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Mit „TooGoodToGo“ in Hamburg, meine Erfahrungen

Wie versprochen habe ich die TooGoodToGo-App in Hamburg getestet. Gleich 5 mal in wenigen Tagen habe ich mir Überraschungstüten gebucht, und damit jedes mal gute Erfahrungen gemacht.

Frühstücksportion von Toogoodtogo gerettete Lebensmittel in Hamburg
Frühstück vom Hotel Mercure

Das erste war eine Frühstücks-Tüte vom Mercure Hotel für 3,50€. Die Tüte war bereits vorbereitet und die fertig belegten Brötchen gut verpackt. Selbst Salz und Pfeffer sowie eine Serviette waren beigepackt.

Toogoodtogo von Feinkost Hafencity
Ein Mittagessen von Feinkost Hafencity

Die Zweite Portion war vom Mittagstisch, bei Feinkost Hafencity in unmittelbarer Nähe der Elbphilharmonie konnten wir für 3€ diese Portion abholen. Da meine Begleitung noch misstrauisch war haben wir nur eine Portion geholt und uns diese später geteilt (in der Box war das Essen ca 20 Minuten nach Abholung noch warm). In der Wohnung verteilten wir den Inhalt der Box auf zwei Teller und wurden beide davon satt.

Am gleichen Tag holten wir bei Edeka ebenfalls in der Hafencity eine Lebensmittel Tüte ab. Das Abholfenster war mit 17 bis 20 Uhr äußerst groß und die Abholung funktionierte sehr freundlich und reibungslos.

Der Inhalt der großen Papiertüte von Edeka Böcker war echt hochwertig. Soja-Bratwurst, Blockhaus BBQ-Sauce, Advocadocreme, Grillkäse, Quark, Camenbert, Creme-Fresh,… alles einwandfrei verpackte Lebensmittel mit Ablaufdatum am gleichen oder nächsten Tag. Ich schätze den Wert wenn man diese Produkte regulär gekauft hätte auf 15,-€- 20€ (viele Artikel kenne ich den genauen Preis nicht)

Die Vierte Tüte (nein es waren zwei)! Habe ich auch vergessen zu fotografieren. Ziemlich spontan suchte ich am Nachmittag eine Bäckerei in der Nähe wo wir uns befanden. ToGoodToGo zeigte mir eine Bäckerei die weniger als 1km weit weg war, die selbst meine Ortskundige Bekannte nicht kannte. Mittels der Navigation über die App fanden wir die kleine etwas altmodische Bäckerei mit dem schönen Namen Glücklich. Meine Überraschungstüte war längst vorbereitet und ich hab sogar nochmal gefragt ob das so richtig ist und keine Verwechslung denn sie war riesig!

Acht unterschiedliche Brötchen, viel größer als die von den Hotels, und zwei „süsse Teilchen“. Zu meiner Begeisterung war ein Franzbrötchen, eine Hamburger Spezialität, dabei. Sehr lecker. Die Menge reichte uns für eine Kaffepause und das Frühstück zu dritt am nächsten Tag!

Toogoodtogo eine App um Lebensmittel zu retten. Auf unterwegsistdaziel gibt es dazu gleich mehrere Erfahrungsberichte

Ganz begeistert war ich auch von meiner 5. Buchung, denn diese bekam ich in dieser Tüte!

Am Abreisetag holte ich mir im Novotel eine Portion vom Frühstücks Büffet ab. Meine Idee war das ich dieses als Reiseproviant für meine Zugfahrt nehme.

Diesmal war die Tüte nicht fertig vorbereitet sondern wurde auf Zuruf einer Hotelmitarbeiterin erst zusammen gestellt. Offensichtlich war ich nicht die erste die sich eine Tüte abholt, denn die Anweisung lautete „mach mal noch eine“.

Auch hier war die Menge absolut überzeugend. Es gab zwar viel mehr Aufschnitt als Brötchen, aber für 2,50 € kann man wirklich nicht meckern.

Fazit: in einer Großstadt macht ToGoodToGo echt Spaß, und selbst meine Gastgeberin, die schon immer in Hamburg lebt hat dadurch Restaurants und Läden entdeckt die sie noch nicht kannte.

