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Samstagsplausch am 30. Juli 2022

Und wieder ist eine Woche vorüber und ich schreibe für Euch den Samstagsplausch. Wie jede Woche verlinke ich diesen Blogpost bei Kaminrot in der gleichnamigen Linkparty.

Die Vergangene Woche war etwas voll für mich aber ich habe dennoch Zeit gefunden einen Neuen Artikel über den Flixtrain in Lörrach zu schreiben. Und dieser fand auch gleich großes Interesse. Allgemein war diese Woche eine gute Woche für den Blog mit etwas mehr Blogbesuchern. Offensichtlich hatte die Suchmaschine Bing einen meiner Artikel über „Horrorerlebnisse mit der deutschen Bahn“ gefeatured. Denn ich hatte plötzlich sehr viele Zugriffe auf diesem. Was mich etwas überrascht hat, denn dieser Text stammt von 2017 …

Frühstück im Vitra Kaffee

Geburtstagsausflug am Sonntag

Letzten Sonntag hatte eine sehr gute Freundin von mir Geburtstag und ich hatte ihr einen kleinen Ausflug versprochen. Sie besitzt auch keinen PKW und so konnte ich ihr mit dem geliehenen Auto von Freunden eine kleine Ausfahrt bieten.

Wir trafen uns schon am Vormittag und wollten irgendwo zusammen Frühstücken gehen. Doch gleich zwei Locations die ich angesteuert habe hatten gerade wegen Urlaub zu. Dabei ist uns aufgefallen das hier in der Gegend gar nicht mehr so viele Cafees oder Restaurants Sonntags morgens Frühstück anbieten.

Selbst zwei Hotels wollten uns nicht spontan bewirten. Beide bieten zwar Frühstücksbuffet für externe Gäste an, aber nur nach Vorbestellung. Bei kleineren Hotels habe ich dafür Verständnis. Aber wir waren ja nun spontan unterwegs und suchten was wo wir einfach so aufkreuzen können.

Gelandet sind wir im Vitra Haus . Hier kann man spontan Frühstück bekommen, allerdings ist die Auswahl nicht sehr groß, die Preise eher gehoben und es gibt keine Brötchen! Das Sortiment des Vitra Café ist eher hochwertig und nachhaltig. Weitere Informationen findet man auf der Online verfügbaren Menükarte. Aber wenn ich ehrlich bin muss ich zugeben, hätte ich die Karte vorher studiert wären wir hier nicht zum Frühstücken her gekommen. Ich fand es sehr teuer und der Bio-Hafer-Joghurt war schrecklich, keiner von uns Vier mochte ihn essen.

Montagmorgen zum Zahnarzt

Am Montag hatte ich einen Termin beim Zahnarzt. Es sollte eine Brücke und eine Teilkrone eingesetzt werden. Vor beidem hatte ich ziemlich Bammel und große Bedenken ob ich danach arbeiten können würde. Doch es stellte sich heraus das beides ohne Betäubung gemacht werden konnte und ich danach ohne Einschränkungen Reden und damit Arbeiten kann.

Die Brücke passt perfekt und ich kann damit einwandfrei Kauen. Allerdings macht die linke Seite, wo nur der abgebrochene Zahn überkront wurde Probleme. Die ganze Seite ist druckempfindlich und schmerzt beim Kauen. Aus diesem Grund war ich am Donnerstag noch mal bei dem Zahnarzt… er hat etwas nachgebessert, doch noch ist es nicht optimal. Ich hoffe ich schaffe es ohne stärkere Zahnschmerzen über das Wochenende!

Montag, Dienstag und Mittwoch

War ich normal arbeiten… aber was heißt schon normal? an allen drei Tagen hatte ich unterschiedliche Arbeitszeiten. Aber das war gar nicht das was so „gestesst“ hat. Es war viel mehr das Wissen das die Revision im Haus ist und man hatte bei jeder Kleinigkeit Angst irgendwas falsch zu machen….

Ich will hier keine Betriebsinternen Einzelheiten veröffentlichen. Aber es ging unter anderem um so nervigen Kleinkram wie dieses Beispiel:

Der Schlüssel für eine Lagertüre die ich mehrfach am Tag benutzten muss ist in einem mit einem Zahlenschloss gesicherten Schlüsselkasten untergebracht. So weit okay… nun wurden wir aber darauf hingewiesen auch wirklich jedes Mal alle vier Ziffern des Zahlenschlosses zu verdrehen, denn sonst könnte ja jemand den Zahlencode knacken und unberechtigt die Türe öffnen… also stehe ich jedes mal 2 Minuten vor der Türe und drehe an den Zahlen… wenn ich sie wieder schließe nochmal 2 Minuten Zahlen drehen!

Sowas nervt mich! meiner Meinung nach Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, während den Öffnungszeiten ist immer irgendjemand in Sichtweite dieser Türe und würde mitbekommen wenn da jemand unberechtigt am Zahlenschloss rum fummelt. Aber so lange die von der Revision da sind soll alles 150 Prozentig gemacht werden.

Inventur Vorbereitungen

Des weiteren sind wir schon voll in den Vorbereitungen für die Inventur. Ich arbeite in der Stoffe und Kurzwaren Abteilung. Und in beiden gibt es Meterware. Das heißt alles nachmessen!

Kurzwaren, das sind all die Kleinigkeiten die man zum Nähen und Handarbeiten braucht. Diese Woche habe ich jede ruhige Minute in der ich nicht gerade am Kunden war Satinbänder, Gummibänder oder Spitzen gemessen…

Auf so einer Rolle mit bunten Bändern sind so zwischen 5 und 25 Meter. Einzelne Artikel sogar bis zu 50 Meter auf einer Rolle !!!

Hast Du schon mal 39 Meter Gummiband am Stück gemessen? Kein wunder habe ich schon wieder Verspannungen im Nacken und Schulterbereich.

Donnerstag und Freitag frei

Am Donnerstag war ich schon wieder beim Zahnarzt, weil die Schmerzen auf der Linken Seite noch nicht besser waren. Nun heißt es hoffen das das was der gemacht hat auch wirklich die erwünschte Linderung gibt. Wenn nicht muss ich nächste Woche zur Wurzelbehandlung (oh Grauss!!!)

Freitag war ich mit meiner Mutter unterwegs. Zuerst zum Einkaufen, da hatte sie angeblich das Hörgerät vergessen… und wenn sie nicht gut hört, dann denkt sie auch irgendwie langsamer und hat die „Nixblickeritis“. Sie braucht für einfache Vorgänge wie ins Auto steigen und sich anschnallen ewig (vergisst Türe zu schließen und findet Gurtschloss nicht) .Nachdem ich mit ihr geschimpft hatte sind wir zu ihr nach hause gefahren, die Lebensmittel versorgt und sie hat die Hörgeräte rein gemacht und siehe da… man kann sich mit ihr unterhalten, sie kann meinen Erzählungen folgen und nach einer Weile schlug sie vor das wir spazieren gehen. Selbst das laufen geht besser wenn sie die Hörgeräte drin hat und man sich eine Weile normal mit ihr unterhalten hat.

Und ins Auto steigen geht auch auf einmal besser und sie findet das Gurt sofort. Ich frage mich, hängst das wirklich mit dem schlechten Hören zusammen das sie manchmal so „blöd“ ist und später nach 2 Stunden viel klarer? Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

Samstag = Arbeitstag

Heute ist für mich normaler Arbeitstag. Diese Woche muss ich von 9-17 Uhr arbeiten. Da es heute nicht ganz so heiß werden soll, ist anzunehmen das etwas mehr Kunden unterwegs sind. Aber wenn grad keiner da ist heißt es messen, messen, messen…

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende.

Samstagsplausch am 23. Juli 2022

Schon wieder ist eine Woche vorbei und ich schreibe wieder einen Samstagsplausch den ich auch bei Kaminrot in der entsprechend verlinke.

Der Urlaub ist vorüber

Am Montag und Dienstag hatte ich noch zwei Urlaubstage. Am Montag bin ich von meiner zweiten, ganz spontanen Urlaubsreise an die Ostsee zurück gefahren. Wie es zu dieser überraschenden Reise kam habe ich letzte Woche berichtet. f

Die Zugfahrt im ICE von Hamburg nach Freiburg klappte im Gegensatz zur hinfahrt recht gut. Ich kam fast pünktlich in Freiburg an. Die Klimaanlage im Zug funktionierte einwandfrei und nach 7 Stunden fahrt hat man sich an die Temperatur gewöhnt umso härter war es in Freiburg bei 36 Grad auszusteigen. Gott sei Dank hatte ich das Auto im Parkhaus geparkt und nicht in der Sonne.

