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Frühlingserwachen im Grüttpark

Der Grüttpark wird auch „das Grütt“ genannt ist ein 50 Hektar großer Landschaftspark in Lörrach. 1983 fand auf diesem Gelände die Landesgartenschau statt und seit dem dient dieser als Naherholungsgebiet.

Der Name „Grütt“ ist von dem Begriff „gerüttetes Land“ abgeleitet was so viel wie gerodet bedeutet. Das Gebiet war damals noch Auenlandschaft durch das sich der Fluss Wiese mit vielen Nebenläufen schlängelte. Erst als 1880 die Wiese begradigt wurde, wurden hier Felder für die Landwirtschaftliche Nutzung angelegt und seit dem sprach man von dem „Grütt“.

Heute ist das Grütt ein beliebtes Naherholungsgebiet, weil es sehr leicht von der Lörracher Innenstadt erreichbar ist. Beliebt sind die zahlreichen Wege, die auch für Fahrräder, Rollstühle und Rollerblades geeignet sind. Besonders angenehm es ist weitgehend eben und man muss nicht bergauf und bergab. Deshalb ist der Grüttpark auch bei älteren oder körperlich eingeschränkten Menschen sehr beliebt.

Aus diesem Grunde war ich letztes Jahr öfters dort unterwegs. Nach meiner langwierigen Fußverletzung musste ich das Gehen wieder richtig „antrainieren“ und dafür ist der Park ideal.

ziemlich genau ein Jahr her

Ziemlich genau ein Jahr her ist es, das ich zum „Laufen Üben“ mehrfach im Grüttpark unterwegs war. Ich erinnere mich noch das ich regelmäßig Pausen machen musste, weil ich nach Monatelanger Schonung so gut wie keine Ausdauer mehr hatte. Sehr gerne benutzte ich die Handykamera als Alibi warum ich einen Moment stehen bleiben musste.

Entstanden sind dabei zahlreiche schöne Aufnahmen von denen ich hier heute ein paar Zeigen möchte:

Bachlauf im Grüttpark im Vorfrühling

Das Wegenetz und der Bachlauf im Grüttpark wurden 1983 in ihrer jetztigen Form neu angelegt, anlässlich der Landesgartenschau. So zum Beispiel diese Brücke. Der kleine Bach schlängelt sich durch den ganzen Park. Im Sommer sind die Uferbereiche oft dicht bewachsen, doch jetzt im Vorfrühling kann man den Bach noch gut erkennen.

Krokusse im Grüttpark

Die Landesgartenschau ist schon lange her, doch an einigen Orten haben Pflanzenarten überlebt und treiben jedes Jahr neu aus. So gibt es beispielsweise Stellen an denen massenhaft Krokusse in allen Farben blühen.

Hier verrate ich nicht wo genau die Stellen sind, an denen sich die Krokusse heimlich wild vermehren und im Frühling die Wiese in ein Farbenmeer verwandeln. Am besten gehst Du einfach mal los und suchst sie selbst…

Krokus im Grüttpark

Krokusse sind für für mich schon immer ein Inbegriff für Frühling. Sie sprießen erst dann wenn die Sonne etwas mehr Kraft hat und der bittere, düstere Winter vorbei ist. Genau dann wenn die Menschen nach Sonnenlicht und bunten Farben lechzen. Also genau jetzt!

Die bunten Krokusse laden Dich ein, geh raus!

Genau jetzt ist diese Jahreszeit. Der Körper und die Seele hungern nach Sonnenlicht und frischer Luft. Bei den aktuell herschenden milden Temperaturen solltest Du Dir das gönnen und einfach mal raus gehen.

Ein paar Schritte spazieren gehen. Entweder im Grüttpark oder an einem anderen Ort. Anregugen hierfür findest Du in meinem Artikel „Ausflugsziele rund um Lörrach die nix kosten“

Krokusse im „Grütt“

Ich wünsche Dir und allen meinen Lesern eine wunderschöne „Früh-Frühling-Zeit“. Vielen Dank fürs Lesen und freue mich über Likes und Kommentare.

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Fotogalerie Lörrach von Oben

Heute bin ich mal nicht weit weg unterwegs. Ich möchte Euch hier Fotografien von meiner Heimtatstadt zeigen.

Aussicht Lörrach mit Stadtkirche und KBC Turm
dies ist die Aussicht wie ich sie fast täglich von meinem Arbeitsplatz aus sehe.

