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Samstagsplausch am 28.5.2022

Die vergangene Woche war nicht ganz so spektakulär wie das letzte Wochenende. Am Samstag hatte ich Euch von meiner Fahrt „in vollen Zügen“ nach Hamburg berichtet. Doch am Montag ging es wieder zurück. Diesmal hatte ich vorgesorg einen Platz reserviert.

Früher war ich ja der Meinung eine Sitzplatzreservierung lohnt sich nur in bestimmten Fällen und habe darüber einen ausführlichen und seit Jahren oft gelesenen Blogbeitrag geschrieben „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“. Doch nach dem Trubel am Freitag wollte ich auf Nummer sicher gehen und die Rechnung ging auf. Allerdings gabs dann doch etwas Aufregung wegen eines Notarzt Einsatzes im Zug.

Wo war meine Woche

Dienstag, Mittwoch und Freitag musste ich Arbeiten. Donnerstag war ja Feiertag wobei ich gar nicht weis ob dieser Bundesweit gilt. Ich hab den Tag nur dazu genutzt meinen Haushalt auf Vordermann zu bringen und 4 Maschinen! Wäsche zu wachen. Die letzten Wochen war einiges liegen geblieben und ich hab die Winterjacken gewaschen um sie nun endgültig im Schrank versinken zu lassen.

Die Arbeitstage waren anstrengend. Meine Kollegin hat Urlaub und ich war deshalb fast permanent alleine auf dem Stockwerk. Ich arbeite in einem Warenhaus in der Stoff/Kurzwarenabteilung. Des weiteren gehört der Bereich Tischwäsche (Sofakissen und co.) dazu und seit einigen Monaten nun auch die Kofferabteilung.

Letztere stellt eine ganz neue Herausforderung dar und ich habe vorher nicht gedacht das es so beratungsintensiv sein kann. Aber auch wenn Kunden sich umschauen ohne Beratung zu wünschen muss man sehr oft hinterher aufräumen (ähnlich wie in der Stoffabteilung, manche Kunden hinterlassen eine Schneise des Durcheinanders hinter sich) bei den Koffern sieht das nur noch schneller chaotisch aus… denn die meisten Modelle haben 4 Rollen und sind dann schnell mal „irgendwo“. Und wenn dann noch ein kleines Kind „Domino spielt“… ist das Chaos perfekt.

Mein Hauptjob besteht also momentan darin zwischen Stoff Abteilung und Kofferabteilung hin und her zu laufen und Chaos zu beseitigen.

Kundenfrequenz normalisiert sich nur langsam

Seit dem Frühjahr 2020 ist bei uns im Warenhaus nichts mehr so wie es mal war. Monatelange Lockdowns, Maskenpflicht und zahlreiche Auflagen haben das Verhalten der Kunden so sehr verändert das bis heute nicht die Anzahl an Kunden in unseren Laden kommen wie früher.

Bei uns in der Belegschaft gab es dadurch natürlich auch zahlreiche Veränderungen. Seit über einem Jahr arbeiten wir im Grunde mit „Notbesetzung“. In meiner Abteilung ist eine Kollegin in Mutterschutz gegangen und wurde bis heute nicht ersetzt. Zwar haben wir eine neue Mitarbeiterin für die Kofferabteilung. Aber sie ist nur einmal die Woche da und die Koffer sind bei weitem mehr Arbeit als man an einem Tag erledigen kann.

Als letztes Jahr die Entscheidung getroffen wurde das Koffer zu uns auf das Stockwerk kommen sollen hatte ich von der Materie null Ahnung und ich hab mir binnen weniger Monate sehr viel Fachwissen und Materialkunde selber beigebracht… Es lebe das Internet! Dank Google und co weis ich nun auch solche Details wie „was hat der Aufkleber ABS“ auf einem Koffer zu bedeuten? ABS steht in dem Falle für Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer. Nun weis ich also auch über die Eigenschaften verschiedener Kunststoffe Bescheid.

Das Leben ist ein Lebenslanger Lernprozess…. oder wie meine Berufsschullehrerin zu sagen pflegte „Handel ist wandel“. Wie recht sie damit hatte, seit meiner Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau (1988-91) hat sich unser Beruf extrem verändert.