Dienstag

erst mal nur „Ankommen“ Koffer auspacken und sowas…

Mittwoch

Erster Arbeitstag nach 2.5 Wochen Urlaub. Und es fühlte sich fast noch länger an, denn es gibt ein paar kleine Änderungen. Neue Türcodes und ein Zahlenschloss für den Lagerschlüssel… sämtliche Schlüssel müssen nun weg geschlossen werden. Eine Kleinigkeit, aber wenn man es noch nicht gewöhnt ist rennt man immer wieder an die falschen Orte oder gegen geschlossene Türen.

Donnerstag

War dann gleich ein ganz anstrengender Tag. Ich musste meinen Nebenjob machen und im Hauptjob die Frühschicht, das heißt dazwischen nicht mal eine Stunde Zeit. Ich hatte meinen Wecker auf 3:30 Uhr gestellt und war zeitig zu Bett gegangen…

Aber: Gegen 23:30 Martinshorn direkt vor dem Haus. Ich wurde wach weil es sich anhörte als sei das Fahrzeug genau hier!

Ich wohne in der Lörracher Innenstadt und ich höre sehr oft Feuerwehr oder Krankenwagen, und die Geräuschkulisse wenn diese Fahrzeuge an der nahen Bahnschranke anhalten müssen ist mir sehr vertraut und das macht mich gar nicht mehr nervös. Aber das jetzt war viel näher.

Ich stand auf und sah schon auf dem Weg ins Wohnzimmer Blaulicht direkt vor dem Gebäude. In der ersten Panik fand ich die Brille nicht sofort, was mich noch mehr aufregte. Bis ich die Brille hatte und am Fenster war vergingen ein paar Minuten, Dann erkannte ich das ein großer Löschzug zwei Hauseingänge weiter hielt und die Feuerwehrleute gerade wieder zurück ins Fahrzeug kamen. Nach wenigen Minuten fuhren sie wieder weg. Es war offensichtlich ein Fehlalarm. Aber auch Polizei und Notarzt waren da. Als diese dann auch weg waren ging ich wieder ins Bett konnte aber nicht sofort wieder einschlafen… also eine sehr kurze Nacht!

Wenn ein Kunde mich wieder erkennt…

Aber es gab am Donnerstag auch eine sehr schöne Begebenheit mit meine Kundschaft:

Eine Frau kam auch mich zu und fragte nach einem bestimmten Stoff. es war eine von diesen Kundinnen die man über die Jahre immer mal wieder sieht. Man weis zwar keine Namen oder Berührungspunkte aber man sieht sich immer mal wieder in der Innenstadt. Ich zeigte Ihr die gewünschte Ware und ihr Mann folgte uns, sah mich an und fragte „Sind sie die Frau Ankelein?“. Ich bin es gewohnt das mein Namen immer wieder mal eigenartig ausgesprochen oder verstümmelt wird, und mir war klar das er sich vielleicht nur wage erinnert. Ich bejahte und sah ihn mir genauer an. Das Gesicht sagte mir nix, kein wunder er trug Sonnenbrille und Mundschutz.

Er merkte wohl das ich irritiert war und nahm beides ab und nannte mir seinen Namen. Der sagte mir gar nix mehr. Aber er meinte ich sei ihm in guter Erinnerung geblieben. Er habe damals bei mir mehre hochwertige Kamerasysteme gekauft. Oh das kann sein, ich war früher in der Fotoabteilung tätig. Er fügte hinzu das das damals noch im Erdgeschoss war…

Ich habe meine Ausbildung zur Fotofachverkäuferin 1988-1991 in der Fotoabteilung absolviert und zwei Jahre später wurde die Abteilung umgebaut und in das 3.OG verlegt. Dies Einkäufe an dies sich der Kunde erinnert sind also etwa 30 Jahre her!!! Und er weis sogar noch meinen Namen und hat mich wieder erkannt !!!

Wow ich war total berührt und fühlte mich geehrt. Die Frau fügte hinzu das sie später auch in anderen Abteilungen bei mir Dinge gekauft habe. In den letzten 30 Jahren habe ich ja auch schon verschiedene Abteilungen durch. Beide wussten nicht das ich noch immer in diesem Warenhaus tätig bin, und freuten sich mich wieder zu sehen.

Keine Ahnung wie ich das geschafft hatte, aber die beiden Kunden waren wohl mit meiner Beratung so zufrieden das sie mich so lange in Erinnerung behalten. Da habe ich wohl etwas richtig gemacht. Das sind wirklich sehr schöne Momente wenn man mal ein solch positives Feedback bekommt.

Freitag

Hatte ich frei und es war für mein Empfinden zu heiß um draußen etwas zu unternehmen. Deshalb habe ich meine Hausarbeit erledigt und 3 Maschinen Wäsche gewaschen.

Und dann fand ich endlich mal wieder etwas Zeit zum Nähen:

Brillenetui, Stiftemäppchen, Geldbeutel… sowas in der Art. Von diesen Täschchen habe ich heute mehre fertig gestellt, aber noch nicht fotografiert.

Ich nähe diese Etuis für den Weihnachtsbasar in unserer Kirchengemeinde. Letztes Jahr hatte ich dafür ganz viele Handstulpen genäht weil ich ja im Lockdown so viel Zeit hatte. Dieses Jahr will ich etwas neues bringen und um genügend Teile zusammen zu kriegen fange ich jetzt schon damit an.

Diesen Text hab ich am Freitag Abend schon geschrieben, weil gleich meine Schwester zu Besuch kommt und ich den Samstag morgen für sie Zeit haben will.

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Samstagsplausch vom 16. Juli 2022

Diese Woche ist wie Flug vergangen. Kein Wunder, denn das ist ja immer so im Urlaub. Wie ich schon in meinem letzten Samstagsplausch berichtet habe war ich letztes Wochenende in München und bin am Montag wieder nach hause gefahren. Zum Glück war meine Heimreise weniger aufreibend als meine Fahrt „mit dem 9 Euro Ticket nach München“.

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag musste ich ,obwohl Urlaub habe bei meinem Nebenjob sein, denn ich hatte versäumt um frei zu bitten. Aber das war nicht weiter schlimm denn es ging da um täglich 2-3 Stunden.

Was mir aber doch etwas zugesetzt hatte war das Wetter. In München war es regnerisch und eher kühl. Zuhause hatten wir diese Woche Sommerhitze mit 35 Grad und mehr! Mir macht so ein Wetter nicht viel Freude denn ich vertrage Hitze nicht so gut. Umso mehr kann ich meine Mutter verstehen die mit ihren 83 Jahren damit richtig viel Mühe hat. Mit ihr habe ich ein paar Ausflüge in den nahen Schwarzwald unternommen, in den Höhenlagen ist es viel angenehmer als in der Rheinebene wo sie wohnt.

Zahnarzt am Mittwoch

Am Mittwoch musste ich Notfallmäßig zum Zahnarzt, denn mir war ein Stück Zahn herausgebrochen. Ich hatte zwar keine Zahnschmerzen, aber die schadhafte Stelle störte mich massiv beim Essen und im Schlaf klemmte ich mir da die Zunge darin ein.

Da aber dieser Zahn sowieso für eine Krone vorgesehen war, musste der Zahnarzt nur diese Behandlung vorziehen. Und da wir schon mal dran waren überzeugte er mich das er auf der anderen Seite die Vorbereitungen für die geplante Brücke auch gleich macht.

Das bedeutete das er mir Betäubungsspritzen für beide Seiten gab. Also gefühlt war mein Mund dann überall betäubt. So sehr das ich beim Abdruck machen der Assistentin in den Finger gebissen habe ohne es zu bemerken. Sehr peinlich! Aber sie hat rechtzeitig was gesagt und wurde dabei nicht verletzt.

Aber der Tag war gelaufen, 36 Grad und 4 Spritzen… nicht nur das meine Sprache undeutlich war und ich sabberte… ich war dann soo fertig das ich mich ins Bett gelegt habe und den Rest des Tages verschlafen habe.

