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Lockdown-Tagebuch

Tag 24 ( 9.1.)

Herzlich willkommen in meinem Lockdown-Tagebuch. Heute probiere ich mal ob es irgendwelche Nachteile hat wenn ich die Überschrift so verkürze. Ich denke wer diesen Artikel finden möchte findet ihn auch so wie er jetzt ist.

Bezüglich Suchmaschinen Optimierung und ähnliche Themen habe ich die letzten paar Tage nicht viel gelernt und umgesetzt. Vielleicht auch weil ich bei meiner letzten größeren Veränderung an den WordPress-Plugins einen Fehler gemacht hatte und dadurch zwei Tage lang keine Einnahmen generiert habe. Wenn ich hier von Einnahmen spreche, dann geht es dabei um paar Cent am Tag… die ich aber brauche um diesen Blog zu finanzieren. Leider bin ich momentan noch meilenweit davon entfernt das sich dieser Blog trägt.

Ist ja auch kein Wunder, denn seit 24 Tagen schreibe ich nicht das was ich denke was Besucher bringen könnte, sondern einfach nur was ich will und was ich den Tag über so tue.

Vorerst möchte ich daran nicht viel ändern, diesen Täglichen Blogpost behalte ich so lange bei wie ich nicht arbeiten darf. Vorerst mal bis zum 31. Januar.

Was habe ich heute gemacht?

Heute war ich nicht ganz so sportlich wie gestern, und auch nicht ganz so effektiv wie ich das gerne wäre. Aber ich bin trotzdem guter Dinge und bewerte den heutigen Tag ebenfalls (wie gestern, Tag 23) positiv.

Heute morgen bin ich etwas später wach geworden, es war bereits ganz hell. Auf Joggen am morgen habe ich verzichtet weil ich erstens leichten Muskelkater hatte und zweitens hatte ich gedacht das ich mit meiner heutigen Spaziergangpartnerin weiter laufen würde.

Am Vormittag war wieder Nähen angesagt. Wieder Handstulpen.

Handstulpen aus hellblauen Wollgemisch

Hier das versprochene Tageslicht-Foto

Hier seht ihr 3 Paar Handstulpen mit Daumenloch, die mit unterschiedlichen grauen Jerseys gefüttert sind. Auf dem Bild sieht man leider nicht das sie mal heller und mal dunkler sind. Und auf der linken Seite sind zwei paar kürzerer Stulpen ohne Daumenloch, sieht man auch nicht richtig… Jetzt muss ich Euch erklären warum dieses lang versprochene Bild so „solala“ geworden ist:

Ich habe alle Stulpen mit diesem Stoff nacheinander genäht weil ich den grauen Faden in der Maschine hatte und mir das Faden wechseln sparen wollte. Die Roten bereits zugeschnittenen Teile kann ich nur mit schwarz nähen. Erst mal alles was mit grau geht machen, dachte ich mir.

Als ich die letzte dieser Stulpen fertig hatte wollte ich auch gleich Bilder machen bevor ich was anderes anfange… Das Wetter war trocken und hell, also Ideal. Ich überlegte kurz irgendeine Decke oder ähnliches auf den Balkonstuhl zu legen (weil der dreckig aussieht) doch dann entschied ich mich für die Stuhlkissenbox…

…diese Box befindet sich am anderen Ende des Balkons, kein Problem dachte ich. Stulpen und Handy geschnappt und raus… brrrrrrr … es hatte etwa minus 1 Grad und ich hatte noch den Pyjama an! Es musste sehr schnell gehen!! Nach 3 Bildern floh ich wieder nach Drinnen. Dieses war die beste der drei Aufnahmen.

Verabredung zum Spaziergang

Die letzte Tage war es oft so das ich herum gefragt habe ob jemand mit mir Spazieren gehen will, und keinen fand. Doch heute meldete sich eine Bekannte bei mir, ich hatte aber schon mit jemandem abgemacht. Völlig unbedacht meinte ich „komm halt mit“… Doch dann hab ich, mehr aus Höflichkeit die erste Verabredung gefragt „Stört es Dich das jemand mitkommt?“. Diese Person hat mich dann darauf aufmerksam gemacht das Spazierengehen nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt oder einer Person aus einem anderen Haushalt erlaubt ist. Daran habe ich überhaupt nicht gedacht.

Offensichtlich ist es momentan nicht erlaubt als Dreiergruppe zusammen zu laufen. Und wenn ich so überlege, mir sind die vergangen Tage dauernd 2er Gruppen entgegen gekommen…

Ich weis es nicht ob es wirklich strafbar oder falsch gewesen wäre zu dritt los zu ziehen, aber ich habe aus Rücksicht auf die erste Verabredung der zweiten abgesagt.

Schnee liegt kaum noch

Hier in Lörrach liegt kein Schnee mehr, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist die weiße Pracht fast überall schon getaut. Doch ein paar Schneemänner haben noch überlebt:

Schneemänner am Hühnerberg
zwei Schneemänner und ein Schnee-Schwein

Die beiden Schneemänner auf dem zweiten Bild sind nicht mehr so gut erkennbar… aber das Tier in der Mitte ist doch ganz klar ein Schwein.

Heute Abend geht es zu virtuellen Karaoke-Show

Heute Abend ab 20 Uhr gibt es wieder eine online Karaokeparty mit Jan Böske. Diese funktioniert über Discord und Zoom (beides gleichzeitig, sonst geht nur Bild oder Ton). Weitere Informationen unter „Die 23. Online Karaoke-Show“.

Vielleicht mag mal einer von Euch da mit rein gucken. Jeder darf mal singen, muss es aber nicht.

Ich muss nun zum Schluss kommen, denn ich hab ja gleich noch was vor.

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Apps Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 23 ( 8.1.)

Herzlich willkommen zum Tag 23 in meinem Lockdown Tagebuch. Ich bin am überlegen ob ich die Worte Lockdown und Tagebuch in der Überschrift zukünftig weg lasse. Ob das sinnvoll ist oder nicht bin ich mir noch nicht ganz schlüssig.

8. Januar 2019

das war der erste Tag nach meiner langwierigen Erkrankung mit dem Fuß. Nach meinem Arbeitsunfall am 29. August war man zuerst der Meinung es sei nur eine Bänderdehnung doch als die Beschwerden nach 4 Wochen schlimmer statt besser wurden, wurde bei einem MRT endlich der gebrochene Mittelfußknochen entdeckt. Dieser hatte sich bereits entzündet und ich hatte Monatelang starke Schmerzen und konnte nicht richtig laufen. Ich war also von Ende August bis Anfang Januar krank geschrieben. 4 Monate!!!

Erst am 8. Januar konnte ich wieder meine normale Arbeit wieder aufnehmen. Bis ich ganz ohne Beeinträchtigungen war vergingen noch weitere Monate.

Seit dem war ich keinen einzigen Tag krank

Die ersten Wochen fiel mir das arbeiten, vor allem das lange stehen sehr schwer. Doch ich habe es durchgezogen. Oft habe ich gegen Spätnachmittag eine zusätzliche Pause gemacht und denn Fuß hoch gelegt. Aber ich habe keinen einzigen Tag mehr gefehlt.

Erkältung und Grippe hatte ich seit dem nicht. Dies führe ich vor allem darauf zurück das ich seit der Geschichte mit dem Fuß zusätzliche Vitamine nehme. Zu dem hat mich das regelmäßige Radfahren bei jedem Wetter abgehärtet.

Ich erinnere mich nur noch an einen ganz schlimmen Schnupfen, der mit 1-2 Wochen mal geärgert hat, aber dabei hatte ich kein Fieber.

Das Fieberthermometer habe ich nur dieses Frühjahr regelmäßig benutzt, weil wir die Arbeitsanweisung hatten das wir wenn wir Fieber haben nicht zur Arbeit kommen sollen. So habe ich eine Zeit lang jeden Morgen bevor ich die Wohnung verlassen habe meine Temperatur gemessen…. jetzt aber schon länger nicht mehr.

Heute war ein guter Tag!

Ich bin relativ zeitig von alleine aufgewacht… so zwischen 7:30 und 8 Uhr, das ist ja gerade die Zeit in der es momentan hell wird.

Nach einem langen genüsslichen Kaffee auf der Couch habe ich es dann gegen 9 Uhr wirklich geschafft mich aufzuraffen und bin joggen gegangen!!!

Angeleitet von der App S-Health in meinem Samsung Handy habe ich ein Anfänger Training gemacht bei dem es vor allem darum geht 30 Minuten am Stück zu laufen… das habe ich fast durchgehalten. Zwischendrin bin ich mal nur schnell gegangen aber ich bin nicht stehen geblieben. Über diese App habe ich schon mal geschrieben unter „in meinem Handy steckt ein Jogging Trainer“.

Als ich zurück ich zurück kam war ich komplett verschwitzt und bin erst mal unter die heiße Dusche. Dann erst gab es Frühstück.

An die Nähmaschine

Dann erst bin ich an die Nähmaschine. Als erste habe ich die blauen Beutel genäht von denen ich gestern gesprochen habe. Leider habe ich versäumt bei Tageslicht Fotos zu machen. Bei Kunstlicht sieht das nicht so sonderlich gut aus.

