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Samstagsplausch am 1. Oktober 2022

Am frühen Samstag morgen sitze ich mit meinem Kaffee und meiner Kuscheldecke auf der Couch und plausche mit Euch über meine Woche. Mit diesem Artikel mache ich beim Samstagsplausch von Kaminrot mit.

Diese Woche war für mich wieder mental sehr anstrengend. An beiden Arbeitsstellen hatte ich viel zu tun und zusätzlich gab es mehrere private Termine so das ich Anfang der Woche etwas Bedenken hatte ob ich das alles schaffen würde, Doch es wurde nicht ganz so anstrengend wie erwartet.

Befürchtungen

Momentan scheine ich leider wieder dazu zu neigen alles vorher als schlimmer und anstrengender anzusehen als es dann tatsächlich ist. Ich bastele mir meine unüberwindbaren Berge wieder mal selbst, Leider neige ich schon seit vielen Jahren immer im Herbst an dieser leicht depressiven Grundstimmung, Nun gilt es da rechtzeitig gegen zu steuern. Doch das ist leichter gesagt als getan.

In solchen Phasen brauche ich ganz dringend Anlässe auf die ich mich richtig freuen kann. Als Kind waren das mein Geburtstag im November und Weihnachten… aber als Erwachsene funktioniert das schon lange nicht mehr.

Seit vielen Jahren sind das für mich bestimmte Konzert Events auf die ich mich oft schon Monate vorher freuen kann. Wie im Samstagsplausch von letzte Woche beschrieben ist dieses Jahr eines dieser Highlights für mich weg gefallen, weil ich nicht wie seit 25 Jahren gewohnt zum „Thomas Anders-Fanday“ fahren konnte. Um möglichst wenig Frust aufkommen zu lassen habe ich mir ganz schnell ein anderes Event gesucht auf das ich mich freuen kann.

Aber ich muss zugeben es fiel mir etwas schwer mit dieser Situation weiterhin eine positive Haltung zu bewahren. Denn als Grund warum ich nicht für das oben genannte Event frei nehmen konnte wurde angegeben. Man könne in der Augenblicklichen Situation die Kollegin am Samstag nicht alleine einplanen. Das habe ich verstanden und akzeptiert. Aber genau eine Woche später stand ich am Samstag alleine auf der Fläche! Allerdings war das nicht so geplant, eine Kollegin war krank. Trotzdem fand ich es scheiße. Ich musste mich wirklich sehr beherrschen keine Frust und Wut aufkommen zu lassen.

Also letzten Samstag war ich dann einfach nur froh den Arbeitstag überlebt zu haben.

Konzentriert Dich auf die schönen Dinge

Ab Sonntag habe ich mich dann ganz stark darauf konzentriert eine positive Haltung zu bewahren. Dabei hilft mir mein Glaube an Jesus Christus und das beten ganz massiv. Ich denke ohne die Hoffnung das Jesus bei mir ist und mir bei allem hilft, wäre ich mental schon längst zusammengebrochen.

Aber ich möchte nicht nur jammern, an dieser Stelle muss ich erwähnen das es mir körperlich besser geht, die eigenartigen Schmerzen in den Beinen waren nur paar mal wenige Minuten da.

Terminkollisionen

Diese Woche gab es mehrfach Terminkollisionen, was mich auch etwas frustriert. Am Dienstag hatte eine Freundin ihre erste Buchlesung. Darüber habe ich extra einen Blogpost geschrieben. Unter „Wie wird man Autorin“ erzähle ich mehr darüber. Doch leider konnte ich selber bei der online-Lesung nicht dabei sein, weil ich Chorpobe hatte. Dieses war die erste Probe nach den Sommerferien und verlief leider sehr frustrierend, im Moment steht mal wieder im Raum das sich der Chor auflöst.

Die nächste Kollision am Mittwoch Abend löste sich von selber auf, denn der Bibelkreis musste abgesagt werden weil der Gastgeber Corona hat. Ich denke wir müssen uns alle daran gewöhnen das immer wieder irgendwas kurzfristig wegen dieser Krankheit ausfällt.

Donnerstag Abend war mein geplant „freier Abend“ an dem ich endlich mal wieder Zeit für ein langes Telefonat hatte. Und was kam raus? Die Freundin die ich seit Wochen in einer Reha auf Sylt wähnte, konnte diese nicht antreten, wegen einem positiven Corona-Test…

Die massivste Terminkollision ist aber jetzt am Wochenende. Am Sonntag endlich wieder ein Konzert mit Nino de Angelo. Für dieses habe ich mir schon bevor mein Arbeitsplan für Oktober da war ein Ticket gekauft denn 2.Oktober war klar das ich da hin kann, denn der 3. ist ja Feiertag. Diesmal etwas durch das mir die Arbeit keinen Strich durch die Rechnung machen kann!

Doch genau an diesem Wochenende findet die seit zwei Jahren verschobene Konferenz mit internationalen Gastsprechern in meiner Gemeinde statt. Schon wieder am liebsten an mehren Stellen gleichzeitig sein können. Ich hab mich jetzt so entschieden das ich nur die Abendveranstaltungen am Freitag und Samstag besuche, Samstag tagsüber geht ja wieder mal nicht weil ich arbeiten muss. Sonntag und Montag geht nicht weil ich zu dem Konzert fahre.

Ganz nebenbei bemerkt, ausgerechnet dieses Wochenende gibt es hier in Lörrach zeitgleich zwei Karaoke Veranstaltungen, die ich jeweils fussläufig erreichen würde… beide muss ich sausen lassen!

Merkst Du was? Oben habe ich geschrieben das ich Highlights brauch auf die ich mich freuen kann. Und dann kommen gleich 4 Highlights und statt Vorfreude gibt es die Zwickmühle „Wo gehe ich denn nun hin“. Wie soll man dann da bitteschön nicht frustriert sein?

Worauf ich mich dieses Wochenende freue

Schon vor zwei Monaten habe ich mich für die Reise zu dem Konzert von Nino de Angelo entschieden. Die Konzertkarte habe ich gemeinsam mit ein paar anderen Fans bestellt, so das wir beim „Oktoberfest in Solingen zusammen an einem Tisch sitzen.

Und ich freue mich wie Bolle auf ein Wiedersehen mit den anderen Fans und dem Künstler. Doch das drum rum finde ich etwas strange…

Oktoberfest in Solingen? Das liegt bei Wuppertal, also ganz ganz weit weg von München. Wobei ich den Eindruck habe das momentan überall Oktoberfeste im Festzelt veranstaltet werden, weil es ein akzeptables Zwischending ist zwischen Open-Air und Hallenkonzert. Denn die Veranstalter haben Angst das die Zuschauer nicht in feste Hallen kommen wollen… denn es wurde uns ja zwei Jahre lang beigebracht das Menschenansammlungen in Innenräumen sooo gefährlich seien!

Offensichtlich gibt es noch genug Menschen die sich durch die Veranstaltungs-Verbote der letzten zwei Jahre nicht verarscht fühlen. Ich bin allerdings der Meinung wer diesen Sommer mit dem öffentlichen Nahverkehr gefahren ist, hat vermutlich keine Angst mehr vor Menschenansammlungen.

Viele Menschen

Gestern Nachmittag war ich zu einem Geburtstag eingeladen. Zu meiner Überraschung kannte ich viele der anderen Gäste, die meisten waren Mitglieder meiner Kirchengemeinde und dabei ist mir aufgefallen das ich diese zum Teil schon seit Monaten nicht mehr gesehen habe… statt in der Kirche trafen wir uns bei einer Freundin im Wohnzimmer. Eigenartig aber schön!

Gestern Abend dann die Eröffnungs-Veranstaltung der „Heaven Come“ Konferenz in meiner Gemeinde. Also von der Geburtstagsgesellschaft waren fast alle da (so schnell sieht man sich wieder). Die Veranstaltung mit einem Gastsprecher aus USA fand in dem Saal statt wo sonst unser Sonntagsgottesdienst ist. Den Raum habe ich seit 2019 nicht mehr so voll erlebt. Wow ich fand schon alleine die Tatsache das so viele Menschen da waren schön.

Kennst Du das? Wenn auf einmal Enge und Platzmangel als etwas positives wahr genommen wird?

