die ich nicht machen kann!

Aber es gibt die Möglichkeit zu stornieren, da es mehr wie 24 Stunden bis zum Fahrantritt sind, ohne Probleme oder Kosten!

In der App nur dreimal tippen und ich erhielt die Meldung „Betrag wird gutgeschrieben!“

Und so konnte ich gerade eben die Buchung, diesmal für das richtige Datum vornehmen.

Nun erscheint auch der erwartete Countdown auf dem Handy Bildschirm, der mir Zeigt wielange ich Zeit habe bis zur Abfahrt.

Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat, freue ich mich über ein Like oder Kommentar. Teilen oder Verlinken erwünscht.

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Bahnfahren zum Schnäppchenpreis ohne Zugbindung

Meistens suche ich mir einen Sparpreis der Bahn mit dem DB-Navigartor. Wenn man frühzeitig bucht kann man damit Verbindungen ab 19,-€ erwischen.

Logischerweise sind vorallem unbeliebte Reisetage und Uhrzeiten besonders günstig. So sind besonders Wochentage erheblich preiswerter. Schwieriger wird es Sparpreise für Freitag oder Sonntag zu finden.

Bei meiner letzten Reise nach Hamburg war leider kein Schnäppchen verfügbar. Das lag vorallem an dem gewünschten Rückreisetermin. Die Schulferien in Baden-Württemberg endeten das Wochenende und in Hamburg beginnen sie. Was bei uns im Süden die Fasnachtsferien sind, sind für Norddeutsche Skiferien… also ist es sehr beliebt ausgerechnet dann in Richtung Schweiz zu reisen.

Also suchte ich eine Alternative, denn der reguläre Preis für die Zugfahrt ohne Zugbindung wäre 153,- € für einen Weg gewesen. Für mein Budget momentan sind 306,-€ nur für Bahntickets für eine Woche Urlaub viel zu teuer!

Pauschalreisen mit Bahnfahrt sind oft weit günstiger. Ich fand ein Angebot von DERTour Hamburg Zugfahrt hin und zurrück (ohne Zugbindung) und eine Nacht im Hotel für 145,- €!

Gebucht habe ich die Reise im Karstadt Reisebüro, und mit Kreditkarte bezahlt, Barzahlung oder EC-Karte wäre auch möglich gewesen.

Offiziell laut Buchung dauerte meine Reise vom 3.3. Bis 4.3. (Zufällig Rosenmontag) auf der Bahnfahrkarte steht aber „Gültigkeit 3.3. Bis 1.4.“ Das heißt es ist im Grunde egal wann ich zurrück fahre.

Da ich Freunde in Hamburg habe, habe ich nur die gebuchte erste Nacht im Hotel verbracht, den Rest der Woche war ich privat untergebracht.

Letztlich bin ich am Samstag Nachmittag mit einer Verbindung ohne Umsteigen von Hamburg nach Basel gefahren. Übrigens pünktlich! Und hatte damit noch großes Glück, denn am nächsten Tag war der gesamte Zugverkehr stark beeinträchtigt wegen Sturm.

Fazit: statt 306,- € für reguläre Bahntickets habe ich für die Pauschale Bahn und eine Nacht im Hotel weniger als die Hälfte bezahlt. (Über das Hotel schreibe ich im separaten Posting)

Ein solches Paket Bahn und Hotel kann man auch online buchen. Bahnreisen bei DERTOUR!

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Reiseproviant für 7 Stunden Zugfahrt

Morgen werde ich wieder Reisen. Mit dem Zug nach Hamburg! Zu den Vorbereitungen für die Reise gehört auch, die Verpflegung zu planen. Sicher, fliegen wäre viel schneller, aber genau in dieser Woche viel teurer als mit der Bahn.

Der Grund dafür sind wohl die Fasnachtsferien hier in Baden-Württemberg. Und genau dann wenn ich zurück will gibt es kaum noch Flüge, denn das Wochenende nach Aschermittwoch findet in Basel der Morgenstreich statt.

Bei diesem Fasnachtsbrauch wird morgens um 4 Uhr die Stadt komplett abgedunkelt und musizierende Narren ziehen mit Fackeln und brennenden Wägen durch die Stadt.

