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Samstagsplausch 14.5.2022

Mein Samstagsplausch kommt heute einen Tag zu spät. Es ist schon Sonntag morgen kurz nach 7 Uhr. Trotzdem verlinke ich diesen Artikel bei Samstagsplausch von Kaminrot und hoffe das mir die Leser dort diese Verzögerung verzeihen.

Bisher habe ich mit den Blogpartys an denen ich teilnehme sehr gute Erfahrungen gemacht. Es bringt mir viele neue Leser aber ich hoffe das ich bisherige Webseitenbesucher damit nicht langweile. Vielleicht schreibst Du mir mal wie Du die Veränderungen in meinem Blog empfindest. Gerne per E-mail an uschiankelin@aol.com.

So war die Woche

Es geht mir endlich gesundheitlich wieder normal. Und seit wenigen Tagen esse ich wieder fast normal. Allerdings habe ich sehr vorsichtig begonnen von der extremen Schonkost auf normale Ernährung umzustellen und es gibt noch einige Lebensmittel die ich noch etwas meide.

Diese Woche war von der Arbeit her eigentlich nicht sehr anstrengend. Ich hatte Dienstag und Donnerstag planmäßig frei. An so einen Rhythmus nur jeden zweiten Tag zur Arbeit zu müssen könnte man sich beinahe gewöhnen. Aber das war nur Zufall und wird nicht zur Regel.

Ich mache bei einem CAL mit

Für alle die nicht regelmäßig auf Handarbeitsblogs unterwegs sind muss ich diesen Begriff erklären: Ein C A L ist ein „crochet along“ ein gemeinsames Häkeln. Dabei häkeln alle Teilnehmer an ihrem Projekt gleichzeitig weiter. Dabei wird Täglich oder Wöchentlich bekannt gegeben wie es genau weiter geht.

Zum ersten mal hab ich einen CAL so rechtzeitig entdeckt das ich direkt mit dem Häkeln beginnen konnte. Es handelt sich um eine Decke beim Sommer CAL bei Frau Tschi-tschi. Die bisherigen Decken von Frau Tschi-Tschi gefallen mir sehr gut und die Vorgaben für das zu verwendende Material sind nicht zu spezifisch oder hochgestochen (es stinkt mir wenn zwingend verlangt wird das man ein teures Garn verwendet das man erst lange suchen muss). Deshalb habe ich mich entschlossen da mit zu machen.

Jeden Tag werden zwei Reihen gehäkelt, das ist ein Ziel das ich sicher ganz gut einhalten kann selbst wenn man mal ein paar Tage verpasst. In meiner Begeisterung über das erste Häkelmuster hab ich etwas übermotiviert direkt noch eine zweite Decke begonnen. Also häkle ich gerade parallel zwei Decken nach der gleichen Anleitung allerdings mit unterschiedlichen Garnqualitäten. Eine mit der Schachenmayr Bravo und die zweite mit Baumwollgarn. Fotos davon zeige ich auf meiner Facebookseite „Uschi Häkelt“

Überraschender Samstagsausflug

Laut meinem Arbeitsplan hätte ich am gestrigen Samstag arbeiten müssen. Doch wir haben diese Woche eine Gehaltserhöhung rückwirkend als Überstunden erhalten und da momentan die Kundenfrequenz sehr niedrig ist wurden wir gebeten doch so schnell wie möglich etwas davon abzubauen. Am Freitag kam unser Abteilungsleiter zu mir und meiner Kollegin und informierte uns darüber. Da nächste und übernächste Woche wegen Urlaub ein Stundenabbauch nicht möglich sei sollten wir doch bitte diese Woche was daran tun. Er schickte meine Kolleging am Freitag nach hause und meine „Du machst dann Samstag frei“ … huch!

Also hatte ich diese Woche Di, Do und Sa frei.

Eigentlich stinkt mir das, meine Überstunden einfach so zu verballern, ich würde die freien Tage lieber dann nehmen wenn es mir privat gut passt… aber angesichts der Tatsache das ich fast 60 Überstunden habe sollte ich mich besser nicht wehren.

Folglich hatte ich für gestern eigentlich nichts besonderes vor.

„Hast Du zufällig frei? kannst Du mich fahren?“

Als ich morgens um kurz nach 7 auf mein Handy sah, fand ich eine Nachricht mit diesem Wortlaut darauf, die um 4:30 geschrieben wurde. Ich antwortete „ja ich hab frei, aber ich denke Du hast schon jemand der Dir hilft“. Nein sie hatte noch niemanden gefunden. Die Nachricht kam von einer Freundin, die eine kleine Schafherde besitzt. Sie war am Freitag beim Versuch ein Schaf einzufangen eine Böschung herunter gerutscht/gestürzt und hatte sich das Knie verletzt. Mitten in der Nacht musste sie in die Notaufnahme im Krankenhaus wo eine Meniskusverletzung festgestellt wurde. Sie steht jetzt unter starkem Schmerzmittel und sollte nicht am Straßenverkehr teilnehmen.

Ihr Problem war aber das sie 4 Schafe zu einem befreundeten Hobbyschäfer fahren wollte/sollte und danach 6 andere abholen sollte. Aber Autofahren mit Anhänger ist keine gute Idee mit einem verletzten Knie und Schmerzmittel im Kopf. Deshalb suchte sie jemand der für sie das Auto fährt.

Ganz spontan habe ich zugesagt aber kurz darauf erst mal doof gefragt „Darf ich überhaupt mit Anhänger fahren?“. Da ich einen alten Führerschein aus den 90er Jahren besitze darf ich das wirklich, auch wenn ich da Null Erfahrung hatte.

Aber sie war ja stets dabei und hat mir erklärt auf was ich achten muss. Auf der Autobahn ging das auch sehr gut. Nur dort vor Ort, wo wir Rückwärts mit dem Anhänger auf einem Grundstück rangieren mussten hat sie das Steuer übernommen.

Mit diesem „Gespann“ war ich auf der Autobahn unterwegs. Das Fahrzeug kannte ich vorher nur als Beifahrer. Den Anhänger konnte ich weder im Innenspiegel noch in den Rückspiegeln sehen… eine ganz neue Fahrerfahrung. Das X ist nur um etwas zu verdecken da und nein das Auto ist nicht zerkratzt das ist alles nur Dreck.

Zugegeben ich fahre gerne Auto, und auch gerne mal längere Strecken. Da ich Carsharing Kunde bin, bin ich wechselnde Fahrzeuge gewohnt. Allerdings bin ich die letzte Zeit mehr Automatik gefahren und habe deshalb paarmal das Schalten vergessen. Die verletzte Freundin hat dies nicht selten kommentiert. Sie ist es sonst nicht gewohnt daneben zu sitzen und entschuldigte sich irgendwann mit „Ich würde nicht neben mir sitzen wollen“… aber ich fand ihre Hinweise als nicht sehr nervig, da kenne ich weit schlimmere Beifahrer. Mir hat der Ausflug Spaß gemacht und ich fand das mal ganz interessant wie Schafe verladen werden.

