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1000 Teile Raus, Woche 28

Huch es ist schon wieder Mittwoch morgen und ich habe noch nichts für die Linkparty „weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ geschrieben. Nun wird es aber Zeit!

Ich hatte mir ja fest vorgenommen nicht mehr bei dieser wöchentlichen Challange auszusetzen. Lieber wenig aussortieren und aufräumen als gar nix. Aber wie das so ist mit Vorsätzen… nicht immer kriegt man diese so umgesetzt wie man es wollte.

Diese Woche?

Diese Woche ist mal wieder etwas herausfordernd. Auf der Arbeit ist es etwas anstrengender weil die Kollegin Urlaub hat und ich die ganze Woche alleine bin. Hinzu kommt diese Hitze, die mich total ausbremst… am liebsten würde ich bei diesen Temperaturen gar nix machen. Aber schlafen ist momentan auch nicht so toll…

Das heutige Datum ist für mich etwas negativ besetzt weil ich nachher einen Zahnarzttermin habe. Und ich hatte Zahnarzt! Weil ich nicht frei nehmen konnte muss ich nachher in der „erweiterten Mittagspause“ zu der Behandlung in die Zahnarztpraxis. Der Termin ist um 12:30 und es soll auch wirklich etwas gemacht werden. Statt in die Kantine zum Essen werde ich durch die ganz Lörracher Innenstadt latschen müssen, bei erwarteten 34 Grad!

Zurück zu 1000 Teile raus!

Jetzt aber endlich wieder zurück zum Thema. Mein Aktenschrank im Schlafzimmer von letzter Woche muss noch etwas warten… heute morgen musste was kleines schnelles her.

Deshalb habe ich mir ein Fach an dem kleinen Dekoschränkchen im Wohnzimmer vor genommen:

Das Fach ist nicht gross, vielleicht 30 mal 50 cm. Aber es ist ein „vergessenes Fach“ denn der Griff der Türe ist abgebrochen und so kann man es nur mit einem Hilfsmittel öffnen. Folglich habe ich schon laaange nicht mehr dort rein geshen.

Ich war echt überrascht was ich da finde!

Tagebuch aus den 90ern

unter anderem fand ich darin ein Tagebuch aus den 90er Jahren sowie drei Fotoalben aus der Zeit. Und ganz lustig ein Gästebuch aus meiner ersten Wohnung! Dabei fiel mir ein das ich damals als ich dieses Schränkchen neu hatte dieses Gästebuch als aller erstes dort ganz unten provisorisch rein legte, ich wollte es später sinnvoller einräumen.

Dazu muss ich anmerken das ich das hübsche Schränkchen gebraucht bekommen habe und das der Griff der Türe damals schon ab war. Geplant war eigentlich das ich mir mal einen Ersatz besorge… nun ist das gute 15 Jahre her und ich habe immer noch keinen neuen Griff.

Das gelbe Gästebuch hat einen Kunststoffeinband und dieser beginnt schon klebrig zu werden…. Das Buch in dem der letzte Eintrag von 1994 ist klebte auf dem Boden des Schranks fest. Ich denke dann ist es Zeit dieses zu entsorgen!

Diese Teile gingen diese Woche raus:

  • Gästebuch aus den 90ern
  • Tagebuch aus den 90ern
  • 2 leere Bilderrahmen
  • 1 leeres Fotoalbum
  • eine halbe Tüte Altpapier (Einladungen. Geburtstagskarten usw)
  • ein Schnellhefter mit Häkelanleitungen (die ich die letzten 10 Jahre nicht angeguckt hab)

Diese Dinge gingen nicht weg:

  • Eine Sammelbox mit Fotos
  • Ein Schnellhefter mit Zeitungsartikeln in denen ich erwähnt werde (Chor Auftritte, Fotoausstellung und Musikmarkt berichtet über den ersten Chat eines deutschen Künstlers mit seinen Fans im Internet)
  • Monopoly Spiel (obwohl es schon soo lange unberührt im Schrank liegt)
  • Mikrofaser Putztuch (was macht das hier zwischen?)

Zwischenergebnis für „1000 Teile raus“:

Bis zur Vorwoche waren es 634 Teile plus die 7 oben genannten Dinge = 641 Teile Raus

Das ist nicht viel aber dafür das ich viel zu spät dran bin und eigentlich keine Zeit habe ist das doch okay.

Zeitaufwand für das ausräumen 10 Minuten, und für diesen Blogpost schreiben ca 30 Minuten. Ich verspreche nächste Woche wird das wieder etwas gründlicher.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und Danke an Valomeas Flickenkiste für diese Herausforderung die mich zu solchen „Spints“ motiviert.

1000 Teile raus, Woche 27

Wie jeden Mittwoch will ich heute von meiner Challange „Weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ berichten. Bei dieser Linkparty auf Valomeas Flickenkiste mache ich seit Januar mit und ich stelle fest das mir das gemeinsame ausmisten zusammen mit anderen Bloggern gut tut.

Denn viel zu oft schiebt man Dinge die man eigentlich schon lange nicht mehr braucht nur von einer Ecke in die andere weil man einfach zu faul ist sich darum zu kümmern. Hat man jedoch so ein wöchentliches Ziel nimmt man die Dinge endlich mal in Angriff.

Der Aktenschrank im Schlafzimmer

Dieser Schrank ist schon seit Jahren mein Stiefkind. Schon zu Beginn dieser Challange war mir klar früher oder später muss ich an diesen Schrank gehen und ihn mal gründlich ausmisten. Hier hatte sich über die letzten Jahre vieles angesammelt. Im Corona-Lockdown wollte ich ihn schon ausräumen und die Dinge darin neu sortieren… nun ist das schon fast 2 Jahre her und die Situation ist noch nicht besser.

Wobei ich hier ganz ehrlich sagen muss, der einzige Grund dafür warum ich es noch nicht gemacht habe ist meine eigene Faulheit. Diese Woche sollte sich endlich etwas ändern:

so sah der Schrank vor dem Aufräumen aus

Bewaffnet mit Müllsack und Altpapierbehälter

Am Sonntag Abend bei etwa 32 Grad Außentemperatur habe ich mich diesem „Angstgegner“ gestellt und mit dem Sortieren begonnen.

Um die Hitze aus dem Schlafzimmer zu halten hatte ich den Rollladen unten und das elektrische Licht an. Auf diese Weise kann man wenigstens kurzfristig vergessen wie heiß es ist.