Dieses Spektakel zieht Besucher aus ganz Europa an. Selbst Sonderzüge werden eingesetzt. Ich wollte dem Treiben aber lieber aus dem Weg gehen, doch leider muss ich Montag arbeiten. Denn erfahrungsgemäß ist der Morgenstreich-Montag bei uns sehr gut frequentiert da in Basel sehr viele Geschäfte geschlossen haben.

Aus diesem Grund fahre ich dann auch schon Samstag zurück nach Lörrach.

Die kürzeste Verbindung ohne Umsteigen dauert mit dem ICE knapp 6,5 Stunden. Da ich aber wegen der deutschen Fasnacht nur eine doofe S-Bahn Anbindung habe, muss ich in Basel eine Stunde warten.

Also plane ich Essen und Trinken für mindestens 7 Stunden ein.

Grundsätzlich nehme ich immer etwas mehr mit als ich wirklich brauche. Das ist jedoch so beabsichtigt. Denn genau auf dieser Strecke, Basel- Hamburg habe ich 2014 (zufällig auch im März) den absoluten Extremfall erlebt. In ganz Deutschland tobte ein Sturmtief, und bei Sturmwarnung dürfen auch die ganz schnellen Züge nur 80 km/h fahren, um bei einem Hindernis (umgestürzte Bäume) rechtzeitig anhalten zu können. Auf der dieser Fahrt im März 2014 hatten wir das gleich mehrfach! Unsere Fahrt von Basel nach Hamburg dauerte dadurch nicht 7, sondern 14 Stunden! Und ich war froh das ich in meinem Koffer noch Proviant für die kommenden Tage hatte.

Besonders Getränke werden in so einem Extremfall schnell knapp. Seit dem habe ich im Koffer immer eine große Flasche Mineralwasser!

Natürlich rechne ich nicht damit, dass dieses Mal wieder eine solche Odyssee wird. Dennoch packe ich ein Bisschen mehr ein, als ich sonst in 7 Stunden esse.

Das sieht sehr viel aus! Ich nehme natürlich nicht alle Packungen ganz mit.

Die große Mineralwasser Flasche kommt in den Koffer, oft wird sie nur „im Notfall“ raus geholt. Aber ich war schon oft froh darum.

Grundsätzlich benutze ich keine Dosen oder Tetrapacks, nur wiederverschließbare Flaschen!

frisches Obst ist ideal als Reiseproviant

Obst ist immer dabei! Am praktischten ist natürlich Banane.

Äpfel nehme ich lieber klein geschnitten in einer Tubberdose mit. Alternativ im Sommer auch gerne klein geschnittene Paprika oder Salatgurke, da diese weniger Insekten anziehen.

Auf meiner längsten Bahnreise querdurchdiealpen hatte ich eine Paprika und zwei geschnittene Äpfel sowie eine Salatgurke am Stück (für die Rückfahrt) mit.

Auf längeren Fahrten brauche ich immer etwas „Süsses“. Möglichst ohne Schokolade, denn diese kann schmelzen und schmieren.

Diese Waffeln links haben sich als sehr ergiebig erwiesen. Selbst wenn ich nur eine wirklich esse, und den Rest der Packung nur hin und her schleppe, sie bleiben geniessbar. Selbst in den Koffer quetschen verzeihen sie, ohne zu bröseln. Deshalb sind sie fast immer dabei.

Der Grund warum die Dinger rechts mit dürfen ist nur die Tatsache, dass sie einzeln verpackt sind. Für längere Fahrten habe ich eines in der Handtasche und 1-2 im Koffer (für Notfall).

„Was neutrales“ die Milchbrötchen sind nicht so ganz ideal, verzeihen gut verpackt aber auch mal 2 Tage im Koffer. Sie sind leicht süß und fluffig dazu braucht man keinerlei Aufschnitt.

Die Kräcker rechts nehme ich nur 3-4 Scheiben mit, sie sind ganz trocken und geschmacklich neutral. Diese hole ich vor wenn mir Sodbrennen oder Übelkeit droht. Das kommt vor wenn der Zug oder Bus stark rüttelt oder vibriert.

Ausserdem sind sie gut wenn man Lust auf etwas knuspriges hat. Was die Brötchen absolut nicht sind.

„Etwas Salziges“ auf jeder längeren Fahrt brauche ich irgendwas Herzaftes, denn von ständig süß kann es einem auch übel werden. Solche abgepackten Salami sind ganz praktisch weil sie nicht gekühlt werden müssen und vorallem riechen sie nicht so extrem wie manche Wurst.