Das waren unsere Fahrgäste. Die Tiere fanden die Reise gar nicht beängstigend, die meiste Zeit waren sie sehr entspannt… nur jedes Mal wenn ich zum Gucken die Plane hoch nahm gab es Aufregung. Das sie richtig blöken können haben sie mir erst gezeigt als die Neuankömmlinge zum Rest der Herde kamen.

Übrigens in einem Schafgewusel rausfinden welches Muttertier zu welchem Lamm gehört ist nur auf eine Art feststellbar, denn in der Gruppe stellen sich alle ausgewachsenen Tiere schützend um ein Lamm. Um die Mutter zu finden musst Du die Tiere auseinander schubsen und das Lamm hoch heben. Sofort fängt es an zu rufen und nur ein einziges Schaf antwortet auf den Ruf. Also mussten immer zuerst die Lämmer verladen werden und dann die Rufenden Mütter dazu.

Und nun die Auflösung von dem Titelbild… diese Giraffe steht neben der Wiese wo wir die Schafe abgeholt haben und sie ist eine Attrappe. Ich fand sie nur für ein Safari-Selfie ganz witzig.

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PS: heute Nachmittag werde ich schon wieder mit nem anderen Auto unterwegs sein, Als Dankeschön für den Tiertransport leihen die Leute mir ihren kleinen Wagen.

Samstagsplausch am 7.05.22

Heute möchte ich Euch hier berichten wie meine Woche war. Dieser Beitrag nimmt an der Linkparty „Samstagsplausch“ bei Andrea von Kaminrot teil. So eine Linkparty hat den Zweck sich mit anderen Bloggern zu vernetzen und sich gegenseitig zu besuchen. Wenn Dir also mein Bericht hier gefällt lade ich Dich ein auch ein paar der Anderen Teilnehmer zu besuchen.

So war meine Woche

Am Montag hatte ich frei und ich habe viel Wäsche gemacht und aufgeräumt, das war nötig denn durch meine Bauchbeschwerden war viel liegen geblieben. Deswegen war ich auch in der Apotheke und hatte dort richtig Glück mit der Beratung. Ich wollte etwas das mir bei meinen Darmproblemen hilft, denn meine Ärztin hatte mir kein Rezept gegeben sondern nur gesagt „lassen Sie sich in der Apotheke beraten“. Der Apotheker machte das hervorragend, er fragte mich nach Dauer und Art der Beschwerden und was ich bisher dagegen gemacht hätte. Wir kamen auf den Punkt das Kohletabletten und Sodbrennenblocker wohl nicht das richtige für mich waren und das letztere eventuell sogar Schuld an der Verschlechterung gewesen sein könnten. Durch das Beratungsgespräch wurden mir einige Zusammenhänge klar!

Blühende Hecke am Wegesrand

Am Dienstag musste ich mit meiner Mutter nach Freiburg. Sie bekommt von einem speziellen Schuhmacher orthopädische Schuhe angepasst. Leider gibt es solche Fachwerkstätten nicht mehr in Müllheim wo meine Mutter wohnt.

Sie ist nicht mehr so fit und öffentliche Verkehrsmittel gehen mit ihr fast gar nicht mehr. Deshalb hatte ich mich von Bekannten aus meiner Kirchengemeinde das Auto ausgeliehen um damit die 60km nach Freiburg zu fahren. Über die Leihgabe war ich echt sehr dankbar, denn ein Leihwagen über das Carsharing von Stadtmobil kommt mir auf dieser Strecke viel zu teuer.

Der Termin bei dem Schuhmacher verlief gut und reibungslos. Die erste Anprobe der individuell angepassten Schuhe war gut. Nun müssen nur noch Kleinigkeiten angepasst werden und nächste Woche kann meine Mutter die Schuhe abholen. Das ist schon sehr aufwändig, sie muss dann das dritte hin.

Die Autofahrt hin und zurück klappt super und ich konnte auf dem Rückweg noch mit ihr Lebensmittel einkaufen. Meine Mutter war erleichtert, sie hatte schon wieder Panik vor der „weiten Reise“ und sich ausgemalt was alles schief gehen könnte…

Darmkur

Die vom Apotheker empfohlene 14 Tägige Kur für den Darm mit einem Medikament das Darmbakterien enthält habe ich erst am Mittwoch begonnen weil ich wegen der Fahrt nach Freiburg vorsichtig sein wollte. Meine Mutter hatte Angst das sie Fahrt nicht klappen könnte weil ich auf das neue Medikament überreagiere. Diese Angst war völlig unbegründet. Im Gegenteil es wurde schon mit der ersten Einnahme besser!!!

Trotzdem habe ich die ganze Woche noch „Schonkost“ gegessen. Hier ein Foto von einer weiten Variation des Haferbrei:

Haferschleim mit Kokos und Bananen

Um meinen Speiseplan langsam mehr und mehr zu erweitern habe ich hier den Haferflocken Kokosraspeln beigemengt. Das schmeckt echt gut! Allerdings mag ich die süßen Varianten nur als Frühstück. Mittags oder Abends brauche ich etwas herzhaftes. Eine leckere Variante ist da Brokkoli-Creme Suppe. Super einfach gemacht, nur aus Brokkoli, Haferflocken und Salz, mit dem Pürierstab cremig gemixt. Die war wirklich lecker.

Hoher Besuch auf der Arbeit

Die Situation an meinem Arbeitsplatz normalisiert sich nur langsam. Die Kundenfreuquenz ist immer noch nicht so wie vor Corona und die Umsätze hinken weit hinter dem geplanten. Was natürlich den Druck auf uns Verkäufer noch etwas erhöht. Diese Woche kam dann auch noch ein hoher Besuch aus der Zentrale. Also der Chef vom Chef vom Chef. Bei diesem Besuch ging es nicht darum das er sich das Gebäude ansieht, sondern er wollte kontrollieren ob wir auch wirklich alles tun das unsere Kunden perfekt empfangen werden und wir alles in unserer Macht stehende tun um die Umsatzziele zu erreichen…

Dazu muss ich anmerken das unsere Belegschaft durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen stark geschrumpft ist und wir in vielen Bereichen nur mit „Notbesetzung“ arbeiten. Wir sind weniger Verkäufer. Bei mir auf dem Stockwerk waren wir 2019 noch 5 Mitarbeiter und nun sind wir nur noch 2.5 (eine Vollzeit, eine 90% und eine Kraft nur einmal die Woche). Trotz allem hieß es am Donnerstag diesem Besuch zu zeigen wie gut wir sind…