Auf dem ersten Bild sehen wir die Aussicht aus dem Karstadt Restaurant im 5. Stock aufgenommen am späten Nachmittag. Blickrichtung grob Richtung Südwest also in Richtung Basel. Der Kirchturm ist die evangelische Stadtkirche in der Baslerstraße. Diese Kirche wurde 1817 gebaut und hier finden regelmäßig Gottesdienste Stadt.

Am rechten Bildrand das Hochhaus am Marktplatz und daneben der Turm der KBC, der Stoffdruck-Fabrik, die jahrzehntelang einer der wichtigsten Arbeitgeber in Lörrach war.

Lörrach ist seit vielen Jahren meine Heimat und heute möchte ich mal Fotos von Oben unserer schönen Kreisstadt zeigen. Lörrach liegt im äussersten Südwesten von Badenwürtemberg an der Grenze zur Schweiz. Die Bergkette hinter dem Kirchturm liegt in der Scheiz und davor hinter dem Hügel rechts liegt Basel.

Lörrach Aussicht in richtung nordwest mit Christuskirche und Lucke

Diese Aufnahmen habe ich diesen Mai von der Dachterasse des Rathauses gemacht. Das Lörracher Rathaus ist eines der höchsten in der Stadt, ausser vielleicht dieses Wohnhaus in der Mitte (Wintersbuckstraße). Weiter unten sieht man den Turm der Christuskirche.

loerrach aussicht auf die Stadt

Diese Aufnahme ist eigentlich der gleiche Winkel. Wir blicken etwa in Richtung Nordwest.

Aussicht vom loerracher Rathaus in richtung norden

Hier blicken wir grob in Richtung Norden. Klar erkennbar die Bahngleise die in das Wiesental Richtung Schopfheim und Zell führen. Das Große weiße Gebäude neben den Bahngleisen ist das Milka-Werk, hier wird die leckere Milka Schokolade heute noch hergestellt. Diese Fabrik hat die Adresse Milkastraße.

Im Hintergund erkennt man die Berge des Schwarzwald. Vermutlich sehen wir da die Silouetten von Blauen, Belchen und Hochkopf. Der Feldberg liegt etwas weiter rechts und ist in diesem Blickwinkel verdeckt.

loerrach aussicht west

Das ist nun der Blickwinkel in Richtung Südwest. Bildbeherrschend ist hier Lörrachs zweitneuestes Hochhaus, das Hotel Steigenberger „Stadt Lörrach“. Es ist nicht ganz so hoch wie das Rathaus auf dem wir stehen, aber mit seiner extravaganten Fassadengestaltung fällt es mehr auf.

Das Steigenberger Hotel liegt direkt auf der Rückseite des Bahnhofs, also von der S-Bahn aus optimal erreichbar. Die S-Bahn bietet eine direkte Anbindung an die Messe Basel und somit wird auch das Steigenberger sehr gerne von Messebesuchern besucht. Vorallem auch weil es zwar gehobenere Preisklasse ist, aber dennoch günstiger als die meisten Hotels in Basel. In der Schweiz ist ohnehin alles teurer als hier in Deutschland.

Auf dem Hügel im Hintergrund leider schlecht zu erkennen ist der Fernsehturm St.Chrischona, auf 492m gelegen und ein beliebtes Wanderziel… hmm ja müsste ich endlich mal machen!

Hier blicken wir in richtung Süden. Die beiden Hochhäuser die man erkennen kann stehen beide fast direkt an der Schweizer Grenze. Das breitere ist das Hotel Bijou kurz vor dem Zoll und das rechte schmale ein Wohnhaus nur wenige Schritte von der Landesgrenze entfert. Alles was man dahinter erkennt ist Basel.

Im Vordergrund unten links ist Hauptbahnhof zu erkennen. unten rechts die Riesenbaustelle wo früher die Hauptpost war. Hier entsteht ein neues Einkaufszentrum.

loerracher rathaus mit schriftzug

Und hier nun endlich ein Bild von dem Lörracher Rathaus. Ja das ist keine optische Täuschung, das Gebäude ist mit dunkelgrünen Metallplatten verkleidet. Es wurde 1972 erbaut und ist mit fast 72 Metern immernoch das höchste Gebäude in Lörrach.

Das Design ist nicht ganz unumstritten, und die Fassade ist leider auch Renovierungsbedürftig, muss aber so beibehalten werden da das Gebäuse als „ein Dokument des 70er Jahre-Baustils“  unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Die Renovierungsarbeiten sollen nächstes Jahr beginnen…

Die Dachterasse des Rathauses darf während der Dienstzeiten besucht werden, allerdings muss man sich an der Rezeption anmelden, denn es haben bereits mehre Personen versucht hier hinunter zu springen.

