Kategorien
Allgemein Ausflugsziele Sehenswürdigkeit Verkehrsmittel

Meine Hamburg-Tipps zusammengefasst

Hamburg ist immer wieder eine Reise wert. Für uns aus Süddeutschland ist die Hansestadt zwar etwas weiter weg, doch ich zeige Euch hier ein paar preiswerte Reisemöglichkeiten.

Wie kommt man preisgünstig nach Hamburg?

Fliegen ab Basel

Easyjet bietet Basel -Hamburg mehrmals täglich an und wenn man frühzeitig bucht kann man hier echte Schnäppchen machen. Lest in meinem Artikel „Fliegen mit Easyjet“ mehr über meine Erfahrungen damit.

Flugzeug ist allerdings nicht gerade die umweltfreundlichste und nachhaltigste Reisemöglichkeit.

Flixbus

Flixbus ist sehr preiswert, und ab Lörrach gibt es sogar eine durchgehende Buslinie. Ich persönlich halte aber davon lieber Abstand. So viele Stunden am Stück in einem Bus ist nichts für meine Beine.

Mit dem Zug

Mit der deutschen Bahn ist die Fahrt nach Hamburg bei weitem angenehmer. Der ICE braucht etwas über 7 Stunden und es gibt Verbindungen ab Basel ohne umsteigen. Allerdings muss man hier sehr früh schon buchen um ein Sparticket zu ergattern, sonst ist die Fahrt recht teuer.

Es sei denn man bucht Zug und Hotel zusammen. Wie ich hier beschrieben habe.

Flixtrain

Mit dem Nachtzug von Flixtrain von Lörrach bzw. Freiburg nach Hamburg fährt man unerreicht preiswert und man kann dabei auch noch schlafen.

Sehenswürdigkeiten in Hamburg

Hamburg, Museumsschiffe liegen vor der Elbphilharmonie
Von der Haltestelle Landungsbrücken einfach zu Fuß Richtung Hafencity, Die Elbphilharmonie kann man nicht verfehlen

An dieser Stelle darf ich die Elbphilharmonie nicht weglassen. Bei eine Besuch auf der Plaza habe ich viele schöne Bilder gemacht.

Unbedingt ansehen muss man sich in Hamburg den Hafen, die Hafencity sowie die Landungsbrücken. Über diese Sehenswürdigkeiten wurde schon so viel geschrieben, das ich mich in meinen Artikeln eher auf die unbekannteren Details konzentriere:

Wenn es in Hamburg Schietwedder hat:

Fisch Essen in Hamburg

wenn Ihr richtig lecker und authentisch Fisch essen wollt, dann kann ich Daniel Wischer direkt neben dem Rathaus empfehlen. Hier ist es jedoch zu jeder Tageszeit sehr voll. Der Fisch wird frisch und für Hamburger Eingeborene „richtig“ zubereitet. Wenn Ihr jetzt aber chickmicki mit Fischbabel und Muscheln und co erwartet seid ihr dort falsch. Angeboten wird eine Bodenständige Hausmannskost und genau so ist auch die Einrichtung.

Noch mehr „so wie früher“ ist das Ambiente in der ältestenf Fisch-Restaurant Hamburgs, in der „Veddler Fischgaststätte“. Der Name ist passend für dieses Kneipenambiente. Durch verschiedene Bauarbeiten ist die Adresse momentan schwer zu finden. Ich empfehle hier unbedingt mit Googlemaps zu navigieren, denn Google hat die aktuellsten Straßenverlegungen. Lest zuvor meinen zugehörigen Artikel, sonst findet ihr es gar nicht.

Hafenrundfahrt und co.

Hamburger Hafen
Hamburger Hafen, aus jedem Blickwinkel ein interessantes Fotomotiv

Eine Hafenrundfahrt ist interessant und es gibt wirklich viel zu sehen. Aber sie sind recht teuer und die Unterschiede sind groß. Erfahrungsgemäß sieht man mit den kleineren Booten mehr und vor allem versteht man die Moderation meistens besser. Vorsicht ist geboten wenn eher englisch als deutsch angeboten wird… dann könnt ihr davon ausgehen das der „Führer“ kein Hamburger ist und nur erzählt was er im Stadtführer gelesen hat.

Bei schlechtem Wetter fahren oft die kleinen Barken nicht mehr, und je nach Wetterlage würde ich dann auch von einer Rundfahrt in dem größeren Schiff abraten, denn wenn Wind und Wellen ungünstig stehen können die Schiffe nicht nah genug an die Interessanten Stellen fahren, berechnen aber den gleichen Preis. Als Laie kann man das nur so beurteilen, fahren die kleinen Boote noch , ist das Wetter okay, fährt nichts kleines mehr… Vorsicht!

Flutwarnung!

Wird eine Flutwarung heraus gegeben, dann sollte man sich unbedingt daran halten und Hafen und Hafencity weiträumig meiden. Auch wenn es vielleicht spannend ist… aber es kann dann je nach Wasseranstieg passieren das öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr fahren und Straßen gesperrt werden. Ganz viele Parkplätze haben den Hinweis das man bei Sturmwarnung nicht mehr parken darf. Stellt man seit Auto dennoch hin… könnte es irgendwann mal weg sein (wenn Du Glück hattest wurde es abgeschleppt!!!).

Preiswerte Alternative zu Hafenrundfahrt

Wer auf das Geld schauen will aber dennoch am Hamburger Hafen was sehen will, nimmt einfach die Fähren. Diese Kreuzen mehrfach die Routen der Rundfahrtschiffe und kosten nur einen geringen Bruchteil. Sie können mit dem normalen Nahverkehrsticket benutzt werden. Am einfachsten ist ihr geht zu einer der Haltestellen und fragt dort Leute ob jemand Anwohner ist. Bestimmt findest Du einen Einwohner der Dir ein paar Tipps gibt.

Mit 3 Fährfahrten kannst Du im Kreis fahren, um wieder am Ausgangspunkt anzukommen. Besonders beliebt ist die Strecke Landungsbrücken-Finkenwerder. Fahrplanauskunft gibt es auch an den HVV Automaten.

Ein Fährfahrt von Landungsbrücken nach Blankenese

Auch das ist Hamburg…

Blankenese ist absolut sehenswert. Hier befinden sich die teuren Lokale und die schönen Villen der Superreichen… Und das „Treppenviertel“. Wie der Name schon sagt, ein Stadtviertel mit überall Treppen, als Fremder rechnet man nicht mit sowas in Hamburg. Hier haben sich über die Jahrhunderte immer wieder Kapitäne und andere etwas besser gestellten Bürger niedergelassen und so entstand ein wunderschönes Kleinod mit vielen alten verwinkelten Gebäuden. Sehenswert für Leute die gut zu Fuss sind.

Man kann mit der Fähre von den Landungsbrücken hier her fahren… die Treppen hoch steigen bis zum Süllberg, dort befindet sich ein Restaurant/Cafe mit fantastischen Ausblick. Für Gehbehinderte leider absolut gar nichts.