Es wurde wiedermal total übertrieben, seit Tagen waren wir am aufräumen und alles perfekt machen. Am Donnerstag durften wir keine Ware auspacken, alle Wägen oder Kisten und Schachteln mussten in die Läger verschwinden. Warenteam Mitarbeiter mussten die Tage zuvor mehr arbeiten aber am Donnerstag am besten nicht sichtbar oder als „Verkäufer verkleidet“ Präsenz zeigen…

Meine Wichtigste Aufgabe am Donnerstag war jeden Kunden auf meinem Stockwerk zu grüßen und wenn möglich anzusprechen und zu bedienen. Das war eigentlich nur machbar weil es momentan sehr ruhig ist. Unter normalen Umständen (vor Corona) wäre das gar nicht machbar, denn ich kann nicht überall gleichzeitig sein.

Dieses „Theaterstück“ geht mir eigentlich total zuwieder. Eigentlich sollte doch so ein Entscheidungsträger sehen was wir zu wenig Personal sind und das wir es beinahe nicht schaffen… Aber nein wir müssen ihm heile Welt vorspielen um ihn zu beeindrucken „Die in Lörrach machen einen guten Job“. Die genauen Umstände wie es dazu kommt das der Laden tiptop aussieht erfährt er ja gar nicht.

Aber diese Vorgehensweise ist nicht neu, so war es früher auch schon. Ich bin in diesem Warenhaus seit über 33 Jahren tätig und solche Aktionen gab es immer wieder.

Diese Fotos stammen von einem kleinen „Spaziergang“ am Dienstag als ich das Auto abgeholt habe. Zum wirklich länger spazieren gehen hatte ich diese Woche keine Zeit. Die Bilder zeigen eine blühende Hecke, dieses weiße Blütenmeer hatte mich irgendwie fasziniert. Ich habe leider keine Ahnung wie die Pflanzen heißen.

Samstags plauschen und dann zur Arbeit

Samstag ist bei uns im Warenhaus ein normaler Arbeitstag. Normal sogar der wichtigste der Woche, doch seit Corona hat sich das etwas verschoben. Es kommen nicht mehr so viele Schweizer gezielt am Samstag einkaufen.

Trotzdem muss ich gleich los, ich arbeite heute von 11-19 Uhr. Heute Abend freue ich mich auf eine Karaokeparty in einer nah gelegenen Bar. Da kann ich zu Fuß hin gehen, das finde ich sehr praktisch. Ich liebe Karaoke, und Du? Findest Du das peinlich oder cool?

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1000 Teile raus, Woche 15

Heute ist Mittwoch und das heißt es gibt wieder einen Beitrag zu dem Thema „1000 Teile raus“. Damit nehme ich an der gleichnamigen Linkparty teil, die Elke von Valomeas Flickenkiste in das Leben gerufen hat.

Die Teilnahme an dieser regelmäßigen Linkparty macht mir richtig Spaß, denn ich merke das mich der Austausch mit gleichgesinnten Bloggern echt motiviert. Im Grunde denke ich die ganze Woche lang immer wieder daran „was könnte ich diese Woche aussortieren“. Denn mir ist klar geworden das ich als Frau mittleren Alters wie viele andere auch dazu neige viel zu viel, und viel zu lange aufzuheben. Die Schränke und Ecken und besonders der Keller sind voller Dinge die man eigentlich gar nicht mehr braucht.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

Diese Woche hatte ich den Impuls mal wieder meine Kleidung zu sichten und auszusondern was mir nicht mehr passt oder was ich einfach gar nicht mehr anziehen mag.

Normalerweise bremst mich dann immer der Gedanke „Wohin damit„? Denn das meiste ist ja noch so gut das es noch jemand tragen könnte. Darum habe ich mich entschlossen die Sachen die alle noch tragbar sind in einem alten Koffer vorzubereiten und bei der nächsten Gelegenheit entweder der Rumanienhilfe oder eine Spendensammlung für Ukraine-Flüchtlinge zu spenden. In beiden Fällen sollten die Kleidungsstücke transportfähig und sauber verpackt sein.

Leicht defekten Koffer „geerbt“

kürzlich habe ich einen leicht defekten Koffer von einer Bekannten geschenkt bekommen, sie war der Meinung ich könnte ihn vielleicht reparieren. Das ist mir nicht gelungen, bei einem Riss in der Hartschale kann ich nicht viel tun.

Aber zum Verpacken für eine Kleiderspende eignet er sich noch. Also nahm ich diesen Koffer der 67er Größe als Zielmenge für meine Kleiderspende:

Kleidung aussortiert:

  • 1 Wintermantel den ich schon seit 2 Jahren nicht mehr an hatte
  • 1 Dirndl das mit zu eng geworden ist
  • 3 Blusen die jetzt auch zu eng sind
  • 1 Hose die ich noch nie wirklich mochte
  • 2 Handtaschen die ich irgendwie auch nie nehme
  • 4 Strickpullis die ich eigentlich nur noch habe weil meine Mutter mir immer in den Ohren liegt eine Frau brauche warme Pullis… ich hab sie die letzten Jahre immer nur angezogen wenn ich zu meiner Mutter gefahren bin, damit sie zufrieden ist. Ich mag die Dinger eigentlich gar nicht!
  • 4 Tops die nun wirklich zu figurbetont geworden sind
  • 7 !!!! weiße Blusen, die ich für die Arbeit hatte, die entweder zu eng geworden sind oder eben einfach zu unbequem. Ich trage jetzt lieber Shirts für die Arbeit. Mein Kleidungsstil hat sich irgendwie geändert. Alle Blusen sind noch im top Zustand aber ich bin es endgültig leid das sie nur viel Platz in meinem Schrank brauchen ,ich sie aber gar nicht mehr anziehen mag.
  • 1 Schwarze Bluse, siehe oben

Damit ist der Koffer voll ! 26 Kleidungsstücke aus meinem Kleiderschrank!

Das ist der Koffer mit meiner Kleiderspende.

Dabei habe ich noch nicht mal die Box mit den Hochsommersachen geöffnet, ich bin sicher da finden sich auch noch viele Teile die mir nicht mehr passen. Aber die Box kommt nächste Woche dran.

Beim Auf und Ausräumen habe ich ein paar Teile wieder gefunden die ich schon ganz vergessen hatte. So zum Beispiel ein weiteres Dirndl, das mir noch passt weil es eine Größe größer ist als das oben genannte. Dieses hatte ich nur „verdrängt“ weil es zusammen mit einem neuen Reißverschluss in einem Baumwollbeutel steckte. Den hatte ich mal besorgt um den Verschluss zu erneuern… und dann vergessen.