Ich finde es etwas unangenehm, wenn am anderen Ende des Wagon jemand ein Wurstbrötchen auspackt und man das weit riecht. Das ist auch der Grund warum ich keinen Käse mitnehme. Ich liebe Käse, aber je nachdem wie warm es ist, entwickelt ein paar Stunden altes Pausenbrot unangenehmen Duft.

Last but not least, mein ICE- Kaffeebecher.

Wenn ich mit dem ICE unterwegs, bin ist er immer dabei. Mit diesem Mehrwegbecher spart man im Bordrestaurant bzw. Bordbistro den Pappbecher und bekommt dem Kaffee günstiger.

Es passt ein klein wenig mehr Kaffee rein und der Becher isoliert besser, man verbrennt sich folglich nicht fast die Finger und der Kaffe ist länger heiss.

Kleiner Funfact am Rande: die Packung Almtaler Kaminwurzerl passt genau in den leeren Becher. Oder ein klein geschnittener Apfel.

Wenn ich umsteigen muss kaufe ich mir auch mal was unterwegs am Bahnhof, aber wenn dann eher eine Butterbretzel oder Käsebrötchen. Und ess die dann auch recht zeitnah.

Wie Ihr seht, habe ich keine klassische Stulle Brot dabei, denn diese hat sich für mich nicht wirklich als sinnvoll erwiesen.

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Autoträume

Am 6. Mai 2018 lud Nino de Angelo zu „Star’n Cars“ bei Autoträume in Schwarme ein. Was genau dahinter steckt galt es herauszufinden.

Es handelte sich um eine Art „Tag der Offenen Türe “ in einem ganz besonderen Autohaus. Autoträume handelt nicht mit aktuellen Neuwagen sondern mit exklusiven Oltimern, also so richtige hochwertige Klassiker aus vergangenen Zeiten. Ich kenne mich mit den Fahrzeugtypen usw. Absolut nicht aus, deshalb schreibe ich hier zu den Autos lieber nichts bevor ich falsche Angaben mache. Nähere Infos über die Autos findet man bei Auto-traeume.de

Das Nino bei diesem Event gar nicht singen würde hat mich nicht davon abgehalten, denn die Vorstellung meinen Lieblingssänger mal in einer anderen Tätigkeit und das von 11-18 Uhr zu erleben fand ich trotzdem reizvoll.

Doch Schwarme liegt knapp 770 km von meinem Wohnort entfernt. Ein kleiner bis dato unbekannter Ort bei Bremen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer und Sonntags fast gar nicht erreichbar.

Aber wer meinen Blog und meine Art reisen zu planen kennt, der weiß das ich auch für einen Sonntagsausflug in ein Kaff bei Bremen eine preiswerte Lösung finde! Nach diversen Recherchen bei der deutschen Bahn mit Route über Osnabrück, Bremen oder Hannover habe ich eine echt erschwingliche Alternative gefunden!

Flixtrain! Denn mit dem Bus nach Bremen würde viel zu lange dauern und wäre mit zu vielen und zu langen Aufenthalten verbunden. Und ich selbst habe für mich festgestellt das ich Busfahrten über 4-5 Sunden einfach nicht vertrage. Ich kann nicht so lange Zeit mit gebeugten Knien sitzen. Alles was länger als 1-2 Stunden ist muss ich die Füße zumindest zeitweise hochlegen können. Das geht in einem Bus selten.

Detailierter schreibe ich hier über den Flixtrain

Der Flixtrain ist ein Nachtzug, in dem man ganz sicher die Beine ausstrecken kann!

Meine Planung war mit dem Flixnight Zug von Lörrach nach Hannover zu fahren und dort einen Carsharing Leihwagen zu nehmen. Der Zug ist ganz neu und mehr über diese Fahrt findet ihr hier.

Der Leihwagen in Hannover wäre kein Problem gewesen. Über die Anbieterübergreifende Carsharing App konnte ich als Stadtmobil Südbaden Kunde in Hannover Fahrzeuge suchen und reservieren. Die App zeigt konfortabel genaue Standorte znd Verfügbarkeit der Fahrzeuge an. Leider noch nicht ganz Flächendeckend doch in Hannover kein Problem (Bremen leider noch dunkler Fleck).