Gestern war Brückentag

Nach dem Feiertag am Donnerstag war gestern endlich mal wieder richtig viel los in den Läden der Innenstadt. Es war zwar schönes Wetter aber noch nicht so wirklich warm für Schwimmbad und co. Ich denke wir alle empfinden den Einkaufstrubel an einem belebten Wochenende viel extremer als früher weil wir durch diese ganze Corona-Sache ganz entwöhnt sind.

Heute sollte erwartungsgemäß ein richtiger „Großkampftag“ werden. Ich gehe dem aber entspannt entgegen, denn heute ist meine „Kofferkolleign“ da und ich kann mich ganz auf meine Stoff und Kurzwaren-Kunden konzentrieren. Hoffentlich kommen diese aber auch. Die letzten Monate waren unsere Umsätze immer noch weit unter den Erwartungen geblieben. Langsam sollte es sich endlich normalisieren, sonst haben wir erneut Grund zur Angst um unsere Arbeitsplätze.

Was habe ich diese Woche gehandarbeitet?

Momentan mache ich das erste Mal bei einem „CAL“ einem „Crochet Along“ mit. Das heißt jeden Tag wird nur ein kleiner Teil einer Häkelanleitung veröffentlicht und alle Teilnehmer häkeln zeitgleich mit.

Ich häkle mit Frau Tschi-tschi beim Sommer CAL mit. Weil ich mich nicht ganz entscheiden konnte ob ich die Sommerdecke aus Polyacryl oder aus Baumwolle machen will hab ich einfach beides begonnen. Die Decke aus Baumwolle häkle ich aus vorhandenen Resten. Begonnen hab ich mit verschiednen Braun und Beige tönen aber ich denke wenn die zur Neige sind wird es bunter… mal sehen…

Die Decke aus Schachenmayr Bravo wird von Gelb-Grün und Braun dominiert und dafür hab ich extra einen kleinen Großeinkauf gemacht. Bei diesem beliebten aber preisgünstigen Material ist das ja kein Problem. Und wie ihr oben gelesen habt bin ich ja jeden Tag „an der Quelle“ und kann jederzeit Material nachkaufen.

Der CAL macht mir richtig Spaß, das ist echt cool wenn man vorher nicht genau weis was morgen oder übermorgen dazu kommt. Das macht die Sache spannend.

In meiner Kirchengemeinde haben wir gerade eine Mitmach Aktion bei der wir freiwilligen Teilnehmer das Neue Testament innerhalb von 60 Tagen durchzulesen. Witzigerweise der gleiche Zeitraum wie der Crochet Along. Also habe ich mir angewöhnt jeden Morgen eine Reihe (an beiden Decken) zu häkeln und währenddessen die entsprechenden Bibeltexte anzuhören. Das ist toll! Aus Arbeitstechnischen Gründen (Nebenjob zweimal die Woche morgens) kann ich das nicht jeden Tag am Morgen machen und an den Tagen „fehlt“ es mir schon.

Hier nun ein paar Fotos von meiner Häkeldecke:

Das war die erste Woche
auch unterwegs im Zug habe ich jeden Tag weiter gemacht

Auf dem untersten Bild siehst Du auch die Schachtel mit meinem „Großeinkauf“. Es handelt sich um Schachenmayr Bravo und Bravo Baby Smiles (hellgrün und hellgeblb) die Bravo Baby smiles ist zwar minimal dünner, lässt sich aber ohne Probleme zusammen verarbeiten. Die beiden grösseren Knäule sind von Rico „Basic Acrylic“ ist vergleichbar mit der Bravo. Diese verwende ich mit, weil ich das helle Gelb so sehr mag.

Ob ich das dunkle Grün und Braun wirklich verwende wird sich zeigen. Aber ich vermute das bleibt sowieso nicht meine letzte Decke dieser Machart. Denn es macht richtig Freude mit den unterschiedlichen Mustern zu spielen.

Jetzt wünsche ich Dir noch viel Freude beim Samstagsplausch von Kaminrot. Ich mache mich fertig zur Arbeit im Warenhaus und heute Abend geht es zu einer Karaokeparty auf die ich mich sehr freue.

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Samstagsplausch 14.5.2022

Mein Samstagsplausch kommt heute einen Tag zu spät. Es ist schon Sonntag morgen kurz nach 7 Uhr. Trotzdem verlinke ich diesen Artikel bei Samstagsplausch von Kaminrot und hoffe das mir die Leser dort diese Verzögerung verzeihen.