Ganz vergessen hatte ich eine nagelneue Jeanshose. Für die Arbeit bei meinem Nebenjob trage ich am liebsten immer die gleiche bequeme Jeans. Weil ich das Model so sehr mochte hatte ich mir vor etwa einem Jahr gleich 2 dieser Hosen nachbestellt und… eine davon zur Seite gelegt. Und prompt vergessen. Diese Ausmist-aktion hat also dazu geführt das ich diese Hose wieder gefunden hab.

Was man noch im Kleiderschrank findet… gruselige Altlasten!

Ganz unten, ganz hinten in meinem Kleiderschrank fand ich eine alte Handtasche in der ich Unterlagen einer Nahrungsergänzungsfirma aufgehoben hatte. Vor einigen Jahren hatte ich mal versucht mit dieser Firma einen Nebenerwerb aufzubauen. Hatte aber nicht geklappt. Die Unterlagen sind alle schon längt überholt und landeten im Altpapier. Aber die Handtasche ! Bääää… Die Griffe waren aus Kunstleder und dieses ist wohl erheblich überlagert und im Begriff sich zu zerböseln… So schlimm das der Weg vom Kleiderschrank bis zum Mülleimer mit braunen Bröseln markiert war.

Es war also dringendst nötig das ich diese Ecke mal ausmiste! Hast Du auch so Ecken wo irgendwas rum liegt was eigentlich schon lääängst mal weg kann?

Wieviele Teile gingen diese Woche raus?

Aus dem Kleiderschrank habe ich 26 Teile für die Kleiderspende gerichtet. Plus ein Koffer, eine zerbröselte Handtasche und ein Stapel Unterlagen (zähle ich als ein Teil) von einer Firma für die ich mal Jobben wollte.

Des weiteren habe ich 5 Handarbeitshefte bei Ebay eingestellt, sowie zwei Sammlerautos. Meine Ebay Auktionen findest Du hier.

Damit gingen diese Woche 26+3 plus Autkionen 7 Stück= 36 Teile raus. Bis zur Vorwoche waren es 419 Teile Plus 36 = 455 Teile raus

455 Teile Raus

Damit bin ich sehr zufrieden, denn ich nähere mich der Hälfte des Ziels 1000 Teile innerhalb eines Jahres zu entsorgen. Und es ist ja erst Anfang Mai. Somit kann ich ganz entspannt sein.

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Samstagsplausch 23.4.2022

Herzlich willkommen liebe Leser, ich habe mich entschlossen bei der regelmäßigen Linkparty von Kaminrot mitzumachen. Beim Samstagsplausch geht es darum zu erzählen was man die Woche so erlebt und gemacht hat. Dabei sind Häkeln und Stricken und andere Handarbeiten auch ein Thema.

Deshalb finde ich passt diese Linkparty zu mir, denn in der Vergangenheit habe ich ja sowas ähnliches gemacht als ich das Lockdown-Tagebuch geschrieben habe. Der Lockdown ist schon lange vorbei, doch dessen Auswirkungen auf meinen Arbeitsalltag noch nicht so ganz. Ich denke mal so geht es den Meisten. Momentan habe ich einfach nicht die Zeit um täglich zu berichten oder gar Fotos von langen Spaziergängen zu posten.

Osterwochenende

Das Osterwochenende war sehr schön, meine Schwester kam Samstag Abend zu mir und blieb bis Montag Abend. Sie wohnt in Stuttgart und war mit dem Zug angereist. Das ist momentan etwas umständlicher, weil auf der Rheintalbahn, der Strecke zwischen Karlsruhe und Basel gleich mehrere große Baustellen sind und es deshalb besonders an den Wochenenden zu Zugausfällen kommt. Aber es ist unschlagbar günstig und meine Schwester mag es das man im Zug lesen oder dösen kann und sich nicht auf den Verkehr konzentrieren muss.

Am Ostersonntag haben wir uns einen Carsharing Wagen geholt. Ich bin schon seit vielen Jahren Kunde bei Stadtmobil Südbaden denn „Ich habe gar kein Auto“. Mit diesem Auto haben wir unsere Mutter in Müllheim abgeholt und sind in das nahegelegene Eggernertal gefahren. Dieses Jahr traf die berühmte Kirschblüte im Eggenertal genau auf die Osterfeiertage.

Ein ganzes Tal voller blühender Obstbäume. Ein immer wieder faszinierender Anblick! Wir hatten Kaffee und Kuchen sowie einen Klappstuhl und Decken dabei und genossen ein Kaffeekränzchen in der Sonne auf einer Wiese zwischen blühenden Bäumen. Es war total schön!

Picknick mit drei Kuchen für drei Personen…

Unsere Mutter hatte uns damit überrascht das sie auch Kuchen gemacht hat und so hatten wir unverhofft drei Kuchen für drei Personen.

Spaziergang am Ostermontag

Am Ostermontag hatten meine Schwester und ich beschlossen einen weiteren Spaziergang zu machen. weil sie ja danach wieder 5 Stunden im Zug sitzen würde. Wir entschieden uns an der Wiese (der Fluss heißt so) bis nach Basel zu laufen. Das Ziel sollte ein am Feiertag geöffneter Migros sein, dort wollte meine Schwester eine ganz spezielle Schokoladensorte besorgen.

zartes Grün am Wiesenufer

Der Spaziergang war sehr schön, doch je näher wir zum Ziel kamen umso mehr Leute waren unterwegs. Kein wunder an einem Feiertag bei solch wunderschönen Wetter.

Wir waren insgesamt 5 Stunden unterwegs und für meine Verdauung wurde das beinahe zu einem Problem. Denn ich hatte in der Woche zuvor mit starkem Durchfall zu kämpfen und da hatte sich noch nicht alles ganz normalisiert. Ich denke beinahe das es auch psychisch ist, denn wenn ich unterwegs bin geht es und wenn ich zuhause bin muss ich ständig auf die Toilette rennen.

Schonkost und Bettflasche

Am Dienstag hatte ich frei und habe eine Bekannte besucht, die sich sehr mit gesunder Ernährung und Naturheilkunde befasst. Sie gab mir ein paar Tipps für Schonkost und vor allem redete sie auf mich ein das ich Kaffee und Milchprodukte weglassen soll. Das geliebte Müsli weg lassen geht ja noch, aber Kaffee… fällt mir etwas schwer.