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Schlechtwetter-Fotografie eine Blogparade über Fotos bei schlechtem Wetter

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung oder Ausrüstung. Heute gehts hier darum das man auch bei sogenanntem „schlechtem“ Wetter tolle Bilder machen kann.

Ich bin durch die Reiseeule auf diese Blogparade aufmerksam geworden. Da ich sehr gerne fotografiere haben die beiden mich dazu inspiriert auch einen Blogpost zum Thema „Fotografie bei schlechtem Wetter“ dazu zu schreiben.

Fotografie bei Regen damals und heute

Ich war noch nie der nur-bei-schönem-Wetter-Knipser. Schon seit meiner Jugend fotografiere ich viel und gerne.

Mein Fotoalbum mit Fotos von 1991 Fotografie bei schlechtem Wetter
Mein Fotoalbum von 1991

Dieses Fotoalbum von 1991 ist ein Beweis dafür. Im Rahmen meiner Berufsausbildung zur Fotofachverkäuferin (den Beruf gibts nicht mehr!) Hatte ich die Aufgabe eine neue und sehr hochwertige Kamera zu testen. Ich sollte damit unter anderem Blüten fotografieren. Ich hatte große Angst das die Kamera von dem Regen nass werden würde und Schaden nehmen könnte. Damals gab es sowas wie Spritzwassergeschützt nicht!

Not macht erfinderisch und ich habe die weissen Blüten abgerissen und mitsamt Wassertropfen unter einem Baum in Szene gesetzt. Die Kamera blieb unbeschädigt und ich bekam für die Bilder eine Eins.

Tulpe im Regen Schlechtwetterfotografie
Tulpe im Regen

Diese rosa Tulpe habe ich im Frühling 2017 in genau dem gleichen Park fotografiert. Den Park gibt es noch, und das Motiv ist auch wieder eine nasse Blüte, doch die Technik wie ein Bild aufgenommen wird hat sich in der Zeit dazwischen extrem verändert. Im übrigen habe ich die Tulpe stehen lassen, heute kenne ich mein Handy sehr gut und weiß das ihm paar Wassertropfen nichts ausmachen.

Die Fotoalbum Bilder wurden mit einer Spiegelreflexkamera auf Colorfilm aufgenommen. Die Negative wurden im Fotolabor entwickelt und auf Fotopapier vergrößert …

Die Rosa Tulpe wurde mit Handy fotografiert und darin mittels einer App bearbeitet und über Handy für den Upload verkleinert.

Fotografieren bei „schlechtem Licht“

Früher musste man gute Aufnahmen planen und sich vorbereiten. Den richtigen Film eingelegt haben usw…
Heutzutage hat man das Handy fast ständig bei sich und somit auch eine Kamera. Seit ich ein Smartphone habe nehme ich meine Kamera kaum noch mit. Für die meisten Motive reicht das Handy aus, man muss nur wissen wie man richtig damit umgeht.

Sonnenuntergang Schlechtwetterfotografie
Sonnenuntergang am Bahnsteig

Dieses Bild ist an einem düsteren verregneten Tag abends gemacht. Ich musste in Weil am Rhein den Zug wechseln und auf dem Bahnsteig zeigte sich völlig unverhofft die Sonne. Das Bild ist völlig spontan mit dem Handy entstanden. Ohne App und ohne Filter! Ich habe lediglich den Schriftzug hinzu gefügt.

Dieses Bild ist bei Minusgraden am Altrhein bei Weil am Rhein entstanden. An dem Tag war es Eisig kalt und erst am Abend kam die Sonne etwas raus.

Sonnenuntergang mit Wasserfläche kommt immer gut, auch wenn der eigentliche Vordergrund unterbelichtet ist.

Wolken sind nicht immer schlecht, Fotografie bei wolkigem Himmel

Bei meinem Besuch auf Helgoland war es echt kein besonders gutes Wetter. Während der Überfahrt hat es sogar geregnet und zeitweise was so schlechte Sicht, das Himmel und Wasser praktisch die gleiche Farbe hatten… für mich als echtes Landei eine total neue Erfahrung, wenn man den Horizont nicht mehr ausmachen kann!