Das Restaurant kann man selbstverständlich von der anderen Seite her mit dem Auto anfahren und von dort können auch Rollifahrer die Aussicht genießen. (persönliche Anmerkung, ich finde das Treppenviertel von unten spektakulärer als von oben)

Innenstadt und Hafencity mit dem e-Scooter

Wie in fast allen Großstädten Europas gibt es in Hamburg auch mehrere Anbieter die Elektroroller anbieten. Das ist ne Witzige und sportliche Idee für kürzere Strecken. Aber den ganzen Tag würde ich damit nicht rumdüsen. Ich habe die Roller ausprobiert. Das ist wirklich nur etwas für fitte Leute denn es ist trotz elektro Antrieb recht anstrengend und nicht ganz ungefährlich.

Hamburg mit dem Fahrrad

In Hamburg wird an vielen Stellen das Stadtrad angeboten, die ähnlich wie die E-Scooter kurzfristig angemietet werden können, und die man an anderen Standorten wieder abgeben kann. Die Anmeldung erfolgt hier genau wie bei den Elektrorollern über eine App. Leider konnte ich diese noch nicht selbst testen. Habe es aber bald mal vor, denn in Hamburg ist das Fahrradwegenetz sehr umfangreich und gut ausgebaut (oft gut geschützt nicht auf der Stasse!).

Mein Fazit:

Hamburg ist immer wieder eine Reise wert und ich hab sicher noch lange nicht alles gesehen. Ich werde hier sicher noch einige Artikel über die Hansestadt schreiben. Wenn Du Dich für meine Tipps aus Hamburg interessierst, dann leg Dir ein Lesezeichen auf meinen Blog.

Werbeanzeigen
Kategorien
Allgemein Ausflugsziele

Hamburg Insider-Tipp Veddler Fischgaststätte

Ich hatte meiner Freundin, die gebürtige Hamburgerin ist gebeten ich möchte richtig klassisch Fisch essen. Und sie zeigte mir einen absoluten Insidertipp, die Veddeler Fischgaststätte. Dort gab es frischen Backfisch in einer urigen Kneipenatmosphäre.

Ein Echter Insider-Tipp

Eine Freundin von mir ist gebürtige Hamburgerin und lebt schon ihr Leben lang in der Hansestadt. Sie kennt sich in der Stadt sehr gut aus, und liebt es ihrem Besuch „ihre Stadt“ zu zeigen. Ich bat sie mit mir in ein richtig typisches Fischlokal zu gehen. Und der Bitte kam sie sehr gerne nach.

„Du kennst doch so klassische Kneipen, oder?“ begann sie ihre Einleitung. Ich wollte aber was richtiges Essen und nicht in eine Kneipe… dachte ich, zugegeben ich hatte Hunger…

Sie erklärte mir das wir auf eine Insel in der Elbe müssen, die nur über eine der viel befahrenen Brücken erreichbar ist. Für mich, als Südbadenerin, die den Rhein bei Basel schon als großen Fluss empfindet fast unvorstellbar das in Hamburg ganze Industriegebiete auf Inseln in der Elbe untergebracht sind.

Wir fuhren also über die Brücke und waren umgeben von zahlreichen LKWs mit Containern und einem Verkehr wie im Taubenschlag (Wochentags um die Mittagszeit). Die Gebäude rund herum sind eher hässliche Industriebauten und vor allem Lager und Speditionen.

Mitten drin das Stage-Theater wo gerade König der Löwen aufgeführt wird. Das Gelände um das Theater und den Parkplatz ist gepflegt und hübsch, doch nur eine Straßenecke weiter wieder leicht marode und vom rauen Wetter gezeichnete Industriebauten. Hafengebiet eben…

Wir fuhren an der Zufahrt zum Cruise Center vorbei, der Anlegestelle für die großen Kreuzfahrschiffe, ein Gelände mit einem riesigen ein gezäunten Parkplatz. Doch dann wieder Hafengebiet und ganz viele LKWs. Viele Brücken und Unterfühungen und eine Verkehrsführung die mich schon lang die Orientierung verlieren liessen. Dann hielten wir auf einem Kopfstein gepflasterten Parkplatz, Nebenan wohl ein Firmenparkplatz, jedenfalls standen dort ganz viele weiße Lieferwägen des gleichen Typs. Aber ein Restaurant konnte ich hier nicht ausmachen.

„Was ist los hast Du Dich verfahren“ fragte ich meine Chauffeurin doch diese meinte „nein wir sind da!“.

Hier? An der Ecke des Parkplatzgeländes befand sich ein kleines Gebäude, leicht herunter gekommen und Schmucklos doch mit einer Astra-Bierwerbung über der Türe. Ich dachte „was ist das für eine Spelunke?“ denn mein Eindruck war das da in dem keinen Haus sicher nur eine Kneipe ist aber sicher kein Speiselokal. Doch meine Begleitung war sich ganz sicher das wir hier richtig sind. Ich war mit ihr schon an vielen tollen Orten und ich vertraue ihr. Mit jemand Fremden wäre ich dort nicht rein gegangen.

Veddeler Fischgaststätte in Hamburg ein echter Insider-Tipp
Nicht leicht zu finden ist das Gebäude der Veddeler Fischgaststätte

Hinter eine altbackenen Zugluftvorhang steht man sofort mitten in dem Gastraum, der echt nicht groß ist aber voller Leute. Menschen aller Altersklassen und Bevölkerungsschichten drängen sich an eng gestellten einfachen Holztischen. Man sitzt auf ganz einfachen, leicht unmodernen Holzstühlen und es herrscht in dem Raum reges Stimmengewirr aber eine entspannte und gesellige Atmosphäre.

Der Gastraum ist herrlich altmodisch, an den Fenstern hängen Gardinen die Aussehen als seien sie aus den 60er Jahren. Seit dem scheint die Zeit still gestanden zu sein. Nach der schlimmen Sturmflut Katastrophe 1962 als dieser Bereich überflutet war, wurde die Gaststätte wieder so her gerichtet wie sie vorher war.

Veddeler Fischgaststätte in Hamburg
Der Tresen sieht aus wie 1932

Wir setzen uns gleich an den ersten Tisch wo schon Leute sitzen die uns freundlich zunicken. Ein älteres Ehepaar bekommt gerade ihr Essen das die Bedienung im weißen Kittel mit „und hier zwei Kleine“ kommentiert. Diese beiden „kleinen Portionen“ Backfisch mit Kartoffelsalat passen gerade noch so auf die Teller !!!

Die Karte liegt auf dem Tisch und das Speiseangebot füllt nicht mal eine halbe Seite. Es gibt Backfisch in „Gross“, „Klein“ und „Baby“ wahlweise mit Kartoffelsalat oder Pommes, Brathering oder Scholle … dann hat es sich schon.

Fischessen in der Veddeler Fischgaststätte 
Backfisch mit Pommes kleine Portion
zweimal Backfisch „kleine Portion“

Fast jeder hier ist Backfisch, und den isst man mit zwei Gabeln! Die Bedienung ist freundlich und schnell und wuselt zwischen den Tischen hin und her, das ich mich frage wie sie den Überblick behält. Denn es geht zu wie im Taubenschlag. Im Minutentakt verteilt sie Teller mit frisch zubereiteten Backfisch und nimmt neue Bestellungen auf. Zum Bezahlen muss man zu Tresen gehen und dort bei der Chefin bezahlen. So geht es schneller und die Bedienung hat mehr Zeit um neue Portionen zu verteilen.