Doch ich habe es durchgehalten, ich habe gestern meine erste Tasse Kaffee getrunken (seit Dienstag) und hatte prompt danach wieder leichte Bauchschmerzen. Also mache ich noch ein paar Tage weiter mit Schwarztee und Schonkost.

Trotz der Beschwerden konnte ich die Woche normal arbeiten und auch heute gehts zur Arbeit. Heute muss ich von 11-19 Uhr im Warenhaus arbeiten. Da heute nicht so schönes Wetter ist wie die letzten Tage denke ich das recht viel los sein wird. Wobei man die Kundenfrequenz noch immer nicht mit der vor der Corona Pandemie vergleichen kann.

Ich werde diesen Artikel bei Karminrot in der Linkparty verlinken und hoffe auf viele neue Besucher und auf Eure Kommentare.

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1000 Teile Woche Elf

Zum Glück hatte ich die Bilder für diesen Beitrag in der Linkparty „Weniger ist mehr- 1000 Teile Raus“ schon vor paar Tagen vorbereitet. Denn gestern und heute gehts mir nicht ganz so gut und räumen und ausmisten ist heute echt nix für mich.

Gestern musste mir ein Zahn gezogen werden. Meine Beschwerden, die ich zuerst gar nicht den Zähnen zugeordnet hatte, hatten sich im laufe des Tages verschlimmert, so das ich als Notfall zu einem Zahnarzt musste. Doch ich hatte Glück im Unglück, denn die Praxis ist nur knapp 500m von meiner Wohnung entfernt! Mehr darüber unter „5. April Zahnschmerzen“.

Schmuckkiste ausgemistet

Vergangenen Sonntag habe ich mir mal meine Schmuckkiste näher angesehen. Wobei meine Sammlung von Modeschmuck, selbst gemachten Schmuck und alten Erinnerungsstücken ist auf mehrere Behältnisse verteilt.

Eines dieser Behältnisse mit zu entsorgen, dazu konnte ich mich noch nicht durchringen… Ich weis das es noch zu viel Kram ist und das ich ihn verdichten könnte aber erst mal das gröbste raus und dann mal irgendwann in Ruhe neu sortieren.

Ich hab erst mal raus gesucht was echt entsorgt gehört:

selbst gehäkelte Kette

Diese Kette habe ich vor etwa 12-15 Jahren gehäkelt. Damals hatte ich mehrere davon gemacht und auch verschenkt. Dies ist die letzte die noch übrig ist und ich hab sie auch schon oft getragen. Doch der Nachteil an Schmuck aus Baumwollgarn ist, das er mit der Zeit sehr staubig wird und nach dem Waschen nicht mehr wirklich schön ist.

Nach so langer Zeit hab ich beschlossen das dieses Teil nicht mehr hygienisch ist und hab es entsorgt.

Genauso mehrere selbst geknüpfte Armbänder sie ebenfalls aus Baumwolle waren und nun echt nicht mehr ansehnlich sind. Dann war das noch eine Halskette aus Holz die ich mal „vererbt“ bekommen habe… aber ich mag sie nicht anziehen. Sie ist bestimmt schon 30 Jahre alt und ich finde sie darf jetzt weg!

Blumen für das Haar

Bei den Schmucksachen hatte ich auch noch diese beiden „Blumen“ für in die Haare. Das Rosafarbene habe ich paarmal zum Dirndl getragen (das schon lange nicht mehr passt) das andere… ähm… keine Ahnung warum ich mir das jemals gekauft habe. Ich kann mich nicht erinnern das ich es wirklich mal getragen habe. Irgendwie bin ich nicht der „Blümchen-im-Haar-Typ“. Seit Jahren fährt dieses Ding in meinem Bad herum aber anziehen werde ich es sicher nicht mehr. Also weg!

Selbst gemachten Schmuck entsorgen fällt schwer

schwerer fiel es mit bei dieser grünen Halskette mit Glassteinen. Ich hab sie damals aus Glasperlen und feinen Kordeln selbst gestaltet und sehr gerne getragen. Beruflich trage ich oft weiße Blusen auf denen sie sich echt gut gemacht hat. Vor allem hatte sie die Ideale Länge um über dem Kragen getragen zu werden. In letzter Zeit trage ich mehr T-Shirts und da passt sie nicht so gut.

Außerdem ist hier auch das Hygieneproblem… die Kordeln beginnen „speckig“ zu werden. Das Material hatte damals vielleicht 5-10€ gekostet und ich hab sie echt viel getragen… nun darf sie gehen.

meine Uhrensammlung… haha

Diese Armbanduhren stammen noch aus den 90ern. Damals fand ich Metallarmbänder total chic. Damals hab ich auch noch regelmäßig Uhren getragen. Doch seit ich in der Stoffabteilung eines Warenhauses tätig bin, hab ich mir das abgewöhnt. Heute hat man sowieso fast immer ein Handy dabei und kann dort nach der Uhrzeit sehen.

Was habe ich in der elften Woche aussortiert?

  • 8 Stoffmasken die ich gefunden habe
  • 3 geknüpfte Armbänder
  • 2 Blumen fürs Haar
  • 2 gehäkelte Ketten
  • 1 Halskette mit Glassteinen
  • 1 Haarklammer die bei mir nicht hält
  • 5 ausgeleierte Haargummi
  • 1 Holzkette die ich sicher nie anziehe
  • 5 Armbanduhren die ich nie wieder anziehe

In der Elften Woche gehen 28 Teile raus. In der Vorwoche waren bist jetzt 310 Teile = 338 Teile raus

Zwischenstand 338 Teile raus

Uih das ist doch schon eine ansehnliche Zahl! Damit habe ich schon ein Drittel von den geplanten 1000 Teilen in einem Jahr geschafft. Dabei ist erst ein Viertel des Jahres vorbei. Ich finde das ist bis jetzt ein sehr gutes Ergebnis bis jetzt. Denn meine schlimmsten Kruschtelecken habe ich noch nicht in Angriff genommen.

Bis jetzt bin ich sehr happy und dankbar für diese Linkparty die mich echt motiviert und mir hilft immer wieder dran zu gehen, Dinge die wirklich nicht mehr benötigt werden auszumustern.

Vielen Dank an Elke von Valomeas Flickenkiste für diese Challange!

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1000 Teile raus Woche acht

Heute ist Mittwoch der 16, März und wie jeden Mittwoch versuche ich heute hier in meinem Blog über mein Projekt „Weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ berichten.

Entdeckt habe ich diese Linkparty bei Antetanni, deren Blog ich schon seit ein paar Jahren folge, bei Ihr entdecke ich immer wieder tolle DIY Ideen. Organisiert wird die wöchentliche Linkparty von Elke von Valomeas Flickenkiste. Dieser Blog beschäftig sich hauptsächlich mit dem Thema Patchwork und Nähen. Vermutlich wäre ich ohne diese Linkparty nie auf den Blog aufmerksam geworden.

