Ich war woAnders!

Ein schlafarmes und anstrengendes Wochenende liegt hinter mir! Aber ich bereuhe keinen Kilometer!

Am Samstag musste noch ganz normal arbeiten, konnte lediglich meine Arbeitszeit so tauschen, das ich um 14 Uhr schon gehen konnte. Angesichts des warmen Wetters und dem Wissen das ich am Nachmittag lange im Auto fahren würde trug ich am morgen schon medizinische Stützstrümpfe, was nicht chic und angenehm war, aber ich als sinnvoll erwiesen hat.

Nach der Arbeit bin ich ganz kurz heim, Umziehen Koffer schnappen und los !  hier seht ihr mich mit dem Koffer und Leihwagen gegen 15 Uhr in Lörrach.

Mit dem Auto ging es nach Rust,  an einer Tankstelle in der Nähe des Europa-Parks habe ich mich mit Leipzi getroffen. Ich kannte sie vorher noch nicht, und sie möchte hier nicht mit normalen Namen genannt werden. Wir lernten uns also auf der Autofahrt erst kennen. Leibzi hatte ein Navi dabei und so waren wir nicht auf funktionierendes Handynetz angewiesen und konnten so der kürzesten Route nach Saarbrücken durch Frankreich folgen. Die Strecke führt nur Teilweise über die Autobahn. Oft fährt man über kleine Dörfer mit deutsch klingenden Namen aber sehr französischen Aussehen. Und bestimmt 150 Kreisverkehre!

Doch der Weg ist wieder Erwarten wirklich der kürzeste, kaum wieder in Deutschland sind wir auch schon fast in Saarbrücken. Dort angekommen hatten wir noch nicht mal Zeit in das Navi das gewünschte Parkhaus einzugeben, wir orientierten uns an den Massen von wild auf der Strasse geparkten Autos. Da wo so viele Stehen, da muss es einen kurzen Gehweg zum Festgelände des Saarspektakels geben..

„wir Christen pflegen in solchen Momenten einfach um einen Parkplatz zu beten!“ erklärte ich meiner eher Atheistischen Beifahrerin. Und schwups hatten wir einen Parkplatz! Maximal 1000m Luftline vom Gelände.

Am Gelände angekommen meinte Leibzi „und wie willst Du bei sooo vielen Menschen in die erste Reihe?“ Es spielten gerade Glasperlenspiel und der gesamte Platz war gut gefüllt. „ich weis noch nicht, aber ich weis das ich zuerst eine Toilette brauche“ also fragte ich mich durch wo die Toiletten seien… zufällig direkt neben der Bühne…

Von den Toiletten aus orientierten wir uns auf „erste Reihe“… dafür umrundeten wir erst mal den Rollstuhlfahrerbereich… irgendwie schien der die Menschenmassen hinter uns abzuschrecken, denn dahinter war recht gutes durchkommen bis zur Mitte. aber da wollte ich nicht bleiben. „Dabei sein ist alles“ ist bei solchen Anlässen nicht mein Motto. Glasperlenspiel kündigten Ihren letzten Song an und das brachte schon Bewegung ins Publikum… einige viele aus den ersten Reihen wollten gehen. Diese Bewegung machten wir uns zu nutze, und immer wenn uns jemand entgegen kam, rutschten wir ihm entgegengesetzt.
Dann waren Glasperlenspiel fertig und die Moderatoren kündigten eine Umbaupause an. Was noch mehr Menschen zum Gehen bewegte… und wir immer wieder aufgerutscht. Nach etwa einer halben stunde standen wir in der ersten Reihe !!!

hinter uns erkennt ihr noch das Bühnenbild der Vorgruppe. Doch wie finden wir Claudia? Da weder Internet noch whatsapp unserer Handys funktionierten schrieb ich Ihr eine Sms „wir sind in der ersten Reihe“… „rechts oder links“ fragte sie zurück was ich aber gar nicht mehr beantworten konnte denn keine 5 Minuten später klopfte sie mir auf die Schulter!

Ich schätze auf dem Platz waren 5000-8000 Menschen, und wir finden uns!

drei verrückte freuen Sich!

und so sah es hinter uns aus.