Ich werde die App auf jeden Fall auf dem Handy installiert lassen und die wenn ich mal wieder unterwegs bin nutzen.

Lest hier mehr über die App

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TooGoodToGo eine Handy-App zum Müll und Geld sparen

Die Grundidee hinter dieser App (Android und Iphone) ist es Lebensmittel Abfälle zu reduzieren. Denn bei uns in Europa werden viel zu viele Lebensmittel obwohl sie noch genießbar sind entsorgt.

Aufgrund Gesetzlicher Auflagen dürfen Speisen die einmal in der Auslage waren nicht mehr am Folgetag verkauft werden. Die meisten Restaurants und Händler müssen deshalb bei Ladenschluss alles was übrig ist entsorgen.

Es sei denn es findet sich jemand der die Speisen nach Ende der Verkaufzeit abholen möchte.

Und genau dieses Vermittelt diese App. Die Anbieter wie Restaurants, Bäckereien oder Hotels melden überschüssige Portionen mit der gewünschten Abholzeit und die User können sich ihre Überraschungstüte buchen und abholen.

Ich habe diese App ausprobiert, und obwohl ich eher im ländlichen Raum lebe konnte ich Angebote finden die für mich interessant sind.

Hier in Lörrach macht momentan nur das Nordsee-Restaurant mit (in fast allen Städten) und um ehrlich zu sein ich war bisher noch nie dort Kunde.

Aber das Angebot „Überraschungstüte mit 3 Snacks für 2,90€“ hat mich neugierig gemacht. Die Originalpreise der Snacks waren mir nicht bekannt, aber aber ich hielt das für sehr preiswert. Die Abholzeit um 17:30 Uhr fand ich auch ganz okay und da sich der Laden nur wenige Schritte von meinem Arbeitsplatz entfernt befindet hab ich es gewagt.

Die Buchung geht sehr einfach und schnell! Denn die Zahlungsdaten gibt man schon beim Einrichten der App ein.

Zahlungsmöglichkeiten sind Kreditkarte, Lastschrift, Sofortüberweisung oder Paypal. Ich habe mich für Paypal entschieden weil ich damit auch regelmäßig bei anderen Anbietern bezahle und gute Erfahrungen gemacht habe.

Datenübermittlung zu Paypal und zurrück funktioniert schnell und reibungslos.

Nach dem Buchungsvorgang erhält man eine virtuelle Quittung die der Händler bei Abholung „abhakt“ also man muss das Handy auf dem die Bestellung gebucht ist dabei haben.

Praktisch finde ich auch das die App an die Abholung erinnert, das ist vorallem dann sinnvoll wenn man früh morgens für abends bucht.

So bin ich mit meinem Handy und der geöffneten App zum Nordsee-Strassenverkauf und der Mitarbeiter dort wusste sofort was ich will. Bei meinem ersten Kauf stand schon eine vorbereitete Überraschungstüte bereit.

Beim zweiten mal ein paar Tage später war ein anderer Mitarbeiter dort, der das wohl noch nicht kannte. Auf dessen Rückfrage sagte ein Kollege zu ihm “ lass sie Aussuchen, 3 Teile egal was. Ist schon bezahlt“

Auf diese Weise habe ich mich schon fast durch das ganze Sortiment gefuttert. Denn ich hab das Angebot schon mehrfach genutzt.

Die 3 Snacks habe ich mir meistens mit einer Freundin geteilt, denn alle drei auf einmal sind mehr als genug.

Meine Neugierde hat mich dazu gebracht auch etwas entferntere Anbieter ins Auge zu fassen. An einem Sonnigen freien Tag habe ich mich mal relativ spontan in die Sbahn gesetzt um mir in Basel im Novotel eine Überraschungstüte vom Frühstücks Büffet abzuholen.

Leider hatte ich unmittelbar nach dem Grenzübertritt Probleme mit dem Internet Zugang meines Handys und konnte somit die App nicht öffnen. Also bat ich an der Rezeption des Hotel um Wlan Zugang damit ich meine Bestellung abholen kann.

Ich war ganz ehrlich „ich hole nur was ab, aber ich brauche kurz Wlan“. Die Mitarbeiterin war sehr freundlich und hat mich wie einen Gast des Hotels behandelt, sie ist sogar extra in den Küchenbereich gegangen um bescheid zu sagen.