Denn hier kommt keiner rein um nach dem Essen länger sitzen zu bleiben. Es gibt zwar Kaffee in der Karte (1,80€) doch in der vollen Gaststube konnte ich niemanden sehen der Kaffee trank. Der erfahrene Gast kommt rein, bestellt, isst seinen Fisch, steht auf und zahlt.

Und es sind fast nur erfahrene Gäste hier, Einheimische und Arbeiter die an den Tischen angeregt miteinander schnacken. Und die wissen was gut und preiswert ist. Meine Portion hat 11,30 gekostet und war soooo lecker!

Wer mal was richtig authentisches erleben will und deftig und lecker essen will, für den ist die Veddeler Fischgaststätte ein guter Tipp.

Die Veddeler Fischgaststätte ist schwer zu finden

Die Adresse lautet Tunnelstraße 70, 20539 Hamburg

Am besten in Google-Maps eingeben und damit navigieren denn die meisten Navis finden den aktuellen Weg nicht richtig, weil in dem Gebiet gerade sehr viel neu gebaut wird und die Straßenführung sich in den letzten Monaten mehrfach geändert hat.

Und man fährt sehr leicht daran vorbei, weil man es schlicht übersieht. Wenn ihr bei eine Kreisverkehr seid, der durch zwei benachbarte Brücken durch geht, seit ihr eigentlich in Sichtweite…

Parkplätze gibt es ausreichend. Für Rollstuhl oder Kinderwagen nicht geeignet da schlicht zu eng.

Die Älteste Fischgaststätte Hamburgs

Die Veddeler Fischgaststätte gilt als älteste Fischgaststätte Hamburgs, denn sie wird seit 1932 an diesem Ort betrieben und sie hat damit schon längst Kultstatus. Das Lokal wirbt sogar damit das sie „Hamburgs kleine Speisekarte“ haben.

Mein Fazit

Die Fischgaststätte ist einen Besuch wert, aber man muss Fisch mögen. Denn es gibt schlicht nichts anderes, außer vielleicht einen Salat.

Kategorien
Sehenswürdigkeit

Ausflugziel in Hamburg: Laeiszhalle auch bekannt als Musikhalle 

Bei meinem letzten Besuch bei einer guten Freundin in Hamburg „verdonnerte“ mich diese zu einem Konzertbesuch in der Laeizhalle. Sie machte es spannend und wollte mir vorher auch nicht sagen wen oder was wir da hören würden. Und auch die andere Bezeichnung „Musikhalle“ half mir nicht weiter.

Ich hatte nur mit bekommen das hier demnächst Helmut Lotti auftritt, also konnte es ja nicht ganz klein sein.

Auf meine Frage was ich anziehen soll wurde eine elegante schwarze Hose und ein Pullover für passend gefunden… Also keine Abendrobe… Aber auch keine Jeans.

Als wir an der Halle ankamen war es bereits dunkel, ich konnte das Gebäude also nicht wirklich von aussen sehen. Nur das die Adresse Johannes-Brams-Platz ist und im Gebäude nochmals eine Brahms Skulptur ließ mich vermuten das uns an diesem Abend Klassik erwartet.

Das Treppenhaus der Laeizhalle
Das Treppenhaus der Laeiszhalle

Die Laeizhalle wurde von dem Haburger Reeder Carl Laeiz gespendet. Er hatte in seinem Testament verfügt das er 1,2 Millionen Mark für die Erbauung einer Musikhalle spendet. Seine Wittwe erhöhte den Betrag später auf 2 Millionen.

Die Halle wurde 1903 auf städtische Gelände im Neobarocken Stil errichtet und 1908 eröffnet.

Gedenktafel für die Stifter der Laeiszhalle in Hamburg
Auf einer Marmortafel im Eingangsbereich werden die Stifter geehrt

Der Eingangsbereich und die Treppen der Halle sind schon alleine Sehenswert. Mit ganz viel Marmor und geschwungenen Formen lassen eine Stimmung wie in einem eleganten Schloss entstehen.

Das beeindruckende Treppenhaus der Musikhalle
Das beeidruckende Treppenhaus

Wandleuchte im Eingangsbereich der Laeiszhalle
Eine Wandleuchte im Gang

Die moderne Technik ist stets perfekt in das historische Ambiente eingepasst. Nichts wirkt wie nachträglich dazu gepackt.

Ich habe ein paar Details fotografiert, an und um den Lampen ist überall Gold und man sagte mir das sei angeblich echtes Gold

Deckenleuchte im Gangbereich der Laeizhalle
eine der vielen stilvollen Deckenleuchten

Der Baustiel ist in allen Details erhalten geblieben. Selbst moderne dimmbare LED Beleuchtung ist perfekt in die geschwungene Decke integriert.

Aufzüge in der Laeiszhalle

Da meine Begleitung leicht gehbehindert ist nahmen wir nicht das imposante Treppenhaus sondern einen seitlich etwas versteckten Aufzug. Ich dachte so „oh die haben es geschafft in diesem historischen Gemäuer nachträglich eine Aufzug einzubauen ohne das es das Ambiente dieses wunderschönen Gebäudes zerstört. Doch das war falsch gedacht. Der Aufzug ist nicht später eingebaut.

Der Aufzug befand sich hinter einer alten mit Schnitzereien verzierten Holztüre. Fast wie ein wunderschöner alter Schrank. Die Türe musste man logischer Weise von Hand öffnen und dahinter befand sich die Aufzugkabine.

Bedientafel in dem Holzaufzug in der Laeiszhalle
Selbst die Bedientafel ist im originalen Stil erhalten geblieben

Die Kabine selbst war genauso. Aus Holz mit Schnitzereien und einer kleinen mit roten Samt bezogenen Bank. Soetwas hatte ich noch nie gesehen und ich musste gleich mal die Wand befummeln ob das ganze wirklich echt ist.

Wie wir das von Modernen Aufzügen kennen ist immer irgendwo ein Schild wann er in Betrieb genommen wurde. Und da stand 1908 ! Ähm ich wusste gar nicht das es damals schon Aufzüge gab.

Das Typenschild im Aufzug verrät das es wirklich noch der erste in diesem Gebäude ist.
Das Typenschild im Aufzug verrät wie alt er wirklich ist

Damals wurden die Kabinen mittels Hydraulik nach oben „gedrückt“. Spätesten als der Aufzug los fuhr spürten wir das „andere Fahrgefühl“ ganz langsam bewegten wir uns ins obere Stockwerk.

Der Große Saal der Laeiszhalle

Nochmal mehr beeinduckend ist der große Saal selbst. Ein riesiger Saal in dem fast nichts wirklich gerade ist. Überall geschwungene Linien und Rundungen und auch hier ist alles mit vielen geschmackvollen Details verziert.

Architektur der Laeiszhalle in Hamburg
Die Ränge in der Hamburger Laeiszhalle

Als ich den Saal das erste mal betrat war ich irritiert, draußen war es doch schon Nacht, durch das Glasdach des großen Saals sah es aber aus als sei es heller Tag.

In Wahrheit ist es gar kein Glasdach, über der sichtbaren Glasfläche sind flächendeckend dimmbare LEDs angebracht, so das fast jede Tageszeit simuliert werden kann. Mit dieser Information von meiner Begleitung suchte ich ob ich irgendwo „ne Lampe“ hinter der Glasscheibe ausmachen könnte. Fehlanzeige. Das Dach des großen Saals ist eine perfekte Illusion.