Donnerstag

Am Donnerstag ging es mir schon wieder gut. Ich bin sogar freiwillig früher aufgestanden, schon um 3:30 Uhr um freiwillig eine halbe Stunde eher mit der Arbeit bei meinem Nebenjob um 4:30 zu beginnen. Das war toll morgens um diese Zeit ist es noch angenehm kühl. Es waren wieder 34 Grad angesagt und ich wollte mit meiner Mutter einen Ausflug in die kühleren Schwarzwaldhöhen machen…

Gegen 10 Uhr rief mich eine Freundin an, die ich vom Nino de Angelo Fanclub kenne. Sie wollte wissen ob ich zu dem Konzert am Freitag fahren würde denn sie wusste das ich Urlaub habe. Aber nach diesem Bahn-Desaster letzte Woche war mir die Lust vergangen. Außerdem diese Hitze und die Zahngeschichte. Um den Veranstaltungsort zu erreichen hätte ich über 10 Stunden Zug fahren müssen (mit ICE!). Ich sagte ihr „nein ist mir zu weit“ und sie schlug einen weiteren zusätzlichen Termin in Boltenhagen vor.

„Bist Du verrückt das ist ja noch weiter weg!“ war meine Antwort. Boltenhagen liegt an der Ostsee über 930 Km von Lörrach entfernt. Diese Freundin wohnt in Hamburg und für sie ist dieser Ort in knapp 2 Stunden mit dem Auto erreichbar. Und sie schlug vor „komm mit dem Zug nach Hamburg und wir fahren zusammen“.

Während des Telefonats recherchierten wir beide nach der günstigsten Reisemöglichkeit und wir fanden einen Super-Sparpreis der deutschen Bahn von Freibug nach Hamburg. Der Zug sollte 17:48 Uhr abfahren. Der Zug kommt zwar erst kurz vor Mitternacht an, aber ich muss nicht umsteigen. Das war mir sehr wichtig.

Sie schaffte es mich zu überreden und ich buchte dieses Super-Sparticket, dabei ist zu bedenken, diese Bahnticket Variante kann man nicht stornieren! Basta gebucht also muss ich auch fahren.

Aber ich hatte ja meiner Mutter eine Autofahrt in den Schwarzwald versprochen. Ich wollte sie nicht enttäuschen und so hatte ich zwischen Telefonat und Abfahrt zu meiner Mutter genau nur eine Stunde um den Koffer zu packen.

Die Freundin aus Hamburg hatte mich gewarnt „pack was warmes ein“. Als warf ich in der Eile Kleidungsstücke für Strand, heißes und kaltes Wetter in den Koffer. Ratz fatz so schnell habe ich noch nie den Koffer gepackt und ich muss sagen es ist mir trotzdem gut gelungen, bis jetzt hab ich noch nichts wichtiges entdeckt das ich vergessen habe.

Tagesablauf Donnerstag:

  • 3:30 aufstehen (24 Grad)
  • 4:30 arbeiten in einem Backshop
  • 8:00 Feierabend
  • 10:30 Telefonat mit der Freundin
  • 11:00 Fahrkarte gebucht
  • 12:30 meine Mutter abgeholt (30 km entfernt) 30 Grad
  • 14:00 Mittagessen im Wanderheim Stockmatt auf ca 890m Höhe angenehme 26 Grad
  • 16:30 Mutter heim bringen 34 Grad
  • 17:45 Freiburg Hauptbahnhof 35 Grad !
  • … Der Zug hatte erhebliche Verspätung und ich kam um 1:37 in Hamburg (18 Grad) Hauptbahnhof an.

Zum Glück hat mich die Hamburger Freundin am Bahnhof abgeholt aber bis ich dann endlich im Bett war, war es auch schon fast 3 Uhr…

Freitag

Am Freitag war Urlaubsfeeling angesagt. Wir sind mit dem Auto gemütlich nach Boltenhagen an der Ostsee gefahren.

Dieses Foto zeigt unser gemütliches Picknick auf dem Hotelbalkon. Räucherfisch und frisches Brot bei lauer Seeluft und knapp 18 Grad. Meine Begleitung liebt es Stilvoll und hat Geschirr und Tuch mitgebracht.

Heute Besuchen wir ein Konzert direkt am Strand. Um dort einen guten Platz zu ergattern fahren wir jetzt gleich los und verbringen den Tag im Strandkorb!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Samstag. Dieser Artikel wird bei Kaminrot-blog.de im aktuellen Samstagsplausch verlinkt.

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Samstagsplausch am 9.7.2022

Mein heutiger Beitrag zur Blogparty Samstagsplausch bei Karminrot muss heute etwas kürzer ausfallen. Denn ich bin diese Woche bei einer Freundin in München.

Am vergangen Dienstag bin ich mit dem 9-Euro Ticket von Lörrach nach München gefahren. Es war eine etwas Abenteuerliche Reise und statt wie geplant 5:40 Stunden habe ich über 9 Stunden gebraucht. Mehr darüber findest Du in meinem Artikel „Mit dem 9 Euro-Ticket nach München“.

Diese Freundin hatte am Mittwoch Geburtstag und das oben gezeigte Titelbild ist am morgendlichen Frühstückstisch entstanden.

Sie liebt genau wie ich lange Spaziergänge und so sind wir hier viel zu Fuß unterwegs. Unter anderem haben wir dieser Tage den Westpark und den Südpark durchstreift. Hier in München gibt es sehr viele schöne Naherholungsgebiete die auch ohne Auto sehr gut erreichbar sind. Schade eigentlich das fast alle München Besucher immer nur den Englischen Garten war nehmen.

Urlaub in München

Ich wohne hier kostenfrei bei einer Freundin, und da ist es selbstverständlich das ich ihr dann auch etwas helfe. So wie zum Beispiel beim Aufbau eines neuen Schrankes. Sowas geht zu zweit immer viel besser. Grundsätzlich mache ich solche Sachen ja ganz gerne. Doch dieses Modell stellte uns schon vor ein paar Herausforderungen:


Dieser Schrank kam in 3 Packstücken die der Paketbote unten im Treppenhaus hinterließ weil sie ihm zu schwer seien. Wir brauchten die Hilfe von Nachbarn um sie in die Wohnung zu schaffen. Enthalten war eine detaillierte Aufbauanleitung in der die Schrauben und co sehr genau beschrieben waren. Allerdings waren alle Holzteile nicht gekennzeichnet und es war nicht leicht zu erkennen welches Teil was ist. Doch nach 4 Stunden hatten wir zwei Frauen das Puzzle gelöst und der Schrank stand.

die Katze fand das ganze sehr spannend und musste immer wieder inspizieren was wir da machen…

Wenn die Katze nicht die erste Geige spielt

Diese hübsche Katze ist überhaupt nicht ängstlich und ziemlich frech… manchmal passt es ihr nicht wenn die Menschen sich lieber mit anderen dingen beschäftigen als mit ihr.

Es gefiel ihr nicht das ich an dem Laptop schreiben wollte…
Meinen Stuhl hat sie mir auch streitig gemacht…

Ihr seht also diese Woche war das bloggen für mich etwas schwieriger 😉

letztlich hat die Katze unser Bauwerk, ihr neuestes Versteck für gut befunden..

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Samstagsplausch am 2.7.2022

Guten Morgen, es ist in den frühen Morgenstunden an einem Samstag. Heute bin ich etwas früher dran, denn ich muss nachher um 9 Uhr zur Arbeit. Dieser Blogpost wird beim Samstagsplausch von Kaminrot verlinkt.

Die vergangene Woche war für mich sehr arbeitsreich und darum gibt es nicht sehr viel spannendes zu berichten. Nächste Woche wird das anders, dann bin ich endlich mal wieder auf Reisen.

Am letzten Sonntag bin ich auf dem Heimweg vom Gottesdienst in den Rosenfelspark und habe mich bei dem Kiosk mit einem Getränk und einer Bartwurst in den Schatten gesetzt. Nein das ist kein Tippfehler! Es handelt sich nicht um eine Bratwurst sondern um ein Currywurst ähnliches Gericht von dem Kiosk namens „Bartwurst“. Ist übrigens lecker!

Füße hochlegen im Rosenfelspark

Auf dem Bild leider nicht zu sehen sind die Schafe, die hinter diesem Zaun leben. Denen war es wohl auch zu warm, sie kamen gar nicht aus ihrem Stall raus.

Montag und Dienstag musste ich arbeiten. Die Chorprobe am Dienstag Abend war wegen einem Trauerfall abgesagt und ich war gar nicht böse darum, denn ich war etwas erschöpft und deshalb früh im Bett.