Nach wenigen Minuten erschien ein freundlicher Mitarbeiter mit einer großen Papiertüte. Er kannte sich mit der App aus und wusste was zu tun ist.

Ich war von der Tüte so begeistert das ich hier ein paar Fotos zeige:

Neutrale, ordentliche Tüte.

Der Inhalt Ordentlich und Sauber Verpackt. Sogar mit Besteck!

Eine Box mit Aufschnitt (3 Sorten Käse!)

In der Alufolie diverse Brötchen

Das hat mich überrascht, eine gut gefüllte Box vom warmbuffet und alles war nach über 30 Minuten noch warm. Und es war lecker und sehr reichhaltig.

Natürlich kann man dieses Angebot nicht nutzen wenn man unter Zeitdruck steht, aber mein nächstes Picknick werde ich so planen das ich vorher in einem Hotel eine Frühstücks-Tüte abhole.

Mein Fazit: preiswerter geht fast nicht! Nur muss man eben flexibel sein und sich nach der Abholzeit richten und es ist sicher jedesmal spannend was man genau erwischt.

Auf diese Weise lernt man auch Lokale und Restaurants kennen, von denen msn vorher gar nicht wusste das es sie gibt.

So habe ich in der App gleich mehere Sushi Restaurants in Basel enrdeckt…

Nächste Woche werde ich das Angebot in Hamburg testen…

Achso… fremde Stadt ist gar kein Problem! Du kannst Dir in der App alle Angebote um deinen Standort anzeigen lassen, mit genauer Entfernungsangabe und auf Wunsch gleich hin Navigieren.

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Handyapp: Carsharing Deutschland 

Erst vor kurzen hat mir ein Bekannter von dieser App für Android Handys erzählt. Ich nutze Stadtmobil Südbaden schon seit vielen Jahren und habe bisher die Reservierungen der Autos über die Webseite gemacht.

Die Webseite ist an und für sich sehr praktisch und gut bedienbar… Nur vom Handy aus manchmal mit Hürden verbunden. Die Schrift wird sehr klein dargestellt und man muss stehts weit hinein zoomen. Was die Sache wieder sehr unübersichtlich macht.

Um einen Zeitraum zu wählen kann man mit wenigen Mausklicks von bis markieren und es werden alle verfügbaren Fahrzeuge angezeigt. Das funktioniert beim Touchscreen Handy oder Tablett einfach nicht, weil man den Bildschirm hin und her schiebt…

Vor Jahren gab es schonmal eine Handy-App, vor der aber Stadtmobil Südbaden selbst gewarnt hatten. Man sollte sie nur zum Autos suchen, aber nicht zum buchen nutzen da sie nicht stabil funktionierte.

Und jetzt endlich gibt es eine gute und sichere App für Android und Iphone. Kostenlos erhältlich über den Playstore (Android).

Die Installation ging schnell und reibungslos. Auch musste ich nicht lange mit login oder Registrierung kämpfen. Einmal auf der Startseite Mitgliedsnummer und Passwort eingegeben und alles funktioniert!

Das wirklich interessante ist das ich damit auch auf Fahrzeuge anderer Anbieter zugreifen kann. So gibt es seit kurzen in Lörrach „My e-car“ und ich dachte das sei ein Konkurrenz Unternehmen zu Stadtmobil.

Das ist gar nicht wahr, als Stadtmobil Kunde kann man diese Fahrzeuge auch nutzen und die Kosten werden einen ganz normal über die Stadtmobil Rechnung belastet.

Gleich bei der ersten Buchung über die neue App hatte ich das Problem das mein gewünschtes Stadtmobil Auto belegt war und ich ließ die App nach Alternativen suchen. Ein „my e-car“-Auto gleich bei mir um die Ecke!

Nur 2 Stunden vor der Fahrt reservierte ich diesen Wagen und war eigentlich schon fast auf Anfangsprobleme gefasst. Aber nein alles funktionierte auf Anhieb perfekt!

Rein zufällig ist es der gleiche FahrzeugTyp wie der den ich gewohnt bin. Die Ladesäule sieht ein wenig anders aus, und hat noch zusätzlich die Möglichkeit das andere Autos daran laden… Aber grundsätzlich funktioniert es genauso.