Bisher habe ich mit den Blogpartys an denen ich teilnehme sehr gute Erfahrungen gemacht. Es bringt mir viele neue Leser aber ich hoffe das ich bisherige Webseitenbesucher damit nicht langweile. Vielleicht schreibst Du mir mal wie Du die Veränderungen in meinem Blog empfindest. Gerne per E-mail an uschiankelin@aol.com.

So war die Woche

Es geht mir endlich gesundheitlich wieder normal. Und seit wenigen Tagen esse ich wieder fast normal. Allerdings habe ich sehr vorsichtig begonnen von der extremen Schonkost auf normale Ernährung umzustellen und es gibt noch einige Lebensmittel die ich noch etwas meide.

Diese Woche war von der Arbeit her eigentlich nicht sehr anstrengend. Ich hatte Dienstag und Donnerstag planmäßig frei. An so einen Rhythmus nur jeden zweiten Tag zur Arbeit zu müssen könnte man sich beinahe gewöhnen. Aber das war nur Zufall und wird nicht zur Regel.

Ich mache bei einem CAL mit

Für alle die nicht regelmäßig auf Handarbeitsblogs unterwegs sind muss ich diesen Begriff erklären: Ein C A L ist ein „crochet along“ ein gemeinsames Häkeln. Dabei häkeln alle Teilnehmer an ihrem Projekt gleichzeitig weiter. Dabei wird Täglich oder Wöchentlich bekannt gegeben wie es genau weiter geht.

Zum ersten mal hab ich einen CAL so rechtzeitig entdeckt das ich direkt mit dem Häkeln beginnen konnte. Es handelt sich um eine Decke beim Sommer CAL bei Frau Tschi-tschi. Die bisherigen Decken von Frau Tschi-Tschi gefallen mir sehr gut und die Vorgaben für das zu verwendende Material sind nicht zu spezifisch oder hochgestochen (es stinkt mir wenn zwingend verlangt wird das man ein teures Garn verwendet das man erst lange suchen muss). Deshalb habe ich mich entschlossen da mit zu machen.

Jeden Tag werden zwei Reihen gehäkelt, das ist ein Ziel das ich sicher ganz gut einhalten kann selbst wenn man mal ein paar Tage verpasst. In meiner Begeisterung über das erste Häkelmuster hab ich etwas übermotiviert direkt noch eine zweite Decke begonnen. Also häkle ich gerade parallel zwei Decken nach der gleichen Anleitung allerdings mit unterschiedlichen Garnqualitäten. Eine mit der Schachenmayr Bravo und die zweite mit Baumwollgarn. Fotos davon zeige ich auf meiner Facebookseite „Uschi Häkelt“

Überraschender Samstagsausflug

Laut meinem Arbeitsplan hätte ich am gestrigen Samstag arbeiten müssen. Doch wir haben diese Woche eine Gehaltserhöhung rückwirkend als Überstunden erhalten und da momentan die Kundenfrequenz sehr niedrig ist wurden wir gebeten doch so schnell wie möglich etwas davon abzubauen. Am Freitag kam unser Abteilungsleiter zu mir und meiner Kollegin und informierte uns darüber. Da nächste und übernächste Woche wegen Urlaub ein Stundenabbauch nicht möglich sei sollten wir doch bitte diese Woche was daran tun. Er schickte meine Kolleging am Freitag nach hause und meine „Du machst dann Samstag frei“ … huch!

Also hatte ich diese Woche Di, Do und Sa frei.

Eigentlich stinkt mir das, meine Überstunden einfach so zu verballern, ich würde die freien Tage lieber dann nehmen wenn es mir privat gut passt… aber angesichts der Tatsache das ich fast 60 Überstunden habe sollte ich mich besser nicht wehren.

Folglich hatte ich für gestern eigentlich nichts besonderes vor.

„Hast Du zufällig frei? kannst Du mich fahren?“

Als ich morgens um kurz nach 7 auf mein Handy sah, fand ich eine Nachricht mit diesem Wortlaut darauf, die um 4:30 geschrieben wurde. Ich antwortete „ja ich hab frei, aber ich denke Du hast schon jemand der Dir hilft“. Nein sie hatte noch niemanden gefunden. Die Nachricht kam von einer Freundin, die eine kleine Schafherde besitzt. Sie war am Freitag beim Versuch ein Schaf einzufangen eine Böschung herunter gerutscht/gestürzt und hatte sich das Knie verletzt. Mitten in der Nacht musste sie in die Notaufnahme im Krankenhaus wo eine Meniskusverletzung festgestellt wurde. Sie steht jetzt unter starkem Schmerzmittel und sollte nicht am Straßenverkehr teilnehmen.

