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15.4. Karfreitag 2022

Heute ist Karfreitag, einer der höchsten Feiertage der Christenheit. Der Freitag vor Ostern erinnert an den Tod von Jesus Christus. An Ostern erinnern wir uns daran das er auferstanden ist.

Wenn man es genau betrachtet ist Ostern eigentlich viel wichtiger als Weihnachten. Diesen hohen Stellenwert hat das Weihnachtsfest erst in den letzten Jahrhunderten bekommen. Vielleicht ist das so weil viele Leute gar nicht mehr genau wissen was an diesen Festtagen genau gefeiert wird.

Osterfest fiel aus wegen Corona

Durch die Corona Pandemie und all die Verbote und Auflagen die dadurch erlassen wurden ist das Osterfest bei uns in Deutschland die letzten zwei Jahre beinahe ganz untergegangen. Es durfte nicht gefeiert werden, selbst Familienfeste und Besuche zu den Feiertagen waren zeitweise verboten oder es wurde zumindest davon abgeraten.

Traurig war auch das sämtliche Gottesdienste oder sonstige Veranstaltungen abgesagt waren. Durch Lockdown, Kurzarbeit und Quarantäne merkte man teilweise kaum das irgendwelche Feiertage waren. Das Osterwochenende fühlte sich kaum anders an als die anderen.

Dieses Jahr war das endlich wieder anders!

Fastenzeit?

Zwischen Aschermittwoch und Gründonnerstag (der Donnerstag vor Ostern) ist ja eigentlich Fastenzeit. Hauptsächlich in der Katholischen Kirche verbreitet aber auch in anderen Konfessionen wird in diesen 7 Wochen zu einem gewissen Verzicht aufgerufen. Wobei ich den Eindruck habe das dieses Jahr kaum jemand einen Gedanken an Fasten verschwendet hat. Viel zu lange hatten wir Alle das Gefühl auf verschiedene Dinge verzichten zu müssen.

Das ist auch der Grund warum ich mir dieses Jahr keine Gedanken dazu gemacht habe. Ganz klassisch gefastet habe ich eigentlich noch nie (da ich nicht katholisch bin). 2014 habe ich eine strenge Diät gemacht um abzunehmen, und mit dazu genau diesen Zeitraum ausgesucht. Ich muss sagen das hatte mir ganz gut getan. Im Frühling fällt so etwas viel leichter als in den anderen Jahreszeiten.

Unter Fasten versteht man der heutigen Zeit nicht alleine den Verzicht auf Nahrung sondern immer beliebter wird es in der Fastenzeit auf irgendwas anderes zu verzichten. So kenne ich einige Personen die freiwillig auf Facebook, Social Media oder Fernsehen verzichtet haben… in der Vergangenheit, aber nicht dieses Jahr.

Party am Gründonnerstag

Gestern gab es eine Karaokeparty im Heimathafen (nahe gelegener Pub) und da wollte ich unbedingt hin. Meiner Mutter hätte ich das gar nicht erzählen können, denn Sie ist der Meinung am Abend vor Karfreitag darf man nicht feiern gehen. Sie ist noch ganz alte Schule und meint „das gehört sich nicht“. Ich erinnere mich aber das auch schon früher, als ich noch zur Schule gegangen bin es an dem Abend Veranstaltungen gab. Allerdings waren Disco und co an dem Abend etwas eigenartig, denn am Karfreitag herrschte zumindest damals in den 80ern Tanzverbot. Das bedeute am Gründonnerstag gab es bis Mitternacht Party und danach nur noch ruhige nicht tanzbare Musik. Ob es dieses Verbot noch gibt weis ich gar nicht. War mir dieses Jahr auch egal. Ich bin zu dieser Karaoke Veranstaltung hin.

Am Einlass war ich beinahe etwas irritiert, denn ich brauchte keinen Impfnachweis und keine Maske. Alle Auflagen sind aufgehoben. Zu beginn des Abends war es noch sehr ruhig in dem Lokal und wir saßen zuerst nur zu zweit an unserem Tisch den wir für 5 Personen reserviert hatten… Wir hatten beide noch einige Freunde eingeladen mit zu kommen. Zwei Personen haben gerade Corona, eine ein verletztes Bein und zwei weitere Freunde sind zeitgleich in Freiburg bei einer Karaoke-Veranstaltung. So ist das momentan, von 6 Leuten sind gerade mindesten zwei krank. Damit muss man einfach rechnen.