Auf der Insel angekommen war es dann etwas besser. Hier habe ich brütende Basstölpel auf den berühmten roten Felsen fotografiert. Die Bedrohlich wirkenden Wolken hab ich hier absichtlich mit ins Bild genommen.

Im Hintergrund sehen wir das Steigenberger Hotel „Stadt Lörrach“ ein Bauwerk das nicht ganz unumstritten ist. Hier laufe ich jede Woche mindestens einmal dran vorbei, aber ich habe micht noch nicht ganz daran gewöhnt.

Man kann sich das Wetter zum fotografieren nicht aussuchen.

Das Wetter kann man sich echt nicht aussuchen, und so muss man unterwegs mit dem Wetter klar kommen oder man hat halt keine Bilder.

Lutherdenkmal in worms im Regen
Das Lutherdenkmal in Worms

Bei einer kleinen Städterundfahrt entlang des Rheins im November 2017 kamen wir durch Worms und hatten dort auch noch etwas Zeit.

Da ich bei dem Pop-Oratorium über das Leben von Martin Luther unter anderen über den entscheidenden Reichstag zu Worms gesungen hatte, wollte ich mir gerne das entsprechende Denkmal vor Ort ansehen.

Das Wetter war mehr als bescheiden… es regnete stark. Die Bäume um das Denkmal waren nicht mehr belaubt und gaben den Blick auf zwei potthässliche Baugerüste frei, so das es nicht gelang das Gesamte Denkmal ohne Baustellen Schriftzüge zu fotografieren. Zu allem Überfluss fand direkt vor dem Denkmal eine Demo statt, doch da bei diesem schlechten Wetter zu wenig Demonstranten da waren (max 10 Personen) befestigten diese ihre Transparente am Denkmal…

Obwohl wir stundenlang in einem nahen Cafe warteten war dies die beste Aufnahme aus meiner Fotostrecke „Wormser Lutherdenkmal“

Warnemünde Fotos bei schlechtem Wetter

Bei meinem Besuch in Warnemünde/Lübeck war das Wetter auch nicht so toll. Ich als Markgräflerin würde es als stürmisch bezeichnen, doch man belehrte mich „nö das ist noch nicht stürmisch, du kannst ja bis zum Leuchtturm laufen“

Schlechtwetterfotografie leuchtturm
Leuchtturm von Warnemünde

Es blies ein kalter Wind und ich konnte das Handy nur mit beiden Händen halten. Ich fand es schon unangenehm doch man erkärte mir das es ja noch nicht wirklich Wellen hat. Wenn es stürmisch ist wird man auf dem Steg zum Leuchtturm nass… bei Sturm wir dieser gesperrt, dann ist es lebensgefährlich, dann schlagen die Wellen direkt an den Turm!

Schlechtes Wetter ist also relativ!

Schlechtwetterfotografie am Meer
Warnemuende

Ein weiteres Bild von dem Tag in Warnemünde. Die Aufnahmen habe ich mit dem Samsung S5 gemacht und mit der Snapseed App etwas „dramatisiert“ das heist Kontrast und Sättigung angepasst mehr nicht.

Mehr Bilder von Warnemünde

Fotos bei schlechtem Wetter im Schwarzwald

Am Titisee zieht ein Gewitter auf
Ein gewitter zieht auf

Sommer 2018 am Titisee zieht ein Gewitter auf.

Schlechtwetterfotografie Schwarzwald
Schlechte Aussicht bei Schnee

Schnee und Eisglätte und nur hin und wieder kann man so weit gucken. Verhangene Aussicht in der Nähe des Feldbergs, Blickrichtung schweizer Alpen.

Schlechtwetterfotografie am Rhein

Zum Schluss nochmal ein Bild vom Rhein. An einem wirklich verregneten Novembertag , ich glaube der gleiche wie Worms. Nur kurz hatte es aufgehört und mal etwas den Himmel aufgerissen.

Mehr über das fotografieren bei schwierigen Lichtverhältnissen unter Blaue Stunde

Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat freue ich mich über einen Kommentar.

Fotos bei schlechtem Wetter Fotografie
Fotos bei schlechtem Wetter
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Fußweg nach Müllheim

Heute bin ich mit dem Zug nach Müllheim gefahren. Keine weite Reise. Im schönen Markgräflerland gelegen.In dieser Kleinstadt, etwa 30 km südlich bin ich aufgewachsen und ich habe dort meine Mutter besucht.In Müllheim liegt der Bahnhof etwas ausserhalb. Früher fast nur von Feldern umgeben, heute erstreckt sich das Industriegebiet drum herum.

