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Upcycling Nähprojekt: Waschlappen aus alter Kinderbettwäsche und Handtuch

Heute möchte ich Euch eine Upcycling Idee aus einer alten Kinderbettwäsche und aus ausgedienten Handtüchern vorstellen. Um diese nachhaltige Nähidee nachzuarbeiten brauchst Du ein altes Handtuch und ein Stück Kinderbettwäsche (muss noch nicht mal vollständig sein).

Nähanleitung für Anfänger 
Waschlappen für Kinder aus Kinderbettwäsche und altem Handtuch. Nachhaltige Nähidee. Kinderbettwäsche Recycling, Upcycling
Nähanleitung Waschlappen aus Kinderbettwäsche und Handtuch.

Da ich während des Corona-Shut-Down ehrenamtlich Masken für Seniorenheime und Pflegedienste genäht habe, habe ich diverse Material Spenden erhalten. Tischdecken, Bettwäsche und alles Mögliche aus Baumwolle wurde zu Behelfsmasken verarbeitet. Die Kinderbettwäsche ist übrig geblieben, weil ich dachte es will kaum jemand mit einem Teddy im Gesicht rumlaufen. Zum Wegwerfen oder als Putzlappen finde ich sie aber viel zu schade. Deshalb habe ich mir diese Upcycling-Idee einfallen lassen:

Kinderwaschlappen aus alter Bettwäsche

Diese kleinen praktischen Waschlappen kann jede Mutti von kleinen Kindern gut gebrauchen. Um unterwegs die Hände zu waschen oder mal schnell den schokoverklebten Mund ab zu wischen.

Der Stoff mit den Teddybären ist ganz weiche Biberbettwäsche auf Baumwolle gewesen. Baumwollbettwäsche eignet sich für solche Projekte sehr gut, weil man den Stoff genauso wie Baumwoll-Frottee heiß waschen kann.

Welches Material brauchst Du für dieses Projekt?

  • ein altes Handtuch (ganz neuer Frottee ist schwieriger zu nähen, als totaler Anfänger würde ich zu einem schon länger genutzten Handtuch raten
  • ein Stück Kinderbettwäsche (Kuschelige Biberbettwäsche finde ich hier idealer, aber es geht auch jede andere aus Baumwolle)

Die hier gezeigten Waschlappen habe ich aus einem einzigen Handtuch gemacht. Das Handtuch ist schon älter, ich habe es mal „geerbt“ aber ich mochte es nicht mehr, weil die Farbe so gar nicht zu meinen anderen passt.

Das Handtuch und die Bettwäsche sollten einigermaßen farblich zusammen passen. Die Bettwäsche sollte nicht zu groß gemustert sein. Eine Arielle die über 30 cm groß ist, oder ein Deckenfüllender Spongebob sind hier leider nicht geeignet.

Zuschnitt:

Ich habe mir zuerst das Frottee-Handtuch in 6 Quatrate à 20×20 cm zugeschnitten.

Frottee schneiden ist nicht ganz einfach. Wichtig ist das Du eine richtig schön scharfe Stoffschere hast.

Um gerade Kanten zu erhalten, bin ich immer von den Rändern des Handtuchs ausgegangen. Zuerst habe ich die Kante des Handtuchs der Kantennaht folgend abgeschnitten. Die Kanten aufheben! Daraus kann man super farblich passende Aufhänger machen.

Das Handtuch glatt vor sich legen. (ich mache das gerne am Bügelbrett, weil mit solche Sachen im Stehen leichter fallen als im Sitzen). Von der unteren Kannte 21 cm abmessen und den Stoff kennzeichnen.

An dieser Stelle hab ich festgestellt das Schneiderkreide oder Kreidestift nicht gut sichtbar sind auf Frottee. Deshalb habe ich einen gewöhnlichen Kugelschreiber verwendet. Die Striche mit den 21 cm von der Unterkante alle 5-10 cm wiederholen. Darauf unbedingt darauf achten das das Lineal oder Metermaß wirklich gerade im rechten Winkel zur Unterkante liegt. Im Zweifelsfall funktioniert ein eckiger Gegenstand als Lineal.

Danach die einzelnen Punkte mit dem Gegenstand als Lineal verbinden. Und erst schneiden wenn alle Kanten angezeichnet sind. Denn je kleiner das Stoffstück ist umso schwieriger ist es darauf gerade Linien zu zeichnen.

Entlang der Kugelschreiberlinien schneiden. Am besten immer den Stoff so hin legen das man gerade von sich weg schneidet. Nur so kann man wirklich gut gerade schneiden.

Motive Suchen:

Da ich weit mehr Teddystoff als Frottee hatte, konnte ich gezielt die Motive suchen. Das solltest Du auch machen, denn ein halber Teddykopf oder nur die Füße einer Prinzessin sind nicht so hübsch.

Dazu habe ich die ausgeschnittenen Frottee-Quadrate auf den ausgebreiteten Teddystoff (rechte seite oben) gelegt. Immer genau auf die hübschesten Teddys. Mit 4 Stecknadeln an den Ecken fixieren und nun mit der Stoffschere grob herum schneiden. Dabei bleibt dann der Teddy-Stoff ein klein wenig größer, aber das schneiden wir nach dem zusammen nähen ab.

Wenn Dein Stoffmotiv ein Oben hat, dann solltest Du Dir merken welche Ecke oben ist, ggf markieren.

Aufhänger nähen?

Ein kleiner Aufhänger an einem Kinderwaschlappen kann ganz praktisch sein. So kann man ihn zum trocknen an einen Haken hängen oder unterwegs irgendwo befestigen.

Oftmals ist es ein Problem ein passendes Material zu finden. Spezielles Baumwollband gibt es meistens nur in weiß oder paar Standardfarben. Und wir wollen ja für dieses Upcycling-Projekt kein neues Material kaufen. Jetzt kommen unsere abgeschnittenen Handtuchkanten ins Spiel:

Nähanleitung Kinderwaschlappen. Selbst der Aufhänger wird aus wiederverwendetem Material gemacht. Handtuch Recycling. Nachhaltig nähen. Upcycling
Aufhänger nähen aus ehemaliger Handtuchkante. Unten seht ihr wie ich es abgeschnitten habe. Links das „Band“ und oben rechts ist es bereits als farblich passender Aufhänger verarbeitet

Die Kanten eines Handtuchs sind manchmal das stabilste überhaupt. Wobei wenn Euer Handtuch so mürbe ist das die Ränder verschlissen sind, dann empfehle ich eher die Verarbeitung zu Putzlappen.

So wird genäht:

Wir stecken die Quadrate so zusammen:

Nähanleitung Kinderwaschlappen, Stoffe rechts auf rechts zusammenstecken

In die nun oben links im Bild zu sehende Ecke legen wir eine Schlaufe von unserem „Handtuchkantenband“. Wie groß Du sie machst bleibt Deinem Geschmack überlassen. Die Schlaufe liegt zwischen den beiden Stoffen, und die Enden gucken an der Ecke heraus. Ideal ist es wenn sich die Enden an der Ecke direkt kreuzen. Das muss aber nicht unbedingt sein. Es funktioniert auch wenn ein Ende rechts und ein Ende links von der Ecke raus guckt.

