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Ostermontag

Dieses Osterfest habe ich im Grunde genauso verbracht wie das letzte. Alleine zuhause mit Nähen und Spazieren gehen.

Heute wollte ich ausschlafen, aber ich wurde vom Rolladen der Nachbarin schon um 8 Uhr wach und da ich schon mal wach war, bin ich auch aufgestanden. Naja so halb. Bis nach 10Uhr saß ich nur mit meiner Kaffeetasse und dem Handy faul auf der Couch.

Ach nee ganz so faul war ich gar nicht, ich habe dabei mit dem Laptop meinen Blog bei Facebook „promotet“. Das bedeutet im Detail ich habe in mehreren Facebook-Gruppen gepostet und kommentiert. Dabei kann man sehr viel Zeit vergeuden, aber wenn man zur richtigen Zeit in der richtigen Gruppe das richtige Thema anschneidet kann das zahlreiche Blogbesucher bringen. Doch um das zu finden muss man viel Zeit investieren.

Blogbeiträge bewerben

Über das Thema habe ich schon viel gelesen, aber ein allgemeingültiges Erfolgsrezept gibt es gar nicht. Für meinen Blog „unterwegsistdasziel“ habe ich herausgefunden das es sich immer wieder lohnt Lörrach Themen in verschiedenen Lörrach-Gruppen zu bewerben. Aber da ist der richtige Zeitpunkt sehr wichtig. Vorletztes Jahr (vor der Pandemie) war mein Artikel „Ausflugsziele rund um Lörrach die nichts kosten“ diesbezüglich am erfolgreichsten. Ich habe gelernt das es sich besonders am Wochenende und an Feiertagen morgens lohnt auf diesen zu verweisen.

Letzte Woche habe ich eine neue „zeitgemäße“ Auflage dieses Artikels veröffentlicht. Darin liste ich Ausflugsziele die trotz Corona-Auflagen machbar sind auf. „Ausflugsziele in und um Lörrach die kontaktfrei sind“ kam diese Woche gut an. Doch zum heutigen Feiertag wollte ich nicht schon wieder mit dem gleichen kommen. Deshalb habe ich mir heute morgen den „Waldlehrpfad“ herausgepickt. Das hat heute mal gut funktioniert.

Aber es ist bei weitem nicht so das solche Werbemaßnahmen wirklich fruchten. Im Grunde geht es darum jeden morgen wieder neu zu erschnüffeln „was konnte heute die Leute interessieren?“.

Was habe ich heute gemacht?

Nachdem ich keine Lust mehr auf Computer hatte bin ich in die Küche an die Nähmaschine. Dort hatte ich noch mehrere Zuschnitte für Handstulpen liegen und ich hab heute insgesamt 6 Paare fertig gestellt.

Da ich schon zwei paar Handstulpen mit diesem blauen Mantelstoff (Wollgemisch) fertig hatte, wollte ich ein wenig experimentieren. Diese dehnbare Spitze stammt von einem Kleid das ich zerschnitten habe weil es mir viel viel zu klein ist. Leider hatte ich es beim Versuch es trotzdem anzuprobieren an einer Stelle zerrissen also konnte ich es nicht weiter schenken. Doch jetzt konnte ich das kaputte Kleid doch noch für was sinnvolles nutzen.

Selbst das Futter des Spitzenkleides habe ich mit verarbeitet. Diese Handstulpen sind also zu zwei Drittel „Upcycling“.

Mein Spaziergang heute

Nachdem ich keine Lust mehr auf nähen hatte, habe ich mich angezogen und bin los gegangen. Aber ich muss zugeben heute fiel es mir echt schwer mich zu motivieren. Am liebsten wäre ich faul auf der Couch geblieben… aber laufen…. keine Lust und wohin denn… Echt mühsam wenn man kein genaues Ziel hat.

Ich hab mich entschlossen Richtung Süden nach Stetten zu gehen, zuerst noch ziellos, doch dann ist mir eingefallen das ich mir ja mal den „Naturentdecker-Garten“ näher angucken, da gibts jetzt sicher mehr zu sehen als im Winter als ich ihn das erste Mal gefunden habe. Dieser Garten ist eine Initiative von Anwohnern und soll Kindern und Jugendlichen verschiedene Pflanzenarten und Insekten näher bringen. Ich werde in den kommenden Tagen darüber ausführlicher schreiben.

Aber der Weg dahin fiel mir schwerer als sonst, ich hatte sooo keine Lust zum laufen und dann dieser sch… Heuschnupfen. Direkt neben dem Garten brühen zahlreiche wunderschöne Bäume und Büsche… aber auf irgendwas davon bin ich allergisch! Ich habe mich nicht sehr lange dort aufgehalten… weil Nase Putzen meine Hauptbeschäftigung war.

Ungewöhnliche Gartendekoration

Auf dem Weg dorthin ist mir eine ungewöhnliche Garten-deko aufgefallen, die ich Euch unbedingt zeigen möchte:

Je nachdem mit welchen Gerät Du das Bild jetzt anguckst, kannst Du es vielleicht nicht sofort erkennen. Der rote Vogel in der Mitte ist erhängt… er hat einen dicken Strick um den Hals und auch einen dementsprechenden Gesichtausdruck. Ich weis zwar nicht warum man sich dieses Motiv in den Vorgarten stellt, aber originell ist es auf jeden Fall.

Später bin ich bei der evangelischen Johanneskirche unter der Bahnlinie hindurch zur Dammstrasse und schließlich zur Wiese (Fluss) gelaufen. Die Sonne schien zwar, aber es blies ein kalter Wind so das ich die Jacke wieder anziehen musste.

An der Wiese, unweit der Grillstelle hab ich dann das dickste Osterei überhaupt entdeckt:

ups das Bild ist Seitenverkehrt. Ich habe vergessen das Selfie zu spiegeln…

Da es weder bunt noch schön ist und auch irgendwie zu schwer aussieht habe ich es einfach liegen lassen. Nicht liegen lassen habe ich die zahlreichen Papieraschentücher die ich heute verbraucht habe. Gefühlt an jedem Mülleimer habe ich beide Jackentaschen mit vollen Händen geleert. Der Heuschnupfen war heute echt wieder massiv und ich hoffe das das angekündigte Regenwetter mir Erleichterung verschafft.

Der Heuschnupfen mach mich fertig

Wieder zuhause angekommen musste ich mich erst mal etwas ausruhen. Und dann ging es nochmal eine Runde an die Nähmaschine. Diesmal Handstulpen in Pink

Handstulpen aus Wollgemisch mit Baumwolle gefüttert.

Die nächsten Tage gibts noch Handstulpen, bis die Schachtel voll ist. Dann werde ich sie vor Motten sicher verpacken und im Herbst will ich die Stulpen dann auf Hobbymärkten oder dem Weihnachtsbasar anbieten. Denn irgendwann muss so etwas ja wieder möglich sein.