Der Auftritt von Thomas Anders war toll, ich war überrascht das er wirklich 90 Minuten sang. Leider gab es nur einen Titel aus seinem aktuellen deutschsprachigen Album. Ansonsten fast nur Modern Talking Klassiker.  Obwohl ich alle Titel seit fast 30 Jahren auswendig kann schafft es Thomas trotzdem immer wieder irgendwo ne kleine Überraschung einzubauen.  Billie Jean… War diesmal in einem anderen Modern Talking Song versteckt. 

Sehr schön fand ich die Akustik Version von Lady Lay… oh man… Der Titel war ursprünglich auf dem zweiten Mt-Album von 1985! Zwar gab es 1998 auf „Back for good“ aber diese Version hatte auch damit kaum was zu tun.

Thomas sang den Titel auf dem Hocker sitzend nur begleitet von Lars, welcher durch einen gebrochenen Finger gehandicapt war, aber dennoch super Gitarre spielte. Und dann brachte er nach langem mal wieder „when will I see you again“. 

Meine Fotos sind nicht so Hammer mäßig geworden, aber auch weil ich mich mehr darauf konzentriert habe die Musik und die Stimmung zu genießen. Ich hab getanzt wie vor fast 20 jahren… oder 30… stimmt irgendwie beides. 

Nach dem Konzert sind wir noch über 60 Kilometer zu einer Freundin von Leibzi gefahren. Die uns total nett mitten in der Nacht mit Pizza und Kaffee versorgt hat. Ich habe dann 3,5 stunden geschlafen und die anderen beiden haben „durchgequasselt“ 

Warum wir am Morgen so früh weg mussten erzähle ich in einem separaten Post.

Der beste Tag meines Lebens

heute!

Aber nicht weil ich heute unterwegs bin, oder gar meine Hochzeit ist oder sowas. Nein einfach nur weil heute heute ist. Ich kann keinen anderen Tag besser geniessen als heute. Denn die vergangenen Tage sind vorbei, im nachhinein geniessen das man dies oder das gemacht hat… geht nur ein kleines Stück weit indem man sich über die Erinnerungen freut. Beschliessen das man morgen oder einen anderen künftigen Tag geniessen will ist auch irgendwie dumm, denn wir wissen ja gar nicht ob wir den morgigen Tag überhaupt noch erleben. Keiner von uns weiß ob es ein morgen gibt. Es kann so viel passieren, wir können heute Nacht an einem Herzinfakt sterben, oder einfach nicht mehr aufwachen. Wir können heute noch von einem Auto umgefahren werden, oder uns fällt ein Flugzeug auf den Kopf oder auch ein kleinerer Gegenstand…

„Der Beste Tag meines Lebens“ heisst die neue Single von Thomas Anders, ja genau, der von Modern Talking. Die Band eher für eingängige Melodien aber sinnfreie Texte bekannt ist. Die Stimme von Modern Talking singt jetzt deutsch! Eigentlich hat er ja mal so angefangen, vor über 35 Jahren… seine erste Single begann  damals mit den Worten: „sechzehn Jahre alt bist Du…“ … lang ist es her!

Seit heute ist Thomas Anders neue Single raus und sie heißt „der beste Tag meines Lebens“. Da es hier in der Gegend kaum noch Maxisingles zu kaufen gibt habe ich sie sobald ich davon wusste bei Amazon vorbestellt und heute kam sie pünktlich mit der Post.

Ich freue mich nach wie vor über Physikalische also echte Singles, denn es ist einfach was anderes wenn man einen Tonträger in der Hand hat als wenn man es nur als Download irgendwo in einem Gerät stecken hat. Auch wenn ich kein Ausgesprochener Maxisingle Fan bin. Oft nerft es mich ein und den selben Song in mehren Versionen nacheinander zu hören. Aber ich möchte sie dennoch besitzen.

„Der Beste Tag meines Lebens“ kommt mit einem ansprechenden Cover mit einem echt erfrischenden Foto von Thomas. Im hellen legeren Hemd und mit einem natürlichen Lachen das man beinahe mitlächeln möchte. Ich kenne gefühlte millionen Fotos von Thomas mit seinem gemeiselten Standardlächeln… das ist es nicht, es ist ein echtes Lachen. Also schon mal absoluter Pluspunkt für das Cover.

Auf der Single sind 4 Versionen des Titels enthalten, die mir alle gefallen. Sich aber nicht sehr unterschieden.