Achso, ein zusätzliches Erlebnis zum Thema Enge hatte ich im Vorfeld der Veranstaltung. Ich hatte mich freiwillig zum Spühldienst eingetragen. Zu meiner Aufgabe gehörte es das benutzte Geschirr mit einem Wagen im Untergeschoss abzuholen und in die Küche zu bringen. Soweit kein Problem, auch nicht das ich den Wagen etwas sehr voll gepackt hatte, weil ich nicht zweimal fahren wollte. Doch ich musste damit in den Aufzug. Das ist ein ganz kleiner, offener Aufzug der eigentlich nur für Rollstühle oder eben für den Geschirrwagen gedacht ist. Es ist ja auch nur ein Stockwerk das ich hoch fahren sollte.

Ich manövrierte den überladenen Geschirrwagen mit den offenen Essenbehältern oben drauf in den Aufzug zog die Türe zu und drückte den Knopf. Nichts! Mein Versuch die Türe zu öffnen und nochmal zu schließen scheiterte daran das ich mit dem Oberkörper über der Sauce und dem Kartoffelgratin hing und mein Arm nicht ausreichte. Ich begann die zwei Personen zu rufen, die mir vorher im Untergeschoss begegnet waren. Während von oben lautes Stimmengewirr zu hören war, denn so kurz Veranstaltungsbeginn war im Eingangsbereich viel los. Die Wahrscheinlichkeit das mich von oben jemand hört war sehr gering. Keiner hörte mich. Mit dem Soßenlöffel stieß ich die Türe auf um nochmals zu rufen. Mich hörte jemand und sie kam um mir zu helfen. Da ich vermutete das die Türe nicht korrekt verschlossen sei bat ich die Person die Türe noch mal kräftig zu zu drücken… Es half nichts. Mehrfach probierten wir Türe auf, Türe zu usw… Langsam wurde mir sehr warm, ich stand immer noch zwischen Saucenbehälter und offener Fahrstuhlwand. Meine letzte Idee war, „hol den FSJ-ler der mir den Schlüssel gegeben hat, der meinte vorhin etwas mit „da klemmt manchmal was“ (FSJ= Freiwilliges soziales Jahr). Dieser kam und wusste wo das Problem lag, nicht innerhalb des Aufzuges wie ich angenommen hatte, sondern außen an der unteren Türe war ein Kontakt nicht so wie er sein sollte. Mit einer etwas groben Handbewegung brachte er dieses Teil das einrasten muss in die richtige Position und ich konnte endlich nach oben fahren. Boah war ich froh als ich da raus war. Das Spülen der Sachen war dann schon fast erholsam dagegen.

Definitiv bin ich lieber in einem vollen Saal mit vielen Menschen als alleine in einem Aufzug!

Huch, schon viertel nach Acht. Ich muss zum Schluss kommen und mich fertig machen zur Arbeit. Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!

Samstagsplausch am 24. September

Samstag morgen und ich plausche mit Euch über alles was mich gerade bewegt. Diesen Text verlinke ich bei der Linkparty Samstagsplausch von Kaminrot.

Diese Woche war wieder sehr anstrengend und arbeitsreich für mich. Aber meine gesundheitlichen Probleme mit den Beinen sind besser geworden. Vermutlich hängt das damit zusammen das ich wirklich „kürzer getreten“ bin und bei meinem Nebenjob eine Woche Urlaub hatte.

So konnte ich jede Nacht länger schlafen. Und ich hab mehrfach weit über 8 Stunden geschlafen! Das zeigt doch das mein Körper Nachholbedarf hat.

Letzten Samstag hatte ich Tickets

Noch ein trauriger Nachtrag zu letzte Woche. Am Samstag den 17.9. fand endlich wieder der „international Thomas Anders-Fanday“ statt. Eine Veranstaltung mit dem sympathischen Sänger der früher bei Modern Talking war, die für mich persönlich schon seit über 25 Jahren eine Tradition. Bis Corona gab es diese Party einmal im Jahr. Ich hatte Tickets für mich und zwei Freundinnen für die einst auf den 28.3.2020 datierte Veranstaltung.

Erst als im Februar 2020 die Absage für dieses Event kam, begann ich zu begreifen das diese Corona-Pandemie unser aller Leben massiv durchschütteln würde, Ich hab damals darüber geschrieben: „Auf einmal betrifft es mich doch“. Jetzt endlich nach 2.5 Jahren konnte die Veranstaltung nachgeholt werden!

Aber leider ohne mich, denn aus Betrieblichen Gründen konnte ich nicht frei nehmen. Wir sind momentan einfach zu wenig Personal und die Kunden, die so lange nicht mehr zu uns in den Laden kamen kommen nun endlich wieder. Momentan kämpfen wir um jeden Euro Umsatz.

Arbeit Arbeit Arbeit

Dementsprechend geknickt war meine Stimmung am vergangenen Wochenende. Ich wäre so gerne in Ransbach-Baumbach dabei gewesen.

Das Hauptargument warum ich nicht frei nehmen konnte war. Das eine Kollegin Urlaub hatte und man könne meine Kollegin bei dem erwarteten Umsatz nicht alleine lassen… verstehe ich ja, so grundsätzlich.

Doch diese Woche sieht es so aus: Eine Kollegin hat Urlaub, die andere Kollegin ist krank und ratet mal wer am heutigen Samstag den Einzelkämpfer macht?!

Im Gegensatz zu letzte Woche ist Regen angesagt (also mehr los im Laden), wir haben eine umfangreiche Werbung mit vielen Koffern und gefühlt wollen alle warme Wohndecken kaufen! Meine persönliche Prognose ist das mein Stockwerk heute mehr Umsatz macht als letzten Samstag.

Fachkräftemangel

So nennt man das Problem in anderen Branchen. Doch in Wahrheit fehlt es nicht mehr nur an Mitarbeitern mit einer gewissen Qualifikation, sondern es fehlt überall an Mitarbeitern. Egal wo, in der Gastronomie, Pflege, Arztpraxen und eben wie bei mir im Einzelhandel. Bei uns in der Firma ist es mittlerer Weile so das wir fast jeden einstellen. Die Erwartungen an die Bewerber sind derart herunter geschraubt worden.

Andere Firmen haben diese Probleme auch. Diese Woche musste ich mehrfach mit Lieferanten telefonieren um etwas abzuklären. Bei einer renommierten Gardinenfirma musste ich etwas fachliches Fragen… es brauchte 3 Telefonate bis ich endlich eine Mitarbeiterin am Telefon hatte die mir Auskunft geben konnte. Die erste gab zu „ich bin neu hier, ich weiß das nicht“ die zweite konnte den Vorgang angeblich nicht finden. Die Antwort „Rufen Sie bitte morgen nochmal an, heute ist keiner mehr da, der das beantworten kann“ ist mehr als unbefriedigend wenn ein Kunde neben einem steht,

Ganz ähnlich ging es mir bei einer Koffer-Reperatur, ein Garantiefall bei einer sehr bekannten Marke. Eigentlich ist die Firma berühmt geworden für ihren guten Service. Aber momentan bekomme ich einfach keine zeitnahen Auskünfte ob und wann der Koffer nun endlich zurück kommt.

Es ist nicht mehr alles so wie vor Corona,

Es funktioniert einfach nicht mehr alles so wie vor Corona. Doch die Menschen denken weil jetzt die Einschränkungen und die Maskenpflicht weg ist könnte alles wieder so laufen wie früher. Das ist aber nicht der Fall.

Und ich als Verkäuferin an der „Front“ zum Endkunden muss das immer öfter den Leuten erklären, das manche Artikel nicht mehr lieferbar sind, oder manche Services länger dauern oder eben gar nicht mehr möglich sind.

Warum ist das so?

Nicht nur das ich momentan mehr Kunden bedienen muss weil wir so schlecht besetzt sind, ich muss den Kunden auch immer öfter erklären warum wieso irgendwas nicht da ist, nicht funktioniert und ähnliches. Die Leute erwarten wenn sie die Verkäuferin danach mehrfach löchern wird die Situation dadurch besser… wird sie aber nicht!

Viel zu oft muss ich Lügen oder mit irgendeine Erklärung ausdenken. Ob nun Corona, Rohstoffmangel, Krieg, Energiekriese oder Personalmangel genau der Auslöser ist warum dieser oder jener Artikel gerade nicht da ist weiß ich nicht und es gibt auch niemanden den ich fragen kann!

Auch wenn man mich 5 mal danach fragt, ich kann immer noch nicht zaubern!

