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Ausflugsziele Sehenswürdigkeit

Ausflugsziele rund um Lörrach, die Kontaktfrei sind

Seit über einem Jahr beschäftigen wir uns alle mit den „Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie“. Jeder ist der zahlreichen Verbote und Einschränkungen müde. Ich habe ein paar Ausflugsziele in und um Lörrach zusammengetragen wo man momentan hin darf und wo dennoch genug Abstand zu anderen Menschen gehalten werden kann.

Waldlehrpfad Lörrach

Obwohl es diesen Rundweg schon seit Jahrzehnten gibt, ist er nicht sehr bekannt. Ich habe ihn diesen Winter durch Zufall entdeckt und ich denke das er ein geeignetes Ausflugsziel in unmittelbarer Stadtnähe ist.

Wie man dort hin kommt und weitere Informationen habe ich unter „Waldlehrpfad Lörrach“ zusammengetragen.

Burg Rötteln

Als Lörracherin muss ich natürlich die Burg erwähnen. Man kann den unteren Teil der Burg ohne Eintrittsgeld besuchen. Auch ohne die innere Burg zu gehen kann man hier viel Sehen und Erleben, und vor allem hat man eine schöne Aussicht. Das Gelände um die Burg ist weitläufig und man kann sich hier gut bewegen ohne anderen Personen zu nah zu kommen.

Burg Rötteln ist auch von "Aussen" sehenswert

Auf der Rückseite der Burg befindet sich ein öffentlicher Grillplatz der erst kürzlich mit neuen Bänken und Sitzgelegenheiten ausgestattet wurde. An der befestigten Feuerstelle darf man Grillen. Hier ist genügend Platz um zu anderen Familien oder Gruppen aus dem Weg zu gehen.

Wanderweg zur Burg Rötteln
Auch der Wanderweg zur Burg hin kann sehr reizvoll sein

Zur Burg kommt man mit dem PKW bis zum Burgparkplatz und ab da zu Fuß (steil, schwierig für Gehbehinderte) oder man läuft sogar von Brombach oder Rümmingen bis zur Burg hoch. Das hier gezeigte Bild ist von dem Waldweg aus Richtung Rümmingen aufgenommen. Mit dem Bus 2 kann man bis „Röttelnweiler“ fahren und von dort aus laufen. Hier gilt übrigens das Ticket4lö.

Dreiländergarten Weil am Rhein

Auch hier habe ich bereits einen Einzelbericht geschrieben. Allerdings finde ich meinen eigenen Text von damals unvollständig und nicht ganz Up to date, denn ich habe während des Lockdown diesen Winter noch viel mehr Teilbereiche des Dreiländergartens kennengelernt.

der Kiesspielplatz im Dreiländergarten macht nicht nur Kindern Spaß

So zum Beispiel der Kies-Spielplatz im Dreiländergarten. Ein ganz besonderer Spielplatz bei dem es um die Beförderung von Kieselsteinen geht. Am besten lässt sich die Förderanlage mit mehreren Kindern und Erwachsenen in Gang setzten. Auf dem Bild seht ihr mich (in schrecklichen Winterklamotten) beim Bewegen einer der Loren. Diese sind nicht ganz leicht zu bewegen, deshalb ist es sinnvoll wenn Erwachsene den Kindern „helfen“.

Von Lörrach kann man für wenig Geld mit der S5 bis „Gartenstadt“ Fahren. Oder man parkt in Weil beim Laguna oder Impulsiv. Da ja noch immer alles geschlossen hat, sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Im Dreiländergarten gibt es viele Sitzgelegenheiten die für ein Picknick geeignet sind. Es lohnt sich also immer sich etwas mit zu bringen. Es hat zahlreiche Mülleimer, die man doch bitte auch korrekt benutzten sollte.

Spielplatz „Die Krake“ in Stetten

Spielplatz „die Krake“ in Lörrach Stetten. Es ist überhaupt nicht möglich alle Spielgeräte gleichzeitig zu fotografieren,

Wenn wir gerade beim Thema Spielplatz sind. Ich habe bei meinen ausgiebigen Spaziergängen während des Lockdown (zum Beispiel Tag 44) entdeckt. Der Spielplatz ist sehr groß und bietet Spiel und Klettergeräte für alle Altersklassen. Es hat zahlreiche Bänke auch teilweise auf erhöhter Position, so das man die Kinder aus der Entfernung noch gut sehen kann. Das Bild oben ist mitten im Winter bei nicht so tollem Wetter entstanden. Jetzt ist es dort sicher viel schöner.

Zum Spielplatz gehören sogar zwei Tischtennisplatten, eine Kletterwand und ein Beach Volleyball-Feld. Wenn Du mit dem Navi zum Spielplatz finden willst dann am besten über die Konrad Adenauerstrasse . Im Google Maps ist der Spielplatz hinterlegt.

Wanderparkplatz Obertüllingen

Zu diesem Ort habe ich später einen eigenen Artikel geschrieben.

Auch hier hin kann man mit dem Ticket4lö mit dem Bus Nr 8 bis „Obertüllingen Parkplatz“ Hier ist es auch kurz etwas steil. Wenn jemand dabei ist der nicht gut laufen kann, kann man mit dem PKW bis zu den Bänken fahren und die Person absetzten. Dies habe ich persönlich so genutzt als ich den Fuß gebrochen hatte. Deshalb mein Tipp wenn ihr Kranke, Alte und Gebrechliche Menschen im Umfeld habt, fahrt doch einfach mal mit ihnen auf ein Stündchen hier hoch… gerade wenn man krank zu hause sitzt tut etwas Aussicht enorm gut!

Aussicht von Obertüllingen Richtung Basel. Ausflugsziel das absolut nichts kostet
Die Aussicht von Obertüllingen Richtung Basel
Ausflugsziel das nichts kostet, Obertüllingen
Hier kann man auf der Wiese liegen und chillen

Da fällt mir ein ich aber über einen Ausflug an diesen Ort schon mal geschrieben… Spaziergang der keiner ist.

Tierpark „Lange Erlen“

Update! ich wurde von Lesern darauf hin gewiesen das das Besuchen des Tierparks doch ein Problem darstellt. Spazieren auf Schweizerischen Gebiet ist erlaubt, doch der Besuch eines Zoos auch wenn er eintrittsfrei ist hätte bei der Rückkehr nach Deutschland eine Quaratäne zur Folge.

Siehe dazu auch einen Artikel aus der Badischen Zeitung. Aus diesem Grund rate ich momentan von einem Besuch im Lange Erlen Park ab!

von Lörrach aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, und kostet keinen Eintritt. Mehr darüber unter Tierpark Lange Erlen. Die „grüne Grenze“ an der Wiese kann ohne Probleme passiert werden und es wird nirgends kontrolliert woher man kommt. Im Tierpark hat es genügend Platz um ausreichend Abstand zu halten. Allerdings würde ich raten dort nicht als größere Gruppe hin zu gehen. Als Familie ist das kein Problem.

Stauwehr in Märkt

Bei Märkt wird der Rhein Aufgestaut und in Rheinkanal auf der französischen Seite und Altrhein geteilt. Das hierzu notwendige Stauwehr ist ein imposantes Bauwerk mit einer Fußgängerbrücke. Ob diese momentan passiert werden darf ist mir nicht bekannt. Es kann gut sein das sie gesperrt ist um Personenbewegungen nach Frankreich zu verhindern. Das Wehr an sich ist schon sehenswert, aber ganz besonders schön finde ich den Bereich davor, da wo der Rhein gestaut ist… Der Rhein sieht aus wie ein großer stehender See…

Hier ist ein Park mit Bänken und Grillgelegenheit angelegt und die Hohen alten Bäume laden zum Entspannen ein. Gerade in den Abendstunden ist es hier sehr schön. Parkplätze kriegt man hier auch fast immer. Leider ist es hier bei schönem Wetter schnell vermüllt, weil ein McDonalds Restaurant nicht weit weg ist und viele hier Essen. Die Mülltonnen sind hier regelmäßig überlastet, bring Dir am besten eine Mülltüte mit.

Vor dem Stauwehr Märkt
Ein Selfie im Sonnenuntergang am Stauwehr in Märkt

Gefühlt habe ich schon hunderte Fotos gemacht auf dem das Stauwehr zu sehen ist, denn ich habe früher mal eine Zeit lang in der Nähe gewohnt. Doch leider habe ich momentan keinen Zugang zu meinen Fotos aus dieser Zeit. Dieses Bild ist im Januar entstanden. Das Stauwehr ist auch bei kaltem Wetter ein tolles Ausflugsziel. Übrigens Baden und Planschen ist verboten, und auf kleine Kinder muss gut aufgepasst werden (Ufer nicht überall mit Geländer!)