Wie zu erwarten fand ich sehr viel olles Zeug das einfach nur weg kann. Aber dazwischen immer wieder Lohnabrechnungen, Versicherungsunterlagen usw. Deshalb brauchte ich die meiste Zeit um die Papiere zu sortieren. Mein Problem ist das ich immer wieder solche Phasen habe in denen ich eingehende Post einfach nur irgendwo hin lege und staple und irgendwann den ganzen Stapel mal schnell „verschwinden lasse“… so eine Phase hatte ich wohl 2015. Denn ich fand sogar eine Reihe ungeöffneter Briefe aus diesem Jahr. Oha nicht gut! Zum Glück war es nichts wirklich wichtiges dabei. Aber man sollte das doch besser zeitnah sichten und nicht erst nach 7 Jahren!

Was absolut weg kann:

  • 5 Eintrittkarten für Veranstaltungen 2015
  • 3 Einladungen zu Konferenzen 2015 (offensichtlich hatte ich in Erwägung gezogen da hin zu gehen)
  • Reiseunterlagen von einer Bahnreise 2016 incl. Fahrkarte usw
  • 3 Musical Programmhefte zu Musicals die ich in den 90ern mal besucht habe.
  • Eine halbvolle Schachtel mit CD-Rohlingen (den PC mit dem CD-Brenner gibt es schon länger nicht mehr)
  • 4 Schachteln Tackernadeln die noch voll sind (diese werde ich mit zur Arbeit nehmen, denn da brauche ich sie regelmäßig, zuhause fast nie
  • Eine Schachtel Fotoecken !!
  • 5 Fachbücher aus der Zeit meiner Berufsaubildung zur Fotofachverkäuferin (1988-1991)
  • Ein Ordner mit den Unterrichtsunterlagen von meiner Berufsschule (1998-1991)
  • Kopien meiner Berufsschulzeugnisse
  • 2 Stehsammler aus Pappe
  • 1 Stehsammler aus Kunststoff
  • Speicherkarten Adapter für Smartmedia Karten
  • Speicherkarten Adapter für xd-Karten
  • 8 XD-Speicherkarten
  • 5 Smartmedia Speicherkaten (die Digitalkamera die diese damals nutzte gibt es schon länger nicht mehr)
  • eine kleine faltbare Klemmleuchte …. keine Ahnung wo ich die her hatte, hat mir wohl mal irgendwer geschenkt, effektiv benutzt hab ich sie nie und nun darf sie zum Elektroschrott
  • 8 nicht mehr genutzte Schnellhefter
  • Ein Schnellhefter mit „meinen Prämierten Meinungen bei Dooyoo“ (erinnert sich noch jemand an diese Webseite wo man Geld für aussagefähige Rezessionen bekam?)
  • Einen großen Papierbeutel voll Altpapier

Ergibt = 53 Teile raus!

… und ganz viel Papierkram der einen anderen Platz bekommt

Was ich nicht weg werfe:

  • 3 alte Digitalkameras mit Taschen
  • Speicherkarten zu der Kamera die noch geht
  • 2 Fotoalben die einen anderen Platz bekommen
  • Alle noch relevanten Unterlagen die ebenso woanders ihren Platz bekommen…

Ist der Schrank fertig aussortiert?

Nein! Ich bin noch nicht fertig, das war jetzt nur etwa die Hälfte. Der Müllsack und der Beutel für das Altpapier sind voll und ich hatte an dem Abend einfach keine Lust mehr. Ich muss also die kommenden Tage nochmal an diesen Schrank.

Aber ich bin zufrieden das ich endlich mal diese Ecke unter die Lupe genommen habe.

Wie viele Teile gingen diese Woche raus?

Nach meiner Auflistung weiter oben komme ich sehr grob gerechnet auf 53 Teile. Bis zur Vorwoche waren es 581 plus 53 = 634 Teile raus

Damit habe ich mein Ziel die 600 zu überrunden erreicht. Die kommende Woche werde ich mich wohl nochmals mit diesem Schrank beschäftigen und ich hoffe ich kann Euch dann ein neues Foto von dem schön aufgeräumten Schrank präsentieren.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile raus, Woche 17

Das unvermeidbare ist diese Woche eingetroffen, ich hatte keine Zeit für „1000 Teile Raus“. Das war mir von Anfang an klar das es früher oder später mal so Situationen geben wird wo ich einfach nicht dazu komme irgendwas auszusortieren.

Das ist eigentlich nicht weiter schlimm. Dennoch möchte ich einen kurzen Artikel für die Linkparty bei Valomeas Flickenkiste „weniger ist mehr, 1000 Teile raus“ schreiben. Mein Ziel war es das durch zu ziehen… also mach ich das jetzt! Auch wenn ich fast nix weg gemacht habe.

Dieses Bild zeigt einen der Gründe warum ich nicht zum aussortieren gekommen bin. Das sind allerdings nicht meine Schafe. Sie gehören einer Freundin die auf dem Dorf lebt und neben Hunde, Katzen, Kaninchen, Hühnern und Ziegen auch eine Herde Schafe hat. Sie wollte letzten Samstag mit dem Anhänger zu einem Käufer dieser vier „Skudden“ (ich hoffe ich habe die Schafrasse richtig geschrieben) fahren. Auf dem Rückweg wollte sie dann gleich 10 andere Tiere einer viel kleineren Rasse abholen.

Doch leider hatte sie am Freitag Abend einen kleinen Unfall bei dem sie sich das Knie so sehr verletzte hat, das sie in der Nacht in der Notaufnahme im Krankenhaus landete. Sie hat vermutlich einen Meniskusriss und bekommt Schmerzmittel. Autofahren ist verboten! Sie fragte mich ob ich bereit wäre mit ihr die Strecke zu fahren. Ich fahre ja schon sehr gerne Auto, und fremde Fahrzeuge machen mir nichts aus… Aber mit einem Anhänger war ich zuvor noch nie gefahren. Das war dann doch etwas herausfordernd.

Wir waren den ganzen Tag zusammen unterwegs, denn auch das Verladen usw ging mit ihrer Knie-Orthese nicht so schnell von statten. Trotzdem habe ich dabei nur zugesehen, denn ich kenne mich mit Schafen überhaupt nicht aus und wüsste nicht wie man die packt. Am Sonntag hat sie mich dann als Dankeschön zum Essen eingeladen, und ihre 4 Kinder haben mich dann gleich in Beschlag genommen und so war der Sonntag Nachmittag auch schnell vorbei.

Diesen Artikel schreibe ich am Dienstag abend vor, denn am Mittwoch muss ich morgens meinen Nebenjob machen und nur eine Stunde später zum Hauptjob. Donnerstag das gleiche! Und am Freitag fahre ich mit dem Zug nach Hamburg um dort mit einer guten Freundin Geburtstag zu feiern.