Vom Bahnhof führt ein Radweg in die Stadt und auf Wegweiser ist eine Distanz von 3 Km ausgewiesen. Meine Mutter wohnt aber noch ein kleines Stück weiter als der Ortskern. Noch immer in dem gleichen Gebäude in dem ich aufgewachsen bin.

Als ich 1988 in Lörrach meine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau begonnen habe gab es eine Busverbindung die Badenweiler zum Müllheimer Bahnhof , leider führen damals in den Wintermonaten weniger Busse, weil es weniger Kurgäste in dem Kurort gab.Für mich als Pendler in Richtung Lörrach war das doppelt unpraktisch, denn die wenigen Busse die fuhren waren auf die Zugverbindung Richtung Freiburg getaktet weil es in die Richtung weit mehr Pendler gab.So kam es das ich diesen Fussweg vom Bahnhof in die Stadt und umgekehrt etwa 5 Jahre lang sehr oft gegangen bin. Und meistens in der kalten und dunklen Jahreszeit. Oft bin ich auch mit dem Fahrrad gefahren, doch dieses war nicht selten am Abend platt oder sonst beschädigt. Zweimal wurde es mir komplett geklaut. Das eine mal stand es am nächsten Tag wieder da. Folglich war dieser Fußweg vom Bahnhof hoch nicht gerade mit sehr positiven Erinnerungen besetzt.

Ich habe niemals gezählt wie oft ich hier lang gelaufen oder mit dem Rad gefahren bin. Morgens war ich immer in Eile und sehr oft angenervt vom Wetter, denn oft wenn zu hause in der Oberstadt die Sonne schon schien lag hier unten in der Rheinebene noch unangenehmer Nebel.

Abends nach der Arbeit und über 40 Minuten Zugfahrt nervt einen so ein Weg auch.

Dieser Blickwinkel war für mich Jahrzehntelang der Inbegriff für nach Hause kommen.

Im Hintergrund sehen wir den Blauen, der mit seinen 1165 m in und um Müllheim stets zu sehen ist. Meine gesamte Kindheit diente er mir als Orientierung. Wenn seine Silouette genau so aussieht, dann schaue ich direkt dort hin wo ich gewohnt habe.

Noch heute vermisse ich oft in fremden Städten so einen Orientierungspunkt. Ich frag mich immer noch wie ihr das im Flachland macht, ohne Berg am Horizont oder meinem Handy (Google Maps) verliere ich schnell die Orientierung.

Solch schicke Wegweiser wie oben im Bild gab es damals nicht. Wurde dieser Fußweg doch höchstens von regelmäßigen Pendlern benutzt. Viel los war auf der Strecke nie .Heute ist der Weg ein Teil eines gut ausgebauten Fahrradwegenetzes:

Auf diesem Bild sehen wir im unteren Teil wie toll der Weg heute ausgebaut ist. Zu der Zeit in der ich hier täglich geradelt bin, war es nur ein schmaler Kiesweg mit Pfützen und Gras an den Seiten.

Auch sonst hat sich an der Strecke bis zu meinem ehemaligen Zuhause extrem viel verändert. Ich finde es fast erschreckend wie viele neue Gebäude überall „dazwischen“ gebaut wurden.

Klar viele große Gärten sind heute Wohnhäusern und Garagen gewichen. Aber eine Straße durch die ich bestimmt schon 20 Jahre nicht mehr gelaufen bin… ähm… ich habe zwei Gebäude wieder erkannt, alles andere ist neu gebaut! Und das im alten Ortskern von Müllheim.

Es ist schon erstaunlich wie viel sich in 30 Jahren verändert. Und zu weilen lustig welche Kleinigkeiten eben nicht.

Auf dem letzten Bild oben die Plantanenallee. Sie sieht noch fast genauso aus wie damals, nur das jetzt weniger Verkehr hindurch führt.

Unten: wieso kann man jetzt von der Mühlenstrasse aus die Martinskirche sehen? Bach, Kirche und Straße sind nach wie vor am gleichen Ort.

Ich nehme an das dazwischen ein paar große Bäume weg sind. Jedenfalls konnte ich mich an diesen Blick nicht erinnern.

Ich hoffe sehr liebe Blogbesucher, das ich Euch nicht zu sehr mit meinen Erinnerungen gelangweilt habe und freue mich wenn ihr wieder rein schaut.