Danach ich wieder einen Stapel Handstulpen zugeschnitten, wovon auch schon zwei paar fertig genäht sind. Auch hier fehlen leider schöne Fotos.

Ein Stapel Zuschnitte für Handstulpen
kurze Anprobe während dem Nähen (hinter der Hand liegt der Stapel

Falls ihr Euch fragt wieso ich schon wieder Handstulpen nähe. Zu Weihnachten habe ich bestimmt 15 Paar verschenkt. Und ein paar weitere haben mir Freunde „abgeluchst“ … außerdem wollte ich einen Vorrat für zukünftige Weihnachtsbasare oder ähnliches anlegen.

Spaziergang

Am Nachmittag hatte ich mich mit einer Bekannten zum Spazierengehen verabredet. Wir sind eine nicht ganz so große Runde am Hühnerberg gelaufen, ja das ist der Stadtteil mit den vielen Treppen (siehe Tag 4). Und wieder sind wir wo lang wo ich noch nie war.

Knorriger Baum am Waldrand

Das Wetter war sehr angenehm zum Spazieren. Zwar nur 1-2 Grad, also absolutes Mützen und Handschuh Wetter. Aber trocken und zeitweise hat die Sonne raus geguckt.

Dann gab es es einen heißen Kaffee bei der Bekannten zuhause. Als ich von ihr nach hause ging, war eine ganz besondere Lichtstimmung. Die tiefstehende Abendsonne blinzelte unter den Wolken hervor und zauberte einen fantastischen Ausblick:

Blickwinkel vom Hühnerberg (nähe Villa Elben) in Richtung Basel

Die beiden Hochhäuser in der Mitte stehen in Lörrach Stetten direkt an der Grenze zur Schweiz… die beiden Pyramidenförmigen Türme sind viel viel weiter Weg mitten in Basel.

Abendessen von Toogoodtogo

Später bin ich noch einmal los, diesmal in die Innenstadt. Auf dem kürzesten Weg zum Nordsee-Restaurant und zurück, um mein Abendessen abzuholen.

Toogoodtogo ist eine Handy App mit der man übrigen Portionen von Restaurants oder Hotels erwerben kann. Darüber habe ich sogar schon mehrmals geschrieben:

Eigentlich hatte ich vermutet das die App ihren Dienst eingestellt hat wegen Corona, weil sie ja vor allem Portionen von Restaurants und Hotels anbieten, und diese geschlossen haben. Doch zu meiner Überraschung ist der Service weiterhin aktiv. Zwar sind viele Anbieter aus gegebenen Anlass nicht verfügbar, aber das Angebot gibt es nach wie vor. Weitere Informationen auch unter Toogootogo.de

Leider macht hier in Lörrach nur ein einziger Anbieter mit, das ist das Nordsee-Restaurant und da gibt es momentan auch nur die Snacks, die im Straßenverkauf angeboten werden. Doch dieses Angebot finde ich preislich absolut fair:

meine heutige Portion von Toogootogo

Für alles was ihr auf dem Teller seht habe ich 2.99 € bezahlt!

das waren meine Schritte heute

Morgen versuche ich dieses Schrittziel zu toppen und Euch ein paar Bilder von den Näharbeiten zu zeigen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel ich hoffe Du schaust bald wieder hier vorbei.

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Gedanken Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 22 ( 7.1.)

Heute ist der siebte Januar 2021 und eine Freundin, die mich kurz besucht hat, und ich mussten vorhin beide überlegen welchen Wochentag wir haben. Zum Glück gibt es Smartphones, es ist Donnerstag!

Den Taschenkalender für 2021 habe ich zwar ausgepackt und in die Handtasche gesteckt, aber noch nicht einmal wirklich hinein gesehen. Die paar Absprachen die ich dieses Jahr bisher getroffen habe, habe ich mir alle im Kopf merken können.

Ich hab mich noch gar nicht damit befasst wann die Feiertage usw sind. Das gab es noch nie. Andere Jahre habe ich schon im Oktober begonnen wichtige Termine für das neue Jahr einzutragen. Der Urlaub wurde schon schon markiert und nicht selten habe ich Anfang Januar schon die Tage gezählt bis zum ersten Urlaub ober bis zum ersten Event im neuen Jahr auf das ich mich freue. Dieses Jahr nix, keine Termine keine Highlights.

Und wann ich frei hab interessiert mich überhaupt nicht, ich habe momentan genug frei, wenn der Lockdown rum ist freue ich mich das ich zur Arbeit gehen darf.

Über 21 Tage Routine?

Hast Du gewusst das wenn man etwas 21 Tage lang macht, man sich so sehr daran gewöhnt das es zu einer Routine wird. Man hat sich daran gewöhnt. Deshalb üben Profisportler neu zu erlernende Bewegungsabläufe mindestens 21 Tage hintereinander. Danach ist es oft so das es in Fleisch und Blut übergegangen ist und man es unbewusst so macht. Es gibt Trainer die Strichlisten führen und erst wenn der Sportler es öfter als 21 mal richtig gemacht hat, dann sagt man ist es wirklich erlernt.

Bezüglich des Bloggens bemerke ich auch das ich geübter werde. Es fällt mir immer leichter die Texte zu verfassen. Ich brauche nicht mehr so lange, ich korrigiere und lösche nicht mehr so oft wie zum Beispiel Anfang Dezember. Ob meine Texte wirklich besser geworden sind das müsst ihr beurteilen.

Dies 21 Tage Regel gibt es auch bei vielen Diäten, die meisten erstecken sich über 3 Wochen und länger. Und man sagt die drei ersten Wochen seien die schwierigsten.

Leider gilt diese Prinzip auch bezüglich negativer Angewohnheiten oder den Konsum von Alkohol. Hast Du gewusst das wenn Du 21 Tage lang jeden Tag ein Glas Sekt oder eine Flasche Bier trinkst, Du bereits körperlich abhängig bist. Zwar von einer sehr kleinen Menge Alkohol aber eine gewisse Sucht ist dann bereits da.

Dies gilt im übrigen auch für andere Stoffe wie manche Medikamente. Der Körper gewöhnt sich derart an manche Substanzen das er Alarm schlägt wenn diese nicht mehr wie gewohnt kommt. Das ist dann schon wie ein ganz leichter Entzug. Aus diesem Grund steht in vielen Beipackzetteln „nur nach Rücksprache mit dem Arzt über längere Zeit einnehmen“.

Wenn wir gesund sind und es unserer Psyche gut geht ist so ein mini mini Entzug nicht schlimm. Fast jeder von uns hat das schon mal ausprobiert längere Zeit ohne Zucker oder ohne gesüßte Getränke auszukommen. Es geht schon, irgendwie, wir überleben es, aber es gibt auch Menschen die schon allein Zuckerentzug an den Rand der Verzweiflung bringt.

Aus diesem Grunde versuche ich mir in diesem Lockdown, der nun wirklich erheblich länger dauert als ein normaler Urlaub nicht irgendwelche Dinge anzugewöhnen die ich nicht langfristig behalten will.

Deswegen gehe ich auch wenn ich null Verpflichtungen habe zu einer normalen Schlafenszeit zu Bett und stehe morgens auf. Ich will mir meinen Schlafrhythmus nicht versauen.

Was habe ich heute gemacht?

Heute morgen kam ich etwas langsamer in die Pötte… hab eine ganze Weile gebraucht um zu entscheiden was ich heute erledigen will. Und ich muss zugeben ich habe nicht das gemacht was ich mir vorgenommen habe. Aber immerhin ich hab einiges gemacht:

Nähen

Heute habe ich mir diesem Blauen Stoff, von dem ich 2.5m hatte vorgenommen. Bei diesem weiß ich noch genau warum ich ihn mir damals gekauft habe. Das war als ich hier neu eingezogen bin. Er hat genau die gleiche Farbe wie meine Einbauküche. Zu Anfang hatte ich in der Küche ein offenes Regal stehen, in dem ich alle möglichen Sachen untergebracht hatte. Das sah immer irgendwie unordentlich und doof aus. Mit dieser Stoffbahn hatte ich das Regal einfach zu gehängt indem ich den Stoff nur oben fest geklemmt hatte.

Später bekam ich einen weiteren Schrank in der Küche und das Regal kam weg. Den Stoff hatte ich in den Schrank gelegt und vergessen… Ich bin in diese Wohnung 2011 eingezogen… der Stoff ist also schon 10 Jahre alt. Es wird Zeit das ich entweder etwas daraus mache oder ihn entsorge. Basta!

Auf dem Küchenschrank habe ich schon immer die nicht benutzten Backbleche liegen, die in keinen Schrank passen… und ich hab mich schon so oft darüber geärgert das sie immer Staubig und dreckig sind wenn sich sie mal brauche. Heute kam mir die zündende Idee für diese Bleche und für eine große Salatschüssel die auch da oben steht aus diesem Blauen Stoff Beutel zu nähen. Dann fallen sie weniger auf weil sie die gleiche Farbe haben wie der Schrank darunter und die Teile sind staubgeschützt.

Diese Beutel habe ich bereits zugeschnitten aber noch nicht genäht.

Aus dem Rest des Stoffes sollten ebenfalls Beutel werden, und zwar für die Schuhe die ich im Koffer mitnehmen will. Jedes mal beim Kofferpacken rennt man rum und sucht nach passenden Tüten, warum nähe ich mir nicht einfach für diesen Zweck passende Beutel?