Selbstverständlich kannst Du solche Handstulpen/Armstulpen auch jetzt noch bei mir erwerben. Schreib mir dazu einfach eine Nachricht.

Schrittziel fast erreicht

Wie angedroht langweile ich Euch hier wieder mit meiner Schrittanzahl. Jedoch nur an meinen freien Tagen. Diese Woche habe ich davon allerdings richtig viele. Ich muss nur Freitag und Samstag arbeiten. Nächste Woche habe ich dann Urlaub (leider kann ich ihn nicht verschieben)

Ich hab die Zehntausend ganz knapp nicht geschafft, und ich war danach echt ko. Das liegt vor allem am Heuschnupfen. Ich hoffe das dieser in paar Tagen besser wird.

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Ich mache weiter!

Herzlich willkommen liebe „Lockdown-Tagebuch“ Leser. Der Lockdown ist jetzt für mich vorbei und deshalb macht es nicht mehr viel Sinn die Tage zu zählen.

Ich habe mich entschlossen auf jeden Fall mit dem berichten was ich so erlebe weiter zu machen. Zwar befürchte ich das ich schon bald nicht mehr so viel Zeit haben werde. Aber es ist mir ein Bedürfnis!

80 Tage lang hab ich mir angewöhnt für Euch zu schreiben. Schon den Tag über habe ich immer wieder daran gedacht. „was könnte ich schreiben?“ , „wie könnte ich das formulieren?“ oder „oh das darf ich aber nicht schreiben“… meine Gedanken waren viel länger bei dieser Sache als das eigentliche Schreiben dauert.

Ich habe mich daran gewöhnt!

Und heute? Am ersten Tag wo ich ja eigentlich nichts schreiben „muss“… da habe ich trotzdem unterwegs ein Foto gemacht und gedanklich notiert worüber ich schreiben könnte… obwohl ich es gar nicht muss.

Die Wahrheit ist: das tägliche Berichten fehlt mir jetzt schon!

Ich mag einfach diese Form mit der ich mich mitteilen kann. Auch wenn ich das Gegenüber das diesen Text später liest nicht sehe. Es ist durchaus möglich das mir das bald wenn ich wieder mehr unter Menschen komme nicht mehr so wichtig ist. Aber Augenblicklich finde ich es ganz hilfreich.

Was habe ich heute gemacht?

Heute morgen bin ich recht früh aufgestanden um mich wieder daran zu gewöhnen. Schon bei den ersten Schritten tat der Bluterguss an der Schenkelinnenseite leicht weh weil die Schwerkraft förmlich daran zieht. Deshalb habe ich heute gleich als erstes die Stützstrümpfe angezogen und siehe da… Schmerz ist weg! Allerdings fühlt es sich beim Gehen an, als hätte ich einen Gegenstand im Strumpf stecken. Dementsprechend elegant war mein Gang heute Vormittag.

Den Vormittag habe ich deshalb wieder mit hoch gelegten Beinen auf der Couch verbracht. Dabei habe ich aber echt endlich was „geschafft“. Ich habe einen neuen Lörrach Blogartikel veröffentlicht. Du findest ihn unter „Waldlehrpfad Lörrach“.

Bei den Recherchen zu diesem Artikel ist mir aufgefallen das dieser Ort weder auf der Lörrach Webseite noch bei Google-maps erwähnt wird. Also habe ich zum ersten Mal einen Ort dort vorgeschlagen. Das geht ja sehr einfach und ich bin gespannt ob ich demnächst eine Meldung erhalte das er eingepflegt wurde.

In der nächsten Zeit möchte ich auch über weitere Mini-Sehenswürdigkeiten in Lörrach schreiben. Denn ich denke es gibt durchaus Menschen die das interessieren könnte.

Damit meinen Waldlehrpfad Artikel auch jemand besucht habe ich ihn heute in einer Facebookgruppe verlinkt. Und dies hat mir schon über 30 Besucher auf unterwegsistdasziel.blog gebracht.

Ihr seht einen Blog zu betreiben ist nicht nur das schreiben sondern man muss auch aktiv dafür sorgen das die Menschen die Texte auch wirklich finden.

Mein heutiger Spaziergang

Heute hatte ich mich mit einer Freundin zum spazieren verabredet. Allerdings hatte ich ihr gleich angekündigt das ich noch etwas langsamer unterwegs bin wegen meiner Varizen-OP (Krampfadern).

Wir sind an der Wiese Richtung Süden gegangen und dann durch diverse Wege zwischen den Schrebergärten den Hang zum Tüllinger etwas hoch. In der Gegend war ich am Tag 66 unterwegs und es ist echt faszinierend wie viel Frühlingshafter die Natur schon wieder ist. Doch wir haben nicht viele Bilder gemacht denn hatten sehr interessante Gesprächsthemen.

nur eine Schöne Aussicht auf Lörrach

Die Freundin war erheblich interessiert daran wie die Operation abläuft, wie schlimm es weh tut und vor allem „bereust Du es oder bist Du zufrieden?“

Nein ich bereue die Operation auf keinen Fall, klar ich hab jetzt noch bisschen Aua und blaue Flecken aber ich bin eigentlich positiv überrascht das alles gar nicht so schlimm ist wie erwartet. Am 22.3. werde ich das zweite Bein operieren lassen, denn weiter hinaus schieben sollte ich es nicht. Denn die Beschwerden werden mit steigenden Temperaturen auch schlimmer.

Auch wenn mein Bein noch grün und blau aussieht, ich sehe jetzt schon eine Verbesserung! Gestern Abend nach Ausziehen der Stützstrümpfe ist das rechte noch nicht operierte Bein so schnell angeschwollen das ich fast zusehen konnte! Nach wenigen Minuten tritt die erkrankte Vene heraus.

In den kommenden Tagen werde ich einen Blogbeitrag nur über die OP schreiben. Dann gibt es auch Fotos von meinem Bein.

Schrittziel? Ach was

Spätestens ab Dienstag werde ich Euch nicht mehr mit den Sreenshots von meiner S-Health App langweilen. Denn bei der Arbeit darf ich das Handy nicht bei mir haben und da gehe weit mehr als die letzten 80 Tage.

Vielen Dank an jeden einzelnen der sich meine Einträge durchgelesen hat und danke für jede einzelne Reaktion. Ihr habt mir damit geholfen den Lockdown gut zu überstehen.

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Tag 66 ( Samstag 20.2.)

Herzlich willkommen zu meinem sechsundsechzigsten Eintrag in meinem persönlichen Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich was ich während des zweiten, harten, viel zu lange dauernden Lockdown die ganze Zeit tue.