Am Mittwoch hatte ich frei und eigentlich geplant zu meiner Mutter zu fahren doch die sagte auch am Telefon ab, „ach das muss nicht sein“… war mir auch recht. So konnte ich den freien Tag dazu nutzen in meinem Haushalt einiges zu erledigen. Ich habe alleine 3 Maschinen Wäsche gewaschen und war überrascht das die Erste Maschinenladung schon getrocknet war bevor der zweite Waschgang fertig war. Das Wetter war sonnig, freundlich aber nicht zu heiß. Somit konnte ich richtig fleißig sein und habe meine größeren Zimmerpflanzen aus dem Wohnzimmer auf dem Balkon getragen und abgeduscht. Danach wurden die Ecken wo sie sonst stehen gründlich geputzt.

Geplant ist das die ich die Yukkapalme kürze und die Triebe evtl einpflanze… aber erst nächste Woche, so lange sollten die Töpfe draußen bleiben.

Gewitter am Donnerstag

Ich arbeite in einem Warenhaus im 5.OG. Das Gebäude hat eine große Glassfront und ein Flachdach. Gegen 16 Uhr dann plötzlich ein ungewohntes Geräusch von Oben und von allen Seiten! Hagel!!!

Dieses Video habe ich spontan aus dem Lagerfenster gemacht

Doch ich habe nicht lange gefilmt weil der Wind zu stark wurde und ich das Fenster schließen musste. Das heißt mit vollem Körpergewicht dagegen stemmen. Der Hagel wurde noch stärker und die Hagelkörner noch größer. Ich rannte von Fenster zu Fenster um zu kontrollieren ob noch alles heil ist. Richtig Angst machte mir die Geräuschentwicklung an dem Oberlicht in der Mitte der Stoffabteilung. Immer wieder lief ich hin ob nicht doch Regen rein kommt. Der Haustechniker kam vorbei und lachte mich dafür beinahe aus. Das würde ganz sicher halten, er mache sich viel mehr Sorgen um die alten, manchmal nicht mehr ganz dichten Fenster der Frontseite. Diese blieben allerdings dicht.

Übrigens am nächsten Tag hat genau dieser Haustechniker bei einem routinemäßigen Kontrollgang festgestellt das das Oberlicht im Treppenhaus vom Hagel beschädigt wurde und dort wirklich etwas Regen rein kommt. Das Fenster ist nur etwa 10-12m von dem Fenster um das ich mit Sorgen gemacht hatte entfernt. Also so ganz unbegründet war meine Angst dann doch nicht !

Was machen meine Pflanzen auf dem Balkon?

Mein Balkon ist nicht überdacht und ich wohne nur etwa einen Kilometer von meinem Arbeitsplatz entfernt. Wie war es wohl meinen Zimmerpflanzen ergangen?

Am Abend als ich nach hause kam dann die Erleichterung, sie sind zwar alle umgefallen und der Balkon sah aus wie nach einer Schlacht… überall Blätter und Blumenerde. Aber die Pflanzen haben es recht gut überstanden. Naja die Yukka hat einen Ast abgebrochen, aber den wollte ich doch eh abschneiden.

Doch dann dieses:

Hagelschaden an Kunststoffbox

Offensichtlich hat ein großes Hagelkorn auf meiner Aufbewahrungskiste aufgeschlagen. Das Herausgebrochene Teil lag in der Kiste, das zeigt doch mit welcher Wucht diese Hagelkörner aufschlagen.

Später habe ich ein kleines abgebrochenes Stück einer Antenne auf dem Balkon gefunden! Ich kann allerdings nicht ausmachen wo es fehlen könnte. Aber in einem nahen Baum brüten Elstern und diese tragen öfters metallische Gegenstände zusammen. In den letzten Jahren habe ich schon mehre Gabeln und Löffel und ganz oft Kronkorken auf dem Balkon gefunden, vielleicht stammt dieses Antennenstück auch von einer Elster. Wobei ich es beinahe für zu schwer halte.

Hat das Auto einen Schaden?

Eigentlich besitze ich kein eigenes Auto, aber Freunde von mir sind gerade mit dem Wohngebiet in Finnland und Norwegen unterwegs und haben mir so lange ihren PKW überlassen. Selbst bei ihnen kamen die Nachrichten von dem Hagelsturm in Lörrach an und so fragten sie mich nach dem Zustand des Autos.

Ich hatte den Wagen zum Glück halb unter einem Baum geparkt. Er sah zwar aus wie Sau… voller kleiner Äste und Blätter (ich musste erst mal abfegen) aber die Motorhaube hat nichts abbekommen. Nicht so das Dach! Dort befinden sich zwei größere Dellen und auf dem Kofferraum Deckel mehrere kleine. Ich versuchte das ganz mit Fotos und Videos zu dokumentieren und hab es den beiden aufs Handy geschickt. Diese kontaktieren nun die Versicherung und nun kann es sein das ich mit dem Wagen die kommenden Tage zu einem Gutachter muss.

So, nun muss ich zum Ende kommen weil ich mich fertig machen muss für die Arbeit.

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Samstagsplausch am 25.Juni 2022

Schon wieder ist ein Woche rum und ich schreibe meinen Beitrag zur Linkparty Samstagsplausch bei Karminrot. Genau wie Andrea ist mein Hauptthema das heiße Wetter.

Die Wärme macht mir nach wie vor zu schaffen. Zwar bekomme ich dank meiner Krampfadern-OPs letztes Jahr keine geschwollenen Füße mehr, aber trotzdem sind Temperaturen über 30 Grad nix für mich.

Hier im Markgräflerland gibts immer wieder den Spruch: „Wo wohnst Du? In 36 Grad“ denn wir sind die Ecke wo auf der Wetterkarte fast immer die höchste Zahl steht. Nicht ohne Grund wir unsere Gegend auch manchmal „die Toskana Deutschlands“ genannt, unsere Temperaturen sind denen in der Toskana schon oft ähnlich.

Nur etwa 60km entfernt liegt Ihrigen am Kaiserstuhl, das ist der Sonnen-reichste Ort in ganz Deutschland. Auf Grund der Lage im Oberrheingraben gibt es dort die meisten Sonnenstunden pro Jahr.

Flucht von der Sommerhitze

Schon als Kind kannte ich das, das wir als Familie immer dann wenn es sehr warm war Ausflüge in den Schwarzwald gemacht haben um der Hitze im Rheingraben zu entkommen. Daraus entstanden ist auch meine Zusammenstellung „Ausflugsziele bei heißem Wetter“, dies ist seit Jahren einer meiner erfolgreichsten Blogbeiträge und wurde diesen Monat schon wieder über 500 mal aufgerufen. Und der Sommer fängt ja erst an.

Vergangenen Sonntag war bei uns 35 Grad angesagt und ich habe einen Ausflug mit meiner Mutter gemacht, diesmal allerdings in das Elsass auf den Grand Ballon. Darüber habe ich unter „Ausflug auf den Grand Ballon mit Seniorin“ geschrieben.

So war meine Woche:

Am Montag musste ich Arbeiten und die Klimaanlage in dem Warenhaus ist logischerweise über das Wochenende aus. Als ich morgens um 9 in die Abteilung kam zeigte das Thermometer 30 Grad an! Die Klimaanlage brauchte mehr als zwei Stunden bis bei mir im 5 OG was davon zu spüren war und es dann irgendwann auf 28 Grad runter ging. Also ich denke ich habe an dem Tag nur ein einziges Mal geschwitzt…

Wie seit ein paar Jahren üblich bekommen wir bei solchem Wetter kostenloses Mineralwasser von der Geschäftsleitung gestellt. Am Montag im laufe des Arbeitstages habe ich 3 Flaschen leer gemacht, denn sonst würde ich es nicht durchhalten.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag frei !

Diese Woche hatte ich es schön, 3 Tage am Stück frei. Und ich habe gehofft und gebetet das es an diesen Tagen nicht sooo heiß wird. Am liebsten hätte ich mich vor der Wärme in meiner abgedunkelten Wohnung versteckt. Doch oft kommt es anders als man denkt.

