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Feueralarm im Warenhaus

Der 9. Juli war für mich ein ein lang ersehnter Arbeitstag. Denn an diesem Freitag öffnete das Restaurant in unserer Filiale wieder. Seit dem ersten November war es aufgrund des Corona-Lockdown komplett geschlossen.

Das Restaurant befindet sich auf dem gleichen Stockwerk wie mein Arbeitsplatz im fünften Obergeschoss des Warenhauses. Die letzten 8 Monate habe ich die Geräuschkulisse und die Kollegen sowie die Kunden des Restaurants vermisst.

Seit November war es auf etwa einem Drittel der Fläche des Stockwerkes seht still. Die Stühle waren hoch gestellt und die Küche leer geräumt und dunkel.

Am Anfang war sogar die Beleuchtung im Gastraum ausgeschaltet, was allerdings im November und Dezember sehr unangenehm wurde, weil es schon so früh dunkel war. Nach wenigen Tagen reklamierte ich, weil sich nach 17 Uhr kein Kunde mehr in den 5. Stock traute, weil es so dunkel war.

Stell Dir vor Du fährst in einem Warenhaus die Rolltreppe hoch und in einem Stockwerk ist nur die Hälfte beleuchtet. Das sieht etwas ungemütlich aus und deshalb wurde das dann auch nach wenigen Tagen geändert.

Seit dem brannte dort zwar Licht… aber sonst nix.

Das Restaurant ist endlich wieder offen

Endlich dürfen die Kollegen von Restaurant-Cafe wieder arbeiten und ganz normal öffnen. Am Montag habe ich schon ganz begeister davon erzählt das ich beim Teste der Kaffeemaschine „helfen“ durfte. Unter „auf diese Tasse Kaffee habe ich 8 Monate gewartet“ beschreibe ich meine Freude.

Heute war es endlich so weit ich durfte meine erstes Mittagessen nach 8 Monaten dort essen. Es war lecker! Leider habe ich vergessen mein Essen zu fotografieren, obwohl ich das fest vor hatte weil ich hier darüber schrieben wollte.

Leider passierte danach noch etwas spektakuläreres!

Feueralarm im Warenhaus

Wir Mitarbeiter sind stets gut informiert, jeden Morgen bevor das Haus öffnet werden uns die Feueralarm Durchsagen vorgespielt und erklärt. Regelmäßig gibt es Probealarm bei dem die Evakuierung des Warenhauses geübt wird.

Doch einen Ernstfall gab es seit ich in der Firma bin (1988) erst ein Mal. Und an dem Tag war ich nicht da. Ich weis also was zu tun ist, aber ich musste es noch nie „im Ernst“ anwenden.

Nach dem Mittagessen verabschiedete ich mich von der Freundin, die extra nach Lörrach gekommen war um mit mir das erste Mal im Restaurant zu essen. Ich fand das total toll das sie sich die Mühe gemacht hat. Sie sagte noch das sie auf den 12 Uhr Zug wolle, also denke ich das es zwischen 12 und 13 Uhr war… ich hatte nämlich keine Zeit auf die Uhr zu gucken.

„Achtung Achtung wir schließen wegen einer Betriebsstörung unser Haus“

Ein Andauernder langer Ton und dann dieser Satz… das bedeutet Feueralarm. Sofort die Filiale räumen!

Ich stand gerade im Lager neben der Kollegin vom Warenteam die dort eine Umfangreiche Preisänderung macht. Eine fummelige und langwierige Aufgabe, die in dem unklimatisierten Raum keine Freude macht. Weil es dort so warm ist hatte sie das Fenster geöffnet. Unmittelbar vor dem Alarm hörten wir die Feuerwehr kommen.

Deshalb war uns gleich klar „das ist keine Übung“

Ich rief ihr zu „Mach das Fenster zu und raus hier!“

green and white male gender rest room signage
Photo by monicore on Pexels.com Diese Fluchtwegschilder gibt es auch bei uns. Das Bild ist nicht von mir und dient nur der Aufmerksamkeit

Klar geregelte Aufgaben

Da wir das schon mehrfach geübt haben wussten wir was unsere Aufgaben im Notfall sind. Wir zogen unsere Ordner-Westen an und jeder anwesende Mitarbeiter bekommt eine Karte mit Aufgaben.

Die Wichtigste Aufgabe ist immer dafür zu sorgen das kein Kunde mehr die Rolltreppe benutzt. Eine weitere Person muss alle Kunden auffordern sich in das Treppenhaus zu begeben und das Gebäude zu verlassen.

Nun die normalen Kunden machen das auch ziemlich zügig. Aber seit heute sind ja wieder Kunden im Restaurant, und es war genau Mittagszeit und es waren gerade nicht wenige Personen beim Essen. Diesen musste man zum Teil etwas forscher sagen „Dies ist keine Übung, bitte verlassen Sie das Gebäude“.

Manche wollten ihr Tablett mit dem Essen noch weg räumen, andere wollten erst aufessen… Aber nein wir mussten drauf bestehen das sie alles stehen und liegen lassen und sich sofort ins Treppenhaus begeben.

Zum Glück war gerade kein Rollstuhlfahrer da und auch kein Kinderwagen!

Bei dem letzten Probealarm hatte ich einer jungen Frau den Kinderwagen die Treppe herunter getragen, während sie das Kind trägt.

Rolltreppen und Aufzüge dürfen nicht mehr benutzt werden

Für Gehbehinderte Personen ist so eine Situation leider nicht so angenehm. Wenn jemand nicht die Treppe runter getragen werden kann (5 Stockwerke!) muss die Person trotzdem im Treppenhaus bleiben und ein Mitarbeiter bleibt dabei bis die Feuerwehr kommt und die Person holt. Nur leicht eingeschränkten Personen mit Stock oder Rollator müssen wir auf der Treppe helfen.

Das Hauptproblem dabei ist es der Person erst mal klar zu machen: Auch wenn Du nicht Treppe laufen kannst, musst Du trotzdem ins Treppenhaus, denn nur da bist Du sicher und kannst von der Feuerwehr herausgeholt werden.

Aufregung bei Kunden und Mitarbeitern

Wir waren alle etwas aufgeregt und ängstlich, weil man ja nicht weis wo genau der Gefahrenherd ist.

Gott sei dank: Fehlalarm

Ich war noch nicht aus dem Stockwerk heraus, weil ich ja alle Kunden vor mir her treiben muss, da kam die Durchsage „Fehlalarm“

Achtung Achtung, die Störung ist beseitigt

Das bedeutet das die Gefahr vorüber ist und das man wieder zurück in darf. Allerdings sind dann noch Lüftung, Rolltreppe und Aufzug ausser betrieb. Das muss alles erst nach und nach von der Haustechnik eingeschaltet werden. Das geht erst wenn von der Feuerwehr der Alarm abgeschaltet und das Gebäude frei gegeben ist.

Da die Feuerwehr sehr schnell an dem vermeintlichen Bandherd war, ging das ungewöhnlich schnell.

Was war passiert?

Der Mitarbeiter an der Warenannahme hatte versehentlich mit einem Palettenfahrzeug ein Wasserrohr der Sprinkleranlage beschädigt und der Druckabfall hatte automatisch den Feueralarm ausgelöst.

Tatsächlich hat es gar nicht gebrannt sondern die Löscheinrichtung in der Warenannahme war los gegangen.

Sobald das klar war konnte Entwarnung gegeben werden.

Zurück zum Normalen Betrieb

Bis alles wieder normal läuft dauert das eine Weile. Ein Teil der Restaurant Kunden kamen die Treppe wieder hoch und aßen ihr Essen weiter. Ein Anderer Teil traute sich nicht wieder in das Gebäude.

Meine ersten Kunden nach der Aufregung hatten das ganze gar nicht mitbekommen, sie hätten zwar Feuerwehr gesehen, dachten aber an ein Übung.

Es dauerte eine ganze Weil bis sich alles wieder normalisiert hatte und wir uns wieder beruhigt hatten.

Zweiter Alarm!

Doch dann ging es wieder los. Auch wenn wir vermuteten das es ein Fehlalarm ist mussten wir wieder alles räumen. Wir wissen ja auch nicht ob durch die erste Störung irgendein größeres Problem ausgelöst ist. Dieses Mal hatten wir aber schneller alles leer und wir gingen als die letzten die Treppe runter.

Ich ging mit einer Gruppe langsamer Personen, eine davon mit Rollator, den wir abwechselnd trugen. Als wir im Erdgeschoss angelangt waren erfuhren wir das die Feuerwehr versehentlich beim Alarm beenden, einen neuen Alarm ausgelöst hatte.