Ich tue was ich kann

Aber ich stoße immer öfter an meine Grenzen, es geht einfach nicht alles gleichzeitig. Im Grunde muss ich permanent entscheiden „welche Arbeit lass ich jetzt liegen, welchen Kunden lass ich unbedient stehen?“ denn zerreißen kann ich mich nicht!

Etwas Postives zum Schluss:

Damit dieser Blogpost nicht nur ein Gejammer ist muss ich Euch hier auch noch was schönes zeigen. Die Tage konnte ich auch mal etwas „abschalten“ und an der Nähmaschine etwas hübsches zaubern:

gefütterte Geschenktasche

Ich habe begonnen für unseren Weihnachtsbasar zu nähen. Entstanden sind gleich mehrere Geschenkbeutel mit Innenfutter und hübschen Griffen. Schnittmuster gabs dazu keines. Ich hab mir einfach ein paar Youtube-Videos angeguckt und dann daraus kombiniert etwas selber ausprobiert.

Ich schneide jede diese Taschen „nach Schnauze“ zu. Also so wie es gerade kommt. Dadurch wird jede anders. Das ist so gewollt, denn alles gleichmäßig und einheitlich sieht ja aus wie industriell gefertigt.

Die oben gezeigte Tasche ist mit rotem Satin gefüttert, dieser Stoff war mal ein Abendkleid mit sehr weitem Rock. Als ich dieses entsorgen wollte habe ich es „ausgeschlachtet“, denn soo viel schönen Stoff mochte ich nicht entsorgen. Für Weihnachtliche Taschen ist die Farbe ideal.

Täschchen für ein kleines Mädchen

Dieses rosa Täschchen habe ich für die Enkelin einer Freundin gemacht. Ganz spontan einfach zugeschnitten wie es mir in den Sinn kam.

Mit tut das gut, einfach nur das Material schnappen und irgendwas hübsches daraus entstehen lassen. Das ist für mich meine mentale „Ausgleichsgymnastik“.

Mal sehen vielleicht schaffe ich es nächste oder übernächste Woche eine Nähanleitung für so ein Täschchen zu basteln.

Ich freue mich auf Besuch am Wochenende

Heute Abend kommt meine Schwester zu Besuch. Endlich mal wieder Sisterli-Zeit mit viel Gesprächen und Lachen. Darauf freue ich mich sehr.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf Unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 10. September

Samstag morgen und eine stressige Woche mit vielen Höhen und Tiefen liegt hinter mir. Beim heutigen Samstagsplausch den ich wieder bei Kaminrot verlinke möchte ich Euch davon berichten:

Was gab es Neues auf unterwegsistdasziel?

Naja so viel neues wie ich gerne wollte konnte ich diese Woche nicht schreiben. Momentan fehlt mir dafür einfach die Zeit. Neu entstanden sind nur „Himmeldblick in Hamburg“ und die „Woche 33“ bei 1000 Teile raus. Doch es liegen ganz viele Ideen noch in meinen Entwürfen und sobald es weniger stressig wird, kann ich die auch endlich veröffentlichen.

Nähmaschine kaputt!

Im Samstagsplausch am 20. August hatte ich erwähnt das meine Nähmaschine defekt ist. Eigentlich hatte ich den Fehler, was genau kaputt ist ziemlich schnell ausgemacht. Das Problem war nur eine Beschädigung an der Stichplatte. Einem Bauteil das jeder Nähmaschinenbesitzer hin und wieder abschraubt um die Maschine zu reinigen. Also etwas das auch für Laien einfach auszutauschen ist.

das war der Fehler warum meine Nähmaschine nicht mehr ging

Dieses Ersatzteil wird bei Amazon oder Ebay für zahlreiche Nähmaschinen Modelle angeboten. Aber nicht für meine AEG 11680. Offensichtlich ist das Modell das ich vor etwa 10 Jahren bei Neckermann bestellt hatte ein ganz seltenes, im Grunde ein Noname-Produkt auf das nur AEG drauf gedruckt wurde. Für AEG Maschinen gibt es keinerlei Ersatzteile!

Hier eine Abbildung einer sehr ähnlichen Platte:

Insgesamt habe ich mir 2 verschiedene Platten die genauso aussahen wie mein Bauteil bestellt. Doch beide passen um wenige Millimeter nicht! Ich war sehr frustriert! Zum Glück hatte ich beide Male Glück und konnte die Ware zurück schicken und habe den vollen Betrag erstattet bekommen.

Reparieren statt wegschmeißen

Ich wollte meine Nähmaschine reparieren aber es haperte an diesem fehlenden Ersatzteil. Selbst wenn ich das Gerät bei einem Fachhändler abgegeben hätte, hätte er das gleiche Problem gehabt. Für dieses Modell werden keine Ersatzteile angeboten.

Doch ein guter Bekannter der in einer Feinmechanik-Firma arbeitet wusste eine Lösung. Er meinte es sei unter Umständen möglich das defekte Teil abzuschleifen oder sogar nach zu bauen. Nachdem ich ihm das Teil gezeigt hatte war ihm schnell klar, mit dem Werkzeug in seiner Firma kann man das Problem schnell beheben.

Mit einem diesem Bild ähnlichen Stabschleifer konnte die Schadhafte Stelle abgeschliffen werden. Dieses Präzisionswerkzeug benutzt man auch für Gravierungen und Ähnliches.

Mein Bekannter gab einem Arbeitskollegen der mit dem Werkzeug gut umgehen kann meine defekte Platte und dieser konnte den Schaden in wenigen Minuten beseitigen!

Vielen herzlichen Dank für diese rettende Idee!!!

Die Nähmaschine war damals als ich sie gekauft habe gar nicht so teuer aber wollte ich sie heute mit einer neuen Maschine mit ähnlichem Funktionsumfang ersetzten müsste ich mindestens 250€ investieren. Dieses Geld habe ich momentan nicht verfügbar und auch sehe ich es nicht ein ein funktionierendes Elektrogerät zu entsorgen nur wegen einem wenige Millimeter großen Defekt.

Meine Nähmaschine geht wieder einwandfrei

Gestern habe ich nun endlich die abgeschliffene Stichplatte wieder eingebaut und die Maschine eindringlich getestet. Es geht weder alles einwandfrei !!!

Spaziergang im Grüttpark in Lörrach

Noch ein Gerät kaputt?

Zeitgleich wie ich noch Angst um meine Nähmaschine hatte, wollte auch mein Drucker plötzlich nicht mehr. Ich war ziemlich am Fluchen, denn er stieg genau dann aus als ich dringend etwas ausdrucken musste. Und dann hatte ich ja noch die Angst im Nacken das ich diesen eventuell auch ersetzten muss.

Doch gestern konnte ich auch dieses Problem lösen in dem ich den Druckertreiber neu installiert habe. Warum das hilft wenn ich auf dem Handy den neuen Treiber installiere obwohl ich vom Laptop aus drucke ist mir zwar nicht so ganz klar… Aber offensichtlich muss man dem W-lan-Drucker hin und wieder sagen wo er zuhause ist.

Zähneknirschen

Nicht nur die aktuellen Sorgen um meine technischen Geräte bringen mich zum nächtlichen Zähneknirschen. Vermutlich mache ich das schon seit Monaten oder Jahren das ich ich Nachts derartig den Kiefer verkrampfe das ich dabei meine Zähne beschädige.

Mein Zahnarzt hat dies schnell erkannt. Das war der Grund warum mir binnen weniger Wochen gleich mehrere Füllungen herausgefallen sind. Ich habe sie mir nach und nach alle kaputt gebissen! Diese zu ersetzten war auch ein teurer Spaß!

Die Lösung hier für soll eine durchsichtige Kunststoffschiene sein, die ich Nachts tragen muss. Am Mittwoch hatte ich den Zahnarzttermin um sie anzupassen. Allerdings glückte dies nicht auf Anhieb… denn ich bekam die Schiene nicht alleine wieder raus! Bei drei Anläufen musste mir die Zahntechnikerin helfen die Schiene wieder ab zu nehmen.

Das fand ich gar nicht lustig, denn ich hatte im Hinterkopf das ich am Donnerstag morgen um 3:30 Uhr aufstehen muss und dann dieses Teil raus bekommen muss, denn mit dem Ding auf den Zähnen kann man kaum deutlich sprechen. Auch die Information „Kein Problem wenn sie morgen früh nicht klar kommen ,wir sind ab 8 Uhr da und können ihnen helfen“ nutzte mir da nix!