Mehr zu Stadtmobil Südbaden Hier.

Da ich ja vor hatte eine Ausstellung sehr hochwertiger Autos zu besuchen habe ich mir für diesen Tripp dann auch einen etwas gehobeneren Wagen reserviert. Ich wollte bei sowas dann doch nicht mit einem Fiesta oder Mii vorfahren. Das ist ja das schöne als Carsharing Kunde, man kann sich das jeweilige Auto zum Anlass passend aussuchen. An dieser Stelle möchte ich erwähnen das es in vielen großen Städten auch „besondere“ Autos im Carsharing-Fuhrpark gibt. Auch Cabrios, dicke Sportwagen und selten auch mal Oldtimer!

Meine Ursprüngliche Planung war mit dem Nachtzug nach Hannover (Ankunft morgens um 5) mit dem Auto nach Schwarme und Abends dann wieder nach Hannover und dort an gleichen Abend mit dem Nachtzug wieder zurrück. Theoretisch machbar und gar nicht teuer!!! 19,99€ je Zugfahrt.

Doch da mich eine Freundin die in Hamburg wohnt eingeladen hat mit ihr zu fahren habe ich mich für ein Verlängertes Wochenende in Hamburg entschieden.

So fuhr ich mit dem gleichen Zug eine Station weiter nach Hamburg Hauptbahnhof. Um 7 Uhr war ich schon bei ihr. Wir genossen ein gemütliches Frühstück und machten uns schon um etwa 8:30 auf den Weg Richtung Bremen.

Mit dem Cabrio bei perfekten Wetter!

Vor Ort bei dem Autohaus „Autoträume“ trafen wir dann auf eine ganze Gruppe Freunde von der Nino de Angelo Fangemeinschaft. Es war ein freudiges und herzliches Wiedersehen und wir genossen es endlich mal kein Zeitdruck eines Konzertes zu haben.

Von weitem beobachteten wir wie Nino de Angelo ein TV Interview gab und für diverse Fotografen mit unterschiedlichen Fahrzeugen posierte.

Kaum das diese repräsentativen Verpflichtungen erledigt war kam Nino an unseren Tisch (auf der Wiese in der Sonne) und begrüßte uns.

Im laufe des Nachmittags kam er öfters bei uns vorbei. Wir hatten unseren Sitzplatz geschickt gewählt, wir konnten fast das Ganze Gelände überblicken und Nino musste mehrfach an uns vorbei.

Natürlich fand Nino auch Zeit um für unsere Kameras zu posieren.

Für das Fan-Shooting durfte auch mal eine von uns mit im Auto platz nehmen.

Ansonsten hies es meist „bitte nicht berühren“

Es war ein schöner geselliger Tag mit fast zu viel Sonne… ich hatte leichten Sonnenbrand.

Am Abend ging es dann mit dem Auto wieder nach Hamburg von wo ich am Montag Abend dann mit Easyjet geflogen zurrück nach Basel geflogen bin.

Allesinallem ein Erlebnisreiches Wochenende mit vielen schönen Zusammentreffen.

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Hast Du keine Angst?

„Hast Du keine Angst wenn Du alleine reist?“ Wurde ich heute gefragt als ich von meiner letzten Reise mit der Bahn und von meiner Planung vom nächsten Wochenende erzählt habe…

Und wenn ich es so richtig überlege NEIN!

Was könnte die Person meinen? Wovor sollte ich Angst haben?

Es geht in diesem speziellen Fall um reisen mit dem Zug in Deutschland, Schweiz und Österreich, also brauche ich ja nicht mal Angst zu haben das ich irgendwie niemanden verstehe. Und die Züge sind derart sicher und komfortabel das eine ähnlich weite Autofahrt anstrengender und gefährlicher wäre.

Ganz ehrlich müsste ich über 8 Stunden alleine Auto fahren hätte ich Angst davor, ich würde es sicher können wenn es sein müsste, aber das würde mich maßlos stressen. Viel zu groß wäre meine Angst einen Fehler beim Fahren zu machen oder wegen einer Kleinigkeit „auszufallen“ und dann fest zu hängen. Ich denke da nicht nur an einen möglichen Defekt am Fahrzeug, ne es reicht ja schon ein starker Heuschnupfen Anfall (tränende Augen das ich fast nichts mehr klar sehe) , ein Insektenstich am falschen Ort… oder was mir wirklich schon mal passiert ist… übelkeit! Sich im Fahrzeug übergeben ist wirklich wirklich ekelhaft!

