Kategorien
Bahnhof Verkehrsmittel

Tipps für eine entspanne Zugfahrt mit der deutschen Bahn

Heute möchte ich die wichtigsten Tipps für eine entspannte und auch noch preiswerte Reise mit dem Zug zusammentragen. Es gibt ein paar Kleinigkeiten auf die man achen sollte, die einem ein Zugreise und die Planung erleichern und stressfreier machen.

Planung:

Wenn Du schon früh weißt wann Du wohin fahren willst und auch bereit bist dich dann auch schon auf eine bestimme Fahrzeit festzulegen, dann kannst Du schon Wochen und Monate vor der Reise buchen.

Die Sparpreise und Supersparpreise der deutschen Bahn kann man bereits Monate vor dem Reisetermin buchen. Hierbei sollte man allerdings beachten, das man Sparpreise nur Teilweise und Supersparpreise gar nicht bei einer Stornierung erstattet bekommt. Die normalen Tickets kann man sich bei einer Reiseabsage komplett erstatten lassen.

Während die Sparpreise eine Zugbindung beinhalten bist Du mit dem teureren Flexticket flexibel und darfst alle Züge an dem Reisetag verwenden. Ideal also wenn Du nicht genau weist wie lange eine Veranstaltung oder ähnliches geht.

Genaue Reisezeit festlegen lohnt sich

Wenn man aber bereit ist schon frühzeitig fest zu legen wann man fahren will, dann kann an richtig viel Geld sparen.

Wie findet man die Sparpreise?

Ich benutzte für alle eine Recherchen und Buchungen bei der deutschen Bahn die Handyapp DB-Navigator und habe darüber bereits geschrieben. In der App kann man sich konfortabel alle Verbindungen anzeigen lassen und auch gezielt nach Sparpreisen suchen. Das lohnt sich wirklich, ich persönlich bezahle meisens nur einen Bruchteil des Flexpreises. Sich mit dieser App selbst über Preise und Reisemöglichkeiten zu informieren lohnt sich immer. Denn die Mitarbeiter im DB-Reisezentrum sind auch nur Menschen die in den Computer gucken und können schnell mal ein Schnäppchen übersehen. Verständlicher Weise sind sie ja auch eigentlich gar nich daran ineressiert Dir die billigste Reisemöglichkeit zu nennen.

Begehrte Reisezeiten meiden!

Montags morgens fahren alle Pendler zur Arbeit, und Freitags Nachmittag wieder zurrück. Wenn Du bei deinen Freizeitreisen diese Zeiten meiden kannst dann tue das auch. Belohnt wirst Du durch weniger volle Züge und günstigeren Resepreis. Manchmal hilft es einen Reisetag nach vorne oder hinten zu schrieben und man bezahlt für die gleiche Fahrt viel weniger.

Auch die Reisezeit macht viel aus, oft sind unbegehrte Reisezeiten wie ganz früh morgens oder spät Abends viel billiger.

Billigeres Ticket bedeutet nicht stressigere Fahrt

Viele Leute meinen wenn man ein billiges Ticket erhascht muss man mit Abstrichen Rechnen und eventuell in überfüllten Zügen ausharren. Aber in Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall!

Es werden pro Zug nur eine gewisse Zahl an Spartickets verkauft, sind diese Ausgebucht gibt es nur noch teurere. Im Umkehrschluss heißt das wenn Du für eine Zugverbindung kurzfristig noch ein Sparticket bekommst, dann ist der Zug nicht sehr voll. Denn die Bahn möchte ja die „Sparfüchse“ in die leereren Züge lenken.

Wenn Du ganz sicher gehen willst kannst Du auch zu eine ganz billigen Sparticket (oder Superspar-Tiket) separat eine Sitzplatzreservierung buchen. Dies geht auch später noch unabhängig von der Fahrkarte. Über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Sitzplatzreservierung habe ich bereits geschrieben.

Was Passiert bei Verspätung?

Die Angst vor einer Verspätung ist völlig unbegründet, denn als Bahnkunde sollte man das schon gewöhnt sein… Früher oder Später betrifft es Dich. Weil das eigentlich alle wissen, informiere einfach die Leute die Du besuchen willst „ich komme mit dem Zug“ und schon bist Du nicht mehr der Buhmann wenn Du zu spät kommst.

Am besten planst Du Deine Reise immer so, das es nicht schlimm ist wenn Du eine Stunde oder mehr später ankommst. Ich versuche meine Anreise nie zu knapp zu planen. Wenn man dann wirklich pünktlich vor Ort ist und dann 1-2 Stunden Leerlauf hat ist das doch nicht schlimm noch eine kleine Kaffeepause in einem Kaffee am Zielort zu machen.

Was ist mit der Zugbindung wenn es viel Verspätung gibt?

Ist der ICE so sehr verspätet das Du Deinen Anschlusszug nicht mehr erreichen kanns… dann kannst Du Dich entspannen… denn ab einer Verspätung von mehr als 20 Minuten verliert Dein Ticket seine Zugbindung und Du kannst fahren wann und womit Du willst ! Du solltest Dir dies nur im Zug bestätigen lassen.

So eine Bestätigung zu kriegen ist allerdings manchmal schwierig, denn genau dann wollen fast alle Fahrgäste im Zug irgendwas von dem Zugbegleiter und dieser ist überlastet. Alternativ dazu kannst Du auch am Zielbahnhof des verspäteten ICEs am Serviceschalter eine Bestätigung erhalten… allerdings auch hier wollen das dann wieder ganz viele Leute.

Eine echte Abhilfe schafft da die DB-Navigator App wenn Du Dein Ticket darin gekauft und gespeichert hast. Wichtig ist dann nur das Du in dem verspäteten Zug „kontrolliert“ wurdest. Denn wenn der Bahn-Mitarbeiter dein Ticket mit seinem Gerät abscannt wird automatisch gespeichert das Du in diesem Zug warst.