Balkone in der Laeiszhalle, Musikhalle Hamburg
Decken und Balkone sind aufwändig verziert, und alle Linien sind geschwungen

Im Großen Saal der Laeizhalle dominieren die geschwungenen Linien, überall Bögen und Rundungen. Was nicht nur sehr schön aussieht sondern auch zu einer Beeindruckenden Akustik beiträgt.

geschwungene Balkone in der Musikhalle Laeiszhalle
hier sieht man die unterschiedlich geschwungenen Balkone

Der große Saal der Musikhalle bietet Platz für 2000 Zuschauer

Der Saal ist wunderschön, jedoch sind die Sitzreihen recht eng. Denn die roten Samtklappsitze sind auch wie sie ursprünglich mal waren. Der Saal fasst wenn er voll besetzt ist über 2000 Personen. Man empfindet es aber als weit weniger weil man die Menschen auf den den Rängen gar nicht sehen kann. Beziehungsweise wenn man auf einem der Balkone sitzt nimmt man weder die Leute oben noch unten wirklich wahr.

Die Orgel der Musikhalle
Die Orgel der Musikhalle / Laeiszhalle

Über der Bühne eine wunderschöne Orgel, die hier zum Teil zugeklappt ist. Hinter dem Notenständer in der Mitte erkennt man die Türen die Farblich etwas anders aussehen als die Wände. Diese wurde wohl erst später eingebaut und tiefere Informationen gibt es bei Wikipedia.

Während dem Konzert selbst habe ich keine Fotos gemacht, weil ich nicht stören wollte.

Wir hörten ein Konzert mit Auszügen aus diversen Opern. Die 4 Solisten die nicht verstärkt wurden (keine Mikrofone) wurden von einem kompletten Kammerorchester begleitet.

Bei einem Querflöten Solo das der Dirigent selbst gespielt hat (stand mit dem Rücken zu uns) konnte man ihn sogar atmen hören!

Es war echt ein Erlebnis und ich bin dieser Freundin auch sehr dankbar das sie mich da einfach mal „hingeschleppt“ hat.

Kategorien
Allgemein Sehenswürdigkeit

Das geheime Umkleidezimmer des Kaisers

Bei meinem gestrigen Spaziergang in Hamburg entdeckte ich viele bekannte und auch unbekannte Motive. Ich war gezielt auf die Foto Pirsch gegangen, aber ich wollte auch ein paar unbekannte Details finden.

Am Baumwall, fast versteckt unter der Trasse der Hochbahn entdeckte ich dieses hübsche kleine Häuschen und ich fragte mich was wohl der Zweck dieses Gebäudes ist.

Das Sielhäuschen am Baumwall in Hamburg
Das kleine Häuschen am Baumwall

Ein Sielhäuschen

Meine Bekannte die in Hamburg lebt und aufgewachsen ist wusste natürlich eine Antwort. Es handelt sich hier um ein Sielhäuschen. Also eine Einstiegstelle in die Sielanlagen unter der Stadt. Sielanlage heißt nichts anderes als Kanalisation, welche Damals in Hamburg hoch modern war und die Hamburger waren so stolz auf ihre technische Neuerung das sie dem damaligen Kaiser eine Besichtigung ermöglichen wollten.

Damit der Kaiser Wilhelm II. nicht wie normale Silarbeiter in einem Gulli eine Leiter herunter klettern musste baute man hier in der Nähe der damals auch neuen Hochbahnlinie einen Einstieg mit Treppe und unterirdischer Anlegestelle, von dort aus war eine Bootsfahrt in den unterirdischen Kanälen geplant. Da es dort sicher sehr gut roch, wurde eigens für den Kaiser unter diesem Häusschen ein Umkleideraum für den Kaiser erbaut. Dieser kleine unterirdischer Raum war wohl kunstvoll gekachelt und geschmückt.

Aber vermutlich hat der Kaiser diese Ausfahrt in die Kanalistion nie gemacht. Aus terminlichen Gründen hatte er bei dem Besuch in Hamburg dafür angeblich keine Zeit. Vermutet wurde aber eher das er keine Lust hatte auf den Exkrementen der Hamburger Boot so fahren. Ob er bei einem späteren Termin die Fahrt nachgeholt hat oder nicht, ist nicht bekannt.

Jedenfalls wurde das Umkleidezimmer aus welchen Gründen auch immer verschlossen und zugemauert und später nicht mehr erwähnt. Hat man sich da für die (Scheiss) Idee geschämt?

Erst 2012 als man die neben dem Sielhäuschen stehende Stautue von Wiliam Lindley dem Konstrukteur/Architekten des Sielsystems, auf die andere Seite stellen wollte kam der Zugemauerte Raum zum Vorschein. Dann erst wurde ermittelt warum er gebaut wurde.

Auf Hamburgs Unterwelt gibt es noch mehr solcher Sehenswürdigkeiten.

Besucht doch auch mal meine anderen Hamburg Artikel:

Kategorien
Allgemein Verkehrsmittel

Unterwegs in Hamburg mit dem E-Scooter von Lime

Freunde die in Hamburg wohnen erzählten mir das es in Hamburg eine E-Scooter Plage gibt. Überall stehen und liegen sie rum, oft mitten auf dem Gehweg und oft an Haltestellen und Kreuzungen. Und die Fahrer der Elektroroller würden meist rücksichtslos und verkehrsgefährdend überall fahren wo sie gerade Lust haben.

In Hamburg gibt es gleich mehrere Unternehmen die Elektroroller im „free flow-Verfahren“ anbieten und miteinander konkurieren. Seit einigen Monaten erst sind sie im Stadtgebiet Hamburg erlaubt und binnen weniger Wochen haben sich zahlreiche Anbieter gefunden die Innenstadt mit ihren Fahrzeugen förmlich überfluten.

Es sieht ja ganz witzig aus, wenn Erwachsene Leute, auch oft in Anzug und Krawatte mit diesen Dingern durch die Straßen düsen. Und sicher ist es manchmal ganz praktisch schnell von A nach B zu kommen. Aber ein Großteil der Anwender sind wohl rein Spaßfahrer und nicht Leute die zur Arbeit fahren.

Elektroroller von Lime in Hamburg
Sie sah der Elektroroller aus

Elektoroller in Hamburg sind „Free-Flow“

Die E-Roller in der Hamburger Innenstadt sind im sogenannten Free-Flow-Verfahren anzumieten. Das heißt man kann sie anmieten wenn man einen findet und dann einfach abstellen und abmelden wo man will. Vorausgesetzt man befindet sich im zulässigen Gebiet.

Die Roller werden Nachts eingesammelt und die Akkus geladen und morgens wieder an bestimmte Punkte verteilt. Als potenzieller Nutzer eines solchen Vehikels kann man nie ganz genau wissen ob wirklich zu der gewünschten Zeit einer oder mehr Roller an einem bestimmten Ort sind. Zwar werden sie morgens an den gleichen Orten verteilt aber man kann sich eben nicht darauf verlassen.

Für den Endverbraucher ist es ganz praktisch den E-Scooter am Zielort einfach abzustellen und abzumelden zu können. Aber das führt halt leider dazu das rücksichtslose Nutzer es übertreiben und die Geräte überall stehen und liegen lassen. Was sehr ärgerlich sein kann.