Nach mehrfachen Korrekturen war dann die Schiene endlich so leicht zu entfernen das ich nicht Angst haben brauchte die Brücke mit heraus zu reißen. Und jetzt nach 3 Nächten habe ich schon so viel Übung das ich sie ohne Mühe raus nehmen kann.

… doch das war eine weitere Kleinigkeit die mich diese Woche zusätzlich gestresst hat.

…und noch eine belastende Kleinigkeit

Am Donnerstag Abend tat mir das rechte Bein weh… diesen Schmerz habe ich die letzten Tage/Wochen immer wieder, meistens nachdem ich länger gesessen bin und der vergeht dann nach einigen Schritten. Doch nicht so auf dem Heimweg am Donnerstag. Zuhause angekommen hatte ich beinahe Probleme die Treppe hoch zu kommen… aber naja, das ist sicher nur weil ich müde und gestresst bin…

…und so bin ich schon extrem früh völlig erschöpft zu Bett gegangen!

Doch bei jedem umdrehen wieder dieser Schmerz der immer schlimmer wurde. Mitten in der Nacht geisterte ich im Zimmer hin und her und testete ob es vielleicht durch Bewegung oder Lockerung besser wird. Zugegeben ich spielte mit dem Gedanken den Notarzt zu rufen, denn ich steigerte mich etwas in die Angst hinein es könnte eine Thrombose oder ähnliche gefährliches sein.

Nur die Tatsache das ich kein Fieber hatte hat mich davon überzeugt das mein Körper wohl nicht mir einem Schlimmen Problem zu kämpfen hat.

Am Freitag Vormittag war ich dann bei meiner Hausärztin, die eine Thrombose als Auslöser ausschließen konnte. Allerdings habe ich nun Überweisungen zum Phlebologen und zum Orthopäden.

Momentan ist der Schmerz wieder weg. Mal beobachten ob er unter Stress wieder kommt. Die Ärztin riet mir aber das Bein in jedem Fall normal weiter zu bewegen. Also gehe ich gleich ganz normal zur Arbeit.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel und einen wunderschönen Samstag!

Samstagsplausch am 3. September

Letzte Woche habe ich beim Samstagsplausch auf Kaminrot ausgesetzt. Ich war unterwegs und hatte keine Zeit um längere Texte schreiben. Doch heute möchte ich Euch von diesem Erlebnis berichten:

Konzertreise nach Rügen

Ich wohne in Lörrach, das liegt im Südwestlichsten Ecken Deutschlands, kurz vor der Schweizer Grenze bei Basel. Die Insel Rügen liegt am anderen Ende von Deutschland. Ganz im Nord-Osten. Im Grunde ist das eine der weitesten Strecken die man in Deutschland reisen kann.. Würde ich diese Entfernung nach Süden reisen wäre ich Rom!

Unter normalen Umständen würde ich nie erwägen so weit weg ein Konzert zu besuchen. Doch manchmal kommt es dann doch anders: Bei meinem Samstagsplausch vom 16.7. kannst Du nachlesen wie ich ganz spontan an die Ostsee gefahren bin. Diesmal hatten wir die Reise schon längerfristig geplant.

Wer meinen Blog schon länger kennt hat mitbekommen das mein „Fansein“ bei dem Sänder Nino de Angelo kein normales ist. Vermutlich werden einige unter Euch mich als „extrem“ bezeichnen, denn meine Leidenschaft ist es so viel Auftritte und Konzerte dieses Künstlers zu besuchen wie irgendwie möglich ist. Das ist mein Hobby dort hin zu reisen wo dieser Sänger singt, und dadurch habe ich schon viele schöne Ecken in Deutschland, Schweiz und Österreich entdeckt.

Fußballfans fahren zu Auswärtsspielen, Kaninchenzüchter zu Ausstellungen, Tanzsportler zu Tournieren… und ich eben zu Nino-Konzerten.

haha leicht misslungenes Selfie während des Auftritts (das auf der Bühne soll Nino de Angelo sein, sieht man nicht wirklich)

Anreise mit der deutschen Bahn

Nein ich bin nicht mit dem 9-Euro Ticket gefahren. Denn eine so weite Strecke hätte ich in Nahverkehrszügen vermutlich nicht überlebt.

Für diese weite Strecke über 1100 km hatte ich mir eine ICE Verbindung über Hamburg ausgesucht und dafür frühzeitig ein Sparticket gebucht. Da ich Bahn Bonuskunde bin konnte ich meine gesammelten Punkte in ein Upgrade in die erste Klasse einlösen. Ein Tolles Angebot über das ich unter „Was ist das Bahn Bonusprogramm“ näher geschrieben habe. Mit etwas Geduld und Recherche kann man mit der deutschen Bahn komfortabel und preiswert reisen.

Am Donnerstag den 25.8 bin ich innerhalb 12 Stunden durch ganz Deutschland gereist. Mehr dazu im Blogpost.

Freunde treffen und Insel erkunden

Ostseebad Binz

Wir hatten uns mit mehreren Freunden auf Rügen verabredet und waren am Freitag mit zwei Autos auf der Insel unterwegs. Mit hat besonders das Cabrio fahren viel Spaß gemacht. Schön war auch, dass eine von unserer Gruppe auf der Insel aufgewachsen ist und uns deshalb viel Hintergrundwissen und Insidertipps geben konnte.

Cabrio Fahren auf Rügen, es war etwas frisch und windig…

Cabrio fahren zu viert ist besonders für die beiden die hinten sitzen „sehr erfischend“ aber wir hatten sehr viel Spaß und haben die Fahrt genossen. Falls Dich das Auto neugierig macht, genau darüber hab ich auch schon mal geschrieben: „es war ein Mercedes E220″

Am Freitag Abend fand das Konzert mit Nino de Angelo in der Waldbühne statt. Einer Imposanten Freilichtbühne mitten im Wald. Und das schönste, unser Hotel lag nur wenige Schritte davon entfernt.

Zeitgleich gab es überall in Deutschland heftige Gewitter und Sturmwarnungen… doch auf Rügen blieb der Abend trocken und wir erlebten das Konzert bei idealen Wetterbedingungen, nicht zu heiß und nicht zu kalt!

Am Samstag waren wir am Vormittag noch mit den anderen Fan-Freunden unterwegs und als diese die Heimreise angetreten haben sind wir dann auch mit dem PKW Richtung Hamburg gefahren. Der Regen erreichte die Insel Rügen genau dann als wir abreisten!

Ein Sonntag in Hamburg

Den Sonntag habe ich bei einer Freundin in Hamburg verbracht. Sie kennt diese Sachen zwar schon in und auswendig doch ich konnte sie zu einer Hafenrundfahrt überreden. Ich finde es einfach faszinierend diese riesigen Containerschiffe und Kräne aus der Nähe zu sehen.

Hafenrundfahrt in Hamburg
Hafenrundfahrt in Hamburg

Auch hier hatten wir Glück mit dem Wetter!

Montag

Am Montag bin ich dann wieder mit dem Zug nach hause gefahren. Während der Fahrt hatte ich dann Zeit einen neuen Blogartikel zu schreiben. „Wandelhalle Hamburg“ und „Heimreise von Rügen“ sind beide während der Fahrt entstanden.

Ich würde mich sehr freuen wenn Du einen oder mehrere verlinkte Beiträge besuchen würdest. Ansonsten Danke ich Dir für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel und ich hoffe Du schaust bald mal wieder hier rein.

Samstagsplausch am 6. August

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty Samstagsplausch von Kaminrot teil. Das Bild stammt von meinem Ausflug auf den Grand Ballon und hat leider mit dem Text nichts zu tun. Ich wollte nur irgendwie ein Bild einfügen… Effektiv habe ich diese Woche kein einziges Foto gemacht.

Diese Woche war sehr anstrengend für mich. Hier bei uns im Markgräflerland kletterte die Temperatur mehrfach auf über 35 Grad. Zweimal erreichte die Höchsttemperatur 38 Grad. Was mich aber noch mehr belastet ist das es Nachts kaum noch wirklich abkühlt.