Seit 66 tagen muss ich nicht zur Arbeit. Keine Termine, kein Stress, kein Zeitmangel,… und beinahe keine richtige Struktur. Dazu muss ich noch anmerken ich bin Single und wohne alleine. Die Grundidee hinter diesem Lockdown-Tagebuch war, mich selbst etwas zu disziplinieren etwas sinnvolles mit meiner Zeit zu machen. Ich dachte wenn ich jeden Tag berichten muss was ich gemacht habe, dann mache ich mehr. Diese Theorie ist aufgegangen und ich muss zugeben das ich mittlerer Weile echt froh drum bin.

Was habe ich heute gemacht?

Zuerst hatte ich gestern vergessen den Wecker wieder abzuschalten und so hat er mich um 7 Uhr geweckt. Das hat mich im ersten Moment etwas geärgert aber ich bin dann auf geblieben.

Am Morgen habe ich mich dann am Laptop mit der Lörracher Stadtgeschichte beschäftigt. Denn ich plane mehrere Blogartikel über Orte in Lörrach und da wollte ich besser Bescheid wissen. Echt interessant was man so alles heraus findet wenn man sich Zeit dafür nimmt. So viel Zeit wie jetzt gerade werde ich hoffentlich so schnell nicht wieder haben und deshalb möchte ich diesen Lockdown dafür nutzen neben Do-it-yourself-Anleitungen auch noch mehr Lörrach-Blogartikel für meinen Blog zu schreiben.

Einen paar interessante Informationen die ich noch verarbeiten möchte habe ich mir auf der neuen Festplatte gespeichert. Dazu brauchte ich wieder ein kleines Hilfsprogramm, das ich kürzlich schon mal installiert hatte aber durch den Tausch der Festplatte ist ja alles weg.

Weg sind auch noch ganz viele andere Programme, die zwar alle „open source“ (kostenlos) sind, aber ich musste sie alle neu suchen und installieren. Das hat heute einiges an Zeit gebraucht.

Neue alte Software installiert

Unter anderem habe ich Discord installiert. Diese Plattform ist eigentlich für Tagungen und Schulungen entwickelt und weil es so leistungsfähig ist bei Gamern sehr beliebt. Ich brauche dieses Programm heute Abend für die online Karaokeparty.

An dieser Veranstaltung die alle 14 Tage stattfindet habe ich schon mehrfach teilgenommen, und auch schon mal darüber berichtet. Unter Karaokeparty mit Jan Böske erfährst Du mehr darüber. Der Link zur heutigen Veranstaltung ist hier .Für diese Veranstaltung brauche ich auch Zoom und hoffentlich ärgert mich der Computer nicht wieder und es funktioniert das ich beides gleichzeitig auf dem Rechner mache.

Die kaputte Festplatte ist leider genau während der letzten Veranstaltung verreckt.

Selber machen ersetzt den Friseur

Dann habe ich mir die Haare gefärbt. Das ist für mich allerdings nichts neues. Seit ich etwa Mitte 30 war wurden meine Haare immer mehr grau. Schon seit Jahren färbe ich mir die Haare selber, weil es bei meiner Haarlänge beim Friseur immer horrend teuer ist. Ich bin noch nie gerne zum Friseur gegangen, ich fühle mich da immer irgendwie hilflos ausgeliefert… beinahe ähnlich wie beim Zahnarzt.

Jetzt im Lockdown hatte ich bisher nichts an der Farbe gemacht, aber nach 2 Monaten war der graue Ansatz schon sehr massiv. Und jetzt wird das Wetter wärmer und ich kann nicht mehr dauernd Mütze oder Kapuze anziehen…

Das Färben hat gut geklappt, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und geschnitten habe ich mir die Haare dann auch noch selber.

Selfie heute Nachmittag

Dieses Bild ist jetzt nicht wirklich ideal zum Frisur zeigen. Das habe ich unterwegs an der Wiese (Fluss) gemacht. Eigentlich um zu zeigen das es heute so mild war, das ich die Jacke ausziehen konnte und im Hintergrund sitzen die Leute am Wasser.

Am Tag 49 habe ich hier auch Bilder gemacht, da wo die Personen jetzt sitzen war alles überflutet.

Frühlings Spaziergang

Heute bin ich nach dem Mittagessen alleine los gegangen. Erst mal nach Lörrach Stetten, dort über die Wiese (Fluss) und dann denn Fußweg Richtung Tüllingen.

Schon zu Anfang meines Spazierganges habe ich die Winterjacke ausgezogen und mir um den Bauch gebunden. Doch da am Berg wurde es mir dann richtig warm. Ich wollte zwar erst bis nach Obertüllingen laufen, aber dann fand ich die schmalen Wege parallel des Hangs, zwischen Schrebergärten attraktiver als weiter durch den Weinberg bergauf. Und da keiner auf mich wartet und ich niemandem versprochen hatte oben an zu kommen habe ich einfach die Richtung gewechselt. Ist ja egal wo ich laufe, Hauptsache ich laufe.

Doch dann kam ich an eine Bank, sie sah aus wie frisch aufgestellt, der Boden darunter war frisch aufgeschüttet und ordentlich her gerichtet. Auf den ersten Blick war mir nicht klar ob das jetzt öffentlich oder privat ist. Mir war nach einer Pause also setzte ich mich hin und genoss die Aussicht.

Kurz darauf kam ein Auto und hielt genau neben mir. Der ältere Mann kam direkt auf mich zu. Ich hab mich schon entschuldigt das ich auf der Bank sitze doch er meinte freundlich ich solle sitzen bleiben: „dafür habe ich sie ja gemacht“. Es war wirklich seine Bank.

„Bleiben Sie sitzen, ich mache weiter mit dem Bäume schneiden“ sagte er und holte eine Leiter aus einem Unterstand. Aber wie er die Leiter getragen hat, und wie er den Hügel runter und wieder rauf ist, ist er nicht mehr der fitteste… ich bot ihm meine Hilfe mit er Leiter an. Aber er lehnte ab.

Schließlich platzierte er die Leiter an dem Baum neben der Bank. Wieder wollte ich helfen aber er meinte „keine Angst ich mach das öfters“. Weil ich das aber nicht mit an sehen konnte wie er da hoch klettert habe ich mich freundlich verabschiedet und bin weiter.

Die Gärten am Tüllinger

Das Wetter war einfach perfekt zum Spazieren gehen und so schlenderte ich gut gelaunt durch die Gärten. Da gibt es wirklich sehr viele Schrebergärten und in mindestens jedem zweiten war jemand am werkeln oder in der Sonne sitzen. Es gibt dort Hühner und eine Voliere mit ganz vielen Kanarienvögeln. Langweilig war es jedenfalls nicht.