Ihr Problem war aber das sie 4 Schafe zu einem befreundeten Hobbyschäfer fahren wollte/sollte und danach 6 andere abholen sollte. Aber Autofahren mit Anhänger ist keine gute Idee mit einem verletzten Knie und Schmerzmittel im Kopf. Deshalb suchte sie jemand der für sie das Auto fährt.

Ganz spontan habe ich zugesagt aber kurz darauf erst mal doof gefragt „Darf ich überhaupt mit Anhänger fahren?“. Da ich einen alten Führerschein aus den 90er Jahren besitze darf ich das wirklich, auch wenn ich da Null Erfahrung hatte.

Aber sie war ja stets dabei und hat mir erklärt auf was ich achten muss. Auf der Autobahn ging das auch sehr gut. Nur dort vor Ort, wo wir Rückwärts mit dem Anhänger auf einem Grundstück rangieren mussten hat sie das Steuer übernommen.

Mit diesem „Gespann“ war ich auf der Autobahn unterwegs. Das Fahrzeug kannte ich vorher nur als Beifahrer. Den Anhänger konnte ich weder im Innenspiegel noch in den Rückspiegeln sehen… eine ganz neue Fahrerfahrung. Das X ist nur um etwas zu verdecken da und nein das Auto ist nicht zerkratzt das ist alles nur Dreck.

Zugegeben ich fahre gerne Auto, und auch gerne mal längere Strecken. Da ich Carsharing Kunde bin, bin ich wechselnde Fahrzeuge gewohnt. Allerdings bin ich die letzte Zeit mehr Automatik gefahren und habe deshalb paarmal das Schalten vergessen. Die verletzte Freundin hat dies nicht selten kommentiert. Sie ist es sonst nicht gewohnt daneben zu sitzen und entschuldigte sich irgendwann mit „Ich würde nicht neben mir sitzen wollen“… aber ich fand ihre Hinweise als nicht sehr nervig, da kenne ich weit schlimmere Beifahrer. Mir hat der Ausflug Spaß gemacht und ich fand das mal ganz interessant wie Schafe verladen werden.

Das waren unsere Fahrgäste. Die Tiere fanden die Reise gar nicht beängstigend, die meiste Zeit waren sie sehr entspannt… nur jedes Mal wenn ich zum Gucken die Plane hoch nahm gab es Aufregung. Das sie richtig blöken können haben sie mir erst gezeigt als die Neuankömmlinge zum Rest der Herde kamen.

Übrigens in einem Schafgewusel rausfinden welches Muttertier zu welchem Lamm gehört ist nur auf eine Art feststellbar, denn in der Gruppe stellen sich alle ausgewachsenen Tiere schützend um ein Lamm. Um die Mutter zu finden musst Du die Tiere auseinander schubsen und das Lamm hoch heben. Sofort fängt es an zu rufen und nur ein einziges Schaf antwortet auf den Ruf. Also mussten immer zuerst die Lämmer verladen werden und dann die Rufenden Mütter dazu.

Und nun die Auflösung von dem Titelbild… diese Giraffe steht neben der Wiese wo wir die Schafe abgeholt haben und sie ist eine Attrappe. Ich fand sie nur für ein Safari-Selfie ganz witzig.

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PS: heute Nachmittag werde ich schon wieder mit nem anderen Auto unterwegs sein, Als Dankeschön für den Tiertransport leihen die Leute mir ihren kleinen Wagen.

Samstagsplausch am 7.05.22

Heute möchte ich Euch hier berichten wie meine Woche war. Dieser Beitrag nimmt an der Linkparty „Samstagsplausch“ bei Andrea von Kaminrot teil. So eine Linkparty hat den Zweck sich mit anderen Bloggern zu vernetzen und sich gegenseitig zu besuchen. Wenn Dir also mein Bericht hier gefällt lade ich Dich ein auch ein paar der Anderen Teilnehmer zu besuchen.