Zum Stauwehr kommt man eigentlich nur mit dem PKW oder Fahrrad oder von Weil oder Efringen-Kirchen zu Fuß. Öffentliche Verkehrsittenl ist schwierig . Wenn dann vom Bahnhof Eimeldingen hier her laufen, das ist nicht sehr weit und gut ausgebaut.

Alte Kandermündung zwischen Märkt und Efringen-Kirchen

bis vor wenigen Jahren mündete die Kander zwischen Märkt und Efringen in den Althein. Entlang der Kander und des Rheins gibt es gut ausgeschilderte Rad oder Wanderwege. Einen Parkplatz gibt es an der Straße von Märkt kommend Richtung Efringen, dort wo die Brücke über die Kander geht. Das kann man fast übersehen, aber am Waldrand erkennt man ein kleines Holzhäuschen auf der linken Seite, hier kann man parken.

Hier kann man sein Auto stehen lassen und zu Fuß unter der Autobahn hindurch zur ehemaligen Kandermündung. Die eigentliche Mündung wurde aus Hochwasserschutz Gründen ein paar Kilometer nach Norden versetzt aber die Spielwiese mit Grillplatz gibt es hier immer noch.

Hier ist auch der Rhein schon so beruhigt, das man hier Baden gehen kann. Allerdings sollte man immer bedenken das es sich hier um Überschwemmungsgebiet handelt und das es theoretisch immer mal sein kann das der Wasserstand sich plötzlich erhöht (Wenn das Stauwehr geöffnet wird). Ich habe fast 16 Jahre dort in der Nähe gewohnt und war oft unten am Rhein, und habe es niemals erlebt… und dann wenn richtig Hochwasser ist… dann geht ja auch keiner Baden!

Bergsee bei Bad Säckingen

hierhin muss man leider etwas weiter fahren (31km), aber es scheint noch ein kleiner Geheimtipp zu sein, denn der Bergsee ist nicht sehr bekannt. Nunja er heißt Bergsee, aber ist im korrekten Sinne kein „Bergsee“. Er liegt nur etwa 380 Meter hoch und nicht weit weg vom Ortskern Bad Säckingen. Nicht ganz einfach zu finden, am besten Navigiert man zu dem Restaurant Bergsee das direkt am See gelegen ist. Ganz nah beim See gibt es Parkplätze und von dort ist es ein kurzes Stück durch den Wald zum Gehen. Alternativ kann man aber auch beim Schwimmbad parken und von dort durch den Wald zum See. Der Wald um den See herum bietet eine Wildromatische Schwarzwaldlandschaft und gut ausgeschilderte Rundwege. Außerdem gibt es ein Tiergehege und einen Barfußpfad, und alles kann kostenlos besucht werden.

Vor einem Jahr war die Zufahrt zum Bergsee eine Weile gesperrt, das war da als während dem ersten Lockdown alle Spielplätze gesperrt waren. Dies Sperrung ist meines Wissens nach schon lange aufgehoben.

Ein ebener und auch für ältere Personen zu bewältigender Weg führ am Ufer um den See herum und alle paar Meter gibt es Bänke mit Aussicht auf den See. Dieser Rundweg ist Kinderwagen und Rollstuhl tauglich, über die Wege durch den Wald kann ich keine Aussagen machen. Auf kleine Kinder sollte besonders aufgepasst werden, da das Ufer nicht mit Geländer oder ähnlichem gesichert ist. Es gibt einen gepflegten Spielplatz.

Die Gastronomie am See ist geschlossen. Ob der Bootsverleih wieder auf hat ist mir leider nicht bekannt.

Das Grütt

Last but not least, das Grütt, der Landschaftspark mitten in Lörrach. Grütt kommt eigentlich von „das Gerüttete Land“ und meint „das Gerodete Land. Hier wurde wohl schon sehr früh der Wald an der noch nicht begradigten Wiese gerodet um die Flächen Landwirtschaftlich zu nutzen. Der Landschaftspark wie wir ihn heute kennen wurde 1983 zur Landesgartenschau angelegt. Spuren von der Gartenschau kann man besonders im Frühling noch erahnen.

Was ich damit meine habe ich in „Frühlingserwachen im Grütt“ fotografiert.

Das Naherholungsgebiet bietet viele Möglichkeiten, so gibt es mehrere befestigte Grillplätze, zahlreiche Wege und Bänke wo man sich auch zurückziehen kann. Es gibt einen gut gepflegten Spielplatz und einen Fitnessgeräte für Erwachsene. Vom Rosengarten habe ich hier schon einmal Bilder gezeigt.

So oft wie diesen Winter war ich noch nie im Grütt, und ich denke das geht sehr vielen Lörrachern so. Am Wochenende ist momentan sehr viel los, aber man kann trotzdem genug Abstand zu anderen Personen halten.

Der Grüttsee im Landschaftsparkt Grütt Lörrach
Der Grüttsee ist einer der Highlights im Landschaftspark Grütt

weitere Tipps und Anregungen sind immer willkommen

Meine Auflistung ist sicher nicht vollständig, wenn Ihr Ideen und Tipps für mich habt gerne her damit! Ihr erreicht mich unter uschiankelin@aol.com oder hinterlasst mir einen Kommentar.

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So funktioniert Terminvergabe zum Shopping bei Galeria Karstadt Lörrach

Ab heute darf der Einzelhandel zum Teil wieder öffnen. Allerdings dürfen Geschäfte in Landkreisen mit einem Inzidenz-wert von über 50 nur mit „Terminvergabe“ öffnen.

Wie das genau funktioniert ist vielen potenziellen Kunden nicht ganz klar. Deshalb habe ich mich schlau gemacht wie das geht und ausprobiert. Letzten Sommer hatte ich bereits darüber geschrieben wie man ein E-Ticket für das Lörracher Freibad bucht und der Artikel kam sehr gut an.

Zu dem Buchungs Widget kommt man am schnellten über diesen Link.

Hier erscheint eine lange Liste mit allen Galeria-Filialen , diese sind alphabetisch geordnet. Eine direkte Verlinkung einer einzelnen Filiale ist mir noch nicht gelungen.

Hast Du die Filiale gefunden die Du besuchen willst dann musst Du Dich festlegen wie lange Du etwa in der Filiale bleiben willst. Wählbar sind Shoppingerlebnisse 1h, 2h,3h und 30 Minuten. Es steht zwar nirgends aber ich denke es sind sinnvoller wenn man eher zu lang bucht als zu kurz. Lieber man verlässt das Haus zu früh als das man überzieht. Allerdings basiert da alles auf Vertrauen und Vernunft, keiner kontrolliert das nach ob Du zu lange da bist.

Wenn Du die Länge Deines Shopping gewählt geht`s weiter zu dem eigentlichen Termin. Auf den ersten Blick ein Wenig verwirrend weil erst mal nur morgens Termine zu sehen sind doch unter „mehr anzeigen“ kann man den Rest des Tages aufklappen.

Du klickst auf die gewünschte Uhrzeit und dann kommt ein Formular wo Du Dich mit Name, E-mail und Adresse und Telefonnummer anmelden musst.

Nach der gelungenen Anmeldung erhältst Du eine Bestätigungs E-mail in der ein QR Code enthalten ist. Mit diesem kannst Du am „check in“ passieren.

Dieser „Check in“ befindet sich am Haupteingang und mittels des Codes kannst Du Dich kontaktlos anmelden und eintreten. Ohne diesen musst Du alle Angaben auf einem Blatt Papier machen, Du stehst also etwas länger im Eingangsbereich herum während evtl andere Leute hinter Dir warten usw… Außerdem kann es passieren das der Mitarbeiter am Eingang zu Dir sagen muss „kein Eintritt wir sind voll“ mit dem Code kann man trotzdem passieren, denn sobald man gebucht hat ist man ja schon „gezählt“.

Mir ist klar, das ganz viele Kunden an dieser elektronischen Hürde scheitern und vielleicht deswegen nicht kommen. Aber ich halte es für eine Möglichkeit der Kontaktverfolgung im Infektionsfall. Auf jeden Fall besser als die reine „Zettelwirtschaft“.

Wenn Du mit dem Smartphone gut umgehen kannst, dann möchte ich Dich auch ermutigen dieses diesbezüglich zu nutzen. Denn damit erspart ihr viel Mehraufwand und Stau am Eingang.

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Ich mache weiter!

Herzlich willkommen liebe „Lockdown-Tagebuch“ Leser. Der Lockdown ist jetzt für mich vorbei und deshalb macht es nicht mehr viel Sinn die Tage zu zählen.

Ich habe mich entschlossen auf jeden Fall mit dem berichten was ich so erlebe weiter zu machen. Zwar befürchte ich das ich schon bald nicht mehr so viel Zeit haben werde. Aber es ist mir ein Bedürfnis!

