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Allgemein Ausflugsziele Lockdown-Tagebuch

Tag 40 ( Montag 25.1.)

Willkommen zu meinem Lockdown-Tagebuch. Willkommen zu meinem 40sten Bericht darüber was ich den ganzen Tag so treibe während des harten Lockdowns.

40 Tage am Stück frei. Das ist beinahe länger als früher in der Schule die Sommerferien. Und die kamen einem immer so endlos lange vor. Seit ich im Arbeitsleben stehe hatte ich nur einmal eine ähnlich lange „Pause“ als ich vor zwei Jahren den Fuß gebrochen hatte. Aber damals war ich mit meiner Situation alleine, und es hing von mir selbst ab wann mein Leben wieder normal würde. Ich wusste stets ich kann erst wieder arbeiten gehen wenn ich wieder richtig laufen kann.

Aber jetzt? Mir geht’s gut, ich bin eigentlich fit und voller Tatendrang… Aber das wann wir wieder arbeiten gehen dürfen hängt nicht von mir ab. Und diese Unklarheit macht mich doch langsam etwas mürbe.

Egal heute war ein schöner Tag!

Ich hatte mich heute mit meiner Arbeitskollegin zum Laufen verabredet. Und ich hab mich total darauf gefreut mal wieder mit ihr zu quatschen. Im normalen Arbeitsalltag ist sie die Person mit der ich am meisten zu tun habe. Normal sehe ich sie fast täglich, außer in den Phasen der Kurzarbeit oder wenn eine von uns beiden Urlaub hat. Jetzt hab ich sie tatsächlich 40 Tage lang nicht gesehen.

Sie wollte mich um 12:30 Uhr bei mir zuhause abholen. Doch um kurz vor 12 begann es zu schneien. Und ich hatte schon Angst das sie absagt. Aber sie kam trotz starkem Schneegestöber exakt pünktlich! Ich begrüßte sie mit „Super Du bist kein Weichei!“

Da kenne ich einige, die schon wegen weniger abgesagt hätten. „Oh mir sitzt ein Furz quer“, oder „mein Hamster hat heute Nacht schlecht geschlafen“. Meine Lieblingskollegin ist nicht so eine. Sie kommt auch durchs Schneegestöber ohne Gejammer!

Auf in den Wald

Gut ausgerüstet mit dicken Jacken, Mütze und Kapuze sind wir beide los gezogen in Richtung Wald. In meinem Rucksack hatte ich eine Thermoskanne mit heißem Tee und zwei Stuhlkissen. Denn ich wusste, sollten wir irgendwo eine Gelegenheit finden wo man sich hinsetzten kann, dann würde es sicher zu kalt sein.

Wir sind zuerst durch den Rosenfelspark und dann auf der anderen Seite zum Waldrand hoch. Diesen Weg kannte ich noch nicht. Im Wald wurde es dann gleich mal steil und ich war froh die tritt-festen Schuhe gewählt zu haben. Dieser Weg war wohl nicht „nach dem Schneebruch gesichert“ worden. Denn zu dem matschig-rutschigen Untergrund kamen noch ein paar Äste und Baumstämme über die wir klettern mussten. Aber wir waren überzeugt das ist ein Weg.

Schon fast oben kamen wir dann auf den Waldlehrpfad, dem wir ein Stück weit folgten. Am Waldrand zum Stadtteil Salzert folgten wir ein kleines Stück der Straße zur Jugendherberge.

Blick vom Salzert in Richtung Basel

Diesen Blickwinkel habe ich die vergangenen Tage schon mal fotografiert. Wobei uns in diesem Moment vor allem die Lichtstimmung fasziniert hat. Meine Arbeitskollegin meine „guck mal da drüben schneit es“ (links).

Weiter Richtung Inzlingen

Von hier aus gingen wir an der Jugendherberge vorbei den Wanderweg Richtung Inzlingen. Hier kommt man direkt am Klettergarten vorbei, der natürlich in Winterpause ist und über den ich noch keine weiteren Informationen sammeln konnte. Auf einen Bericht darüber müsst ihr wohl noch 2-3 Monate warten.

Auf den Wegweisern stand auch „Finnenbahn“ und ich musste anmerken „ich weis gar nicht was das ist“. Dann ein Stück weiter im Wald haben wir sie entdeckt“

Die Finnenbahn

Die Finnenbahn ist ein für Sportler angelegter Rundparcours mit besonders weichem Untergrund. Der über 10 cm dicke Bodenbelag ist meist aus Sägemehl,Sägespäne und Rindenmulch über einer Sandschicht. Der Weiche Boden soll einem besonders Gelenkschonenden Training helfen und ist bei Joggern und anderen Sportlern sehr beliebt.

Eingangsbereich der Finnenbahn Lörrach. Auf dem Schild steht „Sport treiben, fit bleiben“

Als wir bei der Finnenbahn ankamen lag hier eine geschlossene Schneedecke und wir konnten gar nicht sehen wie der Untergrund ist. Doch beim ersten Schritt stellten wir fest „das geht sich wie auf Wolken“ und darum sind wir einfach mal die ganze Runde gelaufen. Leider ist sie nur 500m lang.

Die Lörracher Finnenbahn im Schnee

Während wir unsere Runde drehten kam die Sonne raus!

Bei Schnee und Sonnenschein gingen wir gut gelaunt und angeregt plaudernd durch den verschneiten Wald. Es war einfach nur herrlich. Vom „alten Steinenweg“ kamen wir auf den „Eiserne Hand-Weg“

Die Eiserne Hand

Die Eiserne Hand ist ein schmales aber 1.7km langes Waldstück das schon seit Generationen zur Schweiz gehört. „Seit fast 500 Jahren ist dieser durch historische Grenzsteine markierte Grenzverlauf unverändert und ist damit einer der ältesten Mitteleuropas.“ (sagt Wikipedia).

Unser Weg umrundet die eiserne Hand so das wir eigentlich auf deutschem Grund bleiben. Naja fast… einmal sind wir kurz auf die andere Seite der Schilder um Bilder zu machen:

Selfie im Ausland… der Weg hinter uns verläuft in Deutschland

Dort im Wald ist es wirklich friedlich und still und wir genossen die frische Luft. Als wir aus dem Wald kamen, lag neben dem jetzt geteertem Weg ein Tennisplatz. Und ich schaute in Google-Maps nach ob der nun zu Deutschland oder Schweiz gehört. Er gehört zu Inzlingen. Genau in diesem Moment begann es zu schneien. Nein was sag ich, kein Schnee, Graupel… immer mehr… die kleinen Eiskristalle schlugen uns ins Gesicht und es blies ein äußerst unangenehmer Wind. Als ich im Handy nach dem Tennisplatz geguckt hatte, hatte ich gesehen das daneben eine Sporthalle ist. Ich rief „dort ist die Halle, da müssen wir hin“ und wir rannten beinahe zu dem Eingangsbereich der Halle um uns unter zustellen.

ich hab mich noch nie über den Eingangsbereich einer Turnhalle so gefreut

Es stürmte kurz sehr heftig. Binnen weniger Minuten waren Dächer und Straßen weis verschneit und wir konnten nur „abwarten und Tee trinken“. Ich packte meine Thermoskanne aus und wir nippten unseren heißen Tee während wir dem Naturschauspiel zusahen.

Nach Maximal 20 Minuten oder so, ich hatte vom rumstehen noch keine kalten Füße gingen wir weiter und die Sonne kam heraus!

Wir waren einfach nur froh und dankbar das uns dieser kurze Schneesturm nicht mitten im Wald erwischt hat, dort hätten wir nirgends unterstand finden können und so ein Wind in den hohen Bäumen hätte mir schon Angst gemacht.

Inzlinger Wasserschloss

In Inzlingen besuchten wir kurz das Wasserschloss und umrundeten es auf dem kleinen Rundweg. Über das Inzlinger Wasserschloss muss ich mal bei schönerem Wetter berichten. Also noch ein Ausflugsziel über das ich demnächst schreiben will.