Am Dienstag morgen habe ich meinen Nebenjob im Bäckerladen gemacht, Brötchen aufbacken… also auch Schwitzen! Zum ersten Mal waren wir für meine komplette Schicht zu zweit eingeteilt weil momentan echt viel los ist. Das war gut so, denn wir haben echt beide gerödelt und sind nicht rum gestanden. Kurz vor Ende meiner Schicht rief die Chefin an und fragte die Kollegin ob diese später länger bleiben könnte weil jemand krank ist. Corona. Sie könne nur bis 12:30. Also erklärte ich mich spontan bereit um 12:30 wieder zu kommen. Eigentlich dachte ich es ging um die Überbrückung von 12:30-13:30. Etwas ärgerlich das ich dann gleich zweimal durch die Mittagshitze muss aber okay ich kann ein paar bezahlte Stunden mehr gut gebrauchen. Zu meiner Überraschung kam dann die Ablösung erst um 15:30. Aber ich konnte mich damit gut arrangieren, denn die Klimaanlage in dem Bäckerladen funktioniert gut und um die Zeit läuft auch der Backofen nicht mehr.

Kreatives Projekt

Eine Freundin hat eine gehäkelte Arche Noah bei mir bestellt, schon vor Monaten und ich hatte das Datum das sie mir genannt hatte verpeilt, Montag Abend schreib sie mir „Darf ich die Arche am Mittwoch Abend abholen?“ äähm… ja

Dienstag Abend habe ich mit dem ersten Tierkopf, der Giraffe begonnen und ich brauchte alleine für den Hals 3 Anläufe bis es so wurde wie ich das wollte:

das soll ein Tier werden…

Die ersten Fehlversuche frustrierten mich und ich hätte am liebsten den ganzen Mittwoch für dieses Projekt eingeplant. Doch meine Mutter wollte das ich mit ihr einkaufen fahre. Zum Glück kam Regenwetter und meine Mutter war nicht mehr so wegen der Hitze in Panik und ich konnte sie darauf vertrösten „ich mach erst das Ding fertig und dann komme ich“. Sie war mit der Aussage unzufrieden und rief zweimal an wann ich denn fertig sei.

Ab morgens um 7 häkelte ich an den Tierchen für meine Arche. Immer mit dem Druck im Hinterkopf „ich muss das bis Nachmittag fertig haben“. Manchmal beflügelt mich Zeitdruck! Die Elefanten und die Löwen gelangen mir auf Anhieb. Dann hab es noch ein paar „Tiere“ die Pferde, Rinder oder Antilopen oder sowas sein könnten, so genau wollte ich es dann nicht nehmen. Und natürlich gab es einen braunen Teddykopf, der war fast das einfachste.

Dann ganz schnell ohne lange Planung oder messen oder sowas ein Boot gehäkelt. Alles nach Schnauze wie es mir gerade einfällt. Dann schnell an die Nähmaschine und Jeanshosen zu einem Hintergrund zusammengenäht. Ach ja da musste ja eine Hosentasche mit im Bild sein weil da Geld rein soll. Die Arche Noah ist als Konfirmationsgeschenk gedacht und soll ein Geldgeschenk mit Biblischem Bezug sein.

Dann alles mit Nadel und Faden im Stehen am Bügelbrett zusammennähen. Ein ähnliches Motiv habe ich vor über einem Jahr schon mal gemacht, aber ich wusste doch schon längst nicht mehr was ich wie gemacht hatte…

die einzelnen Tierköpfe sind mit Watte gefüllt und auf den Hintergrund aufgenäht

Ich hatte keinerlei Vorlage oder Skizze alles ist während dem Machen erdacht und erfunden.

Um 14 Uhr war die Arche Noah fertig !

gehäkelte Arche Noah

Dann noch schnell ein paar Fotos gemacht, und dann los zu meiner Mutter. Als ich zurück kam war ich noch keine 10 Minuten in der Wohnung als die Auftraggeberin sie abholen kam. Und sie war begeistert von dem Ergebnis.

Ich hatte zwar etwas selbst verschuldeten Zeitdruck, aber es hat mir echt Spaß gemacht. Manchmal brauche ich wohl etwas Druck um kreativ zu werden.

So… jetzt habe ich Zeitdruck zur Arbeit zu kommen… heute muss ich von 11-19 Uhr arbeiten.

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Samstagsplausch am 18. Juni

Es ist Samstag morgen um kurz vor acht Uhr. Und wie jeden Samstag gibt es heute den Samstagsplausch den ich bei Kaminrot verlinke. Ich bin aber schon seit 4:30 Uhr auf den Beinen. Denn ich hatte einer Freundin versprochen sie heute morgen um 5 Uhr zur Arbeit zu bringen.

Eigentlich habe ich kein Auto mehr, weil ich es seit ich in Lörrach wohne für die Arbeit nicht mehr brauche und für private Zwecke nutze ich Carsharing. Doch momentan haben mir Freunde die mit dem Wohnmobil zum Nordkap unterwegs sind ihren PKW überlassen. Völlig unentgeltlich und ohne Limitierung. Ich muss nur den Sprit selber zahlen. Weil ich mich durch diesen Umstand so „gesegnet“ fühle habe ich es mir zur Aufgabe gemacht mit diesem Auto möglichst auch andere zu „segnen“ und so kommt es das ich Samstags meine Freundin zur Arbeit fahre weil Samstags keine passende S-Bahn fährt.

Früh aufstehen bei heißem Wetter

So früh aufstehen macht mir nicht mehr viel aus, weil ich durch meinen Nebenjob das sowieso 2-3 mal die Woche machen muss. Doch bei so einem Wetter wie heute mache ich das sogar richtig gerne. Heute sind für Lörrach 35 Grad angesagt !!!

Ich weis das diese Ansicht viele nicht Teilen aber so ein Wetter ist für mich nicht schön. Sobald die Temperaturen über 30 Grad steigen macht mir das keine Freude mehr. Zwar geht es meinen Beinen viel viel besser als vor meiner Krampfadern OP (siehe auch: „meine Erfahrungen mit dem Krampfadern ziehen„) aber ich finde hohe Temperaturen trotzdem nicht lustig. Ich verstehe nicht warum alle so gerne in heiße Gegenden Reisen wie Türkei oder Ägypten oder so… Vor 20 Jahren war ich mal in der Türkei im Urlaub, mein Hauptaufenthaltsort war das Hotelzimmer mit der Klimaanlage. Draußen habe ich es nur Morgens und Abends ausgehalten. Das hatte nach 14 Tagen den Effekt das ich nachts Aktiv war und tagsüber geschlafen habe. Das war auch für meine damalige Beziehung nicht so toll, denn er war ein Sonnenanbeter und den ganzen Tag am Strand… ich hab ihn immer nur morgens bis dort hin begleitet um das spätestens nach einer halben Stunde zu fliehen.

Wie man mit der Hitze umgeht

Und es macht ja auch einen Unterschied ob man im Urlaub ist und den ganzen Tag faulenzen kann oder ob man arbeiten und seinen Alltag bewältigen muss. Heute muss ich von 11-19 Uhr arbeiten. Da ich bei diesen Temperaturen danach sicher nichts mehr gebacken kriege habe ich heute morgen schon „Haushalt gemacht“. Im Moment sind noch alle Fenster und Türen offen zum Lüften, aber spätestens werde ich hier alles zu machen und die Rollläden runter lassen.

Feiertag und Freitag

Am Donnerstag war bei uns in Baden-Württemberg Feiertag. Ich weis gar nicht ob dieser Bundesweit war. Gestern war also einer dieser beliebten „Brückentage“ an denen alle frei haben und wie es aussah waren fast alle mit dem 9-€-Ticket unterwegs. Ich nicht! Mir war klar das an so einem Tag alle Busse und Züge voll sind und bin stattdessen zuhause geblieben. Mit dem 9-Euro-Ticket war ich letzte Woche unterwegs, lese dazu „mit dem 9-Euro-Ticket an den Titisee“.

Stattdessen habe ich an beiden Tagen viel genäht. Ich habe momentan eine super einfache Pachwork-Technik für mich entdeckt und nähe daraus Federmäppchen, Brillenetuis und andere kleine Taschen. Diese sind schon meine ersten Werke für den Adventsbasar in unserer Kirchengemeinde bei dem ich im Organisations-Team bin.

Letztes Jahr hatte ich extrem viel Ware beigesteuert, weil ich im Lockdown und in der extrem ruhigen Zeit danach sehr viele Handstulpen genäht hatte. So viele habe ich dieses Jahr nicht und es sollte wieder was neues her.

Momentan macht mir das nähen Spaß und deshalb „schaffe“ ich nun schon mal vor, damit ich im Herbst dann nicht in Druck gerate.