Aufhänger für Kinderwaschlappen

Das Feststecken ist hier nicht ganz so einfach, weil man durch die vielen Schichten nicht durch kommt. Das umgeht man indem man zwei Nadeln recht und links verwendet.

Kinderwaschlappen aus recyceltem Material nähen:

Wir beginnen mit der Naht in der Mitte einer Seite. Am besten gleich die ersten Stiche „sichern“, also vor und zurück nähen. Dann nähen wir etwa Nähfüßchenbreit einmal drum herum. An der letzten Seite eine Wendeöffnung von etwa 4-5cm lassen.

Jetzt schneiden wir den überschüssigen Motiv-Stoff zurück und schneiden an den Ecken auch das Frottee etwas ab. Nur die Ecken im 45 Grad winkel zurückschneiden. Nicht ganz bis zur Naht sondern nur kurz davor. An der Ecke mit dem Aufhänger würde ich diesen Schritt weg lassen.

Wenden: hierbei ist es wichtig das die Ecken schön ausgeformt werden. Je nachdem wie dick Dein Frottee ist kann das etwas aufwändiger sein. Wenn Du kein „Kantenformer“ oder ähnliches besitzt, dann tut ein Stiel eines Kochlöffels hier sehr gute Dienste.

Die Wendeöffnung mit Stecknadeln zusammenstecken.

Kinderwaschlappen Nähen, rundherum absteppen

Nun noch einmal rund herum nähen. Hierbei darauf achten das Du nah genug an der Kante nähst das die Wendeöffnung sicher geschlossen wird.

Fertig ist der Kinderwaschlappen!

Dieser Wachlappen oder auch Spühltuch eignet sich wunderbar als Mitbringsel für Leute mit kleinen Kindern, Babygeschenk, Kindergeburtstags Gastgeschenk usw.

Ich habe nun einfach mal ein paar gemacht und lege sie zur Seite, sicher ergibt sich bald einen Gelegenheit wo ich sie verschenken kann.

Kinderwaschlappen nähen. Meine Teddy-Lappen sind nicht alle perfekt aber jeder anders

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Maske nähen für Kinder, Maskenpflicht in Schule und Verkehrsmitteln

In vielen Bundesländern Deutschlands gilt nach den Ferien eine Maskenpflicht an der Schule. Doch auch wenn die Mund-Nase-Maske nicht im Unterricht getragen werden muss, sollte jedes Kind eine Gesichtsmaske für den Schulhof oder den Weg zum Klassenraum haben.

In meinem Artikel „Behelfsmaske Nähen ganz einfach erklärt“ zeige ich Schritt für Schritt mit vielen Bildern wie man eine super einfache Mund-Nase-Maske für Erwachsene näht. Von diesen Masken habe ich in den letzten Monaten über 400 Stück genäht. Da ich selbst Brillenträger bin und mich die Bänder hinter dem Ohr etwas stören habe ich eine kleine Variante entwickelt die nicht an den Ohren hängt. Diese findet ihr unter „Maske nähen ohne Gummiband“. Die zweite Anleitung basiert allerdings auf dem Schnitt der als erstes genannten Schritt für Schritt Anleitung.

Maske nähe für Schulkinder

Diese Anleitung ist für Kinderköpfe im Schulalter gedacht, für kleinere Kinder denke ich das Varianten mit Bindebäder vermutlich praktischer sind.

Welche Materialien für Mund-Nase-Masken für Kinder?

Grundsätzlich sollte Baumwolle verwendet werden, weil diese sich gut waschen und notfalls desinfizieren lässt.

Maske nähen für Kinder: wir benötigen etwa 30 cm gewebten Baumwollstoff mit kleinem Muster in nicht zu knalligen Farben

Gewebter Baumwollstoff

Für die hier gezeigte Maske brauchen wir gewebten Baumwollstoff, also nicht dehnbar wie ein T-Shirt sondern starr wie ein Geschirrhandtuch. Dabei sollte der Stoff nicht zu dick sein, denn bei diesem Schnitt ist der Stoff schon zweilagig.

Grundsätzlich rate ich dazu den Stoff beim regionalen Händler zu kaufen, weil man nur dort auch anfassen kann. Aber wenn Du lieber online bestellst dann ist Buttinette eine geeignete Adresse:

Baumwollstoffe die als Patchworkstoffe ausgewiesen sind, sind sehr gut für Mund-Nase-Masken geeignet.

Gummiband oder Jerseyband?

Wenn Du für die Masken Gummiband werdenden möchtest, dann denke bitte daran, das Kinderohren kleiner und empfindlicher sind als die von Erwachsenen. Ein Gummiband sollte 3-5mm breit sein, breiter wird unangenehm hinter dem Ohr. Wenn das Kind eine Brille trägt umso mehr.

Geeignet sind auch Gummikordeln, also runde Gummibänder. Diese sollten jedoch nicht ganz dünn sein. Ein Gummifaden, der auch zum nähen verwendet werden kann ist zu fein, dieser schneidet unter Umständen zu sehr ein und kratzt hinter dem Ohr.

Eine sehr gute Lösung ist hier Jerseyband. Das ist im Grunde Jerseystoff in schmale Streifen geschnitten. Dieses kann man entweder fertig kaufen oder aus einem alten T-Shirt selber schneiden. Wie das genau funktioniert habe ich unter „Jerseyband selber machen“ detailiert erklärt. Das ist übrigens auch eine Tätigkeit die man gut mit Kindern zusammen machen kann. Alte T-Shirts zerschneiden und daraus etwas sinnvolles machen.

Wenn ein Kind einen Teil an der Maske, zum Beispiel die Bänder selber geschnitten, selbst gemacht hat, dann wird es die Arbeit viel mehr schätzen und besser auf die Maske aufpassen. Kinder die bisher Einwegmasken kannten halten diese Dinge für wertlose Wegwerfprodukte.

Welchen Stoff für Kindermasken?

Das ist eine gute Frage! Diese sollte man nicht unbedingt dem Kind stellen, denn die wenigsten Kids im Schulalter können sich wirklich vorstellen wie welcher Stoff zum Schluss aussieht.

Vorallem Jungs wollen angeblich dauernd nur einfarbig Schwarz oder Dunkelblau. Beides würde ich nicht raten, weil es im Gesicht einfach unvorteilhaft und düster aussieht. Einfarbig schwarz oder weiß finde ich als Maske grundsätzlich nicht gut. Dabei sollte man bedenken das einfarbige Stoffe schneller dreckig aussehen. Und das in Kinderhände? Wenn Du nicht willst das Dein Kind schnell ungepflegt aussieht, dann wähle lieber einen gemusterten Stoff.

Gemusterte Baumwollstoffe

Gemusterte Baumwollstoffe gibt es in riesiger Auswahl. Auch haben die meisten Läden wieder relativ viel da. Nur kann man momentan nicht erwarten jederzeit überall das gewünschte Muster zu finden. Man sollte sich also nicht schon vorher darauf versteifen „ich will rot mit weißen Tupfen“. Aufgrund der erhöhten Nachfrage sind viele Klassiker jetzt gerade schwer zu kriegen.

Kleine Muster wählen!

Bei der Auswahl des Musters sollte man daran denken das nur ein relativ kleines Stück Stoff mitten im Gesicht landet. Also Vorsicht mit zu großen Mustern und Motiven. Eine halbe Sonne auf einer Backe kann sehr unvorteilhaft aussehen.