Natürlich gab’s paar Selfies für die Arbeitskollegen.

beim Inzlinger Wasserschloss ist Maskenpflicht… übrigens wir standen immer nur für die Fotos so nah zusammen … haben uns den ganzen Tag nicht einmal berührt

Von Inzlingen nahmen wir dann den Bus zurück nach Lörrach. Auf der Heimfahrt haben wir beschlossen das wir auf jeden Fall nochmal zusammen los gehen, denn es hat uns beiden echt Freude gemacht.

Schrittziel erreicht!

So, heute ist mein Bericht etwas lang geworden. Vielen Dank das Du ihn dennoch zu Ende gelesen hast. Ich würde mich freuen wenn Du wieder rein schaust in mein Lockdown-Tagebuch auf unterwegsistdasziel.blog

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 27 (12.1.2021)

Herzlich willkommen zu meinem 27 Eintrag im Lockdown-Tagebuch.

Heute war ein düsterer Regentag. Ich bin echt froh das ich den Sonnenschein gestern ausgenutzt habe und im Wald war. Heute hätten mich dort keine 10 Pferde hin gebracht. Bei diesem Regen und Temperaturen knapp über Null ist es dort sicher extrem matschig. Wenn Du meinen Artikel von gestern noch nicht gelesen und angeguckt hast, dann mach ruhig, es gibt dort auch ein paar schöne Fotos.

Fotos habe ich heute keine gemacht. Es war den ganzen Tag gar nicht richtig hell und es hat auch fast ständig geregnet.

Was habe ich heute gemacht?

Ich habe wieder 4 Paar Handstulpen genäht. Irgendwie ist das so die Stückzahl, danach mag ich nicht mehr länger sitzen. Dann muss ich etwas anderes, am liebsten mit Bewegung tun.

Massage

Ich habe heute eine professionelle Massage erhalten. Und wenn Du Dich fragst wie das mitten im Lockdown funktioniert, durchaus verständlich.

Eine Freundin ist gelernte Physiotherapeutin und Masseurin aber nicht mehr in diesen Berufen tätig. Um nicht alles zu verlernen massiert sie hin und wieder willige Freunde. Da ich kürzlich wieder leichte Beschwerden im Nacken/Schulterbereich hatte, habe ich einen Termin mit ihr gemacht. Aber wenn wir uns Treffen gibt es immer erst mal ein Kaffeekränzchen. Und wir reden viel mehr als das massiert wird. Aber auch das ist mal notwendig. Sie ist wie ich ein sehr kommunikativer Mensch der leidet wenn er zu lange mit keinem Menschen spricht.

So haben wir beide erst mal unseren Gesprächsbedarf gedeckt. Und dieses halte ich bei uns beiden für „medizinisch notwendig“!

Die Freundin hat sich übrigens mehrere Paare Handstulpen ausgesucht, wir haben sozusagen ein Tauschgeschäft gemacht. Stulpen gegen Massage. Finde ich klasse.

Gehen oder Joggen trotz Regen

Für das Kaffeekränzchen habe ich im nahen Bäckerladen ein paar süße Teile besorgt. Und noch ein einzeln Verpacktes extra… weil ich dieses vielleicht einem Bekannten bringen wollte. Aber das Wetter war alles andere als einladend, aber wenigstens nicht mehr so kalt wie gestern.

Als ich die Freundin nach der Massage verließ hat es schon gedämmert, denn nach der Massage gab es noch einen Tee und noch mehr Gespräch, und ich bin dort viel später weg als ich geplant hatte.

Was mach ich nun? geht ich noch zu dem Bekannten der 1.5 km entfernt wohnt oder nicht? Bin ich von dort zurück bevor es ganz dunkel ist?

Ich entschloss mich es zu versuchen. Der Fußweg zu diesem Bekannten führt an der Wiese (Fluss) entlang. Ein angenehmer Spazierweg wenn es nicht gerade so regnet wie heute und gleich dunkel wird.

Ich hatte diese große Tasche dabei mit bestimmt 20 paar Handstulpen, damit sich die Freundin welche aussuchen konnte. Und die hielt mich davon ab einfach los zu joggen. Doch dann nahm ich den langen Henkel der Einkaufstasche und legte ihn in den Nacken. Schwer ist die Tasche ja nicht, nur sperrig und stört in der Hand. Aber so hing sie nun vor meiner Brust.

Das sah bestimmt etwas bescheuert aus, war mir aber egal. Bei diesem Wetter ist sowieso kaum jemand unterwegs, und wenn dann sieht er in Regenklamotten genauso bescheuert aus. Ab der Tüllinger Brücke lief ich los!

Zwar in einem sehr langsamen Jogging-schritt, denn mit Winterjacke kann man nicht ganz so powern. Aber hey! Ich habe es bis zum Haus meines Bekannten durchgehalten !!!

Stolz wie Harry kam ich an!

Natürlich erzählte ich dem Bekannten von meinem „Workout“ was ihn aber nicht sehr beeindruckte, denn die Strecke ist eine Typische Joggingstrecke und für ihn ist das als wenn da jeder mal eben hin und her rennt.

Aber jetzt mal ein kleiner Vergleich, dieser Mensch wohnt ganz in der Nähe dieser Strecke, ist ein Jahr jünger wie ich und fühlt sich momentan aufgrund verschiedener Beschwerden nicht in der Lage von ihm bis zur Tüllinger Brücke zu laufen!

Also bin ich meinem Gott Jesus Christus zu tiefst dankbar das ich so gesund bin das ich solche Strecken mal eben joggen kann.

und wieder zurück

Lange quatschen konnten wir nicht, denn ich wollte ja vor der Dunkelheit zuhause sein. Der Weg dort an der Wiese ist im Dunkeln echt nicht angenehm, da nicht beleuchtet. Also machte ich mich schnell wieder auf die Socken.

Wieder kalt, nass und fast dunkel… Was macht Uschi??? Joggen!

Das ist die Aufzeichnung der Samsung S-Health App, die übigens auf allen Samsung Smartphones vorinstalliert ist. Die beiden Bilder ähneln sich sehr, aber wenn man genauer hin sieht, sieht man das ich nicht zweimal das gleiche zeige.

Ich habe es also geschafft den Weg an der Wiese wieder bis zur Tüllinger Brücke zu joggen. Eines meiner Ziele ist jetzt diese beiden Strecken hin und zurück am Stück zu schaffen. Das packe ich auch noch, wenn ich weniger Gepäck dabei habe…

Kochen

Nun muss ich aber für heute zum Schluss kommen, denn ich habe eine Hühnersuppe auf dem Herd. Ich denke das diese jetzt bald fertig ist.

Für morgen habe ich vor noch mehr zu laufen und zu gehen wie heute. Heute waren es:

Morgen möchte ich mindestens genauso viele Schritte machen. Weil ich merke das zu wenig Bewegung mir nicht gut tut.

Und ich verspreche Euch morgen gibt wieder schöne Fotos. Entweder von irgendwas, was ich unterwegs entdeckt habe, oder von etwas neuem genähtem. Ich verspreche keine Handstulpen.

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Lockdown-Tagebuch Tag 14 ( 30.12.)

Heute ist nun schon der Vierzehte Tag im sogenannten „Harten Lockdown“ und ich verbringe schon zum zweiten mal einen unfreiwilligen Zwangsurlaub. Da ich Single bin und alleine wohne, bin ich auch die meiste Zeit von anderne Menschen isoliert. In diesem Lockdown-Tagebuch berichte ich wie es mir damit geht und was ich so den ganzen Tag über tue.

Heute war besser als gestern

Als erstes möchte ich mich bei Euch entschuldigen für den Blogpost von Gestern, ich habe da etwas viel gejammert.