Bei einer solchen Wetterlage ist meine Wohnung fast permanent abgedunkelt. Den Balkon betrete ich nur einmal kurz früh morgens um die Pflanzen zu gießen. Mag sein das es Menschen gibt die sich bei solchen Temperaturen wohl fühlen,,, ich aber nicht,

Wobei es mir gesundheitlich besser geht wie andere Jahre. Meine Füße sind nicht geschwollen und ich kann normale Schuhe tragen. Bis zu meinen Krampfadern OPs im letzten Jahr konnte ich in solchen Hitzeperioden immer nur Birkenstocks mit den Schnallen im letzten Loch tragen.

Montag

Am Montag hatte ich meinen freien Tag und ich muss leider aus Geschäftlicher Sicht sagen das diese Planung nicht so gelungen war. Denn Montag war der erste August, der Nationalfeiertag in der Schweiz. Traditionell ist da bei uns in Lörrach sehr viel los. Doch in den vergangenen zwei Jahren war davon nichts zu spüren. Dafür dieses Jahr umso mehr.

Wirklich bedacht wurde bei der Personalplanung wohl auch nicht das die Kofferabteilung für Schweizer Kunden sehr interessant ist. Ich finde es war ein Fehler mit an dem Tag frei zu geben. Die eine Kollegin hatte diese Woche Urlaub. ich hatte frei und die Mitarbeiterin der Kofferabteilung war den ganzen Tag alleine auf dem Stockwerk. Am normalen Tagen geht das aber Montag war alles andere als normal.

Weil eine Vertreterin sich angekündigt hatte, hatte ich versprochen für dieses wichtige Gespräch ins Geschäft zu kommen. Sicherheitshalber war ich schon eine Stunde vor dem Termin da… und ich sah schon von weitem das Problem. In der Stoffabteilung stapelten sich die Ballen neben dem Schneide Tisch. Auf den beiden Angrenzenden Tischen hatten sich Berge gebildet die wohl schon von Kunden durchwühlt worden waren.

Also stempelte ich mit meiner Karte ein und begann die Stoffe aufzuräumen. Selbst wenn von jedem der Ballen die ich wegräumen musste nur ein Meter verkauft worden ist, dann war das viel… fast mehr als die ganze Woche zuvor! Die Koffer-Kollegin rannte paarmal vorbei und rief mit einen Dankesgruss entgegen aber sie war sichtlich im Stress… Ihre Hauptbeschäftigung war es immer wieder in Lager zu rennen um Nachschub für die Kofferabteilung zu holen. In der Kofferabteilung befand sich permanent eine Menschentraube und es wurde richtig viel gekauft. Ganz verständlich das die Mitarbeiterin keine Zeit hatte die Stoffe aufzuräumen.

Meiner Meinung nach hätten wir an dem Tag unbedingt zu zweit eingeplant werden müssen, alleine ist dieses Arbeitspensum nicht zu schaffen!

Dienstag

Musste ich dann alleine Arbeiten. Aber da war dann auch nicht mehr so extrem viel los. Es waren vor allem Schweizer oder Deutsche die in der Schweiz arbeiten diejenigen die uns am Montag beinahe überrannten.

Es war heiß aber die Klimaanlage funktioniert gut, trotzdem ist mein Stockwerk der Wärmste Ort im Haus. Aber erträglich. Ich konnte das Chaos vom Vortag beseitigen und Ware auspacken. Es war nur ein kleiner Wagen mit Standartware, Man merkt momentan schon das viele Ferien haben. Es gibt immer Kundinnen die genau bei solchem Wetter gerne Stoffe kaufen. Auch lassen sich viele mehr Zeit zum umgucken im Warenhaus, weil sie die Klimaanlage ausnutzen wollen.

Mittwoch

Aber erst der zweite von 5 Tagen ganz alleine. Urlaubszeit und Hitze und ich muss die ganze Woche durcharbeiten.Dieser Umstand hat mich schon beim angucken des Arbeitsplans gestresst. Und nun war erst Tag zwei und 38 Grad angesagt. Zuden gatte ich einen Zahnarzttermin vor dem ich etwas Bammel hatte. Nach einer Nacht in der ich kaum richtig schlafen konnte weil es mir zu warm war kam morgens in meine Abteilung und hätte am liebsten los geheult!

4 große Wägen mit neue Ware für die Stoffabteilung. Herbst/Winter Ware !

Winterzeug bei 38 Grad…

Dazu muss ich folgendes erklären: Wenn die Ware für die neue Saison kommt sollte diese nach Farben sortiert und getrennt von der reduzierten Sommerware aufgebaut werden. Ein Wagen füllt mindestens einen halben Stofftisch. Es ist aber nicht so das die Stofftische leer da stehen. Um neue Ware zu präsentieren muss ich erst mal Platz schaffen und die andere Ware weg räumen.

Da wir keine Stoffe ins Lager legen muss im Verkaufsraum platz gefunden werden. Früher wenn die neue Saison kam waren wir immer mindestens zu zweit oder zu dritt und eine Mitarbeiterin hat den ganzen Tag nix anderes gemacht als sich um den Aufbau der Stoffe zu kümmern.

Die damalige Kollegin die das immer gemacht hat, hatte da ein festes Konzept. Sie hat zuerst mindestens 2 Tische komplett leer geräumt, dann die Wären nach und nach ausgepackt und dabei Stapel für jede Farbe gemacht… dann wenn sie abschätzen konnte wie viel von einer Farbe da ist hat sie die Einteilung gemacht wo was hin kommt. Also jeden Ballen mindestens 3 mal bewegt… Früher,vor Corona, also in solchen Situationen noch viel viel mehr auf einmal kam.

Letztes Jahr hatten wir beim Eintreffen der Winterware ein massives Problem denn es war noch viel zu viel Ware von Sommer und vom Winter davor da. Die Corona Lockdowns hatten alles durcheinander gebrach. Wir hatten schlicht keinen Platz und mussten die Winterware bis nach der Inventur zurück halten. Das war suboptimal, denn wir hatten dadurch Wochenlang nur reduzierte Ware auf der Fläche. Dieses Jahr ist die Situation eine bessere.

Der Berg war riesengross!

Der mentalte Berg den ich zu bewältigen hatte kam mir im ersten Moment riesengross vor. Alles zu viel auf einmal. Alleine, durcharbeiten, Hitze, Inventurvorbreitung, Zahnartzt, schlecht geschlafen… ich hätte heulen können. Doch dann besinnte ich mich. „hey dieses Jahr ist es doch besser als letztes Jahr“ wenigstens ein Problem hab ich diesmal nicht, Und ich machte mir bewusst das es überhaupt nicht schlimm wäre wenn ich irgendwas nicht fertig kriegen würde…

Ich mache was ich kann und ich mache langsam

Mein Zahnartztermin soltle um 12:30 sein und noch war nicht klar wie viel er wirklich machen muss… unter Umständen hätte er eine Wurzelbehandlung machen müssen. Mit dem Bewusstsein „eventuell kann ich gar nix mehr auspacken nach der Behandlung“ begann ich die vorhanden Stoffe umzusortieren. Denn es musste ja Platz geschaffen werden.

Und bis zum Arzttermin hatte ich tatsächlich schon den ersten Wagen ausgepackt. Es handelte sich um herbstliche dünne Stoffe. Also nicht so sehr schwere und raumgreifende Artikel. Ich konzentrierte mich darauf jeden Ballen schon gleich mit Inventuretikett zu versehen und nie zu viele auf einmal zu tragen. Keine Hecktik und blos den Rücken nicht überlasten, denn zusätzlich noch Rückenschmerzen kann ich grad gar nicht gebrauchen!

Der Zahnarzttermin war weniger schlimm als erwartet und mir viel ein ganzer Felsbrocken vom Herzen als der Arzt „wir sind fertig“ sagte. Ich hatte zwar eine Spritze erhalten, aber diese lähmte meine Lippe nicht und somit konnte ich wieder zur Arbeit.

Nun war ich erleichtert und entspannter und konnte mich weiter meinen Stoffen widmen. Bis zum Feierabend hatte ich tatsächlich alles geschafft und nebenbei noch gut verkauft. Die Abteilung sah ordentlich aus und es ist für die Kunden erkennbar welches neue und welches alte Sommerware ist. Ich war sehr zufrieden aber total erschöpft!