Für mich und die Kollegen vom Restaurant bedeutete das, umdrehen und 5 Stockwerke wieder hoch laufen!

Viel Aufregung um nichts, aber besser so als umgekehrt!

Das ganze war viel Aufregung und Stress, aber letztlich sind wir alle froh das es so gelaufen ist und wir lieber zu früh geräumt haben als zu spät.

Und wir wissen jetzt das wir das können. Schließlich sind wir im 5. Obergeschoss diejenigen die den weitesten Weg haben.

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20. Juni schöne neue Beine

Die vergangenen Tage waren recht anstrengend für mich, nicht nur weil ich wieder voll arbeite sondern wegen der Hitze. Diese Woche war es hier in Lörrach mehrmals über 30 Grad warm.

Wer mich schon länger kennt weiß das ich schon seit vielen Jahren immer bei solche heißem Wetter Probleme mit den Beinen bekommen habe. Wenn ich mich richtig erinnere war dies schon seit 2003 so. Damals in diesem Hitze Sommer mit mehren Wochen solchen Temperaturen hatte ich das erste Mal dick geschwollene Füße. Meine Verzweiflung war damals so groß das Abend nach der Arbeit mit dem Auto (Klimaanlage volle Pulle auf die Füsse) zu Meiner Mutter gefahren bin und wir sind zusammen in einem Kneipp-Becken (Wassertreten) am Waldrand geblieben bis es dunkel wurde.

Die Jahre danach war das Problem immer wieder mal da aber verschwand wieder sobald es kühler wurde. Ich lernte mich damit zu arrangieren und der Hitze aus dem Weg zu gehen.

Das ist auch der Grund warum ich die letzten Jahre im Juli und August keinen Urlaub eingereicht hatte. Bei Hochsommerlichen Temperaturen ging es mir am Arbeitsplatz mit der Klimaanlage besser.

Meine Beine sind „Runderneuert“

Diese Frühjahr wurden mir an beiden Beinen die „Krampfadern gezogen“. Mehr dazu unter „Varizen Stripping“ Der Arzt versprach das das mit den geschwollenen Füssen besser werden würde. Ich glaube daran fast nicht, ich wollte nur die hässlichen Auswölbungen um die Knie los werden. Um endlich wieder Bein zeigen zu können.

Schon nach der ersten OP merkte ich jedoch die Besserung am Fuß! Die Schuhe die ich mir letztes Jahr gekauft habe sind mir alle zu groß !!! Ich trage wieder eine Schuhgröße kleiner. Das zweite Bein brauchte viel länger zum heilen, vermutlich durch die höheren Temperaturen. Aber jetzt stelle ich diesen Effekt auch dort fest.

Bis diese Woche habe täglich die langen vom Arzt verschriebenen Stützstrümpfe getragen. Und bei heißem Wetter sind die echt eine Tortur. Um meine Beinvenen nicht gleich wieder zu überlasten lasse ich diese Strümpfe jetzt nach und nach öfters weg.

Gestern war ich das erste Mal arbeiten mit einer leichteren Stützstrumpfhose. Diese Strumpfhose hat mir eine Freundin empfohlen die damit Jahrelange Erfahrung gemacht hat. Zugegeben sie ist sehr teuer. Aber ich war begeistert. Kompression die gut aussieht und vor allem nicht so extrem warm macht:

so sehen meine Beine jetzt aus!

6 Wochen nach der zweiten OP

Dieses Foto hat ein Arbeitskollege gestern an meinem Arbeitsplatz gemacht. Den Rock hebe ich für das Bild etwas an. Er ist eigentlich noch „Knie umspielend“. Aber ich denke jetzt könnte ich ruhig wieder kürzere Röcke tragen.

Die Blutergüsse sind fast alle Verschwunden, nur im Oberschenkel befindet sich noch ein „dunkler Schatten“ mit einer kleinen Schwellung die noch tastbar ist. Aber meine Beine sehen wieder toll aus!

Ich bin mit dem OP Ergebnis sehr zufrieden, meine Beine tun viel weniger weh. Das lange Stehen im Laden bereitet mir keine dicken Füße mehr. Und ich fühle mich mit der neuen Optik wieder richtig wohl.

hier erahnt man noch ein paar der OP-Narben

Die OP-Narben sind von nahem noch erkennbar, verblassen aber Zusehens. Auf diesem Bild, das ich mitten am Tag bei 33 Grad Außentemperatur, in meiner Pause gemacht habe, trage ich die luftig leichte Kompressionsstrumpfhose von Elbeo.

Diese Woche war viel los

Diese Woche hatte ich endlich wieder mehrere private Termine. Das normale Soziale Leben fährt langsam wieder hoch.

Am Mittwoch hatten wir ein Zoom Meeting des „Missions-Teams“ unserer Kirchengemeinde. Dort bin ich schon einiges Jahre aktiv. Unsere Aufgabe ist es mit diversen Aktionen unseren Missionar auf den Philippinen zu unterstützten und die Gemeinde über dessen Arbeit zu informieren. Aufgrund der ganzen Situation konnten wir jetzt schon fast 1.5 Jahre nichts tun. Wir beginnen jetzt ganz langsam mit Planungen.

Am Donnerstag war ich am Abend beim Wassergymnastik im Freibad. Sooo schön bei diesen Temperaturen.

Am Freitag hatte eine Dame aus unserer Gemeinde zum Spieleabend eingeladen und es war für mich soo schön die Leute, die ich teilweise schon über ein Jahr nicht mehr gesehen habe wieder zu treffen.

Am Samstag hat mich ein alter Bekannter zum Essen eingeladen. Da wir eine Außengastronomie mit Platz und ohne Fußball gesucht hatten waren wir im Daddeldu gelandet.

Abendessen im Daddeldu

Das Daddeldu ist eine Art Biergarten mit Shop für Regionale Produkte. Ein tolles und cooles Konzept. Und ein Ort zum Wohlfühlen.

Gemüse Giche vom Daddeldu

Ich hatte eine Gemüse Giche mit Brockoli und Möhren und sie war sehr schmackhaft. Angeboten werden dort eine große Auswahl an unterschiedlichen Giches.

Vesper-platte für zwei Personen im Daddeldu

Das hier ist die Vesper-platte für zwei Personen. Dazu gibt es frisches Brot „all you can eat“, sowie Butter und Senf. Alle Podukte sind sehr hochwertig und von regionalen Erzeugern. Die Preise finde ich angemessen.

Mückenschutz a la Corona

Die Getränkepreise sind nicht ganz billig, so ein grosses Radler hat 4€ gekostet. Aber dafür hat man eine tolle Auswahl, im Shop werden gefühlt hunderte verschiedene Biersorten angeboten. Es gibt auch alkoholfreie Exoten wie Rhababerschorle und sowas. Bei warmen Wetter ist das Daddeldu echt zu empfehlen!

Ein wunderschöner Abend

Den Bekannten habe ich schon soo lange nicht mehr gesehen und wir hatten echt viel zu quatschen. Für so einen Abend war die Vesper-Platte echt ideal, wir konnten stundenlang daran knappern und viel reden. Der Abend hat mir echt gut getan.

Heute habe ich gleich zwei Events auf die ich mich jetzt freue. Ich werde Euch hier berichten.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

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Hoi! Lörrach hat jetzt eine App

Lörrach hat nun auch eine eigene App für Mobiltelefone. Ich habe mal ausprobiert welche Vorteile und Services sie wirklich bringt.

„Hoi!“ ist keine Abkürzung, sondern eine hier in Südbaden geläufige Grußform wie „Hallo“. Diese App soll helfen Lörracher und Gäste in den Geschäften und Lokalen der Stadt Lörrach zu begrüßen.

Das diese App mitten im Lockdown heraus kam, war wohl zuvor nicht so geplant. Doch ich denke das sie genau jetzt richtig Sinn macht.

Alle teilnehmenden Händler und Restaurants verzeichnet

In der App sind alle teilnehmenden Läden oder Restaurants verzeichnet, mit voller Adresse und Telefonnummer und viele sogar mit Öffnungszeiten. Ich brauche also nicht lange im Internet Googeln wenn ich wissen will ober der Laden geöffnet hat oder nicht.

Die App ist neu und aktuell, also die angegebenen Telefonnummern sind auch wirklich gültig. Keine Datenleichen wie man sie in den Gelben Seiten oder im Internet oft findet.