Heute fing schon gleich besser an. Ich bin um 4 Uhr aufgestanden, denn das reicht wenn ich um 5 Uhr bei meinem Nebenjob sein muss. Heute Nacht war auch kein Sturm und so konnte ich ganz normal mit dem Fahrrad durch die ruhige schlafende Stadt fahren. So früh am Morgen ist es meistens richtig schön friedlich. Es ist um diese Zeit sonst auch kaum jemand unterwegs und heute erst recht.

Der LKW der mir die Ware bringt, die ich bis 6 Uhr ausgepackt haben sollte war so pünktlich wie schon seit monaten nicht mehr. Kein Wunder, er hat auch nicht sehr viel gebracht, denn jetzt zwischen den Jahren ist echt extrem wenig los.

Zwischen 6 und 7 Uhr hatte ich nicht mal 10 Kunden! Ich hatte viel mehr Zeit als normal um die Belegten Brötchen und Butterbrezel vorzubreiten. Unter dem Jahr kommt es vor das schon gleich um 6 Uhr wenn ich auf mache die ersten Kunden vor der Türe stehen… und heute sah ich die erste halbe Stunde keinen Menschen.

Normalerweise kaufen bei uns früh morgens Arbeitnehmer die auf dem Weg zur Arbeit sind ihr Vesper für den Arbeitstag… von den vielen Stammkunden kam genau eine Kundin. Alle anderen haben Frei, Urlaub oder Kurzarbeit. Soo ruhig wie heute wars noch nie!

Aufgrund der geringen Umsätze bin ich kommende Woche überhaupt nicht eingeteilt… ich fürchte das ich im Januar auf sehr wenige Stunden komme. Nächste Woche hab ich also komplett frei.

Was habe ich heute gemacht?

Zurück vom Nebenjob erst mal mein Müsli gefrühstückt und bissel (viel) am Handy gefummelt und gespielt. Eigentlich hatte ich vor bei Facebook wieder ein wenig zu „klappern“ also in Facebookgruppen meine Blogposts bewerben… aber irgendwie kam mir da heute nicht die zündende Idee.

Aber eines der neuen Plugins zur Automatisierung solcher Dinge hat endlich mal angeschlagen und den Artikel mit der Recycling-Dekoidee gepostet und darauf haben wirklich ein paar Besucher reagiert. Wäre das nicht gewesen, wäre heute recht Mau gewesen.

Ich wollte Sport machen!

Ich wollte etwas Sport machen, mich bewegen. Mir war am Vormittag a…kalt und ich hatte bewegungsdrang. Doch es regnete. Und obwohl ich seit Tagen vor habe endlich mal wieder Joggen zu gehen, bei Regen hatte ich dazu nun wirklich keine Lust.

Meine Schwester schlug mir vor „mach doch irgendein Fitnessvideo aus dem Internet mit“… hmm… ja… aber welches, es gibt gefühlt Millionen solcher Videos.

Selbst in der Zeitschrift von meiner Krankenkasse, ach ne die nennen sich ja jetzt Gesundheitskasse, ist Werbung für derartige Fitness-Videos. Da gibt es spezielle Angebote für Rücken und Nackenmuskulatur die ich echt interessant fand.

Leider muss man sich für diese speziellen Angebote von der Barmer erst registrieren und die Bestätigung erfolgt auf dem Postweg. Also nix mit sofort loslegen. Aber ich hab mich registriert und ich werde Euch hier berichten wenn ich damit loslegen kann.

Gymnastik mit Youtube

Um gleich loslegen zu können habe ich mir bei Youtube zwei Videos herausgesucht, die ich versucht habe mitzumachen. Das erste ist ein sportlicher junger man der von „Einsteigertraining für Laien“ spricht, und mehrfach betont das sein Workout ja nur 6 Minuten dauert. Ja toll!

Um ehrlich zu sein, ich habe keine der gezeigten Übungen so lange durchgehalten wie er vor macht… und ich habe jetzt schon Muskelkater! Er betont man solle dieses 6 Minuten Workout täglich machen, okay… ich probiere es morgen nochmal… vielleicht pack ich dann mehr.

Weil sich 6 Minuten so wenig angefühlt haben, hab ich weiter gesucht. Und bin auf eine Trainerin gestossen die sich speziell an untrainierte Leute die zu viel sitzen wendet. 20 Minuten mit ihr hab ich gut durchgehalten, die Übungen fand ich im einzelnen nicht sehr anstrengend, doch hinterher merkt man das man etwas gemacht hat. Die Art gefällt mir und auch dieses Video hab ich mir gespeichert um es morgen nochmal zu versuchen.

Ich möchte die beiden Videos hier noch nicht verlinken, weil ich nicht möchte das ihr mich auslacht… und ich möchte erst selber Erfahrungen Sammeln ob das wirklich teilenswert ist.

Nach einem kleinen Nickerchen wollte ich doch noch raus!

Nach dem „Training“ war ich etwas platt und hab ein kleines Nickerchen gemacht. Aber ich habs nur etwa 30 Minuten im Bett ausgehalten und dann hatte ich eigentlich Lust raus zu gehen…

Aber keine Lust zum alleine rum laufen

Aber ich hatte keine Lust um alleine los zu gehen, wohin denn, irgendwie fiel mit kein attraktives Ziel ein. Mir haben mehere Personen angeboten das ich mich melden soll wenn ich mal spazieren gehen will, und so begann ich mal ein paar Leute anzuschreiben… hmm die ersten drei hatten keine Zeit… und gerade als ich überlegte wen ich als nächstes frage:

Da meldet sich ein Mann der mich schon mehrfach über Facebook angeschrieben hat, der mich kennenlernen will. Bisher hat er mich immer dann angeschrieben, wenn ich gerade voll keine Zeit und auch kein Interesse hatte… Also heute hab ich Zeit, und ich suche eine Motivation zu spazieren gehen! Also hab ich vorgeschlagen:

Spazieren gehen im Grütt in einer Stunde

Er wahr wohl kurz etwas überrascht, aber willigte dann ein und wir trafen uns auf dem Parkplatz am Grütt. Obwohl es kalt und regnerisch war, hatten diese Idee wohl viele andere Leute auch. Im Landschaftspark Grütt waren viele Leute unterwegs.

Es war ein echt netter Spaziergang mit angeregten Gespräch. Und ich fand es gut das ich mal mit jemand unterwegs war der gerne schnell geht. Diese Form von „ersten Date“ fand ich absolut angenehm. Kein peinliches angestarre oder krampfhaftes Suchen nach Gesprächsthemen. Kann man durchaus so machen. Es hat mir sehr gefallen das mein Gegenüber so flexibel war und das mit gemacht hat.

Wir sind etwas kreuz und quer durch das Grütt, ohne genaue Route, aber das ist ja auch eigentlich egal. Laut meinem Handy Schrittzähler bin ich heute über 10 000 Schritte gegangen… Wobei ich aber vermute das das Handy das Radfahren nicht richtig erkannt hat.

Ein paar wenige Fotos habe ich gemacht, obwohl das Wetter ja nicht wirklich fotogen war.

Dezember: Wolken über dem Grüttsee in Lörrach
Landschaftspark Grütt
Dezember Wolken über dem Grüttsee
Landschaftspark Grütt Lörrach im Winter. Im Hintergrund Burg Röteln
Landschaftspark Grütt im Hintergrund die Burg Rötteln

Wenn Du mal Lörrach besuchen willst:

Auf dem Rückweg haben wir etwas entdeckt was mich neugierig gemacht hat. Auf dem angrenzenden Campinplatz konnte man weil die Bäume und Büsche kein Laub hatten etwas erkennen was ich noch nicht kannte. Fässer in denen man schlafen kann!

Zuhause angekommen hab ich das gleich mal gegoogelt. Du kannst auf dem Campingplatz Lörrach Fässer für die Übernachtung mieten! Ich selber hab keine Fotos davon gemacht, weil ich das nicht ungefragt tun wollte und der Campinplatz derzeit geschlossen ist. Aber unter Campingfass Lörrach kannst Du Dir das mal näher ansehen. Sobald dort wieder geöffnet ist werde ich versuchen mehr darüber zu berichten.

