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täglich Leinsamen im Müsli, wie das meiner Verdauung hilft

Warum ich täglich in meinem Müsli Leinsamen esse und wie mir das gesundheitlich hilft.

Seit längerem habe ich mich daran gewöhnt täglich ein „Müsli“ zu frühstücken. Wobei ich mit dem Begriff nicht das klassische Bircher-Müsli meine sondern spontan zusammengewürfelte Frühstücks-Cerealien. In meinem Artikel „Jeden Morgen ein frisches Müsli“ habe ich bereits beschrieben das dabei auch stets Leinsamen enthalten ist. Heute möchte ich darauf eingehen warum ich nicht mehr auf Leinsamen in meiner Ernährung verzichten möchte.

Leinsamen oder manchmal auch Leinsaat genannt sind die Samen des Flachses. Diese Pflanze ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt, die Menschen Bauten bereits 5000 Jahre vor Christus Flachs an. Allerdings vor allem um aus den Fasern der Pflanze Stoffe her zu stellen. Bis zum 18. Jahrhundet galt Leinen als der wichtigste Rohstoff für Textilien. Das Leinöl das aus den Samen der Pflanzen gewonnen wird war bereits in der Antike ein bekanntes Heilmittel.

Ich spreche an dieser Stelle von geschrotetem Leinsamen, denn nur die aufgebrochenen oder gemahlenen Samen sind wirklich für uns verdaulich.

In den Schalen der kleinen ovalen Körner, die beinahe wie kleine Käfer aussehen können, befinden sich die Stoffe die das Korn so wertvoll machen. Die sogenannten Schleimstoffe quellen im Darm während der Verdauung stark auf. Binden dabei viel Flüssigkeit und Schadstoffe und durch die starke Zunahme an Volumen reizen sie den Darm positiv… sie regen ihn an richtig zu schaffen.

Als ich noch ein kleines Kind war, sprach meine Großtante, die damals schon eine alte Dame mit diversen Gesundheitsproblemen war oft von ihrem Leinsamen ohne den sie nicht „kann“. Sie nahm deshalb jeden morgen ein Glas Wasser zu sich in dem ein Esslöffel Leinsamen über Nacht eingeweicht waren zu sich.

Seit ich täglich ein spontan zusammengestelltes Müsli frühstücke habe ich auch begonnen immer wieder mal mit Leinsamen zu experimentieren. Dabei habe ich folgendes beobachtet:

Esse ich an 2 oder mehr Tagen hintereinander etwa 2-3 Esslöffel geschroteten Leinsamen verändert sich mein Stuhlgang positiv! Teilweise so krass, das ich mich frage woher diese enorme Menge kommt (so viel habe ich doch gar nicht gegessen!) Der Kot ist volumiger und der Toilettengang ist erheblich angenehmer.

Ich neige eigentlich schon immer zu einem Reizdarm, also bekomme sehr leicht bei Sorgen oder Erkrankungen Durchfall… dieses ist viel viel besser geworden seit ich regelmäßig Leinsamen esse.

Den Leinsamen muss man entweder lange einweichen oder er muss geschrotet sein das man ihn richtig verdauen kann.

Ich kaufe den Leinsamen nicht im Reformhaus wie das früher üblich war, sondern preisgünstig bei DM, Rewe oder Penny.

Dies ist eines der preislich interessanten Angebote bei Amazon. Dort wird allerdings sehr viel zu teuer angeboten.

In Drogerie Märkten wie Müller oder DM findest Du Leinsamen fast immer auch zu einem günstigen Preis

Wie dosiert man Leinsamen

Man sollte davon nicht zu viel auf einmal essen, denn die aufquellende Wirkung kann unter Umständen auch unangenehm werden.

Im Müsli zusammen mit anderen Körnern und Flocken empfehle ich 1-3 Esslöffel davon.

Wenn Du Leinsamen zur Unterstützung Deiner Verdauung einnehmen willst, dann kannst Du 1-2 Esslöffel geschroteten Leinsamen in einen Joghurt, Kefir oder Quark rühren.

Für Schwangere wird die Einnahme von Leinsamen nicht empfohlen da irgendwelche Stoffe enthalten sind die eine Fehlgeburt begünstigen können! Da weiß ich allerdings nicht genau Bescheid und rate deshalb besser zuvor mit einem Arzt zu sprechen.

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