Ich muss sagen bei „my e-car“ haben sie die Erstbenutzer-Anleitung derart gut und leicht verständlich am Handschuhfach angebracht. Da kann man beim Aufladen gar nichts mehr falsch machen.

Mit dieser App die für ganz Deutschland die gleiche ist kann man auch Angebote in anderen Städten nutzen. Das geht über die Webseite auch, ist aber erheblich komplizierter.

Einziger Kritikpunkt wäre. Ich vermisse eine Suche oder eine Übersichtskarte wo welcher Anbieter ist. Denn gerade als Ortsfremder weiß man oft nicht wo die Grenze zwischen z.B. Stadtmobil Stuttgart und stadtmobil Tübingen ist.

Hier ein Screenshot von der Fahrzeug Suche in Freiburg. Man braucht wirklich keine Ortskenntnisse um ein Auto zu finden.

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DB Navigator – Erfahrungsbericht

DB-Navigator ist die App der deutschen Bahn mit der man Verbindungen suchen und buchen kann. Ich nutze diese App seit vielen Jahren Handy auf meinem Android Handy für alle meine Zugreisen. Sie ist permanent auf meine Handy installiert, da ich auch manchmal spontan Zug oder Bus nutze. Für Leute die hin und wieder mit dem Zug reisen ist diese App fast unerlässlich.

Erhältlich ist die App für Android Handys im Play Store. Sicher gibt es auch ein entsprechendes Pendant für I-phone, doch ich kann nur über die Androis-Version berichten.

DB Navigator die App der Deutsche Bahn im Playstore
so sieht die App im Playstore aus

Im Play Store findet man die App unter DB Navigator, erkennbar an dem DB Logo (oben weiß und unten rot mit Icon einer Lokomotive) . Nicht wundern es gibt noch ein paar weitere Apps aus von Deutsche Bahn. Die Installation ist kostenlos und geht auch je nach Verbindung relativ schnell. Ich empfehle sie herunter zu laden während man im Wlan ist. (kleiner Tipp am Rande, in vielen großen Bahnhöfen gibt es kostenloses Wlan)

Die App belegt nicht ungewöhnlich viel Speicherplatz und funktioniert sehr stabil. In den letzten Monaten hatte ich nur paar mal eine Fehlermeldung „Die Anwendung konnte nicht geschlossen werden- DB Navigator“ obwohl ich an dem Tag die App gar nicht geöffnet und genutzt hatte. Seit dem letzten Update ist dies nicht nochmal vorgekommen.

Mit der App kann man Zug und Bus Verbindung ermitteln. Unter Reiseauskunft gibt man gewünschten Start und Zielbahnhof an und die App sucht nach allen möglichen Verbindungen. Sehr praktisch ist auch die Suche nach Stationen in der Nähe, denn oft weiß man in fremden Städten nicht genau wie die Haltestellen heißen.

Bisher habe ich erst einmal einen Zielort in der App nicht gefunden und das lag daran das ich als Reisetag einen Sonntag angegeben hatte und dieses Minikaff nur Wochentags mit einem Bus erreicht werden kann. Ansonsten sind mit der App selbst Haltestellen auf dem Belchen oder Feldberg auffindbar. Also alles was mittels öffentlichen Verkehrsmitteln irgendwie erreichbar ist.

Sehr gut finde ich das auch Busse und Bahnen anderer Unternehmen angezeigt werden. Wie beispielsweise Bergbahnen oder Fähren. Diese kann man über die App nicht buchen oder bezahlen, aber man weiß wann und wo etwas fährt.

Zuletzt war ich begeistert das selbst die Basler Tram Verbindungen gefunden werden konnten! Also geht es sogar in der Schweiz

DB Navigator bietet viele kleine praktische Hilfestellungen

der DB Navigator zeigt mir wo ich beim Umsteigen hin muss
Screenshots vom Handy

Beim Umsteigen auf ein anderes Verkehrsmittel kann man sich unter dem Karten Symbol anzeigen lassen wo man ungefähr hin muss. Oft kommt man irgendwo an und weiß nicht in welche Richtung man muss.

Hier sehen wir das der Bus an der Bahnhofstrasse auf der anderen Seite der Bäckerei los fährt.