Ich nähe mir Schuhbeutel für in den Koffer… wenigstens eine Reisevorbereitung…

Überraschender Besuch hält mich vom Nähen ab:

Ganz überraschend schrieb mich eine Freundin an ob ich zuhause sei, sie wäre gerade in der Nähe und würde gerne vorbei kommen. Ja klar komm vorbei ich mach uns einen Kaffee oder Tee.

Ich hab mich über ihren Besuch echt gefreut, hab die Nähsachen schnell auf die Seite geräumt und dann haben wir erst mal ein kleines Kaffeekränzchen gemacht.

In unserem Gespräch erwähnte ich die neuen Turngeräte im Rosenfelspark. Die kannte sie noch nicht und meinte spontan: „Zieh Dich an und wir gehen zusammen dort hin“. Der Rosenfelspark ist echt nicht weit weg und ich war da die letzten Wochen schon oft, aber sie schon viele Monate nicht.

(Ich wollte hier zu einem älteren Artikel über den Rosenfelspark verlinken, und dabei hab ich gemerkt das ich diesen schon lange gelöscht habe, weil er nicht gut war… es wird also Zeit einen neuen zu schreiben. Noch ein neues To-Do)

Also zog ich mich warm an und wir gingen zum Park. Mir war klar, das es ihr nur um einen gemeinsamen Spaziergang ging und nicht um die Turngeräte. Und es war echt angenehm, nicht zu sehr kalt und nur wenige Leute im Park unterwegs… doch dann hörten wir Musik… das hört sich an als singt da irgendwo jemand. Die Musik kam nicht von einem der Häuser und weit und breit kein Auto… erst nach einer Weile konnten wir die Quelle ausmachen… unter einem Baum, halb versteckt durch Geäst stand ein Mann und sang in ein Mikrophon das an eine Lautsprecherbox angeschlossen war… man sagt zu so etwas auch Karaokemaschine. Ich wäre gerne zu ihm hin gegangen doch meine Freundin wollte lieber nicht. Als er mit dem Titel fertig war deutete ich ihm „Klatschen“ und er bedankte sich. Dann verabschiedete ich mich mit „viel Spass noch!“ er meinte was mit „irgendwo muss man ja üben“.

Ich finde die Idee gut. Besser er singt im Park als das er seine Nachbarn zu sehr nerft. Er war wirklich nicht zu laut und stört da mitten am Tag niemanden.

Weiter Spazieren…

Ich begleitete die Freundin bis in die Innenstadt und dann trennten sich unsere Wege. Ich hatte einem Bekannten angekündigt ihn heute zu besuchen und ich wollte den Weg zu Fuß hin und zurück machen, damit ich heute endlich mal genügend laufe.

Auf dem Weg habe ich ein paar wenige Fotos gemacht.

Die Wiese von der Tumringer Brücke.

Aber ich habe mein Ziel erreicht! Über 10 000 Schritte!

Screenshot von S-Health

Ich bin echt zufrieden mit meinem Spaziergang obwohl das Wetter nicht sehr einladend aussah war es doch ganz angenehm zum laufen. Mal sehen ob ich morgen auch so eine Runde mache.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 21 ( 6.1.)

Herzlich willkommen zum einundzwanzigsten Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Und wie es aussieht werde ich das hier noch mindestens 25 Tage weiter machen… wir haben also noch nicht mal Halbzeit.

Heute war hier bei uns in Baden-Württemberg Feiertag. Der 6. Januar ist immer einer der verwirr- Feiertage, ein Teil der Länder hat Feiertag die anderen nicht, keiner weis mehr wirklich genau wer offen hat und wer nicht… Aber das ist dieses Jahr sowieso Wurst. Die Läden haben den ganzen Monat nicht offen. Die halbe Wirtschaft ist noch den ganzen Monat im Lockdown heruntergefahren. Arbeiten tut nur noch ein Teil der Bevölkerung. Und die Gesellschaft teilt sich immer mehr in zwei Lager: Die die zu viel Zeit und oft auch Langeweile haben und die, die normal weiter arbeiten und von den anderen „chillern“ eher noch mehr gestresst werden.

Ich will keine Langeweile haben!

Ich will mich nicht unnötig langweilen und suche deshalb permanent nach sinnvollen Aufgaben mit denen ich meine Zeit füllen kann. Momentan habe ich da das Nähen entdeckt und ich arbeite mich momentan durch meinen über die letzten Jahre angehäuften Stoff-Vorrat, den ich merklich abbauen möchte.

Sehr viel habe ich davon heute allerdings nicht „weggeschafft“. Soll heißen keine großen Mengen. Ich hab heute effektiv nur kleine Stoffstückchen verarbeitet.

Stoffherzen aus unterschiedlichen Materialien

Entstanden sind heute nur diese kleinen Herzen am Bändel aus unterschiedlichen Musterstücken und einem Rest Jeans.

GPS-Tacker für Antonio

Antonio ist ein junger Kater der erst seit wenigen Wochen bei seiner Katzenmama lebt. Diese Katzenmama ist schwertbehindert, sitzt in einem elektrischen Rollstuhl und kann fast nichts ohne ihre 24h Pflegekraft tun. Sie hat schon immer eine Katze gehabt, das ist für sie ein Familienmitglied. Ihre letzten beiden Katzen sind beide auf sehr mysteriöse Weise verschwunden. Da in der Gegend nicht viele Autos fahren und alle Nachbarn das Tier kannten, wird von Diebstahl oder sogar Mord der Katze ausgegangen.

Damit das diesmal nicht wieder passiert haben wir Freunde der Katzenmama uns zusammengetan und beschlossen für ein GPS-Halsband für Katzen für sie zusammenzulegen. So ein Halsband ist teuer und mit Folgekosten für das GPS-Tracking verbunden. Beides kann sich die Katzenmama nicht leisten!

Gestern Abend hatte ich noch einen längeren Chat mit Freunden aus der Nino de Angelo-Fangemeinschaft (ja sowas gibts). Wir überlegten wie wir es organisieren könnten. Die Idee war das wir zusammenlegen wollen um der oben genannten Katzenmama einen GPS-Tacker für ihren jungen Kater zu ermöglichen.

Zwei Personen hatten gleich ihre Bereitschaft gezeigt einen dreistelligen Geldbetrag zu geben, aber eben nicht alles. Einige von den anderen waren bereit etwas dazu zu geben… aber wie organisieren?

Da kam mir die Idee mit Paypal, man müsste einfach ein spezielles Konto dafür einrichten und alle anderen können per Paypal ihren beliebigen Anteil dazu beisteuern. Die Idee fand anklang bei den anderen… aber wer macht das?

Bei Paypal gibt es die Funktion „Moneypool“ anlegen. Dabei legt man ein Konto für einen speziellen Zweck fest und beliebig viele dazu eingeladenen Personen können Geld darauf einzahlen.

Das ist genau was wir brauchten. Da zwei der Initiatoren nicht so fit mit Paypal sind erklärte ich mich bereit diesen Moneypool einzurichten und zu verwalten. Okay ich musste mich da auch erst rein fuchsen, aber schwierig ist es echt nicht. So habe ich gestern Abend den Moneypool „GPS für Antonio“ eingerichtet und den Link dazu kommuniziert:

unter Diesem Link wird nun Geld seit gestern Abend Geld für dieses Projekt gesammelt. Okay wir wussten vorher das ein oder zwei Leute nen rechten Batzen geben wollten, aber das in so kurzer Zeit so viel Geld zusammen gekommen ist überrascht uns alle.

Wir haben beschlossen die Sammlung noch bis zum 14.2. laufen zu lassen. Alles was mehr ist als das Halsband und das zugehörige Abonnements des Services für 2 Jahr, zusammen kommt, als Tierarzt und Futterspende der Katzenmama zukommen zu lassen.

Antonio hat bei ihr ein sehr gutes Leben, eine EG-Wohnung mit viel Freilauf und eine Dosenöffner Familie die aus 1.5 Personen besteht die alles für ihn tun. Dabei ist die jeweilige Pflegekraft als die 1 an zu sehen und die Katzenmama im Rollstuhl, sie ist die halbe Person mit einem Herz für 3…

Wenn Du ein Katzenfreund bist und in dieser Situation, wo vermutlich einer der Nachbarn die Vorgänger Tiere irgendwo eingesperrt oder umgebracht hat, helfen willst, dann darfst Du Dich gerne beteiligen. Dies ist auch anonym möglich.

Jahreskonferenz von „Christen im Beruf“

Einmal im Jahr, am 6.1. findet die jährliche Gesamtkonferenz von „Christen im Beruf“ statt. Die letzten Jahre hat es irgendwie nie geklappt das ich zu dieser Veranstaltung mit fahre, obwohl sie bisher meist in Denkendorf bei Stuttgart stattfand. Interessiert hatte es mich allerdings schon, da ich die kleinen regionalen Veranstaltungen immer sehr schön fand. Dieses Jahr fand die Veranstaltung ganz ohne Publikum per YouTube statt.

