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Samstagsplausch an 26.11.2022

Guten Morgen und herzlich willkommen zu meinem Samstagsplausch den ich wie gewohnt bei Karminrot verlinke.

Heute muss mein Text aus Zeitgründen etwas kürzer ausfallen. Diese Woche war sehr vollgestopft mit Terminen und viel Arbeit.

Vorbereitungen Adventsbasar

Diese Woche habe ich sehr viel für den Weihnachtsbasar in unserer Gemeinde vorbereitet. Zwar haben wir uns dazu entschlossen das wir am Ersten Advent erstmal nur Adventskränze anbieten, und alles andere an den drei darauf folgenden Sonntagen.

Am Montag war ich zum Kränze Binden und Schmücken mit einer Bekannten aus meiner Gemeinde bei ihr zuhause getroffen. Andere Jahre haben wir diese Arbeit in deren Esszimmer gemacht und sie hatte danach eine riesige Sauerei aufzuräumen. Da es ihr gesundheitlich auch nicht ganz 100ig geht. sind wir diesmal in einen Nebenraum der Garage/ Scheune ausgewichen. Der Raum in dem alten Gebäude wurde viele Jahre nur als Abstellkammer benutzt und soll die kommenden Wochen endlich renoviert und isoliert werden. Bei dem planen für den Umbau kam heraus das dieser Raum vor etwa 80 Jahren schon mal regelmäßig für das Kranzbinden genutzt wurde.

Allerdings funktioniert der alte Ofen in der Ecke nicht mehr und die Fenster sind defekt… Wir standen da mit doppelten Jacken, Heizlüfter und Baustrahler und haben zu zweit 9 Kränze fertig gestellt. Es war kalt aber wir wurden von ihrem Mann liebevoll versorgt mit Kaffee, Tee und einer heißen Suppe.

(an dieser Stelle hätte ich gerne ein Foto von den Kränzen eingefügt, doch mein Handy ist defekt und ich komme momentan nicht dran)

Nähen für den Basar

Dieses Jahr habe ich mich dazu entschlossen Deko Aufhänger zu nähen. Sterne sind mit zu tüftelig, das hatte ich letztes Jahr mal versucht und meistens werden die Zacken unregelmäßig. Deshalb gibt es Weihnachtsbäume die einfach nur aus einem Dreieck bestehen.

Dabei hatte ich keine feste Vorlage oder Schnittmuster sondern hab einfach spontan drauf los geschnitten und genäht. Auf diese Weise ist jedes Exemplar irgendwie anders.

Nachdem ich die oben fertig hatte und ein paar Leuten per Whatsapp gezeigt hatte wurde mir klar, sowas scheint den Leuten zu gefallen, also brauche ich mehr davon.

Aber alles das gleiche wollte ich nicht machen, deshalb habe ich einfach mal etwas rumprobiert und aus einfachem grünen Baumwollstoff das hier gezaubert:

Bei dieser „Tannenart“ habe ich einfach nur dickes Baumwollgarn mit dem Zickzackstich auf dem Stoff appliziert. Das ist viel einfacher als ich dachte und wirkt echt toll. Als Test ob sowas gefällt hab ich ein paar Fotos in meinem Status gezeigt und prompt hat mir eine Arbeitskollegin schon zwei Bäumchen abgekauft… ich werde wohl noch ein paar von dieser Art machen müssen.

Termine Termine Termine

Montag Kränze binden, Dienstag Gemeindeversammlung, Mittwoch Hauskreis, und Donnerstag schon wieder Terminkollision. Eigentlich hätte ich abends Wassergymnastik im Hallenbad gehabt. Doch stattdessen war ich beim Zoom Meeting mit dem „Missionsteam“ (also diejenigen die den Basar organisieren) dabei mussten wir einiges abklären und besprechen. Aber ich war sehr dankbar das wir es per Zoom machen konnte und ich nach einer Stunde früh zu Bett gehen konnte. Denn diese Woche war für mich sehr anstrengend.

Marathon am „Black Friday“

Am Freitag bin ich um 3:30 aufgestanden um schon um 4:30 beim Nebenjob zu sein. Im Bäckerladen habe ich bis 7:30 Brötchen aufgebacken und belegt usw… dann nach hause, frühstücken Schlafanzug an und eine Stunde „Powernapping“ um dann:

  • Wäsche abhängen
  • Spühlmaschine leeräumen und füllen
  • Frühstück zubereiten
  • Duschen
  • Haare Föhnen
  • Anziehen
  • Tasche mit Wechselklamotten richten

…. alles bis 10 Uhr erledigen um dann um 10:25 bei der zu sein und gut gelaunt im Warenhaus zu verkaufen. Und diese Woche ist wirklich viel los!

Happy-End!!

Sorry wenn mein Text heute etwas wirr wirkt, denn ich war während dem Schreiben etwas abgelenkt weil ich Besuch habe. Die Person (weiblich) die heute bei mir übernachtet hat, hat gerade mit meinem Handy experimentiert und den Fehler gefunden! Es ist nicht das Handy kaputt sondern nur das Ladegerät !!! Sie schenkt mir ein überschüssiges Ladegerät und in ein paar Stunden bin ich wieder ganz normal erreichbar. Vielen Dank !

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog. Ich muss mich jetzt gleich fertig machen und zur Arbeit.

Samstagsplausch am 19. November 2022

Die vergangene Woche ist im Eiltempo an mir vorbei gerauscht und ich will Euch in meinem Samstagsplausch kurz erzählen was los war. Diesen Artikel verlinke ich wie wie gewohnt in der Linkparty auf Karminrot-blog.de.

Nachtrag zu letztem Wochenende

Das Hörgerät Bauteil, das bei meiner Mutter im Gehörgang stecken geblieben war konnte ohne größeren Aufwand von einem Arzt heraus geholt werden. Das Ohr ist unverletzt aber das Gerät ist kaputt. Wir waren alle drei sehr erleichtert. Und meine Mutter konnte sich dann wieder etwas entspannen und den Rest des gemeinsamen Ausflugs etwas genießen.

Die Ferienwohung in Herrischried in der wir gewohnt haben, hat uns sehr gefallen. Meine Mutter war allerdings mit den vielen neuen Eindrücken und dem modernen Schnicknack fast überfordert. Die Einrichtung ist etwas speziell und eine Mischung aus Traditionell und Modern mit überall Hirsche oder Schwarzwaldmotive.

Montag

Am Montag war ich bei einer Beerdigung. Die Verstorbene war nur 56 Jahre jung geworden. Also nur 5 Jahre älter als ich. Sie starb an Leukämie obwohl in einer riesigen Typisierungsaktion ein Stammzellenspender gesucht und sogar gefunden wurde. Die Operation mit der Stammzellentransplantation konnte gemacht werden, und diese hatte wohl auch angeschlagen. Doch kurz darauf ist trotzdem verstorben. Sie hinterlässt einen Mann und einen Sohn.

Da sie früher in unserer Gemeinde sehr aktiv war, kamen sehr viele Menschen von der FCG. Zuletzt waren sie jedoch in der Stami Gemeinde aktiv und die Trauerfeier fand dort statt. Das Gemeindezentrum hat einen großen Saal, der beinahe nicht ausreichte um die vielen Menschen zu fassen. Sooo viele Leute waren gekommen. Und ich muss zugeben ich kannte bestimmt 2/3 der Menschen. Die Tatsache das ich ausgerechnet an einer Beerdigung soo viele ehemalige Wegbegleiter wieder sehe hat mich etwas schockiert…

Bin ich jetzt schon in einem Alter in dem man sich auf Beerdigungen trifft???