Doch gerade das finde ich interessant, auf diese Weise lernt man andere Themenwelten kennen, sieht wie es andere Blogger machen und schaut mal über den eigenen Tellerrand.

Ganz faszinierend finde ich wie unterschiedlich die einzelnen Teilnehmer mit dem Thema entrümpeln umgehen. Manche machen das total systematisch und mit genauem Plan. Andere so wie ich spontan und leicht chaotisch.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

Wieder erwarten war ich die letzten Tage nicht ganz so fleissig wie ich das erhofft hatte. Selbst mein aktuelles Häkelprojekt ist ins stocken geraten. Mir gehts momentan mental nicht wirklich gut. Dabei sollte ich dankbar sein das ich gesund bin. In meinem Umfeld sind gerade so viele Menschen krank oder verletzt was mich irgendwie runter zieht.

Meine Mutter wird langsam aber sicher dement, meine Schwester hat einen gebrochenen Rückenwirbel und weigert sich, sich krank schreiben zu lassen. Eine gute Freundin hat Brustkrebs. Augenblicklich sind 8 Personen aus meinem Umfeld gerade an Corona erkrankt. Die zweite entfernte Freundin ist kürzlich mit 51 Jahren plötzlich verstorben… Die aktuelle politische Lage sowie die schlechte Umsatzsituation an meinem Arbeitsplatz beängstigen mich zusätzlich.

Momentan muss ich mir täglich selber einreden das es mir doch gut geht und ich glücklich sein kann das ich gesund bin. Aber all das drückt auf meine Stimmung und meine Motivation.

Aussortierte Zeitschriften verkaufen

Momentan habe ich wieder einige Näh und Häkelzeitschriften bei Ebay eingestellt. Du findest sie unter Meine Auktionen bei Ebay Im Moment sind es nur 6 Auktionen, doch ich will heute Abend und morgen Vormittag wieder weitere starten. Bei diesen Angeboten ist es nicht mein Ziel möglichst viel Geld damit zu machen, sondern die Dinge an ernsthaft interessierte Menschen weiter zu geben, deshalb starte ich alles ab 1€.

Klappbett gespendet

In der Woche eins hatte ich die Matratze eines faltbaren Gästebetts erwähnt, die Kellergeruch angenommen hatte. Das zugehörige Bettgestell hatte ich noch immer im Keller stehen. Eigentlich war es nur noch da, weil es nicht ins Auto gepasst hat.

Letzte Woche hat in einer regionalen Facebookgruppe jemand zu Spenden für Flüchtlinge aus der Ukraine aufgerufen. Gesucht wurden unter anderen Einzelbetten. Ich antwortete das ich ein Klappbett abzugeben hätte, allerdings ohne Matratze. Sowas sei sehr willkommen, denn man habe einige Spender die nur Matratzen abgeben können aber kein Bettstell dazu. Gerade sowas leichtes und flexibles sei momentan ideal, weil im Augenblick die Flüchtigen vorübergehend untergebracht werden.

Eine freundliche junge Frau holte das Teil bei mir ab, da ich später zur Arbeit musste sogar schon morgens um 8 Uhr.

Bettgestell für Flüchtlinge gespendet

Damit sich der Aufwand der Abholung bei mir für die Dame lohnt und weil ich eigentlich auch keine wirkliche Verwendung mehr dafür habe, habe ich ihr diese Klappmatratze ebenfalls mitgeben.

Dieses Teil habe ich eigentlich nie zum darauf liegen genutzt sondern fast immer nur im gefalteten Zustand als Sitzgelegenheit wenn viele Gäste da waren. Einzig vor paar Jahren als ich eine Venenentzündung hatte, hab ich es regelmäßig genutzt um meine Beine im Bett höher zu lagern. Doch dank meiner Krampfadern OP hoffe ich das ich so etwas nicht mehr brauche!

Wieviel habe ich diese Woche entsorgt?

  • zwei Zeitschriften bei Ebay verkauft
  • ein Klappbett
  • eine Klappmatratze

Insgesamt 3 Teile plus die bisherigen 245 Stück ergibt: 248 Teile

Nur drei Teile aussortiert, obwohl ich letzte Woche dachte es würde diese Woche besser werden. Manchmal klappt es eben nicht sowie man das möchte. Aber ich bin dennoch sehr zufrieden, denn es sind zwei große, sperrige Teile weg und ich konnte damit noch gutes tun.

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1000 Teile Raus, Woche Sieben

Bei der Blogparade bzw. Linkparty „Weniger ist mehr, 1000 Teile raus“ geht es darum sich von Dingen zu trennen die man nicht wirklich braucht. Ziel ist es Eintausend Gegenstände in einem Jahr auszusortieren.

Wenn Du mehr darüber wissen willst und meine persönlichen Gründe erfahren möchtest kannst Du Dir auch meinen Ersten Beitrag zu dem Thema durchlesen. Hier möchte ich mich auf meine siebte Woche konzentrieren.

Viele andere Teilnehmer gehen viel systematischer vor. Auch ich dachte das es vielleicht für mich hilfreich wäre in jeder Woche auch einen Ausblick zu geben welchen Bereich ich in der folgenden Woche ausmisten möchte. Das hat leider für mich nicht funktioniert, das hat bis jetzt noch nie geklappt. Auch diese Woche habe ich mich relativ spontan über „Kruschtelecken“ her gemacht in denen ich viele Kandidaten ,die meinen Haushalt verlassen müssen, vermute.

Krimskrams-Schublade in der Küche

Diese Schublade ist so ein Ort da kommt alles rein was schnell aus der Hand muss und irgendwie keinen festen anderen Platz hat. Kellerschlüssel, Servietten, Taschenlampe, Zündhölzer… Dinge die man auch schnell mal wieder greifen können muss.

Ich habe sie die vergangenen Tage mal etwas in Augenschein genommen. Aber glaube ja nicht das ich sie komplett entrümpelt und aufgeräumt habe. Dazu hatte ich noch nicht die Muße. Aber ich hab ein paar Gegenstände heraus gefischt die keinen wirklichen Nutzen mehr bringen. Neben ein paar leeren Verpackungen von Streichhölzern und Batterien sind mir diese nicht mehr funktionierenden Feuerzeuge in die Hände gefallen:

nicht mehr funktionierende Feuerzeuge

Ich war mir bewusst das in der Schublade ein zwei olle Feuerzeuge drin sind. Deshalb hatte ich mir ja ein neues gekauft… aber das es 6 Stück sind hat mich dann doch etwas schockiert.

Alle sechs Feuerzeuge funken noch, aber das Gas ist leer und deshalb gibt es keine Flamme mehr. Das ganz schmale links scheint ein Wegwerfteil zu sein, aber alle anderen haben ein Ventil um es wieder aufzufüllen. An Feuerzeuge auffüllen habe ich mich noch nie getraut, aber ich hab einen Bekannten der sich bereit erklärt hat mir das die kommenden Tage mal zu machen.

Auf dem Bild seht ihr also 5 Feuerzeuge die ich Nicht entsorge. Nur das ganz rechts ist in den Hausmüll gewandert.

Stoffmasken

Bei mehreren anderen Teilnehmern dieser Linkparty habe ich gelesen das sie auch schon Stoffmasken aussortiert haben. Ich hab sie bisher noch aufgehoben weil ich dachte das man sie vielleicht irgendwann mal wieder verwenden darf. Doch nun hab ich mich durchgerungen 14 Stück zu entsorgen. Diese habe ich alle schon sehr oft getragen und somit oft gewaschen. Sollten wir jemals wieder selbst genähte Masken tragen dürfen, dann kann ich mir ganz schnell neue nähen. Da ich in der Stoffabteilung in einem Warenhaus arbeite sitze ich ja an der Quelle für neue schöne Stoffe.

Diese Stoffmasken habe ich entsorgt

Handarbeitszeitschriften

Angefangen hatte ich das Thema bereits in Woche drei als ich die Holzbox aufgeräumt habe. Aus allen möglichen Ecken und Schränken habe ich einen Stapel mit fast 20 Zeitschriften zusammengesucht die nun die kommenden Tage alle bei Ebay eingestellt werden. Meine Ebay Auktionen findest Du unter Chichi-11.

In den vergangenen 7 Tagen habe ich dort 3 Zeitschriten verkauft.

Wieviel habe ich diese Woche aussortiert?

  • 1 Feuerzeug (5 leere werden wiederbefüllt)
  • 14 Stoffmasken
  • 3 Zeitschriften bei Ebay verkauft
  • 5 weitere Zeitschriften aktuell bei Ebay
  • 8 Kleidungsstücke gerichtet für eventuelle Spende für Flüchtlinge

Diese Woche 31 Gegenstände aussortiert. Stand letzte Woche 214 + 31 = 245 Teile

245 von 1000 Teile raus

Mit diesem Zwischenstand bin ich mehr als zufrieden, denn ein Viertel ist geschafft und wir haben noch nicht ganz ein Viertel Jahr rum. Dem aufmerksamen Leser ist vielleicht aufgefallen das ich nicht am 1.1. angefangen habe und deshalb meine Wochenzahl nicht mit der Kalenderwoche überein stimmt.

Nächste Woche habe ich etwas mehr Zeit wie diese Woche, allerdings werde ich auch endlich mal wieder zu einem Konzert verreisen. Mal sehen wieviel ich trotzdem schaffe.

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1000 Teile raus, Woche Sechs

Diese Woche bin ich leider etwas zu spät mit meinem „Weniger ist mehr- 1000 Teile Raus“-Beitrag. Eigentlich sollte dieser immer Mittwochs erscheinen. Doch diese Woche bin ich überraschender Weise etwas durcheinander gekommen.

Der Grund dafür wäre eigentlich einen eigenen Blog-Artikel wert, doch wie leider sehr oft fehlt mir heute die Zeit dazu. Deshalb reiße ich hier nur kurz an was besonderes bei mir los war:

Blitzbesuch aus Hamburg

Eine Freundin aus Hamburg hatte mir vor Wochen schon gesagt das sie am 1.3. einen wichtigen Termin in Basel hat. Auf meinen Vorschlag wir könnten uns doch davor oder danach treffen war sie im Vorfeld nicht eingegangen, weil sie davon ausgegangen war das sie morgens hin fliegt und abends wieder zurück.

Doch dann stellte sich heraus das der Rückflug erst am nächsten Tag ganz früh geht, und das ihr Begleiter ein Hotel reserviert hat. Sie wusste weder welches noch wo, und wollte sich spontan bei mir melden wenn sich die Möglichkeit zum Treffen ergibt.

Zu meiner Überraschung hatte sie nicht nur Zeit sondern auch noch jemanden der sie und ihre Begleitung bis nach Lörrach bringt. Ich solle doch bitte irgendwas organisieren wo wir hübsch essen gehen könnten. Okay, da waren mal wieder meine Idee und Spontanität gefragt. Ich entschied mich für ein etwas edleres Restaurant, das „Hebel“ im Hotel „Stadt Lörrach“. Hauptsächlich hatte ich mich dafür entschieden, weil es in Bahnhofsnähe ist und ich zuerst davon aus ging die beiden kommen mit der S-Bahn an.

Das Restaurant Hebel erwies sich als Volltreffer, die beiden waren begeistert. Im laufe des Abends stellte sich heraus das das Hotel direkt am Flughafen ist, also in Frankreich liegt. Es handelt sich um ein Formel 1 Hotel! In Deutschland ist die Kette nicht ganz so bekannt wie in Frankreich. Es ist Kategorie low-low-low-budget. In Modularbauweise errichtet, ohne Schlüssel und mit einer „Nasszelle“ in der Zimmerecke. Ich bot spontan an die beiden dort hin zu fahren. Vor Ort stellten wir fest das es wegen der Autobahn zwischen Hotel und Flughafen keinen direkten Fußweg gibt. Man muss einen riesigen Umweg bis zur nächsten Brücke machen. Das ist allerdings für die Gehbehinderte nicht zu bewältigen.

Meine Freundin wollte sich nicht auf ein „vielleicht pünktliches“ Taxi am nächsten Morgen verlassen und überredete mich ob ich nicht mit im Hotel bleibe.

Ich hatte keinerlei Schlafsachen dabei, war ja direkt von der Arbeit zu dem Restaurant gekommen, aber ich machte den Spaß mit. Wirklich lange waren wir nicht in dem Zimmer, nur von 22 Uhr bis 4 Uhr! Zum Glück musste ich erst 11 Uhr arbeiten und konnte vorher nochmal etwas schlafen.

Jetzt habt ihr bestimmt Verständnis das ich an dem Tag dann keinen längeren Text schreiben konnte.