Die Veranstaltung ging über den ganzen Tag, aber ich habe mir nur den ersten der Vorträge angehört. Nicht das der Sprecher nicht gut gewesen wäre… aber ich mochte einfach nicht mehr länger nur vor dem Rechner sitzen und zuhören. Nach dem ersten Vortrag um etwa 12 Uhr musste ich unbedingt irgendwas machen und hab mich an die Nähmaschine gesetzt.

Sehr lange habe ich es an der Nähmaschine aber auch nicht ausgehalten und gegen 14:30 bin ich dann endlich raus. Heute hat es fast den ganzen Tag geschneit. Zwar blieb es auf den Straßen und Gehwegen noch nicht liegen aber alles andere war schön weiß.

Spaziergang im Schnee

Sehr weit bin ich nicht gekommen, beim ersten Schnee muss ich immer Bilder machen… hier im Aichelepark.

Das alte Waschhaus in Lörrach

Mein Spaziergang führte mich vorbei am alten Waschhaus über das dich schon einmal geschrieben habe. Faszinieren wie verändert diese Orte bei Schnee aussehen…

auch diesen Blickwinkel habe ich schon mal bei anderem Wetter fotografiert

Wenn Du magst kannst Du die Bilder mit denen von „Spaziergang mitten in Lörrach vorbei am alten Waschhaus“ vergleichen.

Vielen Dank für Deinen Besuch und ich hoffe Du schaust morgen wieder hier rein.

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Allgemein Gedanken Lockdown-Tagebuch Nähen

Lockdown-Tagebuch Tag 20 ( 5.1.)

Herzlich willkommen zu meinem 20sten Beitrag im Lockdown Tagebuch. Wie es aussieht werde ich dieses Tagebuch noch bis Ende Januar fortführen. Na dann bin ich gespannt welche Ideen mir denn da so kommen.

Was ich heute gemacht habe

Heute habe ich bis etwa 8 Uhr geschlafen, irgendwie werde ich dann wach wenn es hell wird. Obwohl ich die Rollläden im Schlafzimmer immer ganz unten habe. An der Geräuschkulisse draußen kann es kaum liegen, denn momentan ist es morgens sehr ruhig, wenig Passanten und viel weniger Autos als gewöhnlich. Nur der Bus fährt wie gewohnt. Ich habe den Eindruck der hält momentan an der Haltestelle direkt vor meine Türe einfach nur um den Fahrplan einzuhalten und es steigen selten Leute ein und aus.

Eigentlich höre ich den Bus gar nicht mehr bewusst. Nur wenn er ungewöhnlich lange an einer Stelle brummt.

Beim ersten Kaffee ist mir dann aber ein Brummen aufgefallen, das war nicht der Bus. Es war der Müllwagen der die gelben Säcke holt… super, ich hatte vergessen die Säcke rechtzeitig vor die Türe zu stellen. Naja dann muss ich sie halt bis zum nächsten Mal im Keller lagern.

Nähprojekte?

Bevor ich an die Nähmaschine gehen wollte, hab ich nochmal eines der Schrankfächer mit Stoff gesichtet. Ach was! Ich hab alles heraus gerissen und auf dem Boden verteilt. Boah da kam so vieles zum Vorschein das ich schon lange lange vergessen hatte.

Im übrigen auch die Bedienungsanleitung von meiner Nähmaschine, mit dem Kaufbeleg vom August 2010. Mit der Anleitung werde ich mich morgen nochmal in Ruhe auseinander setzen vielleicht finde ich noch paar coole Sachen die ich mir der Maschine machen kann.

Eine von diesen tollen Funktionen die ich bisher noch nie genutzt habe ist ein Stich, der eine gerade Naht und ein Zickzack daneben mit einem Mal macht. Super praktisch, aber ich hab das bisher einfach nicht gewusst das die Maschine das kann.

Unter den ganzen Stoffresten sind auch viele größere Mengen, die für Kleidungsstücke für mich ausreichen würden. An einem hatte ich sogar schon irgendwas vorgesteckt, aber ich kann mich echt nicht mehr erinnern was ich da machen wollte…

Andere Stoffe kann ich mich noch ganz genau erinner was ich mir gedacht habe als ich sie gekauft habe. Schon eigenartig wie sich das Gedächtnis manchmal verhält.

Ich habe als erstes mal so viel wie möglich von diesen Vorhangstoff-Coupon-Resten zu verarbeiten. Das Zeug soll jetzt entweder seine Bestimmung finden oder dann doch endlich im Müll landen. Ich packe diese Sachen also NICHT nochmal in den Schrank.

In diesem letzten Schrankfach hab ich zu meiner Überraschung auch noch einiges an Baumwollstoff gefunden, dabei dachte ich ich hätte beim ersten Shut-Down alles „maskenfähiges“ raus gesucht. Dieses Fach habe ich wohl komplett übersehen.

Alles was Baumwolle ist, soll jetzt auch verarbeitet werden! ich habe in einer Nähgruppe im Facebook einen Aufruf gesehen das es immer noch Einrichtungen gibt die zu Spenden von Alltagsmasken aufrufen. Diese sollen an Obdachlose verteilt werden. Mein Ziel ist es nun in den Kommenden Tagen eine Schachtel voll Masken zu nähen und diese an einer der Adressen zu senden. Logisch habe ich kein Interesse 5 oder 10 Masken zu verschicken ich peile da schon eher die 40-50 Stück an. Mals sehen ob ich das schaffe. Gummiband und Jerseyband für diese Menge habe ich noch. Solche Mengen habe ich schon mehrfach „abgeliefert“ siehe auch „Masken Nähen für Seniorenheim und Co“.

Was ich heute genäht habe:

Geschenksäckchen in sommerlich bunten Farben

Heute sind diese unterschiedlich großen Geschenksäckchen entstanden. Diese sind ohne Zugband. So das man sie nicht wie die von vorgestern wie einen Sack zusammen zieht, sondern sie wie hier das Päckchen oben rechts, einschlägt. In dem Päckchen befindet sich übrigens eine Vakuumverpackung mit 500gr Kaffee als Größen Maßstab.

Ich hab einfach mal angefangen alles fröhlich bunte zu Beuteln zu verarbeiten. Für Taschen oder Deko-Gegenstände sind diese Stoffreste irgendwie zu bunt.

Hurra es kommt Besuch!

Da hat sich eine Bekannte, die ich aus unserer Gemeinde kenne angekündigt das sie auf einen Kaffee vorbei kommt. Ich hab mich da richtig drauf gefreut, hurra es kommt Besuch.

Aber mein Wohnzimmerboden war noch eine Stoffrest-Wühlfäche und meine Küche übersät mit Fusseln und Fäden von meinen Näheskapaden der letzten Tage. Also musste ich endlich mal wieder aufräumen und putzen.

Ähm ja, wenn ihr meine Artikel aufmerksam gelesen habt, ich hab seit dem 24.12. eigentlich nicht mehr groß geputzt. Ich wollte vor der Bekannten dann doch lieber keinen verwahrlosten Eindruck machen und so stürzte ich mich in die Hausarbeit. Und hey… ich hab sogar noch ne Maschine Wäsche zusammen gesammelt und laufen lassen.

Und dann hab ich noch gemerkt das der Kaffee leer ist… Jemanden zum Kaffee einladen und dann nix da haben ist peinlich, also bin ich schnell in den nahen Lebensmittelmarkt. Dort habe ich jedoch nicht nur Kaffee geholt sondern gleich richtig eingekauft. (mit Einkaufszettel!)

Ich bin um 14:03 Uhr los gegangen und war um 14:23 wieder in der Wohnung. Mir kann also keiner vorwerfen das ich mich unnötig lange in Lebensmittelläden aufhalte!

Das Kaffeekränzchen mit der Bekannten war sehr schön. Da sie auch näht, wollte sie natürlich sehen was ich die Tage so alles gezaubert habe. Und mein Stoff-Vorrat fand sie interessant…

nur ein Teil meines „Stofflagers“

Diese Kiste habe ich vor Weihnachten zusammengepackt als ich die Nähzimmer-Spuren aus meiner Küche entfernen wollte. Damit sie aus dem Weg ist hab ich sie auf den Schrank gestellt… also sie ist soo schwer, das ich die Schachten beinahe ohne Hilfe nicht herunter bekommen hätte! Und darin sind nur die dehnbaren Stoffe…

Das ist zuviel!

Und deshalb beschließe ich jetzt das ich auch diesen Stoffberg bis Ende Januar merklich ab bauen will!

Ich hab genug Material und Zeit und an Ideen mangelt es mir auch nicht… also ran an die Maschine!

Das einzige was die nächsten Wochen knapp werden könnte ist Faden. Gerade Schwarz habe ich nicht mehr sehr viel… also falls mir jemand ein kleines Mitbringsel machen möchte… Schwarzer oder dunkelgrauer Polyester-faden ist sehr willkommen. 😉

Habe ich die Nachrichten richtig verstanden? Soll unser Bewegungsradius auf 15km begrenzt werden?

Also wenn dem so ist, dann werde ich mir in Ruhe mal die Karte ansehen und gucken was so alles innerhalb meines 15km Radius ist. Und genau diese Orte aufsuchen… denn… unterwegs ist das ziel…

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Allgemein Lockdown-Tagebuch Nähen

Lockdown-Tagebuch Tag 19 ( 4.1.)

