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So funktioniert Terminvergabe zum Shopping bei Galeria Karstadt Lörrach

Ab heute darf der Einzelhandel zum Teil wieder öffnen. Allerdings dürfen Geschäfte in Landkreisen mit einem Inzidenz-wert von über 50 nur mit „Terminvergabe“ öffnen.

Wie das genau funktioniert, ist vielen Kunden nicht ganz klar. Deshalb habe ich mich schlau gemacht, wie das geht und ausprobiert. Letzten Sommer hatte ich bereits darüber geschrieben, wie man ein E-Ticket für das Lörracher Freibad bucht und der Artikel kam sehr gut an.

Galeria Karstadt hat das Buchungs-Widget „Timify“ gewählt, mit dieser Lösung arbeiten auch viele andere Firmen. In der aktuellen Situation brauchen ja fast alle Branchen Termine mit ihren Kunden.

Zu dem Buchungs-Widget kommt man am schnellten über diesen Link.

Hier erscheint eine lange Liste mit allen Galeria-Filialen , diese sind alphabetisch geordnet. Eine direkte Verlinkung einer einzelnen Filiale ist mir noch nicht gelungen. Am einfachsten findet man Lörrach wenn man links unten unter dem Bild Lö eingibt.

Hast Du die Filiale gefunden die Du besuchen willst dann musst Du Dich festlegen wie lange Du etwa in der Filiale bleiben willst. Wählbar sind Shoppingerlebnisse 1h, 2h,3h und 30 Minuten. Es steht zwar nirgends aber ich denke es sind sinnvoller wenn man eher zu lang bucht als zu kurz. Lieber man verlässt das Haus zu früh als das man überzieht. Allerdings basiert da alles auf Vertrauen und Vernunft, keiner kontrolliert das nach ob Du zu lange da bist.

Wenn Du die Länge Deines Shopping gewählt geht`s weiter zu dem eigentlichen Termin. Auf den ersten Blick ein Wenig verwirrend weil erst mal nur morgens Termine zu sehen sind doch unter „mehr anzeigen“ kann man den Rest des Tages aufklappen.

Du klickst auf die gewünschte Uhrzeit und dann kommt ein Formular, wo Du Dich mit Name, E-Mail und Adresse und Telefonnummer anmelden musst. Bei den gewählten Zeiten handelt sich um ungefähr angaben. Niemand ist böse, wenn Du paar Minuten später oder früher bist. Auch wenn Du angemeldest bist und dann doch nicht kommst, passiert nix.

Nach der gelungenen Anmeldung erhältst Du eine Bestätigung E-Mail in der ein QR Code enthalten ist. Mit diesem kannst Du am „check in“ passieren.

Dieser „Check in“ befindet sich am Haupteingang und mittels des Codes kannst Du Dich kontaktlos anmelden und eintreten. Ohne diesen musst Du alle Angaben auf einem Blatt Papier machen, Du stehst also etwas länger im Eingangsbereich herum, während evtl. andere Leute hinter Dir warten usw… Außerdem kann es sein, dass der Mitarbeiter am Eingang zu Dir sagen muss „kein Eintritt, wir sind voll“ mit dem Code kann man trotzdem passieren, denn sobald man gebucht hat, ist man ja schon „gezählt“.

Mir ist klar, das ganz viele Kunden an dieser elektronischen Hürde scheitern und vielleicht deswegen nicht kommen. Aber ich halte es für eine Möglichkeit der Kontaktverfolgung im Infektionsfall. Auf jeden Fall besser als die reine „Zettelwirtschaft“.

Wenn Du mit dem Smartphone gut umgehen kannst, dann möchte ich Dich auch ermutigen dieses diesbezüglich zu nutzen. Denn damit erspart ihr viel Mehraufwand und Stau am Eingang.

Nicht mehr alle Filialen verfügbar?

Mein oben gezeigter Screenshot zeigt fast alle Filialen an (roter Knuppel auf der Karte). Wenn Du jetzt schauen gehst, stellst Du fest das nur noch ein Teil der Galeria-Filialen angezeigt werden. Das liegt daran, das nur die buchbaren Häuser angezeigt werden. Aufgrund der Situation sind momentan ein großer Teil der Filialen ganz zu.

Du kannst diese Funktion also nutzen um nach zu sehen ob die Läden Deiner Stadt geöffnet sind oder nicht.

Timify

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Sehenswürdigkeit

Ein Tagesausflug nach Freiburg

Letzte Woche habe ich zusammen mit einer Freundin einen Tagesausflug nach Freiburg im Breisgau unternommen. Wir wollten in der Breisgaumetropole einfach nur einen Aufsflug machen und ein wenig shoppen gehen. Gezieltes Sightseeing war diesmal nicht unser Hauptziel. Aber wer mich kennt, weis das ich allezeit auf der suche nach Fotomotiven bin.

Wir sind ganz entspannt erst mittags los, mit dem Flixbus am Lörrach .

Um 13 Uhr waren wir am Freiburger Busbahnhof, von dort gingen wir dann zu Fuss Richtung  Kaiser-Josefstrasse die das Herzstück der Fussgängerzone bildet und von Insidern liebevoll Ka-Jo genannt wird. Die Strecke ist echt nicht weit, etwa 1000m und man muss im Grunde nur über zwei Ampeln an viel befahrenen Strassen. Dann ist man schon in der weitläufigen Fussgängerzone.

Ich persönlich bevorzuge die Strecke Eisenbahnstrasse – Rathausgasse von der Entfernung her gleich. Doch diese Strecke kenne ich schon seit meiner Jugend und hier gibt es viele interessante Läden.

Überall in der Fussgängerzone säumen die berühmten Freiburger Bächle den Weg. Ich habe nur ein paar wenige fotografiert, da in den engeren Gassen auch immer zuviele Menschen auf den Bildern gewesen wären, und dann könnte ich sie hier ja auch nicht zeigen.

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Die Freiburger Bächle gibt es schon seit dem Mittelalter, und waren schon da bevor Freiburg eine richige befestigte Stadt wurde, sie dienten ursprünglich zu Bewässerung der Felder. Dann als Löschwasser, aber sie waren niemals reine Abwasserkanäle! Es gibt auch ein Gesetz das ausdrücklich verbietet in die Bächle zu urinieren (oder noch schlimmeres).

Am Rathausplatz entdeckten wir den Plastikmensch.

Da wir hungrig waren gingen wir in die Markthalle und suchten uns etwas von dem reichhaltigen Angebot aus. Dort gibt es Essensangebote aus aller Welt, Türkisch, Arabisch, Italienisch Chinesisch, Japanisch, Indisch… und badischer Wein! Die Preise dort sind nicht sehr teuer aber auch nicht sehr billig. Man holt sich das Essen selbst und bringt sein Tablett danach weg, aber dafür hat man eine riesige Auswahl und kann teilweise zusehen wie es zubereitet wird.

Mittagessen in der Markthalle in Freiburg
Mein Mittagessen in der Markthalle in Freiburg. Ich hatte mich für Indisch entschieden und es war sehr lecker.

Weiter ging es zu einer ausgiebigen Shopping Tour bei Deichmann und Co. Zum Glück hatte ich einen Rucksack dabei in dem ich meine Einkäufe locker verstauen konnte.

das Martinstor von der Kaiser Josephstrasse aus
Das Martinstor, meine Begleitung dachte, das danach die schöne Altstadt endet, aber das war ein Irrtum

Meine Begleitung kannte die malerischen Gassen hinter dem Martinstor gar nicht und so konnte ich ihr noch ein paar neue Sachen zeigen. In Freiburg gibt es wirklich viel zu entdecken.

So zum Beispiel die ausgefallenen Fachgeschäfte und das besondere Ambiente in Fischerauf und Gerberau.

Fahrräder stehen am Geländer in der Fischerau
Urlaubsfeeling in der Fischerau, man fühlt sich wie in fernen Ländern

Wir schlenderten gemütlich durch enge Gassen und interessante kleine Läden. Das Ambiente und das Angebot ist hier mit dem auf der Ka-jo echt nicht zu vergleichen. Es gibt zwar exclusive Boutiquen, aber auch Geschäfte mit preiswertem Angebot. Eine Angenehme Mischung finde ich. In der Freiburger Altstadt ist selbst der Bodenbelag sehenswert. Lest dazu meinen Blogpost über die Pflastermosaike.

Ohne die zurrückgelegte Strecke zu spüren kamen wir irgendwann beim Schwabentor an, welches ich natürlich fotografieren musste.

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Dabei wurde mir klar, das ich obwohl ich schon so oft in Freiburg war, viel zu wenig über die Tore und die Geschichte der Stadt weis. Vielleicht liegt es ja an meinem Lebensalter das mich sowas plötzlich interessiert… jedenfalls habe ich beschlossen demnächst mal eine der vielen Stadtführungen mit zu machen, um mehr zu erfahren.

Geht das Euch auch so? Über Orte die man gut kennt weis man eigentlich nicht viel?

Zum Abendessen kehrten wir im „Großer Meyerhof“ ein. Unweit von der Markthalle, wir sind also mehr oder weniger im Kreis gelaufen, aber das war uns ja egal. Der Meyerhof ist ein echtes altes Wirtshaus, mit Holzdecke und urigen Ambiente und vorallem klassischer regionaler Küche. Hier gibt es Gerichte wie Bibeleskäs und Kutteln und die Preise sind echt preiswert. Das Essen ist frisch und lecker!

Nach dem Abendessen gingen wir zu Fuss auch wieder zurrück zum Busbahnhof, wir haben in 12 Stunden etwa 12km zurrückgelegt (laut Schrittzähler im Handy) aber uns taten die Füsse nicht weh. Okay wir sind beide das Stehen und Gehen aus Beruflichen Gründen gewohnt. Für einen solch ausgiebigen Bummel in Freiburg würde ich auf jeden Fall flache und bequeme Schuhe empfehlen, da die meiste Strecke Kopfsteinpflaster ist.