Kindermotive?

Besser nicht!!! Wenn Du eine Maske für ein Schulkind nähen willst dann lass die Finger von Prinzessinen, Teddys, Tierchen und co! Ein Kind das von seinen Mitschülern akzeptiert werden will, möchte bestimmt nicht ein „Babymotiv“ im Gesicht haben.

Wenn schon gegenständliche Motive dann neutrales das auch Erwachsene tragen können, so etwas wie Punkte, Ringe, Herzen, Anker usw… nur nichts zu albernes. Ich persönlich finde auch Buchstaben etwas albern. Und denk stets daran das Motiv einer Maske könnte die anderen Kinder sehr leicht zu Sticheleien und Schimpfworten animieren. Willst Du Dein Kind wirklich mit A wie Armleuchter oder D wie Depp los schicken.

Hat das Muster eine Richtung?

Herzen, Anker oder Autos haben ein oben und unten und sehen sehr blöde aus wenn sie auf der Seite stehen. Wenn Du solche Motive verwendest dann achte unbedingt auf die richtige Richtung.

Das Schnittmuster

Den Schnitt den ich Dir hier zeige ist denkbar einfach, die gewölbte Form der fertigen Maske entsteht nur durch die Falten.

Wir benötigen ein Rechteck von 16×30 cm

Maske nähen für Kinder, wir brauchen ein Stoffzuschnitt 16x 30 cm. Zwei Gummi oder Jerseybänder ca. 17 cm

Wenn Du die Anleitung „Behelfsmaske nähen“ durchgelesen hast wird Dir auffallen das es nur geringfügig kleiner ist als das Schnittmuster für Erwachsene. Das ist korrekt. Der Kopf ist im Grunde das was am wenigsten wächst.

Zwei verschiedene Versionen

Hier sind beide Varianten der Maske zu sehen. Der Schnitt ist der gleiche. Oben die Version mit 2 Gummi oder Jerseybändern und unten die Version mit einem langen.

Du kannst diese Maske in zwei verschiedenen Versionen machen. Entweder mit zwei Gummi oder Jerseybändern hinter den Ohren oder mit einem längeren Band das hinter dem Kopf getragen wird. Die Variante mit den zwei Gummis wird so getragen wie auch die handelsüblichen Einwegmasken. Diese sind aber gerade Kindern mit Brille oder gar Hörgerät sehr unangenehm.

Wenn man die Maske abnimmt ist die Gefahr dabei die Brille mit herunter zu ziehen viel zu groß. Ein Hörgerät kann durch das Band eventuell verstellt werden. Oder es drückt einfach nur unangenehm.

Die Variante mit dem langen Band hinter dem Kopf wird so getragen:

Ein etwa 38 cm langs Jerseyband liegt hinter dem Kopf über den Ohren

Das Gummi- oder Jerseyband wird über den Kopf gezogen und liegt über den Ohren und kann je nach Frisur unten im Nacken platziert werden.

Das Praktische ist, das wenn man die Maske kurzfristig ausziehen will, man sie einfach nach unten zieht und sie um den Hals hängen bleibt. So weiß das Kind imme wo die Maske ist, und lässt sie nicht so leicht irgendwo liegen. Ausserdem verhindert man so Verunreinigungen weil man sie nicht so viel anfässt und nirgendwo rein stecken muss.

Maske Nähen für Kinder hier wird gezeigt wie Du die zwei kurzen Gummibänder anlegst

So wird genäht:

Du legst das Band so an wie auf dem oberen Bild gezeigt. Du kannst dazu entweder eine Stecknadel verwenden, oder wenn Du geübter bist geht´s auch ohne. Den Stoff rechts auf rechts zusammenklappen und die rechte Kante nähen.

Maske nähen, aus einem einfachen  Rechteck
Nähanleitung mit vielen Bildern für Anfänger und Könner
Maske nähen: Stoff rechts auf rechts zusammenklappen und dabei das eingelegte Gummiband mit einer Nadel feststecken.
Maske Nähen: So wird das Gummiband mit eingenäht

Dieses Bild stammt aus meiner ersten Anleitung „Behelfsmaske ganz einfach erklärt“

Wenn Du die Variante mit Gummi oder Jerseyband machst, dann musst Du kurz vor der Ecke das Band so wie in dem Bild mit dem rosa Stoff einlegen.

Bei der Variante mit einem langen Band kannst Du diesen Schritt übergehen und die Ecke ganz normal nähen.

Skizze einfache Maske nähen
Skizze : So nähst Du auf beiden Seiten zu und lässt unten eine Öffnung zum Wenden
So ähnlich sollte die halbfertige Maske aussehen

Nach dem Wenden die Nähte schön nach außen streichen, wenn Du magst kannst Du das Teil jetzt bügeln, wenn es Dir hilft wenn der Stoff besser liegt. Ich habe aber hier nie gebügelt und gleich mit den Falten weiter gemacht.

Maske in zwei etwa gleichgroße Falten legen.

Die Maske in zwei etwa gleichgroße Falten legen, dabei zeigen beide Falten in die gleiche Richtung. Auf diesem Bild habe ich dafür Stecknadeln verwendet. Aber mit etwas Übung geht das auch ganz ohne Nadeln. Falten legen und gleich unter die Nadel:

Hier seht ihr die Maske in falten gelegt ohne Stecknadeln.

Du nähst nun von Oben nach unten über die Falten, über die Ecke, die gesamte untere Kante entlang. Dabei wird die Wendeöffnung geschlossen. Auf der anderen Seite nähst Du wieder hoch. Dabei die Falten auch wieder in die gleiche Richtung legen wie an der gegenüberliegenden Seite.

Nach der ersten Ecke wird die ganze Länge herunter genäht und dabei die Wendeöffnung geschlossen.

Auf diesem Bild seht ihr das ich die Falten nicht vorgesteckt habe, weil es mir so leichter fällt. Probier es aus was für Dich angenehmer ist.

So sieht die fertig umnähte Maske aus, in der Variante mit nur einem Band

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Maske Nähen ohne Gummiband, Einfacher Schnitt für Brillen und Bartträger und „extra viel Luft“

Hast Du auch Probleme mit zu kleinen oder engen Behelfsmasken mit denen man kaum Luft bekommt? Seit dem 18. April muss ich bei der Arbeit permanent Behelfsmaske tragen und somit habe ich austesten können welche Formen und Schnitte auf Dauer angenehmer sind.

In meinem Artikel „Behelfsmaske Nähen“habe ich eine Nähanleitung vorgestellt, die echt einfach und schnell umsetzbar ist. Dabei verzichte ich auf komplizierte Schnittteile.

Maske nähen ohne Gummi hinter den Ohren

Auf der Basis meiner ersten Nähanleitung habe ich nun eine Variante entwickelt, die ganz ohne Gummi oder Bändel hinter den Ohren auskommt.

Leichte Mundnase-Maske, die nicht zu sehr warm macht und mit der man gut Luft bekommt

Gehalten wird die Behelfsmaske durch ein Jerseyband das einmal um den Kopf geht. Das Band wird nicht hinter dem Kopf geknotet, sodern man schlupft mit dem Kopf durch und es hängt über den Ohren.