Die Verstorbene war gläubige Christin, dementsprechend hoffnungsvoll war die Trauerfeier. Denn wir glauben das wir nach dem Tod bei Jesus weiterleben und das wir uns dort auch irgendwann wieder sehen. Diese Sichtweise ist sehr tröstend.

Dienstag und Mittwoch

musste ich Arbeiten und „der normale Wahnsinn“ war damit getoppt das ich ja alles mögliche unnormale (Reperaturen, Bestellungen, Reklamationen) was letzte Woche als ich nicht da war liegen geblieben war aufarbeiten musste. Es war viel, aber lange nicht so chaotisch wie ich befürchtet hatte. Bis Mittwoch hatte ich das meiste „aufgeholt“

Donnerstag

Am Donnerstag hatte ich frei, ja toll klingt entspannt … War es aber kaum. Ich hatte gleich 4 Termine außer Haus und auf dem Weg dort hin und zurück bin ich alleine dreimal bei Radfahren voll in den Regen gekommen. Zum Glück hatte ich vorgesorgt und war nur mit Regenhose und Regenjacke unterwegs. Was aber dazu geführt hat das zwar nicht vom Regen aber vom Schwitzen mehrmals klatschnass war. Trotzdem hab ich es bis jetzt geschafft mich nicht zu erkälten.

Donnerstag Abend war ich beim Wassergymnastik vom BRSV. Das ist der Behinderten und Rehasportverein. Dort war ich nach meiner Fussverletzung 2018 eingetreten, und ich bin froh das die Kurse jetzt endlich wieder ohne Einschränkungen stattfinden können. Nach dem Tag hat das Bewegen im Wasser echt gut getan.

Freitag

Wieder „normaler Wahnsinn“ auf der Arbeit. Die Kollegin von der Kofferabteilung ist Corona-Krank und so kam es das ich mich dann auch um die Koffer gekümmert habe. Eine Palette mit Koffer auspacken das ist Sport! Um Transportkosten zu sparen kommen die Koffer jetzt immer öfter ineinander gepackt. Also sprich in einer Kiste sind alle drei Größen eines Modells.

Mein Workout am Freitag: Kiste vom Wagen runter, aufschneiden, Kofferset herausziehen (waagerecht um den Rücken zu schönen). Set auf den Tisch heben (3 Koffer und es waren nicht die teuersten/leichtesten) Folie aufreissen, Koffer öffnen… Folie aufreißen und entfernen, kleinen Koffer raus heben, mittleren Koffer zu machen, runter heben, großen Koffer zu machen, runter heben…

… und das etwa 15 Mal!

Achso, glaub ja nicht das ich dafür besonders viel Zeit hatte… das habe ich alles nebenbei neben meiner normalen Arbeit gemacht… Also Kunden bedienen auf dem ganzen Stockwerk. Und die überschüssigen Koffer hab ich dann auch noch ins Lager getragen.

Weihnachtsfeier im November

Das war meine Pizza gestern Abend. Braccio di Ferro mit Spinat und Ei. Sehr lecker. Man beachte das die Pizza am unteren Bildrand über den Tisch hinaus ragt. Bei der Kollegin gegenüber genauso. Die Pizzas sind in der LÒseria Lörrach sooo groß das sie fast nicht auf den Tisch passen!

Gestern Abend hatten wir dann sowas wie eine Weihnachtsfeier. Offizielle Feste gibt es von unserer Firma schon lange nicht mehr, und während einer Insolvenz schon dreimal nicht. Aber wir Mitarbeiter aus zwei Stockwerken haben sich dennoch zusammengetan zum gemeinsam Essen gehen „Schrottwichteln“.

Das ist ein lustiges Spiel bei dem jeder ein „Schrott-Geschenk“ mitbringt, also irgendwas was er übrig hat oder nicht mag einpackt. Um diese Päckchen wird dann gewürfelt und erst wenn alle Päckchen vergeben sind wird ausgepackt. In einer weiteren Runde wird darum gewürfelt einem anderen Mitspieler ein Geschenk weg zu nehmen. Erfahrungsgemäß entwickelt sich dann Favorit, den jeder haben will. Diesmal war dies ein Plüsch-Schneemann und eine Geschenkkiste mit Wein. Es war sooo witzig wie plötzlich alle um diese zwei Dinge kämpfen.

Derartige „Weihnachtsfeiern“ machen wir schon seit Jahren entweder im November oder im Januar, denn im Dezember sind wir alle meistens so gestresst das wir keinen Bock mehr auf einen zusätzlichen Termin haben.

So nun mache ich mich fertig zur Arbeit. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 12. November 2022

Heute ein wenig später als gewohnt möchte ich mit Euch im Samstagsplausch von meiner Woche erzählen. Diesen Artikel verlinke ich bei der gleichamigen Linkparty von Karminrot .

Urlaub im November

Auch wenn es für die meisten etwas ungewöhnlich erscheint. Ich mache seit Jahren gerne eine Woche Urlaub im November. Der Grund ist, ich habe am 11.11. Geburtstag und ich versuche stets diese Woche frei zu bekommen. Außerdem finde ich es ganz angenehm nochmal vor dem stressigen Weihnachtsgeschäft auszuruhen.

Dieses Jahr steht mein Novemberurlaub aber leider unter einem nicht so guten Stern. Wenige Tage zuvor hat unser Arbeitgeber ein „Schutzschirmverfahren“ eingeleitet. Das heißt mal wieder eine Insolvenz. Das betrifft mich jetzt das dritte mal innerhalb 12 Jahre.

Zudem bin ich momentan nicht ganz gesund:

Montag erster Urlaubstag

Am Montag musste ich nochmal „freiwillig“ ins Geschäft weil ich ein paar Sonderbestellungen auf den Weg bringen musste. Durch das Schutzschirmverfahren müssen Bestellungen bei den Lieferanten erst durch den Insolvenzverwalter genehmigt werden. Da ich letzte Woche gleich mehrere Gardinen-Nähaufträge gemacht habe musste jemand das Genehmigungsverfahren für diese Vorgänge auf den Weg bringen. Meine neue Kollegin die erst sein wenigen Wochen da ist kann das nicht tun. Denn das ist selbst für uns „alte Hasen“ etwas kompliziertes. Meine Ehemalige Kollegin ist seit 1.11. offiziell weg. Und dann das deshalb auch nicht mehr erledigen. Meine Führungskraft ist neu in der Position und kennt sich da gar nicht aus….

Hätte ich stur darauf bestanden das ich Urlaub habe, dann wären die Vorgänge bis nächste Woche liegen geblieben und die Bestellungen der Kunden würden dadurch noch viel später bearbeitet werden. Es handelt sich um Massanfertigungen, die sowieso ein paar Wochen brauchen! Deshalb wollte ich eine zusätzliche Verzögerung verhindern.