So war meine Woche

Am Montag hatte ich frei und ich habe viel Wäsche gemacht und aufgeräumt, das war nötig denn durch meine Bauchbeschwerden war viel liegen geblieben. Deswegen war ich auch in der Apotheke und hatte dort richtig Glück mit der Beratung. Ich wollte etwas das mir bei meinen Darmproblemen hilft, denn meine Ärztin hatte mir kein Rezept gegeben sondern nur gesagt „lassen Sie sich in der Apotheke beraten“. Der Apotheker machte das hervorragend, er fragte mich nach Dauer und Art der Beschwerden und was ich bisher dagegen gemacht hätte. Wir kamen auf den Punkt das Kohletabletten und Sodbrennenblocker wohl nicht das richtige für mich waren und das letztere eventuell sogar Schuld an der Verschlechterung gewesen sein könnten. Durch das Beratungsgespräch wurden mir einige Zusammenhänge klar!

Blühende Hecke am Wegesrand

Am Dienstag musste ich mit meiner Mutter nach Freiburg. Sie bekommt von einem speziellen Schuhmacher orthopädische Schuhe angepasst. Leider gibt es solche Fachwerkstätten nicht mehr in Müllheim wo meine Mutter wohnt.

Sie ist nicht mehr so fit und öffentliche Verkehrsmittel gehen mit ihr fast gar nicht mehr. Deshalb hatte ich mich von Bekannten aus meiner Kirchengemeinde das Auto ausgeliehen um damit die 60km nach Freiburg zu fahren. Über die Leihgabe war ich echt sehr dankbar, denn ein Leihwagen über das Carsharing von Stadtmobil kommt mir auf dieser Strecke viel zu teuer.

Der Termin bei dem Schuhmacher verlief gut und reibungslos. Die erste Anprobe der individuell angepassten Schuhe war gut. Nun müssen nur noch Kleinigkeiten angepasst werden und nächste Woche kann meine Mutter die Schuhe abholen. Das ist schon sehr aufwändig, sie muss dann das dritte hin.

Die Autofahrt hin und zurück klappt super und ich konnte auf dem Rückweg noch mit ihr Lebensmittel einkaufen. Meine Mutter war erleichtert, sie hatte schon wieder Panik vor der „weiten Reise“ und sich ausgemalt was alles schief gehen könnte…

Darmkur

Die vom Apotheker empfohlene 14 Tägige Kur für den Darm mit einem Medikament das Darmbakterien enthält habe ich erst am Mittwoch begonnen weil ich wegen der Fahrt nach Freiburg vorsichtig sein wollte. Meine Mutter hatte Angst das sie Fahrt nicht klappen könnte weil ich auf das neue Medikament überreagiere. Diese Angst war völlig unbegründet. Im Gegenteil es wurde schon mit der ersten Einnahme besser!!!

Trotzdem habe ich die ganze Woche noch „Schonkost“ gegessen. Hier ein Foto von einer weiten Variation des Haferbrei:

Haferschleim mit Kokos und Bananen

Um meinen Speiseplan langsam mehr und mehr zu erweitern habe ich hier den Haferflocken Kokosraspeln beigemengt. Das schmeckt echt gut! Allerdings mag ich die süßen Varianten nur als Frühstück. Mittags oder Abends brauche ich etwas herzhaftes. Eine leckere Variante ist da Brokkoli-Creme Suppe. Super einfach gemacht, nur aus Brokkoli, Haferflocken und Salz, mit dem Pürierstab cremig gemixt. Die war wirklich lecker.

Hoher Besuch auf der Arbeit

Die Situation an meinem Arbeitsplatz normalisiert sich nur langsam. Die Kundenfreuquenz ist immer noch nicht so wie vor Corona und die Umsätze hinken weit hinter dem geplanten. Was natürlich den Druck auf uns Verkäufer noch etwas erhöht. Diese Woche kam dann auch noch ein hoher Besuch aus der Zentrale. Also der Chef vom Chef vom Chef. Bei diesem Besuch ging es nicht darum das er sich das Gebäude ansieht, sondern er wollte kontrollieren ob wir auch wirklich alles tun das unsere Kunden perfekt empfangen werden und wir alles in unserer Macht stehende tun um die Umsatzziele zu erreichen…

Dazu muss ich anmerken das unsere Belegschaft durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen stark geschrumpft ist und wir in vielen Bereichen nur mit „Notbesetzung“ arbeiten. Wir sind weniger Verkäufer. Bei mir auf dem Stockwerk waren wir 2019 noch 5 Mitarbeiter und nun sind wir nur noch 2.5 (eine Vollzeit, eine 90% und eine Kraft nur einmal die Woche). Trotz allem hieß es am Donnerstag diesem Besuch zu zeigen wie gut wir sind…

Es wurde wiedermal total übertrieben, seit Tagen waren wir am aufräumen und alles perfekt machen. Am Donnerstag durften wir keine Ware auspacken, alle Wägen oder Kisten und Schachteln mussten in die Läger verschwinden. Warenteam Mitarbeiter mussten die Tage zuvor mehr arbeiten aber am Donnerstag am besten nicht sichtbar oder als „Verkäufer verkleidet“ Präsenz zeigen…

Meine Wichtigste Aufgabe am Donnerstag war jeden Kunden auf meinem Stockwerk zu grüßen und wenn möglich anzusprechen und zu bedienen. Das war eigentlich nur machbar weil es momentan sehr ruhig ist. Unter normalen Umständen (vor Corona) wäre das gar nicht machbar, denn ich kann nicht überall gleichzeitig sein.

Dieses „Theaterstück“ geht mir eigentlich total zuwieder. Eigentlich sollte doch so ein Entscheidungsträger sehen was wir zu wenig Personal sind und das wir es beinahe nicht schaffen… Aber nein wir müssen ihm heile Welt vorspielen um ihn zu beeindrucken „Die in Lörrach machen einen guten Job“. Die genauen Umstände wie es dazu kommt das der Laden tiptop aussieht erfährt er ja gar nicht.

Aber diese Vorgehensweise ist nicht neu, so war es früher auch schon. Ich bin in diesem Warenhaus seit über 33 Jahren tätig und solche Aktionen gab es immer wieder.

Diese Fotos stammen von einem kleinen „Spaziergang“ am Dienstag als ich das Auto abgeholt habe. Zum wirklich länger spazieren gehen hatte ich diese Woche keine Zeit. Die Bilder zeigen eine blühende Hecke, dieses weiße Blütenmeer hatte mich irgendwie fasziniert. Ich habe leider keine Ahnung wie die Pflanzen heißen.

Samstags plauschen und dann zur Arbeit

Samstag ist bei uns im Warenhaus ein normaler Arbeitstag. Normal sogar der wichtigste der Woche, doch seit Corona hat sich das etwas verschoben. Es kommen nicht mehr so viele Schweizer gezielt am Samstag einkaufen.

Trotzdem muss ich gleich los, ich arbeite heute von 11-19 Uhr. Heute Abend freue ich mich auf eine Karaokeparty in einer nah gelegenen Bar. Da kann ich zu Fuß hin gehen, das finde ich sehr praktisch. Ich liebe Karaoke, und Du? Findest Du das peinlich oder cool?

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Samstagsplausch am 30.04.2022

Hier möchte ich jeden Samstag darüber berichten wie meine Woche war. Dieser Artikel nimmt an der Linkparty „Samstagsplausch“ bei Karminrot teil. Die vergangene Woche war ich nicht viel unterwegs, wegen der Arbeit. Doch dieses Wochenende habe ich ein „langes Wochenende“. Bei uns im Verkauf ist der Samstag normaler Arbeitstag, doch uns stehen eine feste Anzahl freier Samstage im Jahr zu. Ein „Langes Wochenende“ bedeutet Freitag, Samstag, Montag und Dienstag am Stück frei. Normalerweise nutze ich sowas gerne um zu reisen und unterwegs sein, deshalb heißt mein Blog auch so. Doch diese Woche ist keine weite Reise geplant.

Apfelblüte im Markgräflerland

Dieses Bild stammt noch von letzter Woche. Aber ich hab bei unserem Osterausflug ins Eggenertal so viele schöne Bilder gemacht das ich unbedingt noch eines zeigen wollte.

Motorrad-Gottesdienst

Seit über 20 Jahren gibt es hin in der Nähe von Lörrach auf dem Parkplatz „Kreuz Eiche“ bei Adelhausen einen Motorradgottesdienst. Dieser findet immer Ende April zum Anfang der Motorrad -Saison und im September zum Ende der Saison statt. Bei diesem Event das freikirchlich organisiert wird, werden keine Motorräder gesegnet, aber es wir um Schutz und Segen für die Fahrer gebetet. Diese Veranstaltung wendet sich jedoch nicht nur an Biker sondern an jeden der kommen mag. Viele Besucher kommen mit dem Rad, zu Fuß oder sogar mit dem Pferd, wenn das Wetter schöner ist als dieses Jahr.