Extrem einfach konstuiert!

Zuschnitt für eine Behelfsmaske, ganz einfach Formen

Mir ist es wichtig die Dinge so einfach wie nur möglich zu nähen. Kein aufwändiges Schnittmuster oder langes berechnen wieviel wir brauchen.

Der Stoff wird einfach nur 20 x 30 cm zugeschnitten, Du kannst als Vorlage auch einfach ein A4 Blatt nehmen, dieses hat 21x 29,7 cm.

Das Jerseyband das Du notfalls auch aus einem alten T-Shirt schneiden kannst sollte 38cm lang sein. Zu „Jerseyband selber machen“ habe ich einen separaten Artikel geschrieben.

Schnitteile vorbereiten

Den Stoff knickst Du einmal in der Mitte, wenn Du es lieber super korrekt machen willst kannst Du diesen Knick bügeln, muss aber nicht sein.

Das Jerseyband beidseitig an dem Knick anlegen. Wenn Du magst kannst Du es feststecken, dabei darauf achten das die Nadel im rechten Winkel zu späteren Naht steckt.

Hier ein Bild aus meiner Schritt für Schritt Anleitung „Maske Nähen ganz einfach erklärt“

Das Bild ist aus meiner Schritt für Schritt Anleitung „Maske Nähen ganz einfach erklärt“ . Wie auf dem Bild das Gummiband herauslitzt, so sollte jetzt auch das Jerseyband eingelegt sein.

Genau wie in der ersten Anleitung nähst Du bis zur Ecke und an der unteren Kante bis etwas zur Mitte. Nur das Du diesmal kein Gummi oder Band vor der Ecke mit einfassen musst. So nähst Du beide Seiten und lässt dabei eine Wendeöffnung offen. Wenden und dann sollte es so aussehen:

so sieht die Maske nach dem wenden aus

Nun legst Du die Falten, je nachdem wie leicht Dir das Fällt kannst Du das auch ganz ohne Stecknadeln oder Bügeln.

Das ist wieder ein Bild aus der ersten Anleitung, es soll nur verdeutlichen was ich mit Falten legen meine. Bitte entschuldige meinen kaputten Fingernagel

Mit nur einer Naht nähst Du die Falten der einen Seite, dann über die Breite (dabei wird die Wendeöffnung zugenäht) und auf der anderen Seite wieder hoch. Auf diese Weise sparst Du Dir mehrere einzelne Schritte und unschöne Fädchen.

So sieht nun die fertige Maske aus

Die Maske sieht nun etwas komisch und unvollständig aus… ist aber fertig!

so sieht die Maske angezogen aus

Zum Anziehen zieht man sich einfach den langen Bändel über den Kopf in den Nacken. Die Bänder laufen dann über die Augen zur Nase.

Die Oberkante auf der Nase Platzieren wie es angenehm ist und dann in der Mitte nach unten ziehen so das sich die Falten öffnen.

nach unten ziehen zum Falten öffnen
so fällt die Maske von alleine. Und sie bleibt auch dort!

Die Maske hängt überall dort wo wir uns laut Gesetzgeber bedecken müssen. Mund und Nase sind bedeckt. Husten und Niessen sowie Sprechen könne keine Tröpfchen in die Umgebungsluft abgeben. Einzig wenn man fürchterlich sappern würde könnte der Speichel unten heraus tropfen… stellt sich die Frage wie oft Du sowas gewöhnlich im öffentlichen Raum tust…

Anfänglich war man der Meinung eine Gesichtsmaske müsse die Wangen fest umschließen und möglichst „dicht“ sein. Das ist aber gar nicht wirklich der Fall. Die industriell hergestellten Mundschütze die für den Aufenthalt in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Läden sowie Restaurants vorgeschrieben sind, sind genauso „locker“.

Materialhinweis:

Verwendet habe ich für das Beispiel normalen dünnen Baumwollstoff. Ich habe es bereits mit mehren Stoffen die unterschiedlich weich waren ausprobiert.

Ganz weicher Voile aus Baumwolle oder Viscose ist nicht geegnet, da dieser zu weich ist und zu „wehen“ beginnt… Man saugt den Stoff beim Atmen an, was als unangenehm empfunden wird.

Wichtig grundsätzlich Baumwollstoff immer vor dem Zuschneiden oder Verarbeiten waschen. Bügeln ist sinnvoll, weil es zusätzlich desinfiziert und außerdem ist ein einfacher einen glatten Stoff zu verarbeiten.

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Upcycling: Untersetzer aus alten Jeans nähen

In diesem Beitrag möchte ich Euch zeigen wie man aus alten Jeans praktische Untersetzer machen kann. Dieses Nähprojekt eignet sich auch für Anfänger. Selbst Ungeübte können so mit der Nähmaschine schnell und einfach diese stylishen Unikate nähen. Die Untersetzer eignen sich als Schutz für die Möbel unter Blumentöpfe genauso wie als Tischdeko oder kleine selbst gemachte Geschenke.

Beim großen Ausmisten im Kleiderschrank habe ich gleich merhere Jeanshosen aussortiert die mir nicht mehr passen oder nicht mehr gefallen. Wenn wir ehrlich sind hat doch jede Frau irgendwo versteckt noch alte Jeans die sie mal geliebt hat aber eigentlich nicht mehr anziehen kann.

Jeans ist ein tolles Material, das eigentlich mit dem Alter immer schöner und interessanter wird. Jeansstoff eignet sich ideal für Upcycling Ideen und ist vielseitig einsetzbar. Es wäre doch schade wenn wir die ganze Hose nur weil sie nicht mehr passt oder einen Fleck hat einfach so in den Müll werfen.

Benötigte Materialien

Das schöne an diesem Nähprojekt ist, wir müssen eigentlich nichts dafür einkaufen gehen. Wir brauchen :

  • Eine alte Jeans (alter, Zustand, Material fast egal)
  • Eine Stoffschere (jetzt zeigt sich ob deine Schere wirklich scharf ist)
  • Ein Nahttrenner oder auch Trennmesserchen genannt
  • Eine kleine runde Schüssel oder große Tasse als Schablone
  • Nähmaschine
  • wenn Du dickes hartes Jeans-material verwendest ist es besser wenn Du eine Jeans-Nähmaschinenadel einlegt. Es geht aber im Notfall auch mit einer Universal-Nadel.
  • Einen Kreidestift oder notfalls einen Bleistift oder blauen Kugelschreiber
  • Stecknadeln

Das Schnittmuster ?

Das Schnittmuster für dieses Projekt ist eine Schüssel oder der Tasse aus deinem Küchenschrank. Such Dir irgendwas raus was deiner gewünschten Größe entspricht.

Da ich die fertigen Untersetzer auf dem Tisch für die heißen Kaffeetassen und ähnliches verwenden will habe ich mich für eine Müslischale mit einem Durchmesser von … cm entschieden. Also werden meine Untersetzer etwa … cm groß

Jeans vorbereiten

Am einfachsten ist es wenn Du die Beine unterhalb des Schritts einfach abschneidet. Aber sei nicht zu rigoros, schneide erst mal eines ab, denn der Bereich unterhalb des Po ist genau der, wo Du am meisten Stoff in der Breite hast… es ist für dieses Projekt also der „wertvollste Teil“. Bei einer Skinny-Jeans in einer kleinen Kleidergröße musst Du mit dem Material etwas sparsamer umgehen.

Das abgeschnittene Bein schneiden wir an einer Naht der länge nach auf. Bei meiner Hose habe ich ein Bein an der Aussennaht aufgeschnitten und das zweite an der Innennaht. Denn ich sollte beide Nähte sichtbar auf meinen Untersetzern nutzen, häufig sind diese unterschiedlich.

Jeans Upcycling mit unterwegsistdasziel.blog
Hosenbein aufgeklappt
Aufgeschnittenes Hosenbein, in der Mitte die Innenseite. Da ich diese sehr dekorativ finde platziere ich diese bewusst auf meinen Zuschnitteilen

Jetzt merkst Du schon wie gut Deine Schere ist. Wenn hier das Schneiden nur sehr schwer geht, dann solltest Du später nur mit doppeltem Stoff arbeiten und nicht wie ich das gleich auf den Fotos zeige mit 3 fachen.

Falte das Bein auseinander und such Dir die „schönsten Stellen“… Je nach Verarbeitungsart Deiner Jeans kann das gerne ein Stück mit Naht sein, die zum Beispiel richtig schön verwaschen ist.

Hast Du Dir einen Bereich ausgesucht der die „Oberseite“ für Dein erstes Deckchen werden soll, dann klapp einfach den Stoff so um das ein weniger schöner Teil darunter liegt.

Hosenbein in Streifen geschnitten der etwas breiter ist als unser „Schnittmuster“

Wir legen den Stoff links auf links, also genau so wie die Jeans ursprünglich getragen wurde, die Schöne Seite sieht uns an. Bei dünnem Stoff klappen wir einfach noch eine dritte Lage darunter. Wichtig ist das alle drei Stofflagen glatt und ohne Falten aufeinander liegen. Einfacher wird es wenn Du einfach 3 Vierecke aus schneidest und aufeinander legst. Dabei darauf achten das oben und unten jeweils mit der rechten schönen Seite nach außen guckt. Also ganz einfach, was früher bei dem Hosenbein aussen war muss jetzt auch nach aussen liegen. Wie rum Du die mittlere Schicht legtst ist völlig Wurst.

Ein Stück Stoff als drittes Schnitt-Teil abmessen

Sollte die Hose unschöne Flecken haben, kannst Du diesen Bereich für die „Mittelschicht“ verwenden.

Upcycling Idee auf unterwegsistdasziel.blog Untersetzer aus Jeanshose nähen
der Stoffstreifen von oben nun zusammengelegt, dazwischen liegt die dritte Schicht (nahtfreier Teil)

Die zwei oder drei Stofflagen mit einer oder mehr Stecknadeln fixieren. Damit sie nicht verrutschen. Du kannst hier auch kleine Stoffklammern verwenden, die musst Du jedoch während des Nähens weg nehmen und das kann zu ungewollten „Ecken“ führen wenn man noch ungeübt ist. Ich persönlich arbeite viel lieber mit Stecknadeln, denn die kann man während dem Nähen drin lassen und dann verrutscht absolut nix.

Schnittmuster aufmalen

Jetzt malst Du dein Schnittmuster einfach direkt auf die rechte Seite des Stoffs. Genau das macht man bei allen anderen Projekten lieber auf der Rückseite doch hier darfst Du es auf die Oberseite machen.

Stülpe Deine Schüssel oder Tasse auf den Stoff und markiere eine Linie rund herum. Achte dabei darauf das die Schüssel nicht verrutscht und das der Stift auf dem Stoff sichtbar wird.

Jetzt geht´s an die Nähmaschine

Wenn Du hast, lege eine Jeans-Nadel ein, denn diese sind dicker und stabiler. Wenn Du nur Universal-Nadeln hast verwende die dickste die Du hast.

Auf meinen Bildern habe ich eine gewöhnliche Universal-Nadel verwendet. Denn der verwendete Stoff ist recht dünn und weich. Die verarbeitete Hose ist uralt und tausend mal gewaschen. Je älter der Jeansstoff ist umso weicher wird er.

Nähgarn kannst Du einfach weiß verwenden, denn da die meisten Jeansstoffe aus weißen und blauen Fäden gemacht sind wird sich weiß später kaum vom Material abheben. Es sei denn Du verarbeitest eine Schwarze oder bunte Jeanshose, dann sollte das Nähgarn entsprechend gewählt werden.

Einfach der Linie entlang nähen. Dieses Projekt ist super um die Bedienung der Nähmaschine zu üben.

Jetzt nähst Du einfach genau auf deiner markierten Linie einmal rund herum. Am besten gelingt das wenn Du schön langsam nähst und dabei den Stoff vorsichtig führst. Solltest Du mal kurz von der Linie abkommen ist das nicht so sehr schlimm, denn der später aufgefluste Rand verzeiht kleine Ecken.

Schritt für Schritt Nähanleitung . Untersetzer aus alter Jeanshose nähen. Supereinfach auch für Anfänger
ganz einfach der direkt auf den Stoff gemalten Linie folgen

Du solltest jedoch nicht absetzen und neu ansetzen sondern eine Naht am Stück durch nähen… bist Du wieder am Ausgangspunkt ankommst. Hier nähst Du 2-3 cm über deinen Anfang, so kannst Du die Naht dann gleich verriegeln.

Nach dem Nähen kommt das Veredeln

Mit nur einer einzigen Naht ist die Arbeit der Nähmaschine schon beendet. Nun geht es an das „Veredeln“ der überstehenden Stoffkante.

Den Stoff auf etwa 5mm zurück schneiden

Ganz im Gegensatz zu allen anderen Nähprojekten wollen wir das dieser Rand ausfranst.

Schneide den Stoff auf etwa 5mm zurück… hier brauchst Du kein Lineal, das kannst Du nach Augenmaß machen. Einfach rund herum so viel abschneiden das ein gleichmäßiger Rand stehen bleibt.

Den Rand mehrfach einschneiden, der Schnitt muss nicht gerade und gleichmäßig sein. Auch darf die Schere eine etwas stumpfe sein, die nicht immer richtig schneidet.

Diese Kante schneidest Du kann mit einer anderen, gerne etwas stumpfen Schere mehrfach ein… immer nur paar Milimeter. Auch dies muss nicht so mega exakt sein, denn es soll ja am Schluss richtig verfranst aussehen.

Dann kommt der Teil bei dem das Trennmesserchen bzw Nahttrenner zum Einsatz kommt. Diesen benutzt Du hier mal völlig anders wie sonst, um die Stoffkante kaputt zu reißen.

Die Kante des Stoffs regelrecht „zerfetzen“ indem man mit dem Trennmesser in den Stoff sticht und nach oben zieht. Die Kante franst so schneller aus

Für diesen Arbeitsschritt braucht es etwas Geduld, und es fusselt ziemlich. Das Ausfransen kann man gut neben dem Fernsehgucken machen, oder bei schönem Wetter auf dem Balkon oder im Garten (damit die Fusseln draussen bleiben).