Donnerstag

war ganz okay aber 39 Grad in Lörrach! Am Abend hatte ich Wassergymnastik im Freibad worauf ich mich sehr gefreut hatte. Doch unmittelbar danach erreichte mich eine schlechte Nachricht. Eine Freundin (in meinem Alter) ist nach kurzer schwerer Krebserkrankung verstorben. Das hat mich sehr betroffen und nachdenklich gemacht. Einen Teil meiner Gedanken habe ich unter „Freitag 5. August“ niedergeschrieben.

Freitag

viel Arbeit und Feueralarm im Warenhaus… aber darüber schreibe ich nochmal separat.

Samstag = Arbeitstag

Am heutigen Samstag muss ich wieder arbeiten. Da es heute Nacht endlich geregnet und dadurch abgekühlt hat ist damit zu rechnen das wieder mehr los ist im Laden. Jetzt wo ich wieder neue und attraktive Ware da habe wird das Verkaufen auch Freude machen. Hoffen wir das die Kunden nacheinander und nicht alle gleichzeitig kommen und ich mich um sie kümmern kann.

Diese Woche habe ich Frühschicht deshalb beende ich nun diesen Text und mach mich gleich fertig für die Arbeit. Heute Abend gegen 17 Uhr habe ich dann diese Marathon Woche hinter mir. Nächste Woche wird es viel entspannter!

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Samstagsplausch am 30. Juli 2022

Und wieder ist eine Woche vorüber und ich schreibe für Euch den Samstagsplausch. Wie jede Woche verlinke ich diesen Blogpost bei Kaminrot in der gleichnamigen Linkparty.

Die Vergangene Woche war etwas voll für mich aber ich habe dennoch Zeit gefunden einen Neuen Artikel über den Flixtrain in Lörrach zu schreiben. Und dieser fand auch gleich großes Interesse. Allgemein war diese Woche eine gute Woche für den Blog mit etwas mehr Blogbesuchern. Offensichtlich hatte die Suchmaschine Bing einen meiner Artikel über „Horrorerlebnisse mit der deutschen Bahn“ gefeatured. Denn ich hatte plötzlich sehr viele Zugriffe auf diesem. Was mich etwas überrascht hat, denn dieser Text stammt von 2017 …

Frühstück im Vitra Kaffee

Geburtstagsausflug am Sonntag

Letzten Sonntag hatte eine sehr gute Freundin von mir Geburtstag und ich hatte ihr einen kleinen Ausflug versprochen. Sie besitzt auch keinen PKW und so konnte ich ihr mit dem geliehenen Auto von Freunden eine kleine Ausfahrt bieten.

Wir trafen uns schon am Vormittag und wollten irgendwo zusammen Frühstücken gehen. Doch gleich zwei Locations die ich angesteuert habe hatten gerade wegen Urlaub zu. Dabei ist uns aufgefallen das hier in der Gegend gar nicht mehr so viele Cafees oder Restaurants Sonntags morgens Frühstück anbieten.

Selbst zwei Hotels wollten uns nicht spontan bewirten. Beide bieten zwar Frühstücksbuffet für externe Gäste an, aber nur nach Vorbestellung. Bei kleineren Hotels habe ich dafür Verständnis. Aber wir waren ja nun spontan unterwegs und suchten was wo wir einfach so aufkreuzen können.

Gelandet sind wir im Vitra Haus . Hier kann man spontan Frühstück bekommen, allerdings ist die Auswahl nicht sehr groß, die Preise eher gehoben und es gibt keine Brötchen! Das Sortiment des Vitra Café ist eher hochwertig und nachhaltig. Weitere Informationen findet man auf der Online verfügbaren Menükarte. Aber wenn ich ehrlich bin muss ich zugeben, hätte ich die Karte vorher studiert wären wir hier nicht zum Frühstücken her gekommen. Ich fand es sehr teuer und der Bio-Hafer-Joghurt war schrecklich, keiner von uns Vier mochte ihn essen.

Montagmorgen zum Zahnarzt

Am Montag hatte ich einen Termin beim Zahnarzt. Es sollte eine Brücke und eine Teilkrone eingesetzt werden. Vor beidem hatte ich ziemlich Bammel und große Bedenken ob ich danach arbeiten können würde. Doch es stellte sich heraus das beides ohne Betäubung gemacht werden konnte und ich danach ohne Einschränkungen Reden und damit Arbeiten kann.

Die Brücke passt perfekt und ich kann damit einwandfrei Kauen. Allerdings macht die linke Seite, wo nur der abgebrochene Zahn überkront wurde Probleme. Die ganze Seite ist druckempfindlich und schmerzt beim Kauen. Aus diesem Grund war ich am Donnerstag noch mal bei dem Zahnarzt… er hat etwas nachgebessert, doch noch ist es nicht optimal. Ich hoffe ich schaffe es ohne stärkere Zahnschmerzen über das Wochenende!

Montag, Dienstag und Mittwoch

War ich normal arbeiten… aber was heißt schon normal? an allen drei Tagen hatte ich unterschiedliche Arbeitszeiten. Aber das war gar nicht das was so „gestesst“ hat. Es war viel mehr das Wissen das die Revision im Haus ist und man hatte bei jeder Kleinigkeit Angst irgendwas falsch zu machen….

Ich will hier keine Betriebsinternen Einzelheiten veröffentlichen. Aber es ging unter anderem um so nervigen Kleinkram wie dieses Beispiel:

Der Schlüssel für eine Lagertüre die ich mehrfach am Tag benutzten muss ist in einem mit einem Zahlenschloss gesicherten Schlüsselkasten untergebracht. So weit okay… nun wurden wir aber darauf hingewiesen auch wirklich jedes Mal alle vier Ziffern des Zahlenschlosses zu verdrehen, denn sonst könnte ja jemand den Zahlencode knacken und unberechtigt die Türe öffnen… also stehe ich jedes mal 2 Minuten vor der Türe und drehe an den Zahlen… wenn ich sie wieder schließe nochmal 2 Minuten Zahlen drehen!

Sowas nervt mich! meiner Meinung nach Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, während den Öffnungszeiten ist immer irgendjemand in Sichtweite dieser Türe und würde mitbekommen wenn da jemand unberechtigt am Zahlenschloss rum fummelt. Aber so lange die von der Revision da sind soll alles 150 Prozentig gemacht werden.

Inventur Vorbereitungen

Des weiteren sind wir schon voll in den Vorbereitungen für die Inventur. Ich arbeite in der Stoffe und Kurzwaren Abteilung. Und in beiden gibt es Meterware. Das heißt alles nachmessen!

Kurzwaren, das sind all die Kleinigkeiten die man zum Nähen und Handarbeiten braucht. Diese Woche habe ich jede ruhige Minute in der ich nicht gerade am Kunden war Satinbänder, Gummibänder oder Spitzen gemessen…

Auf so einer Rolle mit bunten Bändern sind so zwischen 5 und 25 Meter. Einzelne Artikel sogar bis zu 50 Meter auf einer Rolle !!!

Hast Du schon mal 39 Meter Gummiband am Stück gemessen? Kein wunder habe ich schon wieder Verspannungen im Nacken und Schulterbereich.

Donnerstag und Freitag frei

Am Donnerstag war ich schon wieder beim Zahnarzt, weil die Schmerzen auf der Linken Seite noch nicht besser waren. Nun heißt es hoffen das das was der gemacht hat auch wirklich die erwünschte Linderung gibt. Wenn nicht muss ich nächste Woche zur Wurzelbehandlung (oh Grauss!!!)

Freitag war ich mit meiner Mutter unterwegs. Zuerst zum Einkaufen, da hatte sie angeblich das Hörgerät vergessen… und wenn sie nicht gut hört, dann denkt sie auch irgendwie langsamer und hat die „Nixblickeritis“. Sie braucht für einfache Vorgänge wie ins Auto steigen und sich anschnallen ewig (vergisst Türe zu schließen und findet Gurtschloss nicht) .Nachdem ich mit ihr geschimpft hatte sind wir zu ihr nach hause gefahren, die Lebensmittel versorgt und sie hat die Hörgeräte rein gemacht und siehe da… man kann sich mit ihr unterhalten, sie kann meinen Erzählungen folgen und nach einer Weile schlug sie vor das wir spazieren gehen. Selbst das laufen geht besser wenn sie die Hörgeräte drin hat und man sich eine Weile normal mit ihr unterhalten hat.

Und ins Auto steigen geht auch auf einmal besser und sie findet das Gurt sofort. Ich frage mich, hängst das wirklich mit dem schlechten Hören zusammen das sie manchmal so „blöd“ ist und später nach 2 Stunden viel klarer? Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

Samstag = Arbeitstag

Heute ist für mich normaler Arbeitstag. Diese Woche muss ich von 9-17 Uhr arbeiten. Da es heute nicht ganz so heiß werden soll, ist anzunehmen das etwas mehr Kunden unterwegs sind. Aber wenn grad keiner da ist heißt es messen, messen, messen…

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende.

Samstagsplausch am 23. Juli 2022

Schon wieder ist eine Woche vorbei und ich schreibe wieder einen Samstagsplausch den ich auch bei Kaminrot in der entsprechend verlinke.

Der Urlaub ist vorüber

Am Montag und Dienstag hatte ich noch zwei Urlaubstage. Am Montag bin ich von meiner zweiten, ganz spontanen Urlaubsreise an die Ostsee zurück gefahren. Wie es zu dieser überraschenden Reise kam habe ich letzte Woche berichtet. f

Die Zugfahrt im ICE von Hamburg nach Freiburg klappte im Gegensatz zur hinfahrt recht gut. Ich kam fast pünktlich in Freiburg an. Die Klimaanlage im Zug funktionierte einwandfrei und nach 7 Stunden fahrt hat man sich an die Temperatur gewöhnt umso härter war es in Freiburg bei 36 Grad auszusteigen. Gott sei Dank hatte ich das Auto im Parkhaus geparkt und nicht in der Sonne.

Dienstag

erst mal nur „Ankommen“ Koffer auspacken und sowas…

Mittwoch

Erster Arbeitstag nach 2.5 Wochen Urlaub. Und es fühlte sich fast noch länger an, denn es gibt ein paar kleine Änderungen. Neue Türcodes und ein Zahlenschloss für den Lagerschlüssel… sämtliche Schlüssel müssen nun weg geschlossen werden. Eine Kleinigkeit, aber wenn man es noch nicht gewöhnt ist rennt man immer wieder an die falschen Orte oder gegen geschlossene Türen.

Donnerstag

War dann gleich ein ganz anstrengender Tag. Ich musste meinen Nebenjob machen und im Hauptjob die Frühschicht, das heißt dazwischen nicht mal eine Stunde Zeit. Ich hatte meinen Wecker auf 3:30 Uhr gestellt und war zeitig zu Bett gegangen…

Aber: Gegen 23:30 Martinshorn direkt vor dem Haus. Ich wurde wach weil es sich anhörte als sei das Fahrzeug genau hier!

Ich wohne in der Lörracher Innenstadt und ich höre sehr oft Feuerwehr oder Krankenwagen, und die Geräuschkulisse wenn diese Fahrzeuge an der nahen Bahnschranke anhalten müssen ist mir sehr vertraut und das macht mich gar nicht mehr nervös. Aber das jetzt war viel näher.

Ich stand auf und sah schon auf dem Weg ins Wohnzimmer Blaulicht direkt vor dem Gebäude. In der ersten Panik fand ich die Brille nicht sofort, was mich noch mehr aufregte. Bis ich die Brille hatte und am Fenster war vergingen ein paar Minuten, Dann erkannte ich das ein großer Löschzug zwei Hauseingänge weiter hielt und die Feuerwehrleute gerade wieder zurück ins Fahrzeug kamen. Nach wenigen Minuten fuhren sie wieder weg. Es war offensichtlich ein Fehlalarm. Aber auch Polizei und Notarzt waren da. Als diese dann auch weg waren ging ich wieder ins Bett konnte aber nicht sofort wieder einschlafen… also eine sehr kurze Nacht!

Wenn ein Kunde mich wieder erkennt…

Aber es gab am Donnerstag auch eine sehr schöne Begebenheit mit meine Kundschaft:

Eine Frau kam auch mich zu und fragte nach einem bestimmten Stoff. es war eine von diesen Kundinnen die man über die Jahre immer mal wieder sieht. Man weis zwar keine Namen oder Berührungspunkte aber man sieht sich immer mal wieder in der Innenstadt. Ich zeigte Ihr die gewünschte Ware und ihr Mann folgte uns, sah mich an und fragte „Sind sie die Frau Ankelein?“. Ich bin es gewohnt das mein Namen immer wieder mal eigenartig ausgesprochen oder verstümmelt wird, und mir war klar das er sich vielleicht nur wage erinnert. Ich bejahte und sah ihn mir genauer an. Das Gesicht sagte mir nix, kein wunder er trug Sonnenbrille und Mundschutz.

Er merkte wohl das ich irritiert war und nahm beides ab und nannte mir seinen Namen. Der sagte mir gar nix mehr. Aber er meinte ich sei ihm in guter Erinnerung geblieben. Er habe damals bei mir mehre hochwertige Kamerasysteme gekauft. Oh das kann sein, ich war früher in der Fotoabteilung tätig. Er fügte hinzu das das damals noch im Erdgeschoss war…

Ich habe meine Ausbildung zur Fotofachverkäuferin 1988-1991 in der Fotoabteilung absolviert und zwei Jahre später wurde die Abteilung umgebaut und in das 3.OG verlegt. Dies Einkäufe an dies sich der Kunde erinnert sind also etwa 30 Jahre her!!! Und er weis sogar noch meinen Namen und hat mich wieder erkannt !!!

Wow ich war total berührt und fühlte mich geehrt. Die Frau fügte hinzu das sie später auch in anderen Abteilungen bei mir Dinge gekauft habe. In den letzten 30 Jahren habe ich ja auch schon verschiedene Abteilungen durch. Beide wussten nicht das ich noch immer in diesem Warenhaus tätig bin, und freuten sich mich wieder zu sehen.

Keine Ahnung wie ich das geschafft hatte, aber die beiden Kunden waren wohl mit meiner Beratung so zufrieden das sie mich so lange in Erinnerung behalten. Da habe ich wohl etwas richtig gemacht. Das sind wirklich sehr schöne Momente wenn man mal ein solch positives Feedback bekommt.

Freitag

Hatte ich frei und es war für mein Empfinden zu heiß um draußen etwas zu unternehmen. Deshalb habe ich meine Hausarbeit erledigt und 3 Maschinen Wäsche gewaschen.

Und dann fand ich endlich mal wieder etwas Zeit zum Nähen:

Brillenetui, Stiftemäppchen, Geldbeutel… sowas in der Art. Von diesen Täschchen habe ich heute mehre fertig gestellt, aber noch nicht fotografiert.

Ich nähe diese Etuis für den Weihnachtsbasar in unserer Kirchengemeinde. Letztes Jahr hatte ich dafür ganz viele Handstulpen genäht weil ich ja im Lockdown so viel Zeit hatte. Dieses Jahr will ich etwas neues bringen und um genügend Teile zusammen zu kriegen fange ich jetzt schon damit an.

Diesen Text hab ich am Freitag Abend schon geschrieben, weil gleich meine Schwester zu Besuch kommt und ich den Samstag morgen für sie Zeit haben will.

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Samstagsplausch vom 16. Juli 2022

Diese Woche ist wie Flug vergangen. Kein Wunder, denn das ist ja immer so im Urlaub. Wie ich schon in meinem letzten Samstagsplausch berichtet habe war ich letztes Wochenende in München und bin am Montag wieder nach hause gefahren. Zum Glück war meine Heimreise weniger aufreibend als meine Fahrt „mit dem 9 Euro Ticket nach München“.

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag musste ich ,obwohl Urlaub habe bei meinem Nebenjob sein, denn ich hatte versäumt um frei zu bitten. Aber das war nicht weiter schlimm denn es ging da um täglich 2-3 Stunden.

Was mir aber doch etwas zugesetzt hatte war das Wetter. In München war es regnerisch und eher kühl. Zuhause hatten wir diese Woche Sommerhitze mit 35 Grad und mehr! Mir macht so ein Wetter nicht viel Freude denn ich vertrage Hitze nicht so gut. Umso mehr kann ich meine Mutter verstehen die mit ihren 83 Jahren damit richtig viel Mühe hat. Mit ihr habe ich ein paar Ausflüge in den nahen Schwarzwald unternommen, in den Höhenlagen ist es viel angenehmer als in der Rheinebene wo sie wohnt.