Also war ich Montag morgen erst mal paar Stunden am Arbeitsplatz. Dabei ging es mir überhaupt nicht gut. Ich hatte massive Schmerzen in den Beinen und hangelte mich von Sitzgelegenheit zu Sitzgelegenheit. Das ist sonst absolut nicht meine Art.

Meine Hoffnung das die Schmerzen durch Ablenkung und Bewegung besser würden hat sich nicht erfüllt. Als ich in der Firma fertig war stand ich vor der Entscheidung, humpel ich jetzt nach hause und hoffe das es von alleine besser wird oder humpel ich die etwa gleiche Entfernung ins Krankenhaus. Ich entschied mich für letzteres, denn ich hatte Angst das es eine Trombose oder ähnliches sein könnte.

Unter „Ein Urlaubstag im Krankenhaus“ hab ich darüber schon mal erzählt.

Dienstag

am Dienstag war es leicht besser, auf jeden Fall war die Angst weg das es was lebensbedrohliches sein könnte. Da der Arzt im Krankenhaus riet die Beine „moderat zu bewegen“ traf ich mich mit zwei Freundinnen zum spazieren gehen.

Zu Anfang musste ich mich bei beiden einhaken, weil ich das Gefühl hatte ich könne nicht alleine gehen… doch nach und nach wurden die Schmerzen, die inzwischen beide Beine betrafen besser. Je länger ich ging umso besser wurde es. Schließlich sind wir 4.5 km gegangen. Zwar viel langsamer als ich das sonst gewohnt bin, aber ich war froh das es überhaupt ging.

Mittwoch

Die Nacht war fuchtbar, die Beine tun beide bei jeder Bewegung weh. Also auch beim Umdrehen im Schlaf… Am Morgen kam ich kaum hoch. Das erste was ich tat war Schmerzmittel nehmen. Ich rief bei meinem Hausarzt an und bekam auch wirklich einen Termin in der Sprechstunde aber mit der Aussage „bringen Sie viel Zeit mit!!“

An der Arzpraxis hängt ein Schild das Patienten mit Corona oder Corona-Verdacht die Räume nicht betreten dürfen sondern dreimal klingeln sollen… Während ich in dem Vollen Wartezimmer wartete klingelte es mehrfach dreimal… die Sprechstundenhilfen rannten ständig hinaus und brachten die Leuten vor der Türe ihre Krankmeldungen oder Rezepte usw. Es ging zu wie in einem Taubenschlag!

Als ich endlich ins Untersuchungszimmer gerufen wurde habe ich mir schon gleich die Hose ausgezogen, damit es dann schneller geht wenn die Ärztin da ist. Das fand diese aber etwas befremdlich. Irgendwie wollte sie meine Beine kaum ansehen geschweige denn anfassen. „Sie waren doch schon im Krankenhaus, Thrombose ist ausgeschlossen“ auch eine weitere Blutabnahme lehnte sie ab. Das sei doch sicher nur eine Muskelzerrung, sowas sei halt schmerzhaft und langwierig. Mein Argument das das andere Bein auch weh tut schob sie auf Humpeln und Schonhaltung.

Schmerzmittel soll ich weg lassen und stattdessen Voltaren Salbe schmieren… In der Apotheke war ich dann etwas überrascht über den Preis dieser Salbe. Aber ich muss zugeben sie bringt ein wenig Linderung… aber nur so die erste Stunde oder so.

Donnerstag

Am Donnerstag war ich bei einer Freundin aus der Gemeinde zum Mittagessen eingeladen, das war sehr schön mal wieder liebevoll bekocht zu werden.

Eine Freundin von mir ist Heilpraktikerin und hat sich meine Beschwerden aufmerksam angehört. Wir haben nur telefoniert, aber sie kennt meine Krankengeschichte und meine Beine. Sie meinte „Du hattest doch erst vor 4 Wochen Corona“…

Sie vermutete das meine aktuellen Beschwerden mit der Durchblutung der Beine zu tun haben. Das würde erklären warum es Nachts und bei Ruhe schlimmer wird und von Bewegung besser. Deshalb riet sie mir die Stützstrümpfe dich ich noch von der Krampfadern Op letztes Jahr im Schrank liegen habe zu tragen. Das tat ich nur sehr wiederwillig… doch nach nur paar Schritten gehen, auf dem Weg zum Mittagessen merkte ich das mir die Kompressionsstrümpfe extrem gut tun!

Ich rief die Heilpraktiker-Freundin an und berichtete ihr „Hey Du hast recht, das hilft“ ! Daraufhin empfahl sie mir ein Medikament und „viel trinken“ sowie „viel Bewegen“.

Also meldete ich mich bei der Bekannten mit der ich am Dienstag unterwegs war (ich wusste sie hat Zeit) und fragte sie ob wir eine Runde machen. Sie willigte ein und drängte diesmal auf eine etwas anstrengendere Route. Nicht mehr nur flach im Park sondern bergauf und bergab im Wald. Es war sooooooo schön!

Blick vom Maienbühl Richtung Basel bei herrlichem Wetter.

Ich bin so dankbar um die nette Begleitung. Sie zeigte mir eine Route die ich noch nicht kannte und reagierte geduldig wenn ich mal wieder bergauf sehr langsam wurde. Auf einem steilen Streckenabschnitt mit Stufen taten mir beide Knie sehr weh. Ich musste mich stellenweise festhalten. Und sie meinte ganz locker „komm wir singen was, das lenkt ab“.

So super ich fühle mich von den Ärzten im Stich gelassen, aber meine Freunde und „Glaubensgeschwister“ kümmern sich um mich und meine Beschwerden und das hilft mir wirklich. Die Freundin am Telefon gab mir das richtige Medikament und die Freundin mit den Spaziergängen gab mir die richtige Bewegungstherapie! Danke Jesus das Du mir solche Freunde an die Seite gestellt hast.

Freitag 11.11. mein Geburtstag

Leider hat es mit der Verabredung zum Frühstück nicht geklappt, aber ich war da dann gar nicht böse drum, so hatte ich Zeit endlich mal was für den Blog zu tun. Denn dazu war ich trotz Urlaub gar nicht gekommen.

Natürlich klingelte ständig mein Telefon. Es ist echt schön wie viele Leute an mich gedacht haben. Aber eine Anruferin war der Knüller „ich stehe gegenüber an der Bushaltestelle, bist Du zuhause? darf ich kommen?“. Ich bat sie herein obwohl ich noch im Pyjama war und meine Wohnung etwas im Chaos versank. Die ganze Woche war ich noch nicht dazu gekommen aufzuräumen und zu putzen. Auch an diesem Vormittag fiel mir jeder Schritt schwer. Doch dieser spontane Besuch motivierte mich aufzuräumen.

Für den Nachmittag war geplant das meine Schwester mit meiner Mutter zu mir kommen und wir dann gemeinsam in ein Wochenende in Herrischried starten. Bei meiner Schwester kam es jedoch zu einigen Verzögerungen und wie so oft Freitags dauerte die Anreise von Stuttgart nach Lörrach viel länger als erwartet. Die beiden kamen erst nach 17 Uhr an und ich stieg nur dazu.

Durch die Verzögerung hatte ich Zeit und Muße zuhause zu putzen usw. das war ganz okay denn auch das geht momentan viel langsamer als ich es gewohnt bin.