Wichtig beim Ausfranseln ist nur das Du die Naht nicht mit dem Messerchen verletzt ansonsten kannst Du wild drauf los zupfen.

so sehen die Untersetzer aus alten Jeans nach dem Waschen aus
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Allgemein Do-it-Yourself

Upcycling: Jerseyband aus altem T-Shirt selber machen – Gummiband Ersatz

In meinem Blogartikel „Mundschutz nähen, was tun wenn kein Gummiband mehr da ist?“ habe ich erwähnt das Jerseyband eine super Alternative zum Gummiband ist. Doch nicht jeder hat entsprechenden Jersey-Stoff zu hause. In diese Artikel zeige ich anhand vieler Fotos wie man dehnbare Bänder aus alten T-Shirts selber macht.

ein einfaches altes verwaschenes T-Shirt

Zuerst suche ich mir ein altes T-Shirt das ich nicht mehr anziehen mag. Dieses rosa T-Shirt mit dem Stuttgart Schriftzug (war ein Geschenk, ich komme nicht aus Stuttgart) habe ich jahrelang viel getragen. Nun ist es zu verwaschen und auch etwas zu eng, so das ich es aussortiert habe. Es besteht aus Bauwolljersey mit einem kleinen Elastan Anteil.

Die Inforation über die Zusammensetzung findest Du entweder am Etikett oben am Hals oder noch häufiger links unten in der Seitennaht. Wenn kein Etikett mehr vorhanden ist erkennt Du geeigneten Stoff daran, das er sich so anfühlt das Du ihn bei heißem Wetter oder beim Sport gerne auf der Haut hast. Ob Elastan oder ähnliches enthalten ist merkst Du bei älteren Textilien daran das sie nicht die Form verlieren. Wird ein T-Shirt immer größer und weiter, dann hat es meistens kein Elastan drin und wird sich in Streifen geschnitten wohl nicht wieder zusammen ziehen.

Nicht jedes T-Shirt eignet sich selbst wenn es aus Baumwoll-Jersey ist

Nicht jedes T-Shirt eignet sich für diesen Zweck, denn Baumwoll-Jersey ist nicht gleich Baumwolljersey. Du merkst das wenn Du unterschiedliche T-Shirts bewusst anfässt. Um die Unterschiede zu ertasten kann es sogar hilfreich sein kurz die Augen zu schließen. Die Stoffe sind unterschiedlich dick und fest.

Für unseren Zweck eignen sich hier jetzt eher dünnere, weichere Stoffe.

Als erstes Schneidest Du den untersten Saum ab, dabei merkst Du schon ob der Stoff dazu neigt sich zu rollen oder nicht. Wenn nicht ziehst Du nach dem Schnitt das T-Shirt kräftig in die Breite. Passiert nix eignet sich dieser Stoff leider nicht zur Verarbeitung in „Gummiband-Ersatz“

nach dem Schneiden tut sich leider nix, dieser Stoff ist nicht geeignet

Der weiße Stoff auf dem oberen Bild rollt sich nicht ein. dieses T-Shirt ist leider nicht für diesen Zweck nutzbar. Wenn Du ganz genau hin siehst in der Stoff in Rippen gestrickt, als wenn man ganz nah guckt sieht man Linien die längs gehen. Diese Verarbeitungsart verhindert das der Stoff einrollt.

noch ein negativ Beispiel, dieser Stoff eignet sich ebenfalls nicht

Auf dem oberen Bild sehen wir noch ein negativ Beispiel. Der hellgraue Stoff wäre zwar farblich ganz passend für meine Mund-Nase-Masken, aber eignet sich leider überhaupt nicht. Der Stoff besteht aus Polyester, lässt sich leichter und vom Gefühl her weicher schneiden. Also man braucht weniger Kraft mit der Schere… aber die Schnittkante sieht sehr unschön aus und es rollt sich nix, stattdessen bilden sich hässliche „Räufelfäden“. Auch hier erkennt man wenn man ganz nah ran geht, das der Stoff in einem Muster gestrickt ist. Dieses Muster verhindert ebenso ein einrollen.

den Stoff in schmale Sreifen schneiden

Das T-Shirt schneiden wir am besten vom Saum beginnend in schmale Streifen. So in etwa 1cm, Fingerbreit. Probier es besser nicht noch schmaler, denn das macht es nur schwieriger und das endgültige Band könnte instabil werden.

Wichtig beim Stoff schneiden ist eine gute Schere!

Was heißt hier „gute Schere“? . Am besten eine ganz neue Schere die noch nie Papier geschnitten hat. Oder Du hast schon eine richtige Stoffschere.

Die Schere die ich für solche Sachen nutze scheint es schon nicht mehr zu geben. Aber ich denke das die hier verlinkte sehr gut geeignet ist.

Alternativ kannst Du auch einen Rollschneider für Stoff verwenden. Doch dies erfordert viel Übung und ein Rollschneider ist teurer als eine Schere und nicht so oft einsetzbar. Deshalb rate ich Dir nicht nur für diesen Zweck einen anzuschaffen.

Werden Deine Streifen nicht exakt gerade oder etwas zackelig, das ist gar nicht schlimm. Denn wenn sich der Stoff einrollt sieht man davon gar nix mehr.

Wenn Du ein altes T-Shirt zerschneidest brauchst Du auch keine Angst zu haben Material zu versauen. Du darfst also ruhig daran üben.

Was Du nicht versuchen brauchst ist einen bereits abgeschnittenen Streifen nochmal in der mitte durchzuschneiden. Das ist eheblich schwerer als einen Streifen von einem größeren Stück abzuschneiden.

Seitennäte abschneiden

Die Seitennäte einfach abschneiden. Auf diese Art und weise entstehen nur kurze Stücke, die etwa die Breite des T-Shirts haben. Willst Du das Jerseyband für andere Zwecke wie zum Beispiel Häkeln oder Weben verwenden ist dies unpraktisch. Aber für unseren Bedarf, als Gummiband Ersatz für eine Gesichtsmaske sind diese Stücke ideal.

Hier geht es zur Schritt für Schritt Anleitung Behelfsmaske nähen

Nun den Streifen kräftig in die Länge ziehen. Dabei kann es sein das er bis zu doppelt so lang wird. Um den Effekt zu unterstützen fässt Du dazu immer wieder Teilstücke und ziehst diese in die Länge. Wenn sich alles gleichmäßig zusammengerollt hat kannst Du das Band verwenden.

Hier siehst Du zwei Jerseystreifen aus dem gleichen T-Shirt. vor und nach dem „ziehen“

Auf dem oberen Bild siehst Du zwei Streifen aus dem gleichen Stoff… aus meinem T-Shirt vom ersten Bild. Der Streifen wird durch das ziehen viel schmaler und viel länger. Je nach Stoff 1,5 oder 2-Fach so lang wie vor dem ziehen.

Jerseystreifen normal vernähen

Jerseyband kann man ganz normal einnähen

Das so hergestellte Jersey-Band kannst Du ganz normal zuschneiden und wie Gummiband annnähen. Dazu musst du es nicht ganz aufrollen sondern einfach so lassen wie es gerade rollt.

Keine Lust zum selber schneiden?

Wenn Du jedoch keine Lust oder Zeit zum selber schneiden kannst Du auch fertiges Jerseyband bestellen. Vorsicht bei Amazon und Ebay tummeln sich einige Anbieter die entweder total überteuert sind oder auch genau wie beim Gummiband sehr lange Lieferzeiten haben.