Fährst Du dann in einem anderen Zug als geplant weiter, sieht das der Kontrolleur dort in System und alles ist paletti. Mehr darüber unter „Was ist wenn der ICE verspätet ist“.

Was Deine Reise entspannter macht:

  • frühzeitig am Bahnhof sein, um evtl Änderungen am Gleis usw mitzubekommen
  • DB-Navigator auf dem Handy haben denn da werden Dir alle Verspätungen und Alternativen angezeigt
  • Geeignetes Gepäck – siehe Welcher Koffer für die Zugreise
  • Geeignetes Proviant – siehe Reiseproviant
  • sinnvolle Kleidung (nicht zu warm anziehen, dennoch leichte Jacke dabei)
  • nimm Dir Beschäftigung mit

Zugfahren muss nicht stressig sein!

Wenn Du ein paar Kleinigkeiten im Vorfeld beachtest muss eine Reise mit dem Zug absolut nicht stressig sein.

Plane Dir zum Umsteigen genügend Zeit ein. Auch dies kann man in der Navigator-App einstellen. Das ist besonders wichtig wenn Du auf die Aufzüge angewiesen bist, denn diese sind sehr oft am Ende des Bahnsteigs und je nach dem vielleicht voll (Fahrräder, Kinderwagen, Rollstühle) und man muss auf den nächsten warten. Wenn Dich solche Momente unter Stress setzten dann plane Deine Reise doch einfach so, das Du an jedem Umstiegbahnhof etwas länger Aufenthalt hast. Etwas frische Luft oder eine Tasse Kaffee können da manchmal sehr gut tun.

Wenn Du Mühe hast mit vielen Menschen, dann reserviere Dir einen nicht sehr ausgelasteten Zug in einem Abteil. Dann hast Du maximal 5 Leute in Deiner Nähe.

Wenn Du Mühe hast mit engen Räumen, dann steige unbedingt in den Großraumwagen und setzt Dich ans Fenster.

Weitere Tipps unter „Wie verhindert man Übelkeit im Zug“.

Wenn Dir meine Tipps gefallen haben:

Wenn Dir mein Text in irgendeiner Form geholfen hat, dann freue ich mich über einen Kommentar. Und gerne darfst Du ihn weiter teilen!

Kategorien
Allgemein

Reiseplanung, wie gehe ich vor?

Heute möchte ich Euch zeigen wie ich eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb Deutschlands plane und buche. Bei meiner Reiseplanung benutze ich vorallem Recherche über das Internet. Früher meist mit dem PC und seit dieser kaputt ist fast immer mit dem Android Handy oder dem Tablet.

Heute nehme ich Euch mit auf eine Reise durch meine Hirnwindungen und Gedankengänge und durch diverse Apps und Webseiten.

Anhand eines aktuellen Beispiels zeige ich Euch wie ich vorgehe.

Ich habe von einem Konzertevent erfahren wo ich hin will. Wenn der Termin wie dieses Mal in meinem schon Anfang des Jahres eingereichten Urlaub liegt entfällt die Verhandlung mit meinem Arbeitgeber ob ich frei kriege.

Am 16.Mai findet ein besonderes Event mit Nino de Angelo in Kempten statt. Ein exclusives Abendessen und dazu Musik von Nino&Friends.

1.Wie weit ist das?

Ohne Witz, fast immer ist meine allererste Recherche über Google-Maps, wo liegt der Veranstaltungsort. Wieviele Kilometer ist das von meinem Wohnort entfernt.

Nicht selten führen mich meine Fan-Reisen in kleine Orte von denen man nie zuvor gehört hat. Lest dazu über meine Reisen nach Schwarme oder Velen.

Am praktischsten ist wirklich die Suche über Google-Maps, damit habe ich bisher alles gefunden.

2. Lohnt sich Autofahren?

Das hängt davon ab ob jemand mit fahren möchte. Vor 10 Jahren waren wir eine Gruppe von meheren Fans, die gemeinsam gefahren sind. Teilt man sich die Fahrkosten unter 2 oder mehr Personen ist Autofahren okay. Jedoch für mich als Einzelperson lohnt es sich nur selten.

Für mich alleine habe ich die Entscheidung getroffen das ich nur bis etwa 200km fahre, und nur dann wenn ich in der Nacht noch nach hause kann.

Hotelzimmer und Auto (Carsharing) finde ich zu teuer.

3. Gibt es einen Flixbus?

Flixbus ist unangefochten auf den meisten Strecken die billigste Möglichkeit. Doch Flixbus fährt nicht überall.

Kennt die Flixbus-App den Zielort nicht, suche ich mir in Google-Maps die nahgelegen größeren Städte und sehe nach ob es dorthin gebrauchbare Flixbus Verbindungen gibt.

In meinem Beispiel wären das Memmingen oder München. Nach Memmingen bräuchte ich 7-10 Stunden, jeweils mit Umsteigen und längerer Wartezeit in Zürich oder München… also unbrauchbar!

Nach München gibts sogar ne direkte Verbindung… aber 7 Stunden!!! Uninteressant, denn ich muss dann ja noch weiter.

4. Fährt ein Zug dahin?

Jetzt konmt die Handy-App DB-NAVIGATOR ins Spiel. Hiermit kann man detailiert Zugverbindungen suchen. Und dabei auch Zwischenhalte (über) vorwählen.

Verändert man die Vorstellungen der App nicht schlägt sie vorallem ICE Strecken vor. Für kleinere Distanzen lohnt es sich eventell ICE/IC Züge abzuwählen, doch in diesem Falle entschied ich mich für eine Verbindung über Mannheim und Ulm.

5. Kann ich eine Teilstrecke mit einem PKW von Carsharing machen?

Gerade wenn Veranstaltungen in sehr kleinen Orten sind kann das interessant sein. Doch dieses Mal musste ich feststellen das sich ein Leihwagen ab Ulm nicht lohnen würde.

Ausserdem fahre ich am nächsten Morgen nicht zurrück nach Lörrach, dann wäre Auto zurrückbringen vielleicht hinderlich.