Brillenetuis nähen

Auf dem Foto siehst Du ein paar Brillenetuis die gestern entstanden sind. Dies hübschen kleinen Dinger nähe ich frei nach Schnauze und nach Lust und Laune, oft weis ich vorher nicht was dabei heraus kommt. Diese wilde etwas planlose Vorgehensweise genieße ich momentan sehr.

Obwohl ich eigentlich noch ein großes Projekt da liegen habe. Für meine Cousine habe ich Sitzkissen für die Brauereibänke begonnen. Aber irgendwie hab ich da einen kleinen Denkfehler und weis gerade nicht richtig weiter… seit Wochen liegt das nun hier rum!!!

Meine Hoffnung war das ich wieder mehr Bock auf das Projekt kriege wenn ich was anderes nähe, aber das hat bisher noch nicht funktioniert. Die kommenden Tage muss ich mir einfach mal in den Hintern treten und das endlich weiter machen.

Hast Du sowas manchmal auch, das man etwas fertig stellen sollte aber dann lieber 20 andere Projekte anfängt?

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Samstagsplausch am 11. Juni 22

Mir ging es diese Woche ähnlich wie Andrea von Kaminrot, in ihrem neuesten Beitrag zum Samstagsplausch schreibt sie von „Fast Urlaub“. Nachdem die letzten zwei Wochen beruflich mega anstrengend waren hatte ich nun massiven Ausgleich.

Die freien Tage die mir während meine Kollegin in Urlaub war nicht gegeben werden konnten hatte ich nun diese Woche: Drei freie Tage und dazu der Feiertag, dann blieben nur noch zwei Tage übrig an denen ich zu meinem Hauptjob musste. Bei meinem Nebenjob war ich dreimal eingeteilt aber das stresste mich diese Woche gar nicht.

So war meine Woche:

Am Pfingstsonntag hatte ich mir keinen Wecker gestellt und obwohl ich einer Pfingstgemeinde angehöre war es für mich nicht so wichtig an diesem Tag den Gottesdienst zu besuchen. Pfingstgemeinde bedeutet das bei uns der heilige Geist eine große Rolle spielt, und an diesen erinnert das Pfingstfest. Aber es ist völliger Quatsch zu denken das Pfingsten für uns das wichtigste Fest ist.

Mir persönlich war erst mal wichtig das ich ausschlafe und mich ausruhe. Nachdem ich sehr lange geschlafen habe, habe ich den ganzen Tag den Pyjama gar nicht ausgezogen und die Wohnung nicht verlassen. Ein richtig chilliger Gammelsonntag, das habe ich mal wieder gebraucht. Allerdings war ich nicht ganz faul, ich habe zur Entspannung endlich mal wieder genäht. Mehr darüber unter „Ein Nähtag im Pyjama“ .

Montag

Am Montag sah es beinah so aus als ob ich so weiter mache, doch dann hatte ich die Idee einem Freund zu schreiben „hey hast Du Lust das ich vorbei komme und wir kochen zusammen?“. Dieser gute Bekannte ist auch Single und während dem Lockdown war er sowas wie mein Corona-Buddy geworden, wir haben uns immer mal wieder gegenseitig besucht um nicht ganz kirre zu werden.

Für ihn hatte ich aus Hamburg eine Packung Nudeln in schwarz-gelb mitgebracht, denn er ist extremer BVB Fan und sammelt alles mögliche in diesen Vereinsfarben. Er hat sogar einen BVB Toaster!

Schwarzgelbe Nudeln für einen BVB-Fan

So sahen die Nudeln dann auf dem Teller aus. Gefärbt waren sie mit Curcuma und Tintenfisch-Tinte… schmeckten aber sehr gut.

Dienstag

Am Dienstag hatte ich meiner Mutter versprochen vorbei zu kommen um ihr bei paar Kleinigkeiten im Haushalt zu helfen. Unter anderem war eine Glühbirne im Bad kaputt und meine Mutter hat seit einem Sturz vor ein paar Jahren große Angst vor dem hoch steigen. Für mich war das Birne wechseln in 3 Minuten erledigt, aber für sie (83 Jahre!) ist das immer ein Drama.

Weil ich gerade am „klettern“ war hab ich dann den Lampenschirm in der Küche runter geholt und sauber gemacht. Ebenso auf dem Hängeschrank gewischt. Für meine Mutter sind diese Orte nicht mehr erreichbar und sie hat sich mehrmals dafür bedankt.

Meine Mutter wohnt 36 km entfernt und ich bin dort wie meistens mit dem Zug hin gefahren. Das ist ja momentan sehr lukrativ, denn auf der Strecke gilt das 9 € Ticket. Ich hatte befürchtet das die Züge deshalb sehr voll sein würden. Aber ich hatte Glück in beiden Richtungen waren die Züge nicht sehr voll.

Im Gegenteil: das erste Mal seit 3 Jahren hatte der Zug auf dem Rückweg keine Verspätung und ich habe meinen Anschlusszug in Basel erreicht. Ich war echt positiv überrascht.

Mittwoch

Mittwoch musste ich arbeiten, sowohl im Nebenjob als auch im Hauptjob. Dennoch habe ich es geschafft meinen Blogartikel „1000 Teile raus“ pünktlich in der entsprechenden Linkparty zu veröffentlichen. Das war aber nur möglich weil ich ihn schon vorher geschrieben hatte und nur noch freischalten musste.

Donnerstag

Nach meinem morgendlichen Nebenjob von 5-8 Uhr hatte ich frei. Und ich hab die freie Zeit genutzt um ein paar Pachwork-Stifte-Etuis für den Weihnachtsbasar zu nähen. Denn am Abend hatten wir das Treffen des Basar-Teams und da wollte ich diese Zeigen. Ich muss sagen das nähen dieser hübschen bunten Dinger macht mir echt Spaß, ich wollte fast nicht aufhören…

Freitag

Am Freitag stand wieder beides an, Nebenjob und Hauptjob. Leider konnte ich das nicht anders koordinieren. Es war ein warmer Tag und schon früh morgens habe ich beim Nebenjob stark geschwitzt (und Türe und Fenster aufgerissen). Vielleicht lag es daran. Oder ich habe mich bei der Arbeit beim Auspacken der 4 Paletten Koffer und Reisetaschen verhoben. Keine Ahnung aber am Nachmittag hatte ich massive Schmerzen im Bein und teilweise auch in beiden. Ein mit bisher unbekannter Schmerz von Beinbeuge bis zum Knie auf der Schenkelinnenseite. Es tat zeitweise so weh das ich dachte ich könne gleich nicht mehr laufen!

Nebenbei bemerkt ich arbeite in einem Warenhaus als Verkäuferin, stehen und hin und her laufen gehören zu meinem Beruf. Zuerst dachte ich es wäre besser eine Tätigkeit zu suchen bei der ich an einer Stelle stehen bleibe… aber da wurde es dann fast noch schlimmer.

Währen ich mein Pokerface aufsetzte und die Kunden freundlich begrüßte hoffte ich bei jedem „hoffentlich will er nix was in der anderen Ecke ist“… und natürlich genau dann fragen die Kunden nach genau dem. Paarmal hab ich dann zu den Leuten gesagt „bitte entschuldigen Sie, ich geh gerade etwas komisch“. Aber es ging irgendwie…

Als es so schlimm wurde das ich überlegt habe den Kollegen unten bescheid zu sagen das ich eine zusätzliche Pause machen möchte hat mich die Vorstellung das ich ja erst zu den Kollegen hin gehen muss davon abgehalten. Genau in dem Moment tauchte meine Chefin auf, weil sie mir etwas bringen musste. Ich erzählte ihr was los ist und sie löste mich paar Minuten ab das ich mich im Ruheraum hinlegen könnte. Das war super.

Aber ich legte mich nicht auf die Liege die dort steht sondern auf den Boden und die Beine nach oben auf die Liege. So hatte mir das ein Physiotherapeut gezeigt als ich einen schlimmen Hexenschuss hatte. Ich dachte wenn dieser Schmerz wirklich vom Rücken kommen könnte, könnte das helfen. Boah es war schmerzhaft überhaupt erst mal in diese Stellung zu kommen. Doch dann spürte ich das diese echte Erleichterung brachte. So blieb ich etwa 10-15 Minuten. Und es hat geholfen!

Zwar hatte ich zuvor eine Schmerztablette genommen aber ich denke das dieses Liegen echt eine Erleichterung gebracht hat. Ich konnte den Rest des Tages normal weiter Arbeiten!!!