Bei Buttinette, die seriös sind und binnen einer Woche liefern gibt es ein Textilgarn das aus dehnbarem Jersey besteht und sich sehr gut eignet. Ich habe es selbst getestet.

So eine Rolle mit 450 Gramm reicht sehr weit und ist somit sehr preiswert!

Textilgarn von Buttinette

Einen ausführlichen Text ob sich das Textilgarn wirklich genauso eignet habe ich auf einem weiteren Blogpost beschrieben.

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Masken nähen für Seniorenheim und co.

Die offiziellen Schutzmasken werden immer knapper, aber gerade Seniorenheime und ähnliche Einrichtungen haben nun einen erhöhten Bedarf. Um diesen wenigstens mit waschbaren, mehrfach verwendbaren Masken aus Stoff abzudecken wurde zum Nähen aufgerufen.

Die Badische Zeitung berichtete „Masken nähen fürs Seniorenheim“

Da ich augenblicklich in der „Kurzarbeit Null“ bin und viel Zeit habe, habe ich mich freiwillig gemeldet. Seit ein paar Tagen nähe ich fleißig Mund-Nase-Abdeckungen aus gespendeten Materialien.

genähte Mund-Nase-Maske aus Bettwäsche

Mir war es freigestellt nach welcher Nähanleitung ich arbeite. Zwar gab es Vorschläge, doch ich hab mich für eine schnellere Variante entschieden. Denn ich denke das es vor allem wichtig ist schnell viele Masken zu nähen.

Wie ich nähe habe ich in unter „Behelfsmaske Nähen“ detailiert beschrieben.

Da ich momentan gespendete gebrauchte Bettwäsche verarbeite, ist es manchmal ganz überraschend wie die fertigen Masken dann aussehen…

Ich finde das mehrfach gewaschene Material ist gut zu verarbeiten und auch im Gesicht beim Tragen angenehm weich.

Zur Auflockerung hier ein paar witzige Selfies, die beim Passform kontrollieren entstanden sind.

Ich schwöre das war nicht so geplant … das der Punkt auf der Nase landet! Ich habe die Zuschnitte ohne das Muster zu beachten fortlaufend gemacht. Mit diesem Stoff werden die Masken wenigstens etwas fröhlich.

Wenn Du mithelfen oder spenden willst

Wenn Du im Raum Lörrach wohnst und auch nähen helfen willst, oder Material spenden möchtest melde Dich bei mir, und ich stelle den Kontakt her. Leider bin ich nicht sicher ob ich weitere Kontaktdaten veröffentlichen darf und deshalb lieber auf diese Art.

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Behelfsmaske Nähen ganz einfach erklärt

In diesem Blogpost erkläre ich mit vielen Bildern wie man eine ganz einfache Maske oder auch Mund-Nase-Abdeckung nähen kann, auch geeignet für Ungeübte und Leute die selten Nähen. ´Der Volksmund nennt die Dinger Mundschutz, was allerdings nicht ganz korrekt ist.

Auf einmal sind die in aller Munde, oder eben vor dem Munde. Selbst genähte Mund-Nase-Masken, Spuckschutz, Gesichtsabdeckungen, Behelfsmasken und wie man sie noch nennen möchte. Es handelt sich hierbei um aus Haushaltsüblichen Materialien gefertigte Masken oder Abdeckungen die die medizinischen Mundschütze ersetzen sollen. Denn diese sind einfach nicht in genügender Stückzahl verfügbar.

Eine solche Behelfsmaske schützt NICHT vor eine Ansteckung und filtert NICHT die Atemluft. Aber sie verhindert das beim Sprechen oder Husten kleinste Tröpfchen in die Umgebungsluft geraten und somit eventuell einen Erreger übertragen. Sie schützen also nicht den Träger, sondern eher alle anderen. Da keiner von uns weiß ob er vielleicht den Corona-Virus schon in sich trägt ist so eine Behelfsmaske eine Maßnahme um Menschen in seiner Umgebung zu schützen.

Materialien:

Wir brauchen einen Stoff aus Bauwolle, einen gewebten nicht dehnbaren dünnen Baumwollstoff.

Wenn Du sowas nicht im Haus hast eignen sich folgende Gebrauchsgegenstände auch: Geschirrhandtuch, Stoffservietten, Bettwäsche (100% Baumwolle, kein Biber und kein Microfaser), alte Herrenhemden aus Baumwolle, alte Tischdecken (die moderneren sind leider meistens aus Polyester)…

Pro Maske benötigen wir 40 cm Gummiband/Gummilitze mit einer Breite von 5mm. Wenn Du nur 7 oder 8mm breites hast geht das auch. 1cm und breiter ist leider unangehm. Wenn Du kein Gummiband mehr bekommen hast, wie derzeit Millionen Menschen in halb Europa zeige ich Dir in meinem Blogartikel „Was tun wenn man kein Gummi hat“ praktikable Alternativen.

Da es momentan kein Gummiband zu kaufen gibt habe ich hier eine Anleitung gemacht wie Du aus alten T-Shirts Jerseyband herstellen kannst.

Zuschnitt:

Maske nähen aus einem einfachen Stoff Viereck

wir benötigen ein Rechteck 20 x 30 cm. Wie ihr auf meinem Bild erkennen könnt habe ich den Stoff nicht geschnitten sondern gerissen. Dünnere Baumwollstoffe kann man ,wenn man sie etwa 2-3cm ein schneidet und beide Ecken gut fest hält, fadengerade reißen. Das sollte man aber vorher etwas üben.

Das Gummiband oder auch Gummilitze genannt schneiden wir pro Maske 2 Stücke à 20 cm zu.

Vorbereitung:

Maske nähen ganz einfach erklärt. Mit vielen Bildern Schritt für Schritt erklärt

Maske Nähen ganz einfach und Schritt für Schritt erklärt

Wir knicken das Stoffstück rechts auf rechts (also die schöne beduckte seite innen) einmal zusammen und streichen die Kante mit den Fingern das es richtig schön geknickt ist. Diesen Schritt könnte man mit dem Bügeleisen machen. Ich finde das das aber viel zu lang dauert. Wenn Du als Kind viel mit Papier gebastelt hast, weißt Du wie man eine schön scharfe Kante faltet, mach das hier mit dem Stoff so.

Wenn Du wieder aufklappst sollte es so aussehen wie beim Bild oben

An diesen Knick legst Du den Gummibandabschnitt an. Dieser sollte 18 cm lang sein. Also er reicht nicht bis zur anderen Seite.

Beide Gummibänder an den Knick anlegen

So wie auf dem Bild oben sollte es etwa aussehen

Maske nähen ganz detailiert erklärt mit vielen Bildern
Hier zeige ich wie das Gummiband fixiert wird.
so fixiert man das Gummiband am Stoff

Nachdem wir den Stoff wieder zugeklappt haben (rechts auf rechts) fixieren wir die Gummibändern an den Ecken mit einer Stecknadel. Hierbei ist zu beachten das die Nadel nicht durch das Gummiband gestochen wird, sondern knapp daneben. Nur so nah das das Band nicht weg rutscht.

Das Gummiband darf ein kleines Stück raus gucken, aber höchstens so viel wie auf meinem Bild oben, denn wenn es hier mehr raus guckt wird es am Schluss zu kurz.