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Die „blaue Stunde“ an der Ostsee

Als „Blaue Stunde“ wird die Zeit zwischen Sonnenuntergang und völliger Dunkelheit bezeichnet. In diesem Zeitraum, der übrigens je nach Wettersituation wirklich eine Stunde dauert verändert sich die Lichtsituation enorm schnell und meistens erscheinen alle Farben sehr blau.

Früher in der analogen Fotografie galt es als Meisterdisziplin in diesem Zeitraum gute Bilder zu machen, denn alle paar Minuten ändern sich die Lichtverhältnisse enorm. Oft stellten ambitionierte Fotografen schon frühzeitig ihre Kameras auf Stativ bereit und warteten geduldig „auf das richtige Licht“.

Heute mit moderner vollautomatischer Kameratechnik und digitaler Bildbearbeitung ist dies fast nicht mehr nötig solche Aufnahmen lange vorzubereiten.

Dennoch kommt es nach wie vor darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, und dann abzudrücken wenn es am schönsten ist.

Dank moderner Speichertechnik kann man heute beliebig viele Aufnahmen machen und später die besten Bilder auswählen.

Diese Aufnahmen habe ich alle innerhalb etwa 20-30 Minuten gemacht, denn es war bitterkalt.

Sonnenuntergang an der Ostsee, beleuchtete Seebrücke

Dieses Bild entstand am 5. März diesen Jahres. Einem kalten regnerischen Tag, nur am Abend klarte der Himmel etwas auf.

An einem kalten Winterabend an der Ostsee, Schabeutz strand

Die beleuchtete Seebrücke hat mich in diesem Licht besonders fasziniert. Allerdings war es schon so dunkel, das mich die Person auf dem unteren Bild leicht erschreckt hat. Im ersten Moment dachte ich da sitzt wirklich ein Mensch. Was sehr ungewöhnlich gewesen wäre, denn es herrschten in diesen Minuten etwa 3 Grad Celsius.

Auf der Seebrücke Schabeutz ostsee Dunkelheit Winter

Die Ostsee wirkt auf diesen Bildern sehr ruhig. Doch es blies ein eiskalter Wind. Deshalb sind auch auf meinen Bildern keine Personen zu sehen.

Sonnenuntergang an der Ostsee

Alle Aufnahmen habe ich mit meinem Samsung Handy aufgenommen und nur leicht mit verschiedenen Apps bearbeitet.

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Kirschblüte im Markgräflerland

Das Markgräflerland ist eine Region im südwestlichsten Teil Baden-Württembergs und meine Heimat. Südlich von Freibug im Breisgau eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft am Rande des Schwarzwalds gelegen.

Ich hatte Euch von meinem Vorhaben berichtet, Euch die Kirschblüte im Eggenertal zu zeigen. Aber wie begürchtet hat es dieses Jahr den Höhepunkt dieses Naturschauspiels „verregnet“. Aber wunderschöne Kirschbäume gibt es nicht nur im Eggenertal. Rund herum im ganzen Markgräflerland gibt es immernoch zahlreiche Kirschbäume denen das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat.

Gestern konnte ich an meinem freien Tag das schöne Wetter ausnutzen und ein wenig mit dem Stadtmobil Elektroauto auf die Fotopirsch gehen.

Ich musste gar nicht so weit fahren. Ich fand schon ganz in der Nähe, rund um das Dorf Fischingen wunderschöne Motive.

An diesen beiden riesigen alten Bäumen, die direkt am Wegrand stehen konnte ich nicht einfach so vorbei fahren. Denn ihre ausladenden bis fast auf Kniehöhe herunter reichenden Äste sind ideal zum fotografieren.

Doch noch etwas anderes faszinierte mich… ein lautes tiefes Summen von Hunderten von Bienen! So viele auf einmal habe ich noch nie gesehen bzw. Gehört.

Nach vielen erfolglosen Versuchen hab ich dann endlich mal ein fleissiges Bienchen bei der Arbeit erwischt. Insekten fotografieren ist gar nicht so meins.

Die Aufnahmen sind sicher technisch nicht die allerbesten. Ich habe sie mit dem Handy und eingeschaltetem Digitalzoom gemacht. Und später mit der Snappseed Software nachgeschärft.

Weiter ging es zu einer jüngeren Anlage mit kurzstämmigen kleinen Bäumen. Hier waren nicht so viele Bienen unterwegs.

Zurrück ging es durch Wiesen und Felder. Und in Rümmingen bin ich in einem ganz besonderen Cafe eingekehrt, darüber schreibe ich nochmal in einem separaten Post.

