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Lörrach Fanartikel in der Touristikinformation

An der Touristikinformation in der Wallbrunnstraße bin ich immer nur vorbei gelaufen. Auch dem Schaufenster habe ich nie viel Aufmerksamkeit geschenkt, denn ich dachte dort gibt es nichts interessantes für jeanden der in Lörrach zuhause ist. Doch kürzlich meine Schwester zu Besuch war wollte sie unbedingt ein Souvenir aus Lörrach eine Freundin schicken wollte, sind wir endlich mal in den kleinen freundlichen Laden neben der Bücherei Osiander rein gegangen.

Das Angebot hat mich echt überrascht, es gibt dort weit mehr als nur ein paar Postkarten.

Souveniers aus Lörrach:

Im Shop der Touristikinformation gibt es gleich eine ganze Auswahl an Souveniers oder Andenken aus Lörrach, ja man könnte dazu auch „Fanartikel“ sagen. Einen Teil der Artikel kann man auf der Webseite der Stadt Lörrach ansehen. Es gibt darüber hinaus noch weitere.

Lörracher Guzzis, eine nette Mitbringsel-Idee

Lörracher Guzzis

Die Lörracher Guzzis finde ich eine gute Idee als Mitbringsel. Es handelt sich hier um ganz einfache Bonbons in einer hübschen Blechdose. Ich denke die Bonbons sind nix besonderes und werden sich auch mit anderen Aufschriften verkauft. Das schöne daran ist die Blechdose, die der Beschenkte aufheben kann und für andere Dinge nutzen kann. Das Design ist nicht zu kitschig.

Eine kleine Schokolade als Gruß aus Lörrach

Lörrach Schokoladen

Ein immer wieder gerne geschenktes Mitbringsel ist Schokolade. Die Schokoladen mit diversen Lörrach Motiven gibt es in verschiedenen Packungsgrößen und wahlweise als Milchschokolade oder Zartbitter. Leider habe ich versäumt zu gucken welcher Hersteller dahinter steckt, wir haben das Päckchen für Verwandte schon weg geschickt. Ich gehe allerdings davon aus das es nicht Milka ist. Obwohl wir hier in Lörrach ein Milkawerk ( siehe auch die Milkastrasse gibt es wirklich) haben stellen diese nichts Lörrach-typisches her.

Süße Grüße aus Lörrach, erhältlich in der Touristinformation Lörrach

Espresso Tasse Lörrach

Espressotasse mit dem Logo der Stadt Lörrach

Auch ganz neu ist die Espressotasse mit dem Logo der Stadt Lörrach. Die Tasse mit eckiger Untertasse und passedem Löffel ist aus hochwertigen Porzellan und ist für 24,50€ erhältlich. Hier finde ich das moderne Design sehr chic. Der einzige Grund warum ich mir das nicht kaufe ist, das ich keinen Espresso mag und mich kleine Tassen nur aufregen. Aber ich halte es für ein hübsches Geschenk für Ex-Lörracher.

Diverse Schwarzwald Andenken

Des weiteren gibt es mehrere Schwarzwald-Artikel, die nicht explizit nur auf Lörrach ausgerichtet sind. Einer der berühmt berüchtigsten ist das Monopoly Brettspiel „Schwarzwald Edition“.

Bei der Planung dieses Artikels wollte ich es ganz raffiniert machen und an dieser Stelle einen Link einfügen wo man das Brettspiel online kaufen kann. Aber dieses Scheint bei allen Online-Händlern ausverkauft zu sein. Nur bei Ebay gibt es ein paar gebrauchte.

Also wenn Ihr das kultige Brettspiel haben wollt ab zur Touristinformation. In Freiburg habe ich es auch schon gesehen.

Ein besonderes Mitbringsel für Badener …

Mit diesem Artikel kann nur jemand etwas anfangen der hier in der Gegend aufgewachsen ist und in der Schule und bei gewissen Veranstaltungen das Badenerlied gesungen hat:

Es gibt eine Spieluhr mit de Badnerlied! Der inoffiziellen Hyne von Baden. Mehr Informationen darüber und den Text gibt es bei Wikipedia. Es handelst sich um eine manuelle Spieluhr wie es sie ganz früher schon gab… ein kleines Metallkästchen mit einer Kurbel, dreht man diese mit der richtigen Geschwindigkeit ertönt die Melodie zu dem man heute noch auf feuchtfröhnlichen Weinfesten „Frisch auf Frisch auf mein Badnerland“ singt.

