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Blogbericht 1. November 2020

In vielen anderen Blogs habe ich gesehen das manche Blogger regelmäßig Bericht über den Erfolg und auch ihre Einnahmen die sie mit dem bloggen generieren veröffentlichen. Sicher ist dieses auch mit Risiken verbunden, aber ich selber möchte für Euch meine regelmäßigen Leser transparent und ehrlich sein. Deshalb folgt nun hier auch ein Resüme.

Meine Zugriffe auf diesen Blog haben sich komplett verändert

Bis zum Frühjahr diesen Jahres kamen die meisten Besucher auf diesem Blog über Google und andere Suchmaschinen. Hin und wieder, wenn ich mal wieder bei Facebook gepostet habe kamen an dem Tag von dort auch ein paar Besucher. Mein bis dato erfolgreichster Blogbeitrag langfristig gesehen war „Flixbus für andere buchen“. Das war im Grunde auch der einzige Artikel der von anderen weiter geteilt wurde.

Seit März interessiert sich niemand mehr für die Artikel über das Reisen. Aus dem Grund habe ich begonnen über alles mögliche was ich zuhause mache zu schreiben. Die Information das ich Masken genäht habe hat eingeschlagen und ich wurde mehrfach gefragt wie ich das mache.

So entstand die Idee zu dem Artikel „Behelfsmaske nähen – ganz einfach erklärt“. Dieser ist bis heute der täglich am meisten aufgerufene Blogpost!

Pinterest hat mir den Schub gebracht

Meine Idee diese Nähanleitung bei Pinterest zu bewerben war die Initialzündung. Seit dem kommen die meisten Besucher meines Blogs von Pinterest.

Es hat mir etwas Mühe gekostet die Funktionsweise von Pinterest zu verstehen. Um dort gefunden zu werden muss man sehr viel und regelmäßig pinnen. Um gute Pins (Bilder mit Text) zu erstellen brauchte ich ein neues kostenpflichtige Grafikprogramm für das Handy. Experimentiert habe ich mit verschiedenen und habe mich letztlich für Canva entschieden. Damit meine Pins auch wirklich wahrgenommen werden müssen diese zu verschiedenen Zeiten neu gepinnt werden. Das ging zwar während dem ersten Shut Down ganz gut… doch im nomalen Arbeitsalltag fast nicht machbar.

Aus diesem Grunde habe ich mir ein kostenpflichtiges Planungstool „Tailwind“ angeschaft. Für Canva und Tailwind fallen nun monatliche Kosten an. Hinzu kommen die Kosten bei WordPress für die Webseite an sich…

Um diese Kosten auszugleichen habe ich mich entschieden Werbeanzeigen zu schalten um damit ein paar Euros einzunehmen. Wie komplex diese ganze Sache ist hatte ich am Anfang total unterschätzt. Das ist nicht nur ein Klick den man einmal einschaltet !!!

Um die Werbeanzeigen sinnvoll und funktionstüchtig zu platzieren benötigt es sehr viel know how im Hintergrund. Plugins müssen installiert und richtig eingerichtet werden. Der richtige Werbepartner musste gefunden und dann auch richtig eingerichtet werden. Viel Hintergrundtätigkeit, die man als Blogbesucher kaum wahr nimmt.

Nach Monatelangem Ausprobieren habe ich nun endlich Einstellungen die offensichtlich dauerhaft funktionieren. Aber regelmäßig kontrollieren und optimieren muss ich immernoch.

Werbeeinnahmen schwanken noch immer sehr stark

Die ersten Tage und Wochen gernerierten eigentlich nur 2-3 Artikel über das Masken Nähen wirkliche Werbeeinnahmen. Da ich zu Anfang noch glaubte das wir bald keine Mund-Nase-Bedekungen mehr brauchen versuchte ich schnellstmöglich andere attraktive Anleitungen zu schreiben. Betonung auf „versuchte“… denn eine gute Näh-, häkel- oder Bastellanleitung zu schreiben ist gar nicht so einfach!

Erst jetzt nach etwa 6 Monaten habe ich genügend interessante Artikel online das auch ohne gezielte Werbung Besucher auf meinen Blog kommen und dort evtl eine Werbung anklicken.

Meine täglichen Werbeeinnahmen schwanken immernoch zwischen 1,50 und an guten Tagen 5,- €. Doch diese Beträge sind kein Reingewinn. Die Einnahmen werden erst 1-2 Monate später ausbezahlt und reichen noch nicht aus um die regelmäßigen Kosten zu decken.

Meine Einnahmen sind bei weitem noch nicht planbar. Ich denke dieses Jahr ist auch in allen anderen Branchen sehr aussergewöhnlich. Ob ich mit diesem Blog wirklich „Geld verdiene“ kann ich wohl erst nache einem Jahr oder noch länger beurteilen.

Welche Einnahmequellen gibt es?