Trotzdem ein paar Dinge entsorgt

Diese Woche habe ich nur ein paar wenige Dinge wegen Verschleiß entsorgt:

  • ein kaputter BH bei dem die Bügel raus kamen
  • eine kaputte Schlafanzughose bei der der Stoff so porös war das flicken nicht mehr lohnt
  • alte Zahnbürste
  • einen Wasserkocher der nicht mehr geht

4 Teile raus… immerhin keine Nullrunde

Ah stop! gestern sind noch ein paar Auktionen geendet, dabei habe ich 4 Handarbeitszeitschriften verkauft.

Das ergibt diese Woche 8 Teile raus. Bis zur Vorwoche waren es 478 Teile + 8 Teile ergibt 486 Teile raus

Trotzdem bin ich ganz zufrieden mit meinem Zwischenstand. Ich habe fast die Hälfte der 1000 und wir haben auch nur fast ein halbes Jahr rum. So eine stückzahlenschwache Woche kann ich mir durchaus mal leisten.

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1000 Teile raus, Woche 16

Es ist schon wieder Mittwoch und ich möchte hier berichten was ich im Zuge der Linkparty „Weniger ist mehr, 1000 Teile raus“ aussortiert habe. Immer Mittwochs macht ein Text von mir bei der gleichnamigen Linkparty mit. Du findest diese bei Valomeas Flickenkiste.

Ich finde es sehr motivierend dort regelmäßig mit zu machen, denn es spornt mich an jede Woche darüber nach zu denken was eigentlich weg könnte. Klar baut das einen gewissen Druck auf, aber dieser tut mir gut.

Die vergangenen Tage hatte ich nicht viel Zeit zum sortieren oder ausmisten. Denn ich hatte Besuch von meiner Schwester. Deshalb habe ich mir neulich Abend und heute morgen nur ein Fach in meinem Bücherschrank vorgenommen:

Der Schrank im Wohnzimmer ist eigentlich kein Bücherregal, sondern ein altes „Buffet“ mit ganz Tiefen Fächern, es passen im Grunde drei Reihen Bücher hintereinander.

Ich bin gar nicht so der Bücherfreund, ich lese nicht sehr viel. Romane und einfache Unterhaltungs-Geschichten finde ich meistens langweilig. Und deshalb hebe ich diese auch nach dem Lesen nicht mehr auf. Da schaut man doch eh nie wieder rein.

Anders ist das mit christlichen Büchern aus denen man etwas lernen kann. Bei diesen kann es sehr hilfreich sein sie einfach nach ein paar Jahren nochmal zu lesen. Oft findet man darin was ganz anderes als beim ersten Mal. Aus diesem Grund stehen in meinem Schrank fast nur Sachbücher und christliche Bücher.

Doch nun habe ich mich entschlossen mich von diesen gezeigten zu trennen. Auf dem Bild oben sind Bücher die ich alle irgendwann gebraucht bekommen habe. Deshalb habe ich sie in einen Bücherschrank bei mir in der Straße gestellt. Faszinierender Weise waren diese schon weg als ich das nächste Mal vorbei kam.

Für den öffentlichen Bücherschrank

heute Morgen aussortiert

Die Sachen auf dem zweiten Bild habe ich heute morgen, also gerade Eben aussortiert. Die „Leben ist mehr“ Taschenbücher sind Kalender-Artig mit einem geistlichen Impuls für jeden Tag. Warum ich vergangene Jahre noch aufhebe ist mir nicht klar. Das andere sind zum Teil christliche Romane die ich mal aus der „kostenlos Bücherkiste“ in meiner Kirchgengemeinde gezogen hab. Zum Teil hab ich sie angefangen zu lesen, fand sie aber doof. Besonders das ganz links, das ist eher was für Teenies… aus dem Alter bin ich raus.

Warum in meinem Bücherschrank ein Lustiges Taschenbuch steht ist mir nicht klar, weg damit!

Ja, ich entsorge eine Bibel! Auf der linken Seite, das ganz kleine Buch in rosa ist eine „Taschenbibel“, die habe ich mir vor Jahren mal gekauft weil ich es sinnvoll fand sie auf längeren Fahrten mit zu nehmen. Aber sie ist sooooo klein gedruckt, das ich echt mühe habe die Schrift zu erkennen. Ich gebe sie zusammen mit allen anderen Sachen auf dem Bild in einen Bücherschrank. Für unterwegs habe ich die Bibel App auf dem Handy, dort kann ich die Schriftgröße so anpassen wie ich es brauche.

Ebay Auktionen

Bei Ebay habe ich eine Häkelzeitschrift und zwei Matchbox-Sammlerautos verkauft. Diese drei Päckchen bringe ich gleich vor der Arbeit zur Post:

Wie Du erkennen kannst verwende ich für den Versand sehr gerne gebrauchte Materialien. Denn ich finde so einen Umschlag muss man nicht nach einmaliger Benutzung weg schmeißen. Ich sammle alle angekommenen Verpackungen und wenn ich was bei Ebay verkaufe habe ich immer irgendwas passenden zur Hand.

Momentan biete ich bei Ebay wieder einige Anleitungshefte (Häkeln und Nähen) an und heute Abend werde ich noch weitere Auktionen starten. Hier gehts zu meinen Auktionen:

Wieviel habe ich diese Woche aussortiert?

  • 8 Bücher zum Bücherschrank
  • 2 Hörbücher auf CD
  • 13 Bücher auf dem zweiten Bild

Das ergibt diese Woche 23 Teile raus. Bis zur Vorwoche waren es 455 Teile + 23 diese Woche ergibt 478 Teile raus!

Mit diesem Ergebnis bin ich immernoch sehr zufrieden. Immerhin komme ich nach 16 Wochen auf einen Wochendrurschnitt von 29.87 Teile / Woche. Würde man das auf Tage herunterbrechen komme ich auf etwa 4.3 Teile pro Tag. Das ist doch super, frage Dich doch mal ob Du 4 Teil am Tag aus deinem Haushalt aussortieren kannst.

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1000 Teile raus, Woche 15

Heute ist Mittwoch und das heißt es gibt wieder einen Beitrag zu dem Thema „1000 Teile raus“. Damit nehme ich an der gleichnamigen Linkparty teil, die Elke von Valomeas Flickenkiste in das Leben gerufen hat.

Die Teilnahme an dieser regelmäßigen Linkparty macht mir richtig Spaß, denn ich merke das mich der Austausch mit gleichgesinnten Bloggern echt motiviert. Im Grunde denke ich die ganze Woche lang immer wieder daran „was könnte ich diese Woche aussortieren“. Denn mir ist klar geworden das ich als Frau mittleren Alters wie viele andere auch dazu neige viel zu viel, und viel zu lange aufzuheben. Die Schränke und Ecken und besonders der Keller sind voller Dinge die man eigentlich gar nicht mehr braucht.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

Diese Woche hatte ich den Impuls mal wieder meine Kleidung zu sichten und auszusondern was mir nicht mehr passt oder was ich einfach gar nicht mehr anziehen mag.

Normalerweise bremst mich dann immer der Gedanke „Wohin damit„? Denn das meiste ist ja noch so gut das es noch jemand tragen könnte. Darum habe ich mich entschlossen die Sachen die alle noch tragbar sind in einem alten Koffer vorzubereiten und bei der nächsten Gelegenheit entweder der Rumanienhilfe oder eine Spendensammlung für Ukraine-Flüchtlinge zu spenden. In beiden Fällen sollten die Kleidungsstücke transportfähig und sauber verpackt sein.

Leicht defekten Koffer „geerbt“

kürzlich habe ich einen leicht defekten Koffer von einer Bekannten geschenkt bekommen, sie war der Meinung ich könnte ihn vielleicht reparieren. Das ist mir nicht gelungen, bei einem Riss in der Hartschale kann ich nicht viel tun.

Aber zum Verpacken für eine Kleiderspende eignet er sich noch. Also nahm ich diesen Koffer der 67er Größe als Zielmenge für meine Kleiderspende:

Kleidung aussortiert:

  • 1 Wintermantel den ich schon seit 2 Jahren nicht mehr an hatte
  • 1 Dirndl das mit zu eng geworden ist
  • 3 Blusen die jetzt auch zu eng sind
  • 1 Hose die ich noch nie wirklich mochte
  • 2 Handtaschen die ich irgendwie auch nie nehme
  • 4 Strickpullis die ich eigentlich nur noch habe weil meine Mutter mir immer in den Ohren liegt eine Frau brauche warme Pullis… ich hab sie die letzten Jahre immer nur angezogen wenn ich zu meiner Mutter gefahren bin, damit sie zufrieden ist. Ich mag die Dinger eigentlich gar nicht!
  • 4 Tops die nun wirklich zu figurbetont geworden sind
  • 7 !!!! weiße Blusen, die ich für die Arbeit hatte, die entweder zu eng geworden sind oder eben einfach zu unbequem. Ich trage jetzt lieber Shirts für die Arbeit. Mein Kleidungsstil hat sich irgendwie geändert. Alle Blusen sind noch im top Zustand aber ich bin es endgültig leid das sie nur viel Platz in meinem Schrank brauchen ,ich sie aber gar nicht mehr anziehen mag.
  • 1 Schwarze Bluse, siehe oben

Damit ist der Koffer voll ! 26 Kleidungsstücke aus meinem Kleiderschrank!

Das ist der Koffer mit meiner Kleiderspende.

Dabei habe ich noch nicht mal die Box mit den Hochsommersachen geöffnet, ich bin sicher da finden sich auch noch viele Teile die mir nicht mehr passen. Aber die Box kommt nächste Woche dran.

Beim Auf und Ausräumen habe ich ein paar Teile wieder gefunden die ich schon ganz vergessen hatte. So zum Beispiel ein weiteres Dirndl, das mir noch passt weil es eine Größe größer ist als das oben genannte. Dieses hatte ich nur „verdrängt“ weil es zusammen mit einem neuen Reißverschluss in einem Baumwollbeutel steckte. Den hatte ich mal besorgt um den Verschluss zu erneuern… und dann vergessen.

Ganz vergessen hatte ich eine nagelneue Jeanshose. Für die Arbeit bei meinem Nebenjob trage ich am liebsten immer die gleiche bequeme Jeans. Weil ich das Model so sehr mochte hatte ich mir vor etwa einem Jahr gleich 2 dieser Hosen nachbestellt und… eine davon zur Seite gelegt. Und prompt vergessen. Diese Ausmist-aktion hat also dazu geführt das ich diese Hose wieder gefunden hab.

Was man noch im Kleiderschrank findet… gruselige Altlasten!

Ganz unten, ganz hinten in meinem Kleiderschrank fand ich eine alte Handtasche in der ich Unterlagen einer Nahrungsergänzungsfirma aufgehoben hatte. Vor einigen Jahren hatte ich mal versucht mit dieser Firma einen Nebenerwerb aufzubauen. Hatte aber nicht geklappt. Die Unterlagen sind alle schon längt überholt und landeten im Altpapier. Aber die Handtasche ! Bääää… Die Griffe waren aus Kunstleder und dieses ist wohl erheblich überlagert und im Begriff sich zu zerböseln… So schlimm das der Weg vom Kleiderschrank bis zum Mülleimer mit braunen Bröseln markiert war.

Es war also dringendst nötig das ich diese Ecke mal ausmiste! Hast Du auch so Ecken wo irgendwas rum liegt was eigentlich schon lääängst mal weg kann?

Wieviele Teile gingen diese Woche raus?

Aus dem Kleiderschrank habe ich 26 Teile für die Kleiderspende gerichtet. Plus ein Koffer, eine zerbröselte Handtasche und ein Stapel Unterlagen (zähle ich als ein Teil) von einer Firma für die ich mal Jobben wollte.

Des weiteren habe ich 5 Handarbeitshefte bei Ebay eingestellt, sowie zwei Sammlerautos. Meine Ebay Auktionen findest Du hier.

Damit gingen diese Woche 26+3 plus Autkionen 7 Stück= 36 Teile raus. Bis zur Vorwoche waren es 419 Teile Plus 36 = 455 Teile raus

455 Teile Raus

Damit bin ich sehr zufrieden, denn ich nähere mich der Hälfte des Ziels 1000 Teile innerhalb eines Jahres zu entsorgen. Und es ist ja erst Anfang Mai. Somit kann ich ganz entspannt sein.

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1000 Teile Raus, Woche 14

Weil ich letzte Woche zu spät dran war habe ich mich diese Woche ins Zeug gelegt um meinen Artikel für die Linkparty „Weniger ist mehr- 1000 Teile Raus“ rechtzeitig zu schreiben.

Weil letzte Woche dieses eine kleine Schrankfach im Bad so viele „alte Leichen“ hervorgebracht hat habe ich im Badezimmer weiter gemacht. Diesmal ging es an die Schublade mit den Schminkzeug.

Schminksachen ausmisten:

Als ich Teenie war und ich mich brennend für Makeup co interessiert habe hatte ich kaum Geld dafür, und vermutlich deshalb habe ich meine Sammelleidenschaft für Schminkprodukte erst viel später ausgelebt. Doch nun mit 50 Jahren stelle ich fest das ich sowieso immer nur die gleichen 2-3 Produkte verwende.

defekte Pinsel

In der Schublade war natürlich totales Chaos, ich habe zuerst alles heraus genommen und mich gewundert was da alles zum Vorschein kommt.

Unter anderem diese 5 kaputten oder versauten Schminkpinsel, die ich entsorgt habe. Keine Angst ich habe noch mehr… war mir überhaupt nicht klar das ich so viele besitze.