Herzlich willkommen zum 19.Tag in meinem Lockdown-Tagebuch. Ich muss mich beim Schreiben etwas beeilen, denn ich fange jetzt um kurz nach 20 Uhr erst damit an. Die vergangenen Tage habe ich meistens 1.5 -2 Stunden an einem Artikel geschrieben. Ich möchte Euch nicht bis 22 Uhr warten lassen also versuche ich diesmal etwas schnell zu sein.

Heute Vormittag hatte ich noch immer meinen Näh-Flow. Wer von Euch meine genähten Werke von gestern noch nicht gesehen hat sollte mal gucken gehen, es lohnt sich.

Gleich nach dem Frühstück hab ich mich hin gesetzt und konzentriert zwei Kissenhüllen für die zwei Füllungen die mir gestern in die Hand gefallen waren genäht. Ich hatte sie aus dem Schrank gebuddelt, weil ich die Kissen für meine Nichten fotografieren wollten und stellte fest… die sind gar nicht 40×40 sondern kleiner! Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie ich zu Kissenfüllungen in 35×35 cm komme. Ich war der Meinung ich hätte nur 40er.

Aber wenn man näht ist so ein Sondermaß kein Problem. Der fröhlich geblümte Stoff ist auch ein Gardinen-Rest und er hat genau nur für die beiden Kissen gereicht.

zwei frühlingshafte Kissenhüllen

Was ich mit den Kissen genau mache, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht genau. Wenn Sich jemand von Euch in sie verliebt, melde Dich bei mir, vielleicht tauschen wir sie gegen ein Mittagessen oder sowas.

Das Thema Tasche lässt mich nicht los

Diesen tollen Rosenstoff habe ich auch beim aufräumen gefunden. Ich hatte sogar schon ein Schnittmuster aufgesteckt, aber schon seit mindestens 3 Jahren und heute hab ich entschieden das nun doch etwas anderes daraus wird!

Ich wollte wieder eine Tasche probieren. Dabei habe ich ein paar Details die mir an der Tasche von gestern noch nicht so gefallen verändert und ich hab mir echt mehr mühe gegeben.

Also richtig klassisch mit vor bügeln und vielen Stecknadeln. Dabei ist mir bewusst geworden das ich unter normalen Umständen für solche langwierige Vorbereitungen oft einfach zu ungeduldig bin. Wenn ich gestresst bin habe ich keinen Nerven dazu.

Begonnen habe ich mit den Griffen und den ersten Versuch habe ich gleich mal versemmelt. Ich wollte sie wie bei der Tasche von gestern einfach links auf links nähen und dann den Schlauch wenden… Die Rechnung habe ich aber ohne die Steife Stoffqualität gemacht. Dieser stabile Möbelstoff lies sich nicht wenden! Das Durchziehen klappte nicht mal 5 cm weit. Einfach zu Steif.

Also musste ich die Henkel erneut zuschneiden und dann schön akkurat umbügeln, zusammenstecken und 10 cm weise fest machen. Ohne Übertreibung ich brauchte wirklich alle 10-15 cm eine Stecknadel, denn der Stoff war so störrisch das er sich immer wieder aufgeklappt hat.

Aber meine Geduld hat sich gelohnt. Ich habe die Henkel gerade und ordentlich hin bekommen mit jeweils nur einer einzigen Naht… geht doch wenn man sich Zeit lässt!

Auch der Rest der Tasche ist mir gut gelungen. Ich denke das ich sonst immer nur zu ungeduldig war um es wirklich akkurat und schön zu machen.

große Shopper-tasche aus Möbelstoff
große Shopper-Tasche aus Möbelstoff von der anderen Seite

Ich bin richtig verliebt in die Tasche, sie ist echt toll geworden. Und sie ist richtig groß, die beiden Sofakissen von oben stecken in ihr drin für die Fotos.

Von dem Stoff habe ich noch ein Stück, vielleicht gibt es noch eine etwas kleinere Version dieser Tasche… mal gucken.

Aber ich musste mich auch mal bewegen und an die Frische Luft

Eigentlich hatte ich wenig Lust überhaupt raus zu gehen, heute war zwar trockenes Wetter aber düster und kalt und ich hatte nicht wirklich Lust zum spazieren. Aber ich hatte ja noch ein paar Glückskekse und noch ein paar Namen auf meiner Liste wo ich noch welche verteilen wollte.

Also habe ich mich wieder dick eingepackt. Und bin mit dem Fahrrad los. Schon nach 500m war ich froh das ich raus bin, die frische Luft hat mir gut getan.

Mit dem Verteilen der Glückskekse war ich nicht so erfolgreich. Bei 3 Adressen hat keiner auf gemacht, eine habe ich immer noch nicht gefunden. Doch dann hatte ich die Idee ein Paar aus der Gemeinde in Haagen zu besuchen. Das sind Leute bei denen ich vermute das sie tagsüber zuhause sind. Also mit dem Rad wieder nach Haagen, ich wollte ja Bewegung.

Ich hatte recht, sie waren zuhause und baten mich herein. Bei Tee und Keksen haben wir uns angeregt unterhalten und etwas die Zeit verquatscht… ups jetzt war es schon dunkel. Und die Batterien meiner Fahrradlampe sind nicht mehr so gut…

Gruselige heimfahrt an der Wiese

Weil ich dachte so schlecht beleuchtet sollte ich nicht am Straßenverkehr teilnehmen, nahm ich den Fahrradweg entlang der Wiese (die Wiese ist ein Fluss, siehe auch Radtour an der Wiese).

Das war keine gute Idee, denn der Weg ist nur zum Teil beleuchtet und nach etwa 1km ging meine vordere Lampe ganz aus!!! Ich fuhr beinahe blind. Als mich dann auch noch ein entgegenkommender Radfahrer fast übersehen hat rief mir eine Passantin zu, ich solle doch die Handy-Taschenlampe nehmen.

Was ich auch tat. Allerdings habe ich keine Handyhalterung an dem Fahrrad und musste das Handy in der Hand halten. Das ging mehr schlecht als recht…

Nahe des Radweges wohnt ein Bekannter von mir, den ich dann kurzer Hand mit der Frage „Hast Du Mignon-Batterien im Haus“ überfiel. Er reagierte echt nett und suchte nach geeigneten Batterien während ich einen heißen Tee bekam. Nach etwas Fummelei haben wir die Lampe dann auch endlich auf gekriegt und festgestellt da sind Mikro-Batterien drin… also noch mal suchen…

Bis ich dort weg kam war es schon 19:30 !!! Ab 20 Uhr ist Ausgangssperre, bis dahin wollte ich zuhause sein.

Um eine besser beleuchtete Strecke zu haben bin ich direkt durch die Fußgängerzone gefahren (ja ganz brav mit Mundschutz) da kam mir eine der Personen die ich die Tage nicht erreicht habe entgegen. Ich hielt kurz an. Gab ihr einen Glückskeks und dann verabschiedeten wir uns wieder denn wir wollten beide ganz schnell nach hause.

Um 19:58 Uhr war ich zuhause!

Morgen will die Regierung eine Entscheidung Treffen, ob der Lockdown zum 11.1. gelockert wird oder nicht. Ich gehe davon aus das wir morgen von meinem Arbeitgeber informiert werden wie es weiter geht. Es bleibt also spannend.

Vielen Dank fürs Lesen und bis Morgen

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Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch Tag 17 ( 2.1.21)

Lockdown-Tagebuch Tag 16 ( Neujahr)Herzlich willkommen auf unterwegistdasziel zum 17. Tag im Corona Lockdown. Ich freue mich über jeden einzelnen Leser und noch mehr über Reaktionen egal auf welchem Weg.

Heute war für mich ein „guter Tag“. Ich habe einiges erledigen können und ich hab auch was schönes erlebt.

Heute bin ich um 8 Uhr aufgestanden, ich hab mir dazu den Wecker gestellt, denn ich möchte im Rhythmus bleiben. Und durch meine Idee mit den Neujahrs-Glückskeksen war ich auch endlich wieder richtig motiviert.

Nachtrag zu gestern:

Der Feuerwehreinsatz bei mir in der Straße gestern, war KEINE Übung! Laut einer Pressemitteilung hat auf dem Schulgelände ein Papierbehälter gebrannt, in dem eine gefüllte Gasflasche deponiert war. Wir hatten also Glück das die Feuerwehr schnell genug da war und den Gasbehälter rechtzeitig runter kühlen konnte so das nichts schlimmeres passieren konnte. Hätten Anwohner das Feuer nicht gesehen und die Feuerwehr gerufen, wäre es vielleicht sehr ungemütlich geworden.

Doch jetzt zu Heute

Am Vormittag habe ich schon konzentriert an der Nähanleitung für die Glückskekse gebastelt. Ich hab dafür wieder viel länger gebraucht als erwartet, weil wieder ein paar Bilder nicht so waren wie ich das gerne gehabt hätte und so musste ich nochmal eine „Fotosession“ machen. Das heißt mindestens einen Glückskeks nähen. Aber kein Problem ich hatte ja sowieso vor weitere zu machen.

Aber ich hab meinen Rechner nun endlich so eingerichtet das die Rechtschreibprüfung funktioniert während ich Texte für diesen Blog schreibe. Auf dem neuen Betriebssystem ging das nicht gleich so wie ich das wollte und ich brauchte ein paar Anläufe bis ich es raus herausgefunden hab wie es am besten funktioniert.

Jetzt habe ich endlich eine Einstellung gefunden mit der ich gut zurecht komme. Für solche Dinge ist diese „Corontäne“ ganz praktisch.

Neue Nähanleitung ist online

Die neue Nähanleitung ist seit etwa 12 Uhr online. Sie heißt Glückskekse nähen, ein Anfänger-Projekt. Ein SEO Plugin, das ich in WordPress installiert habe, hat mir bei der Titelgestaltung geholfen. Demnach ist es gut das Wort Anfänger in der Überschrift zu haben, aber es sollte nicht vor dem Glückskeks stehen… Warum verstehe ich nicht ganz, aber bezüglich SEO (Search Engine Optimation) gibt es eh noch ganz viele Dinge und Zusammenhänge die ich noch nicht verstehe.

Augenblicklich ist es nur mein Ziel möglichst viele gute Blogartikel zu veröffentlichen und vertraue nun ein paar Plugins die mir dabei helfen sollen.

Was hab ich heute gemacht?

Nachdem ich die neue Anleitung fertig hatte bin ich an die Nähmaschine und habe weitere 20 Glückskekse genäht. mittlerer Weile bin ich darin richtig schnell, denn jetzt habe ich ja Übung und diesmal brauchte ich keine Fotos zwischendrin machen.

Nebenbei habe ich Mittagessen gekocht. Es gab Paprika-Gemüse mit Reis. Während die Paprika-Stückchen brutzelten habe ich die Kreise ausgeschnitten. So ist kochen ganz okay, wenn man nebenbei etwas tun kann… wie schon erwähnt, Kochen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung.

Nach dem Essen habe ich dann nochmal „Füllungen“ für meine Glückskekse ausgedruckt. Das ging auch schneller von der Hand als gestern. Obwohl ich dafür diesmal den Ubuntu Rechner benutzt hab. Ubuntu hat meinen Drucker sofort und einwandfrei erkannt und angesprochen.

Das Linux basierte „Libre Office Writer“ habe ich das allererste Mal geöffnet und benutzt. Und selbst das ging schneller als wenn ich den ollen Rechner an geschmissen hätte. Ich bin begeistert, die Bedienung ist intuitiv und den Programmen Writer, Wordpad oder Word sehr ähnlich. Aufgemacht, los geschrieben und die Schrift und Schriftgröße angepasst, gedruckt und der erste Versuch war so wie es sein soll. Besser kann es mit einem neuen Programm doch nicht laufen, oder?

Auf zur zweiten Glückskeks Tour

Kurz nach 15 Uhr war ich dann bereit für die zweite „Glückskeks-Tour“, diesmal wollte ich die Leute die ich gestern nicht erreicht hatte und noch ein paar mehr besuchen.

Eine Chor-Kollegin die ich unbedingt beschenken wollte wohnt in Lörrach Haagen, über 4 km von hier entfernt. Diese Adresse steuerte ich gleich zuerst an. Ein Stadtteil in dem ich höchst selten unterwegs bin. Ohne Navigation mit dem Handy hatte ich das nie gefunden.

so sah ich heute Nachmittag aus, dick eingepackt mit Fahrradhelm und Mundschutz

Die Chor Kollegin war sehr überrascht aber freute sich sehr. Sie bat mich nur in den Hausgang. Was angesichts der ganzen Corona-Thematik völlig akzeptabel war. Für sie hatte ich nicht nur einen Glückskeks sondern sie durfte sich aus meiner Tragetasche voller Armstulpen ein Paar Aussuchen. Wir unterhielten uns eine ganze Weile und dann machte ich mich wieder auf den Weg zuerst Richtung Nordstadt und dann Innenstadt. Wo ich eine Person die ich gestern verpasst habe diesmal erreicht habe.

Zwei Adressen habe ich nicht gefunden, eine Person war nicht zuhause und so bin ich dann wieder Richtung Lörrach Stetten. Bei einer Adresse wo ich gestern niemand angetroffen hatte wurde ich herein gebeten und es gab heißen Roibusch Tee und Linzer Torte… übrigens… ich liebe Linzer…

Wir verquasselten uns erfolgreich, es war schön die beiden wieder zu sehen und so kam es das ich erst gegen 18 Uhr wieder weiter fuhr. Es war schon dunkel aber ich fuhr noch einmal zu einer Adresse in Lörrach Stetten wo ich gestern niemanden erreicht hatte.

Die Dame des Hauses öffnete das Fenster und war freudig überrascht mich zu sehen. Aber „aber reinkommen geht nicht“. Kein Problem, die meisten Leute bekamen ihre Glückskekse an der Türe oder im Hausgang. Sie erklärte mir das ihr Mann gleich mehrfach Risikopatient ist und sie deshalb sehr vorsichtig sind. Dafür habe ich volles Verständnis.

Aber ich fand es nett das sie die Jacke übergezogen hat und wir an der Türe ein Weilchen gequatscht haben. Sie ist auch eine von den Leuten die ich seit Jahren vielleicht 1-2 Mal im Jahr sehe und von der ich bis vor kurzen gar nicht wusste wo sie genau wohnen.

Aber sie hat mich zum Kaffeetrinken im Garten im Frühjahr eingeladen. Alle hoffen das es bis dahin alles besser und einfacher wird.

Glückskeks-aktion ist noch beendet

Ich habe noch immer einige Glückskekse und einige Leute die ich damit besuchen möchte. Morgen geht es also weiter mit meiner Radtour kreuz und quer Radtour. Aber ich finde das toll. Ich mache Menschen eine Freude, zeige ihnen das ich an sie denke und ich hab Bewegung. Ich muss also nicht trübsinnig alleine spazieren gehen.

Für morgen ist allerdings Schnee angesagt, wenn der wirklich liegen bleibt möchte ich nicht Rad fahren. Mal gucken wie ich das löse. Es gibt mindestens 3 Personen die ich alternativ auch mit der S-Bahn erreichen könne. Mal sehen…

Ich würde mich freuen wenn Du morgen Abend auch wieder hier rein guckst in mein Lockdown-Tagebuch.

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Lockdown-Tagebuch Tag 15 ( 31.12.)

Herzlich Willkommen in meinem öffentlichen Tagebuch das ich während des zweiten Lockdown in Deutschland schreibe.

Heute war ein ungewöhnlicher Tag! Und das nicht weil der 31.12. ist, der letzte Tag des Jahres 2020. Nein weil erschon überraschend begonnen hat…

Ein Telefonanruf hat mich geweckt

Heute wollte ich ausschlafen und deshalb hab ich mir keinen Wecker gestellt. Um 8:30 klingelte das Telefon!

Da ich mir dachte das so früh keiner anruft wenn es nicht wichtig ist, bin ich aufgestanden und rüber ins Wohnzimmer, wo der Hörer des Schnulos-Telefons lag.

Ein Bekannter sprach mir auf den Anrufbeantworter das er und seine Frau beschlossen haben heute „in den Schnee“ zu fahren, und ob ich nicht Lust hätte mit zu kommen…

Noch halb schlaftrunken nahm ich ab und sagte „jaja gute Idee, ich will mit!“. Wir verabredeten uns für 10 Uhr. So hatte ich gerade mal 1.5 Stunden zum wach werden… Kaffee und eine kleine Schale Müsli.

Kaffee in spätestens um 9 Uhr ein Müsli muss sein, mehr darüber unter „Jeden Tag ein frisches Müsli“.

Los gehts mit „Wohin fahren wir eigentlich“

Der Bekannte hatte am Telefon zwar einen Ort genannt wo er hin fahren will, aber ich hab in meinem noch halb schlafenden Kopf nicht mitbekommen wo. Und dann stellt er im Auto die Frage „und wohin fahren wir?“… okay… ich hatte keine Idee. Er nannte paar Orte und da fiel auch „Gersbach“… „Ah ja da kenn ich jemand“ meinte ich und das reichte um die beiden zu überstimmen das wir jetzt nach Gersbach fahren.

Gersbach liegt etwa 35 km von Lörrach entfernt. Auf einer höhe von fast 1000m und ist beliebtes Ausflugsziel für Schwarzwald-Fans. Eine ehemalige Freundin von mir wohnt jetzt dort, mit ihr habe ich nur noch sporadisch über Whats-App Kontakt und ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen.

Ab in den Schnee

Bis weit nach Schopfheim sah es immernoch so aus wie hier. Alles duster, alles nass… doch in der Ferne konnte wir schneebedeckte Berge erkennen. Da wollten wir hin. Wir hofften das das Wetter ein wenig mit macht. In Lörrach sah es nach Regen aus.

Ab etwa 700 Höhenmeter lag Schnee auf den Wiesen und Feldern. Und mit jeder Kurve wurde es weisser und Märchenhafter.