80 Tage lang hab ich mir angewöhnt für Euch zu schreiben. Schon den Tag über habe ich immer wieder daran gedacht. „was könnte ich schreiben?“ , „wie könnte ich das formulieren?“ oder „oh das darf ich aber nicht schreiben“… meine Gedanken waren viel länger bei dieser Sache als das eigentliche Schreiben dauert.

Ich habe mich daran gewöhnt!

Und heute? Am ersten Tag wo ich ja eigentlich nichts schreiben „muss“… da habe ich trotzdem unterwegs ein Foto gemacht und gedanklich notiert worüber ich schreiben könnte… obwohl ich es gar nicht muss.

Die Wahrheit ist: das tägliche Berichten fehlt mir jetzt schon!

Ich mag einfach diese Form mit der ich mich mitteilen kann. Auch wenn ich das Gegenüber das diesen Text später liest nicht sehe. Es ist durchaus möglich das mir das bald wenn ich wieder mehr unter Menschen komme nicht mehr so wichtig ist. Aber Augenblicklich finde ich es ganz hilfreich.

Was habe ich heute gemacht?

Heute morgen bin ich recht früh aufgestanden um mich wieder daran zu gewöhnen. Schon bei den ersten Schritten tat der Bluterguss an der Schenkelinnenseite leicht weh weil die Schwerkraft förmlich daran zieht. Deshalb habe ich heute gleich als erstes die Stützstrümpfe angezogen und siehe da… Schmerz ist weg! Allerdings fühlt es sich beim Gehen an, als hätte ich einen Gegenstand im Strumpf stecken. Dementsprechend elegant war mein Gang heute Vormittag.

Den Vormittag habe ich deshalb wieder mit hoch gelegten Beinen auf der Couch verbracht. Dabei habe ich aber echt endlich was „geschafft“. Ich habe einen neuen Lörrach Blogartikel veröffentlicht. Du findest ihn unter „Waldlehrpfad Lörrach“.

Bei den Recherchen zu diesem Artikel ist mir aufgefallen das dieser Ort weder auf der Lörrach Webseite noch bei Google-maps erwähnt wird. Also habe ich zum ersten Mal einen Ort dort vorgeschlagen. Das geht ja sehr einfach und ich bin gespannt ob ich demnächst eine Meldung erhalte das er eingepflegt wurde.

In der nächsten Zeit möchte ich auch über weitere Mini-Sehenswürdigkeiten in Lörrach schreiben. Denn ich denke es gibt durchaus Menschen die das interessieren könnte.

Damit meinen Waldlehrpfad Artikel auch jemand besucht habe ich ihn heute in einer Facebookgruppe verlinkt. Und dies hat mir schon über 30 Besucher auf unterwegsistdasziel.blog gebracht.

Ihr seht einen Blog zu betreiben ist nicht nur das schreiben sondern man muss auch aktiv dafür sorgen das die Menschen die Texte auch wirklich finden.

Mein heutiger Spaziergang

Heute hatte ich mich mit einer Freundin zum spazieren verabredet. Allerdings hatte ich ihr gleich angekündigt das ich noch etwas langsamer unterwegs bin wegen meiner Varizen-OP (Krampfadern).

Wir sind an der Wiese Richtung Süden gegangen und dann durch diverse Wege zwischen den Schrebergärten den Hang zum Tüllinger etwas hoch. In der Gegend war ich am Tag 66 unterwegs und es ist echt faszinierend wie viel Frühlingshafter die Natur schon wieder ist. Doch wir haben nicht viele Bilder gemacht denn hatten sehr interessante Gesprächsthemen.

nur eine Schöne Aussicht auf Lörrach

Die Freundin war erheblich interessiert daran wie die Operation abläuft, wie schlimm es weh tut und vor allem „bereust Du es oder bist Du zufrieden?“

Nein ich bereue die Operation auf keinen Fall, klar ich hab jetzt noch bisschen Aua und blaue Flecken aber ich bin eigentlich positiv überrascht das alles gar nicht so schlimm ist wie erwartet. Am 22.3. werde ich das zweite Bein operieren lassen, denn weiter hinaus schieben sollte ich es nicht. Denn die Beschwerden werden mit steigenden Temperaturen auch schlimmer.

Auch wenn mein Bein noch grün und blau aussieht, ich sehe jetzt schon eine Verbesserung! Gestern Abend nach Ausziehen der Stützstrümpfe ist das rechte noch nicht operierte Bein so schnell angeschwollen das ich fast zusehen konnte! Nach wenigen Minuten tritt die erkrankte Vene heraus.

In den kommenden Tagen werde ich einen Blogbeitrag nur über die OP schreiben. Dann gibt es auch Fotos von meinem Bein.

Schrittziel? Ach was

Spätestens ab Dienstag werde ich Euch nicht mehr mit den Sreenshots von meiner S-Health App langweilen. Denn bei der Arbeit darf ich das Handy nicht bei mir haben und da gehe weit mehr als die letzten 80 Tage.

Vielen Dank an jeden einzelnen der sich meine Einträge durchgelesen hat und danke für jede einzelne Reaktion. Ihr habt mir damit geholfen den Lockdown gut zu überstehen.

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Ausflugsziele

Waldlehrpfad Lörrach

Während meiner ausgiebigen Spaziergängen während des Lockdown habe ich diesen Weg entdeckt. Er befindet sich zwischen Lörrach und dem Stadtteil Salzert und ist von beiden Seiten gut erreichbar.

Zu meiner Überraschung habe ich im Internet so gut wie nichts über diesen Rundweg entdeckt. Was ich jetzt als Anlass nehme darüber hier detaillierter zu schreiben.

Erreichbarkeit

Erreichbar ist der kurze Rundweg entweder von Lörrach Innenstadt kommend über den Schützenwaldweg oder vom Salzert kommend über den Steinenweg.

Hierzu muss ich allerdings sagen das es beim Schützenwaldweg kaum Parkplätze gibt. Und man zuerst bergauf laufen muss um den Rundweg zu erreichen.

Beim Steinenweg gibt es einen Parkplatz neben dem Fussballfeld mit ausreichend Platz. GPS Daten: 47.604378, 7.679405 Leider habe ich keine genaue Adresse ermitteln können. Wenn man von der Salzertstrasse kommt rechte Seite.

Mir öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man den Waldlehrpfad entweder über die Bushaltestelle Ufhabiweg oder von Linie 7 von Haltestelle Salzert oder Jugenherberge.

Wissenswertes und Interessantes

Der Waldlehrpfad ist mit zahlreichen Holzschildern gekennzeichnet. Der Weg bildet einen Rundweg jedoch die Erklärungen auf den Schildern sind so gestaltet, das man das Beschriebene versteht auch wenn man das Schild davor nicht gelesen hat.

Man kann also ohne Probleme die Runde irgendwo beginnen.

die Erklärten zusammenhänge sind auch für Kinder verständlich beschrieben

Bei vielen Schildern ist ein Bezug zur unmittelbaren Umgebung gegeben. Was man aber oft nicht sofort sieht. Man muss sich also auch mal aktiv umschauen um zum Beispiel den beschriebenen Baum zu finden. Dies kann für Kinder spannend gestaltet werden.

Aber auch wenn man nicht sehr Botanisch versiert und interessiert ist enthalten die Tafeln interessante Informationen.

Der Rundweg ist nur etwa 1.5 km lang und auch für Nichtwanderer geeignet. Allerdings ist sinnvolles Schuhwerk angeraten.

Auf der Strecke gibt es mehrere Bänke aber KEINE Mülltonnen. Deshalb rate ich unbedingt alle mitgebrachten Gegenstände und Verpackungen auch wieder mit zu nehmen!

Waldlehrpfad Lörrach im Winter

Der Waldlehrpfad ist zu jeder Jahreszeit zu empfehlen. Denn im Wald gibt es das ganze Jahr etwas zu sehen. Der Weg ist machbar mit kleinen Kindern oder Kinderwagen. Hunde sollten an der Leine geführt werden. Zum Walken oder Joggen ist der Rundweg ebenfalls geeignet aber nicht überlaufen.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 66 ( Samstag 20.2.)

Herzlich willkommen zu meinem sechsundsechzigsten Eintrag in meinem persönlichen Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich was ich während des zweiten, harten, viel zu lange dauernden Lockdown die ganze Zeit tue.

Seit 66 tagen muss ich nicht zur Arbeit. Keine Termine, kein Stress, kein Zeitmangel,… und beinahe keine richtige Struktur. Dazu muss ich noch anmerken ich bin Single und wohne alleine. Die Grundidee hinter diesem Lockdown-Tagebuch war, mich selbst etwas zu disziplinieren etwas sinnvolles mit meiner Zeit zu machen. Ich dachte wenn ich jeden Tag berichten muss was ich gemacht habe, dann mache ich mehr. Diese Theorie ist aufgegangen und ich muss zugeben das ich mittlerer Weile echt froh drum bin.