Um herauszufinden ob es in der Nähe bzw. An der Strecke Carsharing Autos, die ich mit meiner Stadtmobil Mitgliedschaft nutzen kann benutze ich die Carsharing Deutschland App

Sparpreisfinder

Nach Möglichkeit versuche ich über den „Sparpreisfinder“ im DB-Navigator ein billiges Ticket zu erhaschen.

Die Deutsche Bahn bietet für fast alle ICE Verbindungen Sparpreise ab 19€ an. Sind diese vergeben, dann gibt es welche für 29€ und schließlich für 39€. Wieviele es auf der jeweiligen Strecke gibt ist nicht bekannt. Man muss also früh dran sein (im Idealfall 1-2 Monate vor der Fahrt).

Logischerweise sind angenehme Fahrzeiten immer schnell vergriffen und dadurch teurer. Um Geld zu sparen sollte man auch sehr frühe oder sehr späte Fahrzeiten in Betracht ziehen.

Zu meinem Beispiel: ich könnte für 22,40€ nach Kempten fahren… Aber nach 23 Uhr los fahren, 3 mal Umsteigen und in Ulm über eine Stunde zwischen 3 und 5 Uhr warten… das wäre als Gruppe machbar, aber als Frau alleine, und das bei Temperaturen im einstelligen Bereich, auf keinen Fall!

Der Preis darf auf keinen Fall das einzige Argument sein!

Trick beim Sparpreis finden:

Gibt es auf Deiner Gewünschten Strecke keinen Sparpreis mehr, kannst Du auch mal den Start- oder Ziel-Bahnhof variieren. Manchmal klappt das. Für die Reststrecke kauft man dann einfach ein normales Ticket.

Zurrück zum Beispiel:

Ich könnte mit einem Supersparpreis bis Ulm fahren für 22,40€. 10 Uhr in Lörrach los, 13,55 Uhr in Ulm. Die Reststrecke kostet mich 15,40€. Ergibt 37,80€

Für das Ticket das ich schon vor Wochen gebucht habe ich 32,90€ bezahlt.

Der Flexpreis (den man auch vor Fahrtantritt am Automaten bezahlt) beträgt für diese Strecke 72,-€

Hotelsuche:

In der Regel suche ich Hotels über Booking.com oder HRS. Noch bin ich unentschieden welche der Beiden Seiten die bessere ist. Oft liefern sie die gleichen Ergebnisse.

Da ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreise, ist mir auch wichtig wie weit weg ein Hotel vom Bahnhof bzw. Veranstaltungsort ist. Die Suchen in HRS und Booking.com gehen mir da nicht genug ins detail.

Denn auch hier zählt für mich nicht allein der Preis. Denn was nutzt mir ein billiges Hotel wenn ich viel Geld für ein Taxi ausgeben muss?

Als sehr hilfreich hat sich hier wieder Google-Maps erwiesen. Hier findet man die exakte Lage eines Hotels, aber oft fehlt die direkte Buchungsmöglichkeit.

Also ermittle ich un Google-Maps die Lage und den Namen eines Hotels und suche das dann bei einem der großen Buchungsportale. Doch selbst wenn ich es gefunden habe buche ich nicht ohne vorher zu schauen ob es eine eigene Homepage des Hotels gibt und ob man dort reservieren kann.

Wenn ich ein Zimmer buche, dann nur wenn es kostenfrei stornierbar ist und ich vor Ort zahlen kann.

Gerade bei so kurzfristigen Konzert-Städte-Tripps kann immer etwas dazwischen kommen. Und eine Vorrauszahlung finde ich innerhalb Deutschlands für eine Nacht nicht angebracht.

Die großen Buchungsportale möchten am liebstengleich die Kreditkarte belasten. Wenn es sein muss hinterlege ich die Kreditkarte, aber stimme einer Vorauszahlung damit nicht zu.

Wie komme ich zum Veranstaltungsort?

Oft kann ich über Google-Maps schon abschätzen ob ich die Wege zwischen Hotel und Veranstaltungsort zu Fuss gehen kann. Wenn nicht hat sich eine Freundliche Anfrage beim Hotel als sehr hilfreich erwiesen. Eine kurze E-mail oder ein Anruf und die meisten Hotels sind sehr hilfsbereit und entgegenkomment.

Eine Hotelinhaberin hat mir mal eine Handgezeichnete Wegeskizze ins Zimmer gelegt. Stadplan kriegt man sehr oft, Ein Hotel hat ein Shuttleservice zum Veranstaltungsort organisiert, und einmal hat uns der Koch in Arbeitskleidung mal eben zum Theater gefahren! (Okay da war eine Gehbehinderte mit angemeldet)

Fakt ist: es hilft wenn man mit den Leuten spricht und sagt wo man hin will.

Ich werde kommende Woche für diese Reise ausgeben:

  • 32,-€ Zugticket
  • Essen bei „Nino & Friends 69€
  • für 45,-€ Hotel
  • 17,80€ Zugticket nach Stuttgart

Eine erlebnisreiche Wochenmitte (es ist ein Donnerstag) für 164 €

Uschi unterwegs im Zug in der  S-Bahn Zugreise
Unterwegs im Zug. Hier startet und endet jede Zugreise in der S-Bahn nach Basel

Kategorien
Allgemein

Reiseproviant für 7 Stunden Zugfahrt

Morgen werde ich wieder Reisen. Mit dem Zug nach Hamburg! Zu den Vorbereitungen für die Reise gehört auch, die Verpflegung zu planen. Sicher, fliegen wäre viel schneller, aber genau in dieser Woche viel teurer als mit der Bahn.

Der Grund dafür sind wohl die Fasnachtsferien hier in Baden-Württemberg. Und genau dann wenn ich zurück will gibt es kaum noch Flüge, denn das Wochenende nach Aschermittwoch findet in Basel der Morgenstreich statt.