Jetzt wird genäht

Jetzt geht es schon los. Ich hoffe Du hast Deine Nähmaschine vorbereitet. Und einen weissen oder farblich passenden Faden eingelegt.

so beginnen wir mit dem Nähen

Auf dem oberen Bild siehst Du wie ich das Stoffstück in die Maschine lege. Wir nähen etwa nähfüsschenbreit, also ganz einfach!

Wichtig: Den Anfang „verriegeln“, das heißt Du nähst die ersten paar Stichen paar mal vor und zurück. Dies ist an dieser Stelle wichtig, damit der Gummi nicht raus rutscht.

Ich habe festgestellt das meine Nähmaschine manche Gummibänder nicht so mag… irgendwie zickt sie manchmal wenn ich mit der Lage wo der Gummit mit drin ist beginnge. Lösung: Fang einfach ein Stückchen weiter an und näh mit der Rückwärtstaste bis zum Ende und wieder zurück. Meistens funktioniert das besser. Wichtig ist das Du mindestens 2x über das Gummi genäht hast.

Wir nähen nicht die ganze Seite runter, sondern stoppen etwa 2-3 cm vor der Ecke. Nun kommt das fast schwierigste an dem ganzen Nähprojekt. Wir greifen zwischen die Stofflagen und holen das lose Ende des Gummis vor. Hier muss man etwas aufpassen das man den richtigen Gummi erwischt. Wir brauchen den, den wir gerade oben an unserer Naht angenäht haben. Ohne dabei versehentlich den noch fest gesteckten der anderen Seite raus zu siehen.

Aber das ist halb so schwer, Du kannst durch die Stofflagen ganz einfach ertasten welches welcher Gummi ist.

Wir ziehen das Ende des Gummis nur so weit zu uns, das wir es etwa so wie auf dem oberen Bild anlegen können. Auch hier wieder beachten, den Gummi nicht weiter wie auf meinem Bild heraus schauen lassen… sonst wird er am Schluss zu kurz.

Wenn Du diesen Schritt paar mal gemacht hast, kannst Du auch das nur ertasten.

Zum Verständnis für Anfänger: Der gleiche Gummi den wir am Anfang der Naht eingenäht haben, diesen nähen wir jetzt wieder mit an. Er liegt jetzt in einem Bogen zwischen unseren Stofflagen. Solltest Du Angst haben er sei verdreht… das ist nicht so schlimm und passiert sehr selten.

Hier siehst Du wie ich den Gummi zwischen die Stofflagen lege, ohne den Nähfuss zu heben, die Naht nicht beenden sondern einfach nur kurz anhalten.

Danach einfach über das Gummiband nähen bis zu Ecke.

Damit die Ecke schön und akkurat wird. Nadel unten lassen. Nähfuss heben, Stoff drehen und Nähfuss absenken. (wer öfter näht macht das automatisch so)

Nach der Ecke nur etwa bis zu Hälfte nähen…. Faden Abschneiden und einfach auf der anderen Seite das gleiche machen…Dazu einfach alles umdrehen! Denn oben und unten ist hier völlig egal!

Bei der zweiten Seite auch nur etwa ein Drittel der langen Seite nähen. So das ein Loch entsteht.

Arbeit aus der Maschine nähen und in das Loch greifen und einen der Gummis herausziehen und damit das ganze Teil wenden. Wenn das Loch kleiner ist, ist das etwas fummeliger. Deshalb die Öffnung ruhig etwa ein Drittel der ganzen breite auf lassen.

Nach dem Umdrehen sollte es so ungefähr aussehen (oben). Je nach Stoff wirkt es jetzt etwas zerknittert ist aber eigentlich egal. Wer möchte kann das Teil jetzt glatt bügeln. Aber meiner Meinung nach ist das nicht notwendig und hält nur auf. Mit den Händen glatt streichen.

Wichtig ist das die Ecken schön nach außen gestülpt sind. Wenn wir alles richtig gemacht haben befinden sich die Gummis an den Ecken und wir können die Ecken durch kurzes ziehen am Gummiband ordentlich nach außen bringen. Sollte mal eine Ecke nicht so super akkurat sein, ist das auch kein Beinbruch.

Nun eine Seite wie auf dem Bild oben in Falten legen. Ich mache das „Pi mal Daumen“ nach Augenmaß… Wichtig ist das beide Falten in die gleiche Richtung gehen und sich in der Mitte nicht überlappen. Sonst würde es eine Dicke stelle geben, die erstens schwerer zu nähen ist, und zweitens eventuell beim Tragen drückt. Auch sollten die Falten nicht mit dem Gummi überlappen.

Legen die Falten mit der Hand so das das auf der Seite die Du gerade faltest gut und gerade aussieht… die gegenüberliegende Seite einfach ignorieren und hängen lassen.

So wie auf dem Bild oben in die Maschine einlegen. Darauf achten das die Kante gerade ist… also die einzelnen Lagen nicht schräg zueinander liegen. Wenn die Kannten grade sind, ist auch automatisch Deine Falte gerade.

Über die Falten nähen, dabei die Naht am Anfang auch wieder „verriegeln“ ggf das Gummiproblem austricksen. Wichtig ist das wir auch wieder das Stück mit dem Gummi mit nähen.

Auf diesem Bild liegt die untere Falte ganz leicht schräg… aber auch das geht so, es sollte nur nicht viel mehr sein.

Nun über die Lange Seite (die mit dem Loch) nähen. Am Stück direkt nach der Seite mit den Falten, ohne absetzen.

Wer möchte kann das Loch mit einer Nadel fixieren, wie ich hier (gelbe Nadel etwas schlecht erkennbar) auf dem Bild oben. Mit etwas mehr Übung kann man die Nadel aber weglassen.

Während die Maske so in der Maschine liegt, legt man die Falten am unteren Ende auch wieder von Hand. Hierbei kann ein Muster im Stoff etwas als Orientierung dienen. Aber auch ohne Muster… wenn Du die Falten ähnlich groß wie auf der anderen Seite legst, und wieder darauf achtest das weder Gummi überlappt wird noch sich die beiden Falten in der Mitte überlappen, dann kommt das so schon hin!!!

Wichtig ist hier nicht die Exaktheit oder Schönheit, sondern nur die Tatsache das Du eine dringend benötigte Maske nähst. Näh lieber 3 Stück so-la-la und gib sie weiter als eine super perfekt!!!

Hier seht ihr die lange Seite, dort wo das Loch, die Wendeöffnung war. Wenn Du es richtig gemacht hast, sieht man davon nichts mehr. Wenn Du hier einen leichten Knick in der Naht hast ist das auch nicht extrem Schlimm, denn diese Seite kommt unter das Kinn.

So wie auf diesem letzten Bild sollte Deine fertige Maske jetzt aussehen. Auch wenn sie wie mein Beispiel hier etwas krumm und schief ist, macht das nicht viel. Denn im Gesicht werden die Falten aufgefaltet und die Seitenkanten sieht man kaum. Und sowieso nie gleichzeitig.

Ich möchte Dich ermutigen ein paar mehr Masken zu nähen und anderen weiter zu geben, auch wenn sie nicht perfekt sind. Sie sollen keinen Schönheitspreis gewinnen, und bieten keinen 100%igen Schutz, aber sie helfen wenigstens ein bisschen.