Der Titel „Der Beste Tag meines Lebens“ überrascht mit angenehm sinnvollen Text der fast zum Mitsingen animiert da einige motivierende Wahrheiten enthält die jeder auf sich selbst anwenden kann. Weder der Text noch in dem Video wird darauf eingegangen was an dem Tag denn so außergewöhnliches passiert, er ist der beste Tag weil es einfach heute ist. Wir können einfach nur heute genießen, denn gestern ist vorbei, und sich nur vorzunehmen morgen zu genießen… bringt auch nicht wirklich etwas.

Ich finde den Song toll, weil er eine angenehme eingängige Melodie hat und einen Text bei dem ich mit gehen kann… „You´re my heart, you´re my soul“ = Du bist mein Herz und meine Seele möchte man nicht unbedingt in jeder Lebensituation mit singen. Und ganz ehrlich „Gigolo“ und ein paar andere Texte hab ich Thomas einfach nicht abnehmen können. 

„Der Beste Tag meines Lebens“ ist ein schwungvoller tanzbarer Song den man unter Foxtrott Schlager einordnen könnte, der ein positives Lebensgefühl besingt ohne dabei zu kitschig zu werden. Und das ganz ohne Liebes-blabla. Ich freue mich auf das zugehörige Album „Pures Leben“ das im April erscheinen wird und hoffe auf weitere so tolle Songs.

Weitere Informationen zu Thomas Anders unter http://www.thomasanders-Fan.de

ganz Anders als erwartet

Am 29. Januar bin ich morgens um 8 bereits mit dem Zug los gefahren. Über Basel und Mannheim bis nach Bochum. Dort stieg ich auf einen Stadtmobil Leihwagen um. (über das Auto berichte ich in einem separaten Post)

Von Bochum aus musste ich noch ne Stunde mit dem PKW fahren, dank Navigation mit dem Handy habe ich das Sportschloss Velen gegen 17 Uhr erreicht. 

Details zur Planung „in Velen darf ich nicht fehlen“

Dort traf ich mich mit ein paar Fans die ich schon seit vielen Jahren kenne, wir flüchteten als erstes vor der Kälte (der Schlossgraben war zugefrohren!) in die Orangerie und tranken dort erst mal Kaffee. Bei einem kurzweiligen Austausch hätten wir beinahe den Einlass verquasselt… 

Am Eingang wurden nicht nur die Eintrittskarten kontrolliert sondern man musste sich ausweisen das man auch wirklich die auf dem Ticket genannte Person ist. Ungewöhnlich! Im Saal wurde man an seinen Tisch geleitet. Dort fanden wir unsere Platzkärtchen… Fast wie bei einer Hochzeit .Und so sah der Saal auch beinahe aus.

Die Beiden Musiker Achim Bochhausen und Gert Stein betraten die kleine Bühne und begannen zu spielen. Keine Ansage oder Moderation oder so. Als Thomas Anders den singend den Saal betrat wurde etwas applaudiert… aber das verstummte schnell weil alle zuhören wollten. Auch wurden hier und da Fotos gemacht, aber es war nicht dieses hysterische Popstar geknipse sondern alles ganz entspannt und angenehm.

Thomas sang mehere amerikanische Klassiker die ich zwar kannte aber noch nie von ihm gehört hatte dazwischen sprach er viel und ging dabei sehr auf die Texte ein und erwähnte das die Textübersetzungen auf den Tischen zu finden seien… sowas gab es noch nie ! Wir erinnern uns, Thomas Anders die Stimme von Modern Talking, dem Inbegriff für bescheuerte sinnfreie Texte die einfach nur gut klingen! Und er macht uns auf die Texübersetzungen aufmerksam?

Das musikalische Programm wurde jeweils von den Menu Gängen unterbrochen, was ich aber absolut nicht als störend oder iritierend empfand. Im Gegenteil beim Essen konnte man sich wunderbar mit seinen Tischnachbarn über das gehörte austauschen. Da die Tische nacheinander das Essen bekamen ergab sich immer wieder genügend Zeit um sich zu unterhalten oder auch mal an einen anderen Tisch zu gehen. Besonders die Raucher genossen diese Freiheit. Das Ende der „Pause“ wurde völlig unkompliziert durch schliessen der Türe angekündigt und man konnte dann ganz gemächlich den Platz wieder einnehmen. Thomas kam wieder singend hereingeschlendert und setzte das Program fort, die Konzentration der Zuschauer auf das was gesungen und gesagt wird war sofort wieder da. 