Die Teilnehmenden Unternehmen sind nicht einfach nur Alphabetisch aufgelistet sondern in Kategorien gefasst, die auch wirklich nachvollziehbar sind.

Hoi! Lörrach legt los

Die Stadt Lörrach und die Hoi! – App legen gerade wieder los. Es herrscht also eine gewisse Aufbruchstimmung. Nach dem langen Lockdown müssen viele Vorgänge erst wieder hoch gefahren werden. Nicht nur für die Händler und Gastgeber beginnt eine neue Realität sondern auch für die Kunden und Besucher.

Verständlich das deshalb noch nicht alle Elemente der App wirklich funktionieren. So zum Beispiel der Menüpunkt „Nette Toilette“. Eigentlich sollten hier alle Orte aufgezählt werden wo man mal schnell und kostenlos auf die Toilette gehen darf. Aufgrund der Corona-Auflagen ist dies aber gar nicht erlaubt. Also dieser Service funktioniert erst wieder wenn wir dieses C-Ding hinter uns haben.

Aktionen und Gutscheine

Richtig interessant auch für Lörracher, die sich auskennen, sind besonders die Aktionen in der App. Hier werden regelmäßig Rabatte, Gewinnspiele und ähnliches beworben. Aus dieser Menupunkt wird gerade erst „hochgefahren“ aber ich bin überzeugt das man hier bald viel interessantes entdecken kann.

Als kleines Beispiel, aktuell (bis 15.7.) gibt es bei Sportmüller eine Umtauschaktion für Nordic Walking Stöcke. Wenn Du Dir neue gute Stöcke kaufen möchtest und die alten fachgerecht entsorgen lassen möchtest ist Sportmüller für Dich der richtige Partner.

Events

Ein weiterer wichtiger Menüpunkt der leider aufgrund der Situation noch brach liegt sind die Events. Hier sollen bald alle möglichen Veranstaltungen aufgeführt sein.

Wo bekommt man die App?

Du findest die App im App-Store deines Android Handys oder auf www.hoi.app

Weitere Apps die ich ausprobiert habe

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Toogoodtogo in Lörrach

Toogoodtogo ist eine Handy-App, die überschüssige Portionen angemeldeter Händler, Restaurants und Hotels vermittelt. Das Ziel ist, die Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, indem man sich über diese App vergünstigte Portionen kauft.

Ich habe diese App schon vor zwei Jahren mehrfach genutzt. Bei einem Aufenthalt in Hamburg habe ich mal probiert, mich ganz damit zu verpflegen. Mehr darüber in meinem Artikel „mit Toogoodtogo in Hamburg“.

Logischerweise funktioniert dieses Angebot in großen Städten viel besser. So habe ich beispielsweise im Raum Stuttgart schon paarmal spontan irgendwo was abgeholt.

Hier im ländlicheren Lörrach ist das Angebot recht überschaubar. Die App funktioniert grenzübergreifend. Es werden also auch Angebote aus der Schweiz und Frankreich angezeigt. Allerdings rate ich in der augenblicklichen Situation davon ab, zum Essen holen ins Ausland zu fahren.

Toogoodtogo in Corona-Zeiten

Da sich die App besonders an Restaurants und Hotels als Anbieter überschüssiger Portionen wendet, dachte ich das sie momentan gar nicht aktiv ist.

Doch ich habe mich getäuscht. Das Angebot von Toogoodtogo gab es ohne Unterbrechung. Denn es werden auch Portionen von Lebensmittelläden und Take-Away-Restaurants vermittelt.

In Lörrach betrifft dies die Nordsee-Filiale in der Turmstraße. Fast täglich kann man dort die Überraschungstüte mit den Snacks buchen.

Das habe ich gestern nach langem mal wider getan.

Toogoodtogo von Nordsee-Restaurant

Alles auf diesem Foto habe ich gestern Abend gegen 17:15 Uhr für insgesamt 2.90€ abgeholt. Und das ist mehr, wie ich gestern Abend noch essen konnte. Eines der Brötchen habe ich im Kühlschrank und nehme es nachher mit zur Arbeit.

Neue Anbieter im Raum Lörrach

Trotz ländlicher „Randlage“ und Corona-Lockdown wurde das Angebot für den Raum Lörrach in den letzten Monaten erweitert.

Neu dabei sind die Alnatura-Läden in Weil am Rhein und Eimeldingen. Wobei Obst&Gemüse und Backwaren unterschieden wird. In Lörrach ist die Hochschwarzwald Bauernbrotbäckerei Gehri neu dabei. Ich kannte diese Firma zuvor gar nicht. Und wusste nicht das diese Firma m der Wallbrunnstraße eine Filiale hat.

Da ich neugierig bin auf neues habe ich das Angebot eine Überraschungstüte dort mal ausprobiert:

Toogoodtogo-Portion von Bäckerei Gehri in Lörrach

Für 4€ gab es eine Überraschungstüte, die bereits für mich vorbereitet war. Enthalten war ein sehr leckeres Körnerbrot. 7 Brötchen! und zwei leckere Berliner. Für mich als Einzelperson eigentlich viel zu viel. Doch das Brot sah so gut und frisch aus, das ich es eingefroren habe.

Die Qualität der Backwaren ist echt sehr gut, sie schmecken sich nach „vom Vortag“ weil sie fachgerecht verpackt waren. Auf dieses Angebot werde ich vermutlich mal wieder zurückkommen wenn ich Besuch habe.

So funtioniert die Toogoodtogo-App

Die App gibt es für Anroid und Iphone. Ich kenne nur die Anroid Version. Diese kann man im Playstore kostenlos installieren. Die App ist nicht sehr umfangreich und die Installation geht schnell und mühelos. Damit die App funktionieren kann muss man sich einmal einen Account anlegen, und dabei ein Zahlungsmittel hinterlegen. Möglich sind hier Kreditkarte, Paypal und Klarna sowie Einzugsermächtigung. Ich habe mich für Paypal entschieden.

Meinen Account konnte ich nach mehren Monaten Inaktivität problemlos auf einem anderen Handy aktivieren. Das war überhaupt nicht kompiliert. So nutze ich jetzt den gleichen Account auf einem anderen Gerät.

Portionen zum retten suchen

Wenn man im Handy den Standort aktiviert hat, kann man sich alle Angebote im Umkreis anzeigen lassen. Diese lassen sich nach Abholzeit, Entfernung oder Angebotsart Filtern.

Beispielsweise in Hamburg kann ich mir unmöglich alles anzeigen lassen, da grenze ich dann ein, ob es Essen, Lebensmittel oder Bäckerei sein soll und wie weit es weg sein darf.

In der App wird bei jedem Angebot die Entfernung angezeigt und auf Wunsch kann man sich über Googlemaps direkt hin navigieren lassen. Das ist sehr praktisch wenn man sich irgendwo nicht auskennt, oder man neue Restaurants und Anbieter finden will.

Bezahlen mit Toogoodtogo

Mit dieser App bezahlt man das Essen das man abholen möchte im Vorraus. Man bezahlt mit dem hinterlegten Zahlungsmittel. Also Essen holen ohne Bargeld. Finde ich sehr praktisch.

Bei jedem Angebot wird ein Abholzeitraum angegeben. Diesen sollte man einhalten. Weil viele Anbieter danach schließen. Holt man seine Portion nicht wie gebucht ab, ist das Pech. Allerdings kann man in Ausnahmefällen vom Kauf zurücktreten. Dies habe ich allerdings noch nie gebraucht.

Wie die Praxis genau Abläuft habe ich bei “ Toogoodtogo Picknick an der Wiese“ beschrieben. Allerdings ist genau dieser Tripp momentan aufgrund der Corona-Situation nicht möglich.

Weitere Informationen über die App unter Toogoodtogo .

Empfehlenswert

Ich kann diese App echt empfehlen, auch wenn wir momentan nicht so viel unterwegs sein können.

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Ausflugsziele Sehenswürdigkeit

Ausflugsziele rund um Lörrach, die Kontaktfrei sind

Seit über einem Jahr beschäftigen wir uns alle mit den „Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie“. Jeder ist der zahlreichen Verbote und Einschränkungen müde. Ich habe ein paar Ausflugsziele in und um Lörrach zusammengetragen, wo man momentan hin darf und wo dennoch genug Abstand zu anderen Menschen gehalten werden kann.

Waldlehrpfad Lörrach

Obwohl es diesen Rundweg schon seit Jahrzehnten gibt, ist er nicht sehr bekannt. Ich habe ihn diesen Winter durch Zufall entdeckt und ich denke das er ein geeignetes Ausflugsziel in unmittelbarer Stadtnähe ist.