In Herrischried angekommen haben wir die Ferienwohnung bezogen und wollten in eine Pizzaria essen gehen. Als wir dort ankamen plötzlich lautes Schlagzeug! Eine Guggemusik (Karnevals-Musikgruppe) kam auf uns zu und… wollte genau in das gleiche Restaurant. Ganz schnell machten wir uns auf um unseren reservierten Platz einzunehmen. Und auch mit der Bestellung beeilten wir uns etwas denn wir hatten die Befürchtung das wenn die ganze Kapelle (40-50Personen) Essen bestellt, wir dann ewig warten müssen.

Die Guggemusik kam herein und begann zu spielen. Ich und die anderen Gäste fanden das toll. Am 11.11. muss man mit sowas rechnen. Aber meine Mutter, die mit ihren Hörgeräten nicht so ganz klar kommt war schockiert über den Geräuschpegel. Sie riss sich panikartig das Gerät aus dem Ohr so das ein Bauteil im Gehörgang hängen blieb. Meine Schwester und die Bedienung versuchten mit eine Pinziette das Teil heraus zu holen aber es gelang uns nicht.

Samstag

Meine Schwester ist mit meiner Mutter in die Notfallpraxis nach Bad Säckingen gefahren in der Hoffnung das die dort helfen können und das Teil aus dem Gehörgang holen können… ich bin in der tollen Ferienwohnung geblieben und nutze die Zeit diesen Text zu schreiben.

Danach werde ich zu einem Spaziergang alleine starten. Und vielleicht dann vielleicht davon hier berichten. Das Beitragsbild zeigt den Rest meines Geburtstagskuchen, den wir zu Frühstück gegessen haben.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 5. November 2022

Herzlich Willkommen zu meinem Samstagsplausch am frühen Samstag morgen. Um diesen Artikel zu schreiben bin ich extra etwas eher aufgestanden und ich werde ihn wie gewohnt bei Karminrot in der Linkparty verlinken.

Seit letzten Samstag hat sich meine berufliche Situation etwas verändert. Letztes Wochenende war es für mich kein Problem mal eben am Wochenende zu verreisten und in einem Hotel ein zukehren… ich wollte das Wochenende um das Konzert Event mit Nino de Angelo richtig schön auskosten. Denn im Hinterkopf waberte es bei mir ständig: „Wer weis wie lange ich das noch machen kann“. Dabei dachte ich vor allem an erneute Corona-Verbote oder finanzielle Nöte durch gestiegenen Energiepreis.

Das was mich jetzt aber „bedroht“ war zwar auch schon länger im Gespräch aber ich hatte nicht vor dem Weihnachtsgeschäft damit gerechnet.

Mein Arbeitgeber ist insolvent!

Am Montag wurden wir von der Geschäftsleitung darüber informiert das unsere Firma ein Schutzschirmverfahren eingeleitet hat. Und wie zu erwarten war hat sich die Presse auf diese Meldung gestürzt und wir sind mal wieder negativ in aller Munde.

Diese Situation hatte ich schon mal 2009 und 2020. Beim ersten Mal war es richtig schlimm für uns Mitarbeiter denn wir hatten keine Ahnung was mit uns geschehen könnte. Wochenlang gingen wir montags morgens mit der Angst im Nacken zu unserer Arbeitsstelle und mussten damit rechnen das auf einmal ein Rotes Band da hängt und wir die Betriebsstätte nicht mehr betreten dürfen. Oder das uns gesagt würde „heute machen wir nicht auf, stattdessen müsst ihr alle Waren einpacken und zurück schicken“

Ich gebe zu in der Zeit hatte ich massive Angst!

2020 war es nicht ganz so schlimm, denn die Krise war durch die Corona-Einschränkungen ausgelöst und die latente Angst vor einem „ach so tödlichen Virus“ war massiver.

Seit dem ersten Mal hat sich bei uns am Standort extrem viel verändert. Viele Stellen wurden gestrichen, oder ausscheidende Mitarbeiter einfach nicht mehr ersetzt. In meiner Abteilung in der wir 2009 noch 6 Mitarbeiter waren, sind wir nun nur noch 2.5… zwei Mitarbeiter und eine Kraft die nur einmal die Woche kommt.

Was ist ein Schutzschirmverfahren?

Diese Bezeichnung habe ich selbst erst 2020 kennengelernt. Mit ist nicht klar ob es das vorher überhaupt schon gab. Da ich hier nichts falsches Schreiben wollte habe ich gerade bei Wikipedia nachgelesen. Offensichtlich gibt es das in dieser Form erst seit 2012.

Aus gegebenen Anlass möchte ich an dieser Stelle keine falschen Angaben machen! In der Presse wird momentan so vieles falsch oder übertrieben dargestellt. Momentan ist die Situation für unsere Filiale nicht so das wir Angst haben müssen das wir nächste Woche zu machen.

Unser aktueller Informationsstand ist so, das wir momentan davon ausgehen können das unser Geschäft bis Februar so wie jetzt weiter läuft. Doch was danach ist kann uns keiner sagen!

Wie fühlt sich das an?

Ich erinnere mich noch an eine Mitarbeiterbesprechung im Frühjahr 2009 als uns der Chef der Filiale sagen musste „Die Mai-Löhne sind gesichert, was danach kommt wissen wir nicht“ damals war es sooo dramatisch das noch nicht mal mehr genug Geld da war um uns Mitarbeiter zu bezahlen.

Das Fühlt sich richtig Scheiße an! Denn Du weist ja das Du Miete, Strom usw danach weiterhin bezahlen musst. In der Damaligen Insolvenz wurden wir alle automatisch als „Arbeitssuchend“ gemeldet und wir bekamen 3 Monate lang den Lohn vom Arbeitsamt.

Innerhalb eines Schutzschirmverfahrens läuft das ein wenig anders. Die Löhne und Gehälter kommen nach wie vor vom Arbeitgeber werden aber von anderer Stelle bezahlt. Das Insolvenzgeld wird anders berechnet und anders versteuert. Sprich: ich hab keine Ahnung wie viel ich nächsten Monat genau habe!!! Aber der Umstand das wir das alle vor paar Jahren schon mal hatten macht mich etwas ruhiger und gefasster als beim ersten Mal.

Achso: Habe ich schon erwähnt das ich Alleinverdiener bin? Ich bin alleinstehend und bezahle alle meine Kosten von meinem kleinen Verkäuferlohn. Ich habe keinen Ehemann oder Partner der ein zweites Einkommen beisteuert.

Ich bin seit 34 Jahren in dieser Firma tätig, meine letzte Bewerbung habe ich 1988 geschrieben!! Ich habe noch nie den Arbeitsplatz gewechselt und ich war noch nie wirklich arbeitslos gemeldet. Ich weiß also überhaupt nicht wie so etwas geht!!!

Existenzängste?

Ich muss zugeben im Augenblick geht es mir seelisch noch einigermaßen gut. Ich kann schlafen und meine Verdauung ist noch normal. 2009 hatte ich massive Probleme mit Durchfall und co (Reizdarm), ich brauchte damals nur Nachrichten gucken, oder mal wieder eine Besprechung in der Firma und ich saß mit Bauchkrämpfen auf dem Klo. Vermutlich bin ich diesbezüglich einfach nur etwas mehr abgehärtet.