DB-Navigator zeigt Verspätung und Gleis an

Bei dem zweiten Screenshot zeigen die weißen Zeiger auf die effektive Abfahrzeit. Planmäßige Abfahrt 15:15 kann eingehalten werden, allerdings kommt der Zug in Frankfurt ein paar Minuten zu spät an, deshalb ist dann die Zahl rot. Diese Angaben werden permanent aktualisiert, also wenn der Zug außerplanmäßig länger halten muss wird dies berücksichtig.

Die pinken Pfeile zeigen das geplante Gleis an. Das hilft beim Umsteigen sehr, man sollte allerdings trotzdem auf die Anzeige am Bahnsteig achten.

Komfortable Suche im DB Navigator

Man hat bei der Suche viele Möglichkeiten die Auswahl einzuschränken und auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen. So zum Beispiel das man nur Nahverkehrszug nutzen will (z.B. Länderticket) oder längere Umsteigezeit berücksichtigen will. Längere Umsteigezeiten sind immer dann zu empfehlen wenn man Fahrrad, Kinderwagen oder sehr großes schweres Gepäck dabei hat.

Und man kann die gefundene Reise auch gleich Buchen. Dabei hat man die Auswahl ob man Sparpreis mit Zugbindung buchen möchte oder den Flexpreis. Bei letzteren kann man immer noch spontan anderen Zug nehmen. Der Flexpreis ist grundsätzlich der teuerste, wenn man weiß das man ganz sicher die gewählte Verbindung nutzen wird kann man mit dem Sparpreis sehr viel Geld sparen.

Der Buchungsvorgang ist nicht kompliziert. Natürlich muss man beim ersten Mal alle seine Daten (Name, Adresse, Alter und ggf Bahncard ) eingeben und diese Speichern. Da ich immer wieder mit dem Zug unterwegs bin hab ich meine Daten fest hinterlegt.

Als Zahlungsmittel stehen Kreditkarte, Lastschrift verfahren und seit neuesten Paypal zur Verfügung.

Zuerst habe ich meist Kreditkarte genutzt. Bei der ersten Zahlung ist es ein wenig aufwändig weil man viele Nummer eintippen muss. Doch wenn die erst mal hinterlegt ist geht es schnell.

Seit kurzem habe ich auf Paypal umgestellt und ich bin mit der Abwicklung und Schnelligkeit sehr zufrieden. Ich würde jetzt nur für diesen Zweck nicht extra Paypal einrichten. Aber als erfahrener Ebay-er habe ich das sowieso.

Ich suche mir also in der App die gewünschte Verbindung raus, praktisch ist dabei auch die Kartenansicht… Dabei wird einem Manchmal klar das die eine oder andere Verbindung „mit der Kirche ums Dorf geht“ . Die vermeintlich schnellste Verbindung ist nicht immer die kürzeste. So kann man zum Bespiel von Lörrach nach München über Mannheim fahren.

Man kann sehr gut die einzelnen Verbindungen miteinander vergleichen , exakte Reisezeit und Anzahl der Umstiege wird angezeigt. Sowie die Kosten… und genau da wird es interessant, nur leichte Änderungen an Abfahrtzeit oder Zielbahnhof können da schnell viele Euros sparen.

In der App gibt es auch den Sparpreisfinder. Der funktioniert meist nur wenn das Reisedatum nicht zu nahe liegt und hier findet man auch nicht alle möglichen Verbindungen sonder eben nur die Sparpreise. Wenn man flexibel ist mit der Uhrzeit wann man reisen möchte kann man echte Schnäppchen machen!

Ein Sreenshot aus dem DB Navigator, Hier der Vergleich zweier Verbidnungen

Hier ein Beispiel wie man mit dem DB-Navigator richtig viel Geld sparen kann. Wenn ich nur 8 Minuten später fahre, und andere Züge nehme komme ich nur 20 Minuten später an und bezahle 60€ weniger

Hat man die gewünschte Verbindung gefunden kann man diese gleich in der App buchen und bezahlen und als Handy Ticket speichern. Das funktioniert einfach und schnell. Nur sollte man unbedingt darauf achten das Gerät auf dem man das Handyticket gespeichert hat auch dabei zu haben. (Ich habe einmal versehentlich auf Tablett gebucht und Handy dabei) und … Was manchmal noch schwieriger ist, der Akku ausreichend geladen!

Bei der Fahrkartenkontolle muss das Gerät genügend Saft haben um den Scanncode in voller Helligkeit anzuzeigen! Und bei Rissen im Display ist dieser evtl nicht lesbar. Also das Handy sollte in Ordnung sein!

Kleine Anekdote mit dem „Handyticket“

Am Anfang habe ich meine Tickets meistens am Tablett gebucht, weil mir da die Bedienung übersichtlicher erschien (größeres Display) und so hatte ich eines Tages mein Zugticket auf dem Tablett gespeichert und dieses auch mitgenommen… Aber dabei nicht bedacht das es nur im Wlan funktioniert. Mein funktionierendes Handy hatte ich zwar dabei aber versäumt das Ticket auch dort zu speichern. Auf der Hinfahrt klappte alles einwandfrei, und dann vor Ort bei einer Freundin haben wir ganz viel Fotos auf dem Tablett angeschaut und für die Heimreise war dann der Akku so gut wie leer. Ich dachte das ist ja egal, ohne Wlan kann ich das Gerät eh nicht nutzen…

Auf der Heimreise im Nahverkehrszug kam eine Fahrkartenkontrolle und ich musste entsetzt feststellen das ich mein Ticket nicht zeigen konnte weil der Akku leer war! Der Kontrolleur war schon da… ich rief durch den Wagon ob einer der anderen Fahrgäste vielleicht eine Akkubank dabei hätte, immerhin waren es viele junge Leute. Aber niemand meldete sich. Der Kontrolleur war leicht genervt und wollte schon anfangen meine Daten wegen Schwarzfahrens aufzunehmen, musste aber den Zug kurz verlassen. „Ich komme wieder!“ drohte er. Ich versuchte mehrfach das Ticket mit dem fast leeren Gerät anzuzeigen, doch das Display ging jedes mal aus wenn ich versuchte den Code anzuzeigen. Es würde nur gehen wenn ich es schaffen würde mein Ticket von dem Tablett auf das Handy zu kriegen… aber wie ohne Kabel und Wlan?

Wir standen in Freiburg Hbf und mussten etwas warten weil ein ICE uns überholen sollte, der ICE hielt direkt neben uns. Moment mal ! ICEs haben Wlan… ich schaltete schnell mein Tablett kurz an, lud das Ticket hoch (hochladen ging!) und bis der ICE weg fuhr hatte ich mein gültiges Ticket auf dem Handy gespeichert. Der Kontrolleur wunderte sich zwar etwas das ich nun auf einmal eines hatte, aber er fragte nicht genauer nach wie ich das angestellt habe. Er scannte den Code vom Handydisplay und sein Endgerät zeigte ihm das mein Ticket korrekt war.

Alternativ kann man das über die App gebuchte Ticket auch selbst Ausdrucken. Hierbei ist zu beachten, das ein Dokument zur Identifikation mit angegeben werden muss. Ausweis, Kreditkarte oder Bahncard. Dieses Dokument ist bei der Fahrkartenkontolle vorzulegen. Ich hatte hierfür meist meinen Ausweis hinterlegt. Aber praktischer ist es die Bahncard zu hinterlegen wenn man eine hat, denn diese muss man soundso vorzeigen.

Meine Erfahrung hat ergeben das das Scannen auf dem Handy Display meist schneller und besser funktioniert als bei dem Ausdruck. Oft hält die Papierversion länger auf weil man sie suchen und glätten muss. Und es ist halt auch noch ein Teil mehr wo man sich merken muss wo man es hin gesteckt hat. Das Handy weiß ich immer wo es ist!

Und was passiert wenn man eine Fahrt nicht wie geplant machen kann?

In der App gibt es auch die Möglichkeit bereits gekaufte Fahrkarten zu stornieren. Früher war dies immer mit Aufwand und kosten Verbunden. Doch Gestern konnte ich zwei Tickets für heute und morgen kostenfrei stornieren und hatte das Geld sofort auf meinem Paypal Konto.

Das hängt sicher davon ab welche Art von Ticket man gebucht hat. Sparpreise sind oft von der Rückgabe ausgenommen. Sitzplatz Reservierungen werden grundsätzlich nicht erstattet.