Gegen 22 Uhr füllte sich das Lokal und die Stimmung war echt gut. Es war ein wunderschöner Abend.

Am Karfreitag tanzen?

Es war schon nach Mitternacht, drei Mädels sangen gerade „Super Trooper“ von Abba und ich tanzte ausgelassen neben unserem Tisch als mich ein junger Mann ansprach. Er gehörte zu einer Gruppe junger Leute die begeistert mitsangen und wohl schon etwas Alkohol getrunken hatten: „Eigentlich dürfen wir heute doch gar nicht tanzen, heute ist doch Karfreitag“. Um darauf angemessen zu reagieren schaute ich erst mal auf dem Handy nach wie spät es ist. Ich gab ihm recht, ja es ist Karfreitag und er „Jesus ist gestorben, wir sollten traurig sein“ … Ich war überrascht das ein Junger Typ (maximal 25) darüber nach denkt und entgegnete ihm „Aber ich weis wie es ausgeht! Ich kenne das Happy End. Jesus ist auferstanden und er lebt! Deshalb darf ich feiern und fröhlich sein“ Er nickte und prostete mir zu.

Etwa eine halbe Stunde später wollte ich nach hause gehen und verabschiedete die Personen an meinem Tisch mit einer kurzen Umarmung. Da stellte sich der Junge Mann mir in den Weg und wollte auch in den Arm genommen werden. Beflügelt durch meinen leichten Schwips war mir Abstand halten und Corona egal, ich nahm ihn in den Arm und sagte ihm ins Ohr „Jesus Christus ist der Sieger!“ zu meiner Überraschung antworte er „ER ist auferstanden!“. Diese Reaktion hat mich sehr gefreut.

Karfreitag in die Kirche?

Früher, vor Corona, war die Karfreitag Andacht immer etwas ganz besonderes. Irgendwie gehören doch der Gottesdienst am Freitag und und am Ostersonntag zusammen, um Ostern wirklich zu verstehen.

Die letzten zwei Jahre war dies leider nicht möglich. Umso mehr habe ich es dieses Jahr genossen live dabei zu sein. Für alle die nicht hin kommen konnten und wollten wurde der Gottesdienst bei Youtube ausgestrahlt und ich möchte Dir diesen ans Herz legen.

Wenn Du nicht so viel Zeit hast, dann hör Dir wenigstens die Predigt ab etwa Minute 32 an.

Feiertag geniessen

Nach dem Gottesdienst bin ich wieder nach hause gelaufen, ich mag es sehr zum Gemeindezentrum zu Fuß zu gehen. Da habe ich auf dem Weg dorthin Zeit und Ruhe um mich darauf einzustellen und auf dem Heimweg kann ich das gehörte optimal verarbeiten. Bei dem heutigen wunderbaren Frühlingswetter machte das umso mehr Freude.

Unterwegs habe ich paarmal schöne Blumen bewundert. Aber fotografiert hab ich nur diese, die vor einer Knallblauen Wand so richtig toll zur Geltung kamen:

Tulpen am Eingang einer Unterführung
Osterglocken

Am Nachmittag bin ich sogar eine ganze Weile auf dem Balkon gesessen, bei 20 Grad konnte man das gut aushalten. Nebenher habe ich ein wenig die Wohnung aufgeräumt, denn über Ostern kommt meine Schwester zu Besuch. Mal sehen was es dann zu berichten gibt.

Ich wünsche Dir ein frohes und friedliches Osterfest und das Du begreifst was Ostern für Dich bedeutet.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Ostermontag

Dieses Osterfest habe ich im Grunde genauso verbracht wie das letzte. Alleine zuhause mit Nähen und Spazieren gehen.

Heute wollte ich ausschlafen, aber ich wurde vom Rolladen der Nachbarin schon um 8 Uhr wach und da ich schon mal wach war, bin ich auch aufgestanden. Naja so halb. Bis nach 10Uhr saß ich nur mit meiner Kaffeetasse und dem Handy faul auf der Couch.

Ach nee ganz so faul war ich gar nicht, ich habe dabei mit dem Laptop meinen Blog bei Facebook „promotet“. Das bedeutet im Detail ich habe in mehreren Facebook-Gruppen gepostet und kommentiert. Dabei kann man sehr viel Zeit vergeuden, aber wenn man zur richtigen Zeit in der richtigen Gruppe das richtige Thema anschneidet kann das zahlreiche Blogbesucher bringen. Doch um das zu finden muss man viel Zeit investieren.