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Allgemein Gedanken Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch, Tag 5

Heute ist der 21.12.2020, der fünfte Tag in meinem Lockdown-Tagebuch. In diesem Tagebuch möchte ich Euch täglich berichten was ich so mache während ich wegen „Der Massnahmen zur Eindämmung…“ blabla ihr wisst schon! Schon das zweite mal in diesem Jahr geniesse ich unfreiwillig einen Zwangsurlaub und daich beim ersten Shut-Down nach einer Weile in eine echt miese und antrieblose Stimmung geraten bin versuche ich das diesmal durch diese Berichterstattung zu verhindern.

Wenn Du hier neu dazu gekommen bist kannst Du gerne die ersten Tage hier nach lesen.

Langsam beginnt dieses Experiment mit dem täglichen Berichten zu gefallen. Es setzt mich zwar auch ein wenig unter Druck, irgendwas berichtenswertes den Tag über zu tun, aber mir kommen immer mehr Ideen was und wie ich über alltägliche Dinge berichten könnte.

Heute morgen war ich früh auf

Heute morgen bin ich schon um 5 Uhr ohne Wecker aufgewacht und ich hab mich dann auch gleich dazu entschlossen aufzustehen, denn morgen früh darf ich bei meinem Nebenjob aushelfen und da muss ich um 4 aufstehen… da ist das ganz gut wenn ich halbwegs im Rhythmus bin.

Recht früh habe ich mich an den neuen Laptop gesetzt, ich nenne ich neu, denn ich benutze ihn erst seit einigen Tagen. Es ist ein älteres Gerät (von 2012) das ich geschenkt bekommen habe!

Ja das gibt es wirklich!

In einer Facebookgruppe in der es eigentlich um Handarbeiten geht, hat jemand vorgeschlagen das wir zur Weihnachtszeit uns doch gegenseitig eine Freude machen können indem wir weiter geben was wir nicht mehr benötigen. Ich denke der Initiator dachte dabei vorallem an Materialien und Nähzubehör. Es wurde ein Aufruf gemacht das jeder der irgendwas braucht dies einfach hin schreibt und wer dieses abgeben kann und will meldet sich bei der Person.

Handarbeitsmaterialien habe ich zu Hauf! Ich sitze ja förmlich an der Quelle (beruflich). Aber in dem Moment hatte ich mich gerade über meinen alten Laptop bei dem nun die Tastatur komplett kaputt ist geärgert und deshalb schrieb ich: „Ich suche einen Laptop, egal wie Alt hauptsache Internetfähig“… Es meldete sich eine Dame und meinte „ich hab hier einen den kannst Du haben“ er hatte eine eigentartige Windowsversion drauf, die noch auf die Vorherige Besitzerin angemeldet war… Ich wollte klar Schiff haben und hab deshalb einen Bekannten gebeten ob er mir ein neues Betriebsystem drauf spielen kann.

Ja konnte er, aber er hält nicht viel von Windows, ich solle doch lieber auf Linux umsteigen. Oh Hilfe nein, das kenne ich nicht, da komme ich garantiert nicht klar… dachte ich.

Dieser Bekannte hat mir das Betriebsystem Ubuntu aufgespielt, davon hatte ich vorher noch nie gehört und ich hatte grosse Bedenken ob ich mir einem mir völlig fremden Betriebsystem klar kommen würde. Der Bekannte hat mir extra via Zoom eine Schulung geben wollen, damit ich klar komme.

Nach wenigen Minuten Eingewöhnung kam ich klar! Die Icons sind alle wo anders als bei Windows und viele Sachen heissen anders, aber es ist extrem leicht und intuitiv zu bedienen.

Heute morgen hatte ich mich nach einem Programm auf die Suche gemacht mit dem ich Blogposts vorbereiten kann. Also irgendwas ähnliches wie zum Beispiel Evernote (für Windows und Android) sowas gibt es auch unter Ubuntu, nur heisst es irgendwie anders. Heute morgen hab ich dann gleich mehere solcher Add-ons ausprobiert. Das installieren und deinstallieren ist bei Ubuntu extrem einfach. Aber welches der vielen angebotenen Programme ist nun das richtige für mich?

So gingen ein paar Stunden rum und ich fand „Körbe“. Ja richtig gelesen, das Programm in deutsch hat einen deutschen Namen mit sogar einem Umlaut im Namen und die einzelnen Notizen die man in den Körben sammeln und sortieren kann heissen „Zettel“. Einfacher und logischer geht es fast nicht.

Als ich genug hatte vom am Schreibtisch sitzen bin ich rüber in die Küche, wo mein Esstisch seit März fast permanent mein „Nähzimmer“ ist. Heute habe ich keine Handstulpen genäht sondern begonnen das Nähzeug und die Stoffe die ich in diesem Shut-Down verarbeiten möchte zu sortieren und weg zu räumen. Denn an Weihnachten kommen meine Mutter und meine Schwester zu Besuch da brauche ich den Tisch.

Neben dem Tisch hatte ich eine kleine Box in die ich alle Packungen von Gummibändern die ich zu Masken verarbeitet habe gesammelt, und auch später hab ich alle leeren Fadenrollen auch einfach dazu.

zwar wusste ich das ich dieses Jahr viel genäht habe… aber soooo viel !!!

Und wieder ein langer Spaziergang

Nach dem Mittagessen das aus dem Rest vom gestrigen Gemüseeintopf bestand bin ich wieder raus um einen ausgedehnten Spaziergang zu machen.

Ich bin wieder zu den Treppen am Hühnerberg gegangen weil ich wie versprochen die Stufen zählen wollte. Zu meiner überraschung musste ich feststelle das es sogar mehrere dieser Treppen gibt.

Wenn Du also gezielt deine Beinmuskulatur beim Treppensteigen trainieren willst rate ich Dir zu einem Spaziergang vom Ufhabiweg oder dem Scherrbrunnenweg den Berg hoch. Das sind so viele Treppen da kann man eine Runde gehen.

Ich kam vom Scherbrunnenweg, wie Gestern schon. Zuerst ist nur eine kurze Treppe mit 33 Stufen, auf der anderen Strassensteite der Holzgasse folgt dann die lange Treppe mit 92 Stufen. Und die bin ich gleich dreimal gelaufen!

Kreislauftraining auf 92 Stufen

Mitten auf der Treppe kurz vor dem Ende lag ein groser Karton, ein Aufgerissenes Paket von einem Paketdient und der Inhalt lag daneben.

Da kann doch irgendwas nicht stimmen, entweder hat der Paketbote die Schachtel von oben runter geschmissen oder das Paket wurde geklaut. Ich drehte das Teil um und es war klar zu erkennen das jemand es hastig und unsachgemäs an einer Seite geöffnet hat. Die Adresse war vollständig. Ein kurzer Blick in Google Maps und ich sah das es nur 70 Meter entfernt ist… am unteren Ende der Treppe…

Die herausgerissene Ware war ein kleines Holzregal, es sah noch vollständig und heil aus. Also nahm ich alles und ging zu der Adresse.

Eine freudig überraschte junge Frau öffnete die Türe und erkannte sofort das Paket. Sie erzählte mir das das Paket geklaut wurde, sie konnten den Dieb auf der Kameraüberwachung sehen! Allerdings hat sie nicht damit gerechnet das er das Teil so nah zurück lässt. Sie bedankte sich und ich ging weiter.

Dann bin ich die Treppe wieder hoch, oben war ich dann erst mal etwas atemlos und hab mich kurz auf eine Bank gesetzt. Ab da bin ich dann den Strassen entlang hoch gelaufen, ich mochte keine Treppen mehr.