Wie man dort hin kommt und weitere Informationen habe ich unter „Waldlehrpfad Lörrach“ zusammengetragen.

Burg Rötteln

Als Lörracherin muss ich natürlich die Burg erwähnen. Man kann den unteren Teil der Burg ohne Eintrittsgeld besuchen. Auch ohne die innere Burg zu gehen kann man hier viel Sehen und Erleben, und vor allem hat man eine schöne Aussicht. Das Gelände um die Burg ist weitläufig und man kann sich hier gut bewegen ohne anderen Personen zu nah zu kommen.

Burg Rötteln ist auch von "Aussen" sehenswert

Auf der Rückseite der Burg befindet sich ein öffentlicher Grillplatz der erst kürzlich mit neuen Bänken und Sitzgelegenheiten ausgestattet wurde. An der befestigten Feuerstelle darf man Grillen. Hier ist genügend Platz um zu anderen Familien oder Gruppen aus dem Weg zu gehen.

Wanderweg zur Burg Rötteln
Auch der Wanderweg zur Burg hin kann sehr reizvoll sein

Zur Burg kommt man mit dem Pkw bis zum Burgparkplatz und ab da zu Fuß (steil, schwierig für Gehbehinderte) oder man läuft sogar von Brombach oder Rümmingen bis zur Burg hoch. Das hier gezeigte Bild ist von dem Waldweg aus Richtung Rümmingen aufgenommen. Mit dem Bus 2 kann man bis „Röttelnweiler“ fahren und von dort aus laufen. Hier gilt übrigens das Ticket4lö.

Dreiländergarten Weil am Rhein

Auch hier habe ich bereits einen Einzelbericht geschrieben. Allerdings finde ich meinen eigenen Text von damals unvollständig und nicht ganz Up to date, denn ich habe während des Lockdown diesen Winter noch viel mehr Teilbereiche des Dreiländergartens kennengelernt.

der Kiesspielplatz im Dreiländergarten macht nicht nur Kindern Spaß

So zum Beispiel der Kies-Spielplatz im Dreiländergarten. Ein ganz besonderer Spielplatz bei dem es um die Beförderung von Kieselsteinen geht. Am besten lässt sich die Förderanlage mit mehreren Kindern und Erwachsenen in Gang setzten. Auf dem Bild seht ihr mich (in schrecklichen Winterklamotten) beim Bewegen einer der Loren. Diese sind nicht ganz leicht zu bewegen, deshalb ist es sinnvoll wenn Erwachsene den Kindern „helfen“.

Von Lörrach kann man für wenig Geld mit der S5 bis „Gartenstadt“ Fahren. Oder man parkt in Weil beim Laguna oder Impulsiv. Da ja noch immer alles geschlossen hat, sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Im Dreiländergarten gibt es viele Sitzgelegenheiten die für ein Picknick geeignet sind. Es lohnt sich also immer sich etwas mit zu bringen. Es hat zahlreiche Mülleimer, die man doch bitte auch korrekt benutzten sollte.

Spielplatz „Die Krake“ in Stetten

Spielplatz „die Krake“ in Lörrach Stetten. Es ist überhaupt nicht möglich alle Spielgeräte gleichzeitig zu fotografieren,

Wenn wir gerade beim Thema Spielplatz sind. Ich habe bei meinen ausgiebigen Spaziergängen während des Lockdown (zum Beispiel Tag 44) entdeckt. Der Spielplatz ist sehr groß und bietet Spiel und Klettergeräte für alle Altersklassen. Es hat zahlreiche Bänke auch teilweise auf erhöhter Position, so das man die Kinder aus der Entfernung noch gut sehen kann. Das Bild oben ist mitten im Winter bei nicht so tollem Wetter entstanden. Jetzt ist es dort sicher viel schöner.

Zum Spielplatz gehören sogar zwei Tischtennisplatten, eine Kletterwand und ein Beach Volleyball-Feld. Wenn Du mit dem Navi zum Spielplatz finden willst dann am besten über die Konrad Adenauerstrasse . Im Google Maps ist der Spielplatz hinterlegt.

Wanderparkplatz Obertüllingen

Zu diesem Ort habe ich auch schon einen eigenen Artikel geschrieben.

Auch hier hin kann man mit dem Ticket4lö mit dem Bus Nr 8 bis „Obertüllingen Parkplatz“ Hier ist es auch kurz etwas steil. Wenn jemand dabei ist der nicht gut laufen kann, kann man mit dem PKW bis zu den Bänken fahren und die Person absetzten. Dies habe ich persönlich so genutzt als ich den Fuß gebrochen hatte. Deshalb mein Tipp wenn ihr Kranke, Alte und Gebrechliche Menschen im Umfeld habt, fahrt doch einfach mal mit ihnen auf ein Stündchen hier hoch… gerade wenn man krank zu hause sitzt tut etwas Aussicht enorm gut!

Aussicht von Obertüllingen Richtung Basel. Ausflugsziel das absolut nichts kostet
Die Aussicht von Obertüllingen Richtung Basel
Ausflugsziel das nichts kostet, Obertüllingen
Hier kann man auf der Wiese liegen und chillen

Tierpark „Lange Erlen“

Update! ich wurde von Lesern darauf hin gewiesen das das Besuchen des Tierparks doch ein Problem darstellt. Spazieren auf Schweizerischen Gebiet ist erlaubt, doch der Besuch eines Zoos auch wenn er eintrittsfrei ist hätte bei der Rückkehr nach Deutschland eine Quaratäne zur Folge.

Siehe dazu auch einen Artikel aus der Badischen Zeitung. Aus diesem Grund rate ich momentan von einem Besuch im Lange Erlen Park ab!

von Lörrach aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, und kostet keinen Eintritt. Mehr darüber unter Tierpark Lange Erlen. Die „grüne Grenze“ an der Wiese kann ohne Probleme passiert werden und es wird nirgends kontrolliert woher man kommt. Im Tierpark hat es genügend Platz um ausreichend Abstand zu halten. Allerdings würde ich raten dort nicht als größere Gruppe hin zu gehen. Als Familie ist das kein Problem.

Stauwehr in Märkt

Bei Märkt wird der Rhein Aufgestaut und in Rheinkanal auf der französischen Seite und Altrhein geteilt. Das hierzu notwendige Stauwehr ist ein imposantes Bauwerk mit einer Fußgängerbrücke. Ob diese momentan passiert werden darf ist mir nicht bekannt. Es kann gut sein das sie gesperrt ist um Personenbewegungen nach Frankreich zu verhindern. Das Wehr an sich ist schon sehenswert, aber ganz besonders schön finde ich den Bereich davor, da wo der Rhein gestaut ist… Der Rhein sieht aus wie ein großer stehender See…

Hier ist ein Park mit Bänken und Grillgelegenheit angelegt und die Hohen alten Bäume laden zum Entspannen ein. Gerade in den Abendstunden ist es hier sehr schön. Parkplätze kriegt man hier auch fast immer. Leider ist es hier bei schönem Wetter schnell vermüllt, weil ein McDonalds Restaurant nicht weit weg ist und viele hier Essen. Die Mülltonnen sind hier regelmäßig überlastet, bring Dir am besten eine Mülltüte mit.

Vor dem Stauwehr Märkt
Ein Selfie im Sonnenuntergang am Stauwehr in Märkt

Gefühlt habe ich schon hunderte Fotos gemacht auf dem das Stauwehr zu sehen ist, denn ich habe früher mal eine Zeit lang in der Nähe gewohnt. Doch leider habe ich momentan keinen Zugang zu meinen Fotos aus dieser Zeit. Dieses Bild ist im Januar entstanden. Das Stauwehr ist auch bei kaltem Wetter ein tolles Ausflugsziel. Übrigens Baden und Planschen ist verboten, und auf kleine Kinder muss gut aufgepasst werden (Ufer nicht überall mit Geländer!)

Zum Stauwehr kommt man eigentlich nur mit dem PKW oder Fahrrad oder von Weil oder Efringen-Kirchen zu Fuß. Öffentliche Verkehrsittenl ist schwierig . Wenn dann vom Bahnhof Eimeldingen hier her laufen, das ist nicht sehr weit und gut ausgebaut.

Alte Kandermündung zwischen Märkt und Efringen-Kirchen

bis vor wenigen Jahren mündete die Kander zwischen Märkt und Efringen in den Althein. Entlang der Kander und des Rheins gibt es gut ausgeschilderte Rad oder Wanderwege. Einen Parkplatz gibt es an der Straße von Märkt kommend Richtung Efringen, dort wo die Brücke über die Kander geht. Das kann man fast übersehen, aber am Waldrand erkennt man ein kleines Holzhäuschen auf der linken Seite, hier kann man parken.

Hier kann man sein Auto stehen lassen und zu Fuß unter der Autobahn hindurch zur ehemaligen Kandermündung. Die eigentliche Mündung wurde aus Hochwasserschutz Gründen ein paar Kilometer nach Norden versetzt aber die Spielwiese mit Grillplatz gibt es hier immer noch.

Hier ist auch der Rhein schon so beruhigt, das man hier Baden gehen kann. Allerdings sollte man immer bedenken das es sich hier um Überschwemmungsgebiet handelt und das es theoretisch immer mal sein kann das der Wasserstand sich plötzlich erhöht (Wenn das Stauwehr geöffnet wird). Ich habe fast 16 Jahre dort in der Nähe gewohnt und war oft unten am Rhein, und habe es niemals erlebt… und dann wenn richtig Hochwasser ist… dann geht ja auch keiner Baden!

Bergsee bei Bad Säckingen

hierhin muss man leider etwas weiter fahren (31km), aber es scheint noch ein kleiner Geheimtipp zu sein, denn der Bergsee ist nicht sehr bekannt. Nunja er heißt Bergsee, aber ist im korrekten Sinne kein „Bergsee“. Er liegt nur etwa 380 Meter hoch und nicht weit weg vom Ortskern Bad Säckingen. Nicht ganz einfach zu finden, am besten Navigiert man zu dem Restaurant Bergsee das direkt am See gelegen ist. Ganz nah beim See gibt es Parkplätze und von dort ist es ein kurzes Stück durch den Wald zum Gehen. Alternativ kann man aber auch beim Schwimmbad parken und von dort durch den Wald zum See. Der Wald um den See herum bietet eine Wildromatische Schwarzwaldlandschaft und gut ausgeschilderte Rundwege. Außerdem gibt es ein Tiergehege und einen Barfußpfad, und alles kann kostenlos besucht werden.

Vor einem Jahr war die Zufahrt zum Bergsee eine Weile gesperrt, das war da als während dem ersten Lockdown alle Spielplätze gesperrt waren. Dies Sperrung ist meines Wissens nach schon lange aufgehoben.

Ein ebener und auch für ältere Personen zu bewältigender Weg führ am Ufer um den See herum und alle paar Meter gibt es Bänke mit Aussicht auf den See. Dieser Rundweg ist Kinderwagen und Rollstuhl tauglich, über die Wege durch den Wald kann ich keine Aussagen machen. Auf kleine Kinder sollte besonders aufgepasst werden, da das Ufer nicht mit Geländer oder ähnlichem gesichert ist. Es gibt einen gepflegten Spielplatz.

Die Gastronomie am See ist geschlossen. Ob der Bootsverleih wieder auf hat ist mir leider nicht bekannt.

Das Grütt

Last but not least, das Grütt, der Landschaftspark mitten in Lörrach. Grütt kommt eigentlich von „das Gerüttete Land“ und meint „das Gerodete Land. Hier wurde wohl schon sehr früh der Wald an der noch nicht begradigten Wiese gerodet um die Flächen Landwirtschaftlich zu nutzen. Der Landschaftspark wie wir ihn heute kennen wurde 1983 zur Landesgartenschau angelegt. Spuren von der Gartenschau kann man besonders im Frühling noch erahnen.

Was ich damit meine habe ich in „Frühlingserwachen im Grütt“ fotografiert.

Das Naherholungsgebiet bietet viele Möglichkeiten, so gibt es mehrere befestigte Grillplätze, zahlreiche Wege und Bänke, wo man sich auch zurückziehen kann. Es gib tmehrere gut gepflegten Spielplätze und Fitnessgeräte für Erwachsene. Vom Rosengarten habe ich hier schon einmal Bilder gezeigt.

So oft wie diesen Winter war ich noch nie im Grütt, und ich denke das geht sehr vielen Lörrachern so. Am Wochenende ist momentan sehr viel los, aber man kann trotzdem genug Abstand zu anderen Personen halten.

Der Grüttsee im Landschaftsparkt Grütt Lörrach
Der Grüttsee ist einer der Highlights im Landschaftspark Grütt

Erlebniskletterwald Lörrach

Seit April hat der Lörracher Kletterwald wieder geöffnet. Es ist eine der wenigen Attraktionen wo man Eintritt bezahlen muss und dennoch die Hygieneregeln und der Abstand eingehalten werden können. Um Wartezeiten zu verhindern muss man den Besuch vorher im Internet buchen. Auf der Seite Elebniskletterwald reserviert man das gewünschte Zeitfenster. Hier kann man sich auch genauer über die Sicherheit/Gefahren informieren und viele Bilder dazu ansehen.

Leider habe ich den Erlebniskletterwald noch nicht selber ausprobiert, aber ich habe beim Vorbeilaufen die verschiedenen Parcours bewundert. Besonders der für die ganz kleinen Kinder ist total süß gemacht. Die Kleinen Klettern über Drahtseile usw in Greifhöhe der Eltern, und sind dabei genauso gesichert wie die Großen.

Finnenbahn

Diese befindet sich in der Nähe des Kletterparks. Es handelt sich um ein besonders weich angelegter Rundparcours für Sportler. Die Bahn ist nur etwa 400m lang und liegt im Wald. Der extrem weiche Boden eignet sich für das Gelenkschonende Training. Für den „Normalo“ nicht so spannend, aber wenn Du Dich für Laufsport oder Training interessierst, probier die kostenlose Strecke doch einfach mal aus.

weitere Tipps und Anregungen sind immer willkommen

Meine Auflistung ist sicher nicht vollständig, wenn Ihr Ideen und Tipps für mich habt gerne her damit! Ihr erreicht mich unter uschiankelin@aol.com oder hinterlasst mir einen Kommentar.

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So funktioniert Terminvergabe zum Shopping bei Galeria Karstadt Lörrach

Update 5.6.2021: Momentan wird für Galeria Karstadt Lörrach kein Termin benötigt!

Ab heute darf der Einzelhandel zum Teil wieder öffnen. Allerdings dürfen Geschäfte in Landkreisen mit einem Inzidenz-wert von über 50 nur mit „Terminvergabe“ öffnen.

Wie das genau funktioniert, ist vielen Kunden nicht ganz klar. Deshalb habe ich mich schlau gemacht, wie das geht und ausprobiert. Letzten Sommer hatte ich bereits darüber geschrieben, wie man ein E-Ticket für das Lörracher Freibad bucht und der Artikel kam sehr gut an.

Galeria Karstadt hat das Buchungs-Widget „Timify“ gewählt, mit dieser Lösung arbeiten auch viele andere Firmen. In der aktuellen Situation brauchen ja fast alle Branchen Termine mit ihren Kunden.

Zu dem Buchungs-Widget kommt man am schnellten über diesen Link.

Hier erscheint eine lange Liste mit allen Galeria-Filialen , diese sind alphabetisch geordnet. Eine direkte Verlinkung einer einzelnen Filiale ist mir noch nicht gelungen. Am einfachsten findet man Lörrach wenn man links unten unter dem Bild Lö eingibt.

Hast Du die Filiale gefunden die Du besuchen willst dann musst Du Dich festlegen wie lange Du etwa in der Filiale bleiben willst. Wählbar sind Shoppingerlebnisse 1h, 2h,3h und 30 Minuten. Es steht zwar nirgends aber ich denke es sind sinnvoller wenn man eher zu lang bucht als zu kurz. Lieber man verlässt das Haus zu früh als das man überzieht. Allerdings basiert da alles auf Vertrauen und Vernunft, keiner kontrolliert das nach ob Du zu lange da bist.

Wenn Du die Länge Deines Shopping gewählt geht`s weiter zu dem eigentlichen Termin. Auf den ersten Blick ein Wenig verwirrend weil erst mal nur morgens Termine zu sehen sind doch unter „mehr anzeigen“ kann man den Rest des Tages aufklappen.

Du klickst auf die gewünschte Uhrzeit und dann kommt ein Formular, wo Du Dich mit Name, E-Mail und Adresse und Telefonnummer anmelden musst. Bei den gewählten Zeiten handelt sich um ungefähr angaben. Niemand ist böse, wenn Du paar Minuten später oder früher bist. Auch wenn Du angemeldest bist und dann doch nicht kommst, passiert nix.

Nach der gelungenen Anmeldung erhältst Du eine Bestätigung E-Mail in der ein QR Code enthalten ist. Mit diesem kannst Du am „check in“ passieren.

Dieser „Check in“ befindet sich am Haupteingang und mittels des Codes kannst Du Dich kontaktlos anmelden und eintreten. Ohne diesen musst Du alle Angaben auf einem Blatt Papier machen, Du stehst also etwas länger im Eingangsbereich herum, während evtl. andere Leute hinter Dir warten usw… Außerdem kann es sein, dass der Mitarbeiter am Eingang zu Dir sagen muss „kein Eintritt, wir sind voll“ mit dem Code kann man trotzdem passieren, denn sobald man gebucht hat, ist man ja schon „gezählt“.

Mir ist klar, das ganz viele Kunden an dieser elektronischen Hürde scheitern und vielleicht deswegen nicht kommen. Aber ich halte es für eine Möglichkeit der Kontaktverfolgung im Infektionsfall. Auf jeden Fall besser als die reine „Zettelwirtschaft“.

Wenn Du mit dem Smartphone gut umgehen kannst, dann möchte ich Dich auch ermutigen dieses diesbezüglich zu nutzen. Denn damit erspart ihr viel Mehraufwand und Stau am Eingang.

Nicht mehr alle Filialen verfügbar?

Mein oben gezeigter Screenshot zeigt fast alle Filialen an (roter Knuppel auf der Karte). Wenn Du jetzt schauen gehst, stellst Du fest das nur noch ein Teil der Galeria-Filialen angezeigt werden. Das liegt daran, das nur die buchbaren Häuser angezeigt werden. Aufgrund der Situation sind momentan ein großer Teil der Filialen ganz zu.

Du kannst diese Funktion also nutzen um nach zu sehen ob die Läden Deiner Stadt geöffnet sind oder nicht.

Timify

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Ich mache weiter!

Herzlich willkommen liebe „Lockdown-Tagebuch“ Leser. Der Lockdown ist jetzt für mich vorbei und deshalb macht es nicht mehr viel Sinn die Tage zu zählen.

Ich habe mich entschlossen auf jeden Fall mit dem berichten was ich so erlebe weiter zu machen. Zwar befürchte ich das ich schon bald nicht mehr so viel Zeit haben werde. Aber es ist mir ein Bedürfnis!

80 Tage lang hab ich mir angewöhnt für Euch zu schreiben. Schon den Tag über habe ich immer wieder daran gedacht. „was könnte ich schreiben?“ , „wie könnte ich das formulieren?“ oder „oh das darf ich aber nicht schreiben“… meine Gedanken waren viel länger bei dieser Sache als das eigentliche Schreiben dauert.

Ich habe mich daran gewöhnt!

Und heute? Am ersten Tag wo ich ja eigentlich nichts schreiben „muss“… da habe ich trotzdem unterwegs ein Foto gemacht und gedanklich notiert worüber ich schreiben könnte… obwohl ich es gar nicht muss.

Die Wahrheit ist: das tägliche Berichten fehlt mir jetzt schon!

Ich mag einfach diese Form mit der ich mich mitteilen kann. Auch wenn ich das Gegenüber das diesen Text später liest nicht sehe. Es ist durchaus möglich das mir das bald wenn ich wieder mehr unter Menschen komme nicht mehr so wichtig ist. Aber Augenblicklich finde ich es ganz hilfreich.

Was habe ich heute gemacht?

Heute morgen bin ich recht früh aufgestanden um mich wieder daran zu gewöhnen. Schon bei den ersten Schritten tat der Bluterguss an der Schenkelinnenseite leicht weh weil die Schwerkraft förmlich daran zieht. Deshalb habe ich heute gleich als erstes die Stützstrümpfe angezogen und siehe da… Schmerz ist weg! Allerdings fühlt es sich beim Gehen an, als hätte ich einen Gegenstand im Strumpf stecken. Dementsprechend elegant war mein Gang heute Vormittag.

Den Vormittag habe ich deshalb wieder mit hoch gelegten Beinen auf der Couch verbracht. Dabei habe ich aber echt endlich was „geschafft“. Ich habe einen neuen Lörrach Blogartikel veröffentlicht. Du findest ihn unter „Waldlehrpfad Lörrach“.

Bei den Recherchen zu diesem Artikel ist mir aufgefallen das dieser Ort weder auf der Lörrach Webseite noch bei Google-maps erwähnt wird. Also habe ich zum ersten Mal einen Ort dort vorgeschlagen. Das geht ja sehr einfach und ich bin gespannt ob ich demnächst eine Meldung erhalte das er eingepflegt wurde.

In der nächsten Zeit möchte ich auch über weitere Mini-Sehenswürdigkeiten in Lörrach schreiben. Denn ich denke es gibt durchaus Menschen die das interessieren könnte.

Damit meinen Waldlehrpfad Artikel auch jemand besucht habe ich ihn heute in einer Facebookgruppe verlinkt. Und dies hat mir schon über 30 Besucher auf unterwegsistdasziel.blog gebracht.

Ihr seht einen Blog zu betreiben ist nicht nur das schreiben sondern man muss auch aktiv dafür sorgen das die Menschen die Texte auch wirklich finden.

Mein heutiger Spaziergang

Heute hatte ich mich mit einer Freundin zum spazieren verabredet. Allerdings hatte ich ihr gleich angekündigt das ich noch etwas langsamer unterwegs bin wegen meiner Varizen-OP (Krampfadern).

Wir sind an der Wiese Richtung Süden gegangen und dann durch diverse Wege zwischen den Schrebergärten den Hang zum Tüllinger etwas hoch. In der Gegend war ich am Tag 66 unterwegs und es ist echt faszinierend wie viel Frühlingshafter die Natur schon wieder ist. Doch wir haben nicht viele Bilder gemacht denn hatten sehr interessante Gesprächsthemen.

nur eine Schöne Aussicht auf Lörrach

Die Freundin war erheblich interessiert daran wie die Operation abläuft, wie schlimm es weh tut und vor allem „bereust Du es oder bist Du zufrieden?“

Nein ich bereue die Operation auf keinen Fall, klar ich hab jetzt noch bisschen Aua und blaue Flecken aber ich bin eigentlich positiv überrascht das alles gar nicht so schlimm ist wie erwartet. Am 22.3. werde ich das zweite Bein operieren lassen, denn weiter hinaus schieben sollte ich es nicht. Denn die Beschwerden werden mit steigenden Temperaturen auch schlimmer.

Auch wenn mein Bein noch grün und blau aussieht, ich sehe jetzt schon eine Verbesserung! Gestern Abend nach Ausziehen der Stützstrümpfe ist das rechte noch nicht operierte Bein so schnell angeschwollen das ich fast zusehen konnte! Nach wenigen Minuten tritt die erkrankte Vene heraus.

In den kommenden Tagen werde ich einen Blogbeitrag nur über die OP schreiben. Dann gibt es auch Fotos von meinem Bein.

Schrittziel? Ach was

Spätestens ab Dienstag werde ich Euch nicht mehr mit den Sreenshots von meiner S-Health App langweilen. Denn bei der Arbeit darf ich das Handy nicht bei mir haben und da gehe weit mehr als die letzten 80 Tage.

Vielen Dank an jeden einzelnen der sich meine Einträge durchgelesen hat und danke für jede einzelne Reaktion. Ihr habt mir damit geholfen den Lockdown gut zu überstehen.

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Ausflugsziele

Waldlehrpfad Lörrach

Während meiner ausgiebigen Spaziergängen während des Lockdown habe ich diesen Weg entdeckt. Er befindet sich zwischen Lörrach und dem Stadtteil Salzert und ist von beiden Seiten gut erreichbar.

Zu meiner Überraschung habe ich im Internet so gut wie nichts über diesen Rundweg entdeckt. Was ich jetzt als Anlass nehme darüber hier detaillierter zu schreiben.

Erreichbarkeit

Erreichbar ist der kurze Rundweg entweder von Lörrach Innenstadt kommend über den Schützenwaldweg oder vom Salzert kommend über den Steinenweg.

Hierzu muss ich allerdings sagen das es beim Schützenwaldweg kaum Parkplätze gibt. Und man zuerst bergauf laufen muss um den Rundweg zu erreichen.

Beim Steinenweg gibt es einen Parkplatz neben dem Fussballfeld mit ausreichend Platz. GPS Daten: 47.604378, 7.679405 Leider habe ich keine genaue Adresse ermitteln können. Wenn man von der Salzertstrasse kommt rechte Seite.

Mir öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man den Waldlehrpfad entweder über die Bushaltestelle Ufhabiweg oder von Linie 7 von Haltestelle Salzert oder Jugenherberge.

Wissenswertes und Interessantes

Der Waldlehrpfad ist mit zahlreichen Holzschildern gekennzeichnet. Der Weg bildet einen Rundweg jedoch die Erklärungen auf den Schildern sind so gestaltet, das man das Beschriebene versteht auch wenn man das Schild davor nicht gelesen hat.

Man kann also ohne Probleme die Runde irgendwo beginnen.

die Erklärten zusammenhänge sind auch für Kinder verständlich beschrieben

Bei vielen Schildern ist ein Bezug zur unmittelbaren Umgebung gegeben. Was man aber oft nicht sofort sieht. Man muss sich also auch mal aktiv umschauen um zum Beispiel den beschriebenen Baum zu finden. Dies kann für Kinder spannend gestaltet werden.

Aber auch wenn man nicht sehr Botanisch versiert und interessiert ist enthalten die Tafeln interessante Informationen.

Der Rundweg ist nur etwa 1.5 km lang und auch für Nichtwanderer geeignet. Allerdings ist sinnvolles Schuhwerk angeraten.

Auf der Strecke gibt es mehrere Bänke aber KEINE Mülltonnen. Deshalb rate ich unbedingt alle mitgebrachten Gegenstände und Verpackungen auch wieder mit zu nehmen!

Waldlehrpfad Lörrach im Winter

Der Waldlehrpfad ist zu jeder Jahreszeit zu empfehlen. Denn im Wald gibt es das ganze Jahr etwas zu sehen. Der Weg ist machbar mit kleinen Kindern oder Kinderwagen. Hunde sollten an der Leine geführt werden. Zum Walken oder Joggen ist der Rundweg ebenfalls geeignet aber nicht überlaufen.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 66 ( Samstag 20.2.)

Herzlich willkommen zu meinem sechsundsechzigsten Eintrag in meinem persönlichen Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich was ich während des zweiten, harten, viel zu lange dauernden Lockdown die ganze Zeit tue.

Seit 66 tagen muss ich nicht zur Arbeit. Keine Termine, kein Stress, kein Zeitmangel,… und beinahe keine richtige Struktur. Dazu muss ich noch anmerken ich bin Single und wohne alleine. Die Grundidee hinter diesem Lockdown-Tagebuch war, mich selbst etwas zu disziplinieren etwas sinnvolles mit meiner Zeit zu machen. Ich dachte wenn ich jeden Tag berichten muss was ich gemacht habe, dann mache ich mehr. Diese Theorie ist aufgegangen und ich muss zugeben das ich mittlerer Weile echt froh drum bin.

Was habe ich heute gemacht?

Zuerst hatte ich gestern vergessen den Wecker wieder abzuschalten und so hat er mich um 7 Uhr geweckt. Das hat mich im ersten Moment etwas geärgert aber ich bin dann auf geblieben.

Am Morgen habe ich mich dann am Laptop mit der Lörracher Stadtgeschichte beschäftigt. Denn ich plane mehrere Blogartikel über Orte in Lörrach und da wollte ich besser Bescheid wissen. Echt interessant was man so alles heraus findet wenn man sich Zeit dafür nimmt. So viel Zeit wie jetzt gerade werde ich hoffentlich so schnell nicht wieder haben und deshalb möchte ich diesen Lockdown dafür nutzen neben Do-it-yourself-Anleitungen auch noch mehr Lörrach-Blogartikel für meinen Blog zu schreiben.

Einen paar interessante Informationen die ich noch verarbeiten möchte habe ich mir auf der neuen Festplatte gespeichert. Dazu brauchte ich wieder ein kleines Hilfsprogramm, das ich kürzlich schon mal installiert hatte aber durch den Tausch der Festplatte ist ja alles weg.

Weg sind auch noch ganz viele andere Programme, die zwar alle „open source“ (kostenlos) sind, aber ich musste sie alle neu suchen und installieren. Das hat heute einiges an Zeit gebraucht.

Neue alte Software installiert

Unter anderem habe ich Discord installiert. Diese Plattform ist eigentlich für Tagungen und Schulungen entwickelt und weil es so leistungsfähig ist bei Gamern sehr beliebt. Ich brauche dieses Programm heute Abend für die online Karaokeparty.

An dieser Veranstaltung die alle 14 Tage stattfindet habe ich schon mehrfach teilgenommen, und auch schon mal darüber berichtet. Unter Karaokeparty mit Jan Böske erfährst Du mehr darüber. Der Link zur heutigen Veranstaltung ist hier .Für diese Veranstaltung brauche ich auch Zoom und hoffentlich ärgert mich der Computer nicht wieder und es funktioniert das ich beides gleichzeitig auf dem Rechner mache.

Die kaputte Festplatte ist leider genau während der letzten Veranstaltung verreckt.

Selber machen ersetzt den Friseur

Dann habe ich mir die Haare gefärbt. Das ist für mich allerdings nichts neues. Seit ich etwa Mitte 30 war wurden meine Haare immer mehr grau. Schon seit Jahren färbe ich mir die Haare selber, weil es bei meiner Haarlänge beim Friseur immer horrend teuer ist. Ich bin noch nie gerne zum Friseur gegangen, ich fühle mich da immer irgendwie hilflos ausgeliefert… beinahe ähnlich wie beim Zahnarzt.

Jetzt im Lockdown hatte ich bisher nichts an der Farbe gemacht, aber nach 2 Monaten war der graue Ansatz schon sehr massiv. Und jetzt wird das Wetter wärmer und ich kann nicht mehr dauernd Mütze oder Kapuze anziehen…

Das Färben hat gut geklappt, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und geschnitten habe ich mir die Haare dann auch noch selber.

Selfie heute Nachmittag

Dieses Bild ist jetzt nicht wirklich ideal zum Frisur zeigen. Das habe ich unterwegs an der Wiese (Fluss) gemacht. Eigentlich um zu zeigen das es heute so mild war, das ich die Jacke ausziehen konnte und im Hintergrund sitzen die Leute am Wasser.

Am Tag 49 habe ich hier auch Bilder gemacht, da wo die Personen jetzt sitzen war alles überflutet.

Frühlings Spaziergang

Heute bin ich nach dem Mittagessen alleine los gegangen. Erst mal nach Lörrach Stetten, dort über die Wiese (Fluss) und dann denn Fußweg Richtung Tüllingen.

Schon zu Anfang meines Spazierganges habe ich die Winterjacke ausgezogen und mir um den Bauch gebunden. Doch da am Berg wurde es mir dann richtig warm. Ich wollte zwar erst bis nach Obertüllingen laufen, aber dann fand ich die schmalen Wege parallel des Hangs, zwischen Schrebergärten attraktiver als weiter durch den Weinberg bergauf. Und da keiner auf mich wartet und ich niemandem versprochen hatte oben an zu kommen habe ich einfach die Richtung gewechselt. Ist ja egal wo ich laufe, Hauptsache ich laufe.

Doch dann kam ich an eine Bank, sie sah aus wie frisch aufgestellt, der Boden darunter war frisch aufgeschüttet und ordentlich her gerichtet. Auf den ersten Blick war mir nicht klar ob das jetzt öffentlich oder privat ist. Mir war nach einer Pause also setzte ich mich hin und genoss die Aussicht.

Kurz darauf kam ein Auto und hielt genau neben mir. Der ältere Mann kam direkt auf mich zu. Ich hab mich schon entschuldigt das ich auf der Bank sitze doch er meinte freundlich ich solle sitzen bleiben: „dafür habe ich sie ja gemacht“. Es war wirklich seine Bank.

„Bleiben Sie sitzen, ich mache weiter mit dem Bäume schneiden“ sagte er und holte eine Leiter aus einem Unterstand. Aber wie er die Leiter getragen hat, und wie er den Hügel runter und wieder rauf ist, ist er nicht mehr der fitteste… ich bot ihm meine Hilfe mit er Leiter an. Aber er lehnte ab.

Schließlich platzierte er die Leiter an dem Baum neben der Bank. Wieder wollte ich helfen aber er meinte „keine Angst ich mach das öfters“. Weil ich das aber nicht mit an sehen konnte wie er da hoch klettert habe ich mich freundlich verabschiedet und bin weiter.

Die Gärten am Tüllinger

Das Wetter war einfach perfekt zum Spazieren gehen und so schlenderte ich gut gelaunt durch die Gärten. Da gibt es wirklich sehr viele Schrebergärten und in mindestens jedem zweiten war jemand am werkeln oder in der Sonne sitzen. Es gibt dort Hühner und eine Voliere mit ganz vielen Kanarienvögeln. Langweilig war es jedenfalls nicht.

Irgendwann kam ich wieder an der Wiese an. Von dort aus bin ich dann zu dem Bekannten der nahe der Tümringer Brücke wohnt. Der hatte aber keine Zeit und so bin ich nur kurz zur Toilette und bin dann wieder zur Tüllingerbrücke gelaufen. Von dort mit einem Umweg nach hause und so habe ich mein

Schrittziel für heute erreicht!

Da ich mein Wortziel für heute auch erreicht habe, und noch etwas für die online-Karaokeparty heute Abend vorbereiten muss, komme ich jetzt zum Schluss.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdaszielt.blog

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Lockdown-Tagebuch

Tag 59 ( Samstag 13.2.)

Willkommen in meinem persönlichen Lockdown Tagebuch. Hier berichte ich jeden Tag was ich im Lockdown die ganze Zeit tue.

Angefangen habe ich dieses Tagebuch um mich selbst zu motivieren und um etwas mehr Schreibroutine zu bekommen. Und ich muss sagen es macht mir immer mehr Spaß. Jetzt während des Lockdowns habe ich sonst nicht viel zu tun und diese tägliche Aufgabe tut mir gut.

Heute morgen bin ich recht zeitig ohne Wecker wach geworden. Diesmal waren es nicht Geräusche sondern wohl eher das helle Tageslicht das mich aufwachen lies.

Allgemein schlafe ich momentan sehr gut und wache auch nicht nachts auf. Im ersten Lockdown hatte ich damit Probleme, fast jede Nacht wurde ich wach, entweder vom Sodbrennen oder vom schlecht träumen. Im März/April war ich viel ängstlicher und unruhiger als jetzt.

Im ersten Lockdown hab ich auch viel zu viel TV geguckt, teilsweise schon tagsüber. Das ging so weit das ich manchmal nicht mehr wusste wasfür Tageszeit wir haben usw. Mein Schlaf und Wach Rhytmus war zeitweise komplett hinüber. Diesmal hab ich das verhindern können.

Aufgaben selber schaffen

Dank dieses Blogs ist es mir gelungen mir Aufgaben selber zu schaffen und diese auch zu erfüllen. Zwar führe ich lange nicht alles aus was ich mir vor nehme aber durch dieses tägliche Berichten setze ich mich selbst ein wenig unter Druck auch wirklich etwas zu tun.

Die Aufgaben die ich mir stelle haben sich aber immer wieder verändert. Ganz am Anfang des Lockdowns waren das noch so große Projekte wie „Kleid nähen“ oder „Stoff-Vorräte verbrauchen“… nun sind schon 59 Tage rum und ich habe immernoch kein Kleid genäht.

Irgendwie finde ich es schwierig mich mit einem eleganten Kleid zu befassen, wenn momentan für alle Menschen die Jogginghose das wichtigste Kleidungsstück ist.

Was habe ich heute gemacht?

Heute Vormittag hab ich wie meistens die ersten 1-2 Stunden mit meiner Kaffeetasse auf der Couch verbracht. Mit dem Handy in den Sozialen Netzwerken wir Facebook, Instagramm und Pinterest rum geschmökert… nein ich mache das nicht nur aus zeitvertreib sondern auch weil ich mich dort (vorallem bei Facebook) mich mit anderen über mein Hobby das Nähen austausche. Und nicht ganz uneigennützig dabei meinen Blog bekannter mache.

Falls Du es noch nicht mitbekommen hast ich schreibe hier auch Näh-und Bastel-Anleitungen. Eine Übersicht darüber findest Du unter Anleitungen. Mit dem schreiben einer Anleitung alleine ist es nicht getran, man muss diese auch bekannt machen. Und das tue ich momentan jeden Tag sehr intensiv.

Selbstverständlich verfolge ich damit ein Ziel. Ich möchte meinen Blog und meine Anleitungen damit so bekannt machen, das ich vielleicht mal irgendwann damit Geld verdienen kann. Davon bin ich noch weit weg, da meine Sammlung noch nicht sehr groß ist. Ich versuche jetzt im Lockdown möglichst viele dauerhaft interessante Inhalte zu schreiben.

Meine bisher erfolgreichste Anleitung war die Nähanleitung für eine Behelfsmaske… nun die interessiert jetzt leider keinen mehr. Aber ich bin überzeugt meine Handstulpen oder die Glückskekse können auch noch nächstes Jahr jemanden interessieren.

kleine Herzen nähen

Heute habe ich gleich einen ganzen Stapel kleine Herzen gefüllt und mit der Hand zu genäht.

Verwendet habe ich für die Herzen Material das ich „geerbt“ habe.

Meine Schwester hatte einer Verwandten eines Freundes beim Umzug geholfen. Diese war wohl mal Handarbeitslehrerin und da meine Schwester als einzige der Helfer den Anschein machte sich für derartiges Material zu interessieren, bekam sie einiges davon geschenkt. Unter anderem eine Schachtel voller bunter Webbänder. Diese sind eigentlich ziemlich aus der der Mode gekommen, und die Designs wirken schon sehr Retro… Ausserdem sind es nur kleine Stücke, von jedem Desing gibt es nur 10-20 cm.

Meine Schwester hat mir diese Schachtel irgendwann mal gebracht und ich hab sie lange nur rum stehen gehabt. Was kann man aus solchen kleinen Stücken denn sinnvolles machen?

Jetzt im Lockdown hab ich mir die Bänder mal vorgenommen und sie, zusammen mit den Stoffresten die ich die Tage geschenkt bekommen habe zu kleinen Herzen verarbeitet.

Ich hatte keine Idee was ich mit den Herzen tun würde. Aber ich habe dieses Bild oben heute in einer Handarbeitsgruppe bei Facebook geteilt und habe darauf sehr viele Reaktionen bekommen.

Unter anderem wurde ich gefragt ob ich bereit wäre eine größere Anzahl der Herzen für einen gemeinnützigen Zweck spenden würde. Ich muss mir die Webseite der Organisation nochmal in Ruhe durchlesen, aber grundsätzlich fände ich das schön wenn ich mit diesen Herzchen helfen könnte.

Mein Spaziergang heute

Heute war ich mit einer Chor Kollegin zum Laufen verabredet. Aus verschiedenen Gründen sind wir leider erst viel später los als geplant und auch nicht auf den Tüllinger wie wir das erst vor hatten. Wir sind ins Grütt zum laufen. Und es war Kaiserwetter!

Dieses Bild ist mitten in Lörrach, mitten im Grütt aufgenommen

Es war mit maximal minus 2 Grad echt bitter kalt. Aber mit der richtigen Kleidung kann man auch das geniessen. Und man muss in Bewegung bleiben. Stehen bleiben und länger quatschen ist nicht, nach wenigen Minuten wird einem kalt.

Sonnenschein und Schnee ist wunderschön. Das fanden auch ganz viele andere Leute. Ich habe selten so viele Menschen im Grütt erlebt. Hin und wieder blies ein eisiger Wind, deshalb habe ich auf diesem Foto die Kapuze über der Mütze. Hinter mir sitzen zwei ganz harte auf einer Bank… das waren aber auch die einzigen die sich hin gesetzt haben. Selbst in der Sonne war es noch minus.

Nur an paar ganz wenigen Stellen bildete sich in der Sonne ein wenig Schneematsch. Doch als wir gegen 16:30 den Heimweg antraten waren diese Stellen bereits wieder gefroren.

Der Bach im Grütt teilweise unter Eis

Es war ein so schöner und anregender Spaziergang. Meine Begleitung und ich hatten interessante Gespächsthemen und so merkte ich kaum wie viel ich gelaufen bin.

Schrittziel erreicht !

Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden, zumal wir einen echt schönen Nachmittag hatten, trotz Kälte. Allerdings hatte ich gestern getönt ich wolle heute 10 km gehen und es waren wieder nur 9. Dabei sollte man aber bedenken das ich die meiste Zeit auf Schnee gelaufen bin… und da macht man ja kleinere Schritte… oder? 😉

Morgen soll es auch noch mal so tolles Wetter werden, mal sehen wo und wie weit es mich morgen bringt.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog ich hoffe Du schaust bald wieder hier reing in mein Lockdown-Tagebuch.