Blogbeiträge bewerben

Über das Thema habe ich schon viel gelesen, aber ein allgemeingültiges Erfolgsrezept gibt es gar nicht. Für meinen Blog „unterwegsistdasziel“ habe ich herausgefunden das es sich immer wieder lohnt Lörrach Themen in verschiedenen Lörrach-Gruppen zu bewerben. Aber da ist der richtige Zeitpunkt sehr wichtig. Vorletztes Jahr (vor der Pandemie) war mein Artikel „Ausflugsziele rund um Lörrach die nichts kosten“ diesbezüglich am erfolgreichsten. Ich habe gelernt das es sich besonders am Wochenende und an Feiertagen morgens lohnt auf diesen zu verweisen.

Letzte Woche habe ich eine neue „zeitgemäße“ Auflage dieses Artikels veröffentlicht. Darin liste ich Ausflugsziele die trotz Corona-Auflagen machbar sind auf. „Ausflugsziele in und um Lörrach die kontaktfrei sind“ kam diese Woche gut an. Doch zum heutigen Feiertag wollte ich nicht schon wieder mit dem gleichen kommen. Deshalb habe ich mir heute morgen den „Waldlehrpfad“ herausgepickt. Das hat heute mal gut funktioniert.

Aber es ist bei weitem nicht so das solche Werbemaßnahmen wirklich fruchten. Im Grunde geht es darum jeden morgen wieder neu zu erschnüffeln „was konnte heute die Leute interessieren?“.

Was habe ich heute gemacht?

Nachdem ich keine Lust mehr auf Computer hatte bin ich in die Küche an die Nähmaschine. Dort hatte ich noch mehrere Zuschnitte für Handstulpen liegen und ich hab heute insgesamt 6 Paare fertig gestellt.

Da ich schon zwei paar Handstulpen mit diesem blauen Mantelstoff (Wollgemisch) fertig hatte, wollte ich ein wenig experimentieren. Diese dehnbare Spitze stammt von einem Kleid das ich zerschnitten habe weil es mir viel viel zu klein ist. Leider hatte ich es beim Versuch es trotzdem anzuprobieren an einer Stelle zerrissen also konnte ich es nicht weiter schenken. Doch jetzt konnte ich das kaputte Kleid doch noch für was sinnvolles nutzen.

Selbst das Futter des Spitzenkleides habe ich mit verarbeitet. Diese Handstulpen sind also zu zwei Drittel „Upcycling“.

Mein Spaziergang heute

Nachdem ich keine Lust mehr auf nähen hatte, habe ich mich angezogen und bin los gegangen. Aber ich muss zugeben heute fiel es mir echt schwer mich zu motivieren. Am liebsten wäre ich faul auf der Couch geblieben… aber laufen…. keine Lust und wohin denn… Echt mühsam wenn man kein genaues Ziel hat.

Ich hab mich entschlossen Richtung Süden nach Stetten zu gehen, zuerst noch ziellos, doch dann ist mir eingefallen das ich mir ja mal den „Naturentdecker-Garten“ näher angucken, da gibts jetzt sicher mehr zu sehen als im Winter als ich ihn das erste Mal gefunden habe. Dieser Garten ist eine Initiative von Anwohnern und soll Kindern und Jugendlichen verschiedene Pflanzenarten und Insekten näher bringen. Ich werde in den kommenden Tagen darüber ausführlicher schreiben.

Aber der Weg dahin fiel mir schwerer als sonst, ich hatte sooo keine Lust zum laufen und dann dieser sch… Heuschnupfen. Direkt neben dem Garten brühen zahlreiche wunderschöne Bäume und Büsche… aber auf irgendwas davon bin ich allergisch! Ich habe mich nicht sehr lange dort aufgehalten… weil Nase Putzen meine Hauptbeschäftigung war.

Ungewöhnliche Gartendekoration

Auf dem Weg dorthin ist mir eine ungewöhnliche Garten-deko aufgefallen, die ich Euch unbedingt zeigen möchte:

Je nachdem mit welchen Gerät Du das Bild jetzt anguckst, kannst Du es vielleicht nicht sofort erkennen. Der rote Vogel in der Mitte ist erhängt… er hat einen dicken Strick um den Hals und auch einen dementsprechenden Gesichtausdruck. Ich weis zwar nicht warum man sich dieses Motiv in den Vorgarten stellt, aber originell ist es auf jeden Fall.

Später bin ich bei der evangelischen Johanneskirche unter der Bahnlinie hindurch zur Dammstrasse und schließlich zur Wiese (Fluss) gelaufen. Die Sonne schien zwar, aber es blies ein kalter Wind so das ich die Jacke wieder anziehen musste.

An der Wiese, unweit der Grillstelle hab ich dann das dickste Osterei überhaupt entdeckt:

ups das Bild ist Seitenverkehrt. Ich habe vergessen das Selfie zu spiegeln…

Da es weder bunt noch schön ist und auch irgendwie zu schwer aussieht habe ich es einfach liegen lassen. Nicht liegen lassen habe ich die zahlreichen Papieraschentücher die ich heute verbraucht habe. Gefühlt an jedem Mülleimer habe ich beide Jackentaschen mit vollen Händen geleert. Der Heuschnupfen war heute echt wieder massiv und ich hoffe das das angekündigte Regenwetter mir Erleichterung verschafft.

Der Heuschnupfen mach mich fertig

Wieder zuhause angekommen musste ich mich erst mal etwas ausruhen. Und dann ging es nochmal eine Runde an die Nähmaschine. Diesmal Handstulpen in Pink

Handstulpen aus Wollgemisch mit Baumwolle gefüttert.

Die nächsten Tage gibts noch Handstulpen, bis die Schachtel voll ist. Dann werde ich sie vor Motten sicher verpacken und im Herbst will ich die Stulpen dann auf Hobbymärkten oder dem Weihnachtsbasar anbieten. Denn irgendwann muss so etwas ja wieder möglich sein.

Selbstverständlich kannst Du solche Handstulpen/Armstulpen auch jetzt noch bei mir erwerben. Schreib mir dazu einfach eine Nachricht.

Schrittziel fast erreicht

Wie angedroht langweile ich Euch hier wieder mit meiner Schrittanzahl. Jedoch nur an meinen freien Tagen. Diese Woche habe ich davon allerdings richtig viele. Ich muss nur Freitag und Samstag arbeiten. Nächste Woche habe ich dann Urlaub (leider kann ich ihn nicht verschieben)

Ich hab die Zehntausend ganz knapp nicht geschafft, und ich war danach echt ko. Das liegt vor allem am Heuschnupfen. Ich hoffe das dieser in paar Tagen besser wird.

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Der Herr ist auferstanden

Heute ist Ostersonntag. Aber wie schon letzte Ostern habe ich niemanden Besucht und keinen Besuch erhalten. Ich habe den ganzen Tag das gemacht wozu uns unsere Bundeskanzlerin mal wieder aufgefordert hat, meiden Sie Kontakte und bleiben Sie zuhause.

Aber dennoch habe ich diesen Tag anders begonnen wie all die Tage während dem Lockdown. Ich bin recht zeitig aufgestanden und gestern deswegen sogar früher zu Bett.

Nach dem Duschen und chic machen bin ich schon vor neun Uhr los auf einen ausgiebigen Spaziergang. Diesmal nicht in Jeans und Wanderschuhen sondern im eleganten Kleid.

Dabei hatte ich eine große Tasche mit meinem Laptop sowie mehrere Stücke Straßenkreide. Den Laptop hatte ich dabei weil ich eine Freundin besuchen und sie zur Teilnahme am Zoom-Gottesdienst überreden wollte. Leider hat dies nicht geklappt, da sie Besuch hatte. So habe ich leider das Gerät umsonst spazieren getragen. Von unterwegs alleine an dem Zoom-Gottesdienst teilnehmen funktionierte leider nicht, weil der Laptop einen defekten Akku hat und nur noch am Netzteil funktioniert.

Spaziergang nach Lörrach Stetten

heute morgen war es noch kühl aber wunderschöner Sonnenschein. Ich war froh das ich noch die Winterjacke dabei hatte. Mein Weg führte mich über Umwege nach Lörrach Stetten. Für diesen Weg den ich sonst in etwa 20 Minuten schaffe hatte ich eine Stunde eingeplant, denn ich hatte unterwegs etwas außergewöhnliches zu tun.

Ich habe bei einem sogenannten „stillen Flashmob“ mitgemacht. Verschiedene Christliche Gemeinden haben dazu aufgerufen am Ostermorgen die „frohe Botschaft“ mit Kreide auf die Gehwege zu schreiben.

Diese Aktions gab es schon vor zwei Jahren, und bisher hatte es mich nie gereizt da mit zu machen, weil ich dachte das beachtet sowieso niemand. Doch letztes Jahr im ersten Lockdown sind mir das erste Mal ein paar solcher Schriftzüge aufgefallen. In einer Zeit wo „Spazieren gehen“ die einzige Unternehmung ist die man machen kann bekommen solche Aktionen viel mehr Wirkung.

Deshalb habe ich mir dieses Jahr extra einen Eimer mit Straßenkreide gekauft. Das kostet nicht die Welt und den Rest schenke ich den kleinen Mädchen meiner Cousine. In der aktuellen Situation, wo keine Gottesdienste oder gar Evangelisations-Veranstaltungen stattfinden können, sind Buchstaben auf dem Asphalt die einzige Möglichkeit die Menschen zum Nachdenken über Gott und Glauben anzuregen.

Der Herr ist erstanden

wie das berühmteste evangelische Osterlied „der Herr ist erstanden“

Am Anfang habe ich „Der Herr ist erstanden“ geschrieben, aber nach paar Schriftzügen bin ich zu „Jesus ist auferstanden“ übergegangen. Obwohl die Bedeutung die gleiche ist. Aber ich fürchte das es viele Mitmenschen gibt die das Wort erstanden nicht mehr kennen oder vielleicht nicht wissen wer mit „Der Herr“ gemeint ist.

Und genau diese Leute, die nicht aktive Kirchengänger sind und mit Glauben nicht viel am Hut haben wollen wir damit erreichen. Viel zu viele Menschen wissen gar nicht mehr was wir an Ostern eigentlich feiern. Aus diesem Grunde gibt es solche Videos:

Wie viele Schriftzüge ich geschrieben habe, hab ich nicht gezählt, und längst nicht alle fotografiert. Aber ich war erstaunt wie schnell die Kreise leer ist. Eine Kreide reichte gerade mal für 3-4 Schriftzüge. Das ganze in mehren Farben zu machen hab ich versucht zu verhindern, hab ich nur einmal gemacht und sah nicht gut aus.

Eigentlich war ich schon wieder auf dem Heimweg und wollte aufhören. Doch dann sah ich diesen kaputten Buddah am Wegrand. Da MUSSTE ich einfach daneben schreiben, das unser Gott nicht kaputt geht wie diese zerschlagene Statue.

Ein paar mal wurde ich doof angeglotzt und zweimal hat jemand von weitem geguckt was ich da mache und ist dann zielstrebig vorbei gelaufen um zu lesen was ich geschrieben habe. Aber keiner hat mich angenörgelt oder so.

Die coolste Begegnung hatte ich mit zwei Radfahrern. Ich bückte mich gerade unelegant, um zu schreiben. Das sah sicher komisch aus, eine Frau im schicken Kleid und mit zwei Taschen bückt sich um auf dem Boden zu malen… die beiden schienen aber von dem Flashmob zu wissen, noch bevor sie lesen konnten was ich da schreibe riefen sie mir „Amen“ zu! Das hat mich gefreut. Leider habe ich keine anderen Schriftzüge gefunden, aber ich bin mir sicher es gibt noch weitere in Lörrach.

Wunderschöne Blütenpracht

Auf dem Rückweg bin ich an wunderschön blühenden Obstbäumen vorbei gekommen. Ganz in der Nähe des Lörracher Waschhauses über das ich schon mal geschrieben habe.

Hier ein paar Detailfotos:

Man muss nicht unbedingt ins Eggenertal oder nach Fischingen um Kirschblüten zu fotografieren. Diese Bilder sind von heute, wie weit die Blüten im Eggenertal sind kannst Du hier erfahren.

Zugegeben die Blüten ähneln denen von Vorgestern sehr. Aber diese sind weit größer und ich bin mir ziemlich sicher das es sich um Kirschbäume handelt. Diese Bäume wachsen nur wenige Meter von Hieber oder McDonalds entfernt, vielleicht hast Du ja auch mal Lust sie Dir anzusehen.

Am Nachmittag war ich dann faul zuhause, ich habe sogar ein Mittagsschläfchen gemacht und endlich mal wieder ein wenig genäht.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog