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Flixbus fährt wieder! Aber erst ab 18.Juni von und nach Lörrach

Die grünen Busse fahren bald wieder! Flixbus hatte Mitte März Betrieb komplett eingestellt. Über zwei Monate durfte kein Fernbus fahren doch ab 28.5. geht es wieder los. Dieser Artikel enthält einen Affiliatelink und ich bekomme eine kleine Provision wenn man darüber bestellt.

Laut Flixbus.de sollen die ersten Fahrten bereits buchbar sein. Das Angebot ist allerdings noch sehr eingeschränkt und offensichtlich auf die großen Ballungszentren konzentriert. Auch scheinen Grenzüberschreitende Fahrten noch nicht möglich zu sein.

Tickets von und nach Lörrach kann man nur für Fahrten ab dem 18. Juni buchen.

Sicherheitsvorkehrungen im Bus

Eine Mitfahrt im Flixbus ist nur mit Mund-Nase-Abdeckung möglich, und diese muss während der ganzen Fahrt getragen werden.

Die erste Sitzreihe ist gesperrt damit genügend Abstand zum Fahrer gewährleistet ist. Snack und Getränkeverkauf ist nicht möglich. Da die Bustoiletten nicht benutzt werden dürfen um hin und her laufen im Bus zu unterbinden werden mehr Pausen gemacht.

Ein und Aussteigen erfolgt grundsätzlich nur über die hintere Türe und die Tickets werden nur noch elektronisch und damit kontaktlos kontrolliert. Beim Ein und Aussteigen soll auf 1,5m Abstand zu anderen Personen geachtet werden…

… Sitzreihen werden aber nicht gesperrt…

Unter diesen Umständen frage ich mich ob das Reisen mit Flixbus momentan wirklich für viele Leute attraktiv ist. Permanent Mundschutz, nicht aufs Klo dürfen und dann noch die anderen Leute viel zu nah?

Verlässliche Informationen darüber ob an dem Gerücht das Klimaanlagen nicht eingeschaltet werden dürfen was dran ist konnte ich nicht finden. Ich fürchte das liegt im Ermessen des Busfahrers.

Ich persönlich gehe davon aus das eine Klimaanlage in einem Fahrzeug keine besondere Gefährdung darstellt wenn alle Fahrgäste Mundschutz tragen. Da müsste schon eine erkankte Person direkt in Klimaanlage husten…

Wenn schon Flixbus, dann mach nen Deal

Wenn Du dennoch vor hast die nächsten Monate mit Flixbus zu fahren, dann empfiehlt es sich einen Flixbus-Deal zu machen. Damit kannst Du jetzt zum Fixpreis ein Ticket „Vorbestellen“ unabhängig vom Reisetag und dann aktuellen Preis.

Allerdings empfehle ich vorher nach zu sehen was denn die Tickets auf der gewünschten Strecke an irgendeinem beliebigen Reisetag wirklich kosten.

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Allgemein Gedanken Verkehrsmittel

Wie verhindert man Übelkeit im Bus?

Busfahren ist nicht jedermanns Sache. Schon damals in der Schule gab es ein paar Mitschüler die beim Schulausflug mit dem Bus Probleme hatten. Nicht selten war aber die Angst vor der Übelkeit und die Diskussion vor der Abreise schlimmer als die wirklichen Beschwerden. Die Menschen sind unterschiedlich empfindlich gegenüber der unregelmäßigen Fahrbewegung. Woher kommt diese Übelkeit und mit welchen Tipps kann man diese verhindern oder verringern.

Reiseübelkeit oder auch Reisekrankheit heißt im Fachbegriff Kinetose und wird vor allem dadurch ausgelöst daß das Gehirn verschiedene Sinneswahrnehmungen erhält sie sich eigentlich wiedersprechen. Das Auge sagt dem Gehirn das wir still sitzen. Der Gleichgewichtssinn stellt aber eine Bewegung fest, ist diese auch noch ungewohnt und ungleichmäßig kann dies zu Kopfschmerzen, Angst und Übelkeit bis hin zum Erbrechen führen.

Davon sind vor allem Kinder betroffen, weil diese noch nicht so gut gelernt haben mit solchen Situationen umzugehen. Aus diesem Grunde passiert das auch meistens beim ersten Mal in einem noch nicht so gewohnten Verkehrsmittel oder auf ungewöhnlicher Strecke (mehr Kurven als sonst).

Reisekrankheit passiert im Kopf

Ob einem in einem Verkehrsmittel schlecht wird oder nicht liegt nicht an dem Fahrzeug (oder Flugzeug) oder gar an dem Fahrer. Die Reiseübelkeit entsteht im Kopf des Betroffenen. Das Gehirn kommt kurzfristig mit den sich wiedersprechenden Informationen nicht klar. Es gibt ein paar Tipps wie man diesem Problem vorbeugen kann oder es gar „wegtrainiert“.