Ich war neugierig auf das E-Roller-Fahren

Diese Sache hat mich neugierig gemacht. Ich wollte das auch mal probieren. Die Elektroroller kann man ganz einfach über eine App anmieten, ohne persönliche Einweisung oder Probefahren oder sonstiges. In meinem Fall hatte ich nicht mal einen erfahrenen Nutzer der mir hätte sagen können wie was funktioniert.

Mein Selbstversuch mit dem Elektroroller in Hamburg

Diese Dinger haben mich neugierig gemacht. Und da ich eh zu Fuß in Hamburg unterwegs war und Zeit hatte wollte ich mir die Sache näher angucken.

Meine Testfahrt mit dem Elektroroller von Lime
Ich wollte es selber ausprobieren

Der einzige Grund warum ich mich für den Anbieter Lime entschieden habe war, das genau in dem Moment als ich keine Lust mehr zum laufen hatte da gerade ein Lime-Roller am Wegrand stand.

Auf dem Elektroroller stand der Hinweis auf die App von Lime die ich auch sofort und ohne Verwechslungsgefahr im Playstore (Android) fand. Ich war in dem Moment nicht in einem Wlan und dennoch ging die Installation recht fix. Nach einer kurzen Registrierung mit Name, Adresse und E-mail wurde ich schon gefragt ob ich den Roller freischalten möchte.

Um den gewünschten Roller freizuschalten muss man mit der Handykamera einfach den QR Code am Roller scannen, dafür muss man der App erlauben auf den Standort der Kamera zuzugreifen.

Was mich allerdings irritierte war das ich das Zahlungsmittel erst nach dem Roller abscannen eingeben musste. Ich habe mich für Paypal entschieden.

Sicherheitshinweise für E-Scooter?

Also die Sicherheitshinweise und „wie es geht“ hab ich erst nach der Aktivierung des Rollers durchgelesen. Ähm… ich finde das sollte man vorher lesen müssen.

Die Hinweise sind nett bebildert und verständlich beschrieben, sowas wie Hemtragen empfohlen und Fahrradwege benutzen… nicht alkoholisiert Fahren, nicht zu zweit Fahren usw.

Der Hinweis auf die Stassenverkehrsordnung kam nur unter ferner liefen…

Das Fahrgefühl auf einem Elektroroller

Ich war echt überrascht wie schwer so ein E-Roller ist. Er ist schonmal viel schwerer als die Tretroller mit denen ich kürzlich gefahren bin. vom Gewicht eher wie ein Mofa.

Zum Anfahren muss man sich erst mal abstoßen wie bei einem Tretroller, was durch das Gewicht nicht gerade einfach ist. Beschleunigen geht erst wenn der Roller eine gewisse Geschwindigkeit hat. Ich brauchte 3-4 Versuche bis ich es raus hatte.

Meine allerersten Versuche habe ich direkt im Straßenverkehr gemacht! Unsportlichen und ungeübten Personen würde ich das absolut nicht raten. Ich selbst bin die letzten Wochen viel Fahrrad und Tretroller gefahren, also Gleichgewicht geübt. Zu allem Überfluss kam mir schon gleich mal ein Bus entgegen und an einer durch eine Baustelle verengten Stelle lies mich ein freundlicher Sportwagenfahrer den Vorrang…

Aber schon zwei Kreuzungen später musste ich mich fragen welche der Ampeln nun meine ist. Man muss binnen Sekunden umdenken vom Fußgänger oder Autofahrer auf… ähm was bin ich denn jetzt?

Genau genommen muss man sich wie ein Radfahrer verhalten, nur das man schneller ist. Was ich angenehm finde ist das man höher ist als beim Radfahren und man dadurch etwas bessere Sicht hat.

Ich war allerdings die ersten 2km noch so unsicher das ich sehr auf den Boden vor mir geachtet habe. Gefährliche Sache, ich wäre beinahe mit einer Radfahrerin kollidiert, nur weil ich nicht richtig geguckt hab.

Mein Fazit

Das Fahren mit dem Elektroroller macht schon Spaß, wenn man es sich mal etwas angewöhnt hat. Aber ich finde es anstrengend. Durch die recht hohe Geschwindigkeit muss man echt sehr auf den Verkehr achten, Häuser angucken oder sowas ist nicht.

Ich war etwa eine Dreiviertelstunde unterwegs und habe fast 5km zurückgelegt und war dann froh absteigen zu dürfen. Ich habe mich im Bereich Schultern und Nacken irgendwie verkrampft, später hatte ich Nackenschmerzen. Als ich gefahren bin hatten wir etwa 20 Grad warm. Für mein Empfinden gerade so noch warm genug um so lange auf dem Roller zu fahren. Bei kälterem Wetter hätte ich da keine Lust drauf.

Meine Bedenken zu den Elektrorollern

Ich habe bezüglich des E-Scooters so meine Bedenken. Sie anzumieten und zu aktivieren ist viel zu einfach, jeder der ein Handy hat kann sie einfach freischalten und losfahren. Alterskontrolle oder gar Kontrolle ob derjenige die AGBs und Sicherheitshinweise verstanden hat gibt es nicht.

Viele Nutzer von Elektrorollern fahren so rüpelhaft weil sie es entweder nicht besser wissen (vielen ist nicht klar was sie dürfen und was nicht) oder weil sie ein Anhalten verhindern wollen weil das wieder anfahren so anstrengend ist.

Ich denke die E-Scooter werden genauso schnell von den Straßen verschwinden wie sie aufgetaucht sind, schon alleine weil sie bei nicht sommerlichen Temperaturen einfach unangenehm sind. Und wer weiß wie sich die Akkus verhalten wenn es kalt wird.

Kategorien
Sehenswürdigkeit

Miniatur Wunderland

Hier nun mein Erfahrungsbericht aus dem Miniatur Wunderland in Hamburg. Ich habe diese Ausstellung letzten März mit einer Rollstuhl Fahrerin besucht und kann somit beurteilen ob dieses Ausflugsziel wirklich barrierefrei ist.

Das Miniatur Wunderland ist die weltweit größte Modeleisenbahn. Und jedes Mal wenn ich erzählt habe das ich in Hamburg war musste ich mich fast rechtfertigen warum ich sie nicht besichtigt habe.

Ich verzichte in diesem Blogpost auf viele Fotos, denn es gibt massenhaft davon im Netz und ich finde ein Foto wird der Komplexität und Faszination der Ausstellung nicht gerecht.

Meine Ausrede war stets „das kann man auch machen wenn schlechtes Wetter ist“. Denn ich bin nicht wirklich Modelleisenbahn Fan. Doch ich hatte schon so vieles über diese gant besondere Anlage gehört, jetzt war ich doch neugierig geworden.

Bei diesem Besuch in Hamburg herrscht nun wirklich echtes „Schietwetter“, was ja eigentlich Typisch für Hamburg ist. Bisher hatte ich immer Glück und meistens schönes Wetter wenn ich hier zu besuch war.

Die technischen Daten der Anlage könnt ihr zahlreich im Internet finden. Und sicherlich auch hunderte sehr guter Fotos, denn das Miniatur Wunderland ist ein begehtes Ziel für ambitionierte Hobbyfotografen.