Zahnarzt am Mittwoch

Am Mittwoch musste ich Notfallmäßig zum Zahnarzt, denn mir war ein Stück Zahn herausgebrochen. Ich hatte zwar keine Zahnschmerzen, aber die schadhafte Stelle störte mich massiv beim Essen und im Schlaf klemmte ich mir da die Zunge darin ein.

Da aber dieser Zahn sowieso für eine Krone vorgesehen war, musste der Zahnarzt nur diese Behandlung vorziehen. Und da wir schon mal dran waren überzeugte er mich das er auf der anderen Seite die Vorbereitungen für die geplante Brücke auch gleich macht.

Das bedeutete das er mir Betäubungsspritzen für beide Seiten gab. Also gefühlt war mein Mund dann überall betäubt. So sehr das ich beim Abdruck machen der Assistentin in den Finger gebissen habe ohne es zu bemerken. Sehr peinlich! Aber sie hat rechtzeitig was gesagt und wurde dabei nicht verletzt.

Aber der Tag war gelaufen, 36 Grad und 4 Spritzen… nicht nur das meine Sprache undeutlich war und ich sabberte… ich war dann soo fertig das ich mich ins Bett gelegt habe und den Rest des Tages verschlafen habe.

Donnerstag

Am Donnerstag ging es mir schon wieder gut. Ich bin sogar freiwillig früher aufgestanden, schon um 3:30 Uhr um freiwillig eine halbe Stunde eher mit der Arbeit bei meinem Nebenjob um 4:30 zu beginnen. Das war toll morgens um diese Zeit ist es noch angenehm kühl. Es waren wieder 34 Grad angesagt und ich wollte mit meiner Mutter einen Ausflug in die kühleren Schwarzwaldhöhen machen…

Gegen 10 Uhr rief mich eine Freundin an, die ich vom Nino de Angelo Fanclub kenne. Sie wollte wissen ob ich zu dem Konzert am Freitag fahren würde denn sie wusste das ich Urlaub habe. Aber nach diesem Bahn-Desaster letzte Woche war mir die Lust vergangen. Außerdem diese Hitze und die Zahngeschichte. Um den Veranstaltungsort zu erreichen hätte ich über 10 Stunden Zug fahren müssen (mit ICE!). Ich sagte ihr „nein ist mir zu weit“ und sie schlug einen weiteren zusätzlichen Termin in Boltenhagen vor.

„Bist Du verrückt das ist ja noch weiter weg!“ war meine Antwort. Boltenhagen liegt an der Ostsee über 930 Km von Lörrach entfernt. Diese Freundin wohnt in Hamburg und für sie ist dieser Ort in knapp 2 Stunden mit dem Auto erreichbar. Und sie schlug vor „komm mit dem Zug nach Hamburg und wir fahren zusammen“.

Während des Telefonats recherchierten wir beide nach der günstigsten Reisemöglichkeit und wir fanden einen Super-Sparpreis der deutschen Bahn von Freibug nach Hamburg. Der Zug sollte 17:48 Uhr abfahren. Der Zug kommt zwar erst kurz vor Mitternacht an, aber ich muss nicht umsteigen. Das war mir sehr wichtig.

Sie schaffte es mich zu überreden und ich buchte dieses Super-Sparticket, dabei ist zu bedenken, diese Bahnticket Variante kann man nicht stornieren! Basta gebucht also muss ich auch fahren.

Aber ich hatte ja meiner Mutter eine Autofahrt in den Schwarzwald versprochen. Ich wollte sie nicht enttäuschen und so hatte ich zwischen Telefonat und Abfahrt zu meiner Mutter genau nur eine Stunde um den Koffer zu packen.

Die Freundin aus Hamburg hatte mich gewarnt „pack was warmes ein“. Als warf ich in der Eile Kleidungsstücke für Strand, heißes und kaltes Wetter in den Koffer. Ratz fatz so schnell habe ich noch nie den Koffer gepackt und ich muss sagen es ist mir trotzdem gut gelungen, bis jetzt hab ich noch nichts wichtiges entdeckt das ich vergessen habe.

Tagesablauf Donnerstag:

  • 3:30 aufstehen (24 Grad)
  • 4:30 arbeiten in einem Backshop
  • 8:00 Feierabend
  • 10:30 Telefonat mit der Freundin
  • 11:00 Fahrkarte gebucht
  • 12:30 meine Mutter abgeholt (30 km entfernt) 30 Grad
  • 14:00 Mittagessen im Wanderheim Stockmatt auf ca 890m Höhe angenehme 26 Grad
  • 16:30 Mutter heim bringen 34 Grad
  • 17:45 Freiburg Hauptbahnhof 35 Grad !
  • … Der Zug hatte erhebliche Verspätung und ich kam um 1:37 in Hamburg (18 Grad) Hauptbahnhof an.

Zum Glück hat mich die Hamburger Freundin am Bahnhof abgeholt aber bis ich dann endlich im Bett war, war es auch schon fast 3 Uhr…

Freitag

Am Freitag war Urlaubsfeeling angesagt. Wir sind mit dem Auto gemütlich nach Boltenhagen an der Ostsee gefahren.

Dieses Foto zeigt unser gemütliches Picknick auf dem Hotelbalkon. Räucherfisch und frisches Brot bei lauer Seeluft und knapp 18 Grad. Meine Begleitung liebt es Stilvoll und hat Geschirr und Tuch mitgebracht.

Heute Besuchen wir ein Konzert direkt am Strand. Um dort einen guten Platz zu ergattern fahren wir jetzt gleich los und verbringen den Tag im Strandkorb!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag. Dieser Artikel wird bei Kaminrot-blog.de im aktuellen Samstagsplausch verlinkt.

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Samstagsplausch am 9.7.2022

Mein heutiger Beitrag zur Blogparty Samstagsplausch bei Karminrot muss heute etwas kürzer ausfallen. Denn ich bin diese Woche bei einer Freundin in München.

Am vergangen Dienstag bin ich mit dem 9-Euro Ticket von Lörrach nach München gefahren. Es war eine etwas Abenteuerliche Reise und statt wie geplant 5:40 Stunden habe ich über 9 Stunden gebraucht. Mehr darüber findest Du in meinem Artikel „Mit dem 9 Euro-Ticket nach München“.

Diese Freundin hatte am Mittwoch Geburtstag und das oben gezeigte Titelbild ist am morgendlichen Frühstückstisch entstanden.

Sie liebt genau wie ich lange Spaziergänge und so sind wir hier viel zu Fuß unterwegs. Unter anderem haben wir dieser Tage den Westpark und den Südpark durchstreift. Hier in München gibt es sehr viele schöne Naherholungsgebiete die auch ohne Auto sehr gut erreichbar sind. Schade eigentlich das fast alle München Besucher immer nur den Englischen Garten war nehmen.

Urlaub in München

Ich wohne hier kostenfrei bei einer Freundin, und da ist es selbstverständlich das ich ihr dann auch etwas helfe. So wie zum Beispiel beim Aufbau eines neuen Schrankes. Sowas geht zu zweit immer viel besser. Grundsätzlich mache ich solche Sachen ja ganz gerne. Doch dieses Modell stellte uns schon vor ein paar Herausforderungen:


Dieser Schrank kam in 3 Packstücken die der Paketbote unten im Treppenhaus hinterließ weil sie ihm zu schwer seien. Wir brauchten die Hilfe von Nachbarn um sie in die Wohnung zu schaffen. Enthalten war eine detaillierte Aufbauanleitung in der die Schrauben und co sehr genau beschrieben waren. Allerdings waren alle Holzteile nicht gekennzeichnet und es war nicht leicht zu erkennen welches Teil was ist. Doch nach 4 Stunden hatten wir zwei Frauen das Puzzle gelöst und der Schrank stand.

die Katze fand das ganze sehr spannend und musste immer wieder inspizieren was wir da machen…

Wenn die Katze nicht die erste Geige spielt

Diese hübsche Katze ist überhaupt nicht ängstlich und ziemlich frech… manchmal passt es ihr nicht wenn die Menschen sich lieber mit anderen dingen beschäftigen als mit ihr.

Es gefiel ihr nicht das ich an dem Laptop schreiben wollte…
Meinen Stuhl hat sie mir auch streitig gemacht…

Ihr seht also diese Woche war das bloggen für mich etwas schwieriger 😉

letztlich hat die Katze unser Bauwerk, ihr neuestes Versteck für gut befunden..

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