Vielleicht waren die kleinen Katastrophen die ich die letzten Wochen erlebt habe (Geldbeutel weg, Handy geht nicht usw) ja nur ein Training damit ich jetzt besser klar komme. Psychisch geht es mir momentan erheblich besser als 2009.

Ja ich habe Angst vor der Zukunft und ich weiß nicht genau wie es weiter geht. Aber ich weiß das Gott auf meiner Seite ist und mich leitet und beschützt. Irgendwie wird es weiter gehen auch wenn ich den richtigen Weg noch nicht kenne.

Wiedermal ist mir mein Lieblings Bibelfers wertvoller denn je:

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer Grünen Aue und führet mich zu frischem Wasser…

Psalm 23

Und hier geht es weiter

Weiter machen und Schauspielern

In diesem Sinne bleibt mir nichts anderes übrig als „weiter machen“ ich gehe gleich ganz normal zur Arbeit im Warenhaus. Ich werde freundlich zu den Kunden sein, auch wenn am Tag gefühlt 100 Leute das gleiche fragen „was ist denn nun? Müsst ihr zu machen?“. Auf diese Frage werde ich lächelnd antworten „Ach sein, wir sind nicht bedroht, unsere Filiale läuft gut“… blablabla…

Aber die Wahrheit ist das ich es eigentlich nicht wirklich weiß ob „es reicht“. Wir kämpfen jede Minute um jeden einzelnen Euro!

Um nicht zu verzweifeln, konzentriere ich mich auf meine persönliche Leistung. Ich versuche das einzelne Verkaufsgespräch so gut wie möglich zu machen. Nicht für den Konzern der Pleite ist, nicht für den Chef sondern für den Kunden der vor mir steht. Mein Ziel ist das dieser einzelne Vorgang gut ausgeht. Und nicht das die Insolvenzmasse besser wird.

Vielen Dank fürs Lesen

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und das Du Dir den heute etwas negativen Text dennoch durchgelesen hast.

Samstagsplausch am 29. Oktober 22

Diesen Samstagsplausch schreibe ich wieder von unterwegs. Doch wie jeden Samstag möchte ich einen Beitrag zur Linkparty bei Karminrot veröffentlichen.

Wie Zugverspätungen auch entstehen können

Als aller erstes muss ich erwähnen, das meine Anreise mit dem Zug gestern einwandfrei und pünktlich geklappt hat. Aber ich habe im Zug eine Situation mitbekommen, die mir so einiges klar macht.

Ich bin mit dem EC 8 von Basel nach Karlsruhe gefahren. In dem Zug waren sehr viele Plätze bereits reserviert. Auf der Suche nach einem unreservierten Platz begegneten mir drei junge Männer. Sie liefen durch 2 Wagons vor mir und unterhielten sich laut, so das ich dachte ich wolle nicht in deren nähe sitzen… doch leider als ich einen einzelnen freien Platz fand setzten sie sich in die Nähe auf reservierte Plätze.

Das war so eine Ecke mit 5 Sitzplätzen (gibts glaube ich nur noch in älteren EC-Wägen). Die drei blockierten kackfrech alle 5 Plätze, trugen keine Maske und unterhielten sich in einer Lautstärke das der halbe Wagen sie hörte.

Da der Zug aus der Schweiz kam, hatten andere Fahrgäste auch keine Maske an, doch kurz nach der Abfahrt kam eine Durchsage „Bitte beachten Sie das wir nun in Deutschland sind und Maskenpflicht herrscht“, alle anderen holten ihre Maske raus und zogen sie an. Nicht die drei jungen Männer, es schien ihnen egal zu sein, oder sie verstanden die Ansage nicht. Sie unterhielten sich angeregt und gut gelaunt in einer Sprache die ich für Arabisch oder ähnliches halten würde.

Fahrkartenkontrolle

Schon bald kam ein junger Bahnmitarbeiter und wollte die Fahrkarten kontrollieren. Erst mal taten die drei so als verstanden sie ihn nicht. Er forderte die Fahrkarte in deutsch, französisch, italienisch und englisch. Aber nur bei englisch reagierten sie wenigstens etwas und gaben ihm ein Schriftstück. Das war irgendein Ausdruck, hatte aber nix mit einer Fahrkarte zu tun. Der Bahnbeamte musste das mehrfach wiederholen! Als er merkte das die drei keine Fahrkarte haben wollte er einen Ausweis oder zumindest eine Adresse.

Aber auch dies haben sie angeblich nicht verstanden! Einer der drei holte einen ganzen Stapel Schriftstücke heraus, und der Bahnmitarbeiter suchte darauf irgendwo eine Adresse und fand keine.

Er fragte „where do you live?“ und der einzige der so tat als verstehe er ein wenig englisch antwortete „Germany“ und der Bahnbeamte „Town?“ der Typ antwortete Basel. Da Basel nicht in Deutschland liegt kann das ja schon mal nicht sein. Der Typ stellte sich weiterhin doof und wusste angeblich nicht was mit „Adress“ gemeint sein könnte. Aber auf die Frage „where do you go“ antwortete er „Hamburg“ und später auch mal „Köln“.

Der Bahnmitarbeiter wurde etwas lauter und resoluter und erklärte den drei das sie wenn sie keine Fahrkarte und auch keinen Ausweis dabei haben den Zug beim nächsten Halt verlassen müssen. Aber das wollten sie nicht „no no its okay!“

„If you dont leave the train, then we have to stop an wait for the police“! Das der Zug wegen ihnen stehen bleiben müsste wäre ihnen ja egal, aber „Police? no please no Police“ „Okay go out now!“

Kurz vor dem Halt in Freiburg drängte der Bahnmitarbeiter die drei ihr Gepäck zu nehmen und zur Türe zu gehen. Sie reagierten darauf überhaupt nicht überrascht. Es kann also nicht sein das sie nicht wussten das ich was verbotenes tun. Die beiden die angeblich kein englisch können nahmen völlig gelassen und langsam ihre Rucksäcke und gingen zur Türe. Nur den einen könnte man noch länger „no police , no police!“ sagen hören.

Ich und alle anderen Fahrgäste die das mitbekommen haben waren echt erleichtert als die drei wirklich ausstiegen. Jetzt weiß ich warum Züge aus der Schweiz so oft ab Freiburg eine Verspätung haben. Später sprach ich kurz mit dem dem Bahnmitarbeiter. Das kommt so oft vor das Menschen ohne Ausweis und Aufenthaltspapieren ohne Fahrkarte auffallen und sich dann weigern aus zusteigen. In so einem Fall muss der Zug dann wirklich stehen bleiben bis die Polizei da ist und die Leute raus geholt hat!

Echt schlimm das es offensichtlich eine beliebte Masche ist zu versuche auf die Weise ohne Fahrkarte zu reisen. Die Täter wissen genau wenn sie keinen Ausweis und keine Adresse dabei haben, können sie keine Anzeige wegen Schwarzfahren bekommen weil ja angeblich keiner weiß wer sie sind. Und kommt einer damit durch, erfahren das sofort hundert weitere und der nächste Zug ist voll mit Leuten ohne Tickets!

Wochenende in Landau

Ich bin dieses Wochenende in Landau in einem sehr modernen Hotel und heute Abend gibts ein Konzert mit Nino de Angelo und tagsüber werde ich mir ein wenig die Stadt angucken. Doch darüber berichte ich Euch nächste Woche.