Bei diesem Fasnachtsbrauch wird morgens um 4 Uhr die Stadt komplett abgedunkelt und musizierende Narren ziehen mit Fackeln und brennenden Wägen durch die Stadt.

Dieses Spektakel zieht Besucher aus ganz Europa an. Selbst Sonderzüge werden eingesetzt. Ich wollte dem Treiben aber lieber aus dem Weg gehen, doch leider muss ich Montag arbeiten. Denn erfahrungsgemäß ist der Morgenstreich-Montag bei uns sehr gut frequentiert da in Basel sehr viele Geschäfte geschlossen haben.

Aus diesem Grund fahre ich dann auch schon Samstag zurück nach Lörrach.

Die kürzeste Verbindung ohne Umsteigen dauert mit dem ICE knapp 6,5 Stunden. Da ich aber wegen der deutschen Fasnacht nur eine doofe S-Bahn Anbindung habe, muss ich in Basel eine Stunde warten.

Also plane ich Essen und Trinken für mindestens 7 Stunden ein.

Grundsätzlich nehme ich immer etwas mehr mit als ich wirklich brauche. Das ist jedoch so beabsichtigt. Denn genau auf dieser Strecke, Basel- Hamburg habe ich 2014 (zufällig auch im März) den absoluten Extremfall erlebt. In ganz Deutschland tobte ein Sturmtief, und bei Sturmwarnung dürfen auch die ganz schnellen Züge nur 80 km/h fahren, um bei einem Hindernis (umgestürzte Bäume) rechtzeitig anhalten zu können. Auf der dieser Fahrt im März 2014 hatten wir das gleich mehrfach! Unsere Fahrt von Basel nach Hamburg dauerte dadurch nicht 7, sondern 14 Stunden! Und ich war froh das ich in meinem Koffer noch Proviant für die kommenden Tage hatte.

Besonders Getränke werden in so einem Extremfall schnell knapp. Seit dem habe ich im Koffer immer eine große Flasche Mineralwasser!

Natürlich rechne ich nicht damit, dass dieses Mal wieder eine solche Odyssee wird. Dennoch packe ich ein Bisschen mehr ein, als ich sonst in 7 Stunden esse.

Das sieht sehr viel aus! Ich nehme natürlich nicht alle Packungen ganz mit.

Die große Mineralwasser Flasche kommt in den Koffer, oft wird sie nur „im Notfall“ raus geholt. Aber ich war schon oft froh darum.

Grundsätzlich benutze ich keine Dosen oder Tetrapacks, nur wiederverschließbare Flaschen!

frisches Obst ist ideal als Reiseproviant

Obst ist immer dabei! Am praktischten ist natürlich Banane.

Äpfel nehme ich lieber klein geschnitten in einer Tubberdose mit. Alternativ im Sommer auch gerne klein geschnittene Paprika oder Salatgurke, da diese weniger Insekten anziehen.

Auf meiner längsten Bahnreise querdurchdiealpen hatte ich eine Paprika und zwei geschnittene Äpfel sowie eine Salatgurke am Stück (für die Rückfahrt) mit.

Auf längeren Fahrten brauche ich immer etwas „Süsses“. Möglichst ohne Schokolade, denn diese kann schmelzen und schmieren.

Diese Waffeln links haben sich als sehr ergiebig erwiesen. Selbst wenn ich nur eine wirklich esse, und den Rest der Packung nur hin und her schleppe, sie bleiben geniessbar. Selbst in den Koffer quetschen verzeihen sie, ohne zu bröseln. Deshalb sind sie fast immer dabei.

Der Grund warum die Dinger rechts mit dürfen ist nur die Tatsache, dass sie einzeln verpackt sind. Für längere Fahrten habe ich eines in der Handtasche und 1-2 im Koffer (für Notfall).

„Was neutrales“ die Milchbrötchen sind nicht so ganz ideal, verzeihen gut verpackt aber auch mal 2 Tage im Koffer. Sie sind leicht süß und fluffig dazu braucht man keinerlei Aufschnitt.

Die Kräcker rechts nehme ich nur 3-4 Scheiben mit, sie sind ganz trocken und geschmacklich neutral. Diese hole ich vor wenn mir Sodbrennen oder Übelkeit droht. Das kommt vor wenn der Zug oder Bus stark rüttelt oder vibriert.

Ausserdem sind sie gut wenn man Lust auf etwas knuspriges hat. Was die Brötchen absolut nicht sind.

„Etwas Salziges“ auf jeder längeren Fahrt brauche ich irgendwas Herzaftes, denn von ständig süß kann es einem auch übel werden. Solche abgepackten Salami sind ganz praktisch weil sie nicht gekühlt werden müssen und vorallem riechen sie nicht so extrem wie manche Wurst.

Ich finde es etwas unangenehm, wenn am anderen Ende des Wagon jemand ein Wurstbrötchen auspackt und man das weit riecht. Das ist auch der Grund warum ich keinen Käse mitnehme. Ich liebe Käse, aber je nachdem wie warm es ist, entwickelt ein paar Stunden altes Pausenbrot unangenehmen Duft.

Last but not least, mein ICE- Kaffeebecher.

Wenn ich mit dem ICE unterwegs, bin ist er immer dabei. Mit diesem Mehrwegbecher spart man im Bordrestaurant bzw. Bordbistro den Pappbecher und bekommt dem Kaffee günstiger.

Es passt ein klein wenig mehr Kaffee rein und der Becher isoliert besser, man verbrennt sich folglich nicht fast die Finger und der Kaffe ist länger heiss.

Kleiner Funfact am Rande: die Packung Almtaler Kaminwurzerl passt genau in den leeren Becher. Oder ein klein geschnittener Apfel.

Wenn ich umsteigen muss kaufe ich mir auch mal was unterwegs am Bahnhof, aber wenn dann eher eine Butterbretzel oder Käsebrötchen. Und ess die dann auch recht zeitnah.