Auf Unterwegsistdasziel.blog schalte ich Werbung mit Google Adsense, dies ist bisher das was am besten funktioniert, allerdings habe ich da keinen Einfluss auf was beworben wird.

Des weiteren arbeite ich an einzelnen stellen mit selbst ausgesuchten Werbeanzeigen von Awin. Das ist recht aufwändig und bringt im Moment noch nicht so wirklich viel… Da bin ich froh wenn ich auf 2-3€ im Monat komme.

Ich hoffe das wird wieder besser wenn ich endlich wieder Reise-Themen bewerben kann.

Ein drittes Standbein sind für mich Affilate-Links bei Amazon. Diese waren während des Shut-Down im April und Mai ganz beliebt… doch seit dem geht dort immer weniger. Bei Amazon habe ich seit März knapp 25€ verdient… eigentlich Peanuts.

Wohin will ich mit dem Blog?

Mein Ziel ist es diesen Blog so weit zu etablieren das ich damit ein kleines regelmäßiges Nebeneinkommen verdienen kann und ich meinen Nebenjob aufgeben kann. Mein Wunsch ist das es irgendwann auch ohne meine täglichen Anstrengungen läuft, auch wenn ich mal verreist bin, krank bin oder einfach anderweitig beschäftigt bin. Im Moment nimmt die „Promotion“ fast mehr Zeit in Anspruch als das erstellen neuer interessanter Artikel. Ich hoffe das dies dann bals anders ist.

Vorhaben die nächsten Wochen:

Ich habe vor, die kommenden Wochen, wo wir durch den erneuten Shut-Down gezwungen sind wieder zuhause zu bleiben, extrem viel Zeit in diesen Blog zu investieren. Ideen für neue Anleitungen, Tipps und Hilfreiche Artikel habe ich genug. Und nun schon wieder ganz viel Zeit dazu. Das will ich nun postiv nutzen!

In diesem Sinne bleibt gesund und kommt ganz bald wieder um zu sehen was es hier neues gibt!

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Hitzewelle beeinflusst Blogger und Blogbesucher

Die aktuelle Hitzewelle beeinflusst mein persönliches Schreibverhalten auf diesem Blog. Offensichtlich geht es auch allen anderen auch so. In meiner Statistik kann ich erkennen das sich auch die Blogbesucher anders verhalten wenn es so heiss ist.

Ich gebe zu bei Temperaturen über 30 Grad leidet meine Konzentrationfähigkeit und vorallem meine Lust. Meine liebste Zeit zum schreiben ist eigentlich morgens gemütlich mit meinem ersten Kaffee. Und je wärmer es ist umso früher stehe ich freiwillig auf (auch wenn es gar nicht sein muss) um die Kühle am Morgen auszunutzen. Aber dann setzte ich mich nicht hin und trinke gemütlich Kaffee sondern dann erledige ich lieber alles was im Haushalt zu tun ist, bevor es zu warm dafür wird. Mein Tagesablauf ist also irgendwie durcheinander.

Über die Statistik Funktion von WordPress kann ich sehen wann Besucher meine Seite aufrufen. Meistens kommen Zugriffe gleich morgens oder dann ab 16-18 Uhr. Bei dem heissen Wetter ist alles nach hinten verschoben, die Leute lesen wenn überhaupt abends oder nachts.

Ich denke das liegt daran das man bei Sommerwetter viel mehr draussen ist. Alle diejenigen die einen Garten oder einen Balkon haben nutzen diesen jetzt intensiv und da ist im Internet lesen nicht so interessant.

Mittels Google Search Console konnte ich ermitteln wieviele meiner Leser mit einem Android Handy oder ähnlichem Mobilen Gerät meinen Blog besuchen. Etwa zwei Drittel meiner Besucher ist mobil unterewegs.

Und bei strahlenden Sonnenschein ist auf dem Handy etwas lesen, sehr anstrengend oder gar unmöglich. Ausserdem wer sitzt schon gerne gechillt im Strassenkaffee und glotz nur aufs Handy?

Ich bin überzeugt das meine Besucherzahlen wieder zunehmen wenn die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden. Solange könnt ihr gerne meine Ausflugstipps für heisses Wetter testen. Ich verspreche Euch das ich dann auch wieder spannende und gehaltvolle Blogposts liefern werde. Denn ich habe schon sooo viele neue Ideen im Hinterkopf…

Trotzdem hier meine Frage an Euch:

Welche Inhalte würdet ihr auf meinem Blog gerne sehen?

Das Beitragsbild ist letztes Jahr bei der Hitzewelle 2018 an der „Wiese“ (Fluss) entstanden. Durch die lange Trockenperiode hatte der Fluss extremes Niedrigwasser.

Die Wiese bei Lörrach bei extremen Niedrigwasser im Juli oder August 2018
Die Wiese bei Lörrach bei extremen Niedrigwasser im Juli oder August 2018