Mein Abendessen gestern, Kalbsbäckchen im stylischen Restaurant „Curious Nine“ im Soho Hotel.

Mein Frühstück heute

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 22. Oktober 22

Herzlich willkommen zum Samstagsplausch, mit diesem Beitrag nehme ich auch an der gleichnamigen Linkparty bei Karminrot teil.

Meine Woche war diesmal nicht ganz so dramatisch wie die Woche davor. Im Letzten Samstagsplausch hatte ich ja gleich von zwei Dramen erzählt. Geldbeutel weg und Corona-Erkrankung. Letztere habe ich gut und schnell überstanden. Genauso plötzlich wie die Symptome kamen, so plötzlich gingen sie auch wieder. Ich habe den Eindruck ich hab da alles irgendwie im Schnelldurchlauf durch gemacht. Wobei ich jetzt hinterher den Eindruck habe als ob mich etwas bremst… bei allem bin ich irgendwie langsamer als gewohnt. Beim Gehen, beim Denken und auch beim Schreiben. Nur weiß ich nicht ob das wirklich so ist oder ich das nur so empfinde.

Seit Mittwoch kann ich wieder normal arbeiten. Der Arzt hatte mich bis Dienstag krank geschrieben, aber da ich recht schnell ohne Symptome war endete meine Isolationspflicht am Montag. Wobei das ganze ja eh nicht mehr so streng ist wie es bei meiner ersten Corona-Infektion im Frühjahr 21 war.

Ich bin wieder gesund!

Am Dienstag hat mich eine Freundin, angerufen und dazu animiert mit ihr spazieren zu gehen. Es war herrliches Wetter und sie geht echt gerne und viel Spazieren. Aber ich zögerte erst etwas, weil ich Bedenken hatte das es vielleicht „zuviel“ für mich werden könnte, oder ich zu langsam für sie bin. Doch sie versicherte mir das sie eine Route ausgesucht habe wo es nicht steil wird und wo wir mehrfach die Möglichkeit haben die Runde abzukürzen. Also ging ich mit.

Herbstspaziergang im Markgräflerland

Bei blauem Himmel und Sonnenschein und fast 24 Grad konnten wir im T-Shirt spazieren. Wobei ich wirklich die erste Zeit sehr langsam war, und fast jede Bank die wir fanden haben wir benutzt. Am Anfang hatte ich leichte schmerzen in den Hüften, etwas was ich sonst bei mir gar nicht kenne. Ich hatte das Gefühl „mein Fahrgestell ist eingerostet“. Doch je länger wir gingen umso besser wurde es. Ich bin dieser Freundin echt dankbar das sie mich zu diesem Ausflug animiert hat. Es hat mir sehr gut getan.

Wir parkten am Lindenplatz oberhalb von Tüllingen und drehten von dort aus eine große Runde. Über diesen Wanderparkplatz habe ich schon mal berichtet unter „Ein paar Minuten Fernsicht in der Mittagspause“ .

Lindenplatz beim Wanderparkplatz Obertüllingen

Hilfe annehmen?

Genau diese Freundin war es auch die mich während meiner Krankheit mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt hat. Das Problem war ja das ich vorher verreist war und deshalb nicht wirklich viel im Haus hatte, weil ich ja geplant hatte länger weg zu sein. Ohne Diskussion war sie für mich einkaufen und hat alles worum ich gebeten hatte und noch viel mehr vor meine Türe gestellt. Ohne solche Freund ist man mit Corona echt aufgeschmissen.

Diese Woche gab es gleich noch ein weiteres Problem bei dem ich die Hilfe von Freunden annehmen musste.

Wasserhahn kaputt

Als ich letzte Woche krank zuhause war, brauchte ich das Wasser in der Küche ungewöhnlich oft. Eigentlich war ich ständig am Tee kochen. Da ich mich nicht gut fühlte hatte ich auch keine Musik an und deshalb konnte mir auffallen das sich der Wasserhahn eigenartig anhört. Immer nachdem ich ihn geschlossen hatte machte er Geräusche! Und es wurde immer mehr… bis ich dann mal in den Unterschrank sah und feststellte das dort alles Nass war. Zum Glück hatte ich dort Putzlappen gelagert, die schon sehr viel Wasser aufgesogen hatten… Doch mittlerer Weile war da schon so viel Wasser das es aus dem Schrank lief!

Natürlich hätte ich die Hausmeisterin informieren können, aber ich weiss das sie nichts anderes gemacht hätte als eine Sanitärfirma beauftragen. Das wollte ich lieber verhindern. Deshalb fragte ich über Facebook ob bei meinen Freunden jemand dabei ist der sich mit sowas auskennt. Zu meiner Überraschung meldete sich mein Chorleiter der promovierter Tontechniker ist. Ich wusste nicht das dies sein erster Beruf war und er erst später umgeschult hatte.

Er kam und sah sich das Problem an, er fand sofort wo der Defekt war und empfahl mir den Wasserhahn auszutauschen. Wir fuhren zu einem Baumarkt wo ich mir mit seiner Beratung ein neues Teil kaufte. Und er baute mir das fachmännisch ein. Ich war soooo erleichtert! So konnten wir dank seiner schnellen Hilfsbereitschaft einen Wasserschaden verhindern. Als Bezahlung für die Arbeit wollte er nur eine freundschaftliche Umarmung! DANKE !!!

Einfach mal annehmen

Früher fiel es mir sehr schwer sowas überhaupt anzunehmen. Meine Mutter hatte mich so erzogen das man dies nicht annehmen darf, weil einem das nicht zusteht. Sie ist jemand der möglichst nie Hilfe annehmen will und alles alleine regeln will. Erst jetzt im Alter als sie merkt das vieles nicht mehr geht nimmt sie hin und wieder Hilfe von Außenstehenden an. Früher hatte sie immer Angst das derjenige dann irgendwas von ihr verlangen könnte.

Seit etwa 10 Jahren habe ich zu einem aktiven Glauben an Jesus Christus gefunden. Dadurch hat sich meine Haltung zum „einander helfen“ grundlegend geändert. Wenn ich einem anderen Menschen helfe, dann tue ich es nicht um von diesem irgendwas zurück zu bekommen. In der Bibel wird Jesus zitiert mit „Was ihr für den geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr für mich getan“. Das bedeutet wenn ich jemandem bei irgendwas helfe, dann tue ich es nicht für denjenigen, sonder für Gott. Und Gott wird mich dafür belohnen und nicht der Mensch der mir das vielleicht gar nicht bezahlen kann.

Im „Reich Gottes“ kommt der Lohn von woanders her. Das mir der Wasserhahn fachmännisch ausgetauscht wurde konnte ich jetzt gerade nicht bezahlen, aber ich bin bereit wenn irgendwo jemand in meinem Umfeld meine Hilfe bei irgendwas braucht dort zu helfen. Auch brauche ich mir über den „wert“ keine Gedanken machen, denn den Ausgleich schafft Gott und nicht ich. Dieses Wissen hat mich um ein Vielfaches erleichtert.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 15. Oktober 2022

Willkommen zu meinem Samstagsplausch, den ich bei der gleichnamigen Linkparty bei Karminrot verlinke.

Die vergangene Woche ist für mich leider ganz anders abgelaufen als geplant. Nach dem Wochenende in München, wollte ich ein paar Tage eine Freundin in der Schweiz besuchen um dann am Freitag zu einem Konzert in Bottrop zu fahren… Doch es kam alles ganz anders!

Geldbeutel weg!

Das Drama begann unmittelbar nach diesem Foto von dem Essen im Bräustüberl Tegernsee. Es handelt sich um Kaspressknödel. Also Vegetarische Knödel mit ganz viel Käse darin, sehr sehr lecker!

Als ich das Essen bezahlen wollte stellte ich fest das mein Geldbeutel nicht da war. Nach längerer Suche fiel mir ein das ich in der Nacht etwas in der Tasche gesucht hatte und dabei vielleicht den Geldbeutel heraus genommen haben könnte… In der Annahme das die Börse auf dem Nachttisch liegen könnte verbrachten wir noch einigermaßen entspannt den Tag am Tegernsee.

Spaziergang am Tegernsee

Am Spätnachmittag dann die Enttäuschung der Geldbeutel war nicht im Zimmer. Also klapperten wir die Läden ab wo ich am Freitag Nachmittag bezahlt hatte. Erfolglos! Schließlich rief ich die Hotline meiner Bank an um meine Karten zu sperren. Dabei stellte sich heraus das meine Kreditkarte sowieso seit 1.10. abgelaufen ist, damit also keiner irgendwas anfangen könnte.

Auf der Polizeiwache musste ich eine Verlustanzeige machen, denn es befanden sich auch mein Personalausweis und mein Führerschein in dem Geldbeutel. Dadurch das wir auf dem Weg zur Polizei in heftigen Regen kamen und ich patschnass war, hatte ich noch nicht bemerkt das ich ungewöhnlich viel Nase putzen musste…

Zurück in der Wohnung meiner Bekannten, wollte diese die Heizung an machen weil ihr so kalt war. Ich hielt das im ersten Moment für übertrieben, denn ich empfand die Räume als zu warm… und etwa 2 Stunden später hatte ich Schüttelfrost und wäre am liebsten in den Heizkörper gekrochen!

Plötzlich Schüttelfrost!

Die Nacht auf Sonntag war richtig schlimm, ich habe kaum geschlafen, entweder habe ich gefroren das mir die Zähne klapperten oder total geschwitzt. Mir war schon gleich klar das ich Fieber habe. Zudem hatte ich Rücken und Hüftschmerzen. Noch vor 6 Uhr stand ich auf, packte meinen Koffer und eröffnete meiner Gastgeberin „ich will nach hause!“. Sie war darüber ganz froh, denn sie wollte auf keinen Fall angesteckt werden. Weil sie zur Arbeit musste, brachte sie mich zur Straßenbahn und so war ich schon vor 8 Uhr am Hauptbahnhof.

Wie komme ich nach hause?

Alles was ich hatte war ein Super-Sparpreis-Ticket in meiner Handyapp für eine Verbindung die ich unter diesen Umständen auf keinen Fall fahren wollte. Laut dem Ticket sollte ich ab Friedrichshafen mit dem RE3 nach Basel fahren. Die Strecke kenne ich, der Zug ist dort regelmäßig überfüllt und eng. Wenn ich gesund bin ist mir das egal, aber so?!

Meine Frage am Schalter ob ich das Ticket noch stornieren könnte wurde verneint, auch das Argument „Corona-Verdacht“ zog nicht. Es gab mal eine Sonderregelung das man auch nicht stornierbare Tickets zurück geben konnte, aber diese wurde abgeschafft. Dafür wird ja jeder Fahrgast bei der Buchung darauf hingewiesen das diese Billig-Tickets auch im Krankheitsfall nicht retournierbar sind.

Also habe ich mich innerlich schon von den 47€ die es gekostet hatte verabschiedet. Ein neues Ticket buchen mit der Handyapp wäre ja möglich gewesen… aber am Reisetag selbst sehr teuer.

Da stand ich nun. Ohne Geld, ohne Papiere, ohne Krankenkassenkarte mit einer Fahrkarte die ich nicht wollte… Innerlich betete ich, was anderes blieb mir ja nicht übrig. Ich wusste nicht mehr weiter!

Glück im Unglück

Ich versuchte eine einigermaßen bezahlbare Verbindung zu finden, aber es fiel mir sichtlich schwer, durch das Fieber hatte ich erhebliche Konzentrationsschwierigkeiten und Nixblickeritis. Da kam mir das Telefonat einer Freundin aus Hamburg sehr recht. Ich schilderte ihr meine Situation und sie begann nach einer Lösung zu suchen. Zuerst wollte sie wissen welche Verbindung ich gebucht hätte und meinte dann „Dein Zug fährt nicht“… ich kapierte zuerst nicht was sie meinte.

Der Zug fällt aus!

Der Zug, vor dem mir so grauste, der IRE3 von Friedrichshafen nach Basel um 12:44 würde nicht fahren können. Das war mein Glück! Denn ich erhielt diese Information um kurz nach 9 Uhr. Nun musste ich nur noch hin bekommen das mein Handy auch wirklich die Worte „Der Zug fällt aus“ anzeigt.

Sobald ein Zug ausfällt verlieren alle dafür gebuchten Tickets ihre Zugbindung und man darf eine andere beliebige Verbindung fahren!

Durch diese paar Worte gewann mein nicht stornierbares Super-Sparticket das ich eigentlich verfallen lassen wollte innerhalb von Minuten an enormen Wert.

Mit dem roten Schriftzug in meiner Handy-App ging ich zum Reisezentrum und bat den Bahnmitarbeiter mir die schnellst möglichste Verbindung nach Basel heraus zu suchen. Und diese auszudrucken. Ohne Diskussion wählte er eine ICE Verbindung über Mannheim und versicherte mir „die können Sie mir ihrer Fahrkarte nehmen, gar kein Problem“.

Der ICE nach Mannheim fuhr genau 5 Minuten später mit mir ab.

Im Zug suchte ich mir einen Platz wo ich den größtmöglichen Abstand zu anderen Fahrgästen habe. Ich legte mich auf einen Rollstuhlplatz an den Boden. Bei der Fahrkarten Kontrolle, die übrigens ohne Probleme ab lief, meinte die Schaffnerin „bleiben Sie ruhig liegen, bis Mannheim ist kein Rollstuhl angemeldet“. Ich war einfach nur froh liegen zu können. In dem anderen Zug legte ich mich unter das Gepäckregal, das störte auch niemanden. Ich verzichtete während der Fahrt auf essen und trinken und behielt die ganze Zeit meine FFP2 Maske an.

Als ich endlich zuhause an kam, schaffte ich es beinahe nicht die Treppe hoch, mein Koffer schien 30 Kilo zu wiegen… Schmerzen in Knien und Schultern und über 38 grad Fieber.

Montag ich beim PCR-Test der positiv ausfiel. Das ist auch der Grund warum ich diese Woche keine neuen Blogartikel geschrieben habe. Ich lag krank im Bett. Mittlerer Weile geht es mir schon viel besser, das Fieber ist weg und ich kann auch schon wieder sinnvolle Sätze bilden. Allerdings habe ich noch Husten und Schnupfen und zeitweise keine Stimme.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und ich danke meinem Herrn Jesus Christus für die Bewahrung in dieser Situation. Nur mein Vertrauen darauf das er da ist und mir in jeder Lage hilft hat mich davor bewahrt verzweifelt los zu heulen. Geld weg, Papiere weg, Zug weg… aber ich bin dennoch nach hause gekommen.

Samstagsplausch an 8. Oktober

Wie versprochen möchte ich heute wieder mit Euch im Samstagsplausch von Karminrot plauschen, auch wenn ich gerade im Urlaub bin.

Ich befinde mich augenblicklich in München, wo ich eine alte Freundin besuche. Dieser Urlaub ist beinahe eine Deutschlandrundreise… denn vergangenes Wochende war ich in Solingen bei einem Oktoberfest. Nächste Woche besuche ich eine andere Freundin und ein weiteres Konzert.

Oktoberfest?

Jeder der mitbekommen hatte das ich nach München fahren wollte hat als erstes gefragt „zum Oktoberfest?“ aber Nein. Die Wiesn, so wird das weltweit als Oktoberfest bekannte Event hier in München genannt, ist schon vorbei. Nachdem das beliebte Volksfest, das es schon 187 mal gab, die letzten zwei Jahre nicht stattfinden konnte, zog es heuer 5,7 Millionen Besucher an. Die meisten Besucher kamen jedoch aus dem Ausland. Echte Münchner haben mir berichtet das dieses Jahr besonders viele Touristen aus Australien hier waren. Schon faszinierend das es so viele Menschen gibt die für dieses animierte Besäufnis auf der Theresienwiese um die halbe Welt fliegen.

Bei dem Verhalten der Oktoberfest-Besucher konnte man den Eindruck bekommen für sie hätte es die Corona-Pandemie nie gegeben. Einzig die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln erinnert noch daran das wir ja eigentlich immer noch mit Covid zu tun haben. Es überrascht hier auch kaum jemanden das die Inzidenz hier in München und Umgebung momentan durch die Decke geht.

Viele Anwohner haben es wegen Corona dieses Jahr vorgezogen dem Trubel lieber aus dem Weg zu gehen, doch wer beruflich mit den Touristen zu tun hat konnte dem Kontakt nicht ausweichen.

Nein Danke ich war schon!

Mich persönlich hat das Münchner Oktoberfest noch nie gereizt. Denn ich war noch nie scharf auf Blasmusik und Saufen. Und nicht erst seit Corona meide ich solche Mega-Events… Genauso wenig reizt mich der Nürnberger Christkindlmarkt oder der Kölner Karneval. Ich muss nirgends hin nur weil alle meinen man muss mal dabei gewesen sein. Und man weis ja schon seit Jahrzehnten das die Preise auf dem Oktoberfest ins utopische steigen. Wieso sollte ich freiwillig zu einem Fest gehen wo mir die Musik nicht gefällt und ich die Getränke überteuert finde?

Doch letztes Wochenende habe ich da eine Ausnahme gemacht. Ich war bei einem Oktoberfest in Solingen, nur weil NIno de Angelo dort aufgetreten ist.

Solingen wo ist denn das?

Als ich den Termin 2.10. gelesen habe war ich erst einmal erfreut, ja super der nächste Tag ist Feiertag und somit kann ich es wirklich in Erwägung ziehen dort hin zu reisen. Aber wo genau liegt das? Über Solingen wusste ich zuvor nichts, ausser das dieser Name auf sehr hochwertigen Messern und Scheren steht. Früher dachte ich auch mal es seint ein Firmen-Name. So wie Meissen für Porzellan bekannt geworden ist, so ist Solingen berühmt für Messer und Besteck in hoher Qualität.

So kam es das ich unverhofft im „Bergischen Land“ auf einem Oktoberfest gelandet bin, Und ich war sehr überrascht das die hier bei sowas wirklich fast alle Dirndl und Krachlederne tragen… ich dachte das trägt man nur in Süddeutschland. Mehr zum Bergischen Oktoberfest findest Du im separaten Beitrag.

München ist immer eine Reise wert

Für den ein oder anderen mag das verwirrend klingen, ich fahre erst zu einem Oktoberfest und wenn das Original vorbei ist nach München. Meine Freundin hätte „während der Wiesn“ keine Zeit für mich gehabt, denn auch ihre Branche ist indirekt vom Tourismus betroffen.

München hat noch viel mehr zu bieten als nur Dirndls und Oktoberfest. Eine alte Freundin wohnt hier und sie hat mich für ein paar Tage eingeladen. Am Freitag haben wir uns ein wenig wie die Touristen verhalten und haben uns die Frauenkirche angesehen. Wir waren sogar pünktlich zum Glockenspiel am Marienplatz wie hunderte filmende Touristen auch, Da ich das berühmte Glockenspiel am Münchner Rathaus schon kannte habe ich diemal mehr die Menschen davor beobachtet, als die sich drehenden Figuren.

Weit beeindruckender fand ich die Aussicht vom Südturm der „Frauenkirche“. Dieses Gebäude mit den zwei zwiebeldachtürmen das die Ansicht der Münchner Innenstadt entscheidend prägt heißt eigentlich „Dom zu unserer Lieben Frau“, Die beiden Türme sind mit knapp 98,5 Metern die höchsten Gebäude in der ganzen Innenstadt denn es gibt ein Verbot das in diesem Bereich keine Gebäude mit über 100m höhe gebaut werden dürfen. Mehr interesante Infos über die Frauenkirche findest Du bei Wikipedia oder auf muenchen.de – Das offizielle Stadtportal für München

die Türme der „Frauenkirche“ sind 98 Meter hoch

Den Südturm kann man jetzt wieder „besteigen“. Nach fast 10 Jahren andauernden Bauarbeiten ist dies wieder möglich. Der Aufstieg erfolgt nur zu einem kleinen Teil zu Fuss über eine schmale Wendeltreppe. Danach steigt man in einen Modernen Aufszug der einen bis in das Turmzimmer direkt unter der grünen Kuppel bringt. Die langwierigen Renovierungen haben sich gelohnt. Zum Einsatz kommt moderne Technik, so wird der gesamte Bereich der schmalen Wendeltreppe per Video überwacht und ein Ampelsystem verhindert das sich Besucher auf der schmalen Treppe entgegen kommen.

so sieht es im Turm der Frauenkirche aus

Selbst wer unter Höhenangst leidet kann sich hier hin wagen, denn man bleibt im Innenraum und hat stets genügend Abstand zum „Abgrund“ Somit ist auch ein Besuch des Turms bei Regen möglich.

fazinierende Aussicht über die Münchner Innenstadt

Rund herum hat man eine faszinierende Aussicht über die Innenstadt. In jeder Richtung sind Infotafeln angebracht die einem erklären was man gerade sieht,

Angenehm finde ich auch das der Aufzug automatisch auf und ab fährt und man so lange oben bleiben kann wie man möchte. Sollte dennoch irgendwas unklar sein gibt es oben, und beim Umstieg in den Lift Aufsichtspersonal.

Wir waren Vormittags dort und musste nie länger warten, es herrschte eine sehr entspannte Stimmung. Einen Besuch in der Frauenkirche kann ich absolut empfehlen.

Heute haben wir auch was vor

Nun muss ich langsam zum Schluss kommen, denn wir wollen nachher an den Tegernsee fahren, Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog