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Wandern im Eggenertal, nicht nur zur Kirschblüte

Das Eggenertal ist berühmt für die Kirschblüte. Auf den sanften Hügeln rund um die Gemeinden Niedereggenen, Obereggenen und Schallsingen reihen sich zahlreiche Bäume, die im April wunderschön blühen.

Doch nicht nur Kirschbäume, sondern auch Pflaumen, Äpfel und Birnen werden in diesem Fruchtbaren Tal seit Generationen kultiviert. Der Obstbau und die Verarbeitung zu Obstbränden war früher für das Tal ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ganz ähnlich war es in Nachbargemeinden wie Schliengen und Auggen, dort wurde vorrangig Wein angebaut.

Heute gewinnt der Tourismus mehr und mehr an Bedeutung. In unmittelbarer Umgebung gibt es zahlreiche Gasthäuser und Fremdenzimmer sowie Ferienwohnungen. Allerdings sind diese im Frühjahr 2021 alle geschlossen.

Berühmte Kirschblüte

Die Kirschblüte im Eggenertal ist seit vielen Jahren ein Magnet für Touristen und Wanderer. Der Höhepunkt der diesjährigen Blüte ist allerdings schon vorüber. Der erneute Wintereinbruch hat vielen Blüten stark zugesetzt und dadurch ist dieses Jahr nicht mit einer guten Ernte bei den frühen Sorten zu rechnen. Etwas besser sieht es für die Sauerkirschen aus.

Allerdings gibt es im Eggenertal auch ältere Bäume meist Sauerkirsche die jetzt erst blühen. Auch die Äpfel und Pflaumen blühen noch immer (19.April 2021). Ein Besuch im Eggenertal lohnt sich also auf jeden Fall.

Bitte seid nicht zu streng, ich weis nicht ob es eine Kirsche oder Apfelblüte ist.

Wanderwege im Eggenertal

Die hier gezeigten Fotos habe ich bei einer Rundwanderung auf dem Wanderweg „Schritt und Tritt“ gemacht. Gestern, am 18. April 2021. Auf der Webseite Eggenertal sind Wanderwege in unterschiedlichen Längen sehr gut beschrieben. Zudem sind sie sehr gut beschildert:

Wir hatten uns gestern für den Rundweg Schritt und Tritt entschieden, markiert war dieser mit diesen gut erkennbaren Lila Schildern. An dem Schild ist auch ein QR-Code der direkt zur Webseite mit der Wegbeschreibung führt. Sehr gut gemacht und funktioniert einwandfrei.

Wenn Du also spontan im Eggenertal los gehen willst und eines der Schilder findest kannst Du mittels des QR-Codes die Route des Weges abrufen.

Es gibt mehre Rundwege mit unterschiedlichen Distanzen, so kann sich jeder das geeignete für ihn heraussuchen. Wir hatten aufgrund der unsicheren Witterung einen kurzen Weg gewählt, waren dann aber doch recht lange unterwegs weil wir sehr viele Fotos gemacht haben und mehrfach pausiert haben. Es gibt zahlreiche Bänke. Mülleimer nicht so viele, deshalb bring Dir am besten eine Tüte mit um Deinen Abfall wieder mit zu nehmen.

Komplexes Wegenetz im Eggenertal

Unser Weg kreuzte auch mal andere Rundwege. Sehr interessant ist auch der Obstlehrpfad wo auf zahlreichen Schautafeln interessante Informationen über den Obstbau zu finden sind.

Fast alle Wege sind als Rundwege angelegt, so das man wieder am Ausgangspunkt ankommt. Ideal also wenn man mit dem PKW anreist. Von Müllheim oder Schliengen gibt es aber auch ein Busverbindung. Mit dem Fahrrad ist das Eggenertal eher was für trainierte Personen oder E-Bike-Fahrer.

Im Eggenertal herrscht nicht viel Autoverkehr und es ist sehr schön ruhig! Wie ruhig es wirklich ist hat meine Schwester mit der Diktierfunktion ihres Handys dokumentiert. Ich war echt überrascht wie gut das Handy das Vogelgezwitscher aufgenommen hat.

Nimm Dir einen Augenblick Zeit und klick das Video an. Es kommt nur Ton kein bewegtes Bild.

Vogelgezwitscher… Ton Einschalten!

Schloss Bürgeln

Am Horizont kaum erkennbar, Schloss Bürgeln. Auch ein sehenswertes Ausflugsziel. Allerdings leider Corona bedingt momentan geschlossen. Normalerweise finden dort Führungen statt und im angeschlossenen Restaurant kann man sehr gut Hochzeit feiern.

Diese Blüte ist vermutlich eine Apfelblüte. Doch so ganz genau kann ich die Blüten nicht bestimmen, ich finde sie nur alle miteinander faszinierend schön.

Jedes Jahr im Frühling verspüre ich starken Drang los zu gehen und blühende Bäume zu fotografieren. Siehe auch „Keine Fotos von der Kirschblüte im Eggenertal“ und „Kirschblüte im Markgräflerland“. Sicher hast Du auch solche wiederkehrenden Lieblingsmotive. Wenn ja schreib mir mal welches Naturschauspiel ich auch unbedingt mal fotografieren sollte.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf Unterwegsistdasziel.blog

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Kirschblüte im Markgräflerland

Das Markgräflerland ist eine Region im südwestlichsten Teil Baden-Württembergs und meine Heimat. Südlich von Freibug im Breisgau eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft am Rande des Schwarzwalds gelegen.

Ich hatte Euch bereits von meinem Vorhaben berichtet, dass ich Euch die Kirschblüte im Eggenertal zu zeigen wollte. Siehe dazu „Keine Fotos von der Kirschblüte“. Aber wie befürchtet hat es dieses Jahr (2019) den Höhepunkt dieses Naturschauspiels „verregnet“. Aber wunderschöne Kirschbäume gibt es nicht nur im Eggenertal. Rund herum im ganzen Markgräflerland gibt es noch immer zahlreiche Kirschbäume denen der Regen nicht so viel aus gemacht hat.

Gestern konnte ich an meinem freien Tag das schöne Wetter ausnutzen und ein wenig mit dem Elektroauto von Stadtmobil Südbaden auf die Fotopirsch gehen.

Ich musste gar nicht so weit fahren. Ich fand schon ganz in der Nähe, rund um das Dorf Fischingen wunderschöne Motive. Wenn man sich etwas Zeit nimmt und von den viel befahrenen Straßen abzweigt findet man momentan blühende Bäume überall.

An diesen beiden riesigen alten Bäumen, die direkt am Wegrand stehen konnte ich nicht einfach so vorbei fahren. Denn ihre ausladenden bis fast auf Kniehöhe herunter reichenden Äste sind ideal zum fotografieren.

Doch noch etwas anderes faszinierte mich… ein lautes tiefes Summen von Hunderten von Bienen! So viele auf einmal habe ich noch nie gesehen bzw. Gehört.

Nach vielen erfolglosen Versuchen hab ich dann endlich mal ein fleißiges Bienchen bei der Arbeit erwischt. Insekten fotografieren ist absolut nicht einfach, und gehört sicher nicht zu meinen Begabungen.

Die Aufnahmen sind sicher technisch nicht die allerbesten. Ich habe sie mit dem Handy und eingeschaltetem Digitalzoom gemacht. Und später mit der Snapseed Software nachgeschärft.

Weiter ging es zu einer jüngeren Anlage mit kurzstämmigen kleinen Bäumen. Hier waren nicht so viele Bienen unterwegs.

Zurrück ging es durch Wiesen und Felder. Und in Rümmingen bin ich in einem ganz besonderen Cafe eingekehrt, darüber schreibe ich nochmal in einem separaten Post.

Wer meinen Blog schon länger folgt wundert sich vielleicht über die andere Bildverarbeitung. Wie gefällt Euch sowas? Findet ihr Schrift im Bild blöd oder störend?

Schreibt mir doch mal nen Kommentar dazu.

Ergänzung im April 2021: Leider hat niemand auf meine Frage nach der Bildbearbeitung geantwortet. Mittlerer Weile hab ich mir einen anderen Gestaltungsstil angewöhnt. Wenn Du dazu Fragen oder Anregungen hast freue ich mich über eine Nachricht.

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Keine Fotos von der Kirschblüte im Eggenertal

Die Kirschblüte im Eggenertal ist sehr berühmt. Ein ganzes Tal voller weiß blühender Bäume eingebettet in die schöne Hügellandschaft des Markgräflerlandes.

Ich bin nicht weit weg aufgewachsen und so konnte ich dieses Naturschauspiel schon oft erleben. Als ich Kind war haben wir Schulausflüge und Wanderungen dort hin unternommen. Mitschüler aus den Dörfern Obereggenen, Niedereggenen und Schliengen berichteten damals schon von Touristen die Reisebussen anreisten und sehr vielen Wanderern zu dieser Zeit.

Heute gibt es dafür sogar eine Webseite www.bluetentelefon.de Seit 2009 kann man sich über den aktuellen Stand der Kirschblüte per Telefon informieren.Dieses Jahr (2019) sollte der absolute Höhepunkt der Blüte am 11.4. Gewesen sein.

Wetter macht mir einen Strich durch die Rechnung

Da für dieses Wochenende Regen angesagt ist wollte ich nicht bis zu meinem freien Tag nächste Woche warten. Denn bei starkem Regen gehen die Blüten noch schneller kaputt. Als ich heute um 17 uhr Feierabend gemacht habe schien in Lörrach die Sonne. Ich hatte im Hinterkopf ein paar tolle Eindrücke vom blühenden Eggenertal für diesen Blog zu fotografieren und buchte ich mir kurz entschlossen über die Carsharing-App ein Stadtmobil Auto.

Ich wollte die abendlichen Sonnenstrahlen ausnutzen. Doch je weiter ich fuhr umso dunkler und nebeliger wurde. Ich hätte noch 5-6 km vor mir gehabt begann es sogar zu regnen. An gute Fotomotive war nicht mehr zu denken. Deshalb drehte ich um und fuhr die etwa 15 km wieder zurück.

Trotzdem Fotos von Kirschblüten

In Lörrach wieder angekommen schien Sonne und blauer Himmel! Sowas gemeines, kaum vorstellbar, das es nur 18 km weiter so viel schlechteres Wetter ist. Leider ist das sehr oft so. Vor vielen Jahren bin ich diese Strecke mit dem Auto gependelt und es war fast täglich so das es in Lörrach einige Grad wärmer ist als in Müllheim (das Eggenertal liegt nahe bei Müllheim). Doch so krasse Licht Unterschiede mitten am Tag, damit hatte ich nicht gerechnet.

Blaue Hauswand anstatt Blauer Himmel


Weil ich nicht ganz ohne Blütenfotos heim wollte hielt ich bei einem weiß blühenden Baum neben einem hellblauen Haus um wenigstens einen netten Farbkontrast zu haben. Auf dem oberen Bild ist zu erkennen das noch nicht alle Blüten geöffnet sind. Der schönste Zeitpunkt kommt also noch.

Vielleicht versuche ich nächste Woche nochmal mein Glück. Mal sehen ob mir das Wetter nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Dieser Artikel ist aus dem Jahr 2019. Die Kirschblüte ist aber jedes Jahr wieder faszinierend schön. Meistens Anfang bis Mitte April. Dieses Jahr 2021 scheint alles sehr früh zu sein. Wenn Du Dir die Kirschblüte im Eggenertal ansehen möchtest dann empfehle ich Dir das Blütentelefon .

Weitere Kirschblüten Bilder von mir findest Du unter Kirschblüte im Markgräflerland .

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Frühlingsspaziergang in Lörrach

Dieser Ausflug erscheint vielleicht unspektakulär gegen andere Reisen. Aber ich habe letzten Herbst gelernt wie wichtig auch mal so kleine Spaziergänge sind. Einfach mal los gehen ohne festes Ziel und mal gucken wo man landet. 4 Monate konnte ich Aufgrund eine Fussverletzung keinen zusätzlichen unnötigen Schritt tun. Jeden noch so kleinen Weg hat man sich zweimal überlegt und wenn ich mal rum gelaufen bin dann musste ich meist auf den Boden gucken.Jetzt geht es mir wieder gut und ich kann unbeschwert herum laufen.

Und es ist Fühling!

Lörrach liegt im Süd-westlichsten Ecken Deutschland. Am untersten linken Zipfel der Deutschlandkarte. Diese Gegend hier wird Markgräflerland genannt und ist bekannt für seinen Wein, der vorallem entlang des Rheingrabens angebaut wird. Lörrach liegt nicht ganz in der Rheinebene sondern durch kleine Hügel abgetrennt im Wiesental. Hier herrscht ein meist viel milderes Klima als in den meisten Teilen Deutschlands. Weshalb auch manchmal von der „Toskana Deutschlands“ gesprochen wird. Diese Woche ist es richtig frühlingshaft warm mit Höchstemperaturen um die 15-18 Grad. Dadurch blüht es momentan schon an allen Ecken und Enden. Für mich ist einfach nur Spazieren gehen zu etwas wertvollem geworden, weil ich erfahren musste wie es ist wenn man gar nicht mehr gehen kann. Ein Knochenbruch im Fuss hatte mich über 3 Monate „lahmgelegt“.Im Frühling komnt für mich je nach Wetterlage noch ein Handycap dazu. Ich bin Heuschnupfen Patient. Doch dieses Jahr ist es nicht so sehr schlimm.Also ist es für mich doppelt so schön die wunderschönen Blüten zu betrachten und natürlich zu fotografieren.Tatsächlich handelt es sich um Aufnahmen von ein und dem selben Baum. An dem ich „hängengeblieben“ bin… ich konnte fast nicht aufhören Bilder zu machen.Ich vermute es ist eine Japanische Zierkirsche. Der Baum stand im Vorgarten eines Geschäfts und Bürogebäudes (Arztpraxen), relativ Wind geschützt.In dem Baum konnte ich auch einige Bienen und Hummeln beobachten, denn der Gehweg fürt etwas erhöht an dem Baum vorbei weil dieser Abschnitt kurz vor einer Eisenbahnbrücke liegt.Von der Brücke aus hat man diesen Blick auf die Stadt.Aus diesem Blickwinkel sieht Lörrach sehr klein aus. Der Turm in der Mitte ist das Rathaus und das linke große Gebäude direkt an der Bahnlinie ist das Milka Schokoladenwerk.Und das ist die Aussicht in Richtung Wiesental. Im Hintergrund erahnt man den Südschwarzwald.Mein Spaziergang führte mich eigentlich nur durch Stadtgebiet das ich dachte schon viele Jahre zu kennen. Dennoch habe ich viele Details entdeckt die ich bisher nicht kannte.Kann es sein das monatelang in der eigenen Wohnung fest sitzen einen Aufmerksamer macht?