Irgendwann kam ich wieder an der Wiese an. Von dort aus bin ich dann zu dem Bekannten der nahe der Tümringer Brücke wohnt. Der hatte aber keine Zeit und so bin ich nur kurz zur Toilette und bin dann wieder zur Tüllingerbrücke gelaufen. Von dort mit einem Umweg nach hause und so habe ich mein

Schrittziel für heute erreicht!

Da ich mein Wortziel für heute auch erreicht habe, und noch etwas für die online-Karaokeparty heute Abend vorbereiten muss, komme ich jetzt zum Schluss.

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Lockdown-Tagebuch

Tag 62 ( Dienstag 16.2.)

Willkommen in meinem 62sten Eintrag in meinem Lockdown-Tagebuch. Hier berichte ich jeden Tag was ich so mache in dieser Zeit in der ich nicht arbeiten darf.

Vom heutigen Faschingsdienstag habe ich exakt gar nicht mit bekommen. Irgendwo am Wegrand war mal eine Hand voll Konfetti, aber Narren habe ich keine gesehen.

Was habe ich heute gemacht

Aufgestanden bin ich gegen acht Uhr, wach geworden bin ich weil ich gestern vergessen hatte mein Handy auf stumm zu machen und so ab halb acht kamen mehrere Whatsapp-Nachrichten rein und meine Handy piepste mehrmals.

Ich habe mein Handy aber in der Regel nicht bei mir am Bett sondern im Wohnzimmer. Dort höre ich es aber auch nach einer Weile.

Nur wenn ich auf Reisen bin und in einem fremden Bett schlafe, habe ich das Handy gerne bei mir. Zum einen, weil ich dann jederzeit weis, wie spät es ist und weil ich es notfalls als Taschenlampe nutzen kann, wenn ich mal aufstehen muss. Zu Hause liegt es nachts immer am gleichen Ort, wo es auch geladen wird.

Herzchen Nähen für die Onkomützen

Wie ich gestern und vorgestern schon erwähnt habe, nähe ich momentan kleine Stoffherzen für die Gruppe Onkomützen.de. Diese etwa 10x8cm großen Herzchen fertige ich nach einem selbst gemachten Schnittmuster. Wenn Du dem Link folgst, dort siehst zu zwei Größen, davon fertige ich diese Woche ganz viele kleine.

Die letzten zwei Tage habe ich schon Fotos von den fertigen Herzen gezeigt, aber die waren alle sehr grau lastig. Das kommt daher das ich für die Herzen vor allem die Masken-Zuschnitte die ich kürzlich von einer Bekannten bekommen habe verwende. Und ich habe mit einem Stapel graue Zuschnitte begonnen. Heute war aber endlich mal anderer Stoff dran.

Hier habe ich einen bunten Gardinen Stoff verarbeitet

Diesen Bunten Gardinenstoff hatte ich schon paar Jahre im Schrank liegen und ich dachte er wäre vielleicht ganz hübsch für die Herzen. Durch das große farbenfrohe Muster werden die Herzen sehr verschieden. Allerdings habe ich heute fest gestellt das er nicht so einfach zu verarbeiten ist. Dieser Stoff neigt extrem zum ausfransen und deshalb ist das von Hand zu nähen nicht leicht. Um ein ausreißen der Naht zu verhindern muss ich viel gröbere Stiche machen und das sieht man dann leider.

Aber ich habe mir vorgenommen trotzdem alle vorbereiteten Herzen fertig zu stellen, dauert halt ein bisschen länger und sieht nicht absolut korrekt aus. Aber ich denke normale Leute, die ein Päckchen mit einer Mütze bekommen, schauen eine kleine Zugabe nicht so sehr kritisch an.

diese Herzen sind heute Vormittag fertig geworden. Heute Abend nachdem dieser Blogpost veröffentlicht ist werde ich noch paar weitere fertig machen.

Verabredung zum Spaziergang in Weil am Rhein

Heute Nachmittag war ich mit einer Bekannten aus Weil am Rhein verabredet. Sie hat mich am Bahnhof in Weil abgeholt, wo ich mit der S-Bahn hin gefahren bin.

Von der Tram-Brücke über dem Bahnhof sind wir gleich los gelaufen in Richtung Friedlingen. Dort sind wir dann an der Kreuzung wo neulich ein Radfahrer unter die Tram gekommen ist und und tödlich verunglückt ist, sind wir dann rechts abgebogen. Jetzt wo ich die Unfallstelle kenne ist es mir noch unklarer wie der Radfahrer die Straßenbahn nicht bemerkt haben kann. Zumal da eine Ampel ist. Also ich denke mir das der 79 jährige Radfahrer nicht mehr ganz verkehrstauglich (Medikament, Alkohol oder Demenz) war, oder sich evtl umbringen wollte. Anders kann ich mir das an der übersichtlichen Kreuzung nicht erklären.

Von dort sind wir dann zwischen Autobahnzoll und Bahnlinie Richtung „Krebsbachtal“. Das Krebsbachtal ist seit 1990 Naturschutzgebiet und obwohl ich viele Jahre ganz in der Nähe gewohnt habe wusste ich davon bisher nichts.

Naturschutzgebiet Krebsbachtal

Der Wald am Krebsbach kam mir fast unwirklich vor. Hier hätte ich mit so einer Wildnis nicht gerechnet. Unwirklich war aber auch das Wetter. bei 10-12 Grad plus waren uns unsere Winterjacken fast zu warm. Mütze und Handschuhe habe ich heute nicht gebraucht.

Gestern bin ich noch durch den Schnee gestapft und heute das hier:

Am Wegrand in der Nähe von Haltingen ein Krokus

Am Wegrand plötzlich brühende Krokusse und vereinzelte Schneeglöckchen. Der Frühling kommt mit riesigen Schritten!

Was ich aber auch noch nicht kannte ist die neue Umgehungsstraße zwischen Haltingen und Weil am Rhein. Als ich noch in Eimeldingen gewohnt habe, habe ich die Jahrelange Diskussion darüber mit bekommen, aber mir war weder klar wo sie lang führen würde, noch das ist mittlerer Weile fertig gestellt ist.

Die neue Umgehungsstraße

Meine Begleitung führte mich von einem Feldweg westlich von Haltingen an einen Kreisverkehr den ich noch nie gesehen hatte. Hä? Ich habe 16 Jahre lang nur etwa 5km von dort gewohnt und bin hier sehr oft mit dem Auto vorbei gefahren…

Wir gingen einen Fußweg an einer viel befahrenen Straße entlang. Zeitweise rechts und links frisch begrünter „Schallschutzwall“ so das man die nahen Weinberge und die Dörfer nicht mehr sehen konnte…

Ich kam mir vor wie in einer völlig fremden Gegend… einzig der Blauen (für die Ortsfremden, ja der Berg heißt wirklich der Blauen, das ist kein Tippfehler) am Horizont verrät mir das ich in meiner ehemaligen Heimat bin. Zwischen Weil, Haltingen und Eimeldingen.

völlig neue Landschaft

Wir kamen auf dem Weg auch am ehemaligen Kieswerk vorbei. Früher als ich hier regelmäßig vorbei kam, was das ein schroffer hässlicher Einschnitt in der Landschaft… Nun wird das Gelände gerade „renaturiert“ und beinahe erkennt man nur noch an einem noch da stehenden Bagger was hier mal war.