Was habe ich heute gemacht?

Zuerst hatte ich gestern vergessen den Wecker wieder abzuschalten und so hat er mich um 7 Uhr geweckt. Das hat mich im ersten Moment etwas geärgert aber ich bin dann auf geblieben.

Am Morgen habe ich mich dann am Laptop mit der Lörracher Stadtgeschichte beschäftigt. Denn ich plane mehrere Blogartikel über Orte in Lörrach und da wollte ich besser Bescheid wissen. Echt interessant was man so alles heraus findet wenn man sich Zeit dafür nimmt. So viel Zeit wie jetzt gerade werde ich hoffentlich so schnell nicht wieder haben und deshalb möchte ich diesen Lockdown dafür nutzen neben Do-it-yourself-Anleitungen auch noch mehr Lörrach-Blogartikel für meinen Blog zu schreiben.

Einen paar interessante Informationen die ich noch verarbeiten möchte habe ich mir auf der neuen Festplatte gespeichert. Dazu brauchte ich wieder ein kleines Hilfsprogramm, das ich kürzlich schon mal installiert hatte aber durch den Tausch der Festplatte ist ja alles weg.

Weg sind auch noch ganz viele andere Programme, die zwar alle „open source“ (kostenlos) sind, aber ich musste sie alle neu suchen und installieren. Das hat heute einiges an Zeit gebraucht.

Neue alte Software installiert

Unter anderem habe ich Discord installiert. Diese Plattform ist eigentlich für Tagungen und Schulungen entwickelt und weil es so leistungsfähig ist bei Gamern sehr beliebt. Ich brauche dieses Programm heute Abend für die online Karaokeparty.

An dieser Veranstaltung die alle 14 Tage stattfindet habe ich schon mehrfach teilgenommen, und auch schon mal darüber berichtet. Unter Karaokeparty mit Jan Böske erfährst Du mehr darüber. Der Link zur heutigen Veranstaltung ist hier .Für diese Veranstaltung brauche ich auch Zoom und hoffentlich ärgert mich der Computer nicht wieder und es funktioniert das ich beides gleichzeitig auf dem Rechner mache.

Die kaputte Festplatte ist leider genau während der letzten Veranstaltung verreckt.

Selber machen ersetzt den Friseur

Dann habe ich mir die Haare gefärbt. Das ist für mich allerdings nichts neues. Seit ich etwa Mitte 30 war wurden meine Haare immer mehr grau. Schon seit Jahren färbe ich mir die Haare selber, weil es bei meiner Haarlänge beim Friseur immer horrend teuer ist. Ich bin noch nie gerne zum Friseur gegangen, ich fühle mich da immer irgendwie hilflos ausgeliefert… beinahe ähnlich wie beim Zahnarzt.

Jetzt im Lockdown hatte ich bisher nichts an der Farbe gemacht, aber nach 2 Monaten war der graue Ansatz schon sehr massiv. Und jetzt wird das Wetter wärmer und ich kann nicht mehr dauernd Mütze oder Kapuze anziehen…

Das Färben hat gut geklappt, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und geschnitten habe ich mir die Haare dann auch noch selber.

Selfie heute Nachmittag

Dieses Bild ist jetzt nicht wirklich ideal zum Frisur zeigen. Das habe ich unterwegs an der Wiese (Fluss) gemacht. Eigentlich um zu zeigen das es heute so mild war, das ich die Jacke ausziehen konnte und im Hintergrund sitzen die Leute am Wasser.

Am Tag 49 habe ich hier auch Bilder gemacht, da wo die Personen jetzt sitzen war alles überflutet.

Frühlings Spaziergang

Heute bin ich nach dem Mittagessen alleine los gegangen. Erst mal nach Lörrach Stetten, dort über die Wiese (Fluss) und dann denn Fußweg Richtung Tüllingen.

Schon zu Anfang meines Spazierganges habe ich die Winterjacke ausgezogen und mir um den Bauch gebunden. Doch da am Berg wurde es mir dann richtig warm. Ich wollte zwar erst bis nach Obertüllingen laufen, aber dann fand ich die schmalen Wege parallel des Hangs, zwischen Schrebergärten attraktiver als weiter durch den Weinberg bergauf. Und da keiner auf mich wartet und ich niemandem versprochen hatte oben an zu kommen habe ich einfach die Richtung gewechselt. Ist ja egal wo ich laufe, Hauptsache ich laufe.

Doch dann kam ich an eine Bank, sie sah aus wie frisch aufgestellt, der Boden darunter war frisch aufgeschüttet und ordentlich her gerichtet. Auf den ersten Blick war mir nicht klar ob das jetzt öffentlich oder privat ist. Mir war nach einer Pause also setzte ich mich hin und genoss die Aussicht.

Kurz darauf kam ein Auto und hielt genau neben mir. Der ältere Mann kam direkt auf mich zu. Ich hab mich schon entschuldigt das ich auf der Bank sitze doch er meinte freundlich ich solle sitzen bleiben: „dafür habe ich sie ja gemacht“. Es war wirklich seine Bank.

„Bleiben Sie sitzen, ich mache weiter mit dem Bäume schneiden“ sagte er und holte eine Leiter aus einem Unterstand. Aber wie er die Leiter getragen hat, und wie er den Hügel runter und wieder rauf ist, ist er nicht mehr der fitteste… ich bot ihm meine Hilfe mit er Leiter an. Aber er lehnte ab.

Schließlich platzierte er die Leiter an dem Baum neben der Bank. Wieder wollte ich helfen aber er meinte „keine Angst ich mach das öfters“. Weil ich das aber nicht mit an sehen konnte wie er da hoch klettert habe ich mich freundlich verabschiedet und bin weiter.

Die Gärten am Tüllinger

Das Wetter war einfach perfekt zum Spazieren gehen und so schlenderte ich gut gelaunt durch die Gärten. Da gibt es wirklich sehr viele Schrebergärten und in mindestens jedem zweiten war jemand am werkeln oder in der Sonne sitzen. Es gibt dort Hühner und eine Voliere mit ganz vielen Kanarienvögeln. Langweilig war es jedenfalls nicht.

Irgendwann kam ich wieder an der Wiese an. Von dort aus bin ich dann zu dem Bekannten der nahe der Tümringer Brücke wohnt. Der hatte aber keine Zeit und so bin ich nur kurz zur Toilette und bin dann wieder zur Tüllingerbrücke gelaufen. Von dort mit einem Umweg nach hause und so habe ich mein

Schrittziel für heute erreicht!

Da ich mein Wortziel für heute auch erreicht habe, und noch etwas für die online-Karaokeparty heute Abend vorbereiten muss, komme ich jetzt zum Schluss.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdaszielt.blog

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Lockdown-Tagebuch

Tag 59 ( Samstag 13.2.)

Willkommen in meinem persönlichen Lockdown Tagebuch. Hier berichte ich jeden Tag was ich im Lockdown die ganze Zeit tue.

Angefangen habe ich dieses Tagebuch um mich selbst zu motivieren und um etwas mehr Schreibroutine zu bekommen. Und ich muss sagen es macht mir immer mehr Spaß. Jetzt während des Lockdowns habe ich sonst nicht viel zu tun und diese tägliche Aufgabe tut mir gut.

Heute morgen bin ich recht zeitig ohne Wecker wach geworden. Diesmal waren es nicht Geräusche sondern wohl eher das helle Tageslicht das mich aufwachen lies.

Allgemein schlafe ich momentan sehr gut und wache auch nicht nachts auf. Im ersten Lockdown hatte ich damit Probleme, fast jede Nacht wurde ich wach, entweder vom Sodbrennen oder vom schlecht träumen. Im März/April war ich viel ängstlicher und unruhiger als jetzt.

Im ersten Lockdown hab ich auch viel zu viel TV geguckt, teilsweise schon tagsüber. Das ging so weit das ich manchmal nicht mehr wusste wasfür Tageszeit wir haben usw. Mein Schlaf und Wach Rhytmus war zeitweise komplett hinüber. Diesmal hab ich das verhindern können.

Aufgaben selber schaffen

Dank dieses Blogs ist es mir gelungen mir Aufgaben selber zu schaffen und diese auch zu erfüllen. Zwar führe ich lange nicht alles aus was ich mir vor nehme aber durch dieses tägliche Berichten setze ich mich selbst ein wenig unter Druck auch wirklich etwas zu tun.

Die Aufgaben die ich mir stelle haben sich aber immer wieder verändert. Ganz am Anfang des Lockdowns waren das noch so große Projekte wie „Kleid nähen“ oder „Stoff-Vorräte verbrauchen“… nun sind schon 59 Tage rum und ich habe immernoch kein Kleid genäht.