Ich selber bin kein Motorradfahrer, aber ich bin mit den Organisatoren befreundet und deshalb gehe ich da regelmäßig hin. Ich finde da ist immer eine ganz besondere Stimmung wenn man mit allerhand coolen Bikern einen Gottesdienst unter freiem Himmel mitten im Wald feiert.

Doch dieses Jahr ist dieses Event gründlich ins Wasser gefallen es hatte seit Tagen geregnet und am Sonntag Morgen herrschten vielleicht 8-10 Grad. Logischerweise waren wenige Menschen gekommen. Auf dem Parkplatz fanden sich gerade mal 5-6 Motorräder ein… nur die ganz harten. Wie jedes Mal waren einige Mitglieder eines christlichen Motorradclubs aus der Schweiz anwesend. Ansonsten waren die meisten mit dem Auto da, Fahrräder gabs diesmal nur eine Hand voll und ein paar Landwirte aus der Nähe waren mit dem Traktor da, die sie mit Blumen geschmückt hatten.

Wegen dem Dauerregen fand der Gottesdienst in der Wanderhütte statt, normal wäre diese zu klein für die vielen Besucher, doch diese Woche hat der Platz ausgereicht.

Motorrad Gottesdienst

Das Bild sieht etwas sehr Menschenleer aus, ist aber Absicht. Die meisten Gottesdienstbesucher saßen hinter mir. Man kennt das ja, in einer Kirche bleiben oft die ersten beiden Reihen leer.

Variationen über Haferschleim

Meinem Bauch/Verdauung geht es nur wenig besser. Wiederholt hatte ich Durchfall und Bauchschmerzen und ich war deswegen schon beim Arzt. Ich muss zu einer Darmspiegelung! Bis dahin soll ich weiterhin „Schonkost“ essen. Aus diesem Grund habe ich Haferschleim für mich entdeckt.

Diese Bezeichnung klingt etwas ekelig aber ist in Wahrheit das gleiche wie Porridge, nämlich gekochte Haferflocken. Das ist ganz einfach und schnell zu machen und lässt sich sehr gut variieren, so das es auch nicht immer gleich schmeckt. Diese Woche habe ich sogar mit Käse ausprobiert. Das schmeckt lecker und ich scheine es zu vertragen.

Dieses Foto zeigt mein Frühstück heute morgen. Nachdem ich mir keinen Wecker gestellt habe und einfach mal ausschlafen wollte, war ich schon um 8 Uhr wach und hungrig. Um meinen Magen/Darm nicht wieder zu reizen beschloss ich vor dem ersten Kaffee etwas Haferbrei zu essen. Heute süß mit Vanillezucker und gemahlenen Nüssen.

Zum ersten Mal dieses Jahr konnte ich auf dem Balkon in der Sonne Frühstücken (mit Decke um die Beine) aber immerhin in der Sonne.

Heute morgen war es noch schön ruhig auf meinem Balkon. Aber ich kann Andreas Problem mit Baulärm absolut verstehen… Diese Woche hat mich ein extrem nah klingender Presslufthammer aufgeschreckt, der morgens um 7:55 los legte. Ich fragte mich wo das her kommt und war überrascht zu sehen das zwei Handwerker die Oberkante der Mauer die dieses Grundstück umspannt mit dem Presslufthammer entfernten. Die Mauer ist mit diesem Gebäude verbunden und je näher sie dem Haus kamen umso „durchdringender“ wurde das Geräusch das von den Hauswänden weiter getragen wurde… es hörte sich teilweise an als ob sie gleich bei mir im Wohnzimmer raus kommen (alte Bruchsteinwände). Da war ich dann sogar froh das ich zur Arbeit gehen konnte. Bei sowas frage ich mich auch warum wir Anwohner nicht informiert werden… das scheint ja keine Notfall-Reparatur zu sein, sondern etwas geplantes.

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Samstagsplausch 23.4.2022

Herzlich willkommen liebe Leser, ich habe mich entschlossen bei der regelmäßigen Linkparty von Kaminrot mitzumachen. Beim Samstagsplausch geht es darum zu erzählen was man die Woche so erlebt und gemacht hat. Dabei sind Häkeln und Stricken und andere Handarbeiten auch ein Thema.

Deshalb finde ich passt diese Linkparty zu mir, denn in der Vergangenheit habe ich ja sowas ähnliches gemacht als ich das Lockdown-Tagebuch geschrieben habe. Der Lockdown ist schon lange vorbei, doch dessen Auswirkungen auf meinen Arbeitsalltag noch nicht so ganz. Ich denke mal so geht es den Meisten. Momentan habe ich einfach nicht die Zeit um täglich zu berichten oder gar Fotos von langen Spaziergängen zu posten.

Osterwochenende

Das Osterwochenende war sehr schön, meine Schwester kam Samstag Abend zu mir und blieb bis Montag Abend. Sie wohnt in Stuttgart und war mit dem Zug angereist. Das ist momentan etwas umständlicher, weil auf der Rheintalbahn, der Strecke zwischen Karlsruhe und Basel gleich mehrere große Baustellen sind und es deshalb besonders an den Wochenenden zu Zugausfällen kommt. Aber es ist unschlagbar günstig und meine Schwester mag es das man im Zug lesen oder dösen kann und sich nicht auf den Verkehr konzentrieren muss.

Am Ostersonntag haben wir uns einen Carsharing Wagen geholt. Ich bin schon seit vielen Jahren Kunde bei Stadtmobil Südbaden denn „Ich habe gar kein Auto“. Mit diesem Auto haben wir unsere Mutter in Müllheim abgeholt und sind in das nahegelegene Eggernertal gefahren. Dieses Jahr traf die berühmte Kirschblüte im Eggenertal genau auf die Osterfeiertage.

Ein ganzes Tal voller blühender Obstbäume. Ein immer wieder faszinierender Anblick! Wir hatten Kaffee und Kuchen sowie einen Klappstuhl und Decken dabei und genossen ein Kaffeekränzchen in der Sonne auf einer Wiese zwischen blühenden Bäumen. Es war total schön!

Picknick mit drei Kuchen für drei Personen…

Unsere Mutter hatte uns damit überrascht das sie auch Kuchen gemacht hat und so hatten wir unverhofft drei Kuchen für drei Personen.

Spaziergang am Ostermontag

Am Ostermontag hatten meine Schwester und ich beschlossen einen weiteren Spaziergang zu machen. weil sie ja danach wieder 5 Stunden im Zug sitzen würde. Wir entschieden uns an der Wiese (der Fluss heißt so) bis nach Basel zu laufen. Das Ziel sollte ein am Feiertag geöffneter Migros sein, dort wollte meine Schwester eine ganz spezielle Schokoladensorte besorgen.

zartes Grün am Wiesenufer

Der Spaziergang war sehr schön, doch je näher wir zum Ziel kamen umso mehr Leute waren unterwegs. Kein wunder an einem Feiertag bei solch wunderschönen Wetter.

Wir waren insgesamt 5 Stunden unterwegs und für meine Verdauung wurde das beinahe zu einem Problem. Denn ich hatte in der Woche zuvor mit starkem Durchfall zu kämpfen und da hatte sich noch nicht alles ganz normalisiert. Ich denke beinahe das es auch psychisch ist, denn wenn ich unterwegs bin geht es und wenn ich zuhause bin muss ich ständig auf die Toilette rennen.

Schonkost und Bettflasche

Am Dienstag hatte ich frei und habe eine Bekannte besucht, die sich sehr mit gesunder Ernährung und Naturheilkunde befasst. Sie gab mir ein paar Tipps für Schonkost und vor allem redete sie auf mich ein das ich Kaffee und Milchprodukte weglassen soll. Das geliebte Müsli weg lassen geht ja noch, aber Kaffee… fällt mir etwas schwer.

Doch ich habe es durchgehalten, ich habe gestern meine erste Tasse Kaffee getrunken (seit Dienstag) und hatte prompt danach wieder leichte Bauchschmerzen. Also mache ich noch ein paar Tage weiter mit Schwarztee und Schonkost.

Trotz der Beschwerden konnte ich die Woche normal arbeiten und auch heute gehts zur Arbeit. Heute muss ich von 11-19 Uhr im Warenhaus arbeiten. Da heute nicht so schönes Wetter ist wie die letzten Tage denke ich das recht viel los sein wird. Wobei man die Kundenfrequenz noch immer nicht mit der vor der Corona Pandemie vergleichen kann.

Ich werde diesen Artikel bei Karminrot in der Linkparty verlinken und hoffe auf viele neue Besucher und auf Eure Kommentare.

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