Unglaublich wie viel sich dort seit ich nicht mehr in Eimeldingen wohne verändert hat.

Zurück sind wir dann durch Haltingen und dort haben wir sogar noch in einem Bauernladen Lebensmittel eingekauft und dann sind wir dem Fahrradweg entlang zurück nach Weil. Am Bahnhof habe ich dann wieder die S-Bahn nach Lörrach genommen.

Schrittziel erreicht

Dank meiner netten und ortskundigen Begleitung sind wir zusammen eine ordentliche weite Runde gegangen. Vielen herzlichen Dank dafür und sich freue mich schon auf unseren nächsten gemeinsamen Ausflug.

Ich habe nicht nur mein Schrittziel 10 000 Schritte erreicht sondern auch endlich mal wieder mehr wie 10 Km.

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog. Ich hoffe ich darf Dich morgen wieder in meinem Lockdown-Tagebuch begrüßen.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 53 ( Sonntag 7.2.)

Und heute heißt es wieder „Herzlich willkommen im Lockdown-Tagebuch“. Hier schreibe ich jeden Tag über mein Leben im Lockdown.

Heute gab es Grund zur Sorge das ich diesen Text heute nicht rechtzeitig schreiben und veröffentlichen kann. Denn ich habe schon wieder ein Computer Problem.

Wie gestern erwähnt , habe ich gestern Abend an einer Online-Karaoke-Party teilgenommen. Diese findet alle 14 Tage statt und ich habe schon öfters mitgemacht. Auch mit verschiedenen Geräten. Gestern hatte ich sowohl Discord als auch Zoom auf meinem „neuen“ Laptop laufen. Das funktionierte sehr gut. Die Stimmung gestern war sehr schön und die technischen Störungen hielten sich echt in Grenzen obwohl wir recht viele Teilnehmer waren.

Mein Zweithandy und ein spezielles Handy Stativ mit Beleuchtung hatte ich für diese Veranstaltung einem Freund geliehen. Also sah ich zwar nicht so gut aus… aber alles klappte gut.

Laptop geht einfach aus!

Bis auf einmal mein Rechner mit lauten Klacken mein Rechner aus ging… das hat er die vergangenen Tage schon paar mal gemacht, vorallem beim TV-Gucken (ich habe kein Fernsehgerät und schaue nur über das Internet). Danach war der Rechner aber immer wieder von alleine an gegangen. Oder ich konnte ihn manuell wieder einschalten.

Nicht so gestern Abend! Die Kontroll-leuchte am Einschaltknopf ging zwar an, und der Bildschirm hatte offensichtlich auch Strom… aber mehr passierte nicht!!!

Minutenlang passierte gar nix. Ein oder Aus-Schalten ging nicht. Also nahm ich das Netzteil ab und lies den Rechner über Nacht vor sich hin rödeln.

Heute morgen war er aus und ich vermutete das der Akku leer war. Wieder erwarten lies er sich jedoch ohne Netzteil einschalten… nunja… nicht ganz… Kontlollleuchte an und Bildschirm hat Stom… mehr nicht.

Nach zahlreichen Versuchen mit Akku und Netzteil raus und rein ging es dann wenigstens etwas weiter. Der Rechner versuchte hoch zu fahren doch bei dem Versuch Ubuntu kam eine Fehlermeldung und nichts mehr ging.

Ich habe heute Vormittag mehrfach mit dem Bekannten telefoniert, der mir das Gerät eingerichtet hat. Er vermutet das die Festplatte ein Problem hat. Ich verstehe nicht sehr viel von dem Programm aber die Fehlermeldungen würde ich mit meinem Wissen auch so interpretieren.

Es kommt mir vor als könne der Rechner eine wichtige Datei nicht finden weil diese sich in einem defekten Bereich befindet. Deshalb fordert er den Nutzer dazu auf den fehlenden Befehl manuell zu ergänzen. Und genau da hapert es dazu reichen unsere Programmierkenntnisse nicht aus.

Trotzdem keine Kriese

Obwohl ich die letzten zwei Tage nicht ganz so gut drauf war, mental meine ich. Hat mich dieses Missgeschick mit dem Laptop nicht sehr aufgeregt. Klar ist es ärgerlich, aber kein mega Drama. Ich habe diesen Laptop geschenkt bekommen und irgendwas war von Anfang an nicht ganz 100%ig. Der Bekannte der mir das neue Betriebssystem drauf gespielt hat, hatte da schon vorgeschlagen die Festplatte zu tauschen. Aber ich lehnte es ab mit „ach das geht schon so“… der Fehler war also zu erwarten.

Ich gebe daran niemandem die Schuld, weder der Person die mir das Gerät geschenkt hat noch dem der es eingereichtet hat. Ist nur meine eigene Schuld.

Er baut mir die Tage eine neue Festplatte ein und alles ist wieder gut!

Zum Glück habe ich meinen ollen Rechner noch

Augenblicklich schreibe ich diesen Text auf meinem uralt Laptop, das alte Ding ist extrem langsam und die Tastatur ist kaputt. Warum ich ihn dennoch nutzen kann habe ich damals unter „technisches Problem gelöst“ beschrieben. Die Maus und Tastatur haben noch immer die ersten Batterien drin. Obwohl ich fast nie daran denke sie aus zu schalten.

Was habe ich sonst noch so gemacht?

Tja, nicht viel… nachdem ich den ganzen Vormittag mit dem Computer Problem verplempert habe, habe ich mir heute mal ein „ordentliches Mittagessen gekocht“. Das heißt mal nix schnelles und einfaches, sondern so richtig mit 3 Kochtöpfen.

Kassler mit Lauchgemüse und Reis

Das Bild ist nicht toll, ich weis, ich bin weder eine begeisterter Köchin noch begabter Foodfotograf. Seit ich täglich für mich alleine kochen muss nerft mich das meistens nur.

Spazieren gehen

Heute fiel es mir sehr schwer mich aufzuraffen endlich los zu gehen. Es ist zwar mild aber es regnet heute dauernd. Trüber deutscher Wintertag. Aber wenigstens wieder normaler grauer Himmel.

Denn gestern hatte ich permanent das gefühl das irgendwas nicht stimmt… ich hatte schon Angst mit meinen Augen sei irgendwas. Ich hatte den Eindruck das wenige Tageslicht hätte eine gelbe farbe. Zeitweise sah der Himmel gelb aus. Ich dachte ich bilde mir das ein und hab deshalb nix erwähnt. Aber diese Zeitungmeldungen beweisen ich bin mit meiner Wahrnehmung nicht allein.