Außenstehende und Kurgäste werden die Melodie wohl nicht zuordnen können, aber für Ex-Badenser ist das eine coole Geschenkidee.

Die Spieluhr habe ich bei Amazon gefunden, aber unter einer ganz eigenartigen Bezeichnung, man merkt das Anbieter keine Ahnung hat was er da verkauft.

Das Badnerlied für die Hosentasche!

Natürlich gibt es in der Touristik Information in der Wallbrunstraße, neben dem alten Rathaus auch die üblichen Andenken-Artikel wie Postkarten, Landkarten, Schirme, Schlüsselanhänger, Magnete usw….

… und auf dem Tresen liegen „Chraftmümpfeli“ … falls Du verstosch was sel isch…

Chaftmümpfeli
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Fotografie Sehenswürdigkeit

Fotogalerie Lörrach von Oben

Heute bin ich mal nicht weit weg unterwegs. Ich möchte Euch hier Fotografien von meiner Heimtatstadt zeigen.

Aussicht Lörrach mit Stadtkirche und KBC Turm
dies ist die Aussicht wie ich sie fast täglich von meinem Arbeitsplatz aus sehe.

Auf dem ersten Bild sehen wir die Aussicht aus dem Karstadt Restaurant im 5. Stock aufgenommen am späten Nachmittag. Blickrichtung grob Richtung Südwest also in Richtung Basel. Der Kirchturm ist die evangelische Stadtkirche in der Baslerstraße. Diese Kirche wurde 1817 gebaut und hier finden regelmäßig Gottesdienste Stadt.

Am rechten Bildrand das Hochhaus am Marktplatz und daneben der Turm der KBC, der Stoffdruck-Fabrik, die jahrzehntelang einer der wichtigsten Arbeitgeber in Lörrach war.

Lörrach ist seit vielen Jahren meine Heimat und heute möchte ich mal Fotos von Oben unserer schönen Kreisstadt zeigen. Lörrach liegt im äussersten Südwesten von Badenwürtemberg an der Grenze zur Schweiz. Die Bergkette hinter dem Kirchturm liegt in der Scheiz und davor hinter dem Hügel rechts liegt Basel.

Lörrach Aussicht in richtung nordwest mit Christuskirche und Lucke

Diese Aufnahmen habe ich diesen Mai von der Dachterasse des Rathauses gemacht. Das Lörracher Rathaus ist eines der höchsten in der Stadt, ausser vielleicht dieses Wohnhaus in der Mitte (Wintersbuckstraße). Weiter unten sieht man den Turm der Christuskirche.

loerrach aussicht auf die Stadt

Diese Aufnahme ist eigentlich der gleiche Winkel. Wir blicken etwa in Richtung Nordwest.

Aussicht vom loerracher Rathaus in richtung norden

Hier blicken wir grob in Richtung Norden. Klar erkennbar die Bahngleise die in das Wiesental Richtung Schopfheim und Zell führen. Das Große weiße Gebäude neben den Bahngleisen ist das Milka-Werk, hier wird die leckere Milka Schokolade heute noch hergestellt. Diese Fabrik hat die Adresse Milkastraße.

Im Hintergund erkennt man die Berge des Schwarzwald. Vermutlich sehen wir da die Silouetten von Blauen, Belchen und Hochkopf. Der Feldberg liegt etwas weiter rechts und ist in diesem Blickwinkel verdeckt.

loerrach aussicht west

Das ist nun der Blickwinkel in Richtung Südwest. Bildbeherrschend ist hier Lörrachs zweitneuestes Hochhaus, das Hotel Steigenberger „Stadt Lörrach“. Es ist nicht ganz so hoch wie das Rathaus auf dem wir stehen, aber mit seiner extravaganten Fassadengestaltung fällt es mehr auf.

Das Steigenberger Hotel liegt direkt auf der Rückseite des Bahnhofs, also von der S-Bahn aus optimal erreichbar. Die S-Bahn bietet eine direkte Anbindung an die Messe Basel und somit wird auch das Steigenberger sehr gerne von Messebesuchern besucht. Vorallem auch weil es zwar gehobenere Preisklasse ist, aber dennoch günstiger als die meisten Hotels in Basel. In der Schweiz ist ohnehin alles teurer als hier in Deutschland.

Auf dem Hügel im Hintergrund leider schlecht zu erkennen ist der Fernsehturm St.Chrischona, auf 492m gelegen und ein beliebtes Wanderziel… hmm ja müsste ich endlich mal machen!

Hier blicken wir in richtung Süden. Die beiden Hochhäuser die man erkennen kann stehen beide fast direkt an der Schweizer Grenze. Das breitere ist das Hotel Bijou kurz vor dem Zoll und das rechte schmale ein Wohnhaus nur wenige Schritte von der Landesgrenze entfert. Alles was man dahinter erkennt ist Basel.

Im Vordergrund unten links ist Hauptbahnhof zu erkennen. unten rechts die Riesenbaustelle wo früher die Hauptpost war. Hier entsteht ein neues Einkaufszentrum.

loerracher rathaus mit schriftzug

Und hier nun endlich ein Bild von dem Lörracher Rathaus. Ja das ist keine optische Täuschung, das Gebäude ist mit dunkelgrünen Metallplatten verkleidet. Es wurde 1972 erbaut und ist mit fast 72 Metern immernoch das höchste Gebäude in Lörrach.

Das Design ist nicht ganz unumstritten, und die Fassade ist leider auch Renovierungsbedürftig, muss aber so beibehalten werden da das Gebäuse als „ein Dokument des 70er Jahre-Baustils“  unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Die Renovierungsarbeiten sollen nächstes Jahr beginnen…

Die Dachterasse des Rathauses darf während der Dienstzeiten besucht werden, allerdings muss man sich an der Rezeption anmelden, denn es haben bereits mehre Personen versucht hier hinunter zu springen.

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Fußweg nach Müllheim

Heute bin ich mit dem Zug nach Müllheim gefahren. Keine weite Reise. Im schönen Markgräflerland gelegen.In dieser Kleinstadt, etwa 30 km südlich bin ich aufgewachsen und ich habe dort meine Mutter besucht.In Müllheim liegt der Bahnhof etwas ausserhalb. Früher fast nur von Feldern umgeben, heute erstreckt sich das Industriegebiet drum herum.

Vom Bahnhof führt ein Radweg in die Stadt und auf Wegweiser ist eine Distanz von 3 Km ausgewiesen. Meine Mutter wohnt aber noch ein kleines Stück weiter als der Ortskern. Noch immer in dem gleichen Gebäude in dem ich aufgewachsen bin.

Als ich 1988 in Lörrach meine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau begonnen habe gab es eine Busverbindung die Badenweiler zum Müllheimer Bahnhof , leider führen damals in den Wintermonaten weniger Busse, weil es weniger Kurgäste in dem Kurort gab.Für mich als Pendler in Richtung Lörrach war das doppelt unpraktisch, denn die wenigen Busse die fuhren waren auf die Zugverbindung Richtung Freiburg getaktet weil es in die Richtung weit mehr Pendler gab.So kam es das ich diesen Fussweg vom Bahnhof in die Stadt und umgekehrt etwa 5 Jahre lang sehr oft gegangen bin. Und meistens in der kalten und dunklen Jahreszeit. Oft bin ich auch mit dem Fahrrad gefahren, doch dieses war nicht selten am Abend platt oder sonst beschädigt. Zweimal wurde es mir komplett geklaut. Das eine mal stand es am nächsten Tag wieder da. Folglich war dieser Fußweg vom Bahnhof hoch nicht gerade mit sehr positiven Erinnerungen besetzt.

Ich habe niemals gezählt wie oft ich hier lang gelaufen oder mit dem Rad gefahren bin. Morgens war ich immer in Eile und sehr oft angenervt vom Wetter, denn oft wenn zu hause in der Oberstadt die Sonne schon schien lag hier unten in der Rheinebene noch unangenehmer Nebel.

Abends nach der Arbeit und über 40 Minuten Zugfahrt nervt einen so ein Weg auch.

Dieser Blickwinkel war für mich Jahrzehntelang der Inbegriff für nach Hause kommen.

Im Hintergrund sehen wir den Blauen, der mit seinen 1165 m in und um Müllheim stets zu sehen ist. Meine gesamte Kindheit diente er mir als Orientierung. Wenn seine Silouette genau so aussieht, dann schaue ich direkt dort hin wo ich gewohnt habe.

Noch heute vermisse ich oft in fremden Städten so einen Orientierungspunkt. Ich frag mich immer noch wie ihr das im Flachland macht, ohne Berg am Horizont oder meinem Handy (Google Maps) verliere ich schnell die Orientierung.

Solch schicke Wegweiser wie oben im Bild gab es damals nicht. Wurde dieser Fußweg doch höchstens von regelmäßigen Pendlern benutzt. Viel los war auf der Strecke nie .Heute ist der Weg ein Teil eines gut ausgebauten Fahrradwegenetzes:

Auf diesem Bild sehen wir im unteren Teil wie toll der Weg heute ausgebaut ist. Zu der Zeit in der ich hier täglich geradelt bin, war es nur ein schmaler Kiesweg mit Pfützen und Gras an den Seiten.

Auch sonst hat sich an der Strecke bis zu meinem ehemaligen Zuhause extrem viel verändert. Ich finde es fast erschreckend wie viele neue Gebäude überall „dazwischen“ gebaut wurden.

Klar viele große Gärten sind heute Wohnhäusern und Garagen gewichen. Aber eine Straße durch die ich bestimmt schon 20 Jahre nicht mehr gelaufen bin… ähm… ich habe zwei Gebäude wieder erkannt, alles andere ist neu gebaut! Und das im alten Ortskern von Müllheim.

Es ist schon erstaunlich wie viel sich in 30 Jahren verändert. Und zu weilen lustig welche Kleinigkeiten eben nicht.

Auf dem letzten Bild oben die Plantanenallee. Sie sieht noch fast genauso aus wie damals, nur das jetzt weniger Verkehr hindurch führt.

Unten: wieso kann man jetzt von der Mühlenstrasse aus die Martinskirche sehen? Bach, Kirche und Straße sind nach wie vor am gleichen Ort.

Ich nehme an das dazwischen ein paar große Bäume weg sind. Jedenfalls konnte ich mich an diesen Blick nicht erinnern.

Ich hoffe sehr liebe Blogbesucher, das ich Euch nicht zu sehr mit meinen Erinnerungen gelangweilt habe und freue mich wenn ihr wieder rein schaut.

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Winterspaziergang am Altrhein 

Diese Bilder sind letztes Jahr im Dezember (2016)entstanden. Ich habe sie nun endlich aus der riesigen Bildermenge auf meinem Handy aussortiert und möchte sie nun zeigen.

Zwischen Basel und Breisach fließt der Rheinkanal parallel zu seinem alten Bett auf der französischen Seite. Bei dem Stauwehr „Märkt“ (sobald ich die Bilder auch gefunden habe werde ich die hier verlinken) wird das Wasser aufgestaut und in den Kanal geleitet.

Der Kanal hat immer exakt den gleichen Wasserstand. Der Rest, und das kann naturgemäß mal mehr oder mal weniger sein fließt durch den „Altrhein“ auf der deutschen Seite.

Dieses Flussbett ist eigentlich fast regelmäßig „Überflutungsgebiet“. Hier gibt es krumme oder umgestürzte Bäume, Kiesbetten, kleine Sandflächen und eine sehr charakteristische Pflanzenwelt.

Ich liebe diese Umgebung und gehe da sehr gerne spazieren. Hier mal ein Eindruck von einem sehr kalten Dezembertag.

In dieser uhrig wilden Landschaft gibt es manchmal auch kurioses zu sehen

Dies ist allerdings nicht eine Laune des Rheinwassers. Wohl eher ein Werk der „Eingeborenen“.