Wie Ihr seht, habe ich keine klassische Stulle Brot dabei, denn diese hat sich für mich nicht wirklich als sinnvoll erwiesen.

Kategorien
Allgemein

Autoträume

Am 6. Mai 2018 lud Nino de Angelo zu „Star’n Cars“ bei Autoträume in Schwarme ein. Was genau dahinter steckt galt es herauszufinden.

Es handelte sich um eine Art „Tag der Offenen Türe “ in einem ganz besonderen Autohaus. Autoträume handelt nicht mit aktuellen Neuwagen sondern mit exklusiven Oltimern, also so richtige hochwertige Klassiker aus vergangenen Zeiten. Ich kenne mich mit den Fahrzeugtypen usw. Absolut nicht aus, deshalb schreibe ich hier zu den Autos lieber nichts bevor ich falsche Angaben mache. Nähere Infos über die Autos findet man bei Auto-traeume.de

Das Nino bei diesem Event gar nicht singen würde hat mich nicht davon abgehalten, denn die Vorstellung meinen Lieblingssänger mal in einer anderen Tätigkeit und das von 11-18 Uhr zu erleben fand ich trotzdem reizvoll.

Doch Schwarme liegt knapp 770 km von meinem Wohnort entfernt. Ein kleiner bis dato unbekannter Ort bei Bremen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer und Sonntags fast gar nicht erreichbar.

Aber wer meinen Blog und meine Art reisen zu planen kennt, der weiß das ich auch für einen Sonntagsausflug in ein Kaff bei Bremen eine preiswerte Lösung finde! Nach diversen Recherchen bei der deutschen Bahn mit Route über Osnabrück, Bremen oder Hannover habe ich eine echt erschwingliche Alternative gefunden!

Flixtrain! Denn mit dem Bus nach Bremen würde viel zu lange dauern und wäre mit zu vielen und zu langen Aufenthalten verbunden. Und ich selbst habe für mich festgestellt das ich Busfahrten über 4-5 Sunden einfach nicht vertrage. Ich kann nicht so lange Zeit mit gebeugten Knien sitzen. Alles was länger als 1-2 Stunden ist muss ich die Füße zumindest zeitweise hochlegen können. Das geht in einem Bus selten.

Detailierter schreibe ich hier über den Flixtrain

Der Flixtrain ist ein Nachtzug, in dem man ganz sicher die Beine ausstrecken kann!

Meine Planung war mit dem Flixnight Zug von Lörrach nach Hannover zu fahren und dort einen Carsharing Leihwagen zu nehmen. Der Zug ist ganz neu und mehr über diese Fahrt findet ihr hier.

Der Leihwagen in Hannover wäre kein Problem gewesen. Über die Anbieterübergreifende Carsharing App konnte ich als Stadtmobil Südbaden Kunde in Hannover Fahrzeuge suchen und reservieren. Die App zeigt konfortabel genaue Standorte znd Verfügbarkeit der Fahrzeuge an. Leider noch nicht ganz Flächendeckend doch in Hannover kein Problem (Bremen leider noch dunkler Fleck).

Mehr zu Stadtmobil Südbaden Hier.

Da ich ja vor hatte eine Ausstellung sehr hochwertiger Autos zu besuchen habe ich mir für diesen Tripp dann auch einen etwas gehobeneren Wagen reserviert. Ich wollte bei sowas dann doch nicht mit einem Fiesta oder Mii vorfahren. Das ist ja das schöne als Carsharing Kunde, man kann sich das jeweilige Auto zum Anlass passend aussuchen. An dieser Stelle möchte ich erwähnen das es in vielen großen Städten auch „besondere“ Autos im Carsharing-Fuhrpark gibt. Auch Cabrios, dicke Sportwagen und selten auch mal Oldtimer!

Meine Ursprüngliche Planung war mit dem Nachtzug nach Hannover (Ankunft morgens um 5) mit dem Auto nach Schwarme und Abends dann wieder nach Hannover und dort an gleichen Abend mit dem Nachtzug wieder zurrück. Theoretisch machbar und gar nicht teuer!!! 19,99€ je Zugfahrt.

Doch da mich eine Freundin die in Hamburg wohnt eingeladen hat mit ihr zu fahren habe ich mich für ein Verlängertes Wochenende in Hamburg entschieden.

So fuhr ich mit dem gleichen Zug eine Station weiter nach Hamburg Hauptbahnhof. Um 7 Uhr war ich schon bei ihr. Wir genossen ein gemütliches Frühstück und machten uns schon um etwa 8:30 auf den Weg Richtung Bremen.

Mit dem Cabrio bei perfekten Wetter!

Vor Ort bei dem Autohaus „Autoträume“ trafen wir dann auf eine ganze Gruppe Freunde von der Nino de Angelo Fangemeinschaft. Es war ein freudiges und herzliches Wiedersehen und wir genossen es endlich mal kein Zeitdruck eines Konzertes zu haben.

Von weitem beobachteten wir wie Nino de Angelo ein TV Interview gab und für diverse Fotografen mit unterschiedlichen Fahrzeugen posierte.

Kaum das diese repräsentativen Verpflichtungen erledigt war kam Nino an unseren Tisch (auf der Wiese in der Sonne) und begrüßte uns.

Im laufe des Nachmittags kam er öfters bei uns vorbei. Wir hatten unseren Sitzplatz geschickt gewählt, wir konnten fast das Ganze Gelände überblicken und Nino musste mehrfach an uns vorbei.

Natürlich fand Nino auch Zeit um für unsere Kameras zu posieren.

Für das Fan-Shooting durfte auch mal eine von uns mit im Auto platz nehmen.

Ansonsten hies es meist „bitte nicht berühren“

Es war ein schöner geselliger Tag mit fast zu viel Sonne… ich hatte leichten Sonnenbrand.

Am Abend ging es dann mit dem Auto wieder nach Hamburg von wo ich am Montag Abend dann mit Easyjet geflogen zurrück nach Basel geflogen bin.