Ich möchte nun meinen persönlichen Eindruck beschreiben. Das Miniatur Wunderland befindet sich in der historischen Speicherstadt direkt neben dem „Hamurg Dungeons“ einer Art Geisterbahn die mich nun gar nicht reizt. Beides nicht sehr weit weg vom Hauptbahnhof. Zu Fuss machbar, aber die Strecke ist nix für einen Rollstuhl, denn die historische Speicherstadt hat überall Kopfsteinpflaster, was für Rollifahrer sehr unangenehm ist.

Die Speicherstadt an sich ist schon sehr sehenswert und bietet unzählige tolle Fotomotive. Dafür solltet ihr Euch auch etwas Zeit nehmen. Wenn ich nen Rat geben kann: macht blos nicht den Fehler und plant Hafenrundfahrt, Speicherstadt, Hamburg Dungeons und Miniatur Wunderland unmittelbar hintereinander! Es liegt zwar alles recht nah zusammen, aber das wird einfach zuviel!!

Für das Miniatur Wunderland braucht man aller mindestens 2-3 Stunden. Wenn man Modelleisenbahn Enthusiast ist braucht man noch viel länger.

Der Eintritt ist nicht gerade billig und dann wäre es schade wenn man nur schnell durch hetzt. Die besten Sachen sieht man erst wenn man sich mal Zeit nimmt die Details zu betrachten. Details gibt es schier unendlich viele zu entdecken. Und von einer Person die schon über 10 mal in der Ausstellung war habe ich gehört, das die Anlage nicht nur permanent erweitert wird, sondern auch immer wieder kleine Details verändern werden.

Oft werden auch kleine Gimmicks eingebaut, die eigentlich keinen Sinn machen. So zwerrt ein Nilpferd auf einer Dachterasse an der Wäscheleine. Mitten auf der Autobahnbrücke fährt ein Kind Dreirad. In Mitten einer dramatischen Bergauffahrt eines Radrennens hopst ein Känguru und hinter einer Stauseemauer ist ein versunkenes Dorf in dem kleine lachende Geister wohnen und ein Fotograf macht Bilder von einem Brokkoli (?!).

Mich würde mal interessieren ob jemand von Euch diese Szenen schon entdeckt hat.

Meine persönlichen Erwartungen wurden weit übertroffen. Ich bin gar nicht so Eisenbahn interessiert, und as da überall und kreuz und quer Züge und Autos fahren war fast Nebensache für mich. Ich war komplett fasziniert von den vielen liebevollen Kleinigkeiten.Wäscheleinen mit Wäsche, liebevoll angelegte Gärten mit samt Gärtner und selbst umgefallene Mülltonnen oder pinkelnde Hunde.Es gibt, Hochzeiten, Beerdigungen, Demonstrationen, Rockkonzerte, Volksfeste, Saufgelage, Freizeitparks, Ritterspiele….

Einmal entdeckte ich einen Schlosspark mit Heckenlabyrint und ich wollte eigentlich nachsehen ob da drin vielleicht Personen sind, und stieg auf einen der zahlreichen Tritte… da entdecke ich im Hintergrund Flammen am Fenster des Schlosses… Völlig verdattert sahen wir zu wie gleich 4 Feuerwehr Fahrzeuge vor fuhren. Wenn man sich auf die kleinen Details einlässt entdeckt man immer mehr!

An anderer Stelle brennt ein Dachstuhl und die Feuerwehr ist im vollen Einsatz, selbst der Wasserstrahl aus Löschschlauch ist dargestellt.

Der Flughafen

Besonders faszinierend fand ich den Flughafen, dort ist überall so viel Bewegung das man fast nicht weiß wohin gucken… allein auf dem Flugfeld rollen wohl koordiniert zahlreiche Flugzeuge, Versorgungsfahrzeuge, Schlepper, Busse… da könnte man stundenlang zusehen denn immer tut sich etwas!

Sicher bemerkt da kaum jemand die Sprayer auf dem Flughafen Dach.

Kaum zu übersehen oder überhören (original Geräusche) sind die Starts und Landungen der Flugzeuge auf der Start und Landebahn. Hier drängen sich auch oft die meisten Zuschauer. Und hin und wieder überrascht dann auch mal ein fremdartiges Flugobjekt. Was von den Besuchern auch mal mit Applaus kommentiert wird.

Obwohl ich absolut kein Miniatureisenbahn Fan bin, konnte ich mich stellenweise fast nicht losreißen. Letztlich haben wir die Ausstellung verlassen weil wir müde waren, nicht weil wir den Eindruck hatten alles gesehen zu haben.

Für Kinder gibt es an vielen Orten stufen zum hochklettern, damit sie was sehen können… aber ganz ehrlich ich würde das ganze nicht für Kinder unter 8 oder 10 Jahre empfehlen. Die kleineren verlieren viel zu schnell die Geduld.

Es gab auch viele Familien mit Kinderwagen. Zwar gibt es Aufzug und überall Rampen aber den Wagen mit rein zu nehmen würde ich echt abraten. Ein Kind im Buggy kann gar nix sehen! Wenn es schon sein muss, dann sollte das Kind auf den Arm.

Die gesamte Ausstellung ist Rollstuhltauglich, allerdings gibt es nicht wenige enge Stellen wo ein Rolli nicht durch passt. Man muss auch damit rechnen das due Leute nicht unaufgefordert Platz machen, denn wenn man die Exponate aufmerksam betrachtet nimmt man einen Rollstuhl neben oder hinter sich nicht wahr.

Die Kleinkinder die ich gesehen habe waren eher quengelig und weinerlich. Meiner Meinung nach können sie die Ausstellung nicht wirklich geniessen. Oft sehen sie nicht gut, und die Menge der Details ist für die kleinen einfach zuviel.

Mein Fazit:

ein Erlebnis, nicht nur für Eisenbahnfans. Eher für Erwachsene als für Kinder. Unbedingt genügend Zeit einplanen.

Mein Tipp: wochentags wenn keine Schulferien sind ist am wenigsten los.

Keine großen Taschen oder Rucksäcke mitnehnen, am besten kleine Handtasche am Körper (Taschendiebgefahr, da oft Gedänge und man sehr abgekenkt ist)

Kategorien
Allgemein

FLIXTRAIN Nachzug von Lörrach-Hamburg fährt wieder!

In den Wintermonaten gab es ihn nicht. Doch ab April verkehrt der Zug von Flixtrain wieder zwischen Lörrach und Hamburg. Mit dieser Nachtzug Verbindung kann man unerreicht preiswert reisen. In einem Post von letztem Jahr zeige ich Euch auch die Innenansicht.

Die Tickets für diesen Zug erhält man nur durch die Flixbus und (neu!) Flixtrain App, die für Android und Iphone angeboten wird.

Diese Beiden Apps funktionieren sehr ähnlich und es macht in meinen Augen keinen Sinn beide zu installieren. Die Züge lassen sich auch über die Flixbus-App buchen. Dafür muss man nur beachten das die Haltestellen mit dem Zusatz (Zug) versehen sein müssen.

So sieht die Auswahl in der Flixbus App aus.

Die Zugverbindung wird nicht täglich angeboten. Lörrach- Hamburg fährt meist Donnerstag und Samstag. Von Hamburg nach Lörrach meistens Freitag und Sonntag. Jedoch nicht ganz regelmäßig.