Celebrate life war das Motto des Abends, ungewohnt tiefsinnig und nachdenklich sprach Thomas über das Leben und wie schnell man vergisst es wirklich zu geniessen… und wie schnell es doch vorbei sein kann. In diesem Zusammenhang erzählte er von einer älteren Freundin mit der er telefoniert hatte und unmittelbar nach dem Gespräch ihm klar wurde das er sie nie mehr sprechen würde. Wir langjährigen Fans kennen diese Geschichte denn daraus entstand der Titel „dance in heaven“ der damals auf dem Album „When will I see you again“ erschien. Das war mitte der 90er Jahre, warum sprach er jetzt davon ???

Thomas sang den Titel und widmete diesen seiner Mutter die vor wenigen Monaten verstorben ist. Boah! Ich war nicht die einzige die Tränen in den Augen hatte !

Ich habe Thomas Anders die letzten 25 Jahre schon unzählige male live erlebt. In den unterschiedlichsten Veranstaltungen von groß bis ganz klein… ich dachte ich hätte alles schon gesehen und kenne sein ganzes Repertoire. Weit gefehlt, „Dance in heaven“ war bis zu dem Zeitpunkt des Abends der erste Titel den ich schon mal von ihm gehört habe. Ebenso kannte ich  „send in the clowns“ das er damals 1997 bei der Musical Gala sang und das unvermeidliche „You´re my heart you´re my soul“. Letzteres war der einzige Titel zu dem er nicht auf den Text einging… aber er war mit in dem kleinen booklet auf den Tischen zu finden.

In einer der Pausen sah ich mir das Heft näher an und ich musste zugeben, ich kannte all diese Songs, nur nicht von Thomas… Nur ein Text, da dachte ich „hä was ist das?“ im Hinterkopf übersetzte ich das in englische aber ich konnte mich an kein Lied erinnern.

Gibt es auch nicht! Im letzten Konzertblog lies Thomas die Bombe platzen… ach was, falsch beschrieben, im Gegenteil, kein lauter Bums… sondern eine locker nachdenkliche Moderation über das Leben mit seinen unvermeidlichen Höhen und Tiefen… und das Thomas´ neues Album in deutscher Sprache sein wird.

Thomas Sang „das Lied das Leben heißt“! Ein wunderschöner tiefsinniger Text perfekt Interpretiert… er singt „Du liebst mich… und Du zerstörst mich“ so das man genau das dabei empfindet. 

Vor diesem Abend dachte ich Thomas kann mich nicht mehr überrraschen und begeistern, aber das war ein Irrtum. Er kann !!!

Reisevorbereitungen 

kommendes Wochenende bin ich gleich zweimal unterwegs. Am Samstag geht es zur Generalprobe für das Pop-Musical „Luther“. Der  Chor Auftakt in dem ich Mitglied bin hat einen Bus gechartert mit dem wir nach Ludwigshafen in eine große Halle fahren um dort gemeinsam mit anderen Chören (über 2000 Sängerinnen und Sänger) zu proben. Hierfür muss ich selber nicht viel vorbereiten und planen. 

Doch gleich am nächsten Morgen starte ich zu einer Reise die ich mal wieder alleine mache. Mit dem Zug fahre ich bis Bochum um dort einen Leihwagen zu nehmen und nach Vehlen zu fahren. Dort findet ein ganz besonderes Konzert mit Thomas Anders statt. Das ist kein normales Konzert sondern ein „Music & Dinner“ in einem Schlossshotel. Für diesen Anlass habe ich mich entschlossen in einem langen Abendkleid zu erscheinen!

Genau dieses habe ich gestern nochmals anprobiert ob es auch wirklich noch passt, denn ich habe es im November bereits angeschafft und da passte es gerade so… knapp halt… Meine Angst war das ich über Weihnachten zugenommen habe und mir das Kleid dadurch an einer Gewissen Stelle zu eng sein könnte. Dank einer Magen-Darm-Grippe konnte ich gleich mehere Tage fast nichts essen und somit habe ich wieder 2 Kilo runter und ich passe ohne Probleme in das Kleid.

Leider kann ich Euch jetzt hier noch kein Foto mit dem Kleid zeigen. Aber das hole ich nach.

Ich freue mich sehr auf dieses besondere Event und werde hier darüber berichten.

In Velen darf ich nicht fehlen!