Samstag

Heute habe ich schon wieder frei und ich freue mich auf einen Ausflug mit meiner Schwester. Wir nutzen das 9 Euro Ticket aus und treffen uns in Titisee. Ich hoffe das mein Bein nicht wieder Probleme macht und wir etwas wandern können. Ansonsten haben wir schon fest eine Fahrt mit dem Tretboot geplant. Mal sehen was ich Euch von diesem Ausflug berichten werde.

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Samstagsplausch am 28.5.2022

Die vergangene Woche war nicht ganz so spektakulär wie das letzte Wochenende. Am Samstag hatte ich Euch von meiner Fahrt „in vollen Zügen“ nach Hamburg berichtet. Doch am Montag ging es wieder zurück. Diesmal hatte ich vorgesorg einen Platz reserviert.

Früher war ich ja der Meinung eine Sitzplatzreservierung lohnt sich nur in bestimmten Fällen und habe darüber einen ausführlichen und seit Jahren oft gelesenen Blogbeitrag geschrieben „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“. Doch nach dem Trubel am Freitag wollte ich auf Nummer sicher gehen und die Rechnung ging auf. Allerdings gabs dann doch etwas Aufregung wegen eines Notarzt Einsatzes im Zug.

Wo war meine Woche

Dienstag, Mittwoch und Freitag musste ich Arbeiten. Donnerstag war ja Feiertag wobei ich gar nicht weis ob dieser Bundesweit gilt. Ich hab den Tag nur dazu genutzt meinen Haushalt auf Vordermann zu bringen und 4 Maschinen! Wäsche zu wachen. Die letzten Wochen war einiges liegen geblieben und ich hab die Winterjacken gewaschen um sie nun endgültig im Schrank versinken zu lassen.

Die Arbeitstage waren anstrengend. Meine Kollegin hat Urlaub und ich war deshalb fast permanent alleine auf dem Stockwerk. Ich arbeite in einem Warenhaus in der Stoff/Kurzwarenabteilung. Des weiteren gehört der Bereich Tischwäsche (Sofakissen und co.) dazu und seit einigen Monaten nun auch die Kofferabteilung.

Letztere stellt eine ganz neue Herausforderung dar und ich habe vorher nicht gedacht das es so beratungsintensiv sein kann. Aber auch wenn Kunden sich umschauen ohne Beratung zu wünschen muss man sehr oft hinterher aufräumen (ähnlich wie in der Stoffabteilung, manche Kunden hinterlassen eine Schneise des Durcheinanders hinter sich) bei den Koffern sieht das nur noch schneller chaotisch aus… denn die meisten Modelle haben 4 Rollen und sind dann schnell mal „irgendwo“. Und wenn dann noch ein kleines Kind „Domino spielt“… ist das Chaos perfekt.

Mein Hauptjob besteht also momentan darin zwischen Stoff Abteilung und Kofferabteilung hin und her zu laufen und Chaos zu beseitigen.

Kundenfrequenz normalisiert sich nur langsam

Seit dem Frühjahr 2020 ist bei uns im Warenhaus nichts mehr so wie es mal war. Monatelange Lockdowns, Maskenpflicht und zahlreiche Auflagen haben das Verhalten der Kunden so sehr verändert das bis heute nicht die Anzahl an Kunden in unseren Laden kommen wie früher.

Bei uns in der Belegschaft gab es dadurch natürlich auch zahlreiche Veränderungen. Seit über einem Jahr arbeiten wir im Grunde mit „Notbesetzung“. In meiner Abteilung ist eine Kollegin in Mutterschutz gegangen und wurde bis heute nicht ersetzt. Zwar haben wir eine neue Mitarbeiterin für die Kofferabteilung. Aber sie ist nur einmal die Woche da und die Koffer sind bei weitem mehr Arbeit als man an einem Tag erledigen kann.

Als letztes Jahr die Entscheidung getroffen wurde das Koffer zu uns auf das Stockwerk kommen sollen hatte ich von der Materie null Ahnung und ich hab mir binnen weniger Monate sehr viel Fachwissen und Materialkunde selber beigebracht… Es lebe das Internet! Dank Google und co weis ich nun auch solche Details wie „was hat der Aufkleber ABS“ auf einem Koffer zu bedeuten? ABS steht in dem Falle für Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer. Nun weis ich also auch über die Eigenschaften verschiedener Kunststoffe Bescheid.

Das Leben ist ein Lebenslanger Lernprozess…. oder wie meine Berufsschullehrerin zu sagen pflegte „Handel ist wandel“. Wie recht sie damit hatte, seit meiner Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau (1988-91) hat sich unser Beruf extrem verändert.

Gestern war Brückentag

Nach dem Feiertag am Donnerstag war gestern endlich mal wieder richtig viel los in den Läden der Innenstadt. Es war zwar schönes Wetter aber noch nicht so wirklich warm für Schwimmbad und co. Ich denke wir alle empfinden den Einkaufstrubel an einem belebten Wochenende viel extremer als früher weil wir durch diese ganze Corona-Sache ganz entwöhnt sind.

Heute sollte erwartungsgemäß ein richtiger „Großkampftag“ werden. Ich gehe dem aber entspannt entgegen, denn heute ist meine „Kofferkolleign“ da und ich kann mich ganz auf meine Stoff und Kurzwaren-Kunden konzentrieren. Hoffentlich kommen diese aber auch. Die letzten Monate waren unsere Umsätze immer noch weit unter den Erwartungen geblieben. Langsam sollte es sich endlich normalisieren, sonst haben wir erneut Grund zur Angst um unsere Arbeitsplätze.

Was habe ich diese Woche gehandarbeitet?

Momentan mache ich das erste Mal bei einem „CAL“ einem „Crochet Along“ mit. Das heißt jeden Tag wird nur ein kleiner Teil einer Häkelanleitung veröffentlicht und alle Teilnehmer häkeln zeitgleich mit.

Ich häkle mit Frau Tschi-tschi beim Sommer CAL mit. Weil ich mich nicht ganz entscheiden konnte ob ich die Sommerdecke aus Polyacryl oder aus Baumwolle machen will hab ich einfach beides begonnen. Die Decke aus Baumwolle häkle ich aus vorhandenen Resten. Begonnen hab ich mit verschiednen Braun und Beige tönen aber ich denke wenn die zur Neige sind wird es bunter… mal sehen…

Die Decke aus Schachenmayr Bravo wird von Gelb-Grün und Braun dominiert und dafür hab ich extra einen kleinen Großeinkauf gemacht. Bei diesem beliebten aber preisgünstigen Material ist das ja kein Problem. Und wie ihr oben gelesen habt bin ich ja jeden Tag „an der Quelle“ und kann jederzeit Material nachkaufen.

Der CAL macht mir richtig Spaß, das ist echt cool wenn man vorher nicht genau weis was morgen oder übermorgen dazu kommt. Das macht die Sache spannend.

In meiner Kirchengemeinde haben wir gerade eine Mitmach Aktion bei der wir freiwilligen Teilnehmer das Neue Testament innerhalb von 60 Tagen durchzulesen. Witzigerweise der gleiche Zeitraum wie der Crochet Along. Also habe ich mir angewöhnt jeden Morgen eine Reihe (an beiden Decken) zu häkeln und währenddessen die entsprechenden Bibeltexte anzuhören. Das ist toll! Aus Arbeitstechnischen Gründen (Nebenjob zweimal die Woche morgens) kann ich das nicht jeden Tag am Morgen machen und an den Tagen „fehlt“ es mir schon.

Hier nun ein paar Fotos von meiner Häkeldecke:

Das war die erste Woche
auch unterwegs im Zug habe ich jeden Tag weiter gemacht

Auf dem untersten Bild siehst Du auch die Schachtel mit meinem „Großeinkauf“. Es handelt sich um Schachenmayr Bravo und Bravo Baby Smiles (hellgrün und hellgeblb) die Bravo Baby smiles ist zwar minimal dünner, lässt sich aber ohne Probleme zusammen verarbeiten. Die beiden grösseren Knäule sind von Rico „Basic Acrylic“ ist vergleichbar mit der Bravo. Diese verwende ich mit, weil ich das helle Gelb so sehr mag.

Ob ich das dunkle Grün und Braun wirklich verwende wird sich zeigen. Aber ich vermute das bleibt sowieso nicht meine letzte Decke dieser Machart. Denn es macht richtig Freude mit den unterschiedlichen Mustern zu spielen.

Jetzt wünsche ich Dir noch viel Freude beim Samstagsplausch von Kaminrot. Ich mache mich fertig zur Arbeit im Warenhaus und heute Abend geht es zu einer Karaokeparty auf die ich mich sehr freue.

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Samstagsplausch 14.5.2022

Mein Samstagsplausch kommt heute einen Tag zu spät. Es ist schon Sonntag morgen kurz nach 7 Uhr. Trotzdem verlinke ich diesen Artikel bei Samstagsplausch von Kaminrot und hoffe das mir die Leser dort diese Verzögerung verzeihen.

Bisher habe ich mit den Blogpartys an denen ich teilnehme sehr gute Erfahrungen gemacht. Es bringt mir viele neue Leser aber ich hoffe das ich bisherige Webseitenbesucher damit nicht langweile. Vielleicht schreibst Du mir mal wie Du die Veränderungen in meinem Blog empfindest. Gerne per E-mail an uschiankelin@aol.com.

So war die Woche

Es geht mir endlich gesundheitlich wieder normal. Und seit wenigen Tagen esse ich wieder fast normal. Allerdings habe ich sehr vorsichtig begonnen von der extremen Schonkost auf normale Ernährung umzustellen und es gibt noch einige Lebensmittel die ich noch etwas meide.

Diese Woche war von der Arbeit her eigentlich nicht sehr anstrengend. Ich hatte Dienstag und Donnerstag planmäßig frei. An so einen Rhythmus nur jeden zweiten Tag zur Arbeit zu müssen könnte man sich beinahe gewöhnen. Aber das war nur Zufall und wird nicht zur Regel.

Ich mache bei einem CAL mit

Für alle die nicht regelmäßig auf Handarbeitsblogs unterwegs sind muss ich diesen Begriff erklären: Ein C A L ist ein „crochet along“ ein gemeinsames Häkeln. Dabei häkeln alle Teilnehmer an ihrem Projekt gleichzeitig weiter. Dabei wird Täglich oder Wöchentlich bekannt gegeben wie es genau weiter geht.

Zum ersten mal hab ich einen CAL so rechtzeitig entdeckt das ich direkt mit dem Häkeln beginnen konnte. Es handelt sich um eine Decke beim Sommer CAL bei Frau Tschi-tschi. Die bisherigen Decken von Frau Tschi-Tschi gefallen mir sehr gut und die Vorgaben für das zu verwendende Material sind nicht zu spezifisch oder hochgestochen (es stinkt mir wenn zwingend verlangt wird das man ein teures Garn verwendet das man erst lange suchen muss). Deshalb habe ich mich entschlossen da mit zu machen.

Jeden Tag werden zwei Reihen gehäkelt, das ist ein Ziel das ich sicher ganz gut einhalten kann selbst wenn man mal ein paar Tage verpasst. In meiner Begeisterung über das erste Häkelmuster hab ich etwas übermotiviert direkt noch eine zweite Decke begonnen. Also häkle ich gerade parallel zwei Decken nach der gleichen Anleitung allerdings mit unterschiedlichen Garnqualitäten. Eine mit der Schachenmayr Bravo und die zweite mit Baumwollgarn. Fotos davon zeige ich auf meiner Facebookseite „Uschi Häkelt“

Überraschender Samstagsausflug

Laut meinem Arbeitsplan hätte ich am gestrigen Samstag arbeiten müssen. Doch wir haben diese Woche eine Gehaltserhöhung rückwirkend als Überstunden erhalten und da momentan die Kundenfrequenz sehr niedrig ist wurden wir gebeten doch so schnell wie möglich etwas davon abzubauen. Am Freitag kam unser Abteilungsleiter zu mir und meiner Kollegin und informierte uns darüber. Da nächste und übernächste Woche wegen Urlaub ein Stundenabbauch nicht möglich sei sollten wir doch bitte diese Woche was daran tun. Er schickte meine Kolleging am Freitag nach hause und meine „Du machst dann Samstag frei“ … huch!

Also hatte ich diese Woche Di, Do und Sa frei.

Eigentlich stinkt mir das, meine Überstunden einfach so zu verballern, ich würde die freien Tage lieber dann nehmen wenn es mir privat gut passt… aber angesichts der Tatsache das ich fast 60 Überstunden habe sollte ich mich besser nicht wehren.

Folglich hatte ich für gestern eigentlich nichts besonderes vor.

„Hast Du zufällig frei? kannst Du mich fahren?“

Als ich morgens um kurz nach 7 auf mein Handy sah, fand ich eine Nachricht mit diesem Wortlaut darauf, die um 4:30 geschrieben wurde. Ich antwortete „ja ich hab frei, aber ich denke Du hast schon jemand der Dir hilft“. Nein sie hatte noch niemanden gefunden. Die Nachricht kam von einer Freundin, die eine kleine Schafherde besitzt. Sie war am Freitag beim Versuch ein Schaf einzufangen eine Böschung herunter gerutscht/gestürzt und hatte sich das Knie verletzt. Mitten in der Nacht musste sie in die Notaufnahme im Krankenhaus wo eine Meniskusverletzung festgestellt wurde. Sie steht jetzt unter starkem Schmerzmittel und sollte nicht am Straßenverkehr teilnehmen.

Ihr Problem war aber das sie 4 Schafe zu einem befreundeten Hobbyschäfer fahren wollte/sollte und danach 6 andere abholen sollte. Aber Autofahren mit Anhänger ist keine gute Idee mit einem verletzten Knie und Schmerzmittel im Kopf. Deshalb suchte sie jemand der für sie das Auto fährt.

Ganz spontan habe ich zugesagt aber kurz darauf erst mal doof gefragt „Darf ich überhaupt mit Anhänger fahren?“. Da ich einen alten Führerschein aus den 90er Jahren besitze darf ich das wirklich, auch wenn ich da Null Erfahrung hatte.

Aber sie war ja stets dabei und hat mir erklärt auf was ich achten muss. Auf der Autobahn ging das auch sehr gut. Nur dort vor Ort, wo wir Rückwärts mit dem Anhänger auf einem Grundstück rangieren mussten hat sie das Steuer übernommen.

Mit diesem „Gespann“ war ich auf der Autobahn unterwegs. Das Fahrzeug kannte ich vorher nur als Beifahrer. Den Anhänger konnte ich weder im Innenspiegel noch in den Rückspiegeln sehen… eine ganz neue Fahrerfahrung. Das X ist nur um etwas zu verdecken da und nein das Auto ist nicht zerkratzt das ist alles nur Dreck.

Zugegeben ich fahre gerne Auto, und auch gerne mal längere Strecken. Da ich Carsharing Kunde bin, bin ich wechselnde Fahrzeuge gewohnt. Allerdings bin ich die letzte Zeit mehr Automatik gefahren und habe deshalb paarmal das Schalten vergessen. Die verletzte Freundin hat dies nicht selten kommentiert. Sie ist es sonst nicht gewohnt daneben zu sitzen und entschuldigte sich irgendwann mit „Ich würde nicht neben mir sitzen wollen“… aber ich fand ihre Hinweise als nicht sehr nervig, da kenne ich weit schlimmere Beifahrer. Mir hat der Ausflug Spaß gemacht und ich fand das mal ganz interessant wie Schafe verladen werden.

Das waren unsere Fahrgäste. Die Tiere fanden die Reise gar nicht beängstigend, die meiste Zeit waren sie sehr entspannt… nur jedes Mal wenn ich zum Gucken die Plane hoch nahm gab es Aufregung. Das sie richtig blöken können haben sie mir erst gezeigt als die Neuankömmlinge zum Rest der Herde kamen.

Übrigens in einem Schafgewusel rausfinden welches Muttertier zu welchem Lamm gehört ist nur auf eine Art feststellbar, denn in der Gruppe stellen sich alle ausgewachsenen Tiere schützend um ein Lamm. Um die Mutter zu finden musst Du die Tiere auseinander schubsen und das Lamm hoch heben. Sofort fängt es an zu rufen und nur ein einziges Schaf antwortet auf den Ruf. Also mussten immer zuerst die Lämmer verladen werden und dann die Rufenden Mütter dazu.

Und nun die Auflösung von dem Titelbild… diese Giraffe steht neben der Wiese wo wir die Schafe abgeholt haben und sie ist eine Attrappe. Ich fand sie nur für ein Safari-Selfie ganz witzig.

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PS: heute Nachmittag werde ich schon wieder mit nem anderen Auto unterwegs sein, Als Dankeschön für den Tiertransport leihen die Leute mir ihren kleinen Wagen.