Auch Variieren die Fahrzeiten:

Auf dem Bild erkennbar, fährt der Zug an einem Samstag, braucht aber 2 Stunden länger (steht sicher nur irgendwo rum).

Dennoch halte ich das Angebot für attraktiv, es ist Ostersamstag und für 29.99€ preislich sehr interessant!

Mehr über die Ausstattung der Züge und meine persönlichen Erfahrungen damit findet ihr in einem separaten Blogpost .

Kategorien
Allgemein Sehenswürdigkeit

Astor Film Lounge in der Hafencity

Hamburg ist immer eine Reise wert auch bei klassischem „Schietwetter“ wofür es bekannt ist. Wenn Regen und Sturm ein Sightseeing unmöglich machen gibt es in der Hafencity Indoor Aktivitäten die auch bei schlechtem Wetter Spaß machen.

Ein berühmter Besuchermagnet ist natürlich das Miniatur Wunderland worüber ich in einem anderen Post schreibe.

In der Hafencity, unweit der Elbphilharmonie und der Speicherstadt befindet sich das Astor Lounge Kino. Im gleichen Gebäudekomplex entsteht gerade ein Hotel, das schon letzte Weihnachten fertig sein sollte. Zum Zeitpunkt meines Besuches war es noch ein Rohbau, aber Verzögerungen kennt man ja schon von der benachbarten Elbphilharmonie. Diese wurde erst nach einer 10 mal so langen Bauphase wie geplant 2016 fertig gestellt.

Das Kino ist also ganz neu und super edel. Ebenso der Service! Es gibt dort noch einen Doorman und Platzanweiserin! Im Kinopreis enthalten ist Garderobe und ein Begrüßungs-Sekt.

Die Zeit bis zum Einlass kann man sich in der chic-gemütlichen Lounge verbringen. Die verschiedenen Kinosäle haben gestaffelte Startzeiten so das es nie wirklich Gedränge und Schlangen gibt.

Die Technische Ausstattung der einzelnen Kinos ist natürlich nur vom Feinsten.

In fast jedem der Säle gibt es Reihen mit sogenannten Logen… ich würde das eher Liegesessel nennen! Auf Knopfdruck werden die Beine auf Sitzhöhe angehoben. Getränke und Knappereien bekommt man in diesen Reihen bis zum Beginn des Hauptfilms am Platz serviert! Die Gänge sind so breit, das man immer noch durch gehen kann obwohl die Beine hoch geklappt sind!

Wir haben uns den Film „the green book“ angesehen und haben für mein Ticket 15,50€ bezahlt. Die normalen Plätze sind preiswerter. Ich fand den Preis jedoch angesichts des gebotenen Service angemessen.

Auf dem Bild gut zu erkennen wieviel Platz zur nächsten Reihe noch ist. Am rechten Rand erkennt man einen Mitarbeiter der Getränke bringt.

Kategorien
Apps

Mit „TooGoodToGo“ in Hamburg, meine Erfahrungen

Wie versprochen habe ich die TooGoodToGo-App in Hamburg getestet. Gleich 5 mal in wenigen Tagen habe ich mir Überraschungstüten gebucht, und damit jedes mal gute Erfahrungen gemacht.

Frühstücksportion von Toogoodtogo gerettete Lebensmittel in Hamburg
Frühstück vom Hotel Mercure

Das erste war eine Frühstücks-Tüte vom Mercure Hotel für 3,50€. Die Tüte war bereits vorbereitet und die fertig belegten Brötchen gut verpackt. Selbst Salz und Pfeffer sowie eine Serviette waren beigepackt.

Toogoodtogo von Feinkost Hafencity
Ein Mittagessen von Feinkost Hafencity

Die Zweite Portion war vom Mittagstisch, bei Feinkost Hafencity in unmittelbarer Nähe der Elbphilharmonie konnten wir für 3€ diese Portion abholen. Da meine Begleitung noch misstrauisch war haben wir nur eine Portion geholt und uns diese später geteilt (in der Box war das Essen ca 20 Minuten nach Abholung noch warm). In der Wohnung verteilten wir den Inhalt der Box auf zwei Teller und wurden beide davon satt.

Am gleichen Tag holten wir bei Edeka ebenfalls in der Hafencity eine Lebensmittel Tüte ab. Das Abholfenster war mit 17 bis 20 Uhr äußerst groß und die Abholung funktionierte sehr freundlich und reibungslos.

Der Inhalt der großen Papiertüte von Edeka Böcker war echt hochwertig. Soja-Bratwurst, Blockhaus BBQ-Sauce, Advocadocreme, Grillkäse, Quark, Camenbert, Creme-Fresh,… alles einwandfrei verpackte Lebensmittel mit Ablaufdatum am gleichen oder nächsten Tag. Ich schätze den Wert wenn man diese Produkte regulär gekauft hätte auf 15,-€- 20€ (viele Artikel kenne ich den genauen Preis nicht)

Die Vierte Tüte (nein es waren zwei)! Habe ich auch vergessen zu fotografieren. Ziemlich spontan suchte ich am Nachmittag eine Bäckerei in der Nähe wo wir uns befanden. ToGoodToGo zeigte mir eine Bäckerei die weniger als 1km weit weg war, die selbst meine Ortskundige Bekannte nicht kannte. Mittels der Navigation über die App fanden wir die kleine etwas altmodische Bäckerei mit dem schönen Namen Glücklich. Meine Überraschungstüte war längst vorbereitet und ich hab sogar nochmal gefragt ob das so richtig ist und keine Verwechslung denn sie war riesig!

Acht unterschiedliche Brötchen, viel größer als die von den Hotels, und zwei „süsse Teilchen“. Zu meiner Begeisterung war ein Franzbrötchen, eine Hamburger Spezialität, dabei. Sehr lecker. Die Menge reichte uns für eine Kaffepause und das Frühstück zu dritt am nächsten Tag!

Toogoodtogo eine App um Lebensmittel zu retten. Auf unterwegsistdaziel gibt es dazu gleich mehrere Erfahrungsberichte

Ganz begeistert war ich auch von meiner 5. Buchung, denn diese bekam ich in dieser Tüte!

Am Abreisetag holte ich mir im Novotel eine Portion vom Frühstücks Büffet ab. Meine Idee war das ich dieses als Reiseproviant für meine Zugfahrt nehme.

Diesmal war die Tüte nicht fertig vorbereitet sondern wurde auf Zuruf einer Hotelmitarbeiterin erst zusammen gestellt. Offensichtlich war ich nicht die erste die sich eine Tüte abholt, denn die Anweisung lautete „mach mal noch eine“.

Auch hier war die Menge absolut überzeugend. Es gab zwar viel mehr Aufschnitt als Brötchen, aber für 2,50 € kann man wirklich nicht meckern.

Fazit: in einer Großstadt macht ToGoodToGo echt Spaß, und selbst meine Gastgeberin, die schon immer in Hamburg lebt hat dadurch Restaurants und Läden entdeckt die sie noch nicht kannte.

Ich werde die App auf jeden Fall auf dem Handy installiert lassen und die wenn ich mal wieder unterwegs bin nutzen.