Wer meinen Blog schon länger folgt wundert sich vielleicht über die andere Bildverarbeitung. Wie gefällt Euch sowas? Findet ihr Schrift im Bild blöd oder störend?

Schreibt mir doch mal nen Kommentar dazu.

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Keine Fotos von der Kirschblüte im Eggenertal

Die Kirschblüte im Eggenertal ist weit bekannt und wunderschön. Ein ganzes Tal voller weiss blühender Bäume eingebettet in die schöne Hügellandschaft des Markgräflerlandes.

Ich bin nicht weit weg aufgewachsen und so konnte ich dieses Naturschauspiel schon öfters geniessen. Als ich Kind war haben wir Schulausflüge und Wanderungen dort hin unternommen. Mitschüler aus den Dörfern Obereggenen, Niedereggenen und Schliengen berichteten damals schon von Touristen die Reisebussen anreisten und sehr vielen Wanderern zu dieser Zeit.

Heute gibt es dafür sogar eine Webseite http://www.bluetentelefon.de Seit 2009 kann man sich über den aktuellen Stand der Kirschblüte per Telefon informieren.Dieses Jahr sollte der absolute Höhepunkt der Blüte am 11.4. Gewesen sein.

Da für dieses Wochenende Regen angesagt ist wollte ich nicht bis zu meinem freien Tag nächste Woche warten. Denn bei starkem Regen gehen die Blüten noch schneller kaputt. Als ich heute um 17 uhr Feierabend gemacht habe schien in Lörrach die Sonne. Ich hatte im Hinterkopf ein paar tolle Eindrücke vom blühenden Eggenertal für diesen Blog zu fotografieren und buchte ich mir kurz entschlossen über die Carsharing-App ein Stadtmobil Auto.

Ich wollte die abendlichen Sonnenstrahlen ausnutzen. Doch je weiter ich fuhr umso dunkler und nebeliger wurde. Ich hätte noch 5-6 km vor mir gehabt begann es sogar zu regnen. An gute Fotomotive war nicht mehr zu denken. Deshalb drehte ich um und fuhr die etwa 15 km wieder zurrück.

In Lörrach wieder angekommen schien Sonne und blauer Himmel! Sowas gemeines, kaum vorstellbar, das es nur 18 km weiter so viel schlechteres Wetter ist. Leider ist das sehr oft so. Vor vielen Jahren bin ich diese Strecke mit dem Auto gependelt und es war fast täglich so das es in Lörrach einige Grad wärmer ist als in Müllheim (das Eggenertal liegt nahe bei Müllheim). Doch so krasse Licht unterschiede mitten am Tag, damit hatte ich nicht gerechnet.

Blaue Hauswand anstatt Blauer Himmel


Weil ich nicht ganz ohne Blütenfotos heim wollte hielt ich bei einem weiss blühenden Baum neben einem hellblauen Haus um wenigstens einen netten Farbkontrast zu haben.

Vielleicht versuche ich nächste Woche nochmal mein Glück. Mal sehen ob mir das Wetter nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

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Was blüht da?

Vorletzten Sonntag hatte es hier in Lörrach herrliches Frühlingswetter mit blauem Himmel und Sonnenschein. Ich habe mich deshalb schon recht früh auf gemacht zu einem längeren Spaziergang. Mein Ziel war zwar auch der Sonntagsgottesdienst, doch diesmal habe ich bewusst nicht den direkten Weg gewählt sondern bin hin und zurück weite Umwege gelaufen.

Am Uferweg der „Wiese“ (das ist der Name des Flusses) fand ich viele tolle Fotomotive. Jedes Frühjahr bin ich wieder neu fasziniert von blühenden Bäumen und Sträuchern und so kam es das ich „hängenblieb“.

Die Weissen Blüten sind schon in der Masse faszinierend, doch ihre volle Schönheit entdeckt man wenn man näher hin sieht.

Ich weiß leider nicht genau wie die Pflanze heißt oder ob der Baum angepflanzt wurde oder wild gewachsen ist.

Man sagte mir es sei eine „Vogelkirsche“ oder „Blutpflaume“ in jedem Fall eine Verwandte Art der essbaren Kirschen aber für uns giftig.

Die einzelnen Blüten sind etwa 2cm gross und die Stile sind wirklich so rötlich.