1000 Teile Raus, das ist die sechste Woche

Diese Woche hatte ich nicht viel Zeit und deshalb habe ich nicht an meinem Wollschrank weiter machen können. Stattdessen habe ich im Keller Ausschau gehalten nach Dingen die ohne lange Sortierarbeit sofort weg können. Und ich bin sofort fündig geworden:

Eine Tüte voller Kleiderbügel

32 Kleiderbügel!

Gefunden habe ich eine große Tüte voller Kleiderbügel, die immer noch da ist aus der Zeit als ich regelmäßig bei Flohmärkten als Anbieter mit gemacht habe. Ein paar Jahre habe ich das mit Begeisterung gemacht, doch nachdem es mehrmals richtig schlecht gelaufen ist und ich nicht mal die Kosten für Standgebühr und Leihwagen eingenommen hatte, hatte ich da schon seit Jahren keine Lust mehr. Und durch Corona gab es jetzt ja schon zwei Jahre lang gar keine Möglichkeit mehr.

Aus der Tüte habe ich 4 gut erhaltene Holzbügel behalten, die ich vielleicht mal hübsch umhäkle oder sowas. Aber alle anderen können weg!

ein olles Puzzle

Wohl auch noch von den Flohmarkt Artikel übrig ist dieses Puzzle, ich habe keine Ahnung woher ich es habe und warum ich es aufgehoben habe. Ich hab noch nicht mal hinein geguckt wie der Zustand ist, denn die Information das es seit Jahren unverpackt in meinem leicht feuchten Keller steht reicht um zu entscheiden das es in den Müll darf.

warum ist das noch da?

Die meisten Flohmarkt Sachen sind schon lange weg, oder zumindest gut verpackt. Warum dieser Teller und das Messer einzeln im Kellerregal liegen ist mir selber schleierhaft. Weg damit!

Was ich diese Woche entsorgt habe:

  • 2 Zeitschriften bei Ebay versteigert (Meine Auktionen)
  • 32 Kleiderbügel
  • 1 Puzzle
  • 1 olles Messer
  • 1 hässliche Kuchenplatte (oder ähnliches)

Woche Sechs 37 Teile raus

Bis zur Woche 5 waren es 177 plus 37 = 214

Ich gebe zu ich habe es mir mit den Kleiderbügeln etwas sehr einfach gemacht. Aber ich hoffe das es mich zukünftig besser motiviert wenn ich jetzt schon mal mit hohen Stückzahlen gut vorlege. Sicher kommen noch ganz viel schlechtere Wochen. Momentan bin ich ganz zufrieden, denn ich habe ja schon ein fünftel erreicht und das obwohl ich erst Später eingestiegen bin.

Die Linkparty „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus“ läuft noch das ganze Jahr.

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1000 Teile Raus. Woche Drei

Die Linkparty „Weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ motiviert mich schon in der dritten Woche. Ich bin ein wenig später eingestiegen weil ich erst Mitte Januar die Aktion bei Anetanni entdeckt habe.

Ich habe für mich fest gestellt das es mich motiviert an einer Sache dran zu bleiben wenn ich regelmäßig darüber berichte. So hat mich mein selbst erdachtes „Lockdown Tagebuch“ dazu gebracht mich in der Zeit der Kurzarbeit null ausreichend zu bewegen. Als kleines Beispiel hier der 9. Feburar .

Bei „1000 Teile raus“ geht es darum innerhalb eines Jahres 1000 Gegenstände aus dem eigenen Haushalt auszusortieren die man ich mehr braucht. Diese Zahl Eintausend klingt als erstes sehr groß, aber wenn man diese herunterbricht auf 365 Tage sind es rein rechnerisch 2,739726027 Dinge pro Kalendertag. Eigentlich nicht viel.

Sicher wird sich der eine oder andere fragen ob man wirklich so viele Dinge zu viel haben kann. Aber jetzt denk mal genau nach, wie oft bringst Du mehr als 3 neue Teile nach hause? Bringst Du dann auch jedes Mal 3 Teile weg? Nein, also häuft sich im Laufe der Zeit immer mehr an.

Was habe ich in der dritten Woche ausgemistet?

Diese Woche hatte ich eigentlich kaum Zeit. Denn bei der Arbeit war es etwas anstrengend weil eine Kollegin krank ist. Sie hat Corona! Sie ist jung und geimpft sowie geboostert und es geht ihr auch relativ gut. Aber sie ist positiv getestet und somit in Quarantäne. Aber das war ja zu erwarten, das jeder von uns es früher oder später bekommt. Ziel ist jetzt nur noch das wir nicht alle gleichzeitig krank sind.

Deshalb war die letzten Tage mein Ziel mich so gut wie möglich in meiner Freizeit zu erholen, um nicht anfällig für irgendwas zu sein. Dennoch habe ich angestachelt durch die Berichte anderer Teilnehmer an der Linkparty eine kleinere Ecke zum Ausmisten aus erkoren:

Es handelt sich um die Holzbox mit den Anleitungsheften unter meiner Stereoanlage. Eigentlich standen hier mal ein paar Handarbeitsbücher drin. Doch mit der Zeit kam immer wieder was dazu.

Das Dieses Ding in meinem Wohnzimmer ein hässlicher Schandfleck ist, ist mir ja schon lange klar. Aber bisher fand ich das nicht so schlimm. Doch vergangene Woche sind ein paar Hefte dazu gekommen, die ich geschenkt bekommen habe und ich musste feststellen das sie einfach nicht mehr hinein passen.

Also habe ich mich endlich dazu entschlossen den Inhalt dieser Box zu sortieren. Boah da waren so viele olle Hefte drin, die ich längst vergessen hatte und die letzten Jahre gar nicht mehr angeguckt hab. Zeitschriften von 2015 und so. Komischer Weise hatte ich sogar eine Ausgabe der Zeitschrift „Landliebe“ aufgehoben, ich weis gar nicht wieso, denn das ist normal nichts das ich mir kaufe…

Mein Ergebnis dieser kleinen Räumaktion:

Eine Tüte Altpapier, ein aufgeräumtes Fach und ein Stapel halbwegs aktuelle Anleitungshefte die ich noch weitergeben möchte.

Ein paar Hefte habe ich diese Woche schon bei Ebay eingestellt in der Hoffnung das jemand sie kaufen möchte. Meine Auktionen findest Du hier: ich werde die kommenden Tage weitere Häkel und Nähzeitschriften starten.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

  • 35 alte, gelesene und zerschlissene Zeitschriften ins Altpapier
  • 5 Zeitschriften zu Ebay (weitere Folgen)
  • 3 Flaschen Parfum (seit Jahren geöffnet aber so gut wie nicht mehr genutzt) Altglas
  • 1 Kissenhülle die verfärbt war

= 44 Teile diese Woche

Bisher waren es 62 ergibt zusammen 106 Teile

Mit diesem Ergebnis nach nur 3 Wochen bin ich sehr zufrieden. Ich finde es toll das ich diese Linkparty entdeckt habe und freue mich auf viele motivierende und mutmachende Artikel der anderen Teilnehmer.

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