Ich muss zugeben ich war heute froh das alles wieder ganz normal graublau war. Es ist schon krass wie einen solche Dinge beeinflussen können. Saharastaub gibt es immer wieder mal, doch wenn überhaupt nehme ich davon nur dreckige Autos wahr. Ich erinnere mich als ich noch Kind war, waren eines morgens alle Autos gelb… auf dem Weg zur Schule fanden wir kein geparktes Fahrzeug auf dem man nicht mit den Fingern schreiben konnte. Aber an gelbes Licht kann ich mich nicht erinnern.

Mein heutiger Spaziergang führte mich vorallem durch Wohngebiet, weil ich bei dem nassen Wetter die Waldwege meiden wollte. Ich war wiedermal in Strassen wo man sich wundert wer so viel Geld für Villen hat. Ich hab ein paar Anwesen entdeckt, da schlackert man mit den Ohren. Langsam wundere ich mich das ich in Richtung Stetten immernoch Straßen finde wo ich noch nicht war.

Trotzdem hatte ich nach 1,5 Stunden keine Lust mehr und bin nach hause. Deshalb habe ich mein Schrittziel heute knapp verfehlt.

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Allgemein Lockdown-Tagebuch

Tag 28 (13.1.2021)

Herzlich Willkommen zu meinem 28. Eintrag im Lockdown-Tagebuch. Was das ist brauche ich wohl nicht mehr zu erklären. Für mich ist es seit 28 Tagen ein fester Bestandteil meines Alltags… ähm ja… so langsam wird der Ausnahmezustand zum Alltag. Geht das Dir auch so?

Das ungewöhnlich lange Nixtun und viel zu wenig bewegen fordert bei mir leider schon Tribut. Meine Venen mögen das viele rumsitzen absolut nicht und ich war heute deshalb beim Arzt.

Noch ist es keine Venenentzündung, aber ich muss nun kräftig gegensteuern das es nicht noch viel schlimmer wird. Das heißt ab sofort permanent Stützstrümpfe tragen. So wie es viele Menschen auf langen Flugreisen machen, so muss ich das jetzt zuhause auf der Couch machen. Kein erhebender Gedanke.

Außerdem soll ich so viel wie möglich laufen! Auf die Idee bin ich auch schon alleine gekommen. Und mein Ziel 10 000 Schritte am Tag ist nun auch „medizinisch notwendig“. Diesmal nicht so lustig gemeint wie in meinem Artikel von Gestern.

Wie versprochen ein neues Nähprojekt

Äh nein, wenn man es genau betrachtet ist es nicht neu. Denn diese Tasche habe ich in den ersten Tagen in dieser Wohnung auf dem Balkon gehäkelt. Das weis ich noch ganz genau. Weil es ja so etwas besonderes war. Vorher hatte ich keinen Balkon gehabt. Im Sommer 2011 habe ich aus hellblauen Baumwollgarn, das ich irgendwo reduziert gekauft hatte frei Schnauze diese Tasche gehäkelt.

Nach dem Umzug beim Auspacken der Kleidung war mir diese hellblaue Bluse aus pflegeleichtem Crash-Satin in die Hand gefallen und ich hab mich erst geärgert das ich sie überhaupt noch in die neue Wohnung mitgenommen hab, denn sie passte schon längst nicht mehr. Aber ich hab diese Bluse geliebt. Sie war so schön pflegeleicht, und war sehr chic mit ihrer Schnürung vorne. Dann fiel mir auf das sie ja genau die gleiche Farbe hat wie das was ich gerade häkle. Also packte ich die Bluse zu den Häkelsachen, weil ich vor hatte aus ihr ein Futter für diese Tasche zu nähen…

Das war 2011 ! Seit dem steckte die Häkelarbeit mit der Bluse in einer Tüte. Heute habe ich nun endlich das ausgeführt was ich schon seit 10 Jahren geplant hatte. Ich habe die Bluse zerschnitten und ein Futter für das Täschchen genäht! Endlich!

upcycling: eine Bluse wurde zum Futter dieser Tasche

Der Stoff der Bluse war sehr weich und fließend. Wie Futterstoff eben. Aber eher weniger geeignet für den Träger. Deshalb habe ich dafür die stabilste Stelle der Bluse genommen. Die Verschluss-Leiste. Die Bluse hatte keine Knöpfe sondern eine dekorative Schnürung. Leider habe ich kein Bild mehr wie sie mal aussah. Aus der Kante mit den Ösen für die Schnürung habe ich den Träger genäht, das Band wurde in die Häkelei eingefädelt und bildet jetzt die Schleife.

Laufen ist die beste Medizin!

Die Ärztin riet mir „Laufen, Laufen,Laufen“, das sei das beste um meine Venen zu unterstützen. Und dann machte sie noch so ne Bemerkung… „ich bin sicher sie schaffen sich Ziele“ … man könnte beinahe meinen sie hat meinen Blog gelesen.

Als ich die Arztpraxis verlassen hab war ich sehr nachdenklich und eigentlich nicht so gut drauf. Aber ich lief einfach mal drauf los, nach hause wollte ich nicht. Denn wenn ich mal dort bin das fällt es mir schwerer wieder los zu gehen. Also lief ich einfach drauf los. Ich wusste nicht wo ich hin wollte. Fand aber ich geh jetzt einfach mal paar Straßen lang, die ich noch nicht kenne.

Ich beschloss bis 12 Uhr mindestens in die gleiche Richtung zu gehen und erst dann den Rückweg einzuschlagen. Doch dann kreuzten Leute mit Hunden meinen Weg die einen steilen geteerten Weg hoch gingen. Ich hatte das für eine Zufahrt zu einer Firma oder so etwas gehalten, doch wenn die da hoch gehen und mir nicht gleich wieder entgegen kommen, dann muss der Weg ja irgendwo hin führen.

Der Weg führte an den Waldrand und bald war er auf dem Niveau der Autobahn, ging aber immer noch Bergauf. Von hier hatte man sogar ne tolle Aussicht. Genau jetzt blinzelte die Sonne zwischen den grauen Wolken hervor.

Und dann sah ich die Fußgängerbrücke über die Autobahn. Also von unten von der Autobahn aus hab ich sie schon oft gesehen, aber hier war ich noch nie!

Fußgängerbrücke über die Autobahn A98

Der geteerte Weg geht geradeaus weiter, und die nächsten Tage und Wochen werde ich sicher noch heraus finden wohin. Doch heute bin ich über die Brücke gegangen. Was allerdings etwas gruselig war. Nicht wegen der Autos und LKWs die unter einem hindurch rasen. Nein die Brücke war noch etwas vereist. Der Schnee der letzten Tage ist zwar überall sonst weg getaut, aber der Frost hat die Brückenkonstruktion noch voll im Griff.

Nach der Brücke gabelt sich der Weg. Ich wusste zwar nicht genau wo ich raus komme aber vermutete das ich eher links Richtung zuhause gehe.

Dort kommt man erst mal in einen kleinen Laubwald. Schöne Strecke. Und dann kam ich bei dem Parkplatz hinter der DH-BW heraus.

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Ich wusste zwar das es sowas in Lörrach gibt, hatte aber keine Vorstellung davon wie groß das ist. Laut Webseite studieren dort momentan 34 000 Menschen. Weiter Informationen unter Unsere Hochschule.

Ich war beeindruckt von der Größe des Geländes und er Vielzahl der Gebäude. Der Gesamte Campus schmiegt sich an den Hang und ist von der Stadt aus nicht zu sehen. Ich dachte echt hier in der Gegend seien nur Wohnhäuser, das hier Platz für solche Gebäude ist habe ich nicht geahnt. Ich stelle immer wieder Fest, Lörrach ist viel größer als ich immer dachte.

Futuristische Gebäude der DHBW

Die meisten Gebäude scheinen recht neu zu sein. Kein Wunder denn diese Hochschule gibt es in dieser Form erst seit 2009. Ich hätte sicher noch mehr interessante Details entdecken können. Aber es Standen an der Straße mehrere Hinweisschilder das wegen Corona der Aufenthalt von nicht befugten Personen untersagt ist. Deshalb bin ich gar nicht stehen geblieben. Ich finde solche Verbote sollte man angesichts der Situation beachten und sich nicht länger aufhalten als notwendig.

Da ich sehr spontan und planlos los gegangen bin, habe ich versäumt nachzugucken wie weit die Strecke genau war. Ich werde diese Tour in den kommenden Tagen nochmal machen und dann genauer beschreiben.

Ich plane einen Blogpost über interessante Spaziergänge in Lörrach, denn, unterwegs ist das Ziel…

Vielen Dank für Deinen Besuch und ich hoffe Du schaust wieder rein in mein Lockdown-Tagebuch.

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Lockdown-Tagebuch

Tag 24 ( 9.1.)

Herzlich willkommen in meinem Lockdown-Tagebuch. Heute probiere ich mal ob es irgendwelche Nachteile hat wenn ich die Überschrift so verkürze. Ich denke wer diesen Artikel finden möchte findet ihn auch so wie er jetzt ist.

Bezüglich Suchmaschinen Optimierung und ähnliche Themen habe ich die letzten paar Tage nicht viel gelernt und umgesetzt. Vielleicht auch weil ich bei meiner letzten größeren Veränderung an den WordPress-Plugins einen Fehler gemacht hatte und dadurch zwei Tage lang keine Einnahmen generiert habe. Wenn ich hier von Einnahmen spreche, dann geht es dabei um paar Cent am Tag… die ich aber brauche um diesen Blog zu finanzieren. Leider bin ich momentan noch meilenweit davon entfernt das sich dieser Blog trägt.

Ist ja auch kein Wunder, denn seit 24 Tagen schreibe ich nicht das was ich denke was Besucher bringen könnte, sondern einfach nur was ich will und was ich den Tag über so tue.

Vorerst möchte ich daran nicht viel ändern, diesen Täglichen Blogpost behalte ich so lange bei wie ich nicht arbeiten darf. Vorerst mal bis zum 31. Januar.

Was habe ich heute gemacht?

Heute war ich nicht ganz so sportlich wie gestern, und auch nicht ganz so effektiv wie ich das gerne wäre. Aber ich bin trotzdem guter Dinge und bewerte den heutigen Tag ebenfalls (wie gestern, Tag 23) positiv.

Heute morgen bin ich etwas später wach geworden, es war bereits ganz hell. Auf Joggen am morgen habe ich verzichtet weil ich erstens leichten Muskelkater hatte und zweitens hatte ich gedacht das ich mit meiner heutigen Spaziergangpartnerin weiter laufen würde.

Am Vormittag war wieder Nähen angesagt. Wieder Handstulpen.

Handstulpen aus hellblauen Wollgemisch

Hier das versprochene Tageslicht-Foto

Hier seht ihr 3 Paar Handstulpen mit Daumenloch, die mit unterschiedlichen grauen Jerseys gefüttert sind. Auf dem Bild sieht man leider nicht das sie mal heller und mal dunkler sind. Und auf der linken Seite sind zwei paar kürzerer Stulpen ohne Daumenloch, sieht man auch nicht richtig… Jetzt muss ich Euch erklären warum dieses lang versprochene Bild so „solala“ geworden ist:

Ich habe alle Stulpen mit diesem Stoff nacheinander genäht weil ich den grauen Faden in der Maschine hatte und mir das Faden wechseln sparen wollte. Die Roten bereits zugeschnittenen Teile kann ich nur mit schwarz nähen. Erst mal alles was mit grau geht machen, dachte ich mir.

Als ich die letzte dieser Stulpen fertig hatte wollte ich auch gleich Bilder machen bevor ich was anderes anfange… Das Wetter war trocken und hell, also Ideal. Ich überlegte kurz irgendeine Decke oder ähnliches auf den Balkonstuhl zu legen (weil der dreckig aussieht) doch dann entschied ich mich für die Stuhlkissenbox…

…diese Box befindet sich am anderen Ende des Balkons, kein Problem dachte ich. Stulpen und Handy geschnappt und raus… brrrrrrr … es hatte etwa minus 1 Grad und ich hatte noch den Pyjama an! Es musste sehr schnell gehen!! Nach 3 Bildern floh ich wieder nach Drinnen. Dieses war die beste der drei Aufnahmen.

Verabredung zum Spaziergang

Die letzte Tage war es oft so das ich herum gefragt habe ob jemand mit mir Spazieren gehen will, und keinen fand. Doch heute meldete sich eine Bekannte bei mir, ich hatte aber schon mit jemandem abgemacht. Völlig unbedacht meinte ich „komm halt mit“… Doch dann hab ich, mehr aus Höflichkeit die erste Verabredung gefragt „Stört es Dich das jemand mitkommt?“. Diese Person hat mich dann darauf aufmerksam gemacht das Spazierengehen nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt oder einer Person aus einem anderen Haushalt erlaubt ist. Daran habe ich überhaupt nicht gedacht.

Offensichtlich ist es momentan nicht erlaubt als Dreiergruppe zusammen zu laufen. Und wenn ich so überlege, mir sind die vergangen Tage dauernd 2er Gruppen entgegen gekommen…

Ich weis es nicht ob es wirklich strafbar oder falsch gewesen wäre zu dritt los zu ziehen, aber ich habe aus Rücksicht auf die erste Verabredung der zweiten abgesagt.

Schnee liegt kaum noch

Hier in Lörrach liegt kein Schnee mehr, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist die weiße Pracht fast überall schon getaut. Doch ein paar Schneemänner haben noch überlebt:

Schneemänner am Hühnerberg
zwei Schneemänner und ein Schnee-Schwein

Die beiden Schneemänner auf dem zweiten Bild sind nicht mehr so gut erkennbar… aber das Tier in der Mitte ist doch ganz klar ein Schwein.

Heute Abend geht es zu virtuellen Karaoke-Show

Heute Abend ab 20 Uhr gibt es wieder eine online Karaokeparty mit Jan Böske. Diese funktioniert über Discord und Zoom (beides gleichzeitig, sonst geht nur Bild oder Ton). Weitere Informationen unter „Die 23. Online Karaoke-Show“.

Vielleicht mag mal einer von Euch da mit rein gucken. Jeder darf mal singen, muss es aber nicht.

Ich muss nun zum Schluss kommen, denn ich hab ja gleich noch was vor.

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Illegaler Grenzübertritt?

Am Sonntag Nachmittag war ich spazieren, ursprünglich wollte ich eine Freundin in Lörrach Stettten besuchen, doch diese hatte keine Zeit und so bin ich einfach weiter gelaufen. An der „Wiese“ (so heißt der Fluss) musste ich mich entscheiden, gehe ich Flussaufwärts oder Flussabwärts…

Folgt man dem Weg in Fließrichtung des Wassers, dann kommt man nach wenigen Metern in die Schweiz. In der Zeitung war berichtet worden das dieser Grenzübergang sowie andere „Grüne Grenzen“ wegen Corona geschlossen wurden. Doch in den letzten Tagen wurde mir von Leuten erzählt das zumindest dieser beliebte Radweg wieder geöffnet sei. Alleine diese unterschiedlichen Informationen machten mich neugierig.

Da mir auf den ersten 50 Metern schon mehre Radfahrer entgegen kamen war mir klar der Weg ist offen. Als ich dann zu der Stelle kam, wo mal die Absperrung gewesen ist, erinnerte rein gar nichts mehr daran!

In dem Artikel des Südkurier vom 11. Mai findet man Fotos wie es hier überall aussah.

Doch heute am Sonntag den 7.6. nachmittags war davon absolut nichts mehr zu sehen.

Übrigens über diesen Weg hab ich schon mal berichtet „Radtour am Wiesenufer“. Oder auch bei „Tierpark Lange Erlen„…

wie gewohnt merkt man erst an der Beschilderung das man in der Schweiz ist

Wie gewohnt, so wie es vorher war merkt man eigentlich erst an der nächsten Weggabelung an der anderen Beschilderung das man sich nun auf schweizerischen Gebiet befindet. In der Schweiz sind die Verkehrsschilder kleiner. Dieses Bild ist übrigens keine 1,5 km von meiner Haustüre entfernt aufgenommen.

Nicht ganz sicher ob ich das auch wirklich darf bin ich den belebte Fahrradweg entlang der Wiese weiter gegangen bis zu ersten Brücke. Diese befindet sich neben dem Naturschwimmbad Riehen . Vor dem so viele Fahrräder standen das ich mich gefragt habe ob das eventuell schon geöffnet ist.

Ganz kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt bis nach Weil am Rhein zu laufen, aber dann habe ich mich doch anders entschieden und wollte einfach mal ausprobieren ob man nicht eventuell am anderen Ufer der Wiese wieder zurück nach Lörrach gehen kann. Denn Auf diesem Fluss Abschnitt habe ich eigentlich noch nie Leute am anderen Ufer gesehen.

Dort steht ein Wegweiser zu einem Weingut, von dem ich dachte das es eigentlich zu Deutschland gehört… Nur eine kurve entfernt ist der Grenzübergang nach weil am Rhein. Eigentlich ist mir gar nicht klar, welche Gebäude die ich hier am Weinberg sehen kann nun zu Deutschland und welche Zur Schweiz gehören. Also bin ich einfach mal neugierig die Straße entlang.

Ich hatte erwartet das der Weg bei dem Weingut endet, doch der Weg ging weiter…

nur wenige Meter von der „Zollfreien Strasse“

Nur wenige Meter weiter ein richtiger Waldweg, noch kann man den Verkehrslärm der „Zollfreien Strasse“, die sich in einer Kurve über die Wiese windet um im Tunnel zu verschwinden. Paar Schritte weiter hört man nichts mehr davon, nur noch das rauschen der Wiese.

Knorrige Bäume und ein Nebenarm/ Kanal der Wiese

Fast wie ein Märchenwald, keine Passanten, und Walderdbeeren direkt am Wegrand.

hier ist die Grenze

Hier mitten in diesem kaum besuchten Waldstück befindet sich ein Grenzstein und ein Hinweisschild. Beides habe ich auf der anderen Seite an dem beliebten Radweg vergeblich gesucht.

Nun habe ich die Grenze zur BRD wieder übertreten und war somit wieder zurück in der EU. Für uns Lörracher absolut nichts ungewöhnliches, doch während der Corona-Zeit eigentlich verboten.

Innerhalb von wenigen Tagen hat sich die Situation komplett verändert, Bis Mitte März war es normal die „Grüne Grenze“ zu passieren. Dann war es Monatelang absolut verboten. Selbst für Anwohner und Pendler nach Weil am Rhein war ein Grenzübertritt absolut untersagt und die Zeitung berichtete das der Winzer des Weingutes an dem ich eben vorbei spaziert bin, Strafe zahlen musste weil er mit seinem Traktor von seinem eigenen Grundstück zu seinem eigenen Feld auf deutschem Grund ein kleines Stück schweizerische Straße gefahren ist.

Gerüchte besagen auch, das an dem Fahrradweg zeitweise schweizerische Soldaten eingeteilt waren um Grenzübertritte zu verhindern.

Ab kommenden Montag soll die Reisefreiheit zwischen Deutschland und Schweiz wieder hergestellt werden… Dann ist also so ein Spaziergang wie ich ihn unternommen habe wieder erlaubt…

Habe ich etwas verbotenes gemacht?

Noch immer bin ich mir nicht ganz sicher ob das überhaupt erlaubt war was ich gemacht hab. Ich bin letztlich wirklich am anderen Wiesenufer wieder zurück nach Lörrach gelaufen. Und bin auf der Strecke niemandem begegnet. Also diesmal bin ich mir ganz sicher das ich bei meinem Auslandstrip keinen Coronavirus eingeschleppt habe, da ich mit keinem Menschen Kontakt hatte.

Grillplatz an der Wiese in Lörrach Stetten, mal von der anderen Seite

Fazit:

Ein schöner Spaziergang, den ich jedoch erst nach dem 15.6.2020 empfehlen würde.

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