Allesinallem ein Erlebnisreiches Wochenende mit vielen schönen Zusammentreffen.

Kategorien
Apps

DB Navigator – Erfahrungsbericht

DB-Navigator ist die App der deutschen Bahn mit der man Verbindungen suchen und buchen kann. Ich nutze diese App seit vielen Jahren Handy auf meinem Android Handy für alle meine Zugreisen. Sie ist permanent auf meine Handy installiert, da ich auch manchmal spontan Zug oder Bus nutze. Für Leute die hin und wieder mit dem Zug reisen ist diese App fast unerlässlich.

Erhältlich ist die App für Android Handys im Play Store. Sicher gibt es auch ein entsprechendes Pendant für I-phone, doch ich kann nur über die Androis-Version berichten.

DB Navigator die App der Deutsche Bahn im Playstore
so sieht die App im Playstore aus

Im Play Store findet man die App unter DB Navigator, erkennbar an dem DB Logo (oben weiß und unten rot mit Icon einer Lokomotive) . Nicht wundern es gibt noch ein paar weitere Apps aus von Deutsche Bahn. Die Installation ist kostenlos und geht auch je nach Verbindung relativ schnell. Ich empfehle sie herunter zu laden während man im Wlan ist. (kleiner Tipp am Rande, in vielen großen Bahnhöfen gibt es kostenloses Wlan)

Die App belegt nicht ungewöhnlich viel Speicherplatz und funktioniert sehr stabil. In den letzten Monaten hatte ich nur paar mal eine Fehlermeldung „Die Anwendung konnte nicht geschlossen werden- DB Navigator“ obwohl ich an dem Tag die App gar nicht geöffnet und genutzt hatte. Seit dem letzten Update ist dies nicht nochmal vorgekommen.

Mit der App kann man Zug und Bus Verbindung ermitteln. Unter Reiseauskunft gibt man gewünschten Start und Zielbahnhof an und die App sucht nach allen möglichen Verbindungen. Sehr praktisch ist auch die Suche nach Stationen in der Nähe, denn oft weiß man in fremden Städten nicht genau wie die Haltestellen heißen.

Bisher habe ich erst einmal einen Zielort in der App nicht gefunden und das lag daran das ich als Reisetag einen Sonntag angegeben hatte und dieses Minikaff nur Wochentags mit einem Bus erreicht werden kann. Ansonsten sind mit der App selbst Haltestellen auf dem Belchen oder Feldberg auffindbar. Also alles was mittels öffentlichen Verkehrsmitteln irgendwie erreichbar ist.

Sehr gut finde ich das auch Busse und Bahnen anderer Unternehmen angezeigt werden. Wie beispielsweise Bergbahnen oder Fähren. Diese kann man über die App nicht buchen oder bezahlen, aber man weiß wann und wo etwas fährt.

Zuletzt war ich begeistert das selbst die Basler Tram Verbindungen gefunden werden konnten! Also geht es sogar in der Schweiz

DB Navigator bietet viele kleine praktische Hilfestellungen

der DB Navigator zeigt mir wo ich beim Umsteigen hin muss
Screenshots vom Handy

Beim Umsteigen auf ein anderes Verkehrsmittel kann man sich unter dem Karten Symbol anzeigen lassen wo man ungefähr hin muss. Oft kommt man irgendwo an und weiß nicht in welche Richtung man muss.

Hier sehen wir das der Bus an der Bahnhofstrasse auf der anderen Seite der Bäckerei los fährt.

DB-Navigator zeigt Verspätung und Gleis an

Bei dem zweiten Screenshot zeigen die weißen Zeiger auf die effektive Abfahrzeit. Planmäßige Abfahrt 15:15 kann eingehalten werden, allerdings kommt der Zug in Frankfurt ein paar Minuten zu spät an, deshalb ist dann die Zahl rot. Diese Angaben werden permanent aktualisiert, also wenn der Zug außerplanmäßig länger halten muss wird dies berücksichtig.

Die pinken Pfeile zeigen das geplante Gleis an. Das hilft beim Umsteigen sehr, man sollte allerdings trotzdem auf die Anzeige am Bahnsteig achten.

Komfortable Suche im DB Navigator

Man hat bei der Suche viele Möglichkeiten die Auswahl einzuschränken und auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen. So zum Beispiel das man nur Nahverkehrszug nutzen will (z.B. Länderticket) oder längere Umsteigezeit berücksichtigen will. Längere Umsteigezeiten sind immer dann zu empfehlen wenn man Fahrrad, Kinderwagen oder sehr großes schweres Gepäck dabei hat.

Und man kann die gefundene Reise auch gleich Buchen. Dabei hat man die Auswahl ob man Sparpreis mit Zugbindung buchen möchte oder den Flexpreis. Bei letzteren kann man immer noch spontan anderen Zug nehmen. Der Flexpreis ist grundsätzlich der teuerste, wenn man weiß das man ganz sicher die gewählte Verbindung nutzen wird kann man mit dem Sparpreis sehr viel Geld sparen.

Der Buchungsvorgang ist nicht kompliziert. Natürlich muss man beim ersten Mal alle seine Daten (Name, Adresse, Alter und ggf Bahncard ) eingeben und diese Speichern. Da ich immer wieder mit dem Zug unterwegs bin hab ich meine Daten fest hinterlegt.

Als Zahlungsmittel stehen Kreditkarte, Lastschrift verfahren und seit neuesten Paypal zur Verfügung.

Zuerst habe ich meist Kreditkarte genutzt. Bei der ersten Zahlung ist es ein wenig aufwändig weil man viele Nummer eintippen muss. Doch wenn die erst mal hinterlegt ist geht es schnell.

Seit kurzem habe ich auf Paypal umgestellt und ich bin mit der Abwicklung und Schnelligkeit sehr zufrieden. Ich würde jetzt nur für diesen Zweck nicht extra Paypal einrichten. Aber als erfahrener Ebay-er habe ich das sowieso.