Irgendwie finde ich es schwierig mich mit einem eleganten Kleid zu befassen, wenn momentan für alle Menschen die Jogginghose das wichtigste Kleidungsstück ist.

Was habe ich heute gemacht?

Heute Vormittag hab ich wie meistens die ersten 1-2 Stunden mit meiner Kaffeetasse auf der Couch verbracht. Mit dem Handy in den Sozialen Netzwerken wir Facebook, Instagramm und Pinterest rum geschmökert… nein ich mache das nicht nur aus zeitvertreib sondern auch weil ich mich dort (vorallem bei Facebook) mich mit anderen über mein Hobby das Nähen austausche. Und nicht ganz uneigennützig dabei meinen Blog bekannter mache.

Falls Du es noch nicht mitbekommen hast ich schreibe hier auch Näh-und Bastel-Anleitungen. Eine Übersicht darüber findest Du unter Anleitungen. Mit dem schreiben einer Anleitung alleine ist es nicht getran, man muss diese auch bekannt machen. Und das tue ich momentan jeden Tag sehr intensiv.

Selbstverständlich verfolge ich damit ein Ziel. Ich möchte meinen Blog und meine Anleitungen damit so bekannt machen, das ich vielleicht mal irgendwann damit Geld verdienen kann. Davon bin ich noch weit weg, da meine Sammlung noch nicht sehr groß ist. Ich versuche jetzt im Lockdown möglichst viele dauerhaft interessante Inhalte zu schreiben.

Meine bisher erfolgreichste Anleitung war die Nähanleitung für eine Behelfsmaske… nun die interessiert jetzt leider keinen mehr. Aber ich bin überzeugt meine Handstulpen oder die Glückskekse können auch noch nächstes Jahr jemanden interessieren.

kleine Herzen nähen

Heute habe ich gleich einen ganzen Stapel kleine Herzen gefüllt und mit der Hand zu genäht.

Verwendet habe ich für die Herzen Material das ich „geerbt“ habe.

Meine Schwester hatte einer Verwandten eines Freundes beim Umzug geholfen. Diese war wohl mal Handarbeitslehrerin und da meine Schwester als einzige der Helfer den Anschein machte sich für derartiges Material zu interessieren, bekam sie einiges davon geschenkt. Unter anderem eine Schachtel voller bunter Webbänder. Diese sind eigentlich ziemlich aus der der Mode gekommen, und die Designs wirken schon sehr Retro… Ausserdem sind es nur kleine Stücke, von jedem Desing gibt es nur 10-20 cm.

Meine Schwester hat mir diese Schachtel irgendwann mal gebracht und ich hab sie lange nur rum stehen gehabt. Was kann man aus solchen kleinen Stücken denn sinnvolles machen?

Jetzt im Lockdown hab ich mir die Bänder mal vorgenommen und sie, zusammen mit den Stoffresten die ich die Tage geschenkt bekommen habe zu kleinen Herzen verarbeitet.

Ich hatte keine Idee was ich mit den Herzen tun würde. Aber ich habe dieses Bild oben heute in einer Handarbeitsgruppe bei Facebook geteilt und habe darauf sehr viele Reaktionen bekommen.

Unter anderem wurde ich gefragt ob ich bereit wäre eine größere Anzahl der Herzen für einen gemeinnützigen Zweck spenden würde. Ich muss mir die Webseite der Organisation nochmal in Ruhe durchlesen, aber grundsätzlich fände ich das schön wenn ich mit diesen Herzchen helfen könnte.

Mein Spaziergang heute

Heute war ich mit einer Chor Kollegin zum Laufen verabredet. Aus verschiedenen Gründen sind wir leider erst viel später los als geplant und auch nicht auf den Tüllinger wie wir das erst vor hatten. Wir sind ins Grütt zum laufen. Und es war Kaiserwetter!

Dieses Bild ist mitten in Lörrach, mitten im Grütt aufgenommen

Es war mit maximal minus 2 Grad echt bitter kalt. Aber mit der richtigen Kleidung kann man auch das geniessen. Und man muss in Bewegung bleiben. Stehen bleiben und länger quatschen ist nicht, nach wenigen Minuten wird einem kalt.

Sonnenschein und Schnee ist wunderschön. Das fanden auch ganz viele andere Leute. Ich habe selten so viele Menschen im Grütt erlebt. Hin und wieder blies ein eisiger Wind, deshalb habe ich auf diesem Foto die Kapuze über der Mütze. Hinter mir sitzen zwei ganz harte auf einer Bank… das waren aber auch die einzigen die sich hin gesetzt haben. Selbst in der Sonne war es noch minus.

Nur an paar ganz wenigen Stellen bildete sich in der Sonne ein wenig Schneematsch. Doch als wir gegen 16:30 den Heimweg antraten waren diese Stellen bereits wieder gefroren.

Der Bach im Grütt teilweise unter Eis

Es war ein so schöner und anregender Spaziergang. Meine Begleitung und ich hatten interessante Gespächsthemen und so merkte ich kaum wie viel ich gelaufen bin.

Schrittziel erreicht !

Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden, zumal wir einen echt schönen Nachmittag hatten, trotz Kälte. Allerdings hatte ich gestern getönt ich wolle heute 10 km gehen und es waren wieder nur 9. Dabei sollte man aber bedenken das ich die meiste Zeit auf Schnee gelaufen bin… und da macht man ja kleinere Schritte… oder? 😉

Morgen soll es auch noch mal so tolles Wetter werden, mal sehen wo und wie weit es mich morgen bringt.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog ich hoffe Du schaust bald wieder hier reing in mein Lockdown-Tagebuch.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 58 ( Freitag 12.2.)

Herzlich willkommen zum 58. Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Hier schreibe ich täglich wie es mir im Lockdown ergeht.

Als kleinen Nachtrag zu dem „Hemdglunki“ der eigentlich gestern Abend gewesen wäre. Beim Hemdglunki ziehen mit Nachthemden und Schlafmützen gekleidete Narren zum Teil mit Fackeln durch die Strassen. Traditionell spielt dazu die Guggemusik.

Guggemusik ist eine närrische Blasmusik Gruppe. Das besondere an dieser Musik ist, das sie nicht richtig sein muss, nicht selten können in so einer Musiktruppe nur ein paar der Musikanten wirklich gut spielen oder Noten lesen. Alle anderen spielen nur nach Gehör und gerne etwas schräg.

Oft kommt es bei Fasnachts-Events zu Auftritten mehrerer Guggemusik-Cliquen und nicht selten wird dann einfach mal spontan zusammen gespielt (ohne vorher miteinander zu Proben) . Eine Combo aus Musikern aus verschiedenen Cliquen, die sonst nie miteinander spielen nennt man Chari-Vari-Gugge.

Heimathafen hilft beim „Durchhalten“

Der Heimathafen ist ein Pub und Eventlokal das momentan geschlossen ist. Der Capitain und seine Crew haben sich eine Aktion ausgedacht um ihren Gästen die Wartezeit bis sie wieder aufmachen zu versüssen. Unter dem Motto „einfach durchhalten“ veröffentlichen sie jeden Tag ein Video mit einem „Konzert am Fenster“. Gestern war dies ein Song von einer Chari-Vari-Grugge gespielt.

Als dieses Video gedreht wurde hab ich den Lärm gehört und ich hab mich auf den Weg gemacht um mir das anzusehen… Obwohl ich nebenan wohne kam ich zu spät, die haben wirklich nur dieses eine Lied einmal gespielt. Denn es sollte ja keine Menschenansammlung geben.

Video bei Facebook

Über den Link kommt ihr zu dem Video. Wer empfindlich ist und Guggemusik noch nicht kennt… Lautstärke etwas runter regeln 😉

Was habe ich heute gemacht?

Wachgeworden bin ich gegen 8 Uhr, irgendwie war es trotz geschlossenen Rolladen eigenartig hell… ah das war Sonnenschein. Morgens schon blauer Himmel und Sonne! Dem entsprechend war ich auch schneller wach und fit. Aber ich habe mich am Vormittag vorallem im Wohnzimmer wo die Sonne so schön rein schien aufgehalten. Und wo es schön warm war… draussen war es heute Minusgrade!

Beim Nähen habe ich mich mit ein paar kleinen Fummeleien beschäftig die man von Hand näht. das ist zeitaufwändig und es ist dabei noch nichts vorzeigbares entstanden… ich sag nur Stoffblümchen. Aber was ich daraus genau mache, weiß ich selber noch nicht ganz.

Nebenbei habe ich nach ner Spaziergang-Partnerin gesucht aber leider konnten die, die ich erreicht habe alle nicht. Für morgen habe ich eine Verabredung. Aber wenn jemand von Euch mit mir am Sonntag oder die kommenden Tage irgendwo spazieren gehen will (mind 5km!) bitte melden!