Im Hintergrund ahnt man die „Wiese“

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Frühlingsspaziergang in Lörrach

Dieser Ausflug erscheint vielleicht unspektakulär gegen andere Reisen. Aber ich habe letzten Herbst gelernt wie wichtig auch mal so kleine Spaziergänge sind. Einfach mal los gehen ohne festes Ziel und mal gucken wo man landet. 4 Monate konnte ich Aufgrund eine Fussverletzung keinen zusätzlichen unnötigen Schritt tun. Jeden noch so kleinen Weg hat man sich zweimal überlegt und wenn ich mal rum gelaufen bin dann musste ich meist auf den Boden gucken.Jetzt geht es mir wieder gut und ich kann unbeschwert herum laufen.

Und es ist Fühling!

Lörrach liegt im Süd-westlichsten Ecken Deutschland. Am untersten linken Zipfel der Deutschlandkarte. Diese Gegend hier wird Markgräflerland genannt und ist bekannt für seinen Wein, der vorallem entlang des Rheingrabens angebaut wird. Lörrach liegt nicht ganz in der Rheinebene sondern durch kleine Hügel abgetrennt im Wiesental. Hier herrscht ein meist viel milderes Klima als in den meisten Teilen Deutschlands. Weshalb auch manchmal von der „Toskana Deutschlands“ gesprochen wird. Diese Woche ist es richtig frühlingshaft warm mit Höchstemperaturen um die 15-18 Grad. Dadurch blüht es momentan schon an allen Ecken und Enden. Für mich ist einfach nur Spazieren gehen zu etwas wertvollem geworden, weil ich erfahren musste wie es ist wenn man gar nicht mehr gehen kann. Ein Knochenbruch im Fuss hatte mich über 3 Monate „lahmgelegt“.Im Frühling komnt für mich je nach Wetterlage noch ein Handycap dazu. Ich bin Heuschnupfen Patient. Doch dieses Jahr ist es nicht so sehr schlimm.Also ist es für mich doppelt so schön die wunderschönen Blüten zu betrachten und natürlich zu fotografieren.Tatsächlich handelt es sich um Aufnahmen von ein und dem selben Baum. An dem ich „hängengeblieben“ bin… ich konnte fast nicht aufhören Bilder zu machen.Ich vermute es ist eine Japanische Zierkirsche. Der Baum stand im Vorgarten eines Geschäfts und Bürogebäudes (Arztpraxen), relativ Wind geschützt.In dem Baum konnte ich auch einige Bienen und Hummeln beobachten, denn der Gehweg fürt etwas erhöht an dem Baum vorbei weil dieser Abschnitt kurz vor einer Eisenbahnbrücke liegt.Von der Brücke aus hat man diesen Blick auf die Stadt.Aus diesem Blickwinkel sieht Lörrach sehr klein aus. Der Turm in der Mitte ist das Rathaus und das linke große Gebäude direkt an der Bahnlinie ist das Milka Schokoladenwerk.Und das ist die Aussicht in Richtung Wiesental. Im Hintergrund erahnt man den Südschwarzwald.Mein Spaziergang führte mich eigentlich nur durch Stadtgebiet das ich dachte schon viele Jahre zu kennen. Dennoch habe ich viele Details entdeckt die ich bisher nicht kannte.Kann es sein das monatelang in der eigenen Wohnung fest sitzen einen Aufmerksamer macht?

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Lörracher Rosengarten

der Rosengarten ist ein Teil des Landschaftsparks „Grütt“ in Lörrach. Dort gibt es auch das gleichnamige Restaurant das besonders in den Sommermonaten sehr beliebt ist.

Der Lörracher Rosengarten ist Teil des Landschaftsparks Grütt

Angelegt wurde der Garten 1983 anlässlich der Landesgartenschau in Lörrach.

Eine Rose im Rosengarten Lörrach

Die ersten Jahre nach der Gartenschau fand man an den Rosen auch noch Schilder wie die einzelnen Sorten heissen, leider gibt es diese nicht mehr.

Die wunderbar duftenden Blüten locken Bienen an

Die Sortenvielfalt ist auch heute noch faszinieren. Es gibt große und kleine, niedige und langstielige Rosen in allen nur vorstellbaren Farben.

Ich zeige hier nur eine kleine Auswahl, denn die Witterung war nicht ganz ideal.

Eine rosa Rose im Rosengarten Lörrach
Hier nur ein Teil des wunderschön angelegten Gartens
Bogengang im Rosengarten, im Hintergrund der Kirchturm der St. Peter Kirche