Ganz oben am Waldrand hab ich eine kleine Pause gemacht, diesmal hatte ich etwas Wasser zu trinken und eine kleine Tüte Weihnachtsgebäck dabei. Weihnachtsplätzchen im Freien mit Aussicht auf Lörrach schmecken besonders gut!

Hinunter bin ich diesmal einen anderen Weg, also eine Treppe die parallel verläuft. Zu meiner Verwunderung kam mir ein Jogger entgegen, der die Treppen hoch joggte… der Mann war mindestens 10 Jahre älter als ich. Hut ab vor soviel Fittness.

Die Beiden Treppen haben 77 und 78 Stufen !!!

offensichtlich sind diese Treppen als Trainingsstrecke bleliebt

So, morgen werde ich garantiert nicht über Treppen berichten. Morgen darf ich ein paar Stunden meinen Nebenjob machen. Danach hab ich dann vermutlich keine Lust zum Spazieren gehen. Mal sehen was ich Euch morgen berichte.

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Allgemein Gedanken Lockdown-Tagebuch

Lockdown-Tagebuch, Tag 4

Heute ist der 20.12. der Vierte Advent. Und für mich erst der vierte Tag in dem ungeliebten Zwangsurlaub. Meine Theorie das ich mich, durch diese täglichen Berichte hier im Lockdown-Tagebuch, besser motiviere meine freie Zeit dennoch sinnvoll einzusetzen ,scheint zu funktionieren.

Heute war ein besserer Tag als gestern. Ich hing kaum durch. Angesport durch den fast permanenten Gedanken „heute Abend muss ich berichten was ich heute gemacht habe“, hab ich auch einiges wirklich gemacht.

Heute ist Sonntag, der vierte Advent! Gottesdienste dürfen momentan nicht stattfinden und auf den Zoom-Gottesdient zum Thema Advent hatte ich keinen Nerf. Ich hab schon so viele Advent Predigten gehört, und irgendwie ist es jedes Jahr das selbe… Ausserdem stört es mich etwas das um Weihnachten mehr Tamtam gemacht wird als um Ostern. Okay es war ein Geschenk von Gott das Jesus geboren wurde, aber das weit wichtigere war doch seine Wiederaufstehung.

Deshalb habe ich mir heute einfach eine andere Predigt zu einem neutralen Thema angehört. überhaupt ist es in unserer Zeit extrem einfach an gute Predigten zu kommen, solch einen Luxus hatten andere Generationen nicht.

Das Thema der Predigt ging unter anderem darum das man sich nicht zu sehr über das was man tut deffinieren sollte und lieber Gott fragen soll ob man nicht vielleicht besser „einen Gang zurück schaltet“ und Gott wirken lässt. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, gerade im Zusammenhang mit diesem Lockdown-Tagebuch. An diesem Gedanken werde ich wohl noch ein paar Tage „kauen“.

Was habe ich heute gemacht?

Ich bin heute schon um 6:30 Uhr aufgestanden, den Wecker hatte ich mir nicht gestellt, ich bin von alleine wach geworden. Wenn ich mal wach bin steh ich auch auf. Kaffeemachen, Tabletten nehmen und dann erst mal mit Handy und Kaffee auf die Couch, so beginnt bei mir jeder Tag.

Kurz nach 7 Uhr hab ich mich dann schon an den PC gesetzt und begonnen meinen Artikel über den Staubsauger den ich Euch am ersten Tag versprochen habe zu schreiben. Da ich richtig schön aus dem Nähkästchen geplaudert habe ging es dann recht flüssig und es wurde ganz schön viel Text. Nachzulesen unter „Staubsauger fürs Leben“. Und Nein! das ist keine bezahlte Werbung und ich bekomme dafür nix. Es sei denn ihr folgt dem eingebauten Afiliate-Link, dann kriege ich paar cent wenn ihr bei Amazon etwas kauft. Aber das machen ja eh die allerwenigsten.

Nachdem der Artikel fertig war bin ich dann rüber in die Küche zur Nähmaschine (mein Küchentisch ist mein Nähzimmer) und habe einige Handstulpen zugeschnitten. Ganz so viele habe ich heute nicht fertig gestellt, es sind nur 4 Paar geworden.

Heute habe ich wieder den roten Wollstoff verarbeitet kombiniert mit verschiedenen Jersey-Stoffen zur Fütterung, ich muss sagen da hatte ich zuerst eine Kombination die nicht so angenehm zu verarbeiten war. Etwas mühsam wenn der eine Stoff extrem dick ist und der andere extrem dünn und lümmelig… macht das ganze etwas aufwändiger. Aber ich hab sie gut hinbekommen.

Trotz der kleinen Hindernisse fiel es mir heute leichter dran zu bleiben. Und ich hab heute auch wieder anständig gekocht. Einen Gemüse-Eintopf, ein Kalt-Wetter-Klassiker auf den ich heute richtig Lust hatte und der mir auch sehr lecker gelungen ist. Natürlich ist noch eine Portion übrig geblieben und diese esse ich entweder heute Abend noch oder morgen.

Gegen 14:30 hab ich dann beschlossen ich lass die Nähsachen liegen und geh raus an die Luft. Das Wetter war heute etwas heller und milder als gestern, aber die Sonne schaffte es nicht durch die Wolken.

Spaziergang … auf zu neuen Welten!

Ich bin heute einfach mal los gelaufen, wohin wo ich noch nicht lang gegangen bin, Richtung Wallbrunstraße und dann links in eine kleinere Straße, doch diese erwies sich als Sackgasse. Eine freundliche Passantin machte mich dann auf eine Treppe aufmerksam. Da kommt man „uffe“. Okay da gehts hoch… aber wie hoch??? Diese Treppen verbinden 3 oder 4 Querstrassen und gehen den gesamten Hang hoch. Keine Ahnung wieviele Stufen, ich werde da bald mal wieder lang gehen nur um zu zählen wieviele Treppenstufen das sind.

Mich hatte der Ehrgeiz gepackt und ich bin alles auf einmal hoch, nur einmal kurz stehen geblieben um das Foto zu machen.

das ist nur die oberere Hälfte…

Eigentlich unglaublich! Ich wohne hier in Lörrach seit 10 Jahre und diese Treppe ist gerade mal ein Kilometer von meiner Wohnung entfernt und ich hatte keine Ahnung!

Eigentlich eine super Trainingsstrecke für die Ausdauer… ich komme wieder!!!

Oben angekommen endet die Straße in einem Feldweg, einer Zufahrt zu Schrebergärten die ganz unterschiedlich gut gepflegt sind. Und dann geht es in den Wald. Im Wald ist es dann nicht mehr steil, und hier sind mir gleich mehere Jogger begegnet. Ich bin einfach mal weiter gelaufen und kam wieder bergab an eine Strasse. Aber ich wollte lieber Waldweg laufen und folgte deshalb einem Trampelpfad… zwischendrin fragte ich mich ob das wirklich ein Weg ist oder nur ne Gassi-Trasse von paar Hundehaltern…

Eine Bank am Wegrand, also ist es wirklich ein Weg und nicht nur ein Trampelpfad

Der Weg ging kurvig durch den Wald und ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt umzudrehen… und dann das !

zwei Schaukeln hängen an einem Baum auf der Lichtung und eine mega Aussicht

Da hängen zwei Schaukeln an einem Baum vor einem faszinierenden Panorama… eine Bank und eine Feuerstelle machen diesen Ort zu einem romantischen Plätzchen, das man wirklich nur zu Fuß erreicht.

Seht ihr die beiden gelben Gebäude unter dem Ast? Dahinter etwa 2 km Luftline da wohne ich. Ist doch Hammer was für märchenhafte Orte ich in meiner Umgebung habe und ich wusste davon nix.

Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen und hab erst mal eine Runde geschaukelt! War eh kein Mensch in der Nähe vor dem mir das hätte peinlich sein können. Leider fing es dann an zu regnen und deshalb bin ich dann recht zügig wieder nach hause gelaufen.

Aber es ist doch echt cool was man so entdecken kann wenn man einfach nur drauf los läuft.

Ich hoffe Dir hat mein heutiger Bericht gefallen und Du guckst mal wieder hier hinein in mein Lockdown-Tagebuch.

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Parkschwimmbad Lörrach hat die Saison beendet

Für das Lörracher Freibad kann man keine online Tickets (E-Tickets) mehr kaufen.

Gestern war es nochmal richtig schön sommerlich warm und ein Bekannter hat mich gebeten zwei E-Tickets für ihn zu buchen. Ich hab das paarmal für andere Personen gemacht. In meinem Artikel „E-Tickets für Parkschwimmbad“ habe ich ja beschrieben das dieser Vorgang nicht gerade jedem leicht fällt.

Leicht frustriert musste ich feststellen das ich wenn ich eingeloggt war keine Tickets wählen konnte. Also probierte ich das gleiche ohne Login. Man kommt bis zu dem Bildschirm wo man den Tag und das Zeitfenster auswählen kann und kommt dann einfach nicht weiter.

Da ich eh gerade in der Innenstadt etwas zu erledigen hatte bin ich zur Touristinformation, wo man die Tickets auch direkt kaufen kann. Die freundliche Mitarbeiterin dort erklärte mir dann den Grund. Das Lörracher Parkschwimmbad hat bereits geschlossen!

Die Saison 2020 dauerte nur von 29.6. bis 13.9. !

Leider ist diese Information noch nicht auf der Webseite komuniziert.

Ich wäre gerne diese Woche nochmal schwimmen gegangen, schade.

Das Parkschwimmbad Lörrach nach Feierabend
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Das erste Mal wieder Schwimmbad 2020

Heute Vormittag war ich im Lörracher Parkschwimmbad, das erforderliche E-Ticket habe ich mir gestern gebucht und weil gleich dazu einen extra Blogartikel. Unter „E-Ticket für das Parkschwimmbad“ erfährst Du welche Hürden es da zu bewältigen gibt um endlich wieder in das Schwimmbad zu dürfen.

Heute war nun der erste Tag da das Bad für die Badegäste geöffnet ist. Durch die strengen Corona-Auflagen ist der Eröffungstermin mehrfach verschoben worden. Wir Lörracher müssen schon froh sein das es überhaupt auf machen darf. Anderorts wurde die Badesaison 2020 schon komplett abgesagt.

Um Warteschlangen am Eingang zu verhindern kann man keine Eintrittskarten am Eingang erwerben. Diese muss man vorher online selber buchen und das sogenannte E-Ticket auf dem Handy oder als Ausdruck vorlegen. Dieser wird am Eingang abgescannt.

Durch dieses Prozedere wird sichergestellt das nicht zu viele Menschen auf einmal kommen, und jede Person ist schon im Vorfeld mit voller Adresse und Kontaktdaten gespeichert.

Und was ich persönlich noch wichtiger finde, jeder der in Bad will muss sich vorher die Auflagen und Bedingungen durchlesen. Keiner kann also nacher dastehen und sagen „Das hab ich nicht gewusst“.

Maskenpflicht im Freibad, an den Ein und Ausgängen sowie in den Gebäuden

Gerade solche Dinge wie das im Eingangs und Ausgangsbereich und in dem Umkleidekabinen Maskenpflicht herrscht sollte man wissen. Bikini und Mundschutz sieht zwar komisch aus, aber in einer Schwimmbadumkleide muss das einfach sein. Wem das zu doof ist, der kann ja draußen bleiben.

Gegen 10 Uhr war ich am Parkschwimmbad und ich fand es schon bei den Fahrradständern äußerst angenehm und entspannt. Nur wenige Räder da. Na gut es war bedeckter Himmel bei etwa 20 Grad und es drohte ein leichter Regen. Aber für die Schwimmbegeisterten die seit Wochen auf eine Öffnung warten ist das doch kein Hindernis.

Ich zog also meinen Mundschutz an und holte meinen E-Ticket Ausdruck hervor. Eine Freundliche Dame im Kassenglashäuschen, die sogar Handschuhe trug scannte diesen ab. Das ging schnell und reibungslos. Ich erkundigte mich bei ihr wie viele Badegäste denn schon da seien und sie konnte mir verraten das ich die 29ste Person war.

29 Leute im ganzen Parkschwimmbad! das fühlte sich beinahe wie Privatpool an. Im Nichtschwimmerbecken befanden sich eine Gruppe Rentner die in einem Abgesperrten Bereich ihre Bahnen zogen.

Im Schwimmerbecken ein ähnliches Bild. jeweils 2 Bahnen waren abgeteilt und mit Zeigern am Beckenrand die Schwimmrichtung gedeutet. Also wirklich sehr verständlich und klar gekennzeichnet wo man wie Schwimmen soll. Alle Sprungblöcke waren unübersehbar abgesperrt. Auch der Sprungturm war nicht zugänglich.

Also wirklich völlig klar struckturiert. Wer diese Einteilung nicht kapiert hat wohl ein Manko an Intelligenz.

In der Mitte war eine Bahn komplett gesperrt. Nicht weil diese giftig ist oder so, sondern einfach weil man dort nicht hin kommt ohne andere Schwimmbahnen zu kreuzen. Und um dies zu verhindern wurde sie einfach zu gemacht. So einfach ist das!

Das Schwimmen war soooo ruhig und entspannt wie ich es noch nie erlebt habe in einem öffentlichen Freibad. Kein Gequietsche und Gerenne… keine Leute die einfach nur sinnlos am Becken hin und her laufen um gesehen zu werden. Keiner Planscht, Spritzt oder stört andere Badegäste.

dieses Bild ist von letztes Jahr und wurde nach Öffnungszeit gemacht.

Dieses doch etwas komplizierte Anmeldeprozedere hat wohl dazu geführt das nur ernsthafte Schwimmer da waren. Obwohl alle das erste Mal da waren und vorher noch nicht genau wussten wie es läuft wurde nicht doof gefragt oder diskutiert.

Wobei zum Fragen wäre genügend Personal da gewesen. Mindestens 6 Bademeister habe ich gesehen, die alle bereit standen um Notfalls Fragen zu beantworten und gegebenenfalls etwas zu erklären.

Die Umkleidekabinen stehen nur in verkleinerter Anzahl zur Verfügung, verständlich wenn weniger Badegäste da sind. Die Spinde sollen nicht benutzt werden um ein unnötiges rein und raus zu vermeiden. Auch verständlich finde ich. Bei so wenigen Badegästen, die alle namentlich bekannt sind… da wird wohl keiner so doof sein und klauen.

Alle Becken sollen nur über die Leitern und Treppen betreten werden um ein durcheinander zu verhindern. Wem das stört das stört, das man sich an solche Regeln halten muss, der soll doch bitte weg bleiben. Ich fand es auf jeden Fall absolut angenehm das die Anwesenden alle Regeln befolgen.

Der gesamte Baby/Kleinkind Bereich ist noch gesperrt. Kinder unter 6 Jahre dürfen zwar kostenlos ins Bad, müssen aber genauso wie die Erwachsenen angemeldet werden. Kinder unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung Erwachsener hinein. Ich denke das diese Bedingungen dazu führen das Familien mit keinen Kindern das Parkschwimmbad eher meiden.

Update nach zwei weiteren Besuchen: Das Babybecken ist nun Vormittags wieder geöffnet.

Die große Rutschbahn nur zeitweise und meistens nur ein eine der Bahnen. Oft steht dann ein Bademeister in der Nähe und passt auf. Früher musste dieser oft aufpassen das die Badegäste nicht zu nah nacheinander rutschen… jetzt muss er aufpassen das die Leute nicht zu nah zusammen stehen sollte sich wirklich eine Warteschlange bilden. Aber da momentan in das Parkschwimmbad Lörrach maximal 700 Personen gleichzeitig dürfen, bildet sich so gut wie nie eine Warteschlange.