Spaziergang

Trotz des Sonnenscheins konnte ich mich erst gegen 14 Uhr endlich aufraffen raus zu gehen und los zu laufen. Wiedermal fast ohne festes Ziel… der Name meines Blogs wird langsam zu meinem Lebensmotto:

„Unterwegs ist das Ziel“

Hauptsache unterwegs sein und die beine Bewegen, wohin es genau geht ist zweitrangig.

Ich hatte zwar etwas in Lörrach Stetten abzugeben, aber ich bin absichtlich in die andere Richtung gestartet. Heute ging es wieder in den Wald Richtung Salzert.

Im Wald war es sooo schön! Und es waren echt nicht wenige Menschen unterwegs. Das längste Stück bin ich hinter 3 Personen mit Kinderwagen gegangen. Eine der Frauen hatte eine markante Mütze an.

Zum Gehen auf den schnee bedekten Waldwegen ist es echt angenehm, denn alles ist gefrohren und nicht matschig. Durch den lockeren Pulverschnee ist es aber auch nicht zu glatt.

Vor dem Stadteil Salzert bin ich abgebogen und einen Waldweg in Richtung Stetten gegangen. Das Bild oben ist der Blick zurück Richtung Salzert, ich habe es gemacht damit ich Euch den blauen Himmel zeigen kann. Hier war es an paar wenigen sonnigen Stellen etwas matschig. aber die grossen Pfützen waren noch immer gefrohren. Auf den angrenzenden Wiesen waren immer wieder vereinzelt Kinder mit Schlitten unterwegs. Im Wald kam mir ein Vater mit zwei Kindern entgegen, die den Waldweg als Skipiste nutzten…

Schlittenpisten überall

Fuss und Schlittenspuren überall und so folgte ich einfach mal einer dieser Spuren die von der bekannten Route abzweigte. So landete ich im Winterwunderland… kurzfristig hatte ich keine Orientierung wo ich bin. Egal, es war schön, die Sonne schien und ich lief einfach weiter…

Der Weg zwischen Gärten blieb aber nicht so… nach einer Kurve, wo ein herrenloser Schlitten am Wegrand stand mutierte der weg in eine Schlittenbahn… ich habe kurz überlegt umzudrehen. Aber wenn Kinder mit ihren Schlitten den steilen weg hoch gehen können, sollte ich da ja auch heil runter gehen können… zum Glück waren gerade nicht sehr viele Kids da.

Also auf der Strecke hätte ich als Kind auch schiss gehabt mit dem Schlitten runter zu fahren, ein kleiner Fehler und man hängt an einem Gartenzaun. Aber den Spuren nach zu berurteilen waren hier schon viele Schlitten unterwegs.

Ich war froh als ich heil und ohne mich auf den Hosenboden zu werfen unten auf einer Straße an kam.

Wintersonne

Nach dem Wald ging es auch mal über freies Feld. auch hier alles gefrohren
Die Pfütze war wohl mal aufgetaut… aber jetzt wieder zu Eis erstarrt

Ich bin woll irgendwie Zick-Zack gelaufen, aber irgendwann hatte ich wieder die drei Personen mit dem Kinderwagen und der auffälligen Mütze vor mir. Die drei waren wie viele andere auch am Spaziergang machen. Es war zwar extrem kalt doch ideal zum spazieren gehen. Dem entsprechend waren sehr viele Menschen unterwegs. Was mir bei meinen Spaziergängen auffällt es sind immer mehr jüngere Leute einzeln unterwegs.

Nachdem ich in Lörrach Stetten schon wieder Ecken entdeckt habe dich ich noch nicht kannte bin ich dort hin gelaufen wo ich was abgeben musste und dann zu meiner Freundin die in Stetten wohnt. Sie muss normal arbeiten und hat dadurch meist nur Freitags Nachmittags zeit.

Nach einem Kaffeklatsch bei ihr bin ich dann auch wieder nach hause gelaufen. Die letzten Male bei ihr hab ich dann gerne aus Faulheit den Bus genommen… heute nicht, heute bin ich die restlichen 1,5 km auch noch gelaufen.

Schrittziel erreicht!

Mit dem Ergebnis bin ich heute ganz zufrieden, heute hatte ich auch den KM Zähler nicht eingeschaltet, der mir immer wieder sagt wieviele km ich abgeschlossen habe. Also langsam kriege ich es auch ohne das Ding hin. Morgen möchte ich aber gerne über 10 Km laufen, das Wetter sieht schon mal gut dafür aus.

Vielen Dank für Deinen Besuch in meinem Lockdwon-Tagebuch. Ich hoffe wir sehen uns hier bald wieder.

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Lockdown-Tagebuch

Tag 49 ( Mittwoch 3.2.)

Willkommen! Hier kommt der 49ste Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich jeden Tag was ich während des harten Lockdowns tue und erlebe.

Heute war mir gleich klar das ich mich vor allem um Bewegung für meine Beine kümmern muss, nachdem ich gestern mein Schrittziel aus zeitlichen Gründen nicht erreichen konnte. Aus diesem Grunde suchte ich heute Vormittag nach einer Begleitung. Wochentags bei strömenden Regen ist das allerdings nicht so einfach.

Just in dem Moment rief eine Bekannte an, die mich eigentlich etwas anderes fragen wollte, aber sie kam richtig ins erzählen und ich meinte dann. „Das kannst Du mir doch auch persönlich erzählen, wie wäre es wenn wir zusammen spazieren gehen?“ Sie fand die Idee sofort gut und so verabredeten wir uns.

Ursprünglich wollten wir nach Weil am Rhein in den Dreiländergarten gehen… doch so weit kamen wir gar nicht. Wir trafen uns nahe der Lörracher Innenstadt und gingen in Richtung Stetten. Als wir dort an den Fluss Wiese kamen waren wir beide fasziniert von den tosenden Fluten. Die sonst so leise da hin fließende Wiese, durch die man stellenweise durchwaten kann ist zu einem riesigen braunen reißenden Fluss angeschwollen.

Hochwasser an der „Wiese“

Hochwasser an der Wiese bei Lörrach Stetten

Da wo sonst die Hundebesitzer Gassi gehen, oder im Sommer die Leute in der Sonne liegen, reißende Fluten! Ich hab schon paarmal Hochwasser an der „Wiese“ gesehen, aber an so viel kann ich mich nicht mehr erinnern. De Büsche auf dem Bild stehen eigentlich am Ufer und nicht mitten im Wasser. Unter der Brücke, rechts von dem rechten Pfeiler habe ich noch vor ein paar Tagen einen Obdachlosen in einem Zelt gesehen. Ich hoffe er konnte sich und sein hab und gut rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Meine Begleitung und ich waren beide sehr beeindruckt von den Naturgewalten und so sind wir alle Naselang stehen geblieben um Fotos zu machen. So kamen wir nicht sonderlich schnell voran.

Das Ding hinter mir im Wasser ist ein Grill. Der Grillplatz“Wiesenstrand ist komplett überflutet

Auf dem Foto seht ihr mich wieder in meiner Regenwetterkleidung. Diese Jacke ist momentan mein ständiger Begleiter, denn sie ist auch bei starken Regen dicht. Dank dieser Kapuze brauche ich keinen Schirm mit zu nehmen (ich mag Schirme nicht).

Der Runde Gegenstand hinter mir ist der Grill auf dem bekannten Grillplatz an der Wiese. Er steht etwas erhöht, rund herum ist ein Beton-Oval auf dem man im Sommer sitzen kann… An dieser Stelle ist die Wasserfläche heute mehr als dreimal so breit wie normal.

die Arena an der Wiese steht unter Wasser

Gleich neben dem Grillplatz ist eine kleine Arena in den Hang gebaut. Hier habe ich schon mehrfach Open-Air-Gottesdienste besucht. Auch andere Veranstaltungen finden hier manchmal statt. Hier ein Bild von der Einweihung.

Fußweg in die Schweiz

Meine Bekannte und ich sind dem Fahrradweg in die Schweiz gefolgt. Wobei wir uns kurz gefragt haben ob dies denn momentan erlaubt ist oder nicht. Unter „Illegaler Grenzübertritt“ habe ich über die Situation während des ersten Lockdown geschrieben. Wir sind diesem Weg jedoch nur gefolgt um die nächste Brücke zu benutzen und nach Weil am Rhein abzubiegen.

und zurück

Später sind wir die gleiche Strecke wieder zurück gelaufen. mittlerer Weile hatte es aufgehört zu regnen und wir konnten noch mal tolle Fotos machen.

die Wiese beim Naturschwimmbad

Auf dem Rückweg begleitete ich meine Bekannte bis zur Tüllinger Brücke, dort trennten wir uns, sie ging nach hause und ich wollte noch meine mindestens 10 000 Schritte voll machen und ging bis zu einem Bekannten der direkt an der Wiese wohnt. Das ist eine der wenigen Personen bei der ich jederzeit auf Toilette darf… wenn man die ganze Zeit neben einem rauschenden Fluss läuft ist das unumgänglich.