Lest hier mehr über die App

Kategorien
Verkehrsmittel

Flixnight mit dem Zug von Lörrach nach Hamburg

Mit dem „Flixnight“ dem ersten Nachtzug von Flixtrain kann man extrem preisgünstig von Lörrach oder Freiburg nach Hannover oder Hamburg reisen. Hier lest Ihr meine persönlichen Erfahrungen.

Flixbus macht nun auch „in Züge“. Allerdings ist das Streckenetz noch sehr begrenzt. Bisher fahren die grünen Züge erst auf einer Hand voll Strecken. Doch seit kurzen bietet Flixtrain auch eine Verbindung ab und nach Lörrach an.

Es handelt sich im Grunde um die alte Autozug-Strecke von Hamburg-Altona nach Lörrach. Die Deutsche Bahn hat diese Strecke aufgegeben doch die Firma BTE betreibt diese Strecke weiter und über Bahntouristikextpress.de kann man jetzt wieder Autozug buchen.

Neu ist allerdings das an diesem Zug ein zusätzlicher Wagon hängt für Flixbus Kunden ohne Fahrzeug.

Buchen kann man diese Tickets über die Flixbus-App. Eine Platzreservierung oder Wahl einer Einzelkabine oder ähnliches ist hier nicht möglich. Es gibt nur eine einzige Preiskategorie. Aber diese ist der absolute Hammer! Ab 19,99€ konnte ich von Lörrach nach Hamburg reisen! Der Zug verkehrt allerdings nicht Täglich.

Ich hatte angesichts dieses billigen Preises große Bedenken ob es sich wirklich um einen Liege- oder Schlafwagen handelt und etwas Angst ob ich wirklich schlafen kann.

der Flixtrain von Lörrach nach Hamburg von aussen
Flixtrain von Aussen

Dies war mein Wagon, im Grunde genau gleich wie die anderen Wagons für die Autozug Kunden.

Flixtrain von Innen Einstiegsbereich
An den Türen sieht man das es ältere Wagons sind
Dieser Zug wird von BTE betreieben
Schild im Wagon
Innenansicht Flixtrain Nachtzug Flixnight Hamburg-Lörrach
Innenansicht Flixtrain Nachtzug Abteil
Alles Neu, Sauber und Gemütlich. Selbst genügend Steckdosen vorhanden.

Von Aussen sieht der Wagon alt aus doch innen findet man neue Polster, saubere Flächen, Steckdosen für Handy und Laptop. Jede der 5er Kabinen ist mit individell regelbarer Klimaanlage und Türverriegelung ausgestattet. Es gibt kostenloses und gut funktionierendes Wlan.

-UPDATE- Bei zwei weiteren Fahrten hatten wir einen anderen Wagon, von der Ausstattung her fast gleich, doch nicht diese Armlehen, die während dem liegen unerwünscht herunter klappen können. Stattdessen kan der mittlere Sitz als Tisch herunter geklappt werden.

Da diese Zug Verbindung noch nicht wirklich bekannt ist, waren wir bei unserer Abfahrt in Lörrach 2 ! Personen. Später in Freiburg zusteigende Fahrgäste wurden auf andere Kabinen verteilt so das wir die komplette Fahrt nur zu zweit blieben.

-UPDATE – bei meiner zweten Fahrt waren wir 5 Personen und in Freiburg sind 8-10 Leute eingestiegen.

Die Liegeflächen sind zwar schmal aber angenehm zum liegen (wie harte Matratze, also gut für meinen Rücken). Ich bin 1,75 groß und konnte bequem liegen. Für Personen über 1,90 könnte es allerdings eng werden. -UPDATE- Ein junger Mann, der 1,92m groß ist, meinte er streckt die Füße raus dann geht#s grade so.

Eng werden könnte es auch dann, wenn wirklich 5 Personen in einer Kabine sind und gleichzeitig ihre Betten richten wollen. Da muss man sich eben etwas absprechen und dies nacheinander tun. Da es keine fest gebuchten Plätze gibt muss man sich halt mit den anderen Reisenden etwas absprechen und arrangieren. -UPDATE- wir waren von Hamburg nach Lörrach 4 Personen, das ging ganz gut. Wenn möglich wird nach Ausstiegsbahnhof und Geschlecht eingeteilt.

Das Bettzeug ist sauber und zweckmäßig. Selbst das Kopfkissen war angenehm und sauber (nicht muffelig). -UPDATE- Bettwäsche war jedes mal gleich gut.

Überhaupt war ich sehr begeistert von der Sauberkeit überall im Zug. Solches bin ich von meinen Reisen mit der deutschen Bahn nicht gewohnt.

Selbst die Toilette hat mich durch ihre gepflegte Sauberkeit begeistert. -UPDATE- der andere Wagon war sauber aber nicht ganz so perfekt wie der erste.

Ersatzpapier, Handwaschpaste, Lufterfrischer und sogar eine Klobürste! In welchem Zug gibt es schon so etwas?

Innenansicht Flixtrain Nachtzug Toilette
Flixtrain Toilette
Innenansicht Flixtrain Nachtzug Toiletten sauberkeit
Ein Blick in die Toilette

Zusätzlich gibt es noch mehrere Waschräume, also noch kleinere Räume mit Waschbecken, Spiegel und Steckdosen. Ausreichend um Gesicht zu Waschen, Zähne putzen und Rasieren. Diese sind noch enger als die Toiletten. So das ich mich nicht mit dem Gesicht nahe über das Waschbecken beugen kann. Aber es geht wenn man Türe einfach auf lässt. Ich finde das noch zumutbar wenn man während man Zahnpasta ausspuckt mal kurz im Gang steht. Das Wasser ist warm.

Es gibt die Möglichkeit den Speisewagen zu nutzen. Der im Gegensatz zum Flixtrain Wagon sehr voll war. Da ich nicht selbst dort war kann ich leider nichts über das Preisniveau sagen. -UPDATE- keiner der Flixtrain Kunden die ich gesprochen habe hat je den Speisewagen besucht.

Auch ist es möglich dort ein Frühstück zu bestellen. Dieses sollte man allerdings schon bei Abfahrt vorbestellen. Die Autozug Fahrgäste buchen dieses bereits bei Fahrkartenkauf.

Der für uns Flixbus Kunden zuständige Mitarbeiter war sehr freundlich und hilfsbereit. Offensichtlich war auch er es der entscheiden konnte wie er die Fahrgäste auf die Abteile verteilt. Wenn man also Wünsche hat, kann man sicher mit ihm reden. Gerade beim Start in Lörrach ist ausreichend Zeit um evtl. etwas zu ändern.

Mein Fazit:

Ich werde diesen Zug sicher nochmal nutzen, denn preiswerter kommt man nicht nach Hamburg. Für Gruppen oder Familien stelle ich mir das auch sehr toll vor. Denn mit Menschen die man kennt ist so eine Nacht im engen Abteil nochmals angenehmer.

-UPDATE – bei meiner zweiten und dritten Fahrt habe ich jeweils 29,99€ bezahlt.

Update August 2019 meine Schwester ist diesen Monat mit dem Zug gefahren, sie hat sehr kurzfristig gebucht und für die Fahrt von Lörrach nach Hamburg 59,99€ bezahlt. Sie waren zu viert im Abteil, der Zug war sauber und kam planmäßig an.