Der Kiosk ist geöffnet und bietet auch Speisen an (Pommes und Würstchen), allerdings gibt es keine Tische wo man sich zum Essen setzten kann… im Grunde wird man gebeten das Essen mit zu nehmen und möglichst nicht in unmittelbarer Nähe des Kiosks zu essen. Alles um Menschenansamlungen zu verhindern.

Mein Fazit

Ja es ist teurer als letztes Jahr. Man bezahlt 4€ für eines der beiden Zeitfenster und kann nicht so lange bleiben wie man will. So what! Ich persönlich bleibe nie gerne lange im Freibad. Ich gehe dort hin weil ich schwimmen und mich bewegen will. Rumsitzen und Rumliegen kann man auch zuhause.

Ich finde diesen „Eingeschränkten Betrieb“ sehr angenehm und ich bezahle gerne die 4€ auch wenn ich nur etwa eine Stunde bleibe. Der Preis ist meines Erachtens angebracht für den Mehraufwand den die Betreiber aufgrund der Corona-Auflagen betreiben müssen.

Die beiden Fotos habe ich letztes Jahr gemacht, als wir mit der Gymnastikgruppe des BRRSV nach den Öffnungszeiten rein durften. Während dem Bäderbetrieb ist Fotografieren verboten! Außerdem fand man in anderen Jahren die Wasseroberfläche fast nie so ruhig.

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E-Tickets für das Parkschwimmbad Lörrach

Morgen öffnet endlich das Lörracher Parkschwimmbad, doch ein Ticketkauf ist nur online möglich. Wie man es macht um auch wirklich ins Schwimmbad zu dürfen, habe ich ausprobiert. Seit wenigen Minuten bin ich glückliche Besitzerin eines E-Tickets das mich für den Eintritt in das Bad morgen berechtigt.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der … Ihr wisst doch schon Alle wie der Satz weiter geht. Mitte März wurden alle Hallenbäder von jetzt auf gleich geschlossen, so auch das in Lörrach. Die Vorbereitungen für die Öffnung des Freibades wurden schon lange getroffen doch erst seit kurzem ist klar wie eine Öffnung wirklich funktioniert. Es ist etwas kompliziert!

dieses Bild ist aus dem letzten Jahr

Auf der Webseite der Stadt Lörrach findet man den Link zum Parkschwimmbad. Dort muss man erst mal weit herunter Scrollen bis der Gelbe Balken Online Ticket buchen erscheint.

Hier ist schon die erste Hürde, ich denke das alle diejenigen die es nicht gewohnt sind im Internet zu kaufen und zu buchen hier schon zögern und ganz aufgeben.

Klickt man hier an landet man auf einer Seite der Stadtwerke Lörrach, wer nicht weiß das die Schwimmbäder den Stadtwerken gehören der ist hier vielleicht auch irritiert.

Die Genaue Webadresse der Seite ist : https://loerrach.baeder-suite.de/de/customers/login/

Also wer nicht so bewandert ist im Internet bekommt jetzt Angst und es tät mich nicht wundern wenn der eine oder andere Spammfilter diese Seite bockiert.

Dabei wird es hier richtig spannend. Du musst Dich registrieren. Mit Geburtsdatum, voller Adresse und Telefonnummer und Handynummer. Wer seine Daten da nicht angeben mag, der kann halt nicht ins Schwimmbad… Basta!

Auf diese Weise ist sichergestellt das sich später im Bad keine Analphabeten, Senioren, Dumme oder radikale Datenschützer sind. Was wohl auch ein Schutz vor Corona-Infektion ist.

Okay Registrierung mit all meinen Daten, das sehe ich ja noch ein. Ich bin das ja gewöhnt von Restaurants und ähnliches. Geburtsdatum, hmm naja vielleicht als Plausibilitätskontrolle, keine Ahnung wozu sie das brauchen.

Das Formular ist sehr streng, wenn Du nur irgendeinen kleinen Pips nicht richtig ausgefüllt hast geht es nicht weiter. Ich bin nicht doof und ich kann 10-Finger-Tippen, aber ich habe 3 Versuche gebraucht…

nochmals ein versteckter Intelligenztest?

Nach der Registrierung musst Du erst auf eine Mail warten, dauerte bei mir etwa ne Minute bis sie da war. Den Link in der Mail muss man erst mal bestätigen, erst dann ist die Registrierung abgeschlossen.

Auch hier werden alle diejenigen die einen Spamschutz im Mailprogramm haben damit sie nicht versehentlich auf Phishingmails antworten scheitern.

Wieder ein paar Senioren, die sogar E-mail haben, weniger im Bad…

Nach erfolgreicher Registrierung kann man sich dann endlich einloggen und ein Ticket für das Schwimmbad wählen.

Juhu ich bin eingeloggt, ich fürchte nicht jeder Mitbürger kommt so weit

Die Webseite ist für Mobile Geräte optimiert… das heißt im Klartext, der Kalender zum Aussuchen wann man ins Schwimmbad will ist auf dem Handy besser zu überblicken als am PC. Für mich als PC und Handy bewanderter Blogger ist das kein Problem aber ich bin mir sicher das die Unübersichtlichkeit mit ein Grund ist das noch so viele Tickets verfügbar sind.

Wisst ihr noch wie das in anderen Jahren wahr? Am Ersten Tag stand man Schlange, weil einfach alle in Schwimmbad wollten.

Ein Screenshot von heute Nachmittag, wie es aussieht wollen morgen nur 70 Leute in Schwimmbad

Auf meinem Screenshot von der Handyansicht könnt ihr unten die blauen Zahlen sehen. Dort steht 428 Freie Tickets, gemeint ist für die Schicht am Vormittag. Am Nachmittag sind es noch 393. Das heißt im Umkehrschluss, wenn 500 Personen rein dürfen, und noch 428 verfügbar sind. Sind von 9-13:30 nur 71 Personen im ganzen Parkschwimmbad.

Wenn jetzt also nicht noch mein Artikel wahnsinnig viel Werbung macht, dann wird es morgen schööööööööön leeeer sein.

Wenn so wenige Menschen in dem ganzen Schwimmbad sind, dann fällt es nicht schwer mehr wie 2m Abstand zu den anderen zu halten und eine Ansteckung mit Covid-19 oder Fußpilz oder sonst irgendwas ist unmöglich.

Deshalb meine Aufforderung an alle Lörracher Bürger, meldet Euch an, kauft Tickets und helft so, das dieser ganze Verwaltungsaufwand nicht umsonst gemacht wurde.

So funktioniert der Ticketkauf für das Parkschwimmbad Lörrach

Nach dem Einloggen wählt man auf dem Kalender den gewünschten Badetag. Dies ist immer nur 3 Tage im voraus möglich.

Dann erscheinen beide möglichen Zeitfenster. Man kann entweder von 9-13:30 oder von 15-20 Uhr in das Bad. Es soll übrigens nicht erlaubt sein beide Zeitfenster für ein und die selbe Person zu buchen.

Dann erscheint eine Auswahl von 6 ! Verschiedenen Tarifen. Wobei im Grunde nur Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene wählbar sind. Die anderen „Tarife“ sind für die Jahreskarteninhaber, die nicht zahlen müssen, aber sich anmelden müssen.

Nach der Auswahl kommt man dann zur Zahlung, ich habe mich für Paypal entschieden, weil ich dieses schon seit Jahren nutze und damit sehr vertraut bin.

Wer lieber bar bezahlen will darf dies NICHT AN DER SCHWIMMBADKASSE sondern kann dies vorher bei der Tourist-Information tun. Hmm wenn jemand auf dem Weg zum Schwimmbad gerne noch in die Innenstadt möchte…

Weitere Zahlungsarten wurden mittlerer Weile hinzugefügt, da ich aber Paypal hinterlegt habe zeigt es mir diese nicht an.

Das Ticket erhält man als pdf per e-mail. Dieses kann man entweder auf dem Handy vorzeigen (mit QR-Code) oder als Ausdruck mitführen.