Natürlich verquatschten wir uns und so kam ich erst kurz vor der Dämmerung dort weg. Auf dem Heimweg gab es eine ganz besondere Lichtstimmung! Es waren recht viele Spaziergänger unterwegs, und fast alle starrten gen Himmel…

Radfahrer hielten an um Handyfotos zu machen… viele blieben stehen um sich dieses faszinierende Abendrot anzusehen.

Abendrot über dem Hochwasser der Wiese
dieses Bild habe ich nicht farblich bearbeitet! Nur die Schrift hinzugefügt.
Hochwasser an der Wiese bei Abendrot . Hier ein Bild in die andere Richtung

Heute habe ich mein Schrittziel erreicht!

Heute habe ich mein Ziel erreicht, ich bin mehr als 10 000 Schritte gelaufen. Ich hatte einen sehr schönen Tag obwohl ich im strömenden Regen los gelaufen bin. Die einzige Kunst dabei ist es sich zu überwinden und raus zu gehen. Ist man mal draußen gibt es überall etwas zu sehen.

Morgen früh mache ich ein Experiment, ich versuche gleichzeitig mit meiner Schwester in Stuttgart joggen zu gehen. Mal sehen ob es klappt.

Vielen Dank für Deinen Besuch im Lockdown -Tagebuch auf Unterwegsistdasziel.blog. Ich würde mich freuen wenn Du morgen wieder kommst.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 45 ( Samstag 30.1.)

Willkommen zu meiner Artikelserie Lockdown-Tagebuch. Hier schreibe ich täglich wie es mir im harten Lockdown so ergeht und was ich erlebe.

Heute war ein typisch deutscher Wintertag, düster und regnerisch. Und so war zuerst auch meine Stimmung. Wenn es draußen nur nass kalt ist und es gar nicht richtig hell wird dann drückt mir das schon sehr auf meine Stimmung und meine Motivation irgendwas zu tun. An zu wenig Schlaf kann es jedenfalls nicht liegen, ich habe heute Nacht über 10 Stunden geschlafen!

Vielleicht empfinde ich dieses „Wetter drückt auf Stimmung“ nur so stark weil ich es bisher in meinem Alltag gewohnt war immer im gleichen Licht und fast gleicher Temperatur zu arbeiten. Wenn ich normal zur Arbeit gehe ist mir das Wetter ziemlich egal, denn ich bin in weniger als 10 Minuten am Arbeitsplatz.

Heute hat es nur einmal geregnet… ständig

Den Vormittag habe ich komplett unproduktiv auf der Couch verbusselt. Ich hab bissel im Internet und am Handy gefummelt. Aber wirklich was sinnvolles ist nicht bei raus gekommen. Noch nicht mal irgendwo eine meiner Anleitungen beworben. Und das obwohl ich ja die letzten Tage genau damit gute Erfahrungen gemacht hab. Heute vormittags hatte ich Null Bock zu nix.

Erst um 12 Uhr habe ich mich aufgerafft und habe in der Küche an meinen Nähsachen probiert. Mein aktuelles Projekt sind gefütterte Fäustling Handschuhe. Boah… der Schnitt besteht aus drei Teilen, für das Futter genauso… und dann muss jedes Teil doppelt sein (zwei Handschuhe) aber natürlich gegengleich (rechts und links). Und das Futter genau umgekehrt. Heute Mittag hatte ich echt nicht genug Hirnschmalz um die Teile richtig zusammen zu bekommen. Dabei ist das ja eigentlich nicht so kompliziert…

Auch die Tatsache das ich die Handschuhe gerne fertig bekommen hätte um sie Euch hier zu präsentieren hat nicht geholfen das ich dran geblieben bin. Ein halbfertiger Handschuh ist liegen geblieben…

Ich will meine 10 000 Schritte schaffen… aber wie?

Ich hatte mir schon fest vorgenommen nach dem Mittagessen raus zu gehen, egal ob es regnet oder nicht. Aber wohin ich gehen wollte hatte ich noch keine zündende Idee.

Da mir gleich mehre Bekannte Bilder und Videos von dem Hochwasser an der Wiese (Fluss) geschickt hatten war mir klar das ich da nicht hin wollte. Es gibt schon viel zu viele Wunderfitzige Leute die dann genau da hin gehen wenn es gefährlich ist. Da halte ich mich lieber fern, von dummen Menschen halte ich lieber Abstand (auch schon vor Corona).

Tippfehler „die Kranke Krake“

Während dem Kochen erreichte mich die Nachricht einer Bekannten, ich hatte in dem Artikel von gestern. Einen peinlichen Tippfehler. Ich habe den Spielplatz in Lörrach Stetten versehentlich „Die Kranke“ genannt. Korrekt ist natürlich „Die Krake“. Selbstverständlich hab ich das schon längst korrigiert.

Ich bin sehr dankbar für solche Hinweise, denn wenn ich einen von mir selbst geschriebenen Text Korrektur lese, überlese ich meine eigenen Fehler. Also wenn Du auch so etwas findest, dann schreib mich an, ich bin froh drum.

Die Bekannte hatte noch etwas das sie mir geben wollte und da wir gerade am schreiben waren meinte ich „ich komm es holen, ich brauche nen Grund zum rumlaufen“ Sie hatte jedoch noch einen besseren Vorschlag. Wenn ich rechtzeitig kommen würde, könnte sie mich ein Stück mitnehmen. Ey gute Idee! Einen Spaziergang von woanders starten ist doch toll.

Startpunkt Haltestelle Waidhof

Hier hat mich die Bekannte aus dem Auto gelassen. Wo ich genau hin laufen wollte konnte ich ihr noch nicht beantworten. „mal sehen“…

so war das Wetter…

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung

sagte ich mir und ging los in Richtung Wald. Das Wort zielstrebig kann ich hier nicht wirklich benutzen, denn ich wusste ja gar nicht genau wohin ich laufen würde. Ich wusste nur ich will mindestens 7km gehen. Also startet ich wieder meine Handy-App.

Im Wald kam ich an den „Eiserne Hand-Weg“ , auf dem bin ich ja am Montag bereits gegangen, deshalb wählte ich die andere Richtung. Einer der Wegweiser zeigte nach Adelhausen und mir fiel ein das ich dort jemanden kenne. Ich könnte da hin laufen und wenn ich nicht mehr kann bei diesen Leuten klingeln und fragen ob sie mich heim fahren. Diese Idee habe ich dann aber schnell wieder verworfen.

Letztlich bin ich auf dem Mosweg und dem Steinenweg bis hin zum „Vitaparcours“ gegangen. Dort habe ich mich entschieden diesem ein Stück zu folgen. Von dem wusste ich genau wo der Rundweg beginnt. Von dem Parkplatz aus würde ich mir einen Heimweg ohne weiteres zutrauen.

Irgendwann kam ich am „Siebenbannstein+ an. Der Grenzstein selbst ist gar nicht so beeindruckend. Dafür das Schild daneben und die Tatsache das hier ganz viele Wege Sternförmig abgehen… Ein Punkt zum überlegen wo man hin will.

Siebenbannstein hier trafen die Grenzen dieser 7 „Banne“ zusammen

Bitte entschuldige die schlechte Bildqualität, es war wohl für mein Handy zu duster. Und zu nass.

Unter GoogleMaps Siebenbannstein gibt es bessere Bilder und sogar ein Streetview Rundblick.

Da mir mein Handy schon sagte das ich die Hälfte geschafft hätte wählte ich den Weg nach Brombach. Dieser war angenehm zu gehen, nicht zu steil und nicht zu matschig. Nur an paar wenigen Stellen lag am Wegrand noch etwas Schnee. Die Spuren des Schneebruchs konnte ich vielerorts erkennen. An einer Stelle war ein quer über den Weg liegender Baum bereits beseitigt worden, dieser fallende Riese schien noch ein paar andere Bäume umgerissen zu haben. Die Spuren der Räumungsfahrzeuge waren überall zu erkennen.

Alleine im Wald unterwegs

Ganz alleine im Wald unterwegs zu sein hat mir keine Angst gemacht. Ich fühlte mich sicher. Hin und wieder kam auch mal ein Jogger oder Radfahrer entgegen. Und lange konnte ich Autos aus der Ferne hören, das heißt wäre mir irgendwas passiert (Fußverletzung oder sowas) hätte ich nicht weit gemusst um Hilfe zu holen. Außerdem habe ich mir angewöhnt die Wegweiser zu fotografieren. Denn sollte ich in eine Notlage geraten und einen Notruf absetzen müssen, dann kann ich besser beschreiben wo ich bin. Das Wegenetz in diesem Wald ist echt gut ausgeschildert. Alle Nase lang gibt es Wegweiser.