Bereits im Juni letzten Jahres entdeckte ich fast zufällig einen Link zu einer besonderen Veranstaltung mit Thomas Anders. Auf einem Schloss, mit 5 Gänge Menu … limitiert auf 120 Zuschauer … und Thomas Anders nur begleitet von einem Pianisten. Wow von sowas träumt ein Fan. Bei solchen fast „unplugged“ Konzerten werden nicht nur die allbekannten Titel in gewohnten Arrengements gespielt sondern man kann sich auf etwas ganz besonderes freuen.

Kurz entschossen folgte ich dem Link und ordete ein Ticket… nur eines, denn der Preis lies mich erst mal schlucken… 95 Euro! Da konnte ich es gleich vergessen jemand zu suchen der mit fährt.

Aber okay das ist etwas ganz besonderes in einem besonderen Ambiente und das Essen ist bei dem Preis ja mit enthalten. Sobald eine Eintrittskarte mit Essen ist wird es teurer, und bei den Informationen die ich über das Hotel in dem das statt findet gefunden habe ist der Preis eigentlich angemessen.

Also Ticket bestellt und auch gleich per Kreditkarte bezahlt und dann erst nach geguckt wo das genau ist. Ich wusste nur das Thomas dort schon einmal aufgetreten ist und deshalb dachte ich mir das es wohl in der Umgebung von Koblenz (Thomas Wohnort) liegen würde. 

Aber ich hatte mich getäuscht Velen liegt kurz vor der Holländischen Grenze!!!  

Laut Google maps 620 km mit dem PKW. Und wählt man öffentlche Verkehrsmittel dann kommt nix… was ist da los? http://www.bahn.de findet den Ort zwar, aber nur an Wochentagen. Und der Termin ist an einem Sonntag. Velen scheint so klein zu sein, es gibt keinen Bahnhof und nur unter der Woche gibt es einen Bus der dort hin fährt. Also keine Chance für mich mit öffentlichen Verkehr dort hin zu kommen.

Was nun?

Am Samstag anreisen geht nicht, denn an dem Tag habe ich selber einen Termin bei dem ich auf der Bühne stehe und singe.  Zwar zusammen mit 2300 anderen Sängern aber da muss ich dabei sein weil das die Generalprobe für das Luther Musical in Mannheim ist.

CarSharing heist die Lösung. Aber ich nehme nicht einen Leihwagen ab Lörrach, das käme viel zu teuer und ehrlich gesagt habe ich keine Lust auf über 6 Stunden Autofahrt alleine. Also fahre ich mit dem Zug zum Nächstgelegenen CarSharing Standort bei dem der örtlich Anbieter mit Stadtmobil Südbaden zusammen arbeitet. Genau dieser Punkt ist in einigen Gegenden von Deutschland etwas problematisch, denn es gibt zahlreiche regionale Anbieter die aber nicht alle miteinander kooperieren. Den nahegelegensten Standort für Carsharing Autos in Bahnhofnähe ist Bochum!

Hoch lebe das Internet, ohne Google, Googlemaps und die Webseite von Stadtmobil-Südbaden hätte ich das nie raus gefunden. Denn bei der Buchungshotline kann man sowas kompliziertes nicht erfragen. Ich glaube ich habe einen ganzen Nachmittag mir Recherchen verbracht um die preiswerteste und praktischste Lösung zu finden.

Der Standort des Wagens Bochum ist direkt neben dem Bahnhof,  solche Details kann man auf der Webseite des jeweiligen Stadtmobil anbieters einsehen. Wenn man dann endlich den richtigen Anbieter herausgefunden hat. 

Meine Planung ist nun so:

  • Zugverbindung mit 3 mal Umsteigen bis Bochum
  • Ab Bochum Stadmobil Leihwagen
  • ca. 60km bisVelen mit dem Auto
  • nach dem Konzert mit dem Auto nach Bochum zurück
  • In Bochum Übernachtung über Air B&B gebuch
  • Auto morgens zurück bringen 
  • Zug wieder nach hause

    Soweit die Planung. Zugtickets, Leihwagen,Unterkunft und Eintrittskarte alles online gebucht und als elektionisches Ticket im Handy!

    Zur Sicherheit nehme ich Tablet mit auf dem auch alles gespeichert ist. Und natürlich auch um Euch zeitnah zu berichten ob alles so funktioniert wie ich das geplant habe.

    Diese Reise ist erst in etwa 14 Tagen, ich hoffe das jetzt nix mehr dazwischen kommt.