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Illegaler Grenzübertritt?

Am Sonntag Nachmittag war ich spazieren, ursprünglich wollte ich eine Freundin in Lörrach Stettten besuchen, doch diese hatte keine Zeit und so bin ich einfach weiter gelaufen. An der „Wiese“ (so heißt der Fluss) musste ich mich entscheiden, gehe ich Flussaufwärts oder Flussabwärts…

Folgt man dem Weg in Fließrichtung des Wassers, dann kommt man nach wenigen Metern in die Schweiz. In der Zeitung war berichtet worden das dieser Grenzübergang sowie andere „Grüne Grenzen“ wegen Corona geschlossen wurden. Doch in den letzten Tagen wurde mir von Leuten erzählt das zumindest dieser beliebte Radweg wieder geöffnet sei. Alleine diese unterschiedlichen Informationen machten mich neugierig.

Da mir auf den ersten 50 Metern schon mehre Radfahrer entgegen kamen war mir klar der Weg ist offen. Als ich dann zu der Stelle kam, wo mal die Absperrung gewesen ist, erinnerte rein gar nichts mehr daran!

In dem Artikel des Südkurier vom 11. Mai findet man Fotos wie es hier überall aussah.

Doch heute am Sonntag den 7.6. nachmittags war davon absolut nichts mehr zu sehen.

Übrigens über diesen Weg hab ich schon mal berichtet „Radtour am Wiesenufer“. Oder auch bei „Tierpark Lange Erlen„…

wie gewohnt merkt man erst an der Beschilderung das man in der Schweiz ist

Wie gewohnt, so wie es vorher war merkt man eigentlich erst an der nächsten Weggabelung an der anderen Beschilderung das man sich nun auf schweizerischen Gebiet befindet. In der Schweiz sind die Verkehrsschilder kleiner. Dieses Bild ist übrigens keine 1,5 km von meiner Haustüre entfernt aufgenommen.

Nicht ganz sicher ob ich das auch wirklich darf bin ich den belebte Fahrradweg entlang der Wiese weiter gegangen bis zu ersten Brücke. Diese befindet sich neben dem Naturschwimmbad Riehen . Vor dem so viele Fahrräder standen das ich mich gefragt habe ob das eventuell schon geöffnet ist.

Ganz kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt bis nach Weil am Rhein zu laufen, aber dann habe ich mich doch anders entschieden und wollte einfach mal ausprobieren ob man nicht eventuell am anderen Ufer der Wiese wieder zurück nach Lörrach gehen kann. Denn Auf diesem Fluss Abschnitt habe ich eigentlich noch nie Leute am anderen Ufer gesehen.

Dort steht ein Wegweiser zu einem Weingut, von dem ich dachte das es eigentlich zu Deutschland gehört… Nur eine kurve entfernt ist der Grenzübergang nach weil am Rhein. Eigentlich ist mir gar nicht klar, welche Gebäude die ich hier am Weinberg sehen kann nun zu Deutschland und welche Zur Schweiz gehören. Also bin ich einfach mal neugierig die Straße entlang.

Ich hatte erwartet das der Weg bei dem Weingut endet, doch der Weg ging weiter…

nur wenige Meter von der „Zollfreien Strasse“

Nur wenige Meter weiter ein richtiger Waldweg, noch kann man den Verkehrslärm der „Zollfreien Strasse“, die sich in einer Kurve über die Wiese windet um im Tunnel zu verschwinden. Paar Schritte weiter hört man nichts mehr davon, nur noch das rauschen der Wiese.

Knorrige Bäume und ein Nebenarm/ Kanal der Wiese

Fast wie ein Märchenwald, keine Passanten, und Walderdbeeren direkt am Wegrand.

hier ist die Grenze

Hier mitten in diesem kaum besuchten Waldstück befindet sich ein Grenzstein und ein Hinweisschild. Beides habe ich auf der anderen Seite an dem beliebten Radweg vergeblich gesucht.

Nun habe ich die Grenze zur BRD wieder übertreten und war somit wieder zurück in der EU. Für uns Lörracher absolut nichts ungewöhnliches, doch während der Corona-Zeit eigentlich verboten.

Innerhalb von wenigen Tagen hat sich die Situation komplett verändert, Bis Mitte März war es normal die „Grüne Grenze“ zu passieren. Dann war es Monatelang absolut verboten. Selbst für Anwohner und Pendler nach Weil am Rhein war ein Grenzübertritt absolut untersagt und die Zeitung berichtete das der Winzer des Weingutes an dem ich eben vorbei spaziert bin, Strafe zahlen musste weil er mit seinem Traktor von seinem eigenen Grundstück zu seinem eigenen Feld auf deutschem Grund ein kleines Stück schweizerische Straße gefahren ist.

Gerüchte besagen auch, das an dem Fahrradweg zeitweise schweizerische Soldaten eingeteilt waren um Grenzübertritte zu verhindern.

Ab kommenden Montag soll die Reisefreiheit zwischen Deutschland und Schweiz wieder hergestellt werden… Dann ist also so ein Spaziergang wie ich ihn unternommen habe wieder erlaubt…

Habe ich etwas verbotenes gemacht?

Noch immer bin ich mir nicht ganz sicher ob das überhaupt erlaubt war was ich gemacht hab. Ich bin letztlich wirklich am anderen Wiesenufer wieder zurück nach Lörrach gelaufen. Und bin auf der Strecke niemandem begegnet. Also diesmal bin ich mir ganz sicher das ich bei meinem Auslandstrip keinen Coronavirus eingeschleppt habe, da ich mit keinem Menschen Kontakt hatte.

Grillplatz an der Wiese in Lörrach Stetten, mal von der anderen Seite

Fazit:

Ein schöner Spaziergang, den ich jedoch erst nach dem 15.6.2020 empfehlen würde.

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Masken nähen für Seniorenheim und co.

Die offiziellen Schutzmasken werden immer knapper, aber gerade Seniorenheime und ähnliche Einrichtungen haben nun einen erhöhten Bedarf. Um diesen wenigstens mit waschbaren, mehrfach verwendbaren Masken aus Stoff abzudecken wurde zum Nähen aufgerufen.

Die Badische Zeitung berichtete „Masken nähen fürs Seniorenheim“

Da ich augenblicklich in der „Kurzarbeit Null“ bin und viel Zeit habe, habe ich mich freiwillig gemeldet. Seit ein paar Tagen nähe ich fleißig Mund-Nase-Abdeckungen aus gespendeten Materialien.

genähte Mund-Nase-Maske aus Bettwäsche

Mir war es freigestellt nach welcher Nähanleitung ich arbeite. Zwar gab es Vorschläge, doch ich hab mich für eine schnellere Variante entschieden. Denn ich denke das es vor allem wichtig ist schnell viele Masken zu nähen.

Wie ich nähe habe ich in unter „Behelfsmaske Nähen“ detailiert beschrieben.

Da ich momentan gespendete gebrauchte Bettwäsche verarbeite, ist es manchmal ganz überraschend wie die fertigen Masken dann aussehen…

Ich finde das mehrfach gewaschene Material ist gut zu verarbeiten und auch im Gesicht beim Tragen angenehm weich.

Zur Auflockerung hier ein paar witzige Selfies, die beim Passform kontrollieren entstanden sind.

Ich schwöre das war nicht so geplant … das der Punkt auf der Nase landet! Ich habe die Zuschnitte ohne das Muster zu beachten fortlaufend gemacht. Mit diesem Stoff werden die Masken wenigstens etwas fröhlich.

Wenn Du mithelfen oder spenden willst

Wenn Du im Raum Lörrach wohnst und auch nähen helfen willst, oder Material spenden möchtest melde Dich bei mir, und ich stelle den Kontakt her. Leider bin ich nicht sicher ob ich weitere Kontaktdaten veröffentlichen darf und deshalb lieber auf diese Art.