Gegen Ende meiner Waldwanderung habe ich allerdings das Tempo etwas erhöht, denn es wurde schon langsam dämmerig und ich wollte unbedingt vor der Dunkelheit aus dem Wald raus sein. Das hat dann auch gut geklappt. Ich bin gegen 17:30 bei den ersten Häusern von Brombach raus gekommen.

In Brombach bin ich zum Bahnhof und dort habe ich die S-Bahn nach hause genommen.

Schrittziel erreicht!

Der Beweis das man auch an einem besch… Regentag im Lockdown etwas schönes erleben kann wenn man sich an frischer Luft bewegt. Deshalb möchte ich Dich ermutigen auch raus in die Natur zu gehen.

Vielen Dank fürs Lesen

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Ausflugsziele Lockdown-Tagebuch Sehenswürdigkeit

Tag 43 ( Donnerstag 28.1.)

Willkommen in meinem Lockdown-Tagebuch, hier kommt der 43ste Tag. Seit 43 Tagen berichte ich hier täglich wie es mir in der Kurzarbeit Null so geht und was ich erlebe.

Heute hat meine Schwester Geburtstag. Zur Feier des Tages hatte ich mir meinen Wecker auf 7 Uhr gestellt und sie gleich angerufen. Da sie heute normal arbeiten musste habe ich darauf verzichtet sie um Mitternacht aus dem Bett zu klingeln. Das habe ich auch schon gemacht.

Die letzten Jahre habe ich sie oft zum Geburtstag besucht, mal eben schnell mit dem Flixbus nach Stuttgart oder so. 2013 hatte ich den Besuch bei ihr sogar noch mit einem Konzertbesuch in der Nähe von Karlsruhe verbunden. Mit Zug hin, mit Leihwagen zur Konzert-Location. Nachts das Auto am Bahnhof wieder abgegeben und mitten in der Nacht mit der S-Bahn nach Heilbronn (hält an jeder Gieskanne, hat gefühlt ewig gedauert) dort bei einer Freundin paar Stunden nur geschlafen und mittags wieder weiter mit dem Zug nach Stuttgart… mehr darüber unter „flexibele Verkehrsmittelwahl.

Und dieses Jahr ist derartiges absolut undenkbar!

Was habe ich heute gemacht?

Heute Morgen habe ich wieder etwas an den Einstellungen im Hintergrund an meinem Blog probiert und ich habe den Fehler gefunden und wie es aussieht endlich behoben. Ich hoffe das jetzt alles dauerhaft richtig funktioniert. Das mit diesen Plugins in WordPress ist echt eine Wissenschaft für sich.

Heute habe ich recht früh gefrühstückt und dann freiwillig das Geschirr von Hand gespült. Damit meine ich jetzt nicht nur den Teller von heute, sondern alles was von den letzten 2 Tage da stand. Ich vermisse einfach die Tätigkeit im Stehen. Beim Spülen hab ich gemerkt das mir das gut tut. Also hab ich nach einer Lösung gesucht:

Im Stehen an der Nähmaschine

Ich habe das Bügelbrett so hoch gestellt wie es geht und die Nähmaschine da drauf gestellt. Der Winkel ist nicht ganz optimal, aber es funktioniert!!! Ich habe 3 Paar Handstulpen genäht. Zugegeben es ist sehr gewöhnungsbedürftig. Und ich muss aufpassen das die Maschine nicht zu schwingen beginnt wenn ich schnell nähe… also mit einer Hand leicht die Maschine nach unten drücken. Aber hey! Die Maschine ist viel viel leiser!

Jeder der Probleme hat das sich Nachbarn oder kleine Kinder über das Geräusch der Nähmaschine beschweren, der kann sie einfach auf ein Bügelbrett stellen. Die leichte Konstruktion des Betts federt sie Erschütterungen der Maschine ab. Und das ist es ja was es manchmal so laut macht.

Sicher ist diese Art zu nähen nicht geeignet um Stundenlang sehr große Teile zu nähen aber für so etwas kleines wie meine Stulpen ist es echt praktikabel.

trotzdem habe ich geschaut das ich nicht zu lange das selbe mache und habe etwas zwischen Nähmaschine und Laptop (auf der Couch mit Füße hoch) abgewechselt.

Spaziergang

Nach dem Mittagessen habe ich mich dann „auf die Socken gemacht“. Eines meiner Ziele war etwas in der Innenstadt abzuholen, das ich einer Bekannten auf dem Hühnerberg bringen sollte. Aber ich startete bewusst in die Andere Richtung nach Stetten. Ich bin einfach mal los gelaufen. Ich wollte wohin, wo ich mich noch nicht so gut auskenne.

In Lörrach Stetten südlich vom Ortskern Richtung Schweizer Grenze hab ich dann auch paar Sachen entdeckt von deren Existenz ich keine Ahnung hatte.

Struveplatz

Der Platz ist nach Gustav Struve benannt der 1848 bereits eine Deutsche Republik mit einer Föderalistischen Demokratie forderte und diese am 21. September in Lörrach ausrief. Mehr darüber findest Du auf Wikipedia.

Stuveplatz in Lörrach Stetten

Der Struveplatz ist überraschend groß, inmitten eines Wohngebiets ein mit Bäumen und Bänken umrahmter Schotterplatz mit einer umlaufenden Straße. Man kann also mit dem Auto rund herum fahren.

Eigenartiger Weise finde ich keine weiteren Informationen über den Platz im Internet. Laut Google Maps und Straßenschild heißt die Straße auf beiden Seiten „Am Bächle“. Lediglich eine Bushaltestelle der Linie 9 heißt Struveplatz.

Hinter dem Platz erstreckt sich eine Grünfläche die heute etwas überflutet war, jedenfalls standen ein paar Bäume im Wasser . Ich nehme an hier fließt das besagte Bächle. Einige spielende Kinder fanden das wohl ganz toll.

Spielplatz Stetten

Nebenan ein riesiger Spielplatz. Ich hab nicht gedacht das Lörrach so was cooles hat. Die meisten Spielgeräte sind aus holz und sehen nicht mehr ganz neu aus. Scheinen aber in Ordnung zu sein. Es gibt Klettergeräte für unterschiedliche Altersklassen. Mehrere Rutschbahnen und Schaukeln. Da fast überall Kinder waren, habe ich kaum Fotos gemacht. Das Gelände ist echt sehr weitläufig, also auch wenn viele Kinder da sind wird es nicht zu voll. Es hat viele Bänke. Und auch einen großen Sandkastenbereich, der wohl im Sommer beschattet wird.

Spielplatz Lörrach Stetten

Auf dem Bild ist nur ein Teil zu sehen. Das Gelände ist so weitläufig das ich nicht alles auf ein Bild bekomme.

Der Gesamte Spielplatzbereich ist durchzogen mit kleinen Dämmen, es sieht fast aus wie ein BMX Parcours, ob es als solches gedacht war oder nur dafür missbraucht wurde ist mir nicht ganz klar.

Für größere Kinder und Erwachsene gibt es zwei Tischtennisplatten und ein kleines Beach-Volleyball-Feld sowie ein künstlicher Kletterfelsen.

Ich werde mir diesen Spielplatz bei besserem Wetter nochmal ansehen um ein paar schönere Fotos zu machen.

Naturentdecker-Garten

Auch in unmittelbarer Nähe zu finden ist der Garten der Naturentdecker.

Naturentdecker-Garten in Lörrach Stetten

Das Gelände ist nicht mit einem Zaun umgeben und deshalb denke ich das es auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Ende Januar gibt es dort zwar nicht extrem viel zu sehen, doch ich finde selbst die Beschriftungen der einzelnen Pflanzen der Hecke hoch interessant.

So habe ich entdeckt das der Wollige Schneeball schon dicke Knospen hat

Auch diesen Garten werde ich bei besserem Wetter mal wieder aufsuchen. Hier gibt es sicher einiges zu entdecken.

Schrittziel erreicht!

Von dort aus bin ich bei der Johanneskirche unter der Bahnlinie durch die Dammstraße entlang und an der Wiese wieder in nördliche Richtung zur Innenstadt. In der City habe ich eine Bestellung abgeholt und damit dann zu der Bekannten auf dem Hühnerberg. Ein netter Rundgang, den ich aber noch mal etwas erweitert machen möchte.

Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe Du schaut morgen wieder hier rein, in mein Lockdown-Tagebuch auf unterwegsistdasziel.blog