Makeup Produkte entsorgen

Lidschatten kaufe ich am liebsten in solchen Boxen mit mehren Farben. Ich besaß tatsächlich nur zwei Einzelfarben. Denn ich finde das unpraktisch, wenn man für jede Farbe die man nutzen möchte erst einen Deckel öffnen muss, eine Palette finde ich da weit praktischer. Zu meiner eigenen Verwunderung hab ich festgestellt das diese beiden Einzellidschatten fast die gleiche Farbe waren. Dunkles Lila ! Trage ich so gut wie nie!

Ich erinnere mich noch das ich mir mal passend zu einem Lila Abendkleid so etwas gekauft habe. Wenn es Dich interessiert das war damals zu dem Gala Event mit Thomas Anders in Velen. Oh man wie die Zeit vergeht das ist ja auch schon wieder 5 Jahre her. Der Lila Lidschatten durfte in den Müll.

Schminksachen entsorg:

  • 3 alte Mascara (auf einem stand haltbar bis 2019)
  • 2 lila Lidschatten
  • 6 Lidschattenstifte (davon 3 in popiger Metallic optic… brauch ich nicht mehr)
  • 4 Lippenstifte (wieso hab ich mir diese Farben je gekauft?)
  • 2 Puder (bestimmt schon viel zu überlagert)
  • 6 Kajalstifte die schon mindestens 15 Jahre alt sein müssen
  • 3 Lippencountourstifte die ich nie benutze und ähnlich alt sind
  • 3 Wimpernkämmchen (benutze ich nie)
  • 1 getönte Tagescreme (siehe Bild)
abgelaufen

Diese Tagescreme sollte ich besser entsorgen!

Abgelaufene Medizinische Produkte

Zwischen den Schminksachen tummelten sich auch ein paar Tuben mit Salbe. Eine gegen Juckreiz bei Insektenstichen und zwei Wundheilgel… Alle drei schon lange abgelaufen!

Bei Schminke bin ich da nicht so heikel, darauf zu achten aber wenn es um Medikamente geht sollte man sich da strickt daran halten.

  • 3 Tuben Salbe
  • 3 Probentütchen mit Gesichtscreme (keine Ahnung wie alt)

Nagellack Sammlung !

Früher habe ich mal bunte Nagellacke gesammelt, zu Spitzenzeiten besaß ich über 50-60 Stück die ich auch rege benutzte. Jahrelang liebte ich es meine Fingernägel auffällig und bunt zu lackieren. Deshalb gab es in meiner Sammlung auch verrückte Farben wie blau, schwarz und grün.

In den letzten Jahren war diese Leidenschaft erheblich abgekühlt und ich hatte nur noch gängigere schlichtere Farben… dachte ich.

Motiviert von dieser tollen Blog Linkparty von Valomeas Flickenkiste habe ich mich entschlossen mich von den Resten meiner Nagellacksammlung zu trennen.

Entsorgt habe ich 21 Nagellacke

Die Fläschchen standen seit Jahren nur unberührt rum und ich war jetzt ganz überrascht das alleine 8 Stück Klarlack dabei waren. 3 davon waren von der Firma LCN, das war die Firma, die meine Nagelstylistin vertrieben hat, die mir Jahrelang meine Gelnägel gemacht hat… das war 1999-2004 !!! Die Lacke waren wirklich noch flüssig aber ich habe mir nicht mehr die Mühe gemacht zu testen ob sie noch brauchbar sind. 20 Jahre alte Kosmetikprodukte möchte ich eigentlich nicht mehr ausprobieren.

Leider habe ich versäumt ein Abschiedsfoto von meiner Nagellacksammlung zu machen!

Allen anderen Kram hab ich fotografiert aber diese nicht. Nun sind sie schon in der Mülltüte und ich möchte sie nicht nochmal raus holen.

Doch dieses Detail möchte ich Euch nicht vorenthalten. Ich musste eine Weile überlegen woher es stammt. Es war der Schutzdeckel eines Fiebertermometers. Aber nicht von dem, dessen Kassenbon ich in Woche 13 entsorgt habe… es muss von dem Thermometer das ich davor hatte sein. Also vor 2017.

Wie kommt es das ich einen Schutzdeckel für ein nicht mehr vorhandenes Gerät sooo lange aufbewahre ?!

Findet ihr beim Ausmisten auch solch komischen Dinge?

Wie viel habe ich diese Woche aussortiert?

Wenn man die oben aufgezählten Positionen zusammenzählt komme ich auf 57 Dinge. Bis zur letzten Woche waren es 362.

362 + 57 = 419 Teile raus

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1000 Teile raus, Woche Zehn

Heute ist wieder Mittwoch und heute geht es weiter mit der Linkparty „Weniger ist mehr- 1000 Teile raus“. Dabei ist das Ziel innerhalb eines Jahres 1000 Teile aus dem eigenen Haushalt zu entfernen, weiterzugeben, entsorgen, verschenken, verkaufen… was auch immer..

Der Kern ist es sich von Dingen zu trennen die man eigentlich nicht wirklich braucht. Und davon haben wir, besonders wir Frauen im mittleren Alter, meisten viel zu viel.

Ich persönlich bin erst die 10. Woche dabei, denn ich habe diese Linkparty erst etwas später entdeckt und mich mit eingeklinkt. Für die meisten anderen Teilnehmer hat sie in der ersten Kalenderwoche begonnen.

Für mich ist es ganz inspirierend die Berichte der anderen durch zu lesen, denn da bekommt man Ideen welche „Ecken“ man selber vielleicht auch mal unter diesem Blickwinkel durchforsten sollte. Ich lese die Berichte der anderen sehr gerne durch. Doch diese Woche bin ich etwas irritiert… wo bleiben die anderen?

In der Aktuellen Auflistung der Linkparty wird es beinahe etwas übersichtlich. Die neueren Beiträge sind immer wieder von den gleichen Teilnehmern… könnte es sein das da ein paar schon am aufgeben sind???

Das schöne an dieser gemeinsamen Entrümpelungsaktion ist aber das man nicht zwingend jede Woche posten muss und einfach wieder einsteigen kann. Ich denke der Hauptgrund für die Inaktivität viele Teilnehmer war das schöne Wetter, das die meisten von uns nach draußen gezogen hat.

Liebe Teilnehmer nehmt Euch ein Beispiel an Valomeas Gartenräumaktion auch „draussen“ kann man oft entrümpeln.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

Zwei Nadelspiele und Sockenwollereste

Aufgrund meines letzten Beitrags zu 1000 Teile raus (Woche Neun) hatte sich eine Freundin gemeldet die gerade eine riesige Pachworkdecke aus Sockenwollresten macht, für sie habe ich ein paar kleine Reste aussortiert. Außerdem zeigte sie sich interessiert an einem Nadelspiel. In meinem Konvolut alter Stricknadeln habe ich zwei ansehnliche Metall-Nadelspiele raus gesucht. Zusammen mit witzigen Nadelspielhaltern (im Grunde zwei Hütchen mit Gummi verbunden) wanderten diese in eine Tasche für sie.

  • 2 Nadelspiele
  • 2 Nadelspielhalter
  • 4 Wollreste

Räumaktion auf dem Balkon

Nachdem ich am Montag Abend meine persönliche Balkonsaison eröffnet habe, musste da draußen dringend was gemacht werden. Am Montag war es Abend nach der Arbeit noch so warm das ich es noch fast eine Stunde auf dem Balkon ausgehalten habe. Der Frühling ist da.

Doch leider sieht es noch etwas sehr ungemütlich aus. Von meinen Pflanzen die draußen überwintert haben hat natürlich nichts überlebt.

tote Pflanzen auf dem Balkon

Darum habe ich mich gestern Vormittag aufgerafft und alle abgestorbenen Pflanzen entsorgt. Sie sind entweder vertrocknet oder erfroren, auf jeden Fall haben sie kein Leben mehr und müssen nun Platz schaffen für Neues.

ich glaube da wächst nix mehr

die Blumenkästen auf den Fensterbrettern bekommen kein Regenwasser ab und die Pflanzen sind garantiert vertrocknet. Wenn ich sie neu bepflanze muss ich unbedingt an meinen Giessgewohnheiten arbeiten!

Das war mal Pfefferminze

Wirklich nachtrauern tue ich nur dieser Pflanze. Dies war eine Minze die viele Monate sehr ergiebig gewachsen ist. Ich hatte sie von einer Arbeitskollegin bekommen, die sie selber gezogen hatte. Die Kollegin hatte einen grünen Daumen und ständig Setzlinge abzugeben. Leider ist sie jetzt weg gezogen.

Die Blätter dieser Minze habe ich zum Teil getrocknet und als Tee aufgegossen und manchmal auch die frischen Blätter ins kalte Getränk gegeben. Sehr gerne hätte ich wieder eine Minze. Im Gegensatz zu den anderen Pflanzen hat sie auch relativ lange bei mir überlebt.

Pflanzentipps erwünscht!

Wenn Du Dich bissel besser auskennst und eine Idee hast welche Pflanzen bei mir etwas länger überleben könnten dann gib mir bitte einen Tipp.

Schwarze Susanne und Passionsblume haben mir meine Gießgewohnheiten viel zu schnell übel genommen. Mein Balkon ist eher schattig, nur die Wand auf dem ersten Bild hat früh morgens direkte Sonne. Die Pflanzen in den Blumentöpfen oberhalb der bunten Halter waren binnen kurzer Zeit „verbrannt“… was sehr ärgerlich war. Ich brauche was robustes das die Wand begrünt auch wenn ich nicht zweimal am Tag gieße.

Mein Fazit diese Woche:

  • 2 Nadelspiele
  • 2 Nadelspielhalter
  • 4 Wollreste
  • 2 Kletterplfanzen die den Winter nicht überlebt haben
  • 10 Zierpflanzen aus den Blumenkästen (waren eh einjährig3)
  • 3 Pflanzen im Topf die mal teuer waren und enttäuschend kurz gehalten haben (die eine hatte mal 19.99 gekostet, Preisetikett noch am Topf
  • 1 Minze
  • 3 kleine Blumentöpfe die nicht auf den Bildern zu sehen sind

Das ergibt diese Woche 26 Teile

Bis zur Woche Neun waren es 284 plus 26 = 310 Teile raus

Kommende Woche endet unsere Kurzarbeit und ich werde wieder normal viel Arbeiten. Ich kann mir vorstellen das ich deshalb die ersten paar Tage zu ko bin zum aussortieren und es deshalb etwas weniger wird. Aber mal sehen, mein Ziel ist es weiterhin jede Woche ein klein Wenig weiter zu machen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile Raus, Woche Neun

Der Neunte Beitrag zum Thema „Weniger ist Mehr – 1000 Teile raus“ kommt erst heute am Donnerstag, weil ich gestern und vorgestern arbeiten musste.

Nach dem verlängerten Wochenende (Donnerstag bis Montag) hatte ich zwei anstrengende Arbeitstage. Ausgerechnet an den Tagen wenn ich im Hauptjob arbeiten muss, musste ich auch beim Nebenjob dran. Und momentan empfinde ich das als etwas anstrengend.

Was mich eigentlich wundert, denn 2019 habe ich das Monatelang 5 mal die Woche gehabt. Damals war ich an fünf Tagen von 5-8 Uhr beim Nebenjob eingeteilt und danach ging es zum normalen Arbeitstag an meinem eigentlichen Arbeitsplatz. Das ging eine Zeit lang sehr gut. In der Zeit hatte ich keinen Ausfall wegen Krankheit und ich konnte auch normale Abendveranstaltungen wahrnehmen.

Sind wir weniger belastbarer?

Mit einer Freundin die auch im Einzelhandel arbeitet und die wie ich um die 50 Jahre alt ist, hatten wir das Thema. Sie findet die normale Arbeit auch viel anstrengender als früher.

Sind wir durch Lockdown und Kurzarbeit nichts mehr gewohnt? Liegt es am Alter? Liegt es an der Tatsache das wir nun weniger Mitarbeiter sind? Es gibt ja sogar böse Stimmen die behaupten das läge an der Covid-Impfung…

Wie ist Deine Meinung dazu, schreibe mir doch gerne was in den Kommentaren.

Aussortieren in der neunten Woche

Diese Woche habe ich mir mal wieder den Wollschrank im Wohnzimmer vorgenommen. Auf dem Bild erkennt ihr etwas von dem Durcheinander in der untersten Schublade sowie die „Häufchenbildung“ beim Aussortieren.

Als erstes habe ich mich darauf konzentriert was entsorgt werden kann. Erkennbar ist der Haufen für den Mülleimer am rechten Bildrand. Das sind 5 Uvos von denen ich überzeugt bin das ich sie nicht mehr fertig mache. Unter anderem Handstulpen für ein Baby das jetzt vermutlich schon zur Schule geht. Und zwei paar angefangene Babyschuhe… ich weis nicht mehr warum ich das mal toll fand.

Den Haufen links werde ich bei Ebay oder Facebook anbieten. Genauso der Haufen unten in der Mitte.

Handarbeitsbedarf bei Ebay verkaufen

Früher habe ich regelmäßig bei Ebay verkauft. Viele Jahre habe ich die unterschiedlichsten Dinge bei Ebay angeboten. Bücher, Zeitschriften, CDs und Fan-Sammelobjekte. Teilweise habe ich auch für Freunde und Arbeitskollegen Dinge „verkloppt“, also nutze ich jetzt mal wieder diesen Kanal um meine Wollbestände zu reduzieren.

Bei Ebay kann man ja fast alles mögliche verkaufen. Als sich die Band Modern Talking damals aufgelöst haben, hatte ich eine Eintrittskarte für ein Konzert das nicht mehr stattfand. Obwohl schon längst erstattet und nix mehr wert hab ich das Ticket Jahre später bei Ebay verkauft.

Mein coolster Deal war aber ein uralter Radiowecker aus rotem verschossenen Kunststoff, der komplett kaputt war und wirklich schlimm aussah. Dieser wurde von einem Käufer aus den USA für einen Euro erworben und dieser bezahlte dafür 25 € alleine für die Versandkosten! Ich weis nicht was dieser mit meinem „Elektronikschrott“ gemacht hat, aber er hat mir eine positive Bewertung gegeben.

Meine Aktuellen Ebay Auktionen findest Du Hier

Diesen Bildkalender habe ich seit Mai nicht umgeblättert…

Was habe ich in Woche Neun aussortiert?

  • ein Bildkalender der die meiste Zeit unbeachtet in der Ecke stand
  • ein Blutdruckmessgerät das ich bei Ebay verkaufe
  • 4 Zeitschriften wurden bei Ebay verkauft
  • 23 Wollknäuel die zu Ebay gehen
  • 5 Uvos (unvollendete Handarbeitsprojekte)
  • 2 Gürtelschnallen
  • gaaanz viele Wollreste bei denen ich noch überlege was ich damit mache. Hat jemand einen guten Vorschlag?

Wie ist mein Zwischenstand?

Diese Woche gingen 36 Teile raus + 248 Teile bis Woche Acht = 284 Teile

Mein Ziel für die Nächste Woche

Mein Ziel ist es die kommenden Tage noch einige Ebay Auktionen mit Aussortierten Dingen zu starten. Aus Erfahrung weis ich das es besser ist wenn nicht alles gleichzeitig startet und endet, auch kommen die meisten Gebote Abends oder am Wochenende. Deshalb zögere ich ein paar Dinge noch etwas heraus.

Nächste Woche mache ich garantiert noch an dem Schrank weiter, es kommt also noch mehr Wolle und Handarbeitszeug. Braucht jemand Stricknadeln, Stickgarn oder Pailletten?

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und vielen Dank an Elke von Valomeas Flickenkiste für diese inspirierende Linkparty

1000 Teile raus Woche acht

Heute ist Mittwoch der 16, März und wie jeden Mittwoch versuche ich heute hier in meinem Blog über mein Projekt „Weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ berichten.

Entdeckt habe ich diese Linkparty bei Antetanni, deren Blog ich schon seit ein paar Jahren folge, bei Ihr entdecke ich immer wieder tolle DIY Ideen. Organisiert wird die wöchentliche Linkparty von Elke von Valomeas Flickenkiste. Dieser Blog beschäftig sich hauptsächlich mit dem Thema Patchwork und Nähen. Vermutlich wäre ich ohne diese Linkparty nie auf den Blog aufmerksam geworden.

Doch gerade das finde ich interessant, auf diese Weise lernt man andere Themenwelten kennen, sieht wie es andere Blogger machen und schaut mal über den eigenen Tellerrand.

Ganz faszinierend finde ich wie unterschiedlich die einzelnen Teilnehmer mit dem Thema entrümpeln umgehen. Manche machen das total systematisch und mit genauem Plan. Andere so wie ich spontan und leicht chaotisch.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

Wieder erwarten war ich die letzten Tage nicht ganz so fleissig wie ich das erhofft hatte. Selbst mein aktuelles Häkelprojekt ist ins stocken geraten. Mir gehts momentan mental nicht wirklich gut. Dabei sollte ich dankbar sein das ich gesund bin. In meinem Umfeld sind gerade so viele Menschen krank oder verletzt was mich irgendwie runter zieht.

Meine Mutter wird langsam aber sicher dement, meine Schwester hat einen gebrochenen Rückenwirbel und weigert sich, sich krank schreiben zu lassen. Eine gute Freundin hat Brustkrebs. Augenblicklich sind 8 Personen aus meinem Umfeld gerade an Corona erkrankt. Die zweite entfernte Freundin ist kürzlich mit 51 Jahren plötzlich verstorben… Die aktuelle politische Lage sowie die schlechte Umsatzsituation an meinem Arbeitsplatz beängstigen mich zusätzlich.

Momentan muss ich mir täglich selber einreden das es mir doch gut geht und ich glücklich sein kann das ich gesund bin. Aber all das drückt auf meine Stimmung und meine Motivation.

Aussortierte Zeitschriften verkaufen

Momentan habe ich wieder einige Näh und Häkelzeitschriften bei Ebay eingestellt. Du findest sie unter Meine Auktionen bei Ebay Im Moment sind es nur 6 Auktionen, doch ich will heute Abend und morgen Vormittag wieder weitere starten. Bei diesen Angeboten ist es nicht mein Ziel möglichst viel Geld damit zu machen, sondern die Dinge an ernsthaft interessierte Menschen weiter zu geben, deshalb starte ich alles ab 1€.

Klappbett gespendet

In der Woche eins hatte ich die Matratze eines faltbaren Gästebetts erwähnt, die Kellergeruch angenommen hatte. Das zugehörige Bettgestell hatte ich noch immer im Keller stehen. Eigentlich war es nur noch da, weil es nicht ins Auto gepasst hat.

Letzte Woche hat in einer regionalen Facebookgruppe jemand zu Spenden für Flüchtlinge aus der Ukraine aufgerufen. Gesucht wurden unter anderen Einzelbetten. Ich antwortete das ich ein Klappbett abzugeben hätte, allerdings ohne Matratze. Sowas sei sehr willkommen, denn man habe einige Spender die nur Matratzen abgeben können aber kein Bettstell dazu. Gerade sowas leichtes und flexibles sei momentan ideal, weil im Augenblick die Flüchtigen vorübergehend untergebracht werden.

Eine freundliche junge Frau holte das Teil bei mir ab, da ich später zur Arbeit musste sogar schon morgens um 8 Uhr.

Bettgestell für Flüchtlinge gespendet

Damit sich der Aufwand der Abholung bei mir für die Dame lohnt und weil ich eigentlich auch keine wirkliche Verwendung mehr dafür habe, habe ich ihr diese Klappmatratze ebenfalls mitgeben.

Dieses Teil habe ich eigentlich nie zum darauf liegen genutzt sondern fast immer nur im gefalteten Zustand als Sitzgelegenheit wenn viele Gäste da waren. Einzig vor paar Jahren als ich eine Venenentzündung hatte, hab ich es regelmäßig genutzt um meine Beine im Bett höher zu lagern. Doch dank meiner Krampfadern OP hoffe ich das ich so etwas nicht mehr brauche!

Wieviel habe ich diese Woche entsorgt?

  • zwei Zeitschriften bei Ebay verkauft
  • ein Klappbett
  • eine Klappmatratze

Insgesamt 3 Teile plus die bisherigen 245 Stück ergibt: 248 Teile

Nur drei Teile aussortiert, obwohl ich letzte Woche dachte es würde diese Woche besser werden. Manchmal klappt es eben nicht sowie man das möchte. Aber ich bin dennoch sehr zufrieden, denn es sind zwei große, sperrige Teile weg und ich konnte damit noch gutes tun.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile raus, Woche Sechs

Diese Woche bin ich leider etwas zu spät mit meinem „Weniger ist mehr- 1000 Teile Raus“-Beitrag. Eigentlich sollte dieser immer Mittwochs erscheinen. Doch diese Woche bin ich überraschender Weise etwas durcheinander gekommen.

Der Grund dafür wäre eigentlich einen eigenen Blog-Artikel wert, doch wie leider sehr oft fehlt mir heute die Zeit dazu. Deshalb reiße ich hier nur kurz an was besonderes bei mir los war:

Blitzbesuch aus Hamburg

Eine Freundin aus Hamburg hatte mir vor Wochen schon gesagt das sie am 1.3. einen wichtigen Termin in Basel hat. Auf meinen Vorschlag wir könnten uns doch davor oder danach treffen war sie im Vorfeld nicht eingegangen, weil sie davon ausgegangen war das sie morgens hin fliegt und abends wieder zurück.

Doch dann stellte sich heraus das der Rückflug erst am nächsten Tag ganz früh geht, und das ihr Begleiter ein Hotel reserviert hat. Sie wusste weder welches noch wo, und wollte sich spontan bei mir melden wenn sich die Möglichkeit zum Treffen ergibt.

Zu meiner Überraschung hatte sie nicht nur Zeit sondern auch noch jemanden der sie und ihre Begleitung bis nach Lörrach bringt. Ich solle doch bitte irgendwas organisieren wo wir hübsch essen gehen könnten. Okay, da waren mal wieder meine Idee und Spontanität gefragt. Ich entschied mich für ein etwas edleres Restaurant, das „Hebel“ im Hotel „Stadt Lörrach“. Hauptsächlich hatte ich mich dafür entschieden, weil es in Bahnhofsnähe ist und ich zuerst davon aus ging die beiden kommen mit der S-Bahn an.

Das Restaurant Hebel erwies sich als Volltreffer, die beiden waren begeistert. Im laufe des Abends stellte sich heraus das das Hotel direkt am Flughafen ist, also in Frankreich liegt. Es handelt sich um ein Formel 1 Hotel! In Deutschland ist die Kette nicht ganz so bekannt wie in Frankreich. Es ist Kategorie low-low-low-budget. In Modularbauweise errichtet, ohne Schlüssel und mit einer „Nasszelle“ in der Zimmerecke. Ich bot spontan an die beiden dort hin zu fahren. Vor Ort stellten wir fest das es wegen der Autobahn zwischen Hotel und Flughafen keinen direkten Fußweg gibt. Man muss einen riesigen Umweg bis zur nächsten Brücke machen. Das ist allerdings für die Gehbehinderte nicht zu bewältigen.

Meine Freundin wollte sich nicht auf ein „vielleicht pünktliches“ Taxi am nächsten Morgen verlassen und überredete mich ob ich nicht mit im Hotel bleibe.

Ich hatte keinerlei Schlafsachen dabei, war ja direkt von der Arbeit zu dem Restaurant gekommen, aber ich machte den Spaß mit. Wirklich lange waren wir nicht in dem Zimmer, nur von 22 Uhr bis 4 Uhr! Zum Glück musste ich erst 11 Uhr arbeiten und konnte vorher nochmal etwas schlafen.

Jetzt habt ihr bestimmt Verständnis das ich an dem Tag dann keinen längeren Text schreiben konnte.

1000 Teile Raus, das ist die sechste Woche

Diese Woche hatte ich nicht viel Zeit und deshalb habe ich nicht an meinem Wollschrank weiter machen können. Stattdessen habe ich im Keller Ausschau gehalten nach Dingen die ohne lange Sortierarbeit sofort weg können. Und ich bin sofort fündig geworden:

Eine Tüte voller Kleiderbügel

32 Kleiderbügel!

Gefunden habe ich eine große Tüte voller Kleiderbügel, die immer noch da ist aus der Zeit als ich regelmäßig bei Flohmärkten als Anbieter mit gemacht habe. Ein paar Jahre habe ich das mit Begeisterung gemacht, doch nachdem es mehrmals richtig schlecht gelaufen ist und ich nicht mal die Kosten für Standgebühr und Leihwagen eingenommen hatte, hatte ich da schon seit Jahren keine Lust mehr. Und durch Corona gab es jetzt ja schon zwei Jahre lang gar keine Möglichkeit mehr.

Aus der Tüte habe ich 4 gut erhaltene Holzbügel behalten, die ich vielleicht mal hübsch umhäkle oder sowas. Aber alle anderen können weg!

ein olles Puzzle

Wohl auch noch von den Flohmarkt Artikel übrig ist dieses Puzzle, ich habe keine Ahnung woher ich es habe und warum ich es aufgehoben habe. Ich hab noch nicht mal hinein geguckt wie der Zustand ist, denn die Information das es seit Jahren unverpackt in meinem leicht feuchten Keller steht reicht um zu entscheiden das es in den Müll darf.

warum ist das noch da?

Die meisten Flohmarkt Sachen sind schon lange weg, oder zumindest gut verpackt. Warum dieser Teller und das Messer einzeln im Kellerregal liegen ist mir selber schleierhaft. Weg damit!

Was ich diese Woche entsorgt habe:

  • 2 Zeitschriften bei Ebay versteigert (Meine Auktionen)
  • 32 Kleiderbügel
  • 1 Puzzle
  • 1 olles Messer
  • 1 hässliche Kuchenplatte (oder ähnliches)

Woche Sechs 37 Teile raus

Bis zur Woche 5 waren es 177 plus 37 = 214

Ich gebe zu ich habe es mir mit den Kleiderbügeln etwas sehr einfach gemacht. Aber ich hoffe das es mich zukünftig besser motiviert wenn ich jetzt schon mal mit hohen Stückzahlen gut vorlege. Sicher kommen noch ganz viel schlechtere Wochen. Momentan bin ich ganz zufrieden, denn ich habe ja schon ein fünftel erreicht und das obwohl ich erst Später eingestiegen bin.

Die Linkparty „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus“ läuft noch das ganze Jahr.

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