Nach weniger als 20 Minuten Fahrzeit hatten wir schon realisiert warum dort in der Gegend überall Gelb-Schware-Stangen an den Strassenrändern stehen… Sie sind die Markierungen für den Schneepflug, damit er die Seitenkante der Strasse findet…

Hier in Lörrach braucht das kein Mensch… gibts bei Euch zuhause so viel Schnee das man so etwas braucht?

eine Strasse bei Gersbach

Schwarzwald bei Schnee ist wunderschön

Ich liebe es im warmen trockenen Auto in den Schwarzwald zu fahren wenn es Schnee hat. Ich finde Autofahren bei solchem Wetter nicht sehr bedrohlich, so wie viele andere. Solange die Strassen geräumt sind ist das Fahren bei solchem Wetter auch kein Problem. Wir mussten ja nicht morgens um 6 los, hatten es nicht eilig und unser Fahrer fuhr echt gut.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank das Ihr mir mitgenommen habt. Der Bekannte möchte nicht genannt werden, deshalb gibt es hier keine Namen oder Bilder von den beiden.

Schon vor dem eigentlichen Ort fanden wir an einem Parkplatz eine Stelle wo bereits mehere Familien am Rodeln waren. Ich denke es war gar nicht die offizielle Rodelbahn sondern eigentlich ein Weg… der aber offensichtlich ideal ist um dort mit dem Schlitten oder Bob runter zu sausen.

Auf der angrenzenden Wiese standen mehrere Schneemänner. Und ein Schneebär!

Warum immer nur Schneemann? Schneebär ist doch auch cool
natürlich musste ich ein Selfie mit dem Bären machen

Übrigens: Mein richtiger Vorname ist Ursula, dieser bedeutet „die kleine Bärin“… ist ja klar das ich so knuffige Bären liebe, oder?

Nach dem Selfie mit dem Bären bin ich auf der Schneebedeckten Wiese ein bissel ausgeflippt… Wie ein kleines Kind bin ich quietschend durch den tiefen Schnee gerannt… Uih war ich froh um die ollen Stiefel, die ich kurz vor der Abfahrt wieder gefunden habe. Die sind zwar nicht mehr sehr schön, und ich zieh sie vielleicht 1-2 mal im Jahr an… aber für sowas sind sie ideal.

Leider hatte ich keine Schneehose an, sonst hätte ich vermutlich noch einen Schneeengel gemacht… aber mit Baumwolljeans ist das keine gute Idee, ich wollte nicht den Rest des Tages nen nassen Hintern haben.

Keine Gastronomie „To go“

Danach hatten wir eigentlich Lust auf nen heissen Kaffee, doch auf den Wegweisern zu dem nahen Ausflugslokal stand das Gasthaus heute zu hat. Also fuhren wir weiter in den Ortskern.

Dort entdeckten wir einen geöffneten Lebensmittel-Laden. So ein kleiner Dorfladen das alles mögliche hat. Weil wir eh noch paar Kleinigkeiten brauchten und gerne die hiesige Wirtschaft unterstützen wollten gingen wir ein. In dem Dorfladen gab es überraschend grosse Auswahl. Unser Fahrer entschied sich für eine Flasche Wein für den Abend und ich sah mich nach einem Bier um. Zu meiner Überraschung gab es da sogar mehere Sorten, ich entschied mich für ein Waldhaus aus dem Südschwarzwald.

In der Kühltheke lachte mich ein tiefgefrohrenes Cordon Bleu an, das ich mir heute Abend als Silvesteressen mache.

An der Kasse entdeckte ich das der Laden auch „Coffee to go“ anbietet und wir gönnten uns auf dem Parklpatz vor dem Laden jeder einen Becher. Dort entstand dann auch ein Selfie mit Pappbächern und einem Werbeschild des Ladens… ist doch lustig, in ein paar Jahren erinnern wir uns dann an die Silvester-Einkehr mit Pappbächern auf dem Parkplatz. Ich hoffe sehr das dies typisch 2020 bleibt und wir das bald nicht mehr so machen müssen.

Ganz kurzer Corona-konformer Besuch an der Haustüre

Nach etwas suche hab ich das Haus wo meine Freudin wohnt wirklich gefunden. Es ist schon Jahre her das ich dort war, und dann nie bei Schnee… mit dem Schnee sieht dort alles ganz anders aus.

Wir haben uns ein Weilchen an der Haustüre unterhalten, ich hatte ihr schon per Whats-app mitgeteilt das ich besser nicht rein kommen wollte. Zumal die beiden anderen im Auto gewartet haben. Aber es hat mich sehr gefreut sie mal wieder zu sehen und ihr kurz Hallo zu sagen.

Von dort aus sind wir dann mit etwas Umweg wieder Richtung Zell gefahren. Ein paar mal war die Aussicht auf die Schneebedeckten Bäume einfach nur so schön das wir kurz angehalten haben…

Schnee im Südschwarzwald auf unterwegsistdasziel.blog

Wenn Dir mein Bericht im Lockdown-Tagebuch gefallen hat, schau Dir doch auch mal die vergangenen Tage an und komme wieder auf meinen Blog. Augeblicklich schreibe ich hier täglich.

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Lockdown-Tagebuch Tag 14 ( 30.12.)

Heute ist nun schon der Vierzehte Tag im sogenannten „Harten Lockdown“ und ich verbringe schon zum zweiten mal einen unfreiwilligen Zwangsurlaub. Da ich Single bin und alleine wohne, bin ich auch die meiste Zeit von anderne Menschen isoliert. In diesem Lockdown-Tagebuch berichte ich wie es mir damit geht und was ich so den ganzen Tag über tue.

Heute war besser als gestern

Als erstes möchte ich mich bei Euch entschuldigen für den Blogpost von Gestern, ich habe da etwas viel gejammert.

Heute fing schon gleich besser an. Ich bin um 4 Uhr aufgestanden, denn das reicht wenn ich um 5 Uhr bei meinem Nebenjob sein muss. Heute Nacht war auch kein Sturm und so konnte ich ganz normal mit dem Fahrrad durch die ruhige schlafende Stadt fahren. So früh am Morgen ist es meistens richtig schön friedlich. Es ist um diese Zeit sonst auch kaum jemand unterwegs und heute erst recht.

Der LKW der mir die Ware bringt, die ich bis 6 Uhr ausgepackt haben sollte war so pünktlich wie schon seit monaten nicht mehr. Kein Wunder, er hat auch nicht sehr viel gebracht, denn jetzt zwischen den Jahren ist echt extrem wenig los.

Zwischen 6 und 7 Uhr hatte ich nicht mal 10 Kunden! Ich hatte viel mehr Zeit als normal um die Belegten Brötchen und Butterbrezel vorzubreiten. Unter dem Jahr kommt es vor das schon gleich um 6 Uhr wenn ich auf mache die ersten Kunden vor der Türe stehen… und heute sah ich die erste halbe Stunde keinen Menschen.

Normalerweise kaufen bei uns früh morgens Arbeitnehmer die auf dem Weg zur Arbeit sind ihr Vesper für den Arbeitstag… von den vielen Stammkunden kam genau eine Kundin. Alle anderen haben Frei, Urlaub oder Kurzarbeit. Soo ruhig wie heute wars noch nie!

Aufgrund der geringen Umsätze bin ich kommende Woche überhaupt nicht eingeteilt… ich fürchte das ich im Januar auf sehr wenige Stunden komme. Nächste Woche hab ich also komplett frei.

Was habe ich heute gemacht?

Zurück vom Nebenjob erst mal mein Müsli gefrühstückt und bissel (viel) am Handy gefummelt und gespielt. Eigentlich hatte ich vor bei Facebook wieder ein wenig zu „klappern“ also in Facebookgruppen meine Blogposts bewerben… aber irgendwie kam mir da heute nicht die zündende Idee.

Aber eines der neuen Plugins zur Automatisierung solcher Dinge hat endlich mal angeschlagen und den Artikel mit der Recycling-Dekoidee gepostet und darauf haben wirklich ein paar Besucher reagiert. Wäre das nicht gewesen, wäre heute recht Mau gewesen.

Ich wollte Sport machen!

Ich wollte etwas Sport machen, mich bewegen. Mir war am Vormittag a…kalt und ich hatte bewegungsdrang. Doch es regnete. Und obwohl ich seit Tagen vor habe endlich mal wieder Joggen zu gehen, bei Regen hatte ich dazu nun wirklich keine Lust.

Meine Schwester schlug mir vor „mach doch irgendein Fitnessvideo aus dem Internet mit“… hmm… ja… aber welches, es gibt gefühlt Millionen solcher Videos.

Selbst in der Zeitschrift von meiner Krankenkasse, ach ne die nennen sich ja jetzt Gesundheitskasse, ist Werbung für derartige Fitness-Videos. Da gibt es spezielle Angebote für Rücken und Nackenmuskulatur die ich echt interessant fand.

Leider muss man sich für diese speziellen Angebote von der Barmer erst registrieren und die Bestätigung erfolgt auf dem Postweg. Also nix mit sofort loslegen. Aber ich hab mich registriert und ich werde Euch hier berichten wenn ich damit loslegen kann.

Gymnastik mit Youtube

Um gleich loslegen zu können habe ich mir bei Youtube zwei Videos herausgesucht, die ich versucht habe mitzumachen. Das erste ist ein sportlicher junger man der von „Einsteigertraining für Laien“ spricht, und mehrfach betont das sein Workout ja nur 6 Minuten dauert. Ja toll!

Um ehrlich zu sein, ich habe keine der gezeigten Übungen so lange durchgehalten wie er vor macht… und ich habe jetzt schon Muskelkater! Er betont man solle dieses 6 Minuten Workout täglich machen, okay… ich probiere es morgen nochmal… vielleicht pack ich dann mehr.