In Fahrtrichtung sitzen

Für die meisten Menschen ist es angenehmer in Fahrtrichtung zu sitzen, das ist auch der Grund warum in Bussen die meisten Sitze nach forne schauen. Im Zug gibt es auch Sitzplätze die Rückwärts fahren. Das liegt vorallem daran das ein Eisenbahnwagon in beide Richtungen betrieben werden kann. Wenn Du empfindlich bist, dann setzt Dich so hin das Du vorwärts fährst.

Selbst wenn der Zug voll ist, kannst Du freundlich andere Fahrgäste fragen ob sie mit Dir den Sitzplatz tauschen. (Wichtig! freundlich Bitten und nicht bestimmend, niemand MUSS platz machen, das ist rein freiwillig)

Sicht nach vorne?

Die meisten Menschen mit Reiseübelkeit fühlen sich wohler wenn sie im Bus forne aus dem Fenster schauen können. Weil man dann frühzeitig sieht in welche Richtung die Fahrtbewegung geht und somit sich weniger leicht die Übelkeit einstellt.

Dies ist sicher hilfreich wenn es über eine sehr Kurvenreiche Strecke geht. Auf engen Straßen in den Bergen zum Beispiel.

ABER! Erschreck nicht wenn Du den Eindruck hast der Bus fährt extrem nah an den Abhang oder sehr nah an andere Fahrzeuge. Ein Bus hat im Gegensatz zu Deine Auto keine Schnautze und die Vorderräder sind viel weiter Hinten als Du denkst… Die Lenkbewegungen sehen also komplett anders aus als im PKW. Wenn Dich das zu sehen eher noch nervöser macht wie sonst, dann setzt Dich lieber weiter hinten hin!

Ich persönlich fahre allerdings entspannter wenn ich nicht so genau sehe was der Verkehr und der Busfahrer machen. Ich will gar nicht sehen wenn andere Fahrzeuge riskant überholen oder wenn es beinahe kracht. Mir geht es weiter hinten im Bus besser… wo ich überhaupt nicht über das Fahren nachdenken muss.

Welcher Platz wirklich besser ist sollte jeder für sich herausfinden.

Nicht vollgefressen reisen

Ob einem leichter schlecht wird oder nicht hängt auch davon ab was und wieviel man gegessen hat. Vor einer längeren Busfahrt rate ich eher weniger als sonst zu essen. Denn währen der Fahrt hat Du genügend Zeit um zu Essen oder zu naschen. Ein zu voller Magen kann sehr störend sein.

Denn auch im Zusammenhang mit der Verdauung kann es zu Irritationen kommen: „Nach dem Essen sollst Du ruhn oder 1000 Schritte tun“ sagt das Sprichwort… Im Bus ruht dein Körper eigentlich, aber der Verstand sagt „Wir sind unterwegs, wir sind in Bewegung“… da ist schon wieder dieser Konflikt, und der Magen weis nicht mehr recht was er machen soll und im schlimmsten Falle schickt er das Essen wieder hoch.

Deshalb lieber hungrig im Bus sitzen und schon nach wenigen Kilometern das Proviant auspacken.

Sinnvolle Kleidung tragen!

In einem Bus sitzen wir über einen längeren Zeitraum lange in der gleichen Stellung. Dumm wenn dann die Hose zwickt oder es einfach zu warm oder zu kalt ist.

Für lange Reisen ist es immer sinnvoll nicht zu enge Kleidung (am Bauch) zu tragen. Denn wenn der Hosenbund permanent drückt kann das in Kombination mit Rütteln auch zu einer Übelkeit führen.

Für mich persönlich ist es sehr wichtig unterwegs bequeme Kleidung zu tragen und auch Hosen oder Jackentaschen zu haben in denen ich stets ein Taschentuch habe… Manchmal hat man im Bus nicht immer den Platz um ganz schnell ein Taschentuch aus der Handtasche zu fummeln… Husten, Niessen oder einfach nur Finger abwischen kann immer mal vorkommen.

Zieh Dich warm an?

Nein! Zieh Dich nicht zu warm an, in einem Bus gibt es meistens eine gute Heizung/Klimaanlage. Aber diese kann nicht an allen Plätzen gleich gutes Klima schaffen. Und bei 50 Fahrgästen, gibt es sicher 51 verschiedene Lieblingstemperaturen.

Deshalb wähle für eine lange Busfahrt eine Kleidung die Du ohne großen Aufwand anpassen kannst. Meine Erfahrung ist, das eine dünne Fleecejacke oder Strickjacke das praktischste ist.

Die Kleidung sollte so sein, das Du ein Teil an und ausziehen kannst ohne dafür viel Platz zu brauchen. An Umsziehen in der Toilette darf man gar nicht denken! Dort ist es bestimmt viel zu eng!

Es ist völlig normal das Du es am Anfang der Fahrt in dem Bus ziemlich warm findest und später eher kalt. Das kommt daher das Dein Kreislauf ja bei Fahrtantritt noch in voller Fahrt ist. Und nach mehreren Stunden sitzen etwas absackt. Das ist normal! Deshalb zieh die Strickjacke am Anfang aus und wenn es Dir kühl wird zieh sie über.

Um andere Fahrgäste nicht sinnlos zu nerven und zu behindern solltest Du Dieses Kleidungsstück das Du überziehen willst, schon bei Dir in der Nähe haben, und nicht erst aufwändig aus der oberen Gepäckablage fummeln…

Manche Leute nutzen hier große Schals und Halstücher. Dabei sollte man aber darauf achten das diese nicht zwischen die Sitze rutschen und man sie später suchen muss. Gerade ein Schal oder Tuch kannst Du zusammen gelegt in das Netz vor Dir stecken und musst dann nicht andere Fahrgäste behelligen wenn Du es brauchst.

Stell Deinen Kopf auf Wackeln ein

Ob Dir schlecht wird oder nicht hängt auch von deiner inneren Haltung ab. Erwarte nicht das Dir schlecht wird! Erwarte das es in den nächsten Stunden einfach etwas wackelt. Das Wackeln ist im Auto, im Bus, im Zug und in der S-Bahn unterschiedlich. Du solltest Dir und Deinem Körper am Anfang ein paar Minuten Zeit geben sich an die jeweilige Fahrbewegung zu gewöhnen.

Mir hilft es zu denken „so wir fahren jetzt los,… jetzt Fährt der Bus vom Busbahnhof weg, dort hat es vielleicht eine Ampel, dann biegt er vielleicht ab…“ Doch spätestens wenn er auf der Autobahn ist, dann schalte ich ab… Dann denke ich nicht mehr über das Fahren nach sondern beschäftige mich mit Lesen, Handarbeiten oder dem Handy.

In einem Fernbus sind die ersten 5 Minuten die schlimmsten, weil der Bus dann erst mal durch den Stadtverkehr bis zur Autobahn muss. Stadtverkehr heißt: Bremsen, Gasgeben, Bremsen, Beschleunigen, Bremsen, Kurve Fahren…

Sei Dir bewusst das die ersten Minuten unangenehmer sind als der ganze Rest der Fahrt. Also wenn Dein Körper gleich sagt „oh das ist grad nicht so toll, ich glaube mir wird schlecht“, dann sag Dir selbst „das ist gleich vorbei“. So ähnlich wie Starten und Landen beim Flugzeug. Da geht es ja auch.

Vermeide Gerüche die anderen Übelkeit bereiten!

In einem Bus sitzen viele Menschen auf relativ engen Raum länger zusammen. Würde ja jeder rücksichtslos alles machen was er auch zuhause macht dann könnte es schnell unangenehm werden.

Esse keinen Knoblauch oder Stinkekäse! Das gleiche gilt auch für hochprozentige alkoholische Getränke oder sowas. Denk daran es gibt Menschen die empfinden schon den Geruch von Wurst oder Käse als unangenehm, deshalb wähle für deinen Snack eher geruchsarme Lebensmittel.

Auch hier gibt´s ein Sprichwort das eine gute Regel beschreibt „Was Du nicht willst was man Dir tu, das füge keinem anderen zu“

Wenn Du nicht magst wenn andere Leute eine Parfumwolke hinter sich her ziehen… dann benutzte vor einer Busreise auch nicht zuviel davon! Übrigens ein nebeln im Bus mit Deo, Parfum oder gar Haarspray ist absolutes no go! Mach das draussen oder gar nicht!

Wenn Du den Eindruck hast Du brauchst Deo, dann benutzt einen Deoroller!!! Du weist nicht ob die Person vor oder hinter Dir Deinen Sprühnebel verträgt. Frag Dich mal ob Du es verträgst wenn diese Person sich übergibt…)

Schliesse Frieden mit dem Fahrer und den anderen Fahrgästen

Reiseübelkeit entsteht zu 90% im Kopf. Deshalb schließe Frieden! Rege Dich nicht auf! Denn damit schadest Du vor allem Dich selbst.

Kann der Fahrer kein gutes Deutsch, oder ist er nicht so freundlich wie Du es gern hättest… egal! Vertraue ihm trotzdem das er anständig fährt. Er ist übrigens nicht schuld wenn die Straße viele kurven hat!

Sitzen um Dich herum Leute die Du nicht sympatisch findest, egal! Entweder Du setzt Dich um, wenn das noch geht oder Du akzeptierst es. Im Fernbus brauchst Du nicht darauf zu hoffen das die Person die nächsten Minuten aussteigt…

Wenn Dich irgendwas nerft (Geräuschpegel, Geruch…) dann lenk Dich selbst davon ab. Beschäftige Dich! Du kannst Lesen oder ein Hörbuch anhören und aus dem Fenster sehen… Du musst Dich nicht permanent damit befassen was gerade nicht optimal ist!

Gute Fahrt!

In dieses Sinne wünsche ich Dir allzeit gute Fahrt. Erwarte einfach das es Dir nicht schlecht wird.

Vielen Dank das Du meinen Artikel zu Ende gelesen hast. Wenn er Dir gefallen hat freue ich mich über einen Kommentar oder ein Teilen.