Ich suche mir also in der App die gewünschte Verbindung raus, praktisch ist dabei auch die Kartenansicht… Dabei wird einem Manchmal klar das die eine oder andere Verbindung „mit der Kirche ums Dorf geht“ . Die vermeintlich schnellste Verbindung ist nicht immer die kürzeste. So kann man zum Bespiel von Lörrach nach München über Mannheim fahren.

Man kann sehr gut die einzelnen Verbindungen miteinander vergleichen , exakte Reisezeit und Anzahl der Umstiege wird angezeigt. Sowie die Kosten… und genau da wird es interessant, nur leichte Änderungen an Abfahrtzeit oder Zielbahnhof können da schnell viele Euros sparen.

In der App gibt es auch den Sparpreisfinder. Der funktioniert meist nur wenn das Reisedatum nicht zu nahe liegt und hier findet man auch nicht alle möglichen Verbindungen sonder eben nur die Sparpreise. Wenn man flexibel ist mit der Uhrzeit wann man reisen möchte kann man echte Schnäppchen machen!

Ein Sreenshot aus dem DB Navigator, Hier der Vergleich zweier Verbidnungen

Hier ein Beispiel wie man mit dem DB-Navigator richtig viel Geld sparen kann. Wenn ich nur 8 Minuten später fahre, und andere Züge nehme komme ich nur 20 Minuten später an und bezahle 60€ weniger

Hat man die gewünschte Verbindung gefunden kann man diese gleich in der App buchen und bezahlen und als Handy Ticket speichern. Das funktioniert einfach und schnell. Nur sollte man unbedingt darauf achten das Gerät auf dem man das Handyticket gespeichert hat auch dabei zu haben. (Ich habe einmal versehentlich auf Tablett gebucht und Handy dabei) und … Was manchmal noch schwieriger ist, der Akku ausreichend geladen!

Bei der Fahrkartenkontolle muss das Gerät genügend Saft haben um den Scanncode in voller Helligkeit anzuzeigen! Und bei Rissen im Display ist dieser evtl nicht lesbar. Also das Handy sollte in Ordnung sein!

Kleine Anekdote mit dem „Handyticket“

Am Anfang habe ich meine Tickets meistens am Tablett gebucht, weil mir da die Bedienung übersichtlicher erschien (größeres Display) und so hatte ich eines Tages mein Zugticket auf dem Tablett gespeichert und dieses auch mitgenommen… Aber dabei nicht bedacht das es nur im Wlan funktioniert. Mein funktionierendes Handy hatte ich zwar dabei aber versäumt das Ticket auch dort zu speichern. Auf der Hinfahrt klappte alles einwandfrei, und dann vor Ort bei einer Freundin haben wir ganz viel Fotos auf dem Tablett angeschaut und für die Heimreise war dann der Akku so gut wie leer. Ich dachte das ist ja egal, ohne Wlan kann ich das Gerät eh nicht nutzen…

Auf der Heimreise im Nahverkehrszug kam eine Fahrkartenkontrolle und ich musste entsetzt feststellen das ich mein Ticket nicht zeigen konnte weil der Akku leer war! Der Kontrolleur war schon da… ich rief durch den Wagon ob einer der anderen Fahrgäste vielleicht eine Akkubank dabei hätte, immerhin waren es viele junge Leute. Aber niemand meldete sich. Der Kontrolleur war leicht genervt und wollte schon anfangen meine Daten wegen Schwarzfahrens aufzunehmen, musste aber den Zug kurz verlassen. „Ich komme wieder!“ drohte er. Ich versuchte mehrfach das Ticket mit dem fast leeren Gerät anzuzeigen, doch das Display ging jedes mal aus wenn ich versuchte den Code anzuzeigen. Es würde nur gehen wenn ich es schaffen würde mein Ticket von dem Tablett auf das Handy zu kriegen… aber wie ohne Kabel und Wlan?

Wir standen in Freiburg Hbf und mussten etwas warten weil ein ICE uns überholen sollte, der ICE hielt direkt neben uns. Moment mal ! ICEs haben Wlan… ich schaltete schnell mein Tablett kurz an, lud das Ticket hoch (hochladen ging!) und bis der ICE weg fuhr hatte ich mein gültiges Ticket auf dem Handy gespeichert. Der Kontrolleur wunderte sich zwar etwas das ich nun auf einmal eines hatte, aber er fragte nicht genauer nach wie ich das angestellt habe. Er scannte den Code vom Handydisplay und sein Endgerät zeigte ihm das mein Ticket korrekt war.

Alternativ kann man das über die App gebuchte Ticket auch selbst Ausdrucken. Hierbei ist zu beachten, das ein Dokument zur Identifikation mit angegeben werden muss. Ausweis, Kreditkarte oder Bahncard. Dieses Dokument ist bei der Fahrkartenkontolle vorzulegen. Ich hatte hierfür meist meinen Ausweis hinterlegt. Aber praktischer ist es die Bahncard zu hinterlegen wenn man eine hat, denn diese muss man soundso vorzeigen.

Meine Erfahrung hat ergeben das das Scannen auf dem Handy Display meist schneller und besser funktioniert als bei dem Ausdruck. Oft hält die Papierversion länger auf weil man sie suchen und glätten muss. Und es ist halt auch noch ein Teil mehr wo man sich merken muss wo man es hin gesteckt hat. Das Handy weiß ich immer wo es ist!

Und was passiert wenn man eine Fahrt nicht wie geplant machen kann?

In der App gibt es auch die Möglichkeit bereits gekaufte Fahrkarten zu stornieren. Früher war dies immer mit Aufwand und kosten Verbunden. Doch Gestern konnte ich zwei Tickets für heute und morgen kostenfrei stornieren und hatte das Geld sofort auf meinem Paypal Konto.

Das hängt sicher davon ab welche Art von Ticket man gebucht hat. Sparpreise sind oft von der Rückgabe ausgenommen. Sitzplatz Reservierungen werden grundsätzlich nicht erstattet.

Kategorien
Allgemein

Ein Traum ist geplatzt 

Mein Traum war schon vor vielen Jahren meinen Lieblingskünstler auf einer Tournee zu begleiten, doch dies hat sich niemals ereignet. Ich wollte so gerne mal meinen Star jeden Tag auf einer anderen Bühne erleben. So richtig klassisch von Stadt zu Stadt reisen war meine Vorstellung doch bei Thomas Anders gab es nie solche zusammen hängenden Termine. Als nun im Herbst die Termine für Nino de Angelos Tour bekannt wurden griff ich gleich zu. Ich kaufte mir für 5 Aufeinander folgende Termine Tickets. Zwickau, Gotha,Ülzen, Meppen und Paderborn wollte ich genau in dieser Reihenfolge besuchen.  Leider wurden viele Termine der „mr.Jenseits von Eden“ Tournee verlegt und somit ist es mir nicht mehr möglich mehere Konzerte an aufeinander folgenden Tagen zu bereisen.

Mein Plan war es nach Zwickau (etwa 8h Zug!) Zu fahren und von dort aus zum nächsten Auftritt in Gotha. Nach der Verschiebung ist das nun leider nicht mehr möglich.

Nach Zwickau,  Gotha und Meppen zu reisen ist einzeln einfach zu weit und zu teuer. Schweren Herzens muss ich diese Tickets nun zurück schicken… Schade!  Dreimal 1. Reihe.

Kategorien
Allgemein

In Velen darf ich nicht fehlen!

Bereits im Juni letzten Jahres entdeckte ich fast zufällig einen Link zu einer besonderen Veranstaltung mit Thomas Anders. Auf einem Schloss, mit 5 Gänge Menu … limitiert auf 120 Zuschauer … und Thomas Anders nur begleitet von einem Pianisten. Wow von sowas träumt ein Fan. Bei solchen fast „unplugged“ Konzerten werden nicht nur die allbekannten Titel in gewohnten Arrengements gespielt sondern man kann sich auf etwas ganz besonderes freuen.

Kurz entschossen folgte ich dem Link und ordete ein Ticket… nur eines, denn der Preis lies mich erst mal schlucken… 95 Euro! Da konnte ich es gleich vergessen jemand zu suchen der mit fährt.

Aber okay das ist etwas ganz besonderes in einem besonderen Ambiente und das Essen ist bei dem Preis ja mit enthalten. Sobald eine Eintrittskarte mit Essen ist wird es teurer, und bei den Informationen die ich über das Hotel in dem das statt findet gefunden habe ist der Preis eigentlich angemessen.

Also Ticket bestellt und auch gleich per Kreditkarte bezahlt und dann erst nach geguckt wo das genau ist. Ich wusste nur das Thomas dort schon einmal aufgetreten ist und deshalb dachte ich mir das es wohl in der Umgebung von Koblenz (Thomas Wohnort) liegen würde. 

Aber ich hatte mich getäuscht Velen liegt kurz vor der Holländischen Grenze!!!  

Laut Google maps 620 km mit dem PKW. Und wählt man öffentlche Verkehrsmittel dann kommt nix… was ist da los? http://www.bahn.de findet den Ort zwar, aber nur an Wochentagen. Und der Termin ist an einem Sonntag. Velen scheint so klein zu sein, es gibt keinen Bahnhof und nur unter der Woche gibt es einen Bus der dort hin fährt. Also keine Chance für mich mit öffentlichen Verkehr dort hin zu kommen.

Was nun?

Am Samstag anreisen geht nicht, denn an dem Tag habe ich selber einen Termin bei dem ich auf der Bühne stehe und singe.  Zwar zusammen mit 2300 anderen Sängern aber da muss ich dabei sein weil das die Generalprobe für das Luther Musical in Mannheim ist.

CarSharing heist die Lösung. Aber ich nehme nicht einen Leihwagen ab Lörrach, das käme viel zu teuer und ehrlich gesagt habe ich keine Lust auf über 6 Stunden Autofahrt alleine. Also fahre ich mit dem Zug zum Nächstgelegenen CarSharing Standort bei dem der örtlich Anbieter mit Stadtmobil Südbaden zusammen arbeitet. Genau dieser Punkt ist in einigen Gegenden von Deutschland etwas problematisch, denn es gibt zahlreiche regionale Anbieter die aber nicht alle miteinander kooperieren. Den nahegelegensten Standort für Carsharing Autos in Bahnhofnähe ist Bochum!

Hoch lebe das Internet, ohne Google, Googlemaps und die Webseite von Stadtmobil-Südbaden hätte ich das nie raus gefunden. Denn bei der Buchungshotline kann man sowas kompliziertes nicht erfragen. Ich glaube ich habe einen ganzen Nachmittag mir Recherchen verbracht um die preiswerteste und praktischste Lösung zu finden.

Der Standort des Wagens Bochum ist direkt neben dem Bahnhof,  solche Details kann man auf der Webseite des jeweiligen Stadtmobil anbieters einsehen. Wenn man dann endlich den richtigen Anbieter herausgefunden hat. 

Meine Planung ist nun so:

  • Zugverbindung mit 3 mal Umsteigen bis Bochum
  • Ab Bochum Stadmobil Leihwagen
  • ca. 60km bisVelen mit dem Auto
  • nach dem Konzert mit dem Auto nach Bochum zurück
  • In Bochum Übernachtung über Air B&B gebuch
  • Auto morgens zurück bringen 
  • Zug wieder nach hause

    Soweit die Planung. Zugtickets, Leihwagen,Unterkunft und Eintrittskarte alles online gebucht und als elektionisches Ticket im Handy!

    Zur Sicherheit nehme ich Tablet mit auf dem auch alles gespeichert ist. Und natürlich auch um Euch zeitnah zu berichten ob alles so funktioniert wie ich das geplant habe.

    Diese Reise ist erst in etwa 14 Tagen, ich hoffe das jetzt nix mehr dazwischen kommt.