Weil sich 6 Minuten so wenig angefühlt haben, hab ich weiter gesucht. Und bin auf eine Trainerin gestossen die sich speziell an untrainierte Leute die zu viel sitzen wendet. 20 Minuten mit ihr hab ich gut durchgehalten, die Übungen fand ich im einzelnen nicht sehr anstrengend, doch hinterher merkt man das man etwas gemacht hat. Die Art gefällt mir und auch dieses Video hab ich mir gespeichert um es morgen nochmal zu versuchen.

Ich möchte die beiden Videos hier noch nicht verlinken, weil ich nicht möchte das ihr mich auslacht… und ich möchte erst selber Erfahrungen Sammeln ob das wirklich teilenswert ist.

Nach einem kleinen Nickerchen wollte ich doch noch raus!

Nach dem „Training“ war ich etwas platt und hab ein kleines Nickerchen gemacht. Aber ich habs nur etwa 30 Minuten im Bett ausgehalten und dann hatte ich eigentlich Lust raus zu gehen…

Aber keine Lust zum alleine rum laufen

Aber ich hatte keine Lust um alleine los zu gehen, wohin denn, irgendwie fiel mit kein attraktives Ziel ein. Mir haben mehere Personen angeboten das ich mich melden soll wenn ich mal spazieren gehen will, und so begann ich mal ein paar Leute anzuschreiben… hmm die ersten drei hatten keine Zeit… und gerade als ich überlegte wen ich als nächstes frage:

Da meldet sich ein Mann der mich schon mehrfach über Facebook angeschrieben hat, der mich kennenlernen will. Bisher hat er mich immer dann angeschrieben, wenn ich gerade voll keine Zeit und auch kein Interesse hatte… Also heute hab ich Zeit, und ich suche eine Motivation zu spazieren gehen! Also hab ich vorgeschlagen:

Spazieren gehen im Grütt in einer Stunde

Er wahr wohl kurz etwas überrascht, aber willigte dann ein und wir trafen uns auf dem Parkplatz am Grütt. Obwohl es kalt und regnerisch war, hatten diese Idee wohl viele andere Leute auch. Im Landschaftspark Grütt waren viele Leute unterwegs.

Es war ein echt netter Spaziergang mit angeregten Gespräch. Und ich fand es gut das ich mal mit jemand unterwegs war der gerne schnell geht. Diese Form von „ersten Date“ fand ich absolut angenehm. Kein peinliches angestarre oder krampfhaftes Suchen nach Gesprächsthemen. Kann man durchaus so machen. Es hat mir sehr gefallen das mein Gegenüber so flexibel war und das mit gemacht hat.

Wir sind etwas kreuz und quer durch das Grütt, ohne genaue Route, aber das ist ja auch eigentlich egal. Laut meinem Handy Schrittzähler bin ich heute über 10 000 Schritte gegangen… Wobei ich aber vermute das das Handy das Radfahren nicht richtig erkannt hat.

Ein paar wenige Fotos habe ich gemacht, obwohl das Wetter ja nicht wirklich fotogen war.

Dezember: Wolken über dem Grüttsee in Lörrach
Landschaftspark Grütt
Dezember Wolken über dem Grüttsee
Landschaftspark Grütt Lörrach im Winter. Im Hintergrund Burg Röteln
Landschaftspark Grütt im Hintergrund die Burg Rötteln

Wenn Du mal Lörrach besuchen willst:

Auf dem Rückweg haben wir etwas entdeckt was mich neugierig gemacht hat. Auf dem angrenzenden Campinplatz konnte man weil die Bäume und Büsche kein Laub hatten etwas erkennen was ich noch nicht kannte. Fässer in denen man schlafen kann!

Zuhause angekommen hab ich das gleich mal gegoogelt. Du kannst auf dem Campingplatz Lörrach Fässer für die Übernachtung mieten! Ich selber hab keine Fotos davon gemacht, weil ich das nicht ungefragt tun wollte und der Campinplatz derzeit geschlossen ist. Aber unter Campingfass Lörrach kannst Du Dir das mal näher ansehen. Sobald dort wieder geöffnet ist werde ich versuchen mehr darüber zu berichten.

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Lockdown-Tagebuch Tag 11(27.12.)

Heute ist der 27. Dezember und Du liest hier meinen elften Eintrag im Lockdown-Tagebuch. Ich habe mich zu diesem Tagebuch entschlossen um mich selbst zu motivieren, meine ungewollte Freizeit dennoch sinnvoll zu nutzen und nicht nur faul vor mich hin zu dümpeln.

Bei unserem ausgedehnten Spaziergang mit meiner Schwester gestern sind wir einem ehemaligen Arbeitskollegen von mir begegnet. Er ist schon lange in Rente und war mit dem Hund unterwegs. Wir unterhielten uns kurz, Thema war natürlich Corona und die Situation an meinem Arbeitsplatz. Er hatte eine sehr passende Bezeichnung für das was ich gerade erlebe: „Notwenige Freizeit“.

Ja das klingt auf den ersten Blick positiver als „Kurzarbeit Null“ aber es beinhaltet dennoch das Wort Not !

Hoffen wir das diese Not nicht wie manche Stimmen schon unken bis Ostern anhält und die ganze Situation sich schnell entspannt.

Was habe ich heute gemacht?

Wie gestern schon erwähnt war heute Nacht meine Schwester noch hier. Wir sind gegen 8 Uhr aufgestanden, haben aber so wie ich das liebe die erste Stunde quatschend auf der Couch verbracht… im Schlafanzug mit Kuscheldecke und Kaffee.

Dann bin ich zum nahen Bäcker und hab Brötchen geholt, das mache ich grundsätzlich nur wenn ich Besuch habe, für mich alleine gibt es morgens eigentlich immer Müsli. Wenn Du mehr darüber wissen willst, darüber habe ich schon mal geschrieben: „Jeden Tag ein frisches Müsli“.

Wenn meine Schwester hier ist, ist es schon Tradition das wir laaange und ausgiebig Brötchen mit allen drum und dran frühstücken. Das kann dann auch mal ein bis zwei Stunden dauern…

Gegen 11 Uhr ist sie dann abgefahren, denn sie wollte noch zu unserer Mutter.

Danach war ich wieder allein, was mir unter normalen Umständen nichts ausmacht. Aber diesmal war ich schon sehr sehr nachdenklich als sie weg war. Am Frühstückstisch hatte sie mir noch erzählt was sie die nächsten Tage noch so alles erledigen muss, vor Silvester muss sie auch noch mal arbeiten… und es fehle ihr Zeit usw…

Zuerst hab ich das gesamte Geschirr aufgeräumt und gespühlt, und eine Waschmaschine voll Wäsche gewaschen… und mich dann aber gefragt „Warum beeile ich mich damit?“ „Warum ist es wichtig das ich das jetzt erledige? es merkt doch eh keiner…“.

Da ist es wieder dieses blöde, ich nenne es mal Motivationsloch.

Aber ich hab dann trotzdem zeitnah die Wäsche aufgehängt und meine Küche ist blitzblank aufgeräumt.

Den Nachmittag hab ich allerdings mehr oder weniger nur auf der Couch am Handy verbracht…

Ah nein! Ich hab tatsächlich die Fotos für die Bastel-Anleitung geschossen, die Bilder bearbeitet und jetzt am Spätnachmittag wie ich es vor hatte den Blogpost dazu verfasst. „Recycling-Dekoidee nicht nur zu Weihnachten“ ist seit etwa einer Stunde online und ich habe passend dazu mehrere Pinterest-Pins gemacht und gepinnt.

Wenn Du auch bei Pinterest unterwegs bist, schau doch mal auf meinem Pinterest Profil vorbei.

Also hab ich wirklich das geschafft was ich Euch angekündigt habe! YEAH. In diesem Sinne funktioniert mein Lockdown-Tagebuch wirklich. Darüber bin ich echt froh.

Ziele stecken ist wichtig

Ich merke einfach das es wichtig ist das ich mir Ziele deffiniere. Und diese dann auch zumindest in gewisser Weise kontrolliere.

Folgende Ziele möchte ich die kommenden Tage erreichen /erledigen:

  • in mindestens 5 Blockartikeln die Rechtschreibfehler korrigieren
  • ältere Blogartikel überarbeiten
  • mindestens 5 km spazieren gehen oder Radfahren
  • Gymnastik für meinen Rücken machen
  • im gesunden Schlafrhythmus bleiben

und vielleicht noch ein interessantes Thema für einen Blogartikel zumindest vorbereiten.

Eher ein ferneres Ziel für die nächsten Wochen ist es die Fotos von meinem Handy auf den Rechner übertragen und diese dort sinnvoll zu katalogisieren.

Ach ja…. und dann hab ich doch da noch vor sooooo viel zu nähen!

Aber ich merke jetzt schon das ich mir noch Tätigkeiten die ich nicht im sitzen mache suchen muss !

Morgen geht es weiter

Ich hoffe sehr das ich Euch morgen etwas mehr berichten kann. ich nehme mir das jetzt auf jeden Fall schon mal vor. In diesem Sinne freue ich mich wenn Du morgen nochmal rein schaust in mein Lockdown-Tagebuch.