Nein beim Zug fahren habe ich keine Angst. Das schlimmste was passieren kann ist Verspätung oder Streckensperrung… und beides hab ich schon erlebt und festgestellt „es gibt echt schlimmeres“

Die schlimmste Verspätung hatte ich im ICE nach Hamburg, 7 Stunden Verspätung!!!! Statt 7 Stunden war ich 14 unterwegs, das war wirklich unangenehm und äußerst anstrengend! Aber es war nie gefährlich, wir saßen warm, trocken und eigentlich bequem im Zug und mussten einfach warten bis die Strecke vor uns von den Sturmschäden befreit war. Wir sahen zwar die Bäume wackeln aber sonst haben wir von dem Unwetter um uns herum nichts mitbekommen.

„Hast Du keine Angst belästigt zu werden?“ Nein, auch das ist mir schon passiert… Damals als 18-20 jährige begegneten mir öfters Männer die zuerst nur wissen wollten ob der Zug nach da-und-da fährt und mich dann in längeres Gespräch verwickelt haben um dann irgendwann zu erzählen das sie mich heiraten wollen !!!

Meine Mutter hat mir von klein auf eingebleut nicht zu vertrauensselig zu sein und Fremden keine Auskünfte über meinen Wohnort usw zu geben. Und so erzählte ich dann solchen Kandidaten nichts über mich. Und mich hat nie einer verfolgt. Schon alleine weil ich erwähnt habe das ich am Zielbahnhof abgeholt werden würde. Das schreckte diese Spinner meistens ab.

Doch da fällt es mir wieder ein, einer war sehr hartnäckig und ist mit ausgestiegen und wollte mir folgen. Ich bin schnellen Schrittes auf den Bahnhofsvorplatz geeilt und auf einen älteren Herrn zu, der neben seinem Auto wohl auf jemanden wartete. Ich ging auf ihn zu und begrüßte ihn sehr laut mit „Onkel Rolf, das ist aber nett das Du mich abholst“. Ich kannte den Mann gar nicht aber er durschaute die Situation sofort und spielte kurz mit und mein Verfolger suchte das weite.

Also meine Taktik ist immer wenn es brenzlig wird auf andere Leute zu gehen.

Was kann sonst noch passieren? Das man beklaut wird? Ganz ehrlich, das kann Dir auch zuhause oder am Arbeitsplatz passieren.

Das man was verliert? Ja ist ärgerlich, aber auch nicht wirklich schlimm. Und ehrlich, die wahrscheinlich das man einen Schirm oder Jacke liegen lässt ist gleich groß, ob man nun 5 Minuten oder 5 Stunden fährt. Wenn man beim Aus oder Umsteigen unkonzentriert ist dann ist das so.

Manche haben Angst falsch zu fahren, im falschen Zug zu landen… Naja und wenn, spätestens bei der Fahrkartenkontolle merkt man das. Und dann ist es sicher nicht zu spät um auszusteigen. Ich wüsste nicht das es schon Züge zum Mond gibt. Die Wahrscheinlichkeit mit dem Auto falsch zu fahren ist viel größer, und da ist „Geisterfahrer“ machen lebensgefährlich.

Also ich selbst habe keine Angst vorm Bahnfahren wenn man Lesen kann und sich ein bissel sinnvoll vorbereitet dann braucht man auch keinen Hunger, Durst, Kälte, Hitze, Lärm oder Langeweile zu fürchten.

Meine Tipps für entspanntes Bahnfahren :

  • Nicht zu viel oder zu schweres Gepäck
  • Mehr essen und trinken mitnehmen als man eigentlich braucht (es könnte länger werden)
  • Nicht zu chickimicki kleiden (nicht reich aussehen! Bloß keine Gucci Handtasche )
  • Hand Desinfektionsmittel mitnehmen. Ggf Klopapier
  • Kopfhörer dabei haben (auch wenn man gar nicht Musik hören will, aber vielleicht möchte man ja zeigen „lass mich in Ruhe „
  • Beim Umsteigen nicht am Rand / in den Ecken rumdrücken sondern dort bleiben wo Leute sind.